Fotografin Ines Thomsen erklärt, wie sie KI in ihre kreative Arbeit integriert und was das für den Beruf der Fotografin bedeutet.
Ines Thomsen beschreibt ihre erste Reaktion auf KI-Bilder als Panikattacke, weil sie ihren Job als Fotografin gefährdet sah. Aus dieser Angst heraus hat sie sich intensiv mit KI-Tools beschäftigt und KI als Erweiterung ihrer kreativen Arbeit integriert.
Ines Thomsen
KI-Tools ermöglichen es, Bildideen schneller zu visualisieren, Stile zu experimentieren und Kunden Konzepte zu zeigen, bevor ein Shooting stattfindet. Ines Thomsen nutzt KI nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug für Ideenfindung und Kundenkommunikation.
Ines Thomsen
KI-Bilder können technisch perfekt wirken, fehlen aber oft an Authentizität, Kontext und der menschlichen Geschichte dahinter. Echte Fotografie transportiert Emotionen und Momente, die KI nicht replizieren kann. Die Kombination beider Ansätze eröffnet neue Möglichkeiten.
Ines Thomsen
Manuela Machner verwendet ein KI-generiertes Startbild von Ines Thomsen für ihre Präsentationen: ein Bild, das sie in einer KI-Landschaft zeigt. Es ist nicht nur ein visuelles Element, sondern erzählt die Geschichte, wie KI-Tools kreative Zusammenarbeit ermöglichen.
Manuela Machner
Neugier statt Angst. Wer sich mit KI-Tools auseinandersetzt, versteht ihre Grenzen und Möglichkeiten. Die Angst, ersetzt zu werden, weicht oft dem Erkennen, dass KI neue kreative Spielräume öffnet, die ohne diese Technologie nicht möglich wären.
Ines Thomsen
Mind/Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner.
**Manuela Machner:** Willkommen zur neuen Folge
von Mind/machine ich
Mind&Machine. bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus. Eliot Mannoia mein Podcastpartner, spezialisiert auf ist digitaler Psychologe. Und heute haben wir einen coolen Gast. Ich meine, sie schaut nicht nur cool aus, sie ist es auch. Die Ines Thomsen.
KI-Fotografin nenne ich sie.
**Eliot Mannoia:** Vielen
**Manuela Machner:** Also in KI-Zeitalter ewig, ein dreiviertel Jahr oder so, oder fast Jahr,
und habe schon ein Projekt gemacht und sie begleitet mich durch alle Präsentationen. Für alle da draußen, die schon bei mir im Workshop waren, sie ist diejenige die das mein Startbild macht. Und ein Startbild, das mich zeigt in einer KI-Landschaft sozusagen. Und warum das mein Startbild ist, nicht nur, weil ich oben bin, natürlich auch, aber weil ich immer die Geschichte von der Ines erzähle. Für mich so faszinierend war da Ines ihr Aussage wie wir uns getroffen haben. ähm ihre erste Reaktion, so nach dem Motto wie sie die ersten KI-Bilder gesehen hat, war eine Panikattacke. Weil, einfach der Job gefährdet oder das Gefühl war, der Job könnte weg sein. Und gerne, dass Ines selber erzählt, was daraus entstanden ist, ist aus dieser Panikattacke sage ich jetzt einmal. Bitte, Ines.
**Ines Thomsen:** Ja sehr herzlich Herzlichen Ja sehr herzllich also herzlichen Dank dass ich heute bei euch sein darf Ich freue mich total. Und danke für die coole Einleitung, ich freue mich, dass das einfach so Auswirkungen bei dir gehbat hat und dass das dich jetzt auch begleiten darf weil wie gesagt, du hast gesagt, meine Panikattacke ja ich habe einen
Moment gehabt wo ich mir gedacht habe
ok Innerhalb von mein Job weg.
Ein Freund einem Jahr ist ein Educator und von mir der Martin Dörsch, der ist befasst sich ganz viel mit dem Thema, ist immer bei diesen neuen Technologien sehr weit vorne dabei und der hat mir plötzlich geschickt, wo jetzt los ist, also eins nach dem anderen, immer und immer wieder und plötzlich eine Frau mit rosaroten Haaren, warum wohl, aber er hat das alles
hat das alles generiert und alles geschickt durchgeschickt und ich habe mir Durchgeschickt mein Gott, ich habe es im ersten Moment gar nicht so richtig verstanden was da jetzt gerade passiert und und wie das dann aber quasi gesickert ist habe ich mir gedacht ok Job weg. Komplett. Und das Thema ist aber, Fotografie ist meine absolute Leidenschaft. Das ist mein das ist meine Traumjob, das ist hat mich wahrscheinlich gerettet Das würde wird wahrscheinlich bisschen
bisschen
zu weit reingehen aber es ist so und für mich war klar, ich kann mir diese Leidenschaft nicht nehmen lassen. Von niemandem und schon gar nicht von einer neuen Technologie. Und dann hat es einfach einfach damit angefangen dass ich mich damit Ich habe dann mit Martin Gespräche geführt und der Martin der ist einer, der ist immer sehr, sehr weit vorne, und auch so weit vorne, dass wenn jeder so ticken würden wie er, hätten wir alle keinen Job mehr. Aber das gute war, ich habe dann seine Frau auf der Straße getroffen und sie hat gesagt: Ines, da Martin weiß nicht, dass nicht die ganze Welt so tickt wie er. Er versteht das nicht dass er immer so weit vorne ist. Er hat dann zu mir gesagt, Ines alles, was du
in dieser Gesellschaft noch machen
weil es wird nicht willst mach es
vorstellen kleines vorstellen,
kannst dir Kind, mein Sohn ist jetzt mittlerweile dreieinhalb, aber alt. Und ich habe mir so gedacht, oh mein Gott,
was passiert da gerade? Ich kann das nicht kann das nicht passieren
passieren lassen. Und dementsprechend ich bin dann direkt eingestiegen
Thema KI sehr stark befasst. Also natürlich am Anfang einmal Midjourney, mit Chat GPT eh die ganz normalen Die ganz normalen Programme mit denen man am Anfang halt einmal herumprobiert und habe dann gemerkt dass also am Anfang war es natürlich herumprobieren, habe aber dann relativ schnell einen Business Use Case gefunden, mit dem ich jetzt auch immer noch weiter arbeite, und zwar AI Fusion. Das heißt, ich kombiniere KI-generierte Hintergründe mit echt fotografierten Personen. Und das war das, was wir gemeinsam gemacht haben, Manuela. Und ich habe mich so gefreut dass du dich da einfach auch drüber getraut hast, weil im Endeffekt ist es trotzdem ein
Vertrauensvorschuss den du
mir da gegeben hast,
Und ja es ist echt was Cooles rausgekommen Ich bin immer noch voll
stolz auf die
Bilder unsere Bilder.
**Manuela Machner:** Ich finde das so lustig, du hast, ich bin der Ines ja eigentlich vorher schon begegnet indirekt sie hat eine Titelseite von einem Magazin gemacht, das war so spaciger Kontext, das war ich weiß nicht mehr Unternehmerinnen oder so, was war das, glaube ich, und die sind Die Damen waren auch schon so fotografiert mit so Kleidung. Und ich sage es euch, das war so spaceige Kleidung. Und habe mir gedacht, ich hätte gern das Gewand Ich habe damals nicht gecheckt dass die Ines das KI generiert hatte. Und habe wirklich gegoogelt damals, habe ich noch gegoogelt wo ich so, das war so spaceige Anzüge irgendwie, also nicht Anzüge, so Capes. Und ich habe gegoogelt wo ich diese Capes kriegen könnte. Die habe ich nirgends gefunden. Später habe ich erst realisiert, dass das Gewand eigentlich
gar nicht
**Ines Thomsen:** Sehr cool Das haben mir
**Manuela Machner:** Also ich bin da so eh schon vorher begegnet sage ich jetzt.
**Ines Thomsen:** viele Leute gesagt, dass sie nach den Outfits gesucht haben. Also voll spannend
hast du
es Und was
Weil wir
halt voll wichtig
finde, Also wenn du
dann
reingeblättert hast Magazin hast du es wahrscheinlich gelesen weil, wir schauen wirklich immer, dass wir es dazuschreiben, dass wir halt wirklich ganz transparent sind dass das mit KI gemacht ist und was mit KI gemacht ist und meistens sind dann Interviews dabei oder halt kurze Texte, die dann erklären
wie das ganze entstanden ist
Weil bei dem Thema das
du jetzt ansprichst bei der Titelseite das war ein
Cover für die Macher für das
Magazin
da haben wir
tatsächlich nur die köpfe
ausgetauscht. **Eliot Mannoia:** Du
**Manuela Machner:** Ja das
**Eliot Mannoia:** angesprochen,
**Manuela Machner:** echt lustig.
**Eliot Mannoia:** am Anfang. Mich würde auch interessieren so jetzt, wo du wirklich auch einen neueren Weg eingeschlagen hast,
**Ines Thomsen:** am
**Eliot Mannoia:** Wie redest du mit anderen? Also bekommst du da viele, auch vielleicht andere Fotografen in einer Branche, die vielleicht auch ähnliche Themen haben, wie sprichst du mit ihnen oder auch anderen Menschen, wie nimmst du diese Angst jetzt mittlerweile wahr?
**Ines Thomsen:** Ich glaube es ist sehr wichtig, dass man es ernst nimmt. Ich glaube, dass, also merke oder ich weiß, dass ganz viele Leute ganz große Ängste haben. In unserer Branche, es wird teilweise einfach total abgelehnt eine komplette Ablehnung von der neuen Technologie, weil es könnte uns ja die Jobs nehmen oder das ist ja keine echte Fotografie oder was ist das, also mit dem arbeite ich nicht, das entspricht uns nicht und so weiter. Nur das Thema ist, auf das ich immer aufmerksam mache, die Technologie die geht nicht mehr weg. ich habe da ein ganz tolles Erlebnis gehabt vor, das ist schon wieder eineinhalb Jahre her, circa in Vorarlberg haben wir da einen Vortrag gehalten vor Berufsfotografen und da war wirklich einer dabei, der hat sein 50-jähriges Berufsjubiläum als Fotograf gefeiert. Und der hat gesagt, er kann überhaupt nicht verstehen, wie so junge Fotografen Fotografinnen eine neue Technologie ablehnen, weil das wäre, wie wenn er nie von analog auf digitale Fotografie umgestiegen wäre. Und muss sagen natürlich die Schnelligkeit von der Entwicklung kann man in halt nicht vergleichen irgendwas
was vorher passiert wir glaube ich nicht einmal
begreifen ganz offen sagen. Es geht einer Geschwindigkeit, können. Also das ist einfach dieses Krisenthema. Weil wenn man sagt, okay, wenn eine neue Technologie gekommen ist, Digitalisierung und so weiter, dann haben wir mal so fünf, zehn Jahre Zeit gehabt, dass wir uns einmal anpassen.
Und das ist jetzt nicht mehr. mein Zugang ist jetzt
der, dass ich
sage, wissen. Wir müssen wissen was los
ist. Wir müssen wissen, was möglich ist, ohne dass wir wissen was gerade passiert, können wir uns nicht darauf vorbereiten, wir
**Eliot Mannoia:** Ja.
**Ines Thomsen:** und wir können uns nicht anpassen. und das
wird meiner Meinung nach das Problem werden.
Dass wir halt einfach
Ganz eine
große Kluft haben Menschen, die mit KI arbeiten können, und manchen, die
Tatsächlich
**Eliot Mannoia:** gebe ich dir
100%
recht, ich
glaube unsere Psychologie
ist langsamer in der Anpassung als die
würdest du empfehlen konkret, wie man sich Angst gestellt, ausprobieren, was sind so ein paar Wege?
**Ines Thomsen:** Definitiv Dinge ausprobieren. Also ich versuche immer selbst, ich diese Dinge teste.
also
so gut wie möglich, weil dann weiß ich, wo sind die Grenzen also was ist möglich. Also das ist ein Beispiel jetzt aus dem Leben. Ich versuch halt einfach zu schauen, was passiert mit uns, wenn wir mit Chat GPT alles machen. Und mein Sohn ist wie gesagt Dreieinhalb und er wollte so einen Kinderslime und ich hab mir gedacht ok passt ich mach das jetzt mit Chat GPT. Habe Chat GPT gesagt ich brauche das Rezept ich brauche die Zutaten, wie mache ich das gib mir eine genaue Anleitung. Bin dann einkaufen gegangen, hab dann ein Foto gemacht von zum Beispiel dem Kleber der da rein muss, habe ein Foto gemacht, sagte er, oh schlechte
Nachrichten, das ist jetzt nicht der richtige Kleber, du brauchst anderen, dann habe ich ein zweites Foto gemacht und er ja der passt der ist super
Dann bin ich in eine Drogerie gegangen, habe dann von diesem, da braucht man dann, Eine Lösung für die Kontaktlinsen-Lösung mit Borax Acid.
**Eliot Mannoia:** Du hast alles gemerkt.
**Ines Thomsen:** quasi mit Natron und dem Borax entsteht dann eine Verbindung und dann wird das
voll
viel Slime. Ist alles gemerkt? Naja, natürlich. Und das ist das Thema.
Ich finde man kann lernen, wenn man es richtig anwendet. Man braucht jetzt nicht 700 Youtube videos anschauen und schauen was am besten funktioniert sondern man kann halt tatsächlich das abkürzen nur man muss sich bewusst sein, man bekommt einen Vorschlag wenn man nach einem Vorschlag fragt Ich frage halt immer nach mehreren Vorschlägen. Und dann suche ich mir... Den besten raus. Auf jeden Fall bin ich dann zur Drogerie gegangen, habe dann ein Foto gemacht von den ganzen Kontaktlinsenflüssigkeiten gekauft hat er mir gesagt, die geht, die geht nicht, die geht, die geht nicht, und die ist sogar besser, weil da ist Hyaluron drinnen ist gut für die Hände. Passt Ich und fange an zu mischen und das punchen und dann das nur Klebt alles überall und hat überhaupt nicht funktioniert. Bis ich drauf gekommen bin, ich habe dann quasi die Kontaktlinsenflüssigkeit umgedreht habe dann ein Foto gemacht, zeigte er wieder, oh, oh,
schlechte Neuigkeiten, die haben die Rezeptur geändert
und ich habe das noch nicht drinnen gehabt. Dass das
**Manuela Machner:** ja, weil er nicht auf die aktuellen Daten gestiegen ist.
Das
**Ines Thomsen:** Thema ist aber ich habe mein Hirn abgegeben. Ich habe nicht die Flaschen umgedreht Und habe geschaut ob das drinnen ist. Sondern ich habe es Und einfach genommen und da ist das was ich meine mit selbstversuchen. einmal ausprobieren dann merkt man darauf muss ich wirklich aufpassen. Da mache ich Versuche wo ich sage da geht es nicht wirklich um irgendwas
wichtiges Aber wenn es um etwas wichtiges geht und ich gebe mein Hirn ab
und das sage ich bewusst so dann habe ich ein Problem
Und deswegen probiere
ich es mit so Kinderspielchen mehr oder weniger, wo ich sage, okay dann weiß ich, da ist es gefährlich.
Ja, auf jeden Fall, wie gesagt, Selbstversuche sind ganz wichtig.
wichtig. Dass man einfach einmal wo geht es hin. Und wie das mit der AI-Fusion Fotographie passiert ist, war im Prinzip genau das Gleiche. Ich bin angefragt worden, beziehungsweise ich habe etwas gesehen von Künstlern die Fotos haben wollten, die keine Fotos waren, sondern tatsächlich einfach entweder es Composatings
habe ich gedacht oder KI generiert Und ich hab dann einfach gesagt ok passt ich stelle mir diese Aufgabe, ich probiere das aus und habe das dann mit KI gemacht und dann das funktioniert eigentlich ziemlich gut.
**Manuela Machner:** Ich glaube, das Wichtige ist ja, was du gesagt hast, erstens ausprobieren. Ich bin ja auch die Ausprobiererin. Also es gibt nichts, was ich nicht gleich ausprobiere, wenn etwas sehe und schon gar nicht, bevor ich etwas weiter erzähle. Das, was ich in Wirklichkeit dann oft erlebe, ist die Leute probieren irgendetwas aus, haben eine negative Erfahrung, weil es halt nicht funktioniert und die KI waren schuld Teilweise ist sie auch schuld das möchte ich gar nicht sagen. Nur das heißt nicht, dass das Ding an sich schlecht ist. Also es ist so, man kann das iPhone verteufeln oder man kann es positiv sehen, aber die Frage ist, wie nutzt du es für dich selber? Und das, was du so richtig gesagt hast wir dürfen das Hirn dabei nicht ausschalten. Und ich finde, wir haben ganz zwei Extreme. Die einen sind diejenigen... Die wirklich copy-paste machen, egal was da herauskommt, es gegenchecken nicht mitdenken kann so überhaupt stimmen, was da herauskommt, und die anderen sind wieder die die das alles so verteufeln und diesen Mini-Fehler vielleicht auch suchen darin um eine Bestätigung zu haben, dass das System an sich schlecht ist, Und völlig verpassen, dass die Technologie trotzdem sich weiterentwickelt. Und es muss ja auch nicht jeder KI nutzen an sich im Arbeitsalltag. Die Frage wird aber nur sein, je nach Branche und Thema, ob man irgendwann auf der Strecke bleibt. So wie du gesagt hast und das mit der Fotografie ich glaube Fotografie ist auch in der Historie ein sehr gutes Beispiel, also wie die Fotografie neu gekommen ist, die Porträtmaler damals haben sicher auch gesagt, um Gottes Willen die Fotografie nimmt mir meinen Job weg und um Gottes Willen damals die Gerüchte die Seele wird sozusagen in diesem Bild gefangen und all diese Dinge, die waren, ist eh ein sehr gutes Beispiel, wie es damals
**Ines Thomsen:** das war ja mit dem Webstuhl genau das gleiche Den haben sie auch versucht zu zerstören Wie das die Technologie so wie sie Fotografie als Beispiel, das war genauso mit dem Handy. Wie das Handy mit der Kamera gekommen ist hat es auch geheißen, es gibt keine Fotografen bleiben Und was du jetzt mit der mehr.
denn je
mehr Fotografen Und wir werden uns umstellen müssen. Es wird sich unsere Gesellschaft verändern. Es wird sich unsere Arbeitsweise verändern. unsere Kinder Jobs Kinder dass machen werden, die es jetzt noch gar nicht gibt. Also
der Jobs die unsere Kinder machen werden gibt es noch nicht
Das heißt es wird sich verändern
**Manuela Machner:** Aber das war doch immer so. Aber es war ja, also seien wir uns gab es noch Stenotypistinnen. Ich habe noch Stenografie gelernt in einer Schule. Jetzt überlege einmal. Unglaublich, heute würde, oder Telefonistinnen, oder ich weiß nicht, was das alles für Jobs gegeben hat. Und heute würde man nur den Kopf drüber schütteln.
**Eliot Mannoia:** heißt denn das Erste? das
kenne ich
nicht
**Manuela Machner:** Stenotypistin, das ist jemand, die
Stenografie ist eine Kurzschrift und wenn du Protokolle früher mitgeschrieben hast oder auch bei Gericht hast du alles mitgeschrieben, da hast du nicht die Zeit gehabt, das Wort für Wort zu schreiben und da gab es eine eigene Schrift und einen eigenen Job und die haben nichts anderes gemacht, außer in dieser Kurzschrift zu schreiben und
und die haben dann alles auf die Schreibmaschine übertragen Aufs Papier von der
handschriftlichen
**Ines Thomsen:** Es ist unglaublich wenn man daran denkt, was sich eigentlich in so kurzer Zeit getan hat. Aber trotzdem zu wissen, dass es trotzdem von der Zeitspanne relativ lang war und man jetzt sieht wie schnell es jetzt geht. Ethan Molick hat gesagt, Tools die wir jetzt haben mit dem Wissen das wir jetzt haben und dem Können das wir jetzt haben jetzt stehen bleiben würde unsere Gesellschaft ca 10 Jahre brauchen bis wir es integrieren könnten komplett
**Eliot Mannoia:** Wahnsinn.
Und
**Ines Thomsen:** wir wissen aber, dass im Hockey-Stick dass das einfach weiter geht Und
das werden des Wissens
**Manuela Machner:** Man spricht ja davon, früher hat es zehn Jahre gebraucht dass es dupliziert, und ich glaube in der Medizin sind es jetzt angeblich sieben Monate. Dass das Verdoppeln des Wissens oder die Vermehrung des Wissens durch die ganzen Forschungen dass die Forschungen schneller funktionieren und und und. reden wir nicht einmal von Programmen, da reden
wir
von Wissen was existiert.
**Ines Thomsen:** Und ich glaube, dass jetzt
in der Zeit
ganz wichtig ist sich zu fokussieren mit dem ich auf fokussieren was uns als
Mensch
einfach ausmacht das ist z.B großes Thema mit dem ich mich jetzt einfach befasse, weil wir haben eine Schnelligkeit, wo ich glaube, dass die ganz schwierig ist für unsere Körper. Dass wir da wirklich mithalten können. Eliot, da wirst du wahrscheinlich noch viel mehr darüber wissen. Aber ich versuche jetzt wirklich bewusst mich rauszunehmen. Die gewonnene Zeit, die wir jetzt durch Transkriptoren, durch Chat GPT, alle diese ganzen Möglichkeiten haben, die unsere Möglichkeiten erweitern, die uns Möglichkeiten aufzeigen, die
wir vorher nicht einmal denken wir sparen uns Zeit Was tun wir mit der gewonnenen Zeit Gehen wir noch schneller im Hamsterrad Drehen steigen wir wirklich aus und sagen passt nein ich nehme mir Und das ist Ich nehme halt die Frage. Und ich glaube es muss eine bewusste Entscheidung sein. Weil das ist natürlich voll gefährlich. Weil man einfach in eine Abhängigkeit gerät. halt einfach in eine Abhängigkeit kann, und meinen besten Freund quasi digital habe, dann Richtung, über die man wirklich nachdenken sollte. sind wir wieder beim Thema, Wenn ich das aber nicht weiß, kann ich mich nicht schützen. Dann kann ich diese Entscheidung nicht bewusst treffen, haben wir jetzt. Also ich schau halt wirklich, dass ich ganz viel im Wald bin dass ich ganz viel draußen bin mit meinem Natur spüren. wirklich Und wieder bewusst machen, was macht uns als Mensch aus, Mensch Wer bin ich als
menschliche Verbindung Was bedeutet bedeutet es, mit anderen Was bedeutet Intuition? Da wart ihr ja letztes Jahr bei der Ausstellung und Thema Intuition
das und KI beleuchtet.
**Eliot Mannoia:** In wieweit Also
Da würde ich gerne mehr hören.
**Ines Thomsen:** Ja, Ja, voll gern. Manuela, wie hast du das
**Manuela Machner:** Ja, es war für mich schon erschreckend, wie man versucht, das Ganze aufzufüllen und Ja, es ist einfach, es regt zum Nachdenken an, weil wir sind in diesem Hamsterrad und wir versuchen auch, also ich bin ein ganz schlechtes Beispiel, ich glaube, das ist Eliot viel besser, also ich bin sicher diejenige die die Zeit immer auffüllt und das ist, glaube ich genau die Gefahr die wir haben. Und ich glaube aber auch, dass es diesen notwendigen Gegentrend gibt dazu, sich rauszunehmen aus der digitalen Welt. Und da reden wir nicht einmal von KI, da reden wir einfach von all dem, was uns permanent, ob das jetzt Handy, iPhone, Uhren, die ja auch schon erscheinen, du mit deiner Meta-Glasses also alle Sachen, sage ich jetzt einmal, tun uns mit Informationen vollfüllen.
Also, ja.
Das ist das Thema.
**Ines Thomsen:** Und was wir damals gemacht haben, ich habe die Anfrage bekommen, ob ich gerne ein paar von meinen AI-Fusion Bildern ausstellen möchte, und wir kennen uns jetzt aber bei mir ist noch nicht so das immer so, meine Intuition an, es geht dann einfach total los und das ganze wird dann immer riesig. So auch wie wir das Buchprojekt jetzt machen. Aber das Thema ist anstatt ein paar Bilder aufzuhängen, habe ich meine KünstlerkollegInnen gefragt, dass wir gemeinsam das Thema Intuition und KI beleuchten. Warum es Intuition und KI ist ich kann das nicht einmal sagen, das ist einfach was, das kommt, das ist plötzlich da und ich habe zu einer Freundin, die habe ich sofort angerufen, mit der mache ich recht viel, das ist die Bettina Leopold und
**Eliot Mannoia:** des
**Ines Thomsen:** um Körperintelligenz. Und... Dann
habe ich gesagt, nein,
Bettina, sie schreibt zurück Ja Instinktive Resonanz klingt total toll. Und dann das quasi genau dieser Titel geworden Und wir haben dann quasi gezeigt, Was möglich ist mit KI, also diese Bilder, die wir dann aufgehängt haben, diese aber auch so Sachen. Wie kann man, also es war zum Beispiel so ein Bild einer Dame am Strand, und dann haben wir darunter Boxen gelegt wo man wirklich in den Sand reingreifen hat können. Dass man einfach diesen Zusammenhang wieder ein bisschen besser versteht. Und ich wollte einfach alle Sinne bei der Ausstellung ansprechen. Und das ist uns tatsächlich so gut gelungen, weil einfach so viele tolle Menschen gemeinsam was gemacht haben, menschlich zusammengekommen sind und überlegt haben, was können wir gemeinsam schaffen mit Unterstützung.
Und das ist genau mein Thema. Also mir ist
ganz ganz wichtig, dass das nicht also dass die KI Tools uns nicht ersetzen sondern dass sie uns unterstützen dieser neuen wir mit
Technologie Dinge eben schaffen können, einmal
wie
denken konnten. Und das ist glaube ich ein ganz ein wichtiger
Aspekt.
**Eliot Mannoia:** Den Menschen-Fokus Ansatz find ich echt super Kann ich wirklich 100 unterstreichen Du hast deinen Sohn erwähnt der sehr jung noch ist Was würdest du abgesehen von im Wald die Natur spüren Was würdest du
so als Skills, was ist für dich als
Mutter wichtig, deinen
Sohn
in
Bezug zu Skills
**Ines Thomsen:** Also
das wichtigste für mich ist jetzt einmal: Keine
Screentime also er ist Dreieinhalb, er braucht nicht youtube schauen er braucht nicht fernsehen, der kann sich mit so vielen tollen Dingen beschäftigen. Mein Mann Mein Mann ist aus Aruba und wir telefonieren natürlich mit den Großeltern, logischerweise Da geht es aber wieder um eine menschliche Verbindung, die durch eine die vorher nicht möglich gewesen wäre. Das darf er natürlich schon. Ich mache Videos für ihn, die ich selber zusammenschneide von Familienurlauben und da darf er aber nur den Rohschnitt sehen, also so 3 - 4 Sekunden pro Schnitt, keine Musik, O-Ton also ganz langsame Schnitte, weil also das kannst du wahrscheinlich besser erklären, weil durch diese ganzen Schnitte, diese arge Musik, Farben, ist einfach das Kindergehirn wahrscheinlich unseres
überfordert
das Kindergehirn total Und vor allem auch diese Dopaminausschüttung, die da passiert, macht die Kinder einfach binnen kürzester Zeit Und ich sehe das immer öfter auch in Bekanntenkreisen oder einfach fremden Kindern, wo du einfach weißt du am Boden schreien sich am Boden und du denkst dir, das ist einfach traurig. aber ich glaube dass das nicht bewusst machen. Ich meine wir würden unsere Kinder nie absichtlich in eine Abhängigkeit stürzen. Aber sein Leben leichter weiterleben kann, aber ich glaube, dass es da ganz viel Aufklärung braucht. Weil wie gesagt, ich habe da einen Artikel gelesen, den kann ich euch dann gerne durch schicken, von den Brüdern in eine Abteilung für Kinder im Autismusspektrum und sie sind daraufgekommen, dass das teilweise Medienautisten sind. Also da kommen Kinder hin, die vorgestellt werden, eigentlich sind, aber durch diese übermäßige Screentime
nicht
Screentime lernen mit Besteck zu essen, aber dafür mit
dem iPad umgehen können.
**Manuela Machner:** des
**Ines Thomsen:** anderen Kindern Oder mit nicht spielen können, Gesellschaft? kommunizieren und was bedeutet das für unsere Gesellschaft wenn es so weitergeht? Und ich galube, da hat es ganz viele Aspekte und Skills, ganz ehrlich, mein ganz Sohn sollte ein Problemlöser werden, weil Dinge jetzt auswendig zu lernen macht Null Sinn, wir haben das Wissen der ganzen Welt in unserer Hosentasche. umzugehen. dem Das bedeutet Lösungen für Themen finden, auf kreative kreative Art und Weise. Und Und da da braucht man Zeit dafür. Und da muss man auch Dinge die man lernt, man auch die Zeit, dass man das dann preccessed, dass man das verarbeitet und die Zeit muss man ihm geben. Und ich versuche auch tatsächlich, dass ich ihm nicht zu viele Freizeitaktivitäten zumute
Also tatsächlich weniger ist mehr in dem Fall.
**Manuela Machner:** Du schickst ihn nicht von der Musikschule in den Sportclub und vom Sportclub in die nächste Beschäftigungstherapie
**Ines Thomsen:** Nein, absolut langweilen. Und ich freue mich wenn er sich langweilt, weil dann kommt er einfach auf so viele kreative Spielmöglichkeiten.
**Eliot Mannoia:** langeweilig so wichtig.
er
**Ines Thomsen:** liebt es mit Lego
zu spielen, er er mag Puzzle bauen er mag
diese
Bügelperlen ich meine er ist Dreieinhalb und er sitzt eineinhalb Fokussiert
man verlernt wenn man durch diese extreme Schnelllebigkeit im Screen so abgelenkt wird. Weil man das einfach nicht mehr lernt. Und ich weiß, dass wir genauso als Eltern Fehler machen werden, weil das einfach menschlich ist. Aber diese neue Technologie erfahre, umso weniger Screentime kriegt er. Es war vorher schon nicht viel aber jetzt ist es tatsächlich noch weniger Sogar die Videos die ich schneide werden schon sehr reduziert Also vielleicht einmal in der Woche
vielleicht einmal in
wenn überhaupt
**Manuela Machner:** Aber total spannend alle müssen ja eigentlich Problemlöser sein, gerade wenn wir KI nutzen. Ich finde ganz spannend, wo die Entwicklung jetzt hingeht weil eins muss man sagen, wir können noch auf ein Portfolio von Wissen zurückgreifen.
Und du hast schon recht, dass du sagst, also wir müssen immer alles auswendig lernen und was wir oft in der Schule gelernt haben, Ganz ehrlich könnte man sehr vieles hinterfragen was wir noch davon wissen aber dennoch haben wir dadurch auch schon einen Lernerfahrungsschatz in uns und wenn wir jetzt von Chat GPT oder was auch immer irgendwas ausgespielt bekommen Und können wir einfach einerseits aus unseren persönlichen Erfahrungen, aber schon auch aus den Dingen, die wir irgendwann einmal irgendwie gelernt haben, sagen, kann das so überhaupt irgendwie funktionieren oder wahr sein?
Und ich glaube, das wird eine der größten Herausforderungen zu sein. Also nicht unsinniges, auswendig lernen, aber trotz allem trotzdem auch Wissen zu haben. Also nicht nur zu generieren am Kastl das mir dann sagt, das ist so und ich kann es vielleicht noch lesen oder vielleicht nicht einmal mehr das, weil in Wirklichkeit muss man sagen, könnten wir jetzt rein über die Sprache auch schon alles abwickeln.
Ob wir noch selber schreiben können müssen, würde ich sogar da hinstellen, also für die technologische Welt, oder lesen können müssen. Und dann wird es schon sehr, sehr spannend, wie soll man dann in Zukunft Dinge noch verifizieren, wenn man die Sachen nicht mehr gelernt und erfahren hat.
**Ines Thomsen:** Richtig. Genau so sehe ich das auch. Und das ist das wo ich sage, es muss einfach eine andere Art des Lernens kommen. einfach jetzt wie mein Sohn im Kindergarten schon mit Mathematik Wording.
Herangeführt wird
Freude
habe ich echt eine weil es ist alles so Spielerisch
und trotzdem eine so tolle Eductation also er geht auf eine international school, die im Kindergarten anfängt und die bauen das auf einem bisschen anderem Konzept auf, und das daugt mir total. Weil ich weiß, dass es eine Änderung braucht, es braucht in so vielen Bereichen Änderungen und und ich glaube, wir können uns das noch gar nicht vorstellen. Und das macht mir natürlich auch wieder Angst, weil die Frage natürlich vorher da war, sicher, ich stelle mich der Angst, aber ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man da schon wirklich einen guten hat was da jetzt kommt
**Eliot Mannoia:** Dank
**Ines Thomsen:** davor hat, was da jetzt Und nicht einfach alles
ohne Hirn macht. Das war das, was wir am Anfang gesagt haben.
**Eliot Mannoia:** Denken
Zum Wie kann eine Expertin wie du in Bezug zu Fotografie und Bild und so, kannst du noch unterscheiden echt oder nicht echt oder fühlst da Tricks oder wie du
dich da in Bezug zu Fake News oder echt oder nicht,
wie gehst du das System
an?
**Ines Thomsen:** Sehr gute Frage. Also ich glaube gar nichts mehr.
**Manuela Machner:** Ich glaube, das haben wir drei gemeinsam.
**Eliot Mannoia:** Das
habe ich spannenderweise letzte Woche bei einem Vortrag gehört, dass es nicht nur
die Challenge ist, dass man
Fakes nicht mehr kennt,
sondern dass man auch wahre Sachen ja
**Ines Thomsen:** Es ist genau das, weil du weißt es einfach nicht mehr. Vielleicht kannst du an irgendwelchen Sachen ich weiß nicht, Chat GPT Gedankenstriche, dass es Chat GPT Ahnung.
geschrieben
**Manuela Machner:** der
**Ines Thomsen:** Keine
**Manuela Machner:** Gedankenstriche mein Leben lang und
**Ines Thomsen:** Ja genau Es ist völlig schräg. Also es ist alles komplett upside down world, es ist total schräg. Und bei Bildern in kürzester Zeit werden wir das überhaupt nicht mehr erkennen ob das echt ist oder nicht. Gar nicht mehr mehr. Jetzt gibt es vielleicht noch so kleine Hints hin und wieder und man merkt halt wenn Leute sagen, ja, es ist alles ein Blödsinn, weil da sind 6 Finger, dann merkt man, die sind vor Eineinhalb Jahren stehengeblieben, die haben sich wie du vorher gesagt hast Manuela, sich das einmal angeschaut, haben gemerkt, da stimmt etwas nicht und , haben dann quasi aufgehört. Und das Thema ist aber, alles was man jetzt nicht machen kann mit KI oder mit KI-Tools, muss man immer noch dazwischen stellen. Das kann man noch nicht machen. Und das uns ganz bewusst sein. Und ich glaube, da sind wir eben auch wieder bei dem Bauchgefühl und bei der Intuition. Wie verifiziere ich denn das? Also ich meine natürlich, bei gewissen Themen kann nachschauen ob das jetzt von dem was da steht, richtig sein
kann oder nicht. Aber wenn ich mir jetzt Bilder anschaue oder Fake News, dann sehe ich nicht Also, ich kann Avatare erstellen, ganz ehrlich, das merkt keiner. Ich mache das selber
schon weil es einfach praktisch
ist Heute tatsächlich schon noch, ja.
**Eliot Mannoia:** Und dann, was ich auch spannend finde, ist der Gedanke, dass KünstlerInnen jetzt mit KI vielleicht in mehr Formaten also vielleicht, also du bist Fotografin, also du lasst vielleicht die KI Gedichte oder Musik dazumachen. Hast du die Motivation,
auch andere kreative Bereiche
dazuzuholen, weil KI das
ermöglicht oder
eher
nicht?
**Ines Thomsen:** Musik mit den Tools, ich meine für Viedeos als Hintergrundmusik, wenn man Ewigkeiten auf Youtube da gibts diese freie Musik, die man verwenden kann: Royalty free Music, wenn ich mir da denke ich habe da teilweise 5-6 Stunden geschaut bis ich einen Song gefunden habe, und jetzt erstelle ich es halt selber. Das ist natürlich jetzt viel einfacher. Texte zu den Fotos zu erstellen - viel einfacher. Ich habe zum Beispiel nie gut schreiben können das war für mich etwas, da habe ich einfache eine Blockade. Und das ist nicht etwas weil ich mich nicht bemühe, sondern das ist etwas das liegt mir halt einfach nicht. so und das ist auch ok. Meine Kreativität kann ich halt einfach besser anders ausdrücken. jetzt zum Beispiel, was wir eh kurz vorher haben ich habe jetzt die ein Buch
zu schreiben.
Wenn wer vor zwei
Jahren zu gesagt hätte Ines, schreibst du ein Buch, dann
hätte
ich gesagt, niemals, das ich nicht Und habe ich
aber ein Tool an der Hand, wo ich weiß, also das Thema Es ist mir schon bewusst, das Buch wahrscheinlich nicht so gut wird, wie wenn es eine Schriftstellerin mit KI schreibt, aber ich kriege die
Möglichkeit dass ich mich jetzt ausdrücke eine Art und Weise, die ich vorher nicht gehabt
hätte
**Eliot Mannoia:** Wir
wären jetzt auch schon fast
am
Ende. Ich wollte fragen, gibt es etwas, was du vielleicht noch
nicht gesagt hast oder
das du gerne ansprechen möchtest
**Ines Thomsen:** hm
**Manuela Machner:** Also ich würde gerne sagen, also wenn ihr coole Portraitfotographien wollt, dann geht zu Ines, die hat mich geshootet und ihr könnt es einerseits, sie fotografiert auch noch klassisch ihr glaubt es gar nicht, aber Aber auch diese Kombination machen. Und ich glaube, das ist auch eine ganz spannende Geschichte, diese Verschwimmung der Realität und der KI.
Und ich glaube, es ist nicht nur abstrakt. Es ist auch für die reale Welt, für den realen Business-Einsatz einfach... Eine tolle Methode, Dinge darzustellen, die man bis jetzt vielleicht nicht visualisieren konnte. Und ich glaube, das ist das Schöne, dass du das jetzt nicht nur aus meiner Sicht jetzt auf der künstlerischen Ebene machst, was ich auch cool finde, aber ich finde es auch so cool, weil du es auch für Mich machst, also für mein reales Leben, für meine reale Arbeit und das finde ich auch wichtig, weil manchmal
habe ich
das
Gefühl, es ist
alles sehr
abstrakt und das was du machst, ist nicht
abstrakt sondern real, auch wenn es mit KI ist
**Ines Thomsen:** Und das Thema ist vielleicht das noch das ist ganz ein spannender
Aspekt den du ansprichst Manuela warum ich das so mache, also das hat ja einen Grund, das haben wir noch gar nicht besprochen, das Thema ist, also es gibt ein paar Aspekte. Erstens einmal der Mensch zu Mensch Kontakt, den ich weiterhin aufrecht erhalten möchte, aber natürlich dann dieses Thema, wenn ich jetzt KI-generierte Personen habe, also dass wirklich die Modelle auf dem Bild sind KI generiert. Und die schaut zum Beispiel so aus wie du, Per Zufall. Könntest Klagen aufs Recht aufs eigene Bild. Weil wenn das natürlich kommerziell genutzt wird, oder wenn das dich irgendwie darstellt, in irgendeiner Pose, die überhaupt nicht zu deinem Business Dann kannst du das ist aber noch eine Grauzone dasist
noch nicht durchjudiziert, aber natürlich, es wäre logisch.
Dann Natürlich das nächste Thema das Urheberrecht
Es gibt kein Urheberrecht auf KI generierte Bilder. Das bedeutet
jetzt ein Bild KI generiere, Kann der Nächste das nehmen und Website stellen und ich habe keine Handhabe. Und das muss uns einfach bewusst sein. Und durch diese Kombination, von echten Menschen , zu KI-generiertem Hintergrund, gehört das auf das Gesamtwerk das Urheberrecht wieder mir
Also da sind wir mal bei dem Ersten. Und das Zweite ist natürlich jetzt dieser Use Case zum Beispiel für gerade Fashionfotographie, Businessfotographie ich brauche einfach nicht irgendwo in eine Location gehen und hoffen dass das Wetter gut ist, sondern ich kann das einfach für mich im Studio generieren. Und da muss man halt sagen, das ist halt einfach so viel einfacher. Wenn ich zehn Models habe, dann brauche ich mit denen jetzt, und wenn man jetzt sagt, okay, wir wollen jetzt Griechenland als Hintergrund haben, Dann fliege ich nicht mit zehn Leuten nach Griechenland, mit dann plus Make-up-Artists, mit Stylisten und so so fort Das ist natürlich auch vom budgetären Rahmen her ganz was anderes. Da sind wir halt ganz woanders. Und Das bedeutet aber nicht, dass ich quasi Fotografen, Fotografinnen in den Job wegnehme, die den On-Location-Job machen. Weil es gibt Firmen, die können sich den On-Location-Job
nicht leisten. Das
geht einfach nicht.
Die können nicht mit 10 Leuten Hotel, Flüge und so zahlen aber sie können dich zwei Tage bei mir im Studio leisten.. Und da sind wir halt beim Business use case, der jetzt nicht einfach nur eine
Spielerei ist, sage ich jetzt einmal. Sondern das funktioniert gut. Oder, eben wie du das vorher angesprochen hast, die Covershoots, drei Geschäftsführer zur gleichen Zeit am gleichen Ort, mit dem perfekten Licht, mit dem Styling Team. Sehr schwierig.
**Manuela Machner:** Ja, zwei Jahre Vorplan.
**Ines Thomsen:** Ja. Und dann muss ich
das dreimal verschieben weil das Wetter nicht passt. Und ich kann aber zu 100%
sagen,
bei mir im Studio kann es stattfinden. Und dann ist es mir egal, ob es oder Nacht ist, weil ich kann mir das Licht genau so setzen, dass es genau zu dem Bild passt und zu dem Hintergrund passt.
Und dann sind natürlich wieder die fotografischen Skills
mehr gefragt denn je. Und da sind wir wieder bei dem Wissen das wir vorher angesprochen hab. Ich muss jetzt wissen, wie man das Licht perfekt setzt, welche Perspektive, welche Brennweite welcher Winkel, Kamerahöhe. Dann ist das ein Streiflicht, ist das ein hartes Licht, ist es ein weiches Licht, kommt es von hinten, kommt es von vorne, also das sind so viele Dinge und dann noch die Modelkommunikation und
Compositing Also das ist jetzt nicht dass man irgendwie
fotographiert und reingestellt ganz ganz viel Wissen da und ich glaube
auf das kommt es jetzt an und dieses Expertenwissen, braucht es
**Eliot Mannoia:** Super.
**Manuela Machner:** also ich denke, das trifft sehr gut.
**Eliot Mannoia:** also ja wirklich super spannendes Gespräch. Ich glaube, das mit dem Wissen kann ich wirklich unterstreichen, weil wenn ich versuche irgendjemand mit Bildern was zu machen und ich sehe manchmal bei den Prompt-Beispielen so Perspektive oder alle diese Wörter die du gerade gesagt hast, die ich nicht kenne, da weiß man ja, es ist so viel dahinter wenn man einen bestimmten Stil hat oder eine bestimmte Qualität haben möchte und Und ich finde, das bringt es wirklich auf den Punkt, diese vielleicht augmentierte Zusammenarbeit mit Technologie und was du auch schön gesagt hast, dass die Kunden, die vielleicht nicht on-site sich leisten können, wird der Markt vielleicht größer jetzt, weil sich vielleicht mehr jetzt auch was leisten können. Was haben wir noch besprochen? Wie man sich die Angst stellt. Also ja, es ist ganz normal, dass man vielleicht durch diese rasante Technologie Angst bekommt, dass man einfach ausprobiert und schauen mit kleinen Sachen, vielleicht Rezepte für Slime machen für die Kinder oder diverse Sachen einfach mal probieren. Und dann, was ich auch spannend fand, einfach dieses Mensch-Mittelpunkt und auch mit unseren Kindern und dass wir da wirklich mit der Natur noch diesen Austausch haben und das, was ich auch sehr spannend fand, vielleicht, dass die unbewusste und vielleicht unsichtlich unabsichtliche Abhängigkeit, die unsere Kinder mit den Screens und Technologien dann bekommen, um uns als Eltern unabhängig zu machen oder mehr Zeit zu geben, sodass wir dann vielleicht mehr am Hamsterrad machen können, sollte es auch nicht sein. Also auch da sehr soziokritisch und auch wirklich ein paar spannende Punkte, die bei mir noch nachrattern. Ich glaube, das ist jetzt nicht die ganze ein Wahnsinn was wir alles in dieser kurzen Zeit besprochen haben. Dank auf jeden Fall von meiner Seite, dass du heute bei uns warst Sehr spannend und vielen, vielen
Dank
**Ines Thomsen:** Sehr gerne war mir eine Ehre, Danke fürs Gespräch
mit euch
**Manuela Machner:** Danke Ines, also
ich hoffe, wir sehen uns bald auch wieder in echt, ja, also auf irgendeiner, ich sehe dich ja sowieso jede Woche mindestens zwei, dreimal also deine Bilder zumindestens und ich wünsche euch alle alles Gute bis zur nächsten Folge von Mind & Machine, macht's gut Tschüss
**Ines Thomsen:** Danke.