Persönliche KI-Agenten übernehmen Aufgaben, planen und handeln autonom. Manuela Machner und Eliot Mannoia über das, was kommt, wenn KI für uns denkt und handelt.
Themen: Technik & Tools
KI-Agenten sind autonome Systeme, die Aufgaben selbstständig planen und ausführen, ohne für jeden Schritt menschliche Anweisung zu brauchen. Sie können E-Mails schreiben, Termine buchen und Recherchen durchführen.
Persönliche Agenten könnten Kalender, E-Mails und Aufgaben vollständig managen. Das gibt Zeit für strategische und kreative Arbeit, wirft aber Fragen über Kontrolle und Datenschutz auf.
Fehler ohne menschliche Kontrolle, Datenschutzverletzungen durch weitreichende Zugriffsrechte und die Frage, wer haftet, wenn ein Agent falsche Entscheidungen trifft, sind zentrale Risiken.
Eliot Mannoia: Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Heute reden wir über die Zukunft von KI. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und mich fasziniert die Technologie, die KI und wie sie uns Menschen beeinflusst.
Manuela Machner: Ja, und ich bin Manuela Machner. Mein Schwerpunkt ist künstliche Intelligenz und Tourismus.
Und bei unserem Podcast wollen wir euch ein paar Einblicke geben über unsere Gedanken zum Thema KI-Fragestellungen und das, was wir uns so denken. Ja, das Thema Zukunft und KI. Was wird da alles auf uns zukommen? Ich glaube, dass ein spannender Faktor sein kann, auf den ich mich richtig freue, gebe ich zu, dass wir persönliche Agents haben oder Agents auf den verschiedenen Oberflächen, die für uns einfach Alltagsaufgaben erledigen.
Also ich hätte gerne einen Agent, der meine Termine koordiniert, für mich den Friseurtermin ausmacht, damit ich endlich wieder zum Friseur komme, das ist wirklich sehr überfällig. Oder Ärztetermine koordiniert oder was auch immer, dem ich das nur sagen muss und er erinnert mich dran und erledigt die Dinge für mich.
Also das schaut ja gut aus. Das Thema schaut aus, als käme es tatsächlich.
Eliot Mannoia: Ja, da fällt mir auch immer dieser Film Her ein. Den Film Her kann ich auch wieder jedem empfehlen, mit Joaquin Phoenix, ich weiß nicht, ob ich das richtig ausspreche, Scarlett Johansson, cooler Soundtrack von Arcade Fire.
Ist ein Film, der, glaube ich, 2013 gemacht wurde. Also auch schon elf Jahre her. Und in Her verliebt er sich in sein Betriebssystem, und wenn man das anschaut, da kann man sich wirklich das, was du genau jetzt sagst, vorstellen.
Manuela Machner: Ja, das will ich aber vielleicht nicht. Also so habe ich das mit dem Agent jetzt nicht gemeint.
Eliot Mannoia: Also aus psychologischer Sicht, du hast einen Assistenten, der vierundzwanzig Stunden, sieben Tage der Woche für dich da ist, der deinen Friseurtermin bucht, der dir den Urlaub bucht, der für dich Rezepte zur Verfügung stellt, der dir Witze erzählen kann, der um drei in der Früh mit dir reden kann, der auch therapeutisch vielleicht trainiert ist und dir auch da ein bisschen Unterstützung geben kann.
Also das wird hier auch wieder die Schattenseite haben, natürlich, mit introvertierten Menschen wird das ein Risiko sein für die Gesellschaft, und auf der positiven Seite für Altersheime, Pensionistenheime mit Einsamkeit auch wieder Chancen. Also diese Agents, das wird wirklich kommen, da bin ich auch voll dabei, und das wird uns sehr verändern, auch als Gesellschaft.
Manuela Machner: Glaubst du, dass wir eher System-Agents bekommen oder persönliche Agents? Momentan sieht man ja zwei Entwicklungen. Wenn man es zuerst mal von der Arbeit her gesehen hat, so einen Browser-Agent, der ist am Browser aktiv und kann alle Webseiten öffnen und dort, wo ich meine Passwörter auch hinterlegt habe oder meine Kreditkarten, auch die Dinge gleich erledigen.
Also zum Beispiel, der hat dann einen Flug gebucht nach San Francisco und hat dann auch gleich ausgesucht. Also hat gefragt: "Willst du grundsätzlich beim Fliegen lieber am Fenster sitzen? Was ist das Limit? Willst du umsteigen, nicht? Oder was sind deine Vorlieben?" Und der hat dann am Browser halt wirklich herausgesucht.
Also der ist hergegangen und hat bei der Fluglinie das herausgesucht und dann auch geklickt. Das Computerprogramm hat geklickt. Und am Ende halt gebucht. Oder glaubst du, dass so, was Apple ankündigt, geht ja schon in die Richtung, dass du der Siri sagst: "Ja, wenn du einen Termin im E-Mail reinbekommst, dann antworte dem E-Mail gleich, trag den Termin in meinen Kalender ein, schreib meinem Schatz eine WhatsApp, dass der Termin dann und dann stattfindet."
Und ich sage das Siri an und Siri kann auf die unterschiedlichsten Tools halt zugreifen auf dem iPhone. Und das einfach für mich erledigen. Es ist ja im Prinzip auch schon so eine Agent-Funktion.
Eliot Mannoia: Ja, ja, ja. Ich finde, wenn wir zurückblicken, werden wir darüber lachen, dass wir verschiedene Apps hatten und dass wir im Handy Google Maps öffnen mussten für das, dann WhatsApp für die Kommunikation und dass wir Apps öffnen mussten.
Also ich glaube, einen Meta-Agent wird es geben, ob das die Siri ist oder Google Assistant oder Alexa.
Manuela Machner: Oder was ganz Neues. Es muss das auch nicht-
Eliot Mannoia: Was Neues. Aber ich glaube, wir werden einfach, weil der Mensch, auch wieder aus psychologischer Sicht, geht immer in die Richtung des niedrigsten Widerstands, oder die-
Manuela Machner: Geringsten Widerstand.
Eliot Mannoia: Ja, also so leicht wie möglich. Und wenn ich da jetzt nur mit Siri oder Alexa rede und die verknüpft sich dann mit den APIs, mit den Schnittstellen von einem Browser-Bot oder anderen Agents, ich glaube, dann werden unsere Agents mit anderen Agents reden. Mein Agent wird sich vielleicht mit deinen Agents zusammentun, um einen gemeinsamen Termin zu finden, und der wird dann angepasst sein an unsere Bedürfnisse.
Er weiß, dass du gern beim Fenster sitzt, oder wie auch immer. Also das glaube ich, ja.
Manuela Machner: Aber weißt du, was ich so spannend finde bei dieser Geschichte? Was ich überhaupt noch nicht einschätzen kann, oder ich schätze es schon ein, aber ich weiß nicht, ob es so kommen wird, ist die Frage: Wie werden wir in Zukunft noch das Internet benutzen?
Also nicht das Internet als solches, sondern wie werden wir Webseiten anschauen? Werden wir noch Webseiten anschauen? Wozu? Wofür? Wenn mein Agent jetzt, sage ich, den Flug bucht, dann werde ich nicht freiwillig auf eine Fluglinien-Website gehen. Das gab es, wo ich jetzt in die USA geflogen bin, und, uh.
Also es ist nicht meine Vorliebe, solche Dinge zu machen. Aber wenn ich nicht mehr auf diese Webseiten gehe, oder auch die Webseiten von Betrieben nicht mehr besuche, die Besucherzahlen werden zurückgehen. Trotzdem brauchen diese Systeme ja Daten. Von irgendwoher. Wird es dann nur mehr so Datenpools geben?
Im Tourismus zum Beispiel, konkrete Frage: Wie wird das Buchen in Zukunft sein? Wenn ich meinem Agent sage, ich fahre zu einer Geschäftsreise, ich glaube, dass Urlaub noch eine Zeit lang ein bisschen anders ausschauen wird, aber Geschäftsreise, wo mir einfach Hard Facts wichtiger sind, dann kann mir mein Agent das Hotel in Wien buchen für die Veranstaltung und ich fahre nur mehr hin und checke dort ein.
Dann wird der Agent wahrscheinlich auf Booking.com oder irgendeiner Plattform buchen, wo er auch Vergleiche hat, wer hat welche Bewertungen, wer hat offene Kontingente, und wird auch nicht auf zwanzig oder hundert Webseiten gehen, um dort zu schauen, ob er direkt buchen kann. Also da, glaube ich, wird sich ganz, ganz viel verändern.
Eliot Mannoia: Ja. Ich hatte eine Buchungserfahrung für Flugtickets vor ein paar Wochen, und da waren schon verschiedene Parameter. Also ich schaue schon auf den Preis, aber bei den Fluglinien wollte ich dann nicht das Günstigste, wo ich dann achtundfünfzig Stunden, glaube ich, war es, unterwegs bin.
Also es sind schon verschiedene Parameter, mit welcher Airline, welche Uhrzeiten, die Länge und der Preis. Und ich glaube, da wird die KI schon ein bisschen ausfiltern, aber ich glaube, am Ende würde ich schon noch gern drüberschauen und sagen: „Okay, von diesen drei, vier würde ich vielleicht diesen aussuchen.“
Aber-
Manuela Machner: Ich glaube, das wird auch eine Entwicklung sein. Ich glaube, dass wir Menschen, also die Kontrolle abgeben, ist ja nicht unsere Stärke jetzt grundsätzlich, oder von vielen nicht die Stärke, sage ich jetzt einmal. Und auf der anderen Seite ist es auch gut so, weil wenn wir uns vorstellen, wir lassen alles von KI machen, dann ist die Frage, handelt die wirklich immer in unserem Interesse?
Ich glaube, dass das eh noch ein Faktor ist, und ich glaube, dass das Phasen sind. Wir werden Filter kriegen, so wie wir jetzt schon ausgefiltert kriegen, wenn wir jetzt ehrlich sind, wir nutzen die Sache eh schon. Spotify oder wie heißt das bei Netflix, beim Fernsehen? Da kriegen wir auch schon vorgefiltert, was wir gerne schauen, unter Anführungszeichen.
Also aus diesen Bubbles herauszugehen, das müssen wir schon sehr proaktiv machen. Und so werden am Anfang halt die, die einen Filter haben: Ich will alle Flüge vorgeschlagen haben oder die besten Varianten vorgeschlagen haben, oder beim Hotel, ich will noch die Vorschläge haben, gib mir drei Vorschläge und ich entscheide dann.
Aber ich glaube, dass wir da relativ schnell dann erstens wieder lernen aufgrund der Entscheidungen, die wir treffen. Und irgendwann werden wir sagen, na ja gut, er hätte mir jetzt an erster Stelle immer das Richtige vorgeschlagen. Das nächste Mal kann er es gleich buchen. Also ich glaube, dass das durchaus in die Richtung gehen kann.
Eliot Mannoia: Und wir wissen auch nicht, welche Interfaces kommen. Also wenn ich dann plötzlich, uh, schau dir mal dieses Hotel dort an. Ob das jetzt Virtual Reality oder Neuralink oder irgendeine Art ist, vielleicht gibt es wirklich keine Webseiten. Webseiten sind sehr 2D, also zwei D.
Vielleicht kann ich auch kurz die Top drei, die ich mir aussuchen kann, wirklich kurz experiencen, dass ich wirklich dort bin und mich mal umschaue. Also wir wissen auch nicht, welche Interfaces kommen. Und das finde ich ja auch so spannend, dass wir nicht nur eine exponentielle Entwicklung haben auf Chips, also dieses berühmte Moore's Law, sondern dass wir auch mit der Batterie, der Effizienz, also mit Rechen-
Manuela Machner: Leistung, die Übertragung.
Eliot Mannoia: Die Übertragungsgeschwindigkeit, und dass gleichzeitig verschiedene Länder und Firmen und Universitäten dran arbeiten, von GPUs bis CPUs bis andere Faktoren. Ich glaube, der Jensen Huang von Nvidia hat gesagt, wir haben gerade multiple Exponentials. Also wir haben gerade gleichzeitig mehrere Exponentielle und das ist das Spannende, dass wir nicht wissen. Ich glaube, wenn dieses AGI, diese Artificial General Intelligence kommt, werden wir vielleicht eine Zeit haben, wo jede Woche: Uh, die KI entwickelt fünfhundert neue Materialien nächste Woche.
Die KI entwickelt dreitausend neue Medizin nächste Woche. Uh, diese drei Krebsarten wurden gelöst. Boom, nächste Woche. Also das könnte wirklich auch eine ziemlich verrückte Zeit dann werden, wenn, ja-
Manuela Machner: Also es ist ja jetzt zum Teil schon so, wenn es dir nicht klar ist, von der Geschwindigkeit. Und das frage ich mich halt schon.
Wir reden jetzt einerseits von so Entwicklungen, die ja noch irgendwo nachvollziehbar sind. Und jetzt haben wir den Gap in der Wirklichkeit schon. Also das eine ist technisch machbar, wir können jetzt schon total viel machen, theoretisch. Aber wir Menschen kommen ja nicht nach. Wir kommen in unserer Entwicklung nicht nach, in der Wahrnehmung nicht nach. Es ist niemand, der in einem normalen Jobsetting ist, in der Lage, sich so mit den Dingen auseinanderzusetzen, wie wir zwei das jetzt zum Beispiel machen.
Und die Aha-Erlebnisse, die ich jede Woche erlebe bei meinen Kursen, wenn die Leute dann sagen: "Um Gottes willen, ich habe gedacht, das ist Zukunft und du zeigst mir das." Ich zeige meistens praktische Beispiele. Dann sagen die: "Um Gottes willen, das geht heute schon. Das habe ich nicht gewusst." Und ich habe ein bisschen Angst, dass es ein Riesen-Gap geben wird und dass plötzlich Leute nicht verstehen, ihre Betriebe werden im Internet nicht mehr gefunden, die Website-Zugriffe werden hinuntergehen und sie wissen eigentlich nicht warum und glauben, es liegt an einem Fehler an der Website oder was auch immer, weil sie den ganzen Zusammenhang nicht kennen.
Ich kann überhaupt nicht einschätzen, es ist zwar die Technik so weit vorne, wenn du sagst, was wir sehen, jetzt könnten wir Krebs heilen. Ja, wir könnten Krebs heilen, aber irgendwer muss dann trotzdem das Medikament produzieren, er muss es testen, er muss es dem Patienten geben, verschreiben.
Der Weg, bis es dann ankommt, in jeglicher Branche, am Ende des Tages beim Anwender. Da bin ich noch neugierig, wie das in der Realität überhaupt zustande kommen kann.
Eliot Mannoia: Ja, ich glaube, ein wichtiger Punkt, den du da gemacht hast, ist, dass die Technologie sich einfach schneller entwickelt, als wir Menschen uns anpassen können.
Wir merken das mit Einsamkeit, wir merken es mit Übergewicht und Zucker und Diabetes und Mental Health und der Kultur in Unternehmen, und das sind schon viele Faktoren. Und es ist nicht nur die Technologie, es ist auch diese Urbanization, also dass wir von den Dörfern in die Städte ziehen, wo du zu Hause bist, ich bin zu Hause, wir haben beide unsere Kühlschränke und Klima oder Heizung und wir brauchen uns nicht mehr untereinander.
Das pusht auch Individualism. Ganz spannend, was das mit uns Menschen macht.
Manuela Machner: Ja, das ist auch noch ein eigener Aspekt, muss man ganz ehrlich sagen. Das, was es mit uns Menschen macht, ist ja noch eine ganz eigene Geschichte.
Das eine ist, was wir technologisch, wenn wir im Handy dann einfach einen Agent haben, der mit uns mitgeht und alles für uns erledigt, was wir nicht selbst erledigen können oder wollen.
Ich glaube, dass das am einfachsten und am schnellsten geht und auch die schnellste Akzeptanz bekommt auf der User-Seite. Die Frage ist nur, wie werden die Unternehmen, die in Wirklichkeit auf der anderen Seite sitzen, auch damit umgehen? Und-
Eliot Mannoia: Wie du sagst, die Internetzahlen gehen runter, die wissen vielleicht nicht warum, und wie können sie noch relevant bleiben bei den richtigen Schnittstellen.
Manuela Machner: Genau, und ich glaube, das ist das Problem, das man jetzt ganz, ganz stark hat, dass die Leute auch nicht wissen, wie stellen sie sich darauf ein. Wir wissen, es wird sich in die Richtung entwickeln. Wenn man jetzt Suchmaschinen anschaut, Perplexity und diese ganzen Geschichten, Google Gemini, abgesehen davon, dass die Ergebnisse noch überschaubar gut sind, aber dort sieht man ja wenigstens ein bisschen diese Quellen, die genommen werden.
Und wenn man dann schaut, das sind selten die Einzelunternehmen-Seiten, sondern das sind die Plattformen. Und die Angst, zumindest im Tourismus, Booking kriegt Provision ohne Ende. Wir zahlen Booking dafür, sie kriegt die Provision, und die Angst ist natürlich, dass diese Abhängigkeit von wenigen Großen noch viel stärker wird durch diese Systeme und man es als Kleiner noch schwieriger hat, irgendwo wahrgenommen zu werden.
Und wenn man schaut, Google hat sein Businessmodell ja gehabt, dass du mit Google Ads nach vorne gekommen bist, und das Spannende wird einfach werden: Wie schauen die zukünftigen Businessmodelle aus? Zahle ich vielleicht als User, dass ich für mich perfekte Lösungen bekomme? Vielleicht ist es eine Kehrtwende, so wie Perplexity jetzt schon, die Pro-Version, da kannst du auch schon zahlen dafür.
Also nicht mehr: Ich verkaufe dir was, egal wie gut ich für dich bin, sondern ich gebe mir die Freiheit, perfekte Lösungen für mich zu bekommen, indem ich dafür bezahle.
Eliot Mannoia: Sehr, ja, ja.
Manuela Machner: Ich glaube, wenn wir in zwei Jahren wieder zusammensitzen zum gleichen Thema, dass wir da schon viel mehr wissen werden, wo die Reise
Eliot Mannoia: hingeht.
Manuela Machner: In dieser relativ kurzen Zeit. Ja, gut. Ich glaube, heute haben wir ein bisschen in die Glaskugel geschaut. Wir müssen uns das unbedingt vornehmen, in zwei Jahren uns das Video anzuschauen und dann zu vergleichen, was wir dann wissen, ob wir völlig daneben gelegen sind. Aber grundsätzlich haben wir diese Thematiken beleuchtet.
Wir glauben, denke ich, beide, dass diese Agent-Situation kommt. Agents sind halt kleine Helferlein, Programme, Tools oder wer immer, die von uns lernen und uns helfen, Dinge automatisiert zu erledigen, vor allem Dinge, die wir auch gerne abgeben wollen. Das ist schon relativ absehbar. In welcher Form, da gibt es nur unterschiedlichste Möglichkeiten. Das werden wir sehen, wie das kommen wird. Und eine große Thematik wird aber auch sein: Wie wird sich das ganze Thema Suche im Internet, gefunden werden, Sichtbarkeiten, Webseiten, die Sinnhaftigkeit von Webseiten entwickeln? Wenn Agents buchen, wozu braucht man die Einzelseite noch?
Werden Chatbots unsere Webseiten überhaupt noch indizieren? Werden sie sie lesen? Werden sie sie vorschlagen? Werden sie sie nutzen, um Content daraus zu generieren? Auf der anderen Seite werden sie aber Content brauchen, um überhaupt existieren zu können. Ohne Daten wird es auch keine KI geben.
Ja, das sind spannende Entwicklungen, die uns bevorstehen. Da sind wir wirklich gespannt, wie es da weitergeht.
Eliot Mannoia: Wir bleiben auf jeden Fall am Ball und recherchieren täglich für euch. Also ja, bleibt dran. Was werden wir nächstes Mal besprechen? Nächstes Mal autonomes Fahren, also Auto, Drohnen fliegen.
Also wie wird die Drohne alleine fliegen? Wie wird das Flugzeug alleine fliegen? Oder das Auto mit uns, ohne uns. Also ganz, ganz spannend auch, und wir freuen uns, euch nächste Woche wieder zu sehen.
Manuela Machner: Bis zum nächsten Mal. Bis nächste Woche. Tschüss.
Eliot Mannoia: Tschau.