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Folge #109

KI und die Zukunft: Was erwartet uns 2050?

16.04.2025
45 min
KI und die Zukunft: Was erwartet uns 2050?
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Was erwartet uns bis 2050 wirklich? In dieser Folge von Mind / Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia darüber, wie sich KI, humanoide Robotik, Metaverse, Longevity und persönliche KI-Begleiter auf Alltag, Arbeit und Gesellschaft auswirken könnten. Die Episode ist besonders relevant für alle, die verstehen wollen, welche Entwicklungen nicht irgendwann, sondern bereits jetzt strategisch wichtig werden.

Diese Fragen beantwortet die Folge

01

Werden humanoide Roboter bis 2030 im Alltag normal?

02

Was bedeutet Longevity Escape Velocity wirklich?

03

Ist das Metaverse wirklich gescheitert?

04

Wie verändern KI-Begleiter unsere Beziehungen?

05

Was bedeutet das für Unternehmen, Bildung und Gesellschaft?

Über diese Folge

Was erwartet uns 2050? Manuela Machner und Eliot Mannoia denken laut nach über Metaverse-Konzerte, humanoide Roboter, personalisierte Medizin und die Frage, ob wir irgendwann aufhören zu altern. Keine Zukunftsangst, sondern neugieriges Querdenken mit konkreten Beispielen aus der Gegenwart.

Metaverse: Mehr als Gaming

Das Metaverse ist nicht tot, es wartet. Wenn fotorealistische Echtzeit-Rendering und haptische Anzüge zusammenkommen, werden virtuelle Konzerte, historische Zeitreisen und soziale Treffen mit Menschen auf anderen Kontinenten zur Selbstverständlichkeit. Manuela würde auf einer virtuellen Bühne neben Beyoncé tanzen. Eliot würde durch das antike Rom spazieren.

Humanoide Roboter im Alltag

Menschliche Haut aus dem Labor, Mimik-Spezialisten aus England, Stimme die schon heute täuscht. In drei bis fünf Jahren könnte ein Roboter an der Supermarktkasse stehen und du würdest es nicht merken. Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern wie wir damit umgehen, wenn Roboter Teil unseres Straßenbildes werden.

Longevity: Wenn die Uhr rückwärts läuft

Longevity Escape Velocity bedeutet: Wenn der medizinische Fortschritt schneller voranschreitet als wir altern, hören wir auf zu altern. Kinder, die heute geboren werden, könnten 150 Jahre alt werden. Digitale Zwillinge ermöglichen maßgeschneiderte Therapien. Und Eliots Schwiegervater hat sein künstliches Kniegelenk bereits zum zweiten Mal ausgetauscht.

KI als persönlicher Begleiter

Gemini hat auf der ITB Berlin ein ruhigeres Restaurant ausgewählt, weil Manuela drei Tage Messe hinter sich hatte. Die KI hat mitgedacht, ohne gefragt zu werden. In Zukunft werden diese Systeme biometrische Daten lesen, Schlaf analysieren und Vitamin-D-Empfehlungen geben. Die Frage ist, ob wir das wollen und wer die Grenzen setzt.

Das Wichtigste aus dieser Folge

2050 ist keine Science-Fiction mehr. Vieles davon ist technisch bereits möglich oder in drei bis fünf Jahren realisierbar. Die entscheidende Frage ist nicht, was die Technologie kann, sondern was wir als Gesellschaft damit machen wollen. Und: Wer setzt die Grenzen, wenn wir alle Grenzen abbauen?

“Wir können uns das gar nicht vorstellen, was in 24 Jahren los sein wird. Und genau das ist der Punkt. Wir haben es noch nie gekonnt. Und trotzdem sind wir immer weiter.”
Manuela Machner, KI-Beraterin
Mind Machine Podcast Folge 109: Illustration Mensch und Roboter blicken gemeinsam in eine KI-geprägte Zukunft 2050 mit Metaverse, DNA-Helix und neuronalen Netzwerken

Zum Mitnehmen

Checkliste

Wir leben schon in der Science-Fiction: 5 Zukunftsszenarien für 2050

Checkliste mit 5 konkreten Zukunftsszenarien aus Folge 109: Metaverse, Robotics, Longevity, KI-Beziehungen und neue Interfaces. Kostenlos verwendbar mit Quellenangabe.

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FAQ: KI und die Zukunft – Was erwartet uns 2050?

Werden humanoide Roboter bis 2030 im Alltag sichtbar sein?

Technisch ist es bereits heute möglich, einen Roboter zu bauen, den man im Alltag nicht von einem Menschen unterscheiden kann. Menschliche Haut aus dem Labor, realistische Mimik und eine Stimme, die schon jetzt täuscht, sind keine Zukunftsmusik mehr. Ob wir ihnen bis 2030 tatsächlich begegnen, hängt weniger von der Technik ab als von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen.

– Eliot Mannoia

Was bedeutet Longevity Escape Velocity und warum ist das relevant?

Longevity Escape Velocity beschreibt den Punkt, an dem der medizinische Fortschritt schneller voranschreitet als wir altern. Wenn wir diesen Punkt erreichen, hören wir auf zu altern, weil die Medizin immer einen Schritt voraus ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler halten es für realistisch, dass Kinder, die heute geboren werden, 150 Jahre alt werden können.

– Eliot Mannoia

Wie verändert KI unsere persönlichen Beziehungen?

KI-Systeme werden zunehmend zu persönlichen Begleitern, die biometrische Daten lesen, Schlafqualität analysieren und proaktiv Empfehlungen geben. Gemini hat auf der ITB Berlin ein ruhigeres Restaurant ausgewählt, weil es erkannt hat, dass nach drei Messetagen weniger Trubel besser ist. In Zukunft werden diese Systeme mehr über uns wissen als manche nahestehenden Menschen.

– Manuela Machner

Wird das Metaverse doch noch relevant?

Das Metaverse ist nicht gescheitert, es wartet auf die Technologie, die es braucht. Fotorealistische Echtzeit-Grafik, haptische Anzüge und KI-gesteuerte Charaktere, die nicht von echten Menschen zu unterscheiden sind, werden virtuelle Räume zu echten sozialen Orten machen. Virtuelle Konzerte, historische Zeitreisen und Treffen mit Menschen auf anderen Kontinenten werden selbstverständlich werden.

– Eliot Mannoia

Wie bereite ich mein Unternehmen auf Robotik im Alltag vor?

Wer heute ein Hotel oder ein Gebäude plant, sollte bereits fragen: Wie kann sich ein Roboter hier fortbewegen? Welche Ladeinfrastruktur brauche ich? Wie integriere ich Robotik in bestehende Abläufe? Das klingt früh, ist es aber nicht. Die ersten Unternehmen, die das systematisch angehen, werden einen erheblichen Vorsprung haben.

– Manuela Machner

Transkript

Herzlich willkommen zur aktuellen Folge von Mind&Machine, dem Podcast zum Thema künstliche Intelligenz und emotionale Intelligenz. Ich bin Manuela Machtner, spezialisiert auf KI im Tourismus und heute haben wir uns ein bisschen ein Querdenker-Thema überlegt und zwar leben wir schon in einer Science-Fiction und wie wird es 2050 ausschauen? Was könnten wir uns alles vorstellen oder können wir überhaupt uns vorstellen, was in 24 Jahren los sein wird und wir werden viel Spaß haben mit ein bisschen Gedankenspinnereien heute. Elliot. Genau, Elliot Manoia, willkommen auch meinerseits und ja, wie schaut die Zukunft aus und wie unterscheidet sie sich von heute? Was meinst du, wenn wir uns jetzt sagen, 2050, also so in 24 Jahren von heute, wie könnte sich unser tägliches Leben verändern? Ich glaube, dass wir uns das gar nicht vorstellen können in der Realität. Ich glaube, in der Vergangenheit, wenn wir uns Raumschiff Enterprise angeschaut haben, wo der da reingesprochen hat und gesagt hat, Scott, ich beam mich hoch. Heute räumen wir in sowas hinein. Ich meine, beamen geht noch nicht. Vielleicht können wir ja beamen 2050. Sagen können wir es aber. Naja, aber wovon jetzt gerade momentan relativ wenig gesprochen wird von den ganzen Zukunftsszenarien ist ja das, so jetzt fällt mir das Wort nicht ein, wo man sozusagen virtuell im Raum ist und da gegenüber, du hast das Gefühl, du bist ein Hologramm oder ein Avatar. Nein, gar nicht, sondern wir sind im gleichen Raum. Also obwohl man nicht im, es hat ja schon den Versuch gegeben letztes Jahr oder vor zwei Jahren, wo eh irgendeiner der großen Meta- oder irgendwelche Chefs hat sich ja, das kann nicht sein, im virtuellen Raum mit jemand anderem getroffen. Also Metaverse-mäßig. Metaverse, genau. Metaverse, also für alle, die jetzt aus diesem Gequassel nicht verstanden haben, was ich meine, Metaverse habe ich gemeint. Das heißt, also da ist glaube ich schon, dass 2050 wir sehr viel Interaktion über Metaverse haben werden. Also das halte ich durchaus für realistisch. Wie siehst du das? Ja, auf jeden Fall. Wir haben jetzt schon mit Unreal Engine und verschiedenen Weltmodelle, wie man sie so nennt, also da investiert in jetzt auch etliche Firmen. Ich glaube, die Shea May ist einer der Top, ich glaube, so heißt sie, die bei Stanford auch arbeitet und hat eine Firma, World Models, wo sie wirklich so Weltmodelle, also wo die KI, die wir oft nutzen, ist auf Sprachmodellen basiert, aber sie arbeiten auch an diese Weltmodellen, also mit Physik und, ja, und stell dir vor, du gehst dann einfach durch eine virtuelle Welt, die sich in Echtzeit rendert mit deinen Vorlieben und wie das Abenteuer, also ja, und die Grafiken und die Rechenleistung werden einfach besser, dass du dann wirklich in Foto, weil jetzt schauen sie aus wie kleine Spiele, aber in der Zukunft, ja, die werden auch schon fotorealistisch und vielleicht auch haptisch mit Anzügen, also Ready Player One habe ich gelesen, das finde ich besser als der Film, war schon sehr cool, also, ja, natürlich müssen wir dafür sorgen, aus menschlicher Sicht hoffentlich, dass das echte Leben noch genauso cool ist und dass die virtuelle Welt nicht nur so ein Zufluchtsort wird, das ist, weil, ja, man kann sich dann alles vorstellen und, ja, was würdest du gerne machen in der Metaverse? Würdest du eher spielen oder würdest du auch gerne arbeiten dort? Ja, also, ich bin jetzt nicht so der Gamer, nein, spielen würde ich nicht, ich würde tanzen, also ich glaube, das würde ich machen oder Musik machen oder in Konzerte gehen, also ich würde, glaube ich, also eine Metaverse, Konzerte, wo ich bei irgendwelchen genialen, ob das jetzt Electronic Music ist oder irgendwelchen, auch klassischen Konzerten oder so, ich würde echt, ich fände es so genial, ich hätte so gerne so an Orten, wo das gar nicht möglich ist, solche Konzerte zu machen, dass solche Konzerte virtuell stattfinden und dass ich da zwischendrin bin, zwischen tausenden Leuten, dass die Stimmung ist, dass alle abgehen, dass eine volle Partygeschichte ist, also da bin ich dabei, also das wäre so meine virtuelle Lieblingswelt, also ich glaube, das wäre so meins. Ja, es gab dieses Projekt Within, also innerhalb, Within heißt das, es gibt leider nicht mehr die App, das war echt cool für Virtual Reality, aber ich glaube man kann es auf YouTube, kann man ja noch so Virtual Reality auch anschauen, und da war ein Konzert von U2 für dich, ja, und da waren alle vier Musiker, also der Bono war vor dir und hat für dich gesungen, und ein Schlagzeug war hinter dir, und dann links war glaube ich Gitarre, rechts das Bass, und du konntest dich umschauen, ja und dann hast du den Surround, genau, und du warst in der Mitte, und der Bono hat wirklich einen Meter von dir entfernt für dich gesungen, ja, und das war einfach mega, kann ich empfehlen, auf YouTube, vielleicht kann man das noch sehen, wir können es wieder in den Links auch stellen sonst, und ja, das gab es schon vor fünf Jahren, also das wird, du wirst in ein paar Jahren auf diesen Konzerten tanzen können, und du wirst, warum nur, stehen, du kannst auch in der ersten Reihe stehen, und warum nur in der ersten Reihe stehen, du kannst auch oben auf der Bühne, neben eine Beyonce oder Rihanna oder wie immer sie heißen, oder Drake oder was auch immer, stehen, ja, und mitmachen, mittanzen auf der Bühne so gesagt, im Konzert, ja. Ja, also, nein, also das wäre so meins, und was würdest du in einer 3D oder in einem Metaverse, wo wärst du gern mittendrin dabei, oder wo wärst du da gern? Also, tanzen auch, das finde ich schon sehr cool, also ist eine sehr coole Idee, ich glaube auch so Geschichte, also ich glaube so, die Ägypter und die Römer haben mich immer fasziniert, und einfach so in Altägypten durch den Markt durchzuspazieren und bei dem Pyramidenbau zuzuschauen und dann bei den Römer vielleicht, das wäre auch sicher cool. Du würdest da nicht gerne die Position des Sklaven haben, oder, der da mit der Peitsche gedrillt wird? Bitte nicht, nein, einfach nur als Beobachter. Also, du hättest gern da diese Bubble, du wirst nicht gesehen, aber du wirst anonymer beobachtet, und nicht Teil des Geschehens, also zumindest nicht des gefährlichen Geschehens. Also, ich bin kein Gamer, aber ich kann mir, also, aber so viel Adventure Games, wenn man das wirklich ins oder virtuell, kann ich mir schon vorstellen, also wie gesagt, momentan spiele ich nicht, aber in so einer virtuellen Welt, so Escape Rooms, oder... Das mag ich schon in der echten Welt nicht. Nein, ich finde es cool. Echt? Nein. Nein, aber zum Lernen, zum Erforschen, oder auch mit Freunden sich zu treffen, die vielleicht im Ausland sind, ja, spannend, spannend, spannend. Und dann kommen noch AI-Companions dazu, ja, weil es gibt ja die sogenannten NPCs, also die Non-Player Characters, das sind die Charakteren in Spielen, die so gesagt vom Computer sind. Aber mit KI werden wir da nicht unterscheiden können, weil auch... Macht keinen Unterschied, ja. Genau, die werden genauso reden wie andere Menschen, und wir werden nicht unterscheiden können. Und dann werden wir unseren eigenen KI-Assistenten haben, und der mit uns, weiß nicht, mitspielt, oder... Es wird dann auch sehr surreal. Spooky. Ja, sehr spooky, weil der Film Her, das hat mich sehr beeindruckt damals, das war 2011 ein Science-Fiction-Film, jetzt ist es eher eine Doku, mit Joaquin Phoenix und Scarlett Johansson und Soundtrack von Arcade Fire, kann ich jedem empfehlen, Her, also der Film Sie. Also da kommt schon einiges auf uns zu. Ja, und es ist gar nicht mehr so abwegig, so wie Du sagst, so wie Her. Du hast immer davon geredet in unseren ersten Podcast-Folgen, ich habe mir das dann irgendwann angeschaut, weil ich habe das ja nicht gekannt, den Film, und ich muss sagen, ich habe mir damals gedacht, ja, da ich ihn angeschaut habe, wie ich schon mit KI-Systemen gesprochen habe, habe ich das eben gar nicht Science-Fiction-mäßig mehr beachtet, sondern für mich war es dann schon so, okay, ja, das ist sicher ein Faktor, dass jemand eine Menschenbeziehung aufbaut mit KI-Systemen. Aber wenn wir jetzt in der Zukunft bleiben wollen, Du erzählst immer das Beispiel, vielleicht kommt irgendwann ein Roboter mit zum Essen, mit der Familie, weil er sich um die Kinder kümmert. Ich glaube auch, allein die Vorstellung, dass Roboter durch unsere Welt marschieren, einfach im Straßenbild auch einfach da sein werden als Robotics, oder die spannende Frage wird ja sein, werden das Roboter sein, die Metallen sind, also die ausschauen wie Roboter, oder sind das dann humanoide Roboter, denen man ja eine Optik gibt, dass sie menschlich sind? sind. Das wird eine spannende Entwicklung sein. Da habe ich in meinen letzten Workshops jetzt von verschiedenen Quellen was zusammengestellt. Es gibt eine Firma in England, die spezialisieren sich auf Mimik und Gesten, eh schon seit ein paar Jahren. Also wirklich menschliche Gesten und Mimiken. Und dann gibt es von der Universität Tokio, haben sie es geschafft, menschliche Haut zu wachsen. Und dann, wir kennen alle, wie J.P.T. sich anhört, also das Reden ist schon wirklich 1A, jetzt schon. Jetzt kommt menschliche Haut dazu und dann Roboter, die Gesten und Mimiken haben. Also ich sage es gar nicht mal in 50 Jahren, ich würde sagen in 24 Jahren, sondern sogar in drei bis fünf Jahren, würde es möglich sein, technisch, dass ein Roboter in der Supermarktkasse neben dir steht und du weißt nicht, dass es ein Roboter ist, glaube ich. Ja, glaube ich auch. Also ich weiß nicht, drei, fünf Jahre, aber möglich, technisch definitiv. Bis wir dem begegnen, werden wir sehen, wie lange das tatsächlich dauert. Robotics sowieso, in jeglicher Hinsicht. Dass man sagen muss, also die Tendenzen, dass Robotics und vor allem leistbar in der Massenproduktion rausgeht, ich glaube, da brauchen wir uns alle nichts vormachen, da reden wir nicht in 24 Jahren Geschichten, da reden wir schon im nächsten Jahrzehnt. Also ich glaube, dass man ab 2030 wird das, so wie jetzt die KI, alle denken, oh mein Gott, was kommt da, wird dann Robotics da sein. Diese ganzen Kinderkrankheiten, die Robotics jetzt noch hat, das wird alles gelöst werden. Die Frage ist, wie werden wir es dann einsetzen, in welcher Art und Weise. Nicht nur zum Autoproduzieren, so wie wir es jetzt haben, sondern dann im Alltag. Und es ist schon spannend, oder? Was es auch für uns Menschen macht mit der Zwischenmenschlichkeit. Also ich kann mir auch vorstellen, das habe ich auch in meinem Buch, dass die Beziehungen, dass vielleicht in der Beziehung mit einem Partner, deine Partnerin vielleicht sagt, du erzählst der KI mehr als mir. Ja, das glaube ich, dass jetzt schon mit Chechnologie passiert, ehrlicherweise. Ja, also wir werden zwei Beziehungen führen, glaube ich, mit der KI, unserer eigenen KI und unserer Partner, Partnerin, glaube ich, werden neue Dynamiken entstehen und ja, die Maschine hört dazu und kann dir die ganzen biometrischen Daten auch, du hast so geschlafen und versuch das und vielleicht brauchst du ein bisschen mehr Vitamin D und erzähl mir, wie geht's und wie war die Präsentation letzte Woche oder was, du warst sehr gestresst und da ist es schwer mitzuhalten für einen Menschen mit dieser Aufmerksamkeit. Du, weil du denkst, das machen die Systeme jetzt ja schon. Für mich war es eine wirklich mind-blowing Schlussfolgerung von Gemini. Ich glaube, ich habe das erzählt, ich weiß nicht, ob ich es dir erzählt habe. Ich war in Berlin auf der ITB und Gemini hat mir den Tag gestaltet, hat gesagt, was soll ich mir alles anschauen, ich habe gesagt, was mich grundsätzlich interessiert und ich bin das erste Mal in Berlin, organisieren mir den Tag, auch mit richtigen Zeitfenstern, wie lange brauche ich von einem Punkt zum nächsten und so weiter. Hat alles wirklich bestens funktioniert und er hat mir auch herausgesucht und ich habe mich wirklich darauf verlassen, also ich habe das als persönliches Experiment gemacht, wie gut funktioniert das und er hat mir herausgesucht, wo ich essen gehen soll, bevor ich zu der Schifffahrt wechseln soll und er hat ein Gasthaus ausgesucht und ich habe dann gefragt, warum er das eine genommen hat und nicht das, das direkt daneben war. Die beiden haben komplett gleich ausgeschaut für mich. Ich bin direkt an der Spree, ich glaube, da hast du am Fluss gesessen und direkt daneben waren die gleichen Sesseln, aber ein anderes Gasthaus und ich habe dann gefragt, warum hast du meins genommen und nicht das daneben und was Gemini mir gesagt hat, ja, du warst jetzt drei Tage auf der Messe und ich habe mir gedacht, dass du ein ruhigeres Gasthaus lieber hast und da das andere in viel mehr Plattformen vertreten ist und viel touristischer beworben ist, bin ich davon ausgegangen, dass dein Gasthaus hier weniger Touristen hat, als das direkt daneben, wobei es ein Blödsinn ist, weil auf der Terrasse bleiben die Leute am Verstehen und gehen hin. Aber Gemini hat sich schon gedacht, er will mich beschützen von Menschenmassen, nachdem ich drei Tage Messe hinter mir hatte. Also man sieht schon und das ist in Zukunft sicher noch viel, viel stärker, dass die Systeme für uns sagen, ja, was tut dir gut oder was. Wie kann ich dir optimal helfen? Und dann auch weiter gedacht, stell dir vor, wenn jetzt, wenn wir unser Handy verlieren, ist es schon so ein Phantom-Gefühl von einem Körperteil. Was ist, wenn eine personalisierte KI plötzlich nicht mehr funktioniert oder eingestellt wird und all das Vorwissen und die ganze Vorgeschichte, das ist dann schon sehr schräg, auch was da passieren könnte. Stell dir vor, noch eine Idee, also es sind nicht Spinnereien, aber wenn wir es schaffen würden, dass unsere Kleidung zum Beispiel so wie aus Roboterzellen besteht und die Kleidung erkennt unsere Stimme. Kennst du das vielleicht noch? Wie jung war es, es gab so Ringe, die die Farbe geändert haben nach unserer Stimmung. Also wenn du wütend warst, du hattest eine andere Farbe gehabt, das ist einfach durch die, keine Ahnung, wodurch das tatsächlich ist, aber ich weiß ja nicht, ob das gestimmt hat, aber das war ein Highlight bei uns Mädels eine Zeit lang, dass man sich Ringe getragen hat und dann wusste es der andere, sauer oder viel gut drauf. Jetzt stellt euch vor, wir hätten eine Kleidung, die die Farbe anpasst, entweder nach unserer Stimmung oder nach unserem Geschmack oder nach der Veranstaltung oder Kleidung, die sich dann auch selbst reparieren kann. Wenn man Haut züchten kann, wieso kann man dann nicht Gewebezellen erneuern im Prinzip oder auch Kleidung, die genau erkennt, wie unser Körper beisammen ist. Also nicht nur die Uhren oder Ringe, die uns jetzt den Blutdruck messen, sondern wirklich den tatsächlichen Zuschauern sagen. Ich hätte einfach gerne eine Waschmaschine, die selbstständig wascht, trocknet, bügelt und mir das alles auch wieder in den Kasten reinlegt. Ich habe mir schon gedacht, eine Waschmaschine, die selbstständig wascht, das gibt es schon. Aber ja, das trocknet und bügelt. Es wird anders herum sein, das Gewebe wird einfach nicht mehr gebügelt werden müssen. So wie es ja jetzt schon bügelfreie Hemden gibt, mehr oder weniger, dass man es so herum löst, dass das Material das nicht mehr braucht. Vielleicht braucht man Material, das nicht mehr gewaschen werden muss, das einfach nicht stinkt. Genau, einfach selbst waschen. Egal, die selbst reinigen das. Ja, also, wenn man all diese Technologien, an denen gerade gearbeitet wird, von, ich meine, Google DeepMind zum Beispiel, die arbeiten an 700 neuen Arten von Materialien, 700. Dann gibt es auch Forschung, die haben es geschafft, von zwei Jahren eine Forschung in zwei Tagen nachzumachen. Also Wissenschaftlerinnen werden es schaffen, ja, vielleicht 100 oder eine Million Hypothesen gleichzeitig zu testen. Also, das ist auch ein Wahnsinn. Forschung, Materialien, ja, medizinisch, was sich da tut. Also, es ist… Pharmazeutisch. Wie? Pharmazeutisch. Also, die ganzen Medikamente und diese Geschichten, was du für Prozesse hast zur Zulassung und wieviel von den Testreihen du jetzt schon über Simulationen machen kannst oder machen wirst können noch dazu, anstatt dass du 1000-Menschen-Serien fährst, sondern dass du das simulieren kannst an digitalen Klonern und… Ja, einen digitalen Zwilling von dir und dann bekommst du maßgeschneiderte Therapien für dich, für deine Größe, dein Gewicht und deine ethnische Hintergründe und Geschlecht. Weil das ist ja in der Medizin eines der größten Probleme, dass die meisten Dinge ausgerichtet sind für Männer und nicht für Frauen. Also, diese Geschichten, also, da fällt auch hinein diese ganze Ertragung von Longevity. Boah, das ist das Wort. Longevity, also, wir wollen ja alle endlos leben. Ich weiß nicht, wo das herkommt, dieser Drang, ehrlicherweise. Aber diese Entwicklung, dass wir alle möglichst lange zumindest gesund bleiben wollen, ja. Wir wollen nichts tun dafür, aber wir wollen gesund bleiben, ja. Ja, aber ich meine, es ist auch, manche Wissenschaftler sind der Meinung, dass unsere Kinder vielleicht schon bis 150, 170 leben können. Und dann glauben die Leute oft, oder die erste Reaktion ist immer so, so ärgerlich. Aber dann, sobald ich erzähle, na ja, wir tun jetzt schon Hüften austauschen, wir tun Knie austauschen, man kann sogar das Sprunggelenk, also, auf den Knöchel austauschen. Es ist, und auch medizinisch, ja, der Ray Kurzweil zum Beispiel, dieser Zukunftsforscher, der ist 80. Da habe ich gehört auf einem Podcast, Der hatte Plagg in den Arterien und er hat einfach Stenten und ich weiß nicht, wie das heißt, irgend so ein Medikament, dass halt die Plagg und angeblich seine Arterien sind jetzt wieder frei. Und das ist ein 80-Jähriger mit freien Arterien. Also es muss nicht immer Maschinen und es kann auch, wie du gesagt hast, Pharmazutika, also es kann auch noch kleine Medikamente, kleine Tabletten sein, die einfach deinen Plagg lösen. Dann kannst du Knie austauschen. Mein Schwiegervater hat sogar sein ausgetauschtes Knie ausgetauscht bekommen. Also mein Schwiegervater ist jetzt 98 und der hat vor, glaube ich, drei Jahren oder vier Jahren, der hat vor über 20 Jahren ein neues Kniegelenk gekriegt. Das war eines der ersten und das ist kaputt geworden, weil die sind nicht ausgerichtet gewesen darauf, dass Kniegelenke, also künstliche Kniegelenke, über 20 oder 25 Jahre halten. Und das hat dann irgendwann nicht mehr gehalten im Gelenk. Und dann wurde sein künstliches Kniegelenk durch ein neues künstliches Kniegelenk ausgetauscht. Also wirklich wie bei einer Autoreparatur, jetzt machst du es wieder neu. Also das muss man sich einmal vorstellen. Damit hat man überhaupt nicht gerechnet, dass man diese künstlichen Elemente dann auch servisieren muss sozusagen und dann auch wieder austauschen muss. Da merkt man, wie toll der menschliche Körper ist, dass wir eigentlich im Normalfall 70, 80 Jahre mit den gleichen Gelenken auskommen können und dass die Neugebauten nur 20 Jahre halten. Das ist schon ein Wahnsinn. Ja, absolut. Und vor allem in Wirklichkeit mit viel geringerer Belastung, weil du sicher in der Jugend und als junger Mensch mehr Belastung auf den Gelenken hattest als als älterer Mensch. Das stimmt. Und es gibt auch diese Theorie Longevity Escape Velocity, also EVL oder so, Longevity Escape Velocity, dass wir leben ja jetzt schon immer ein bisschen länger. Also wir haben ja früher mit 30, 40 so gelebt. Jetzt leben wir so an die 70, 80. Es wird leicht wieder ein bisschen kürzer angeblich. Reduziert. Ja, also wir sind ein bisschen ungesunder wieder. Aber wenn wir in jedem Jahr, das wir leben, bekommen wir so einen Monat länger, weil wir gesünder leben. Und sie meinen, diese Longevity Escape Velocity ist, dass wenn du ein Jahr lebst, in dieser Zeit, durch den Fortschritt, bekommst du ein Jahr sowieso zurück. Also es ist null. Also dieser Punkt, wenn du diesen Punkt erreichst, Longevity Escape Velocity heißt das, dann wirst du nicht mehr älter, weil dich die Medizin so gesagt in dem Alter halten kann. Und dann kann man sogar reversieren, dass sie sogar auf Zellebene oder so die Uhr zurückdrehen, so gesagt, bevor du die Krankheit hast. Wenn du mit 50 oder 60 Diabetes oder Demenz bekommst, dass sie die Zellen zurückdrehen, wenn du 45 bist, bevor du das bekommen hast. Und dann habe ich mir auch gedacht, das war auch in meinem Buch, stell dir vor, deine Mutter kommt zu dir und schaut aus wie 40, aber sagt, jetzt ist es Zeit. Weil waren es noch die Grenzen? Weißt du, die Natur hat so die natürlichen Grenzen. Und wie wird das dann ausschauen? Wir tun alle Grenzen weg. Nicht nur von langem Leben, aber auch von Gesundheit und auch von Fliegen. Wir tun alle Grenzen irgendwie weg. Und das wird dann sehr spannend sein, wenn wir künstliche Grenzen setzen müssen. Und wer setzt die Grenzen? Tut jeder für sich setzen? Oder haben wir gesellschaftliche Grenzen? Weil die Grenzen haben ja ganz viele Auswirkungen. Wie lange arbeiten wir dann? Wir haben ja jetzt das Pensionsantrittshalter. Meine Großmutter ist noch mit 50, 52 in Pension gegangen. Hey, ich wäre schon in Pension. Ich weiß, ich kann mit 65 in Pension gehen, weil ich einfach so viel älter werde als Frau. Das war früher halt der Faktor. Und auch diese Sachen haben wir dann ... Ich meine, haben wir dann überhaupt eine Pension? Das ist ein ganz anderes Thema. Oder wie wird die Gesellschaft dann ausschauen? Aber es greift ja alles ineinander. Es ist ja nicht dann diese isolierte Sichtweise. Weil wenn Robotics die Arbeiten übernimmt oder die Hausarbeit übernimmt, was bedeutet das dann gesellschaftlich? Was bedeutet das für den Hausbau? Wenn ich ein Hotel bauen würde ... heute ein Hotel gleich unter dem Aspekt bauen, wie kann ein Roboter sich vielleicht fortbewegen in so einem Hotel. Oder auch im Familienhaus, wenn ich heute ein Familienhaus bauen würde, natürlich werden Robotics darauf ausgerichtet, sich so zu bewegen wie ein Mensch, aber wird es dann neue Herausforderungen geben, wird es dann neue Rahmenbedingungen geben, von der Stromversorgung angefangen bis, dass ich einen Abstellraum habe, wo der schläft, oder wo ich das Mandel aufladen durfte, all diese Sachen, es werden plötzlich ganz neue Business entstehen. Ich habe ja gesehen auf TikTok, ich habe mich so abgehext, ich habe dir das erzählt, die musste ich kontaktieren, eine junge Frau, die Robotik Mode anbietet, also die hat Käppchen gemacht für Roboter und die kannst du kaufen online. Also in Wirklichkeit ist es sehr kaputt für einen Mensch, aber unter dem Aspekt, ich will, dass mein Roboter zu meinem Auto passt und zu meinem Haus passt und zu meinem Stil passt, das klingt jetzt absurd, aber in Wirklichkeit ist es überhaupt nicht so absurd, weil ganz ehrlich, wenn du dir diese Blechroboter anschaust und ich hätte ganz gern, dass der vielleicht in der Öffentlichkeit irgendwas macht und in meinem Hotel die Leute bedient oder nur das Geschirr abgeräumt, dann möchte ich, dass der gebrandet vielleicht ist oder dass der wiedererkennbar ist. Also da werden ganz spannende Dinge einfach zukommen und da reden wir nicht einmal von wirklichen Visionen oder schrägen Gedanken, das ist ganz realistisch. Ja, das Spannende wird auch sein, stell dir vor, du siehst einen Roboter und du erkennst, dass es ein Roboter ist, bei der Kassa zum Beispiel, beim Villa. Gehst du dann vor, weil du denkst, naja, das ist nur ein Roboter, ich hab's eilig. Oder du denkst, da könnte man den Schädel zertrümmern, ich lasse das nicht mehr, weil der mehr Kraft hat. Nein, aber das hat gar kein Wissenschaftler gesagt. Ja, also die Kraft ist sicherlich da, aber ich hoffe, dass sie so eingestellt sind, dass sie das Gott sei Dank nicht. Aber es ist dann schon wieder so ein Zweitklassensystem irgendwie, weil die Roboter müssen warten oder die können sich hinten anstellen oder wenn der Roboter einen Fehler macht. Ganz ehrlich, ganz realistisch. Also, wenn die Roboter einkaufen können, werden wir nicht mehr zahlen an einer händischen Kassa bei einer Kassiererin. Naja, ich weiß nicht, weil ich unterrichte jetzt KI, ja genau, ich mache KI-Workshops manchmal, wo das WLAN nicht gut funktioniert. Ja, gibt's auch noch, genau. Also, ich kann mir vorstellen, dass es in drei, vier oder fünf Jahren Sachen gibt und dann haben wir nebenbei noch komplett analoge Sachen. Das kann ich mir schon vorstellen, ja. Ja, wird sicher so sein, du hast schon recht, aber in Wirklichkeit wird man dann parallele Geschichten auch, also was man bei all dieser Sachen nicht vergessen sollte, vielleicht sollte man darüber eine Folge machen, ist, wie nimmt man die älteren Generationen mit in diese Entwicklung, weil da haben wir schon ein Riesenthema, ob das jetzt Ärztetermine ausmachen sind oder sowas, was jetzt schon online super funktioniert, aber für manche Generationen einfach gar nicht mehr geht. Aber da, glaube ich, werden wir einen Fortschritt haben. Ich glaube da, weil unsere Eltern mussten eigentlich ein ziemlich kompliziertes System lernen, die mussten das GUI, also das Graphic User Interface lernen, wo, weiß ich nicht, ein X bedeutet, ich mache das Fenster zu, eine kleine Balken bedeutet, ich nehme… Ja, aber da gehst du davon aus, dass die überhaupt schon ein Computer bedienen können. Hallo, ich rede nur von der Generation, die überhaupt nicht computeraffin ist. Es gibt schon, also wir haben jetzt… Die kommen jetzt schon nicht mit. Ja, ich rede eh von jetzt. Ich glaube, dass in zehn Jahren diese Generation natürlich immer geringer werden wird, die schon eine Smartphone-Erfahrung, sage ich jetzt einmal, haben. Ich glaube, dass es in Zukunft leichter wird. Ja, aber deswegen meine ich ja, ich glaube, es wird auf jeden Fall leichter, weil wir können einfach sagen, KI, buch mir das und ich muss auf keine Webseite schauen. Also auch die, die heute nicht mitkommen, wird es, glaube ich, leichter für die, weil die müssen ohne Interface, mit einer KI können sie einfach per Sprache sagen, was sie brauchen. Also, das könnte sogar leichter werden. Aber dann haben wir wieder eine Schere. Hochschulschule war ich ein paar Mal und da konnten die Kinder, also die Teenagerinnen, nicht einen Laptop bedienen, weil sie zu Hause nur mit Smartphones zu tun haben und keinen Laptop haben. Also das ist auch bei den Jungen, es ist wirklich sehr widersprüchlich irgendwie alles manchmal noch. Definitiv. Und in der Zukunft wird es gerade spannend sein, ich bin ja so gespannt, ob wir jemals wirklich solche virtuellen Touchscreens haben, weil mit dem Apple, mit der großen Brille, also nicht mit meiner Metaclasses, aber mit den großen Brillen kannst du ja schon deinen Apple Computer theoretisch bedienen, also wirklich so in die Luft klicken und dann bedienst du das. Ich habe das einmal gemacht, abgesehen davon, dass dieser Helm immer sehr unbequem ist. Man muss sagen, diese Bedienung des Interfaces in der virtuellen Welt sozusagen ist auch leicht gewöhnungsbedürftig. Da hat man viel gearbeitet mit Computern, aber das wird natürlich besser und einfacher werden. Und das finde ich so eine spannende Geschichte, während diese Interfaces, wie werden die ausschauen? Wie wird das noch sein? Werden wir wirklich immer ein Kastl haben, in welcher Form auch immer, ob das jetzt ein Bildschirm ist, ob das ein Handy ist, ob das eine Uhr ist, ob es eine Brille ist oder werden wir das einfach… Brain-Computer-Interface. Ja, wie werden die ausschauen? Also von Gedanken gesteuert. Ja. Aber es ist schon komisch, wenn du dir denkst, dass wir eine Maus benutzen. Das ist irgendwie so… Ja. Ich muss mit einer Hand… Ich kann in Sekunden denken oder Millisekunden denken, aber ich muss trotzdem mit meiner Hand dorthin zum Ordner, dann da rein, dann das aufmachen. Ja. Ja, aber ich komme aus einer Zeit vor der Maus, da habe ich gemacht TD, Laubwerkweckung, als TD, Doppelpunkt und Tier und ich weiß nicht was, da musste man das als Befehl eingeben. Also das heißt, man musste Befehle lernen. Es ist also eh schon. Aber so wie du sagst oder also das… Und die Frage ist, diese Gedankensteuerung, wird die funktionieren nur, wenn ich was implementiere oder habe ich dann einfach hier statt einem Kopfhörer einfach etwas am Ohr liegen oder irgendwo am Kopf liegen und das kann aufgrund dessen diese Gedankensteuerung übernehmen? Ja. Ja, aber wenn wir weiter optimieren, optimieren, optimieren, dann… Ich meine, wir sind jetzt schon überfordert. Wenn wir mehr und mehr Friction, also Barrieren abbauen, dann was wird das mit unserer mentalen Gesundheit? Wenn wir alles einfach nur noch schneller machen können? Ja, ich glaube, wir können überhaupt nicht einschätzen, wie sich unser ganzes Wesen und wie wir uns da hier entsprechend anpassen. Wir werden uns immer anpassen. Menschen haben sich immer angepasst an die Situationen, glaube ich. Die Anpassung muss nur sehr viel schneller erfolgen und da entstehen dann schon diese ganzen Gaps, von denen du gesprochen hast. Zwischen dem, was wir schaffen. Vor zwei Wochen haben Sie oder vor einer Woche oder so haben Sie es auch geschafft, von einer Fliege, haben Sie das ganze Gehirn von einer Fliege in ganz kleinen Teilen zerlegt und irgendwie digitalisiert und Sie haben dann das online, also wirklich wie ein Upload, die Fliege wieder zusammengesetzt und so gesagt eine Simulation machen können. Und die Fliege hat ohne irgendwelche Training, also nur basierend auf die Struktur vom Gehirn, konnte gehen, konnte fliegen, konnte essen, also das war schon ein ziemlicher Breakthrough. Ich meine, das ist jetzt nur Fliegenebene. Ich glaube, Maus ist als nächstes. Aber die dahinter, die sind auch schwer daran interessiert, uns abzuladen. Also keine Kopie, sondern wirklich uns uploaden. Das kann ich nicht so ganz verstehen. Ich glaube, dass Menschen oft Ideen haben und Visionen haben, einfach aus irgendwelchen Ideen und manchmal einfach nicht oder sehr oft vielleicht auch nicht gefragt wird, wozu das Ganze und was ist dann das Endzettel des Ganzen. Also ich muss ja irgendwie ein Endzettel, sollte ich normalerweise haben. Aber die Ziele gibt es ja, wenn ich mein Wissen, also mich uploade im Prinzip, meine Kinder könnten oder meine Enkelkinder könnten dann sich irgendwann mit der Oma unterhalten, auch wenn die Oma schon tot ist. Und das geht. schon tatsächlich, also vom Wissen her, also ich kann das ja schon übertragen, also wenn ihr das machen wollt, das ist nicht einmal eine Vision, man kann einfach sein ganzes Wissen sagen, man transferiert das, indem man es halt derzeit noch mühsam aufbereitet und sagt, ja dann können sich die Enkelkinder mit mir unterhalten. Ich halte davon an sich jetzt persönlich gar nichts, weil ich glaube, dass man auch abfließen können muss und dass man auch, dass auch der Tod ein Teil des Lebens ist. Ja und es sollten einfach diese Grenzen geben. Wir werden sehen, wie diese Grenzen verschwimmen. Also wir tun ja alles daran, als Menschen immer über unsere Grenzen zu gehen, immer schon, weil sonst wären wir auch nicht heute, wo wir sind, das muss man auch sagen. Also man kann das nicht grundsätzlich verteufeln, aber diese natürlichen Grenzen, die es noch gibt, ob das das Wetter ist, ob es der Tod ist, wir wollen halt alles beherrschen und wir wollen alles irgendwo im Griff haben als Menschen. Also wir glauben das halt und das wird natürlich noch. Ja, aber das ist ja alles in Wirklichkeit Werkzeug. Also ob jetzt mein Schatz Auto fährt oder das autonome Auto Auto fährt, ich bin schon autonom Auto gefahren, ich sage es euch, das ist völlig unspektakulär. Also ich finde es immer so schräg, wenn mir die Leute sagen, ach nein. Ich sage es euch, beim ersten Mal schaust du noch hin und denkst, okay, da fährt jetzt keiner, aber wenn du nach vorne rausschaust aus der Windschutzscheibe als Beifahrer, dann ist es kein Unterschied, ob ein Mensch fährt oder ein Rob, also das Auto alleine fährt. Nur sicherer. Ja sicherer. In meinem Fall ist es so, dass das Auto schneller fährt, als wenn mein Mann fährt. Also insofern, es ist von der echten Wahrnehmung und wenn du das zwei, dreimal gemacht hast, dann machst du dir darüber keine Gedanken mehr. Also es ist so, wie wenn du das erste Mal ein Taxi fährst und dir überlegst. Fliegende Autos auch bald oder wenn wir zum All fahren, also so auch Space Tourism oder auf dem Mond, das wird, es normalisieren sich Sachen so schnell. Schau dir an, die letzten fünf Jahre mit KI, die Leute sind schon so viel gewohnt. Es ist so faszinierend, wie man mit einer Maschine reden kann. Also JGPT Voice, ich meine auch Gemini Voice und Cloud ist noch nicht so gut, aber man kann auch reden. Das ist ein Wahnsinn und das ist schon so, ja, man kann doch mit der Maschine reden, na und? Also es ist… Ja gut, das ist in unserem Level so. Also ich erlebe schon bei den Nutzern, dass dieses Reden mit den KI-Systemen noch eine Überwindung ist für viele. Und ich habe ja KI-Telefonie und ich sage, 80 Prozent legen auf, weil sie sagen, ja, ich weiß nicht, wie ich mit dir reden soll, weil dieses Selbstverständnis, dass du einfach mal redest, mit dir wieder der Schnabel gewachsen ist, ist noch nicht da, aber es kommt. Und so wie du sagst, es dauert und irgendwann überwindet man sich einmal oder zweimal oder macht und dann ist es selbstverständlich. Und das sind ja die kleinen Sachen, wenn man denkt, Selbstbedienungskassen, wo ich selber abscann, wenn man das das erste Mal gemacht hat, hat man die volle Panik gemacht, dass man irgendwas falsch macht und findet man sich zurecht auf dem Screen. Und heute, wenn man sich dort steht, keiner und drüben stehen fünf Leute, natürlich geht es zur Selbstbedienungskasse im Normalfall und bedienst das. Ich glaube, immer dieser Überwindungsschritt ist das Thema und es einfach auszuprobieren. Und dann, wenn man für sich einen Vorteil sieht, und ich glaube, das ist das große Um und Auf bei allen Entwicklungen, wenn man persönlich irgendeinen Vorteil sieht, dann nutzt man es auch. Ja, und was wir auch mal besprochen haben, die Möglichkeit, dumme Fragen zu stellen, also auch ein bisschen zu hinterfragen, wie mache ich etwas, wie könnte ich es vielleicht anders machen. Ja, weil es gibt ja auch die Geschichten, dass man die erste Fernsehsendung hat ausgeschaut wie eine Radiosendung. Wir haben jetzt einfach eine Kamera davor gehalten. Das erste Auto von Mercedes, glaube ich, hat auch ausgeschaut wie eine Kutsche eher, Pferdekutsche oder so. Wir bauen halt oft Sachen oder machen oft Sachen, so wie wir sie mit den alten Sachen gewohnt sind. Also auch da die Möglichkeit, ein bisschen auch sozusagen, gut, wenn ich jetzt autonom fahre, was bedeutet das für meine Zeit und wie gestalte ich meine Zeit und brauche ich dann überhaupt ein Auto. Also, wenn autonomes Fahren da ist und es kostet 50 Cent pro Fahrt, weil, ja, es ist maschinell und das sind keine Fälle. keine Menschen, die dafür bezahlt werden müssen. Auch wieder ein anderes Thema natürlich. Aber alleine, wenn Taxifahren so billig wird, auch mit erneuerbaren Energien vielleicht, oder neue Arten von Energien wie Fusion und dann noch autonomes Fahren, dass ich meine, vielleicht könnte man jeden Tag mit dem Auto wohin fahren, weil das dann auch nicht parken muss. Das Fahrt dann einfach weiter, holt die nächste Person ab und das ist so wirklich ein Kreislauf. Ja, so wie es das ja heißt jetzt bei Waymos in den USA, da ist es ja auch im Prinzip ein Taxidienst, dort kann ja keiner drinnen sitzen und du bestellst das dorthin, so wie es der Uber bestellt. Im Prinzip, das ist eigentlich Uber abgekupfert ohne Fahrer. Und so wie du sagst, wofür brauchst du dann unbedingt ein eigenes Auto, es wird eine Kostenrechnung einfach sein. Und wir halten halt gerne an althergebrachten Dingen fest, weil es uns Sicherheit gibt. Weil wir glauben, wenn ich selber Auto fahre, habe ich selber die Kontrolle. Wenn ich selber die Wörterteile schreibe, habe ich selber die Kontrolle. Also ich glaube, das ist einfach auch dieses Sicherheitsdenken. Und wir werden aber, ich glaube, in der zukünftigen Entwicklung ganz, wir werden Dinge erleben, die wir einfach überhaupt nicht im Schirm haben, glaube ich, weil es einfach Einflussfaktoren gibt, die sich keiner gedacht hätte. Also es hätte sich keiner gedacht, dass es ein Smartphone gibt vor 100 Jahren. Da war Telefonie gerade einmal was Neues. Wie das überhaupt funktioniert? Aber auch jetzt, ich kann in einer Kiste, also ich kann in einer kleinen Kiste hier, mein Smartphone kann ich auf Amazon aussuchen und es kommt morgen. Also ich kann von zu Hause einfach irgendwo hinklicken und morgen habe ich es zu Hause. Das ist ein Wahnsinn. Faktisch, echt. Und alleine, mit welcher Selbstverständlichkeit wir all diese Dinge nutzen und mit welcher Selbstverständlichkeit einfach viele Dinge auch rund um uns passieren, selbst wenn wir sie aktiv nicht nutzen. Ob das jetzt personalisierte Werbung ist, die wir ja bekommen am Handy, wenn man schon ein Handy hernimmt. Wenn wir einkaufen gehen und die Werbekampagnen, die laufen, die laufen ja nicht von ungefähr, sondern sind ja sehr manipulativ. Oder wenn wir Angebote bekommen, weil wir irgendeine spezielle Kundenkarte haben. Das sind ja alles Themen. Da werden im Hintergrund unsere Daten verarbeitet und sind wir auch konfrontiert mit der technologischen Entwicklung. Oder Automatkarte. Ich muss nicht für die Woche planen, wie viel Geld ich brauche. Ich muss nicht einmal in der Woche zur Bank gehen und abheben, genau das Geld, das ich brauche. Oder einmal im Monat. Oder einmal im Monat. Ich kann zum Hofer einkaufen gehen und kann mit der Karte zahlen und genau wie du sagst, im Hintergrund passieren alle Abgleichungen und Verschiebungen und alles und ich muss da jetzt nicht, ja, also das ist schon viel praktischer geworden in vielen Hinsichten. Ja, aber hat auch seine Nachteile. Aber jetzt abgesehen von der Gegenwart, ich glaube in der Zukunft wird es genauso sein. Also wir werden Entwicklungen haben, wo wir als Alte wahrscheinlich dann die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn unsere Kinder nach Hause kommen, so wie es bei meinen Schwiegereltern passiert. Wenn ich denen, wenn ich da ihr Hochzeitsfoto hergenommen habe und zum Hochzeitstag habe ich sie küssen lassen im Schwarz-Weiß-Foto und habe gesagt, ah, damit ich das auch einmal sehe und das war natürlich ein Riesen-Hallo und um Gottes Willen und unglaublich, ja. Oder wenn ich sage, dass meine Brille mit mir spricht und ich ihnen die Brille aufsetze und sie können über die Brille Musik hören oder was, dann ist das ein Riesen-Hallo und ich bin ganz gespannt, wenn meine Enkelkinder zu mir kommen werden und sagen, oh wow, das und jenes und ich dann mir denke, um Gottes Willen, was ist passiert da gerade, ja. Weil das wird auch passieren, das muss man auch realistisch sagen. Man wird nicht mehr alles immer mitbekommen können in Zukunft und alle Entwicklungen sehen. Ich bekomme ja jetzt schon nicht alles mit. Es ist jetzt schon so viel und so schnell. Ja, definitiv. Die Zukunft wird spannend. Genau, könnte man wieder, glaube ich, weiter eine nächste Folge mal auch wieder darüber machen. Ich glaube, das sind so viele verschiedene Auswirkungen und Möglichkeiten. Ja. Unglaublich. Na gut. Super, dann wünsche ich euch alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Bis zur nächsten Folge von Minecraft Maschinen. Ja, vielleicht sitzen dann schon Roboter da. Alles Liebe, macht es euch gut. Ciao. Ciao.

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