#53 Wem vertraust du deine Daten an - USA oder China?

Wem geben wir unsere Daten: US-amerikanischen oder chinesischen KI-Unternehmen? Manuela Machner und Eliot Mannoia über Datensouveränität, Vertrauen und die geopolitische Dimension von KI.

FAQ: Daten bei USA oder China – wem vertrauen wir?

Wem geben wir unsere Daten lieber: den USA oder China?

Manuela Machner stellt die provokante Frage: Wem vertrauen wir unsere Daten an? Beide Optionen haben Risiken. US-Unternehmen unterliegen dem CLOUD Act, chinesische Unternehmen der Kontrolle der KP China. Die Frage ist, welches Risiko wir bewusst eingehen wollen.

Manuela Machner

Warum wäre Europa die bessere Alternative?

Europäische Datenschutzstandards (DSGVO) bieten theoretisch mehr Schutz. Aber Europa fehlt es an eigenen KI-Schwergewichten. Eliot Mannoia diskutiert, ob Europa die Chance hat, eine echte Alternative zu werden oder ob wir zwischen US- und China-Lösungen wählen müssen.

Eliot Mannoia

Wie bewusst sind sich Nutzerinnen und Nutzer über ihre Datenweitergabe?

Die meisten Menschen denken nicht darüber nach, welche Daten sie täglich weitergeben. Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, wie man bewusster mit Daten umgehen kann, ohne auf nützliche KI-Tools verzichten zu müssen.

Manuela Machner

Transkript

**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei unserer neuen Podcast-Folge Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, Beraterin für KI im Tourismus und heute wollen wir darüber diskutieren,

Geben wir unsere Daten lieber, China oder USA?

**Eliot Mannoia:** Hi mein Name ist Elliot Mannoia, digitaler Psychologe und Ziel des Podcasts ist es, euch mit kurzen Gedanken zu inspirieren und anzuregen. Du, Manuela, hast du eine Präferenz, wem du lieber die Daten gibst oder ist es für dich eher nebensächlich?

**Manuela Machner:** Na ja, also bis vor vielleicht einem halben Jahr hätte ich eindeutig gesagt USA, jetzt ist es eigentlich schon fast wurscht habe ein bisschen so das Gefühl, wem ich da die Daten gebe, also es macht es nicht besser, wenn es den Amerikanern gebe, als wenn es den Chinesen gebe. Also am liebsten würde es den Franzosen gehen,

**Eliot Mannoia:** sprich Mistral.

**Manuela Machner:** Was

**Eliot Mannoia:** das Thema Sprachmodelle. Ja. und plötzlich ist China im Spiel. Wir haben alle gewusst, dass die Chinesen ihr eigenes Ding machen und dass sie auch ihre eigenen KI-Tools haben, aber das hat uns kaum betroffen.

Im Videogenerierungsbereich gibt es glaube ich,, das habe ich

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** Auch im Bildgenerierungsbereich gibt es das eine oder andere

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** Hast du Deep Seek schon ausprobiert oder angeschaut

**Eliot Mannoia:** Ich habe es mir angeschaut noch nicht probiert, es gab dann auch irgendwie so einen Blog von neuen Anmeldungen, da war irgendwie so ein Cyber-Attack oder irgendwas und da haben sie neue Anmeldungen irgendwie gestoppt für eine Zeit und ja, also ich habe es jetzt gesehen, gehört und Bin gespannt, weil es ist ein bisschen dubios auch, wie die das so schnell geschafft haben, aber auch sicher spannend, weil angeblich sind da ein paar neue Innovationen Wie sie es wirklich so effizient und warum um das vielleicht auch den zuhörerinnen vielleicht kurz zu erzählen warum das wirklich dass die ganze branche ist auf den kopf gestellt hat kurz und auch der die die markt also sagen stock market price ist ein bisschen gecrasht hat von manchen weil die großen amerikanischen ki firmen sind ja sehr sehr hoch bewertet ist ob das fünfte Teuerste ist Anthropic Cloud mit, weiß nicht, 6 Milliarden oder so.

Nein, nein noch mehr. 6 Milliarden haben sie gerade bekommen als Investment, aber die sind ja, die werden ja manchmal mit 100 Millionen oder so bewertet. Und plötzlich kommt diese chinesische Firma, die Startup die Genauso gute angebnisse liefert in manchen welchen besser aber für weniger kosten das ist es diese effizienz also wie haben sie es geschafft das ist so billig von davon da so gesagt nicht produktionszeit aber von der von der leistungsseite machen und auch noch kostenlos anbieten das ist der punkt also nicht nur die qualität sondern auch dass es halt die Ja, effizient ist und nicht so so viel Geld kostet um zu bauen und um es zu laufen.

**Manuela Machner:** Ja, okay. Es gibt ja diese Chips mit denen GGBD und so weiter läuft in den USA, NVIDIA. Und die sind mega bewertet, weil sie so eine tolle Technologie sind. Wir müssen ja sagen, die Sprachmodelle, die wir derzeit haben, funktionieren ja nur deswegen so gut, weil sie natürlich mega viele Daten verarbeiten können.

Und dafür braucht es natürlich Speicherplatz, dafür braucht es Energie. Und in den

**Eliot Mannoia:** was und was 100 wort e mail angeblich 100 wort e mail zu verfassen ist eine kleine flasche wasser nur an kühlung von den ganzen systemen

**Manuela Machner:** Es gibt ja riesige Investitionsprojekte in den USA, die bewirken sollen einerseits, dass extra Rechenzentren gebaut werden, dass Kraftwerke gebaut werden mit den Kühlungen und allem Pipapo.

**Eliot Mannoia:** Hm.

**Manuela Machner:** jetzt schaut es so aus, dass China, die ja abgeschnitten waren von diesen Speicherplatten, also es wurde der Export nach China vor, glaube ich, zwei Jahren oder so untersagt, und jetzt hat China von US auch nichts gekriegt.

Ja, und was haben sie gemacht? Sie haben sich selbst eine Lösung gebaut und jetzt kann eben so ein Tool wie DeepSeek aber wir haben jetzt gerade gestern oder vorgestern hast du das ja auch gebracht, es soll ja auch Alibaba, Alibaba heißt das, oder?

**Eliot Mannoia:** Ja ja, Ali Baba.

**Manuela Machner:** Alibaba hat, wie war das, auch ein neues KI-Tool herausgebracht, angeblich Also das haben wir noch nicht getestet

**Eliot Mannoia:** Genau, neues Modell, also ich bin ja zwiegespalten, weil auf der einen Seite finde ich Wettbewerb super, besonders im Hinblick auf die Nachhaltigkeit, also wenn wir es schaffen, wie du auch gesagt hast, nicht nur Datenzentren, sondern auch es machen ja auch zum Beispiel Meta und andere, Verträge mit Nuklearreaktor also mit Nuklearfabriken wie auch immer, um da auch Strom zu bekommen.

Also wenn wir es schaffen, es nachhaltiger zu machen, bin ich voll dafür. Es ist halt, deswegen bin ich zügig gestralten, auf der anderen Seite auch ein bisschen gefährlich wenn wir jetzt wirklich investieren Weil der Sam Altman hat als Antwort dazu gesagt, gut, wir werden halt unsere Produkte und Features vorher und früher veröffentlichen und da ist dann, wo bleibt dann die Ethik die Sicherheitschecks und ja, das Wetterinnen wurde jetzt angeheizt und da ist halt das Risiko natürlich dann auch ein bisschen größer dass Sachen kommen, die vielleicht für die Gesellschaft noch nicht ready sind.

**Manuela Machner:** Definitiv. Also ich glaube, dass dadurch natürlich sich diese Fragen immer weniger stellen und wenn AGI, also die überdimensionale KI sozusagen von China als erster herausgebracht wird Würde, glaube ich, würden die USA nicht warten mit ihren Lösungen, sondern sie auch auf den Markt werfen. Ich möchte ein bisschen

**Eliot Mannoia:** Vielen

**Manuela Machner:** der Apps, die heruntergeladen werden. Und man muss schon eines sagen jetzt, wir wissen alle, dass KI-Systeme Vorurteile haben grundsätzlich weil sie ja mit menschlichen Daten trainiert sind.

**Eliot Mannoia:** Dank

**Manuela Machner:** man aber schon sagen muss, ist, dass gerade dieses Modell sehr

**Eliot Mannoia:** Oder

**Manuela Machner:** ist.

Das heißt, ihr könnt jetzt nicht China-kritische Fragen stellen oder Themen, die in China sozusagen nicht gewollt sind, abfragen. Das heißt,

**Eliot Mannoia:** Xishipping.

**Manuela Machner:** Man muss schon sagen, es ist zensuriert und das heißt, wir begeben uns jeder von uns,

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Welt ist wirklich umsonst, das heißt, was bezwecken die Modelle damit? Einerseits Daten sammeln, natürlich, und wenn man sich die Datenschutzbestimmungen von DeepSeq anschaut ich meine, man muss es sich auch von GGPD und Co. anschauen das muss man auch sagen. Aber im Prinzip sagen die Chinesen oder die Tool-Betreiber ganz klar, dass alles, was ihr eingibt, gehört ihnen in

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** Art und Weise.

Sie können damit tun, was sie wollen und es wird auch niemals gelöscht. Weil sie es ja aus Sicherheitsgründen sich behalten werden.

**Eliot Mannoia:** Sehr wichtiger Punkt.

**Manuela Machner:** Das muss man schon sagen, auch wenn ich auch bei OpenAI oft das Gefühl habe und wir immer sehr vorsichtig sind Richtung Datenschutz natürlich, aber ich habe bei OpenAI die Möglichkeit zu sagen, meine Daten sollen nicht zum Training verwendet werden. Ich kann meiner Datennutzung abwarten Bei OpenAI widersprechen.

Das ist zwar mühsam, also man muss dann einen Link hinschicken und dann bekommt man eine

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** aber ich habe eine Bestätigung, die mir besagt, dass OpenAI mit meinen Daten nicht arbeitet. Das ist zumindest das Maximum das ich glaube ich, momentan machen kann. Bei solchen Modellen wie DeepSeek habe ich das halt nicht.

**Eliot Mannoia:** Ja, es gibt vielleicht, um unserer Zuhörerin vielleicht zu helfen, bei OpenAI, bei ChatGPT, weil es nicht sehr... Deutlich gemacht ist. Wenn man bei den Einstellungen geht und Daten kontrollen, dann ist der Knopf um das abzudrehen heißt nicht Daten nicht teilen, sondern eben gesagt, mach das Modell besser für andere.

Also sie haben es ein bisschen manipulativ hingeschrieben, also mach es besser für andere, das bedeutet, du teilst Und wenn du das abschaltest dann teilst du nicht die Daten. Also, ja, ein bisschen ein Trick, also vielleicht nicht so ganz transparent hingeschrieben aber man kann, wie die Manuela sagt, schon das abschalten.

**Manuela Machner:** auch in der Gratis-Version. Also ursprünglich war es in der Gratis gar nicht

**Eliot Mannoia:** Okay.

**Manuela Machner:** deaktivieren. Inzwischen geht es sogar in der Gratis-Version.

**Eliot Mannoia:** Vielleicht nehmen wir EU-Datenschutzvergabe

**Manuela Machner:** OpenAI hat ja inzwischen auch einen Standort in Irland, sie versuchen es sich mit Europa ja doch nicht ganz zu

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** sage ich jetzt einmal und dem AI gerecht zu werden.

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** getestet und dort gibt es ja auch so ein Reasoning-Modell heißt das. Das ist ein Modell, das eben erklärt was es tut. Es ist so wie O1, also es macht, es denkt, also es denkt genau Es tut argumentieren um zu einer Lösung zu kommen.

Und ich habe total spannend gefunden, das Reasoning von Dipsik. Also man kann das dort auch machen, dort heißt es R1, das Modell also auswählen. Und ich habe ihm eine Aufgabenstellung gegeben und dann hat er das nicht gleich so lösen können. Und jetzt, das ist ewig lang. Und dann sagt er... Wo haben wir jetzt das?

**Eliot Mannoia:** Für die vielleicht, die das jetzt nicht, O1 ist einfach einer der Modelle von JGPT, also man kann in JGPT aussuchen, O4, O1, bald kommt O3, das sind einfach die Modelle Den verschiedenen, so gesagt, wie ein Motor, wie das Motor innerhalb GGBT, die man sich verschiedene aussuchen kann, die für verschiedene Stärken mit sich bringen sollen

**Manuela Machner:** Das trifft es ganz gut, ja. Also ich habe gefunden, was mir so fasziniert hat. Du kannst sozusagen mitlesen was Diebsig da denkt, unter Anführungszeichen. Und er hat so geschrieben, okay, let me try to figure this out. The user wants a timetable for a conference on March 5th, considering room assignments and specific requirements.

Let me start by reviewing the data provided in the two Excel files. dann macht er welche Schritte er macht und dann immer

**Eliot Mannoia:** Yes.

**Manuela Machner:** tipsig Und darüber spricht, schreibt, was der User, also ich, von ihm möchte, was ich anmerke, was ich kritisiere.

Und ich muss ganz ehrlich sagen, das ist beim Lesen manchmal fast ein bisschen spooky, wenn ich das Gefühl habe, ich lese jetzt, was der Computer mit sich selbst spricht, über

**Eliot Mannoia:** inneren Dialog von der KI

**Manuela Machner:** Ja, und in O1 hat man das auch, also da sieht man das ja auch von Che Che Petit, aber da ist es irgendwie nicht so, wie soll man sagen, da bin ich nicht so die dritte Person, da redet O1 darüber, was er tut, aber nicht, was ich von ihm will und ich spiele plötzlich so eine, die da draußen, die, die, die das muss, ja.

**Eliot Mannoia:** Ja, das bringt mich dann auch eh auch wieder zum Titel vom Podcast, »Wem gebe ich die Daten?« Weil auf der einen Seite Passe ich schon auf, es gibt ja den Input und das, was schon drinnen ist, so würde ich das vielleicht beschreiben. Und das, was man reingibt, da passe ich natürlich auf. Erstens bei den Einstellungen abgedreht, dass ich die Daten nicht teile und dann auch, wenn ich die Prompts vorbereite, dann tue ich immer Namen und diverse Daten einfach austauschen.

Firma ex kunde ex oder datum auch ändern und solche sachen haben also ich tue ganz sorgfältig bei der größeren prompt auch in einem word-dokument oder dem outlook egal wo einfach mal verfassen und dann erst rein kopieren kann ich wirklich empfehlen für kurze sachen im fenster okay Direkt bei JGPT oder Cloud oder wie auch im Strahl, aber sonst bei größeren Prompts, wenn man mehr Kontext geben möchte, um bessere Resultate zu bekommen, Garbage-In, Garbage-Out Prinzip, nutze ich das in einem Word-Dokument.

Da kann man dann wirklich einfach eine weitere Sicherheitsschleife machen. Und da bin ich sogar draufgekommen, Einfach indem ich den Prompt vorbereite, die ganzen Rahmenbedingungen eingebe, es ist eine Veranstaltung mit das und das und das, mit diesen Zielen, mit diesen Anzahl an Personen und so weiter, habe ich oft schon selber dann eine tolle Antwort bekommen und habe sogar dann letzte Woche zum Beispiel meine Idee dann eigentlich über die von ChurchBD bevorzugt.

**Manuela Machner:** Untertitelung ZDF

**Eliot Mannoia:** ist der eine, das ist der Input Und da kann man einfach vorsichtiger sein welche daten man rein gibt und sollten man wirklich da unterscheide ich immer drei wichtige daten sorten die erste ist keine privaten daten von dir

**Manuela Machner:** Passwörter.

**Eliot Mannoia:** eine platzförderung genau der zweite datentyp ist dann von anderen personen sprich personenbezogene dsgv geraten also von kunden oder von mitarbeiterinnen und Und der dritte ist dann Firmendaten, also keine Patente, keine firmeneigenen Daten.

Ganz, ganz wichtig. Aber auf der anderen Seite was schon drinnen ist, und da haben wir auch vor ein paar Tagen gehört, dass Microsoft wird vielleicht DeepSeek verklagen, weil sie gesehen haben, dass DeepSeek APIs von OpenAI benutzt hat. Vielleicht zum Trainieren oder wer weiß. Und wenn wir uns die Trainingsdaten anschauen, dann sind unsere Daten kollektiv Schon sehr, sehr sehr in fast allen KI-Modellen.

Also wenn jetzt irgendeiner in irgendeinem Land oder auch irgendwie, weiß nicht, diese Betrüger die auf Scams machen, sagen, bitte verfass mir eine E-Mail, eine Phishing-E-Mail, so wie ein Europäer oder ein Franzose das schreiben würde, dann sind das so gesagt schon unsere Daten kollektiv. Also nicht deine eigenen, aber schon unsere Als ja, schreibe so wie eine Steirerin, denn Elliot schreiben würde zu einem Wiener und so haben wir dann eh schon auch unsere Daten im Spiel eigentlich, ne?

**Manuela Machner:** Naja, da gibt es ja ganz andere Tools schon. Also wenn du HumanLiker kennst, dann weißt du genau,

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** deine Leute ansprechen solltest, weil HumanLiker analysiert wie die LinkedIn-Profile funktionieren und analysiert dich ganz gut und verfasst dir auch gleich das E-Mail also das Werbe-E-Mail an den Kunden an

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Wir sind transparent, das muss man sagen, aber die Frage für mich ist schon, Wie

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** Leuten das Thema?

Also wir sind ja getriggert die letzten zehn Jahre. Datenschutz Datenschutz und das Unternehmen, also ich weiß nicht, den Datenschutzbeauftragten den ich im Tourismusverband haben musste, Datenthema was machen wir mit Daten, was dürfen wir, was dürfen wir nicht, bei jedem Gewinnspiel, was unterschreibt der Teilnehmer, wie wir seine Daten weiterverwenden, wie dürfen wir sie weiterverwenden, also Riesenaufregung rund um das Thema Daten. Und viele Daten, die wir gesammelt haben, die wir dann gar nicht nutzen konnten, weil sie einem nicht datenschutzkonform vielleicht gesammelt wurden oder weil wir uns nicht drüber getraut haben oder irgendjemand hat widersprochen. Also es hat immer dieses Thema Daten, Daten Daten. Wir dürfen eigentlich nichts.

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank. Vielen.

**Manuela Machner:** es ist ganz, ganz spannend. Ah, der arbeitet da, also vielleicht geben sie nicht ihre Gehaltsdaten bekannt oder die ihrer Kolleginnen so eine Liste mit Kunden-E-Mails und so

**Eliot Mannoia:** Vielen.

**Manuela Machner:** die Firmen total nachlässig. Weil sehr oft in den Unternehmen gibt es überhaupt noch keine KI-Policy, also zu sagen, was dürfte und was dürfte nicht. Und die Mitarbeiter, entweder wissen sie es nicht und machen es deswegen bewusst heimlich, weil sie nicht sicher sind,

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** ist eben überhaupt nicht definiert und sie dürfen und probieren herum und haben keine Ahnung, was Sinn macht und was nicht Sinn macht. Und bequemlich sind natürlich so Modelle wie DeepSeek jetzt schon, weil ich muss nichts zahlen im Gegensatz zu OpenAI. Und man muss sagen, die Ergebnisse sind sehr, sehr gut.

**Eliot Mannoia:** Mh-hm.

**Manuela Machner:** die ich abgefragt habe, also ich muss ganz ehrlich sagen, ich hätte das eine oder andere das Gefühl gehabt, dass ich es wahrscheinlich bei Chez Chibiti nicht so gut herauskriege. Ja, und was wird gewinnen? Also der persönliche Nutzen normalerweise

**Eliot Mannoia:** Ja.

**Manuela Machner:** Gefühl haben, na ja, das hilft mir, dann ist, ja, dann... Dann mag vielleicht der Aufschrei groß sein allgemein aber der persönliche Nutzen ist vielleicht groß.

**Eliot Mannoia:** Was ist für dich ein Unterschied, Daten an USA, Daten an China zu geben? Was Vielen

**Manuela Machner:** Also ich bin da

**Eliot Mannoia:** Dank.

**Manuela Machner:** einerseits meine daten dort besser verwendet werden wenn schon denn schon und dass es

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** ist obwohl man es nicht ist also es hat ja da auch einiges an manipulation gegeben auch bei meta bei anderen Plattformen wo das ja fast für mich in diese chinesische Schiene schlägt.

Da bin ich mir auch schon nicht mehr so sicher, ob das gescheiter ist. Auf der anderen Seite ist es natürlich schon so, welche Daten gibst du bekannt und was können die Systeme mit deinen Daten machen. Also...

**Eliot Mannoia:** glaube wir sind da beide eher Ausreißer und ausgenommen, weil wir einfach mit allen möglichen KI-Tools, also auch mit HeyGen, wo wir biometrische Daten, also unsere Gimmickungen und Gesten auf Video, also Ton- und Bilddaten vergeben haben. Also, ja.

**Manuela Machner:** gibt von mir Clones auf Flux und 11Labs Stimmclones und Hagen Video Clones. Also ich glaube, das ist hoffentlich eh nicht jedermann zu sagen. Nein, aber ich befürchte halt, dass das noch mehr Wildwuchs ist, dass noch mehr... Einfach sich nicht mehr gekümmert wird. Und ich bin die Allerletzte die den Datenschutz jetzt so hochschreibt oder sonst was. Aber es muss uns schon bewusst sein, dass damit auch gearbeitet wird und manipuliert

**Eliot Mannoia:** Ja, also da kann ich auf jeden Fall auch erzählen von... Also erstens ich finde, es hat schon auch einen großen Vorteil dass zumindest in Europa, ich würde sogar sagen weltweit, die DSGVO Personen auf Daten sensibilisiert hat. Oder zumindest ein bisschen aufklärung gemacht hat der california data act ist sogar fast eine kleinere kopie von der dsgv und es hat zumindest ein bewusstsein geschaffen ich kann auf jeden fall sagen weil ich war ja früher in der werbung tätig und was was man in amerika machen

**Manuela Machner:** hatte ich dann.

**Eliot Mannoia:** Weil das ist schon ein bisschen ein Daten Wilder Westen gewesen, schon auch noch zum großen Teil.

Da hatte man zum Beispiel in Facebook die Möglichkeit, die ganzen Facebook-Daten zu nutzen. Also wo bist du, welches Alter, welches Geschlecht also die ganzen demografischen Daten, die Facebook hat. Aber in Amerika hatten sie auch noch andere Datenanbieter Die in Facebook für, nicht für alle, also nicht für kleine Unternehmen, aber für Werbeagenturen, konnten sie zusätzliche Daten nutzen.

Wie zum Beispiel Kreditkartenbesitzer, Besitzerin, Autobesitzerin, Einkommensklasse also zwischen 50 und 100.

**Manuela Machner:** uns auch gegangen auf Facebook.

**Eliot Mannoia:** Ja, ja ja, aber nicht zu diesem Ausmaß.

**Manuela Machner:** Das

**Eliot Mannoia:** Also... Das war wirklich, also da konnte man wirklich, ob man dann schon das strengere Wort Manipulation nutzt oder nicht, sei da mal hingestellt, aber es ist, man konnte wirklich auf Location Geschlecht Einkommensklasse, Auto, also es, ja.

**Manuela Machner:** ganz pragmatisch gesehen, super für die Werbung.

**Eliot Mannoia:** Ja, das wurde gesagt, die digitale Benachrichtigung

**Manuela Machner:** will ich auch, dass es bei mir die iPhone-Besitzer und Mercedes-Fahrer quälen

**Eliot Mannoia:** Ja

**Manuela Machner:** die Polo-Fahrer die eine Nokia haben. Also,

**Eliot Mannoia:** für Digital Marketing war es früher viel aufregender. Also ich vermisse es weniger jetzt, das Digitale Marketing. Aber ja, das stimmt.

**Manuela Machner:** Und das wird ja auch irgendwo wiederverwendet und ich finde die Aufregung jetzt so spannend, weil es erinnert mich ein bisschen an die TikTok-Aufregung aus Asien. Wir geben in TikTok Asiaten ja unsere ganzen Lebensstile, Inhalte Wissen alles bekannt. Und es gibt noch immer die Aufregung wegen TikTok, aber eher wegen der Algorithmen und wem was wie ausgespielt wird. Aber dass China eigentlich der Betreiber ist, außer den USA, also dort, wo das ja abgedreht wurde für... Zwei Tage oder so,

**Eliot Mannoia:** Genau. Genau.

**Manuela Machner:** wieder angetreten ist, also in Wirklichkeit es gibt eben eine Welt, das muss uns schon klar sein, und in der digitalen Welt gibt es diese tatsächlichen Ländergrenzen ja nicht.

Und ich finde es lustig wenn wir sagen in Europa, das darf nicht sein. Also ich kann jedes KI-Tool das irgendwo auf dieser Welt zur Verfügung steht, auch wenn ich es in Europa nicht Offiziell nicht nutzen darf, kann ich über eine VPN-Verbindung nutzen. Das ist eine Augenauswischerei. Ich benutze

**Eliot Mannoia:** aber die Mehrheit nicht. Also VPM ist dann schon etwas, was jetzt eher eine Minderheit ist. Davon weiß ich nichts.

**Manuela Machner:** Also es ist einfach machbar. Also wenn ich es als Schutz meiner, deklariere, der großen Bevölkerungsschicht natürlich, weil das macht nicht jeder, Aber nutzen können gefährliche Tools oder Tools, die irgendwas bewirken können, die es wir in Europa nicht wollen. Gerade die, die es missbrauchen wollen, die werden das immer nutzen können.

Wir können die digitale Welt, wir können keine Zäune herunterlassen und sagen oder Mauern bauen zwischen Europa, Asien China, USA. Das gibt es in der digitalen Welt einfach nicht.

**Eliot Mannoia:** Absolut recht ich glaube europa denkt noch sehr sehr in geografischen physischen geografischen grenzen und wenn wir in anderen alle die digital erfolgreich sind ob das jetzt airbnb oder über die denken Die denken als einheitlich und als eins und nicht jetzt so länderspezifisch und grenzenspezifisch.

**Manuela Machner:** also Sie müssen Sie dann immer wieder anpassen den Gegebenheiten gesetzlich so wie

**Eliot Mannoia:** Ja Steuern und Gesetze das kann man aber...

**Manuela Machner:** Die vor Ort auch Dinge verkaufen, aber an sich die digitalen Tools sind einfach verfügbar.

**Eliot Mannoia:** Aber da finde ich auch spannend, dass mit TikTok-Bans zum Beispiel, wenn ein anderes Land Zugriff hat und sozusagen ein Sprachrohr oder eine Propagandamöglichkeit hat durch eine ganze Bevölkerung So wie früher, also ich möchte das jetzt TikTok nicht unterstellen, aber wir wissen ja von vorher, von dem Brexit und von den ersten Trump-Wahlen, dass bei Facebook, nicht Facebook, aber dass durch Facebook mit Cambridge Analytica Meinungen schon beeinflusst wurden, sehr, sehr gezielt und aktiv.

Und auch wenn das jetzt nicht passiert, wenn... Ja, ein anderes das Sprachrohr hat zu einer ganzen Bevölkerung. Schon, ja, mächtig.

**Manuela Machner:** Definitiv. Ich glaube, wir hier, also erstens unsere Generation, also unsere, meine Generation Aber trotzdem, wir Älteren erstens noch

**Eliot Mannoia:** Dank

**Manuela Machner:** einbilden dass die primäre Informationsquelle über Politik und Co. im Fernsehen und in der Zeitung liegt. Also da sind wir in Wirklichkeit ja schon sehr, sehr weit weg.

Also das muss man echt sagen, gerade bei den jüngeren Generationen da bewegen wir uns ja ganz woanders. Und auf der anderen Seite glauben wir, dass, wie soll man sagen, echter Journalismus bei den Jungen wertvoll ist. Und ich glaube, das wird es wieder werden, das

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Wenn sich da sozusagen etwas missbräuchlich verwendet wird, dann ist natürlich die Gefahr groß, dass die Leute manipuliert sind. Und das muss gar nicht so sein, dass es ein proaktives Manipulieren ist, sondern wir haben ja schon über diese Bubbles gesprochen, Informationsbubbles. Du hast einfach über die Algorithmen die Thematik dass wenn du depressiven Content gehörst

**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.

**Manuela Machner:** Hauptsächlich dir anschaust, wo du dann noch depressiver wirst, bekommst du vom Algorithmus wieder depressiven Content ausgespielt.

Und so ist es halt politisch, so ist es kommerziell, so ist es in alle Richtungen. Und das heißt, dass irgendeine Grundstimmung von dir schon mal verstärkt wird. Und du überhaupt nicht mehr die Meinungsvielfalt hast in diesen Algorithmen. es auch nicht nur schlecht ist, also wenn ich mich interessiere für künstliche Intelligenzthemen und nicht für Stricken, bin ich auch froh wenn ich keine Videos ausgespielt kriege, wo mir jemand ein Häkelmuster oder ein Strickmuster gibt.

Also es ist ja auch ein Thema. Aber ich glaube, da verlassen wir jetzt eigentlich die Grundthematik.

**Eliot Mannoia:** Ja natürlich. Ja, Mistal benutze ich nicht, muss ich gestehen. Also meine ganzen Workflows und tägliche Benutzungen sind m