#61 Ist KI empathischer als der Mensch?

Manuela Machner und Eliot Mannoia stellen eine provokante Frage: Ist KI vielleicht empathischer als wir Menschen? Sie diskutieren, was Empathie wirklich bedeutet und ob Maschinen das leisten können.

FAQ: Ist KI empathischer als der Mensch?

Ist KI empathischer als Menschen?

Manuela Machner stellt die provokante These: KI-Systeme reagieren geduldig, urteilen nicht und sind immer verfügbar. In manchen Situationen erleben Menschen KI als empathischer als echte Gesprächspartner. Aber ist das echte Empathie?

Manuela Machner

Was ist der Unterschied zwischen simulierter und echter Empathie?

Eliot Mannoia erklärt als digitaler Psychologe: Echte Empathie bedeutet, die Gefühle eines anderen wirklich zu spüren und darauf zu reagieren. KI simuliert Empathie durch Mustererkennung. Das kann hilfreich sein, ist aber keine echte emotionale Verbindung.

Eliot Mannoia

Wann ist KI-Empathie hilfreich und wann problematisch?

Hilfreich: bei Erstkontakt, Routinegesprächen und wenn Menschen keine menschliche Unterstützung haben. Problematisch: wenn Menschen echte menschliche Verbindungen durch KI-Interaktionen ersetzen und soziale Fähigkeiten verkümmern lassen.

Eliot Mannoia

Transkript

**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind&Machine. Ich bin Manuela Machner, Spezialistin für KI im Tourismus. Und heute wollen wir über eine etwas provokante Frage diskutieren. Ist die KI vielleicht empathischer als wir Menschen?

**Eliot Mannoia:** Ja, und hallo von meiner Seite, Eliot Mannoia, digitale Psychologe. Und in diesem Podcast wollen wir in diesem kurzen Format euch einfach inspirieren aber Gedankensanstoße geben.

**Manuela Machner:** Die Welt der KI

**Eliot Mannoia:** wie es uns Menschen beeinflusst. Und ja, wir fangen sehr provokativ heute an. Manuela, was meinst du? Kann die KI empathischer und mehr emotionale Intelligenz haben?

Oder zumindest vorscheinen als ein Mensch

**Manuela Machner:** Ich glaube, dass wenn man spricht mit KI-Systemen, man manchmal wirklich das Gefühl hat, da ist jemand netter auf der anderen Seite, der mit uns kommuniziert. Und ich glaube, dass das Potential dieses Nachahmen von Empathie Durchaus da ist. Ich meine, es gibt ja, du hast gerade vorhin erzählt, diesen Turing-Test.

Magst du einmal erklären, was der Turing-Test ist?

**Eliot Mannoia:** Ja, genau, das war der Alan Turing, britischer

**Manuela Machner:** Mathematiker und den Test den er vorgeschlagen hat um zu sagen wann ist eine Maschine

**Eliot Mannoia:** wirklich

wie auch immer, wenn der Mensch nicht weiß, dass er mit einer Maschine Mit einer Maschine kommuniziert.

Dann besteht das so gesagt im Turing-Test. Dann hat die Maschine eine Intelligenz erreicht, die als wirklich so gesagt intelligent Festgelegt werden kann. Und ich finde, auch vor ein paar Jahren schon, wenn der Alan Turing da mit

**Manuela Machner:** diversen online KI-Tools.

**Eliot Mannoia:** eine Maschine ist, aber es wird ja immer besser und besser. Und ja, also ich glaube jetzt. Aber ja, die Definitionen sind noch immer ein bisschen schwammig und manche Leute Die passen sich so schnell an. Also für mich ist es noch ein Wunder, was alles möglich ist, aber manche Menschen passen sich so schnell an und sagen, ja,

**Manuela Machner:** ja das ist ja auf

Dank.

**Eliot Mannoia:** jeden Fall kein Mensch, das ist also keine Intelligenz das ist nur eine Maschine.

Ja, aber es ist ein Wahnsinn. Es ist ein Wahnsinn, was es machen kann. Aber ja, also...

**Manuela Machner:** Naja, bei diesem Test geht es ja auch nicht nur um so Faktenfragen, sondern da geht es auch darum, inwieweit kann die Maschine so zwischenmenschliche Untertöne, also auch so, wie kann sie erkennen, eine gewisse Art von Zynismus vielleicht oder eine gewisse Art von wie soll man sagen, wenn wir... Offen kommunizieren und ganz klar kommunizieren, dann glaube ich haben wir zumindest in den letzten zwei Jahren schon erlebt, dass KI-Systeme da sehr gut kommunizieren können, aber sie verstehen natürlich so einen zweideutigen Humor vielleicht nicht immer und das wird auch schon besser.

Also ich habe das letzte Mal, das ist jetzt schon wieder ein bisschen her, das spannende Erlebnis gehabt, Dass ich eine Frage gehabt habe, also ich habe im Auto etwas gesucht also eine Funktion weil ich mit einem fremden Auto unterwegs war und habe halt ChatGPT gefragt, wo könnte in dieser Marke in diesem Auto diese Funktion zu finden sein. Ich war eigentlich zu faul das Handbuch durchzulesen oder mir da was rauszusuchen.

Und dann hat sie mir erklärt bei diesem Auto, bei dieser Marke von diesem Baujahr müsste es Einen Drehschalter geben. Und ich habe das versucht, das hat funktioniert und sage Danke, das hat funktioniert. Und ChatGPT sagt mir dann Toll du hast den Dreh raus! Achtung Wortwitz! Und da gestehe ich, habe ich auch kurz einmal gedacht, ernsthaft, du, erstens sie hat eine Wortspielerei gemacht, ja, eine passende Wortspielerei und hat dann auch noch gesagt, dass das eigentlich ein Wortwitz ist.

Ich glaube, ich hätte es nicht gecheckt wenn sie einfach nur gesagt hat toll, dass du einen Dreh raus hast, ja, also sie hat das, ja, also das das das da sieht man schon, dass sie verwendet diese, Diese Wörter und diese Befindlichkeiten, die wir auch im Alltagsgespräch haben.

**Eliot Mannoia:** Ja und auch wenn es dann wirklich in Richtung Therapie geht, weil eine Inspiration für diese Folge war ja auch, dass vor kurzem in einer Studie ChatGPT den Turing-Test so gesagt bestanden hat, weil Patientinnen, also es war… Eine Simulation mit Therapie, also Psychotherapie in einer Simulation wo Patienten nicht unterscheiden oder

**Manuela Machner:** ganz

**Eliot Mannoia:** es war wirklich 50-50 fast, konnten kaum unterscheiden ob es ein Mensch oder ChatGPT war und haben sogar ChatGPT als einfühlsamer eingestuft als den echten Therapeut, Therapeutin.

**Manuela Machner:** Also das wollte er uns zu denken geben, oder?

**Eliot Mannoia:** Ja unglaublich. Und ich weiß, vor wirklich noch ein paar Jahren haben wir noch gesagt, Kreativität und Empathie, das sind die Domäne, wo die Maschinen nie hinkommen werden. Und jetzt sind wir

**Manuela Machner:** da und wenn man das dann noch

**Eliot Mannoia:** untertönen, die Kameras... Und die Mikrofone von den Maschinen können in unseren Tonstimmen Mikrosignale aufnehmen, die wir als Menschen nicht mal wahrnehmen können

und

**Manuela Machner:** werden

**Eliot Mannoia:** anhand von Mimiken und Gesten und Stimmlage sogar Sachen erkennen können, die vielleicht sogar uns nicht bewusst sind und die wir dann vielleicht mal sagen können, kommt natürlich AI-Act im Spiel und mit biometrischen Daten und inwiefern Aber technisch wäre es, glaube ich, jetzt sogar schon möglich, dass eine Maschine mit Kamera und Mikrofon

wenn

**Manuela Machner:** sie dir beim Reden.

Vielen

**Eliot Mannoia:** auch nicht aufgefallen. Also, unglaublich was technisch da schon möglich ist und noch mehr möglich werden wird.

**Manuela Machner:** Ich habe da ein ganz spannendes Projekt gehört vor einem halben Jahr, ich weiß nicht genau wo das war, ich glaube in der Schweiz, aber da nagel mich nicht fest auf das. Da haben sie Mitarbeiterbefragungen gemacht, du kennst diese Mitarbeitergespräche. Vor allem ist es da um die Blue-Color-Workers gegangen, also die Arbeiter.

Und da so die Thematik die interessieren ja oft nicht diese digitalen Ausfülle, wie zufrieden bin ich und wie gut geht es mir. Und sie wollten feststellen, wie ist die Zufriedenheit, wo gibt es Problematiken, wie könnte das funktionieren. Und dann haben sie ein Projekt gemacht, in dem sie die Leute einfach sprechen konnten und sagen konnten, gefällt mir, gefällt mir nicht Und es war aber nicht klassisch nur dieses, ich spreche darüber, sondern sie haben es auch semantisch analysiert Sie haben es aufgrund der Untertöne, aufgrund der Dinge, die dann mitgeschwungen sind in der Stimme und in der Ausdrucksweise, Ich glaube, dass es damals noch nicht die Stimme war, sondern die Ausdrucksweise also die Wortwahl aufgrund dessen analysiert, da gibt es in Wirklichkeit einen Konflikt.

Das ist so dieses, eigentlich geht es mir gut, eigentlich passt doch alles, die meisten Kollegen sind eh voll engagiert, ich komme meistens mit meiner Arbeit klar, also du kannst ja schon relativ viel aus diesen Dingen herauslesen Dadurch konnten die eine Mitarbeiterzufriedenheitssteigerung machen, weil sie erkennen konnten, in welchen Abteilungen, in welchen Bereichen gibt es offensichtlich verstärkt Probleme und konnten da gezielter hinarbeiten.

Wobei man sagen muss, wenn es dann erfahrenen Human Resource Mitarbeiter hätte, der diese Gespräche führt, würde der das vielleicht auch raushören. Und jetzt haben wir ja schon die Thematiken also semantische Analyse geht ja schon. Ich habe ein paar Testungen gemacht mit amerikanischen Tool und da sprichst du mit dem Und dann zeigt er dir, wie deine Stimmung ist.

Also der zeigt dir, bist du zornig bist du aufgeregt, bist du neugierig bist du gleichmütig. Natürlich kannst du es übertölpeln indem du deine Stimme bewusst einsetzt. Ja, und da sind solche Dinge, wozu braucht man sowas überhaupt, also wenn du eine Callcenter-KI hast, dann ist sowas natürlich relevant, weil es ist ein bisschen blöd wenn ich Fuchsteufelswild anrufe und dann der Chatbot im Prinzip sagt, tut mir leid ich kann dir nur nicht helfen und dementsprechend also da sind sicher noch viele Entwicklungsmöglichkeiten

**Eliot Mannoia:** Ja, und auch da wieder psychologische Typen oder Vorsichtsmaßnahmen.

**Manuela Machner:** ich habs schon erwähnt mal Die Dr. professor

Dank

**Eliot Mannoia:** sie haben von den Anrufer, haben sie diese Sentimentanalysen gemacht und haben gesagt, ah ok, der ist schlecht drauf, bitte sag das, der ist gut drauf, bitte sag das und die Mitarbeiterinnen mussten wirklich nur was Vorgekautes

**Manuela Machner:** vorlesen Die KI.

**Eliot Mannoia:** alles vorgegeben Aber was ist passiert?

Die Motivation ist gesunken, denn wenn der Mensch wirklich dann nur noch rot oder grün drücken muss und nicht mehr nachdenken muss und wirklich nur

**Manuela Machner:** alles vorgekaut bekommt

**Eliot Mannoia:** ist es möglich.

**Manuela Machner:** Ja, ich glaube aber auch, wenn du so vorlesen solltest, Texte du hast ja eine persönliche ah Empathie als Mensch. Außer du hast gewisse Störungen. Das heißt, da ruft jemand an mit irgendeinem Problem und du hast das Bedürfnis in irgendeiner Art und Weise auf ihn zu reagieren.

Natürlich machen vielleicht geschriebene Worte es einfacher das abzulesen keinen Fehler zu machen, strategisch gesehen. Aber in Wirklichkeit Glaube ich, dass es emotional auch ganz, ganz schwierig ist. Jetzt sagt er, um Gottes Willen und mein Kind und ich weiß nicht und ich erreiche ihm das nicht, weil das nicht geht und keine Ahnung oder mein Job hängt dran, weil das Internet nicht funktioniert.

Und du sagst dann, wir sind bemüht um zu helfen. Unsere Techniker machen das. Dann glaube ich, ist das ja auch emotional für einen selbst, seine Emotionen nicht ausdrücken zu dürfen, die man ja hat. Dieses Mitgefühl, dieses Mitleiden ist ja auch eine Wahnsinnsbelastung stelle ich mir vor. Abgesehen davon, dass du irgendwann das Gefühl hast, du bist der Roboter.

Aber ich glaube, du gerade am Anfang wahrscheinlich stumpfst oder auch ab aber am Anfang denkst du, ich will was anderes sagen.

**Eliot Mannoia:** Ja, aber im Gegenteil hoffe ich, die Maschinen dass wir diese Transition, also diesen Übergang von Mensch auf Maschine, da auch nicht… Zu unempathisch

**Manuela Machner:** agiert.

**Eliot Mannoia:** nicht, was ja eigentlich eine traurige Nachricht ist, weil die Person vielleicht sein Zuhause verlieren könnte

**Manuela Machner:** und die Maschine antwortet einfach OK.

Dank. sie erst in drei Monaten wieder anrufen Ja, also die Maschine hat überhaupt nicht gecheckt dass es eigentlich eine sehr geladene Information war und sehr traurig sondern hat gesagt, okay, du ruf einfach in drei Monaten an, jetzt können wir dabei nichts machen.

du sagst es aber auch richtig Dank.

**Eliot Mannoia:** Sicht, einer der größten Probleme in der Gesellschaft, die wirklich die Empathie beeinflusst auch, ist einfach Zeit, diesen Zeitdruck. Wenn Leute in Urlaub sind, sind sie viel netter und freundlicher und einfühlsamer, als wenn sie im Hamsterrad gleich am Montag am Weg zur Arbeit sind.

Und wir haben es leider in der Gesellschaft so geschafft, dass wir wirklich zu Optimierungsmenschen geworden sind. also natürlich nicht alle, aber es ist schon dieser Optimierungszwang da. Und

**Manuela Machner:** wenn

Vielen Dank. wir uns irgendwie als Gesellschaft mehr Zeit, und das ist ja die Hoffnung mit Technologie und mit KI, dass wir mehr Zeit haben.

**Eliot Mannoia:** Es geht ja nicht darum, dass wir einfach, ich habe jetzt mehr Zeit, also kann ich mehr arbeiten.

**Manuela Machner:** Dank.

**Eliot Mannoia:** Leider. Die Business-Trips früher, als ich vom Büro weggegangen bin, es aus. Da war kein Kontakt mehr. Am Weg zum Flughafen keine Arbeit mehr Am Flughafen

**Manuela Machner:** Untertitelung jetzt des keine Arbeit jetzt erreichbar

2020 und das beeinflusst schon auch unsere empathische Kapazität, würde ich sagen.

Ja, das Spannende wird ja jetzt sein, überlegt jetzt, ist aber mein E-Mail-Programm empathisch? Weil mein Outlook-Copilot schreibt dann ein empathisches E-Mail zurück, danke für dieses E-Mail. Bei mir ist das nicht schwer, in meiner E-Mail-Kommunikation dass mein Programm empathischer ist als ich, weil ich nicht so diese Liebe und Danke und herzlich, sondern ich bin immer so Punkt Punkt, Punkt.

Und das ist auch einerseits geschuldet natürlich dem Thema Zeit. Wie viel Zeit investiere ich, um da zu schreiben, liebe Frau Monika vielen herzlichen dank und so aber vielleicht auch diese diesen persönlichen mindset also dass er dieses wie man ausgerichtet ist persönlicher und da glaube ich durchaus also wenn man alle die von mir ein e mail klingt das mehr als fünf zeilen hat und wo bla bla drinnen steht das haben nicht geschrieben nur dass also ich glaube ich glaube die die frage wird nur sein Für mich sind die KIs so empathisch was bedeutet das für uns?

Also ich muss ja nicht mehr empathisch ein E-Mail schreiben, weil das macht mein Co-Pilot und ich muss vielleicht auch nicht mehr empathisch meine Blogbeiträge schreiben, weil das macht ja ChatGPT und ich muss selber nicht mehr empathisch am Telefon sein, weil mein KI-Assistent das Telefon abhemmt Was bedeutet das?

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** ist das eine Steigerung dann, dass ich sagen kann, okay, ich bin viel mehr private Person, weil ich in diesem Businessumfeld alles abgeben kann und trotzdem nach außen empathisch wirke? Oder muss ich, weil ich weniger selbst interagiere mit Menschen, weil das ja meine ganzen technischen Tools machen,

**Eliot Mannoia:** Ja,

**Manuela Machner:** meine Empathie dabei?

**Eliot Mannoia:** wenn wir... Die KI oder einfach Technologie, ob das jetzt Automation ist oder wie auch

**Manuela Machner:** immer dann

Dank eigenen Fähigkeiten zu augmentieren Sehe ich da schon sehr große Bedenken für die Gesellschaft. Wir haben jetzt schon die Social Skills, die weniger und weniger werden.

**Eliot Mannoia:** Und wenn wir uns vermehrt auf diese Technologien stützen, um uns zu verbessern, um Einsamkeit zu minimieren, um Gesprächspartner zu haben, einfach um Produktivität und Effizienz, alles schön und gut.

**Manuela Machner:** aber

**Eliot Mannoia:** mit Social Skills, ja, vielleicht... Müssen wir da auch aufpassen. Das ist ein ganz, ganz spannendes Thema.

Es gab auch sogar 2014

**Manuela Machner:** gab es eine Studie

**Eliot Mannoia:** und so. Also wirklich eine ausführliche Empathiestudie vor dem Ferienlager gemacht Dann wurde ihnen ihre Devices weggenommen, also kein Handy und so, für eine Woche oder zwei Wochen Ferienlager und nachher wurde die Empathie

**Manuela Machner:** wieder gemessen

**Eliot Mannoia:** erodieren, kann man das in Deutsch sagen, erodieren,

**Manuela Machner:** Ja.

**Eliot Mannoia:** erodieren Empathie. Ist mit studien auch schon bewiesen und das wird vermehrt passieren wir müssen deswegen nur aufmerksam und vielleicht auch dagegen wirken genau wie wir ins fitness center gegen um wir gehen ins fitness center um dagegen zu arbeiten dass wir da und sitzen wie jetzt wie ich vielleicht werden wir auch irgendwie aktiv was machen müssen mehr social events und solche sachen und

**Manuela Machner:** Ja, also wenn du dir überlegst, diese Auswirkungen, also allein die Vorstellung, also wenn du Wir zwei beschäftigen uns ja ganz viel mit dem Thema KI, aber wenn ich ganz oft in meinem privaten Umfeld mit Leuten rede, die ja null Vorstellungen oft haben, was KI ist, letztes Mal hat eine Dame zu mir gesagt, das kann ich alles in Google aufmachen, und ich habe gesagt, so schaut es nicht aus.

Dann die können sich ja gar nicht vorstellen, dass jetzt eine Stimme mit Ihnen empathisch spricht, so wie eine Nachbarin oder ein netter Bekannter oder eine nette Bekannte die mir Ratschläge gibt, die mit mir interagiert Auch sprachlich interagiert. Und das in einer ganz, ganz netten und ganz persönlichen Art und Weise.

Man muss sich ja vorstellen, das ist eigentlich unvorstellbar. Wäre es für uns doch auch vor zwei, drei Jahren gewesen, dass wenn wir einen Rat bräuchten Einen persönlichen Rat bräuchten und niemand gerade verfügbar ist, ich eine KI fragen kann. Und ich habe mir das schon erlegt, ehrlicherweise. Ich habe jetzt über ein Projekt mit einer Gewaltschutzorganisation zu tun gehabt und habe mir dann gedacht, naja...

Vielleicht wäre das für die Frauen, die betroffen sind, ein guter Sparing-Partner Warum? Nicht nur, weil die KI empathisch antwortet Die KI kann auch fachlich kompetent vielleicht sagen, wie gehe ich mit einem gewalttätigen Menschen um, wie gehe ich mit einem Narzissten um, was sind so Trigger-Dinge, die diesen provozieren, die die Situation verschlechtern.

Das System ist 24-7. Da und erreichbar, also natürlich gibt es auch Hotlines, aber da hast du dann wechselnde Personen, das System könnte mich begleiten auf meinem Weg und was natürlich auch dazu Ich muss nicht mich bloßstellen, weil ich glaube eines der größten Probleme ja auch das ist, zuzugeben dass man Hilfe braucht, zuzugeben dass das nicht so läuft und wo man auch sagt, okay, die Gesellschaft wird das irgendwie einordnen vielleicht kritisieren oder sagen, dann geh doch einfach und du weißt aber, es funktioniert nicht einfach zu gehen bei Gewalt oder für dich funktioniert es nicht.

Und ich habe dann ganz spannend gefunden. Die Systeme sind ja schon so empathisch in der Kommunikation, dass so ein Mensch sich vielleicht aufgehoben fühlt und gar nicht mehr im ersten Step vielleicht ins Zentrum gehen muss, weil die Hürde viel größer ist.

**Eliot Mannoia:** also

**Manuela Machner:** Dinge uns helfen, dann sollten wir sie natürlich auch nutzen.

**Eliot Mannoia:** ich finde als erste Instanz auf jeden Fall...

**Manuela Machner:** weil in der Hosentasche Dank.

**Eliot Mannoia:** ob es jetzt Frauenhilfe oder es gibt auch Männerhilfe und so weiter anzurufen,

**Manuela Machner:** Vielen Dank

**Eliot Mannoia:** man eine lokale Nummer anruft, wissen die rechtlichen Bedingungen und wissen auch, ah du, schau, in dem Bezirk gibt es eine Stelle oder du kannst auch hier mal vorbeischauen.

Und dieses lokale Wissen und dieses menschliche Kontakt würde ich zumindest als zweite, dritte Möglichkeit schon auch noch weiterhin in Bezug ziehen. Aber

**Manuela Machner:** hoffe, es passt.

**Eliot Mannoia:** Thema und ich rede auch mit KI schon so natürlich. Ich habe gerade vor ein paar Wochen 12, 13 Stunden vor dem Bildschirm gesessen und dann habe ich mir gedacht, okay, ich kann nicht mehr arbeiten, aber ich muss noch

**Manuela Machner:** ein bisschen vorbereiten und.

**Eliot Mannoia:** habe dann einfach in der Küche während dem Kochen einfach den Ohrstöpsel rein und habe mit ChatGPT gesprochen.

So, hey du, ich habe jetzt ein Workshop, dieses Thema, es geht um Cyberbullying Bullying und so weiter, kannst du mir da einfach ein bisschen mehr Infos geben, welche Fälle es gibt, zum Beispiel in Österreich

**Manuela Machner:** oder in der Dachregion und es war wirklich.

**Eliot Mannoia:** wo ich so gesagt weiter arbeiten durfte aber im Gespräch so gesagt mit einem

**Manuela Machner:** Vielen.

**Eliot Mannoia:** Berater. dann, spannend, das fand ich sehr interessant, habe ich als Prompt gefragt, du ChatGPT, Was für spannende Gespräche hast du schon heute gehabt? Was waren für dich so wirklich spannende Gespräche weltweit? Und das war ziemlich cool. In Südamerika hat mich eine Lehrerin gefragt, wie sie das und das in Schule einbringen kann. Ich weiß nicht, ob das stimmt oder nicht, aber er hat mir von diversen Gesprächen natürlich keine Namen oder jetzt genauen Geografien, er hat mir von Gesprächen weltweit erzählt. Und

**Manuela Machner:** erschreckt mich gerade gewaltig. Also stell dir vor, der sagt jemandem in Amerika, wenn ich eine konkrete Frage habe, auch wenn er nicht weiß, dass ich es bin, oder eine konkrete Diskussion über irgendwas Besonderes vielleicht auch im Internet, In meinen Ideenwelten und sonst was und der sagt dann dem Amerikaner, ja, ich hatte ein spannendes Gespräch mit einer Österreicherin, Europäerin, vielleicht egal, die möchte ein neues Produkt auf den Markt bringen, das so und so funktioniert.

Und der Amerikaner über meine Produktidee Bescheid ich meine, upsie Also wenn das wirklich tatsächlich die Frage ist, das muss man ja auch sagen, ChatGPT halluziniert ja ganz gerne, ob das eigentlich Halluzinationsthemen sind, aber spannende Idee, ich wäre noch nie auf die Idee gekommen, ChatGPT nach Gesprächen mit anderen zu befragen.

Das steht auf der nächsten auf meiner Prompting-Liste.

**Eliot Mannoia:** es war ein bisschen spooky. Aber interessant, aber es war halt schon auf der Oberfläche. Es war so AI

**Manuela Machner:** also...

**Eliot Mannoia:** also Landwirtschaft oder so diverse Ideen aber jetzt nicht das Spezifische. Aber vielleicht kann man, ich habe jetzt auch nicht

**Manuela Machner:** die Frage ist, wie es mir jetzt in die Stimme liegt. Da habe ich jetzt ganz viel zu tun, wenn ich irgendwann einmal Zeit habe und mit ChatGPT allein bin.

Oder sie zu fragen, was die genialsten Ideen sind, die die Leute zum Thema Kaim-Tourismus haben. Also, naja...

**Eliot Mannoia:** Ja, und was

**Manuela Machner:** Vielen Dank.

**Eliot Mannoia:** noch sagen wollte, ist mit der emotionalen Intelligenz, weil es gibt ja mit der emotionalen Intelligenz wahnsinnig viel, was man dazu sagen könnte. Was ich oft als kurze Definition sehr spannend finde, ist, es ist der Raum zwischen Reaktion und Antwort. Und in diesem Raum, also ein Kunde von mir hat das mal sehr schön gesagt, in der Emotion ruhig bleiben oder die Ruhe in der Emotion. Und ich finde da, Hat KI auch einen Vorteil weil wir tendieren ja schon sehr schnell zu reagieren und ich glaube, wir haben alle das Gefühl, die E-Mail hätte ich besser

**Manuela Machner:** Dank.

**Eliot Mannoia:** entladen können oder ich hätte mich zuerst ein bisschen vielleicht beruhigen können,

**Manuela Machner:** Vielen Dank.

**Eliot Mannoia:** reagieren kann, aber durch die Rechenleistung und weil sie keine Emotionen hat, doch noch sehr rational.

**Manuela Machner:** Naja, wobei ist es wirklich das, was wir wollen? Also, damit habe ich ein Problem, weil ich sage, das ist, das macht uns alle gleich, ja. Also, in dem Moment, wo wir immer überlegen, was, also ich bin halt überhaupt nicht der Typ ja, also ich bin nicht sehr überlegt oft. Aber es macht mich ja auch aus als Mensch.

Dadurch bin ich leidenschaftlich und dadurch bin ich vielleicht laut und vielleicht auch dominant im Reden oder, oder, oder. Aber ich bin nicht vorhersagbar. Ich bin nicht Standard. Ich bin nicht austauschbar. Und ich glaube, das macht...

**Eliot Mannoia:** schon. Das macht aus, Leidenschaft

**Manuela Machner:** Genau, und das kann KI auch imitieren. KI kann ja auch leidenschaftlich reden.

Und wenn du den als advanced voice mode vor allem die Amerikaner nutzt, da denkst du ja manchmal echt um Gottes willen. Weil die Amerikaner immer so auftreten, oft sind sie so dieses übertrieben freundlich nette liebevolle. Aber sie kann schon auch Leidenschaft imitieren. Aber trotzdem ist sie eben immer überlegt und ist sie immer strategisch und ist sie immer...

Korrekt nach ihren Ermessen. Und ich glaube, da haben wir schon den Riesenunterschied wenn wir schon von emotionaler Intelligenz reden. Diese Imitation der emotionalen Intelligenz weil in Wirklichkeit ist das ja nichts anderes. erkennt die Muster, wie tun Menschen klassischerweise auf irgendetwas reagieren und wie macht es Sinn und wie sollte sie reagieren.

Und da ist schon noch der große Unterschied, sie wirkt vielleicht empathischer, weil sie sagt, du tust mir so leid und das ist schön und ich helfe dir und so was weiß ich. Aber sie wird ja nie die Wadl fiere richten Also jetzt weiß ich nicht, ob es den steirischen Begriff heute hat. Wir haben heute den Tag der Sprüche, die der Eliot nicht versteht.

Wadlführe richten heißt, jemandem zu sagen was er zu tun hat.

**Eliot Mannoia:** Okay.

**Manuela Machner:** Und zu sagen Du bist am Holzweg und machst das jetzt völlig anders. Das macht die KI halt nicht. Und das, glaube ich, ist eigentlich der große Unterschied, den wir Menschen schon haben und auch hoffentlich behalten. Und auch dieses, was die KI noch nicht macht, was aber sicher kommen wird, ist dieses Proaktive.

Das heißt, ich gehe her und rufe dich an und sage, du Elliot, ich habe das oder das auf LinkedIn gelesen, das finde ich nicht gescheit oder das solltest du vielleicht anders machen. Die KI reagiert momentan noch Auf Zuruf. Also sie reagiert sie agiert nicht. Außer du machst irgendwelche Automatismen Aber selbst dann ist es irgendein Auslöser der eine Reaktion hervorruft.

Und wir können von uns aus agieren. Und das macht schon uns Menschen Gott sei Dank noch aus.

**Eliot Mannoia:** Ja ja. Aber das ist, glaube ich, ein Kunde von mir hat das erwähnt dass in Outlook wurde diese Funktion wo man sagen kann,

**Manuela Machner:** analysiere meinenk

**Eliot Mannoia:** Also spannend wie dann diese KI diversen Tools, ob das jetzt Copilot ist oder wie auch immer, Uns so gesagt, mit der Emotionalintelligenz unterstützen, wo dann die, genau wie du richtig sagst die Authenticity, wo bleibt dann die Authenticity, ja, dann trifft man vielleicht Menschen in echt und sagt, du bist aber ziemlich kantig und eckig, online bist du ganz smooth, ja.

**Manuela Machner:** Ja, ich habe ja so einen Follower auf LinkedIn, der hat einen Algorithmus, der auf meine Postings antwortet. Und wenn der selbst die Postings beantwortet also ein Kommentar dazu schreibt sind diese Kommentare immer sehr... Unterschwellig bissig, ein bisschen so, immer so provokant und wenn seine KI das beantwortet ist immer alles hervorragend entspannt besonders hilfreich und ich habe in dem Moment gemerkt wie er die KI eingeschalten gehabt hat, dass es nicht mehr er ist, weil das überhaupt nicht zusammenpasst hat.

Da muss man schon sagen, das Blöde ist, wenn deine persönliche KI empathischer ist als du, dann solltest du das vermeiden die Leute zu treffen, mit denen deine KI kommuniziert.

**Eliot Mannoia:** Ja, das wäre eine spannende Folge. KI schafft zwei Persönlichkeiten

**Manuela Machner:** Ja, zwei Bilder von dir.

**Eliot Mannoia:** Ja,

**Manuela Machner:** Und passen wir uns an.

**Eliot Mannoia:** ich

**Manuela Machner:** spannendes Thema dazu, weil verändert es mich, wenn die KI mir meine E-Mail-Texte umschreibt

**Eliot Mannoia:** schon ein paar, weil ich nutze es für mein Deutsch oft, für meinen Schriftverkehr,

**Manuela Machner:** Ja.

**Eliot Mannoia:** um es größer oder kleiner zu machen, aber einfach so, um mal meine Sachen zu übersetzen und manchmal... Kommen neue Sachen hinzu, wo ich mir denke, das hätte ich eigentlich nie so gesagt, finde ich aber gut und das ist dann schon so ein bisschen anders als ich.

**Manuela Machner:** Ja, das ist das Lernen. Bei mir ist, glaube ich, mehr die Sprache lernen, also die Sprachverständnis und Sprache lernen.

**Eliot Mannoia:** Spannendes thema wo also empathie was meint ihr dazu wir haben heute jetzt wirklich in unserer kurzen folge mal abgedeckt angefangen von der studie die gezeigt hat dass menschen kaum also wirklich fast 50 50 nicht unterscheiden können oder nicht immer ob das jetzt eine maschine ist oder ein therapeutin therapeut mit denen sie sich unterhalten und dass sie sogar KI als einfühlsamer eingestuft haben, dann haben sie sogar auch schon ein bisschen ein

**Manuela Machner:** Vielen Dank.

**Eliot Mannoia:** drauf, also ein bisschen mit Witze und Wortwitze als die Manuela Troubleshooting bekommen hat und die KI dann gesagt hat jetzt hast du den Dreh raus, weil sie was drehen musste, haha, Wortwitz und also unglaublich was sich da tut, die Technologie ermöglicht auch mit... Dass sie mit Mikrofone und Kameras unsere Mimiken und Gesten und Stimmlagen

**Manuela Machner:** Dank.

**Eliot Mannoia:** kann und da vielleicht mehr weiß manchmal als wir selbst von uns. Also wahnsinnig spannend, was sich in diesem Bereich tut, in der Domäne von Empathie und der emotionalen Intelligenz. Unglaublich. Also ja, wir freuen

**Manuela Machner:** Dank

**Eliot Mannoia:** Euch dann auch nächste Woche wieder zu sehen und freuen uns auf euer Feedback und eure Kommentare.

**Manuela Machner:** Alles Liebe, macht's gut. Ciao.