KI wird immer leistungsfähiger. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die Frage, ob KI irgendwann keine menschliche Intelligenz mehr braucht und was das für uns bedeutet.
Eliot Mannoia und Manuela Machner diskutieren: KI kann Muster erkennen, Texte generieren und Entscheidungen treffen. Aber Kontext, Empathie, ethisches Urteil und kreative Problemlösung bleiben menschliche Domänen, zumindest vorerst.
Eliot Mannoia
Manuela Machner nennt: echte Empathie, moralisches Urteil in Grenzfällen, kreative Sprünge jenseits des Trainingsdatensatzes und die Fähigkeit, mit echten Konsequenzen zu leben. KI optimiert, Menschen entscheiden.
Manuela Machner
Das Risiko besteht. Eliot Mannoia warnt: Wenn wir aufhören, selbst zu denken, weil KI es für uns tut, verkümmern kognitive Fähigkeiten. Die Herausforderung ist, KI als Werkzeug zu nutzen, ohne das eigene Denken aufzugeben.
Eliot Mannoia
**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Wir reden heute über, braucht es menschliche Intelligenz noch in der KI? Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe
**Manuela Machner:** Und ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus und mit unserem Podcast wollen wir einfach diskutieren über Alltagsthemen im Thema KI, also keinen Tech-Talk machen, sondern einen Alltags-KI-Talk machen. Also eigentlich, wenn man so schaut, was Tools wie ChatGPT, DeepSeq usw. liefern, könnte man ja einfach glauben, man braucht ja selbst nichts mehr denken, oder?
**Eliot Mannoia:** Ja, also ich habe schon aufgehört zu denken. Ich lasse mir alles hier einfach vorsagen vorschreiben.
**Manuela Machner:** Das müssen wir mal ausprobieren, oder? So ein Teleprompter, der von der KI gesteuert wird und sagt, was wir zu sagen haben.
**Eliot Mannoia:** Genau, einfach mal probieren, wie professionell die KI einen Podcast schafft. Sicherlich nicht schlecht, aber ohne die Persönlichkeit, ohne den Schmäh, oder ein paar Sprüche von dir, dass ich wieder was Neues in der deutschen Sprache lerne das kommt sicher nicht von der KI. Also, ja. Genau.
**Manuela Machner:** aber eigentlich geht es heute weniger um die Sprüche. Zur Erklärung bei der letzten Aufzeichnung von uns beiden habe ich den Zufall gehabt, dass ich, glaube ich, so Dialektausdrücke, es zieht mir die Schuhe aus, zum Beispiel verwendet habe
**Eliot Mannoia:** Und Eliot einfach nicht verstanden hat wovon ich spreche
**Manuela Machner:** kI-Systeme nutzen, gerade jetzt die schriftlichen, also die generativen die mit Texten arbeiten, keinen Plan von irgendwas hat und dann einfach KI die Dinge machen lässt, also momentan ist es ja nur Texten in Zukunft macht die KI dann eh alles für uns, und die Frage ist, Wie muss man das Hirn- Kastl noch einschalten, muss man es hier im
**Eliot Mannoia:** und warum
**Manuela Machner:** sind dann denkfaul wenn die KI von vornherein uns die gewissen Dinge erledigt.
**Eliot Mannoia:** Glaube ich schon also wir menschen neigen dazu denn den kürzesten weg oft einzuschlagen auch um natürlich aus evolutions sicht unsere ressourcen zu schonen man weiß ja nicht wann man das nächste essen bekommt ich meine heutzutage schon aber damals hat nicht und ich glaube es ist wie eine skala Wenn man Sachen fragt wie was ist die Hauptstadt von Frankreich, dann glaube ich können wir für diese eine...
**Manuela Machner:** Paris schaffe ich noch
**Eliot Mannoia:** weiß ich zwar auch noch, aber wer weiß, in 10 Jahren, wenn mein Gehirn wirklich noch fauler wird, nein. Aber Spaß beiseite. Es ist für Kleinigkeiten kann man durchaus lockerer einfach fragen.
**Manuela Machner:** umso komplizierter
**Eliot Mannoia:** spezialisierter wird es, umso besser ist es, wenn man ein eigenes Wissen natürlich dazu hat.
Also ich vergleiche das wie Scheuklappen bei Pferden. Die sehen nach vorne und ein bisschen auf den Seiten. Die bekommen zwar mit, was hinter ihnen und auf den Seiten passiert, aber sie sind Besser mit was Sie vorne in Ihrem Blickfeld sehen. Und so, wenn man das vergleicht mit einem Wissensfeld, so auf die Art, wenn man das vielleicht, ich erfinde vielleicht hier wieder neue deutsche Wörter
dann natürlich, wenn eine Ärztin oder ein Arzt Etwas Medizinisches fragt dann werden erstens die Fragen besser sein und aber auch die Antworten genauso wie wenn eine Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt etwas fragt da auch die Fragen besser sein wird. Wenn man das aber mischt also wenn jetzt eine Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt irgendwas Medizinisches fragt dann werden die Fragen vielleicht besser Ein bisschen oberflächlicher sein, vielleicht nicht so gut und man wird dann auch vielleicht nicht gut unterscheiden können, ist das jetzt richtig die Antwort, fehlt da noch was, was für blinde Flecken gibt es und deswegen finde ich schon, dass die menschliche Intelligenz steigernd je nach Komplizität, auch dann die Antworten verbessert.
**Manuela Machner:** Vielleicht verändert es sich auch ein bisschen. Also ich glaube, dass diese Notwendigkeiten grammatisch oder rechtschreibtechnisch alles richtig zu schreiben – und darüber bin ich nicht unfroh – sich verändern. Also ich bin immer sehr dankbar, wenn irgendein KI-System mir meine Rechtschreibfehler ausbessert. liebe Deutschprofessoren, es ist trotzdem was aus mir geworden.
**Eliot Mannoia:** Jawohl.
**Manuela Machner:** Aber das verlagert
**Eliot Mannoia:** sich vielleicht und dafür muss man schon eins sagen
**Manuela Machner:** in kurzer Zeit ansammeln kann.
Also das Tempo, also allein wenn ich sage jetzt, ich ich lese eine Studie, allein bis ich die durchgelesen habe wo an der Stelle stehen diese Dinge, mir dann nur mehr diese Bereiche durchlese die für mich relevant sind, führt das dazu, dass ich innerhalb kurzer Zeit sehr viel konkrete Informationen haben kann.
Der Nachteil ist natürlich, ich habe früher auch den Teil gelesen den Der mich vielleicht nicht interessiert oder nicht betrifft. Und mein Feld war durchaus weiter dadurch, weil es nicht mehr so präzise war. Also da
**Eliot Mannoia:** musste ich alles lesen
**Manuela Machner:** früher
**Eliot Mannoia:** musste ich alles spezifischer und enger sein
**Manuela Machner:** dass wir nicht vergessen, dass wir Wissen brauchen und dass wir Wissen aus unterschiedlichsten Quellen brauchen. glaube, das
**Eliot Mannoia:** ist ganz ein
**Manuela Machner:** wichtiger
Faktor um bewerten zu können, was KI uns da liefert.
Und auch wenn KI uns Informationen liefert, Aber trotzdem, und das kann ja auch eine KI, durchaus andere Quellen anzuzapfen und zu sagen, ja und jetzt suchst du mir eine Studie dazu raus oder suchst du mir Artikeln dazu raus oder Fachartikeln und man liest dann direkt online dort.
**Eliot Mannoia:** Ja das ist ein sehr spannender Punkt eigentlich, der finde ich sehr, sehr sehr wichtig, dass wenn man das Ganze liest oder die ganze ORF-Sendung anschaut dann sieht man oder liest man Sachen, die man vielleicht nicht kennt Bekommen würde, wenn man nur spezialisierte Sachen fragt und das erinnert mich an diese Geschichte von, ich glaube, Charles Mastre oder so heißt er, das war ein Engineer aus der Schweiz und während seiner Erfindungen war er Gassi gehen mit seinem Hund und als sie zurückgekommen sind, hatte der Hund im Fell so verschiedene Pflanzenbicken, also diese Bällchen, diese Kugelnbicken und er hat dann Klettverschluss erfunden.
Also er ist durch das Gassi gehen, also nicht die Haupttätigkeit, einfach nur etwas anderes machen und durch Observation, also durch Beobachtung, Wie die Natur und die Natur, diese Bällchen sich an den Fell vom Hund geklebt haben, hat er dann Klettverschluss erfunden. Und das, finde ich ist eine nette Parallele zu was du gerade gesagt hast Wenn ich immer nur Recht, Recht oder Use sehe oder nur medizinische Sachen oder nur irgendwie meine spezialisierten Sachen, dann bekomme ich vielleicht nicht diesen Input von außen von anderen Wissensdomänen, die mich vielleicht auch inspirieren oder neue Sachen schaffen.
**Manuela Machner:** Ich glaube, dass alles, was wir wissen, uns neue Blicke und den Mind öffnet den Geist einfach öffnet für alles und man hat, glaube ich nichts umsonst gemacht in seinem Leben und nichts umsonst gelernt in seinem Leben.
**Eliot Mannoia:** Vielen und
**Manuela Machner:** müssen wir glaube ich, einfach aufpassen mit der ganzen KI-Entwicklung, weil
**Eliot Mannoia:** das natürlich
**Manuela Machner:** uns einschränkt unser Lernen auch.
Also es erweitert das Lernen, weil wir schneller zu Informationen kommen, weil wir klarer definieren können und, und, und und Und gerade in unseren Bereichen, in denen wir arbeiten, spezialisieren können besser. Aber es, glaube ich, ist auch schon die Gefahr da, dass auch durch Algorithmen in den unseren Umfeldern, über das haben wir schon einige Male gesprochen, ob das jetzt Medien sind, ob das Social Media ist, ob das auch der Content ist, den wir ausgespielt bekommen, wir immer mehr in dieser Bubble landen auch in dieser Wissensbubble landen
Für unseren Bereich dann sehr gut, weil man dann Extrem großes Wissen dann in diesem Bereich haben und dann sehr gut
**Eliot Mannoia:** beweten können was die KI da fabriziert
**Manuela Machner:** Aber wenn die KI uns jetzt dann irgendwas
**Eliot Mannoia:** schreibt über irgendwas
**Manuela Machner:** ist das wahr? Ist das nicht wahr? Ist das manipuliert? Ist das eine Sichtweise? Ist da eine Halluzination dahinter?
**Eliot Mannoia:** Das sehen wir eh auf Social Media, wo die Algorithmen vorgeben, was man vielleicht sieht und viele Leute bekommen ihre Nachrichten schon von Facebook oder TikTok oder YouTube.
**Manuela Machner:** absolut. Ich glaube, die Vorstellung, die wir Alten haben, Man setzt sich für die Nachrichten vor den Fernseher. Ich glaube, da sind wir in vielen Generationen schon lange nicht mehr dabei.
**Eliot Mannoia:** Vielleicht.
**Manuela Machner:** verändert es sich wieder, wenn so viele Fake-Themen sind, dass auch die Jungen sich überlegen, wo kann ich in Zukunft gezielt Informationen bekommen. Aber das Wichtige ist, glaube ich dass genau das ist ja die menschliche Intelligenz, zu sagen, stimmt das? Schaue ich woanders hin? Hinterfrage ich Informationen, hinterfrage ich Antworten Ja, nicht nur von einer KI, sondern auch von einem Menschen. Also
**Eliot Mannoia:** ich war immer die
**Manuela Machner:** lästige
schülerin. Also alles, was die Lehrer vorne gesagt haben, habe ich in Frage gestellt.
Also vielleicht nicht eins und eins ist zwei, aber ich war immer so, ja und warum und wieso und warum ist das nicht so, warum könnte man nicht so. Also ich war immer die ganz Schreckliche. Also wenn
**Eliot Mannoia:** super. Das ist die geborene Wissenschaftlerin, diese Neugierde Das ist wichtig. Absolut.
**Manuela Machner:** hätte ich mir müssen zu tief hineindenken in die Sachen. Aber ich war immer neugierig.
**Eliot Mannoia:** Ja, super.
**Manuela Machner:** Und ich habe alles in Frage gestellt. Und ich glaube, das ist eine Kunst, die man gerade bei dem Thema KI Stark machen muss. Man muss seine Intelligenz einsetzen und auch die Dinge in Frage stellen.
**Eliot Mannoia:** Deswegen bin ich...
**Manuela Machner:** unseren Domänen.
**Eliot Mannoia:** Ja, deswegen würde ich auch sagen, diese emotionale Intelligenz ist so wichtig und das kritische Denken und soziale Skills, dass man Bescheid weiß oder Bewusstsein schafft für die Emotionen die man gerade spürt die die Technologie auch beeinflusst. Weil irgendwer hat mal gesagt, das fand ich sehr spannend, Nachrichten Wurden nicht mehr nützlich oder Nachrichten haben aufgehört, Nachrichten zu werden, wenn sie jede 24 Stunden gezeigt werden.
Also wenn man Nachrichten einmal in Woche gesehen hat, dann waren das die wirklichen Nachrichten was ist passiert in der Woche. Sobald es täglich ist, ist es ein bisschen zu sensational geworden, also Sensations und ja. Löst viele Emotionen aus, äh kritische Denken. Ich glaube, man kann auch differenzieren zwischen Wissen und Verständnis oder Verstehen.
Weil ich glaube, wenn eine Person fünf Jahre, sieben Jahre, acht Jahre Medizin News, Politikwissenschaft oder was studiert, dann ist das schon ein anderes Level an Verständnis als das Wissen das ich jetzt, wenn ich auf ChatGPT oder so schaue, dann ist das mehr mit mehr Synapsen verknüpft und mehr einfach tiefer und vernetzter.
Genau
**Manuela Machner:** Da fällt mir was ein. Ich hatte vor kurzem einen Call mit einem Studenten und dem sein Ziel ist es, Tourismusberater zu werden.
Und ich habe mir gedacht, Burschi, Burli, keine Ahnung, ich möchte nicht diskriminierend sein, aber Mein junger Herr, geh einmal arbeiten. Also ich bin jetzt auch in dem Alter, wo ich schon so denke, wo ich mir einfach denke, genau das, was du jetzt gesagt hast. Ich kann theoretisch vielleicht Dinge lernen, ich muss sie aber machen, ich muss sie erleben, ich muss sie spüren und ich muss die Probleme erkennen. Und dann kann ich jemandem anderen helfen, weil Berater heißt für mich, ich helfe jemandem.
**Eliot Mannoia:** und nur weil ich jetzt entweder etwas gelernt habe eine Theorie habe, mich damit beschäftigt habe oder auch wenn eine KI mir sagt dass das so ist, heißt das ja nicht, dass ich wirklich die
Probleme verstehe, dass ich wirklich.
**Manuela Machner:** Unterschied, wenn jemand Medizin studiert hat, wenn jemand an Menschen herumgeschnipselt hat, wenn jemand in die innere Welt des menschlichen Körpers reingeschaut hat, als wenn man uns ChatGPT dann sagt, ja, das wird dieses und jenes sein. Es mag inhaltlich vielleicht durchaus richtig sein, nur diese Zusammenhänge zu erkennen, dieses Verständnis was das auch tatsächlich bedeutet.
**Eliot Mannoia:** Und interdisziplinär
**Manuela Machner:** sehen und zu lesen ich habe Krebs, ist glaube ich eine ganz andere Dimension. Ich glaube, das ist ein sehr gutes Beispiel zu zeigen, wo noch immer der Unterschied ist.
**Eliot Mannoia:** Ja auf jeden Fall. Was ich zum Beispiel als eine Lösung, wir können sicherlich etliche noch diskutieren, aber eine Möglichkeit, wenn man weiß, dass, also erstens mal ist wieder die Emotional Intelligence gefragt, eine Selbstreflexion und ein Selbstbewusstsein
**Manuela Machner:** A
Vielen Ich frage gerade etwas was nicht in meiner wissensdomäne ist das ist schon mal der erste schritt dieses bewusstsein schaffen und wenn man dann etwas fragt was nicht wo man nicht wirklich viel erfahrung hat dann kann man zum beispiel als ein trick ich sage nicht dass es der einzige ist oder der beste aber man kann cross model prompting machen also man nimmt die antwort von einem modell ob das jetzt claude oder mistralis geht zu einem anderen sagt hey Ich habe in Bezug zu, weiß nicht, Hierarchie oder zu Urheberrecht oder was auch immer man fragt diese Antwort bekommen, was meinst du dazu?
**Eliot Mannoia:** Würde ich jetzt auch nicht meine Hand ins Feuer legen, dass es dann wirklich 100% immer stimmt, aber man kann so, wenn man zu zwei, drei Modelle geht, einfach versuchen zu verifizieren, wie akkurat das ist oder nicht. Also das wäre zumindest ein Pack
**Manuela Machner:** Und wenn du Pech hast, dann passierst du, wie wenn du beim Finanzamt anrufst und mit drei unterschiedlichen Mitarbeiterinnen sprichst, dass du drei unterschiedliche Antworten bekommst, die nicht zusammenpassen. wir haben ja diese Situation in der Realität
**Eliot Mannoia:** Das analog, genau.
**Manuela Machner:** Also
**Eliot Mannoia:** Genau wie Hallucinations. Hallucinations machen genauso auch echte Menschen, die irgendwas vorgaukeln und so tun als ob es in Wahrheit ist.
**Manuela Machner:** Halluzinieren ist bei uns schon eine ganz andere Sphäre, aber wir machen halt Fehler, wir Menschen genauso. Und ich finde es immer so spannend, dass diese Themen ja so triggern natürlich. Du kannst nicht mit KI das machen weil das macht Fehler. Ja, mei Ich mache auch die Fehler ohne KI, also das schaffe ich auch alleine, da brauche ich die KI nicht unbedingt dazu.
Ich glaube dass man nicht unteschätzen darf diese menschliche Intelligenz
sage immer bei meinen Vorträgen, weil mir gefällt das einfach so gut, menschliche Intelligenz und künstliche Intelligenz ist Intelligenz zum Quadrat ohne menschliche Intelligenz hilft dir die künstliche Intelligenz auch nichts.
Das heißt, wenn ich
**Eliot Mannoia:** ich nicht verifizieren kann
**Manuela Machner:** irgendwie besser hinstellen. Aber wenn ich nicht eine gewisse Intelligenz habe, wie ich das Wissen dann nutze, wird es mir das nicht bringen, was ich glaube.
**Eliot Mannoia:** Ja, genau. Und deswegen ist es so eine Steigerung. Also es ist wie ein Spektrum. Umso mehr ich über was weiß, umso besser kann ich die KI nutzen. Umso weniger ich über etwas weiß, umso... Mehr muss man aufpassen, schwieriger und mehr aufpassen, weil dann wäre ich auch nicht die besten Fragen stellen können, ich wäre auch nicht die besten Antworten bekommen oder nicht gut einschätzen können und man kann auch diesen iterativen Prozess nicht so gut steuern, wo man die KI zu einer optimalen Lösung lenkt
**Manuela Machner:** Das, was man schon machen kann und das, also jetzt nicht, dass man sagt, wenn man nichts weiß, braucht man die, kann nicht fragen, ganz so ist es nicht, man kann sich weiterbilden damit natürlich, man kann schon Diskussionen führen und sagen, wie könnte das sein, wie könnte ich das machen, wie könnte ich Yoga lernen, sage ich jetzt einmal und was müsste ich dafür tun, hast du Ideen hast du Vorgehensweisen dann zeig dir täglich ein YouTube-Video.
**Eliot Mannoia:** chatGPT macht das inzwischen sehr sehr gerne.
**Manuela Machner:** Da hast du einen echten der das erklärt. Aber
**Eliot Mannoia:** abgesehen davon, ich glaub
**Manuela Machner:** man muss einfach sein Hirn einschalten und überlegen, kann das, und es gibt doch etwas wie einen Menschenverstand, kann das stimmen? Ja, kann kann das wirklich so sein
so sein? Also manche Dinge kann man einfach gar nicht verifizieren. Und bevor man da vielleicht eine Veröffentlichung macht oder ein Posting macht, wo man irgendwas behauptet oder sich irgendwo vorne hinstellt und sagt, das ist so, sollte man vielleicht dann Cross-Domain-Prompting machen oder jemanden fragen, der sich ja als Mensch damit auskennt. Ich glaube, dann ist es wirklich peinlich und dann ist es auch blöd.
**Eliot Mannoia:** Ich kann auch fahrlässig sein.
**Manuela Machner:** Ja definitiv. Aber ich frage mich, wenn du dir jetzt anschaust, wie viele Texte publiziert werden
**Eliot Mannoia:** Web-Siten stellen
**Manuela Machner:** Dinge ins Internet geschrieben haben, aber wenn das so verstärkt kommt, ob wir noch irgendwann... Gesellschaftlich überhaupt noch wissen was richtig oder nicht richtig ist also dinge die man beweisen kann sind klar also wenn ich sage ich schneide mir mein messer und ich blute und jemand würde sagen das passiert nicht sagt die wahrheit also die realität gibt uns dann ein feedback aber viele dinge die die die sind halt nicht logisch oder nicht gleich erkennbar
**Eliot Mannoia:** Ja deswegen auch eben, wie du gesagt hast, ganz oldschool, einfach mal fragen Menschen. Also gerne auch immer Menschen fragen, bin ich immer dafür, auch einfach für Quellen fragen.
Kommt jetzt eher auf die meisten Tools auch schon, dass man auch die Quellen bekommen kann, sonst auch auf Perplexity und dann wirklich auch checken, weil ich hatte eine Quelle bekommen, Damals habe dann geklickt die seite war nicht mehr verfügbar habe aber dann die titel von der studie gegoogelt und es war doch noch die studie war doch echt und war doch von dieser ich glaube es war world health organization also es war schon eine studie von world health organization aber die link hat nicht mehr funktioniert also muss ich dann ein bisschen noch dahinter sein
**Manuela Machner:** Ja wobei ich glaube
**Eliot Mannoia:** das sich das verbessern wird
**Manuela Machner:** und Fakten fragst und dann wie oft er auf Wikipedia als Quelle verweist, muss ich ganz ehrlich sagen, ich hätte nie gedacht, dass ich Wikipedia wieder so viel nutzen werde in meinem Leben.
**Eliot Mannoia:** Was auch spannend finde zum Lernen ist einfach etwas mit Notebook LM, weil dann kann man erstens erklärt es zwei Leute, erklären ist ganz nett und dann diese Feature, wo man auch interagieren kann, hast du zwei Leute, die das diskutieren Und du kannst auch jederzeit stoppen oder Fragen stellen und das finde ich auch irgendwie vielleicht zum Lernen, wenn das besser wird, dann auch sehr hilfreich vielleicht, um da ein bisschen aufzubauen.
**Manuela Machner:** Was ich dort ganz cool finde bei dem Programm NotebookLM, falls es jemand nicht kennt, ist ein Programm von Google. Da gebt ihr einfach ein NotebookLM zusammengeschrieben.google.com, ich verlinke es dann auch. Und das ist ein Programm, da könnt ihr eure Daten Dateien, wo ihr was lernen wollt oder wo ihr euch damit beschäftigen wollt.
Ihr könnt sogar Webseiten Links und so weiter hinaufladen. Inzwischen auch mp3s kann man hinaufladen. Und dann kann man sich die Dinge zusammenfassen lassen. Man kann sich einen Fragenkatalog lassen. Es ist vor allem gedacht gewesen, eigentlich für Studenten zum Erlernen von Dingen. Und weißt du, was mir am besten dabei gefällt?
Diese KI sagt, gibt dir auch keine Antwort, wenn du
**Eliot Mannoia:** Vielen die Information
**Manuela Machner:** nicht
in den Daten steht. Das große Problem, das wir in Wirklichkeit haben, dass DeepSeek ChatGPT und all diese Programme versuchen dir unbedingt eine Antwort zu geben, auch wenn sie nichts wissen, also auch wenn das nicht in dieser Quelle drinnen steht.
**Eliot Mannoia:** Ja.
**Manuela Machner:** das mit ihrem sonstigen Wissen an. Und manchmal will ich genau nur das, was da drinnen Und bei Notebook allein, wenn ich eine Frage stelle über ein Dokument, das nicht bearbeitet wird in dem Dokument, steht dort, tut mir leid ich kann dir darüber, ich finde keine Informationen in dem Dokument.
Und das finde ich schon gut, weil da wird dann nicht was zusammengewürfelt. Und das macht für viele Dinge, also gerade wenn es um Fachthemen geht, absolut einen
**Eliot Mannoia:** Ja, also man kann unser Wissen auf jeden Fall weiter bauen und das ist möglich. Also wir haben, ich glaube, auch in Entwicklungsländern... Menschen haben jetzt wirklich weltweit nicht nur mit Google, sondern auch mit KI, die Möglichkeit, sich in so vielen Bereichen weiterzubilden. Es ist eine Demokratisierung von Wissen.
Das ist eigentlich eine wahnsinnig schöne Sache auch. Nur wir müssen halt, glaube ich neue... Neue Guardrails neue Schutzmechanismen oder neue Wege finden, um mit diesem ganzen Wissen dann auch noch gescheit umzugehen.
**Manuela Machner:** Ja, also ich glaube, abschließend kann man sagen, wir brauchen unsere menschliche Intelligenz. Ihr könnt euren Hirnkasten nicht komplett abschalten. Ihr könnt euch unterstützen lassen, vielleicht andere
**Eliot Mannoia:** Regionen des Gehirns auch nutzen
**Manuela Machner:** wissen anhäufen können, gerade bei Dingen, wo wir uns schon gut auskennen, dass wir auch Neues erlernen können, aber wir immer kritisch sein müssen mit dem, was wir lesen hören, was uns KI so vorschlägt.
Wir müssen hinterfragen, Und skeptisch sein und vielleicht
**Eliot Mannoia:** durchaus auch wieder einmal mit einem
**Manuela Machner:** menschen über die Themen sprechen wobei wahrscheinlich nur wir dieses Problem haben anderen reden wahrscheinlich eh nur mit Menschen und nicht so mit KI und es gibt Tools, die uns da helfen können einmal ausprobieren für alle, die die KI-Programme schon nutzen Cross Domain Prompting, das heißt, dass du verschiedenste Tools nutzt für die gleichen Antworten und einmal schaust
**Eliot Mannoia:** Cross-Model-Prompting, ja, ja.
**Manuela Machner:** wieder eine andere Art von Prompting, Cross-Model-Prompting. Damit man schaut, welches Model was hinterfragt, bzw. wie die KIs sich gegenseitig korrigieren und ausbessern. Ist ja auch ganz
**Eliot Mannoia:** spannend.
**Manuela Machner:** Wir werden eine Liste unten dazugeben von so Programmen die man auch testen kann, wo man etwas ausprobieren kann.
Und seid einfach offen, um zu lernen. Und vergesst nicht, euren Kopf einzuschalten. Dann sehen wir, hören wir uns nächste Woche zu einer neuen Folge von Mind & Machine.
**Eliot Mannoia:** Super bis bald. Ciao.