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Folge #29

Autonomes Fahren und Fliegen: Die Zukunft der Mobilität 🚗✈️

01.08.2024
18 min
Autonomes Fahren und Fliegen: Die Zukunft der Mobilität 🚗✈️
0:0017:30

Über diese Folge

„Ich finde die Zeit beim Autofahren vergeudete Lebenszeit.“ In der heutigen Folge von Mind | Machine diskutieren Eliot Mannoia und Manuela Machner über die aufregenden Entwicklungen im Bereich des autonomen Fahrens und Fliegens. Manuela teilt ihre Erfahrungen aus San Francisco, wo autonome Taxis bereits zum Stadtbild gehören, und Eliot beleuchtet die ethischen Fragen, die diese Technologien mit sich bringen. Wie werden sich diese Technologien auf unsere Gesellschaft auswirken? Werden wir bald alle von autonomen Fahrzeugen und Drohnen chauffiert? Welche Herausforderungen und Chancen stehen uns bevor? 🔗 Links: Manuela Machner, KiNET.ai: www.kinet.ai Eliot Mannoia, BrandKarma: www.brandkarma.at Verpasse keine Folge und folge uns auf deinem Lieblings-Podcast-Kanal für mehr inspirierende Dialoge zwischen Mensch und Technologie! 🎧✨

Transkript

00:00:00 Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Mind and Machine. Ich bin Manuela Machner, Spezialistin für KI und Tourismus und heute reden wir davon, wann hören wir eigentlich auf zum Lernen, gerade wenn es um das Thema KI geht. Ja und ich bin der Eliot Mannoia, digitaler Psychologe. Ja, das Leben, lebenslange Lernen kann ich auch gleich berichten. 00:00:24 Diese Woche war ich ja auf einer Schule, Mittelschule, einer Sonderschule im 22. in Wien, wo ich das Vergnügen hatte, mit 14 zu 16-Jährigen zu arbeiten, drei Stunden ein Workshop über KI und Emotionale Intelligenz und das war schon ein Wahnsinn, weil, also ich muss auch dazu sagen, die begleiten diese gleiche Klasse für vier Jahre. 00:00:50 Das fand ich schon mal toll und das war das vierte Jahr. Also sie waren schon vier Jahre miteinander, zwei Lehrer auch, ein Lehrer und eine Lehrerin, das fand ich auch toll. Also zwei Personen für, also nicht nur ein Lehrer, sondern zwei. Man muss dazu sagen, es ist eine Sonderschule, also einige Kinder hatten Einschränkungen im Hören 00:01:13 und war auch für mich ein neues Erlebnis. Also ich hatte so eine Art Halskette mit Mikrofon, dass ich einen ausschalten konnte und das war dann direkt, das war dann verknüpft mit den Hörgeräten von den Schülerinnen. Und also erstens, dass sie fast, dass sie vier Jahre miteinander sind, das merkt man. Es war wirklich wie eine Familie, wie sie miteinander gesprochen haben, aber auch die Empathie und auch irgendwie die Toleranz. Also sie sind sehr lieb miteinander umgegangen. 00:01:41 Also die Dynamik fand ich wahnsinnig nett und auch mit mir und sie waren dann wirklich so voll begeistert, dass doch dann ein Externer da war und dann so die Hände gehoben und wollten alle Antworten und diese Aufregung. Und wer nutzt schon KI? Haben natürlich alle gesagt ja. Und dann habe ich gefragt, und wer nutzt sie für die Hausaufgabe? Haben natürlich alle gesagt nein und dann gelacht. 00:02:05 Also es hat mir so viel gegeben. Es war wirklich so ein Spaß. Und was ich auch sagen wollte, was ich jetzt auch daraus gelernt habe wieder, ist, dass wenn ich in Workshops mit Erwachsenen über emotionalen Intelligenz rede, ist oft das Verständnis viel weniger da als bei den Jüngern. Besonders wenn ich frage, wie kann man seine emotionalen Intelligenz stärken? 00:02:28 Also was kann man machen, um ein bisschen mit seiner emotionalen Intelligenz irgendwie stärker oder sie zu stärken? Bekomme ich oft kaum eine Antwort. Oder als Witz Alkohol. Bei den Jugendlichen haben fast alle was sagen können. Also Schlaf ist wichtig, nicht hungrig sein, Ernährung, mit Freunden sein, in die Natur gehen, Spaß haben, Sport machen. 00:02:54 Also all diese verschiedenen Sachen. Und ich war so verblüfft. Also ja, wieder mal sehr viel gelernt auch von ihnen. Und das war toll, diese Interaktion. Wie schaut es bei dir aus? Du hast ja drei Töchter. Du bist ja ein Eltern. Ui, das ist halt schon auszuzahlen. Da ist das Mitlernen, so wie du gerade vorher gesagt hast, du hast jetzt auch für den Jugendlichen viel gelernt wieder. Ich glaube sowieso, ich meine grundsätzlich, gesellschaftlich gesehen, lernen wir nie aus. 00:03:23 Aber ich glaube, dass KI momentan auch das Selbstverständnis in der Arbeit komplett verändern muss, des Lernens. Wir haben so die Situation gehabt in den letzten Jahrzehnten. Wir haben irgendeinen, oder eigentlich wahrscheinlich Jahrhunderten, wir haben einen Beruf erlernt, wir haben irgendeine Tätigkeit erlernt. Das haben wir am Anfang uns sehr mühsam angelernt. Und damit haben wir dann gearbeitet. 00:03:53 Ja. Und wir haben vielleicht Details verändert oder was Neues einmal ausprobiert. Aber es hat sich nicht die Welt so grundsätzlich während der Arbeitsentwicklung verändert. Außer wir sind zu einem neuen Job gewechselt oder in einer neuen Führungsposition aufgestiegen. Aber an sich, wenn jemand einmal Word verwendet hat, verwendet der Word jetzt seit 20 Jahren mehr oder weniger gleich. 00:04:17 Und das ist eigentlich was der Chris Cox, das ist der Chief Product Officer glaube ich von Meta, der hat das bei der World Economic Forum gesagt, ganz super. So eher fast wie du so: Wir haben die Computer von dem Keller genommen, in den Wohnzimmer genommen, auf dem Schoß genommen, in die Hosentasche mit unseren Handys und jetzt kommen sie näher zu unseren Sinnen. Also mit den Ray-Ban Sunglasses, mit den Smartwatches. Also diese Evolution näher zu den Sinnen und mit den Daten und Diagnostics, wow. 00:04:47 Ja, es ist ja jetzt schon so. Also wenn du eine Fitbit-Uhr umhast, die deinen Schlaf analysiert und dir Gesundheitsdaten gibt oder auch andere Uhren, die dich überwachen. Also wenn du möchtest, halt überwachen, dir helfen. Oder zeigen, wie gut du geschlafen hast oder wie dein Puls sich halt verändert hat und auch Hilfestellungen geben. Und sogar wenn irgendwas ist, sozusagen ausschlagen und sagen: Achtung, da ist irgendein Problem da. 00:05:10 Ja. 00:05:11 Also das ist ja genial eigentlich. Trotzdem glaube ich, haben wir alle ein bisschen Schiss vor der Entwicklung. Weil was ich ja total spannend finde, ist, dass eigentlich in der Psychologie ja auch KI eingesetzt wird. Und wie ich das das erste Mal gehört habe, dass es sozusagen Versuchsanordnungen gegeben hat mit Psychotherapeuten, also mit psychotherapeutischen Behandlungen. Das in den USA ist es darum gegangen, Drogenabhängige oder halt Menschen mit Abhängigkeiten zu betreuen. Und der Gesprächspartner war einerseits, also in der einen Gruppe waren es menschliche Psychologen und in der anderen Gruppe war es die Maschine. Und die Rückfallquote war bei der Maschinengruppe geringer. Und die Akzeptanz war bei der Maschinengruppe größer. Weil halt irgendwie auch verständlich, du deine Probleme einem anderen Menschen sich zu öffnen, doch eine größere Überwindung offensichtlich ist, als in ein Kastel hineinzureden. Und mit dem über deine Probleme oder über deine Themen zu sprechen. Aber trotz allem muss ich sagen, das hat mich schon äußerst, äußerst überrascht. 00:06:22 Und sowas Ähnliches hat es jetzt auch gegeben. Es wurde eine Studie herausgegeben, dass Patienten über ihre Diagnose informiert wurden, schriftlich. Und einerseits hat die Info, das Mail oder die Info hat einerseits eine KI geschrieben und andererseits haben es Menschen geschrieben oder Ärzte geschrieben. Und die KIs haben viel besser abgeschnitten. Also von der Empathie her. 00:06:44 Ja, das habe ich auch gehört. Dass die, ich weiß nicht mehr welche Studie, ob das jetzt medizinisch war oder nicht, aber die KI hat besser in der Empathie abgeschnitten. Crazy. Das ist etwas, wo man gedacht hat, da würden sie uns nicht ersetzen können, im Empathischen, und sogar da ist es ja... 00:07:00 Wobei es fast logisch ist. Der Arzt hat wie viel Zeit, um zu formulieren? Und die KI ist einfach viel schneller und kann die ganzen Floskeln trotzdem... oder die Bezeichnungen trotzdem... 00:07:09 Ja, es sind ja statistische Wahrscheinlichkeiten. Was kommt, was ist die empathischste oder die menschlichste beste Antwort in dieser Situation. 00:07:16 Definitiv, ja. Na, ich glaube, gerade das Thema Gesundheit ist etwas, da könnten wir Tage über das reden. Und es gibt auch unzählige Beispiele. Also man muss ja wirklich sagen, es ist ein sehr, sehr großes Feld, wo KI bereits eingesetzt wird. Ich glaube, man hat heute ein bisschen gesehen mit den paar kleinen Beispielen, die wir gebracht haben, dass wir selbst schon vielleicht Teil von KI-Systemen in der Medizin sind. Ich würde euch wirklich ans Herz legen, für jeden, der sein Muttermal sich anschauen will, ladet euch diese App herunter. Der Arzt selber, der das entwickelt hat, hat gesagt, gerade wenn du es vergleichst mit dem Arzt, wenn er diagnostiziert, dass gerade unerfahrene Ärzte nicht so gut abschneiden, wie die KI abschneidet. Und man auf jeden Fall aber natürlich, wenn irgendein Verdachtsmoment ist, zum Arzt gehen soll. Und dass die KI halt eher Gefahr sieht, also sie schickt dich sicher früher zum Arzt, als vielleicht unbedingt nötig ist. Wäre aber manchmal eh nicht schlecht, deswegen braucht es halt immer so eine KI. Also, schaut euch diesen Skin Screener an und seid offen damit und lasst euch überraschen, was die Sachen da noch bringen werden. Das nächste Mal haben wir uns gedacht, ein anderes Thema, das mit Ethik ja auch sehr stark zu tun hat, ist das Thema Deepfake. Also wie oft sind wir mit Betrugsmaschen, mit Täuschung eigentlich konfrontiert und wie macht das auch die KI. Und wir laden euch ein, uns dann wieder zuzuhören. Wir freuen uns. Liebe Grüße. 00:08:48 Ciao. 00:08:49 Ciao. Macht's es gut. Und bleibt's gesund.

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