#55 Europa und KI - Macht Geld allein den Unterschied?

Europa hinkt im KI-Wettrennen hinter USA und China. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die Frage, ob mehr Investitionen allein reichen oder ob Europa andere Stärken ausspielen muss.

FAQ: Was braucht Europa im KI-Wettrennen?

Was braucht Europa, um im KI-Wettrennen mithalten zu können?

Eliot Mannoia analysiert: Europa hat starke Forschung, aber schwache Skalierung. Fehlende Risikokapitalkultur, Regulierungsübergewicht und fragmentierte Märkte bremsen europäische KI-Unternehmen. Was konkret geändert werden müsste, diskutieren die beiden in dieser Folge.

Eliot Mannoia

Ist der EU AI Act Chance oder Bremse?

Manuela Machner sieht den EU AI Act als notwendigen Rahmen, der aber Innovation nicht ersticken darf. Regulierung schafft Vertrauen, aber zu viel Bürokratie vertreibt Unternehmen. Die Balance ist entscheidend.

Manuela Machner

Welche europäischen KI-Stärken werden oft übersehen?

Europa hat starke Industrie-KI, Datenschutz-Know-how und Vertrauen als Wettbewerbsvorteil. Eliot Mannoia argumentiert, dass europäische KI-Lösungen in regulierten Branchen wie Gesundheit, Finanzen und öffentlicher Verwaltung global führend sein könnten.

Eliot Mannoia

Transkript

**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zur nächsten Folge von Mein Maschinen. Mein Name ist Eli Ameneuer, digitaler Psychologe Und heute reden wir über, was brauchen wir in Europa im Karrierrennen.

**Manuela Machner:** Ja, grüß euch. Ich bin Manuela Machner, KI-Consultant für Tourismus und grundsätzlich wollen wir mit unserem Podcast ein bisschen Einblick geben in die unterschiedlichsten Themen rund um KI. Ja,

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** oder wie immer man bezeichnen will, Milliarden im Thema KI.

Zumindest angekündigt.

**Eliot Mannoia:** Ja, Gigafabriken, Funding, also auch Geld, finde ich auf jeden Fall gute Schritte. Ist das genug? Ist das, was wir brauchen? Wir reden sehr oft vom Geld. Wie behalten wir auch das? Diese diese talent diese diese gehirne in europa das wird mich auch sehr interessieren ich kann mich erinnern vor zwei jahren ich glaube es war vor zwei jahren ein zwei jahren wurde eine ki firma österreich gekauft von der firma kann war also kann da wo man online präsentationen schaffen kann wurde von einer jungen australierin gegründet und Und die haben in Österreich eine KI-Firma gekauft, war nicht in den Schlagzeilen, man hat es nicht wirklich gelesen, das fand ich echt toll, dass das passiert ist, aber wie schaffen wir es nicht nur, dass genug gegründet wird, dass aber auch alle Zugriff haben zu dieser Computing-Power, also dass alle auch diese Rechenleistung Zugriff haben, aber wie behalten wir so wie der in Österreich bekannteste, er ist ein Deutscher aber in Österreich bekannt, Sepp Hochreitner Der federführend auch in Österreich hier wirklich KI umsetzt.

Wie schaffen wir es, dass wir diesen Talent auch in Österreich gehalten?

**Manuela Machner:** Ich glaube, es gibt mehrere Aspekte. Es sind 200 Milliarden Investitionen, was jetzt kolportiert wird, wo man sagt, 50 Milliarden EU und der Rest soll Public-Private-Partnership sein. Natürlich spielt

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** Speicherkarten, also die Karten die die Daten verarbeiten Das alles spielt eine Rolle.

Ich frage mich noch, wie das alles funktionieren soll.

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** frage mich noch, wie schnell das überhaupt umgesetzt werden kann. Wenn man mal schaut, wie bei uns Genehmigungsverfahren ablaufen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Co., dann bin ich ganz gespannt, wo und wie schnell es dann wirklich sein wird, dass solche Rechenzentren gegen Gigafabriken tatsächlich gebaut werden können Also ich finde immer so diese Ankündigungspolitik ein bisschen eine gefährliche Geschichte,

**Eliot Mannoia:** Ja genau.

**Manuela Machner:** in fünf Jahren überhaupt noch oder gibt es dann so neue Technologien, dass die uns schon wieder überrannt haben. Europa eins muss man ja sagen, bis jetzt sind wir in Europa ja Schlusslicht. Aber wir sind jetzt im Vergleich USA, China, sicher spielen wir eine sehr untergeordnete Rolle. Also zumindest wenn du dir jetzt die Tools anschaust, OpenAI auf der einen Seite seit ein paar Wochen China, plötzlich Mitspieler mit Dipsik und Co. Und

**Eliot Mannoia:** Untertitelung des ZDF 2020

**Manuela Machner:** aber trotzdem, nicht einmal die Europäer nutzen das europäische Tool. Also was glaube ich, da hast du gut angesprochen, was uns in Europa ein bisschen fehlt, ist auch so diese, wie soll man sagen, dieser Nationalstolz ich meine gefährliche Worte, aber... Die Amerikaner wir sind die KI-Macht. Also die gehen natürlich auch mit einem ganz anderen Selbstverständnis hinein. Und wir Europäer sagen, naja, wir haben in Europa auch was. Ja, eh.

**Eliot Mannoia:** Ja, wir feiern nicht genug. Also wir sollten fast jede drei Tage in den Schlagzeilen, sollten wir was über Mistral hören, unser europäischer Champion. Wir sollten auch über österreichische KI, wie sagt man, Efforts, also österreichische KI, Bemühungen sprechen Ja, bewerben. Also diese Eigenwerbung machen, wir haben nicht so gut in Europa.

Ja

**Manuela Machner:** Dieses Stolz fehlt uns oft auch. Bei uns ist ja immer eingelobt, stinkt so ein bisschen das Wording, das wir haben. Und ich glaube, dass das gerade in diesen Feldern ganz, ganz falsch ist. Und dann erkennen andere, so wie es du erzählt hast, die Australier kennen den Wert einer österreichischen Unternehmen und kaufen es auf.

Und die Österreicher haben es nicht einmal gecheckt dass wir so etwas haben.

**Eliot Mannoia:** Ja, und ich meine, wir gehen beide auf sehr viele KI-Veranstaltungen und also ich kann jetzt nur von meinen Erfahrungen sprechen, aber es ist sehr oft dieses, wir haben nicht genug Funding nicht genug Geld und wir überregulieren, also es ist sehr oft sehr negativ behaftet und was vielleicht auch einen Grund hat, vielleicht in einem guten Grund, aber warum?

Was nicht nur am Geld fehlt, sondern auch diese Environment schaffen, wie ein Sandbox, also wie eine, das wäre einfach eine, ja, in Englisch gibt es dieses tolle Sandbox-Analogie, dass man einfach einen Ort schafft, der sicher ist.

**Manuela Machner:** Mhm.

**Eliot Mannoia:** wir sagen, okay, hier hast du nicht nur das Funding das Geld, du hast nicht nur sicheren Zugang zu Computing Power, also die Rechenleistung aber du bist in diesem Rahmen vielleicht auch ausgeschlossen von den ganzen regulatorischen Sachen, dass du einfach mal machen kannst.

Wir müssen die Umgebung schaffen, nicht nur das Geld, sondern die Umgebung es muss wöchentlich berichtet werden, wie cool es ist und die positiven Storys mehr teilen.

**Manuela Machner:** Ja und auch die Negativen, ich finde es so schwierig bei uns, Scheitern ist etwas ganz Also keiner von uns darf scheitern. Also wir stellen uns alle möglichst positiv erfolgreich und sonst was dar. Und wenn jemand einfach nicht erfolgreich ist, dann verschweigen wir das. Dass aber Scheitern oft einfach dazugehört dass man was Neues schafft, darüber sprechen wir nicht.

Und wenn irgendwas nicht gleich funktioniert, ist es schlecht. Und ich glaube, dass

**Eliot Mannoia:** Vielen

**Manuela Machner:** uns selber im

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** du scheiterst hängt deine Existenz oft

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Wenn du auch scheiterst, es noch einmal zu probieren ist sicher in Österreich Wahrscheinlich auch in der restlichen Europa, da kenne ich die Mentalität oft weniger, aber sicher nicht so akzeptiert.

In den USA ist es ganz, ganz anders. Also ich war dort auch, als ich in San Francisco war, habe ich das Außenwirtschafts die Konsulin getroffen und Und weiß wie viele österreichische Unternehmer gehen Richtung Silicon Valley, probieren sich dort aus, probieren, testen dort. Das ist ja auch absurd. Also ich muss ganz

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank

**Manuela Machner:** die haben gesagt, ja, ich bin zwar gern ein österreichisches Unternehmen, aber wenn es zur Sache geht, dann musst du in die USA gehen.

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** das ist ja traurig so wie du gesagt

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** weil dort sehen sie die Möglichkeit, Gelder aufzureißen in einer größeren Ordnung und sich auszutesten oder ihre Ideen auch auszutesten

**Eliot Mannoia:** Ja, und da müssten wir schauen mit Kommunikationsspezialisten, vielleicht mit ein paar Psychologen und anderen, wie wir es auch schaffen können, dass es wirklich funktioniert Echt echt toll ist, in Europa was zu schaffen. Nicht nur, weil das Geld da ist, sondern auch, weil man diese Bühne vielleicht auch hat.

In Amerika hat man eine Bühne. Man wird gleich präsentiert als ein Star. Und in Europa könnte man das mehr auch machen. Ich gehe manchmal am Weg zum Büro auch in der Stadt haben wir ein Europahaus

**Manuela Machner:** Mhm.

**Eliot Mannoia:** Und es dient dazu, glaube ich, ich habe den Punkt noch nicht so ganz verstanden, die EU zu präsentieren. Aber man sieht nicht die Tower Bridge von London oder in Barcelona die tollen Sachen.

**Manuela Machner:** von London, was denn?

**Eliot Mannoia:** Ja, stimmt, stimmt, was sage ich? Ja, okay. Aber die anderen Sachen, die anderen Merkmale von Europa, die Europa ausmachen, stimmt, stimmt.

**Manuela Machner:** warst einfach zu lange gelaufen, also

**Eliot Mannoia:** Ja, zehn Jahre hat mich geprägt aber ja, für mich ist es ein zweites Zuhause, aber das stimmt, es ist leider nicht mehr natürlich EU. Aber

**Manuela Machner:** es ist Teil von Europa, also

**Eliot Mannoia:** ja, und man könnte doch die EU, Europa, egal wie, mit den ganzen coolen Sachen von Europa zeigen und nicht nur, das ist das EU-Haus. Also für mich ist es eine Positionierungssache auch.

**Manuela Machner:** Absolut und ich glaube wir nehmen uns alle auch zu ernst also ich glaube das ist es dieses ist alles sehr formal und alles sehr restriktiv und wir müssen formalitäten und es wird immer alles gleich politisch wird es von politisch verkauft ist es ein politischer erfolg darum geht es nicht es geht darum Wie positionieren wir uns und wie können sich unsere Unternehmen positionieren, wie können sie sich weiterentwickeln, wie können wir sie unterstützen, auf allen unterschiedlichen

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** finde es ja, ich finde es selber total faszinierend wenn ich manchmal auf Tools im Stoße, die dann eigentlich europäische Tools sind, die du einfach, wenn du online gehst, alles auf Englisch ist und du denkst cooles Tool. Und dann kommt es drauf, das ist sogar europäisch, da ist immer so ein Aha-Erlebnis Damit hätte ich gar nicht gerechnet nur dazu, wenn es vielleicht ein österreichisches ist.

**Eliot Mannoia:** Dank

**Manuela Machner:** Da muss man sagen, da sieht man schon, und auch dieser, ich nenne es jetzt ein bisschen nationalstolz zu sagen, ich arbeite mit einem österreichischen Programm oder einem europäischen Programm, spielt überhaupt bei uns keine Rolle. Natürlich, manche sagen dann, ich habe das eh und ich nehme eher österreichisches aber es ist überhaupt nie so dieses... stelle das vorne hin. Es wäre doch auch toll, wenn jedes Unternehmen, das jetzt europäisches KI-Tool nimmt, egal welches, wenn ich auf der Website schreibe und übrigens, wir arbeiten, keine Ahnung mit Phonia der österreichischen Telefonie. Wir arbeiten mit Mistral,

**Eliot Mannoia:** Ja, ja.

**Manuela Machner:** Sprachmodell. auch das in den Fokus stellen.

**Eliot Mannoia:** Das und das, ich bin ja halber US-Amerikaner und in Amerika ist gerade der Stolz um einiges wieder gestiegen bei manchen, ja, also ich halte mich da jetzt politisch raus, aber make America great again ist schon wichtig Verbreitet und nicht dass ich das in irgendeiner weise vergleich mit europa wo ist da wie genau wie du sagst wo ist der europäische stolz dass man auf einer webseite schreibt made in europe sieht man zwar manchmal oder made in austria das sollte noch mehr bis jetzt nicht jetzt um irgendwelchen nationalen fokus zu legen

**Manuela Machner:** Und das ist ja das Kritische bei uns. Bei uns wird das dann gleich in irgendeine politische Ecke gestellt. Da geht es gar nicht um Politik, da geht es einfach darum, dass wir stolz sind auf das, was wir selbst machen können und das auch sein

**Eliot Mannoia:** absolut.

**Manuela Machner:** den Chinesen funktioniert es nur politisch, da wird halt von oben diktiert. Und du machst das für China und das, was du machst, machst du für das Land. Also nicht für mich, sondern für das Land, da haben wir das andere Extrem. Also wir haben ja alle Stufen auf der Welt, zwischen ich mache es alles für mich wie in den USA, Für unsere, die uns eher noch verstecken wenn wir was leisten, bis zu China, wo man alles für den Staat macht.

Also ich glaube, wir haben eh die Bandbreite,

**Eliot Mannoia:** Und genau, und ja, und man sagt ja auch, dass im Westen und als USA wirklich, wenn es geht um Individualism versus im Osten das Collectivism, da weiß ich jetzt leider nicht, wie man das in Deutsch sagt, aber im Osten

**Manuela Machner:** bessere Bezeichnung. Das Kollektiv ist beim Deutschen auch.

**Eliot Mannoia:** Ja genau, das Kollektivdenken, also so in Japan, in China und so weiter und Amerika ist da wirklich, wenn es um Individualistic Thinking geht, wirklich auch auf der polarisierten anderen Seite und Europa so in der Mitte, so wir wollen für alle, aber dieses Individualistic können wir nicht so ganz, weil wir für alle, also.

Das ist spannend und auch, was du vorher gesagt hast, dass wir fünf Jahre mal bauen, also dieses Wasserfallprinzip wir machen das, dann schauen wir weiter, dann machen wir das und wir sollten wirklich schauen, wie können wir in einem Monat spätestens wirklich, in der KI-Welt sind fünf Jahre wie 50 Jahre, also wenn wir diese 200 Millionen Milliarden investieren

**Manuela Machner:** Armen.

**Eliot Mannoia:** Milliarden investieren wollen, sollten wir schon sagen, was können wir nächstes Monat schon mit wie viel Geld machen.

**Manuela Machner:** wenn das in Europa möglich ist ich meine, vielleicht in anderen europäischen Ländern, ich kann es mir nicht vorstellen, dass irgendeine Bauverhandlung, allein eine Planeinreichung Innerhalb

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** ist es dort, diese Entscheidungen, Investitionen zu tätigen passieren dort einfach früher. Also die haben vielleicht auch fünf Jahre Vorlaufzeit gehabt, nur die haben vor fünf Jahren angefangen oder vor zehn Jahren in gewisse Richtungen zu denken. Und wir sind jetzt ein bisschen erwacht aus dem Röschenschlaf, wobei ich finde es ja so spannend. Den AI-Act haben wir gehabt, weil da haben wir in Wirklichkeit schon seit gearbeitet. Das

**Eliot Mannoia:** Ja, ja.

**Manuela Machner:** politisch war das Thema AI, oder wie soll ich sagen, nicht politisch sondern Regulatorisch war das Thema AI schon seit einigen Jahren ein Thema.

**Eliot Mannoia:** Nun.

**Manuela Machner:** Aber innovationstechnisch und dass man nicht nur auf universitären Bereichen, ich da ist viel passiert, aber dass man wirklich sagt, ja wie schaffen wir es in AI Themen europaweit vorne dabei zu sein, habe ich jetzt ein bisschen das Gefühl, als würden alle wie aus einem Dornröschenschlafer wachen

**Eliot Mannoia:** Ja, aber ich weiß nicht, also ich... Ich bin schon beeindruckt zumindest von der österreichischen Regierung und auch die Stadt Wien. Wir haben ein Wien-Chatbot, wir haben Digital Austria, wir haben die digitale Offensive. Also zumindest bemerkt ist meine Wahrnehmung dass es ernst genommen wird. Also bei jeder Veranstaltung ist immer, wir dürfen diskutieren Das nicht verpassen, wie wir das vielleicht per das Internet verpasst haben.

Also es wird zumindest meiner Meinung nach ernst genommen und es ist diese, wie sagt man, KI-Anlaufstelle gemacht worden auf der Regierungsebene, wo

**Manuela Machner:** tja, ja.

**Eliot Mannoia:** Genau bei der RTR, wo jeder hingehen kann, wenn er Fragen hat, auch wie das jetzt pragmatisch dann ausschaut weiß ich nicht, wie gut dann die Auskunft ist oder nicht, aber es wurde zumindest erstellt und der AI, genau wie du sagst finde ich, man vergleicht oft das Beispiel mit dem Auto, dass erst 15 Jahre nach dem Auto der Sicherheitsgurt kam, also es ist Es ist immer wieder eine Verzögerung da und dafür finde ich den AI-Akt eigentlich eh sehr schnell.

**Manuela Machner:** ist ja nicht aufgrund von Chachapiti entstanden muss man jetzt auch sagen, daran wurde ja schon im Vorfeld gearbeitet. Und soweit ich das gehört habe von den Juristen, wurde wegen Chichipiti dann sogar ein eigenes Regulatorium noch dazugefügt weil damit haben sie überhaupt nicht gerechnet.

Das, was ich meine, ist genau das. Es ist jetzt das

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank

**Manuela Machner:** Der Prinz hat die Prinzessin geküsst und das Räschen hat die Augen aufgeschlagen und festgestellt, die KI ist da. Und jetzt sind wir ins Handeln gekommen, was ja gut ist. Aber bei den 200 Milliarden finde ich das auch so spannend, dass jetzt gerade irgendwie dieser Handlungsnotstand entstanden ist. Alleine jetzt, wenn man die Sprachmodelle anschaut, haben wir diesen Handlungsnotstand schon zwei Jahre. Ich habe schon das Gefühl, dass wir uns jetzt ein bisschen überschlagen, dass alle aufgewacht sind und dass momentan ist, wie soll man sagen, innerhalb sehr kurzer Zeit plötzlich alle aufgewacht sind. Also

**Eliot Mannoia:** Ja

**Manuela Machner:** habe ich schon, ja.

**Eliot Mannoia:** seit 2022 mit JGPT und DALI ist es

**Manuela Machner:** Schneller gegangen.

**Eliot Mannoia:** das Bewusstsein auf jeden Fall hat es die Masse mehr und mehr erreicht. Was würdest du sagen, wo sollte man einen Investieren infrastruktur so grafikkarten oder geht es um energie brauchen wir mehr strom zuvor brauchen wir mehr talent wo würdest du

**Manuela Machner:** Das Thema Strom wird maßlos unterschätzt. Wir diskutieren ja nicht umsonst dass es Blackout-Gefahren gibt. Und da reden wir noch nicht von den großen Rechenzentren und Co. Also Strom wird sicher ein Thema sein. Wo wir uns überlegen müssen und da haben wir auch immer die großen Diskussionen drum, Thema Fabrik bauen, wir dürfen keine Windräder auf die

**Eliot Mannoia:** Untertitelung des ZDF

**Manuela Machner:** sollen die Flüsse nicht verbauen, wir sollen nicht zu viele Felder mit Solarflächen zumachen. Woher soll der strom kommen also ist dann wieder die atomenergie die einzige lösung die uns so viel strom liefern kann wie gehen wir damit um also ich glaube dass da einiges auf uns auch wie soll man sagen Auf uns zukommt, dass wir uns bekennen müssen zu irgendwas einmal. Wir können nicht sagen, wir verbrauchen immer mehr Energie und immer mehr Strom, aber lassen nicht zu, dass es produziert wird.

Also da muss man einfach ehrlich sein. Ich glaube, da kommt einiges auch

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** das zu ist. Ich glaube, dass Strom ein richtiger Faktor ist, aber ich glaube, dass ein ganz wichtiger Faktor ist, wir sollten beginnen, den Mindset bei der Jugend und bei den jungen Menschen zu richtung leistung wieder zu wissen was zu stärken in richtung etwas zu investieren, etwas zu leisten, etwas auszuprobieren, auch scheitern zu dürfen, aber dennoch was leisten zu wollen.

Ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Faktor und auch darauf stolz zu sein und auch die Möglichkeit geben, gesehen zu werden. Ich glaube, das ist ja ganz so, wie du gesagt hast. Wir sollten jeden, der und das ist ja nicht nur ein KI-Thema, das ist ein Innovationsthema in jeglicher Hinsicht,

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** die etwas leisten, sollen wir in den Fokus stellen. Und dann ist Leistung vielleicht auch in der öffentlichen Wahrnehmung oder auch in der Wahrnehmung vielleicht der Jugend wieder mehr wert. Weil auch wenn KI uns viel Arbeit abnehmen kann, ich glaube, dass wir trotzdem noch genug Arbeit für jedermann haben.

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** wichtig ist, dass Menschen Verantwortung

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank

**Manuela Machner:** in der Gesellschaft, im täglichen Leben, in der täglichen Arbeit. Und wenn die Menschen Vorbilder haben, wo sie sagen, okay, macht das toll, wow, cool, und dann ist auch vielleicht die Motivation da, zu sagen, ich will das auch erreichen, und ich glaube, dass das auch ein Faktor ist, und das ist KI-Faktor aus meiner Sicht, das ist ein gesellschaftlicher Faktor.

**Eliot Mannoia:** Ja, da bin ich voll bei dir. Dieses Mindset und für junge Personen den Traum haben, hey, ich möchte in Europa was machen und nicht, ich möchte in den USA oder woanders was machen. Dass sie

das Gefühl haben, dass sie hier auch eine Plattform haben, wo sie tun können, wo es nicht am Werkzeug oder an Rechenleistung fehlt und wo es auch anerkannt wird.

**Manuela Machner:** Und wo sie auch Fehler machen dürfen.

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, dass Europa Zumindest jetzt wieder einen Schritt gesetzt hat, um in dem Spiel mitzuspielen, das wir teilweise auch unterschätzen wo Europa jetzt schon steht oder was es hier in Europa auch schon gibt. Ich glaube, dass wir heute sehr gut zusammenarbeiten Ein bisschen einen Überblick gegeben haben, wo wir

**Eliot Mannoia:** Untertitelung ZDF

**Manuela Machner:** sind, damit Europa auch in dem KI-Thema stark ist.

Es ist einerseits natürlich, diesen Safe Space zu machen, zu sagen, ich kann, ich treffe mich. Warum ist Silicon Valley so erfolgreich? Ich treffe mich irgendwo, wo ich einerseits die Datenmengen verarbeiten kann, wo ich die Leitungskapazitäten habe, wo ich andere Menschen habe, in denen ich mich austauschen kann und wo ich auch Kapital habe Bekomme, um Dinge auch auszuprobieren, ohne gleich an meine Existenz einsetzen zu müssen, wenn ich scheitere.

Und ein Faktor den wir heute auch beleuchtet haben, ist das Thema Mindset dass wir hier in Europa viel stärker diesen Mindset auch brauchen. Ich darf was probieren, ich darf erfolgreich sein. Ich muss mich auch in den Mittelpunkt stellen dürfen. Es ist nicht... Wie soll man sagen, ich muss mich nicht genieren, wenn ich sage, ich bin gut und auch wir alle sollten viel stärker in den Mittelpunkt stellen,

**Eliot Mannoia:** Untertitelung ZDF

**Manuela Machner:** in Österreich haben, die sich mit KI beschäftigen aber auch jeden anderen, der einfach erfolgreich seinen Weg geht. Und auch ein bisschen Nationalstolz darf sein, dass wir sagen, wir sind Europäer wir sind Klug intelligent, innovativ und können Dinge auf die Beine stellen. Die 200 Milliarden alleine werden es nicht sein. Sie sind ein Riesenschub natürlich, wenn solche Giga-Zentren kommen. Hoffentlich kommen sie schnell.

Der Elliot hätte es ja gerne in einem Monat.

**Eliot Mannoia:** Ja ja, wenigstens.

**Manuela Machner:** drüber reden, oder in einem Monat wie weit es ist.

**Eliot Mannoia:** Ich würde nur sagen, dass wichtig ist, dass man einfach, dass man die Expertinnen auch fragt dass man in jedem Land ein Mistral, ein Flux aus Deutschland oder ein Sepp Hochreitner in Österreich fragt was braucht ihr? Vielleicht ist es nicht unbedingt Hardware. Vielleicht kann man in einem Monat schon andere Sachen zur Verfügung stellen, die in einem Monat auch möglich sind, während man eine Gigafabrik baut.

**Manuela Machner:** Dank

**Eliot Mannoia:** Aber einfach fragen, was brauchen die Expertinnen? Und es wird ja effizienter Gott sei Dank. Jede paar Monate verringert sich die Bedürfnisse und es wird effizienter Also hoffentlich können wir mehr und mehr mit weniger und weniger hoffentlich weit machen. Strom und auch mit Hardware.

**Manuela Machner:** Ja, und ich glaube, wir haben ein bisschen einen Überblick gegeben. Uns interessiert natürlich, wie steht ihr dazu? Glaubt ihr, dass die EU das in dem reinen... Jetzt sagen wir mal die Skirennen, auch eine Medaille gewinnen wird, während wir einen Stockerlplatz kriegen, wird es eine neue Medaille geben in der KI für Österreich oder für Europa.

Also wenn wir so ein größer denken, da sicherlich, ja, gebt uns Feedback, wir freuen uns und freuen uns auch, wenn ihr das nächste Mal mit hereinhört, wenn es wieder heißt Mind und Machine. Macht es gut, alles Liebe!

**Eliot Mannoia:** Ciao, danke.

Hallo und willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Heute reden wir über, was braucht Europa im KI-Rennen in der Welt. Ja

**Manuela Machner:** Grüß euch, ich bin Manuela Machner, Consultant für KI und Tourismus und der Elliot hat sich nicht vorgestellt.

**Eliot Mannoia:** sorry, machen wir noch

**Manuela Machner:** Ich stoppe jetzt.