Jan Königstätter, Geschäftsführer von Otago Online Consulting, erklärt Generative Engine Optimization (GEO): Wie Unternehmen sicherstellen, dass KI-Suchsysteme sie finden und empfehlen.
Geo steht für Generative Engine Optimization und beschreibt die Optimierung der Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen und KI-Assistenzsystemen. Es unterscheidet sich vom lokalen SEO, das sich auf die geografische Nähe konzentriert.
Jan Königstätter
Seit Google den AI-Mode gelauncht hat, ist eine Panik entstanden, da Kunden befürchten, nicht mehr in der digitalen Welt zu existieren, wenn sie nicht von KI-Systemen empfohlen werden.
Manuela Machner
Der Hype führt dazu, dass viele Basisarbeiten für SEO und Webseiten generell angegangen werden. Online-Marketing rückt wieder stärker in den Fokus der Chefetage, was allen Kanälen zugutekommt.
Jan Königstätter
KI-Systeme schwächeln bei der Inspiration und der Vorhersage zukünftiger Bedürfnisse, besonders in Bereichen wie E-Commerce für Kleidung oder Jobsuche, wo Menschen oft Neues wollen oder Probleme mit alten Produkten hatten.
Jan Königstätter
Interfaces, wie Brillen oder Kontaktlinsen, könnten eine große Revolution darstellen, auch wenn frühere Sprachsuche-Wellen nicht vollständig stattfanden. Sie könnten die Art und Weise, wie wir Informationen erhalten, grundlegend verändern.
Jan Königstätter
Die Kernidee ist, als Organisation in möglichst vielen guten Momenten sichtbar zu sein und in einem positiven Licht vorzukommen, sodass die eigenen Produkte oder Services als Empfehlung erscheinen.
Jan Königstätter
**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Heute wieder mit uns die Manuela Machner, Expertin im KI- und Tourismusbereich. Ich bin natürlich wieder da, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und es freut uns, Wahnsinnig dass wir heute den Jan Königstätter bei uns haben. Er ist Geschäftsführer von Otago Online Consulting und auch unterrichtet er auf der FH an der Wieselburg, an der FH Burgenland, auch an der FH St. Pölten Das ist ja die USTP jetzt, wo wir eigentlich auch Kollegen sind. Wir kennen uns auch von der FH St. Pölten und ja, wahnsinnig toll, dass du uns heute begleitest. Wir reden heute über Search und Webseiten und Geo SEO und die Zukunft von KI im Suchverhalten und Webseiten. Danke, dass du heute bei uns bist, Jan.
**Jan Königstätter:** Servus Manuela, servus Eliot. Danke, dass ich da sein darf.
**Eliot Mannoia:** Dann fangen wir gleich mal an, wie hat deine Reise, weil du warst ja auch, du hast ja damals auch für viele technische Projekte Projektmanagement und so auch vorher schon viel Erfahrung gesammelt auch glaube ich fünf Jahre bei der Standard, jetzt mittlerweile schon sehr viele Jahre bei Otago, einer der top, top Search- und Online-Consulting-Agenturen in Österreich. Wie hat diese Reise begonnen und wie hat Otago sich entwickelt?
**Jan Königstätter:** Die Online-Reise hat für mich eigentlich sehr früh begonnen. Ich habe so einen Erweckungsmoment glaube ich so 92 gehabt. Da war ich noch in der Schule, mein Bruder war an der TU, hat mich in den Übungsraum dort mitgenommen und ich habe den Textbrowser gesehen und habe gewusst, boah, das ist schon geil, das Web gefällt mir. Es hat mich damals wirklich beeindruckt Und wenn ich das jetzt so sage ich auf das, Thema Suchmaschine und so wirklich rüberbringe. 2002 habe ich damals mit meinem jetzigen Geschäftspartner und Gründer der Otago, Markus Inzinger, bei Immodirekt begonnen zu arbeiten und Da hat man ja eigentlich, ich sage jetzt noch, gar keine Webanalyse und solche Teile gehabt. Aber irgendwie ist uns aufgefallen, okay, da kommen auf einmal so viele Besucher. Dann habe ich selber so ein Tracking-Programm geschrieben und habe gesehen, aha, die kommen alle aus Google. Und so bin ich sehr, sehr früh auf dieses Thema Suchmaschine und Suchmaschinenoptimierung gekommen. Das hat mich dann, muss ich sagen, eigentlich schön weiter begleitet und irgendwann 2014 Also wir waren sehr lange schwanger mit Gründen ich glaube seit 2002 bis 2014 haben wir gebraucht manche brauchen ein bisschen länger und haben dann gesagt, okay, eigentlich, wir haben jetzt die Kompetenzen, wenn wir es jetzt nicht machen, man wird es irgendwann bedauern und ja, bin ich recht zufrieden und jetzt hat so eine wirklich, muss ich sagen, nochmal eine neue Reise begonnen mit Geo und KI, wo man sagt, okay, jetzt wird nochmal der Topf richtig umgerührt
**Eliot Mannoia:** Markus ist ja wirklich auch ein Ein toller. Ich finde das super auch, ich sehe manchmal auch Posts von euch auf LinkedIn, ihr seid jetzt wirklich ein Power-Team, super sympathisch und auch die Kultur bei euch, die ganze Teams und was ihr anbietet, also Kunden schwärmern von euch, die Die Kolleginnen von euch alle, also es ist wirklich eine super Agentur und sehr, sehr vorwärtsdenkend und ihr habt ja auch ein Otago Summit, also ja, super spannend und 90er schon in Suchmaschinen das ist schon wirklich früh, super.
**Manuela Machner:** So alt schaust gar nicht aus, dass
**Jan Königstätter:** Ja, das macht die Kamera. Das ist auch ein Teil der KI wahrscheinlich jetzt, die Optimierung.
**Eliot Mannoia:** Ich kann kann mich auch.
**Manuela Machner:** An das erinnern und die ersten Foren die man gehabt hat, bevor die Suchmaschinen noch waren, ein bisschen muss ich ja lachen, wenn man heute reddit anschauen fühle ich mich wieder zurückversetzt in diese Zeit, dass man sich über Foren austauscht. Was mich total interessieren würde, wir haben ja jetzt, und wie empfindest du es bei den Kunden. Wir haben Eine Veränderung durch AI-Mode in Google, durch ChatGPT, Perplexity, wobei das in der Realität in der Größenordnung ja eher ein sehr kleiner Faktor ist. Ich finde es so spannend, wie die erste Suche bei ChatGPT freigeschalten wurde, habe ich so ein Ein bisschen eine Panikattacke gekriegt. Ich habe mir gedacht, was passiert da? Wie kann man, wie schafft man, dass man sichtbar ist? Und jedem Kunden, den ich damals geredet habe, und das ist jetzt nicht einmal zwei Jahre her, hat sie gesagt, ja, na ja, also war kein Thema. Und jetzt, seitdem Google natürlich auch aufgesprungen ist und diesen AI-Mode jetzt auch gelauncht hat, ist eine Panik entstanden. Und weißt du, was ich so lustig finde? Die gleichen Kunden Hat es eigentlich überhaupt nicht oft interessiert dass sie auf Seite 5 oder 10 oder 15 bei Google waren, weil ich habe sehr viele kleine Kunden, aber dass ChatGPT sie jetzt oder Google IMO sie nicht empfiehlt ist plötzlich so, oh mein Gott, ich existiere nicht mehr in der digitalen Welt. Hast du auch so eine Entwicklung wahrgenommen? Ja
**Jan Königstätter:** Ja, ich sehe schon, wir sind so ein bisschen jetzt... Und das war SEO oder Suchmaschine generell jetzt schon lange nicht. Ein Hype-Thema ist jetzt da mit Geo. Ein Hype ist ja immer, jeder schaut hin, jeder ist begeistert ob es jetzt für einen sogar relevant ist oder nicht. Ich glaube, es gibt auch manche, da ist es jetzt gar nicht so relevant. Und trotzdem sind sie so begeistert und wollen wissen, wo sie liegen. Und in absoluten Zahlen ist es wahrscheinlich auch noch immer so, Nicht so wichtig wie andere Kanäle, aber man blickt ja in die Zukunft und beim Hype ist man natürlich auch mit dem optimistischsten Blick ausgestattet und dahinter ich bin ja jetzt nicht unglücklich darüber, weil ja viele Basisarbeiten, die wir jetzt sozusagen auch für SEO brauchen können oder für die Webseite generell Mit diesem Schub des Hypes angegangen werden. Das heißt, ich bin da jetzt sehr zuversichtlich, dass insgesamt alle Kanäle davon profitieren werden, dass wieder Online-Marketing ein bisschen mehr in der Chefetage ankommt und Chefinnen und Chefs sagen, okay, ich habe da wo reingeschaut, ich war da jetzt nicht sichtbar was ist da los?
**Manuela Machner:** Vielleicht erklären wir auch ganz kurz Geo weil wir werfen da ein bisschen mit den Worten herum und ich erlebe gerade, Geo ist ein gefährlicher Begriff. Also wenn ihr in ChatGPT die Geo eingebt kann es passieren, dass ihr gar nicht Generative engine optimization als Antwort herauskommt, sondern das lokale SEO, weil im deutschen Sprachgebrauch auch das als Geo bezeichnet wird.
Magst du kurz einmal den Unterschied erklären, also was überhaupt, wovon wir jetzt gerade reden?
**Jan Königstätter:** Ja, das Interessante in so einer Aufbruchsphase ist ja erst die Begriffsdefinition Wir sehen ja im deutschsprachigen Raum ist Geo auch recht populär während des angloamerikanischen Raum jetzt, würde ich sagen, ist es ein Begriff von vielen, aber ich würde da jetzt gar nicht zwingend darauf wetten dass er sich dort durchsetzt. Da ist diverse AEO, AIO oder so Abkürzungen im Rennen aber am Ende des Tages ist es für mich ein Begriff Das Optimieren der Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen und KI-Suchsystemen vielleicht Schrägstrich Assistenzsystemen weil wir sehen ja diese Konvergenz von Suchmaschine wird zur KI-Antwortmaschine mit, wie du ja schon gesagt hast, AI-Overview. Ich tippe ein, wie kann ich... Etwas machen, wie kann ich eine Pivot-Tabelle in Excel machen und die KI von Google gibt mir die Antwort, ohne dass ich eine Webseite besuche, bis zu wirklichen Assistenz-generierenden Systemen wie ein ChatGPT oder Gemini, die am Anfang ja nur generierend waren und jetzt auch eine Suchmaschine sind. Also wir sehen ja von beiden Richtungen interessanterweise die Konvergenz, dass ich ein Hilfssystem habe, das manchmal was generiert, manchmal was sucht und manchmal mischt.
**Manuela Machner:** Wir hätten es auch gemischt oder? Gerade wenn man sich die Quellen anschaut ist das ja selten eine 1 zu 1 zitat sondern sehr oft ist es auch eine Schlussfolgerung aus mehreren Quellen, sagen wir es einmal so.
Genau
**Jan Königstätter:** Ich glaube, die Kernidee ist ja so wie vorher, ich möchte als Organisation, Unternehmen, Behörde, was auch immer, sichtbar in möglichst vielen für mich guten Momenten sein und zwar so sichtbar, wie ich mir das auch vorstelle. Das ist natürlich bei der KI besonders spannend, weil nur vorkommen wollen wir ja nicht sondern wir wollen ja in einem guten Licht vorkommen. Die Erfahrungswerte, de Userinnen und User, die Kunden und Kundinnen irgendwo erfasst haben, wäre natürlich schön, wenn die über mich gut reden. Es wäre schön, wenn meine Seite vielleicht als Link auch noch vorkommt oder mein Produkt, mein Service als Empfehlung, das ist ja im Grunde gleich geblieben dort wo glaube ich jetzt der große, große Paradigmen Wechsel ist vorher ging es darum, dass ich die Leute sofort auf meine Seite kriege das würden wir immer noch gerne haben aber die Realität ist, aus Userinnen und User Sicht ist es natürlich super dass ich erst gar nicht woanders hin muss, sondern in diesem Antwortsystem aus dem Mal bleibe ohne diesen Mehraufwand zu haben, dass ich eine Webseite besuche.
**Eliot Mannoia:** Ja, da würde ich jetzt genau gleich eigentlich... Sehr neugierig fragen habt ihr einbrüche erlebt auf diversen also vielleicht gibt es sehr viele große kunden vielleicht da vielleicht eher weniger aber habt ihr weiß ich von euren eigenen recherchen similar web und andere so habt ihr in der industrie gibt es da schon zahlen oder gibt es da irgendwelche insights zu wie vielen einbrüchen oder welche branchen stärker oder schwächer davon beeinflusst sind
**Jan Königstätter:** Ich würde sagen, es hängt eigentlich von dem Inhalt ab, den man hat. Das ist gar nicht so sehr branchenspezifisch sondern alles, was so Richtung Upper Funnel wie man so schön im Marketing sagt, weil in jeder Marketingveranstaltung gibt es ein Funnel, wie auch immer heißt das Modell,
ah
Funnel Zum Beispiel Informationssuchen, wie kann ich etwas machen, wie geht das? war das bei Firmen häufig in so einer Art Block-Ratgeber-Bereich Da sehen wir schon, sag ich jetzt quer über die Branchen Einbrüche weil diese Antworten liefern mir einfach KI-Systeme mittlerweile sehr gut. Und jetzt kommt aber mein Aber, warum ich auch glaube, wir werden das nicht immer wollen. Ich nehme jetzt als Beispiel E-Commerce-Kleidung. Selbst Amazon tut sich schwer, weil das ist kein inspiratives Umfeld Das regt mich nicht dazu an... Was sind die Trends 2026 für den Sommer? Wie könnte ich da besonders toll ausschauen was für Produkte passen da noch dazu? Da glaube ich auch nicht an den KI Assistenten, dass der das . Unglaublich gut machen wird. Inspiration ist etwas, was wir suchen. Wir suchen Unterhaltung wir suchen spezielle Funktionen Das heißt nicht, dass da nicht ein Anteil davon abgegraben wird, weil man… Also Waschmittel wäre mir wahrscheinlich relativ egal, über welches System ich das bestelle weil da bestelle ich auch immer das gleiche, da ist die Vergangenheit auch eine gute vorhersage für die Zukunft. Selbst da wissen wir, okay, vielleicht klappt es dann nicht, dann will ich doch was Neues ausprobieren. Aber es gibt glaube ich, viele Bereiche des Lebens, wo die Vergangenheit nicht der beste Prädiktor für die Zukunft ist. Ich habe beim Standard viele, viele Jahre mit dem Thema Jobsuche mich beschäftigt Also ein klassisches Suchsystem, wo man ja, wenn man damit noch nicht so viel zu tun hat, annehmen würde, der Lebenslauf ist ein guter Prädiktor welche Jobs für einen gut passen würden. Die Realität ist... ist ein neuer Job den man sucht nicht gerade das, was man vorher gemacht hat. Und das ist für eine KI auch deshalb bei manchen Themen sehr schwierig, in Zukunft mir perfekte Produkte vorzuschlagen, weil ich was Neues will, Probleme mit dem Alten hatte. Wenn ich den Sportschuh von einer populären Marke gekauft habe und feststelle, der ist nichts für mich, weiß das das System nicht. Das hat das ja nur, ich habe den gekauft. Also ich glaube... Wir werden schon sehen, dass das für manche Themen große Relevanz haben wird, für manche nicht. Und um jetzt den Kreis zu schließen, ich glaube dass die Maschinen-Systemen so wie bei der Suchmaschine dieser Vision folgen werden. Das, was für Menschen wichtig ist, Inhalte die dort Relevanz haben, die werden in diesen Systemen auch wieder gewinnen. Weil wir haben ja jetzt so dieses System Suchmaschinen Da geht es nicht nur um inhaltliche Relevanz sondern auch um andere qualitätssignale und da merke ich schon noch bei den KI-Systemen in dieser Anfangsphase, da schwächeln sie manchmal ein bisschen. Da werden Quellen herangezogen die da steht im Web zwar was dazu, aber kein Mensch, wenn er die Webseite aufrufen wird, wird sagen, das ist jetzt eine gute Empfehlung, diese Webseite da als Dienstleister also den Dienstleister dort zu nehmen oder so. Und ich glaube, diese Qualitätsmerkmale werden sich am Ende wieder daran orientieren, was für Inhalte für Menschen da sind. Und das ist, glaube ich ein Prozess, der noch dauern wird.
**Eliot Mannoia:** Wenn man, also weil du auch schon schön gesagt hast, fünf bis zehn Jahre, wenn wir jetzt so in diese Zukunft schauen und wir haben alle AI-Assistenten AI-Agents die dann vielleicht doch uns besser kennen, als wir ja damals mit den Algorithmen von Social Media gesagt haben, 500 Likes und das Algorithmus kennt dich besser als deine Partnerin oder wie auch immer. Das war natürlich ein bisschen übertrieben, aber wenn ein AI-Assistent dir wirklich, weiß nicht, also über ein Jahr oder zwei Jahre dich kennenlernt so gesagt, und wirklich dich kennt, ähm Wie siehst du den Impact von Agents dass wir vielleicht so gesagt in der Zukunft vielleicht Werbung machen für Agents also Agents to Agents also braucht dein User oder dein Herrscher weiß nicht, neue Schuhe, Sportschuhe oder braucht dein User eine Versicherung und dann sagt der Agent Nein oder ja, das könnte vielleicht relevant sein und dann, also dass wir so gesagt einen Mittelmann haben, zu dem wir Marketing machen und die zweite Frage gleich dazu, wie schaut es mit Interfaces aus? Also wenn wir jetzt vielleicht mehr Sprach suchen oder Sprach uns unterhalten oder Informationen bekommen oder auch visuell durch Brillen vielleicht kannst du da uns kurz erklären, was aus deiner Sicht, ich weiß, das ist die Zukunftsbrille, aber Interfaces und Agents wie siehst du da das Zusammenspiel irgendwie?
**Jan Königstätter:** Ich finde es super spannend, dass du Interfaces ansprichst weil das ist, glaube ich Etwas, wo potenziell noch eine große Revolution da ist und ich sage deswegen potenziell weil wir schon gesehen haben mit der ersten angekündigten Welle der Sprachsuche, die hat ja dann in der Praxis doch nicht ganz so stattgefunden.
**Eliot Mannoia:** Alexa, ich weiß
**Jan Königstätter:** die Alexa,
**Eliot Mannoia:** 2017 so, ja.
**Jan Königstätter:** Google Handy, alle waren da ganz begeistert Google hat auch immer ganz tolle Zahlen genannt wie viel da gesucht wird und in der Realität hat man das Sie sagen jetzt in der Praxis eher nicht so ganz gesehen, weil sie nicht wie das genau gemessen wurde. Aber ich glaube nicht ohne Grund forschen viele Firmen an der Frage wie ein Brillen Interface ausschauen könnte und Funktioniert. Ich glaube ja, das ist eine klassische Übergangstechnologie Die Kopfhörer sind ja auch ein Thema. Ich glaube deswegen, dass die Brille ein Übergangsthema ist, weil der nächste Schritt wäre natürlich die Kontaktlinse und so Und da, glaube ich wird der Psychologe auch sagen, sollte man vielleicht auch überlegen, der Chip am Ende des Tages, mein Interface, also jetzt in Zukunft. Gedacht, wirklich, weil eigentlich die Brille... Da sieht man schon, wie schwer es ist. Es lassen sich Leute derzeit ja die Augen lasern damit sie so etwas nicht tragen müssen. Und selbst wenn wir in Zukunft ein ganz leichtes Ding hätten hat das so viel Mehrwert dass ich etwas nehme was da ein Rückschritt ist aus Sicht der Menschen? Weiß ich nicht. Ich glaube trotzdem, könnte schon die Revolution kommen. Genauso auch mit der Frage der Kopfhörer. Wenn man jetzt in der U-Bahn sitzt, sieht man, da sind schon sehr viele. Beim Kopfhörer auch bei Audio nur ein Thema wir erfassen Informationen visuell viel, viel schneller als über Audio. Das war, glaube ich auch der erste Trugschluss damals bei dieser Audio-Revolution der Angesagten weil natürlich wir verarbeiten so viel mehr. Das heißt, ich sage jetzt die zehn blauen Links, wie früher das war, die habe ich schnell durchlesen können. Während wenn mir das jemand vorliest, boah, ich will das nicht fünf Minuten hören. Das ist auch bei der KI-Antwort. Ich kann die viel, viel schneller lesen als mir das jemand vorliest. Das heißt, mit der Brille könnte ich da ja so eine Art Interface haben und etwas sehen. Mit Audio könnte es sein, dass es dann Nischenanwendungen gibt, wo das gut funktioniert und so klein sind ja die Summe der Nischen dann auch nicht, muss man sagen. Es könnte ja auch sein, dass das kombiniert ist, dass ich in der Küche stehe wie auch immer da eine Kamera habe, die mich nimmt, ob das jetzt dann vielleicht ein Anstecknadel oder was auch immer ist oder doch die Brille und dann im Kopfhörer sagt, ja, jetzt musst du die Karotten hinzugeben. Das könnte schon sein, dass das kommt. Und auch andere Anwendungsfälle hat. Man muss ja sagen, dieses Thema Geo und SEO ist ja auch nur auf einen sehr spezifischen Teilaspekt des Lebens immer so reduziert gewesen. Ich habe Informationssuchen und da möchte ich Menschen erreichen. Der Assistent deckt vielleicht auch ganz andere Dinge ab und da mischen sich ja die Dinge, weil in Zukunft geht es ja nicht nur um Suche sondern auch möglicherweise um Anwendung Den Assistenten der mir manche Dinge erledigen kann. Also im Sinne von, man denkt nur, ich möchte nach Salzburg fahren, ich habe einen Termin um 11 Uhr und das System könnte jetzt bei der ÖBB mein Ticket kaufen und ich muss am Ende nur noch bestätigen und sagen, ja, du darfst das Ticket kaufen. Das wäre natürlich schon super, muss ich sagen. Ja, aber wir sehen ja da, wir sind noch sozusagen
**Manuela Machner:** es nicht. Die Allgemeinheit nutzt es noch nicht, was möglich ist. Aber ob es sich durchsetzt, ist die Frage. Und ich bin mir oft nicht sicher, ob die Allgemeinheit einfach nicht weiß, was da ist. Aber mein Ticket oder mein Zimmer, wenn ich jetzt nur auf Geschäftsreise bin, wird vom Agent ausgesucht. Ich schaue nochmal kurz drüber, ob mir der Preis passt oder ob die Lage wirklich so ist, wie ich es vorgegeben habe. Oder meine Rahmenbedingungen. Aber das sind halt fünf Sekunden. Ich meine, der Agent arbeitet in Wirklichkeit eine Dreiviertelstunde, wofür ich nur Zehn Minuten gebraucht hätte, aber es ist mir egal, weil ich meine zehn Minuten anders nutzen kann. Also, aber ich
**Eliot Mannoia:** Dann auch mit Manus.
**Manuela Machner:** Manus. Na, ich habe es, also teilweise, ich mache es mit.. Manus beziehungsweise wenn es darum wirklich geht Buchungen abzuschließen arbeite ich noch mit ChatGPT Agent und zur Brille ich trage soeine MetaGlasses übrigens also ich bin schon so ausgestattet und du hast zu 100% Recht. Metaglasses ist ganz spannend, ist viel weniger gesprächig als ChatGPT, also da gibt es ja wirklich nur eine sehr einsilbige Antwort, wahrscheinlich genau aus dem Grund, dass wir zwar beim Fragenstellen unendlich reden können und dadurch mehr Daten Die dann wichtig sind für die Erkenntnis sozusagen hergeben. Aber die Antwort ist eher einsilbig, weil wir eben nicht so viel auf einmal verarbeiten können. Und ich finde die Entwicklung da auch ganz spannend, wie wir mit der Brille sozusagen, oder dann, ob es Kopfhörer sind oder was für ein Wearable es auch immer sein wird, aber sozusagen unseren Alltag mit einer KI begleiten. Lassen können. Und was man schon sieht, also wenn ich in Sevilla war und ich stehe dort vor einer Sehenswürdigkeit und frage die Brille, was ist das, ist das natürlich schon eine spannende Geschichte. Es ist kalt ich muss die Hände nicht aus der Tasche geben oder wie auch immer. Ich muss nicht schauen auf Google Maps, wo bin ich gerade, sondern die Brille erklärt mir die Dinge, die ich wissen will. Oder übersetzt mir spanische Texte oder was auch immer. Also da gehen schon relativ viele Dinge. Ich finde es so spannend und du hast auch sehr gut vorher gesagt, finde ich, diese technische Entwicklung ist viel viel weiter, als wir Menschen sind. Also wir schaffen ja gar nicht diese Nutzerentwicklung Und vielleicht wird dadurch auf das eine oder andere überhaupt übersprungen, weil es die Nutzer ja gar nicht mitbekommen, dass das möglich wäre oder dass das als Feature gibt und setzt sich deswegen gar nicht durch, weil es entweder nicht bekannt ist oder weil man einfach nicht mitkommt bei der derzeitigen Geschwindigkeit. **Jan Königstätter:** Ich bin ja ein großer Anhänger, dass die Einfachheit am Ende gewinnen wird. Und diese Cases, wie du vorher gut genannt hast, das geht schon alles. Das setzt halt dann schon im Moment noch so ein bisschen ein Expertinnenwissen voraus Und das wird in Zukunft bei vielen Cases einfach so einfach werden, dann kann es auch jeder und jede, man denkt nur, wie Fotografieren mit dem Handy sich verändert hat, selbst ich kriege mit zittrigen Händen jetzt zumindest ein scharfes Bild hin, also das ist auch Leistung von Machine Learining und KI ohne dass ich was wissen muss. Ich drücke da drauf und habe ein scharfes Bild und bin glücklich und kann das teilen und ich kann das teilen, während das früher noch der Workflow, puh ich muss die Kamera anstecken oder so, ein Schulkollege von mir der hatte soeine Kamera da konnte man eine Diskette reinstecken also man kann sich ausrechnen wie groß der Apparat war und der Speed war glaube ich, etwas schlechter, als das jetzt das Thumbnail vom Podcast ist.
**Eliot Mannoia:** Wie, das ist jetzt ein bisschen eine geladene Frage, Google, Jetzt auch auf allen Apple-Devices also Google AI, also mit Gemini jetzt nicht nur auf Android, sondern auch auf Apple-Devices. Sie ist für dich und als Autago-Sicht würdest du sagen, dass Google dieses Wettrennen gewinnen wird in Bezug auf, wo die Geo-Reise hingeht? Oder wird sie diesen Platz teilen mit anderen Wettrennern Welche andere Konkurrenz siehst du da eigentlich, wenn es wirklich auf Geo und auf Devices und Suchen irgendwie, was sind so für dich die großen Player?
**Jan Königstätter:** Also Google sitzt natürlich in dieser, ich sage jetzt unter Anführungszeichen bequemen Situation, dass sie alles haben. Sie haben die Basistechnologie, sie haben Produkte und sie haben auf vielfältige Weise den Zugang zum Kunden und sie haben schon viele Probleme gelöst, die ein ChatGPT erst aufdröseln muss das Web nonstop nach neuen Informationen durchzusuchen, Qualitätssicherung, dass dort auch viele Manipulations themen aufkommen werden, wo google halt einfach viel Erfahrung hat und Auch muss man sagen, sich vielleicht eine Spur leichter tut, wie mit einem Partner, mit Apple, da ein Abkommen zu schließen für die Geräte, wo es vielleicht keinen Zugang hat. Ich würde trotzdem vermuten, dass es ein Markt wird, der ein bisschen fragmentierter wird, als das bisher in der Websuche war. Ja. Also ChatGPT ist sicher jemand, die würde ich jetzt noch nicht abschreiben, auch wenn das jetzt so vom Hype ist ist ja jetzt populär zu sagen, sie werden pleite gehen und ich weiß nicht was. Gleichzeitig sehe ich schon so im Alltag ist es oft das Synonym, egal welcher Assistent benutzt wird. Also so da würde ich jetzt sagen, too early to call, wie es da jetzt ausgeht für die. Und dann sind da ja noch ein paar wirkliche Giganten. Wenn ich denke Microsoft hat noch immer gerade in der Business-Welt in der Office-Umgebung und allem ja einen Kundenzugang. Das muss man schon sagen, dieser Kundenzugang ist ja ein großes Thema und wir reden zwar von KI und denken oft an den Browser alleine nur, aber... Auch in den Werkzeugen und so, gerade in den größeren Unternehmen, da ist eh Teams mit dabei und dann wird das halt in der Office-Welt der Co-Pilot irgendwie gleich mitbezahlt und dann ist er halt da und erreicht auf einmal ganz viele Menschen. Ich würde sagen auch ein Amazon hat ja Data Center und alles, die werden vielleicht auch noch mal ein bisschen mehr angreifen als jetzt und selbst wenn Apple jetzt zukauft, mal ehrlich, die Kasse ist so gefüllt, die könnten schon irgendwie noch irgendeinen KI-Technologieanbieter kaufen und man hat schon ein bisschen das Gefühl, Auch wenn jetzt Google einen großen Schritt wieder weitergegangen ist, so unendlich unterscheiden sich ja die KI-Systeme dann für manche Tätigkeiten auch nicht, muss man sagen. Also da vielleicht, dass man da was zukaufen kann, vielleicht in Zukunft war das für die total günstig das nicht selber zu entwickeln sondern dann in zwei Jahren zu sagen, okay, da kaufe ich mir... Ein groß gewordenes Startup, das eine tolle Technologie hat, würde ich jetzt nicht ausschließen und die hätten dann auch viel Kundenzugang. Ich glaube, dass das Thema Kundenzugang wahrscheinlich sogar wichtiger werden wird als das Thema wie gut ist die Technologie im Vergleich zu den anderen das mag so in den Spezialdisziplinen, Da gibt es halt dann eine KI fürs Coding und die ist nur dort gut oder so, da mag das gehen, dass ich mich als Spezialist vielleicht dann irgendwie nochmal ein bisschen abhebe aber ansonsten Da ist so mein Eindruck, die Leute wollen eher, dass die Antwort schnell ist, als dass sie besonders gut ist. Also nicht ohne Grund gibt es das ja bei vielen Systemen auch schon, dass ich sage, schnelle Antwort, wenn das beginnt länger zu denken, dann kriege ich halt eine Antwort, die ist vielleicht nicht ganz richtig, aber ich kriege sie. Also das ist halt, warten wollen wir alle nicht. Auch da ist ja auch Psychologie wieder ein ganz interessanter Punkt. Da ist halt im Moment Google ChatGPT voraus weil da geht es halt schnell und schnell ist einfach super.
**Manuela Machner:** Player, von denen wir da jetzt überhaupt nicht reden, weil wenn man es rein technologisch sieht und ich glaube auch, dass es bei uns nicht so sehr um die Technologie geht weil in Wirklichkeit für die normalen Nutzungsanwenudngen und meistens reden wir von Textgenerierungen, das muss man auch sagen wobei das bei Weitem nicht das abdeckt was KI kann, aber wenn man das jetzt wirklich technologisch sehen müsste müsste man China ganz anders in Betracht ziehen, also was auf den chinesischen Systemen abgeht und eben, weil Weil der Eliot gesagt hat, Manus, ich bin ein bisschen ein Feind-Fan von Manus. Ich finde genial, was der sehr einfach, unkompliziert problemlos macht. Man braucht kein Coding können, nichts. Und er codet für mich und macht das auch sehr, sehr sehr gut. Und ich glaube, da gäbe es noch von der Seite auch noch ganz viel, wird es noch sehr viel Input geben. Ich glaube, dass wir eher... Dazu neigen, Gewohntes als Menschen. Jetzt gibt es so viel Veränderung. Jetzt greifen wir zurück zu Gewohnten, weil es einfacher ist, weil Google kennen wir oder ChatGPT vielleicht inzwischen auch, weil auf der anderen Seite was total brach liegt an der Ebene sind die europäischen Systeme es ist ja nicht so als ob wir in Europa nichts hätten, aber die großen Nutzermengen haben wir nicht, aber in Wirklichkeit wäre Mistral für jeden Standardnutzer völlig ausreichend. Also diejenigen, die gratis ChatGPT nutzen können, Mistral genauso nutzen und haben die gleich guten oder schlechten Ergebnisse. Und trotzdem ist der Zugang zu den Nutzern halt das, was den Unterschied ausmacht. **Jan Königstätter:** Ja, da bin ich ganz bei dir. Es ist natürlich, muss man sagen, in diesen jetzt politisch unsicheren Zeiten merken wir die große Abhängigkeit Das vielleicht hätten wir jetzt in der eu doch gerne dass der mehr player hier sind und das alles abdecken aber man muss ja auch ehrlich sagen wenn ich jetzt mein konsumverhalten sehe habe ich jetzt halt Mistral auch nicht auf der nummer eins sozusagen sondern sagt ich bin froh dass ich ein produkt habe das integriert ist in andere produkte die ich nutze und das ist für mich schon so etwas wo ich sage okay mein e mail Dokumente, alles landet quasi in einem Topf wo ich dann einen Assistenten habe, der das alles schon hat. Da entsteht natürlich ein unglaublicher Mehrwert, ein Netzwerkeffekt der einzelnen Anwendungen, die ich habe. Da tut sich der Spezialist einfach schwer auf Dauer glaube ich weil der löst ein Problem zwar super, aber eigentlich fehlt ihm die Sichtweise auf meine anderen Tätigkeiten
**Manuela Machner:** Wobei man sagen muss in der Realität jetzt Copilot, wenn du das ansprichst zum Beispiel Microsoft copilot. hat ja nicht unbedingt das beste Image, würde ich jetzt einmal so sagen. Obwohl es, muss man auch sagen, auch inzwischen schon zumindest in der bezahlten Version richtige Vorteile bringt. Also ich entdecke auch immer mehr eine gewisse Liebe zu Co-Pilot. Aber sie tun sich halt sehr schwer und in der Realität nutzen die Leute dann heimlich ChatGPT unterm Tisch. Ich habe das sehr oft in Unternehmen, wo mir die EDV sagt, wir schulen bitte nur Co-Pilot, weil die Mitarbeiter dürfen nur Co-Pilot verwenden. Dann frage ich, ohne dass die EDV im Raum ist. von euch arbeitet mit Co-Pilot? 2%. Wer arbeitet von euch mit ChatGPT? 98%. Also da haben wir in Wirklichkeit momentan noch ein bisschen eine Disbalance zwischen Realität und was Sinn macht.
**Jan Königstätter:** Bin ich ganz bei dir. So ein sehr subjektives Gefühl ist, dass Google da schon mit dem Workspace eine Ecke besser in der Integration ist, muss ich sagen. Da sind einfach viele Dinge
**Eliot Mannoia:** Nutzt ihr das bei euch?
**Jan Königstätter:** Wir nutzen das, wobei man immer dazu sagen muss, man hat natürlich in der EU immer so ein paar Dinge erst deutlich später und man weiß auch nie, wann die kommen. Das finde ich zum Beispiel auch in Frage der Planungssicherheit durchaus eine Challenge. Und wenn sie dann kommen, defaultmäßig meistens zack an, sind sie halt da. Das ist auch so ein bisschen Rock'n'Roll. Das ist jetzt, sag ich, für uns als Unternehmen, wir sind ja jetzt nicht eine Bank oder so. finde ich ist das okay, aber ich würde jetzt mal schon sagen, es gibt auch Enterprise-Umfeld, da würde mich die Art, wie da manche Dinge ausgerollt werden, jetzt wahrscheinlich nur mäßig glücklich machen, wie das dann funktioniert.
**Eliot Mannoia:** Also ich habe auch erlebt bei Copilot für mich eigentlich eine der ersten Produkte, die ich so erlebt habe, die schlechter geworden ist mit der Zeit. Jetzt geht es wieder, aber vor zwei Jahren konnte ich mit einem Simple Prompt also ich mache meine Präsentation über Bienen hat die PowerPoint innerhalb von einer Minute mit Videos und Bilder runterladen eine ganze PowerPoint erstellt und jetzt... Irgendwie 20 Schritte mehr und es ändert sich auch irgendwie gefühlt jedes Monat. Excel war immer sehr schwammig also das war, ja, also jetzt wird es langsam besser, aber es ist ein komisches Produkt, weil das war irgendwie gefühlt vor zwei Jahren noch ein bisschen besser und ja, Aber ja, was ich fragen wollte auch, ich glaube, das wäre für unsere Zuhörerinnen super spannend, was wären so, weiß ich, Top-3-Tipps für Unternehmerinnen und Unternehmer, die sie vielleicht geomäßig bei ihren Unternehmen ihre Präsenz machen können?
**Jan Königstätter:** Also für GEO habe ich, und man muss auch sagen, wenn man mich heute aufnimmt und vielleicht, wenn ich es in einem Jahr anschaue, lache ich vielleicht darüber, nicht nur, weil möglicherweise meine Meinung sich ändert sondern weil sich ja auch das System auch noch ändert, also wir haben ja sozusagen diese beiden Schrauben. wir lernen und das System ändert sich, aber ich würde sagen so zwei Grundpfeiler bei denen ich auch glaube, dass die zukunftsorientiert sind ist, Für mich ist das Modell, was sage ich auf meinen Kanälen über mich und was sagen die Menschen draußen über mich. Das sind so diese beiden Achsen, die ich gerne beackern würde. Der Unterschied zu SEO ist ein bisschen ganzheitlicher. Auf der eigenen Seite meine Kanäle, also nicht mehr nur die Webseite, sondern... Da kann das LinkedIn-Profil der YouTube-Kanal, der Podcast und all diese Dinge mit reinspielen, dass ich sage, ich brauche da schon eine konsistente Message und muss mich auch als Marke irgendwie etablieren und positionieren und das zu bearbeiten ist für viele schon einmal ein Thema. Weil die großen Unternehmen sind das oft eigene Silos das heißt social je nach Größe gibts dann auch schon wieder Silos innerhalb von Social, da ist die Website international alles wird irgendwie komplizierter. Das heißt hier hat der kleine in gewisser Weise einen Vorteil dass er sagt, okay, bei mir ist es überschaubar, ich mache das jetzt selber, steige da jetzt mal ein und mache mal überhaupt alle Beschreibungen, wofür er spezialisiert, sind konsistent. Inklusive Google Firmenprofil. Auch das sehe ich ist durchaus für einige Branchen ein großes Thema. Und dieser zweite Ast... Was sagen Menschen über mich im Web? Ich glaube, dass der auf Dauer dieser Qualitätsunterscheider wird, wie das ähnlich wie beim SEO, sage ich die Links von außen waren, die haben mir Autorität gegeben, das war die Nennung von außen quasi ja, wie das Urteil Modell ja quasi von der Universität kam. Ich publish ein Paper, in welches Journal kommt es und wie oft wird es zitiert, haben die Google-Gründer umgelegt und haben gesagt, ein Link ist quasi das Pendant dazu. Jetzt ist es natürlich auch dieser Sentiment draußen, werde ich gut bewertet, wird noch wichtiger werden. Das ist ja auch gar nicht so einfach, muss man sagen, das zu ändern unter Umständen Wie wird über mich gesprochen? Werde ich empfohlen außerhalb? Komme ich überhaupt vor? In welchen Settings, in welchen sozusagen Themen und Sprachräumen werde ich als Dienstleister genannt Wenn da immer nur eine Dienstleistung von mir genannt wird, werde ich vielleicht für die dann auch vom KI-System mal genannt Mache ich noch zwei andere Dinge, für die ich nicht vorkomme, werden halt andere genannt. Und das ist natürlich eine Achse, das ist, würde ich sagen, digitale PR, die geht nicht mit Knopfdruck an und ist dann einmal abgehackt sondern das ist schon etwas Längeres. Ich würde, weil natürlich schneller Erfolge da sind, mal mit meinen eigenen Kanälen beginnen, die habe ich leichter unter Kontrolle, plus da profitiere ich auch sowieso bei diesen Kanälen davon.
Also ich mache meine Hausaufgaben klassisch eigentlich für Social Media und SEO. Ich profitiere auch in dieser Transition jetzt, dass dort der größte Traffic stattfindet der für mich auch konvertiert und auch wirtschaftlich einen Impact hat, mache aber damit schon die Basis für die Zukunft. Und diese digitale PR, das ist, glaube ich, sehr branchen- und themenabhängig Also wie gesagt, zum Beispiel Firmenbewertungen im Google-Profil sind für manche Themen total wichtig und für andere, da wird man die sogar kaum kriegen, muss man ehrlicherweise sagen. Ja da hat halt jeder 15 Bewertungen und wenn ich meine Touchpoints frage, wenn die zufrieden sind, dann werde ich ein paar sammeln, aber es wird nicht das große Thema sein. Also ich glaube, da werden wir sehen, dass es eine Branchendifferenzierung gibt, wie es stattfinden kann, weil... Je nach Organisationsgröße werde ich auch manche PR-Themen gar nicht machen können, realistisch aber vielleicht sind sie auch nicht relevant, wenn meine Konkurrenz in einem ähnlichen Umfeld ist. Also da muss man immer hinschauen.
**Manuela Machner:** Was ich da vielleicht eingrätschen möchte, ist genau das, also Off-Page und On-Page, also auf der eigenen Seite und auf der anderen Seite. Wie beobachtest du das? Für Analysen in die Richtung und ich habe aber mein Klientel ist sehr klein strukturiert im Normalfall. Also das heißt, ich betreue Hotels und Gastronomiebetriebe oder Destinationen das sind jetzt keine Brands sehr oft in dem Sinn und bei den Analysen zeigt sich vor allem bei der Off-Page-Analyse sehr, sehr stark. Dass groß schlägt klein. Das heißt, wenn du eine Suchanalyse für so ein Hotel, ein Gasthaus oder was auch immer machst, dann ist die Quelle sehr oft nicht der Betrieb, also nicht die eigene Homepage. Einerseits natürlich, weil die Homepages auch entsprechend sind, also da sind wir noch oft sehr weit weg von SEO-Optimierung, auch, weil man sieht, dass die Systeme als... Quellen dann TripAdvisor, Booking.com, die Region, das Bundesland wenn dort die Betriebe angeführt sind. Also diese Quellen hernehmen, denen sie einfach viel mehr Trust geben als den Einzelseiten. Und das erlebe ich halt oft, dass den Leuten gar nicht bewusst ist, dass dieses Vertrauen sozusagen in den eigenen, was wir selber sagen über uns, Nur durch außen bestätigt werden kann. Ich stelle immer die Frage im Raum, bevor wir mit sowas beginnen, welches Problem löst du und wie beweist du das in der digitalen Welt, dass du das löst? Und da habe ich sehr oft auch das Aha-Erlebnis von Betrieben, die sich Diese Frage auch noch nie gestellt haben. Und das ist ein ganz spannender Prozess. Und wie siehst du das mit Groß schlägt Klein in der digitalen Welt? Erlebst du das auch?
**Jan Königstätter:** Ich glaube, das war schon vorher quasi so. Also wenn ich mir jetzt anschaue im Thema Suchmaschinenoptimierung in sehr kommerziellen Gebieten würde ich sagen, es ist… Schlägt da auch groß klein. Natürlich kann ich mich als kleiner Spezialist unter Umständen schon noch so eine einzelne Nische immer weiter spezialisieren und über die Jahre erfolgreich sein. Aber wenn man jetzt E-Commerce nimmt und jetzt eine normale Suche macht nach Waschmaschinen oder so, ist jetzt auch nicht der Elektrohändler ums Eck vorne. Das muss man ehrlicherweise sagen. Das war jetzt schon nicht so. Der musste halt jetzt dann auch schon Shopping-Anzeigen schalten und das Hotel musste bei Booking.com, einem anderen Intermediär, dort für die jeweilige Transaktion am Ende des Tages zahlen. Und ich glaube, wir werden sehen, dass... Und das ist, glaube ich so eine, wo ich schon sage, das ist jetzt nicht die beste Nachricht aber so ist es. Ich glaube... Es wird noch einen stärkeren Trend zur Stärke der Plattformen geben, weil wenn der Funnel oben kleiner wird, also ich weniger Touchpoints zu meiner Webseite erzeugen kann und selber überzeugen kann, meine Dienstleistungen zeige auch andere Lösungswege und ihn dann auch in meiner Marketingwelt für Remarketing zum Beispiel habe, Wenn mir das wegfällt, muss ich eigentlich zwangsläufig immer mehr zum Münzeinwurf bei den Intermediären, den Plattformen ob das ein OpenAI oder ein Google ist, übergehen.
Also ich glaube schon, ich glaube daran, dass Geo wichtig sein wird, aber... Wir werden sehen, auch Google wird sich das bezahlen lassen. Man hat das ja schon bei dem Shopping-Protokoll gesehen, dass dort sehr wohl in den Slides über Werbung gesprochen wird. Also auch wenn Google jetzt sagt, ja bei Gemini wir brauchen jetzt noch keine Werbung, das ist einfach so. In diesem Game der Verteilung der Marktanteile, die können sich das leisten, jetzt die ersten Jahre das so zu machen, aber wenn dort mal die Position gesettelt ist, auch dort wird dann die Türe aufgehen für Werbung oder Transaktionsmodelle wie das jetzt bei OpenAI mit ChatGPT, wo in den USA jetzt für Shopify Checkout direkt auf der Plattform 4% dann kommen.
Also da muss ich leider sagen, es wird für die Kleinen Ich glaube, in Zukunft eine Spur ungünstiger werden, aber wie immer, Systembruch ist auch Chance. Es wird jetzt auch die, die da clever aufspringen manche geben, die glaube ich das einfach jetzt besser machen als die Konkurrenz die vielleicht vorher in den anderen Kanälen schon ganz gut war. Also es wird da Verschiebungen geben.
**Eliot Mannoia:** Was ich dich noch kurz fragen möchte auch ist, wie siehst du den Unterschied zwischen die eigene Planung Plattform versus Social Media oder so Satellit-Plattformen wie ich sie nenne. Ich habe irgendeinen Marketing-Guru gehört, ich weiß jetzt nicht mehr, wer das war, er hat gemeint keep people on the platform, also so gesagt, wenn du gerade irgendwie was erfolgreich hast, einen Kunden oder einen Lead, einen Prospect, auch wenn Social Media es nicht auf die Seite bringen, sondern wenn es geht, gleich dort abschließen.
Ja, Wie siehst du das? Ich meine, das war jetzt nur eine Meinung. Wie...
**Jan Königstätter:** ja, ich glaube, das ist sowohl kanal als auch wirklich situationsspezifisch, weil wir sind ja manchmal bei Social Media in der Konsumation ja gar nicht in der Situation wo man final abschließen will. Sondern nur inspiriert wird oder informiert. Also wenn ich jetzt im Bus sitze und ein bisschen durchscrolle, möchte ich jetzt kein langes Formular ausfüllen oder so, sondern ich kriege halt eine Idee, die ich hoffentlich in irgendeiner Form dann später vielleicht verfolge oder so. Es gibt manche Dinge, die kann ich vielleicht auch online ganz gut machen, je nach Werbeform, sage ich von, melde dich fürs Webinar an oder ruf da jetzt an, das wird funktionieren eigentlich sozusagen, dass ich das gleich mache, aber ich glaube nicht, dass das bei allen Themen gut ist. Ich glaube, ein Besuch der eigenen Webseite ist im Grunde der Beginn einer Kundenbeziehung, während auf dem Intermetier wo das angezeigt wird, Ist das schon in abgeschwächter Form.
Also das heißt nicht, dass es nichts ist, weil das hängt jetzt von der Form ab. Wenn ich jetzt das Shopping-Protokoll ist, würde ich sagen, das ist die unterste Stufe da wird mein Produkt angezeigt und fünf Händler dafür. Das formt kaum eine Kundenbeziehung würde ich sagen. Ein bisschen Brand, aber das war es dann, wenn der nicht draufklickt. Äh Aber wenn der auf Social Media sich das Video anschaut, ich glaube, da ist die Erwartung überhaupt falsch, dass der auf meine Webseite will in dem Moment. Also das ist eher dann halt auch ein anderes Ziel, das ich verfolge. Wie immer, es gibt andere Fälle, wo das dann jeweils so ist. Man kann das sich auch als Performance-Kanal sehr gut betreiben in gewissen Fällen und gerade bei E-Commerce gibt es auch tolle Systeme Aber es ist sozusagen, ich glaube, da gibt es nicht die eine Antwort. **Eliot Mannoia:** Super. Und gibt es vielleicht noch etwas, was wir noch nicht angesprochen hätten, was du gerne angesprochen hättest
**Jan Königstätter:** Ich glaube, wie bei allen Online-Marketing-Themen gibt es zwei, drei Dinge, über die man sich Gedanken machen muss. Das erste ist, insebesondere bei den Kleinen, und Manuela ich finde das ist ein sehr sehr wichtiges Feld, wie viel Kanäle will ich den überhaupt gut machen da sag ich immer lieber reduzieren, ein zwei Dinge gescheit machen als alles und dann ist nichts, sozusagen. Ich bin auch noch immer ein großer Anhänger davon, eine gute Webseite zu haben. Das muss ich schon auch sagen. Ich glaube, die ist schon so ein langfristig. gedachter Hub, wo man die Menschen hinkriegt und auch die für Menschen macht. Und das Dritte ist ich glaube man muss einfach dranbleiben das ist sozusagen. Von nichts kommt nichts, der Spruch hat schon was, das ist halt überall so und Jeder, der jetzt vielleicht unglücklich ist, dass sich die Dinge ändern oder so, ich glaube, man muss so diesen Mindshift einfach schaffen, dass man sagt, okay, da entstehen jetzt auch neue Chancen die ich ergreifen kann. Das ist ein bisschen abgedroschen aber es stimmt schon. Also jetzt gerade in so einem Umbruch, zwar immer so in der Umbruchsphase, da gehen viele auch als Gewinnerinnen und Gewinner raus und gewinnt man halt nur, wenn man auch daran arbeitet.
**Eliot Mannoia:** Ich glaube, das war auch ein... Ein gutes Schlusswort, auch sehr inspirierend und optimistisch. Wir teilen auch diesen Optimismus, also ja, Mindset und Offenheit und sich damit auseinandersetzen, super. Manuela, hast du noch was?
**Manuela Machner:** Ich glaube, wir müssen alle einfach neugierig bleiben und offen für Veränderung. Gut ich glaube zum Abschluss, es freut uns, dass du da warst Ich glaube, wir könnten das Thema noch einmal aufgreifen und noch einmal tiefer diskutieren und alles. Wenn ihr uns zugehört habt, hoffe ich dass ihr etwas mitgenommen habt für euch selbst, für eure Arbeit, für die Weiterentwicklung. Und wie gesagt, bleibt neugierig wir hören uns das bei Mind/Machine. Alles Liebe macht es gut. Tschüss.
**Eliot Mannoia:** Ciao.
**Jan Königstätter:** Ciao.