33 Folgen von Mind / Machine beschäftigen sich mit Künstlicher Intelligenz in Tourismusbetrieben, Destinationen und kleinen und mittleren Unternehmen. Die KI-Beraterin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus, und der digitale Psychologe Eliot Mannoia sprechen darüber mit Gästen wie Teresa Karan (Österreich Werbung), Esther Baldauf-Brunner (Urlaub am Bauernhof Vorarlberg), Jan Königstätter (Otago Online Consulting) und Sepp Schachermayr (Kiwanis Österreich).
„Das Problem ist, unsere Gäste sind dort und auch die KI-Systeme schauen dort nach.“
„Auf welches Problem wollt ihr die Antwort sein? Weil die KI gibt Antworten auf Probleme.“
„Lieber reduzieren, ein, zwei Dinge gescheit machen als alles, und dann ist nichts.“
„Nur ein Tool einzuführen in einem Unternehmen verändert das Unternehmen nicht.“
„Uns fehlt in unserer Branche ganz stark diese Innovationsabteilung.“
KI-Systeme stützen sich stark auf große Plattformen, Bewertungen und Regionsseiten (Folge #103, #74). Betriebe sollten ihre Beschreibung auf allen Kanälen einheitlich und konkret halten, Bewertungen inhaltlich ernst nehmen und die Website so bauen, dass Preise und Ausstattung ohne JavaScript lesbar sind (Folge #104). Kleine Betriebe haben dabei den Vorteil kurzer Wege.
Bei Handgriffen, die sich oft wiederholen: E-Mail-Antworten, Antworten auf Bewertungen, Zertifikate, Formulare (Folge #118, #64, #125). Nicht jede Kleinigkeit lohnt eine Automatisierung. Ein Vorgang mit zwölf Dokumenten einmal im Jahr braucht keine (Folge #102). Oft ist zuerst der Ablauf selbst das Problem, nicht das fehlende Tool (Folge #97).
Bei Beschwerden, Problemen und Sonderwünschen wollen Gäste mit einem Menschen sprechen (Folge #126). Wie viel KI Gäste wahrnehmen dürfen, hängt vom Betrieb und seinen Werten ab: Im Hintergrund stört KI niemanden, am Empfang eines Hauses mit hohen Zimmerpreisen schon (Folge #64).
Ja, aber ihre Rolle ändert sich. Sie wird zum Datenlieferanten für KI-Systeme, auch wenn weniger Menschen sie direkt besuchen (Folge #74, #92). Im Urlaubstourismus bleibt der Websitebesuch länger wichtig als im Business-Tourismus (Folge #104).
Die Verantwortung nicht allein der IT übergeben, zuerst die eigenen Werte klären und Mitarbeitenden feste Zeit zum Ausprobieren geben, etwa eine halbe Stunde am Tag (Folge #97). Kleine Teams haben weniger organisatorische Hürden gegen Neues und können schneller testen (Folge #119).
Zuerst Zeit: Eine E-Mail-Automatisierung braucht Tage für den Aufbau und spart danach ein bis zwei Stunden täglich (Folge #97). Dazu laufende Kosten, denn jeder automatisierte Schritt verbraucht Rechenleistung, bezahlt per Pauschale oder nach Verbrauch (Folge #118). Vereine und kleine Betriebe wählen Werkzeuge deshalb gezielt nach Kosten aus (Folge #125).
Zuletzt aktualisiert: