KI ist überall im Alltag präsent, oft ohne dass wir es merken. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die unsichtbare Allgegenwart von KI und was das für unser Bewusstsein bedeutet.
Manuela Machner und Eliot Mannoia zeigen: KI steckt in Spotify-Empfehlungen, Google Maps, Spam-Filter, Kreditkarten-Betrugsschutz, Sprachassistenten und vielem mehr. Wir nutzen KI täglich, ohne es als KI wahrzunehmen.
Manuela Machner
Wenn KI immer und überall ist, passen wir unser Verhalten an, oft unbewusst. Eliot Mannoia beschreibt, wie Algorithmen unsere Entscheidungen beeinflussen, bevor wir sie bewusst treffen.
Eliot Mannoia
Automatisierte E-Mail-Antworten, KI-gestützte Buchhaltung, smarte Terminplanung und personalisierte Kundenkommunikation. Manuela Machner zeigt, wie KMU von Alltagstools profitieren können, ohne große Investitionen.
Manuela Machner
**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mein Maschinen. Mein Name ist Elliot Manoja, digitaler Psychologe und heute reden wir über KI in der Welt. Wo ist KI überall?
**Manuela Machner:** Ja und ich bin Manuela Machner, ich berate KI im Bereich Tourismus und KMU-Unternehmen und wir wollen mit dem Podcast einfach so Alltagssituationen erzählen also herunterbrechend das Thema KI für jedermann.
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** es ist ja so lustig die Leute sagen, das neue Thema KI, das ist so neu und in Wirklichkeit begleitet es uns eh schon die letzten Jahrzehnte muss man sagen, also ich glaube 1956 war die erste Konferenz dazu und ich weiß nicht wer mir schon alles erzählt hat, dass er KI-Projekte bei seinen Studienabschlüssen gemacht hat und da reden wir von Leuten die meinem Alter sind, also nicht die Youngsters, ja.
Und trotzdem haben wir ja das Gefühl, das ist so etwas Außergewöhnliches so etwas Neues. Und ich glaube, das liegt daran, dass man den Stempel KI einfach nicht aufgedrückt hat, auf die ganzen Produkte oder Dinge, die schon mit KI oder maschinell lernen. Bitte, liebe Techies, ihr braucht uns jetzt nicht da irgendwie ausbessern.
Wir wissen, dass nicht alles KI ist, aber die Abgrenzung ist ja wirklich manchmal schwierig. Also manchmal ist es vielleicht nur maschinelles Lernen oder nur Algorithmen. Aber...
**Eliot Mannoia:** aber es hat alles mal klein angefangen
**Manuela Machner:** Naja, oder eigentlich sich eingeschummelt in unser tägliches Leben. Also wenn ihr sagt ihr habt so nichts mit KI gemacht, dann glaube ich euch das nicht. Weil allein wenn ihr auf Spotify, YouTube oder sonst was seid, dann nutzt ihr schon KI-Systeme Weil die Systeme lernen einfach, was ihr euch gerne anschaut, also die Algorithmen, wie es so schön heißt, und analysieren, was sind eure Vorlieben, was habt ihr gerne und dementsprechend schlagt euch der Algorithmus unseren Podcast vor.
**Eliot Mannoia:** Ja. Ja Unsere Millionen von Zuhörerinnen und Zuhörern Ja, also man sagt, was ich sehr spannend fand, dass einfach, weil es nicht greifbar war, also KI, wie du sagst Manuel, da gibt es ja schon seit langem, aber es war halt nicht, die Masse nicht so greifbar. Und man sagt, dass der erste wahrgenommene also nicht echte Kontakt, sondern der echte wahrgenommene Kontakt mit KI, Social Media war, weil dann, da haben wir wirklich als Gesellschaft bemerkt aha, okay, das ist, da gibt es Ist nicht immer so gesund ja also mentale gesundheit auch für unsere teenagerinnen und Da haben wir das wirklich gemerkt aha okay das ist ziemlich mächtig und der zweite wahrgenommene kontakt sagt man ist dieses generativer kreiert die kreation in 2022 mit ali und gpt dass man da plötzlich wirklich dass jeder im browser mit ein paar wörtern plötzlich sachen generieren konnte also
**Manuela Machner:** Ich finde es
**Eliot Mannoia:** zwei Elemente so wirklich das ins Menschen gepusht haben.
**Manuela Machner:** Aber auch bei den Social-Media-Kanälen spricht man teilweise oder eigentlich nur über diese ganzen Algorithmen was können wir vorgeschlagen. Und das Lustige ist zum Beispiel, Das war vor diesen ganzen generativen Bildgenerierungs-KI oder Bildveränderungs-KI-Systemen der letzten beiden Jahre. Da war ich schon auf TikTok und habe das total spannend gefunden, dass du dort unendliche Filter hast.
Also da bist du völlig überzeugt Also ich habe meinem Kollegen oder eigentlich meinem Chef eine Glatze verpasst und das hat genial ausgesehen Das war toll Also es war wie echt und du verwandelst dich da in einen Hasen obwohl du es bist. Und das Lustige ist, in den Bildgenerierungstools feiern wir das total, dass du Face Swapping machen kannst und ich weiß nicht was alles.
Und in Wirklichkeit haben wir das als Filter auf TikTok schon seit zwei, drei Jahren laufen. Und ja, eigentlich Snapchat hat angefangen damit, das stimmt.
**Eliot Mannoia:** Auch schon etliche Jahre. Aber auch
**Manuela Machner:** Vielen Dank.
**Eliot Mannoia:** wie du weißt, mit Teenagerinnen und so und da habe ich in meiner Forschung viel von ihnen gehört, dass sie oft ihr Handy eher nutzen als ein Spiegel.
Also sie nutzen oft ihr Handy, um sich herzurichten und Also ein Spiegel. Und da gibt es diese ganzen Beauty-Filter. Und das ist diese Glamour-Filter und so. Und das ist dann auch wieder ein bisschen gefährlich weil es ist ein Wahnsinn, wie es da auf Schönheitsideale, also unter anderem Anführungszeichen und was es da auch mit der mentalen Gesundheit auch wieder da an sich hat.
**Manuela Machner:** Also ich bin überzeugt dass das was ausmacht aber die Dinge haben wir an sich glaube ich Ein Podcast schon geredet, aber worauf ich hinaus will, ist ein bisschen euch auch bewusst zu machen, dass ihr KI nutzt egal, auch wenn ihr glaubt sie nutzt sie nicht. Also ihr müsst nicht in Chachapiedie arbeiten oder solche Dinge um KI-Systeme zu nutzen.
Was ja ganz spannend sind so Sachen die Alltagsthemen. Also ein E-Mail-Filter zum Beispiel, der schon voraus filtert dass ihr Spams bekommt. Das ist auch so eine eine Anwendung. Ich gestehe, dass meine E-Mail-Filter inzwischen so streng sind, dass ich meine Spam-Ordner immer durchforsten muss, weil die E-Mail-Filter schon sehr viel aussortieren, was manchmal ganz praktisch ist, aber manchmal unpraktisch wenn da auch echte E-Mails drinnen landen Und das sind ja auch Algorithmen die das erkennen.
**Eliot Mannoia:** Ja. Vielen
**Manuela Machner:** ist dir das schon mal passiert? Ich werde nicht vergessen, in meinem letzten Unternehmen hat die Bank mich angerufen, weil ein KI-System Alarm geschlagen hat, da ich eine Überweisung nach England getätigt habe. Und weil wir dort halt was bestellt haben. Und das war so out of the box von unseren typischen Bankgeschäften, dass das KI-System die Überweisung sofort gestoppt hat Und dass der Bankbeamte eine Benachrichtigung bekommen hat, nachzufragen, ob diese Überweisung korrekt ist.
**Eliot Mannoia:** Ja, das ist mir passiert. bei einer Zahlung, die halt außergewöhnlich war. Und ja, genau bei solchen Mustererkennungen oder wenn etwas nicht im üblichen Muster passt, also dass das Anti-Mustererkennungs-
**Manuela Machner:** Vielen Dank.
**Eliot Mannoia:** KI super und ich habe auch gehört, dass in Bezug auf Cyber Security und bei Unternehmen, dass sie da auch oft eine KI jetzt mittlerweile einsetzen, die einfach den ganzen Verkehr in einem Unternehmen irgendwie am Schirm hat und wenn plötzlich... nicht, von der Manuela kommen plötzlich 100 E-Mails in einer Minute, dass da irgendwie gleich Alarm geschlagen wird oder so. Also das ist so eine Art systemübergreifende KI, die wie ein Sentinel einfach so ein bisschen mitschaut.
**Manuela Machner:** Ja also ich glaube gerade diese ganzen Faktoren wenn irgendwas out of the box ist, also die Können halt sehr, sehr gut Muster erkennen, was ist typisch im Verhalten oder was ist typisch und kann Alarm schlagen wenn was nicht passt, sage ich jetzt. Aber ich glaube, dass es auch im Alltag ob das jetzt Navigationssysteme sind, die uns sagen, da vorne ist ein Stau, also die Die in mehr oder weniger Echtzeit reagieren oder agieren um uns zu warnen.
Ich glaube, das sind so Systematiken, die wir auch gerne nutzen, muss man auch sagen, die gewisse Vorwarnungen geben oder auch die Vorhersagen die immer besser werden, von Wettermodellen, die ja einer der schwierigsten Themen sind in der Predictive-Analyse, muss man sagen, weil einfach sehr viele Einflussfaktoren sind.
**Eliot Mannoia:** Ja Wahnsinn.
**Manuela Machner:** Und da haben wir indirekt auch mit KI-Systemen zu tun. Wenn wir aufs Handy schauen und schauen, wie wird das Wetter heute und dann sagen, das hat eh nicht gestimmt. Also es ist immer nicht unfehlbar.
**Eliot Mannoia:** Ja, Handy mittlerweile, das Online-Banking, die Sicherheitsmaßnahmen, die biometrischen Daten, um überhaupt ins Handy einzusteigen, also ob das Gesichterkennung oder
**Manuela Machner:** ZDF
**Eliot Mannoia:** ist und dann allein die Kamerasoftware von den Handys nutzt auch mit Unterbeleuchtung oder Beleuchtungen, da reden wir nicht mal von Filter, da ist auch schon die Kamerasoftware am Spiel und tut automatisch anpassen, Wetter... Google Maps, also da ist eigentlich eine Vielzahl an Applikationen die mittlerweile sehr viel KI auch schon beinhalten ne.
**Manuela Machner:** Ja und du siehst auch bei den Projekten die in den Firmen jetzt hochgezogen werden, also wir reden ja sehr, sehr stark und sehr, sehr viel Über diese generative KI. Also eigentlich die, die wir jetzt sehen. Also generative KI sind die, die Gefühlt was Neues erschaffen, also neuen Text, neue Bilder, neue Musik, wie auch immer.
Und das ist das, was natürlich breitenwirksam ist, sage ich. Aber in Wirklichkeit sind ja sehr viele Dinge, die im Prozess eines Unternehmens passieren oder in der Verwaltung, die wirklich spannenden Geschichten darstellen Mit denen wir aber nicht so konfrontiert sind. Da haben wir eher mit den Auswirkungen zu leben oder zu kämpfen.
Und da gibt es ja auch Systeme die umstritten sind. Das muss man auch sagen. Also jetzt gerade Themen wie Onboarding, also nicht Onboarding, sondern Personalsuche Ist so etwas, wo es immer mehr Systeme gibt, die sagen, sie machen eine Vorselektion, wie gut passt ein Mitarbeiter in das Unternehmen aufgrund von irgendwelchen Daten und das ist ja auch etwas sehr Umstrittenes weil man halt sagt, dass...
**Eliot Mannoia:** habe ich das letzte Woche gesehen, von einem österreichischen Unternehmen, ist irgendwas gestanden mit, man interagiert mittels also nicht
**Manuela Machner:** gut, was du gesagt hast.
**Eliot Mannoia:** es war eher so wie ein Rätsel oder so
**Manuela Machner:** Vielen Dank.
**Eliot Mannoia:** interagiert man zuerst als Bewerberin Bewerber und dann wird ein Profil erstellt.
Und allein das Wort Profiling ist happening und dann wird weitergeleitet oder nicht. Da hat es mir schon gedacht, okay, also ich finde das nicht gut Eigentlich sehr optimal also ich würde gern wissen wie sie dafür sorgen dass da wirklich keine bei es ist und uns so vorkommen ich war schon wirklich ich wollte das schreibe ich mache das dann persönlich wenn ich die person sehen aber jetzt auf linkedin möchte ich jetzt nicht das ist sein geschäft aber ja
**Manuela Machner:** Ja, es ist auch kritisch. Also AI-Technisch ist Profiling, ich glaube, eine schwere... Also, es gibt die Sicherheitsstufen oder die Gefährdungsstufen Ich glaube, Profiling ist nicht die höchste Stufe, aber ich glaube, die zweite Stufe. Also, so trivial ist sowas auch nicht. Auch wenn ihr mit solchen Dingen arbeiten wollt, ihr müsst schauen, wie ihr da gesetzlich agiert.
**Eliot Mannoia:** Ja,
**Manuela Machner:** ich muss sagen, naja, da wird es nicht.
**Eliot Mannoia:** Ich glaube, das Wort Profiling war vielleicht nicht optimal benutzt.
**Manuela Machner:** Aber als ganz ganz ehrlich wir diskutieren bei all diesen dingen immer so isoliert die ki hat ein bias ja warum hat die ki bias weil unsere daten bias haben ja aber glaubst du nicht dass du als das hat das letzte mal jemand so gut in einem video gesagt glaubst du nicht dass jeder personaler also mensch der dort sitzt und seine gespräche führt auch bias hat Also ich versuche ja relativ vorurteilsfrei durch mein Leben zu gehen.
Also ich bin glaube ich sehr liberal und sehr in diese Richtung eingestellt, aber jeder von uns hat Erfahrungen. Und wenn du in deinem Leben so und so viele Mitarbeiter schon gehabt hast und Erfahrungen mit gewissen, ich nenne es jetzt Typen hast, da geht es nicht um Frau oder Mann, sondern vielleicht wie jemand spricht oder wie jemand agiert.
Glaubst du, dass du das völlig biasfrei schaffst
**Eliot Mannoia:** und Bias ist auch wichtig aus psychologischer
**Manuela Machner:** ZDF
**Eliot Mannoia:** Routine oder so gesagt wie Voreinstellungen, um uns das Leben zu erleichtern und aus Sicherheitsgründen auch. Natürlich haben wir jetzt nicht mehr diese Stamm und dieser Stammkrieg und diese Ressourcen im Westen Natürlich gibt es noch genug. anderen ländern leider aber die sind ja für einen die sind ja haben wir auch einen zweck nur brauchen sie weniger jetzt und sind sie oft im heutigen tag nicht zielführend und einfach und auch negativ also sie haben natürlich sehr viele bei es ist haben immer die konnotation dass es 100 prozent negativ ist es ist sehr negativ aber es hat auch gründe wichtig ist dass man dass man dass man dann bewusst ist und Dass man sagt, ah nein, das denke ich mir jetzt, aber das stimmt hier in dieser Situation überhaupt gar nicht.
**Manuela Machner:** Ja, das glaube ich nämlich auch, dass das ein Thema ist. Aber wenn man es im Alltag zurückholt, was sind eigentlich die Hauptgründe was glaubst du, warum... Wir KI-Systeme so viel hereinholen in unseren Alltag. Ich habe so das Gefühl, weil viele Dinge uns einfach das Leben erleichtern. Also wenn ich so Smart-Home-Systeme mir anschaue, die halt steuern die Heizung oder das Licht oder keine Ahnung.
Ich finde so Systeme einfach deswegen spannend und interessant, weil wir das als Menschen überhaupt nicht so steuern können. Oder die Zeit dafür nicht haben oder brauchen und auf der anderen Seite Energie sparen können. Also,
**Eliot Mannoia:** Ja, ich meine, es ist wie der Roboter, der einen Raum ausmisst und dann einfach rumgeht. Also es ist...
**Manuela Machner:** Staubsaugerroboter, uuuh, ob das da eine Intelligenz immer dahinter ist, wage ich manchmal bei manchen Staubsaugerrobotern zu hinterfragen.
**Eliot Mannoia:** So einer KI glaube ich eher weniger, aber in Bezug auf die Ausmessung von
**Manuela Machner:** das schon, aber...
**Eliot Mannoia:** So wie Strom ist es einfach ein Mittel zum Zweck dass wir wollen von A nach B, deswegen nutzen wir Google Maps. Wir wollen wissen, ob es morgen schön ist wegen unserer Picknick, deswegen schauen wir die Wetter-App. Also
**Manuela Machner:** Naja gut, es sind einfach die Vorteile Nutzen vielleicht manchmal auch Bequemlichkeiten und manchmal keine Wahl mehr, das musst du auch schon fast sagen. Alles sich immer mehr im digitalen Raum abspielt. Also ob das jetzt KI-Systeme sind, also es ist ja wirklich schon schwierig, wenn du Dinge erledigen möchtest und keinen digitalen Zugang hast.
Also das sind nicht nur KI-Systeme Also KI-Systeme erleichtern die digitale Welt oft wieder, finde ich jetzt, ja. Also dass du reden kannst und nicht mehr vielleicht irgendwas tippen musst oder so.
**Eliot Mannoia:** Sie macht es für eine kurze Zeit leichter und dann nutzen wir diese extra Zeit, um mehr Produktivität zu haben. Ich merke zumindest von meinen Kundinnen und Kunden, da ist schon sehr viel Druck Mit kommunikation ist es nicht nur auf e-mails sondern jetzt
**Manuela Machner:** Untertitelung ZDF, 2020
**Eliot Mannoia:** und dann auf whatsapp und dann auf linkedin Es wäre toll wenn die ki uns extra zeit schaffen würde die wir dann auch wirklich viel mehr work life balance nutzen würden aber es ist
**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, es ist einerseits natürlich unternehmenstechnisch im Setting so ein Thema, wie schaut es aus, aber ich glaube, das ist auch ein persönliches Setting.
**Eliot Mannoia:** Ja, persönliche Grenzen setzen ist natürlich auch ein wichtiger Bestandteil
**Manuela Machner:** Ja, also der eine nutzt die Zeit, ich kenne schon auch Beispiele wo Leute ganz bewusst sagen, jetzt habe ich die Arbeit in einer Viertelstunde erledigt wo ich vier Stunden gebraucht hätte beim Kunden und ich nutze die Zeit zum Kaffee trinken. Aber das geht natürlich nur in einem angestellten Verhältnis sage ich jetzt einmal.
Aber ja, ist auch eine Möglichkeit, momentan noch in der Übergangszeit, sage ich. Ich glaube, dass wir ganz grundsätzlich ganz, ganz viele KI-Systeme in unserem Alltag schon integriert haben. Vieles ist uns, glaube ich einfach gar nicht bewusst und wir geben ihm dann auch nicht die Bezeichnung KI und das muss ja auch nicht sein.
Ich glaube auch, dass wir in ein paar Jahren über KI gar nicht mehr reden, weil diese Systeme einfach immer und überall sind. Dann wird...
**Eliot Mannoia:** Menschlich oder organisch ist.
**Manuela Machner:** Die Frage ist, ob man es irgendwann noch deklariert. Also wird uns ja jetzt schon nicht mehr deklarieren. Es sagt ja kaum jemand, dieser Text wurde KI generiert.
**Eliot Mannoia:** Aber die Entzeichnungspflicht ist Teil der KI-Akte,
**Manuela Machner:** Naja, aber Achtung für die Tools. Also ich
**Eliot Mannoia:** also die Tools sind veröffentlicht, also genau, in der Arbeit muss man
**Manuela Machner:** muss nicht auf meinem...
**Eliot Mannoia:** in
**Manuela Machner:** aber genau, da ist für mich noch die große Frage, wie wird die Regelung ausschauen? Weil wenn ich es auf meiner eigenen Firmen-Homepage nicht deklarieren muss oder in meinem privaten Umfeld und nur das Tool hat den virtuellen Stempel drauf, ja, dann wird es auch nichts bringen.
Und wo hört man auf und fängt man an? Ich meine bei Bildern und Musik ist das vielleicht noch klarer oder bei Video. Aber bei Texten ganz ehrlich, wie willst du das jetzt nachvollziehen?
**Eliot Mannoia:** was ich auch eigentlich... Wie du schon vorher erwähnt hast, wir sprechen oft von der Spitze vom Eisberg, das generative KI, aber was oft wirklich Masseneffizienzen schaffen kann, ist vielleicht jetzt noch nicht so KI, sondern eher so Business Process Automation, Robotic Process Mining und Robotic Process Automation, so Tools, wie du eh auch schon nutzt wie Make, Zapier oder Microsoft Automate, wahnsinnig, also ich denke mal eine Case Study, glaube ich in, in, California, wo sie für einen Prozess haben sie normalerweise zwei Wochen gebraucht,
**Manuela Machner:** Ja, ja.
**Eliot Mannoia:** Geburt von einem neuen Kind Immer zwei wochen und jetzt mit business process automation wenn ein kind geboren wird löst das automatisch 20 prozesse aus mit alle ämter werden informiert geburtsamt geburtsurkunde da und das macht diesen zwei wochen prozess von einem neuen neuen menschen anmelden so gesagt ich glaube in zwei stunden oder innerhalb eines tages
**Manuela Machner:** Können wir das bitte nach Österreich kopieren? Ich kenne da ein paar Anwendungszwecke.
**Eliot Mannoia:** Ja, und das ist eher Software, aber das wird vermehrt auch mit KI vermischt sicherlich auch und dann vielleicht KI-Agenten und so weiter und da müssen wir uns dann wirklich beschäftigen mit, okay, wo wird was gekennzeichnet und wo könnten Biases vorkommen, weil wenn da wirklich 20 Prozesse im Hintergrund laufen, Und wir
**Manuela Machner:** Vielen Dank.
**Eliot Mannoia:** oder Musik, die wir dann anschauen können, sondern es sind Sachen im Hintergrund die laufen und vielleicht Entscheidungen treffen oder vielleicht, na, du bekommst keinen Kredit und du bekommst einen Kredit. Da wird es
**Manuela Machner:** Da gibt es ja auch in den USA schon einige solche, also und ich glaube auch, also die Vorentscheidungsprozesse, auch bei uns gibt es solche Automatisierungen und da gibt es ja dann diese Mustererkennungen dass halt typischerweise jemand, der diese Settings hat, also so einen Beruf hat, so alt ist und so weiter, hat seinen Kredit vielleicht nicht zurückzahlen können und wenn es mehrere solche Fälle gegeben hat, dann hat die KI gelernt, naja, Du bist im gleichen Alter, du hast einen ähnlichen Beruf, du brauchst einen ähnlichen Kreditrahmen für einen ähnlichen Zweck, na, du wirst den auch nicht bekommen, weil das Muster erkennt, naja, der Kredit wird wahrscheinlich nicht zurückgezahlt.
Und da werden ganz spannende Affekte schlagend. Und das sind auch Dinge gegen die wir uns, sagen wir, jeder von uns kann entscheiden, ob er GGPD nutzt, das ist überhaupt kein Thema. Jeder von uns kann entscheiden, ob er ein Bild bearbeitet, ob er ein Handy nutzt, aber diese Dinge kann man selbst in dem Ausmaß nicht mehr entscheiden, das wird über einen entschieden.
Und dann werden die Prozesse, also dann ist KI natürlich im Alltag, hat natürlich dann einen ganz ganz anderen Faktor
**Eliot Mannoia:** Da war diese eine, ich weiß leider nicht, wo ich die gehört habe, ein Mann ruft die Bank an und sagt, hey, und er redet mit einer KI, ich glaube ich werde meine Rückzahlung in drei Monaten nicht mehr schaffen und eigentlich ein sehr trauriges Anliegen. Aber die KI einfach trainiert wie sie ist, sagt dann einfach, gut, Sie müssen es aber erst im Monat melden, wo Sie es dann nicht mehr zahlen können.
Also rufen Sie bitte in drei Monaten wieder an. Und null Empathie, also ein Mensch würde natürlich zwischen den Zeilen lesen also ziemlich offensichtlich und auf die Person eingehen. Okay, ich kann Sie weiterleiten oder lassen wir uns einen Plan machen. Aber... Die Prozesse sind, auch wenn sie ganz, ganz klar sind, dürfen wir die Menschlichkeit nicht verlieren Das ist echt sonst schade wenn das wirklich dann so passiert.
**Manuela Machner:** Naja, wobei, also... Ja, ich hatte auch schon Telefonate mit Ämtern und Co. Da war jetzt ja auch nicht die Empathie so das. Also da reden die KI-Systeme mit mir empathischer. Auch wenn es mir nicht hilft. Also wir werden sehen, wo uns das hinführt. Ich glaube grundsätzlich haben wir... Haben wir ein weites Feld von KI-Systemen in allen unseren Lebenssituationen die uns schon in irgendeiner Art und Weise begleiten.
Vor allem natürlich in allen Bereichen der digitalen Kommunikation, der digitalen Welt. Und dass die digitale Welt fast in jedes Werkzeug schon hineinkommt, muss man ganz ehrlich sagen, ist ja auch sehr spannend, dass überall schon... Wenn digitalisiert wird, wenn es die Kaffeemaschine ist oder der Staubsauger oder der Rasenmäher, ja, ich denke, dass wir uns alle einfach bewusst sein sollen, dass die KI ein Teil unseres Lebens ist.
Und es gibt die KI, wo wir uns mehr oder weniger freiwillig dazu entscheiden, sie zu nutzen. Aber es gibt auch viele Systeme die uns einfach im Alltag begleiten und wo wir uns halt auch bewusst sein müssen, warum wir diesen Vorschlag auf Amazon bekommen, warum wir dieses Video auf Netflix sehen und uns auch manchmal gegen die Entscheidungen der KI stellen sollten und sagen, nein den Film schaue ich mir auf Netflix nicht an, ich suche mir ganz was anderes aus, um diesen Algorithmus auszubrechen, ja.
Ich denke, das war eine interessante Folge. Wir freuen uns auf die nächste Folge und wenn ihr uns wieder zuhört, alles Liebe.
**Eliot Mannoia:** Ciao, macht es gut.
**Manuela Machner:** Macht's gut.