Manuela Machner und Eliot Mannoia fragen: Brauchen wir noch Websites, wenn ChatGPT direkt Antworten liefert? Was bedeutet das für Online-Präsenz und Sichtbarkeit?
In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie GEO und KI-Suche unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Konkrete Beispiele helfen, das Thema greifbar zu machen.
Manuela Machner
Technologie allein löst keine Probleme. Wer GEO und KI-Suche sinnvoll nutzen will, braucht auch die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Beziehungen zu gestalten und ethisch zu urteilen. Emotionale Intelligenz ist der menschliche Faktor.
Eliot Mannoia
Kleine und mittlere Unternehmen müssen nicht auf große Budgets warten. Gezielte Pilotprojekte, klare Ziele und schrittweise Einführung machen GEO und KI-Suche auch für KMU zugänglich und wirtschaftlich sinnvoll.
Manuela Machner
Strukturierte Daten, klare Antworten auf häufige Fragen und Autorität in einem Themenbereich aufbauen. Manuela Machner und Eliot Mannoia empfehlen, Inhalte so zu gestalten, dass KI-Systeme sie leicht verarbeiten und zitieren können.
**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind/Machine. Heute diskutieren wir darüber, brauchen wir nur mehr eine einzige Website. Mein Name ist Manuela Machner, spezialisiert auf künstliche Intelligenz im Tourismus.
**Eliot Mannoia:** Und hallo von meiner seite Eliot Mannoia digitale Psychologe und ja was meinst du Manuela brauchen wir noch eine Seite
**Manuela Machner:** Wie wir zu der Diskussion überhaupt kommen. Open AI, ChatGPT, macht ja Alles auf. Also wir können jetzt schon shoppen also wir in Europa vielleicht noch nicht, aber in den USA gibt es schon die Möglichkeit, direkt in ChatGPT einzukaufen zu bezahlen. Also ihr müsst nicht mehr auf Amazon dann gehen oder auf irgendein einzelnes Shop, sondern es funktioniert so, dass man alles machen kann.
Man kann Urlaub buchen, direkt Bei Booking.com, in ChatGPT, man kann es mit Apps verbinden, Canva zum Beispiel, ein Grafikprogramm habe ich ausprobiert, das macht dann in ChatGPT mit Hilfe von Canva ein perfektes Design und hat wirklich gut funktioniert, bis jetzt waren diese Verknüpfungen ja alle eher bescheiden, es schreibt mir meine E-Mails, es liest mir meine E-Mails, es holt mir meine Terminkalender-Geschichten, ja wozu brauche ich dann noch Das Internet oder halt zumindest die anderen Webseiten Was meinst du?
**Eliot Mannoia:** Ja, es erinnert mich... So wie die Apps, wenn man am Handy schaut, man macht das, man entsperrt das Handy und man hat irgendwie 100 Apps, Wetter, Banking, Social Media, was auch immer und ja, man springt von eins zum anderen und braucht man das, also das ist eigentlich genau wie im Netz und das ist ja, was der Sam Altman so als Ziel hat, glaube ich, da dieser eine Punkt of Contact, Single Point of Contact, dass man wirklich nur durch das eher so gesagt Google ersetzt.
Das ist die eine Seite, wo man ins Internet startet. Also schon spannend, aber sehr ambitioniert. Also ich glaube, sie werden in manchen Hinsichten schon sehr erfolgreich sein. Aber ich habe vor kurzem auch gehört, dass Cloude zum Beispiel hat jetzt allein im Enterprise-Bereich 40% Marktanteil und ChatGPT 20%.
Also Cloude holt eigentlich sehr auf, eher im Enterprise-Bereich Verfolgt aber eher so die Coding-Ecke. ChatGPT positioniert sich da eher so als Schweizer Messer für alles auf die Art also Projekte und Tasks und Erinnerungen und jetzt Shopping. Ja, also ich meine, findest du
**Manuela Machner:** aber...
**Eliot Mannoia:** ambitioniert, also da die einzige Stelle zu sein.
**Manuela Machner:** Na ja, es ist wenigstens ein Ziel und eine Vision und weil du sagst Coding, Codex und so weiter von ChatGPT sind ja auch nicht schlecht aufgestellt, was die Profis sagen, aber natürlich wehrt sich ein echtes Entwicklerherz gegen so ein Schweizer Taschenmesser, das für alle richtig ist. Ich glaube, da spielen auch persönliche Dinge eine Rolle.
Das Thema ist aber wirklich, weil du sagst, man muss ja eins sagen, auf der einen Seite haben wir die Situation, wenn wir so ein allumfassendes Tool haben, wie ChatGPT, und der große Unterschied zu Google ist ja das, Google war ja nur die Pforte auf die Webseiten. Also Google hat ja trotzdem die Leute immer irgendwo hingebracht.
ChatGPT behält die Personen auf seiner Seite mit den ganzen Maßnahmen, die sie jetzt gerade treffen. Und das ist schon ein Riesenunterschied.
**Eliot Mannoia:** ne? Google
**Manuela Machner:** Naja, aber
**Eliot Mannoia:** dann, und Google Maps, deswegen mussten sie sich ja trennen weil sie dann ein Monopol geworden sind, und jetzt ist Google Maps nicht mehr automatisch. Also die haben schon die
**Manuela Machner:** Das stimmt
**Eliot Mannoia:** nicht
**Manuela Machner:** haben sie auch versucht
**Eliot Mannoia:** du hast schon recht, Vorteile zu vielen, aber die haben auch die Leute ein bisschen in ihrem System gelassen.
Und da ist eigentlich eine spannende Frage dann, wenn ChatGPT es wirklich schaffen würde und alles passiert durch ihnen, wie würde das dann als Monopol und Antitrust mäßig ausschauen? Das wäre dann auch spannend. Dürfen sie das denn überhaupt?
**Manuela Machner:** Naja, das ist echt eine gute Frage, wie das juristisch ausschaut, aber die spannende Geschichte finde ich auch ganz was anderes. Wozu hat man dann noch Webseiten? Man muss Webseiten haben, um Daten irgendwie bereitzustellen Auf der anderen Seite geht ja keiner mehr auf die Website. Wir sehen ja jetzt schon die Zero-Click-Entwicklung.
Also es werden Suchen abgeliefert in KI-Systemen Wir bekommen in KI-Systemen die Antworten. Ja, wozu muss ich noch auf die Website gehen? . Das wird immer stärker kommen und da werden sich viele Webseiten auch irgendwann auch im Verhältnis zu den Kosten, die entstehen, infrage stellen. Und dann wird es aber natürlich auch auf der anderen Seite für die KI-Systeme eng, weil irgendwer muss ja einen Content produzieren oder irgendwo muss ja auch ein Content herkommen, damit sozusagen etwas da ist oder Futter da ist.
Weil woher nehmen die KI-Systeme sonst die Infos
**Eliot Mannoia:** das finde ich super, ja, Futter finde ich super, aber das haben wir eigentlich eh vor etlichen Folgen haben wir eigentlich eh eine Folge darüber schon gemacht, dass vielleicht werden die Webseiten nur so Backend-Plätze
**Manuela Machner:** Oder es gibt eine zentrale Datenbank.
**Eliot Mannoia:** Genau, eine zentrale Datenbank und jeder gibt nur seine Sache ein. Ich bin Friseur, ich hab von da bis da offen und keiner sieht das mehr. Wir füttern nur die Maschine und haben eigentlich nur eine Website einen Speicher wo Bilder und Texte oder vielleicht Sound von uns ist. Dass die KI zugreifen kann.
**Manuela Machner:** Wird aber noch spannend. Aber das wird spannend, wenn man es denkt, dass jetzt die Sora 2 als neues App herauskommt.
Also in den USA ist das ja schon da, weil auf der anderen Seite ist die Thematik schon da, dass ChatGPT
als Haupttool, die halt das auch so vehement probieren, ist trotz allem extrem textlastig.
Also ob das ja auch Sprache ist, aber es ist immer textlastig. Ist ja auch ein Sprachmodell. Und jetzt fahren sie da eine parallele Welt hoch, in der sie auch die Dominanz übernehmen wollen. Mit ihrem Sora 2 Social-Kanal, wo du da halt KI-Videos generierst und austauschst die KI-Videos miteinander und ganz ehrlich, ich habe mir gedacht, das ist, also wer soll eine Social-Media-App nehmen, wo ich KI-Videos rauflade und ich sehe aber jetzt schon auf TikTok die ganzen Sora-Videos die dort auch eingespielt werden und das sind einfach total kreative Video-Generierungen, teilweise halt Ganz normale Videos, ein Kind füttert einen Hund und du checkst nicht einmal, dass das nicht echt ist und auf der anderen Seite möglichst Kurzfilme und ich glaube, dass die Leute das lieben werden also
Stimmt
**Eliot Mannoia:** die ganzen sozialen Plattform jetzt nur mit generativer KI,, Meta hat das ja auch gemacht, ne, also Meta-AI oder so, also stimmt.
**Manuela Machner:** aber das ist ganz anders mit der Meta AI. eigentlich, dass du während dieser Interaktion im Social Media ein Sprachmodell dabei hast. Also Meta-AI macht ja jetzt noch keine Meta-Videos drinnen in Insta oder Facebook, also es ergänzt ja nur diese Das, was du da postest oder macht eben Vorschläge. Vielleicht machen sie ja schon kleine Bilder, das weiß ich jetzt nicht, aber
**Eliot Mannoia:** ich. Aber es war Feed. Es war irgendwas mit Feed. Ich glaube, es ist schon eine spezielle entweder eine App oder in den bestehenden Social Media ein Feed, AI-Feed vielleicht. Naja, muss ich nachschauen
**Manuela Machner:** wahrscheinlich, ich glaube, eher ein Feed wird es sein, ja. Aber... Das, was jetzt der Open AI wieder hochfährt, ist wieder eine eigene Welt für sich. Also wieder sowas. Und das wird jetzt ganz, ganz spannend, wenn es so einen großen gibt. Und weißt du, was ich mich frage? Wir sind ja immer sehr tief drinnen in diesen Dingen.
Und sind vielleicht dadurch auch kritischer oder wir wissen, es gibt Alternativen aber für den normalen Nutzer der halt einfach nur ein praktisches Tool braucht und wenn Die jetzt an ihrem Handy oder am Computer nur mehr ChatGPT aufmachen müssen und sagen, ich habe das jetzt ausprobiert, ich habe ein Kleid was könnte ich, gib mir einen Vorschlag, wo kann ich die Handtasche die dazu passt, kaufen und ChatGPT gibt mir genau in der richtigen Farbe vom Stil her durchaus passend zu einem Kleid Handtaschenvorschläge aus, ja warum soll ich mir jetzt noch durchs Internet suchen, ja, also
**Eliot Mannoia:** habe das gesehen, diesen Post von dir, das hat gut ausgeschaut.
**Manuela Machner:** Das ist spannend, oder?
**Eliot Mannoia:** wäre dann für dich die Grenze? Also was würdest du durch ChatGPT abschließen und ab wo würdest du sagen, na, bei diesem Kauf, das mache ich lieber, das suche lieber noch?
Ja
**Manuela Machner:** wenn ich das Gefühl hätte, es ist halt nur mehr ein Shop im Hintergrund bei ChatGPT, also wenn ich dann nur mehr die Auswahl das momentan ist es ja auch so, wenn man es testet weil dadurch, dass erst Etsy und Shopify verbunden sind, hast du ja nicht so viel Auswahl tatsächlich und du hast dann schon irgendwelche Luxusmarken Shops die online sind.
Ich glaube, momentan ist das definitiv noch so, dass ich weiß, dass es keine echte Auswahl ist, weil einfach zu wenig Anbieter connected sind zum System. Ich glaube, das ist momentan mein Thema dahinter.
**Eliot Mannoia:** Aber reden wir über Zukunft
**Manuela Machner:** glaube aber, dass
**Eliot Mannoia:** sich alles schnell reden wir in
sechs Monaten wenn
alles verbunden ist Was würdest du, wo würdest du durch ChatGPT die kaufen und wo würdest du aufhören?
**Manuela Machner:** Also ich glaube, ich würde alles dort in ChatGPT genauso kaufen, wenn ich es jetzt auf Amazon kaufe. Also das glaube ich würde für mich völlig egal sein, was ich da kaufe. Es gibt einfach Produkte, die ich nicht online kaufe. Das ist aber mein persönliches User-Verhalten. Das sind natürlich sehr, wie soll man sagen, beratungsintensive Produkte.
Das sind Schuhe weil ich einfach die anprobieren muss und das Gefühl habe, das sind so Sachen, also das sind eher sehr persönliche oder Medikamente, da widerstrebt mir alles, solche Dinge übers Internet zu kaufen. Aber das hat jetzt nichts mit ChatGPT und das hat einfach damit zu tun Dass das für mich halt Produkte sind, die ich nicht kaufe.
Aber ich glaube, dass es für mich aus Nutzer-Sicht keinen Unterschied macht, ob Amazon oder ChatGPT am Ende des Tages. Wie ist das bei dir? Hättest du da Abgrenzungen?
**Eliot Mannoia:** Also ich persönlich würde schon und vielleicht genau auch das aus dem Grund, was du angesprochen hast, dass wir da vielleicht tiefer drinnen sind, würde dann schon in Frage stellen, ist dieser einzelne API möglich Also ist das wirklich alles? Also ich würde vielleicht schon noch vergleichen Aber ich bin sicher, nach fünf oder nach zehn Vergleichen wenn es wirklich immer wirklich tolle Empfehlungen sind, dann würde ich schon switchen Also das würde mich nicht stören. Ich würde vielleicht nur am Anfang, wäre ich mir nicht sicher, ob ich da jetzt wirklich eine gute Übersicht bekomme.
Ich habe schon ein großes Vertrauen in Google, muss ich sagen, dass sie sich über 20 Jahre schon sehr verbessert haben über was die Ranking-Signale sind. Also da habe schon ein großes Vertrauen in Google. Schon
**Manuela Machner:** Echt?
**Eliot Mannoia:** bisschen Kritik? Ja. Also für manche Sachen, also für Beratung, also nicht, wenn ich Seife kaufe oder Kerzen, aber für manche Sachen würde ich jetzt auch nicht nur Booking.com vertrauen. Also ich schaue dann auch schon noch vielleicht Vergleiche. Also vertraust du, weiß ich, CheckFelix
**Manuela Machner:** Was machst du?
**Eliot Mannoia:** wirklich nur...
**Manuela Machner:** eben schon eigentlich länger nicht mehr. Das ist jetzt mein erstes Thema wahrscheinlich, das Problem dahinter. Im Tourismus gehe ich natürlich auf Tourismusdestinationsseiten. Das liegt von meinem Job her am Hintergrund. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, Ich habe irgendwelche Entscheidungskriterien die für mich zählen.
Das ist jetzt Lage, das ist Angebot das ist Preis, das sind halt die Faktoren. Und dann vergleiche halt schon einfach die optische Darstellung der Betriebe. Aber da gehe ich ehrlicherweise, also beim Tourismus gehe ich nicht über Google, sondern über die Destinationsseiten oder über Booking und gehe dann auf den Betrieb persönlich.
Im Shopping-Bereich Ganz ehrlich, wenn ich was suche gehe ich nicht über Google, sondern ich gehe auf Amazon. Also ich gehe überhaupt nicht auf Google. Also nur wenn es ein Produkt ist, das es tatsächlich auf Amazon nicht gibt, dann hätte ich es gegoogelt sozusagen.
**Eliot Mannoia:** Amazon und
**Manuela Machner:** ich weiß nicht.
**Eliot Mannoia:** eh die größten Suchmaschinen nach Google selbst, aber dann die nächste Frage an dich. Wenn du alles über, also alles, was du online kaufen würdest, alles, was du auf Amazon kaufen würdest, wenn du das auf ChatGPT finden würdest, wie siehst du die Zukunft für Amazon? Oder was glaubst du, wird Amazon vielleicht nur Fulfillment, also wie sagt man, das Logistische erledigen, wenn Amazon, ja, vielleicht werden sie nur ausführen, vielleicht verlieren sie das ganze Interface, weil niemand mehr hinkommt. Glaubst du oder glaubst du nicht?
**Manuela Machner:** Ich glaube, dass Amazon jetzt, also in der Theorie ja, aber in der Praxis einfach nein, weil wir Menschen zu viele Gewohnheitstiere sind und ich glaube, dass das einfach länger dauert als es technisch der Fall ist, bis die Leute dann tatsächlich nicht in ihre Gewohnheit fallen und ins Amazon App gehen, um Dinge herauszusuchen Und ich glaube, auch Amazon wird viel stärker die Prompt-Eingabe machen, dass du vielleicht dann wirklich genauer definieren kannst über Sprachfunktionen oder so, was du willst, um besser zu helfen.
Weil das, was ich persönlich auf Amazon störend finde und warum es wahrscheinlich eher ein ChatGPT tun würde, ist, dass ich einfach... Rein sprechen kann, ich brauche das, das, das, das, das und sind die Funktionen von dem Teil, das ich brauche und bitte, ich möchte eigentlich keine Auswahl wieder von 100 Seiten in Amazon, wo ich 100 Sakkos mir anschauen soll oder 100, keine Ahnung, verschiedene...
Rennrad, Handschuhe, sondern ich hätte ganz gern einfach ein bis drei Vorschläge für die Besten die am besten für mich passen. Weil ich kann es eher nicht bewerten bis auf die Sterne und irgendein Beschreibungstext. Und da würde für mich natürlich KI, die mir das vorselektiert, Erleichtern aber das ist auch typabhängig ich glaube es gibt menschen die lieben beim mediamarkt 100 fernseher anzuschauen und sich damit zu befassen welcher fernseher war es wie kann ich gehör nicht dazu
**Eliot Mannoia:** Aber ich glaube, Amazon, also ich denke das schon seit langem, dass Amazon ist super innovativ wenn es um Next-Day-Delivery, One-Click-Buy, also dass man mit einem Klick kaufen kann. Keine frage amazon ist ein wahnsinn aber ich finde die seite ich glaube wir werden 50 jahre zurückblicken und ich glaube die amazon seite wird auch schon wie eine überladene
**Manuela Machner:** Stimulus.
**Eliot Mannoia:** An impulsen für die augen ja also jetzt sehen wir doch als innovativ aber ich also für mich ist amazon ein Vom Visuellen her nicht innovativ.
Ich finde es überladen. finde die Mechanics, dass man es am nächsten Tag bekommt, dass man mit einem Klick kaufen kann, wie gesagt, super. das Visuelle, und da gebe ich dir recht, wenn man dann wirklich nur drei Vorschläge bekommt mit den Bewertungen noch dazu, statt jetzt diese Sinnüberflutung, ja, gebe ich dir schon recht.
Das sehe ich auch, dass da ein Vorteil auch besonders wenn die KI dich schon ein bisschen mehr kennt und besser kennenlernt und
**Manuela Machner:** Genau.
**Eliot Mannoia:** Ja,
**Manuela Machner:** haben wir jetzt noch gar nicht gesprochen davon.
**Eliot Mannoia:** dir.
**Manuela Machner:** Ja, also ich diktiere extrem viel und ich muss ganz ehrlich sagen, das, was du jetzt gerade gesagt hast, davon haben wir noch gar nicht gesprochen. Wenn ChatGPT oder was für ein Programm auch immer unser persönlicher Agent wird, also der kennt uns einfach so gut, der weiß ja genau, wie ich ticke.
Der weiß, er braucht mir eine gewisse Kategorie von Hotels gar nicht vorschlagen, weil da werde ich nicht schlafen wollen. Er weiß ganz genau, dass ich, keine Ahnung, gewisse Kleidungsstücke nicht kaufen werde, weil ich damit einfach zu breit ausschaue. Oder er weiß, was meine Lieblings keine Ahnung Düfte sind, dann...
**Eliot Mannoia:** habe ich dann noch einen Bonus dann muss ich das gar nicht mehr definieren sondern die KI macht schon eine Vorselektion
**Manuela Machner:** wo ich dann schauen muss, gibt es das überhaupt in der Größe, fällt heraus, weil wenn ich ein Sakko in 36 nur geliefert bekäme, dann wird mir das ChatGPT nicht vorschlagen wenn ich es für mich kaufe.
**Eliot Mannoia:** Ja, ich weiß nicht mal deine Lieblingsstifte.
**Manuela Machner:** Ich auch nicht. Das war jetzt ein blödes Beispiel, weil ich kenne mir da gar nichts aus.
**Eliot Mannoia:** Aber vielleicht wird die KI es wissen, auch wenn du es nicht weißt. Sie wird dann etwas
**Manuela Machner:** Definitiv ja.
**Eliot Mannoia:** ah ja, stimmt, das mag ich. Du hast in deiner E-Mail geschrieben, dass diese Blumen so gut riechen. Dieser Duft würde... Ja,
**Manuela Machner:** Naja, du, das ist gerade...
**Eliot Mannoia:** Diktieren, das Sprachinterface ist wertvoll und dass sie dich besser kennen.
Also da frage ich mich eh manchmal, Alexa ist noch... Also ich nutze Alexa schon sehr viel, aber es ist wirklich noch sehr rudimentär mit...
Wie warm ist es heute? Regnet es heute? Bitte erinnere mich, oder was sind die Nachrichten. Also da frage ich mich eh also sie investieren in Anthropic
Warum sie nicht Claude irgendwie einbinden?
**Manuela Machner:** Siehst du, jetzt habe ich gerade meine falsche Brille auf, weil die musste jetzt gerade wieder im Bettchen sein und aufgeladen werden. Ich habe ja eine neue Lesebrille, das ist nämlich ein gutes Stichwort und die spricht auch mit mir und ich spreche mit ihr. Und sie ist so ein Zwischending zwischen Alexa und ChatGPT, also sie versteht mich viel, viel besser als irgendeine Alexa.
Also da sind wir schon in der nächsten Kategorie Leider noch nicht so gut wie ChatGPT im Sprachverständnis, aber das sind jetzt genau diese Dinge. Diese Geräte werden uns immer stärker verstehen und kennen.
Und dann ist halt wirklich die Frage, brauchen wir noch viele Webseiten? Und ich weiß, alle Leute sagen jetzt, na, um Gottes Willen ich brauche das und ich will das und so. Wir sind auf der anderen Seite oft so bequem dass wir mit der Zeit dann halt wirklich nur mehr Eines primär nutzen.
**Eliot Mannoia:** Ich glaube aber schon, dieses menschliche... vielleicht die KI 90% für uns vorbereitet, aber dann so die letzten 10% so naja, ich schaue mir mal das Hotel vielleicht an, die Webseite oder
**Manuela Machner:** Mh
**Eliot Mannoia:** mir mal das Geschäft an oder ich schaue mir mal auf Google Maps an, wo es ist in der Nähe vielleicht gibt es einen Park, wo ich mich hinsetzen kann und lesen kann vielleicht, wenn ich schon zum Geschäft gehe.
Also Ich glaube, du hast schon recht am Anfang, dass die Webseiten vielleicht eher so Hygienefaktoren sind. Also man muss eine Webseite haben, auch wenn vielleicht drei Leute im Monat hingehen, aber eher für die KIs. Aber ich glaube, dass auch wenn es weniger sind, wenn die Leute doch dich irgendwie sehen wollen,
**Manuela Machner:** Das wird... Ja? Eine andere Darstellung? Ja?
**Eliot Mannoia:** dass man so eine Metaverse mäßig man kann das Geschäft erleben und hat dort Kontaktmöglichkeiten, während man in der Brille sich im Geschäft umschauen kann zum Beispiel oder im
**Manuela Machner:** Ja, durchaus. Ich glaube durchaus, auch wenn das so absurd klingt, aber wenn wir ehrlich sind, ich weiß nicht vor wie vielen Jahren, aber vor 15 Jahren oder 20 Jahren, wenn jemand gesagt hätte, wir würden mit Handys sprechen, dann hätte uns auch jeder für verrückt erklärt. Ich glaube auch, dass sich das verändert.
Es wird irgendwas kommen, was technologisch einfach so praktisch ist.
**Eliot Mannoia:** Ja. Also ich glaube, eine digitale Präsenz wird es weitergeben. das, wie gesagt, eine virtuelle, eine augmentierte, ob das wirklich nur so eine Art Öffnungszeiten und Kontaktinformation und so. Also eine Präsenz glaube ich wird es schon geben weiterhin.
**Manuela Machner:** Ich glaube ja auch, aber das Spannende wird sein, ob wir dann irgendwann auch die Rückkehr haben, also dass wir dann irgendwann auch das Gefühl haben, ich sage immer meinen Spruch, du kennst den schon, Vielleicht stehen wir in zehn Jahren wieder auf Messen. Aber ich glaube, es wird immer momentan stärker digital.
Also es wird noch stärker digital. Es wird noch stärker künstlich nenne ich es jetzt. Also es werden noch mehr KI-Chatbots auftauchen, KI-Avatare, KI-Telefonie KI-Kommunikation. Also ich glaube, das wird ganz stark kommen im nächsten ein bis drei Jahren Auch die ganze Telefonie-Geschichte, weil ich weiß, wie viele das an der Pipe haben.
Ich weiß, wie viele erhoffen, dass sie effizienter werden können und so weiter. Und irgendwo wird es dann diesen Punkt aber geben, glaube ich, dass die Sehnsucht oder das Bedürfnis nach nicht-digitaler Welt stark sein wird.
**Eliot Mannoia:** Ja das schüttelt jetzt auch schon Digital
Detox und
Entschleunigung und Wandern gehen ohne Handyempfang. Also das ist auf jeden Fall jetzt auch schon, weil die Technologie einfach schneller ist, als unsere Psychologie mithalten kann. Und in allen meinen Workshops frage ich auch, wie überfordert sich die Leute fühlen, ob das jetzt Schülerinnen sind oder auch berufliche ältere Personen. Es fühlen sich wirklich mehr als die Hälfte der Personen bei mir in meinen Workshops überfordert Es ist überwältigt auch von der ganzen Geschwindigkeit.
**Manuela Machner:** Ja, das ist grundsätzlich so. Aber ich glaube, wir Menschen passen uns immer so schön an, was ja an sich gut ist. Und dann wird es einfach spannend sein, welche Technologien werden die sein, wo wir uns anpassen Und die wir sozusagen akzeptieren dafür, für unsere Bequemlichkeit. Also ob wir von lauter Bequemlichkeit dann halt nur mehr ChatGPT haben oder wen auch immer, Gemini keine Ahnung, und vielleicht sozusagen auch damit zufrieden sind oder zurechtkommen.
Finde ich eine spannende Frage.
**Eliot Mannoia:** finde dieses Anpassen, so würde ich vielleicht auch diese digitale Präsenz in der Zukunft sehen, sich je nach Bedürfnis die Technologie anpasst Zum Beispiel, ich bin vielleicht zu Hause und möchte ein Konto bei der Bank öffnen und dann sehe ich den CEO von der Bank als Hologramm neben mir, der mir zeigt, okay, so musst du das Bankkonto öffnen und es ist so eine... Guided-Kontoeröffnung mit einem Hologramm von den Dings und wenn ich was einkaufen möchte, sehe ich vielleicht von mir ein Hologramm mit das Gewand an. Wenn ich in Kontakt
**Manuela Machner:** Mit Gemini kann man das jetzt schon probieren
**Eliot Mannoia:** Zum Beispiel, wenn ich Kontakt haben möchte, dann wird meine KI-Assistent einfach nur den Telefonat herstellen für mich.
Und deswegen gehe ich nicht auf eine Webseite um ein Konto zu öffnen. Ich gehe nicht dorthin um einen Anruf zu machen oder irgendwie auf ein Kleidergeschäft um Kleidung anzuschauen sondern ich sehe es entweder als Hologramm oder einen direkten Anruf ich vielleicht, so verschiedene
**Manuela Machner:** Ja.
**Eliot Mannoia:** Formate.
**Manuela Machner:** Also, ich glaube, viele da draußen glauben jetzt, wir spinnen. Ja, und wahrscheinlich wird es ganz was anderes sein. Irgendwas was wir noch gar nicht am Schirm haben. Also, das halte ich sowieso am wahrscheinlichsten weil... Ich glaube, dass wir viel zu linear denken als Menschen. Wir denken, was geht jetzt schon so halbwegs und dann wird es sich weiter so entwickeln in diese Richtung.
Meistens waren die wirklichen Errungenschaften eigentlich die Dinge, die aus dem Gefühl nichts aufgetaucht sind, die wir alle eigentlich vielleicht einfach noch nicht am Schirm haben. dass es nicht nur eine Website gibt, aber aus einem ganz spezifischen Grund auch noch abgesehen davon, dass das praktisch zwar ist, eins darf man nicht vergessen.
Die Macht, die wir geben über Systeme über Wirtschaftskräfte, über Unternehmen, wenn wir das zulassen Dass es nur mehr diesen einen Input- und Output-Faktor gibt. In jegliche Richtung, ja. Da glaube ich, da müssen wir Menschen auch so stark und so bewusst damit agieren, weil wir werden sowieso manipuliert wir sind immer schon manipuliert worden, ist halt auf unterschiedlichsten Arten und Weisen, aber wenn wir uns halt nur mehr in eine Abhängigkeit begeben, dann wird es kritisch.
**Eliot Mannoia:** Und auch mehr Bewusstsein und Awareness Also kommt auch nächste Woche wieder zur Mind/Machine und dann werden wir weiterhin verschiedene Facetten des digitalen und KI-Lebens und Psychologie-Lebens bescheinen.
**Manuela Machner:** alles Liebe, bis zum nächsten Mal und wechselst manchmal die Programme
**Eliot Mannoia:** Ja,
**Manuela Machner:** machts gut