KI schummelt sich in immer mehr Programme und Bereiche des Alltags. Manuela Machner und Eliot Mannoia fragen: Wie viel KI-Omnipräsenz ist noch gesund?
Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren: KI schleicht sich in immer mehr Programme und Anwendungen hinein. Die Frage ist nicht mehr, ob wir KI nutzen, sondern wann wir bewusst entscheiden, sie nicht zu nutzen.
Manuela Machner
Eliot Mannoia nennt Warnsignale: Wenn man ohne KI-Unterstützung einfache Aufgaben nicht mehr erledigen kann, wenn man KI-Entscheidungen nicht mehr hinterfragt oder wenn man sich unwohl fühlt, wenn KI nicht verfügbar ist.
Eliot Mannoia
Bewusste Entscheidungen statt Automatismus. Manuela Machner empfiehlt: Für jede KI-Anwendung fragen, ob sie wirklich einen Mehrwert bringt oder ob man sie nur nutzt, weil sie verfügbar ist.
Manuela Machner
**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Mind / Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf das Thema KI im Tourismus und heute reden wir darüber, dass KI sich ja immer mehr in alle Programme und überall hineinschummelt und omnipräsent ist.
**Eliot Mannoia:** Hallo auch meiner Seite, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und Der Gedanke hinter diesem Podcast ist, euch Gedankenanstöße zu geben, um euch kurz zu inspirieren. Wo ist bei dir vielleicht Manuela noch keine KI drinnen?
**Manuela Machner:** In der waschmaschine leider dort hätte ich ein bisschen mehr KI gerne drinnen die dann dosiertes Waschmittel und die dauer abhängig macht vom schmutzgrad meiner wäsche und solche dinge ja also und am besten sie tut es dann gleich trocknen und bügeln auch also Das wäre so meine Idealvorstellung von KI.
**Eliot Mannoia:** Sie sagen ja eh, dass seit jetzt, in den nächsten Monaten oder Jahren, könnte der iPhone-Moment für Roboter kommen.
**Manuela Machner:** Ja, eh. Mir ist die KI in den Geräten lieber glaube ich als, der Roboter in meinem Haus. Es gibt schon ganz viele Videos eigentlich wollten wir nicht über Robotics reden, aber ich finde es schon spannend. Es gibt ganz viele Videos, die tun jetzt tanzen lassen sonst. Hast du gesehen, ich meine, jetzt kurz einen Schwenk weg vom Thema.
Hast du gesehen, es hat bei einem Marathon, hat es eine eigene staffel gegeben von 12 roboter unternehmen haben am halbmarathon teilgenommen Und es haben auch drei gefinisht, ich nicht mehr, wie viele es geschafft haben, den Halbmarathon.
**Manuela Machner:** der Schnellste in 2 Stunden 40, das sind 21 Kilometer. Aber ein paar sind gleich nach dem Start umgekippt und umgefallen.
Ich habe mir dann unterschiedlichste Videos angeschaut weil zuerst war ich mir nicht so sicher, ob das fake ist. Und ja, eh ganz witzig Also sie werden immer tauglicher für den Alltagsleben, aber eigentlich reden wir jetzt eigentlich nicht von Robotern.
Naja,
ich möchte keinen Roboter, der mir Frühstück im Bett bringt.
Ich weiß nicht, das ist...
**Eliot Mannoia:** die KI wird ja omnipräsent sein und somit auch in den Robotern also wir werden, so wie wir jetzt flüssig mit Chat-GPT zum Beispiel reden können, werden wir dann mit einem anderen Interface, sprich Roboter reden vielleicht.
**Manuela Machner:** Ja oder mein Staubsauger-Roboter das reicht eh schon, wenn der verstünde was ich sage. Bitte die rechte hintere Ecke auch noch. Also ja, ich glaube, das hat ja eigentlich das Thema, greifen wir ja deswegen auf, weil du hast ja die ersten Erfahrungen jetzt auch in den Schulungen, wo die Leute plötzlich doch aufmerksamer werden, oder?
Ich würde es so nennen.
**Eliot Mannoia:** Ja also ich hatte ein paar, die zu mir gekommen sind und mit ihrem Handy in der Hand gesagt haben, kannst du mir da
bitte das
**Eliot Mannoia:** in WhatsApp wieder abschalten? Also Meta-AI in WhatsApp
und deaktivieren geht zur Zeit nicht oder ich habe es noch nicht geschafft aber ich habe es schon recherchiert man kann es nicht wegnehmen und vor ein paar Jahren ist es schon in Snapchat integriert und jetzt kommt Apple AI .
also es ist mehr und mehr prävalent in allen Richtungen in allen Geräten allen
Software
**Manuela Machner:** Ja aber in Wirklichkeit gerade in der digitalen Welt, war es eh immer ein Teil. Wir haben es nicht gesehen. Also ich glaube, der Unterschied ist, es hat sich keiner Sorgen darüber gemacht, dass Amazon... Uns überall Werbung hinschickt, dass wir den blöden Pulli kaufen sollen oder wir haben uns keine Gedanken darüber gemacht, dass wenn wir da das Handy entsperren und unsere biometrische Daten, also einschauen mit dem Gesicht, dass das erkannt wird und wir waren voll fasziniert wenn das Handy dann erkannt hat, ah das sind alles die Fotos von meiner Tochter Marianne und das sind die Fotos von der Elisabeth und das richtig eingeordnet hat.
**Eliot Mannoia:** Spam-Filters. Software, Kamera
**Manuela Machner:** Navigationssysteme die uns sagen, dass es ein Stau ist. Also ich glaube, es gibt immer wieder so wahrnehmschübe, wo wir dann wissen, da ist irgendwas spooky. Ich meine, ich muss schon sagen, weißt du, was für mich eine spooky Geschichte war? Also vor dieser generativen KI, ich werde nie vergessen, Navigationssystem, Auto.
Ich setze mich irgendwann in mein Auto, indem ich jeden Tag ins Büro fahre Und ich gebe natürlich kein Navi ein, wenn ich ins Büro fahre Also das sind 40 Kilometer gewesen und die Strecke kannte ich. Und dann sagt das Navi oder halt ich weiß nicht mehr, ob es das Handy oder das Navi direkt war, und sagt, keinen Stau auf der Strecke
**Manuela Machner:** Vielen Und ich denke mir, woher weiß der, wo ich hinfahre?
Wieso sagt er mir, dass da kein Stau ist? Der hat die Schlussfolgerung die Wahrscheinlichkeit war halt sehr hoch, dass ich um diese Uhrzeit wo ich jeden Tag in die Arbeit fahre, wahrscheinlich wieder dorthin die gleiche Strecke fahren werde und hat mir vorab die Info dazu gegeben. Und da habe ich mir auch schon gedacht,
**Eliot Mannoia:** Ja
**Manuela Machner:** hm?
**Eliot Mannoia:** Ja.
**Manuela Machner:** Hilfe ja. Und jetzt sehen wir es, jetzt sehen wir das. Da ist jetzt ein WhatsApp-Button drinnen da steht AI drauf oder in einem Apple oder überall. Jetzt kümmern wir uns.
**Eliot Mannoia:** Man sagt ja Ich weiß nicht, von wem ich das gehört habe, dass der erste wahrgenommene Mainstream-Kontakt mit der KI, so gesagt im Social-Media-Bereich war, die
Codation von News-Feeds, dass wir gedacht haben, das ist noch vor den Filtern
dass man dann bemerkt
so ganz ungesund ist es für die mentale Gesundheit von unseren Teenagern nicht.
da ist man ein bisschen... bewusster geworden, dass Katzenvideos und so vielleicht auch, dass es da auch eine Schattenseite gibt und dann sagt man, der zweite große wahrgenommene Kontakt war halt die generative KI in 2022 mit Dali im Sommer mit Bilder und dann im November mit Chat-GPT und ja, seitdem ist es
in aller Munde. Aber so wie du schon richtig gesagt hast es gab ja schon sehr lange die KI mit uns aber das
Bewusstsein wird jetzt mehr und mehr verstärkt
**Manuela Machner:** Plötzlich diese Sensibilisierung, so wie du gesagt hast, schalten wir das aus. Ich finde es ja so lustig Nein, ich möchte nicht, dass die KI mit meinen Daten trainiert wird. Aber ich schreibe in Facebook alles rein. Also, ja, bitte?
**Eliot Mannoia:** Du hast ja was erzählt auch mir gestern oder vorher, dass irgendwas mit Nutzer bitten nach Bedingungen von Meta
**Manuela Machner:** Ja genau, also es gibt jetzt gerade die Aufregung oder es ist zurückgekurbelt dass das halt in den Nutzungsbedingungen von Meta dann auch drinnen steht, dass das für KI-Trainings Verwendet werden darf und das lustige ist wir hatten sie vorher die nutzungsbedingungen von metafore gelesen von all diesen dingen die wir verwenden ja und das hat immer schon passend gegeben was sie alles machen dürfen mit unseren daten und in wirklichkeit geben wir alle informationen und jetzt muss man ganz ehrlich sein wir erwarten uns gratis leistungen das muss man sagen und irgendwie muss man diese gratis leistungen bezahlen und Ich kann nicht hergehen und es ist einfach eine betriebswirtschaftliche Geschichte zu glauben, Ich bekomme irgendwas, was technologisch gesehen ja auch wirklich eine Entwicklung ist, was auch hervorragend ist.
Ich bekomme das und ich muss nichts dafür geben, ich muss nichts zahlen. Also diese Erwartungshaltung dieser Gratisgesellschaft, ein gescheites KI-Tool soll gratis sein, soll alles können. Soll mich nicht ausspionieren, soll nicht mit meinen Daten lernen, soll aber richtige Daten für mich liefern. Das ist einfach unrealistisch.
Ja das muss man schon Vor sagen...
**Eliot Mannoia:** Vor kurzem habe ich mir überlegt, was ich eigentlich alles kostenlos habe.
**Manuela Machner:** Ja genau
**Eliot Mannoia:** Google Maps. Also wenn ich da eine Landkarte mitnehmen müsste oder
irgendwie auf der Autobahn rechts ranfahren um eine Landkarte aufzumachen und oder vorher planen müsste
dann hab ich natürlich eine berufliche E-Mail dafür zahle ich, aber sonst mit meiner Gmail-Adresse, ich habe Wetterdienst auf meinem Handy, dafür ist auch kostenlos, also ich habe schon sehr viel, auch YouTube, ja, ich schaue mir eine Werbung an und zahle so.
ja
ich habe Zugang Ich habe Zugang in einen ganz unterschwelligen Weg zu eigentlich sehr vielen, was unsere
**Manuela Machner:** Alleine Google oder Webseiten mit Informationen, auch Unternehmen, die Informationen zur Verfügung stellen, das ist ja gratis in dem Sinn. Wir müssen dem Unternehmen nichts abkaufen um auf ihrer Seite zu lesen wie irgendwelche Dinge vielleicht funktionieren.
.
In Wirklichkeit zahlen wir natürlich. Wir zahlen entweder mit unseren Daten oder mit der Aufmerksamkeit meistens mit
**Manuela Machner:** ist eine beiden.
**Manuela Machner:** Lustige ist, jetzt sind wir alle so ein bisschen sensibilisiert Ja, da werden die KIs trainiert. Auf der anderen Seite erwarten wir uns auch, dass wir keinen Blödsinn bekommen, der uns nicht interessiert.
**Eliot Mannoia:** Ja
**Manuela Machner:** Wir ärgern uns, wenn Google aufgrund unserer Frage uns irgendwelche Seiten liefert die völlig unsinnig sind für das, was wir wollen.
Entweder haben die Frage blöd gestellt oder Google weiß halt nicht, was wir wollen. Und sind voll begeistert wenn andere Systeme uns dann genau die richtige Antwort liefern.
**Eliot Mannoia:** Wir wollen, dass unser Kind sich benimmt aber wollen keine Manieren beibringen.
**Manuela Machner:** Ja, oder das Kind soll nicht am Tisch spielen beim Essen, aber wir selber tun es, ja also, ja, ich glaube, dass, aber das, was auch ein großes Thema ist, oder, momentan sind wir noch auf dieser Suche ich weiß nicht wie oft ich die Frage kriege, ich habe dieses Problem, gibt es ein Tool dafür? Ich glaube, dass es umgekehrt immer mehr sein wird, dass alle Tools angereichert werden und werden müssen mit, ich nenne es jetzt mitdenkenden Systemen um Aufgaben schneller und einfacher lösen zu können.
Sonst werden sie auf langer Strecke keine Chance haben.
**Eliot Mannoia:** Ja, glaube ich schon. Diese Silos haben wir ja auch einmal angesprochen, dass wir jetzt, wir gehen zu ein App für Wetter, ein App für Maps, ein App
für das und
ich denke wir werden
weniger
Interfaces haben weniger Apps und wenn wir eine Problemstellung haben vielleicht bekommen wir da eine
Antwort.
**Manuela Machner:** Da bin ich für die entwicklung noch völlig gespannt ich neige auch zu der meinung auf der anderen seite ist halt die frage ob es nicht effizienter ist ökologisch und ökonomisch spezialisierte dinge zu haben die in einer sache gut sind weil momentan diese großen systeme wie eben Chat-GPT aber auch cloud gemini die jetzt plötzlich alles können und und und alle bereiche abdecken Die sind praktisch, aber können die, ist die große Frage, können die dann?
Da
**Eliot Mannoia:** werden sie eh auch eigentlich sehr ähnlich wie eine Multi-Agent-Architektur schon noch zugreifen. Also wenn ich jetzt etwas frage was Chat-GPT nicht weiß, dann aktiviert es eh auch die Bing-Suche. Oder wenn ich frage nach dem Wetter, dann wird es vielleicht schon hoffentlich Die Wetterstation abfragen mit einer API und jetzt nicht einfach von eigenen Daten was rausrechnen.
Also da gebe ich dir recht. Ich glaube, ich habe es auch so gemeint dass wir eher ein Interface nutzen, aber trotzdem im
Hintergrund spezialisierte besonders
meteorologische Daten, also Wetterdaten das... Kommt hoffentlich oder Maps, was ist die beste Route, dass es dann schon noch mit GPS koordiniert wird und nicht nur irgendwie ein Modell das geschlossen ist.
**Manuela Machner:** Was ich noch spannend finde wegen der KI in den Tools, in Wirklichkeit verwenden wir ja in Unternehmen sehr oft sehr spezifische Programme Also da muss man sagen, wir im Tourismus haben zum Beispiel in Hotellerie sogenannte PMS-Systeme da machst du die ganzen Kundenverwaltungen, die Buchungen und so.
Und ich erlebe momentan halt sehr, sehr stark die Thematik jetzt hast du andererseits ein PMS-System, das halt relativ groß und dadurch auch träge in der Entwicklung ist, je nachdem welches System das ist. Und auf der anderen Seite die Kunden danach lechzen, weil sie ja mit Hilfe von ChatGPT oder so Die beantwortungen machen oder schönere texte bekommen und die systeme noch klassische systeme sind also da hast oft halt
**Manuela Machner:** ja maximal
**Manuela Machner:** automatisierungen das heißt wenn ich sage schreibt mir mein angebot dann schaut das angebot aber immer mit diesen
Wortschnipseln so und
so aus ja
. und ... . da
muss einfach viel passieren, weil ich merke diese Unruhe die bei den Kunden passiert, oder diese Herausforderung Auf der einen Seite diese Angst, da ist KI drinnen Hilfe.
Auf der anderen Seite diese Erwartungshaltung, wieso ist da jetzt KI drinnen? Warum kann mein PMS-System nicht das E-Mail anpassen? Weil ChatGPT kann das ja auch. Also wir haben schon zwei Entwicklungen in diese Richtung aus meiner Sicht
**Eliot Mannoia:** absolut.
**Manuela Machner:** Also die Erwartungshaltung steigt, dass alles das so einfach ja machen kann.
**Eliot Mannoia:** Ja, und manche nutzen das dann auch aus, weil was du vorher erwähnt hast mit Meta und mit Benutzer, wie sagt man? Genau
**Manuela Machner:** den Benutzungsbedingungen?
**Eliot Mannoia:** Nutzerbedingungen, da habe ich vor kurzem auch mehr von der
psychologischen Seite zu den Dark Patterns wieder einmal einiges gelernt also Dark Patterns sind diese dunklen Muster die Firmen nutzen um psychologisch zu manipulieren wie zum Beispiel es gibt nur m ehr 3 Flüge
auf diesem Flugzeug oder so. Diese künstliche, also wenn es stimmt, dann stimmt es aber oft künstliche... Nachfrage zu stellen und da ist sogar ein dunkles Muster, das wurde sogar nach Mark Zuckerberg genannt, also das nennt sich, glaube ich, Zuck Switch oder so, oder Zuck kann man nachschauen dann, wo, wenn sie WhatsApp gekauft haben, haben sie einfach so einen kurzen Pop-Up gehabt, so, uh.
WhatsApp gehört jetzt zu Facebook, ist das okay?
**Manuela Machner:** Vielen Ja.
**Eliot Mannoia:** Niemand hat sich das durchgelesen aber indem man Ja gesagt hat, konnten sie das verknüpfen, also alle WhatsApp-Daten mit allen Facebook-Daten.
**Manuela Machner:** Ich habe damals nein gesagt, normalerweise bin ich gar nicht so, aber das war mir dann doch etwas zu much Kombination von Daten in unterschiedlichsten Bereichen.
**Eliot Mannoia:** ist Sie probieren es. Viele probieren es.
**Manuela Machner:** Übrigens ein ganz anderer Nebenstep, ich habe gestern gerade eine Statistik gesehen, die unbeliebtesten Techniker sozusagen in den USA, zu erstaunen von mir, Mark Zuckerberg vor Tesla, Musk. Also er soll unbeliebter sein in den USA als Musk ist, also das kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Ja, geht nicht so fast.
**Eliot Mannoia:** habe ich auch gesehen, dass Zuckerberg da ganz der unbeliebteste ist.
**Manuela Machner:** Ja, also ein Millionär war es gar nicht, ein Techniker, ja, also gut, aber auf der anderen Seite nutzen tun wir es alle, das muss man auch sagen, weil das Produkt an sich unkompliziert funktioniert und ich glaube, das ist einfach am Ende des Tages dann doch der wichtigere Faktor meistens.
**Eliot Mannoia:** Ja, also ich sehe da wirklich beide Seiten, auch wie du jetzt beschrieben hast. Ich bin halber
US Amerikaner halber Österreicher. Ich finde die Regulierungen, die wir hier haben sehr toll, ich finde Österreich, Europa ein
sehr sicheres Umfeld hier. Wir haben gute Rahmenbedingungen. Aber in Amerika finde ich das auch toll, was sie für die Welt gemacht haben, auch einige der Firmen die halt sehr oft aus der USA kommen, nicht dass das jetzt alles von der USA ist, aber Google, es
, war ja ihre Mission immer die Information der Welt zu sortieren und zugänglich zu machen. Und ich finde das, was sie mit Google geschaffen haben, und auf YouTube und auf Maps, finde ich eigentlich ganz tolle Produkte, und Produkte, die ich wirklich fast täglich nutze, , Google Suche ist da natürlich schon in Konkurrenz mit ChatGPT, aber auch ChatGPT. Also ich finde, viele von diesen Produkten wie du sagst, die bekommen wir kostenlos und wir erwarten uns sehr viel sehr schnell. Ich bin sehr dankbar. Ich bin wirklich sehr dankbar Was es alles gibt und was man alles
nutzen kann. Natürlich müssen wir dafür sorgen mit der SGVO der AI Act
die Menschenrechte und unsere Daten und unsere Sicherheit gewährleistet bleiben. Also das ist eine Gratwanderung.
**Manuela Machner:** Gratwanderung und es ist ein Abwägen. Ich überleg gerade, gibt es irgendwas, irgendeine Anwendung, irgendein Produkt, irgendwas, wo wir keine KI drinnen haben wollen würden? Gibt es was in unserem Leben, wo wir sagen, da hat KI einfach überhaupt keinen Platz? Echt? Im Hirn?
**Eliot Mannoia:** also Elon Musk arbeitet ja schon an Neuralink, also eher natürlich, um Menschen mit verschiedenen Einschränkungen zu helfen, also wirklich auch hier wieder ein, muss ich schon sagen, positiver Anblick, aber wie... Die Verlockung, dass ich mir von meinen niedrigen, weiß nicht, 100, weiß nicht, was ich für IQ habe, plötzlich auf 500 IQ aufstocke.
**Manuela Machner:** Das finde ich überhaupt nicht verlockend.
**Eliot Mannoia:** Wie?
**Manuela Machner:** Nein, das fände ich nicht verlockend. Ich möchte gar nicht so einen IQ haben ...
**Eliot Mannoia:** Ich auch nicht, aber wir kennen einige Leute, die gerade an der Macht sind oder in verschiedenen Firmen arbeiten,
**Manuela Machner:** Aber für dich war das vielleicht nicht schlecht. Ich hätte da jetzt eine Liste von ein paar führenden Politikern, da würde ich sagen, dass eine IQ-Steigerung um 20 Prozent schon die Welt verbessern würde.
**Eliot Mannoia:** naja, aber die Intelligenz bedeutet nicht dass das psychologische Trauma weg ist, also der Narzissmus bleibt also wenn einer ein Trottel
**Manuela Machner:** stimmt, wenn die Intelligenz das, was du machst, eigentlich zu einer Weltwirtschaftskrise führt, dann...
**Eliot Mannoia:** Dann ist er vielleicht noch ein intelligenterer Trottel.
**Manuela Machner:** Ja, das haben wir mit deiner emotionalen Intelligenz. Also, ja.
**Eliot Mannoia:** Aber da kann ich mir vorstellen, dass das wird, ich glaube da,
um deine Frage zu beantworten,. ist wo die meisten Menschen sagen, ich will keine KI in mir haben, aber ich kann mir schon vorstellen, dass manche mit diesen Gedanken spielen würden wollen.
**Manuela Machner:** Ja, aber ich glaube, das ist auch immer aus der Perspektive heraus, so wie du gesagt hast. Also ich glaube, wenn ich gelähmt bin und die KI mir helfen könnte, dass ich über das Gehirn steuern kann, meine Gliedmaßen, und an solchen Dingen wird ja geforscht dann schaut die Geschichte natürlich anders aus.
Aber an sich, ja, klar. Ich glaube, das sind nur diese Grenzwanderungen. Und ich glaube, auch so im... Wir müssen ein bisschen aufpassen. Es ist überall drinnen was Technisches und unser Leben ist schon so technisch. Vielleicht ist es auch die Frage, ob wir wirklich alles, uns immer effizienter alles gestalten müssen
...
Oder sollten, ja.
Ich bin auch so der Mensch. Also ich mag Zeit nicht verschwenden und Lebenszeit nicht verschwenden für Dinge, die keinen Sinn machen. Auf der anderen Seite, jetzt haben wir dann, also momentan ist es der Putzroboter also momentan noch eigentlich der Staubsauger Wischroboter, der eh noch nicht so funktioniert, wie wir wollen, der Rasenroboter der uns das Gras mäht.
Und es kommen noch immer mehr auch in diesen privaten Umfeld Dinge rein, wo halt Technik ich nenne es jetzt einmal Technik in Wirklichkeit hat ja jedes technische Modul schon irgendwo KI-Steuerungen. Die Frage ist, müssen wir in unserem Alltagsleben, und ich rede jetzt nicht vom Beruflichen, ist es wirklich noch notwendig Ich finde ganz kritisch zum Beispiel das ganze Thema
Kindererziehung nenne ich es jetzt einmal, oder sich mit Kindern beschäftigen. Ich finde ja schon da... Ich bin ja wirklich selber der Teche und meine Kinder haben auch schon als kleine Kinder am Computer ein Spielchen gespielt und so weiter. Aber dieses, ich beschäftige jetzt mein Kind im Babyalter, wo die noch nicht einmal in der Lage sind zu fokussieren und habe schon am Sitzerl oben die Halterung für ein Handy oder irgend so ein Device.
Und das beschäftigt das Kind und das Kind wird stillgehalten mit dem Mit dem Handy, in den letzten Jahren war es der Fernseher, jetzt ist es immer mehr das Handy oder das iPad. Ich finde das da und jetzt kommt dann die Steuerung auch noch dazu. Also jetzt tun wir ja zumindest noch das Video vielleicht aussuchen, dass das sich anschauen soll.
Und in Zukunft haben wir dann den Babysitter, der eine KI ist. Also das sehe ich zum Beispiel so einen Bereich Und die Spieluhr über dem Bettchen muss nicht KI-gesteuert sein. Also, aber wird es wahrscheinlich auch geben, ganz ehrlich. Dass man dann erkennt, dass das Kind quäkt und dann die Musik gleich anspringt und automatisch irgendwelche Dinge macht.
Also die Sachen machen mir dann Angst..
**Eliot Mannoia:** Viele von diesen Roboterfirmen oder einige haben ja wirklich als Ziel ein Roboter in jedem Haushalt.
. ja, Dank. was .
... bedeutet das dann, wenn wir plötzlich ein Viersitzauto nicht mehr Platz ist, wenn jeder ein Fünf-Sitzauto braucht, wenn man jetzt zwei Kinder hat oder wenn wir... Bei jeder Sache hat jeder seinen eigenen Roboter mit, um auf die Kinder aufzupassen oder so.
Also nicht
nur im Restaurant am Tablet spielen sondern, im Restaurant ist der Roboter, der
die Kinder unterhält. Also, wow.
**Manuela Machner:** jetzt sind wir fast in der Terminator-Logik, wobei man ja auch sagen muss, technologisch das sind immer zwei Sachen, eine ist die technologische Entwicklung, das andere ist die gesellschaftliche Entwicklung. Ich bin gespannt, wie, also das Ziel der Firmen ist definitiv, jeder hat einen Haushaltsroboter oder einen Roboter.
In wieweit das die Menschen akzeptieren, bin ich sehr gespannt, also ich kann das überhaupt nicht einschätzen
Einerseits, ich glaube, dass die Menschen sich dagegen sträuben werden, Auf der anderen Seite alle Dinge, die uns das Leben leichter gemacht haben, haben wir akzeptiert im Leben.
**Eliot Mannoia:** Aber langsam, da gibt es Geschichten dazu, also der Geschirrspüler angeblich, weiß ich
jetzt nicht genau, aber der Geschirrspüler glaube ich hat 20 oder 30 Jahr gebraucht. Jetzt ist er in jedem Haushalt. Aber der Geschirrspüler war nicht.. wie ChatGPT in 5 Tagen wo
alle es probiert haben, also ja.
**Manuela Machner:** Man sagt immer der Schmerz wie groß ist der Schmerz beim Geschirr waschen.
Waschmaschine geht wahrscheinlich schneller, weil Wäschewaschen so viel aufwendiger war. Geschirrwaschen dauert auch aber nicht so lang, also da war die Notwendigkeit, ich brauche eine Hilfe, nicht so stark da, wobei muss man sagen, so stark war die Notwendigkeit, dass wir ChatGPT kriegen, auch nicht da.
Wir haben vorher auch schon unsere Antworten gefunden und wir haben vorher auch schon unsere Texte geschrieben, also so ist es ja nicht. Trotzdem hat es sich so schnell durchgesetzt.
**Eliot Mannoia:** Ja, ich glaube die Barriere ist auch leichter Also ein Laptop oder eine Waschmaschine oder Geschirrspüler muss man sich ja irgendwie kaufen. ChatGPT kann man einfach im Browser. Ist natürlich die Schwelle viel leichter.
**Manuela Machner:** Ja, und es ist in Wirklichkeit eines dieser Elemente dass man zusätzlich hat, der Geschirrspüler braucht sogar einen Wasseranschluss auch noch, also ganz trivial ist das Ganze ja nicht. Aber umso leichter uns natürlich gemacht wird, Dinge zu nutzen, umso eher tun wir es ja auch. Also das muss man sagen.
Also gerade Rasenroboter da musste man ja diese Grenzen setzen am Anfang. Also das war ja wirklich aufwendig und dann ist er trotzdem über die Blumen drüber gefahren und und und. Das war dann schon oft so, naja der Aufwand dann zahlt sich das aus und wie gut funktioniert es. Jetzt, wo er sich den Grund abscannen kann, ist natürlich der Barriere viel geringer wenn ich ihm sagen kann, naja da die Margaritenstöcke lasst du jetzt stehen, die mähst du erst in einem Monat ab, wenn sie verblüht sind im Prinzip.
Das macht es natürlich verführerischer, weil der Zugang schneller und einfacher geht.
**Eliot Mannoia:** Ja, ich glaube das Stichwort ist auch Verführung also diese Bequemlichkeit oder wenn es leichter geht, dann gehen wir Menschen oft den Weg den niedrigsten Widerstand.
**Manuela Machner:** Aber auf der anderen Seite, ich hätte ja gerne endlich, also ich habe die Metabrille von einer Kollegin getestet das ist ja ganz nett, dass ich da telefonieren könnte und heute im Prinzip auch Fotos machen kann, aber da ist der Pain halt auch nicht groß genug, dass ich sage, deswegen kaufe ich mir jetzt eine Metabrille mit meinen Gläsern drinnen.
Aber wenn natürlich an meiner Brille gleichzeitig mein Hörgerät wird, Hallo, weil ich schon ein bisschen schlecht höre, und dann gleichzeitig mein Telefon ist und gleichzeitig ich mir auch die Beschreibung einblenden lassen kann, mit wem rede ich jetzt gerade?
... Eine meiner größten
Schwächen ist, also wenn ich euch nicht erkenne oder einen Namen nicht zuweisen kann, es liegt nicht an euch, es liegt an mir.
Aber wenn man mir das... Ich glaube nicht, geht gerade, aber wenn mein Brille mir dann sagt, Elliot, dein Podcast-Partner, du kennst ihn von dort und dort, was glaubst du, wie happy ich dann bin? Also das wäre so eine KI-Funktion, auf die warte ich wirklich. Und ich schaue bei allen Brillen die so rauskommen, klassische Glasses, also nicht diese großen Dinger, wie weit die schon in dieser Richtung entwickelt sind.
Also auf das warte ich hart.
**Eliot Mannoia:** Ja, also wenn wir alle unseren eigenen KI-Assistenten haben, der dann überall, also entweder im Kopföhr dabei sein kann oder sogar im Roboter, also dann auch
Mir
**Manuela Machner:** ist aber der Kopfhörer da an der Brille lieber also ich muss den nicht nebenbei vorbeilaufen haben, der da sagt das ist der Elliot übrigens also ja
**Eliot Mannoia:** Nein, aber ich meine, dass es springt dass es überspringen kann. das ist wirklich von
**Manuela Machner:** Zuhause steht der Roboter und unterwegs habe ich ihn in der Brille mit sozusagen
**Eliot Mannoia:** eh wie der Film Her, dass dann wirklich diese Omnipräsenz da ist. Also wirklich von einem Device zum anderen einfach... Ja, metaphorisch
Ich meine, das haben wir im Kleinen haben wir es ja mit den mobilen Apps von ChatGPT, wo du im gleichen Account am Computer arbeitest am Handy mit ihr sprichst oder am Computer mit ihr sprichst Du hast einen Gesprächspartner auf der anderen Ebene am Computer, arbeitest einfach weiter mit deiner...
**Manuela Machner:** Assistentin sozusagen also da haben wir ja die anfänge haben wir jetzt ja schon in diesen unterschiedlichsten tools und ja irgendwann darf man nicht unterschätzen wann kommunizieren wir mit einer ki und mit einem echten menschen mir ist heute etwas viel schräges passiert die habe ich schon kurz erzählt ich habe Ich habe eine ChatGPT-Community auf WhatsApp.
Also meine Kunden, die ChatGPT haben, können mit mir in einer Community verbunden bleiben und denen schreibe dann immer, Achtung das ist neu, das gibt es und so weiter. Und heute hat es halt wieder eine Änderung gegeben und ich schnell auf WhatsApp gegangen und schreibe, das und das ist neu und dann kriege ich eine Antwort zurück.
Das ist spannend, dass das so neu ist und bla bla bla und das war irgendwie... Und ich lese die Antwort und denke mir, Wer hat die jetzt geschrieben, die Antwort? Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Und so schnell und so habe ich in, es gibt auf WhatsApp auch die Möglichkeit, mit ChatGPT zu kommunizieren, also eine WhatsApp-Nachricht an ChatGPT zu schicken.
Und statt in meine Community habe ich die Nachricht über ChatGPT an ChatGPT geschickt. Ups, ChatGPT ist ja da auch drinnen. Upsi Also die Frage ist schon auch bei dieser Implementierung der ganzen KI-Tours in unsere Kommunikationswege Ja, mit wem kommunizieren wir in Zukunft dann auch noch?
Mehr mit KI-Systemen als mit Menschen?
**Eliot Mannoia:** Ja, und da gibt es ja diesen eh schon längeren Witz, bitte fass mir diese fünf Punkte, extrahiere diese fünf Punkte in eine E-Mail für mich, dann schicke ich sie dir, dann machst du so, oh bitte fass mir diese E-Mail in fünf Punkte zusammen. Also...
**Manuela Machner:** Also das wäre so eine typische Aktion von mir, also wenn ihr von jemandem eine Mail von mir kriegt, das mehr als fünf Punkte hat, dann habe ich es nicht geschrieben.
**Eliot Mannoia:** Ich weiß, deine Kommunikation ist sehr zum Punkt.
**Manuela Machner:** Beim Elliot fehlt ja auch schon dieses liebe Elliot. Ich traue mich ihm einfach nur einen Link zu schicken mit dem Vermerk-Link oder dem Elliot zu schicken, wann, wo. Aber ich weiß, du nimmst mir das hoffentlich nicht übel. Der Elliot ist natürlich der, der sehr schön die Sachen mir schreibt und immer denke ich mir, boah.
**Eliot Mannoia:** Aber auch in Englisch in Englisch geht es leichter für mich.
**Manuela Machner:** Ja, die Sprachbarrieren sind ja in Wirklichkeit auch nicht mehr wirklich da. Und spannend wird es dann, wenn die Brille automatisch übersetzt oder am Ohr automatisch übersetzt wird, weil da gibt es ja schon Programme die Sprachübersetzungen machen oder auch am Handy gibt es Programme, wo wenn du mit jemandem telefonierst in China, der Chinesisch spricht, du Deutsch und du kannst dich unterhalten.
**Eliot Mannoia:** ja apple arbeitet daran und google mit kopfhörer also ja also wahnsinn auch hier wieder die zeit verflogen KI
ist, und war auch schon, seit einiger Zeit Omni Präsent . Vielleicht weniger bewusst, wir haben uns angeschaut, von Spam Filtern Vor vielleicht einem Jahrzehnt, dann die biometrischen Daten, um dein Handy zu entsperren, entweder mit deiner Gesichtserkennung oder mit Daumenabdruck. Social
Media, die Algorithmen wo wir als Gesellschaft
wirklich das erste Mal Gecheckt okay, so ganz ohne ist das nicht, das beeinflusst die mentale Gesundheit von den Teenagerinnen, dann kann man ja auch die ganzen Filter, wo man plötzlich eine Katze ist oder wie auch immer, dann die generative KI, seitdem ist es ja wirklich in
aller Munde. Also die KI verbreitet mehr und mehr und wo wird KI nicht sein, wie es bei der Manuela und bei mir in der Waschmaschine noch nicht. Wann wer weiß, wo wollen wir es vielleicht nicht haben? Dann haben wir vielleicht
besprochen, wie ist es im Gehirn, wollen wir vielleicht, dass es unsere eigene Interlligenz augmentiert? Ja Nein? Hier vielleicht auch positive Sachen, wie Menschen mit verschiedenen Einschränkungen kann es natürlich ein riesen Vorteil sein. Wenn ich gelähmt bin, oder eine Sehbehinderung habe, dass ich da wieder a n verschiedene
Sinne uns Lebensmöglichkeiten kommen kann. Also ein ganz spannendes Thema und unglaublich, wie verbreitet KI schon ist und wie es noch mehr verbreitet werden kann. Also, vielen Dank wieder fürs Dabeisein, jederzeit Kommentare, eure Inputs wo wollt ihr keine KI sehen in der Zukunft, bei welchen Devices oder welche Lebensverfahren. Auch ganz wichtig, von der Manuela erwähnt, die Kindererziehung, fand ich einen super Punkt.
Wollen wir da, wollen wir da KI für unsere Kindererziehung ins Spiel lassen? Vielen Dank und bis zur nächsten Woche.
**Manuela Machner:** Macht es gut, tschüss baba!