#63 KI-gestützte Entscheidungsfindung mit Fatemeh Ascari

Fatemeh-Shirin Ascari, Women in AI Ambassador und bei den ÖBB im Strategic Procurement, spricht über KI-gestützte Entscheidungsfindung in Unternehmen.

FAQ: KI-gestützte Entscheidungsfindung mit Fatemeh-Shirin Asargi

Wie verändert KI Entscheidungsprozesse in Unternehmen?

Fatemeh-Shirin Asargi von der ÖBB beschreibt, wie KI-gestützte Entscheidungsfindung in großen Organisationen funktioniert: Datenanalyse, Mustererkennung und Empfehlungssysteme unterstützen Entscheidungen, ersetzen aber nicht das menschliche Urteil.

Fatemeh-Shirin Asargi

Was bedeutet Women in AI für die KI-Entwicklung?

Fatemeh-Shirin Asargi engagiert sich bei Women in AI und Women in ICT. Sie erklärt, warum Diversität in der KI-Entwicklung entscheidend ist: Homogene Teams bauen homogene Systeme. Mehr Perspektiven bedeuten bessere, fairere KI.

Fatemeh-Shirin Asargi

Wie kann man KI-Entscheidungen transparent und nachvollziehbar machen?

Erklärbare KI (Explainable AI) ist ein wachsendes Forschungsfeld. Fatemeh-Shirin Asargi betont, dass besonders in kritischen Bereichen wie Beschaffung und Personalentscheidungen Transparenz über KI-Empfehlungen unverzichtbar ist.

Fatemeh-Shirin Asargi

Transkript

**Eliot Mannoia:** Hi, grüßt euch und willkommen zur nächsten Folge von Mind / Machine. Heute freut es uns wahnsinnig einen Gast bei uns wieder zu haben, die Fatemeh-Shirin Asargi. Sie ist bei ÖBB Strategic Procurement und Women in ICT Ambassador Online Und Women in AI, also verschiedene Leidenschaften Interessen.

Willkommen Shirin und wir haben auch heute hier die Manuela natürlich, die KI-Expertin im Tourismusbereich. Ich bin der Elliot Manoja, digitaler Psychologe Und danke Shirin, dass du heute unser Gast bist. Wie kommst du zu ÖBB Procurement, Women in ICT Ambassador, Women in AI, also was treibt dich an, was ist so deine Leidenschaft hinter diesen diversen Rollen

**Shirin Asgari:** Hallo Elliot, hallo Manuela, vielen Dank, dass ich heute dabei bin bei euch beim Podcast Mind Machine. Es ist mir eine große Freude

**Manuela Machner:** ich birnge

**Shirin Asgari:** langjährige Erfahrung als

**Eliot Mannoia:** Expertin

mich

**Shirin Asgari:** vor allem KI für Management und

**Manuela Machner:** und Unternehmensführung

**Shirin Asgari:** dementsprechend habe ich auch im Rahmen meiner Masterarbeit

**Eliot Mannoia:** zum erfolgreichen Einsatz von KI.

**Shirin Asgari:** sein. Danke nochmals für die Einladung

**Manuela Machner:** Dank. und

**Shirin Asgari:** ich

hoffe, dass wir ein sehr unterhaltsames Gespräch führen werden.

**Eliot Mannoia:** Das weiß ich jetzt schon. Sehr spannend.

**Manuela Machner:** Wie ist das eigentlich? Also ich komme ja eher, also mein Umfeld sind meistens kleine Unternehmen, da ist die Situation sicher ganz anders wie in den Unternehmen, mit denen du arbeitest oder so, wie halt

**Eliot Mannoia:** ÖBB ist mit einer großen.

**Manuela Machner:** Struktur. Sehr wie soll man sagen, herausfordernd vor. Einerseits natürlich menschlich herausfordernd weil jeder unterschiedlichste Zugänge hat, aber auch organisatorisch sehr herausfordernd.

Was siehst du die größten Herausforderungen in so großen Betrieben im Vergleich zu im Kleinen?

**Shirin Asgari:** Du

**Eliot Mannoia:** sagst es genau richtig Manuela

**Shirin Asgari:** sind größer Aber auch ein bisschen

**Manuela Machner:** anders Da haben

**Shirin Asgari:** wir

**Manuela Machner:** sehr viel mit Regulatorik zu tun in allen Aspekten

**Shirin Asgari:** sehr wichtige Regulatorien zu berücksichtigen

Nicht nur

**Eliot Mannoia:** den wirtschaftlichen Aspekt berücksichtigen

**Shirin Asgari:** soll

rechtlichen Aspekte Und das Thema Kultur zum Beispiel, da kommt auch wieder sehr viel zusammen, weil einfach unterschiedliche Bereiche des Unternehmens erfordern auch eine andere Unternehmenskultur aus meiner

**Manuela Machner:** sicht weil im technischen Bereich

**Shirin Asgari:** mindset als in der IT zum Beispiel.

**Eliot Mannoia:** oder in der Verwaltung

**Manuela Machner:** könnte ich mir auch vorstellen.

**Eliot Mannoia:** Wie siehst du aus deiner Sicht, dass die Führungskräfte eigentlich Entscheidungen treffen, was für Herausforderungen haben die, wenn die Entscheidungen treffen?

**Manuela Machner:** Trotz Grad dem Thema KI jetzt, weil das ist ja doch, ich kann mir gut

**Eliot Mannoia:** vorstellen

**Manuela Machner:** rechtes Und da hatten wir ja auch ganz klar eigenes Gesetz, eigene Regulatorien und gerade alles, was so out of the box war, war oft viel, viel schwieriger auch

**Eliot Mannoia:** Entscheidungen da drinnen dazu zu treffen, ja ich weiß nicht, wie es euch damit geht aber für mich ist das ein schwieriger ,

**Shirin Asgari:** Teil des Lebens, Entscheidungen zu treffen, weil wir Menschen... Wir treffen ja insgesamt täglich über 20.000 Entscheidungen. Welche Socken trage ich heute? Was esse ich zum Mittag? Was kaufe ich mir heute Abend ein?

Solche Entscheidungen, bis zu den wirklich strategisch unternehmerischen Entscheidungen. Und bei den Führungskräften ist es nochmals mehr. Ich habe mal gelesen, dass die Führungskräfte die Management-Ebene über 40% ihrer Zeit mit

**Manuela Machner:** Entscheidunge verbringt. und das ist schon jetzt sehr viel.

**Shirin Asgari:** ESG-Konformität, um schneller, agiler und digitaler zu werden.

Jetzt kommt auch noch das Und KI dazu. Und

**Manuela Machner:** Vielen dann und dann kommen auch noch

mehr

**Eliot Mannoia:** Entscheidungen zu treffen.

**Shirin Asgari:** im Jahr meine Strategie gemacht habe oder alle ein paar Jahre und dann

**Manuela Machner:** eigentlich meine Ruhe

**Shirin Asgari:** hatte

Themen kümmern.

Jetzt muss ich einfach ständig Meine Strategie ändern, meine Überlegungen ändern. Jetzt kommt ein neues Thema, da muss ich mich auch wieder anpassen. Also das ist sehr, sehr, es erfordert sehr viel Kraft, sehr viel Energie und es macht auch müde diese Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, wir kennen das von unserem Alltag auch. Wenn es so oft ist, dann die Psychologen reden von Entscheidungsoberlastung. Und

**Eliot Mannoia:** sinkt auch die Qualität

**Shirin Asgari:** von den darauffolgenden Entscheidungen. Je mehr, desto sinkt auch

**Manuela Machner:** dann die Qualität

**Shirin Asgari:** Irgendwann kann man das einfach nicht mehr so genau überlegen, alle Aspekte berücksichtigen und dann auch eben

zu

**Manuela Machner:** eienr Entscheidung

**Shirin Asgari:** kommen.

**Manuela Machner:** dann greift man einfach

**Shirin Asgari:** auf die schnellere oder einfachere Option oder man versucht aufzuschieben das Ganze. Das meine Beobachtung.

**Manuela Machner:** Ja haben ja das Thema bei Entscheidungen, dass wir auch immer das Gefühl haben, wir brauchen besonders viele Informationen, um möglichst natürlich die beste Entscheidung zu treffen. Ich habe aber das Gefühl, früher haben wir gar nicht so viele Informationen gehabt.

**Eliot Mannoia:** dass es ja in Wirklichkeit durch die vielen Daten.

**Shirin Asgari:** Mhm.

**Eliot Mannoia:** de fakto. Da grätscht vielleicht die KI wieder hinein.

**Shirin Asgari:** finde es auch so, dass uns KI dabei sehr viel helfen kann, weil wir können ja gar nicht so viele Informationen bei uns speichern quasi im Kopf, beziehungsweise auch nicht verarbeiten. Von daher solche Tools wie KI, die einfach große

**Manuela Machner:** Menge Daten

**Shirin Asgari:** historische Daten, wenn ich in eine Funktion... Ich starte jetzt mal in einer Management-Position und dann weiß ich nicht, was für Entscheidungen vor fünf Jahren getroffen wurden im Unternehmen.

Ich kann mich vielleicht ein bisschen umhören, aber so viele Informationen

**Manuela Machner:** bekomme ich nicht weil.

Vielleicht sind viele Personen

**Eliot Mannoia:** schon weg vom Unternehmen

**Shirin Asgari:** weiß alles, kann auch komplexe Zusammenhänge verstehen. Und

**Manuela Machner:** mir eine

**Shirin Asgari:** Basis vorbereiten, worauf mich dann meine Entscheidung treffen kann.

Von daher finde ich schon, dass uns KI sehr viel helfen kann

**Manuela Machner:** in dem Bereich

**Eliot Mannoia:** die wir treffen müssen, sondern auch die Vielfalt und die Komplexität und dann noch die Geschwindigkeit, also das sind alles Faktoren die da wirklich zu mehr Druck führen und auch diese Ungewissheit schaffen und Menschen hassen Ungewissheit, also wir gehen sehr schwer mit Ungewissheit aus und dann auch, wie die Manuela richtig gesagt hat, versuchen wir so viel Informationen zu bekommen.

Um das Risiko zu minimieren, weil wir wollen auch nicht in Schwierigkeiten kommen, wenn wir dann vielleicht eine Entscheidung treffen, die nicht fundiert ist oder dass wir uns dann gut rausreden können. Gibt es bei dir, hast du da ein paar Praxisbeispiele, wie die KI oder bei welchen Entscheidungsprozessen die KI da am besten vielleicht unterstützen kann?

**Shirin Asgari:** Ja, zum Beispiel bei den Vorstandsmeetings kann man sich vorstellen, da sitzen wirklich Menschen, die Ganz, ganz ganz wenig Zeit haben, die auch, wie ich vorher erwähnt habe, eine lange Agenda haben, was sie bearbeiten sollen von strategischen Themen und da kommt genau

**Manuela Machner:** so ein tool wie KI ins Spiel

und sagt

**Shirin Asgari:** gibt solche Optionen also zum Beispiel

**Eliot Mannoia:** Und habe, dass ich mich, in der ich hier bin in der ich hier bin, in der ich hier bin, in der ich bin

**Shirin Asgari:** für uns KI eben die Informationen, wie schaut es mit dem Markt aus, wie sind die lokalen Faktoren, wie sind die Kundenverhalten bzw.

**Manuela Machner:** prognostiziert

**Shirin Asgari:** einfach auch das Kundenverhalten

**Eliot Mannoia:** und dann kommt mit vorschlägen.

**Shirin Asgari:** der Region X eine Filiale aufmachst, hast du solche Faktoren Vorteile, aber solche Risiken konnten auch auftreten. Dann kann man als entscheidende Person sich überlegen, okay, was ist mir jetzt lieber?

Sind mir diese Risiken lieber oder die anderen Risiken? Wo habe ich bessere Chancen? Und dann entscheidet man basierend auf diesen möglichen Szenarien die von einer KI vorgestellt werden

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** wie lange dauert es noch, bis die KI entscheidet?, provokant gesagt?

**Shirin Asgari:** Wenn nicht ein paar Sekunden dann ein paar Minuten. Das ist das Gute daran. Aber natürlich vorausgesetzt, wir haben die richtigen qualitativen Daten auch dann dahinter. Das ist auch ein

**Eliot Mannoia:** eins sehr wichtiger Punkt

**Manuela Machner:** das war's. uns die KI dann auch, also das Spannende oder das vielleicht auch ein bisschen beängstigend ist, wenn die KI dann auch schon die ersten Entscheidungen trifft also vielleicht in kleinen Elementen ja, wenn ich eine Dienstreise mache, in welches Hotel bucht sie mich ein, ja, Und das Nächste ist dann, was lassen wir als Menschheit oder auch als Unternehmer natürlich zu sagen, wie weit berät mich ein KI oder wie bereit tut sie vor, selektieren auch schon.

**Shirin Asgari:** Ja,

**Eliot Mannoia:** genau da kommen wir wieder

**Shirin Asgari:** agents

**Eliot Mannoia:** eigentlich

**Shirin Asgari:** die generative KI, aber auch prädiktive KI miteinander kombinieren und dann

**Manuela Machner:** nciht nur

**Shirin Asgari:** nur Daten analysieren, sondern auch wirklich mit einer Entscheidung kommen, Entscheidungsvorschlag

**Manuela Machner:** und dann ist es natürlich

**Shirin Asgari:** ist es noch einfacher.

**Eliot Mannoia:** Wo siehst du da die Risiken oder die Herausforderungen?

**Shirin Asgari:** Risiken und Herausforderungen gibt es natürlich wie bei jedem Tool. Ich bin ein großer Fan von KI und den Nutzen die uns KI bringen kann,

Management-Ebene. natürlich muss man auch vorsichtig sein. Es geht darum, dass manchmal nicht

.

ganz

Ich weiß nicht, vielleicht habt ihr es auch so etwas erlebt, eben beim Arbeiten mit ChatGPT zum Beispiel. Da kommt etwas und man denkt, hm... Wieso eigentlich? Und was sind die Überlegungen dahinter? Das ist schon sehr wichtig zu wissen.

Fragt dieselbe Frage und kommen unterschiedliche Antworten raus. Oder einmal kommt gar keine Antwort raus, was zufriedenstellend ist. Von daher

**Manuela Machner:** Wobei manchmal wäre mir bei einer generativen KI lieber, sie würde sagen, sie weiß was nicht. Sie gibt mir eine Antwort, die falsch ist. Das muss man, also empfinde ich halt so. Oder falsch ist, aber die halt eigentlich gar nicht passt.

**Shirin Asgari:** Ja ich

**Eliot Mannoia:** Das ist, du meinst, spricht über was auch.

Die

**Shirin Asgari:** Gibt KI ist zu arrogant, sie gibt niemals zu

**Eliot Mannoia:** Hat immer was zu sagen, ne?

**Manuela Machner:** Deswegen heißt es DIE KI

**Eliot Mannoia:** na, oh. Aber was ich zum Beispiel, ich habe eine Geschichte gehört, die fand ich spannend oder ich glaube es war einfach ein Gedankenspiel. Es ruft ein Mensch an bei der Bank, um mitzuteilen, ich werde in drei Monaten meine Kreditzahlung für mein Haus nicht tätigen können. Und die KI antwortet, gut, rufen Sie bitte dann wieder in drei Monaten erst an.

Ja, und die Maschine hat so gesagt nichts falsch gemacht, weil jetzt muss man das noch nicht melden, erst wenn die Zahlung, also es war von einer IQ und Kompetenzperspektive alles richtig, aber von einer EQ, also Emotional Intelligence Perspektive Hat die Maschine nicht so ganz verstanden, dass da eigentlich etwas Trauriges dahinter ist, dass ein Mensch nicht seine Kreditzahlung machen kann.

Und das ist jetzt nur so ein kleines Gedankenspiel, aber wenn man das dann auf größere Datenmengen und Entscheidungen mit

**Eliot Mannoia:** übrigens auch ein riesen Fan von KI. Ich bin nicht der Skeptiker aber ich Ich versuche auch die menschlichen Komponente da auch immer mit zu berücksichtigen.

**Shirin Asgari:** Aber es gibt erklärbare KI. Es gibt so manche Tools wie LIME, die können dann die Entscheidungen von generativer KI im Nachhinein erklären. Das

**Eliot Mannoia:** super.

**Shirin Asgari:** spannend. Von daher bin ich Fan davon, wenn man wirklich KI für Entscheidungsfindung nutzt, dann sollte das Ganze auch erklärbar sein. Dann müsste man auch funktionieren Und alles verstehen, was dahinter steckt.

Wie kommt man zu dieser Empfehlung? Wie kommt man zu dieser Entscheidung? Also Mann nicht, aber KI.

**Eliot Mannoia:** Ja, ist auch AI eigentlich, also die KI, Mann, ja.

**Manuela Machner:** Ja, aber das ist ja auch der Fortschritt. Ja, eben, es ist ja die KI künstliche Intelligenz. Aber ich sage immer er wenn er wieder Bockmist baut.

**Shirin Asgari:** Dann ist es wieder .

**Manuela Machner:** Ja, es Ja, es ist ist ein bisschen trans bei mir die KI. Ich

.

Den unter Anführungszeichen Gedankenprozess der im Hintergrund passiert bei der KI, da muss ich sagen, das war für mich ein riesiges Aha-Erlebnis, wenn ich sozusagen diesem Selbstgespräch das erste Mal gefolgt bin oder die ersten Male, es hat sich ein bisschen so angehört,

**Manuela Machner:** erklärt sage ich jetzt einmal, die sich einmal mitzulesen damit man ein bisschen ein Gespür kriegt. das eine Thema ist, ich kann es vielleicht nachvollziehen, aber das andere Thema ist ja trotzdem, dass es schwer manipulierbar ist, sage ich jetzt einmal unter Anführungszeichen Ich kann es halt mit meinem Prompt oder Eingabe oder

**Manuela Machner:** gewissen Grad beeinflussen, aber... habe ich schon das Gefühl, das Ergebnis ist dann trotzdem sehr individuell um es einmal auszudrücken.

**Shirin Asgari:** Aber dann, wenn du schon weißt, wie deine KI, deine generative KI eben zu dieser Empfehlung gekommen ist oder zu dieser Output, dann kannst du auch vielleicht deinen

**Manuela Machner:** Definitiv ja. Vor allem wenn ich den Weg gewinne, war nicht denkbar. Ich finde es so cool, wenn ich sehe, wie sie den Weg eingeschlagen hat, kann ich anders bewerten wie ernst nehme ich das Ergebnis oder wie gerne akzeptiere ich dann auch das Ergebnis, sage ich jetzt.

**Shirin Asgari:** Genau

**Eliot Mannoia:** Stimmt. Ja, was nachvollziehbar ist.

**Shirin Asgari:** Aber es gibt auch dann, wenn wir von den Agents reden, also wenn die KI von uns auch die Entscheidung trifft oder Entscheidungsempfehlungen macht, dann müssen wir es auch definieren mit den Verantwortlichkeiten

.

ich jetzt eine HR-Managerin bin und ich bekomme zum Beispiel von meinem

**Shirin Asgari:** empfehlung für eine Beförderung und ich tue das auch dann.

Es kommt irgendwann heraus, dass es zwar keine gute

**Manuela Machner:** also ich predige zumindest in meinen Schulungen allen Leuten, wenn du etwas verwendest was die KI macht, dann am Ende des Tages bist du trotzdem der Verantwortliche. Weil ich sehe es trotzdem ein bisschen, mein Agent ist ja ein guter Begriff, finde ich auch. Wenn ich eine Assistentin auch hätte oder eine Mitarbeiterin oder was und die macht einen Fehler. Arbeite damit, dann habe trotzdem ich als Head die Verantwortung zu

**Manuela Machner:** die Verantwortung haben sollte.

**Eliot Mannoia:** Aber da spaltet es sich dann auch sehr, wenn ich eingebe oder

**Manuela Machner:** wo du nicht einmal mehr eingreifen kannst und das selbstfahrende Auto trifft die Entscheidung, die falsch ist, dann schaut die Geschichte ganz anders

**Eliot Mannoia:** man hat ein Prompt wo man nachweisen kann.

**Shirin Asgari:** ja.

**Manuela Machner:** Genau.

**Shirin Asgari:** Aber ich bin auch der Meinung, es ist auch etwas Positives, dass wir am Ende dann entscheiden dürfen und sollen auch. Und natürlich auch jede Entscheidung bringt immer Verantwortung mit sich.

**Eliot Mannoia:** ,

das Ja,

ist gut.

**Manuela Machner:** aber Gott sei Dank gehen wir es nicht komplett ab. Also dann müssten wir uns ganz neue Seinsfragen auch stellen, ja.

**Manuela Machner:** Weil wer beherrscht dann wen? Also es ist schon noch... Meine Intention, dass ich unter Anführungszeichen mein KI-Tool beherrsche, wenn man es so brutal ausdrücken will, oder steuere und ich nicht gesteuert werde.

Weil wenn ich die Entscheidung meiner Meinung nach nicht mehr treffe und nicht mehr auf Knopf drücken kann, so human in the loop, dann steuert ja die KI mich.

**Eliot Mannoia:** Wie siehst du da in diesem Zuge den Begriff Augmented Leadership statt Automatisierung, also wie siehst du das, dieses Zusammenspiel zwischen KI und Leadership

**Shirin Asgari:** Oh ja, das ist etwas, was ich sehr gerne habe. Wir haben auch kurz vorher darüber gesprochen, dass Entscheidung Entscheidungen beziehungsweise Entscheidungsvorschläge von der KI

**Shirin Asgari:** einer Managerin zu Hilfe.

Wenn man sagt, ja, es gibt zum Beispiel das Beispiel mit der Filialeröffnung im neuen

**Shirin Asgari:** ich als Mensch entscheide dann am Ende für etwas oder gegen etwas. ist es mit

**Shirin Asgari:** zum Beispiel, wie optimiere ich das Ganze. Und das ist jetzt nicht Automation, weil es passiert ja nicht alles automatisch Ich bekomme nur die Grundlage dafür und ich entscheide als Mensch, genau als letzte Instanz quasi für das Ganze oder gegen etwas. Das finde ich

**Manuela Machner:** Aber eigentlich entscheide ich zweimal, ob Verstehe ich es richtig? Eigentlich entscheide ich aber zweimal. Ich entscheide am Beginn welche Entscheidung will ich treffen am Ende des Tages, sage ich. Also was soll mir die KI

**Eliot Mannoia:** das ist eine gute Frage.

**Manuela Machner:** die mir dann erst am Ende dann ermöglichen sozusagen die zweite Entscheidung zu treffen, aus dem heraus. Weil ich glaube, wir reden oft

**Manuela Machner:** aus dem

**Manuela Machner:** system oder was auch immer.

**Shirin Asgari:** Absolut. Ich sehe es auch genauso, weil das ist dann die Vision, die von uns kommt. Ich sage, ich

**Shirin Asgari:** Und das ist

**Shirin Asgari:** die erste Entscheidung und die letzte Entscheidung liegt wieder bei uns.

**Eliot Mannoia:** Ich finde, da ist viel Potenzial Ich liebe diesen Ansatz von Einstein. Er hat gesagt, wenn er eine Stunde für ein Problem hat, dann verbringt er 55 Minuten damit, das Problem zu verstehen und nur fünf Minuten es zu lösen. Und ich finde, das kann man nicht genug unterstreichen wie wichtig das ist, die Vision oder das Problem, das man lösen möchte, am Anfang so klar wie möglich zu definieren.

Ja, finde ich sehr wertvoll.

**Shirin Asgari:** Aber ich finde, da kommen genau die menschlichen Fähigkeiten ins Spiel, so wie Intuition. Ich spüre, ich brauche eine Veränderung zum Beispiel Für

**Shirin Asgari:** spüre oder ich habe das Gefühl, mein Markt,

**Shirin Asgari:** nicht so stabil ist obwohl die KPIs immer noch stabil wirken Aber ich habe das Gefühl, nein, ich muss was

**Eliot Mannoia:** Vielen.

**Shirin Asgari:** die nie nachgebaut werden kann.

**Eliot Mannoia:** Super.

**Manuela Machner:** Ja, absolut spannend.

**Eliot Mannoia:** fragen, was du persönlich so an KI täglich nutzt? Also von privat, beruflich also wie schaut so ein Tag bei Shirin mit KI aus? Also beruflich, privat, welche Tools nutzt

**Manuela Machner:** Vielen

**Eliot Mannoia:** du?

**Shirin Asgari:** großer Ich Fan von OpenAI und GPT, ich

**Eliot Mannoia:** Vielen f len Dank.

**Shirin Asgari:** dann auch zum Vergleich manchmal Cl um

**Shirin Asgari:** beruflich weniger, eher für

**Shirin Asgari:** da habe ich noch sehr viele Präferenzen, die KI noch nicht weiß von mir.

**Eliot Mannoia:** Okay.

**Shirin Asgari:** aber ich verwende es für

**Shirin Asgari:** über aktuelle Themen und ich recherchiere dann über, ja, was ist neu

.

Einfach so viel schreibe und tippe

**Shirin Asgari:** tag, dass ich dann nicht mehr wieder am Handy tippen möchte. Einfach sofort den Knopf einschalten und fragen. ein zweites Google, würde ich sagen.

**Manuela Machner:** nicht, googelst du noch viel, Shirin das würde mich interessieren, weil ich google im Bruchteil von dem, was ich früher gemacht habe.

**Shirin Asgari:** Ich würde sagen, ich

**Shirin Asgari:** jetzt 20% und 80% sind immer so Fragen, die gestellt werden.

**Manuela Machner:** wir haben alle Informationen, wir haben eine Auswahl aller Informationen bekommen und jetzt bekommen wir Antworten.

Also

**Manuela Machner:** hat sich einfach sehr stark verändert, glaube ich.

**Eliot Mannoia:** Google war der Gatekeeper zu wissen, zu knowledge. Das ist Wahnsinn.

**Shirin Asgari:** natürlich, ja, so fantastisch aber jetzt geht es wieder nochmal

**Shirin Asgari:** von Deep Research nicht vertrauen, hundertprozentig weil wenn du reingehst in den Artikeln, dann liest du, dass es doch nicht so gewesen ist, wie das die KI interpretiert hat.

**Shirin Asgari:** Bezogen war auf deine Frage und weiß genau, wonach du suchst, dann kommt halt mit einer Antwort, die nicht hundertprozentig von diesem Artikel kommt oder von dieser Forschung kommt. Aber trotzdem bekommt man den Link dazu. Das finde ich gut. Da kann ich wirklich reinklicken und

**Manuela Machner:** und da sind wir wieder bei der Verantwortung,

**Manuela Machner:** ich das, glaube ich das alles eins zu eins oder schaue ich dann doch nach. Ich habe das letzte Mal eine Studie gehabt, da habe ich die Arbeitsmarktentwicklung mit KI, war das eh, was veröffentlicht wurde und ich habe gesagt, ich hätte gern dort die Passagen heraus und dann hat einmal alles auf Tourismus zugeschnitten und ich habe mir gedacht, boah, in der Studie steht so viel über Tourismus . Und nach der dritten Antwort ist mir das dann doch sehr, sehr sehr, sehr spanisch vorangekommen. Und dann habe ich auch zurückgefragt steht überhaupt über Tourismus was drinnen? Und dann hat so

**Manuela Machner:** über den Tourismus umlegen. danke, das war aber eigentlich gar nicht das, was ich wollte.

Ich wollte wirklich wissen, was da drinnen steht.

**Eliot Mannoia:** Aber da ist das Frag das PDF gut. Das ist ein Tool von einer österreichischen Startup, Dima und Matthias machen das, fragdaspdf.de, aber es ist eine österreichische Startup, die bearbeiten ein PDF wirklich gut Gut, weil oft JGPT macht dann Anfang und Ende und das Mitte nicht so gut und FragDos PDF kann ich empfehlen, das ist echt für Studierende, für Master, Diplomarbeiten, für Recherche, ist gut, ja.

**Manuela Machner:** Ja, Notebook-LM macht das auch sehr gut. Also ich glaube, es gibt die einen oder anderen Tools, die das können. Aber wir sind ja auch bequem als Menschen und wollen ja auch nicht immer wechseln zwischen Modellen

**Manuela Machner:** sind wir schon

**Shirin Asgari:** es kommt darauf an, wie eilig wir es haben oder wie wichtig das Thema

**Manuela Machner:** Ja, genau

**Shirin Asgari:** Fakten brauchen wir. Da müssen wir uns auch natürlich mehr Zeit nehmen.

**Manuela Machner:** Also wenn es eine Entscheidung ist über eine Millioneninvestition, haben wir hoffentlich mehr Zeit, als schnell einmal die zu fragen.

**Shirin Asgari:** Ja.

**Manuela Machner:** Gut ich glaube, es waren ganz spannende Einblicke die du uns gegeben

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** hast,

**Manuela Machner:** der genialste Spruch von dir heute ist für mich gewesen, generative KI ist einfach zu arrogant, um zu sagen, sie weiß was nicht, immer antworten egal ob es stimmt oder nicht. Aber es ist auch spannend zu sehen, welche Herausforderungen wir eigentlich auch in großen Unternehmen hab en

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Fragestellungen zu Entscheidungen zu kommen mit der Hilfe von KI und ich glaube, wir sind uns alle einig dass es nicht so um die es nicht darum geht, dass die KI für uns entscheidet sondern uns einfach

**Manuela Machner:** habe ich aber auch diesen Aspekt von dir gefunden, diesen... Wenn man mit KI-Systemen auch den Entscheidungsprozess beobachten kann. Also, dass es dann natürlich besser ist, dass man selbst dann die Entscheidung findet, also den Rechercheprozess beobachten

**Manuela Machner:** zu treffen.

Ich glaube, das sind schon wichtige Faktoren. Und trotz allem ist es, und ich finde es sehr cool, obwohl du ein bisschen vielleicht aus der Techie-Seite kommst für mich bist du halt der Techie, dass du den

**Manuela Machner:** und sagst man hat ja ein Gespür manchmal, man hat ja das Gefühl und sagt, und dass das nach wie vor eine Rolle spielt in den ganzen Entscheidungsthematiken. Und das Augmented Leadership war für mich noch keine Begrifflichkeit, sage ich jetzt ganz ehrlich, dass KI unterstützt ist, eine Führung uns diese Vorbereitung wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, die Vorbereitung mit Hilfe von KI-Systemen uns einfach unterstützt, schneller, einfacher, aber auch fundiertere Begriffe Entscheidungen vielleicht zu treffen, also wenn man aus dem Bauch heraus vielleicht auch entscheidet oder einfach aus vielen Daten, die man nicht mehr durchblickt und dann eigentlich immer sich auch vielleicht fragt weil man es nicht mehr durchblickt ist es richtig oder falsch.

**Shirin Asgari:** Genau.

**Manuela Machner:** wie viel das hergibt, oder?

**Shirin Asgari:** Unglaublich. Ich finde, dass die Synergien genau dann entstehen wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten In dem Fall Maschine ist ja die KI. Das ist

**Manuela Machner:** Hm?

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Shirin Asgari:** Keiner von uns, also von uns Menschen oder von der KI, kann so effektiv

**Shirin Asgari:** die wir mitbringen, aber auch die Objektivität, die KI mitbringt und die Analyse von riesigen Datenmengen die KI

**Shirin Asgari:** halt nicht. Ich bin noch

**Manuela Machner:** Untertitelung

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Shirin Asgari:** gibt, die uns das Leben erleichtern und auch natürlich die Qualität von unserem Leadership, von unserer Führung, von unseren Entscheidungen so positiv einfließen kann.

**Manuela Machner:** Super, danke, Shirin. Gut ich würde sagen, wir freuen uns aufs nächste Mal, wenn ihr mit dabei seid bei unserem

**Manuela Machner:** schieber haben, was schon da alles möglich ist.

**Shirin Asgari:** Danke

**Manuela Machner:** wünsche euch noch einen schönen Tag.

**Shirin Asgari:** Es hat mich auch sehr gefreut mit euch darüber zu

**Manuela Machner:** Danke,

**Eliot Mannoia:** du als Gast dabei warst

**Manuela Machner:** dann alles Tschüss Baba