Manuela Machner und Eliot Mannoia vergleichen, wie Österreich und der deutschsprachige Raum bei KI wirklich aufgestellt sind: die Selbstwahrnehmung versus die externe Perspektive.
Auf LinkedIn und in Präsentationen klingt es, als hätte jeder KI voll im Griff. In der Realität stecken die meisten noch in den Kinderschuhen. Manuela Machner erlebt das täglich: Firmen entschuldigen sich, dass sie noch am Anfang stehen, obwohl das der Normalzustand ist.
Manuela Machner
Laut einer Statistik, die Manuela Machner zitiert, ist Österreich mit rund 47 Prozent KI-Nutzung europaweit führend, noch vor Deutschland und der Schweiz. Der Haken: Die meisten nutzen KI für Texten und Marketing, selten für tiefere Anwendungen.
Manuela Machner
Etwas in ChatGPT hineinschreiben als Inspiration ist nicht dasselbe wie professionelle KI-Nutzung. Eliot Mannoia und Manuela Machner haben tausende Menschen in Workshops begleitet und sehen: Die Lücke zwischen Schein und Sein ist groß.
Eliot Mannoia
Firmen fühlen sich unter Druck, KI-Kompetenz zu zeigen, auch wenn sie noch am Anfang stehen. Das führt zu Schein-Kompetenz und Selbstunterschätzung. Manuela Machner betont: Alle sind am Anfang. Das ist kein Makel, sondern die Realität.
Manuela Machner
Ehrliche Bestandsaufnahme statt LinkedIn-Vergleich. Eliot Mannoia macht in Workshops Umfragen vorher: Wer hat KI schon genutzt, wer nicht, und wie? Das schafft Transparenz und zeigt, dass die meisten auf einem ähnlichen Niveau sind.
Eliot Mannoia
**Manuela Machner:** Herzlich Willkommen bei der neuen Folge von Mind/Machine. Mein Name ist Manuela Machner, ich bin spezialisiert zum Thema KI und Tourismus und heute möchten wir einfach darüber reden, den Unterschied zwischen dem, worüber die Leute reden, was sie tun zum Thema KI und was sie wirklich tun.
**Eliot Mannoia:** Genau, mein Name ist Eliot Mannoia, hallo auch von meiner Seite, digitale Psychologe und in diesen kurzen Formaten wollen wir euch eigentlich inspirieren ein bisschen Gedankenanschlüsse geben, Und ja, heute geht es um, was wird er sagen, dass sie machen und was sie dann eigentlich tun.
Was sind so deine Erfahrungen in diesem Delta, in diesem... Zwischen...
**Manuela Machner:** Theorie und Praxis. Genau,
**Eliot Mannoia:** Theorie und Praxis.
**Manuela Machner:** Ja, also ich erlebe ganz, ganz oft dass die Leute, also das nach außen gesehen, also wenn man meine Plattformen anschaut wo ich mich bewege, oder auch wenn die Leute das präsentieren, was sie so alles tun, man das Gefühl haben müsste, Jeder ist schon voll auf dem Zug aufgesprungen von KI, beschäftigt sich rund um die Uhr, benutzt viele Tools, weiß, wie die Dinge funktionieren.
Und wenn du dann in Gespräche auch mit Personen gehst, wo du selbst glaubst, ja, da ist super drauf, oder die machen doch schon relativ viel im Unternehmen, kommst du halt drauf, dass das oft, wie soll man sagen, auch noch in den Kinderschuhen steckt. Das ist ja nichts Schlechtes, aber es ist das Gefühl, Momentan von vielen, dass sie mitreden können müssen und dass sie es auch sagen müssen, dass sie es eh tun.
Also in deinen Workshops ähnlich oder in deinem Erleben? Muss ja nicht im Workshop sein.
**Eliot Mannoia:** Ja, ich würde das teilen, weil in Workshops ist das schon ich würde sagen, es ist eigentlich sehr Transparent, weil ich mache auch oft Umfragen vorher und da gibt es diese Spalten. Einige haben es ein bisschen benutzt manche weniger.
Die, die es dann schon benutzt haben, sind dann eh oft sehr proaktiv in den Workshops dass sie ihre Erfahrungen teilen und ich gebe auch den Raum dafür. Aber ja, ich würde eher sagen, LinkedIn und so, was man so liest und hört Schein und sein. Genau, da rede auch wieder von Agenten und von... Was so alles möglich ist und so weiter.
Und ja, dass dann oft ein Unterschied mit was dann eigentlich noch schon technisch möglich ist oder inwieweit eine Frage Wie weit es KI ist oder einfach nur Automation ist.
**Manuela Machner:** Was mir besonders auffällt ist dann, was dadurch entsteht ist eigentlich dieser enorme Druck. Ich habe ganz, ganz oft Firmen die mir anrufen oder Personen und sagen, du, aber wir sind noch ganz am Anfang, wir können noch gar nichts, also wir sind nicht die, die da vorne dabei sind.
Und jetzt in meiner Branche im Tourismus muss ich ganz ehrlich sagen, Ihr seid nicht hinten nach, sondern wir sind ganz am Anfang, also die gesamte Branche ist mehr oder weniger am Anfang. Es gibt zwar super Statistiken wir sind zwar europaweit in der letzten Statistik die jetzt rausgekommen ist, die führende Nation in der KI-Verwendung.
Oh habe ich nicht gewusst,
**Speaker 3:** toll.
**Manuela Machner:** Also ich glaube 47 Prozent, oder schlagt es mich nicht tot ich habe mir die Zahlen jetzt gerade nicht angeschaut, aber so sehr mehr sogar als Deutschland oder sogar die Schweiz, glaube ich, ist an zweiter Stelle. Und ich glaube, acht Länder wurden befragt mit den gleichen Befragungsgeschichten und wir sind vorne dabei.
Wobei auch dort ganz klar schon herausgekommen ist, dass das die meisten halt wirklich für Texten verwenden und Marketing und was halt auch ist, Preiskalkulationen Da gibt es eigene Tools, also dynamische Preisgestaltung. Und dann ist es schon ziemlich gleich auch zu Ende, also das muss man schon sagen und wenn dann die Betriebe solche Dinge lesen haben sie halt das Gefühl, um Gottes Willen wir sind so schlecht und wenn ich dann aber die Realität anschaue, Leute, die auch sagen, sie verwenden KI-Systeme und wenn ich dann sage, ja toll, und wie?
Na ja, wir tun halt einmal als Inspiration in ChatGPT das hinein dann ist es auch noch weit, weit weg von dem wirklichen, wie soll man sagen, professionellen Nutzen. Und das entzeugt so einen Druck und in der Realität ist es so, dass einfach wir alle eigentlich...
**Speaker 2:** Nur
**Manuela Machner:** am Anfang stehen. Das kann
**Eliot Mannoia:** ich euch auf jeden Fall, alle, die dazuhören, kann ich auf jeden Fall beruhigen, denn die Manuela und ich machen gemeinsam sicherlich über tausende Menschen an Workshops allein letztes Jahr.
Ja, vorher habe ich
**Manuela Machner:** schon über die tausend gehabt.
**Eliot Mannoia:** Ja, Wahnsinn. Und die Leute, es ist noch nicht so. Ich war gerade letzte Woche wieder beim Workshop, ein ziemlich großes Unternehmen, wo ich einfach nur kurz, also es war eigentlich ein Workshop über Emotional Intelligence Kommunikation präsentieren. Und ich habe kurz noch über KI geredet und die waren komplett weg.
Die waren so wow, das ist unglaublich dass man das alles machen kann. Also es ist, ja, lasst euch da nicht so unter Druck stellen. Es wird sehr viel gehypt Es ist wirklich toll und es ist wirklich unglaublich was machbar ist. Aber einfach auch, wenn ihr morgen anfangt oder heute. seid ihr nicht Einfach anfangen und keine keine sorgen machen gibt
**Manuela Machner:** es klar was auch übersprungen die er nicht braucht jetzt sozusagen Ich habe ein paar dinge übersprungen die vielleicht nicht Wobei es heißt dass das dass ihr es abwarten können also ich bin der überzeugung dass Sich nicht damit auseinandersetzen, ist einfach im Zusammenhang mit dem Mitbewerb und im Zusammenhang da zu verstehen, was da alles abgeht auch abseits dieser, ich lasse mir einen Text schreiben.
Also ich glaube, das ist das große Dilemma, dass ChatGPT einfach ganz gut ist, coole Dinge ergibt, andere Programme ähnliche Dinge machen und dass man verlautet diese kreativen Thematiken also dieses... Der schaut den Text und der andere KI macht ein Bild und ich mache ein bisschen Musik. Und man denkt sich dann, das brauche ich nicht, weil ich kann selber sowas überschreiben.
Gar nicht mitbekommt, wie die ganze digitale Welt sich gerade verändert. Und da sehe ich ja viel mehr die Thematiken, dass man sich auf jeden Fall beschäftigen muss. ihr könnt eure Texte noch immer selber schreiben. Also es wird nicht schlechter sein oder was auch immer. Aber die Realität ist halt oft sehr viel weiter weg vom professionellen Einsatz der KI-Systeme als man den Anschein hat.
**Eliot Mannoia:** Das stimmt. Und ich würde auch als digitaler Psychologe auf jeden Fall empfehlen, bevor ihr an irgendwelche Lösungen denkt, bei den Menschen mal anfängt, Abholen Ängste beantworten also einfach eine Plattform schafft, dass Menschen Fragen stellen können über Ethik über Bias, dass sie eine Policy, also Richtlinien haben, keine Daten hochladen und welche Daten und so weiter.
Also abholen ist etwas, was man Ohne irgendwelche Tools und großen Kosten wirklich schon nächste Woche machen kann. Also erster Schritt, einfach mal abholen die Leute schulen ein bisschen, die Plattform geben, Fragen zu stellen, auszuprobieren. Immer Mensch bevor Tech, weil sonst kauft man was und dann braucht man es vielleicht nicht oder es erfüllt nicht alles oder es ist ein super Tool, aber es ist vielleicht nicht con Client mit den Daten und DSGVO oder wie auch immer.
Ja,
**Manuela Machner:** es ist, weil du sagst, ich fange sogar einen Schritt vorher an, oder empfehle einen Schritt noch vorher, euch eure Werte zu überlegen. Mit welchen Werten möchtet ihr mit KI arbeiten? Große Firmen haben oft so Wertekatalog uns sind Mitarbeiter wichtig, Kommunikation ist wichtig, Ehrlichkeit ist wichtig, was auch immer diese Werte sein mögen.
Ja. Ich bin jetzt überhaupt nicht so diese ethische, also ich gestehe, da gibt es Kolleginnen und so wie der Eliott einfach Leute, die da viel besser drauf sind. Ich bin eher so die, da klickt es drauf, das machen wir und tun wir. Aber das ist für mich einfach wichtig, weil wenn ihr das nicht vorher definiert habt, und man startet immer gleich rein, und ich habe es ja auch so gemacht, ich glaube du wahrscheinlich auch, man hat am Anfang einmal irgendein Programm ausgetestet dagegen spricht ja nichts.
**Speaker 3:** Aber wenn
**Manuela Machner:** man es professionell im Kontext nutzen muss, muss man sich vorher überlegen, wie weit darf das Programm arbeiten, weil sonst muss man immer bei jedem neuen Update, bei jedem neuen Ding eine neue Diskussion führen, und auch der Mitarbeiter weiß gar nicht, wie weit darf er gehen. Und da rede ich jetzt nicht nur von Datenschutzthematiken sondern auch Werte-Dynamik-Geschichten.
Integriere ich ein KI-Bild in meinem Social-Media-Posting oder bearbeite ich ein Bild mit KI?
**Speaker 2:** Ich kann
**Manuela Machner:** absolut problemlos heute eine Außenansicht eines Hotels in einer Schneelandschaft machen. Wenn ich in dem Hotel seit 20 Jahren keinen Schnee mehr habe, weil es bei uns in der Region vielleicht keinen Schnee mehr gibt, Ist das mein Werteverständnis so?
Tue ich es, tue ich es nicht. Es geht technisch aber soll ich das überhaupt tun? Und ich glaube, man muss sich im Vorfeld auch immer wieder updaten, weil einfach die Technologie ja auch weitergeht und man heute Dinge ja noch gar nicht im Wertekatalog überlegen kann. Weil kein Mensch von uns hätte sich vor fünf Jahren überlegt, lasse ich einen Avatar auf meiner Webseite sprechen oder klone ich mich und mache nicht alles selbst.
Also klone ich mich in dem sinn dass ich bist du da ja aber das ist etwas das hätten wir uns nicht überlegen müssen vor fünf jahren heute müssen wir uns solche Dinge überlegen ja
**Eliot Mannoia:** na ja vor fünf jahren vielleicht nutzen wir echte bilder oder stockbilder oder so vielleicht und jetzt generieren wir vielleicht aber ja ich weiß den großen den größeren point den du machst absolut diese fragen sollte man auf jeden fall vorher
**Manuela Machner:** Ja, und das, was du sagst mit den Menschen mitnehmen, das finde ich ganz spannend.
Wie erlebst du das? Wie gehen Unternehmen damit um? Ich meine, wenn sie dich holen nehmen sie Menschen mit, weil sonst holen sie dich im Normalfall ja gar nicht. Ich erlebe es halt schon sehr oft, dass es sehr unterschiedlichste Zugänge gibt. Einerseits dieses, wir sagen es, nur der Geschäftsführungsebene oder nur der, wir reden jetzt nur einmal, wir holen nur einmal die Die Teamleads ab?
**Eliot Mannoia:** Ja, das finde ich absolut den falschen Weg. Dieses Top-Down-Ansatz, wo wir geben es mal vier Leute oder auch dieser elitäre Ansatz, fünf Leute bei IT dürfen es ausprobieren oder wir haben jetzt, weiß nicht, 100 Lizenzen und wir tun es mal testen, ist schon okay. Aber Aber man muss die anderen auf jeden Fall auch abholen Die Leute lesen heute in den Zeitungen und oft sind Schlagzeilen halt sehr sensationell getrieben.
Und die Leute haben jetzt Fragen und jetzt Herausforderungen und jetzt vielleicht ein paar Ängste. Und das sollte man heute ansprechen, auch wenn man parallel dazu... Vier Lizenzen, hundert Lizenzen testet alles schön und gut, aber man muss die Leute gleichzeitig auch abholen. Sonst wenn man das testet ein Jahr lang oder wie auch immer, und dann macht man einfach einen Rollout, dann ist es eigentlich auch in Bezug zu Change Management sehr fahrlässig weil bei Change Management geht es ja wirklich stark darum, die Leute einzubinden, vom ersten Tag auch schon, dass man sie mitnimmt dass man sie berücksichtigt, dass man ihnen zuhört.
Und das ist bei diesem großen Thema, der so... In aller Munde ist, in allen Nachrichten wirklich wichtig. Es geht nicht nur um eine Softwarelösung. Ich
**Manuela Machner:** glaube, das ist es, was du gesagt hast. Change-Management. Also es ist nicht bewusst. Also es ist gerade in der Führungsebene, es ist oft sogar eher den Leuten bewusst, die selber schon ein bisschen herumprobieren und so, aber ich erlebe halt ganz oft in diesen kleineren Strukturen, in denen ich unterwegs bin, dass die Führungsebene überhaupt nicht sieht, dass da sich was verändert, tatsächlich, im ganzen Unternehmen.
Sondern die sehen halt, okay, das ist so was, jetzt haben wir Word, jetzt haben wir Powerpoint und jetzt haben wir halt auch ChatGPT. Und das ist einfach eine Veränderung was da alles auf uns zukommen wird und kann.
**Eliot Mannoia:** Aber ich würde da auch sagen, dass auch bei ChatGPT und auch bei Zusammenfassen Auch wenn es dieses kleine Beispiel ist, sobald es ein Mensch eins, vielleicht zweimal probiert hat, einen langen Text einfach abzufotografieren und nicht die Notizen runterzuschreiben Sobald man einmal gesehen hat, das würde jetzt zwei Stunden dauern, ich mache es in 30 Sekunden.
Ab diesem Zeitpunkt, und das passiert jetzt schon, hat man als Firma ein Sicherheitsthema. Wenn 600 Mitarbeiterinnen alle mit ihren Smartphones alles fotografieren, also wir leben jetzt in einer Zeit, wo unstrukturierte Daten zugänglich sind, mit Mikrofon reinreden, hier sind die Verkaufszahlen kannst du bitte zusammenfassen oder Foto machen, und damit hat man schon, auch wenn man keine KI nutzen möchte, Die Schulung sollte trotzdem passieren.
**Manuela Machner:** Ja, also dass man weiß, wohin die Reise, oder wo einfach auch die Risiken stehen. Und das, was du gesagt hast vor allem mit Elitär und so weiter, das Thema ist ja, ich schule die einen, die anderen nutzen es. Also gerade, wenn du gewisse Schwächen vielleicht hast, oder du hast Kinder im Teenager-Alter ganz oft Leute die drinnen sitzen bei mir, Die sagen, ja meine Kinder haben gesagt, du musst das unbedingt gehen, den Kurs, und dir das anschauen, weil sie verwenden es und sie haben es mir auch schon gezeigt und sonst was.
Und wir haben ja diese Secret User in den Unternehmen drinnen, das heißt, wenn die, auch die, du hast ja auch gut gesagt, wir brauchen das Regelwerk auch dahinter, wenn wir es nicht sauber definieren, was darfst du was darfst du nicht, und vor allem was darfst du auch nicht. Und die Leute sich nicht sicher sind, dann fragen sie oft nicht tun es aber trotzdem nutzen.
Und das führt natürlich schon zu wie soll man sagen, zu Problemen. Und Aber in der Realität ist es trotzdem so, dass wir, ich finde es ganz spannend, wenn du in den Kursen bist und sagst wofür die Leute, die schon ein bisschen nutzen, wofür nutzt du sie jetzt und zwischen Realität und Theorie. In der Realität nutzen es die meisten privat.
Also ich habe ganz viele, die kommen und sagen, naja, sie haben eh schon ein bisschen was gemacht damit. Gestern war eine lustige Geschichte, war in einem Workshop, war übrigens nachher noch zu dem Elitär ich habe echt gut gefunden. Und da war eine junge Mitarbeiterin drinnen und hat gesagt, ja, sie nutzt schon ein bisschen die Gratis.
Und dann haben wir gesagt, magst du uns verraten vielleicht passt, also wenn du möchtest, weil das eine sehr kritische Geschichte ist, wofür du es privat nutzt, ja, so heraussuchen, wo es ein Bierangebot gibt. Was hat sie natürlich voll, die Unterstützung von allen, das waren ausnahmsweise bei mir selten eine Männergruppe also eine sehr starke Männergruppe und alle so, Bierangebote?
Wichtige Information? Wie kommst dazu? Priorität, ne? Ja es blink-blink macht, wir sollten uns das Programm wirklich anschauen. Aber das Spannende ist ja auch, also zwischen Realität und Theorie, dass es sehr stark ja auch in der Praxis hat, wenn man so das Gefühl hat, Ah ja, es ist Optimierung vom Job und immer besser und Karriere und Texte nicht mehrtippen müssen und sonst was.
Und in der Realität ist es dann doch sehr oft so, dass ich es damit meinen Mein Essen plane, was koche ich heute.
**Speaker 2:** Angebote.
**Manuela Machner:** Bierangebote. Ich, ich gestehe Bierangebote habe ich bisher noch nie gehabt, das war das erste Mal. Oder Selbstoptimierung haben wir jetzt in den Statistiken festgestellt, das ist ja einer der Hauptzwecke inzwischen.
Also zwischen der Realität und der Theorie, wofür der
**Eliot Mannoia:** Begriff Aber erklär das vielleicht kurz, weil das finde ich auch spannend. Viele Leute glauben, arbeitbezogen oder übersetzen. Also es
**Manuela Machner:** hat eine Studie heuer gegeben, die ganz überraschend war, während letztes Jahr die Hauptfunktionen ja noch dieses eher berufliche Kontext die Use
**Speaker 2:** Cases,
**Manuela Machner:** die waren an den ersten zwei oder drei Stellen.
Waren es heuer so sachen wie optimiere ich mich selbst also und wie kann ich mich selbst unterstützen wir helfen lassen doch therapieren lassen ja so
**Speaker 2:** coaching und ja in die
**Manuela Machner:** richtung und diese themen hat es vor einem jahr noch gar nicht gegeben also die waren noch nicht sichtbar in der statistik und heuer sind sie am tableau also man sieht schon zwischen dem was was auch außen kommuniziert wird Wie viel KI im Einsatz ist und wie gut und wie toll und der Theorie und der Praxis ist ein Gap.
Aber was mich auch interessieren würde, wie hast du da Erfahrungen? Es gibt ja noch so eine Gap von Theorie und Praxis, Zeitersparnis oder Effizienzsteigerung. Also, die Leute, die du auf TikTok teilweise oder Insta... Zehn Stunden
**Speaker 2:** in Woche.
**Manuela Machner:** Ja Minimum 50 Prozent, 70 Prozent deiner Arbeit macht die KI und du hast...
**Eliot Mannoia:** Ich stehe um zwölf auf und die Arbeit ist schon erledigt für mich. Ja, ich weiß, ja, das ist auch... Ja, also ich persönlich habe gemerkt dass ich einfach ein bisschen mehr mache eigentlich und feinschliffere und... Wenn ich zum Beispiel eine Workshop-Struktur früher gemacht hätte, mache ich es jetzt vielleicht schon schneller, aber nicht so viel schneller, weil ich durchleuchte es vielleicht ein paar Mal mehr, besonders für Deutsch lasse ich das Deutsch überprüfen.
Also mein Deutsch ist besser geworden. Hat das Goethe geschrieben? Das ist der Eliot. Das ist ja nicht
**Manuela Machner:** glaubwürdig. Übrigens dann haben wir das Problem, oder? Das hast du gar nicht du geschrieben weil es nicht glaubwürdig ist Jetzt schreibst du nicht mehr am Ende der Mails oder am Anfang der Mails, ich hoffe, dass E-Mail erreicht ist, behalten.
**Eliot Mannoia:** Genau. Ich schreibe nachher ich hoffe, es geht dir gut.
**Manuela Machner:** Ja, das ist die richtig deutsche Normal, ja, ja.
**Eliot Mannoia:** Deswegen, ich weiß nicht, also ich mache eigentlich nur mehr mit der KI und auf einem anderen Level von Qualität. Zeitersparnis ist ja, aber jetzt so von 50, also dass dass dass dass alle E-Mails von alleine geschrieben habe also dass ich nicht drüber schaue, also ja.
Das ist es nicht. Siehst du es? Also
**Manuela Machner:** in diesen Größenordnungen, die kolportiert werden, nicht. Das muss man sagen. Kommt aber auf die Aufgabe an. Das muss man sagen. Also repetitive Aufgaben, da muss man sagen, das sind in unserem Job überhaupt nicht der Fall. Wo du immer komplett das Gleiche oder mehr oder weniger machst, da hast du wirklich eine Erleichterung vielleicht.
Durchaus einmal um 50 Prozent oder wenn du Automatisierungen baust, also weitergehend von diesem ich tippe bloß in ChatGPT die rein, da bist du dann auch viel schneller oder Zusammenfassungen machen oder solche Geschichten, aber in Summe Wirst du effizienter das denke ich schon, und schneller. Was ein spannender Faktor ist was du ansprichst, das ist mir eigentlich noch nie bewusst geworden, du spielst dich viel mehr im Detail mit Dingen.
Also zuerst, wenn du alles selbst scriptest oder selbst überlegst, hast du ja sehr viel Zeitaufwand in jedem einzelnen Schritt. Jetzt diese großen Schritte macht ja die KI dann schon oft. Also die sagt dann, ja, also das druckt also ich meine zum Beispiel, In ein Projekt drinnen alle meine mehr oder weniger Foliensätze oder Themen, die ich behandle und wenn ich dann ein Angebot erstelle und sage, wie könnte ich das Thema neu aufbereiten mit den Folien die ich schon habe um eben effizient neue Folien zu gestalten und er nimmt dann aus all diesen Foliensätzen die Kernthemen raus, die für dieses Projekt passen Ja, und dann verzettel ich mich,
**Speaker 3:** weil
**Manuela Machner:** eigentlich, wenn ich fauler wäre, keine Ahnung, oder mehr der KI dann trauen würde, würde ich wahrscheinlich einfach diese Folie zusammenstellen und den Kunden präsentieren, was passiert Ich habe das Gefühl oft, ich brauche dann doppelt und dreifach, weil ich dann auf irgendwelche Details von diesen Kunden so stark eingehe, weil die allgemeinen Themen, die habe ich abgedeckt, da weiß ich jetzt schon, ah ja, genau, stimmt das und das kann ich von dort nehmen.
Aber bei dem Kunden habe ich jetzt genau dieses futzig kleine eigentliche Problem und ich sage es euch, ich überschätze es dann oft, unterschätze ich die Zeit Ich bin jetzt für zwei stunden workshop zwei volle tage mehr oder weniger gesessen weil ich eigentlich war es ein standard workshop eigentlich ja und dann habe ich habe immer gedacht ah weil es ja standard ist Machen wir da was dazu, weil das ist so spannend für den Kunden.
Und dann verzetteln. Ich glaube, das ist schon so ein Thema zwischen Realität und... Wir sind effizienter
**Speaker 2:** aber füllen dann auch diese Effizienten mit mehr Qualität auf.
**Manuela Machner:** Definitiv ja. Also manche. Wir zumindest. Ja, aber es passiert schon auch. Und da muss man sagen, und da ist auch die Erwartungshaltung. Es sind eben auch diese Erwartungshaltungen das Thema.
Alle machen KI, alle machen das perfekt,
**Speaker 3:** dann
**Manuela Machner:** die Erwartungshaltung, das geht eh, macht eh alles die KI,
**Speaker 2:** da
**Manuela Machner:** sind wir glaube ich offen Und dann den
**Speaker 2:** Namen, ja, also Agent steht jetzt auch sehr oft überall oder oft dabei und das hatten wir auch vor kurzem mit einem Kunden, wo... Wir mit Copilot gesprochen, also über Copilot und Copilot...
Microsoft
**Manuela Machner:** Copilot.
**Speaker 2:** Microsoft Copilot. Bei Copilot
**Manuela Machner:** gibt es ja auch viele Copilots Das
**Eliot Mannoia:** stimmt auch, ja, also das ist... Ich glaube, ich nenne meinen Namen, ich werde mich einfach jetzt nicht mehr Eliot nennen, sondern einfach Copilot ChatGPT und dann werde ich für alles gebucht und gefunden, weil jeder nimmt jedes Namen.
Aber ja, es ist Agent auch jetzt oft dazu geschrieben und beim Microsoft Copilot ist Die Agenten die man machen kann, eigentlich analog zu ChatGPT Custom GPTs und eigentlich jetzt nicht wirklich ein autonomes Werkzeugsuchendes und agierendes und plattformübergreifendes Tool, noch nicht. Das Thema
**Manuela Machner:** ist, glaube ich, dass diese Begrifflichkeiten nie sauber...
Einheitlich definiert worden,
**Speaker 3:** sondern
**Manuela Machner:** ein Unternehmen geht her, hat das Agent genannt, das andere Unternehmen nennt das andere Agent und automatisiert... Aber
**Eliot Mannoia:** es gibt schon eine klare Definition von Agenten
**Manuela Machner:** Ja, hätte ich auch gedacht, aber wenn ich dann auch durchaus Fachmedien lese und publiziere, die dann auch bei Automatisierungen schreiben, ein Agent-System, wo überhaupt kein Agent, also das, was ich jetzt oder wir unter Agent verstehen, also selbstständig agierende Agenten Und hinterfrag ich mich oft, ob ich einfach davon ausgehe, dass ein Agent immer in dieser Welt sein soll.
Übrigens einen Vergleich, den ich einmal vor kurzem versucht habe zu machen zwischen den verschiedenen Sprachmodellen, also Claude ChatGPT, Gemini und Mistral, habe ich verglichen diese Bezeichnungen. Ich sag's euch, ich bin so in ein Quirks gekommen, weil das eine heißt dort Projekte und das heißt woanders wieder ganz was anderes Dann gibt es natürlich Dinge, Bibliothek plötzlich in einem Tool, dann das Thema Agent, Agent ist da, einmal ist es das Custom-GPT, einmal ist es ein Agent, also passt ja auf übrigens nur vielleicht gleich den Hinweis wenn ihr mit unterschiedlichen Programmen arbeitet, bevor ihr miteinander sprecht, was ihr verwendet, fragt mit was der andere arbeitet, weil wenn er mit einem anderen Tool arbeitet, kann es durchaus sein, dass ihr zwei Über total unterschiedliche dinge redet und der versteht überhaupt nichts davon
**Eliot Mannoia:** Ja, und die Leute reden auch irgendwie gern so, dass es
sehr cool sich anhört.
Ich habe auch mit einem geredet, so, ja, ja ich habe mein eigenes Chatbot programmiert Und dann frage ich so, wow, cool, wie, was? Custom GPT, ja okay, das ist programmiert du hast den Text geschrieben. Also es ist auch gut, aber es ist jetzt nicht ein Chatbot programmiert Wir sollten
**Manuela Machner:** vielleicht, sollten wir mal eine Just for Fun-Folge machen mit solchen...
**Speaker 2:** Buzzwords.
**Manuela Machner:** Ja genau, und mit diesen Aussagen. Das letzte Mal sagt mir auch jemand, ja, mein Kollege beim Studieren hat ein eigenes Sprachmodell gemacht.
**Speaker 2:** Ich trainiere meinen Model.
**Manuela Machner:** Ich trainiere
**Speaker 2:** Custom-Instruments.
**Manuela Machner:** Ich weiß nicht ob alle das so witzig finden wie wir, aber da war ich dann schon etwas sehr perplex. Also das eigene Sprachmodell wie viele Millionen hat er da so investiert, wie viele Millionen Trainingsdaten und so. Also ja
ja also es ist ein sehr aufregender markt und und es ist viele leute sind auch sehr aufgeht das ist auch sehr neu ist ein tolles tolles feld ist es faszinierend also
alles
**Eliot Mannoia:** schön und gut aber wie gesagt macht euch da keine sorgen und
**Manuela Machner:** zwischen theorie und praxis wenn man es Zusammenfassen möchte.
Vieles was kolportiert wird an Zahlen, auch an Statements, überzeichnen diese Geschichten wo wir sind. Es ist das Thema derzeit. Es ist kein Trend, es ist Realität, es ist da. Aber wenn ihr auch einem Anfang steht, macht euch keine Sorgen. Es ist wichtig, dass ihr einfach offen, open-minded daran herangeht,
**Speaker 2:** euch
**Manuela Machner:** damit beschäftigt und nicht alles ganz so ernst nehmt.
**Eliot Mannoia:** Und auch wenn ihr nicht KI nutzen dürft oder könnt im Unternehmen, weiß ich nicht, irgendwelche Richtlinien, was auch immer, auf jeden Fall schulen. Auch wenn ihr es nicht benutzen dürft und wollt, die Menschen haben alle Handys, die Menschen haben auch manchmal Kinder oder Freunde, die ihnen beibringen Trotzdem schulen.
**Manuela Machner:** Ja klar, damit wir ein Geschäft haben. Weil wir eh schon die Termine frei haben. Aber abgesehen davon, ja natürlich, lernt es, bringt es den Leuten bei, fundiert es gebt es auch Regeln vor, gebt es eben auch, wie wir gesagt haben, Werte eine Werte-Richtlinie macht es Regeln, Wobei, ich bin ja nicht so happy über Regeln, aber es gehört halt leider schon dazu.
**Eliot Mannoia:** Ja, ein paar Rahmenbedingungen.
**Manuela Machner:** Genau. Und dann könnt ihr alle schreiben, ich bin der Superpower-User, mein Primary Agent hat jetzt die Wäsche gebügelt. Ich sag's euch, da kriegt ihr viele Likes Das Blöde, also nicht das Blöde ich sage es euch gar nicht ihr könnt auch ein Bild generieren lassen, dass
**Speaker 2:** das dann
**Manuela Machner:** beweist.
Genau.
Wir werden weiterschauen. Also, es hat uns gefreut eine etwas humorvollere Folge. Alles Liebe, bis zum nächsten Mal. Tschüss