#104 Alte Lösungen für neue Probleme

Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, warum viele Unternehmen alte Denkweisen auf neue KI-Probleme anwenden und warum das scheitert.

FAQ: Alte Lösungen für neue Probleme

Warum sind alte Denkweisen in der Webentwicklung problematisch?

Alte Denkweisen und Methoden, die fünf bis zehn Jahre alt sind, sind nicht mehr zielführend für die momentane Situation, da sich die Technologie und die Standards, insbesondere im Bereich der KI-Suchmaschinen, rasant ändern.

Manuela Machner

Was ist Web-MCP und warum ist es wichtig?

Web-MCP (Model Context Protocol) ist ein Standard, den Google und Microsoft einführen möchten, damit Agent-Systeme Webseiten eindeutig bedienen können, ohne Screenshots machen zu müssen. Es ermöglicht Systemen, im Hintergrund Formulare auszufüllen und Bestellungen aufzugeben.

Manuela Machner

Wie können KI-Systeme Webseiten besser lesen?

KI-Systeme können Webseiten besser lesen, wenn diese strukturierte Daten verwenden und nicht zu dynamisch mit viel JavaScript sind, da Inhalte sonst nicht im HTML geladen und somit nicht lesbar sind.

Manuela Machner

Was ist der wichtigste Faktor für eine zukunftssichere Webseite?

Einer der wichtigsten Faktoren ist gescheiter Content und klare Strukturen. Der Inhalt zählt, und man muss beweisen, dass man kompetent ist, indem man sich fragt, auf welches Problem man die Antwort sein möchte.

Manuela Machner

Warum ist es wichtig, das 'Warum' einer Webseite zu definieren?

Wenn man nicht weiß, was man wirklich verkauft oder was das Ziel der Webseite ist, hat das KI-System ein Problem. Das 'Warum' zu erkennen, hilft, sich auf die Lösung zu konzentrieren und die Webseite zielgerichtet zu gestalten.

Eliot Mannoia

Sollten Agenturen Erfahrung mit Web-MCP haben?

Auch wenn Web-MCP noch neu ist, sollten Agenturen, die hochkarätige Webseiten verkaufen, sich mit solchen Dingen auseinandersetzen. Es ist wichtig, zukunftsfähige Features in Ausschreibungen zu berücksichtigen, auch wenn noch keine direkten Erfahrungen vorliegen.

Manuela Machner

Transkript

**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur aktuellen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI und Tourismus und heute ein Thema, das mir so richtig auf die Nerven geht und zwar, wenn man krampfhaftest an alten Denkweisen und Systematiken festhaltet, während sich die Welt schon längst weiter gedreht hat.

Ja.

**Eliot Mannoia:** Kann ich nachvollziehen Mein Name ist Eliot Mannoia, auch willkommen meinerseits. Und ich bin digitaler Psychologe und freue mich wieder auf diese Folge mit euch. Erzähl Manuela!

**Manuela Machner:** Ich bin gerade so genervt, weil ich beschäftige mich ja sehr stark mit dem ganzen Suchmaschinenoptimierung auf KI-Suchmaschinen und habe da immer wieder mit Agenturen zu tun und natürlich auch mit Personen, die selbst ihre Webseiten gebaut haben und so Geschichten. Und gerade im Agenturgeschäft erlebe ich halt oder auch im allgemeinen Business, dass Leute sich so festklammern an irgendwelche alten Sichtweisen und ich tue mir so schwer damit, wenn sich die Dinge verändern. Natürlich spielt SEO noch immer eine Rolle ich bin die Letzte, die sagt, SEO spielt keine Rolle, aber es geht nicht mehr um irgendwelche einzelnen Keywords, es geht um Entitäten, es geht um ganz andere Faktoren Und wenn man dann halt Analysen macht, wo man ganz genau sieht und inzwischen kann man das muss man auch sagen, schon vieles analysieren mit den richtigen Tools und man zeigt die Probleme auf und dann heißt es das Problem haben wir nicht, weil wir haben das so und so gemacht und das sind Methodien, die sind fünf, zehn Jahre alt und Sind jetzt nicht zielführend für die momentane Geschichte und mich regt es furchtbar auf, wenn die Leute nicht in der Lage sind, zumindest sich zu überlegen, wenn jetzt schon ein Input von außen kommt oder Irgendwelche Themen von außen kommen, sich das einmal im Detail anzuschauen und sich zu überlegen, oh, da tut sich was, da ändert sich was. Was bedeutet das für meine tägliche Arbeit? Sondern das Geilste war jetzt, dass ich das Argument bekommen habe, na, also der Inhalt des Betriebes, das wird schon gesehen, weil ich habe bei ChatGPT getestet Winter bei dem Betrieb, dann ist ja ChatGPT eh auf die Webseite gegangen und hat das Inhalt ausgegeben.

Natürlich gibt er das aus, wenn ich sage, in dem Betrieb, was ist das Winterangebot, ja. Also ich tue mir momentan sehr schwer gerade mit diesem nicht Zeit dafür zu investieren, was gerade abgeht

**Eliot Mannoia:** Ja, es wird oft beschrieben so wie das Immunsystem, dass nichts Neues... Wenn man was Neues in die Firma reinbringt, dann ist es so wie das Immunsystem, das da so gegen diese Erneuerung wirkt Also ich merke es bei mir auch zum Beispiel, ich bin sehr stark auch in der Bildung tätig und wie nutzen wir KI oder Wie schaut es aus mit Plagiat-Checks und dann gibt es so viele Firmen mittlerweile, die auch irgendwie so als Plagiat-Check so tun, aber eigentlich werden echte Sachen oder Shakespeare schon in Frage gestellt. Also es ist ein Katz-und-Maus-Spiel und da ist auch so ein bisschen ein ähnliches Thema, dass Legacy-Systeme oder bestehende Abläufe einfach nicht schnell und gut genug in Frage gestellt wird. ich verstehe sie. Es passiert so schnell. Ich verstehe es ist einfach mit dieser Geschwindigkeit kaum mitzuhalten.

Aber es nutzen viele Jugendliche in der Bildung nutzen KI. Wenn wir nicht anders prüfen, wenn wir nicht anders das Wissen testen oder einfach überprüfen Dann versäumen wir hier einiges. Und es ist auch diese Umstellung, es ist halt Change Management. Es ist ein riesen Change Management Thema und merke ich

**Manuela Machner:** und da ist... Also, und bei Firmen regt mich noch auf wenn da Leistung verkauft wird. Also, das ist eigentlich das, was mich am meisten dahinter aufregt wenn da viel Geld verrechnet wird, wenn da neue Webseiten gebaut werden. Also, wenn heute jemand eine neue Webseite baut, ja. Und keine Ahnung hat von strukturierten Daten, die sie sauber aufsetzen.

Und ich rede nicht von dem Fertig-Plugin von WordPress. Du siehst, das ist etwas, da werde ich emotional. Oder wenn jemand sich nicht zumindest schon mit dem Thema Web-MCP auseinandergesetzt hat. Wenn er eine Website baut, zumindest eine größere, ich rede jetzt nicht vom Selbstbaukasten, den wir machen, sondern wirklich Webseiten die zigtausend Euro kosten, im fünfstelligen Bereich.

Und ich fange nicht in ein, ich rede jetzt nicht von 10.000 Euro, sondern weitaus mehr. Und wenn Agenturen null Ahnung haben, wovon ich jetzt gerade geredet habe, dann läuft was schief. Wenn die Technologie und die Standards sich ändern, dann muss ich mich hier anpassen. Weil ich finde es unverantwortlich Wenn ihr Leistung verkauft, Geld verlangt dafür und diese nicht zumindest so halbwegs den Standard, den wir jetzt haben, widerspiegelt bzw. zumindest offen hält, dass sie sagt, man kann ja auch offen ehrlich sein, es entwickelt sich so schnell Web-MCP war vor einem Monat kein Thema. Wenn sowas aufpoppt und ich bin in der Entwicklung oder ich habe gerade etwas abgeschlossen, dass ich dem Kunden sage, lieber Kunde, es kommt gerade ein neuer Standard oder was immer, bitte macht euch gefasst, es wird da etwas kommen.

Aber wenn die Leute über...

**Eliot Mannoia:** Ist es das MCP von Cloud, dieser Open Source?

**Manuela Machner:** Na, MCP ist ja eigentlich sowas wie eine Schnittstelle wenn man es so nennen möchte, sehr vereinfacht gesagt, hat übrigens nicht unbedingt was mit Cloude zu tun, das ist eigentlich grundsätzlich, dass man Daten abgreifen kann und Web-MCP hat jetzt Google und Microsoft sich darauf verständigt möchten sie jetzt nur ein Standard machen, das heißt, sie möchten für Agent-Systeme also Agentics-Systeme das so einführen, dass die eindeutig diese Webseiten eindeutig diese Webseiten, Bedienen können, ohne dass sie Screenshots machen müssen.

Also damit ihr eine Vorstellung habt, Agentik-Systeme müssen, damit sie die Maus bewegen können auf einem Computer im Web, machen sie im Hintergrund im Prinzip Screenshots. Bei COMET sieht man das auch gut, also der macht das auch oder auch Manus IM, da sieht man das auch. Und das heißt, er bedient tatsächlich die Web-Oberfläche und durch das Web-MCP Sind die Systeme in der Lage, sozusagen im Hintergrund das alles auszufüllen, Bestellungen aufzugeben und, und, und und.

**Eliot Mannoia:** aber es ist doch von Anthropic, es ist doch Model Context Protocol oder sowas oder nicht?

**Manuela Machner:** genau. Aber das ist ja nicht anthropisch spezifisch

**Eliot Mannoia:** Nein, nein aber die haben es kreiert.

**Manuela Machner:** waren sicher einer der Ersten, der das benutzt hat. Wobei MCP habe ich auch schon bei ChatGPT integriert. Also MCP-Konnektoren hatte ich auch schon bei ChatGPT.

**Eliot Mannoia:** Anthropic hat das gemacht.

**Manuela Machner:** Ja, also ein Standardprotokoll

**Eliot Mannoia:** okay. Aber ich habe nicht

**Manuela Machner:** Und das Web-MCP ist jetzt der nächste Schritt, wird gerade natürlich gehypt dadurch, dass Google und Microsoft, die zwei sehr, sehr stark sind, wenn die das natürlich als Standard ausrufen versuchen, Ist die Wahrscheinlichkeit, dass es als Standard kommt, einfach sehr groß. Und ich sage nicht, dass man das heute jetzt hysterisch schon alles umsetzen muss, weil man muss eh abwarten wie die Entwicklung hingeht Aber wenn man halt sich überhaupt nicht mit diesen Themen beschäftigt, dann finde ich das einfach fahrlässig Wenn du

**Eliot Mannoia:** man es verkauft.

**Manuela Machner:** Genau, also ich erwarte ja nicht, dass jemand, der jetzt ein bisschen bastelt so wie wir es mit unseren Webseiten machen, dass wir das beherrschen sollten. Aber jemand, der wirklich Webseiten hochkarätige verkauft, dann muss der heute sich mit solchen Dingen auseinandersetzen. Das war jetzt nur ein Beispiel.

**Eliot Mannoia:** Äh...

**Manuela Machner:** Und morgen wird es ein neues Beispiel geben. Und... Dieses Selbstverständnis das Problem, das wir haben, glaube ich, ist, dass wir in den letzten Jahrzehnten die Entwicklungen zwar auch da waren, aber sehr viel langsamer waren. Und man ist halt einmal am Kurs besucht dann hat man mal HTL gebaut, dann hat man halt Datenbanken, dann hat man CMS-Systeme aufgebaut. Dann hat es so Systeme gegeben mit WordPress, wo man plötzlich alles mehr oder weniger intuitiv unter Anführungszeichen bauen konnte. Und jetzt kommen so ganz neue technische Elemente rein, die viel mehr technisches Know-how verlangen und diese Fertigsysteme noch nicht so nachgezogen haben in dem Ausmaß.

Und die...

**Eliot Mannoia:** Was würdest du empfehlen, wenn jetzt ein Kunde kommt und sagt, Manuela, ich möchte um 50.000 Euro eine Webseite bauen und ich hilfe mir auszusuchen, welche Agentur. Was

**Manuela Machner:** Also ich mache gerade so einen Prozess mit einem Unternehmen andersherum und das würde ich auch immer raten andersherum zu machen grundsätzlich. Wir machen ein Pflichtenheft, das heißt wir machen auch tatsächlich eine Evaluierung, was grundsätzlich für eine Art von Website und was auf der technischen Ebene die Website können muss und auf der Content-Ebene, also auf der Strukturebene, also nicht tatsächlich der Inhalt sondern wie das aufgebaut ist, weil es dort auch sehr stark um Schnittstellen und Übernahme von Daten geht.

Wir haben im ersten Step die bestehende Website analysiert auch festgestellt wo die technischen Mängel sind. Technische Mängel sind sehr oft auch, dass KI-Systeme Webseiten gar nicht lesen können. Also ich habe die Situation, dass viele Webseiten, die besonders im Tourismus ganz gerne dynamisch sind und sehr viel JavaScript haben, Nicht lesbar sind, weil die Sachen nicht im HTML geladen sind. Das heißt, KI-Systeme lesen den Inhalt nicht. Ich habe Webseiten, da ist der halbe Inhalt nicht lesbar. Also so Sachen wie Zimmerpreise, Zimmerausstattungen, Vermieter, also je nachdem Aber nochmal zurück, zuerst einmal natürlich die Analyse, wie ist die bestehende Seite, wo sind die Probleme, was soll die neue Seite können und da muss man sagen, da muss man ganz wichtig auch mit dem Kunden erarbeiten, was soll das Ziel der Webseite in Zukunft sein.

**Eliot Mannoia:** Okay, ja.

**Manuela Machner:** Weil es muss, bisher zwar die Website immer so, ja, ich muss eine Website haben, eben für Google und für meine Kunden und so weiter aber die Kunden werden ja immer weniger auf die Website gehen. Es wird im Ferientourismus, also ich bin ja spezialisiert auf Tourismus, im Urlaubstourismus wird es sicher mehr und länger der Fall sein, im Business-Tourismus wird es immer mehr zurückgehen, ja.

Und das heißt, ich muss ganz klar definieren, was ist das Ziel gegenüber dem Gast auf meiner Website, also gegenüber den Menschen, aber was ist auch das Ziel gegenüber KI-Systemen.

**Eliot Mannoia:** weil wenn du nicht weißt, was du willst, wie soll die KI wissen, was du willst?

**Manuela Machner:** Genau und vor allem wenn du nicht weißt, was du wirklich verkaufst, also wenn du nicht klar machst, was du verkaufst, dann hat das KI-System echt ein Problem. Und wir neigen so ein bisschen dazu, im Tourismus ganz schlimm, wir haben so den Bauchladen, wir wollen jeden Gast und wir haben alles und nichts gescheit.

Und noch dazu ist gekommen, in den letzten Jahren haben wir alle jetzt nur auf Video und Bilder gemacht, weil Menschen nicht lesen. Jetzt lesen aber Systeme

**Eliot Mannoia:** Ja,

**Manuela Machner:** haben keinen Inhalt mehr.

**Eliot Mannoia:** ja, ja, spannend, ja,

**Manuela Machner:** wir haben da ganz viele, viele Themen und also vom Herangehensweise ist es dann so, dass man wirklich sagt, wir brechen mal runter, was wir überhaupt erreichen wollen und wenn wir das mal heruntergebrochen haben, dann arbeiten wir gemeinschaftlich was sind so Faktoren, die wir gerne hätten, was wäre nice to, also was wäre vielleicht schon Optionen wo kriegen wir die Daten her und und und und.

Und dann geht es natürlich um die technischen Thematiken und da müssen auch mit den Kunden gewisse Dinge abgeklärt werden. Was ist dir wie wichtig? Also ich habe jetzt die Situation, dass es eine fertige Widgetlösung gäbe die man implementieren kann, die aber technisch so bescheiden ist, dass es KI Systeme nicht lesen können. Also ist natürlich die Priorität, das anders zu lösen eine recht hohe. Andere Geschichten sind wieder nice to have, es ist auch so lustig wie sich das bei den Kunden verändert, wenn du einem Kunden im Vorfeld sagst, was möchtest du bei deiner Website haben, einem touristischen Kunden, dann zeigt er dir Webseiten die Bilder, Videos und Spielereien ohne Ende haben.

Und am Ende vom Workshop ist plötzlich ganz andere Dinge Prioritäten. Also plötzlich wird schon sehr stark bewusst, wie können wir den Inhalt so verkaufen, dass es für den Menschen und die KI sinnvoll ist. Ja, und dann wird am Ende dann ein Pflichtenheft ausgestellt und dann macht man eine Ausschreibung gewöhnlicherweise.

Und in einem Pflichtenheft ist die technische Basis definiert In diesem Fall zum Beispiel macht man dann Add-ons, das heißt man sagt, was würde dieser und dieser und dieser Feature noch kosten und habt ihr schon Erfahrungen auch in diesem Bereich, also sind diese Bereiche auch schon belegbar und so wie Web-MCP, da wird keiner Erfahrung haben, ist völlig unrealistisch Trotzdem kommt es in die Ausschreibung als Zukunftsfeature rein, dass das mit berücksichtigt werden muss, weil ich der Überzeugung bin, dass viele Agenturen, die diese Ausschreibung kriegen und dieses Pflichtenheft das erste Mal davon hören werden.

Das heißt, dass sie sich zumindest damit auseinandersetzen. Und ein Aufsetzen so einer Geschichte ist natürlich extrem aufwendig. Und das Wichtige ist ja, Es geht nach wie vor einem Menschen genauso, aber die Technik ist einfach so dominant jetzt, dass man sagt, wenn ich schon etwas neu mache, dann sollte zumindest gewisse Features automatisch schon beinhaltet sein, die sonst im Nachhinein einfach aufwendig sind nachzurüsten.

Wobei keiner von uns sagen kann, in einem Jahr ist es noch aktuell, das muss man dazu sagen.

**Eliot Mannoia:** Ich finde deinen Ansatz erstens muss ich sagen, super. Also alle, die zuhören die eine neue Webseite brauchen, bitte... Gleich mal bei manuela

**Manuela Machner:** Ich bin aber keine, also ich sage es euch gleich, ich bin nur die Gescheite, die sagt, so gehört es gemacht und so nicht.

**Eliot Mannoia:** aber beim einkauf hilft und das und das ist aber ich finde es schon sehr menschlich weil viele menschen gehen vielleicht gleich zur technik und mit einem ist zustand und soll zustand workshop und so zügelt du es eigentlich toll ein und und und das finde ich super was würdest du sagen sind so ein paar tipps ums zukunfts Sicherer zu machen. Was würdest du sagen?

**Manuela Machner:** Ja ich glaube, dass einer der wichtigen Faktoren einfach ist Strukturen und gescheiter Content. Also der erste Faktor ist Inhalt. Der Inhalt zählt. Also wir unterschätzen alle so ein bisschen, was steht auf unseren Webseiten. Wir machen allgemeines BlaBla sehr gerne, im Tourismus sowieso, also da ist Flauschi Flauschi BlaBla, sage ich immer.

Und wir tauchen ein in die Winterwelt und was weiß ich, das interessiert der KI überhaupt gar nicht. Ich glaube auch nicht alle Menschen, sage ich jetzt auch gleich dazu. Also der wichtige Faktor ist der Content und man muss einfach beweisen, egal auf welcher Ebene, Dass man kompetent ist. Und ich sage immer, wenn man neu auf der Website arbeitet, egal ob auf einer alten oder auf einer neuen, bevor ihr irgendwas anfangt müsst ihr euch eine Frage stellen. Und zwar, auf welches Problem wollt ihr die Antwort sein? Weil die KI gibt Antworten Auf Probleme. Und wenn ihr euch nicht klar darüber seid, worauf ihr die Antwort sein wollt, kann die KI das auch nicht herauslesen. Und der zweite Faktor ist, wie beweist ihr das in der digitalen Welt?

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** das sind die zwei Hauptfaktoren aus meiner Sicht. Und wenn ihr nicht in der Lage seid, das in der digitalen Welt, und zwar nicht nur auf eurer Homepage, und das ist sowieso der Hauptfaktor dem ganzen Thema, beweist, dann wird die KI euch das nicht glauben. Und das Wichtige ist... Das predige ich auch immer, macht es dann auch eine Off-Page-Strategie. Man sieht ganz, ganz klar, dass wenn man nicht sagt, was ist das Winterangebot vom Betrieb XY, weil natürlich geht die KI dann auf den Betrieb XY, sondern wenn man analysiert, welche, was weiß ich wo in Österreich kann man die schönsten Mountainbiketouren machen, Oder Mountainbike-Urlaub machen, dann wird es wahrscheinlich nicht aufs Hotel XY gehen, sondern wird die Infos von so vielen Tourenportalen sich holen oder von so vielen Anbietern und da muss man auch ganz klar sein, wo streue ich meinen Content hochwertig damit ich beweise, dass ich Mountainbike-Kompetenz habe.

Und da sehe ich halt sehr, sehr sehr viel Aufholbedarf und man muss sagen, es ist extrem aufwändig. Also das ist eigentlich der Hauptfaktor. Die Leute sind ein bisschen gewohnt wir machen ein bisschen SEO, ein Keywords und dann wird es schon funktionieren. Und das sehen auch Agenturen teilweise halt noch so und das allein ist es halt nicht.

**Eliot Mannoia:** Ja, es ist schon viel Arbeit. Ich verstehe auch mit der Geschwindigkeit, wie gesagt, und dann auch den Aufwand. Es ist Content, es ist technisches SEO und dann ist es auch die, es ist schon einiges.

**Manuela Machner:** Extrem. Also das muss man sagen, das verstehe ich auch, vor allem für die Anwenderebene oder die Betriebsebene. Auf der Agenturebene, glaube ich, ist die Geschichte eine andere. Ja, aber es ist momentan ganz aufwendig.

**Eliot Mannoia:** Kennst du von Simon Sinek das Warum, mit Warum starten, dieser goldene Kreis?

Nein, er ist auch so ein Denker, hat Autor Berater und hat vor schon einige Jahre dieses Start with Why, also mit Warum anfangen. Dann was du machst und dann wie du dann wie du es machst und dann was du machst das hast du eigentlich perfekt jetzt auch genau so gesagt deswegen denke ich würde ich würde das auch sehr gut ich meine es ist

**Manuela Machner:** passen

**Eliot Mannoia:** ich schickte nachher es ist es ist ein

**Manuela Machner:** Ja, bitte.

**Eliot Mannoia:** ted talks und ja viele leute fangen an mit was sie machen ja wir machen eine maus und das ist das ist nicht aufregend das ist nicht die antwort zu die frage und Aber er sagt, wenn du mit warum anfängst, dieser Glaubenssatz so, ich glaube, eine Maus sollte das beste Werkzeug sein, um mit einem Computer umzugehen dann ist es eine ganz andere Herangehensweise es ist weniger mechanisch

**Manuela Machner:** nicht getrennt oder? Also wenn wir wissen warum wir Dinge tun, dann haben wir erstens einen anderen... Dann geht es um die Lösung. Also es geht dann nur mehr um die Lösung. Und die Lösung werden wir finden. Also ich glaube auch, wenn wir das Problem erkennen und wenn wir das Warum erkennen, dann tun wir uns leichter.

Aber das ist im ganzen Leben ja eigentlich so.

**Eliot Mannoia:** Ja ja.

**Manuela Machner:** das ist so wie du gesagt hast. Aber aufs Leben habe ich es noch nie bezogen, ich habe es nur auf die Website bezogen.

**Eliot Mannoia:** Na, aber ja, es ist ein super spannendes Thema, also wie gesagt.

**Manuela Machner:** Absolut, ja.

**Eliot Mannoia:** Die Geschwindigkeit die Veränderung ist immer ein schwieriges Thema, aber die Geschwindigkeit macht es noch schwieriger und dann gibt es immer, so wie das Immunsystem, einige Elemente in einer Firma oder Organisation, die Probleme

**Manuela Machner:** Ja.

**Eliot Mannoia:** ob es Ängste sind wegen ihrer Jobs oder wegen Prozesse. Ich habe einen Freund, der hat in seinem Team eine Person, die möchte diese Prozesse machen. Sie möchte nicht digitalisieren und sie ist es

**Manuela Machner:** gewohnt Sachen auszudrucken es

**Eliot Mannoia:** dann so zu machen, dann so. Und das ist ein sehr menschliches Thema auch.

**Manuela Machner:** Also für alle, die ihre Website neu angehen bei euch da draußen oder sie überarbeiten wollen, fragt euch nach dem Why. Also welches Problem löst ihr oder wo wollt ihr, also mir gefällt die Aussage sehr gut, für was wollt ihr eigentlich die Antwort sein? Also ich will die Antwort sein für, wenn ihr im Tourismus Unterstützung in KI braucht, bin ich eure Antwort.

**Eliot Mannoia:** Ich glaube, da bist du schon perfekt positioniert. Also auf jeden Fall, wenn ich an KI und Tourismus denke, dann

**Manuela Machner:** Und jetzt sagst du, für was du die Antwort bist.

**Eliot Mannoia:** Naja, wenn man etwas menschenzentriert in die Firma bringen möchte, also KI oder Technologie, also ich bin da eigentlich auch sehr stark, ich habe ja eigentlich mit Technologie angefangen bevor die KI-Welle gekommen ist und also menschenzentrierte Digitalisierung oder digitale Transformation.

**Manuela Machner:** Das ist ganz wichtig weil der Mensch am Ende nur immer am meisten zählt gut, danke, dass ihr zugehört habt und meinen Nervenkollaps über euch ergehen habt wir freuen uns auf die nächste Folge von Mind/Machine mit einem ganz anderen Topic macht es gut, alles Liebe