KI kann Menschen klonen: Stimme, Aussehen, Verhalten. Manuela Machner und Eliot Mannoia über digitale Klone, Deepfakes und die Frage, was das für Identität und Vertrauen bedeutet.
KI kann Stimmen, Gesichter, Schreibstile und Verhaltensweisen imitieren. Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, was es bedeutet, wenn ein digitaler Klon von einem selbst existiert, und welche ethischen Fragen das aufwirft.
Manuela Machner
Digitale Avatare können Präsentationen halten, Kundenservice leisten oder Inhalte in verschiedenen Sprachen liefern. Eliot Mannoia sieht Potenzial, aber betont, dass Transparenz entscheidend ist: Nutzerinnen und Nutzer müssen wissen, wenn sie mit einem KI-Klon interagieren.
Eliot Mannoia
Deepfakes, Identitätsmissbrauch und die Verwischung von Realität und Fiktion. Manuela Machner beschreibt, wie KI-Klone für Betrug, Manipulation und die Verbreitung von Falschinformationen genutzt werden können.
Manuela Machner
**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind&Machine. Ich bin Manuela Machner, berate touristische Betriebe zum Thema KI und heute haben wir uns ein spannendes Thema überlegt und zwar Klonen. Also KIs, Klonen Menschen, Dinge, Plätze und darüber wollen wir uns unterhalten.
**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin der Elliot Manoja, digitaler Psychologe und Ich kann euch vergewissern, dass die Manuela und ich heute tatsächlich echt sind und keine Kloner oder Avatars von uns. Aber erzähl Manuela, du hast ja auch schon einen Avatar von dir, ne?
**Manuela Machner:** Ja, natürlich. Ich will mir jedes Mal schminken und herrichten, wenn ich rede. Ja, also ich glaube, du hast das ja auch gemacht, oder? Also wir haben, glaube ich alle mit Hagen, das ist einer der bekanntesten Tools, uns in irgendeiner Art und Weise schon geklont macht man da? Je nachdem,
**Eliot Mannoia:** Vielen
**Manuela Machner:** Also ich habe gemacht, dass ich zwei Minuten in die Kamera gesprochen habe. Also ich sage es euch zwei Minuten ist wirklich lang, weil man nicht weiß, worüber man reden soll,
**Eliot Mannoia:** Dank.
**Manuela Machner:** Und man dürfte da, also das ist jetzt schon dreiviertel Jahr her, man dürfte seinen Kopf nicht zu viel bewegen nicht zu viel Gestiken machen und dann kann man einfach einen Text eingeben und tippen in jeglicher Sprache wie man will und dann spricht man. Den Text. Man muss sagen, bei der dort, also anders ist es bei den Übersetzungen, ich glaube, da wirst du ja was erzählen Elliot, aber bei dem wo man halt wirklich dann frei spricht, ist die Stimme schon ganz gut, aber also ganz ehrlich, ihr kennt jetzt mich beim Podcast, ich bin ja jetzt sehr... Hoch nieder und sehr abwechslungsreich in den Stimmfarben, das schafft die KI Gott sei Dank oder wie auch immer noch nicht. Aber ich glaube, du hast mit Sprachen experimentiert oder?
**Eliot Mannoia:** Ja, auch. Also ich habe Japanisch und Italienisch und Italienisch hört sich super an Da habe ich mir wirklich gedacht, wow, ich wünschte ich könnte eigentlich wirklich Italienisch sprechen, weil das ist Klingt einfach sehr toll, japanisch auch. Habe es aber genau wie du mit zwei Minuten von mir einfach aufgenommen und es hat es dann gut übersetzen können und mit Gesten und Mimiken.
Und ich habe es eigentlich in derselben Location wie hier. Also es war jetzt mit meinem Handy habe ich es aufgenommen, also mit der Vorderkamera sogar, also der schlechteren Kamera. Und es war eigentlich unterbeleuchtet Und hat trotzdem wirklich sehr gut mit den Mundbewegungen und den Gesten. Das war wirklich, also die Stimme noch nicht so wie ich, aber die Gesten mimiken wir.
Wow, also...
**Manuela Machner:** Ich glaube, das zum Verständnis für die Leute, die das überhaupt noch nicht gemacht haben. Es gibt zwei Systematiken. Die eine ist, er baut alles komplett neu aufgrund der Texteingabe zusammen. Und die andere
**Eliot Mannoia:** ZDF,
**Manuela Machner:** nimmt ein bestehendes Video, wo man in einer Sprache spricht und sagt, dieses bestehende Video, da spreche ich heute nicht Deutsch, sondern eben, ich habe es mit Arabisch zum Beispiel probiert, spreche ich jetzt Arabisch.
Und da hat aber das... Das eine Video eins zu eins und Anführungszeichen nur übersetzt und es kommt eine Lippen-Synchronisation dazu. Das heißt, die Lippen bewegen sich komplett richtig zur Sprache und eins muss man auch sagen bei diesen Sprach-Synchronisations-Geschichten ist auch die Stimmfarbe sehr ähnlich.
Jeder
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** das andere, wo man die KI dann wirklich alles berechnet, also auch die Mundbewegungen nicht, also diese Sätze hast du ja nie gesprochen, in keiner Sprache Da ist die Qualität noch nicht so hervorragend, aber diese Übersetzungsgeschichten so wie du es gemacht hast, also wenn ihr es nicht wisst wisst ihr nicht, dass du nicht Japanisch sprechen kannst und nicht Italienisch
**Eliot Mannoia:** Japaner und Italiener haben mir gesagt, das war japanisches, perfektes Italienisch.
**Manuela Machner:** Aber es hängt davon ab. Ich habe da einige Experimente gemacht mit Randsprachen nenne ich es jetzt einmal, also Sprachen, wo es wenig Daten im Netz gibt. Und das letzte Mal habe ich ausprobiert weil das war für mich sehr spannend. Ich habe luxemburgische Tourismusorganisationen trainiert und habe Luxemburgisch, ich wusste gar nicht, dass es so etwas als Grundsprache an sich
**Eliot Mannoia:** Habe ich nicht gewusst, ne.
**Manuela Machner:** Das habe ich auch nicht gewusst und das ist offensichtlich wirklich so eine Nischensprache, also da hat so manches nicht gestimmt, also
**Eliot Mannoia:** Vielen
**Manuela Machner:** Worten und auch die Aussprache war nicht ganz so, wo sie sich auch zum Teil schwer tun, also HR nicht, die das aber da macht, aber GGPD zum Beispiel ist holländisch, sprechen.
**Eliot Mannoia:** Dank
**Manuela Machner:** tut sich ja noch schwer. Aber es ist jedenfalls, ja, aber jetzt abgesehen davon, dass wir machen das jetzt just for fun gemacht, aber wozu kann man sowas im Alltag überhaupt benutzen? Kennst du Firmen die das schon einsetzen?
**Eliot Mannoia:** Ja also es gibt also unternehmen aber auch personen ich weiß die stephanie meisel eine kreative aus österreich verdient schon Damit geld diese männer tauber in england auch und dann die hellen tod in amerika also es gibt schon somit mit personen weltweit die mit globalen avatars auch schon geld verdienen und firmen da weiß ich hatte habe ich schon ein paar mal gezielte geschichte glaube ich in pakistan wo der der Kandidat im gefängnis waren hat einfach seine rede aufgeschrieben und dann hat ein avatar diese rede so gesagt an seine wählerinnen und wähler übermittelt also politiker ja ich stelle mir auch vor ich habe mit erste bank auch zu tun dass warum wenn man nicht ein konto aufmacht Das Onboarding, das wäre doch super, wenn der CEO sagt, hey, willkommen zum modernsten Banking Österreichs ich begleite Sie jetzt, hier müssen Sie das eingeben, hier müssen Sie das, übrigens wissen Sie die Geschichte von Erste Bank und also für eine persönliche, personalisierte Onboarding mit vielleicht einer Person, das wäre doch auch irgendwie ein spannendes
**Manuela Machner:** Also ich habe schon ein paar Situationen gehabt, wo es eingesetzt worden ist, was eine totale Hilfe war. Ein Kollege, der auch Trainings macht, hat eine schwere
**Eliot Mannoia:** ZDF
**Manuela Machner:** müssen und er hat in der Übergangszeit wo er nicht sprechen konnte, er hat es im Vorfeld zu einem Avatar erstellt hat dann diese fertigen Schulungselemente Online gemacht mit seinem Avatar.
Also er hat das hineingeschrieben und der Avatar hat das halt gesprochen und das war wirklich sehr, sehr gut. Also der hat sich da wirklich sehr viel Mühe gegeben. Also ich kenne ihn, ich kenne ihn auch, wie er online spricht und habe dann das auch gesehen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich glaube, ich hätte es auch nicht wirklich gecheckt Also da kann das wirklich hell hilfreich sein.
**Eliot Mannoia:** Super.
**Manuela Machner:** Organisation, die sucht Arbeitskräfte im Ausland die macht ihre Social-Media-Werbung für die Arbeitskräfte, indem die Mitarbeiterin diese Social-Media-Texte eingesprochen gesagt hat, kommt zu uns arbeiten, so sind die Arbeitsbedingungen und so weiter. Und die dann das auch in diesen Muttersprachen übersetzt hat.
Und natürlich, wenn jetzt in Polen oder in Ungarn das ausgespielt wird, dann spricht diese Mitarbeiterin... ungarisch oder im polnisch und das das hat schon macht schon absolut sinn ich glaube das was du gesagt hast mit dem onboarding ja also ich glaube dass das auch viele ihr dürft euch das nicht mehr nur so vorstellen dass diese geklonten avatare jetzt nur die vorgegebenen texte sprechen es gibt auch schon die möglichkeit dass sie mit wissen gefüttert werden also wie ein chatbot
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** dann
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** Avatar Fragen beantworten.
Und ich muss sagen, es ist natürlich schon spannend, wenn es funktioniert. Wenn du dann einen Avatar hast, ich nehme so öffentliche Einrichtungen, wenn der dann mir Antworten gibt und mir antwortet Persönlich sozusagen da Antworten geben kann. Wobei ich glaube, es ist immer ein bisschen so ein Grenzgang.
Also Behörden so akzeptiere ich es, glaube ich ganz gut. Im Tourismus würde ich es finden, momentan noch. Weil die Branche, ich glaube, es ist auch Also wie gern wir mit Zofloda zu tun
**Eliot Mannoia:** Ja, aber ich glaube, es wird, wie sagt man, transzendieren Also nicht nur, ja, like a transcendence vom Online, weil ich glaube, es kommen ja verschiedene Technologien aufeinander zu. Also wir werden die KI haben. Dann werden wir unsere Klon oder unsere Möglichkeit, uns mit der KI zu verschmelzen oder dass die KI uns unser Profil annimmt in Persönlichkeit oder mit Wissen oder wie auch immer.
Und dann kommt noch Robotics. Also was ist, wenn dann, so gesagt, unser Klon eigentlich die 2D-Welt verlasst und in der 3D-Welt kommt und es ist dann ein Roboter, der mit KI arbeitet Und dein Profil also auch dein Wissen. Also da kommen wahnsinnige Sachen auf uns zu.
**Manuela Machner:** das ist... glaube, das sind auch die Sachen, die wir uns im Detail vielleicht noch gar nicht so genau vorstellen wollen. Also zumindestens ich bin da immer ein bisschen so, oh mein Gott. Also
**Eliot Mannoia:** Jaja, also...
**Manuela Machner:** also auch viele Dinge spannend finde. Apropos hast du das schon mal ausprobiert?
Oder
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** blöd wenn ich meinen Klon hineinschicke, aber hast du das schon mal gemacht in
**Eliot Mannoia:** Nein, das haben wir noch nicht gemacht.
**Manuela Machner:** einfach eine Session
**Eliot Mannoia:** Ja, ja, genau. Hallo, hallo, hallo hallo.
**Manuela Machner:** aber da gibt es ja auch, wo sie, also die Sprachmodelle haben die Leute ja schon gegeneinander, also gegeneinander aber miteinander sprechen lassen. Also
**Eliot Mannoia:** weil es gibt ja diesen Ausdruck ich wünschte, ich könnte mich klonen. Das werden wir haben. Nächstes Jahr, also 2025, sagen Sie, ist ja das Jahr der Agenten also KI-Agenten Und wenn wir dann einen Agent haben, der für uns ein bisschen recherchiert, einen anderen, der vielleicht für uns... Die für uns, der, die für uns vielleicht Termine macht und so und dann bekommen wir vielleicht ein Status-Update von unseren Klonen ja, also, you know,
**Manuela Machner:** Ja ich habe gerne agents und diese agents müssen nicht unbedingt meine klone sein das können die dinge einfach so für mich erledigen ja ja
**Eliot Mannoia:** wenn diese Agents dann auf uns zurückkommen und oder auch in unseren Namen handeln Wo es dann die Grenze zwischen Agent und Klon wenn sie unsere Bedürfnisse und,
**Manuela Machner:** Ich glaube viele Dinge, von denen wir reden, diese Grenzen gibt es in Wirklichkeit nicht. Wir haben im Vorfeld diskutiert ja, Das digitale Zwilling ist doch etwas anderes, aber in Wirklichkeit fällt das auch in eine ähnliche Kategorie rein, also dieses einfach die Daten,
**Eliot Mannoia:** Dank.
**Manuela Machner:** wir auf Dinge zugehen oder Verhaltensmuster oder Entscheidungsmuster. Also so wie du sagst wenn ein Agent einfach weiß, welches Hotel ich typischerweise buche, wenn ich nach Wien fahre zu einer Businessreise, dann kann das mein Agent erledigen.
Das muss ihn nicht auf drei Webseiten gehen und mir heraussuchen, wer ist besonders günstig und hat ein Zimmer frei.
**Eliot Mannoia:** ja.
**Manuela Machner:** Aber ich möchte noch einen anderen Klon ansprechen, weil ich es im Interessens ganz spannend finde. Wenn man in Richtung virtuelle Welten denkt, also ob das jemals kommt, weiß ich nicht.
Wir reden ja gefühlterweise schon seit zehn Jahren über Virtual Reality und irgendwie habe ich das Gefühl, da geht nichts weiter. Aber wahrscheinlich stecke ich zu wenig drinnen in der Thematik. Aber...
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** gewisse Orte, also das große Damoklesschwert Overtourism wird immer so diskutiert, also Venedig hättest du als virtuellen Ort und du kannst mit deiner Brille oder was auch immer virtuell durch Venedig spazieren und auf einer Gondel einen nicht stinkenden, das heißt nicht Fluss, sondern
**Eliot Mannoia:** Kann auch, ja.
**Manuela Machner:** Durch den Kanal fahren, dann ist für mich aus touristischer Sicht schon die Frage, stellt euch vor, wir könnten jetzt alle Orte klonen, werden wir sie dann noch in echt besuchen
**Eliot Mannoia:** Also ich habe mal einen von, der in Österreich in der Tourismusbranche arbeitet, gesagt, dass die virtuellen Realitäten eine Konkurrenz zu echten Welten wären. Er hat mich wirklich sehr fragwürdig angeschaut und gesagt
**Manuela Machner:** des ZDF
**Eliot Mannoia:** Hier ist, warum ich es glaube. Es gibt jetzt schon Menschen, die mehr verdienen durch Online-Welten als im Tagesgeschäft.
Es gibt eine Dame in Amerika, die macht mit digitalen Nägeln. Also sie verkauft digitale Nägel, die du dir dann in Fortnite oder in Roblox kaufen kannst. Jugendliche bevorzugen oft die Spielwährung mehr als eigentliche Euro. Ja, weil sie sich im Spiel die Skins also die Klamotten kaufen können. Und Virtual Reality ist ja schon seit langem wie du sagst Jahrzehnten bei uns.
Was sich ändern wird, ist die Rechenleistung durch KI, Unreal Engine und solche Sachen, wo wirklich Welten in Echtzeit geschaffen werden können. Und diese NPCs, also Non-Player Characters, also nicht andere Spieler sondern Computer-Avatars, die aber mit KI, wo du dann nicht unterscheiden kannst, ist das ein Mensch oder nicht, weil der redet schon so gut, dass du im Spiel nicht merkst, ob das ein echter Spiel ist oder nicht.
Und dann kommt noch dazu eine Doku, die kann ich allen empfehlen, die ist relativ neu auf Netflix, die heißt The Remarkable Life of Iberlin. Also The Remarkable of Netflix.
**Manuela Machner:** Ja?
**Eliot Mannoia:** Remarkable Life und der Name von dem Avatar heißt E-Berlin. Das ist Ida Bertha
**Manuela Machner:** Okay. Link.
**Eliot Mannoia:** Iberlin. Und es ist eine Doku aus Norwegen.
Und dieser Junge ist geboren komplett gesund, aber hat leider ein vererbbares neuromotorisches Krankheits- und wird leider sukzessive einfach kranker und kranker und ist am Ende wirklich Im rollstuhl und kann sich kaum bewegen also wirklich nur mit ein paar finger
**Manuela Machner:** Ja.
**Eliot Mannoia:** kann er kann wirklich nur noch tippen ja also kaum und er stirbt auch leider relativ jung ich glaube mit 18 19 so was ja und man sieht videos von ihm und denkt sich der arme hat wirklich nicht wirklich ein leben aber wenn er stirbt hinterlässt er sein passwort für war warcraft zu spielen und Wo man mit anderen Menschen spielt.
Und es stellt sich heraus, dass er wahnsinnig viele Freunde hatte in der virtuellen Welt. Und die haben mir gesagt, ja, jeden Tag haben wir ihn gesehen laufen. Im Spiel, aber weil er im echten Leben nicht laufen kann. Also er hat im Spiel gelaufen, hat Freunde gehabt, er hat sogar eine Beziehung gehabt, er hatte eine Freundin.
**Manuela Machner:** Vielen
**Eliot Mannoia:** viel realer als das echte Leben. Dort hat er gespürt er hat gefühlt er hat sich mit Sehnsucht auf seine Freundin gefreut und seine Freunde und er hat auch Leuten geholfen. Also eine tolle Doku und wenn man das ansieht, dann glaube ich, weil ich glaube, wir reisen gerne, ich reise wahnsinnig gerne.
Aber wenn man introvertiert ist, wenn man Depressionen hat, wenn man diverse, verschiedene Einschränkungen hat, dann können die realen Welten wenn sie wirklich so nicht auseinanderscheidbar sind von der echten Welt, eine Konkurrenz haben. Nicht Venedig sondern einfach eine komplett andere Welt. Es muss nicht eine Kopie von Venedig sein, sondern es wird...
**Manuela Machner:** gesehen ist
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** Und ich finde, reale Plätze sind
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** Systemen Menschen helfen kann, die nicht in der Lage sind, in der realen Welt, sage ich jetzt, Hindernisse zu überwinden finde ich unglaublich.
Also allein die, jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht heule, du siehst, ich bin nah am Wasser gebaut, aber allein dass man Menschen eine Chance gibt, die diese Chance nicht haben, finde ich finde ich Und schöne Stunden schenken kann. Absolut bemerkenswert.
**Eliot Mannoia:** Ja, ich habe auch leicht geheult bei dieser Doku.
**Manuela Machner:** Ich glaube, das sind die Dinger. Ich wollte eigentlich auf etwas anderes raus. Ich
**Eliot Mannoia:** Ja.
**Manuela Machner:** gebaut. das war dann damals die große
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** Und im Gegenteil es ist ja eigentlich das Gegenteil passiert. Dadurch dass sie es auch vor Ort hatten, sie wollten die echte Version sehen. Ja, also auch wenn man jetzt sagen kann, Will man so viele Chinesen in Hallstatt haben, aber wie auch immer. Und ich frage mich, vielleicht passiert das auch mit diesen virtuellen Themen, dass man sagt, man kann Plätze entdecken die man sonst nicht entdecken würde,
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** und bei dem einen Platz und jeder von
**Eliot Mannoia:** Ja.
**Manuela Machner:** man dadurch dann vielleicht doch, obwohl man es in der virtuellen Welt gesehen hat oder gerade deswegen, die in echt besucht. Aber die Angst gibt es natürlich im Tourismus, dass das dann der Ersatz ist.
**Eliot Mannoia:** Ach so. Ich glaube, es wird das ergänzen. Ich glaube, ist, ich glaube, die Personen die nicht können oder vielleicht Ängste haben oder keine... Ich weiß, meine Mutter zum Beispiel möchte jetzt weniger reisen, weil sie einfach diese Massen und so Flughäfen und Bahnhöfe ein bisschen als stressig empfindet.
**Manuela Machner:** Dank
**Eliot Mannoia:** Also ich hoffe, dass es ergänzt und dass es einfach wirklich mehr Menschen ermöglicht die Welt zu sehen und vielleicht auch... Wie du gesagt hast, das finde ich einen tollen Punkt, dass man dann vielleicht noch mehr das Echte dann auch sehen möchte, also dass es eigentlich den Tourismus vielleicht ankurbelt in anderen Locations
**Manuela Machner:** Ja, also das wird sich alles herausstellen, ich glaube, es wird sich herausstellen, auch wie die virtuelle reale Welt, wie die virtuelle Welt, wie wir sie auch empfinden werden und ob es überhaupt in der Form kommt, weil jetzt eigentlich reden wir eh schon so lange davon, also
**Eliot Mannoia:** Dank.
**Manuela Machner:** Ahnung, aber was definitiv ist, ist, dass die virtuelle Welt als solches so wie du es jetzt geschildert hast, in diesen Spielerisch gesehen vorhanden ist und da unterschätzen wir Alten definitiv dass diese Verschmelzung zwischen realer und virtueller Welt passiert. Also dass es nicht diesen Unterschied gibt und diese Grenze. Und ich finde auch solche Clonings ganz spannend, wo du mit dem Handy irgendwo unterwegs bist und ein Avatar erzählt dir, was das für eine Sehenswürdigkeit ist. Weil ich halt keinen Stadtguide habe oder wie auch immer.
**Eliot Mannoia:** Ja.
**Manuela Machner:** nicht fragen, was mich interessiert.
Ich glaube, diese Personalisierung, die da im Hintergrund passiert, das ist ja auch so eine ganz spannende Geschichte.
**Eliot Mannoia:** Ja und man ist auch nicht gebunden an die Physik der Realität. Und das ist auch, so spannend wie es ist, auch als Psychologe für mich auch ein bisschen die Gefahr, dass Für manche Jugendliche vielleicht sind sie im echten Leben vielleicht nicht so populär oder so beliebt, aber im Spiel sind sie, weiß ich nicht, Spieler 8, 5, 7, der die höchste Punktezahl hat und den Drachen ermordet hat und die coolen Nike-Schuhe hat und dann identifiziert die Person sich vielleicht im Spiel eher als sich, weil da ist er wer und im echten Leben vielleicht weniger.
Und Da sehe ich, wenn man in der Community wirklich wer ist und im echten Leben nicht und es gibt auch diese Subkulturen. Das haben wir eh auch mal besprochen, dass Wenn du im dorf bist in einem dorf wohnst und du bist vielleicht du hast irgendeine eine vorliebe dies oder vielleicht der einzige im ganzen dorf bist online findest du locker global eine million menschen locker die vielleicht auch weiß nicht holz schnitzereien lieben oder irgendwelche hobbys haben oder irgendwelche fetishes oder was auch immer ja also man findet dann online seine community und gleichgesinnten leichter Und da ist der Ausstoß vielleicht, man bekommt dann vielleicht so viel mehr mit Zuneigung und Authenticity als im echten Leben vielleicht.
**Manuela Machner:** Aber ich frage mich, wenn du jetzt, psychologisch gesehen interessiert es mich, wenn du das Gefühl hast, auf irgendeiner
**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.
**Manuela Machner:** als Person, als wenn du dieses Erfolgserlebnis gar nicht hättest. Ich bin halt früher es im prinzip hat es die systematik gegeben oder also ich bin früher in die bücherwelt geflohen also war outsider ich sag's euch ja und Ich habe gelesen also das also zwei drei bücher am tag wenn ich ferien hatte und ich bin in diese buchwelt geflohen und war dort halt die heldin oder war dort halt die die beliebte und und wie auch immer Und jetzt haben sie es halt in diesen Spielautomatismen und ich weiß nicht, ob es trotzdem, was ist die Alternative dazu?
Also diejenigen, die jetzt in diesen Spielwelten erfolgreich sind und die in der echten Welt nicht, wenn sie nicht spielen würden, glaubst du, dass sie in der echten Welt erfolgreich wären?
**Eliot Mannoia:** Ich glaube, kann man nicht so placken. Da gibt es solche und solche Fälle. Aber es gibt manche Menschen, die haben vielleicht weniger Hobbys und die gehen jeden Tag nur arbeiten. Und das ist ihr Leben.
**Manuela Machner:** du das von jemandem spezifischen?
**Eliot Mannoia:** Nein, wir beide arbeiten, wir haben eine Leidenschaft um das Jahr. Aber ich rede jetzt von manchen Menschen, die vielleicht wirklich nur arbeiten und nicht viele Erfolgserlebnisse haben in ihrem Alltag. Einfach ein normaler Beruf, wo sie jetzt vielleicht nie auf der Bühne stehen. Und dann gibt es andere, die neben ihnen arbeiten, den gleichen Job haben.
Also sagen wir mal zwei Busfahrer oder zwei, die in einem Villa arbeiten oder zwei, die in einem Büro arbeiten und irgendwie als Buchhalterinnen oder Buchhalter. Und beide machen jeden Tag das Gleiche und haben irgendwie nicht so Erfolgserlebnisse. Das ist einfach eine Utrinne. Ja, also schon Erfolgserlebnisse in der Arbeit, aber jetzt nicht irgendwie, ja, aber der eine ist vielleicht in der Spielwelt und ich kenne sogar eine auf einer Uni, die arbeitet auf der Uni, aber sie spielt auch Online-Spiele und das, ich meine, und dann, das ist für sie schon ein anderes Leben, als die Person, die diesen Hamsterrad, also sie hat mit dieser mit dieser, und du hast recht, das könnte mit Büchern vielleicht auch anders sein oder mit anderen Hobbys.
Aber ich glaube durch das Spiel, weil es echte Menschen sind, auch wenn sie sie nicht sieht, vielleicht hört sie sie nur am Mikrofon, aber es sind echte Connections.
**Manuela Machner:** Ja das stimmt.
**Eliot Mannoia:** Und du hast mit dem Buch nichts.
**Manuela Machner:** dich. Die
**Eliot Mannoia:** hast Kontakt. Genau, du bekommst diese Resonanz
**Manuela Machner:** Thema Resonanz spielt eine wic