#79 KI-Innovation im Tourismus - mit Teresa Karan

Teresa Karan, Tourismus-Expertin, spricht über KI-Innovation im Tourismus und wie die Branche die Technologie nutzt.

FAQ: KI-Innovation im Tourismus

Warum ist der Tourismus für KI-Innovation besonders geeignet?

Tourismus ist eine persönliche, emotionale Branche. Genau deshalb ist KI hier besonders interessant: Sie kann Daten analysieren und Empfehlungen geben, während der menschliche Faktor, also Gastfreundschaft und Erlebnisqualität, weiterhin im Mittelpunkt steht.

Teresa Karan

Was blockiert KI-Einführung in Tourismusbetrieben?

Kleine Budgets, fehlendes Know-how und eine historisch technikkritische Branchenkultur. Teresa Karan beschreibt, dass Tourismus-Betriebe oft nicht die großen Budgets haben wie Konzerne, und dass die Hemmschwelle gegenüber Technik tief verwurzelt ist.

Teresa Karan

Wie verändert KI die Hemmschwelle gegenüber Technologie im Tourismus?

KI nimmt die technische Komplexität weg. Man muss kein Techniker sein, um ChatGPT zu nutzen. Das ist ein Wendepunkt für die Branche: Zum ersten Mal ist eine Technologie so zugänglich, dass auch kleine Betriebe ohne IT-Abteilung damit arbeiten können.

Manuela Machner

Welche Rolle spielt Teresa Karan in der Geschichte des Podcasts?

Teresa Karan hat Manuela Machner und Eliot Mannoia zusammengebracht und ist damit mitverantwortlich für die Entstehung des Podcasts Mind/Machine. Sie ist Tourismusexpertin und war eine der ersten, die KI und Tourismus zusammengedacht hat.

Eliot Mannoia

Ist der Tourismus bei KI wirklich so weit hinten?

Nein. Manuela Machner betont, dass die gesamte Branche am Anfang steht, nicht nur der Tourismus. Wer glaubt, weit hinten zu sein, liegt falsch: Alle fangen gerade an. Das nimmt den Druck und schafft Raum für echtes Lernen statt Schein-Kompetenz.

Manuela Machner

Transkript

**Manuela Machner:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mein Maschinen.

**Eliot Mannoia:** Heute

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Eliot Mannoia:** und

**Manuela Machner:** schuld daran, dass es diesen Podcast gibt. Ja, ich weiß nicht, ob du das weißt, aber du hast uns damals zusammengebracht Immanuel und ich, und ja, geschweige denn, jetzt haben wir was nicht. Über 70 Folgen nachher und eine wahnsinnig tolle Freundschaft auch. Manuela Machner ist Tourismusexpertin KI- und Tourismusexpertin und super umtriebig in ganz Österreich und auch schon im Ausland unterwegs. Mein Name ist Elliot Manoja, digitaler Psychologe. Und ja, danke Theresa, dass du heute bei uns Gast bist.

**Eliot Mannoia:** Fangen

**Manuela Machner:** mal gleich an. Wie kommt man zu der Tourismusbranche? Was hat dich da motiviert?

**Eliot Mannoia:** Technische

**Manuela Machner:** Systeme und Scheinwerferentwicklung. Ich meine, du bist wahnsinnig investiert in allem, was technisch ist und Innovation.

**Eliot Mannoia:** kommst

**Manuela Machner:** Wie bist du zu diesem Weg

gekommen?

**Teresa Karan:** Ja, also zunächst mal vielen Dank für die Einladung Freut mich, dass ich da auch schuld daran war, dass es diesen coolen Podcast gibt, von dem ich ja auch Fan bin. So viel mal vorweg. Ja, wie kommt man zum Tourismus? Ja Ich finde es ist eine der schönsten Branchen die es gibt und das war sehr einfach für mich, weil ich war als Digitalkonsultant tätig in einer Digitalagentur und das war immer sehr, sehr spannend.

Aber meine Kunden waren eher aus dem Automotive-Bereich was viele begeistert mich jetzt so mittelmäßig, Banking, Finance, solche Geschichten, auch super spannend und sehr nette Menschen, aber so vom Produkt her war ich nie zu 300 Prozent begeistert und das ist halt beim Tourismus anders, weil ich da einfach zu 100 Prozent auch hinter dem Produkt stehe.

**Manuela Machner:** Also hast du nicht auch das Gefühl, von Touristikerin zu Touristikerin sozusagen, ich glaube Touristiker ist man oder bleibt man. Also das

**Teresa Karan:** Dank.

**Manuela Machner:** allen Vor- und Nachteilen was das ja hat. Es ist sehr sehr stark auf der persönlichen Ebene. Darum ist es ja so spannend, weil Technik und Tourismus ist ja nicht immer so kompatibel oder?

Wie würdest du das sehen, Teresa?

**Teresa Karan:** Es ist ein Balanceakt in alle Richtungen. Es ist vielleicht nicht so in der absoluten Grund-DNA der Touristikerin oder vom Touristiker jetzt komplett verhaftet, aber das kann sich ja ändern. Ich finde das Schöne an KI ist, dass sich das auch ändert und dass es gar nicht mehr so das technische Problem ist, wie ich finde.

**Manuela Machner:** Ja, weil irgendwie nimmt uns ja die KI sozusagen diese Berührung dieser Zahlentechnik sage ich jetzt einmal. Weil davor, glaube ich, haben heute viele im Tourismus ein bisschen das Gefühl und Angst. Oder wie empfindest du das?

**Teresa Karan:** Absolut, es war immer so ein bisschen eine Hemmschwelle schon immer in meinem Job, seit

**Manuela Machner:** neun

**Teresa Karan:** bin ich jetzt auch im Tourismus dabei, dass der Blickwinkel auf die Technik

**Manuela Machner:** schon immer so, ja,

**Teresa Karan:** ist sehr klein strukturiert auch unsere Branche und deswegen ist es auch immer ein Hemmschuh, dass du halt auch meistens nicht die riesen Budgets hast, um viel umzusetzen, geschweige denn auch dann vielleicht das absolute Know-how, wie du es vielleicht in einem Großkonzern oder sonstiges hättest.

Und das sind schon so Blocker so Blockaden, Geistige, die immer noch mitschwingen bei deinem KI-Thema, aber finde, das ist unberechtigt weil das ist jetzt eigentlich eine ganz andere

**Manuela Machner:** Thematik.

**Teresa Karan:** mir das was den Elliot so ausmacht.

**Eliot Mannoia:** Ja,

**Manuela Machner:** ich

kann mich erinnern Ich war ja zehn Jahre in London und da musste ich ja oft fast täglich die U-Bahn nehmen. Die U-Bahn in London ist ganz, ganz tief und so

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** ich

**Teresa Karan:** Dank.

**Manuela Machner:** mich erinnern, da habe ich die riesen Plakate gesehen für Österreich und eigentlich die Früchte von der Arbeit von Theresa und ihren Kolleginnen.

**Eliot Mannoia:** und

**Manuela Machner:** das

hat mich immer so inspiriert und so, oh, die Heimat, die Berge so schön. Ja, also was ihr macht, ist ganz wichtig und ihr bringt Besucher und Besucherinnen nach Österreich und nutzt jetzt auch mehr Technologie was ich spannend finde, zum Beispiel für Besucherlenkungen,

**Eliot Mannoia:** für

**Manuela Machner:** für den Kontakt mit Gästen.

**Eliot Mannoia:** Wie

**Manuela Machner:** siehst du

das?

**Teresa Karan:** Dank.

**Eliot Mannoia:** und

**Manuela Machner:** der Mensch mischt? Absolut,

**Teresa Karan:** du sprichst das eh schon an, das Thema Besucherstromlenkung wird immer wichtiger, weil es gibt ja auch in Österreich Hotspots, touristische Hotspots und man muss da gut drauf schauen, dass einfach auch eine Balance im System herrscht, dass einerseits die Gäste eine Freude haben, dass das nicht überlaufen wird, dass die Einheimischen auch davon profitieren und das nicht als Last sehen und da kann eben die Technologie zum Beispiel bei dem Thema sehr helfen, aber ich finde auch in der Gästeinteraktion wird es sehr Sehr wichtig und wer kennt es nicht von sich selber, dass wenn man so eine Reise bucht, das ist ja schon für mich auch emotional aufwendiger wie ein Auto zu kaufen, wo es meistens finanziell nicht in die Richtung ist.

Also das ist schon so ein emotionaler großer Moment, der sehr, sehr viele Entscheidungen erfordert und es ist einfach auch schön, so technologische Helfer wie generativ an der Seite zu wissen und hier einfach auch zu sein. Die beste Entscheidung für diese sehr sehr wichtige Phase in vielen Menschen und auch in meinem Leben zu haben, was halt der Urlaub auch bedeutet.

**Eliot Mannoia:** Kannst

**Manuela Machner:** du

mir das Besucherlenken vielleicht kurz ein bisschen erklären, für

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** und dann auch, was so Maßnahmen sind oder was? Also

**Teresa Karan:** wir als Österreich Werbung machen das nicht, wir liefern nur die Daten an sich, sondern da sind andere touristische Player drinnen, aber worum es eigentlich geht, ist vielleicht auch aus Beispielen im Ausland sehr bekannt mittlerweile, ist einfach so Städte Große Städte wie Venedig oder sonstige die auch am Eingang zum Beispiel Drehkreuze schon haben oder wie auch immer.

Es gibt auch technologische Möglichkeiten, dass man einfach den Menschen sagt,

**Manuela Machner:** Leute,

**Teresa Karan:** Zeit ist meistens überlaufen, wie wäre es, wenn ihr euren Besuch um... Um eine andere Uhrzeit verlegt oder an einem anderen Tag, ist es besser für euch und für alle und so kann man das halt dann gut einsetzen. Dann gibt es natürlich die einen, die sagen, ich habe jetzt nur diesen einen Slot im Museum oder wo auch immer und ich kann das nicht machen und die anderen sagen, ja, guter Input, ich verschiebe es auf den

**Manuela Machner:** Abend

**Teresa Karan:** Nachmittag oder wie auch immer.

**Eliot Mannoia:** Super.

**Manuela Machner:** was ich so genial

**Teresa Karan:** Vielen Dank

**Manuela Machner:** das ist eine Plattform für alle von euch, die das nicht kennen, ist eine Plattform, wo Touristiker sich austauschen zum Thema Nachhaltigkeit, Technologie und so weiter. Ich muss sagen, ich habe früher die Österreich-Werbung überhaupt, obwohl ich in der Branche tätig war, kaum eigentlich als Hilfestellung für mich wahrgenommen. Also das gab es auch, die halt Werbung nach außen tragen. Das war immer die Kernaufgabe die wir gesehen haben. Und ich finde es ganz spannend, dass ihr... Euch meiner Meinung nach schon auf die Fahnen inzwischen heftet auch für die eigenen Regionen, auch die ganzen Destinationen

**Teresa Karan:** Dank.

**Manuela Machner:** die ihr macht, dass ihr als große Einheit Dinge ausprobiert auch für uns, mit uns teilt oder auch Austauschplattformen untereinander schafft. Spitzenentwicklung und was ich ganz spannend finde, ihr macht auch die Dinge, die sich die anderen teilweise noch nicht zutrauen.

Also, wenn ich drei denke, sie haben den Heißluftballon gemacht, vielleicht möchtest du erzählen das war für mich so ein Thema, wo das für den Gast ist, aber auch für uns als Region spannend

**Teresa Karan:** Ja, also unser Heißluftballon ist ein echt cooles Projekt, weil halt da verschiedene Der Technologien einerseits zusammengekommen ist und auch dieser Need, dass wir, wir sind jetzt stark international tätig wir sind eben auf 20 Kernmärkten zum Beispiel tätig und 20 Außenbüros was richtig cool ist, auch da zu arbeiten in so einem internationalen Umfeld, aber das by the way.

Und was halt immer das Thema ist, dass wir oft auf Messen vertreten sind und, und, und. Und ist schon die Frage, wie man dann so ein Produkterlebnis auch gut dort präsentiert, wo irgendeine Messehalle oder was auch immer ist. Und da war immer dieses... Wie ein Thema interessant, aber wir haben noch nicht genau gewusst wie.

Und die Technologie hat auch sehr, sehr gut weiterentwickelt aus meiner Perspektive. Mir ist immer schlecht geworden selber, wenn ich das so ein Zeug aufhatte Und mittlerweile bin ich am Ende.

**Manuela Machner:** Reality, nur für die Leute, die das vielleicht jetzt VR nicht so...

**Eliot Mannoia:** Vielen

**Teresa Karan:** also diese zum Beispiel Brillen von Apple oder Meta die einfach total spannend sind und natürlich ist das eher so ein Gaming-Device im ersten Schritt, aber man kann es eben auch sehr, sehr gut auch für so touristische Zwecke nutzen, indem man natürlich dann mit einem Kreisluftballon, das war unsere Idee, dass man eben so einen abgegrenzten Bereich hat, in Form eines Korbes auf einer Messe.

Auf einer touristischen und dort die Möglichkeit hat dann dieses Produkt zu erleben, nämlich wirklich aus der Perspektive des Heißluftballons. Und das Schöne ist natürlich, wir haben dann die Möglichkeit einfach 3D-Bilder und Videos einzuspielen von verschiedenen Regionen in Österreich und so kriegt man eine sehr niederschwellige, angenehme Erfahrung, wie es wirklich auch ist.

Und ich durfte schon mal in der Steiermark auch in einem echten sitzen und ich finde es ist gar nicht so der Unterschied, weil es einfach wirklich so eine langsame schöne Art ist, auch Natur zu erleben Und das zeigen wir halt dann auch in diesem Heißloch Und das Schöne ist das kann man halt wieder einpacken dieses Ruckkorb oder eben diese wie Abrill, dann hat man es bei der nächsten Messe in New York in Brüssel, wir fahren jetzt die letzten Stationen zum Beispiel, dann hat man es halt auch, dann kann man es quasi ins Gepäck mitnehmen, ein bisschen größer ist es schon.

**Manuela Machner:** Und 100% sicher, oder? Weil ich meine, erstens abstürzen kann es nicht und irgendwie umfallen kann man nicht mit der Brille,

**Eliot Mannoia:** ist

**Manuela Machner:** in einem Korb.

**Teresa Karan:** Ja, also auch die Gänge

**Manuela Machner:** ein bisschen, weil man sie hat.

**Teresa Karan:** Das frage ich mich, wie Leute mit Höhenangst ich habe fast gar keine, wie die das erleben. Das muss ich mal fragen, wie es denen damit geht. Aber von dem Sicherheitsfaktor sehe ich es noch höher als der Heißluftballon aber ich glaube, der ist auch nicht so unsicher.

**Manuela Machner:** benutzt um Ängste auch anzusprechen, ob das jetzt vor vielen Menschen zu sprechen, dass man das übt oder auch für Höhenängste und so.

hatte

da vielleicht auch eine Therapie mit transportiert, seine Anti-Höhenangst-Kurs.

**Teresa Karan:** Touristischer Antihöhen-Einskurs, der zufällig österreichische Produkt. Klingt gut, ja.

**Manuela Machner:** muss

**Teresa Karan:** so Softwetten.

**Manuela Machner:** Placement machen, Teresa. Also alle diejenigen, die sowas anbieten, denen verkaufst du die Videos von Österreich mit irgendwie einem Werbeeinbanner. Und wenn er die Höhenangst dann überwunden hat, dann weiß er, dass er über Österreich das Schönste und überhaupt ist. Dann kann man sich einfach auf den echten in Österreich gucken.

**Teresa Karan:** Sehr gut, gut zu planen Schauen wir mal.

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Innovationssetting, das ihr jetzt habt, was ich wirklich

**Teresa Karan:** Dank.

**Manuela Machner:** oder sehr menschengetrieben? Weil irgendwer muss ja dann irgendwann sagen, ja, wir machen auch diesen Schritt. Ich finde das ja auch einen sehr mutigen Schritt, weil es ja schon die eingestampften Pfade verlassen hat aus meiner Sicht.

**Teresa Karan:** Ich finde, man braucht schon beides. Und gerade im Tourismus ist diese menschengetriebene Perspektive sehr, sehr wichtig. Und was die Kolleginnen und Kollegen, ich weniger wegen familiären Verpflichtungen aber wenn es geht, bin ich auch immer dabei, sehr, sehr gerne und gut machen, ist, dass sie eben auch draußen arbeiten.

Und hier der Bereich Innovation auch vertreten ist und wir dann einfach nur zuhören können und müssen, was eigentlich so die Needs sind und die dann mit der Schnittmenge von was technologisch möglich ist zu verschränken, das sehe ich als unsere Aufgabe und das ist ja auch extrem spannend. Und manchmal ist es einfach auch so ein Gefühl wie bei diesem, mein Gott, jetzt haben wir unseren Chatbot, unseren KI-Chatbot seit über zwei Jahren auf der Webseite und manche Projekte, ich bin immer so, ich dachte, das ist leicht, aber...

**Manuela Machner:** Aber

**Teresa Karan:** Projekte kommen einfach nur so raus, weil ich gedacht habe, das ist eh einfach. Und sind es dann nicht. So wie diese ganze KI-Geschichte eigentlich. Ich habe gedacht das ist eh einfach. Und...

**Manuela Machner:** Ja, das macht man zumindest an und dann schaut man halt. Also auf der Change Trism Austria Seite habt ihr die Sophia geklont, also für die, die das nicht kennen, ihr müsst

unbedingt

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** was man in der Theorie oft hört und sonst was, die dann aber auch Auskunft gibt. Irgendeinen vorgesprochenen Text hat, sondern die wirklich die Auskunft Dei sozusagen ist. Und das ist ein voll cooles Projekt und auch der KI-Radar den ihr macht, also dass ihr online Vortragende habt, die die Interessierten abholt. Was könnten oder was würdest du sagen, was könnten jetzt Unternehmen, die sagen, ja, Ich würde ja auch gerne mehr ausprobieren, aber wie gehe ich es an?

Ein wichtiger Faktor den du gerade gesagt hast zuhören. Wie würdest du das beschreiben? Wie kann ich so etwas angehen wenn ich sage, ich möchte ja gerne mehr Innovation im Unternehmen?

**Teresa Karan:** Ja, gute Frage. Und wir selber strageln natürlich genau mit diesem Thema so wie alle anderen. Also das ist meine Nummer eins. Ihr seid da nicht alleine, sondern an uns allen geht es so. Ein kleines sehr kleines, aber schon ein Thema, auf dem man die Möglichkeiten hat und vor allem zeitliche Möglichkeiten, um Dinge auszuprobieren.

Und das ist eigentlich so das große Thema, dass man sich wirklich auch bewusst Zeit dafür nehmen soll und einfach mal von diesen Problemen wegdenken mal anfangen. Und ich finde es immer sehr, sehr cool, wenn man sogenannte MVPs, also Minimum Variable Products, macht. Und genau das ist eigentlich auch dieser Avatar von der Sophia Mano den Rück.

Den du angesprochen hast. Das ist eigentlich etwas, was relativ aus der Box heraus von den Technologie-Providern angeboten wird. Und wir möchten es einfach nur sichtbar machen für den Tourismus. Am Ende des Tages war das so ein Projekt, wo es eigentlich sehr, sehr gut gelungen ist, dass wir einerseits von der Branche gut zugehört haben, behaupte ich mal, was so die Needs sind, nämlich dass diese Tourismus-Info, wie ihr sie vielleicht auch kennt und vielleicht auch schon mal drinnen wart, nämlich ein physisches Gebäude wo man reingeht und dann wird man beraten.

**Manuela Machner:** wollen,

**Teresa Karan:** aber vielleicht nicht 24-7 offen, weil das ist jetzt schon auch eine Ressourcenfrage. Und die Möglichkeiten, die man mit so Avatar-Innen hat,

**Manuela Machner:** Das

**Teresa Karan:** dann natürlich ganz andere dass man einfach auch das nicht ersetzen kann, sondern augmentieren kann in Zeiten, wo vielleicht die Tourismus-Info nicht offen hat.

Und das war so der erste Schritt. Und wir haben jetzt diesen Change Trace auf unserer Webseite Change Trace Master, das ist eben mal drinnen auf der Webseite was wir auch haben, ist so ein

**Manuela Machner:** großes

**Teresa Karan:** so eine Stähle nennen wir es, wo auch diese Avatarin drin ist. Die Sophia kommt aus der Region Schladm in Dachstein und aus die gemacht.

Dann ist jetzt einfach mal diesen Prototypen so wie er ist, auch mal in ihre Tourismusinfo gestellt. Und das ist das Schöne, dass wir halt dann einfach sowas auch ermöglichen können, dass bevor man jetzt Millionen oder Hunderttausend oder zigtausend zumindest Euros investiert Als Tourismusverband sich das mal anschauen kann, ob das überhaupt einen Nutzen für die Gäste hat und wenn ja, wie.

Und dass man ein Fehler, die man vielleicht sonst machen würde oder mühsam sich erlernen kann, durch sowas auch ein bisschen ersparen kann. Und das ist halt so der Plan von uns. Und was mir dann noch wichtig ist, ja wir unterstützen das dann. Und ich möchte dann aber auch, dass Tourismusregion A durchaus auch von Tourismusregion B lernen kann, also unterstehen

**Manuela Machner:** A.

**Eliot Mannoia:** Ich

**Manuela Machner:** finde super. Es ist eine Plattform. Es ist so viel mehr. Es ist wirklich for the community, by

the

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Action, also verschiedene Akronymvariationen die alle gut miteinander spielen.

**Eliot Mannoia:** finde

**Manuela Machner:** ich

toll und auch wie die Manuela gesagt hat, dass da verschiedene Partner und Regionen dann auch Content liefern.

Also ihr macht so viel Aufklärung und Awareness und einen Austausch das ist super wertvoll und vereint. Ich glaube, das vereint wirklich verschiedene Player-Regionen, angefangen von kleinen Gasthäusern vielleicht oder KMUs. Bis hin zu ganzen Regionen und auch Tirol die machen ja auch sehr viel mit Daten und

dann

**Teresa Karan:** Danke.

**Manuela Machner:** du das nächste Jahr? Wo geht die Reise weiter für euch?

**Teresa Karan:** Gute Frage. Ja, ich glaube, das KI-Thema und das ist ja auf der Grund dieses Podcasts das ist einfach ein unfassbarer Treiber für die ganze Gesellschaft. Ich glaube, wir in Europa sind schon so ein bisschen in der, was machen wir da eigentlich genau, Haltung. Auch ich manchmal, ganz klar. Ich glaube trotzdem, dass das unfassbar viel auch ändern wird.

Wir haben jetzt erst gerade angefangen und es ist natürlich auch über Hypes das Thema Agents Aber ich glaube trotzdem daran, dass solche Agents in unserer Gesellschaft und somit auch im Tourismus einzuhalten werden, in welcher Form auch immer, das haben wir ja auch in der Hand und ich glaube, das ist so eins der großen Themen.

**Manuela Machner:** Was ich mich noch frage, wir haben im Tourismus ja immer diese Balance, wie du schon gesagt hast und so wie der Avatar in einer Stele es geht ja nicht nur das um die technologische Machbarkeit,

**Teresa Karan:** Dank.

**Manuela Machner:** machen, aber wir haben Gerade im Tourismus immer so ein bisschen die Herausforderung aus meiner Sicht, wie weit gehen wir mit der Technologie?

Also man hat ja gesehen an der Emma von Deutschland, für die, die nicht wissen, was das ist, das war oder ist eine KI-Influencerin

also

**Teresa Karan:** Dank

**Manuela Machner:** Werbung macht für Deutschland-Tourismus auf Instagram und auf den Online-Kanälen Und das war ja am Anfang ein riesen aufschreiender Branchenrauch von Gästen, die halt gesagt haben, naja, sie wollen noch echte Menschen sehen.

Und gerade wir im Tourismus leben ja von der Interaktion echter Mensch und echter Mensch. Und ich sehe das selber sehr oft als Herausforderung auch auf Betriebsebene zu sagen, ja, eine KI, die telefoniert mit den Gästen, Willst du das wirklich und wie weit gehst du? Und ich glaube, das ist doch auch in unserer Branche Beim Autokaufen ist dir das vielleicht egal, ob da eine Telefonie abhebt und sagt, welches Auto hätten Sie denn gern oder was sind Sie eher, der sportliche Fahrer oder was auch immer. Wie siehst du das da, diese Balance oder diese...

**Teresa Karan:** Absolut. Ich finde es unfassbar wichtig, sich darüber Gedanken zu machen. Natürlich, wir wollen herzeigen, was technisch möglich ist, aber was dann wirklich für jeden Betrieb oder für jedes Unternehmen, für jede DMO oder wen auch immer sinnvoll ist einzusetzen, das ist wirklich auch eine ganz andere Frage

**Manuela Machner:** Und

**Teresa Karan:** darf man nicht gleichsetzen weil eben, wie du sagst, Tourismus lebt eben von dieser Verbindung von Menschen.

Es gibt aber auch schon andere Cases und ich habe selber im Studium an einer Rezeption gearbeitet. Und ich fand es großartig wenn die Leute mit guten Fragen gekommen sind und dann haben sie von mir auch gute Tipps für Wien bekommen und wie auch immer. Nur, so die 0815 Fragen, da wäre es wahrscheinlich besser gewesen, man hätte statt mir einen Roboter hingestellt, weil der hätte es besser und freundlicher manchmal auch gesagt.

An manchen Fragen. Ich habe mich immer bemüht aber manchmal war ich dann auch schon so ein kleiner Roboter und dann habe ich mir gedacht, naja, vielleicht würde ich wirklich so die gängigen Fragen, die Technologie einsetzen, jetzt anhand dieses Beispiels um dann für wirklich diese Interaktion... Von Mensch zu Mensch und die wirklichen Insider-Tipps dann doch die Menschen.

Und die kann man ja dann auch freispielen, die brauchen nicht mehr die nur 15 Fragen beantworten sondern können sich auch vielleicht um die tricky questions oder was auch immer

**Manuela Machner:** gut

**Teresa Karan:** Und das wäre eine schöne Symbiose, die ich sehe.

**Manuela Machner:** Ich glaube, dass ein Gewöhnungsfaktor auch kommen wird, das muss man sagen.

Also wir sind ja doch der Wahrnehmung in der Bevölkerung also gar nicht wir, die uns so

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** sind wir noch gar nicht so weit, dass die Leute Akzeptanz haben, weil sie es einfach noch nicht gewohnt sind einfach. Ich glaube, dass wir in drei Jahren oder fünf Jahren näher über eine Telefonie von einer KI uns unterhalten werden. Momentan legt jeder bei meiner KI-Telefonie auf, oder fast jeder, weil wenn sie abhebt jetzt sagt sie schon, bitte nicht auflegen, damit die Leute checken dass sie reden können mit ihr. Weil halt der Gewöhnungsfaktor nicht da ist aber umso mehr du Berührungspunkte in allen anderen Branchen auch hast, umso gewöhnter wirst du auch sein, dass vielleicht der Computerstimme dir antwortet

**Teresa Karan:** Ich glaube, auch

**Manuela Machner:** ich

**Teresa Karan:** mich umlernen müssen zum Beispiel das Thema Chatbots. Ich war so ein absoluter Hater von diesen Dingen. Auch in meiner Digitalagentur-Zeit hatte ich damit Berührungspunkte. Das war eigentlich meistens eine schlechte Erfahrung, auch für mich als Konsumentin.

**Manuela Machner:** so

**Teresa Karan:** schlecht nämlich, also sehr sinnlos.

Alles, was in den FAQs drin entstanden ist, halbherzig da reingeschmissen.

**Manuela Machner:** und

**Teresa Karan:** dann war das irgendwie so die gängige 0815-Chatbot-Lösung. Und jetzt ist es aber so, dass das extrem nützlich ist, diese Chatbots und dass die halt auch viel, viel besser werden. Ich glaube, auch unsere Gäste werden umlernen, dass Dinge und ich glaube auch so Sprachtelefonie und Bots, die waren halt einfach super schlecht über viele Jahre.

Da habe ich einmal aufgelegt

**Eliot Mannoia:** Untertitelung

**Teresa Karan:** mich nämlich als Gast und nicht nur für die andere Seite. Und so ist es eben eine wichtige Lernerfahrung für beide Seiten, was einfach technisch möglich ist. Und wie gesagt, dann, und da bin ich bei der Manuela zu 100 Prozent, dann sich nur überlegen, ist es schlau auch für mich und für meine Welt und so wie ich unsere Gäste jetzt einschätze, dass ich das auch wirklich umsetze.

**Eliot Mannoia:** Und

**Manuela Machner:** als Psychologe würde mich jetzt interessieren, man redet ja oft, wo man KI einsetzen könnte

würdest du sagen, sollte man KI oder Technologie nicht einsetzen in der Tourismusbranche?

**Teresa Karan:** Ich habe noch nichts.

**Eliot Mannoia:** Nein

**Manuela Machner:** Das ist eine gemeine Frage, habe ich mir nur gedacht.

**Teresa Karan:** Es ist aber wirklich so ein Schmäh und ein Running Gag. Wir haben immer so ein paar Kolleginnen und Kollegen von den Landestourismusorganisationen so Austausche und beim Abendessen haben wir eigentlich jedes Jahr, seit Jenny IHive gestartet hat, diese Ja, also welcher Beruf im Tourismus wen tangiert es jetzt nicht mehr an Und dann habe ich gesagt, ja, nein, der Koch, ganz sicher der Koch.

Und dann ist wieder jemand gesagt, nein, ich kenne aber diesen einen Koch, und der hat es auch eingesetzt. Also ich glaube, das ist schwierig mittlerweile, da ein Nicht-Beispiel zu finden. Ein Pauschal Ein Individuum, das finde ich gut.

**Manuela Machner:** es nicht. Die Frage ist weniger, was alles geht, aber was andere ist, wo wollen wir es vielleicht nicht. Also, das glaube ich. Und das kann man, weiß

ich nicht,

**Teresa Karan:** Untertitelung ZDF

**Manuela Machner:** kann. Also, ich glaube, ein Fünf-Sterne-Haus wird andere Dinge nicht wollen als ein Bed-and-Breakfast-Betrieb. Also, das, ja, wir hätten alle am liebsten, das letzte Mal haben wir einen Betrieb gehabt, der hat in seiner Wunschliste gehabt, einen Bügelroboter.

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Waschenbügelroboter war an erster Stelle. Glaubst du? Ja, man kann träumen. Aber kommt sicher auch bald. Ja, ich habe schon gleich ein Video ausgesucht von so einem Roboter, der sowas schon kann, der auch die Gurken schon geschält hat und so weiter. Dann ist er doch ein bisschen schwummrig geworden. sie schnell dann ihre Wunschliste ein bisschen reduziert und gesagt, naja, ob sie den jetzt wirklich wollen, wissen sie doch nicht. Das wird eh noch spannend werden, wie das Thema Robotik kommen wird, ob und in welcher Form und in welcher Akzeptanz vor allem. Ich glaube, Akzeptanz ist das große Thema, auch gerade im Tourismus in der Technologie. Ja Change ist ein sehr menschliches Thema und sehr schwierig für uns, einfach mit Unsicherheit zu tun und das ist halt sehr wichtig

**Teresa Karan:** Wir sind mit Spaß. Wie auf Kinder mit so etwas umgehen. Ich habe eben eine kleine Tochter, die ist gerade sechs geworden vor zwei Wochen.

**Eliot Mannoia:** Birthday!

**Teresa Karan:** Und die schaut sich dann auch, wir schauen unser Hobby ist Robotervideos, und die schaut sich das mit anderen Augen an. Die hat überhaupt keine

**Manuela Machner:** Berührungsängste

**Teresa Karan:** ist eigentlich eher überrascht von Dingen, die nicht funktionieren, wie dass die Alexa jetzt immer so doof ist und da nicht gescheit antworten kann.

Im Prinzip

**Manuela Machner:** Die

**Teresa Karan:** Die ist halt ganz andere Dinge gewohnt und versteht halt nicht, warum wir nicht alle eigentlich schon sowas haben. Und das ist halt auch ein interessanter Zugang also aus diesen kindlichen Augen gesprochen, einfach diese nutzenstiftende Art, das zu nehmen und zu schauen. Und sie redet eben auch gerne mit unserem Auto, aber das ist so doof weil das redet gar nicht zurück.

**Manuela Machner:** Ja.

**Teresa Karan:** Und ja, aber das ist halt so ein Thema. Natürlich ist es auch schwierig,

**Manuela Machner:** ich

**Teresa Karan:** auch in der Entwicklungsphase ist sie jetzt auch schon weiter und checkt dass das jetzt nicht sprechen kann, Gott sei Dank, aber das ist ja auch so eine Entwicklung.

**Eliot Mannoia:** Aber

**Manuela Machner:** es stimmt, es ist vielleicht so wie diese berühmte Anekdote vom Int im Wartezimmer, die versucht bei der Zeitung

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Eliot Mannoia:** handbewegungen

**Manuela Machner:** zu machen und nicht versteht warum die Zeitung nicht wie ein Touchscreener reagiert.

Und jetzt mit den ganzen Voice Interfaces, daran habe ich noch nicht gedacht, sehr spannend, dass die Kinder dann denken, warum antwortet das Auto mir nicht? Also ich will ja nicht sagen, dass ich nicht auch schon versucht habe, bei der Zeitung den Screen größer zu machen, weil ich was nicht lesen habe können und festgestellt habe, das haut nicht hin.

**Teresa Karan:** Vielen Dank

**Manuela Machner:** ja oft so, ich muss immer so lachen, meine Töchter sind einiges älter als erwachsen und die kecken sich teilweise ab, wenn ich sage, wow, wie cool und wie das funktioniert mit Bildgenerierung oder Bildveränderung mit KI-Systemen und dann sagen sie man auf Snapchat geht das sowieso schon seit Jahren. wir sind so happy, oh, ich kann dem jetzt eine Glatze machen oder sonst was und dann sagen sie, naja, gehen wir mal. Also die Gewohnheit und diese Akzeptanz ist sicher in den Generationen ein Thema, muss man sagen.

**Teresa Karan:** Ja, total spannend. Sam Altman hat jetzt kürzlich mal irgendwie so aufgeschnappt so erzählt, wie sich die Chachapetie-Nutzung auch verändert. Er hat gemeint die Boomer-Generation nutzt als Als besser oder schlechtere Suchmaschine, Millennials als Lebensberater war das und die jüngere Generation, also Studentinnen und Studenten die nutzen es eigentlich als Betriebssystem fürs Leben, so hat es eher ausgenutzt Ich kann dem nicht ganz zustimmen was so

**Manuela Machner:** die

**Teresa Karan:** Frage dahinter betrifft weil ich kenne durchaus auch Kolleginnen und Kollegen, die stehen einen Monat vor der Pension und sind voll dabei und Jüngere die weniger dabei sind, aus meiner Perspektive aber so im Groben die Tendenzen wie eine Nutzung stattfindet, das finde ich wichtig.

Da hat er sicher recht, dass es große Abstufungen gibt, auch wie Technologie eingesetzt wird.

**Manuela Machner:** Ja, ich glaube es gibt viele, also erstens Ausreise in alle Richtungen

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** ab und ländliche Regionen, da merkt man schon einen Unterschied in der Nutzung und auch in der Akzeptanz. Also das merke ich ganz, ganz stark.

Umso ländlicher die Regionen sind, umso mehr ist die Distanz auch da bei den Schulungen. Das merkt man. Oder auch kleine Betriebe, große Betriebe wenn die Leute Zeit haben. Ich finde ganz wichtig, was du gesagt hast vorher nur, Diesen Mitarbeitern oder Menschen im Betrieb Zeit zu geben, die Dinge auszuprobieren und zu testen.

Also das ist, glaube ich, einer der größten Probleme. Jetzt sind die Betriebe sowieso angespannt, egal ob im Tourismus oder in anderen Branchen, zeittechnisch Eigentlich soll ihnen die KI effizienter helfen, so

**Teresa Karan:** ZDF

**Manuela Machner:** Und dann brauchen die Leute doch tatsächlich Zeit dafür, dass die Karriere mal zum Laufen kommt.

Ja, also ich glaube, das ist ein großer Gap zwischen Erwartungshaltung und der Realität. So wie du auch gesagt hast, ich habe gedacht, das funktioniert so leicht.

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank Ja.

**Teresa Karan:** gleich aufgibt oder vielleicht das Ganze iterativ sieht. Das ist schon so ein Ding, natürlich bei Google, wenn ich das jetzt da rein tippe, bei Suchmaschine und das guckt das nicht aus, dann höre ich vielleicht auf oder mache es halt anders. Und jetzt ist das halt schon so ein Paradigmenwechsel, den man sieht Man hat jetzt ein 20-Jahre-Google-Gehirn aufgebaut, das so funktioniert, und jetzt ist es eigentlich so eine Konversation, wie man sie vielleicht auch mit einem Menschen hätte, dass sie die

**Manuela Machner:** die KI vermenschlichen möchte, aber die

**Teresa Karan:** Die Themen oder die Fragestellungen und wie man das bedient, die sind durchaus ähnlich.

Ich glaube, das Mindset wenn man das so hat, man redet jetzt mit jemandem der nicht so ganz genau weiß, welches Kontext man hat und welche Inhalte man hat und gibt einfach ein extrem gutes Briefing ab, wie man es vielleicht einem Menschen oder einer neuen Mitarbeiterin oder Mitarbeiter im Unternehmen auch geben würde.

Das ist schon sehr zentral und wenn man das verstanden hat, dann kommt man leichter damit klar

**Eliot Mannoia:** Ja, also ich

**Manuela Machner:** habe ja sehr viele Berührungspunkte mit den diversen Branchen und ich finde, was die ÖSAI-Werbung macht, wirklich, wirklich schnell und sehr vielfältig Also die ganzen

**Teresa Karan:** Untertitelung ZDF

**Manuela Machner:** die ihr ausprobiert, ob das jetzt die Virtual Reality, Heißluftballon oder Avatare, Chatbots und Research und verschiedene Ausbildungen, die ihr auch intern macht

**Eliot Mannoia:** fortschrittlich sind Also,

**Manuela Machner:** wir über Akzeptanz reden, wie siehst du da, wenn du jetzt zum Beispiel einfach morgen drei Wünsche hättest und du könntest alles ändern, was würdest du aus deiner Sicht sagen? Ich finde, er macht das eh

super

**Teresa Karan:** Vielen

**Eliot Mannoia:** ich finde er

**Manuela Machner:** das echt super.

**Teresa Karan:** Dank

**Manuela Machner:** bin sicher, wenn wir über Akzeptanz reden und du denkst, ach, ich bin

**Eliot Mannoia:** Ich

**Manuela Machner:** würde gerne, dass das oder das oder das schneller geht.

Was würdest du gerne, wenn du Fingerschnipsen könntest, morgen umsetzen oder morgen ändern?

**Eliot Mannoia:** da

**Teresa Karan:** Eine gute Frage. Ich würde einfach echt gern, dass jede und jeder im Tourismus so 100 Stunden schon hätte mit so einer KI und wirklich jede Fragestellung schon mal ausprobiert hätte und dann checkt das. Oder Sie? Also das ist glaube ich so das, was ich mir wünschen würde, dass sie einfach schon das gemacht haben, was ich jetzt die letzten Monate und Jahre eigentlich schon mittlerweile gemacht habe, dass man einfach jegliche Fragen und Themen mal probiert in einem Chatbot ihrer Wahl, das ist auch wirklich relativ egal, die gleichen sich mittlerweile fast alle, das schon mal gemacht hat und da halt nicht aufgegeben hat und dann glaube ich hätte man jetzt ein ganz anderes Bild auch.

Aber danke auch für die Blumen, die nehme ich gerne an. Ich bin ja ein sehr ungeduldiger Mensch, vom Naturell her, und deswegen glaube ich immer, da geht mehr. Es ist auch schön, zurückzublicken und zu schauen, wir haben wahrscheinlich nicht alles falsch gemacht in diesem ganzen Tag

**Manuela Machner:** ist ein Blödsinn. Ihr habt sehr vieles richtig gemacht und das, was ihr falsch gemacht habt, haben wir nicht mitbekommen.

**Teresa Karan:** Wir haben da auch sehr viel falsch gemacht und es ist super wichtig, auch diese Möglichkeiten zu haben. Ich bin sehr froh, dass wir eine Geschäftsführung haben, die das auch fördert und natürlich nicht in allen Rahmen und in allen Budgetklassen kann man sich das jetzt leisten, aber grundsätzlich ist da einfach eine Offenheit da, Dinge auszuprobieren und auch umzusetzen und sie pusht einen manchmal dann auch in die Richtung Machen wir das jetzt so, es ist noch zu wenig oder so, das finde ich ganz cool.

**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, das sind genau die Punkte und wenn man das so zusammenfassen möchte von dem Ganzen

**Teresa Karan:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Eine Spielwiese auch zu geben und auch eine die nicht die Erwartungshaltung, es muss morgen alles gleich perfekt sein, also das wird es auch nicht sein.

Wie bei neuen Mitarbeitern auch KI-Systeme brauchen Lernphasen und auch die Mitarbeiter mit den KI-Systemen. Also ich glaube, das ist etwas, was wir von der Österreich-Werbung da oder auch von deinen Vorgaben lernen können, innovative Ideen aufzugreifen, sie einfach auszuprobieren, auch mit dem Risiko dass vielleicht etwas nicht funktioniert

Menschen auch Zeit zu geben, sich damit zu spielen. wenn man es selber nicht hat, auch zu schauen, gibt es nicht irgendwo ein Netzwerk, gibt es nicht irgendwo eine Möglichkeit aus den Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen zu lernen. Und man muss auch sagen, ich glaube das ist auch was die Österreich-Werbung so stärkt ist der interne Austausch wie du vorher gesagt hast.

Es ist wichtig, dass jeder auch dann sagt, was funktioniert, was funktioniert nicht. Und davon lernen, glaube ich, alle. Und das wäre in allen Branchen auch wünschenswert, muss man sagen, weil ich glaube, dass da viel Energie auch verloren geht, wenn man jeder selbst... Und permanent versucht, alles neu zu erfinden, und in Wirklichkeit macht es der Nachbar das komplett Gleiche.

was mir sehr gut gefallen hat, und das ist ein wichtiger Faktor Man redet immer so abstrakt von Ethik und solchen Geschichten aber in Wirklichkeit muss jeder am Ende noch entscheiden, was nutzt in welchem Ausmaß Und wie möchte das nutzen. Technologisch geht vieles, man muss schauen, wie weit geht es, wie funktioniert es und dann aber auch die Entscheidung treffen, ja, ist das überhaupt der richtige Weg für mich. Hast du was

**Teresa Karan:** Am Ende des Tages finde ich das sehr treffend, Manu, was du sagst weil am Ende des Tages muss man die KI verstehen, um sie auch verändern zu können in seine Richtung, das geht, da ist ganz viel möglich aus meiner Perspektive, man muss sich nur überlegen, Was hätte man denn gerne?

**Manuela Machner:** Ja, vom Problem ausgehen und nicht von der Technik, weil die Technik ist bald

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** Spitze. Also es hat uns total gefreut, dass die Theresa da war, nachdem sie uns ja verkuppelt hat, sozusagen. Wobei man sagen muss, dafür, dass wir so lange zusammenarbeiten, haben wir uns bis jetzt viermal in echt getroffen.

Also man sieht, was die virtuelle Welt alles macht. Und trotzdem sind wir Freunde geworden. Danke Teresa, dass du gekommen bist. Freut mich natürlich als Touristikerin besonders. Und wir freuen uns auf die nächste Folge von Mind & Machine. Alles Liebe, macht es gut.

Danke

Teresa.

**Teresa Karan:** Tschüss!