#57 Wieviel weiß die KI von dir?

KI-Systeme sammeln und verarbeiten enorme Mengen an persönlichen Daten. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die Frage, wie viel KI wirklich über uns weiß und was wir dagegen tun können.

FAQ: Wie viel weiß die KI von dir?

Wie viele persönliche Daten geben wir KI-Systemen preis?

Manuela Machner fragt: Wie viel Einblick in unser privates Leben wollen wir KI-Systemen geben? Jede Interaktion mit ChatGPT, Siri oder Alexa hinterlässt Datenspuren. Die Frage ist, was damit passiert.

Manuela Machner

Welche Daten sind besonders sensibel bei der KI-Nutzung?

Gesundheitsdaten, Finanzinformationen, persönliche Gespräche und Standortdaten sind besonders sensibel. Eliot Mannoia erklärt, warum gerade diese Daten für KI-Unternehmen wertvoll sind und wie man sie schützen kann.

Eliot Mannoia

Wie kann man KI nutzen und trotzdem die Privatsphäre schützen?

Bewusste Tool-Auswahl, lokale KI-Lösungen, anonymisierte Eingaben und regelmäßige Überprüfung der Datenschutzeinstellungen. Manuela Machner gibt praktische Tipps, wie man KI-Nutzen und Datenschutz in Balance bringt.

Manuela Machner

Transkript

**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Mind & Machine. Ich bin Manuela Machner, beschäftige mich mit künstlicher Intelligenz im Tourismus und heute wollen wir über das Thema diskutieren, wie viele Einblicke von unserem privaten und persönlichen Leben wollen wir überhaupt KI-Systemen geben.

**Eliot Mannoia:** Grüß euch auch von meiner Seite, Eliot Mannoia, digitale Psychologe und mit diesem Podcast wollen wir euch inspirieren kurze Gedankensanstöße geben. Und ja, Manuela, wie viel gibst du von dir, der KI-Preis?

**Manuela Machner:** Zu viel würde ich sagen also ich glaube wenn man es pragmatisch sieht und vielleicht doch ein bisschen Ein bisschen vorsichtiger denkt, dann dürfte ich vieles nicht preisgeben. Also mit der Zeit wenn man viel KI-Systeme nutzt oder auch sich viel austauscht, dann kümmert man sich irgendwie, also zumindest ich, oft gar nicht mehr so genau darum, was erzähle ich jetzt KI gerade.

Also wenn ich gerade irgendein Problem habe, was ist zu lösen und durchaus auch private Dinge. Ein Geburtstag von einem Familienmitglied was soll ich schenken, was macht man zur Sponsion meiner Tochter. Also man unterhält sich ja fast wie mit einem Menschen teilweise und braucht halt schnell oder mittelschnell irgendein Feedback, haben zumindest bei ChatGPT und da bin ich sicher sehr sehr, wie soll man sagen, offen, so wie ich auch bei Menschen oft bin und gebe sicher zu viel preis glaube ich schon.

Und du?

**Eliot Mannoia:** Ich glaube, auch bei Menschen, Die vielleicht nicht so offen sind werden

**Manuela Machner:** Vielen.

**Eliot Mannoia:** wollen ja alle unsere daten aber dann gleichzeitig suchen sie auch nach ich habe eine warze am fuß was oder ganz persönliche sachen in google eingeben also ich glaube da auch Auch bei den vielleicht strengeren Menschen, die vielleicht eher aufpassen, was in der Gesellschaft mit Privatsphäre passiert, dann vielleicht trotzdem, weil, wie du gesagt hast auch so natürlich ist dieses Gespräch.

Also die Sprache ist unglaublich gut schon mittlerweile und wenn mehr und mehr Leute das benutzen ich, werden Sie da auch dann Use Case an Use Case, also Anwendungsfall auf Anwendungsfall, tiefer diesen Weg reingehen und bevor Sie es wissen, geben Sie schon mehr Preis, als Sie überhaupt am Anfang gedacht hätten.

**Manuela Machner:** Ja und die Frage ist ja, ist das ein Problem, ist das kein Problem, was passiert da mit unseren Daten, was wird langfristig damit passieren, also ich glaube, das kommt KI-Systeme aber auch so wie du sagst, also wir werden ja sowieso getrackt also für all diejenigen, die jetzt klassisch noch Google nutzen, es ist immer lustig Google ist gratis gratis ist es, aber es ist trotzdem nicht, wir zahlen in einer anderen Währung, also wir zahlen mit unseren Daten, also das muss auch grundsätzlich schon bei jedem bewusst sein, also in dem Moment, wo ich irgendeine Leistung gratis bekomme, gibt es irgendeinen Grund dafür und das ist nicht...

Wie soll man sagen, der soziale Aspekt eines Tools oder eines Entwicklers. Aber abgesehen davon, ich glaube schon, Dass man dadurch verführt ist, einfach über sich zu erzählen oder Dinge, weil man Hilfestellungen braucht. Also wie du gesagt hast, jetzt hast du eine Warze und du sagst du möchtest was haben oder du machst dir Gedanken, also ich habe auch schon meinen Blutbefund, bevor, also als ich ihn zugeschickt bekommen habe, bevor ich den Termin bei der Ärztin habe, einmal von Chez Chibidi analysieren lassen und sagen, ja was heißt das jetzt eigentlich alles, Was sind diese Werte, die ich nicht interpretieren kann?

Und die Ärztin hat mir im Prinzip das Gleiche dann halt noch ausgedeutscht und mit mir noch diskutiert. Aber natürlich hat GGBD diese Daten jetzt verarbeitet in irgendeiner Art und Weise. Und ich glaube, das sind schon so Sachen, wo man sagt, und mit der Zeit wenn jemand einen Job sucht und sagt, hilf mir bei den Bewerbungsunterlagen.

Also wir sind schon, es hat immer geheißen, transparent im Internet, also der gläserne Mensch, um Gottes Willen. Und jetzt ist es halt auf dieser Ebene dass wir immer gläserner werden.

**Eliot Mannoia:** Also ich glaube, wir waren glasene Menschen in Bezug zu, was wir alles machen in unserem Leben, unsere Tätigkeiten, unsere Hobbys und Vorlieben. Aber jetzt geht es dann in die medizinische und psychologische, also nicht nur mit Blutbefunde. Ich habe auch Freunde,

**Manuela Machner:** die

**Eliot Mannoia:** zum Teil ersetzen Therapeuten, aber eher ergänzen, weil sie es sich vielleicht nicht jetzt jede Woche zeitlich oder finanziell leisten können und reden halt so zwischendurch auch schon einfach, ob das etwas, ich kann jetzt nicht nur sagen irgendwer, aber dass etwas ihnen zuhört, also sogar in der Therapie zuhört Und wir haben ja dieses Phänomen vor ein paar Monaten gehabt, dieser Trend, so frag ChatGPT, von allem was du von mir jetzt, von allen unseren Interaktionen, was weißt du über mich das ich vielleicht nicht weiß?

Und dann kamen auch schon ziemlich interessante Antworten und dann, wenn man dann nachfragt und jetzt geht noch tiefer, war es schon sehr verblüffend und ein Freund von mir, der es wirklich extrem nutzt, hat gesagt, das war ein bisschen beängstlich, also...

**Manuela Machner:** Ja, die Frage ist ja, ich glaube den Trend haben fast alle Hardcore-GPT-User getestet und es ist schon erschreckend So war es. Ja, weil der Algorithmus erkennt uns und interpretiert uns und versteht uns und die Frage ist, erstens wollen wir das und das zweite ist natürlich schon das, es hat ja Vorteile, also wenn mich mein KI-System kennt, dann wird es mir auch Antworten Lösungen liefern, mit denen ich arbeiten kann und nicht Themen oder Antworten die ich gar nicht, Gar nicht haben möchte, aber ich muss auch sagen, weil es mich kennt, du tust ja einerseits alles, dass dein KI-System dich kennenlernt also du trainierst es auf dich, bei ChatGPT machst du die Custom Instructions und stellst ein, so und so, das ist dein Job, das ist deine Sache, in den Memories sagst du auch, das und das ist dir wichtig, also du tust ja alles, damit es im Arbeitsalltag dir einfach hilft.

Auf der anderen Seite führt das aber auch zur Manipulation der Ausgabedaten. Ich habe erst jetzt eine ganz spannende Geschichte gehabt. Ich habe einen Report, also eine Studie über diese Jobentwicklung, diese Studie die es da gibt, von ChatGPT analysieren lassen und habe gesagt, wie sind die Auswirkungen der Jobentwicklung und was steht in der Studie drinnen.

Und das ist sehr umfangreich. Ich habe dann auch die einzelnen Charts mit ihm besprochen und er hat mir ständig den Bezug auf den Tourismus gemacht. Und den Einfluss laut Studie und Jobs im Tourismus. Und ich habe gar nicht mehr gewusst, was steht jetzt wirklich in der Studie? Ist da tatsächlich ein Bezug zum Tourismus gesetzt worden oder nicht?

Und dann habe ich jetzt schon bei dir gesagt, naja, steht in der Studie irgendwas explizit zum Thema Tourismus? Und dann hat er schon gesagt, nein, er hat die ganze Studie unter meinen Kernaspekten interpretiert. Das wollte ich aber gar nicht. Ich wollte wirklich nur Faktstudie haben. Also, und das ist natürlich schon sehr gefährlich, weil wenn ich nicht gesucht hätte, also ich habe im Dokument dann die Referenzen auf Tourismus gesucht, und das war dann schon, okay, das ist nicht die Wahrheit über diese Ergebnisse in der Studie.

Ja.

**Eliot Mannoia:** Wieder ein Punkt, dass kritisches Denken und auch andere emotional intelligent Fähigkeiten da ganz wichtig sind, da ein bisschen auch mitzudenken und zu hinterfragen und ja, ja wichtig, Wahnsinn.

**Manuela Machner:** Ja, und du siehst, was er macht damit, das heißt, wenn er weiß, dass ich natürlich was für sich eher spontan bin oder auch von meinen Texten her vielleicht eher Dynamisch, also nicht lange Sätze schreiben und Bullet-Points machen und so weiter, dann hat das formell für mich ja riesige Vorteile. Aber die Frage ist natürlich schon in Zukunft, was macht dann die KI in Zukunft damit?

Also wird sie mir dann nur mehr die Dinge vorschlagen, die sie weiß, die ich mag Wird sie mich dadurch manipulieren? Ob bewusst oder unbewusst, sage ich jetzt einmal. Eigentlich um mir etwas Gutes tun zu wollen. Aber ja, weiß ich nicht.

**Eliot Mannoia:** ich finde auch was was

**Manuela Machner:** mir schon paarmal in den Kopf gekommen

**Eliot Mannoia:** ist

jetzt vielleicht nicht so Also bei vielen Programmen ob das jetzt E-Mail oder andere Programme sind, wie Online Banking oder so, hat man ja ein Zwei-Faktor-Authentication, also dass man, da ist viel mehr Sicherheit, um da reinzukommen und bei OpenAI zum Beispiel oder auch Cloud ist

**Manuela Machner:** Du kannst das schon aktivieren. Also bei ChatGPT kannst du die Zwei-Faktor-Authentifizierung selbst aktivieren.

**Eliot Mannoia:** aber nicht bei Default das meine ich. Und wie viele Leute machen das? Und wenn das gehackt wird und dann sagt, hey, vor was hat Manuela Angst? Oder auf was

**Manuela Machner:** Dank. Ja vor allem wenn wir dann eigene Agents haben. Also ich glaube, wir gehen alle davon aus, dass die Entwicklung in die Art und Weise geht, dass wir in irgendeiner Art und Weise, ob am Handy oder wo auch immer, einen persönlichen Agent haben, der uns kennt und für uns Dinge erledigt. Also nicht nur so, wie wir es jetzt machen, wer macht da dann Text, dann kopieren wir das raus oder haben eine Automatisierung dahinter sondern wirklich Dinge erledigt Und das ist ja mit dem letzten update jetzt von chpd auch gekommen dass du tasks machen kannst ist ja die vorstufe dafür dass irgendwann chpd die dinge für dich erledigt also der termin einträgt in deinen kalender und und und und da muss man schon auch sagen wenn der dann diesen einfluss auf meine programme hat meine anderen programme

**Eliot Mannoia:** Nicht mal auf die Programme sondern durch die Programme Zugang zu deinem Umfeld, zu deinen Kunden oder deiner Familie, weil genau was du mit Agenten und Tasks sagst, ich glaube, e mails werden beantwortet sein du schaust du nur noch drüber und und und drückst senden aber

**Manuela Machner:** Oder auch nicht mehr.

**Eliot Mannoia:** Oder ja du sagst okay alle e mails zu diesen sachen brauche ich nicht drüber schauen einfach schicken und dann hat es dann wirklich auch einen eingriff auf die kommunikation und beziehungen die du hast mit freunden familie kunden und so weiter partnern Also das ist schon mächtig.

**Manuela Machner:** Ja, aber es ist ja, das ist so lustig einerseits sagen die Leute um Gottes Willen und wir haben so Angst oder was macht die KI damit und so weiter Und auf der anderen Seite, wenn wir jetzt ganz ehrlich sind, wenn ich beobachte auch meine Kunden oder Menschen, die ich trainiere, es macht sich keiner darüber Gedanken, wenn er am Handy biometrische Daten wie seine Gesichtsdaten hergibt um sich einzuloggen.

Was das aber bedeutet in Wirklichkeit muss man auch sagen, da gibt Apple oder Google oder wem auch immer, Eigentlich den Vollzugriff auf sein Aussehen. Und mit diesen biometrischen Daten könntest du schon relativ viel Schindluder treiben sage ich jetzt einmal. Aber

**Eliot Mannoia:** was ich am Anfang gemeint habe mit den vielen Leuten, die sich so irgendwie sehr, sehr nicht aufregen aber sehr intensiv mit Datenschutz beschäftigen und dann auf der anderen Seite biometrische Daten vermitteln Ja, game.

**Manuela Machner:** Wobei da muss man sagen, da müssten wir nicht nur über das Thema KI diskutieren weil ich finde das genialste, wir machen uns da mega Gedanken über das Thema Datenschutz und was sagen wir und was machen wir und dann sitzen die Leute im Zug oder stehen neben dir irgendwo, warten auf irgendwas, telefonieren lautstark.

Und gerade, dass sie nicht Passwörter erzählen, aber erzählen oft Firmeninternes und ich weiß nicht was alles. Wenn ich da jetzt, sage ich, Interesse hätte, mich damit näher zu beschäftigen könnte ich da so einiges in Erfahrung bringen von Leuten. Also es ist der Mensch trotzdem einfach offensichtlich ein Kommunikationswesen und redet auch gern über sich und seine Sachen

**Eliot Mannoia:** etwas, was ich ein paarmal schon erwähnt habe, dass die Privatsphäre in

**Manuela Machner:** In den Städten viel mehr gegeben ist als in den Dörfern

**Eliot Mannoia:** haben. Also das ist irgendwie so eine Illusion, dass wir Vielleicht weniger Privatsphäre haben heutzutage.

Also man kann zu Hause sein Essen bestellen und Online-Banking machen und man kann wirklich so wenig sozialen Kontakt haben, wie es nie möglich war. Früher musstest du dich auf andere verlassen, jetzt kannst du zu Hause alleine hocken und kannst dich mit Online-Communities auseinandersetzen.

**Manuela Machner:** Ja, aber schon spannend finde ich, wenn es das, also ich habe hier im Land meine Nachbarin, die alles über mich weiß und du hast aber in der Stadt... Die dinge die alles über dich wissen also es also wenn du das essen was kannst weg

**Eliot Mannoia:** es gibt schon es gibt schon manche, die dann wirklich sehr, sehr darauf achten dass sie auf keine sozialen Netzwerke sind, dass sie Telegram nutzen oder also nicht WhatsApp oder dass sie ein altes Handy haben, also kein Smartphone, eine Minderheit, aber es ist schon eigentlich möglich auch noch, aber

**Manuela Machner:** Ja, es ist auch die Möglichkeit, da die Tür zuzusperren und die Vorhänge vorzutun und die Nachbarn in Sicht nicht rein, ja, also ich glaube, diese Ebenen gibt es auf beiden Geschichten, ja.

**Eliot Mannoia:** ja.

**Manuela Machner:** Aber da ist auch die Frage, was lasse ich meine Nachbarin sehen und was nicht. Die Folgen sind vielleicht ein bisschen unterschiedlich.

**Eliot Mannoia:** nicht so gravierend. Aber was mich auch, um wieder tiefer zu gehen in diese KI, die dich besser kennt oder wie viel gibst du

**Manuela Machner:** Was es mit deinen sozialen Beziehungen macht

**Eliot Mannoia:** kI sein wird. Die KI wird eine

**Manuela Machner:** reibungslose

**Eliot Mannoia:** es noch mit Reibung verbunden, wenn das das richtige deutsche Wort ist, in Englisch Friction. Aber bald wird, genau wie du vorher auch gesagt hast wenn die KI... Dich so gut kennt und es gab ja auch diese studien damals mit oceans psychological graphs oder mit facebook dass sie nach einer bestimmten anzahl von likes dich besser kennt als seine familie deine frauen sagen sogar dich was ist wenn die ki und und du also dein persönlicher ki assistent so eine reibungslose beziehung hast dass die ki vielleicht sogar schon vorherseht wäre doch wieder Friseurtermin fällig oder hey, willst du das und das nicht hören oder hey, ich spiele gerade diese Musik, weil ich merke, du bist schlecht drauf. Wie wird das dann sein, wenn die Leute mit Menschen hintergehen, ach, du unterbrichst mich dauernd, du verstehst mich nicht, du willst nur über dich reden und die KI macht das nicht, die KI hört immer zu. Also das, finde ich wird auch ein Potenzial aber auch eine Herausforderung sein.

**Manuela Machner:** Ja, definitiv Ich glaube, dass wir den Prozess sowieso schon haben. Also so wie ich letztes Mal gesagt habe, ich rede manchmal lieber mit ChatGPT als mit Leuten, weil die ChatGPT mir immer sagt, wie super ich bin und im nächsten Step sagt, aber das musst du anders machen. Und wann erlebst du das im echten Leben?

Also du kriegst nicht immer das Feedback, ja, super Idee oder schöne Idee oder beste Idee.

**Eliot Mannoia:** schon, dass du super

**Manuela Machner:** Ja, genau, aber ich brauche vielleicht auch jemanden der mir sagt dass ich... Nicht gut bin. Also ich glaube, wir Menschen brauchen schon auch die, also es wäre vernünftig wenn wir uns noch ein bisschen selbst hinterfragen.

Also dieses Hinterfragen, dieses ist das richtig, ist das falsch, hätte ich das anders machen sollen, ja. Ich wäre nicht schlecht, wenn die KI das manchmal auch machen würde. Aber trotzdem, was geben wir preis? Ich glaube, was eine total spannende Geschichte ist, wir reden immer über Datenschutz und alle Dinge.

Wollen wir das? Nein, wir wollen das alles nicht. Und wenn du dann in die reale Welt schaust, jeder klickt auf Akzeptieren, jeder tragt sich ein. Ich nicht ausgenommen, gerade wo ich alles ausprobiere. Und in Wirklichkeit glaube ich, bin ich gerade über KI-Systeme gesehen ein extrem transparenter Mensch, weil ich habe ungefähr...

300-400 Tools getestet wo ich mich in irgendeiner Art und Weise registriert habe. Also irgendwo gibt es ich habe zwar eine Registrierungs-E-Mail für die ganzen Tools, aber irgendwo gibt es diese Registrier-E-Mails in 300-400 Tools, die auch gesehen haben, welche Fragen stelle ich dort zum Testen. Also es sind natürlich die Fragen immer, die aus meinem Lebensbereich kommen.

Also ich werde nichts über dritte fragen, weil das ist weit entfernt von dem, mit dem ich mich beschäftige. Und dadurch erkennen natürlich all diese Systeme schon, sie interessiert sich für KI oder für Tourismus oder für gewisse Musikrichtungen oder Freizeitaktivitäten.

**Eliot Mannoia:** Ja,

**Manuela Machner:** Und

**Eliot Mannoia:** es ist auch so inkrementell, weil es ist, ich glaube wenn du ChatGPT das erste Mal im November 2022 aufgemacht hättest hättest du nicht deine Blutbefunde hochgeladen

**Manuela Machner:** Na klar, der

**Eliot Mannoia:** uh, was ist die Hauptstadt von Frankreich? Und you know, es fängt mit kleinen Anwendungsfällen an und dann durch das Desensitizing, also man wird weniger

**Manuela Machner:** der hat man gewöhnt sich einfach dran

**Eliot Mannoia:** sich da, man wird weniger sensibel drauf und weil es auch die

die

**Manuela Machner:** Masse benutzt

**Eliot Mannoia:** dieses Social Proof auch und so, dass man dann denkt, okay, wenn alles benutzt muss es okay sein und fängt mit kleinen Sachen an und endet bis medizinischen Daten und andere psychologischen innere Ängste und innere Wünsche.

**Manuela Machner:** Ja, und du hast ja einen Vorteil daraus. Warum tust du das? Weil ich brauche jetzt nicht direkt zum Arzt zu gehen. Ich möchte aber schon eine Info haben. Oder ich möchte nicht jemanden Einem Menschen mich bloßstellen vielleicht in der psychologischen Betreuung, dass ich irgendjemanden ins Gesicht schaue und sage, keine Ahnung, ich nehme Drogen oder was auch immer, sondern da habe ich vielleicht Hemmnisse oder es kostet Geld oder ich brauche Zeit dafür und Diese Systeme geben uns einerseits das Gefühl, verstanden zu werden und so weiter, aber sie sind auch verfügbar.

Und wir sind einfach Menschen. Der Mensch hat es, warum sind wir so weit in der technischen Entwicklung gekommen? Weil wir uns das Leben immer leichter machen wollen. Und diese Dinge erleichtern uns wieder Sachen. Und deswegen nutzen wir sie ja auch. Wir nutzen sie ja nicht just for fun oder selten just for fun.

**Eliot Mannoia:** also ich gebe auch schon glaube ich wie du alles Und habe auch etliche Tools getestet und auch Tools wie HeyGen, das jetzt nicht so bekannt ist wie Google und Android, haben wir beide unsere biometrischen, also sprich wie wir sprechen und unsere Gesichter aufgenommen, zwei Minuten lang, wo wir genau gewusst haben, nach zwei Minuten aufnehmen man kann die KI uns nachmachen, haben wir auch.

Und mit HeyGen, also ich habe jetzt nicht gemerkt Die AGB ist wirklich jetzt überhaupt nicht angeschaut.

**Manuela Machner:** Ich habe sie mal mit Chat-GPT zusammenfassen lassen, aber nur unter dem Aspekt, was machen sie mit den Daten, sie werden es nicht extra verwenden, steht drinnen, also eigenständig verwenden, aber was die AGPs ändern sich ja auch, so ist es ja nicht. Die zweite Geschichte, warum ich es angeschaut habe, darf ich das Ergebnis kommerziell nutzen.

Das war für mich ein Faktor. Aber ansonsten wir wissen ja nicht, und das muss man jetzt auch ehrlicherweise sagen, wir wissen bei vielen Tools, die wir jetzt selbst privat ausprobieren, gar nicht in dem Moment, wo wir es ausprobieren, wo liegt die Firma, wem gehört die Firma, also... Da muss man schon sagen, also kaum jemand, also viele wissen nicht einmal, wem ChatGPT gehört.

Und das ist schon so eine Sache, was passiert da gerade. Also ich glaube, wir da sehr, und solange nichts damit passiert, ist es uns eh egal. Wenn wir ehrlich sind. Spannend wird es natürlich, wenn es zu Missbrauch kommt, weil so wie du gesagt hast, Heygen, wenn jemand Heygen dann nutzt und uns hacken würde und dann würde mein Gesicht anrufen bei meinen Kindern in einem Videocall, oder bei meinen Kindern ist vielleicht egal, aber bei meinen Kunden und sagen, bitte bezahl die Rechnung, ich schicke dir eine Rechnung mit einer neuen, oder ich schicke dir eine neue Kontonummer.

Dann

**Eliot Mannoia:** da war eh eine spannende Studie die jetzt gerade rausgekommen ist von Harvard, dass mit Hacking und Cyber Security die KI alleine den gleichen Erfolg, glaube ich, gehabt

**Manuela Machner:** hat schon

**Eliot Mannoia:** wie

ein Mensch der hackt und KI mit einem Menschen sogar bessere Erfolge gezielt hat. Also das ist... Wirklich schon sehr akkurat war so die die die können mit der ki schon alles online für dich über dich finden so dass sie diese diese phishing kampagnen oder die selbster verschieden wirklich

**Manuela Machner:** überhaupt nicht.

**Eliot Mannoia:** sind und personalisiert auf dich also dass

**Manuela Machner:** Ja, also jetzt überlegt ihr mal, jetzt kriegen wir Werbung, die zugeschnitten ist von uns und dann kriegen wir diese Phishing-E-Mails, also dann checken die, wir haben bei Amazon was bestellt und dann kriegen wir das Phishing-E-Mail von Amazon, die Bestellung ist angekommen, die Bestellung ist auf dem Weg, sie können die Bestellung verfolgen über den Link, ja.

Und dann ist irgendwo was hinterlegt, wo du sagst okay, wirst du nicht das nächste Produkt gleich bestellen vom gleichen Anbieter und in Wirklichkeit bestellst du es gar nicht bei Amazon. Also da, glaube ich, kommt da wirklich viel auf uns zu.

**Eliot Mannoia:** Ja, gut. Ja, also wir haben wahnsinnig viel wieder in dieser kurzen Zeit

**Manuela Machner:** abgedeckt

Wie viel

**Eliot Mannoia:** gibt Ihr Preis? Also das würde uns auch interessieren wie viel Ihr Preis gibt. Was wir alles besprochen haben, ist, dass Datenschutz auch wenn man vielleicht streng ist, Auf der gesellschaftlichen Ebene dann vielleicht privat doch mehr Preis gibt, als man denkt ob das jetzt biometrische Daten sind mit der Gesichtserkennung oder den Daumenabdruck um das Handy zu entsperren oder diverse Tools, die man ausprobiert aber auch verschiedene Anwendungsfälle und dass das so irgendwie schleichend und inkrementell funktioniert Sich aufbaut vielleicht mit kleineren Fragen und Anwendungsfällen bis hin zu Blutbefunde die man hochladet um da Meinungen zu bekommen oder vielleicht als Ergänzung oder Satz zur Therapie, also auch in der tieferen psychologischen Ebene auch wenn das jetzt nicht Einen Therapeuten ersetzt, einfach um da zugehört zu werden, das auch mit Beziehungen vielleicht machen könnte, wenn eine KI mal für einen da ist. ganz wichtig von der Manuela das kritische Denken, also dass natürlich die KI, wenn sie dich besser und besser kennt, dann vielleicht immer alles aus der touristischen Perspektive nimmt, auch wenn vielleicht Artikeln oder Studien, Nichts mit dem Tourismus

**Manuela Machner:** zu tun haben.

**Eliot Mannoia:** also dass man da auch überlegt und ein bisschen kritisch weiterdenkt. Also ja, es gibt viele Vorteile es gibt auch Herausforderungen für uns gesellschaftlich. Fa