{"podcast":"Mind / Machine","description":"Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz – Der KI-Podcast aus Österreich","hosts":["Manuela Machner","Eliot Mannoia"],"website":"https://mind-machine.at","license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","note":"Nur Episoden mit verifizierten Transkripten. Weitere Folgen werden laufend ergänzt.","total":84,"episodes":[{"id":124,"slug":"folge-124","title":"Wenn das Kuscheltier nach der Kreditkarte fragt","pub_date":"2026-08-27","duration_min":45,"description":"Markus Seme ist Cybersecurity-Experte aus Graz und Gründer von BrightFlare. Im Gespräch mit Manuela Machner und Eliot Mannoia erklärt er, warum KI-Spielzeug im Kinderzimmer ein Sicherheitsthema ist. Sein Team fand die ersten Schwachstellen, bevor der eigentliche Test begonnen hatte: Passwörter lagen lokal in der App, die Ausgabe des Teddybären wurde nirgends geprüft. Innerhalb kürzester Zeit ließ sich manipulierter Text einspielen. Es geht außerdem um ein chinesisches KI-Spielzeug, das kaum manipulierbar war, aber permanent Audiodaten übertrug, um den Cyber Resilience Act ab 2028, um Deepfake-Anrufe mit nachgebauten Stimmen und darum, warum Hausverstand und Basisfähigkeiten im KI-Zeitalter wieder wichtiger werden.","intro_text":"Über Cybersicherheit reden wir meistens dort, wo Technik offensichtlich ist: Server, Firewalls, Firmennetze. Markus Seme hat mit seinem Team dort hingeschaut, wo niemand Technik vermutet, nämlich im Kinderzimmer. Das Ergebnis ist unbequem: Ein sprechender Teddybär ließ sich in kürzester Zeit dazu bringen, ein Kind nach den Kreditkartendaten der Eltern zu fragen.","key_questions":["Wie sicher sind sprechende KI-Spielzeuge im Kinderzimmer wirklich?","Wie konnte ein Teddybär dazu gebracht werden, nach Kreditkartendaten zu fragen?","Warum war das billige Spielzeug aus China schwerer zu knacken, übertrug aber stundenlang Daten?","Was ändert der Cyber Resilience Act ab 2028 für Hersteller digitaler Produkte?","Wie schützt man sich als Laie gegen Deepfake-Anrufe und Phishing?"],"transcript":"Manuela Machner: Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus, und mein Co-Host Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, ist heute natürlich auch mit dabei. Mich freut es besonders, dass wir einen Steirer als Gast haben. Ich bin ja auch Steirerin. Bei uns ist heute Markus Seme von Brightflare, einem Security-Unternehmen aus Graz. Ich bin auf Markus aufmerksam geworden durch einen Zeitungsartikel, weil er etwas gemacht hat, das ich ganz besonders spannend gefunden habe: Er hat die Sicherheitslücke Kuscheltier entdeckt. Normalerweise reden wir bei Security immer nur über Computer, Firewalls und ähnliches. Aber im Alltag sind wir vielleicht doch etwas nachlässiger. Herzlich willkommen, Markus. Erzähl uns, wer du bist, was du grundsätzlich machst, und dann auch, was die Geschichte hinter dem Kuscheltier war.\n\nMarkus Seme: Danke für die Einladung. Wir überprüfen im normalen Alltag unseres Unternehmens eigentlich keine Endverbraucherprodukte. Das ist ein bisschen so passiert. Wir sind eher bei großen Unternehmen im Bereich der OT-Sicherheit unterwegs. OT steht im Gegensatz zu IT für Industrieanlagen und Produktionsumgebungen, die automatisiert werden. Das ist unser Spezialgebiet, diese sicher zu machen. Jedes Unternehmen hat aber natürlich auch klassische IT, das geht Hand in Hand.\n\nIch komme ursprünglich aus einem großen Technologieberatungsunternehmen, wo ich fast dreißig Jahre war, bevor wir heuer beschlossen haben, ein auf Cybersecurity spezialisiertes Unternehmen zu gründen. Schon damals war klar, dass immer mehr Unternehmen, egal aus welcher Branche, gezwungen werden, Software zu entwickeln, weil uns Software einfach umgibt, ob im privaten oder im beruflichen Umfeld.\n\nDas heißt, die Entwicklung sicherer Software ist ein Themengebiet, mit dem wir uns kontinuierlich beschäftigen müssen, und natürlich jede Art neuer Technologien, wozu auch Künstliche Intelligenz zählt. Und so unglaublich es klingt: In diesem Teddybären, den wir getestet haben, und das war nur einer von vielen, kommt all das zusammen. Er ist das Produkt einer automatisierten Produktionsanlage irgendwo. Man muss Software entwickeln, die nicht nur am Teddybären läuft, sondern auch rundherum. Und Künstliche Intelligenz kommt jetzt mehr und mehr zum Einsatz. Leider nicht nur in den Geräten, die wir im Büro oder an den Anlagen herumstehen haben, sondern auch immer öfter in der Nähe unserer Kinder. Da müssen wir besonders aufpassen. Daraus ist die Idee entstanden, uns so eine Produktentwicklung einmal näher anzuschauen. Wir haben nicht nur den Teddybären getestet, den man dann in den Medien gesehen hat, sondern mehrere solcher künstlichen Spielzeuge oder Companions. Der Teddybär hat es dann einfach ins Fernsehen geschafft.\n\nManuela Machner: Was kann der Teddybär? Ist das ein Ding, das ich kaufen kann? Wäre das etwas, womit meine Kinder oder Enkelkinder spielen könnten? Und was kann der Teddybär ohne diese Sicherheitsbegrenzung? Warum ist er cool, und was steckt da wirklich dahinter?\n\nMarkus Seme: Die Idee dahinter ist tatsächlich cool, und das wird uns und vor allem unsere Kinder in Zukunft begleiten, egal ob sicher oder unsicher. Die Idee hinter genau diesem Spielzeug ist: Wer für das Kind verantwortlich ist, hat eine App auf dem Handy, oder man nimmt ein Tablet oder geht im Internet auf eine Webseite. Dort zieht man Icons zusammen, zum Beispiel eine Prinzessin, einen Drachen und ein Schloss. Aus diesen Bildern formt dann im Hintergrund eine KI eine Geschichte. Zuerst als Text, dieser Text wird in Sprache übersetzt, und letztendlich kommt diese Geschichte in gesprochener Sprache zum Teddy, und der liest sie mit Mund- und Augenbewegung dem Kind vor.\n\nEine coole Geschichte, weil es im Prinzip keine Begrenzung bei der Anzahl der Geschichten gibt. Wann immer einem etwas Kreatives einfällt. Man kann sie auch super auf das Kind individualisieren. Die Idee ist also super. Aber man sieht schon anhand der Beschreibung, wie das passiert: Der Teddy ist nur ein Teil dieser gesamten Kette, und sehr vieles von der Technologie und auch vom Einsatz der KI spielt sich außerhalb des Teddys ab.\n\nDas heißt, die App ist wesentlich. Wie kommuniziert die App mit einem sogenannten Backend-System, das irgendwo beim Anbieter steht? Ist das verschlüsselt? Welche Daten werden dort übergeben? Wie kommt es dazu, dass diese Bilder in Text übersetzt werden und letztendlich dieser Text in Sprache? Und wird irgendwo überprüft, was der Inhalt der Geschichte ist und was der Teddybär zuletzt sagt? Diese gesamte Kette haben wir überprüft. Das Erstaunliche war für uns weniger, dass es möglich ist, so ein Produkt zu manipulieren. Das ist mit genug Aufwand fast immer möglich. Erstaunlich war, wie leicht und wie schnell es möglich gewesen ist.\n\nWir haben uns dabei auf die Elemente beschränkt, die wir prüfen dürfen. Wir haben Teams von ausgebildeten Hackern, sogenannten Pentestern. Die werden von Unternehmen beauftragt, die Sicherheit bei Produkten oder Unternehmen zu prüfen, allerdings immer nur mit Rücksprache und Freigabe des Unternehmens. In diesem Fall haben wir unsere Tests auf die Applikation bezogen, die bei uns läuft, auf den Teddybären und auf die Kommunikationswege. Wir dürfen das Backend-System oder die KIs und LLMs im Internet natürlich nicht testen.\n\nBereits das hat gereicht, um zu sehen, dass dort wirklich fundamentale Lücken in der Architektur und in der Entwicklung des Systems aufgetaucht sind. Zum Beispiel, dass Passwörter im übertragenen Sinn lokal in dieser App abgespeichert gewesen sind, die man verwenden konnte, um mit anderen Werkzeugen Abfragen an dieses Backend-System zu schicken. Und dass in keinster Weise überprüft worden ist, was dieser Teddybär letztendlich ausgibt.\n\nDas hat dazu geführt, dass wir innerhalb kürzester Zeit in der Lage gewesen sind, manipulierte Texte oder Audiodateien an den Teddy zu übergeben. In unserem Beispiel hat er dann gesagt, dass er als Freund des Kindes gern die Kreditkartendaten von seinen Eltern haben möchte. Für uns Erwachsene ist das sofort lustig, weil wir sehen, dass das nicht normal ist und manipuliert sein muss. Aus Sicht eines fünfjährigen Kindes ist es das aber nicht, weil es alles für bare Münze nimmt, was ihm sein Freund sagt.\n\nManuela Machner: Das heißt, wenn ich das richtig verstanden habe: Das waren nicht Profi-Hacker, die sich ins Backend gehackt und eine Systemmanipulation durchgeführt haben. Man hat die Barrieren, die da sind und die einfach zu schwach sind, überbrücken können. Heutzutage wahrscheinlich mit einem Sprachmodell auch für jemanden möglich, der ein bisschen tieferes Verständnis hat. Man hat nicht das Backend manipuliert, sondern einfach nur die Ausgabe.\n\nDas heißt, wenn ich wüsste, dass ein Kind einen Teddy hat, und wüsste, wie der verbunden ist, hätte ich vielleicht die Option, den Teddy sagen zu lassen: Maria, du bist ja meine beste Freundin, wir wollen eine coole Party machen, hol bitte aus der Geldbörse diese komische goldene Karte, da sind Nummern oben, und du bist ja schon so ein großes Mädchen, du kannst mir die sagen. Aber was mir dabei auffällt: Hören diese Teddybären auch zu? Können die auch erfassen? Ich kenne auch Beispiele, wo Kinder Haustüren aufmachen. Da hast du eine Interaktion in der echten Welt, aber da müsste die Sprache auch zurückgehen.\n\nMarkus Seme: Genau. Vielleicht noch kurz, weil du vorher die Hacker angesprochen hast: Wir sagen auch immer im übertragenen Sinn Hacker dazu, obwohl es korrekterweise Pentester heißen müsste. Das sind schon Vollprofis, die sind das gewohnt. Neu war für uns, dass sie bereits Schwachstellen gefunden haben, bevor sie mit dem Test überhaupt angefangen hatten, nur weil sie es einmal ausgepackt und sich die Apps installiert haben.\n\nEtwas weniger beunruhigend bei diesem Teddy ist, dass er noch nicht direkt ans Internet angebunden ist, sondern eben über diese App. Wir haben versucht, die Hersteller zu verschleiern, weil wir nicht bewusst einen Hersteller an den Pranger stellen wollten, sondern generell auf das Thema aufmerksam machen.\n\nDieser Teddybär ist zum Beispiel in Amerika produziert worden, auch um ein bisschen die Klischees zu brechen. Wir haben dann einen kleinen KI-Companion aus China bestellt, von diesen chinesischen Plattformen, und haben uns gedacht: Der muss ja dann wahrscheinlich noch viel leichter zu knacken sein. Interessanterweise war der nahezu unmanipulierbar. Mein Team ist zurückgekommen und hat gesagt: Wir können uns das noch intensiver anschauen, aber dann wird das wirklich zeitaufwendig. Es ist auffallend, wie gut dieses Gerät für normales Spielzeug abgesichert ist.\n\nMit dem einzigen Wermutstropfen: Als man die Kommunikation zwischen dem chinesischen Spielzeug und dem Backend-System abgefangen hat, hat man gesehen, dass permanent Daten nach China übertragen werden. Und zwar bis zu einer Stunde, nachdem man aufgehört hatte, mit dem Gerät zu sprechen. Das Gerät hatte keine Triggerwörter, wie man es von Sprachassistenten kennt. In dem Moment, wo man es angesprochen hat, hat es übertragen, und das hat auch noch eine Stunde danach weiter übertragen. Bei uns im Büro haben wir dann die Batterien entsorgt. Von der Sicherheit her müsste man aber sagen: So gehört es eigentlich entwickelt, wenn es für unsere Kinder ist. Natürlich ohne Mikrofon, oder zumindest ohne dauerhafte Übertragung.\n\nEliot Mannoia: Da muss ich jetzt fragen: Wie viele Geräte hören mit, und wie oft? Man bekommt oft dieses Ding, das Handy hört alles mit. Ich habe auch Freunde, die bei großen Technologiekonzernen arbeiten, die sagen, das stimmt nicht, und manche sagen ja. Was ist da genau? Kann man das beantworten, oder ist das Grauzone?\n\nMarkus Seme: Diese Diskussion hat man oft, und wir werden auch oft gefragt. Letztendlich kommt es immer darauf zurück: Ein klassisches Unternehmen ist daran interessiert, Geld zu verdienen und nicht seine Reputation zu verlieren oder unnötig Geld zu verbrennen. Würden solche Geräte immer mithören, weil man sagt, mit den Daten möchten wir etwas trainieren, dann muss man wissen: Momentan sind alle KI-Modelle hoch defizitär. Die können gar nicht so viel verlangen, dass die Kosten wirklich gedeckt sind.\n\nDas war das, was uns beim chinesischen Modell gewundert hat: Wenn du eine Stunde lang permanent Text durch ein Sprachmodell schickst, ihn dekodierst und auswertest, dann verursacht das irre Kosten, ohne dass du einen Mehrwert im kommerziellen Sinn hast. Da liegt die Vermutung nahe, dass andere Motive dahinterstehen. Ein klassisches Unternehmen ist daran nicht interessiert, weil es kommerziell keinen Sinn machen würde und nur ein Risiko darstellt. Mit Ausnahme jener Geschäftsmodelle, die darauf basieren, sehr viele Daten zu sammeln, um daraus KIs zu trainieren oder Werbung abzuleiten.\n\nManuela Machner: Genau, also zwischen der Hardware Handy und den einzelnen Apps, die man installiert hat und die verschiedenste Funktionen haben. Wenn ich bei einer Social-Media-App das Mikrofon aktiviert habe, weil ich selbst Videos mache, dann gebe ich dieser App auch einen gewissen Zugang zum Mithören. Das heißt, nicht das Telefon hat das Problem, sondern die App. Und die haben ein Geschäftsinteresse. Nach meinem letzten Steuerberatertermin haben sie mir gleich Werbung mit Optionen zur Gründung einer GmbH ausgespielt. Da habe ich mir gedacht: Eine Stunde hat es gedauert, und jetzt bekomme ich online die GmbH-Ratschläge.\n\nMarkus Seme: Das ist etwas, was wir zum Teil auch bewusst machen. Mit der Datenschutzgrundverordnung, die vor einigen Jahren gekommen ist und an sich eine gute Idee war, aber so umgesetzt worden ist, dass jeder von uns beim Besuch einer Webseite Tonnen von Richtlinien wegklicken muss, hat man genau das Gegenteil bewirkt: dass jeder komplett resignativ sagt, ich durchblicke das ohnehin nicht mehr, und einfach zustimmt.\n\nEin Hersteller wie Apple wirbt damit, sicher mit den Daten umzugehen, seine Produkte zu verkaufen und nicht die Daten. Man kann das glauben oder nicht. Aber ich sage immer: Letztendlich muss man fragen, womit das Unternehmen Geld macht. Darauf kann man sich immer verlassen. Wenn das Unternehmen einen Vorteil daraus zieht, macht es Dinge. Wenn es keinen Vorteil daraus zieht und der Schaden groß wäre, wird es versuchen, sie nicht zu machen.\n\nEliot Mannoia: Nur um konkret nachzufragen: Habt ihr außer bei diesem chinesischen Spielzeug gesehen, dass Apps oder Hardware mithören und mitschicken?\n\nMarkus Seme: Nein, nicht in dieser Form. Mit Ausnahme dieses Geräts war das nirgends herauszulesen, und für unseren technischen Verstand ist auch nicht nachzuvollziehen, warum man so etwas macht, weil es kommerziell keinen Sinn ergibt, wirklich so lange den vollen Daten- und Audiostream zu übertragen. Das ist etwas sehr Außergewöhnliches. Gepaart damit, dass das Produkt, obwohl es ein Billigprodukt ist, so sicher konstruiert ist, kann man sich seine Überlegungen zusammenreimen.\n\nManuela Machner: Wir haben jetzt über diese Außenmanipulation geredet, dass das Kind die Kreditkarte holt oder die Haustür aufsperrt, weil der beste Freund, der Teddybär, diese Anweisung gibt. Du hast vorher aber auch etwas sehr Gutes gesagt: Es wird ja nicht kontrolliert, was die Geschichten inhaltlich ergeben. Und wir haben in KI-Systemen sehr oft Bias-Themen, also diese ganze Vorurteilsthematik. Das Mädchen ist immer die Prinzessin und wird vom Ritter gerettet. Ich nehme an, wenn nicht einmal die normale Security läuft, dann hat sich bei dem Produkt wahrscheinlich auch niemand eine Bias-Grenze überlegt.\n\nMarkus Seme: Das ist bei Kindern noch viel schwieriger als bei Erwachsenen. Wenn du heute bei einem großen regulierten Modell aus Amerika eine Phishing-Mail schreiben lassen willst, Code für eine Schadsoftware brauchst oder eine Bombenanleitung, wird das klarerweise unterbunden. Mit ein paar Tricks kommt man meistens trotzdem herum, aber in der Regel reicht es für normale Personen.\n\nBei Kindern ist dieser Korridor unendlich breit. Muss ein fünfjähriges Kind irgendetwas mit Kreditkarteninformationen anfangen, oder muss es wissen, wie man einen Alkoholcocktail mixt? Dort wird es noch viel schwieriger als bei Erwachsenen.\n\nNatürlich sind die Hersteller dafür verantwortlich, und es braucht auch Regularien. Da muss man wirklich sagen, die EU leistet gute Arbeit. Im nächsten Jahr kommt der sogenannte Cyber Resilience Act, der genau in diese Kerbe schlägt. Das war auch ein Grund, warum wir gesagt haben, wir schauen uns das an. Er zwingt Anbieter digitaler Produkte dazu, auf Cybersicherheit viel mehr Wert zu legen, sonst können sie ihre Produkte in der EU nicht mehr verkaufen. Mit viel Hoffnung, wenn es nicht wieder danebengeht wie bei der Datenschutzgrundverordnung, sollte es ab 2028 nicht mehr möglich sein, solche Produkte am europäischen Markt zu verkaufen.\n\nDas andere ist: Wir wissen alle, wie sehr Unternehmen unter Druck stehen. Gerade im Bereich Künstliche Intelligenz ist die Dynamik unglaublich hoch, gleichzeitig werden die Kosten weit nach unten gedrückt. Wenn du so etwas produzieren willst, musst du schneller sein als alle anderen. Früher haben wir von Jahren geredet, jetzt reden wir teilweise von Wochen. Und die Kosten müssen so niedrig sein, dass es am besten wäre, das Produkt kostet nichts. Woran man dann zuletzt denkt, weil es das Aufwendigste und Kostenintensivste ist, ist, es auch sicher zu machen.\n\nFunktionalitäten sind heute dank KI unglaublich leicht, günstig und schnell umzusetzen. Genau gegensätzlich verhält es sich mit der Security: Sie wird immer schwieriger umzusetzen, weil die Angriffsflächen so groß werden, und sie wird immer teurer. In diesem Dilemma stecken diese Hersteller. Aber es hilft nichts, da geht es an die Schwächsten in unserer Gesellschaft, an unsere Zukunft.\n\nBei den sozialen Medien haben wir es schon komplett verschlafen. Ich glaube, niemand wird mehr behaupten, dass soziale Medien oder überzogene Handynutzung gesund für unsere Kinder sind. Und trotzdem, da muss man die Eltern wieder in Schutz nehmen: Jeder von uns kennt Situationen, wo er sagt, ich weiß, es ist nicht gut, aber jetzt gebe ich dem Kind einmal das Handy, weil ich mich eine Viertelstunde konzentrieren muss. Das Gleiche wird auch bei solchen Produkten passieren. Wichtig ist, es dann zumindest bewusst zu tun und sich der Risiken bewusst zu sein.\n\nEliot Mannoia: Sehr erfrischend, einmal eine positive Einstellung zur EU-Regulierung zu hören. Ich bin ja halber US-Amerikaner, und ich bin froh, in Europa zu wohnen. Wie siehst du das mit der menschlichen Komponente? Wenn du Beratung machst, ich bin ja digitaler Psychologe, mich interessiert das Menschliche. Was sind die menschlichen Empfehlungen und Beratungstipps, die du gibst, wenn es um Security geht?\n\nMarkus Seme: Das ist auch eines unserer Spezialgebiete. In der Security-Branche nennt sich das Awareness, also Awareness schaffen oder Awareness-Trainings. Das fängt dort an, dass man die Sicherheit technisch überprüft, mit Penetration Tests. Wir werden auch hin und wieder beauftragt, wirklich Leute verkleidet zum Unternehmen zu schicken. Der kommt dann mit seiner Arbeitsmontur und muss schnell einmal die Klimaanlage warten. Und dann sieht man, wie leicht er hereingelassen wird und welche Geschichten er erzählen muss.\n\nEs geht bis dahin, dass verschiedene Regularien oder Gesetze mittlerweile bestimmten Branchen vorschreiben, ihren Mitarbeitenden regelmäßig solche Awareness-Trainings zukommen zu lassen. Da unterscheidet sich dann wirklich die Qualität. Wenn ich nur ein Hakerl darunter haben will, damit ich vor dem Regulator sagen kann, ich trainiere meine Mitarbeitenden, dann kann ich das Training ganz anders machen. Aber am besten wirkt es, das kennen wir alle von uns selbst, wenn man ein Beispiel aus seiner eigenen Welt bekommt. Da war dieser KI-Bär ein ganz gutes Beispiel, weil es sich in einer Umgebung abspielt, die für jeden von uns hochsicher sein sollte: im Kinderzimmer.\n\nDieser Aha-Moment ist das eine Wichtige. Aber danach kann folgen: Oh Gott, ich bin komplett machtlos, oder da muss man sowieso der totale Experte sein. Und da ist das Wichtige, wie man weitergeht. Der zweite Punkt ist, zu zeigen, dass man weder Experte sein muss, um sich möglichst sicher aufzustellen, noch hoffnungslos verloren ist. Mit ein bisschen Hausverstand und ein bisschen Verständnis, wie diese Mechanismen funktionieren, kann jeder seinen Schutzgrad auf über neunzig Prozent erhöhen. Wenn man wirklich Ziel eines absoluten Profis wird, dann wird es sowieso immer schwer. Aber das betrifft den Experten genauso wie den Laien. Jeder Laie kann sich durch Awareness und ein paar einfache Regeln sehr gut schützen. Dann bekommt man das Gefühl: Ich bin dem nicht wehrlos ausgesetzt, sondern wenn ich ein paar Dinge berücksichtige und anders denke, kann ich mich gut schützen.\n\nManuela Machner: Ich habe vor vielen Jahren, das ist schon fünfzehn Jahre her, erlebt, dass jemand in mein Büro gekommen ist und gesagt hat, er müsse meine Bankomatkasse überprüfen. Er sei von einem Kartenanbieter und müsse seine Karte in das Terminal stecken. Im Nachhinein war der echt. Ich habe ihn angeschaut und gesagt: Sicher nicht. Erstens, wo ist der Ausweis? Sie haben keinen Termin, ich lasse Sie keine Karte in mein Terminal stecken. Er hat mich angeschaut, als wäre ich verrückt. Und ich bin eigentlich auch jemand, der am Computer immer sagt, okay, okay, okay. Für mich war die Vorstellung so abstrakt, dass der das macht. Er hatte tatsächlich einen Ausweis. Ich habe dann auch beim Anbieter angerufen, nicht auf der Telefonnummer, die er mir gegeben hat. Ich habe seinen Personalausweis kopiert und ihn weggeschickt.\n\nMarkus Seme: Perfekt reagiert. Das würden wir uns wünschen.\n\nManuela Machner: Meine Kolleginnen haben gemeint: Na geh. Aber ich war immer die Technikerin, für mich war klar, technisch kann viel gehen. Was man auf der anderen Seite sagen muss: Ich finde es unprofessionell von Firmen, solche Mitarbeitenden unangekündigt in Unternehmen zu schicken. In Wirklichkeit machst du dann die Tür auf, weil man es gewohnt ist, dass so einer kommt. Im dritten Jahr, als so einer gekommen ist, habe ich den Ausweis nicht mehr kopiert und habe auch nicht gewusst, ob der echt ist. Das ist dann das Risiko.\n\nMarkus Seme: Das ist ein gutes Beispiel. Lass es mich um das Thema KI erweitern. Bisher haben sich solche Dinge im Physischen abgespielt, und man hat gesagt, eine Mail erkennt man schon irgendwie. Aber bereits vor zwei Jahren hat es bei uns in der Steiermark die ersten Unternehmen gegeben, wo über WhatsApp-Calls die Stimme des Vorstands exakt nachgebaut worden ist und Mitarbeitende dazu bewegt werden sollten, Überweisungen zu tätigen. Und das wird sich jetzt auch in Richtung Videocall ausdehnen. Dann ist es umso wichtiger, dass man so reagiert, wie du sagst: dass man eine fixe Prozedur hat, von der man nicht abweicht und die eine Selbstverständlichkeit ist.\n\nManuela Machner: Ich habe auch Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer gehabt, die diese Fake-Anrufe mit den Stimmen von Familienmitgliedern bekommen haben, als Privatpersonen, gar nicht in großen Firmen. Wir haben in der Familie auch ein Passwort. Vor zwei Jahren haben meine Schwiegersöhne wohl gedacht, die spinnt. Inzwischen lacht in unserer Familie niemand mehr über diese Sicherheitsmaßnahmen. Ich glaube, dass die Allgemeinheit unterschätzt, was alles möglich ist, und vor allem auch wo. Deswegen habe ich dein Spielzeug-Beispiel so treffend gefunden.\n\nAm Computer und beim Handy hat man vielleicht noch diese Denke. Aber bei vielen Dingen im Alltag, die nicht nach Technik aussehen, auch wenn sie technisch gesteuert sind, so wie die Sprache des Teddybären, denkt man einfach viel weniger nach. Wenn das Auto mit dir spricht und dir Tipps gibt, läuft da in Wirklichkeit überspitzt formuliert auch nichts anderes als beim Teddybären. Ich glaube, dass man dem viel blinder vertraut als dort, wo man selbst noch aktiv etwas tut.\n\nMarkus Seme: Absolut. Und das ist etwas für Eliot. Wir wissen ja, dass bei sozialen Medien nicht nur Softwareentwickler arbeiten, sondern auch viele Psychologen, die sich überlegen, wie sie die Leute vor dem Bildschirm am besten fangen und noch länger dort behalten. Ähnlich ist es in der professionellen Cybercrime-Szene. Das sind nicht die Kapuzenträger im Keller, wie man früher gedacht hat, das sind hochprofessionelle Unternehmen, die in einer Lieferkette drinnen sind.\n\nWir wissen von Unternehmen, deren Systeme nicht einfach irgendwann stillgelegt werden. Nehmen wir ein Agrarunternehmen: In der Erntezeit müssen die Lastwagen und Traktoren fahren und gewogen werden. Genau in dieser Zeit werden sie angegriffen, sodass die Lastwagen bis auf die Autobahn stehen und diese blockieren. Dann ist es keine emotionale Entscheidung, aber auch pragmatisch und rational schwierig zu sagen: Nein, ich zahle kein Lösegeld, ich kriege das schon anders hin.\n\nIm privaten Bereich versucht man dann oft, auf die emotionale Schiene zu gehen. Man darf auch nicht glauben, dass man selbst ein Idiot ist, wenn einem so etwas passiert. Sogar mir selbst ist im letzten Sommer passiert, dass ich eine Buchung für den Urlaub gemacht habe. Wir machen das immer sehr kurzfristig. Und dann bekomme ich eine Mail von einem Buchungsportal, ich müsse das bestätigen, damit meine Reservierung nicht storniert wird. Ich habe mich noch wahnsinnig geärgert, wieso ich das bestätigen muss, und als ich dann auf die Webseite gegangen bin, habe ich mir gedacht: Ich habe ja gar nicht dort gebucht. Urlaub ist immer etwas Emotionales und Stressiges. Den Urlaub nicht machen zu können, weil man irgendwo nicht draufgedrückt hat, ist die Horrorvorstellung, und das dann seiner Familie erklären zu müssen. Da wird mit so viel Psychologie gearbeitet, dass wir alle sehr vorsichtig sein müssen.\n\nEliot Mannoia: Toll, dass du so offen bist, das auch zuzugeben. Ich habe eine brennende Frage. Ich denke mir manchmal: Wie wird es sein, wenn wir älter sind? Jetzt schauen diese Angriffe ja meistens noch ein bisschen offensichtlich aus, Schreibfehler und so weiter. Und ich denke mir, in zwanzig Jahren wird das dann so perfekt. Wird es für uns schwieriger, wenn wir Pensionisten sind? Oder werden wir eine KI-Assistenz haben, die uns richtig aufklärt? Wie schätzt du das ein?\n\nMarkus Seme: Ich bin immer vorsichtig damit, aus der Vergangenheit in die Zukunft hochzurechnen, gerade im Umfeld von Technologie und Künstlicher Intelligenz, weil das keine lineare Entwicklung ist. In der Cybersecurity war es immer ein Kampf Gut gegen Böse. Mal waren die Angreifer einen Schritt voraus, dann haben die Verteidiger nachziehen müssen.\n\nKI war tatsächlich eine der wenigen Technologien, die anfänglich viel mehr Vorteile auf der Verteidigerseite gebracht hat, weil sie viel besser darin ist, Anomalien zu erkennen und zu sagen: Ich weiß, wie der Normalzustand aussieht, und jede Abweichung davon ist etwas Besonderes, da muss man aufpassen. Durch die generative KI ist es jetzt leichter, Texte, Bilder, Fotos und Code zu generieren. Aber auf der Verteidigerseite wird KI genauso exzessiv genutzt. Bei Unternehmen ist es eines der Entscheidungskriterien für eine neue Sicherheitslösung, ob sie KI-basiert ist. Wenn eine Sicherheitslösung heute nicht in irgendeiner Form auf KI basiert, hat sie keine Chance mehr am Markt. So wird sich das hochschaukeln. Tatsächlich ist es für uns aber sogar schwer vorauszusagen, wie sich die Technologie in ein oder zwei Jahren weiterentwickelt.\n\nManuela Machner: Das Spannende ist, dass die negativen Kräfte so kreativ sind. Wir denken in unseren Schemata, und erstens macht uns das angreifbar, weil die Schemata das Leichtere sind. Ich bin grundsätzlich ein sehr unvorhersehbarer Mensch, man weiß nicht, ob ich links oder rechts gehe, also bin ich schwerer zu treffen. Aber sobald jemand meinen Kalender hat, weiß er auch, wo ich bin, dann bin ich wieder leichter zu treffen.\n\nDie Problematik ist natürlich, dass wir in unserer durchstrukturierten Welt, in der sich immer mehr im digitalen Raum abspielt, als Menschen immer angreifbarer werden, privat wie in Unternehmensstrukturen. Ganz ehrlich: Keiner von uns dreien könnte ohne Kalender, Handy und Notebook einen realen Arbeitstag bestreiten. Wenn unsere Daten wirklich weg sind, haben wir keine Kundenbeziehungen mehr und Probleme mit Privatbeziehungen, weil wir weder Telefonnummer noch E-Mail hätten. Es wird immer getrennt in digital und real. In Wirklichkeit ist es eine Illusion, dass mein Leben noch getrennt ist vom digitalen Leben.\n\nMarkus Seme: Ich mache viele Keynotes und Vorträge, jetzt klarerweise immer öfter auch zum Thema Künstliche Intelligenz. Eine Herausforderung ist, dass man eine Keynote, die man vor zwei Wochen gehalten hat, nicht einfach wiederverwenden kann. Man muss schauen, was in diesen zwei Wochen passiert ist. Aber das Schwierigste ist, das Publikum am Ende nicht mit einem negativen Gefühl gehen zu lassen, sondern mit einem Funken Hoffnung.\n\nVor zwei Wochen habe ich vor steirischen Lehrerinnen und Lehrern eine Keynote gehalten, wie KI das Arbeitsleben verändert. Und das wird es dramatisch verändern. Vielleicht ist es nur naive Hoffnung, aber ich glaube: Je mehr wir digitalisieren, je mehr KI in unser Leben Einzug hält und je mehr sie von uns übernimmt, desto wichtiger werden wieder diese absoluten Basisfähigkeiten, die wir vielleicht schon vergessen haben.\n\nDas war auch etwas, was mich die Lehrenden gefragt haben. Es geht nicht mehr darum, Dinge zu vermitteln wie die Hauptstadt irgendwelcher Länder, das kann man jederzeit nachschauen. Sondern dass man Verpflichtungen einhält, dass man gewissenhaft und gründlich ist, dass man eine emotionale Komponente gegenüber seinen Mitmenschen hat. Solche Dinge werden wieder wichtiger. Wir sehen das als Unternehmen: Wenn wir jemanden neu aufnehmen, ist es wahnsinnig schwer, ihn technisch zu überprüfen, weil er sich permanent an neue technische Herausforderungen anpassen muss. Aber dann zählt: Kommt der pünktlich? Kann der jemandem in die Augen schauen? Ist er in der Lage, Small Talk zu führen? Hat er Hausverstand? Solche Dinge werden wieder wichtiger werden, glaube ich.\n\nEliot Mannoia: Hundert Prozent. Kritisches Denken, soziale Fähigkeiten, emotionale Intelligenz. Gibt es etwas, das wir noch nicht angesprochen haben und das unsere Zuhörerinnen und Zuhörer noch wissen sollten?\n\nMarkus Seme: Das brennendste Thema für uns im Unternehmen ist KI, weil sie einfach jede Woche alles verändert. In unserer Branche bekommt man das sehr stark mit. Viele Branchen sind davon noch nicht so stark betroffen, aber diese Welle kommt. Und nachdem man zuerst gedacht hat, das betrifft eher repetitive, nicht so komplexe, nicht kreative Tätigkeiten, hat man sich komplett getäuscht. Es erwischt genau die Softwareentwickler und die Kreativen.\n\nUnd wenn wir jetzt die Hoffnung haben, dass es die Handwerker nicht erwischt: In China gibt es kaum noch ein innovatives Unternehmen, in dem nicht humanoide Roboter herumlaufen. Das ist etwas, was wir in Europa überhaupt noch nicht mitbekommen. Das wird die nächste Welle sein.\n\nDas zu verhindern oder sich dagegen abzuschotten wird nicht möglich sein und war noch nie in der Geschichte eine sinnvolle Herangehensweise. Genauso wie beim KI-Teddybären sollte man auch bei diesen neuen Technologien am Anfang, wenn man noch die Chance hat, spielerisch darauf zugehen und im Fall dieser Spielzeuge gemeinsam mit dem Kind erforschen, auch die Vorteile herausfinden. Und trotzdem immer eine gewisse Skepsis mitbringen, was uns auch bei den sozialen Medien guttun würde. Gleichzeitig aber nicht in Resignation abgleiten und sagen, da hilft jetzt gar nichts mehr. Und das, was du vorher angesprochen hast: dass die EU ihre Schattenseiten hat, aber durchaus positive Dinge bewirkt, auch wenn wir Regulatorien manchmal als Belastung empfinden. Man würde sich wünschen, dass viel mehr Leute das so erkennen und wahrnehmen.\n\nManuela Machner: Ein gutes Schlusswort. Es ist für uns alle vieles lästig, und oft hat man das Gefühl, in der EU ausgebremst zu werden, gerade in der technologischen Entwicklung. Auf der Konsumentenseite sind wir immer sehr froh darüber. Wir haben zwei Sichtweisen, jeder von uns. Und ich glaube einfach, diese Vorsicht oder auch diesen Menschenverstand, diesen Skill, den wir eigentlich noch brauchen: ein bisschen mitdenken. Wenn alles besonders billig oder gratis ist, ist das für mich immer ein Signal, besonders aufzupassen. Und wenn Technik ins Spiel kommt, dass Technik mehr ist als meine alte Puppe, die eine kleine Schallplatte drinnen hatte, die ein Lied abgespielt hat. Da sind wir in einer anderen Kategorie, und diese Dinge sollte man mitbedenken.\n\nEliot Mannoia: Ich hatte noch ein spannendes Reframe von einem Gründer aus der Chipbranche. Er hat gemeint, eigentlich haben nicht die Europäer Angst. Es heißt immer, die Europäer überregulieren, weil sie Angst haben. Er hat gesagt: Nein, eigentlich haben die Amerikaner Angst. Sie haben so viel Angst, etwas zu verpassen, dass sie einfach Vollgas vorauslaufen. Und die Europäer haben keine Angst, wir lassen uns Zeit, wir regulieren und schauen uns das in Ruhe an.\n\nMarkus Seme: Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte.\n\nManuela Machner: Danke, dass du da warst, Markus. Es war extrem spannend und interessant. Nicht nur das Thema, sondern auch, wie ihr das angeht und wie ihr das löst. Ich freue mich auf die nächste Folge von Mind / Machine. Alles Liebe.","faqs":{"heading":"FAQ: KI-Spielzeug und Sicherheit – mit Markus Seme","items":[{"question":"Wie konnte ein KI-Teddybär dazu gebracht werden, nach Kreditkartendaten zu fragen?","answer":"Der Teddybär ist nur das letzte Glied einer Kette aus App, Backend, Sprachmodell und Sprachausgabe. Das Team von Markus Seme fand fundamentale Lücken in Architektur und Entwicklung: Passwörter lagen im übertragenen Sinn lokal in der App und ließen sich verwenden, um eigene Abfragen an das Backend zu schicken. Vor allem aber wurde nirgends geprüft, was der Teddybär letztlich ausgibt. Dadurch konnten manipulierte Texte und Audiodateien eingespielt werden. Erstaunlich war nicht, dass eine Manipulation möglich war, sondern wie schnell und wie leicht.","speaker":"Markus Seme"},{"question":"Warum ist das für Kinder gefährlicher als für Erwachsene?","answer":"Erwachsene erkennen sofort, dass etwas nicht stimmt, wenn ein Kuscheltier nach Kreditkartendaten fragt. Ein fünfjähriges Kind nimmt alles für bare Münze, was ihm sein Freund sagt. Dazu kommt, dass die inhaltlichen Schutzgrenzen bei Kindern viel breiter sein müssten: Ein Kind braucht weder Kreditkarteninformationen noch eine Anleitung für einen Alkoholcocktail. Große Sprachmodelle unterbinden solche Inhalte für Erwachsene weitgehend, für kindgerechte Grenzen fehlen vergleichbare Standards.","speaker":"Markus Seme"},{"question":"Warum war das billige KI-Spielzeug aus China sicherer als das amerikanische Produkt?","answer":"Entgegen dem Klischee war der amerikanisch produzierte Teddybär leicht manipulierbar, während das günstige chinesische KI-Spielzeug nahezu unmanipulierbar war und auffallend gut abgesichert wirkte. Der Wermutstropfen zeigte sich beim Abfangen der Kommunikation: Das Gerät übertrug permanent Audiodaten, bis zu einer Stunde nachdem das Gespräch beendet war, und zwar ohne Aktivierungswort. Bei BrightFlare wanderten daraufhin die Batterien in den Müll.","speaker":"Markus Seme"},{"question":"Hören Handys und Apps wirklich permanent mit?","answer":"Markus Seme argumentiert wirtschaftlich statt spekulativ: Sprachmodelle sind teuer. Wer stundenlang Audio dekodiert und auswertet, verursacht hohe Kosten ohne kommerziellen Gegenwert. Für ein klassisches Unternehmen wäre das nur ein Risiko. Anders liegt der Fall bei Geschäftsmodellen, die auf Datensammlung für Werbung oder Training beruhen. Sein Prüfmaßstab lautet deshalb: Womit verdient dieses Unternehmen Geld? Und wo Kosten ohne erkennbaren Nutzen entstehen, liegt die Vermutung anderer Motive nahe.","speaker":"Markus Seme"},{"question":"Was ändert der Cyber Resilience Act ab 2028?","answer":"Der Cyber Resilience Act zwingt Anbieter digitaler Produkte, deutlich mehr Wert auf Cybersicherheit zu legen. Andernfalls dürfen sie ihre Produkte in der EU nicht mehr verkaufen. Markus Seme sieht darin gute Arbeit der EU, verbunden mit der Hoffnung, dass die Umsetzung nicht wie bei der Datenschutzgrundverordnung ins Gegenteil kippt, wo das ständige Wegklicken von Hinweisen bei vielen zu Resignation statt zu Bewusstsein geführt hat.","speaker":"Markus Seme"},{"question":"Wie schützt man sich als Laie gegen Deepfake-Anrufe und Phishing?","answer":"Entscheidend ist eine feste Prozedur, von der man nicht abweicht, auch unter Druck. Bereits vor zwei Jahren wurden in der Steiermark Stimmen von Vorständen exakt nachgebaut, um Mitarbeitende zu Überweisungen zu bewegen. Familien können ein gemeinsames Kennwort vereinbaren. Wichtig ist auch: Auch Fachleute fallen auf gute Angriffe herein, weil mit Zeitdruck und Emotion gearbeitet wird. Mit Verständnis der Mechanismen und einfachen Regeln lässt sich der Schutzgrad nach Einschätzung von Markus Seme auf über neunzig Prozent erhöhen.","speaker":"Markus Seme"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-124","audio_url":"https://anchor.fm/s/f0a34904/podcast/play/124797550/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2026-7-27%2F430628773-44100-2-42d4225ffb31a.mp3","guest_names":"Markus Seme","license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":123,"slug":"folge-123","title":"Frauen und KI: Warum Technologie alle Perspektiven braucht","pub_date":"2026-08-20","duration_min":46,"description":"Dr. Margarita Misheva ist Digitalstrategin, MINTfluencerin und Gründerin des Online Podiums sowie des Podcasts EspressoTalk.Omniblick. Im Gespräch mit Manuela Machner und Eliot Mannoia zeigt sie, warum Frauen und Mädchen nicht nur für gerechtere Chancen, sondern für bessere Technologie in der KI-Entwicklung gebraucht werden. Es geht um frühe Rollenbilder, Sichtbarkeit, Neugier und Experimentierfreude, um Grundwissen statt Technikangst und um die Frage, wie Eltern, Schulen und Vorbilder den Zugang zu MINT gestalten.","intro_text":"KI wird nicht dadurch besser, dass eine Gruppe noch mehr über Technologie spricht. Sie wird besser, wenn die Menschen mitgestalten, die sie später nutzen. Margarita Misheva verbindet digitale Strategie, MINT-Förderung und verständliche Vermittlung. Sie erklärt, warum Technikvertrauen nicht mit Perfektion beginnt, sondern mit Neugier, Grundwissen und der Bereitschaft, etwas auszuprobieren.","key_questions":["Warum braucht KI-Entwicklung die Perspektiven von Frauen und anderen bisher unterrepräsentierten Gruppen?","Wie prägen Eltern, Schule und Vorbilder den Zugang von Mädchen zu MINT?","Wie kann KI als niederschwelliger Einstieg in technische Themen dienen?","Welche Future Skills helfen, mit neuer Technologie ohne Angst umzugehen?","Warum geht es bei mehr Frauen in der IT um bessere Technologie für alle?"],"transcript":"Manuela Machner: Herzlich willkommen zur aktuellen Folge von unserem Podcast Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus. Und heute sind wir eine größere Runde neben mir, wie gewohnt, Eliot Mannoia von Brand Karma, unser digiti-digitaler Psychologe. Und dann haben wir heute zu Gast, und das freut mich ganz besonders, Dr.\n\nMargarita Misheva. ähm, sie ist Digitalstrategin und MINTfluencerin und Gründerin vom Online Podium. Also sie ist es noch viel mehr gewohnt, äh, in Podcasts zu sprechen wie wir zwei. Jetzt haben wir gleich gesagt, wir übergeben ihr einfach alles und wir sind still. Ähm, und sie unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen bei der da-digitalen Verwandlung und, äh, Future Skills einzuführen. Und ein Herzensprojekt von ihr, und das verbindet uns auch a bissl, ist das Thema, die Technologie auch für Frauen und Mädchen zugänglicher zu machen. Das heißt, auch stärker zu motivieren, dass, äh, der Prozentzahl der weiblichen KI-Nutzerinnen und Spezialistinnen noch stärker wird. Herzlich willkommen, Margarita.\n\nMargarita Misheva: Danke sehr. Ich freue mich sehr, heute mit euch zu plaudern\n\nManuela Machner: Erzähl, wie bist du eigentlich zu diesem ganzen Thema gekommen?\n\nMargarita Misheva: Wie bin ich zu dem ganzen Thema? Mit welchem Thema starten wir ein? Weil wir-- Du hast es ein paar Themen an\n\nManuela Machner: würd sagen mit der Technologie und dann so die, die Frauenthematik. Aber wie, wie bist du in der Technik gelandet? Oder war das immer deine, deine Leidenschaft?\n\nMargarita Misheva: Äh, in dem Technik. Ich denke, es gibt so dieses, äh, Begriff Quereinsteigerinnen hier in Österreich. Aber das ist, äh, hier darum, dass man die Technik, äh, sozusagen ganz fokussiert vielleicht versteht. Und warum bin ich in dem, äh, Technik oder im IT, wenn ich so sagen darf, gelandet? 2010 war ich fertig mit meiner Dissertation und wie man hört, ich bin nicht hier in Österreich geboren und ich habe es hier in Österreich Dissertation geschrieben.\n\nÄhm, und für mich war irgendwie nicht selbstverständlich, mit so einer Art und Weise, das nicht grammatisch korrekte Deutsch zu sprechen und mich mit Wissenschaftsthemen zu, zu entwickeln. Und deswegen habe ich mir damals gedacht, dann gehe ich einen Schritt zurück, äh, und beschäftige ich mich und verstecke mich im IT, dass das übrige Sicht von IT ist.\n\nMan braucht nicht so viel sich vor den Leuten zu zeigen und mit denen zu sprechen. Und, äh, das war der Grund dafür, sozusagen mich wirklich als IT, im IT-Branchen zu sehen. Aber die Leidenschaft, wie du selber gesagt hast, ich erzähle immer gerne die Geschichte, wenn wir über Mädchen und Jugendliche sprechen und was das IT betrifft.\n\nÄh, mein Bruder war schon, sagen wir so in meine Zeiten, ich bin schon fünfzig geworden, war die Computer nicht so ganz selbstverständlich in der Kindheit. Äh, und mein Bruder war sehr interessiert mit dem Thema. Er hat einen Schlüssel in seine Schule gehabt, wo Computer gab. Quasi war wirklich sehr aktiv und sozusagen dieser Zugang zu dem Computer und die Möglichkeit und die Verbindung mit Computer dadurch, dass er mich immer wieder motiviert hat, mit dem Thema zu beschäftigen, war für mich selbstverständlich.\n\nDeswegen, es war nicht im Schritt als Angst, in dem IT zu gehen. Es war dem Schritt, weil ich habe gedacht: Okay, die Sprache ist nicht meine Stärke, ich habe andere Stärken und kann ich damit arbeiten.\n\nManuela Machner: Ist aber\n\nEliot: Ja.\n\nManuela Machner: spannend, dass du inzwischen so viel sprichst, oder?\n\nAlso\n\nEliot: Podcast\n\nMargarita Misheva: Genau, aber das ist 2017 passiert. Es hat schon sieben Jahre fast gedauert, äh, bis ich diesen Mut genommen habe, auch öffentlich zu sprechen. Es ist auch ein paar Jahre her, aber ist auch eine Entwicklung dahinten, ja.\n\nManuela Machner: ist das nicht genau das, das, ich find den Einstieg und deine Geschichte auch so, so passend für das Thema. Es ist dieses Verstecken, also wenn wir was können und grad auch Technikerinnen, wir haben ja sehr viele auch gute Technikerinnen, aber ist so a bissl immer ein Techniker an sich, das sind nicht nur die weiblichen, äh, sind sehr oft diejenigen, die sagen, na ja, sie müssen nicht auf die Bühne, sie müssen nicht nach vorne, sie sitzen hinter dem Bildschirm und, und machen ihren Code oder was auch immer. Und grade uns Mädchen oder Frauen fällt das dann ein bissl auf den Kopf, oder? Weil wir einfach nicht sichtbar sind, wenn wir in solchen Gefilden unterwegs sind.\n\nMargarita Misheva: Ich hätte gesagt, es ist eine vielleicht eine kulturelle Verständlich, äh, Verständlich da-dafür. Deswegen ist mein zweites Beispiel, wenn wir darüber sprechen. Ähm, in meine Kindheit, wie ich sage, ich komme aus, äh, Bulgarien, war dieses Unterschied, was Männer oder was Kinder, Jugendlichen, was Mädchen und, äh, Bu-Jungen können, gar nicht sichtbar.\n\nEs war nicht für mich, das ist ein Beruf, den mein Bruder ausüben kann, Informatik. Er hat das auch studiert später. Und für mich ist etwas anderes vorgesehen. Ich habe gesagt: „Okay, ich bin gut in Mathematik dadurch, dass er mir alles erklären kann.\" Aber irgendwie damals '89 war das Volkswirtschaft viel attraktiver.\n\nIch wis-- Wie ihr alle wisst, '89 ist die große Wende passieren. Deswegen, äh, Wirtschaft war huh. Es war wirklich ein Thema, die das ganz aktuell und trendig war und deswegen, äh, bin ich, äh, vielleicht in diese Schiene gegangen. Ähm, und dadurch, dass diese Unterschied ich von mir nicht kenne, ich meine von meiner Erziehung, äh, und, äh, meine Art zu denken, ähm, das ist auch etwas, was ich oft sage.\n\nBis zum fast siebenunddreißig habe ich sogar aufgestanden auf Bühnen und gesagt: „Nein, er hat nicht recht.\" Ich meine, Männer, äh, denken, es, es war nicht in meinem Verständnis, dass es diese Unterschiede gibt und dass man unsichtbar ist und unsicher und nicht selbstbewusster. Warum? Weil das war nicht meine Art zu denken und ich hab's wirklich verstanden viel später.\n\nUnd dann bin ich jetzt wirklich drin und ich stehe und ich bin wirklich mit dem Thema sozusagen zusammengewachsen. Äh, und ich glaube, deswegen kann ich auch auf diese andere Perspektive. Ich sage nicht Männer oder Frauen, weil es gibt auch andere Perspektive, die, wie Macht und Wissen und, äh, die das noch dazu und diese Sichtbarkeit und Teilen von Macht vielleicht, äh, und was immer noch.\n\nÄh, aber das ist etwas, was das sozusagen jetzt beide Perspektiven gut verstehen kann.\n\nEliot: Du hast, du hast vorher auch schon Leidenschaft erwähnt und, äh, du hast ein Zitat bei dir oben auf LinkedIn von Einstein:\n\nMargarita Misheva: Mhm.\n\nEliot: habe keine spezielle Begabung, sondern ich bin einfach nur leidenschaftlich, äh, neugierig.\" kannst du uns ein bissl von deiner Neugier erzählen? Die Neugier als, als Jugendliche, äh, in, in Bulgarien aufwachsend und dann die Neugier später und, und erzähl uns ein bissl über deine Neugier und wie sie sich entwickelt hat über die Jahre.\n\nMargarita Misheva: Neugier, es ist eine gute Begriff. Ich denke, die Neugier, jetzt nutze ich auch noch eine Begriff Experimentierfreundlichkeit, äh, die finde ich sehr gut dazu passt. Und ich glaube, das ist das genau dem Trieb, äh, die man sich im digitale Welt, äh, wohlfühlt, wenn man die Neugier hat und auch die Lust auf Experimenten und auch Lust, nicht alles perfekt zu sein zu müssen, äh, und sozusagen diese Ausprobieren.\n\nIch hab's irgendwo gelesen, es ist nicht von mir leider dieser Gedanke, dass die Kinder beste Forscher der Welt sind. Weil die fragen immer ständig um diese warum und das ist genauso dieses Neugier. Äh, und wir vergessen es später als Erwachsene. Oder wir haben Angst, von etwas zu versagen und wir vergessen dieses warum und weiter hundertmal fallen.\n\nEs ist auch eine gute Beispiel, habe ich gehört. Wenn die Kinder Angst haben von die Neugier und von dieser Experimentierfreude, werden wir als Menschen nie gehen lernen. Weil du fa-fällst tausende Male, bis du lernst zu gehen, bis du lernst zu sprechen. Viele andere Sachen, vielleicht essen, gibt's hunderte Beispiele.\n\nÄh, und ich glaube, das ist genauso zu sagen, dieses Neugier, ähm, keine Angst zu haben und das ständig auszuprobieren. Ich glaube, auch die Neugier hat mich hier auch in Österreich gebracht, äh, und auch die, äh, Idee, weil ich habe sehr viel gereist so für International Student Week und auch die neue Kultur zu lernen und ich war Maximum drei Monate.\n\nÄhm, und dann habe ich gesagt: „Na, ich will vielleicht ein Jahr irgendwo leben, äh, dass ich mehr von dem Kultur und die... wir sprechen für Unternehmenskultur jetzt im Berufsleben, aber es ist auch die Landkultur, äh, zu lernen. Und ich glaube, das ist sozusagen so diese Neugier ist eine Trieb, dass man sich Ziele setzt und nach vorne schaut und zum Veränderung sich vorbereiten kann.\n\nUnd deswegen sage ich, die digitale Transformation ist bei mir in die Wiege gelegt, dadurch, dass ich mit vierzehn das größte Transformation, die wir bis jetzt kennen, sozusagen theoretisch, äh, die Ostblock ist. Und deswegen finde ich, das ist etwas, was mich im lebenslang begleitet.\n\nManuela Machner: Ja, ich glaub, grad Neugier ist eine der Eigenschaften, die den Unterschied macht bei KI-Systemen oder bei der Akzeptanz, egal welcher Veränderungen, und auch beim Anwenden. Also das merk ich bei allen Kursteilnehmerinnen. die neugierig sind und offen und experimentierfreudig, sind die, die gut adaptieren können, mit der Veränderung gut zurechtfinden. Diejenigen, die vor lauter, ähm, Skepsis, also eher die ablehnende Funktion haben oder Angst haben, die sind diejenigen, die sich ja da, da viel schwerer tun. würdest du sagen, dass wir einfach allgemein viel neugige, äh, neugieriger an die ganzen Entwicklungen herangehen sollten, egal ob Männer oder Frauen jetzt? Und warum fällt's uns so schwer? Hast du da eine Idee dazu?\n\nMargarita Misheva: Warum ist das so schwer? Ich meine, Neugier, äh, ist diese vielleicht hilft uns, über dem Perspektive zu denken. Es muss nicht alle perfekt sein, wie ich gesagt habe. Und das hilft uns auch zu probieren, wenn das nicht so passiert, wie wir uns vorstellen. Und ich glaube, warum ist das so schwer? Weil ich denke, unsere Geduld oder als Erwachsene oder unsere Mess, so diese Möglichkeiten, so dieses, ähm, Mess, wie gesagt man, diese zu messen oder zu sehen, was alles möglich ist.\n\nUnd ich glaube jetzt mit dem Social Media, wenn ich sozusagen dieses Vergleichbarkeit ist das vielleicht das Richtige. In dem Social Media heutzutage oder es ist schon seit, äh, Jahren her: Wir sehen nur die Endergebnis. Wir sehen nicht dieses Weg dorthin und ich glaube, das macht uns ein bisschen zurückhaltend bei Neugier, weil wir denken, es ist alles perfekt gelaufen.\n\nWarum bei mir läuft nichts ab? Weil ich kein Mensch. Äh, und, äh, es gibt jetzt viele Aktionen, dass wir auch das, diese Negative sehen, aber wir se-- oder das, was nicht gelaufen ist. Aber wir sehen wieder nur eine Beispiel oder vielleicht zwei. Und sozusagen diese Palette von Ausprobieren neu, dieses Struktur, wie es funktioniert, äh, dann haben wir nicht die Möglichkeit.\n\nUnd vielleicht die Kinder, äh, haben keine Vergleichbasis. Die lernen es, sich zu vergleichen und die lernen es hier und jetzt. Die haben keine Datenbank im Kopf und wir haben eine Datenbank im Kopf und vielleicht das ist das Problem.\n\nEliot: Kann ich da fragen, äh, weil du es jetzt auch kurz angerissen hast mit, mit, äh, jüngere Personen. Was, was siehst du in deiner Arbeit mit, in, mit MINT-Fächer generationsübergreifend? Was sind da so deine Erfahrungen mit den jüngeren Generationen? Gibt's, was, was sind so ein paar Unterschiede, wie du sozusagt MINT attraktiver machen kannst für, für jüngere Mädchen und Frauen?\n\nMargarita Misheva: Die war, ich bin\n\nManuela Machner: bitte entschuldige ganz kurz. Würdest du MINT auch kurz erklären? Ich glaub nicht, dass es jeder Zuhörer\n\nEliot: Stimmt\n\nManuela Machner: immer so davon aus, dass diese Begrifflichkeiten jeder kennt, aber wenn du im technischen Umfeld nicht aktiv bist, weißt du nicht, was MINT-Fächer sind\n\nMargarita Misheva: Genau, die MINT kommt von dem schulischen Bereich. Es heißt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Wir wissen, Informatik gehört zum IT oder in eine Form. A, und deswegen bin ich MINTfluencerin und das habe ich von eine Studie vor drei Jahre irgendwo gelesen, gibt es Sinnfluencerinnen. Äh, Mädchen, es war damals für Mädchen die Studie.\n\nEs war nicht drinnen, uns Influencerinnen Sinnhaftigkeit zu verleihen in die Informationen, die sie weitergeben. Deswegen ist der Begriff MINTfluencerin entstanden. Äh, und, ähm, ich hab's, bin ich jetzt seit einer Zeit, äh, Partnerin in MINT-Region Wien West. Es ist hier bei mir im, äh, vierzehnten Bezirk. Äh, und ich hab's die Möglichkeit, in die Schule im Mai – es ist ein MINT-Monat war hier in MINT-Region Wien West – äh, mit den Schülerinnen in eine Mittelschule und in eine Gymnasium zu sprechen über-- Ich hab's mir die Thema Podcast und digitale Kompetenzen ausgesucht.\n\nSogar mit einer Klasse habe ich über Social-Media-Verbot unter vierzehn als Thema gesprochen und es gibt sogar online zu hören. Äh, und ich bin wirklich ängstlich gegangen, weil ich hab's keine pädagogische Zugang zum Thema, habe ich nie gemacht. Ich habe gesagt: „Boah, neunzig Minuten nur Lehrerin und ich und zwanzig Kinder“.\n\nIch hab schon Erfahrung durch IT Days, wo ich auch gehe in die Schulen für als Role Models in den letzten zwei Jahre. Aber trotzdem, du bist dort mit noch zwei oder drei andere. Letztes Jahr sogar waren wir zu viert in eine Klasse. Es ist ganz andere Gefühl. Äh, und so war ich allein. Bitte? Welches Alter?\n\nIch war im erste, waren zwischen vierzehn und sechzehn und die zweite Klasse, wo-- Deswegen ist nicht gepostet den Podcast zwischen zwölf, äh, na, waren sie dreizehn, genau, waren sie noch nicht vierzehn.\n\nÄh, und in die IT Days sind auch in dem gleiche Alter zwischen zwölf und vierzehn die Klassen, äh, die man kommt.\n\nÄh, und habe ich gemerkt, die Kinder haben eine super Zugang zum Thema. Die wollen darüber sprechen, auch über Medienkompetenzen. Was für mich das Unterschiede wirklich, das für mich war eine Weltunterschied, dass für denen Handy, Internet und Social Media ist das Gleiche. Die machen nicht wirklich eine Unterschied.\n\nFür mich war das ein bisschen interessant. Und das zweite: Was bedeutet Internet? Weil ich bin quasi in meine Teenageralter mit Int-- oder sogar später ist das Internet gekommen, sogar nicht Teenager. Äh, aber, mhm, und für mich ist das Internet eine ganz andere Bestand, äh, von Information oder was bedeutet Internet auch jetzt mit, äh, den Kindern.\n\nUnd das war interessant, weil zweites Mal habe ich eine, auch eine Role Model, und sie war, sie ist um die dreißig, gebeten, mit mir zu kommen und die Lehrerinnen und ich waren um die fünfzig, Kinder und alle. Und wir waren wirklich drei unterschiedliche Perspektiven, was Internet bedeutet, quasi dreizehn, dreißig und fünfzig oder genau, plus minus.\n\nUnd das war auch so wieder dieses Unterschied. Ähm, wir brauchen und suchen vielleicht immer das Gleiche, aber wir haben andere Wissen im Kopf, was das bedeutet und was für uns bedeutet. Aber wie können wir auch das nutzen? Und das war für mich so dieses Erkenntnis, was, dass diese Alterunterschiede gibt's.\n\nUnd noch eine Beispiel: Letz-- Vorletzte Podcast habe ich mit eine junge Mann, die Mikrobiologie studiert, zwanzig. Ähm, und er hat es-- Ich hab's auch immer wieder Respekt. Ich hab's einmal mit einer achtundzwanzig, die eine Start-up hat, auch im IT-Bereich und jetzt mit zwanzig. Und für mich war wow. Ich habe, spreche ich normalerweise mit Leuten ab vierzig oder zumindest fünf oder irgendwie schon in Erwachsene und Arbeitsleben ganz andere angekommen.\n\nUnd ich kann sagen, ich habe es auch ein bisschen Respekt und ich habe mich wirklich das erste Mal sogar bedankt, dass er das so für mich auch angenehmer gemacht hat, dass ich ... Und es war wirklich eine super schöne Erfahrung. Es war nicht unterschiedlich, aber trotzdem, ich habe so dieses Trigger, dass es schon anderes ist.\n\nDeswegen vielleicht das Unterschiede gibt's nicht. Äh, und was für denen interessant ist, die sind viel kürzer und prägnanter bei Antworten und nicht wie ich. Und ich meine, die beide, sozusagen die Leute unter dreißig haben auch andere Zugang. Wie geben sie Information, weil vielleicht sie diesen Zugang, die sprechen sehr wenig am Handy, fast nicht.\n\nDie schreiben deswegen, die Antworten wirklich prägnant und kurz zu machen, auch vielleicht in die Schule. Und das ist wieder eine Art von Kommunikation, die wir durch Digitalisierung wirklich nicht wir uns Menschen verändert hat oder jetzt durch KI, aber auch die Art und Weise, wie wir kommunizieren und wie wir mit Wissen umgehen.\n\nManuela Machner: Merkst du da eigentlich auch irgend, also jetzt abgesehen von dem Altersunterschied, merkt man in den, im, im Schulwesen, sage ich jetzt mal, bei den ganz jungen Mädchen oder Burschen an, an Unterschied, vom Zugang her? Weil ich hab auch so ein bissl das Gefühl, wie ich Schule gegangen bin, also ich bin ein bissl älter wie du, aber ich glaube ähnliche Generation. Äh, wie ich Schule gegangen bin, bin ich auch davon ausgegangen, dass wir sind alle gleich und wir werden die gleichen Chancen haben. Das ist auch im Schulsystem so vermittelt worden. das, die Erkenntnis ist auch später gekommen in der realen Welt, sage ich jetzt. Aber hey, würdest du sagen, dass, dass die Schülerinnen in der Schule andere Zugänge haben zu dieser Technologie als die Sch...\n\nBurschen?\n\nMargarita Misheva: Ich meine, es war schwierig in diese, sagen wir so, kleine Besuche. Aber was die Statistik sagt, es ist ja. Und es gibt zwei von Mentality Stiftung zwei Studien, eine von dreiundzwanzig, eine von letztes Jahr. Die von dreiundzwanzig ist, hm, genau sagt das, dass die Mädchen, es ist sogar, gibts auch andere Studie, dass die Mädchen bis acht Jahre die gleiche Interesse haben wie die Jungs.\n\nUnd ab acht Jahre oder bis zehn passiert diese Trennung. Sogar manche sagen auch im Kindergarten. Weil diese Trennung ist durch die Umfeld. Wir haben Werkzeuge oder ich meine Spielzeuge, nicht Werkzeuge für Mädchen, für Burschen. Äh, auch die Umgang mit Eltern. Die letzte Mentality-Stiftungsstudie sagt, das ist wirklich sehr schlimme Zahl, dass sechsundsiebzig Prozent der Eltern hier in Österreich trauen Mädchen MINT nicht zu.\n\nDie sagen: \"Du bist nicht geeignet für MINT.\" Das sagen eigene Eltern. Sechsundsiebzig Prozent.\n\nEliot: Wow.\n\nMargarita Misheva: Deswegen das ist, und das ist von letztes Jahr die Studie, deswegen ist schon ganz aktuell. Und ich finde, durch dieses Umfeld und die letzte Studie von dreiundzwanzig hat es andere Daten. Die spricht darüber, dass das, deswegen finde ich diese Zusammenkommen Frauen und Männer sehr wichtig ist für diese Zukunftsentwicklung, weil in dieser Studie ist genau gesagt, dass, äh, Bruder, Vater, Onkel, sozusagen nähere Umgebung von anderen Verwandten oder Lehrer sogar in die Schule viel größere, hm, Kapazitäten oder viel größere Möglichkeiten haben, Mädchen für MINT zu inspirieren.\n\nDas heißt, ohne Männer schaffen wir nicht, ohne männliche Begleitung in die Schule, dass wir auch die Mädchen für MINT inspirieren. Vielleicht werden so wie jetzt ein paar Prozent weiterkommen, aber nicht diese Masse, die wir brauchen oder mehr, weil wir müssen ihn inspirieren und die werden nicht alle in MINT kommen.\n\nDeswegen wir brauchen eine größere Masse, als in Wirklichkeit sich darüber am Ende entscheiden. Äh, und deswegen ist sozusagen diese Diskrepanz wirklich groß und es ist interessant, weil dass wir nicht nur für Frauen im IT sprechen und die Rolle, äh, der Mutter oder die Fra, äh, Frauen oder Lehrerinnen. Wir müssen sprechen wirklich Rolle der Eltern, beide Eltern und auch in die Schule, ähm, dass man Mädchen mehr zutraut in diese Themen.\n\nManuela Machner: Habe ja Geschichte zu dazu. Ich hab eine Tochter, die sehr mathematisch begabt war, immer schon. Die ist jetzt Architektin und sie hatte, war immer ganz schlecht in den Sprachen in Wirklichkeit. Und sie hatte aber eine Volksschullehrerin, die war total lieb. Die hat sie so ignoriert, dass sie eigentlich überhaupt nicht schreiben hat können.\n\nUnd in der Volksschule ist sie durchgeschlüpft. Also sie hat in der Volksschule in der, in Deutsch keine Probleme gehabt, obwohl sie eigentlich nicht sehr gut war. Und sie wäre in Mathema, war in Mathematik sehr gut. Und, äh, zum Abschluss in der vierten Klasse sagt dann die Lehr-- und ich wusste, dass sie in Mathematik sehr gut ist, ja.\n\nIch wusste nicht, wie schlecht sie in Deutsch ist. Das habe ich nicht einschätzen können, aber Mathematik war klar. die Lehrerin sagt zu mir und ich sag: \"Ja, in Mathematik mache ich mir keine Sorgen im Gymnasium, aber in Deutsch.\" Und die Lehrerin schaut mich an nach vier Jahren Unterricht und sagt: \"Das ist aber komisch, weil Mädchen sind normalerweise in Mathe immer schlechter als, als die Burschen.\" Die hat meine Tochter vier Jahre unterrichtet und nicht wahrgenommen, dass meine Tochter in mathematischem Bereich sehr, sehr begabt war. Also sie war wirklich sehr begabt und in Deutsch eigentlich gar nicht. Und das, das zeigt, also das Bild, das die Lehrerin in ihren dreißig Berufsjahren war, hatte, halt Mädels so, Burschen so und nach vier Jahren hat sie noch immer meine Tochter in diese Nische gegeben. Und ich glaub, ein Aspekt, den du angesprochen hast, den wir nicht vergessen dürfen: heißt ja in Wirklichkeit nicht nur, dass wir, äh, die Begabung brauchen für irgendwelche Studienrichtungen. Ich glaub, gerade bei den ganzen Entwicklungen, die wir jetzt haben, die Technologie wird in allen Bereichen immer stärker Fuß fassen, auch wenn sie vielleicht einfacher ist.\n\nAlso keiner von uns muss mehr programmieren können, ähm, mit KI-Systemen zu reden, sondern er kann einfach gut kommunizieren. Also liegt uns Frauen ja eigentlich total. Also kommunizieren können wir, ja. Aber wir haben im Kopf so ein bissl das Gefühl: Achtung, das ist Technik, das können wir nicht. Also da habe ich, äh, sehr oft dieses, diese Disbalance, diese was diese neuen Systeme sind, im Gegensatz zu dem, wie sie wirklich funktionieren.\n\nErlebst du so Dinge auch oder siehst du das?\n\nMargarita Misheva: Ich denke, das hier passt sich sehr gut, das Thema KI, äh, was du gesagt hast, weil das KI, äh, ist hier genau das, es spiegelt das, was wir reingeben. Äh, und quasi sozusagen Daten sind verzerrt, werden Ergebnisse auch verzerrt. Und wir machen das, weil das ist unsere Mindset, äh, dass die, wie du sagst, dreißig Jahre haben nicht gereicht, so ein Mindset zu ändern und zu sehen, es gibt andere Beispiele.\n\nÄhm, und das hört man immer wieder oder irgendwie hat man den Gespür, dass das so ist. Äh, und deswegen ist schon wichtig, dass wenn wir eine KI wollen ohne Bias, ohne sozusagen diese Diskrepanzen oder diese verzerrten Daten, dann müssen wir unsere Mindset ändern und sozusagen offen sein für alles, was möglich ist, und zu denken, es gibt es nur Situation, wenn wir in dem Zukunft kommen wollen, weil es gibt die nächste Zahl mehr als siebzig Prozent dem zukünftige Berufe sind im MINT-Bereich.\n\nDas heißt, wir können nicht einfach sagen, es ist unwichtig oder wir vergessen das. Und die fünfzig Prozent der Gesellschaft fast überall in der Welt, sogar in Österreich, es ist fünfzehn Komma sieben, glaube ich ungefähr, sind Frauen. Äh, und das ist eine Zahl, die wir uns bewusst kommen soll und mit dem arbeiten und sozusagen diese Daten ganz mit einer anderen Perspektive wahrnehmen.\n\nUnd ich glaube, hier ist genau sozusagen diese Diversität oder Innovationsfähigkeit, was darüber viele sprechen, weil das befreit uns von diese alte Muster, wenn wir denken, dass das Diversität möglich ist und wenn wir andere Meinungen akzeptieren oder andere Sichtweisen. Und das, glaube ich, wird uns helfen.\n\nZumindest ist meine Idee.\n\nEliot: Siehst du, die, die Aufteilung von MINT-Fächern bei Frauen? Also gibt's da vielleicht mehr Frauen in, in der, in der Technik, in der Mathematik? Also was, was so die Aufteilung ist?\n\nMargarita Misheva: Genau, die Statistik sagt, wie ich sage, dadurch, dass es immer wieder ein bisschen unterschiedlich zitiert ist und ich war letzte Woche bei, in TU in einer Veranstaltung, würde auch wieder gesagt und es war auch eine, äh, Female Summit in Linz vor einem Monat. Aber die Aufteilung Mathematik ist schon gerettet.\n\nWir haben die dreißig Prozent, zumindest sagen die Daten, dass es ungefähr fünfunddreißig Prozent oder so in dem Bereich ist es über die Sense of Belonging, was wir von die Zugehörigkeit sprechen. Ähm, dann ist die Informatik. Es gibt auch wieder unterschiedliche Daten, weil man spricht mehr für ICT, Information- und Kommunikationstechnologie, nicht nur von IT.\n\nÄh, und mit Information- und Kommunzi-Kommunikationstechnologie, äh, spricht man, es war vor zwei Jahren ungefähr achtzehn Prozent oder drei. Jetzt ist einundzwanzig Komma eins oder acht sogar gibt es von die FOSI, die letzte Studie, weil letztes Jahr die EU Kompass war, die Österreich mit einundzwanzig Komma eins.\n\nÄh, dann die Naturwissenschaft. Hier kommen auch Physik, Chemie und auch die Bereiche, die theoretisch und praktisch wirklich auch frauenbesetzt sind. Und anscheinend Naturwissenschaft hat es nicht Probleme gegeben. Es waren immer, nicht fünfzig. Es gibt es in den Bereichen, wo Forscherinnen oder andere, wo es schon weniger Frauen gibt, aber trotzdem, äh, die, die Studierenden sind auch ausreichend und auch die, die später arbeiten in dem Bereich.\n\nÄh, und die Technik, es ist auch schwierig zu sagen. Ich habe keine aktuelle dadurch, dass das jeder ein bisschen etwas anderes sagt, aber wir sind auch wieder um diese so wie Informatik oder sogar noch viel weniger. Äh, kommt darauf an, in welche. Ich meine, bei dem Technik kommt auch Architektur dabei und dort gibt es sehr viele Frauen.\n\nJa, deswegen, ich meine auch von Statistik, ich meine viele, aber zumindest nicht weniger. Es gibt mehr. Ja, und deswegen von manchen dieser Bereiche, wie viel ich verstehe, ist auch schwierig, wirklich eine konkreten Daten zu sagen. Aber in KI und IT-Security zum Beispiel sind immer noch zu wenig, wenn wir von diese zwei Bereiche, weil das sind...\n\nNur im IT gibt es anscheinend jetzt seit ein paar Jahren hundertsiebzig Berufen. Deswegen ist auch, man muss sich konkret anschauen.\n\nManuela Machner: Aber wenn du's im europäischen Vergleich siehst, ja, oder gibt es Länder, wo Frauen aktiver in diesen Bereichen sind, wo wir nicht so, also wo offensichtlich, also die Zahl muss ich schon sagen, hat mich sehr geschockt, dass du's, dass, dass die Zahl sagst, dass das persönliche Umfeld der Kinder zu sechsundsiebzig Prozent sagt, ähm: „Na, du kannst als Mädchen bist du nicht geeignet.\" Das find ich schon sehr erschütternd, muss ich ganz ehrlich sagen. Also ich glaub, da brauchen wir eine Kampagne nicht für die jungen Menschen. Da brauchen wir eine Ko-, eine Aufklärungskampagne für die Eltern, die solche Aussagen treffen, weil das einfach ein Schwachsinn ist, ja. es mag der eine mehr talentiert sein als der andere, aber sechsundsiebzig Prozent ist absolut absurd, ja.\n\nEliot: Ja, ich fühle doch jetzt\n\nManuela Machner: wo wir wissen, dass, dass der Zugang ist?\n\nMargarita Misheva: Ich meine, in diese EU-Studie für den IT oder ICT jetzt werde ich lügen, wenn ich sage von letztes Jahr, wo die Österreich mit einundzwanzig Komma eins Prozent, äh, war. Zum Beispiel Estland ist dort als erste, aber die haben auch nicht dreißig Prozent. Äh, Estland, Rumänien und Bulgarien sind erste drei. Äh, und Tschechien deswegen, ich glaube, es ist auch nicht nur Ost, äh, ist quasi mit, äh...\n\nÄhm, wer war noch dazu? Tschechien war nicht am letzten Platz. Es war noch jemand, äh, so wie Zypern oder weiß ich nicht. Aber jetzt werde ich auch lügen. Aber Tschechien war wirklich ganz runter mit ungefähr dreizehn Prozent oder vierzehn, sagen wir so. Deswegen Diskrepanzen, äh, gibt es und, äh, vielleicht ist unterschiedlich.\n\nAber was ich für Tschechien gehört habe, weil ich habe mit eine Tscheche einmal diskutiert vor Kurzem und der hat gemeint, jetzt insgesamt seiner Meinung nach – ich meine, er wohnt auch hier in Österreich, deswegen kann man nicht alles – äh, aber dass die junge Menschen nicht so viel interessiert sind für Informatik dort.\n\nDeswegen er hat gemeint, vielleicht ist auch egal ob Männer oder Frauen, es ist einfach die Thema, dass sich irgendwie Informatik seiner Meinung nach in letzter Zeit nicht so populär ist, so wie früher. Kann auch sein. Ähm, aber ansonsten, äh, wie ich sage, die Naturwissenschaft mit Physik, Chemie. Ich glaube, es ist dadurch, das habe ich schon vor ein paar Jahren gehört von eine Informatikerin, die das vor zwanzig Jahren oder sogar länger studiert hat.\n\nSie hat gemeint, äh, Naturwissenschaft war immer attraktiver für Frauen. So Physik, Chemie war immer eine Bereich, hat sie, äh, damals gesagt und Informatik. In ihre Bereich war das wichtig. Eine Bereich, wo man selbstständig sein... Ich meine nicht selbstständig zu arbeiten, aber dass man aktiv arbeiten kann und genug verdienen kann, hat sie schon damals vor fünfundzwanzig Jahren erkannt oder sogar glaube ich, dreißig war das.\n\nUnd sie ist jetzt wirklich hoch, auch in, äh, in einer Uni, äh, in unterschiedliche Positionen, auch als Dozentin. Aber trotzdem, das hat sie auch als eine Bereich erkannt, wo sich die Frauen entfalten können und auch eine Beruf, wo man gut verdienen kann.\n\nEliot: Wenn ich darf fragen, ähm, wenn du jetzt alles umsetzen könntest und, äh, es gäbe keine, keine Budget, äh, Probleme, was, was wären, was wären so Schritte? Also wenn du wirklich morgen in ganz Österreich Sachen machen kannst, ähm, ohne Budget und, äh, die zweite Frage auch gleich dazu: Wie, weil du's jetzt auch angesprochen hast, wie können wir diesen Gender Pay Gap schließen?\n\nAlso wie können wir MINT attraktiver machen und wie können wir diesen Gender Pay Gap schließen? Was, was, wenn du alles machen könntest, was würdest du morgen starten?\n\nMargarita Misheva: Habe ich wirklich. Äh, seit letztes Jahr denke ich, die Eltern muss man mit denen arbeiten und ich hab's wirklich probiert, beim ein paar Veranstaltungen darüber zu sprechen und zu fragen, wenn man zu Politik-- und irgendwie so diese Verantwortung, wer ist Verantwortung für die Eltern und wer übernimmt die?\n\nIst die Schule oder Eltern? Ist die Politik? Wer kommt dazu, das mit denen zu sprechen und diese, sagen wir so, diese Herausforderung oder diese Aufgabe, äh, zu erklären und wirklich in dem Hände zu geben, dass die Schule nicht die einzelne Verantwortliche über diese Thema ist. Irgendwie habe ich keine Ahnung, wie man funktionieren kann, weil wie du sagst, wenn man genug Budget hat, gibt's mit Kampagne oder die Leute kann man gut.\n\nUnd deswegen ist auch eine Idee und ich weiß nicht, ob es funktionieren kann, aber Ich glaube, äh, es gibt so diese Lernpyramide. Und das heißt, wenn wir in diese Frontalunterricht lernen oder wenn wir lernen in dem, so wie bis jetzt in Kursen, ähm, die, was, was wir behalten im Kopf ist sehr wenig. Es kommt von fünf Prozent und dann, äh, das letzte Variante ist durch Dialog und Austausch, dass wir uns, uns ermächtigen oder andere ermächtigen, diese Information weiterzugeben und zu erklären.\n\nÄh, dann behalten wir dieses Wissen längst im Kopf und dann sind wir selbstsicher. Ich kann sagen von eigener Erfahrung, mein Bruder hat mir Mathematik erklärt, alle und seine Auf-- seine Idee war damals, obwohl er auch keine Pädagog war, er ist nur drei Jahre alt. Er hat gesagt: „Erste drei Aufgaben musst du selber erledigen, egal wie.\n\nUnd alle andere kommst du zu mir und wir machen es gemeinsam.\" Und er hat mir so gut erklärt, dass ich in jede in die Klasse gehen kann, obwohl ich nicht Mathematik war wirklich gut, weil ich konnte das jeder erklären, jede Frage beantworten. Aber ich habe Grundwissen, diese erste drei. Ich kann selber denken und nachlesen und schauen und alle andere habe ich alle Antworten, die ich brauchen kann, dass ich es weitergeben kann, dieses Wissen.\n\nUnd deswegen gibt es so diese Community-Plattformen als Begriffe jetzt, aber ich denke in letzter Zeit über eine Wissenslandkarte, dass diese durch KI, auch wieder kommen wir zu dem KI, quasi menschliche Wissen, eine Struktur zu bekommen durch KI und durch dem... Äh, und auch hier ist es vielleicht interessant, wenn wir für Eltern und Kinder und alle Generationen sprechen, alle brauchen wir Wissens für KI, weil egal wie gut wir sind, wir sind trotzdem alle Anfänger.\n\nKI ist ein altes Thema, aber in unserem Leben, in geme, in viele Menschen ist vor Kurzem. Ich meine, es gibt Wissenschaftler, die sich schon seit zwanzig oder dreißig Jahren damit arbeiten, aber ich sage, im Normalfall ist ein erneutes Thema. Deswegen brauchen wir alle Wissen. Egal, wir sind von Anfang an. Und ich glaube, wenn dieses Wissen, einige wissen mehr über Kommunikation, andere wissen mehr mit Umgang mit KI, sozusagen diese Neugier, alle das zu verbinden in eine Wissenslandkarte, dass durch Austausch und durch Fragen, durch Erklären, durch Weitergeben von Wissen, aber auch Diese Strukturieren durch KI, dass durch viele Fragen eine sozusagen eine super Antwort, äh, einkommt und nicht von KI zu kommen, dass diese Antwort durch die, äh, sozusagen durch menschliches Wissen und durch menschliche Antworten nur eine Struktur zu bekommen, äh, glaube ich, dann können wir etwas bewegen, quasi Erwachsene, Jungen, aber auch die Eltern, dass wir bereit sind, sich zu entwickeln.\n\nUnd so hier kommt das lebenslange Lernen sozusagen, weil wir als Erwachsene, warum ist die Neugier? Viele denken: „Puh, ich habe schon ein Studium, ich war in die Schule, es reicht. Mehr brauche ich nicht.“ Und genau diese Mindset zu ändern, die wir jetzt kommen, braucht man. Ja, wie kann man das... Ich weiß es nicht.\n\nIn welcher Form kann man das machen, dass sich nicht nur fünf oder zehn Prozent dazu interessieren, dass wenn ich das wüsste, vielleicht wäre das, äh, möglich, aber ich weiß es nicht, weil ich glaube, wie ich irgendwo gehört habe, die, die sich wirklich interessieren müssen, die normalerweise kommen nicht dazu.\n\nEs kommen nur die Leute, die sie wirklich neugierig sind und offen, mit so etwas sich auszutauschen und dabei zu sein. Aber ich denke, diese Verantwortung zu übernehmen, jede für sich und auch vielleicht am Anfang die Eltern für die, äh, Kinder, ist schon sehr wichtig zu verstehen, weil wir probieren, diese Verantwortung jemand andere zu verschieben, auch für unsere eigene Weiterentwicklung beruflich mit KI oder was immer wir sagen: „Ja, die haben uns nicht erklärt.“\n\nJa, ich meine, wir müssen nicht alles erklärt bekommen. Wir sind erwachsen, müssen wir auch selber lernen. Und das glaube ich, hoffentlich, wenn sich dieses Mindset ändert, können wir sehr viel bewegen und ändern.\n\nManuela Machner: Glaubst du eigentlich, dass KI auf der anderen Seite helfen kann, dass, äh, oder Mädchen, äh, sich mehr mit Technik beschäftigen? ich erlebe schon bei manchen Frauen, die-- bin ja hauptsächlich im Tourismus unterwegs. Das sind jetzt eher die klassischen Frauenberufe, sprich, äh, Büro, Marketing und diese Geschichten. ich erlebe da schon sehr oft, dass, äh, weil KIs niederschwelliger oft macht den Zugang zu Themen, dass Frauen, die sich selbst gar nicht technisch eingeschätzt haben, plötzlich Dinge machen wie Agentic bauen oder Automatisierungen bauen, was vor, ich sage jetzt, drei Jahren a Techniker, da hättest du einen High-Level-Techniker gebraucht, der das ein-einrichtet eben. Und das waren dann hauptsächlich Männer und jetzt erlebe ich viele Frauen, die irgendwo der Knopf aufgeht und die das Gefühl haben, na, sie können das jetzt auch, ähm, weil sie eben auch gut kommunizieren können und viele dieser Sprachmodelle halt über Kommunikation die Dinge verstehen. Und das ist ja sehr oft, bei vielen Frauen sehen das als ihre Stärke. du, dass vielleicht da auch die KI ein bissl diese Hürde nehmen kann, wenn, wenn's, wenn sie einmal es ausprobieren zur Technik?\n\nMargarita Misheva: Ich hab's keine Beispiele, die ich dafür ... Ich meine, für mich ist immer nicht nur die KI, aber ich glaube, wenn man etwas versteht und das ist deswegen, das Lernen ist sehr wichtig. Wenn man etwas versteht, dann ist man selbstsicher. Und wenn man selbstsicher ist, fühlt man sich, äh, stark und kann jede Herausforderung in sich nehmen.\n\nIch glaube, dieses Verstehen, Lernen und deswegen, wenn man sich mit KI beschäftigt und sieht, es passiert das, was ich mir vorstelle oder ich kann noch mehr machen und etwas und sozusagen dieses Verständnis gibt's, äh, sozusagen eine Bewusstsein und, äh, etwas, äh, was da sicher helfen kann. Ich bin immer nur von solche Ideen ein bisschen unsicher, ob das wirklich immer so ist, weil ich sage, ohne Grundwissen für manche Sachen, äh, aufzubauen und die KI ist eine so unfrei, so eine riesige Thema, dass es ist schwer zu sagen, wo fange ich an, äh, dass man richtig gut ist.\n\nDeswegen spreche ich gerne für die Future Skills, weil das Future Skills sind auch eine Art für mich: Man bereitet sich für etwas vor, ohne zu wissen, für was theoretisch, weil man braucht nicht. Und ich hab's einmal, äh, eine Beispiel gehört für die IT Security, das ist Geld, weil diese, hm, Attacken von außen, äh, diese riesige Firmen machen sozusagen Probeläufe, äh, wenn die Firma attackiert sind und des, die haben sehr gut erklärt, weil dort ist die Vorbereitung nicht für eine bestimmte Attacke, weil es kommt immer etwas, was du nicht kennst und nicht erwartest.\n\nAber die Vorbereitung ist genau daran, dass du mit alle deine Sinne reagierst auf diese Attacke, dass du nicht in Panik gerätst, dass du weißt, wer du anrufen musst, wer ist die Zuständige genau von dem Bereich, die attackiert ist. Und sozusagen, das sind für mich diese Grundwissen. Und diese Gru-- Mit diese Grundwissen haben wir keine Ängste und sind wir noch neugieriger und offener, weil dann können wir uns, wenn so etwas passiert, nicht in Panik verstecken.\n\nÄh, wir sind da und sagen: \"Okay, was ist jetzt zu tun? Was kann ich tun? Oder wen kann ich anrufen? Mir-- Wer, wer kann mir helfen?\" Aber ich weiß, was ich habe. Ich weiß, wo ich stehe und ich sage nicht: \"Ich weiß es nicht. Jemand, es ist etwas passiert.\" Und was ist das etwas? Weiß kein Mensch. Und ich glaube, deswegen ist schwierig zu sagen, was das bewirken kann, wenn sie diese Menschen, egal wie du sagst, Männer oder Frauen, sich nicht bemühen, auch ein bisschen Grundkenntnisse und sozusagen diese Orientierung, äh, zu haben und nicht nur über Wissen, aber die Verknüpfung von diesem Wissen.\n\nUnd ich glaube, das ist, was es in Zukunft braucht. Wir brauchen nicht nur Wissen, wir brauchen die Verknüpfung, weil die KI hat dieses Wissen und wir als Menschen müssen über dieses Verknüpfung, äh, wirklich sinnvoll gestalten und nicht nur gestalten, aber wir müssen es verstehen, wie die Großen und Ganze funktioniert.\n\nEliot: Find ich schön, äh, Grundkenntnisse. Ich, äh, ich hab zwei Nichten, die ich sehr heiß liebe und, äh, äh, 11 und die eine wird jetzt fast 15 die haben schon, äh, also die, die ältere schon mit, ich glaub, 11 oder 12 Laptops bekommen in den Schulen und haben schon PowerPoint-Präsentationen gemacht, die ich erst, glaub ich, irgendwie 20 plus gemacht hab.\n\nAlso die mit 12 haben die schon zumindest, äh, ist jetzt keine KI, aber zumindest mit diversen, Applikationen zu tun und, äh, hoffentlich und jetzt auch natürlich mit KI. ja, also hoffentlich diese Verknüpfungen find ich sehr, find ich wichtig. Hast du vollkommen recht, da Grundkenntnisse. Ähm, ist da etwas, was wir vielleicht noch nicht besprochen haben, wo du meinst, das ist schon noch wichtig auch, äh, für MINT und für, um das für, für jüngere Frauen und Mädchen irgendwie interessant zu machen?\n\nMargarita Misheva: Ich hab's jetzt vor Kurzem auch, ich meine, das ist nur eine Erkenntnis, ob man dafür, dass das-- es geht eigentlich nicht nur mehr Frauen in IT zu bringen, wenn wir um KI und technisch sprechen. Es geht darum, bessere Technologie für alle zu entwickeln.\n\nEliot: Mhm.\n\nMargarita Misheva: Und mehr Frauen in der IT sind eine Voraussetzung dafür, weil das ist Diversität und es ist nicht die eigentliche Ziel.\n\nEs geht nur eine Gesellschaft für alle besser zu gestalten. Und ich glaube, deswegen für viele, wenn man sagt Frauen im IT, hört man auch: „Puh, das ist eine fade Thema\", oder hat man nicht genug darüber gesagt. Und ich glaube, es ist auch sozusagen dieses Perspektive zu wechseln. Wir machen es nicht nur für Frauen, wir machen es für alle, weil es geht um Innovationskraft, äh, wenn wir darüber sprechen.\n\nUnd fünfzig Prozent der Gesellschaft hat auch eine Innovationskraft und das einfach zu übersehen, ist nicht richtig.\n\nManuela Machner: Das ist super. Also ich glaub, genau das ist auch einer der Faktoren, wie sagst, ähm, dass die Technologie auch besser wird, wenn alle mitgestalten an der Technologie, die sie dann ja auch später nutzen werden. Und ich glaub, dass, dass jede und aber auch jeder da draußen sich vielleicht auch überlegt: Wie können sie mitgestalten, aktiv und, äh, als Vorbild, gell? Wenn ihr da draußen Vater und Mutter seid und ihr sagt euren Töchtern, ah, dass die Kinder, die Töchter nicht so gut sind in diesen Fächern, dann komme ich nach Hause und schimpf mit euch. Also\n\nEliot: Ich auch.\n\nManuela Machner: glaub, ich glaub, das, das, das ist eine wichtige Botschaft, die wir auch mitgeben sollten und jedem erzählt's drüber, redet's drüber, dass diese Vorurteile, die wir selbst in unseren Köpfen haben, eigentlich die ersten sind, die wir abschalten sollten. Das wird den Unterschied ausmachen, wie erfolgreich wir in Zukunft Technologie nutzen und auch entwickeln werden, gemeinschaftlich Seite an Seite. Danke, dass du gekommen bist. Das war echt eine total spannende Folge. Voll lieb und wir freuen uns auf die nächste Folge von Mind und Machine. Alles Liebe.\n\nEliot: Auch Margarete. 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Und warum der Mensch trotzdem bleibt, nämlich als Orchestrator, als Vertrauensträger und als derjenige, der Bedürfnisse versteht, die keine KI in Daten abbilden kann.","intro_text":"Bernd Buchegger ist Informatiker, Kampfsportler und Vertriebsexperte. Eine ungewöhnliche Kombination, die erklärt, warum er KI im Vertrieb anders denkt als die meisten: nicht als Ersatz für den Verkäufer, sondern als Hebel für das, was Verkäufer schon immer hätten tun sollen, nämlich Beziehungen aufbauen.","key_questions":["Wie verändert KI den Sales-Funnel von oben nach unten?","Was ist Lead Scoring und wie hilft KI dabei?","Wie kann KI als Sales-Coach funktionieren?","Was ist Agentic Commerce und was bedeutet es für den Vertrieb?","Warum bleibt der Mensch als Orchestrator unverzichtbar?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur aktuellen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI und Tourismus. Und heute wie immer dabei Eliot Mannoia, unser digitaler Psychologe.\n\n**Eliot Mannoia:** Grüß euch!\n\n**Manuela Machner:** Und wir haben heute einen ganz spannenden Gast. Ich glaube, wir haben uns vor ein, zwei Jahren beim KI-Kompass in Kärnten das erste Mal kennengelernt. Das war eine der ersten Veranstaltungen, die sich ernsthaft mit KI auseinandergesetzt hat. Ich finde den Bernd so ein besonderes Unikum. Er sitzt hier mit Hut bei außen vierzig Grad. Er ist seine Personal Brand. Wir wollen heute reden, wie KI den menschlichen Verkäufer nicht ersetzt, sondern neu erfindet. Er hat das Unternehmen AImpowering Sales gegründet, ist digitaler Sales-Experte und AI-Influencer. Herzlich willkommen, Bernd.\n\n**Bernd Buchegger:** Ja, vielen Dank, liebe Manuela, für die tolle Vorstellung. Ich darf kurz meinen Hut lüften für euch, denn die Temperaturen sprechen eigentlich nicht für diese Art von Bekleidung. Aber wir kämpfen uns durch.\n\n**Manuela Machner:** Vertrieb ist ja eigentlich sehr menschlich. Viele sagen: Das wird nie durch KI ersetzt werden können. Auf der anderen Seite sagen andere: Werden wir überhaupt noch einen echten Verkäufer brauchen? Wie siehst du das?\n\n**Bernd Buchegger:** Für mich ist das spannend. Ich bin von der Ausbildung her Informatiker, also ich hab's mit Nullen und Einsen. Für uns ist Digitalisierung etwas, was wir schon ewig machen. Der Vertrieb war eine der letzten Bastionen, die tatsächlich in die Digitalisierung reingegangen sind. In der Produktion haben wir das schon ewig. Im Vertrieb haben wir uns lange versucht zu schützen. Jetzt ist Digitalisierung wirklich im Vertrieb angekommen. Und da stellt sich die Frage: Das ist doch eine urmenschliche Angelegenheit. Wir haben immer gesagt, nur der Mensch vertraut dem Menschen. Das Spannende ist, davon sind wir jetzt nicht weiter weg, sondern sogar ein bisschen näher. Gleichzeitig sehen wir mit KI als absolute Game-Changer-Technologie plötzlich ganz neue Bereiche, die vorher nicht möglich waren.\n\n**Manuela Machner:** Du kommst aus der technischen Schiene und erklärst Verkäufern, wie sie ihre Prozesse anreichern können. Hat sich das verändert? War's am Anfang so, dass Verkäufer sagten: Du hast ja keine Ahnung, wie mein Geschäft ausschaut?\n\n**Bernd Buchegger:** Ja, tatsächlich hat es ein bisschen gebraucht. Aber man hat vor allem eines verstanden: Verkauf läuft nicht mehr von alleine. Die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Früher hat man sich nur hinstellen müssen und den Prozess abwickeln. Heute müssen wir aktiv proaktiv verkaufen. Heute gehört viel mehr dazu als nur die Preisliste zu kennen. Das ist besonders korrekt im B2B-Vertrieb, wo du als Berater auftreten musst. Die Kunden kommen heute hochinformiert in den Kaufprozess. Die sind oft besser informiert als die Verkäufer selbst. Das bewirkt eine Veränderung der Verkäuferrolle in Richtung Beraterrolle. Vertrauen ist nach wie vor das höchste Gut und die harte Währung im Verkauf.\n\n**Eliot Mannoia:** Könntest du uns in einem Verkaufsprozess ein paar Schnittstellen geben, wo du KI einsetzen würdest, und ein paar, wo du sagst, sollte es menschlich bleiben?\n\n**Bernd Buchegger:** Im Vertriebssprech redet man vom Verkaufstrichter oder Sales-Funnel. Alles, was wir im Top of Funnel automatisieren können, zieht den größten Hebel. Warum? Wir haben dort die Masse. Lead-Identifikation, Lead-Generierung ist ganz heißes Eisen. Das nächste sind Kaufsignale, Sales Intent Signale. Die sind da draußen versteckt, aber digital abgreifbar. Wir versuchen, Leads zu identifizieren, die hochgradig kaufbereit sind. Lead Scoring bedeutet: Wir bewerten den Lead und sagen, der ist wahrscheinlich kaufbereit und der noch nicht. Dahinter wird der Lead automatisch mit Zusatzinformationen angereichert. Mit KI können wir alles, was digital verfügbar ist, analysieren: was tut sich im Unternehmen, was tut sich personell? Je mehr ich über eine Person weiß, umso höher ist die Erfolgswahrscheinlichkeit. Im idealen Fall bringen wir dann nur mehr hochgradig kaufbereite Kunden zum Vertrieb.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich hab mir ein Custom GPT gebaut aus YouTube-Video-Transkripts über besseres Verkaufen. Das hat mir wirklich geholfen, weil ich gleich Discount sage, gleich Package Deal anbiete. Ich schmeiß meine E-Mail vorher rein und lass mich beraten. Hast du ähnliche Tipps?\n\n**Bernd Buchegger:** Du hast es schön beschrieben. Das kann man mit einem Custom GPT und ein bisschen Prompting zusammenstellen lassen. Der Rest ist dann wirklich üben. Wir wissen in der Theorie alle recht gut, wie's geht, bis wir in der Stresssituation sind. Dann rufst du das nicht ab, wie du es dir vorher gedacht hast. Du musst es automatisiert haben, also oft genug geübt. Das führt zu einem weiteren Killeraspekt: Warum tut sich der Vertrieb so schwer mit Digitalisierung? Die hassen es, alle Daten einzugeben. Jetzt können wir KI in Verkaufsgespräche mit dazunehmen. Für Video Calls ist das Standard geworden. KI liefert nicht nur ein Transkript, sondern ein sauberes Summary, die To-dos, die Entscheidungen, ein formuliertes Follow-up. Ich kann all diese Daten direkt ins CRM-System einspielen lassen. Und das Beste: Die KI analysiert die Qualität des gesamten Verkaufsgesprächs wie ein professioneller Sales-Coach. Sie sagt dir: So war dein Redeanteil, so deine Gesprächsgeschwindigkeit, so viele Fragen hast du gestellt, da und da sind deine Verbesserungspotenziale.\n\n**Manuela Machner:** Wie gehen die Leute damit um, wenn der Chef sagt: Wir verwenden so ein Tool? Ich kann mir vorstellen, dass man sich nicht von einer Maschine sagen lassen will, wie man seit zwanzig Jahren Verkaufsgespräche führt.\n\n**Bernd Buchegger:** Es braucht die richtige Argumentation, weil es immer ein bisschen den Beigeschmack der Kontrolle hat. Auf der anderen Seite: Sales Coaching ist auch eine Art Kontrolle. Es ist wie ein Trainer, der sich anschaut, wo du stehst, und ein Trainingsprogramm ableitet. Das können auch EPUs für sich nutzen. Man möchte wissen, wie man im Vergleich zu Best-Practice-Daten unterwegs ist. Wir wollen schnell gut sein, Sprünge machen. KI hilft, solche Sprünge schneller zu machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie schaut's in der Zukunft aus? Wenn mein Agent versucht, deinem Agent was zu verkaufen?\n\n**Bernd Buchegger:** Agentic Commerce hat extrem hohes Potenzial. Da reden wir von Billionen. Das bringt uns zur Killerfrage: Wenn wir am Ende immer an einen Menschen verkaufen, wird das Menschliche eine extrem hohe Wertigkeit bekommen. Wenn alles automatisiert ist, bleibt wirklich nur mehr die Beziehung. Was spannend ist, weil die Beziehung war immer das Wichtigste im Vertrieb. Wenn sechzig bis achtzig Prozent der Vertriebsarbeit von KI gemacht werden, hätten wir plötzlich hundert Prozent im Verkauf, also direkt am Menschen. Aber dein Aspekt führt uns in eine dunkle Gasse: Was ist, wenn nicht der Mensch kauft, sondern die Maschine? Da hat der Mensch als Kommunikator Nachteile, weil die Maschine der Maschine besser kommunizieren kann. Ich glaube aber nicht, dass alles Maschine wird, weil solange wir Menschen existieren, wollen wir auch ein Erlebnis beim Einkaufen. Die Verantwortung liegt immer noch bei uns. Wir werden die Orchestratoren dieser Agentenarmeen werden. Neudeutsch: Human in the Loop. Das ist die große Bremse für die Vollautomatisierung.\n\n**Manuela Machner:** Vielleicht wird der Verkäufer der Zukunft der, der dem Agenten erklärt, was die Bedürfnisse der Menschheit sind. Die wahre Wahrnehmung der Menschen haben KI-Systeme nicht. Sie verarbeiten Daten. Ein guter Verkäufer erkennt Dinge, die nicht in Daten abbildbar sind.\n\n**Bernd Buchegger:** Wir werden Orchestratoren dieser Agentenarmeen werden. Was uns zu Überwachern macht. Wir sind in der Lage, Entscheidungen zu treffen und einzuschätzen, was die KI da macht. Aber wenn wir ständig nur anschauen und sagen: Scheint eh zu passen, schickt weiter, laufen wir Gefahr, unser Gehirn zu wenig einzuschalten. Irgendwann können wir Dinge vielleicht nicht mehr einschätzen. Das ist ein dystopischer Zugang, aber man ist sich dessen bewusst und kann gegenwirken.\n\n**Bernd Buchegger:** Was ich noch sagen möchte: Für junge Unternehmen und Start-ups gibt es extrem hochspannende Entwicklungen. Start-ups können heute AI First starten. Die können von vorneweg in alle ihre Prozesse KI hineinschreiben. Große Unternehmen tun sich da noch schwer. Ein Beispiel aus Amerika: Medwive hat als Ein-Personen-Unternehmen einen Unicorn-Status mit einer Milliarden-Bewertung erreicht. Telemedizin, Abnehmpräparate, alle Prozesse mit KI gebaut. Das zeigt, was möglich ist. Für KMUs: Der schrittweise Einstieg ist immer möglich. Das ist ein Zug, der schon fährt, aber man kann auf einem fahrenden Zug aufsteigen. Jedes Unternehmen hat noch Chancen.\n\n**Manuela Machner:** Und zum Abschluss: Du hast eine Einladung für alle, die nach Kärnten kommen wollen?\n\n**Bernd Buchegger:** Sehr gerne! Der KI-Kompass Volume 5 zum Thema KI und Demokratie, am 17. November 2026. Zwischen Gesellschaft, Governance und Gewinn. Mittlerweile die größte Veranstaltungsreihe zum Thema KI im Süden von Österreich. www.kikompass.at\n\n**Manuela Machner:** Das war eine spannende Folge. Man merkt dir an, dass du weißt, wovon du sprichst, und dass du ein paar deiner Trainings selbst gemacht hast. Wir wünschen euch allen einen wunderschönen Tag. Bis zur nächsten Folge von Mind/Machine. Alles Liebe. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI im Vertrieb – mit Bernd Buchegger","items":[{"question":"Wie verändert KI den Sales-Funnel und wo bringt sie den größten Hebel?","answer":"Bernd Buchegger erklärt: Alles, was im Top of Funnel automatisiert werden kann, zieht den größten Hebel, weil dort die Masse ist. Lead-Identifikation, Kaufsignale erkennen, Lead Scoring: KI analysiert alles, was digital verfügbar ist, und bringt nur hochgradig kaufbereite Leads zum Vertrieb. Das spart teure Personalressourcen und erhöht die Konversionsrate, ohne dass ein Mensch jeden Lead manuell bewerten muss.","speaker":"Bernd Buchegger"},{"question":"Wie kann KI als Sales-Coach funktionieren und was analysiert sie nach einem Gespräch?","answer":"Nach einem Verkaufsgespräch liefert KI nicht nur ein Transkript, sondern ein sauberes Summary, die To-dos, die Entscheidungen und ein formuliertes Follow-up – direkt ins CRM. Dann analysiert sie die Gesprächsqualität: Redeanteil, Gesprächsgeschwindigkeit, Frageanzahl, Verbesserungspotenziale im Vergleich zu Top-Sellern. Bernd Buchegger: Das ist ein Service, für den man normalerweise professionelle Sales-Coaches teuer zahlen muss.","speaker":"Bernd Buchegger"},{"question":"Was ist Agentic Commerce und was bedeutet es, wenn Maschinen von Maschinen kaufen?","answer":"Agentic Commerce beschreibt eine Welt, in der KI-Agenten eigenständig einkaufen – für uns, ohne dass wir aktiv eingreifen. Bernd Buchegger sieht darin Billionenpotenzial, aber auch eine fundamentale Frage: Was bleibt vom Vertrieb, wenn nicht mehr der Mensch kauft? Seine Antwort: die Beziehung, das Erlebnis und die Verantwortung bleiben beim Menschen. Und die Maschine braucht einen Orchestrator, der ihr erklärt, was die Bedürfnisse der Menschen wirklich sind.","speaker":"Bernd Buchegger"},{"question":"Warum bleibt der Mensch als Orchestrator im KI-gestützten Vertrieb unverzichtbar?","answer":"Bernd Buchegger: Verantwortung wurde bis dato nicht digitalisiert. Nur etwas mit Bewusstsein kann haftbar sein – und das sind wir. Damit sind wir die Orchestratoren der Agentenarmeen, der Human in the Loop. Aber er warnt: Wenn wir ständig nur nicken und durchwinken, verlieren wir die Fähigkeit, KI-Entscheidungen überhaupt noch einzuschätzen. Diese Kompetenz muss aktiv erhalten werden.","speaker":"Bernd Buchegger"},{"question":"Was verbindet Kampfkunst mit Resilienz im Vertrieb?","answer":"Bernd Buchegger macht seit über dreißig Jahren Jiu-Jitsu und Karate. Das Höchste in der Kampfkunst ist nicht der Sieg über den anderen, sondern der Sieg über sich selbst. Im Vertrieb muss man oft über den eigenen Schatten springen, mit einem Nein umgehen und immer wieder aufstehen. Schmerz ist notwendig für Transformation – das gilt in der Kampfkunst genauso wie in der KI-Transformation von Unternehmen.","speaker":"Bernd Buchegger"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-122","audio_url":"/assets/folge-122-bernd-buchegger_9fb61771.mp3","guest_names":"Bernd Buchegger","license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":121,"slug":"folge-121","title":"Vom Schüler zum KI-Unternehmer","pub_date":"2026-07-23","duration_min":35,"description":"Luca ist noch in der Schule und hat bereits zwei E-Commerce-Projekte hinter sich. Das erste scheiterte an der Marge, das zweite läuft. Was ihn von den meisten Erwachsenen unterscheidet: Er rechnet zuerst nach, bevor er investiert. Manuela Machner fragt nach, was Schule ihm nicht beibringt und was er sich stattdessen selbst erarbeitet hat. Eliot Mannoia bringt die Dirigenten-Metapher: Luca orchestriert Claude Code, MCP, Higgsfield und Facebook Ads wie ein Orchester. Die Frage dahinter ist nicht, ob ein Teenager das kann. Die Frage ist, warum die meisten Erwachsenen immer noch nur Texte schreiben.","intro_text":"Luca ist Schüler, Cello-Spieler und betreibt nebenbei ein Dropshipping-Business mit KI. Manuela Machner stellt fest: Was er über Margenrechnung und Kundenprofiling weiß, wissen viele Unternehmer nicht. Eliot Mannoia erklärt, warum Luca die KI orchestriert wie ein Dirigent.","key_questions":["Wie findet Luca profitable Produkte über TikTok-Trends?","Was ist MCP und wie verbindet Luca Claude Code mit Facebook Ads?","Warum scheiterte das erste Produkt und was hat er daraus gelernt?","Was fehlt in der Schule, das Luca sich selbst beibringen musste?","Was wird KI in einem Jahr können, wenn Claude Fable ein Vorgeschmack war?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi, willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Manuela Machner ist dabei, KI-Expertin vom Tourismus. Ich bin wieder dabei, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und es freut uns wahnsinnig heute, dass wir den Luca dabei haben. Er ist von Schüler auch Entrepreneur und macht diverse coole Initiativen und bin schon sehr gespannt auf die Reise und was er schon so alles erlebt hat und was er so für Erzählungen hat. Luca, dass du heute dabei bist. Mal zuerst vielleicht, von wo bist du?\n\n**Luca:** Ja. Ich wurde in Kanada geboren und hab dort sechs Jahre gelebt und bin dann nach Wien gezogen. Jetzt lebe ich in Wien schon sechs Jahre.\n\n**Eliot Mannoia:** Also sechs Jahre Kanada, sechs Jahre Wien.\n\n**Luca:** Ich bin aus Japan, Mexiko, Kanada und genau, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Japan, Kanada, Mexiko und Österreicher. Und welche Sprachen sprichst du?\n\n**Luca:** Viele. Eigentlich spreche ich jede Sprache, außer japanisch, von wo ich herkomme. Und ich lerne halt Französisch.\n\n**Eliot Mannoia:** Na bumm. Okay, sehr toll. Und Cello spielst du auch. Ich hab gehört, dass du auch E-Commerce und mit KI einiges machst. Erzähl mal, wo hat deine Reise mit KI angefangen?\n\n**Luca:** Also natürlich in der Schule mit ChatGPT, beginnt wahrscheinlich mit ChatGPT. Vor vier Jahren konnte man nicht mal irgendeinen Code mit ChatGPT machen. Und jetzt meine ganze Webseite, die Werbung können wir alles mit KI gemacht. Also das war wirklich schnell. Ich hab innerhalb von zwei Wochen vier verschiedene Sachen getestet, verschiedene Webseiten, verschiedene Werbungen. Und jetzt, wenn ich Claude Code, würd ich sagen, das ist die beste KI für mich. Man kann's verbinden mit Shopify, mit Tools für Videos und Fotos. Also es ist wirklich praktisch.\n\n**Manuela Machner:** Heißt aber, du hast irgendein Produkt, für das du eine Webseite hast, oder was muss ich mir vorstellen? Also erstens, vor vier Jahren hattest du noch nicht coden können. Vor vier Jahren warst du...\n\n**Luca:** Na ja, vor vier Jahren hab ich nur KI für Texte oder so verwendet. Nur für Schule, Mathematik.\n\n**Eliot Mannoia:** Und was war dann das erste E-Commerce? Weil ich weiß, du hast auch schon ein paar verschiedene probiert. Was war das erste E-Commerce-Business?\n\n**Luca:** Das wirklich Erste, was nicht funktioniert hat, waren so Zahnstreifen, die die Zähne weißer machen. Ich finde halt die Produkte, die schon auf TikTok zum Beispiel funktionieren und ich versuche sie zu replizieren auf Facebook oder Instagram und dann dort meine eigene Nische auf einer anderen Plattform zu bekommen.\n\n**Eliot Mannoia:** Okay, spannend.\n\n**Luca:** Also irgendwas, was auf TikTok funktioniert, und versuch's dann auf Facebook Ads.\n\n**Manuela Machner:** Aber tust du selbst auf TikTok schon vertreiben oder schaust du, welche Influencer erfolgreich auf TikTok Produkte vertreiben und versuchst dann, das auf Insta?\n\n**Luca:** Ich schaue, was auf TikTok ist. Und meistens TikTok ist wirklich schnell, schneller als Facebook und YouTube. Das heißt, ich kann meistens wirklich gute Produkte, die ein hohes Potenzial haben, finden. Und die sind meistens noch nicht auf Facebook.\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr spannend. Und wie hast du dann eine Webseite erstellt, eine eigene Domain gekauft, das Hosting, Shopify angebunden, die Zahlungsmöglichkeiten. Wie hast du das alles gelernt?\n\n**Luca:** Also das Erste war wirklich schwierig. Es hat vier Wochen gebraucht für meine Webseite. Sie war wirklich schlecht und hat natürlich kein Geld gemacht. Nur mit den Werbungen verloren. Aber dann das Zweite war so ein Produkt, damit man sich besser fühlt, das ich auf TikTok gefunden hab. Und dieses hab ich analysiert mit Claude und wirklich schnell finden, ob's wirklich Potenzial gibt. Es hat gesucht, ob's schon gibt auf Facebook. Es hat gesucht, ob's wirklich funktionieren könnte, weil natürlich die Customer Profiles auf TikTok, die jungen Menschen, komplett anders sind als die Älteren auf Facebook. Und so was mit Claude oder irgendeiner KI kann man wirklich schnell machen heutzutage.\n\n**Eliot Mannoia:** Das war so ein Gummi, wie ein Gummibärli, aber mit sozusagen Vitaminen.\n\n**Luca:** Genau.\n\n**Manuela Machner:** Aber das heißt, du wickelst den Verkauf auch ab?\n\n**Luca:** Nie Inventar. Genau. Ich such von TikTok, welche Person TikTok verwendet, um diese Produkte zu produzieren. Finde ich und dann verbinde ich die immer mit meinem Shopify. Und wenn ich irgendwas verkaufe, direkt vom Produzenten zum Käufer. Also ich muss nie Inventar haben. Natürlich gibt's dann die Marge, die meistens recht hoch ist bei solchen Sachen.\n\n**Manuela Machner:** Okay.\n\n**Eliot Mannoia:** Dropshipping.\n\n**Luca:** Über 50 %. Genau. Aber nicht ganz, weil ich versuch, eine Marke zu machen. Nicht nur irgendwie, dass es ein paar Wochen ist. Also ich versuche wirklich, eine Marke zu machen, nicht nur irgendein chinesisches Produkt, sondern mein Logo sogar auf dem Produkt zu haben, damit's sich nicht anfühlt wie irgendein chinesisches Produkt.\n\n**Eliot Mannoia:** In welche Markenrichtung gehst du? Was ist deine Ambition als Marke?\n\n**Luca:** Meistens, was man wirklich leicht machen kann, ist Menschen zwischen zwanzig und dreißig. Die sind Impulskäufer. Und wenn's unter, würd ich sagen, fünfzig Euro ist, ist es nicht so schwierig, einen Käufer zu bekommen.\n\n**Eliot Mannoia:** Also zwischen zwanzig und dreißig und unter fünfzig Euro. Also hast du schon einiges gelernt.\n\n**Manuela Machner:** Was ist dein Ziel eigentlich? Jetzt bist du ja noch mitten im Schulwesen. Ist für dich Schule nicht dann völlig theoretisch? Lernst du in der Schule die Dinge, die du das Gefühl hast, dass du sie brauchst? Oder hast du nicht schon das Gefühl, dass das eigentlich mit dem echten wirtschaftlichen Leben als Unternehmer gar nichts zu tun hat, was du da lernst?\n\n**Luca:** Nein, ich finde, Schule ist schon wichtig. Man muss schon irgendeine Grundbildung haben, sonst kann man nichts machen. Das ist so, als würde man einem Baby versuchen, Trading zu erklären, ohne dass es irgendeine Logik hat. Also ich glaub, die Sachen, die nichts bringen, wie Biologie, könnte man sogar sagen, ab der Fünften. Ich glaub nicht, dass ich das jemals wieder verwenden werde, aber es ist schon wichtig für die Entwicklung. Zum Beispiel KI ist sehr kompliziert. Also nicht einfach eine Prompt und dann... Da braucht man schon eine Bildung.\n\n**Manuela Machner:** Aber wie würdest du dir wünschen, dass man KI in der Schule unterrichtet? Jetzt diskutieren die Erwachsenen alle und die Politiker und reden so gescheit, sagen, wir brauchen KI statt Latein oder solche Geschichten. Von deinem Gefühl her, wie du jetzt in der Schule sitzt, wie hättest du gerne einen KI-Unterricht für dich oder für deine Mitschülerinnen in den Fächern?\n\n**Luca:** Na ja, ich find, dass man KI für die Hausübungen verwendet, ist okay. Aber ich glaub nicht, dass das gut ist. Ich glaub, sie sollten lernen, wie man KI produktiv verwendet. Weil einen Aufsatz mit KI zu schreiben bringt überhaupt nix. Sogar wenn man nicht programmiert und die KI programmieren lässt, lernt man was dabei. Man sieht, was die KI macht, und obwohl man nicht programmiert, man sieht, was die KI macht. Und die Lehrer sagen, dass KI schlecht ist, find ich nicht gut.\n\n**Eliot Mannoia:** Sorry, die Lehrer sagen, dass KI schlecht ist bei dir?\n\n**Luca:** Genau, ja. Sie sagen, es zerstört das Gehirn genauso wie TikTok.\n\n**Manuela Machner:** Oje, Eliot, da bin ich viel zu viel auf TikTok.\n\n**Eliot Mannoia:** Die Manuela auf TikTok.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaub, das Problem ist, dass das Verständnis nicht da ist. Ich glaub, dass viele Ältere oder auch Lehrer, das trifft eh unsere Generation, sehr oft nicht verstehen, egal ob das jetzt TikTok oder KI oder was auch immer ist. Die Leute probieren das ja nicht selber aus und wissen gar nicht, was das kann oder nicht kann. Weil TikTok kann schlecht sein, wenn du schlechten Inhalt permanent konsumierst, aber wenn du in der KI-Bubble auf TikTok bist, weißt du mehr als viele KI-Experten wissen. Und ich glaub, das ist den Lehrern nicht bewusst. Du kannst KI einfach nehmen, um deine Hausaufgaben schreiben zu können, oder du nimmst KI, um dir Dinge auch erklären zu lassen. Ich hab jetzt mit Gemini mir ein Physikprinzip als Video darstellen lassen, weil ich gern wissen wollte, wie das funktioniert. Allein das, du kannst das zum Lernen nutzen, oder so wie du sagst, du kannst dann auch Dinge umsetzen. Aber ich glaub, das Problem ist, dass das Wissen fehlt.\n\n**Luca:** Und im echten Leben würden die Menschen nicht fair spielen. Würde man nicht KI in einem Unternehmen verwenden, wenn man weiß, dass jeder KI verwenden wird? Würde ich nicht KI verwenden, würde ich weit hinten sein. Wirklich weit.\n\n**Eliot Mannoia:** Und wenn man das erste Projekt von dir anschaut, das mit den Zahnstreifen: Wann hast du gewusst, okay, das funktioniert nicht, ich hör auf und mach das nächste Projekt?\n\n**Luca:** Na ja, es ist eigentlich Mathematik. Ich nehme das Produkt und schaue, was sind meine Kosten? Wie viel Profit mache ich? Wie viel muss ich pro Käufer für die Werbungen ausgeben, damit ich eins verkaufe? Wenn ich eine Marge von zehn Euro habe, kann ich nicht mehr als zehn Euro für Werbungen ausgeben, weil ich sonst im Minus bin. So muss ich kalkulieren, ungefähr welcher Prozentsatz der Menschen würde so ein Produkt kaufen? Vielleicht ein Prozent. Wenn hundert Menschen auf meine Webseite kommen und noch nichts verkauft, sagt das überhaupt nichts, weil die hunderterste Person plötzlich was kaufen könnte. So muss ich fünfhundert Menschen haben und wissen, dass ich verkaufe.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Und ich muss schon eines sagen: Das, was du jetzt hergeleitet hast, da würde ich viele Unternehmer kennen, die das nicht wissen. Die nicht so rechnen oder sich diese Gedanken viel weniger machen, als du es dir gemacht hast. Also ich glaube, du könntest nicht nur KI unterrichten, sondern auch Wirtschaft. Ich glaube, dass das, was du beschreibst, extrem klar zeigt, was du aus deinem Projekt gelernt hast, abgesehen von klassischer Mathematik, einfach Wirtschaftsverständnis.\n\n**Luca:** Beim ersten hab ich schon KI verwendet, aber nur für Texte oder Ideen. Für die wirklichen Sachen wie die Werbungen...\n\n**Eliot Mannoia:** Wie läuft jetzt das zweite Produkt? Weil das erste hat, wenn man so sagen kann, gescheitert. Das find ich super, dass du so schnell aufhören konntest und gesagt hast: Nein, mathematisch passt das nicht, ich hör auf. Viele Menschen wissen nicht, wann sie aufhören sollen. Und du hast gleich gesagt: Nein, ich verdien hier nicht mehr als die zehn Euro Marge. Zum nächsten. Wie läuft jetzt das zweite Projekt?\n\n**Luca:** Ich meine, eigentlich ist es okay. Mit dieser Webseite, sie haben's nicht geglaubt, weil das neue Modell Claude Fable wurde ja in der EU und Amerika... Das fand ich wirklich schade, weil diese Webseite war spektakulär und wie in einer Stunde gemacht. Und mit diesem Produkt ist meine Marge vierzig Euro.\n\n**Eliot Mannoia:** Super, viel besser. Viel mehr Polster. Also eine bessere Marge, da kannst du mehr spielen und auch mehr für Werbung ausgeben. Und hast du, wie ich dich kenne, sicherlich auch schon andere Ideen. Fokussierst du dich auf diese Idee jetzt oder spielst du schon mit ein paar anderen Ideen?\n\n**Luca:** Na, ich weiß, dass so ein Unternehmen nicht so viel machen kann. Es gibt ja nicht unendliche Menschen, die so was kaufen. Man muss realistisch denken. In so einem Unternehmen wie Dropshipping ist es völlig unrealistisch, Millionen zu machen. Wenn man überlegt, mit einer wirklich guten Marge müsste ich ungefähr zwanzigtausend verkaufen. Und ich bin mir nicht sicher, ob es zwanzigtausend Menschen in Österreich gibt, die sowas kaufen.\n\n**Eliot Mannoia:** Nur in Österreich?\n\n**Luca:** Ich mache schon Deutschland und hauptsächlich Österreich. In Amerika ist es wirklich schwierig, da hat man irrsinnig viele Menschen, die genau dasselbe machen.\n\n**Manuela Machner:** Du hast gesagt, du verwendest KI fürs Marketing oder für die Werbung. Heißt das, du machst KI-Videos oder Ads mithilfe von KI-Systemen? Also einerseits lässt du die Kampagnen von der KI planen und dann machst du auch die Umsetzung. Und bist du schon so weit, dass du jetzt einen Agenten hast, der das automatisch macht? Arbeitest du schon mit Agents oder hast du's gecodet, aber mit Claude Code?\n\n**Luca:** Ich hab Higgsfield, da kann man Fotos und Videos machen, in einem Model-Context-Protokoll verbunden mit Claude Code. Dann geht das zu Facebook. In Wirklichkeit muss ich nur sagen: Mach mir neue Ads. Natürlich muss man recherchieren, was funktioniert gerade jetzt, was ist für mein Profil. Solche Sachen muss ich schon machen. Ich kann nicht einfach sagen: Mach mal Werbung.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also du nutzt die KI für die Recherche, Customer Profiles und so weiter. Dann gibst du Claude Code, hast du verknüpft mit MCP, also Context Protocol, mit Facebook und mit dieser anderen Plattform, die die ganzen Bilder und Videos erstellt.\n\n**Luca:** Genau.\n\n**Manuela Machner:** Ganz logisch. Also ich glaub, dass viele da draußen, die uns zuhören, nicht verstanden haben, was du da machst, weil sie's für sich nicht checken. Was ich das Spannende an der Sache finde, ist nicht nur, dass du das so umsetzt, sondern das Wissen, dass du die Kunden analysieren musst. Hast du dir das gemeinsam mit der KI erarbeitet? Weil du hast ja keine Wirtschaftsausbildung in deiner Schule. Es wird dir keiner erklärt haben, wie man Kunden analysiert oder dass man das überhaupt machen muss. Das hab ich vorher mit Schule gemeint. In der Schule bräuchtest du eigentlich jemanden, der dir erklärt, wie Kunden funktionieren und wie man Kaufverhalten analysiert. Hast du dir dieses Wissen mit der KI erarbeitet, oder hast du das von deiner Mama gelernt?\n\n**Luca:** Ich meine, es war nicht billig, das zu erarbeiten. Weil ich musste viel testen. Viel davon war testen, was funktioniert und was nicht.\n\n**Manuela Machner:** Und übers Feedback hast du gelernt.\n\n**Eliot Mannoia:** Hast du dann auch der KI gesagt, was dein Ziel ist? Ich möchte dieses E-Commerce bauen, und hast die KI gefragt: Was muss ich machen? Ich glaub, was die Manuela fragen wollte, ist eine sehr gute Frage: Wie hast du gewusst, was du machen musst?\n\n**Luca:** Na ja, ich wusste es eigentlich nicht am Anfang. Ich hatte wirklich null Ahnung. Ich habe einfach irgendwas getestet und wenn's funktioniert hat, wusste ich: Okay, jetzt mache ich weiter. Und natürlich habe ich mit der KI analysiert, wie meine Werbungen performt haben, und natürlich macht's auch Research wegen anderen Werbungen auf der Plattform.\n\n**Eliot Mannoia:** Und Facebook funktioniert am besten?\n\n**Luca:** Also für das, was ich mache. Wahrscheinlich für ein trendiges Produkt TikTok. Oder für Produkte, die eher an etwas ältere Menschen gedacht sind, ist, glaub ich, Facebook besser.\n\n**Manuela Machner:** Wobei ich glaub, dass Facebook für die Zielgruppe, die du ansprichst, gar nicht so schlecht ist, weil die Jungen, die auf TikTok sind, kaufen vielleicht auch auf Facebook.\n\n**Luca:** Es gibt verschiedene Sachen, die gut dran sind. Bei den jüngeren Menschen haben sie weniger zum Ausgeben. Aber man kann die Kunden viel leichter bekommen.\n\n**Eliot Mannoia:** Impulsiver.\n\n**Luca:** Genau.\n\n**Eliot Mannoia:** Und wie hast du das mit deiner Mutter vereinbart? Hast du ein Budget für deine Werbung?\n\n**Manuela Machner:** Dein Taschengeld, was du hast, investierst du in dein Unternehmen. Und jetzt wird's vielleicht schon so gut gehen, dass du dein Geld wieder reinvestieren kannst aus dem Unternehmertum heraus.\n\n**Luca:** Aus dem Unternehmen.\n\n**Manuela Machner:** Was ist eigentlich dein Ziel? Abgesehen davon, dass das Projekt gut läuft, siehst du dich in Zukunft als Unternehmer? Wahrscheinlich schon, wenn du erwachsen bist, oder? In Wirklichkeit hast du ja noch eine Zeit in der Schule vor dir. Wo glaubst du, wo die Reise hingehen wird?\n\n**Luca:** Na, mein Ziel ist, wirklich viel Geld zu machen. Und ich würde sagen, wenn ich jetzt das nicht schaff, ist es besser, jetzt zu beginnen als in sechs Jahren. Wenn ich jetzt das nicht schaff, dann bin ich wahrscheinlich zehn Jahre weiter als andere.\n\n**Eliot Mannoia:** Auf jeden Fall. Das ist sehr viel.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaub, du bist 30 Jahre weiter als viele andere.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Super Erfahrungen. Was macht dir in diesem Prozess am meisten Spaß? Du recherchierst, arbeitest mit KI, baust Webseiten. Ist es das Kreative oder das Denken oder die Strategie? Was macht dir am meisten Spaß in diesen Projekten?\n\n**Luca:** Das, was mir am meisten Spaß macht, ist, ein neues Unternehmen zu erstellen. Die Webseite, das Logo, das Produkt finden. In Wirklichkeit ist das das Einzige, was ich mach, weil fast alles macht die KI. Ja, das und Geld bekommen.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaub, du unterschätzt a bissl, was du machst. Luca, du musst das a bissl anders sehen. Du sagst, das macht nur die KI. Das stimmt so nicht, weil du hast den Gedankengang, die Idee, und aus der Idee kann erst die KI etwas machen.\n\n**Luca:** Genau. Das ist, was mir Spaß macht. Die Ideen und die neue Marke zu erstellen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber wirklich auch, was die Manuela sagt: Du orchestrierst die KI, genau wie ein Dirigent im Orchester, weil du spielst ja auch ein Instrument. Du führst die KI, wie als ob das eine Mitarbeiterin ist, und sagst: Da hier, da dort. Das ist nicht nur die KI. Da ist sehr viel von dir, weil du auch von deinen Fehlern gelernt hast und alles dazulernst. Das ist schon sehr umfangreich, weil da gibt's verschiedene Abteilungen dafür in Firmen, und du machst das alleine. Was hat dich inspiriert, überhaupt anzufangen?\n\n**Luca:** Ich weiß nicht, ich glaube, ich wollte immer irgendwie ein Unternehmen haben. Irgendwie Sachen zu planen und zu dirigieren, wie du gesagt hast. Wie ein CEO zu sein von einer ganz kleinen Firma, und irgendwann hoffe ich, dass es eine große sein könnte.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Also wenn ich jetzt morgen anfangen würde, was würdest du mir als Tipps geben? Ich hab das noch nie gemacht. Was würdest du mir empfehlen?\n\n**Luca:** Na ja, wenn du wirklich sofort beginnen willst, würd ich Claude Max empfehlen, weil es ist wirklich nervig, wegen den Tokens zu warten. Früher wäre das wirklich blöd gewesen, also wenn man nicht KI verwendet, wäre man wirklich hinten. Ich würde Claude sagen: Such auf Facebook oder TikTok oder Instagram nach Produkten, die in der letzten Woche über 100 Mio Views haben, wo 100 Mio nicht so viel sind, es gibt ja ganz viele Menschen, die gleichzeitig versuchen, ein Produkt zu verkaufen und zu vermarkten. Wenn man so etwas findet und Claude prüft es nach allen Punkten, die wichtig sind, und einer hohen Marge, was ich bei den ersten Produkten nicht hatte, und ich habe gelernt, man braucht eine hohe Marge, sonst kann man überhaupt nicht testen. Man braucht ein spezifisches Customer Profile, man muss wissen, wer so ein Produkt kauft, und sowas muss man wirklich selber lernen. Und das Produkt muss viral gehen. Und nach ein paar Versuchen bekommt man ein fertiges Produkt.\n\n**Manuela Machner:** Was mich noch interessieren würde, Luca: Was sagen deine Schulkolleginnen dazu? Sagen sie cool oder sagen sie, das ist a bissl crazy, was du tust? Oder interessiert sie's gar nicht? Oder sind sie neugierig?\n\n**Eliot Mannoia:** Die glauben, du gehst nach Hause, machst Hausaufgaben, spielst dein Instrument, und wissen nicht, dass du der geheimnisvolle Entrepreneur bist.\n\n**Manuela Machner:** In Wirklichkeit kaufen deine Schulkollegen bei dir.\n\n**Luca:** Ja, ich bin noch nicht sicher, ob jemand das Produkt kaufen würde.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaub, das Wichtige ist bei deinem digitalen Produkt: Wenn du an etwas denkst, dann denk an etwas, was aus deinem Erfahrungsbereich, aus deinem echten Leben, Menschen helfen kann. Ich glaube, es ist ganz schwierig, ein Produkt, wo du gar keinen Anknüpfungspunkt hast, nur weil die KI sagt, das könnt wirken, auf den Markt zu bringen, wenn du das Problem nicht verstehst. Ich glaub aber, dass grade du eine spannende Zielgruppe kennst, besser als jede KI, und das sind die Jugendlichen und Kids. Und da wäre es spannend: Was sind die Probleme, die deine Mitschülerinnen alle haben? Und kannst du diese Probleme vielleicht mit einem digitalen Produkt lösen? Das Besondere ist, du kannst eine echte Marktrecherche machen, indem du du bist, weil du als junger Mensch in dem Umfeld tätig bist. Und all die Dinge, die die Leute nicht auf Social Media posten und nicht ins Internet schreiben, diese Probleme weiß die KI nicht, aber die weißt du. Und vielleicht gibt's Probleme, wo alle jammern, und daraus kannst du eine digitale Produktidee machen.\n\n**Manuela Machner:** Was würdest du gerne jetzt als Nächstes lernen? Was glaubst du, würde dir für das Projekt und das nächste Projekt helfen? Weißt du etwas, wo du sagst: Das muss ich noch lernen?\n\n**Luca:** Ja, auf jeden Fall muss ich noch lernen, wie man Sachen automatisiert. Automatisieren, Sachen schneller machen.\n\n**Manuela Machner:** Und wie viel Zeit verbringst du für dein Projekt?\n\n**Luca:** In diesen zwei Stunden jeden Tag, wo ich versucht habe, mit Claude Code einen Trader zu machen, der automatisch tradet.\n\n**Manuela Machner:** Okay, also du hast eh schon ein nächstes Projekt.\n\n**Manuela Machner:** Hast du eigentlich irgendwelche Bedenken oder Dinge, wo du das Gefühl hast, das müsstest du auch wissen, Richtung Steuerrecht, Produkthaftung, all diese Geschichten? In dem Moment, wo du nicht mehr nur Mittler bist zwischen dem Produzenten und dem Käufer, wenn du dein Logo drauf hast und das dann dein Produkt ist, dann kommen ja ganz andere Spielregeln hinein. Hast du das Gefühl, dass du da noch mehr Wissen brauchst oder dass du dich vielleicht in einem luftleeren Raum bewegst oder zu wenig weißt?\n\n**Luca:** Also ich weiß wenig drüber, weil meine Mutter hatte eine Firma, die kennt sich aus, und ich finde es schade, dass wir solche Dinge nicht in der Schule lernen.\n\n**Manuela Machner:** Vielleicht würde es ja noch kommen. Du bist ja noch relativ jung. In den Wirtschaftsfächern lernt man dann vielleicht doch bissl was, aber erst in der Oberstufe.\n\n**Luca:** Ja, man lernt viel zu wenig über Geld, man lernt nicht, wie man Steuern optimiert.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaub, da haben wir eine Aufgabe für die Erwachsenen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, genau. Also noch eine Frage: Du weißt ja, was vor vier Jahren möglich war, und du hast selber gesagt, wie schnell es gegangen ist und was man jetzt schon programmieren kann. Was glaubst du, wird KI in einem Jahr möglich sein? Was glaubst du, wirst du als Unternehmer, vielleicht Österreichs jüngster Unternehmer, in einem Jahr mit KI machen können?\n\n**Luca:** Na ja, wir haben über 72 Stunden gesehen, was Claude Fable machen kann. Sie haben es jetzt entfernt, weil es anscheinend zu riskant war, und ich glaube, wenn sie den Fortschritt von diesem Modell haben, dann gibt es kein Limit mehr, was man machen kann. Ich glaube, zwei Menschen haben mit zwei Prompts das Minecraft-Spiel 1:1 nachgebaut. Also der Sprung vom letzten zu diesem Modell ist wirklich riesig, und ich finde es wirklich schade, dass sie es entfernt haben. In einem Jahr wird alles automatisiert werden. Im Moment sind Claude und OpenClaw nicht so bekannt, und ich glaube, in einem Jahr wird Claude viel populärer werden.\n\n**Manuela Machner:** Ja, man muss sagen, Claude ist auch viel stärker im Unternehmertum zu Hause. Viele nutzen ChatGPT eher im privaten Bereich, und dadurch kennt's jeder mehr oder weniger, und Claude wird eher im unternehmerischen Kontext gesehen. Man muss aber sagen, in ChatGPT könntest du über Codex jetzt auch schon extrem viel machen. Aber das haben die Leute auch nicht am Schirm, die ChatGPT nutzen. Da haben wir sicher noch Potenzial. Ich glaub, dass bei all den Sachen, die du machst, viele Erwachsene sich grad denken: Oh mein Gott, wo bin ich jetzt zu Hause? Weil du gesagt hast, ich hab früher nur Texte geschrieben. Ich kann dir sagen, die meisten Erwachsenen schreiben momentan mit KI nur Texte.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, super spannend. Danke Luca auf jeden Fall für deine ganzen Einblicke. Auch ich habe was dazugelernt und sicherlich unsere Zuhörer und Zuschauerinnen auch. Sehr beeindruckend. Hut ab. Bin sehr beeindruckt und stolz auf dich, was du da alles auf die Beine gestellt hast, und deine Wissbegierde und Neugier. Echt wirklich bewundernswert. Vielen Dank, dass du bei uns warst. Wir machen auf jeden Fall eine zweite Folge. Bis zur nächsten Woche, Mind/Machine. Macht's es gut.\n\n**Manuela Machner:** Alles Liebe. Macht's es gut. Ciao.\n\n**Luca:** Baba.","faqs":{"heading":"Häufige Fragen zu Folge 121","items":[{"question":"Wie findet Luca profitable Produkte für sein Dropshipping-Business?","answer":"Luca schaut, was auf TikTok viral geht, und prüft dann, ob das Produkt auf Facebook noch nicht gesättigt ist. TikTok ist schneller als Facebook. Das Zeitfenster zwischen Trend und Marktsättigung ist sein Geschäftsmodell.","speaker":"Luca"},{"question":"Was ist MCP und wie nutzt Luca es für sein Business?","answer":"MCP steht für Model Context Protocol. Luca verbindet Claude Code über MCP mit Higgsfield für KI-generierte Fotos und Videos und mit Facebook Ads. Er muss nur sagen: Mach mir neue Ads. 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Dazu: Eliots DJ-Vergangenheit, Kassetten mit dem Bleistift reparieren und wie Manuela ihre Töchter unterschiedlich mit KI unterwegs erlebt.","intro_text":"Fühlt ihr euch durch KI jung oder abgehängt? Manuela Machner erzählt, wie sie sich über fünfzig durch KI-Beschäftigung jung fühlt, während ein Mitte-Zwanzigjähriger am Postamt den Automaten nicht kennt. Eliot Mannoia erklärt, warum 44 Prozent der Gen Z KI absichtlich sabotieren und warum Technologie schneller geht als unsere Psychologie.","key_questions":["Warum ist Alter kein Indikator für KI-Kompetenz?","Was steckt hinter der Gen-Z-Studie: 44 Prozent sabotieren KI absichtlich?","Warum geht Technologie schneller als unsere Psychologie?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KMU und Tourismus, und heute reden wir davon, dass auch Junge sich aufgrund der digitalen Geschwindigkeiten alt fühlen.\n\n**Eliot Mannoia:** Hallo auch meinerseits, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe. Ein faszinierendes Thema. Was löst das bei dir aus? Du beschäftigst dich jeden Tag damit.\n\n**Manuela Machner:** Ich hab immer das Gefühl, ich hinke hinten nach. Aber ich fühl mich dadurch jung.\n\n**Eliot Mannoia:** Das stimmt, das merkt man.\n\n**Manuela Machner:** Bei mir ist es, glaub ich, dadurch, dass ich mich mit KI so stark beschäftige und das Gefühl hab, das ist eine dynamische Geschichte, fühle ich mich jung. Es ist aber ganz spannend, dass auch in meinem Kollegium Leute, die sich damit beschäftigen, nicht alle ganz jung sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das Alter spielt da weniger eine Rolle. Ich hab auch mit Sechzehn-, Siebzehnjährigen zu tun gehabt, die sich fast weniger auskannten.\n\n**Manuela Machner:** Das Thema ist: In Workshops sagen mir Leute immer: \"Na ja, nicht dass du erwartest, dass ich mich auskenne damit\" oder \"Ich schau ja nur jung aus, aber in der Seele bin ich alt. Ich bin für diese Sache überhaupt nicht geschaffen.\" Ich bin von meiner Persönlichkeit eher altmodisch. Ich möchte das alles nicht digital.\n\n**Eliot Mannoia:** Traditionell.\n\n**Manuela Machner:** Altmodisch, ja. Letztes Mal hab ich am Wochenende ein Päckchen am Automaten aufgegeben. Da kam ein junger Mann rein, Mitte zwanzig, stand vor der verschlossenen Tür zum Schalterraum. \"Die haben zu?\" Ja. Er hatte das Päckchen in der Hand. Ich sag: \"Du kannst es hier am Automaten aufgeben.\" Er schaut mich an und sagt: \"Ah, geht das?\" Ich hab ihm geholfen. Und dann: \"Vielen Dank. Ich schau ja nur jung aus, aber in Wirklichkeit bin ich ein Opa bei den Sachen.\"\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das kenn ich. Wenn man in Workshops fragt: Wer redet schon mit der KI? Sind immer nur zwei, drei Leute. Die Mehrheit denkt noch an Siri und Alexa. Dabei können wir mit Maschinen reden mit Millisekunden-Latenzzeit, die sehen, hören und sprechen. Das ist Science-Fiction-Film.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv. Es kommen viele Dinge dazu. Das eine ist die Überforderung, weil es so schnell geht. Aber auch: Was ist überhaupt möglich? Wenn du einen Acht-Stunden-Job hast, daneben eine Familie, dann ist das sehr abstrakt und spooky. Und das Lustige ist: Sie verwenden am Handy irgendwelche Apps und sagen \"Ich verwende eh KI\" und nutzen es wie Google.\n\n**Eliot Mannoia:** Es ist ein riesiges Change-Management-Thema. Nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Menge an Veränderungen.\n\n**Manuela Machner:** Und man darf nicht unterschätzen: Junge Menschen, die in ihrer Entwicklungsphase durch COVID gegangen sind, in einer schwierigen Unsicherheitsphase mit vielen Ängsten. Für ein Kind, das plötzlich nicht mehr mit Freunden interagieren durfte, das nicht wusste, ob es die Oma ansteckt, das waren prägende Erfahrungen. Und jetzt haben wir geopolitische Unsicherheit und diese große Unbekannte, die künstliche Intelligenz.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, viel Ungewissheit. Es gibt Studien, dass 44 Prozent der Gen Z absichtlich KI am Arbeitsplatz sabotieren, weil sie nicht wollen, dass KI als erfolgreich gilt. Aus Angst um ihre Arbeitsplätze. Und Arbeitsplatz ist existenziell. Das ist eine andere Ebene.\n\n**Manuela Machner:** Diese Sicherheit, so wie der Opa: Ich hätte gerne dieses sichere Umfeld.\n\n**Eliot Mannoia:** Mein Stiefvater hat mal gesagt, in seiner Jugend war ein neues Auto drei Monatsgehälter. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Und dann kommt noch KI, die existenziell bedroht. COVID, geopolitische Sachen, Social Media, das ist eine Mischung.\n\n**Manuela Machner:** Und es ist legitim, sich als alte Seele zu fühlen. Das Einzig-Wichtige ist: Man muss trotzdem mit offenen Augen durch die Welt gehen. Für junge Menschen ist es besonders relevant, das nicht zu übersehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich war früher DJ. Damals war Content rar. Du musstest Plattengeschäfte absuchen, die Kassette mit dem Bleistift reparieren, im Radio aufnehmen und hoffen, dass du den Moderator nicht erwischst. Jetzt ist alles im Überfluss. Du hörst ein Lied in einem H&M, shazamst es, und innerhalb von drei Sekunden spielst du es auf Spotify. Das ist unglaublich.\n\n**Manuela Machner:** Aber wie wertvoll der Content ist, ist eine andere Frage. Wir sind überflutet von allem gleichzeitig.\n\n**Eliot Mannoia:** Und ich glaube, deshalb kaufen Leute wieder Schallplatten oder wollen entschleunigen. Vielleicht fühlen sie sich deswegen alt, weil sie alte Sachen bevorzugen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, Vinted ist so erfolgreich, weil du alte Klamotten kaufst. Ich glaube, es ist auch dieses Bild: Jung, dynamisch, vorne dabei. Du musst dich mit Technik auskennen. In jeder Schulung sagen die Leute: \"Die Jungen wissen eh, wie das geht.\" Und ich sag's euch: Die wissen's auch nicht. Sie nutzen's mehr, aber nicht unbedingt qualitätsvoller. Manche sind sogar ablehnender oder vorsichtiger.\n\n**Eliot Mannoia:** Unsere Technologie geht schneller als unsere Psychologie.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv. Technik geht sowieso schneller als alles, was sich bisher entwickelt hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie schaut's mit deinen Kindern aus?\n\n**Manuela Machner:** Ganz unterschiedlich. Die Kathi, die den Podcast schneidet, ist die volle Technikerin geworden. Sie beschäftigt sich beruflich mit KI-Systemen, ist Team Copilot und unterwegs. Am Anfang war sie zögerlich, dann hat sie erkannt, wie sie es gut nutzen kann. Meine älteste Tochter ist Architektin, nutzt KI standardmäßig. Und meine jüngste ist Pharmazeutin. Ihr Chef hat sich gerade als Team Claude geoutet. Ich hab ihr gleich gesagt: Schau dir das an, warum der Unterschied ist. Sie sind alle sehr offen, nutzen es unterschiedlich, und ihnen ist bewusst, was das tut.\n\n**Eliot Mannoia:** Bei meinen Nichten auch. Die eine hat mit elf, zwölf schon einen Laptop genutzt und bessere PowerPoints gemacht als manche Erwachsene. Die sind sehr analog unterwegs mit Pferden und anderen Sachen. Gut so.\n\n**Manuela Machner:** Es bleibt spannend, es wird nicht langweilig.\n\n**Eliot Mannoia:** Und lasst uns in den Kommentaren wissen: Fühlt ihr euch jünger, älter? Fühlt ihr euch dynamischer in dieser Zeit? Oder fühlt ihr euch auch wie eine alte Seele?\n\n**Manuela Machner:** Und wenn ihr alt seid, fühlt ihr euch ja doch jünger, so wie ich. Der Jungbrunnen KI. Alles Liebe, macht's gut.\n\n**Eliot Mannoia:** Tschau.\n","faqs":{"heading":"Häufige Fragen zu Folge 120","items":[{"question":"Warum ist Alter kein Indikator für KI-Kompetenz?","answer":"Manuela Machner erklärt in Workshops: Die Jungen wissen es auch nicht. Sie nutzen KI mehr, aber nicht unbedingt qualitätsvoller. Manche sind sogar ablehnender oder vorsichtiger. KI-Kompetenz hängt von Berührungspunkten und Haltung ab, nicht vom Geburtsjahr.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was steckt hinter der Studie: 44 Prozent der Gen Z sabotieren KI absichtlich?","answer":"Eliot Mannoia erklärt den Hintergrund: Angst um den Arbeitsplatz. COVID-Prägung, geopolitische Unsicherheit und jetzt KI ist ein Überforderungs-Cocktail für eine Generation, die noch in der Entwicklungsphase war.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum geht Technologie schneller als unsere Psychologie?","answer":"Eliot Mannoia bringt es auf den Punkt: Unsere Technologie geht schneller als unsere Psychologie. Manuela Machner ergänzt: Technik geht sowieso schneller als alles, was sich bisher entwickelt hat.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum kaufen Menschen wieder Schallplatten und nutzen Vinted?","answer":"Eliot Mannoia sieht darin Entschleunigungssignale: Menschen suchen in der Informationsflut nach analogen Ankern. Wer alte Sachen bevorzugt, fühlt sich vielleicht deswegen wie eine alte Seele.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist der praktische Tipp für den Umgang mit KI im Alltag?","answer":"Manuela Machner empfiehlt: Eine Sache pro Woche ausprobieren, im echten Alltag. Mit der KI reden statt sie wie Google zu nutzen. Eine lernende Bubble aufbauen. Wer Neues als spannend statt bedrohlich sieht, hält sich jung.","speaker":"Manuela Machner"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-120","audio_url":"/assets/folge-120_7425ae1d.mp3","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":104,"slug":"folge-104","title":"Alte Lösungen für neue Probleme","pub_date":"2026-03-05","duration_min":22,"description":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren in dieser Folge die Herausforderungen veralteter Denkweisen in der Webentwicklung und SEO angesichts rasanter KI-Entwicklungen. Sie beleuchten, wie wichtig es ist, Webseiten für Menschen und KI gleichermaßen zu optimieren und warum hochwertige, strukturierte Inhalte entscheidend sind. Ein Fokus liegt auf dem Model Context Protocol (MCP) und der Notwendigkeit, sich ständig an neue Standards anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, warum viele Unternehmen alte Denkweisen auf neue KI-Probleme anwenden und warum das scheitert.","key_questions":["Wie wirken sich alte Denkweisen und Systeme auf die moderne Webentwicklung und SEO aus?","Welche Rolle spielen strukturierte Daten und Web-MCP für zukunftsfähige Webseiten?","Wie können Unternehmen ihre Webseiten für Menschen und KI gleichermaßen optimieren?","Warum ist es entscheidend, das 'Warum' hinter der eigenen Website zu definieren?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur aktuellen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI und Tourismus und heute ein Thema, das mir so richtig auf die Nerven geht und zwar, wenn man krampfhaftest an alten Denkweisen und Systematiken festhaltet, während sich die Welt schon längst weiter gedreht hat.\n\nJa.\n\n**Eliot Mannoia:** Kann ich nachvollziehen Mein Name ist Eliot Mannoia, auch willkommen meinerseits. Und ich bin digitaler Psychologe und freue mich wieder auf diese Folge mit euch. Erzähl Manuela!\n\n**Manuela Machner:** Ich bin gerade so genervt, weil ich beschäftige mich ja sehr stark mit dem ganzen Suchmaschinenoptimierung auf KI-Suchmaschinen und habe da immer wieder mit Agenturen zu tun und natürlich auch mit Personen, die selbst ihre Webseiten gebaut haben und so Geschichten. Und gerade im Agenturgeschäft erlebe ich halt oder auch im allgemeinen Business, dass Leute sich so festklammern an irgendwelche alten Sichtweisen und ich tue mir so schwer damit, wenn sich die Dinge verändern. Natürlich spielt SEO noch immer eine Rolle ich bin die Letzte, die sagt, SEO spielt keine Rolle, aber es geht nicht mehr um irgendwelche einzelnen Keywords, es geht um Entitäten, es geht um ganz andere Faktoren Und wenn man dann halt Analysen macht, wo man ganz genau sieht und inzwischen kann man das muss man auch sagen, schon vieles analysieren mit den richtigen Tools und man zeigt die Probleme auf und dann heißt es das Problem haben wir nicht, weil wir haben das so und so gemacht und das sind Methodien, die sind fünf, zehn Jahre alt und Sind jetzt nicht zielführend für die momentane Geschichte und mich regt es furchtbar auf, wenn die Leute nicht in der Lage sind, zumindest sich zu überlegen, wenn jetzt schon ein Input von außen kommt oder Irgendwelche Themen von außen kommen, sich das einmal im Detail anzuschauen und sich zu überlegen, oh, da tut sich was, da ändert sich was. Was bedeutet das für meine tägliche Arbeit? Sondern das Geilste war jetzt, dass ich das Argument bekommen habe, na, also der Inhalt des Betriebes, das wird schon gesehen, weil ich habe bei ChatGPT getestet Winter bei dem Betrieb, dann ist ja ChatGPT eh auf die Webseite gegangen und hat das Inhalt ausgegeben.\n\nNatürlich gibt er das aus, wenn ich sage, in dem Betrieb, was ist das Winterangebot, ja. Also ich tue mir momentan sehr schwer gerade mit diesem nicht Zeit dafür zu investieren, was gerade abgeht\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es wird oft beschrieben so wie das Immunsystem, dass nichts Neues... Wenn man was Neues in die Firma reinbringt, dann ist es so wie das Immunsystem, das da so gegen diese Erneuerung wirkt Also ich merke es bei mir auch zum Beispiel, ich bin sehr stark auch in der Bildung tätig und wie nutzen wir KI oder Wie schaut es aus mit Plagiat-Checks und dann gibt es so viele Firmen mittlerweile, die auch irgendwie so als Plagiat-Check so tun, aber eigentlich werden echte Sachen oder Shakespeare schon in Frage gestellt. Also es ist ein Katz-und-Maus-Spiel und da ist auch so ein bisschen ein ähnliches Thema, dass Legacy-Systeme oder bestehende Abläufe einfach nicht schnell und gut genug in Frage gestellt wird. ich verstehe sie. Es passiert so schnell. Ich verstehe es ist einfach mit dieser Geschwindigkeit kaum mitzuhalten.\n\nAber es nutzen viele Jugendliche in der Bildung nutzen KI. Wenn wir nicht anders prüfen, wenn wir nicht anders das Wissen testen oder einfach überprüfen Dann versäumen wir hier einiges. Und es ist auch diese Umstellung, es ist halt Change Management. Es ist ein riesen Change Management Thema und merke ich\n\n**Manuela Machner:** und da ist... Also, und bei Firmen regt mich noch auf wenn da Leistung verkauft wird. Also, das ist eigentlich das, was mich am meisten dahinter aufregt wenn da viel Geld verrechnet wird, wenn da neue Webseiten gebaut werden. Also, wenn heute jemand eine neue Webseite baut, ja. Und keine Ahnung hat von strukturierten Daten, die sie sauber aufsetzen.\n\nUnd ich rede nicht von dem Fertig-Plugin von WordPress. Du siehst, das ist etwas, da werde ich emotional. Oder wenn jemand sich nicht zumindest schon mit dem Thema Web-MCP auseinandergesetzt hat. Wenn er eine Website baut, zumindest eine größere, ich rede jetzt nicht vom Selbstbaukasten, den wir machen, sondern wirklich Webseiten die zigtausend Euro kosten, im fünfstelligen Bereich.\n\nUnd ich fange nicht in ein, ich rede jetzt nicht von 10.000 Euro, sondern weitaus mehr. Und wenn Agenturen null Ahnung haben, wovon ich jetzt gerade geredet habe, dann läuft was schief. Wenn die Technologie und die Standards sich ändern, dann muss ich mich hier anpassen. Weil ich finde es unverantwortlich Wenn ihr Leistung verkauft, Geld verlangt dafür und diese nicht zumindest so halbwegs den Standard, den wir jetzt haben, widerspiegelt bzw. zumindest offen hält, dass sie sagt, man kann ja auch offen ehrlich sein, es entwickelt sich so schnell Web-MCP war vor einem Monat kein Thema. Wenn sowas aufpoppt und ich bin in der Entwicklung oder ich habe gerade etwas abgeschlossen, dass ich dem Kunden sage, lieber Kunde, es kommt gerade ein neuer Standard oder was immer, bitte macht euch gefasst, es wird da etwas kommen.\n\nAber wenn die Leute über...\n\n**Eliot Mannoia:** Ist es das MCP von Cloud, dieser Open Source?\n\n**Manuela Machner:** Na, MCP ist ja eigentlich sowas wie eine Schnittstelle wenn man es so nennen möchte, sehr vereinfacht gesagt, hat übrigens nicht unbedingt was mit Cloude zu tun, das ist eigentlich grundsätzlich, dass man Daten abgreifen kann und Web-MCP hat jetzt Google und Microsoft sich darauf verständigt möchten sie jetzt nur ein Standard machen, das heißt, sie möchten für Agent-Systeme also Agentics-Systeme das so einführen, dass die eindeutig diese Webseiten eindeutig diese Webseiten, Bedienen können, ohne dass sie Screenshots machen müssen.\n\nAlso damit ihr eine Vorstellung habt, Agentik-Systeme müssen, damit sie die Maus bewegen können auf einem Computer im Web, machen sie im Hintergrund im Prinzip Screenshots. Bei COMET sieht man das auch gut, also der macht das auch oder auch Manus IM, da sieht man das auch. Und das heißt, er bedient tatsächlich die Web-Oberfläche und durch das Web-MCP Sind die Systeme in der Lage, sozusagen im Hintergrund das alles auszufüllen, Bestellungen aufzugeben und, und, und und.\n\n**Eliot Mannoia:** aber es ist doch von Anthropic, es ist doch Model Context Protocol oder sowas oder nicht?\n\n**Manuela Machner:** genau. Aber das ist ja nicht anthropisch spezifisch\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, nein aber die haben es kreiert.\n\n**Manuela Machner:** waren sicher einer der Ersten, der das benutzt hat. Wobei MCP habe ich auch schon bei ChatGPT integriert. Also MCP-Konnektoren hatte ich auch schon bei ChatGPT.\n\n**Eliot Mannoia:** Anthropic hat das gemacht.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also ein Standardprotokoll\n\n**Eliot Mannoia:** okay. Aber ich habe nicht\n\n**Manuela Machner:** Und das Web-MCP ist jetzt der nächste Schritt, wird gerade natürlich gehypt dadurch, dass Google und Microsoft, die zwei sehr, sehr stark sind, wenn die das natürlich als Standard ausrufen versuchen, Ist die Wahrscheinlichkeit, dass es als Standard kommt, einfach sehr groß. Und ich sage nicht, dass man das heute jetzt hysterisch schon alles umsetzen muss, weil man muss eh abwarten wie die Entwicklung hingeht Aber wenn man halt sich überhaupt nicht mit diesen Themen beschäftigt, dann finde ich das einfach fahrlässig Wenn du\n\n**Eliot Mannoia:** man es verkauft.\n\n**Manuela Machner:** Genau, also ich erwarte ja nicht, dass jemand, der jetzt ein bisschen bastelt so wie wir es mit unseren Webseiten machen, dass wir das beherrschen sollten. Aber jemand, der wirklich Webseiten hochkarätige verkauft, dann muss der heute sich mit solchen Dingen auseinandersetzen. Das war jetzt nur ein Beispiel.\n\n**Eliot Mannoia:** Äh...\n\n**Manuela Machner:** Und morgen wird es ein neues Beispiel geben. Und... Dieses Selbstverständnis das Problem, das wir haben, glaube ich, ist, dass wir in den letzten Jahrzehnten die Entwicklungen zwar auch da waren, aber sehr viel langsamer waren. Und man ist halt einmal am Kurs besucht dann hat man mal HTL gebaut, dann hat man halt Datenbanken, dann hat man CMS-Systeme aufgebaut. Dann hat es so Systeme gegeben mit WordPress, wo man plötzlich alles mehr oder weniger intuitiv unter Anführungszeichen bauen konnte. Und jetzt kommen so ganz neue technische Elemente rein, die viel mehr technisches Know-how verlangen und diese Fertigsysteme noch nicht so nachgezogen haben in dem Ausmaß.\n\nUnd die...\n\n**Eliot Mannoia:** Was würdest du empfehlen, wenn jetzt ein Kunde kommt und sagt, Manuela, ich möchte um 50.000 Euro eine Webseite bauen und ich hilfe mir auszusuchen, welche Agentur. Was\n\n**Manuela Machner:** Also ich mache gerade so einen Prozess mit einem Unternehmen andersherum und das würde ich auch immer raten andersherum zu machen grundsätzlich. Wir machen ein Pflichtenheft, das heißt wir machen auch tatsächlich eine Evaluierung, was grundsätzlich für eine Art von Website und was auf der technischen Ebene die Website können muss und auf der Content-Ebene, also auf der Strukturebene, also nicht tatsächlich der Inhalt sondern wie das aufgebaut ist, weil es dort auch sehr stark um Schnittstellen und Übernahme von Daten geht.\n\nWir haben im ersten Step die bestehende Website analysiert auch festgestellt wo die technischen Mängel sind. Technische Mängel sind sehr oft auch, dass KI-Systeme Webseiten gar nicht lesen können. Also ich habe die Situation, dass viele Webseiten, die besonders im Tourismus ganz gerne dynamisch sind und sehr viel JavaScript haben, Nicht lesbar sind, weil die Sachen nicht im HTML geladen sind. Das heißt, KI-Systeme lesen den Inhalt nicht. Ich habe Webseiten, da ist der halbe Inhalt nicht lesbar. Also so Sachen wie Zimmerpreise, Zimmerausstattungen, Vermieter, also je nachdem Aber nochmal zurück, zuerst einmal natürlich die Analyse, wie ist die bestehende Seite, wo sind die Probleme, was soll die neue Seite können und da muss man sagen, da muss man ganz wichtig auch mit dem Kunden erarbeiten, was soll das Ziel der Webseite in Zukunft sein.\n\n**Eliot Mannoia:** Okay, ja.\n\n**Manuela Machner:** Weil es muss, bisher zwar die Website immer so, ja, ich muss eine Website haben, eben für Google und für meine Kunden und so weiter aber die Kunden werden ja immer weniger auf die Website gehen. Es wird im Ferientourismus, also ich bin ja spezialisiert auf Tourismus, im Urlaubstourismus wird es sicher mehr und länger der Fall sein, im Business-Tourismus wird es immer mehr zurückgehen, ja.\n\nUnd das heißt, ich muss ganz klar definieren, was ist das Ziel gegenüber dem Gast auf meiner Website, also gegenüber den Menschen, aber was ist auch das Ziel gegenüber KI-Systemen.\n\n**Eliot Mannoia:** weil wenn du nicht weißt, was du willst, wie soll die KI wissen, was du willst?\n\n**Manuela Machner:** Genau und vor allem wenn du nicht weißt, was du wirklich verkaufst, also wenn du nicht klar machst, was du verkaufst, dann hat das KI-System echt ein Problem. Und wir neigen so ein bisschen dazu, im Tourismus ganz schlimm, wir haben so den Bauchladen, wir wollen jeden Gast und wir haben alles und nichts gescheit.\n\nUnd noch dazu ist gekommen, in den letzten Jahren haben wir alle jetzt nur auf Video und Bilder gemacht, weil Menschen nicht lesen. Jetzt lesen aber Systeme\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** haben keinen Inhalt mehr.\n\n**Eliot Mannoia:** ja, ja, spannend, ja,\n\n**Manuela Machner:** wir haben da ganz viele, viele Themen und also vom Herangehensweise ist es dann so, dass man wirklich sagt, wir brechen mal runter, was wir überhaupt erreichen wollen und wenn wir das mal heruntergebrochen haben, dann arbeiten wir gemeinschaftlich was sind so Faktoren, die wir gerne hätten, was wäre nice to, also was wäre vielleicht schon Optionen wo kriegen wir die Daten her und und und und.\n\nUnd dann geht es natürlich um die technischen Thematiken und da müssen auch mit den Kunden gewisse Dinge abgeklärt werden. Was ist dir wie wichtig? Also ich habe jetzt die Situation, dass es eine fertige Widgetlösung gäbe die man implementieren kann, die aber technisch so bescheiden ist, dass es KI Systeme nicht lesen können. Also ist natürlich die Priorität, das anders zu lösen eine recht hohe. Andere Geschichten sind wieder nice to have, es ist auch so lustig wie sich das bei den Kunden verändert, wenn du einem Kunden im Vorfeld sagst, was möchtest du bei deiner Website haben, einem touristischen Kunden, dann zeigt er dir Webseiten die Bilder, Videos und Spielereien ohne Ende haben.\n\nUnd am Ende vom Workshop ist plötzlich ganz andere Dinge Prioritäten. Also plötzlich wird schon sehr stark bewusst, wie können wir den Inhalt so verkaufen, dass es für den Menschen und die KI sinnvoll ist. Ja, und dann wird am Ende dann ein Pflichtenheft ausgestellt und dann macht man eine Ausschreibung gewöhnlicherweise.\n\nUnd in einem Pflichtenheft ist die technische Basis definiert In diesem Fall zum Beispiel macht man dann Add-ons, das heißt man sagt, was würde dieser und dieser und dieser Feature noch kosten und habt ihr schon Erfahrungen auch in diesem Bereich, also sind diese Bereiche auch schon belegbar und so wie Web-MCP, da wird keiner Erfahrung haben, ist völlig unrealistisch Trotzdem kommt es in die Ausschreibung als Zukunftsfeature rein, dass das mit berücksichtigt werden muss, weil ich der Überzeugung bin, dass viele Agenturen, die diese Ausschreibung kriegen und dieses Pflichtenheft das erste Mal davon hören werden.\n\nDas heißt, dass sie sich zumindest damit auseinandersetzen. Und ein Aufsetzen so einer Geschichte ist natürlich extrem aufwendig. Und das Wichtige ist ja, Es geht nach wie vor einem Menschen genauso, aber die Technik ist einfach so dominant jetzt, dass man sagt, wenn ich schon etwas neu mache, dann sollte zumindest gewisse Features automatisch schon beinhaltet sein, die sonst im Nachhinein einfach aufwendig sind nachzurüsten.\n\nWobei keiner von uns sagen kann, in einem Jahr ist es noch aktuell, das muss man dazu sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde deinen Ansatz erstens muss ich sagen, super. Also alle, die zuhören die eine neue Webseite brauchen, bitte... Gleich mal bei manuela\n\n**Manuela Machner:** Ich bin aber keine, also ich sage es euch gleich, ich bin nur die Gescheite, die sagt, so gehört es gemacht und so nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** aber beim einkauf hilft und das und das ist aber ich finde es schon sehr menschlich weil viele menschen gehen vielleicht gleich zur technik und mit einem ist zustand und soll zustand workshop und so zügelt du es eigentlich toll ein und und und das finde ich super was würdest du sagen sind so ein paar tipps ums zukunfts Sicherer zu machen. Was würdest du sagen?\n\n**Manuela Machner:** Ja ich glaube, dass einer der wichtigen Faktoren einfach ist Strukturen und gescheiter Content. Also der erste Faktor ist Inhalt. Der Inhalt zählt. Also wir unterschätzen alle so ein bisschen, was steht auf unseren Webseiten. Wir machen allgemeines BlaBla sehr gerne, im Tourismus sowieso, also da ist Flauschi Flauschi BlaBla, sage ich immer.\n\nUnd wir tauchen ein in die Winterwelt und was weiß ich, das interessiert der KI überhaupt gar nicht. Ich glaube auch nicht alle Menschen, sage ich jetzt auch gleich dazu. Also der wichtige Faktor ist der Content und man muss einfach beweisen, egal auf welcher Ebene, Dass man kompetent ist. Und ich sage immer, wenn man neu auf der Website arbeitet, egal ob auf einer alten oder auf einer neuen, bevor ihr irgendwas anfangt müsst ihr euch eine Frage stellen. Und zwar, auf welches Problem wollt ihr die Antwort sein? Weil die KI gibt Antworten Auf Probleme. Und wenn ihr euch nicht klar darüber seid, worauf ihr die Antwort sein wollt, kann die KI das auch nicht herauslesen. Und der zweite Faktor ist, wie beweist ihr das in der digitalen Welt?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** das sind die zwei Hauptfaktoren aus meiner Sicht. Und wenn ihr nicht in der Lage seid, das in der digitalen Welt, und zwar nicht nur auf eurer Homepage, und das ist sowieso der Hauptfaktor dem ganzen Thema, beweist, dann wird die KI euch das nicht glauben. Und das Wichtige ist... Das predige ich auch immer, macht es dann auch eine Off-Page-Strategie. Man sieht ganz, ganz klar, dass wenn man nicht sagt, was ist das Winterangebot vom Betrieb XY, weil natürlich geht die KI dann auf den Betrieb XY, sondern wenn man analysiert, welche, was weiß ich wo in Österreich kann man die schönsten Mountainbiketouren machen, Oder Mountainbike-Urlaub machen, dann wird es wahrscheinlich nicht aufs Hotel XY gehen, sondern wird die Infos von so vielen Tourenportalen sich holen oder von so vielen Anbietern und da muss man auch ganz klar sein, wo streue ich meinen Content hochwertig damit ich beweise, dass ich Mountainbike-Kompetenz habe.\n\nUnd da sehe ich halt sehr, sehr sehr viel Aufholbedarf und man muss sagen, es ist extrem aufwändig. Also das ist eigentlich der Hauptfaktor. Die Leute sind ein bisschen gewohnt wir machen ein bisschen SEO, ein Keywords und dann wird es schon funktionieren. Und das sehen auch Agenturen teilweise halt noch so und das allein ist es halt nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es ist schon viel Arbeit. Ich verstehe auch mit der Geschwindigkeit, wie gesagt, und dann auch den Aufwand. Es ist Content, es ist technisches SEO und dann ist es auch die, es ist schon einiges.\n\n**Manuela Machner:** Extrem. Also das muss man sagen, das verstehe ich auch, vor allem für die Anwenderebene oder die Betriebsebene. Auf der Agenturebene, glaube ich, ist die Geschichte eine andere. Ja, aber es ist momentan ganz aufwendig.\n\n**Eliot Mannoia:** Kennst du von Simon Sinek das Warum, mit Warum starten, dieser goldene Kreis?\n\nNein, er ist auch so ein Denker, hat Autor Berater und hat vor schon einige Jahre dieses Start with Why, also mit Warum anfangen. Dann was du machst und dann wie du dann wie du es machst und dann was du machst das hast du eigentlich perfekt jetzt auch genau so gesagt deswegen denke ich würde ich würde das auch sehr gut ich meine es ist\n\n**Manuela Machner:** passen\n\n**Eliot Mannoia:** ich schickte nachher es ist es ist ein\n\n**Manuela Machner:** Ja, bitte.\n\n**Eliot Mannoia:** ted talks und ja viele leute fangen an mit was sie machen ja wir machen eine maus und das ist das ist nicht aufregend das ist nicht die antwort zu die frage und Aber er sagt, wenn du mit warum anfängst, dieser Glaubenssatz so, ich glaube, eine Maus sollte das beste Werkzeug sein, um mit einem Computer umzugehen dann ist es eine ganz andere Herangehensweise es ist weniger mechanisch\n\n**Manuela Machner:** nicht getrennt oder? Also wenn wir wissen warum wir Dinge tun, dann haben wir erstens einen anderen... Dann geht es um die Lösung. Also es geht dann nur mehr um die Lösung. Und die Lösung werden wir finden. Also ich glaube auch, wenn wir das Problem erkennen und wenn wir das Warum erkennen, dann tun wir uns leichter.\n\nAber das ist im ganzen Leben ja eigentlich so.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja.\n\n**Manuela Machner:** das ist so wie du gesagt hast. Aber aufs Leben habe ich es noch nie bezogen, ich habe es nur auf die Website bezogen.\n\n**Eliot Mannoia:** Na, aber ja, es ist ein super spannendes Thema, also wie gesagt.\n\n**Manuela Machner:** Absolut, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Die Geschwindigkeit die Veränderung ist immer ein schwieriges Thema, aber die Geschwindigkeit macht es noch schwieriger und dann gibt es immer, so wie das Immunsystem, einige Elemente in einer Firma oder Organisation, die Probleme\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** ob es Ängste sind wegen ihrer Jobs oder wegen Prozesse. Ich habe einen Freund, der hat in seinem Team eine Person, die möchte diese Prozesse machen. Sie möchte nicht digitalisieren und sie ist es\n\n**Manuela Machner:** gewohnt Sachen auszudrucken es\n\n**Eliot Mannoia:** dann so zu machen, dann so. Und das ist ein sehr menschliches Thema auch.\n\n**Manuela Machner:** Also für alle, die ihre Website neu angehen bei euch da draußen oder sie überarbeiten wollen, fragt euch nach dem Why. Also welches Problem löst ihr oder wo wollt ihr, also mir gefällt die Aussage sehr gut, für was wollt ihr eigentlich die Antwort sein? Also ich will die Antwort sein für, wenn ihr im Tourismus Unterstützung in KI braucht, bin ich eure Antwort.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, da bist du schon perfekt positioniert. Also auf jeden Fall, wenn ich an KI und Tourismus denke, dann\n\n**Manuela Machner:** Und jetzt sagst du, für was du die Antwort bist.\n\n**Eliot Mannoia:** Naja, wenn man etwas menschenzentriert in die Firma bringen möchte, also KI oder Technologie, also ich bin da eigentlich auch sehr stark, ich habe ja eigentlich mit Technologie angefangen bevor die KI-Welle gekommen ist und also menschenzentrierte Digitalisierung oder digitale Transformation.\n\n**Manuela Machner:** Das ist ganz wichtig weil der Mensch am Ende nur immer am meisten zählt gut, danke, dass ihr zugehört habt und meinen Nervenkollaps über euch ergehen habt wir freuen uns auf die nächste Folge von Mind/Machine mit einem ganz anderen Topic macht es gut, alles Liebe","faqs":{"heading":"FAQ: Alte Lösungen für neue Probleme","items":[{"question":"Warum sind alte Denkweisen in der Webentwicklung problematisch?","answer":"Alte Denkweisen und Methoden, die fünf bis zehn Jahre alt sind, sind nicht mehr zielführend für die momentane Situation, da sich die Technologie und die Standards, insbesondere im Bereich der KI-Suchmaschinen, rasant ändern.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist Web-MCP und warum ist es wichtig?","answer":"Web-MCP (Model Context Protocol) ist ein Standard, den Google und Microsoft einführen möchten, damit Agent-Systeme Webseiten eindeutig bedienen können, ohne Screenshots machen zu müssen. 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Das 'Warum' zu erkennen, hilft, sich auf die Lösung zu konzentrieren und die Webseite zielgerichtet zu gestalten.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Sollten Agenturen Erfahrung mit Web-MCP haben?","answer":"Auch wenn Web-MCP noch neu ist, sollten Agenturen, die hochkarätige Webseiten verkaufen, sich mit solchen Dingen auseinandersetzen. 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Ein Muss für alle, die ihre Online-Präsenz optimieren wollen.","intro_text":"Jan Königstätter, Geschäftsführer von Otago Online Consulting, erklärt Generative Engine Optimization (GEO): Wie Unternehmen sicherstellen, dass KI-Suchsysteme sie finden und empfehlen.","key_questions":["Was ist Geo und wie unterscheidet es sich von lokalem SEO?","Welchen Einfluss haben KI-Systeme auf die Sichtbarkeit von Webseiten?","Warum ist Inspiration im E-Commerce für KI-Assistenten schwierig?","Wie könnten Agents und Interfaces die zukünftige Suche prägen?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Heute wieder mit uns die Manuela Machner, Expertin im KI- und Tourismusbereich. Ich bin natürlich wieder da, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und es freut uns, Wahnsinnig dass wir heute den Jan Königstätter bei uns haben. Er ist Geschäftsführer von Otago Online Consulting und auch unterrichtet er auf der FH an der Wieselburg, an der FH Burgenland, auch an der FH St. Pölten Das ist ja die USTP jetzt, wo wir eigentlich auch Kollegen sind. Wir kennen uns auch von der FH St. Pölten und ja, wahnsinnig toll, dass du uns heute begleitest. Wir reden heute über Search und Webseiten und Geo SEO und die Zukunft von KI im Suchverhalten und Webseiten. Danke, dass du heute bei uns bist, Jan.\n\n**Jan Königstätter:** Servus Manuela, servus Eliot. Danke, dass ich da sein darf.\n\n**Eliot Mannoia:** Dann fangen wir gleich mal an, wie hat deine Reise, weil du warst ja auch, du hast ja damals auch für viele technische Projekte Projektmanagement und so auch vorher schon viel Erfahrung gesammelt auch glaube ich fünf Jahre bei der Standard, jetzt mittlerweile schon sehr viele Jahre bei Otago, einer der top, top Search- und Online-Consulting-Agenturen in Österreich. Wie hat diese Reise begonnen und wie hat Otago sich entwickelt?\n\n**Jan Königstätter:** Die Online-Reise hat für mich eigentlich sehr früh begonnen. Ich habe so einen Erweckungsmoment glaube ich so 92 gehabt. Da war ich noch in der Schule, mein Bruder war an der TU, hat mich in den Übungsraum dort mitgenommen und ich habe den Textbrowser gesehen und habe gewusst, boah, das ist schon geil, das Web gefällt mir. Es hat mich damals wirklich beeindruckt Und wenn ich das jetzt so sage ich auf das, Thema Suchmaschine und so wirklich rüberbringe. 2002 habe ich damals mit meinem jetzigen Geschäftspartner und Gründer der Otago, Markus Inzinger, bei Immodirekt begonnen zu arbeiten und Da hat man ja eigentlich, ich sage jetzt noch, gar keine Webanalyse und solche Teile gehabt. Aber irgendwie ist uns aufgefallen, okay, da kommen auf einmal so viele Besucher. Dann habe ich selber so ein Tracking-Programm geschrieben und habe gesehen, aha, die kommen alle aus Google. Und so bin ich sehr, sehr früh auf dieses Thema Suchmaschine und Suchmaschinenoptimierung gekommen. Das hat mich dann, muss ich sagen, eigentlich schön weiter begleitet und irgendwann 2014 Also wir waren sehr lange schwanger mit Gründen ich glaube seit 2002 bis 2014 haben wir gebraucht manche brauchen ein bisschen länger und haben dann gesagt, okay, eigentlich, wir haben jetzt die Kompetenzen, wenn wir es jetzt nicht machen, man wird es irgendwann bedauern und ja, bin ich recht zufrieden und jetzt hat so eine wirklich, muss ich sagen, nochmal eine neue Reise begonnen mit Geo und KI, wo man sagt, okay, jetzt wird nochmal der Topf richtig umgerührt\n\n**Eliot Mannoia:** Markus ist ja wirklich auch ein Ein toller. Ich finde das super auch, ich sehe manchmal auch Posts von euch auf LinkedIn, ihr seid jetzt wirklich ein Power-Team, super sympathisch und auch die Kultur bei euch, die ganze Teams und was ihr anbietet, also Kunden schwärmern von euch, die Die Kolleginnen von euch alle, also es ist wirklich eine super Agentur und sehr, sehr vorwärtsdenkend und ihr habt ja auch ein Otago Summit, also ja, super spannend und 90er schon in Suchmaschinen das ist schon wirklich früh, super.\n\n**Manuela Machner:** So alt schaust gar nicht aus, dass\n\n**Jan Königstätter:** Ja, das macht die Kamera. Das ist auch ein Teil der KI wahrscheinlich jetzt, die Optimierung.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich kann kann mich auch.\n\n**Manuela Machner:** An das erinnern und die ersten Foren die man gehabt hat, bevor die Suchmaschinen noch waren, ein bisschen muss ich ja lachen, wenn man heute reddit anschauen fühle ich mich wieder zurückversetzt in diese Zeit, dass man sich über Foren austauscht. Was mich total interessieren würde, wir haben ja jetzt, und wie empfindest du es bei den Kunden. Wir haben Eine Veränderung durch AI-Mode in Google, durch ChatGPT, Perplexity, wobei das in der Realität in der Größenordnung ja eher ein sehr kleiner Faktor ist. Ich finde es so spannend, wie die erste Suche bei ChatGPT freigeschalten wurde, habe ich so ein Ein bisschen eine Panikattacke gekriegt. Ich habe mir gedacht, was passiert da? Wie kann man, wie schafft man, dass man sichtbar ist? Und jedem Kunden, den ich damals geredet habe, und das ist jetzt nicht einmal zwei Jahre her, hat sie gesagt, ja, na ja, also war kein Thema. Und jetzt, seitdem Google natürlich auch aufgesprungen ist und diesen AI-Mode jetzt auch gelauncht hat, ist eine Panik entstanden. Und weißt du, was ich so lustig finde? Die gleichen Kunden Hat es eigentlich überhaupt nicht oft interessiert dass sie auf Seite 5 oder 10 oder 15 bei Google waren, weil ich habe sehr viele kleine Kunden, aber dass ChatGPT sie jetzt oder Google IMO sie nicht empfiehlt ist plötzlich so, oh mein Gott, ich existiere nicht mehr in der digitalen Welt. Hast du auch so eine Entwicklung wahrgenommen? Ja\n\n**Jan Königstätter:** Ja, ich sehe schon, wir sind so ein bisschen jetzt... Und das war SEO oder Suchmaschine generell jetzt schon lange nicht. Ein Hype-Thema ist jetzt da mit Geo. Ein Hype ist ja immer, jeder schaut hin, jeder ist begeistert ob es jetzt für einen sogar relevant ist oder nicht. Ich glaube, es gibt auch manche, da ist es jetzt gar nicht so relevant. Und trotzdem sind sie so begeistert und wollen wissen, wo sie liegen. Und in absoluten Zahlen ist es wahrscheinlich auch noch immer so, Nicht so wichtig wie andere Kanäle, aber man blickt ja in die Zukunft und beim Hype ist man natürlich auch mit dem optimistischsten Blick ausgestattet und dahinter ich bin ja jetzt nicht unglücklich darüber, weil ja viele Basisarbeiten, die wir jetzt sozusagen auch für SEO brauchen können oder für die Webseite generell Mit diesem Schub des Hypes angegangen werden. Das heißt, ich bin da jetzt sehr zuversichtlich, dass insgesamt alle Kanäle davon profitieren werden, dass wieder Online-Marketing ein bisschen mehr in der Chefetage ankommt und Chefinnen und Chefs sagen, okay, ich habe da wo reingeschaut, ich war da jetzt nicht sichtbar was ist da los?\n\n**Manuela Machner:** Vielleicht erklären wir auch ganz kurz Geo weil wir werfen da ein bisschen mit den Worten herum und ich erlebe gerade, Geo ist ein gefährlicher Begriff. Also wenn ihr in ChatGPT die Geo eingebt kann es passieren, dass ihr gar nicht Generative engine optimization als Antwort herauskommt, sondern das lokale SEO, weil im deutschen Sprachgebrauch auch das als Geo bezeichnet wird.\n\nMagst du kurz einmal den Unterschied erklären, also was überhaupt, wovon wir jetzt gerade reden?\n\n**Jan Königstätter:** Ja, das Interessante in so einer Aufbruchsphase ist ja erst die Begriffsdefinition Wir sehen ja im deutschsprachigen Raum ist Geo auch recht populär während des angloamerikanischen Raum jetzt, würde ich sagen, ist es ein Begriff von vielen, aber ich würde da jetzt gar nicht zwingend darauf wetten dass er sich dort durchsetzt. Da ist diverse AEO, AIO oder so Abkürzungen im Rennen aber am Ende des Tages ist es für mich ein Begriff Das Optimieren der Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen und KI-Suchsystemen vielleicht Schrägstrich Assistenzsystemen weil wir sehen ja diese Konvergenz von Suchmaschine wird zur KI-Antwortmaschine mit, wie du ja schon gesagt hast, AI-Overview. Ich tippe ein, wie kann ich... Etwas machen, wie kann ich eine Pivot-Tabelle in Excel machen und die KI von Google gibt mir die Antwort, ohne dass ich eine Webseite besuche, bis zu wirklichen Assistenz-generierenden Systemen wie ein ChatGPT oder Gemini, die am Anfang ja nur generierend waren und jetzt auch eine Suchmaschine sind. Also wir sehen ja von beiden Richtungen interessanterweise die Konvergenz, dass ich ein Hilfssystem habe, das manchmal was generiert, manchmal was sucht und manchmal mischt.\n\n**Manuela Machner:** Wir hätten es auch gemischt oder? Gerade wenn man sich die Quellen anschaut ist das ja selten eine 1 zu 1 zitat sondern sehr oft ist es auch eine Schlussfolgerung aus mehreren Quellen, sagen wir es einmal so.\n\nGenau\n\n**Jan Königstätter:** Ich glaube, die Kernidee ist ja so wie vorher, ich möchte als Organisation, Unternehmen, Behörde, was auch immer, sichtbar in möglichst vielen für mich guten Momenten sein und zwar so sichtbar, wie ich mir das auch vorstelle. Das ist natürlich bei der KI besonders spannend, weil nur vorkommen wollen wir ja nicht sondern wir wollen ja in einem guten Licht vorkommen. Die Erfahrungswerte, de Userinnen und User, die Kunden und Kundinnen irgendwo erfasst haben, wäre natürlich schön, wenn die über mich gut reden. Es wäre schön, wenn meine Seite vielleicht als Link auch noch vorkommt oder mein Produkt, mein Service als Empfehlung, das ist ja im Grunde gleich geblieben dort wo glaube ich jetzt der große, große Paradigmen Wechsel ist vorher ging es darum, dass ich die Leute sofort auf meine Seite kriege das würden wir immer noch gerne haben aber die Realität ist, aus Userinnen und User Sicht ist es natürlich super dass ich erst gar nicht woanders hin muss, sondern in diesem Antwortsystem aus dem Mal bleibe ohne diesen Mehraufwand zu haben, dass ich eine Webseite besuche.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, da würde ich jetzt genau gleich eigentlich... Sehr neugierig fragen habt ihr einbrüche erlebt auf diversen also vielleicht gibt es sehr viele große kunden vielleicht da vielleicht eher weniger aber habt ihr weiß ich von euren eigenen recherchen similar web und andere so habt ihr in der industrie gibt es da schon zahlen oder gibt es da irgendwelche insights zu wie vielen einbrüchen oder welche branchen stärker oder schwächer davon beeinflusst sind\n\n**Jan Königstätter:** Ich würde sagen, es hängt eigentlich von dem Inhalt ab, den man hat. Das ist gar nicht so sehr branchenspezifisch sondern alles, was so Richtung Upper Funnel wie man so schön im Marketing sagt, weil in jeder Marketingveranstaltung gibt es ein Funnel, wie auch immer heißt das Modell,\n\nah\n\nFunnel Zum Beispiel Informationssuchen, wie kann ich etwas machen, wie geht das? war das bei Firmen häufig in so einer Art Block-Ratgeber-Bereich Da sehen wir schon, sag ich jetzt quer über die Branchen Einbrüche weil diese Antworten liefern mir einfach KI-Systeme mittlerweile sehr gut.\nUnd jetzt kommt aber mein Aber, warum ich auch glaube, wir werden das nicht immer wollen. Ich nehme jetzt als Beispiel E-Commerce-Kleidung. Selbst Amazon tut sich schwer, weil das ist kein inspiratives Umfeld Das regt mich nicht dazu an... Was sind die Trends 2026 für den Sommer? Wie könnte ich da besonders toll ausschauen was für Produkte passen da noch dazu? Da glaube ich auch nicht an den KI Assistenten, dass der das . Unglaublich gut machen wird. Inspiration ist etwas, was wir suchen. Wir suchen Unterhaltung wir suchen spezielle Funktionen Das heißt nicht, dass da nicht ein Anteil davon abgegraben wird, weil man… Also Waschmittel wäre mir wahrscheinlich relativ egal, über welches System ich das bestelle weil da bestelle ich auch immer das gleiche, da ist die Vergangenheit auch eine gute vorhersage für die Zukunft. Selbst da wissen wir, okay, vielleicht klappt es dann nicht, dann will ich doch was Neues ausprobieren. Aber es gibt glaube ich, viele Bereiche des Lebens, wo die Vergangenheit nicht der beste Prädiktor für die Zukunft ist. Ich habe beim Standard viele, viele Jahre mit dem Thema Jobsuche mich beschäftigt Also ein klassisches Suchsystem, wo man ja, wenn man damit noch nicht so viel zu tun hat, annehmen würde, der Lebenslauf ist ein guter Prädiktor welche Jobs für einen gut passen würden. Die Realität ist... ist ein neuer Job den man sucht nicht gerade das, was man vorher gemacht hat. Und das ist für eine KI auch deshalb bei manchen Themen sehr schwierig, in Zukunft mir perfekte Produkte vorzuschlagen, weil ich was Neues will, Probleme mit dem Alten hatte. Wenn ich den Sportschuh von einer populären Marke gekauft habe und feststelle, der ist nichts für mich, weiß das das System nicht. Das hat das ja nur, ich habe den gekauft. Also ich glaube... Wir werden schon sehen, dass das für manche Themen große Relevanz haben wird, für manche nicht. Und um jetzt den Kreis zu schließen, ich glaube dass die Maschinen-Systemen so wie bei der Suchmaschine dieser Vision folgen werden. Das, was für Menschen wichtig ist, Inhalte die dort Relevanz haben, die werden in diesen Systemen auch wieder gewinnen.\nWeil wir haben ja jetzt so dieses System Suchmaschinen Da geht es nicht nur um inhaltliche Relevanz sondern auch um andere qualitätssignale und da merke ich schon noch bei den KI-Systemen in dieser Anfangsphase, da schwächeln sie manchmal ein bisschen. Da werden Quellen herangezogen die da steht im Web zwar was dazu, aber kein Mensch, wenn er die Webseite aufrufen wird, wird sagen, das ist jetzt eine gute Empfehlung, diese Webseite da als Dienstleister also den Dienstleister dort zu nehmen oder so. Und ich glaube, diese Qualitätsmerkmale werden sich am Ende wieder daran orientieren, was für Inhalte für Menschen da sind. Und das ist, glaube ich ein Prozess, der noch dauern wird.\n\n**Eliot Mannoia:** Wenn man, also weil du auch schon schön gesagt hast, fünf bis zehn Jahre, wenn wir jetzt so in diese Zukunft schauen und wir haben alle AI-Assistenten AI-Agents die dann vielleicht doch uns besser kennen, als wir ja damals mit den Algorithmen von Social Media gesagt haben, 500 Likes und das Algorithmus kennt dich besser als deine Partnerin oder wie auch immer. Das war natürlich ein bisschen übertrieben, aber wenn ein AI-Assistent dir wirklich, weiß nicht, also über ein Jahr oder zwei Jahre dich kennenlernt so gesagt, und wirklich dich kennt, ähm Wie siehst du den Impact von Agents dass wir vielleicht so gesagt in der Zukunft vielleicht Werbung machen für Agents also Agents to Agents also braucht dein User oder dein Herrscher weiß nicht, neue Schuhe, Sportschuhe oder braucht dein User eine Versicherung und dann sagt der Agent Nein oder ja, das könnte vielleicht relevant sein und dann, also dass wir so gesagt einen Mittelmann haben, zu dem wir Marketing machen und die zweite Frage gleich dazu, wie schaut es mit Interfaces aus? Also wenn wir jetzt vielleicht mehr Sprach suchen oder Sprach uns unterhalten oder Informationen bekommen oder auch visuell durch Brillen vielleicht kannst du da uns kurz erklären, was aus deiner Sicht, ich weiß, das ist die Zukunftsbrille, aber Interfaces und Agents wie siehst du da das Zusammenspiel irgendwie?\n\n**Jan Königstätter:** Ich finde es super spannend, dass du Interfaces ansprichst weil das ist, glaube ich Etwas, wo potenziell noch eine große Revolution da ist und ich sage deswegen potenziell weil wir schon gesehen haben mit der ersten angekündigten Welle der Sprachsuche, die hat ja dann in der Praxis doch nicht ganz so stattgefunden.\n\n**Eliot Mannoia:** Alexa, ich weiß\n\n**Jan Königstätter:** die Alexa,\n\n**Eliot Mannoia:** 2017 so, ja.\n\n**Jan Königstätter:** Google Handy, alle waren da ganz begeistert Google hat auch immer ganz tolle Zahlen genannt wie viel da gesucht wird und in der Realität hat man das Sie sagen jetzt in der Praxis eher nicht so ganz gesehen, weil sie nicht wie das genau gemessen wurde. Aber ich glaube nicht ohne Grund forschen viele Firmen an der Frage wie ein Brillen Interface ausschauen könnte und Funktioniert. Ich glaube ja, das ist eine klassische Übergangstechnologie Die Kopfhörer sind ja auch ein Thema. Ich glaube deswegen, dass die Brille ein Übergangsthema ist, weil der nächste Schritt wäre natürlich die Kontaktlinse und so Und da, glaube ich wird der Psychologe auch sagen, sollte man vielleicht auch überlegen, der Chip am Ende des Tages, mein Interface, also jetzt in Zukunft. Gedacht, wirklich, weil eigentlich die Brille... Da sieht man schon, wie schwer es ist. Es lassen sich Leute derzeit ja die Augen lasern damit sie so etwas nicht tragen müssen. Und selbst wenn wir in Zukunft ein ganz leichtes Ding hätten hat das so viel Mehrwert dass ich etwas nehme was da ein Rückschritt ist aus Sicht der Menschen? Weiß ich nicht. Ich glaube trotzdem, könnte schon die Revolution kommen.\nGenauso auch mit der Frage der Kopfhörer. Wenn man jetzt in der U-Bahn sitzt, sieht man, da sind schon sehr viele. Beim Kopfhörer auch bei Audio nur ein Thema wir erfassen Informationen visuell viel, viel schneller als über Audio. Das war, glaube ich auch der erste Trugschluss damals bei dieser Audio-Revolution der Angesagten weil natürlich wir verarbeiten so viel mehr. Das heißt, ich sage jetzt die zehn blauen Links, wie früher das war, die habe ich schnell durchlesen können. Während wenn mir das jemand vorliest, boah, ich will das nicht fünf Minuten hören. Das ist auch bei der KI-Antwort. Ich kann die viel, viel schneller lesen als mir das jemand vorliest. Das heißt, mit der Brille könnte ich da ja so eine Art Interface haben und etwas sehen. Mit Audio könnte es sein, dass es dann Nischenanwendungen gibt, wo das gut funktioniert und so klein sind ja die Summe der Nischen dann auch nicht, muss man sagen. Es könnte ja auch sein, dass das kombiniert ist, dass ich in der Küche stehe wie auch immer da eine Kamera habe, die mich nimmt, ob das jetzt dann vielleicht ein Anstecknadel oder was auch immer ist oder doch die Brille und dann im Kopfhörer sagt, ja, jetzt musst du die Karotten hinzugeben. Das könnte schon sein, dass das kommt. Und auch andere Anwendungsfälle hat. Man muss ja sagen, dieses Thema Geo und SEO ist ja auch nur auf einen sehr spezifischen Teilaspekt des Lebens immer so reduziert gewesen. Ich habe Informationssuchen und da möchte ich Menschen erreichen. Der Assistent deckt vielleicht auch ganz andere Dinge ab und da mischen sich ja die Dinge, weil in Zukunft geht es ja nicht nur um Suche sondern auch möglicherweise um Anwendung Den Assistenten der mir manche Dinge erledigen kann. Also im Sinne von, man denkt nur, ich möchte nach Salzburg fahren, ich habe einen Termin um 11 Uhr und das System könnte jetzt bei der ÖBB mein Ticket kaufen und ich muss am Ende nur noch bestätigen und sagen, ja, du darfst das Ticket kaufen. Das wäre natürlich schon super, muss ich sagen. Ja, aber wir sehen ja da, wir sind noch sozusagen\n\n**Manuela Machner:** es nicht. Die Allgemeinheit nutzt es noch nicht, was möglich ist. Aber ob es sich durchsetzt, ist die Frage. Und ich bin mir oft nicht sicher, ob die Allgemeinheit einfach nicht weiß, was da ist. Aber mein Ticket oder mein Zimmer, wenn ich jetzt nur auf Geschäftsreise bin, wird vom Agent ausgesucht. Ich schaue nochmal kurz drüber, ob mir der Preis passt oder ob die Lage wirklich so ist, wie ich es vorgegeben habe. Oder meine Rahmenbedingungen. Aber das sind halt fünf Sekunden. Ich meine, der Agent arbeitet in Wirklichkeit eine Dreiviertelstunde, wofür ich nur Zehn Minuten gebraucht hätte, aber es ist mir egal, weil ich meine zehn Minuten anders nutzen kann. Also, aber ich\n\n**Eliot Mannoia:** Dann auch mit Manus.\n\n**Manuela Machner:** Manus. Na, ich habe es, also teilweise, ich mache es mit.. Manus beziehungsweise wenn es darum wirklich geht Buchungen abzuschließen arbeite ich noch mit ChatGPT Agent und zur Brille ich trage soeine MetaGlasses übrigens also ich bin schon so ausgestattet und du hast zu 100% Recht. Metaglasses ist ganz spannend, ist viel weniger gesprächig als ChatGPT, also da gibt es ja wirklich nur eine sehr einsilbige Antwort, wahrscheinlich genau aus dem Grund, dass wir zwar beim Fragenstellen unendlich reden können und dadurch mehr Daten Die dann wichtig sind für die Erkenntnis sozusagen hergeben. Aber die Antwort ist eher einsilbig, weil wir eben nicht so viel auf einmal verarbeiten können. Und ich finde die Entwicklung da auch ganz spannend, wie wir mit der Brille sozusagen, oder dann, ob es Kopfhörer sind oder was für ein Wearable es auch immer sein wird, aber sozusagen unseren Alltag mit einer KI begleiten. Lassen können. Und was man schon sieht, also wenn ich in Sevilla war und ich stehe dort vor einer Sehenswürdigkeit und frage die Brille, was ist das, ist das natürlich schon eine spannende Geschichte. Es ist kalt ich muss die Hände nicht aus der Tasche geben oder wie auch immer. Ich muss nicht schauen auf Google Maps, wo bin ich gerade, sondern die Brille erklärt mir die Dinge, die ich wissen will. Oder übersetzt mir spanische Texte oder was auch immer. Also da gehen schon relativ viele Dinge. Ich finde es so spannend und du hast auch sehr gut vorher gesagt, finde ich, diese technische Entwicklung ist viel viel weiter, als wir Menschen sind. Also wir schaffen ja gar nicht diese Nutzerentwicklung Und vielleicht wird dadurch auf das eine oder andere überhaupt übersprungen, weil es die Nutzer ja gar nicht mitbekommen, dass das möglich wäre oder dass das als Feature gibt und setzt sich deswegen gar nicht durch, weil es entweder nicht bekannt ist oder weil man einfach nicht mitkommt bei der derzeitigen Geschwindigkeit.\n**Jan Königstätter:** Ich bin ja ein großer Anhänger, dass die Einfachheit am Ende gewinnen wird. Und diese Cases, wie du vorher gut genannt hast, das geht schon alles. Das setzt halt dann schon im Moment noch so ein bisschen ein Expertinnenwissen voraus Und das wird in Zukunft bei vielen Cases einfach so einfach werden, dann kann es auch jeder und jede, man denkt nur, wie Fotografieren mit dem Handy sich verändert hat, selbst ich kriege mit zittrigen Händen jetzt zumindest ein scharfes Bild hin, also das ist auch Leistung von Machine Learining und KI ohne dass ich was wissen muss. Ich drücke da drauf und habe ein scharfes Bild und bin glücklich und kann das teilen und ich kann das teilen, während das früher noch der Workflow, puh ich muss die Kamera anstecken oder so, ein Schulkollege von mir der hatte soeine Kamera da konnte man eine Diskette reinstecken also man kann sich ausrechnen wie groß der Apparat war und der Speed war glaube ich, etwas schlechter, als das jetzt das Thumbnail vom Podcast ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie, das ist jetzt ein bisschen eine geladene Frage, Google, Jetzt auch auf allen Apple-Devices also Google AI, also mit Gemini jetzt nicht nur auf Android, sondern auch auf Apple-Devices. Sie ist für dich und als Autago-Sicht würdest du sagen, dass Google dieses Wettrennen gewinnen wird in Bezug auf, wo die Geo-Reise hingeht? Oder wird sie diesen Platz teilen mit anderen Wettrennern Welche andere Konkurrenz siehst du da eigentlich, wenn es wirklich auf Geo und auf Devices und Suchen irgendwie, was sind so für dich die großen Player?\n\n**Jan Königstätter:** Also Google sitzt natürlich in dieser, ich sage jetzt unter Anführungszeichen bequemen Situation, dass sie alles haben. Sie haben die Basistechnologie, sie haben Produkte und sie haben auf vielfältige Weise den Zugang zum Kunden und sie haben schon viele Probleme gelöst, die ein ChatGPT erst aufdröseln muss das Web nonstop nach neuen Informationen durchzusuchen, Qualitätssicherung, dass dort auch viele Manipulations themen aufkommen werden, wo google halt einfach viel Erfahrung hat und Auch muss man sagen, sich vielleicht eine Spur leichter tut, wie mit einem Partner, mit Apple, da ein Abkommen zu schließen für die Geräte, wo es vielleicht keinen Zugang hat. Ich würde trotzdem vermuten, dass es ein Markt wird, der ein bisschen fragmentierter wird, als das bisher in der Websuche war. Ja. Also ChatGPT ist sicher jemand, die würde ich jetzt noch nicht abschreiben, auch wenn das jetzt so vom Hype ist ist ja jetzt populär zu sagen, sie werden pleite gehen und ich weiß nicht was. Gleichzeitig sehe ich schon so im Alltag ist es oft das Synonym, egal welcher Assistent benutzt wird. Also so da würde ich jetzt sagen, too early to call, wie es da jetzt ausgeht für die. Und dann sind da ja noch ein paar wirkliche Giganten. Wenn ich denke Microsoft hat noch immer gerade in der Business-Welt in der Office-Umgebung und allem ja einen Kundenzugang. Das muss man schon sagen, dieser Kundenzugang ist ja ein großes Thema und wir reden zwar von KI und denken oft an den Browser alleine nur, aber... Auch in den Werkzeugen und so, gerade in den größeren Unternehmen, da ist eh Teams mit dabei und dann wird das halt in der Office-Welt der Co-Pilot irgendwie gleich mitbezahlt und dann ist er halt da und erreicht auf einmal ganz viele Menschen.\nIch würde sagen auch ein Amazon hat ja Data Center und alles, die werden vielleicht auch noch mal ein bisschen mehr angreifen als jetzt und selbst wenn Apple jetzt zukauft, mal ehrlich, die Kasse ist so gefüllt, die könnten schon irgendwie noch irgendeinen KI-Technologieanbieter kaufen und man hat schon ein bisschen das Gefühl, Auch wenn jetzt Google einen großen Schritt wieder weitergegangen ist, so unendlich unterscheiden sich ja die KI-Systeme dann für manche Tätigkeiten auch nicht, muss man sagen. Also da vielleicht, dass man da was zukaufen kann, vielleicht in Zukunft war das für die total günstig das nicht selber zu entwickeln sondern dann in zwei Jahren zu sagen, okay, da kaufe ich mir... Ein groß gewordenes Startup, das eine tolle Technologie hat, würde ich jetzt nicht ausschließen und die hätten dann auch viel Kundenzugang. Ich glaube, dass das Thema Kundenzugang wahrscheinlich sogar wichtiger werden wird als das Thema wie gut ist die Technologie im Vergleich zu den anderen das mag so in den Spezialdisziplinen, Da gibt es halt dann eine KI fürs Coding und die ist nur dort gut oder so, da mag das gehen, dass ich mich als Spezialist vielleicht dann irgendwie nochmal ein bisschen abhebe aber ansonsten Da ist so mein Eindruck, die Leute wollen eher, dass die Antwort schnell ist, als dass sie besonders gut ist. Also nicht ohne Grund gibt es das ja bei vielen Systemen auch schon, dass ich sage, schnelle Antwort, wenn das beginnt länger zu denken, dann kriege ich halt eine Antwort, die ist vielleicht nicht ganz richtig, aber ich kriege sie. Also das ist halt, warten wollen wir alle nicht. Auch da ist ja auch Psychologie wieder ein ganz interessanter Punkt. Da ist halt im Moment Google ChatGPT voraus weil da geht es halt schnell und schnell ist einfach super.\n\n**Manuela Machner:** Player, von denen wir da jetzt überhaupt nicht reden, weil wenn man es rein technologisch sieht und ich glaube auch, dass es bei uns nicht so sehr um die Technologie geht weil in Wirklichkeit für die normalen Nutzungsanwenudngen und meistens reden wir von Textgenerierungen, das muss man auch sagen wobei das bei Weitem nicht das abdeckt was KI kann, aber wenn man das jetzt wirklich technologisch sehen müsste müsste man China ganz anders in Betracht ziehen, also was auf den chinesischen Systemen abgeht und eben, weil Weil der Eliot gesagt hat, Manus, ich bin ein bisschen ein Feind-Fan von Manus. Ich finde genial, was der sehr einfach, unkompliziert problemlos macht. Man braucht kein Coding können, nichts. Und er codet für mich und macht das auch sehr, sehr sehr gut. Und ich glaube, da gäbe es noch von der Seite auch noch ganz viel, wird es noch sehr viel Input geben. Ich glaube, dass wir eher... Dazu neigen, Gewohntes als Menschen. Jetzt gibt es so viel Veränderung. Jetzt greifen wir zurück zu Gewohnten, weil es einfacher ist, weil Google kennen wir oder ChatGPT vielleicht inzwischen auch, weil auf der anderen Seite was total brach liegt an der Ebene sind die europäischen Systeme es ist ja nicht so als ob wir in Europa nichts hätten, aber die großen Nutzermengen haben wir nicht, aber in Wirklichkeit wäre Mistral für jeden Standardnutzer völlig ausreichend. Also diejenigen, die gratis ChatGPT nutzen können, Mistral genauso nutzen und haben die gleich guten oder schlechten Ergebnisse. Und trotzdem ist der Zugang zu den Nutzern halt das, was den Unterschied ausmacht.\n**Jan Königstätter:** Ja, da bin ich ganz bei dir. Es ist natürlich, muss man sagen, in diesen jetzt politisch unsicheren Zeiten merken wir die große Abhängigkeit Das vielleicht hätten wir jetzt in der eu doch gerne dass der mehr player hier sind und das alles abdecken aber man muss ja auch ehrlich sagen wenn ich jetzt mein konsumverhalten sehe habe ich jetzt halt Mistral auch nicht auf der nummer eins sozusagen sondern sagt ich bin froh dass ich ein produkt habe das integriert ist in andere produkte die ich nutze und das ist für mich schon so etwas wo ich sage okay mein e mail Dokumente, alles landet quasi in einem Topf wo ich dann einen Assistenten habe, der das alles schon hat. Da entsteht natürlich ein unglaublicher Mehrwert, ein Netzwerkeffekt der einzelnen Anwendungen, die ich habe. Da tut sich der Spezialist einfach schwer auf Dauer glaube ich weil der löst ein Problem zwar super, aber eigentlich fehlt ihm die Sichtweise auf meine anderen Tätigkeiten\n\n**Manuela Machner:** Wobei man sagen muss in der Realität jetzt Copilot, wenn du das ansprichst zum Beispiel Microsoft copilot. hat ja nicht unbedingt das beste Image, würde ich jetzt einmal so sagen. Obwohl es, muss man auch sagen, auch inzwischen schon zumindest in der bezahlten Version richtige Vorteile bringt. Also ich entdecke auch immer mehr eine gewisse Liebe zu Co-Pilot. Aber sie tun sich halt sehr schwer und in der Realität nutzen die Leute dann heimlich ChatGPT unterm Tisch. Ich habe das sehr oft in Unternehmen, wo mir die EDV sagt, wir schulen bitte nur Co-Pilot, weil die Mitarbeiter dürfen nur Co-Pilot verwenden. Dann frage ich, ohne dass die EDV im Raum ist. von euch arbeitet mit Co-Pilot? 2%. Wer arbeitet von euch mit ChatGPT? 98%. Also da haben wir in Wirklichkeit momentan noch ein bisschen eine Disbalance zwischen Realität und was Sinn macht.\n\n**Jan Königstätter:** Bin ich ganz bei dir. So ein sehr subjektives Gefühl ist, dass Google da schon mit dem Workspace eine Ecke besser in der Integration ist, muss ich sagen. Da sind einfach viele Dinge\n\n**Eliot Mannoia:** Nutzt ihr das bei euch?\n\n**Jan Königstätter:** Wir nutzen das, wobei man immer dazu sagen muss, man hat natürlich in der EU immer so ein paar Dinge erst deutlich später und man weiß auch nie, wann die kommen. Das finde ich zum Beispiel auch in Frage der Planungssicherheit durchaus eine Challenge. Und wenn sie dann kommen, defaultmäßig meistens zack an, sind sie halt da. Das ist auch so ein bisschen Rock'n'Roll. Das ist jetzt, sag ich, für uns als Unternehmen, wir sind ja jetzt nicht eine Bank oder so. finde ich ist das okay, aber ich würde jetzt mal schon sagen, es gibt auch Enterprise-Umfeld, da würde mich die Art, wie da manche Dinge ausgerollt werden, jetzt wahrscheinlich nur mäßig glücklich machen, wie das dann funktioniert.\n\n**Eliot Mannoia:** Also ich habe auch erlebt bei Copilot für mich eigentlich eine der ersten Produkte, die ich so erlebt habe, die schlechter geworden ist mit der Zeit. Jetzt geht es wieder, aber vor zwei Jahren konnte ich mit einem Simple Prompt also ich mache meine Präsentation über Bienen hat die PowerPoint innerhalb von einer Minute mit Videos und Bilder runterladen eine ganze PowerPoint erstellt und jetzt... Irgendwie 20 Schritte mehr und es ändert sich auch irgendwie gefühlt jedes Monat. Excel war immer sehr schwammig also das war, ja, also jetzt wird es langsam besser, aber es ist ein komisches Produkt, weil das war irgendwie gefühlt vor zwei Jahren noch ein bisschen besser und ja, Aber ja, was ich fragen wollte auch, ich glaube, das wäre für unsere Zuhörerinnen super spannend, was wären so, weiß ich, Top-3-Tipps für Unternehmerinnen und Unternehmer, die sie vielleicht geomäßig bei ihren Unternehmen ihre Präsenz machen können?\n\n**Jan Königstätter:** Also für GEO habe ich, und man muss auch sagen, wenn man mich heute aufnimmt und vielleicht, wenn ich es in einem Jahr anschaue, lache ich vielleicht darüber, nicht nur, weil möglicherweise meine Meinung sich ändert sondern weil sich ja auch das System auch noch ändert, also wir haben ja sozusagen diese beiden Schrauben. wir lernen und das System ändert sich, aber ich würde sagen so zwei Grundpfeiler bei denen ich auch glaube, dass die zukunftsorientiert sind ist, Für mich ist das Modell, was sage ich auf meinen Kanälen über mich und was sagen die Menschen draußen über mich. Das sind so diese beiden Achsen, die ich gerne beackern würde.\nDer Unterschied zu SEO ist ein bisschen ganzheitlicher. Auf der eigenen Seite meine Kanäle, also nicht mehr nur die Webseite, sondern... Da kann das LinkedIn-Profil der YouTube-Kanal, der Podcast und all diese Dinge mit reinspielen, dass ich sage, ich brauche da schon eine konsistente Message und muss mich auch als Marke irgendwie etablieren und positionieren und das zu bearbeiten ist für viele schon einmal ein Thema. Weil die großen Unternehmen sind das oft eigene Silos das heißt social je nach Größe gibts dann auch schon wieder Silos innerhalb von Social, da ist die Website international alles wird irgendwie komplizierter. Das heißt hier hat der kleine in gewisser Weise einen Vorteil dass er sagt, okay, bei mir ist es überschaubar, ich mache das jetzt selber, steige da jetzt mal ein und mache mal überhaupt alle Beschreibungen, wofür er spezialisiert, sind konsistent. Inklusive Google Firmenprofil. Auch das sehe ich ist durchaus für einige Branchen ein großes Thema. Und dieser zweite Ast... Was sagen Menschen über mich im Web? Ich glaube, dass der auf Dauer dieser Qualitätsunterscheider wird, wie das ähnlich wie beim SEO, sage ich die Links von außen waren, die haben mir Autorität gegeben, das war die Nennung von außen quasi ja, wie das Urteil Modell ja quasi von der Universität kam. Ich publish ein Paper, in welches Journal kommt es und wie oft wird es zitiert, haben die Google-Gründer umgelegt und haben gesagt, ein Link ist quasi das Pendant dazu. Jetzt ist es natürlich auch dieser Sentiment draußen, werde ich gut bewertet, wird noch wichtiger werden. Das ist ja auch gar nicht so einfach, muss man sagen, das zu ändern unter Umständen Wie wird über mich gesprochen? Werde ich empfohlen außerhalb? Komme ich überhaupt vor? In welchen Settings, in welchen sozusagen Themen und Sprachräumen werde ich als Dienstleister genannt Wenn da immer nur eine Dienstleistung von mir genannt wird, werde ich vielleicht für die dann auch vom KI-System mal genannt Mache ich noch zwei andere Dinge, für die ich nicht vorkomme, werden halt andere genannt. Und das ist natürlich eine Achse, das ist, würde ich sagen, digitale PR, die geht nicht mit Knopfdruck an und ist dann einmal abgehackt sondern das ist schon etwas Längeres. Ich würde, weil natürlich schneller Erfolge da sind, mal mit meinen eigenen Kanälen beginnen, die habe ich leichter unter Kontrolle, plus da profitiere ich auch sowieso bei diesen Kanälen davon.\n\nAlso ich mache meine Hausaufgaben klassisch eigentlich für Social Media und SEO. Ich profitiere auch in dieser Transition jetzt, dass dort der größte Traffic stattfindet der für mich auch konvertiert und auch wirtschaftlich einen Impact hat, mache aber damit schon die Basis für die Zukunft. Und diese digitale PR, das ist, glaube ich, sehr branchen- und themenabhängig Also wie gesagt, zum Beispiel Firmenbewertungen im Google-Profil sind für manche Themen total wichtig und für andere, da wird man die sogar kaum kriegen, muss man ehrlicherweise sagen. Ja da hat halt jeder 15 Bewertungen und wenn ich meine Touchpoints frage, wenn die zufrieden sind, dann werde ich ein paar sammeln, aber es wird nicht das große Thema sein. Also ich glaube, da werden wir sehen, dass es eine Branchendifferenzierung gibt, wie es stattfinden kann, weil... Je nach Organisationsgröße werde ich auch manche PR-Themen gar nicht machen können, realistisch aber vielleicht sind sie auch nicht relevant, wenn meine Konkurrenz in einem ähnlichen Umfeld ist. Also da muss man immer hinschauen.\n\n**Manuela Machner:** Was ich da vielleicht eingrätschen möchte, ist genau das, also Off-Page und On-Page, also auf der eigenen Seite und auf der anderen Seite. Wie beobachtest du das? Für Analysen in die Richtung und ich habe aber mein Klientel ist sehr klein strukturiert im Normalfall. Also das heißt, ich betreue Hotels und Gastronomiebetriebe oder Destinationen das sind jetzt keine Brands sehr oft in dem Sinn und bei den Analysen zeigt sich vor allem bei der Off-Page-Analyse sehr, sehr stark. Dass groß schlägt klein.\nDas heißt, wenn du eine Suchanalyse für so ein Hotel, ein Gasthaus oder was auch immer machst, dann ist die Quelle sehr oft nicht der Betrieb, also nicht die eigene Homepage. Einerseits natürlich, weil die Homepages auch entsprechend sind, also da sind wir noch oft sehr weit weg von SEO-Optimierung, auch, weil man sieht, dass die Systeme als... Quellen dann TripAdvisor, Booking.com, die Region, das Bundesland wenn dort die Betriebe angeführt sind. Also diese Quellen hernehmen, denen sie einfach viel mehr Trust geben als den Einzelseiten. Und das erlebe ich halt oft, dass den Leuten gar nicht bewusst ist, dass dieses Vertrauen sozusagen in den eigenen, was wir selber sagen über uns, Nur durch außen bestätigt werden kann. Ich stelle immer die Frage im Raum, bevor wir mit sowas beginnen, welches Problem löst du und wie beweist du das in der digitalen Welt, dass du das löst? Und da habe ich sehr oft auch das Aha-Erlebnis von Betrieben, die sich Diese Frage auch noch nie gestellt haben. Und das ist ein ganz spannender Prozess. Und wie siehst du das mit Groß schlägt Klein in der digitalen Welt? Erlebst du das auch?\n\n**Jan Königstätter:** Ich glaube, das war schon vorher quasi so. Also wenn ich mir jetzt anschaue im Thema Suchmaschinenoptimierung in sehr kommerziellen Gebieten würde ich sagen, es ist… Schlägt da auch groß klein. Natürlich kann ich mich als kleiner Spezialist unter Umständen schon noch so eine einzelne Nische immer weiter spezialisieren und über die Jahre erfolgreich sein. Aber wenn man jetzt E-Commerce nimmt und jetzt eine normale Suche macht nach Waschmaschinen oder so, ist jetzt auch nicht der Elektrohändler ums Eck vorne. Das muss man ehrlicherweise sagen. Das war jetzt schon nicht so. Der musste halt jetzt dann auch schon Shopping-Anzeigen schalten und das Hotel musste bei Booking.com, einem anderen Intermediär, dort für die jeweilige Transaktion am Ende des Tages zahlen. Und ich glaube, wir werden sehen, dass... Und das ist, glaube ich so eine, wo ich schon sage, das ist jetzt nicht die beste Nachricht aber so ist es. Ich glaube... Es wird noch einen stärkeren Trend zur Stärke der Plattformen geben, weil wenn der Funnel oben kleiner wird, also ich weniger Touchpoints zu meiner Webseite erzeugen kann und selber überzeugen kann, meine Dienstleistungen zeige auch andere Lösungswege und ihn dann auch in meiner Marketingwelt für Remarketing zum Beispiel habe, Wenn mir das wegfällt, muss ich eigentlich zwangsläufig immer mehr zum Münzeinwurf bei den Intermediären, den Plattformen ob das ein OpenAI oder ein Google ist, übergehen.\n\nAlso ich glaube schon, ich glaube daran, dass Geo wichtig sein wird, aber... Wir werden sehen, auch Google wird sich das bezahlen lassen. Man hat das ja schon bei dem Shopping-Protokoll gesehen, dass dort sehr wohl in den Slides über Werbung gesprochen wird. Also auch wenn Google jetzt sagt, ja bei Gemini wir brauchen jetzt noch keine Werbung, das ist einfach so. In diesem Game der Verteilung der Marktanteile, die können sich das leisten, jetzt die ersten Jahre das so zu machen, aber wenn dort mal die Position gesettelt ist, auch dort wird dann die Türe aufgehen für Werbung oder Transaktionsmodelle wie das jetzt bei OpenAI mit ChatGPT, wo in den USA jetzt für Shopify Checkout direkt auf der Plattform 4% dann kommen.\n\nAlso da muss ich leider sagen, es wird für die Kleinen Ich glaube, in Zukunft eine Spur ungünstiger werden, aber wie immer, Systembruch ist auch Chance. Es wird jetzt auch die, die da clever aufspringen manche geben, die glaube ich das einfach jetzt besser machen als die Konkurrenz die vielleicht vorher in den anderen Kanälen schon ganz gut war. Also es wird da Verschiebungen geben.\n\n**Eliot Mannoia:** Was ich dich noch kurz fragen möchte auch ist, wie siehst du den Unterschied zwischen die eigene Planung Plattform versus Social Media oder so Satellit-Plattformen wie ich sie nenne. Ich habe irgendeinen Marketing-Guru gehört, ich weiß jetzt nicht mehr, wer das war, er hat gemeint keep people on the platform, also so gesagt, wenn du gerade irgendwie was erfolgreich hast, einen Kunden oder einen Lead, einen Prospect, auch wenn Social Media es nicht auf die Seite bringen, sondern wenn es geht, gleich dort abschließen.\n\nJa, Wie siehst du das? Ich meine, das war jetzt nur eine Meinung. Wie...\n\n**Jan Königstätter:** ja, ich glaube, das ist sowohl kanal als auch wirklich situationsspezifisch, weil wir sind ja manchmal bei Social Media in der Konsumation ja gar nicht in der Situation wo man final abschließen will. Sondern nur inspiriert wird oder informiert. Also wenn ich jetzt im Bus sitze und ein bisschen durchscrolle, möchte ich jetzt kein langes Formular ausfüllen oder so, sondern ich kriege halt eine Idee, die ich hoffentlich in irgendeiner Form dann später vielleicht verfolge oder so. Es gibt manche Dinge, die kann ich vielleicht auch online ganz gut machen, je nach Werbeform, sage ich von, melde dich fürs Webinar an oder ruf da jetzt an, das wird funktionieren eigentlich sozusagen, dass ich das gleich mache, aber ich glaube nicht, dass das bei allen Themen gut ist. Ich glaube, ein Besuch der eigenen Webseite ist im Grunde der Beginn einer Kundenbeziehung, während auf dem Intermetier wo das angezeigt wird, Ist das schon in abgeschwächter Form.\n\nAlso das heißt nicht, dass es nichts ist, weil das hängt jetzt von der Form ab. Wenn ich jetzt das Shopping-Protokoll ist, würde ich sagen, das ist die unterste Stufe da wird mein Produkt angezeigt und fünf Händler dafür. Das formt kaum eine Kundenbeziehung würde ich sagen. Ein bisschen Brand, aber das war es dann, wenn der nicht draufklickt. Äh Aber wenn der auf Social Media sich das Video anschaut, ich glaube, da ist die Erwartung überhaupt falsch, dass der auf meine Webseite will in dem Moment. Also das ist eher dann halt auch ein anderes Ziel, das ich verfolge. Wie immer, es gibt andere Fälle, wo das dann jeweils so ist. Man kann das sich auch als Performance-Kanal sehr gut betreiben in gewissen Fällen und gerade bei E-Commerce gibt es auch tolle Systeme Aber es ist sozusagen, ich glaube, da gibt es nicht die eine Antwort.\n**Eliot Mannoia:** Super. Und gibt es vielleicht noch etwas, was wir noch nicht angesprochen hätten, was du gerne angesprochen hättest\n\n**Jan Königstätter:** Ich glaube, wie bei allen Online-Marketing-Themen gibt es zwei, drei Dinge, über die man sich Gedanken machen muss. Das erste ist, insebesondere bei den Kleinen, und Manuela ich finde das ist ein sehr sehr wichtiges Feld, wie viel Kanäle will ich den überhaupt gut machen da sag ich immer lieber reduzieren, ein zwei Dinge gescheit machen als alles und dann ist nichts, sozusagen. Ich bin auch noch immer ein großer Anhänger davon, eine gute Webseite zu haben. Das muss ich schon auch sagen. Ich glaube, die ist schon so ein langfristig. gedachter Hub, wo man die Menschen hinkriegt und auch die für Menschen macht. Und das Dritte ist ich glaube man muss einfach dranbleiben das ist sozusagen. Von nichts kommt nichts, der Spruch hat schon was, das ist halt überall so und Jeder, der jetzt vielleicht unglücklich ist, dass sich die Dinge ändern oder so, ich glaube, man muss so diesen Mindshift einfach schaffen, dass man sagt, okay, da entstehen jetzt auch neue Chancen die ich ergreifen kann. Das ist ein bisschen abgedroschen aber es stimmt schon. Also jetzt gerade in so einem Umbruch, zwar immer so in der Umbruchsphase, da gehen viele auch als Gewinnerinnen und Gewinner raus und gewinnt man halt nur, wenn man auch daran arbeitet.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, das war auch ein... Ein gutes Schlusswort, auch sehr inspirierend und optimistisch. Wir teilen auch diesen Optimismus, also ja, Mindset und Offenheit und sich damit auseinandersetzen, super. Manuela, hast du noch was?\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, wir müssen alle einfach neugierig bleiben und offen für Veränderung. Gut ich glaube zum Abschluss, es freut uns, dass du da warst Ich glaube, wir könnten das Thema noch einmal aufgreifen und noch einmal tiefer diskutieren und alles. Wenn ihr uns zugehört habt, hoffe ich dass ihr etwas mitgenommen habt für euch selbst, für eure Arbeit, für die Weiterentwicklung. Und wie gesagt, bleibt neugierig wir hören uns das bei Mind/Machine. Alles Liebe macht es gut. Tschüss.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.\n\n**Jan Königstätter:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Recht für Unternehmen","items":[{"question":"Was ist Geo im Kontext der Suchmaschinenoptimierung?","answer":"Geo steht für Generative Engine Optimization und beschreibt die Optimierung der Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen und KI-Assistenzsystemen. 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Sie zeigen auf, wie durch das Hinterfragen bestehender Abläufe und die optimale Nutzung vorhandener Tools, wie Outlook, enorme Zeitersparnisse erzielt werden können. Ein Fokus liegt auf der Wichtigkeit von Schulungen und Reflexionszeit, um die Produktivität nachhaltig zu steigern, bevor man zu komplexen KI-Lösungen greift.","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia zeigen, wie man zwischen veralteten Prozessen und modernen KI-Agenten die echten Zeitfresser im Arbeitsalltag identifiziert.","key_questions":["Wie können bestehende Prozesse effizienter gestaltet werden, bevor KI zum Einsatz kommt?","Welche Rolle spielen Schulungen und Reflexionszeit bei der Optimierung von Arbeitsabläufen?","Wie können Tools wie Outlook optimal genutzt werden, um die Produktivität zu steigern?","Welche Potenziale bieten KI-Tools wie Microsoft Copilot im Vergleich zu anderen Lösungen?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind/Machine. Heute reden wir über das Thema zwischen Faxgeräte und Agentik-KI-Systemen. Und ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI und Tourismus.\n\n**Eliot Mannoia:** Und ich bin der Eliot, digitaler Psychologe. Ja,\n\n**Manuela Machner:** Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** du zu diesem Thema gekommen? Das war ja auch deine Idee und auch sehr spannend fand\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich schule ja relativ viele Betriebe und Personen und mir geht es jetzt überhaupt nicht darum, irgendwas ins Lächerliche zu ziehen. Das möchte ich schon sagen. Ich erlebe halt in der Realität sehr oft, dass das Betriebe oder auch Personen alles Mögliche automatisieren wollen, am liebsten Agentic-Systeme oder Automatisierungssysteme haben wollen.\n\nAlso alle so automatisch irgendwo funktionieren in ihren Prozessen. Und wenn du dann oft die echten Abläufe dir anschaust, und das musst du, um irgendwas automatisieren zu können oder irgendwas effizienter machen zu können, dann stellst du fest, dass eigentlich der Prozess an sich funktioniert Oft noch sehr basic ist und dass viele dinge gar keine keinen agenten brauchen oder keine automatisierung sondern einfach die tools die verwendet werden schon gescheit benutzt werden also beispiele habe ich gehabt da ist es darum gegangen dass es eine datei hochgeladen werden musste in ein portal Und derjenige der das machen musste ist hergegangen und hat Diese Seiten, weil es ein mehrseitiges Dokument war und er nur eine Seite brauchte, die eine Seite ausgedruckt eingescannt damit er es als PDF hat und hochgeladen.\n\nNicht, dass ihr glaubt da hätte er Stempel oder Unterschrift drauf müssen. Nein, es ist eigentlich nur darum gegangen, dass nur eine Seite zum PDF konvertiert hat werden müssen. Und der Aufwand dauert wenn man das so macht, fünf Minuten, weil das steht in der Word, diese Tabelle. Positionieren, dann das ausdrucken ins nächste Büro gehen, zum Drucker dort es wieder einlegen, zum PDF tun und dann wieder zu seinem Computer gehen, das PDF aus der Druckdateiablage holen und dann in dieses Portal hochladen, ist halt ein eigener Prozess.\n\nUnd die Fragestellung war, kann man diesen Prozess automatisieren? Ja, und dann habe ich gesagt, ja, indem du sagst PDF drucken Seite 5. Und dann hochlädst. Und diese Art der Vorfälle also Vorfälle, diese Art habe ich sehr oft, dass eigentlich Dinge gut funktionieren dass die Tools sehr oft Dinge schon können, ob man jetzt Routinen baut oder Regeln zum Beispiel in Outlook baut.\n\nDass man überhaupt kein KI-System braucht und dass man oft mit Kanonen auf Spatzen schießt obwohl das sehr oft gar nicht notwendig ist. Und da sehe ich die Gefahr jetzt glauben wir alle, die Welt, also unsere Welt Die Arbeitswelt rettet jetzt das KI-System. Und statt dass wir uns einmal fragen, was tun wir da jetzt gerade überhaupt, lösen wir es.\n\nUnd wenn wir Pech haben, oder Glück, wie man das halt bezeichnen will, dann finden wir jemanden der uns das auch gut programmiert oder einrichtet gegen gutes Geld. In Wirklichkeit haben wir damit eigentlich außer Geld verschossen nicht irgendwas erreicht und ich glaube da müssen wir ganz anders agieren.\n\n**Eliot Mannoia:** dass die Person überhaupt Zahlen in Word, also Listen in Word erstellt hat und nicht mal in Excel. Das war schon der... Der erste\n\n**Manuela Machner:** Das war der Voraussicht aber das Problem war ja, das musste ja das Briefpapier-Logo um sein. Also da war dann ja schon das Thema. Aber Berechnungen, also da hätte es auch Berechnungen gegeben in dieser Tabelle. Da hat es natürlich keine Berechnungen gegeben. Also da waren auch die Berechnungen händisch.\n\nAlso dieses ganze Prozess wäre jetzt schon aufzudrödeln gewesen. Jetzt nicht nur das, dass man das Wort ausdruckt und Scan, sondern einfach zu schauen, was sind das eigentlich für Werte für Zahlen, die abgeliefert werden müssen. Kann ich da irgendwas automatisch berechnen lassen? Das wäre schon der erste Faktor gewesen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja.\n\n**Manuela Machner:** Und wie kann ich das herausbringen und wie kriege ich das ins System und da das, ich sage jetzt in dem Fall was so dieser Prozess ist, einmal im Jahr für zwölf Dokumente zu machen, da brauche ich keine Automatisierung bauen und natürlich ist der Zeitgewinn pro Dokument das ich jetzt, Nicht ausdrucken muss vielleicht nur drei Minuten, also habe ich eine halbe Stunde gespart, aber man muss ja sich vorstellen, man hat ja, wenn man so arbeitet oder gewohnt ist so zu arbeiten, hat man ganz, ganz viele solche kleinen Dinge, die sich summieren und da kommen schon Stunden und Tage zusammen, die man verschwendet eigentlich.\n\n**Eliot Mannoia:** hatte in London eine Freunde von mir in deren Firma eine Buchhalterin die manuell also mit einem Taschenrechner die Zahlen errechnet hat und dann in Excel eingepflegt hat.\n\n**Manuela Machner:** Das habe ich auch schon erlebt. Ich habe auch schon erlebt, dass man Stundenlisten ausdruckt und der Mitarbeiterin gibt, die die händisch in Excel eingeht also ins Stundenportal eingibt.\n\nUnd das ist jetzt gar nicht böse gemeint Solche Prozesse entstehen ja aus irgendwelchen Gegebenheiten heraus. Es war vielleicht früher so und das ist 20 Jahre her, dass zum Beispiel dieses PDF hochgeladen wird. Also seit 20 Jahren muss das gemacht werden. Damals war es vielleicht noch gar kein PDF.\n\nDamals gab es auch diesen PDF-Drucker noch nicht in der Form. Also da war das vielleicht auch wirklich notwendig oder wahrscheinlich war es sogar am Anfang wirklich so, dass auf jedes Dokument der Stempel und die Unterschrift drauf musste. Also diese Dinge sind aus irgendwelchen Abläufen entstanden, die zu der Zeit absolut legitim waren, aber nicht mehr hinterfragt werden.\n\nUnd ich glaube, das ist der große Unterschied, Dinge zu hinterfragen Das, was ich hier mache, macht das Sinn? Geht das anders? Geht das schneller? Geht es effizienter Mit den Dingen die ich schon habe, bevor ich mir jetzt überlege, jetzt muss das eine KI machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Und ich glaube, das ist auch oft das Thema Zeit. Dass es so schnell alles passiert und die Leute auch schon oft strapaziert sind oder schon Überstunden oder knapp an der Zeit sind und dann es oft fehlt an diese diese reflektionszeit und schulungszeit also wie Bekomme ich ein excel training oder ein powerpoint training oder kann ich mir mal abgesehen vom training auch selbst reflektieren wie könnte ich meinen workflow anpassen ich glaube vielleicht da ist ist eine marktlücke zwischen trainer und workflow consultants weiß nicht dass das leute einfach Personen begleiten mal für einen Tag und sich Prozesse anschauen, weil vielleicht\n\nmuss.\n\n**Manuela Machner:** muss \n\n**Eliot Mannoia:** Nicht immer Training sein, vielleicht kann man einfach den Workflow optimieren anders machen.\n\n**Manuela Machner:** Absolut,. Also da muss man wirklich sagen, diese Zeit, also auch dieses, was weiß ich, wer von uns hat ein echtes Outlook-Training gemacht? Also ich habe vor 20 Jahren, glaube ich oder 25 Jahren ECDL gemacht, damals noch, ja, und Also ich würde jetzt behaupten da hat sich einiges getan in den Programmen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Ich finde es immer ganz, ganz spannend, wenn ich auf TikTok irgendwelchen Leuten folge die Excel-Sachen erklären oder Outlook-Sachen erklären, weil ich mir denke, boah habe ich auch nicht gewusst dass ich in Outlook die Ordnerfarbe ändern kann oder solche Geschichten, was vielleicht ganz nett ist, was ich vielleicht nicht so wichtig finde, aber andere Dinge, die durchaus Sinn machen. Ja und wenn du dir nicht die Zeit nimmst dazu, weil du siehst ja das Problem nicht, das ist das Problem. Du siehst ja nicht, dass es eine Lösung gibt für das Problem in dem Moment sondern\n\ndu machst einfach deine Arbeit. Und außer es ärgert dich wirklich irgendwas so.\n\n**Eliot Mannoia:** Es wird auch nicht so... also genau wie du gesagt hast. Wann bekommt man eigentlich je ein Outlook-Training? Also ich hatte Gott sei Dank das Glück, aber jetzt auch nicht ein ausführliches, aber schon gut genug, aber es ist nicht sexy. Also man bekommt Präsentationstraining oder Verkaufstraining oder man bekommt so viele Sachen Andere Sachen eher, aber Outlook ist für mich, also ich bin ein mega Outlook Nerd, ich liebe es wirklich und ich bin sicher, ich kann auch nur 10% von Outlook, also ich bin sicher, es gibt viel mehr noch, aber ich sehe es, wenn man es mit einer Analogie vergleicht wie ein Flughafen Control Center, das Outlook ist bei dir oft, also für fast viele Jobs ist, Outlook wie der Kontrolltower in einem Flughafen, wo alle Flugzeuge, sprich alle E-Mails und Sachen die du machen musst, reinkommen und wo alles, was du machen musst, rausfliegen, die Flugzeuge wegfliegen und wenn du da keinen Überblick hast und ich kenne auch viele, die tausende E-Mails in der Inbox haben, tausende und\n\n**Manuela Machner:** du du du du du du \n\n**Eliot Mannoia:** Ich gebe dir einen Hack, es ist vielleicht jetzt schwierig, wenn du schon tausend drin hast, ja? Aber es nennt sich die Zwei-Minuten-Regel und es geht ganz leicht. Wenn du die E-Mail in zwei Minuten erledigen kannst, dann mach es einfach gleich. Kannst Donnerstag kommen? Ja, bis bald. Schau, fertig, erledigt. Wenn es länger als zwei Minuten dauert, Dann kopiere die E-Mail und tue sie im Kalender gleich dorthin dass es auch mit der Deadline entspricht.\n\nAlso wenn die E-Mail sagt, ich brauche das bitte bis Monatsende, dann kannst du auch gleich eine Zeit finden im Kalender mit der Deadline Wo du es machen kannst. Und dann kannst du die E-Mail auch schon verschieben in den Ordner vom Kunden, weil du hast es ja im Kalender und dann hast du auch die Erinnerung. Weil in der Inbox mit den roten Fahnen, dann hast du irgendwann mal 100 rote Fahnen und dann weißt du eh nicht mehr, was wichtig ist. Aber mit der Kalenderverschiebung hast du erstens die Inbox leer, also fast leer, nicht jeden\n\n**Manuela Machner:** Ja mhm.\n\n**Eliot Mannoia:** hast aber gleich auch die Aufgabe mit der Zeit, ob es eine Stunde braucht oder zwei Stunden braucht, im richtigen Zeit schon eingeplant. kann ich wirklich empfehlen. Das geht relativ flott\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube sogar, dass man, also was ich manchmal mache, aber da bin ich halt auch inkonsequent in den Sachen, ist, man kann ja schon eine Aufgabe automatisch generieren aus der E-Mail die ja auch eine Ablaufdatum hat, die dann eine Erinnerung dir schickt und sagt, Achtung dieses Dings ist ändern.\n\nDafür musst du, also ich bin ja, habe meine Flags, ich habe meine Aufgaben also das Thema ist, gebe ich zu, ich versuche Ich kenne mich im Outlook nicht so schlecht aus, wie gesagt, aber mir fehlt die Konsequenz vielleicht davon.\n\n**Eliot Mannoia:** aber das Problem mit diesen Erinnerungen ist, dass du nicht im Kalender gleich dort allokierst, wo du Zeit hast. Deswegen finde\n\n**Manuela Machner:** So meinst du es, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** weil du bekommst zwar eine Erinnerung aber dann ist der Tag vielleicht\n\n**Manuela Machner:** in dem Moment passt es halt überhaupt gar nicht. Ja\n\n**Eliot Mannoia:** so kopierst du es und suchst dir gleich im Kalender, okay, ich muss es bis nächsten Donnerstag fertig haben und am Dienstag habe ich um 16 Uhr eine Stunde, dann\n\n**Manuela Machner:** Irgendwie In Wirklichkeit Eliot, bauen wir uns eine Automatisierung, die das alles selber beantwortet Dann brauchen wir das alles nicht und unsere E-Mails sind super erledigt. Wobei ich sagen muss, ich habe schon experimentiert mit dem Auto beantworten. Also ich arbeite mit Microsoft Copilot Jetzt trifft man gerade ein bisschen ins Inhaltliche Microsoft Copilot und dort gibt es Antwortsvorschläge, die sind überschaubar gut, was extrem gut ist, dass du in Microsoft Copilot, wenn du die volle Version hast, also bezahlte Version, chatten kannst mit deinem Outlook, das heißt, ich kann sagen, erstelle mir heute eine, was ich alles heute zu erledigen habe und der gleicht den Kalender ab, der gleicht die E-Mails ab, der gleicht die Sachen, die ich in der Cloud Link habe, aber auch Dokumente und sage, das und das musst du erledigen.\n\nAlso macht man wirklich den Plan, was heute alles besonders dringend ist. Er macht mir einen Überblick, welche E-Mails es gibt. Wenn ich weiß, ich habe da eine E-Mail gehabt, finde das Mail nicht mehr, dann kann ich das auch fragen. Also das funktioniert schon sehr gut. Die automatischen Beantwortungen sind überschaubar bei Copilot.\n\nComet hat da echt ein cooles Tool, ist mir aber zu teuer auf Dauer muss ich jetzt auch dazu sagen, weil da liegen wir bei 200 Dollar im Also perplexity ist das bei Comet, 200 Dollar im Monat Und der macht schon die fertigen Entwürfe der Antworten und ich sage es euch in eurem Schreibstil. Ich meine jetzt erstens datenschutzrechtlich fangt es mit mir nicht diskutieren an, ist klar.\n\nPerplexity ist nicht so safe wie Copilot, aber es ist schon interessant und die Antwortstile passen perfekt. Also wenn ich per Du bin, antwortet das E-Mail per Du in meinem persönlichen Stil Das heißt, da steht nichts drinnen außer LG Manu. Und wenn ich gerne mit dem Kunden kommuniziere, steht dort diese nette Kommunikation drinnen.\n\nAlso das finde ich schon sehr, sehr interessant. Aber so wie du sagst wenn man die Tools gescheit beherrschen bräuchten wir schon viele Operativen. Dann, wenn ich das Tool gescheit beherrschen und nutzen würde, müsste ich keine Mail mehr suchen. Weil dann wüsste ich ja, wo das Mail steckt.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Aber weißt eh jedes Jahr neu?\n\nAlso 2026 mache ich alles anders als die letzten Jahre. Um auf das zurückzukommen, ich glaube schon, dass wir sehr viel Entwicklungspotenzial haben in die Richtung, dass wir viele Dinge, die wir eigentlich schon jetzt lösen könnten, ohne großartig KI einzusetzen oft nicht richtig machen. Weil wir die Zeit nicht haben, so wie du sagst weil uns keiner auch die Zeit gibt, das aber zu hinterfragen und wenn wir die Zeit uns jetzt nicht nehmen, in Wirklichkeit die Zeit die wir dann verschwenden, indem wir Dinge unkompliziert machen oder aufwendig machen, könnten wir einsetzen, aber da wir so viel investieren müssen darin tun wir es oft nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also da kann ich auch wirklich empfehlen, sich mit den Teams und den verschiedenen MitarbeiterInnen auszutauschen, was es für Möglichkeiten gibt. Also ich habe auch schon nicht nur einmal, sondern ein paar Mal KI-Workshops gemacht, wo das WLAN dann nicht gut funktioniert hat. Weißt du, und da denke ich mir... Wir reden über KI und das WLAN ist nicht fleckendeckend.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also da liegt es wirklich an der Basis Ich habe schon gesagt, ich hatte einen ChatGPT-Workshop und in der Location war ChatGPT gesperrt als Website Im WLAN. Da schaust du aber. Und das war nicht einfach einschaltbar. Also ich glaube, wir haben da ganz viele Baustellen. Und das Wichtige ist, sich auch Zeit nehmen zu dürfen seitens und das muss man sagen, ist Führungsebene, beziehungsweise tatsächlich zu sagen, wir wollen eine Effizienzsteigerung, dann müssen wir uns einmal herausnehmen aus dem Prozess und uns, also aus der Tagesarbeit und zumindest jeden Tag einmal 15 Minuten haben, wo wir vielleicht, Einfach schauen, was habe ich heute gemacht oder was muss ich heute machen, wie mache ich das?\n\nUnd da kann ich mir jetzt ein YouTube-Tutorial anschauen, wie ich zum Beispiel einen Termin aus einer E-Mail automatisiert machen kann. In Outlook gibt es da vielleicht einen Knopf, den ich nur drücken muss, dass ich es nicht kopieren mehr muss. Also all diese Geschichten Glaube ich. Und da kann uns KI extrem helfen.\n\nAlso für alle von euch, die irgendwelche Programme nutzen und ihr das Gefühl habt, ihr habt keinen Plan, wie das effizienter geht, fragt doch Gemini, ChatGPT oder was auch immer. Kann ich das irgendwie schneller, effizienter machen?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das\n\n**Manuela Machner:** Da sind sie echt super.\n\n**Eliot Mannoia:** Alleine diesen Beispiel, was du erwähnt hast, ich drucke die eine Seite aus und scanne sie ein, um ein PDF zu bekommen. Eine KI erklären würde, da würden schon die meisten KI sehr schnell drauf kommen. Du kannst beim Speichern oder beim\n\n**Manuela Machner:** Also du kannst eine Seite drucken und wenn du keinen PDF-Writer hast, welche Gratis-Varianten gibt es, die du nutzen kannst und und und. Also ich tue da extrem viel EDV-Support mir holen über KI-Systeme wenn ich irgendwo nicht weiter weiß oder keine Ahnung habe, wie man das machen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es gibt sehr viele Möglichkeiten. Aber wie gesagt, Zeit, dass man sich da auch irgendwie... Ja, im Team und vielleicht da ist auch wieder diese Gefahr von Bloßstellung, ja, wie möchte ich jetzt anderen meinen Workflow erklären, ich möchte nicht vielleicht bloßgestellt werden, dass mein Workflow vielleicht nicht sehr optimal ist oder dass da, ja, aber...\n\n**Manuela Machner:** dass ich Zeit verschwende mit irgendwas, wo ich weiß, wahrscheinlich würde es einfacher gehen. Und dann muss man schon auch sagen, wir reden hier trotz allem auf einem relativ hohen Userniveau. Das muss man sagen. Also ich erlebe schon sehr oft, dass Personen halt nicht nur am Computer arbeiten oder in den Jahrzehnten Vor ihrer jetzigen Tätigkeit halt nicht so computeraffin waren und noch immer die Angst haben, sie drücken was falsch oder sie können einen Fehler machen.\n\nUnd das ist eines der größten Probleme, diese Unsicherheit und dieses »Ich will nichts falsch machen« und die dann wirklich auf einem Zettel dazuschreiben, »So mache ich das« und ich klicke da und dort und der Zettel verschwindet irgendwann, wenn ich den Prozess nicht so oft habe. Dann finde ich diese Anweisung gar nicht mehr und dann mache ich es doch erst wieder so, wie ich es immer gemacht habe, weil ich trotzdem schneller bin, als den Zettel zu suchen oder mich da langsam irgendwie durchzuklicken Vom Gefühl her haben sie das Gefühl, weil sie aktiv sind, weil sie irgendwas machen, wo was passiert Und dann hast du emotional das Gefühl, ja, jetzt tue ich was und während ich mir nur damit beschäftige, untersuchen gehe, verliere ich Zeit vom Gefühl her.\n\nDass ich natürlich durch die Routine im Endeffekt schneller, effizienter bin, ist eine andere Geschichte.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich\n\n**Manuela Machner:** Und...\n\n**Eliot Mannoia:** glaube, da könnte man auch\n\n**Manuela Machner:** Mhm.\n\n**Eliot Mannoia:** Der Schule was machen oder vielleicht in der Schule schon. Also in der Schule, jetzt machen sie es eh Gott sei Dank. Ich kann jetzt nur von meiner Zeit reden. Aber ich weiß, dass meine Nichte, die bekommen ja schon ein Laptop in der Schule. Also die kann mit 13, 12, hat die schon mit PowerPoint rumgetan. Also ich glaube da habe ich erst mit 20 irgendwas PowerPoint das erste Mal gesehen.\n\n**Manuela Machner:** Man sieht, wie jung Du bist in meiner Ausbildung, gab es noch nicht einmal eine optische Oberfläche.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also,\n\n**Manuela Machner:** hatte noch schwarzen Bildschirm mit gelber Schrift.\n\n**Eliot Mannoia:** das, ja, ja also, aber vielleicht, ich meine, wenn es in der Schule eh ist, dann ist es eh okay, aber wenn das nicht so verbreitet ist, dann sollte sie es auf der Uni oder irgendwie dazwischen So eine Office-Schulung machen. Also auch von Drucken von PowerPoint, von Excel, von Outlook. Da höre ich schon Geschichten noch bei verschiedenen Lehrlingsjobs, dass sie zum Beispiel nicht wissen, wie sie einen Kalendereintrag machen oder auch so Basics. Also ich glaube, PowerPoint vielleicht eher mit präsentieren, dass sie da vielleicht schon einen Berührungspunkt haben. Aber wie gesagt, die Basics wie Outlook, finde ich werden halt immer vernachlässigt weil das halt nicht so cool ist.\n\nEs ist ja nur so ein E-Mail-Tool. Aber ja, mit den Kalender und Deadlines ist es wirklich für mich wie ein Kontrolltower.\n\n**Manuela Machner:** Also, meine Töchter sind jetzt so mittelerwachsen, also sie sind schon um die 30 und ich habe irgendwann gebeten ob sie mir nicht die Masterfolien herrichten würden und da war ein großes Fragezeichen, was ist eine Masterfolie in PowerPoint? Das ist einmal das Erste. Also ja, obwohl sie PowerPoint-Präsentationen machen für die Universität, aber sie haben halt das Werkzeug eigentlich nicht erlernt Sondern sie haben zwar dann YouTube-Videos angeschaut wie es besonders coole Designs macht, aber was die Grundlage dahinter ist zum Beispiel gar nicht.\n\nAber jetzt abgesehen davon, die Frage ist ja schon, und jetzt ganz ehrlich, ich würde heute in keinen Lehrplan mehr PowerPoint hineinnehmen, ich weiß nicht, ob ich Outlook hineinnehmen würde, weil... Glaubst du, dass wir im klassischen PowerPoint in drei Jahren noch Folien machen? Also ich mache jetzt schon die Hälfte der Folien über KI-Systeme Und das Einzige warum ich PowerPoint verwende, weil es einheitlich zum Präsentieren geht auf allen Systemen und weil ich dort noch mit dem Design und CD einheitlich arbeiten kann, was die KI-Systeme oft noch nicht so sauber machen.\n\nAber das ist schon der einzige Grund.\n\n**Eliot Mannoia:** Hm.\n\n**Manuela Machner:** ich bin überzeugt dass ich in drei Jahren kein, klar, außer es ändert sich und Copilot in PowerPoint wird wirklich besser, Oder noch besser, effizienter. Ich werde sicher keine klassische PowerPoint-Folie mehr in drei Jahren machen. Also das glaube ich mache ich nicht mehr.\n\nUnd es wird auch wahrscheinlich Outlook, also so wie ich angefangen habe, jetzt mit Copilot mit Outlook zu kommunizieren, glaube ich oder vermute ich, dass man in drei Jahren diese ganze Oberfläche von Outlook vielleicht auch sich verändert, sondern wir kommunizieren dann in einem Chatbot, Mit unseren Kunden und haben die Kommunikationen vielleicht dort drinnen.\n\nUnd es ist nicht mehr vielleicht die Oberfläche klassisch E-Mail, E-Mail, sondern es ist wirklich wie ein Chatverlauf und ich glaube, da werden einfach so viele Veränderungen kommen. Natürlich für jetzt in dem Moment ist es immer wichtig, sich mit Tools auseinanderzusetzen und in den Firmen wird es noch länger dauern, bis wir alles umgestellt haben, das glaube ich auch.\n\nDeswegen ist es wichtig, dass man einfach schaut, was tut man jetzt schon. Und was macht man da? Aber ich glaube ganz ehrlich, dass sich die Tools auch sehr stark verändern werden. Also ein\n\n**Eliot Mannoia:** weiß nicht. Also da\n\n**Manuela Machner:** bisschen zieht man sich schon.\n\n**Eliot Mannoia:** glaube, wir werden in fünf Jahren mit fliegenden Roboters neben uns reden und gleichzeitig beschweren dass das WLAN nicht funktioniert.\n\n**Manuela Machner:** Das glaube ich auch, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** noch widersprüchliche Sachen haben.\n\n**Manuela Machner:** Ja, haben wir heute noch Faxes, also was, wir haben heute noch, also und das ist das Problem \n\n**Eliot Mannoia:** mit diesen die online sind nur. Das hatten wir mit meinen Studenten vor zwei Monaten oder so, wo sie präsentieren mussten zum Kunden. Und die Online-Präsentation ging nicht, weil es online war und da gab es Probleme mit dem Internet. Also es wird glaube ich schon noch, sobald die KI-Präsentationen auch offline funktionieren, das wird ein Riesenschritt für sie sein. Und in Bezug auf Power of Outlook, glaube ich werden ja schon auch verschiedene Interfaces, da gebe ich dir vollkommen recht, aber die Kernfähigkeiten... Wie plane ich meine zeit ja oder wie delegierte ich weil die ki kann super sagen hey du solltest heute diese sechs sachen machen aber sind das die besten sechs sachen die du heute machen solltest ich bin sicher die ki wird das in ein paar jahren besser wissen aber die übergangsphase wäre trotzdem noch empfehlenswert wenn du selber für dich entscheidest oder zumindest weißt Weil so gut du die Systeme fütterst nur so gut können sie auch zurückgeben.\n\nUnd vielleicht hat ein Kunde angerufen, vielleicht hat ein Kunde beim Kaffee, weil das merke ich ja auch oft bei eigentlich vielen Menschen, dass sie keine Notizen machen. Also ich sitze in sehr vielen Meetings wo die Leute einfach so sitzen. Ja, und dann nachher gibt es keine Notizen, keine Follow-up-Actions und ich denke mir so, gut, dein Gedächtnis muss so super sein, dass du dir alles merkst und ja, also es wird schon noch eine Übergangsphase brauchen, wo wir als Menschen noch pflegen müssen oder lernen müssen, wie pflege ich.\n\nMeine Daten in Systeme ob das eine Kalendereinladung ist, eine Erinnerung Notizen und so weiter.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv Darum ist es auch noch wichtig, dass man die PDFs nicht ausdruckt und direkt speichern kann und in drei Jahren wird das wahrscheinlich Thema mehr sein. Kleine Anekdote, was mir selbst passiert ist. Ich musste als Trainerin für eine Institution ein Formular ausfüllen. Das passiert immer wieder.\n\nPflichtfeld, erstens das Formular war eine Wörtdatei zum Ausfüllen, also das war schon mal sehr spannend. Und das zweite war ein Pflichtfeld, Pflichtfeld war die Faxnummer. Ja. Also ich habe keinen Fax, ja, also ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal im Büro von meinem Unternehmen, hatten wir glaube ich vor fünf Jahren, also fünf, Bevor ich weggegangen bin, also circa vor acht Jahren, das Fax aussortiert.\n\nUnd dann habe ich echt schmunzeln müssen. Es war ja eine Word Datei, also insofern war es wieder egal. Wenn irgendjemand jetzt auf die Idee gekommen wäre, Dieses Formular zu digitalisieren als Online-Formular, wäre es viel kritischer gewesen, weil dann hätte ich tatsächlich eine Faxnummer eintippen müssen, um das Formular abzuschicken.\n\nDas Problem habe ich nicht gehabt, weil in Word habe ich machen können was ich wollen habe. Und da sieht man, wenn man das automatisch digitalisiert, heißt das nicht, dass der Prozess intelligenter wird, um nicht zu sagen, vielleicht auch schwieriger. Also man sieht schon, man sieht schon und das, was du sagst Parallelitäten Also wir haben ganz, ganz viele Parallelitäten.\n\nAlso im Tourismus habe ich Betriebe, da wo du wirklich noch Handzettel bei der Aufnahme natürlich hast, wo die in der Küche die Zettel tragen zur Bestellung Wo dann die zwar in der Kasse eingetippt wird, aber der Betrag noch eingetippt wird und gar nicht die Speise hinterlegt ist digital, sondern halt wirklich noch der Betrag und der Steuersatz.\n\nBis hin zu denen, die alles, was du die Rechnung aufs Handy kriegst wenn du möchtest oder übers Handy in einem App direkt bestellen kannst am Tisch. Also wir haben wirklich die ganzen Bandbreiten die möglich sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also\n\n**Manuela Machner:** Aber es wird noch Zeit lang so gehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie\n\n**Manuela Machner:** Definitiv\n\n**Eliot Mannoia:** Fax.\n\n**Manuela Machner:** Ja, Robotik und Fax wird es geben. Davon bin ich überzeugt\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Gut, also ich glaube, wir können euch allen den Tipp geben, beschäftigt euch zuerst ein bisschen mit eurem Prozess, nehmt euch vor allem die Zeit, zu schauen, ob Dinge, die ihr... In einem täglichen Tagesablauf durch Extremaufhalten, die extrem viel Zeit kosten oder fehleranfällig sind, wie da überhaupt der Prozess ausschaut und tut es nicht gleich alles im Großen denken.\n\nDas Problem, das ich sehr oft erlebe ist, dass die Leute gleich die ganze Welt lösen möchten und enttäuscht sind, weil das KI-System nicht alles gleich machen kann. Sondern brecht es herunter auf Einzelschritte und schaut, ob das vielleicht sogar in den Programmen in denen ihr arbeitet, schneller und einfacher geht.\n\nUnd wenn das nicht geht, ob es vielleicht Automatisierungsmöglichkeiten gibt, sprich dass das ein KI-System den einen Schritt übernehmen kann oder mehrere Schritte, aber immer eher auf der kleinen Ebene, weil sonst seid ihr einfach enttäuscht, weil die Systeme diese Komplexitäten oft nur schwerer tun, sondern eher dieses Aufgedröselte in der Lage sind zu lösen.\n\nGut dann sehen, hören wir uns bei der nächsten Folge von Mind und Machine. Macht es gut. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI in der Preisfindung","items":[{"question":"Warum sollten Unternehmen ihre bestehenden Prozesse hinterfragen, bevor sie KI einsetzen?","answer":"Oft sind grundlegende Arbeitsabläufe ineffizient, und vorhandene Tools werden nicht optimal genutzt. Durch das Hinterfragen und Optimieren dieser Prozesse können erhebliche Zeitersparnisse erzielt werden, ohne sofort auf komplexe KI-Lösungen zurückgreifen zu müssen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Rolle spielt die Zwei-Minuten-Regel im E-Mail-Management?","answer":"Die Zwei-Minuten-Regel besagt, dass E-Mails, die in zwei Minuten erledigt werden können, sofort bearbeitet werden sollten. Längere Aufgaben werden direkt in den Kalender eingetragen, um die Inbox leer zu halten und den Überblick zu bewahren.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie kann Microsoft Copilot die Produktivität im Arbeitsalltag unterstützen?","answer":"Microsoft Copilot kann dabei helfen, den Überblick über Aufgaben und E-Mails zu behalten, indem es den Kalender abgleicht und dringende Erledigungen priorisiert. 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Mein Name ist Eliot Mannoia digitaler Psychologe.\n\n**Manuela Machner:** Und ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus und wie ihr hört es heute ein bisschen verschnupft also ich hoffe, ihr versteht es mir trotzdem richtig. \n\n**Eliot Mannoia:** gut. \n\n**Manuela Machner:** Wir verwenden ja KI ganz viel. Also unsere sozialen Fähigkeiten müssten sich ja sozusagen schon verändert haben durch die Nutzung von KI-Systemen.\n\nGlaubst du dass sich bei dir schon etwas verändert hat, Eliot?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, auf jeden Fall. Also ich bin sehr viel unterwegs und sehr viel unter Menschen. Also ich glaube, das ist ein starkes Gegenpol, was mir hilft. Aber ich nutze KI schon. Sechs, sieben Stunden am Tag manchmal und da merke ich schon, dass ich auch bei vielleicht kleineren Sachen manchmal KI um Meinung bitte, wo ich mir denke, wo ist da meine Resilienz, ist da meine persönliche Meinung?\n\nes ist schon ein Wahnsinn, man merkt schon, dass man auf Knopfdruck wirklich alles fragen kann und ich merke schon, dass die Qualität auch von meiner Arbeit viel besser geworden ist, weil ich es gemeinsam mache und nicht nur mit einer KI, sondern mit mehreren.\n\nAber ich merke schon auch dann, dass es manchmal so ein bisschen wie eine Stütze wirkt. Also wenn man dann zum Beispiel etwas machen müsste, wo man nur alleine was machen kann und man hat keine KI zur Hand, vielleicht so, stell dir vor, du müsstest jetzt einen Brief schreiben ohne Word, ohne Rechtschreibprüfung und du müsstest es bei Hand schreiben, da würde ich zum Beispiel auch jetzt nicht so wissen. Also wenn ich das jetzt wirklich für ein Bewerbungsgespräch was schreiben müsste, dann würde ich mir nicht sehr, wie sagt man, selbstbewusst Vorkommen, ohne Word und mit KI, verstärkt sich das, zumindest bei mir, wenn ich da ganz offen bin. \n\nwie ist es bei dir? \n\n**Manuela Machner:** Ganz ehrlich, ich habe erst vor kurzem eine Postkarte zu meiner Austauschschülerin in die USA geschickt, weil sie wieder Baby bekommen und habe mir Inspiration auch bei ChatGPT geholt. Wie könnte ich das formulieren, weil das Baby noch nicht da ist? Also ich hätte mein Leben nie, ich bin immer jemand gewesen, der sehr persönlich schreibt.\n\nIch habe immer... Die Worte gewusst, sozusagen. Also ich war immer eigentlich sehr gut darin glaube ich, die richtigen Worte für jede Situation zu finden. Und ein bisschen ist vielleicht auch das Selbstvertrauen In meine Fähigkeit ein bisschen gesunken, dass ich ChatGPT gefragt habe, wie könnte ich das jetzt besser formulieren oder anders formulieren oder überhaupt formulieren und habe mir in dem Moment gedacht, wie krank ist das eigentlich, dass man sich für solche Sachen und vor allem in einem Bereich, wo ich mich doch eher als kompetent einschätze, also wenn es ein Bereich ist, wo ich sage, okay, da Also das ist eher eine Schwäche, dann ist es vielleicht noch was anderes, aber selbst dort, wo meine Stärken sind, so wie du sagst die Qualität wird besser, man hat an sich selbst ganz andere Erwartungen, also ich denke, dass...\n\nDas hat sich schon extrem verändert. Also ihr wart von mir und meinem Output und dem, was ich abliefere, einfach viel, viel mehr als ich es vielleicht noch vor fünf Jahren erwartet hätte. Obwohl ich immer schon sehr ehrgeizig war. Also der Ehrgeiz und die...\n\n**Eliot Mannoia:** ist es dann, wenn wir wirklich jeder einen Einstein oder Marie Curie irgendwie eine super Genie neben uns haben? Werden wir dann alle so ein bisschen eine Regression erleben zur Kindheit, wo, weiß nicht, immer Mama oder Papa neben uns gestanden ist und wir so das Gefühl haben, ich mache Die Arbeit, aber was meinst du? Also es ist schon, ich könnte mal so als psychologische Seite sehen, dass wir vielleicht wieder so ein bisschen eine Regression zur Kind- und Elternbeziehung haben in Bezug zur KI, also jetzt nicht... Als Elternteil aber so als, wie würdest du das machen? Oder passt das eh so? Finde ich irgendwie spannend. \n\n**Manuela Machner:** Frage ist, wie stark wir dann noch unseren eigenen Urteilsvertrauen Trauen. Also \n\n**Eliot Mannoia:** Naja. \n\n**Manuela Machner:** heute eine Entscheidung zu treffen, also wir verwenden ja KI wirklich sehr viel und wir haben neue Matratzen gekauft und neue Betten gekauft Und zum Beispiel früher, also wir haben Probe gelegen und die Matratzen natürlich, was passt und dann vertraue ich schon noch mehr meinem Rücken also im KI-System.\n\nAber was tust du natürlich? Du fragst das System, wie sind die Feedbacks über das ganze Netz hinweg zu diesen ganzen Matratzen Und was sind Kritikpunkte Und plötzlich hast du ganz neue Aspekte drinnen, die du vorher einfach gar nicht in deinem Entscheidungsprozess hattest. Weil früher hast du den Preis gehabt, du hast vielleicht eine Optik gehabt bei Matratzen das Liegegefühl und das war's.\n\nDu hast in den letzten Jahren durch diese Bewertungsgeschichten, wie es in Google oder wo auch immer ist, gelobt Einzelbewertungen dann noch gehabt und jetzt kann ich sagen, im System holt aus allen Plattformen die Bewertungen und macht mir einen Überblick und mache gleich die Bewertungen zwischen und macht Vergleiche und stellt die Matratze vom Lutz gegenüber vom Ikea, gegenüber vom nächsten Bettenanbieter und mach mir einen Vergleichspool wenn ich sag, Diese Matratze hat sich überall gut für meinen Rücken angefühlt und plötzlich hast du ganz neue Geschichten in deinen Entscheidungsprozessen drinnen, die du vorher überhaupt nicht gehabt hast.\n\nBitte was?\n\n**Eliot Mannoia:** hast eine Studie draus gemacht. \n\n**Manuela Machner:** Ja stimmt. Eigentlich fast, ja. Also zumindest eine Nutzerstudie drüberfahren lassen und dann noch abgeglichen was ist Preis-Leistung und was weiß ich, ja. Stimmt. Und früher hast du halt deinem Gefühl mehr vertraut. Und da bin ich gespannt, wie sich das noch entwickelt, weil ich erlebe auch im Umfeld unglaublich gerade im privaten Bereich, wie Menschen KI heranziehen, um ihre Entscheidungen zu untermauern einerseits Aber auch das Untermauern ist, glaube ich, das, was wir alle immer schon gemacht haben.\n\nAber auch wirklich Entscheidungen abzugeben. Also wirklich zu sagen... Ich mag mich damit ja gar nicht auseinandersetzen Entscheidungen sind ja meistens sehr aufwendig je nachdem, was das für eine ist. Sag du, was ich nehmen soll oder was ich kaufen soll. Und dann...\n\n**Eliot Mannoia:** ganz, ganz wichtig, soll ich zuerst den linken Schuh anziehen oder den rechten Schuh? \n\n**Manuela Machner:** Ja, aber du... Ja, was ziehe ich an? Draußen scheint die Sonne und es hat minus 12 Grad. Fragen wir doch die ChatGPT, was wir anziehen sollen. Also ganz schlimm ist es noch nicht bei mir, aber ich glaube schon in der sozialen Kompetenz, dass diese... Die intuitive Bauchentscheidung, also es kommt sowieso vom Typ an, mein Mann entscheidet nichts bauchintuitiv, also da wird alles als Studie abgearbeitet, also schon vor KI-Systemen aber so dieses intuitive, was bestelle ich oder was nehme ich oder so, wird wie immer schwieriger werden, weil wir immer mehr Faktoren plötzlich zur Entscheidungsfindung heranziehen können und tun.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und weil wir auch über Zwischenmenschliches reden, finde ich das auch im Arbeitskontext spannend. Ich könnte aufstehen zu einer Kollegin gehen, um ihre Meinung bitten, Aber da muss ich aufstehen, da muss ich, weiß ich, dann werde ich mich irgendwie vielleicht bloßstellen, dass ich was nicht weiß. Ich könnte auch einfach ChatGPT fragen, da muss ich erstens nicht aufstehen und keine Gefahr, dass ich mich irgendwie bloßstelle, dass ich irgendwie was vielleicht Dummes frage. Und multipliziere mir das mal auf ein ganzes Unternehmen Und dann eine Prise Homeoffice und andere dynamischen Faktoren dazu, Digitalisierung und Google und alles, was eh schon da ist. Dann haben wir ein Rezept, das weiter dichter und dichter und dichter mit Digitalisierung gefüttert wird, KI oder nicht. Und halt weniger dieses Zwischenmenschliche. Wie das Zement zwischen den Ziegelsteinen. Das Zement zwischen den Ziegelsteinen ist genau dieses, man trifft sich im Flur, man trifft sich in der Küche, man fragt sich kleine Fragen zwischendurch oder für Meinungen und genau so kommt man dann auf die Frage Diese banalen Sachen wie, ja okay, was, dein Mann war mit mir auf der Uni oder ich kenne dich eh von früher vielleicht oder was, du warst auf der gleichen Schule wie ich und es passieren da Sachen, die dann die Beziehungen viel auch mehr stärken und auch insofern Resilienz auch bilden also es hat so viele Nebeneffekte auch, das ist auch sehr wichtig,\n\n**Manuela Machner:** Aber nicht nur... Nicht nur die Beziehung stärken sondern auch, es ist ja so eigentlich absurd. Auf der einen Seite, wir haben eine Effizienzsteigerung natürlich, weil die Zeit die du brauchst, zu Kollegen zu gehen, zu kommunizieren, ihr das Problem zusammen zu erläutern sich auszutauschen ist natürlich viel länger, als wenn du schnell nach einer Lösung suchst und diese findest.\n\nAuf der anderen Seite beginnen wir in Unternehmen das große Thema Kommunikation Content-Hubs oder halt irgendwo Plattformen intern zu lösen wo die ganzen Informationen des Unternehmens ja auch Irgendwo drinnen sind, weil dieser Austausch ja auch nicht mehr passiert. Das heißt, dadurch, dass ich dich frage, weiß der Kollege, ich habe gerade dieses Projekt in Arbeit oder ich habe gerade dieses Problem \n\n**Eliot Mannoia:** Ja. \n\n**Manuela Machner:** dem Projekt.\n\nDas heißt, der Kollege, der vielleicht mit einem anderen, wieder über ein anderes Thema kommuniziert im Team oder in einem anderen Team und dort vielleicht ähnliche Dinge aufpoppt und sagt, ah du übrigens, die Manuela beschäftigt sich gerade mit, schaut euch das zusammen an und gerade in größeren Strukturen Wird das ja immer schwieriger dadurch.\n\nUnd auf der anderen Seite versucht man das jetzt auch wieder technisch zu lösen weil halt diese, ich nenne es jetzt Kaffeehaus-Austausch-Kultur, nicht stattfindet oder überhaupt diese Frage-Kultur nicht mehr stattfindet. Also dieses, geh, frag dich schnell was oder kannst du mir kurz helfen. Weil entweder es kommt dann, ja frag ChatGPT.\n\nAlso das ist ja schon so, dass der Kollege fragt ich was das jetzt auch nicht frag ChatGPT, ist ja gut geht schneller oder halt, wenn es ein internes Tool gibt, frag Copilot oder so und man hat das Interesse ja gar nicht mehr hat, diesen Austausch zu machen, weil man weiß, es geht eh viel schneller, effizienter.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich habe da sogar eh auch einen Beitrag dazu geschrieben, dass man, wenn man das sich gedanklich vorstellt, habe ich zwei Linien. erste Linie von A nach B ist eine ganz gerade Linie Effiziente linie das ist soll darstellen wenn eine maschine ob das jetzt software oder ki ist eine entscheidung trifft von a nach b sehr schnell eine gerade linie effizient und dann darunter eine andere linie das ist ich nenne es die menschliche kurve ja auch von a bis b aber halt nicht eine gerade linie sondern ein bisschen eine kurve linie Und genau in diesen Kurven die halt langsamer sind, vielleicht nicht so effizient aber genau in diesen Kurven passiert vielleicht ein bisschen Teambuilding, ja, vielleicht hat man plötzlich bei diesem einen Punkt ein bisschen einen Konflikt aber dann löst man diesen Konflikt baut dann ein bisschen Konfliktlösungen auf oder Teambuilding oder man fragt eine Kollegin für ihre Meinung oder man schlaft eine Nacht drüber auch wichtig, ja.\n\nMan muss ja nicht, es geht ja nicht nur um andere Menschen fragen, sondern einfach mal ein bisschen zu entschleunigen und sagen, okay, ich schlafe jetzt mal eine Nacht drüber und am nächsten Tag schaut die Sache oft ganz anders aus. Und vielleicht in diesem Prozess in dieser kurvigen Linie von A nach B, überlegt, findet man fest, dass man eigentlich doch nicht nach B möchte, sondern man möchte das Projekt abbrechen oder man möchte ganz woanders hin. Und jetzt stellt euch vor, wenn jede Mitarbeiterin gleich mit dem Handy oder mit einem System, eine Automation oder so, gleich immer von A nach B kommt. Und das ist super für viel Effizienz Also ich habe nichts gegen Automation und ich habe nichts gegen KI-Tools natürlich. Aber man muss sich halt nur überlegen, wo ist eine gerade A nach B Linie super? Und wo sollte man absichtlich vielleicht ein paar langsame Sachen einbauen? Also ich glaube, wir werden in den nächsten Jahren... Alles schnell machen können und alles automatisieren, dass meine These ist, dass wir in ein paar Jahren wieder, genau wie wir jetzt, jetzt entwerfen wir neue Arten um Sachen schneller zu machen, werden wir in der Zukunft neue Arten entwickeln, um Sachen langsamer zu machen.\n\nSagen, okay, wir machen diesen Prozess schnell, aber dann bauen wir eine Pause ein oder eine 24-Stunden-Lücke oder ein Doppelcheck oder du musst einen Kollegen fragen und so auf die Art. Weil sonst wird alles schnell und da geht einiges dann auch verloren. Innovation, Diversität, neue und andere Gedanken, weil wir kennen Menschen.\n\nMenschen sind oft, die wollen es am schnellsten haben und wenn alle nicht gut prompten oder wenn jetzt zum Beispiel alle einfach nur einen Satz geben, so ich brauche eine Strategie bitte oder ich brauche eine Weihnachtskampagne, Dann sind diese Systeme oft sehr probabilistisch und da ist die Abweichung nicht so breit.\n\nAlso wenn 20 Leute fragen nach einer Marketingkampagne, dann wird die eher ähnlich sein, wenn man nicht einen guten Prompt dazu schreibt. Und deswegen, wenn alle für sich alleine Sachen machen und nicht sich austauschen, ist auch da manchmal die Diversität die fehlt. Ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also bin nicht ganz sicher, dass Dass wir Menschen jemals Pausen einbauen wollen, werden. Also zumindest nicht im Business-Kontext. Also ich glaube, dass wir Menschen einfach das Thema dann ausschalten und vielleicht versuchen, Fehler wieder technisch zu lösen und noch effizienter zu werden und Varianten hineinzubringen Ich bin mir nicht sicher, dass...\n\nBin ich gespannt, ob gesellschaftlich das dann so ist, dass wir sagen, ja, die menschliche Meinung ist so viel wichtiger, weil wenn wir davon ausgehen, dass wir bald solche Systeme bald das Wissen des ganzen Universums unter Anführungszeichen unter sich vereinen kann, dann muss man schon sagen, dass unser Kinkerlitzchen-Wissen im Verhältnis noch relativ wenig wert ist.\n\nAlso es wird dann eher so um vielleicht Erfahrungen gehen oder um Human in the Loop, wie es so schön heißt, aber die Frage wird sein, wo wird man Human in the Loop einsetzen an welcher Phase diese Entscheidungsprozesse oder diese Automatisierungen. Es wird natürlich ganz stark davon abhängen welche Art von Arbeiten das natürlich sind.\n\nDas glaube ich schon. Was ich glaube, ein wichtiger Faktor ist, was du vorher gesagt hast, eine soziale Kompetenz. Die wir, wenn das so weitergeht, immer stärker verlieren werden. Aus meiner Sicht ist das Thema Kritikfähigkeit. Also die KI-Systeme sind schon nicht mehr ganz so flauschi-flauschi, wenn man es sich so richtig einstellt, aber trotzdem tun sie alles uns zuliebe und sind einmal grundsätzlich der Meinung, dass wir ihre Götter sind, sage ich jetzt einmal.\n\nZumindest sind sie so ausgerichtet. Und Auch wenn die Leute sagen, ja, das ist mir alles viel zu lieb und nett, wir genießen in Wirklichkeit das. Also wir genießen das schon, dass einmal grundsätzlich unsere Idee super ist und wenn er dann auch uns unterjubelt dass wir das vielleicht doch ändern sollen, aber er sagt ja nie, das ist alles absoluter Scheiß ja.\n\nAlso Punkte, Punkte. Und in der Realität haben wir das in der Interaktion mit Menschen schon. Also da muss man sagen, in der Realität gibt es den, der gegenüber sitzt und sagt, das ist jetzt keine gute Idee. Wenn er es nicht sagt, ich komme aus einer Branche, wo man nicht immer so nett zueinander ist und dann schon sagt, Du bist der Vollkoffer oder aus einer Region, wo man das auch gesagt hat.\n\nUnd ich muss gestehen das als Mensch zu verarbeiten wenn ein anderer Mensch dir sagt, dass du eigentlich ein Blödsinn sagst oder das, wovon du überzeugt bist, aus dessen Sicht halt ein völliger... Also jetzt kann ich die ganzen Worte nicht verwenden, du würdest das nicht verstehen und das darf man nicht öffentlich sagen.\n\nAber wie auch immer, wenn man mit solchen Dingen konfrontiert ist, dann ist das nicht angenehm überhaupt nicht, das muss man ganz ehrlich sagen, aber man wächst natürlich daran und man lernt schon auch kennen, wie geht man mit Kritik um. Und ich muss schon sagen, wenn ich mich selbst beobachte, meine Kritikfähigkeit sage ich jetzt vor drei Jahren in einer Geschäftsführerposition, wo ich mich tagtäglich anhören habe müssen, dass irgendwas, was ich mache, natürlich nicht in Ordnung ist, weil du immer viele Stakeholder hast und viele, allen recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann, wie es so schön heißt, da warst du das schon sehr gewohnt und Du hast dann Methodiken entwickelt, wie du Kritik auseinanderfädelst, wie du sie herunterbrichst auf echte Kritik oder auf menschliche.\n\nJemand steht dir nicht zu Gesicht oder er will für sich was bewirken und für seinen Vorteil was machen und deswegen kritisiert er deine Vorgehensweise. Das lernst du. Wenn es aber ständig Systeme dir sagen, wie super du bist und ich muss schon sagen, ich merke heute schon, dass ich mir heute, wo Kritik mir viel seltener begegnet als vorher, dass ich mir heute viel mehr Gedanken zum Thema Kritik mache und wieder am Anfang ein bisschen stehe von dieser Kritikfähigkeit, sage ich.\n\nAlso wieder dieses, mich viel mehr darüber nachdenken Hätte ich was anderes machen können, hat er recht und es wieder viel näher kommen lassen, weil ich es einfach selten erlebe Und wenn du jetzt viel mit solchen Systemen arbeitest, die ja eher dich hochloben oder dir zumindest das Gefühl geben, sehr supportive zu sein, ist die Frage, wie gut kann man dann noch damit umgehen.\n\nDie Frage ist, wie weit braucht man es in der Zukunft noch. Man muss ja nicht wirklich, so wie es in meinem Fall war, permanent damit konfrontiert sein. Aber ich denke, eine gute Kritikfähigkeit ist schon wichtig. Weil man dann lernt Dinge zu differenzieren. Und bei den Kindern und Jugendlichen wird das noch ein ganz großer Faktor sein aus meiner Sicht.\n\nAlso wie lernen sie Kritikfähigkeit kennen in der Bildung? Und ich habe das Gefühl, dass im Schulwesen Kritikfähigkeit jetzt auch nicht mehr so, früher hat uns der Lehrer sagen können, was er wollen hat und wir sind, daheim hat es noch geheißen ja recht wird er haben Also ich glaube, das ist auch auf der Ebene sehr stark verloren gegangen und wenn du dann auch nicht mehr mit Freunden interagierst und streitest und versöhnst und so weiter, glaube ich, ist das eine ganz gefährliche Geschichte.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\nauf jeden Fall. Ich sehe das auch so wie... unterschiedlich je nach Alter und Persönlichkeiten. Ich sehe das visuell so wie diese Spinnendiagramme wo vielleicht manche Menschen, die sehr gerne ehrgeizig sind und optimieren, dass sie vielleicht das Transkript von einem Teams-Call zum Beispiel vielleicht immer dann fragen werden. Wie bin ich rübergekommen, wie hätte ich besser sein können und so weiter. Also ich kann mir auch vorstellen, dass für manche Menschen sie vielleicht zu viel Kritik und ständig an sich arbeiten. Wie gesagt, alles in einem\n\n**Manuela Machner:** Mh.\n\n**Eliot Mannoia:** natürlich auch vorteilhaft. Also ich sehe da auch Möglichkeiten, an sich zu arbeiten. Aber ich gebe dir recht, dass die Risiken auf jeden Fall sehr, sehr groß sind, besonders für die Jugend und nicht nur für eigentliche Kritik. würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, dass abgesehen von der Kritik wenn es um normale menschlichen Reibungen geht wie Du unterbrichst mich, du hörst mir nicht zu und was, ich muss jetzt eine Stunde dir zuhören und dann hörst du mir eine Stunde zu?\n\nIch kann doch drei Stunden mit der KI nur reden. Warum soll ich jetzt auch zuhören? Das ist ja auch anstrengend. auch so bei ganz kleinen sozialen Fähigkeiten, also kleine unter Anführungszeichen, das ist natürlich verdammt wichtig, aber ich glaube, es muss nicht mal zu den groben... Kritikangelegenheiten kommen, sondern es kann schon bei den kleinen menschlichen Sachen sein, wo bei der KI muss ich nicht Danke sagen, da muss ich nicht zuhören. Kann einfach machen. Und wenn mir dann noch die Roboter dazukommen, das ist jetzt auch in den nächsten Jahren bald kommen, also ein humanieder Roboter mit KI, sprich eine Person, die mir nicht nur zuhört, nicht unterbricht, sondern auch die Tür aufhält und für mich alles rauftragt, dann sind die menschlichen Beziehungen plötzlich schon sehr anstrengend im Vergleich.\n\nAlso du hältst mir nicht die Tür auf, du tragst meine Sachen nicht drauf. Du willst dass ich dir auch zuhöre. Also ich glaube, da auch bei den Kleinigkeiten schon. Also das wird sich sehr stark auswirken besonders für Personen, wo die Eltern vielleicht viel arbeiten und die Kinder sehr viel allein sind. Da wird es spannend sein, was für KI-Programme es geben wird für Kindererziehung. Vielleicht gibt es dann eigene Resilienz-KIs, die dann\n\n**Manuela Machner:** ist Gibt es schon Spielzeug, das dann interagiert mit Kindern und kommuniziert und den Freund ersetzen kann oder soll oder wie auch immer? Weil man muss ja auch sagen, das Händeln von Kinderbeziehungen ist heute auch ganz was anderes. Früher ist man rausgegangen in den Hof, hat beim Nachbarkind geklingelt, darfst du rausgehen.\n\nDas können sich viele Junge gar nicht mehr vorstellen, da haben die Eltern schon telefonisch ausgemacht. Also meine Töchtergeneration war das schon so. Da ist nichts mit Klingeln gewesen, da habe ich schon angerufen. Und jetzt ist sowieso nur mehr auf Terminvereinbarung sozusagen. Und wenn das dann so kompliziert wird, ist natürlich ein Spielgefährte der vielleicht sogar noch bei Einzelkindern wo kein Geschwisterkind da ist, ein Spielgefährte, das permanent für mich da ist, eine spannende Sache.\n\nWas ich auch ganz wichtig finde, ist, das, was wir verlernen, Aus meiner Sicht ist auch dieses, das Lesen des Gegenübers. Also wenn man jemandem begegnet dann hat man einen Eindruck, wenn man eine E-Mail bekommt, hat man vielleicht eine mehr oder weniger. Also ich bin auch nicht so diese Hypersensible, also ich bin nicht immer die wenn jemand mir was fragt dann antworte ich und interpretiere nicht gleich, dass der eine zweite Ebene der Kommunikation da gleich mitschwingen lässt.\n\nAber... Aber meistens ist es ja so, du mehrere Ebenen der Kommunikation hast. Wenn du nur mehr gewohnt bist, die KI schreibt dir halt das, was du hören willst oder das, was du fragst oder antwortest, und umso mehr du mit dem KI-System eine Antwort kommunizierst, wirst du dir umso weniger Gedanken darüber machen, wäre vielleicht dahinter etwas anderes gemeint.\n\nJa, genau.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Menschen haben die zweite Ebene der Kommunikation sehr oft, wenn sie sich nicht trauen oder vom Typ her halt nicht so offen sind oder sie möchten nicht offen kritisieren, aber eigentlich, das liebe Wort eigentlich, ja doch. Und wenn wir jetzt hergehen, auch in der Kommunikation gerade in der schriftlichen Kommunikation, Automatisierungen können aus den E-Mails beantworten ist ein super effizientes Tool, finde ich super, finde ich praktisch Aber die Frage ist, ob wir dann viel verloren gehen.\n\nAlso da, wo wir, wenn der Gast uns geschrieben hätte oder geschrieben hätte, eigentlich war das Frühstück super, dann klingelt normalerweise schon die Alarmglocke. Weil wenn es eigentlich super war, dann war irgendwas hat nicht gepasst. Und dann fragst du nach und ja.\n\n**Eliot Mannoia:** auf jeden Fall sehr wichtig, Aber da kann auch die KI wieder herum helfen, weil mit kulturellen Unterschieden, das hätten wir vielleicht auch vorher mit ohne KI nicht gewusst. Weil diese zwischenkulturelle Kommunikation ist auch etwas, was ich unterrichte und das ist zum Beispiel in England, haben sie dieses berühmte Sandwich, wo zuerst die gute Nachricht kommt, dann kommt das eigentliche Feedback und dann wieder was Nettes, also so auf die Art, dein Hotel war super, leider war uns das und das und das nicht so passend aber trotzdem vielen Dank für die Gastfreundschaft und danke Und Engländer wissen, dass das Erste und das Letzte eigentlich ein bisschen zu vergessen ist.\n\nEs geht eigentlich um das Mittlere. Und Österreicher oder Deutsche sind dann immer so, die waren eh zufrieden passt. Und andersrum sind wir dann vielleicht\n\n**Manuela Machner:** zu direkt\n\n**Eliot Mannoia:** Und die glauben, boah, die waren überhaupt nicht zufrieden wenn wir nach England gehen. Dabei hat eh alles gepasst Wir waren halt nur mit der einen Sache nicht zufrieden und\n\n**Manuela Machner:** kommunizieren das Gute nicht, sondern nur das, was... Das ist ein stimmt schon. ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Helfen, vielleicht so, hey, das\n\nhat \n\n**Manuela Machner:** Ja, das\n\n**Eliot Mannoia:** was könnte das für uns bedeuten oder was möchte, weil die Japaner sind ja sehr bekannt dafür, dass\n\n**Manuela Machner:** höflich. \n\n**Eliot Mannoia:** Braucht und sehr viel zwischen den Zeilen, ja\n\n**Manuela Machner:** Zu lesen ja. Also ich denke, bei kulturellen Geschichten wird es definitiv so sein, aber ich glaube, dass trotzdem einfach Wissen verloren geht, weil man es im Mündlichen nicht mehr richtig macht, richtig zuhört\n\n**Eliot Mannoia:** Ja du hast auf jeden Fall recht.\n\n**Manuela Machner:** Und eben schriftlich einfach die Sachen dann nur mehr reduzieren auf das, was tatsächlich dort steht.\n\nUnd das wird dann natürlich auch spannend werden, ob wir noch dann in der Lage sind, wenn wir es nämlich nicht mehr tun, wir haben ja die Übungen nicht mehr. Also ich glaube, das hängt ja immer davon ab, wie gut wir Menschen lesen können. Einerseits natürlich Interesse es zu tun und das Zweite ist aber auch, dass wir die Übung brauchen, wenn wir öfter solche Situationen haben, Dann werden wir die Übung mehr haben dahingehend Und ich glaube, dass da vieles einfach verloren geht, was sehr stark mit menschlicher Interaktion zu tun hat, weil die menschliche Interaktion oft nicht mehr in dem Ausmaß notwendig ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja und das, also ich habe ja viel recherchiert jetzt auch für mein Buch, das hoffentlich dieses Jahr rauskommt und meines Erachtens die Wurzel von diesem wirklichen Problem ist ja nicht nur die KI, weil es gibt ja schon Technologie und Digitalisierung und andere Dynamiken. Die damit auch zu tun haben, zum Beispiel auch, ich habe es schon ein paar Mal erwähnt Urbanization, also dass wir von den Dörfern in die Städte ziehen zum Beispiel, was mehr Individualism fördert.\n\nUnd für mich ist wirklich einer der Wurzelprobleme dass wir einander nicht mehr brauchen. Dass wir es geschafft haben mit Technologie Unabhängig zu sein mit einem eigenen kühlschrank mit einer heizung mit strom und licht und mit netflix also ich muss nicht zum gasthaus gehen für entertainment ich kann zu hause alleine netflix schauen ich habe musik pornografie ist auch ein thema er für männer aber es ist ein thema für junge männer also es passiert so viel auf knopfdruck dass wir einander nicht mehr brauchen und und Weil wenn wir uns brauchen würden, dann würden wir auch mit KI miteinander agieren wenn wir uns brauchen müssten.\n\nAlso wenn ich was von dir brauche ob das jetzt ein Schmied ist für Werkzeug oder ein Bauer oder ein Bäcker, dann müsste ich mit dir agieren. Aber weil wir uns nicht mehr brauchen, müssen wir in diesem neuen Zeitalter agieren Und finden, wie wir uns wollen. Also wir brauchen uns nicht mehr, aber wie können wir einen Weg finden, dass wir uns eigentlich wollen. Und das ist, glaube\n\n**Manuela Machner:** Ich habe den Vorteil dass ich aus der Branche komme, wo man Menschen meistens will. Also ich komme ja eigentlich aus dem Tourismus und bin ja spezialisiert auf Und das unterscheidet uns, glaube ich, zu vielen Branchen, dass man beim Tourismus sehr oft noch, außer man macht das Self-Check-in-Hotel und fährt eine Nacht nach Wien, weil man Musical geht oder was, aber sonst hat man schon sehr oft noch im Urlaub oder in der Freizeit das Bedürfnis zur Interaktion.\n\nAlso noch echte Menschen zu erleben, am Bauernhof noch echt zu erleben, wie gearbeitet wird, im Hotel eine nette Rezeptionistin zu haben, die einen den Wanderweg erklärt obwohl man das App hat und einer. Nach der Web gehen wird, aber dass sie einem den Spezialtipp gibt, der halt nicht im Netz steht. Also dass jemand, der mir das Essen Genau, ich glaube, dass das einfach die Branche an sich noch ist, auch wenn sie immer stärker digitalisiert, aber auch wenn diese Robby herumfahren, also es fahren ja diese Tablett-fahrenden Roboter durch schon inzwischen relativ viele Gastronomien, dass die aber meistens dafür genutzt werden, eben den Teller hinaufzustellen und herunterzustellen, aber trotzdem die Kellnerin kommt und sagt, ja und heute ist es die Tagesempfehlung und dieses und jenes.\n\nIch glaube, dass wir gerade in Wirklichkeit danach lechzen, Das zu haben und bei unserer Branche das auch noch so stark ist, dass man sagt, ich will das auch haben. Also ich fordere das irgendwo auch noch ein, weil wir Menschen sind ja in Wirklichkeit soziale Wesen, das muss man jetzt schon sagen. Und auch wenn die Technik um uns oft das Gefühl gibt, dass wir es nicht brauchen.\n\nWobei was ich total spannend gefunden habe, ist im Vorgespräch Nicht brauchen, was du gesagt hast, was Elon Musk der Meinung war in Richtung Bildung, weil das ist natürlich schon eine brutale Ansicht\n\n**Eliot Mannoia:** Er hat gemeint in Bezug auf Bildung Können die kinder das von zu hause machen mit dem smartphone also sie brauchen ja nicht nur hingehen er meint dass die bildung eigentlich nur da sein wird für soziale also dass wir eigentlich nur auf universität oder so weitergehen weil für das soziale eigentlich bei bildung können wir zu hause jeder alleine bekommen also es gibt schon sehr starke individualisten die dann\n\n**Manuela Machner:** Also wir haben gelacht im Vorfeld. Soziale Kompetenz und Elon Musk glauben wir jetzt beide nicht, dass das so das Kompatible ist. Aber das ist schon auch ein spannender Aspekt dass die Bildungsstätten ja eigentlich sehr stark nicht nur der Ort der Wissensvermittlung ist, weil man muss schon sagen, mit all diesen Lern-Apps und Programmen und so weiter können Kinder sehr effizient sehr schnell arbeiten Dinge erlernen, da geht wirklich schon relativ viel, sehr schnell, sehr spielerisch, sehr pädagogisch wertvoll, also gar nicht, dass man sagt, das ist nicht gescheit, aber die Schule als Treffpunkt oder der Kindergarten als Treffpunkt, auf das sich aufeinander einstellen, streiten sich wieder versöhnen, eben diese ganzen sozialen Kompetenzen zu erlernen ist einfach absolut wichtig, auch fürs weitere Leben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ich habe ein Nachbarkind, das war so lieb das hat mir jetzt erklärt, ihre beste Freundin und sie, also sie haben Migrationshintergrund und spricht aber perfekt Deutsch, und hat dann so gesagt, ja, wir sagen dann immer, alles gut. Also wenn wir streiten und danach sagen wir immer alles gut und dann ist der Streit vorbei.\n\nJa, und... Allein, dass du sowas entwickelst, dass du ein Codewort, sie hat gesagt, wir haben ein Codewort, wir sagen alles gut und dann ist der Streit vorbei. Allein sowas zu entwickeln, dass du dir einen Weg suchst, wie kannst du mit Konflikt umgehen und mit Versöhnung wieder, ist einfach sowas von wertvoll auch für die Zukunft im Leben.\n\nWenn du einmal mit deinem Partner einen Konflikt hast, dass du dann einen Weg findest, wieder zusammenleben zu können oder halt das aussprechen zu können. Also, ich denke, das war\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr stark das ist Social Emotional Learning, also SEL ist\n\n**Manuela Machner:** schön.\n\n**Eliot Mannoia:** und mehr\n\n**Manuela Machner:** in mehr Schulen\n\n**Eliot Mannoia:** Also wirklich Social Emotional Learning, dass man schon im Kindergarten anfängt zu sagen, ah, was du gerade spürst, das ist Wut. dass man auch beschreiben kann, wie es einem geht und dass man auch da diese emotional Intelligenz und soziale Fähigkeiten Mehr stärkt.\n\nAlso das passiert Gott sei Dank mehr, noch nicht genug, noch nicht auf allen Schulen. Aber ja, auch in diesem Podcast, wo der Elon Musk war, Moonshots Podcast, auch ein wirklich top Podcast, die sind selber, die waren auf MIT und der eine unterrichtet auf MIT und Harvard und die sagen, dass die Unis Auch bei den Top, also die reden über MIT und sagen, das Curriculum kann nicht mithalten und es gibt eine Umfrage die sie schon seit 20, 30 Jahren machen auf MIT, wo sie fragen, möchtest du ein Gründer oder ein Entrepreneur werden?\n\nUnd das war vor 20, 30 Jahren vielleicht 10%. Ja, alle wollten eher arbeiten bei den großen Firmen, ja, und jetzt angeblich ist es schon 80, 90 Prozent, dass alle selbstständig sein wollen und viele verlassen, also viele, aber es verlassen auch in dieser Blase in diesen Top-Unis, verlassen auch manche und gründen, weil es passiert alles gerade so schnell, dass wenn du irgendwas mit KI oder Robotics machen möchtest und du wartest vier Jahre, hast du den Zug verpasst Und ich finde das schon ein bisschen extrem, aber ich finde, in der Richtung Bildung sollte man sich auch sehr stark mit diesen sozialen Fähigkeiten beschäftigen.\n\nSchon das Grundwissen ist schon wichtig, also schon Mathe Physik Geschichte, ganz Geschichte sehr wichtig, dass es sich nicht wiederholt, aber vielleicht einen stärkeren Fokus auf diese sozialen Fähigkeiten\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, das wird einfach die Zukunft sein, diese sozialen Fähigkeiten nicht zu verlieren. Und das Gefährliche sehe ich darin ja in Wirklichkeit, dass das schleichend passiert. Also, so wie ich selber gesagt habe, ich traue mir selber nicht einmal zu ein Billet zu schreiben, weil ich mir überlege, ginge es besser oder anders.\n\nUnd ich denke, dass das immer stärker kommen wird, umso mehr wir interagieren mit solchen Systemen und deswegen auch dieses Bewusstsein einfach da sein muss, dass wir an unseren sozialen Fähigkeiten bewusst arbeiten müssen. Weil es einfach so schnell und einfach und unproblematisch ist, mit KI-Systemen zu agieren im Verhältnis jetzt zu echten Menschen.\n\nUnd wir diese Fähigkeiten nicht verlernen dürfen, weil wir einfach soziale Wesen sind und das gesellschaftliche Leben irgendwann alles keinen Sinn macht, wenn wir das nicht mehr tun Schaffen sage ich jetzt. Und diese schleichende Veränderung ist, glaube ich, das, was so schnell die Entwicklung ist. Aber ich glaube, diese Veränderungen die schleichen sich einfach so ein, weil man sie ja gar nicht bewusst macht.\n\nAlso es hat keiner bewusst vor fünf Jahren gesagt, ich werde in Zukunft in der Früh das Erste, was ich mache, auf ein Handy schauen und schauen, wie das Wetter heute wird, statt aus dem Fenster zu schauen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** werde bewusst mich am Tisch setzen mit Meiner Familie und am Handy irgendwas nachschauen, das waren ja alles keine Entscheidungen von Menschen, sondern das hat sich einfach eingeschlichen, weil es einfach praktisch war, weil es abwechslungsreicher war und wenn es uns nicht einmal bewusst ist, dass diese Dinge passieren, dann ist halt die Gefahr sehr groß, dass es uns dominiert.\n\nUnd es sollte doch von all den Systemen so sein, dass wir Menschen die Systeme bitte dominieren und nicht wir von innen dominiert werden und sozusagen unsere Fähigkeiten dadurch verlieren sondern wir sollten unsere Fähigkeiten stärken aber nicht uns zurücklehnen und uns auf die Fähigkeit der KI verlassen und sagen, naja.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ich glaube, du hast\n\n**Manuela Machner:** könnte ja auch, aber...\n\n**Eliot Mannoia:** Und ich glaube, es ist auch schleichend und aus diesen vielen Teilen Also ich glaube, wir haben leider dieses Zukunftsbild, wenn wir an etwas Negatives denken, dann ist es oft dieser Terminator, dass es ein Wesen geben wird, das uns irgendwie Schaden anrichtet und nicht, genau wie du gesagt hast, Das Handy, wo wir auf das Wetter schauen, statt aus dem Fenster zu schauen.\n\nOder ich habe auch eine Freundin gefragt, wie sie geschlafen hat vor ein paar Monaten und sie hat, ohne zu zögern auf die Uhr geschaut auf ihr Smart und gesagt, 98% Recovery. Also anstatt ihr Gefühl hat sie auf die Metrics von der Smart-Uhr wie viel Recovery ihre Schlafuhr gesagt hat. Und ich glaube, es sind diese kleinen Teile, dieser elektrische Toaster vielleicht oder Netflix, wie ich vorher gesagt habe, der Kühlschrank es sind diese ganzen Teile, die es uns ermöglicht, selbstständig und vielleicht einsam zu sein. hast es ja auch vorher im Vorgespräch erwähnt, die Cheryl Turkle mit Alone Together, die auch da sehr viel recherchiert. Dass wir einfach allein zusammen sind. Also wir sind vielleicht mit Online-Dating und Social Media connected mit allen, auch mit Leuten in Australien oder wo auch immer, aber sitzen vielleicht allein zu Hause.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ganz wichtiger Faktor. Und umso mehr wir die soziale Kompetenz verlieren umso schwieriger wird es ja auch zu sagen, ich rufe jetzt schnell meine Freundin an und klingel bei ihr oder komm vorbei oder interagiere einfach so, sondern... Wir nehmen uns dann oft diese Zeit gar nicht mehr und irgendwann verlernen wir vielleicht auch diese Fähigkeiten, es zu tun, außerhalb irgendeines Muss-Kontextes\n\nGut ich glaube, wir haben einmal ein bisschen einen Überblick gemacht. Das Thema ist ja wirklich spannend. Es ist spannend, was wir da alles verlieren können, wenn wir nicht darauf achten von unseren Fähigkeiten unseren sozialen Kompetenzen. Das Spannende ist ja dass KI-Systeme sehr gut auch soziale Kompetenz imitiert, also nachmacht.\n\nEs ist ja nicht so für diejenigen unter euch, die wenig mit KI-Systemen kommunizieren, die sich denken wovon reden die überhaupt der Computer da? Der hat ja keine soziale Kompetenz Ich würde ja nie mit dem Computer reden, dann habt ihr noch wenig Anknüpfungspunkte daran. Dann ist es auch gut so, bleibt dabei, wenn ihr im beruflichen Kontext viel kommuniziert.\n\nJa, zum Beispiel, die suchen eh immer Leute.\n\n**Eliot Mannoia:** Es ist\n\n**Manuela Machner:** Nein, aber ja, absolut. Also einfach nutzt die Möglichkeit mit Menschen.\n\n**Eliot Mannoia:** tanzt ja sehr gerne Manuela also Tanzen ist super, Musik, gemeinsam zu einem\n\n**Manuela Machner:** Aber das Wichtige ist gemeinsam. Ich brauche zum Tanzen ja auch keine Menschen mehr. Also das muss man jetzt auch sagen. Also ich habe meine Spiele, den Tanz und die KI-Systeme erkennt ob ich mich richtig bewege und sagt mir, wie viel Prozent ich vom Tanz richtig Bewegung gemacht habe. Und das ist viel lustig Das ist ja spielerisch, ist cool.\n\nUnd ich brauche aber keine Interaktion mehr. Also ich brauche in Wirklichkeit, so wie du vorher gesagt hast, ich brauche eigentlich, früher hast du gesagt, du müsstest in die Disco gehen, jetzt gibt es ja gar keine mehr. Und die heißen immer so, oder du gehst in einen Club oder was auch immer. Oder du hast einen Partner gebraucht der noch dazu tanzen wollen soll.\n\nUnd jetzt machst du es halt zu Hause mit dem Computer Ja Oder mit dem Bildschirm. Bis da brauchst du es nicht mehr. Also eigentlich eine ursoziale Geschichte. Von den Urstämmen den Tanz hernimmst. Da ist es eigentlich um Balz gegangen und um viele Dinge. Also... Ja, also bitte erhaltet euch eure sozialen Kompetenzen, macht es euch bewusst, vor allem beobachtet es euch auch selbst.\n\nEs würde uns interessieren ob ihr das Gefühl habt, dass sich eure soziale Kompetenz, wenn ihr viele KI-Systeme nutzt oder überhaupt mit KI interagiert, verändert hat. Ob ihr das Gefühl habt, verbessert, verändert, anders geworden. Es geht ja gar nicht um die Bewertung eigentlich, sondern einfach zu sehen dass sich was tut.\n\nUnd gebt uns Feedbacks, würde uns echt interessieren oder auch, wenn ihr irgendein anderes Thema zum Thema KI gerne von uns hören möchtet. Wir freuen uns auf die nächste Folge von Mind/Machine. Macht's gut. Ciao.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao!","faqs":{"heading":"FAQ: KI im Recruiting","items":[{"question":"Wie verändert KI unsere Entscheidungsfindung?","answer":"KI ermöglicht es, eine Vielzahl von Informationen und Bewertungen in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, die früher nicht verfügbar waren. Dies kann das Vertrauen in die eigene intuitive Bauchentscheidung mindern und zu einer stärkeren Abhängigkeit von Systemen führen.","speaker":""},{"question":"Welche Auswirkungen hat KI auf die Kritikfähigkeit?","answer":"KI-Systeme sind oft darauf ausgelegt, unterstützend und positiv zu sein, was dazu führen kann, dass Menschen seltener mit direkter Kritik konfrontiert werden. Dies kann die Fähigkeit, mit konstruktiver Kritik umzugehen und daraus zu lernen, schwächen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum ist der soziale Austausch im Arbeitsumfeld wichtig?","answer":"Der soziale Austausch im Arbeitsumfeld, etwa im Flur oder in der Küche, fördert Teambuilding, Konfliktlösung und den informellen Wissensaustausch. KI kann diese Interaktionen reduzieren, was zu einem Verlust an Diversität und Innovation führen kann.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie können wir der Dominanz von KI entgegenwirken?","answer":"Es ist wichtig, sich der schleichenden Veränderungen durch KI bewusst zu sein und bewusst an sozialen Fähigkeiten zu arbeiten. Wir sollten die Systeme dominieren und nicht von ihnen dominiert werden, um unsere menschlichen Kompetenzen zu stärken.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Rolle spielt Bildung bei der Stärkung sozialer Kompetenzen?","answer":"Bildungsstätten sind nicht nur Orte der Wissensvermittlung, sondern auch wichtige Treffpunkte, um soziale Kompetenzen wie Konfliktlösung, Empathie und das Aufeinander-Einstellen zu erlernen. Ein stärkerer Fokus auf diese Fähigkeiten ist in der Zukunft entscheidend.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Verlernen wir das Lesen des Gegenübers durch KI?","answer":"Wenn wir nur noch gewohnt sind, dass KI uns das sagt, was wir hören wollen, verlernen wir, die zweite Ebene der Kommunikation bei Menschen zu erkennen. 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Folge von Mind/Machine: Manuela Machner und Eliot Mannoia blicken zurück auf die beliebtesten Momente und Erkenntnisse aus 100 Episoden.","key_questions":["Wie verändert KI die menschliche Interaktion?","Welche Rolle spielt Datenschutz in der KI-Entwicklung?","Wie kann KI den Büroalltag effizienter gestalten?","Wie lässt sich KI sinnvoll im Tourismus einsetzen?"],"transcript":"# Folge 100: Mind/Machine Jubiläum\n\n**Speaker:** Hundert Male\n\nMind / Machine Ihr\n\nseid da, \n\n**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zur hundertsten Folge von Mind/Machine. \n\nMind/Machine. /\n\n**Eliot Mannoia:** Machine.\n\n**Manuela Machner:** Mind/Machine. \n\n**Eliot Mannoia:** Mind/Machine.\n\nSuper aufregend. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe\n\n**Manuela Machner:** Manuela Machner, ich bin Beraterin für KI und Tourismus und heute haben wir was zu feiern und wir haben uns überlegt was wäre spannend bei der 100. Folge zu machen . Haben uns angeschaut was waren eure beliebtesten Folgen unserer, ja, zweijährige Reise, die wir gemeinsam schon miteinander verbracht haben und haben euch die besten ausschnitte eurer Lieblingsfolgen zusammengeschnitten. eurer Lieblingsfolgen zusammengeschnitten. Viel Spaß taucht ein in die Welt der Ki ........\n\n**Elizabeth:** Folge 1. Sprengt KI Grenzen?\n\nAlso Menschen haben In der Interaktion mit anderen Menschen das Thema, dass sie halt auch anecken, dass man nicht der gleichen Meinung ist, dass man sich austauscht, diskutiert, während die KI zumindest durch Anwendungen, wie es halt auch ChatGPT sind und so, dir helfen möchte, was ja total nett ist, aber ich weiß nicht, hast du schon mal versucht, mit ChatGPT eine kontroverselle Argumentation zu führen?\n\nJa, Das ist schon schwierig, weil wenn er dann sagt, ja, eigentlich, du hast eh Recht und eigentlich will ich gar nicht, dass er mir Recht gibt, sondern mir widerspricht oder so, dann musst du ihm vorher sagen, widersprich mir und dann widerspricht er mir die ganze Zeit. Also du hast natürlich diese Interaktion überhaupt nicht wie mit einem realen Menschen, aber es ist natürlich viel einfacher.\n\n**Elizabeth:** Folge 2. KI und Innovation\n\nin Wirklichkeit kann man sagen, ist ChatGPT schon wirklich ein Game Changer Vor allem was ich so faszinierend finde, wenn du irgendwelche Verträge oder PDFs hast. Ich mache das inzwischen so. Lizenzverträge zum Beispiel von Tools oder wenn ich jetzt aber einen Versicherungsvertrag erneut gekriegt kriege, gefühlt 100 Seiten.\n\nUnd wir alle wissen, dass wir das nicht durchlesen. Und ich werfe das rein, also lade es hoch und sage, bitte fasse mir das zusammen. Bei den internationalen Lizenzen sag ich noch dazu in Deutsch, da Deutsch für mich dann doch klarer ist und schaue mir die Kernpunkte an und das Tolle ist, ich kann dann auch Nachfragen stellen.\n\n**Elizabeth:** Folge 39. KI und Future Jobs\n\ndas ist ja auch so eine spannende Geschichte, weil es wird sicher diese Naturverbundenheit, diese Bodenständigkeitsthematiken, diese abseits von Technik Ja, werden sicher Bedürfnisse sein und da verstärkt werden, die wir schon haben, mit denen wir uns vielleicht viel weniger auseinandersetzen. Also ich glaube, dass man da vielleicht auch Berufsfelder finden wird, oder sich stärken werden, die eigentlich gar nicht technisch sind.\n\nAlso man muss glaube ich, nicht alles immer in der Technik sehen.\n\n**Elizabeth:** Folge 41. KI im Büroalltag.\n\nich sitze da drei Minuten und tippe die erste Seite ab von 30 Seiten, ja und irgendwann scheitere ich an irgendeinem chemischen Begriff oder, ja und denke mir, ach, so ein Schrott während ich das denke, denke ich mir Nein ich bin so dämlich.\n\nErnsthaft Ich tippe das? Dann habe ich genau das dann natürlich gemacht und habe dann aus diesem Prospekt das abfotografiert und das transkribieren lassen. Habe das dann innerhalb von fünf Minuten, die 30 Seiten gehabt. Richtig getippt ja. Also auch die ganzen chemischen Fachbegriffe. Und da sieht man, man muss es ja auch verinnerlichen.\n\nDas muss man auch sagen. Jetzt mache ich so viel damit und mir passiert das nur, dass ich arbeite So mache, wie ich es immer gemacht habe. Das ist, glaube ich, das größte Thema. Dass man oft gar nicht bewusst ist, dass mir in dem Moment irgendein KI-System überhaupt helfen kann.\n\n**Elizabeth:** Folge 42. KI Forschung und Bewusstseinsschaffung für alle.\n\nJetzt ist das Thema, wir wollen Google und Meta unsere Datenschutzwerte auftragen, weil die letzten 20 Jahre hat Europa wahnsinnig gut über Datenschutz gesprochen.\n\nDas Problem ist aber, ganz am Ende des Tages hat Google und Meta so eine Übermacht, dass wir uns eigentlich deren Werte fast aufdrücken lassen müssen. Oder auch einfach, um wettbewerbsfähig zu sein, einfach beide Augen zudrücken müssen, weil wir halt deren Systeme benötigen und brauchen. Und das würde ich mir manchmal wünschen, dass das mit der KI nicht mehr in dem Ausmaß besteht.\n\nIch glaube, wir werden trotzdem in diese Abhängigkeit ein bisschen reinlaufen, weil einfach die großen Player jetzt woanders sitzen. Aber ich glaube, wenn wir hier ein bisschen risikobereiter wären, Auch wirklich ein bisschen fortschrittlicher werden und da rede ich gar nicht auch zum Beispiel davon, nur Startups mit Geld auszustatten, aber auch wirklich einfach neuartige Ideen sei es von Forschungsinstituten, sei es von firmeninternen Personen, die Ideen haben oder sei es von Startups, dass das Unternehmen und auch die Führungsebenen in den Unternehmen sich einfach mehr und mehr entscheiden würden, da ein bisschen Risiko zu gehen, um einfach ein bisschen schneller zu sein, weil ich glaube, Nur dann schaffen wir es auch irgendwie als Europa unsere Werte in die Welt zu tragen.\n\n**Elizabeth:** Folge 49. Digitaler Detox. Mit und ohne KI.\n\nAlso wenn man 25 Minuten in der Konzentrationsphase zu kommen und wir schauen so oft aufs Handy und E-Mail, das ist auch wieder ein Zeichen dafür, dass wir bei Digital Detox geht es ja nicht nur darum, jetzt zwei Wochen nichts zu machen, sondern dass wir das auch im Tages Im Alltag einbauen. Also so gesagt, der Mikro-Detox, dass man das auch abgrenzt während dem Tag, dass man sagt, okay, jetzt esse ich eine Stunde Mittagessen und ich schaue auf.\n\nAlso das ist auch wahnsinnig wichtig und gesund, dass man auch während dem Alltag und nicht nur zwei Wochen im Jahr oder vier Wochen im Jahr ein Detox macht, sondern dass man das schon Es ist ein Überstimuli Wir haben nicht nur E-Mails, viele bekommen auch auf Teams Nachrichten dann auf WhatsApp, also Kunden schreiben ja auch auf WhatsApp, dann LinkedIn, also es ist... unglaublich\n\n**Elizabeth:** Folge 50. Welche KI Tools nutzt du?\n\nWir haben Perplexity besprochen, was Quellen angibt, also super für Recherche. Es ist wie, man kann sich vorstellen, wie ChatGPT, aber mit Quellen. Dann gibt es verschiedene Sprachmodellen von Google Gemini, Microsoft Co-Pilot, Anthropic Cloud und dann auch das ChatGPT, das Gängige. Also Cloud und ChatGPT' ist was wir zwei häufig nutzen.\n\nUnd die besten Erfahrungen haben. Ja, genau, die besten Erfahrungen damit haben. Manuela ist sehr stark unterwegs auch auf Bildgeneration, da nutzt sie Flux. Vom Schwarzwald also Black Forest aus Deutschland und dann MidJourney. Und Leonardo ist gut, weil es kostenlos ist, also wenn ihr anfangen wollt, könnt ihr mit leonardo.ai mal loslegen.\n\nUnd dann mit Übersetzen gibt es DeepL oder nutzt einfach ein Sprachmodell zum Übersetzen, da gibt es viel mehr Kontext hat die Manuela Erfahrung gemacht und mehr empathisch Und ja, das war gefühlt jetzt eigentlich nur 10% von allen Tools, die es gibt. Nein, es ist sicher eine Promille von allen Tools, die es gibt.\n\n**Manuela Machner:** Aber ich glaube, also Tools, vielleicht schreibe ich unten, wenn ich dann Zeit habe, wenn man den Podcast auf Spotify oder YouTube stellt, einmal eine Liste von typischen Tools hin, was haltest du davon? Ja, fix. Die wir verwenden. Es gibt eh so, wie du gesagt hast, so Webseiten, wo alle aggregiert sind.\n\nUnd das Prompting also die Befehlseingabe, Ist in diversen Tools eigentlich immer der gleiche Ansatz. Also Kontext geben und dann, was man sich wünscht. Und dann kann man es auch eingrenzen. Also es gibt verschiedene Techniken. Da könnte man auch mal vielleicht eine Podcast-Folge machen über Prompting Das stimmt.\n\nAber einfach mal loslegen. Keine Angst, man kann nichts brechen.\n\n**Elizabeth:** Folge 55. China oder USA. wem geben wir unsere Daten?\n\n**Eliot Mannoia:** also ich bin ja zwiegespalten, weil auf der einen Seite finde ich Wettbewerb super, besonders im Hinblick auf die Nachhaltigkeit, also wenn wir es schaffen, wie du auch gesagt hast, nicht nur Datenzentren, sondern auch es machen ja auch zum Beispiel Meta und andere, Verträge mit Nuklearreaktor also mit Nuklearfabriken wie auch immer, um da auch Strom zu bekommen.\n\nAlso wenn wir es schaffen, es nachhaltiger zu machen, bin ich voll dafür. Es ist halt, deswegen bin ich zügig gestralten, auf der anderen Seite auch ein bisschen gefährlich wenn wir jetzt wirklich investieren Weil der Sam Altman hat als Antwort dazu gesagt, gut, wir werden halt unsere Produkte und Features vorher und früher veröffentlichen und da ist dann, wo bleibt dann die Ethik die Sicherheitschecks und ja, das Wetterinnen wurde jetzt angeheizt und da ist halt das Risiko natürlich dann auch ein bisschen größer dass Sachen kommen, die vielleicht für die Gesellschaft noch nicht ready sind.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv. Also ich glaube, dass dadurch natürlich sich diese Fragen immer weniger stellen und wenn AGI, also die überdimensionale KI sozusagen von China als erster herausgebracht wird Würde, glaube ich, würden die USA nicht warten mit ihren Lösungen, sondern sie auch auf den Markt werfen.\n\n**Elizabeth:** Folge 59. Wie viel Einblick in unser Leben geben wir KI?\n\n**Manuela Machner:** für all diejenigen, die jetzt klassisch noch Google nutzen, es ist immer lustig Google ist gratis gratis ist es, aber es ist trotzdem nicht, wir zahlen in einer anderen Währung, also wir zahlen mit unseren Daten, also das muss auch grundsätzlich schon bei jedem bewusst sein, also in dem Moment, wo ich irgendeine Leistung gratis bekomme, gibt es irgendeinen Grund dafür und das ist nicht...\n\nWie soll man sagen, der soziale Aspekt eines Tools oder eines Entwicklers. Aber abgesehen davon, ich glaube schon, Dass man dadurch verführt ist, einfach über sich zu erzählen oder Dinge, weil man Hilfestellungen braucht.\n\n**Elizabeth:** Folge 68. KI Omni-Präsent.\n\n**Eliot Mannoia:** KI\n\nist, und war auch schon, seit einiger Zeit Omni Präsent . Vielleicht weniger bewusst, wir haben uns angeschaut, von Spam Filtern Vor vielleicht einem Jahrzehnt, dann die biometrischen Daten, um dein Handy zu entsperren, entweder mit deiner Gesichtserkennung oder mit Daumenabdruck. Social\n\nMedia, die Algorithmen wo wir als Gesellschaft \n\nwirklich das erste Mal Gecheckt okay, so ganz ohne ist das nicht, das beeinflusst die mentale Gesundheit von den Teenagerinnen, dann kann man ja auch die ganzen Filter, wo man plötzlich eine Katze ist oder wie auch immer, dann die generative KI, seitdem ist es ja wirklich in\n\naller Munde. Also die KI verbreitet mehr und mehr und wo wird KI nicht sein, wie es bei der Manuela und bei mir in der Waschmaschine noch nicht. Wann wer weiß, wo wollen wir es vielleicht nicht haben? Dann haben wir vielleicht\n\nbesprochen, wie ist es im Gehirn, wollen wir vielleicht, dass es unsere eigene Interlligenz augmentiert? Ja Nein? Hier vielleicht auch positive Sachen, wie Menschen mit verschiedenen Einschränkungen kann es natürlich ein riesen Vorteil sein. Wenn ich gelähmt bin, oder eine Sehbehinderung habe, dass ich da wieder a n verschiedene\n\nSinne uns Lebensmöglichkeiten kommen kann\n\n**Elizabeth:** Folge 71. Wer lernt von wem?\n\n**Manuela Machner:** Also momentan sind wir eher noch, wir lernen nach wie vor, wie sollen wir mit dem Computer reden und parallel versuchen eigentlich die Entwickler genau das andere herum, dass die Computer lernen, wie wir funktionieren.\n\nUnd der Chef von NVIDIA hat das ja so gebracht vor ein paar Wochen einem interview. In dem er gesagt hat, die Menschen haben die letzten 50 Jahre alles daran gesetzt, zu verstehen wie der Computer denkt und jetzt verstehen die Computer wir denken. Und dadurch können sie auch für uns leichter handeln. Also ich glaube, da gibt es schon ein bisschen so diese Kehrtwendung. Also der Computer lernt jetzt auch sehr, sehr viel von von uns und unserem Verhalten und versucht entsprechend sich anzupassen.\n\n**Elizabeth:** Folge 79. KI-Innovation im Tourismus und der Weg in die Zukunft.\n\n**Manuela Machner:** Und\n\n**Teresa Karan:** darf man nicht gleichsetzen weil eben, wie du sagst, Tourismus lebt eben von dieser Verbindung von Menschen.\n\nEs gibt aber auch schon andere Cases und ich habe selber im Studienzeiten an einer Rezeption gearbeitet. Und ich fand es großartig wenn die Leute mit guten Fragen gekommen sind und dann haben sie von mir auch gute Tipps für Wien bekommen und wie auch immer. Nur, so die 0815 Fragen, da wäre es wahrscheinlich besser gewesen, man hätte statt mir einen Roboter hingestellt, weil der hätte es besser und freundlicher manchmal auch gesagt.\n\nAn manchen Tagen. ich habe mich immer bemüht aber manchmal war ich dann auch schon so ein kleiner Roboter und dann habe ich mir gedacht, naja, vielleicht würde ich wirklich so die gängigen Fragen, die Technologie einsetzen, jetzt anhand dieses Beispiels um dann für wirklich diese Interaktion... Von Mensch zu Mensch und die wirklichen Insider-Tipps dann doch die Menschen.\n\nUnd die kann man ja dann auch freispielen, die brauchen nicht mehr die 08 15 Fragen beantworten sondern können sich auch vielleicht um die tricky questions oder was auch immer \n\n**Manuela Machner:** gut kümmern \n\n**Teresa Karan:** Und das wäre eine schöne Symbiose, die ich sehe.\n\n\n\n**Elizabeth:** und keine Angst, das klingt jetzt nicht nach einem Abschied ihr werdet es nicht glauben, wir machen weiter. Für alle, die uns kennen, so schnell werdet ihr uns nicht los. freut uns, wenn ihr auch bei der Folge 101 bis 1000 dabei seid. Die nächsten Jahre werden sicher noch spannend. Es wird sich viel tun.\n\nEs wird sich viel verändern. Es werden neue Herausforderungen kommen und neue Möglichkeiten und Chancen.\n\nBitte gebt uns Feedback und wenn ihr mal Gast sein wollt, meldet euch. Wir wünschen euch auf jeden Fall alles, alles Gute Bis zum nächsten Mal.\n\nCiao. \n\n**Speaker:** Hundertmal wow, jede Idee wird laut Wir bauen drauf Hundertmal wow, fühlt ihr das auch? Wir drehen auf Hundertmal\n\nIhr jedes Ohr da draußen, das heute mitgeht, dank Für jede stille Minute In der ihr an uns dacht Mind Maschinen die macht uns schlau Danke, ihr Hörerinnen\n\nHundertmal, wow","faqs":{"heading":"FAQ: 100 Folgen Mind/Machine – Was wir gelernt haben","items":[{"question":"Wie kann KI im Büroalltag konkret helfen?","answer":"KI kann repetitive Aufgaben wie das Transkribieren von Dokumenten erheblich beschleunigen. Ein Beispiel ist das Abfotografieren und Transkribieren von 30 Seiten in nur fünf Minuten, was den Arbeitsaufwand massiv reduziert.","speaker":"Elizabeth"},{"question":"Welche KI-Tools werden für Recherche und Bildgenerierung empfohlen?","answer":"Für die Recherche wird Perplexity empfohlen, da es Quellen angibt. Für die Bildgenerierung sind Flux, MidJourney und Leonardo gute Optionen, wobei Leonardo auch eine kostenlose Variante bietet.","speaker":"Elizabeth"},{"question":"Warum ist Europa in Bezug auf KI-Entwicklung und Datenschutz gefordert?","answer":"Europa hat zwar viel über Datenschutz gesprochen, steht aber der Übermacht von Google und Meta gegenüber. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und eigene Werte zu wahren, müsste Europa risikobereiter sein und neuartige Ideen stärker fördern.","speaker":"Elizabeth"},{"question":"Was bedeutet 'Digitaler Detox' im Alltag?","answer":"Digitaler Detox bedeutet nicht nur, für längere Zeit offline zu gehen, sondern auch Mikro-Detox-Phasen in den Alltag zu integrieren. Das kann bedeuten, bewusst Pausen vom Handy und E-Mails zu machen, um der Überstimulation entgegenzuwirken.","speaker":"Elizabeth"},{"question":"Wie verändert sich die Interaktion zwischen Mensch und Computer durch KI?","answer":"Früher haben Menschen versucht zu verstehen, wie Computer denken. Heute lernen Computer, wie wir funktionieren, um sich besser an unsere Bedürfnisse anzupassen und uns effektiver zu unterstützen. Es findet eine Kehrtwende in der Lernrichtung statt.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann KI den Tourismus bereichern, ohne die menschliche Verbindung zu verlieren?","answer":"KI kann im Tourismus repetitive Aufgaben wie die Beantwortung von Standardfragen übernehmen. 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Sie beleuchten die psychologischen Auswirkungen der KI-Interaktion, die Herausforderungen der Authentizität und die Bedeutung menschlicher Expertise. Ein Fokus liegt auf der Diskrepanz zwischen theoretischen KI-Outputs und der realen Praxistauglichkeit.","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren den Reverse Turing Test: Warum müssen wir bald beweisen, dass wir echte Menschen sind, und was das für Vertrauen und Authentizität bedeutet.","key_questions":["Wie können wir im Zeitalter der KI unsere menschliche Authentizität beweisen?","Welche psychologischen Auswirkungen hat die zunehmende Interaktion mit KI auf unser Selbstverständnis?","Welche Rolle spielt die Kennzeichnungspflicht von KI-Systemen in der EU für die Vertrauensbildung?","Wie beeinflusst die Qualität der Trainingsdaten von KI-Systemen deren Praxistauglichkeit?"],"transcript":"# Folge 99: Echt bleiben im KI Zeitalter\n\n**Manuela Machner:** Hi, willkommen zur aktuellen Folge von Mind&Machine und gleich vorab, ich bin ein Mensch, mich gibt es echt und das wird heute auch unser Thema sein. Ich bin die Manuela Machner, KI-Consultant im Bereich Tourismus und freue mich, dass wir heute über das Thema diskutieren, wie schaffen wir es noch zu beweisen, dass wir echt sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin der Elliot Manoja, digitaler Psychologe, freut mich heute hier zu sein und ich bin ein digitaler Avatar.\n\n**Manuela Machner:** Haha, also glaubt's ja nicht alles.\n\n**Eliot Mannoia:** in Person heute hier bei euch, also virtuell In echt, ja.\n\n**Manuela Machner:** Virtuell in echt, ja was ist denn überhaupt echt? Sind wir jetzt echt? Ja, sind wir echt, weil wir uns in Wirklichkeit gar nicht sehen und über den Äther transferiert werden. Also unsere Großeltern, die noch kein Fernsehen kannten.\n\n**Eliot Mannoia:** du wirklich\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\nAusnahmsweise ja wirklich. Aber im Prinzip ist ja wurscht wo wir sitzen, das muss man jetzt auch sagen. Na, wie sind wir jetzt eigentlich auf das Thema gekommen? Das Lustige ist ja, wie wir da oft konfrontiert sind damit, dass wir KI, ob das jetzt... Oder gesprochene KI-Systeme sind, die mit uns reden, E-Mails oder sonst die automatisch antworten Chatbots auf Webseiten, die wir haben.\n\nEs gibt immer mehr Anknüpfungspunkte wo wir in Wirklichkeit mit Systemen sprechen und Systeme auch ja schon eigenständig im Internet unterwegs sind und Dinge erledigen und andere Systeme wieder überprüfen wollen, ob das ein Mensch ist oder ein System ist. Wir haben hier jetzt momentan wirklich so eine Phase, wo wir irgendwie noch beweisen müssen, dass wir echt sind oder dass wir wirklich das selber gemacht haben.\n\nIch weiß nicht, müsst ihr draußen tatsächlich beweisen, dass das, was ihr macht, wirklich von euch kommt und dass das nicht die KI gemacht hat oder so? Musst du das beweisen oder hast du das schon mal beweisen müssen?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe es schon oft beweisen müssen, aber nicht im beruflichen Kontext sondern wenn ich auf Webseiten unterwegs bin und es plötzlich steht, Are you human? Und ich so, ja. Und dann, wie viele rote Autos\n\n**Manuela Machner:** Ampeln.\n\n**Eliot Mannoia:** oder wie viele Ampeln siehst du? Und habe ich es nicht geschafft manchmal, weil ich vielleicht eins ausgelassen habe und gedacht habe, oh Gott, bin ich jetzt doch kein Mensch? Gott sei Dank habe ich es doch geschafft. Zu beweisen und habe es bis jetzt immer geschafft, auf die Webseiten, die ich hinwollte, zu gehen, weil ich doch beweisen konnte, dass ich Mensch bin. Aber im Beruflichen natürlich. Ich nutze KI sehr viel, besonders für Übersetzungen. Du weißt, dass mein Deutsch wirklich, obwohl es sich anhört wie Goethe, ist doch nicht meine Muttersprache. Und deswegen übersetze ich. Und da\n\n**Manuela Machner:** wird nicht klingen wie Goethe.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, so ganz Goethe noch nicht, aber da bekomme ich schon oft die Gedanken, was denken meine Kunden, die wissen, dass ich jetzt vielleicht nicht so gut Deutsch kann, aber deswegen, es spielt schon sehr viel mit der Psychologie und ich denke mir auch manchmal, es gibt dieses Imposter-Syndrom, ich weiß nicht, wie das in Deutsch heißt, Imposter-Syndrom.\n\n**Manuela Machner:** dafür. Also ich kenne es auch nur unter Impostor Ja, ich weiß, wovon du redest\n\n**Eliot Mannoia:** Imposter-Syndrom das ist jetzt schon da bei vielen und ich muss gestehen, bei mir auch oft noch. Und wie wird das mit der KI dann noch mehr, wenn die KI 30 Prozent macht, 40 Prozent, 50 Prozent? Was macht das mit unserem Sinn für Ich und unserem Sinn für Gestalten? Wie erlebst du das?\n\n**Manuela Machner:** Ja, also das Imposter-Syndrom ist ja eigentlich dieses, wenn ich es richtig jetzt zuordne, das Hochstapler-Syndrom, wenn ich es so sagen darf, dass man immer das Gefühl hat, Aber habe ich selber das ja nicht so ganz gemacht und tue ich da übertreiben oder tue ich hochstapeln, dass ich besser bin oder besser kann?\n\nUnd ja, also ich glaube, jeder, der sich mit KI beschäftigt hat, zumindest in den letzten zwei Jahren, hört halt immer den Spruch Bist du noch echt oder ist das schon die KI? Und ja, ich bin echt. Wobei bei mir ist es ja wirklich so, dass wenn ihr anruft bei deiner KI landet es, wenn ihr mich nicht erreicht.\n\nDa muss ich eine kleine Anekdote erzählen müssen. Also letzte Woche habe ich gedacht, ich bin im falschen Film. Ich habe auf LinkedIn gepostet, dass man mit meiner KI telefonieren kann, wenn ich nicht erreichbar bin. Und dann unter der Woche habe ich sogar gesagt, in dem Zeitfenster könnt ihr gerne mit meiner KI telefonieren Das hat keiner gemacht.\n\nAm Samstag bin ich beim Einkaufen, Telefon geht, ich hebe ab und Jemand spricht ins Telefon und sagt nur, was heißt auf Deutsch und irgendein lateinischer Satz Ich habe zwar Latein gelernt, aber ganz ehrlich, mitten im Hofer am Samstag um 10.30 Uhr waren meine Lateinkenntnisse jetzt nicht so abrufbar.\n\nAbgesehen davon, muss ich ja sagen, wenn einfach jemand zu mir sagt, was heißt das auf Deutsch, statt Hallo, Servus grüß dich oder irgendetwas zu sagen, war ich leicht überfordert. Also damit einzuordnen, was will der Mensch jetzt gerade von mir?\n\n**Eliot Mannoia:** so auf Radio\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau irgendwas so im Hintergrund da läuft irgendwas, und jedenfalls ich habe Und da muss ich echt sagen, ich hatte nur einen Bruchteil einer Sekunde, da habe ich dann gedacht, ah, der glaubt der redet mit meiner KI.\n\nUnd habe dann gleich geantwortet und habe halt gesagt, tut mir leid, ich kann das nicht übersetzen, ich bin nicht die KI, ich bin die echte Manuela.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber das musst\n\n**Manuela Machner:** Und...\n\n**Eliot Mannoia:** erklären für die Zuhörer, die vielleicht nicht checken, was meinst du, du hast eine KI, vielleicht erklär das kurz.\n\n**Manuela Machner:** Also, wenn ich nicht abhebe hebt eine Telefonstimme ab. Das ist eine KI-Telefonstimme die normal sprechen kann mit euch. Das heißt, die ist instruiert, also sie hat Informationen von mir. Sie weiß natürlich über KI gewisse Dinge und man kann sie dann fragen, was für Seminare kann ich bei der Manuela machen oder solche Geschichten oder kannst du ihr was ausrichten?\n\nUnd ich bekomme im Nachgang dann eine E-Mail Wenn ich nicht erreichbar bin, in der protokolliert ist, was der Kunde wollte oder der Kontakt von mir wollte. Meine KI ist aber auch so ausgerichtet, dass sie Dinge nicht erledigt, die nichts mit mir zu tun hat. Also du kannst mit ihr, also meine Nachbarin die mir Milch bei mir bestellt, das ich es miteinkaufe, die struggelt ein bisschen mit meiner KI, weil der KI sagt, ich soll drei Liter Milch mitbringen und mein KI sagt zu ihr, das tue ich nicht.\n\nDas ist nicht meine primäre Aufgabe. Und seitdem ist meine Nachbarin auf meine KI eingeschnappt und jetzt ruft sie immer meinen Mann an und ja, es gibt Schlimmeres für mich jetzt sage ich. Aber ja, jedenfalls war es zum Telefonat zurück und ich sage, das bin aber ich. Und er sagt, ah, nette KI. Und ich sage, nein, aber Sie können gerne nachher nochmal anrufen dann hebe nicht ab.\n\nAber darf ich fragen, wer Sie sind oder wie Sie heißen Nein, das tut nichts zur Sache, aufgelegt. Also war ein bisschen sehr speziell der Anruf, sage ich jetzt einmal. Lateinisch konnte ich es nicht lösen, aber es ist schon spannend. Ich weiß gar nicht, wie wir jetzt auf das gekommen sind, aber Anekdote eben zum Thema Beweisen, dass es ein KI ist.\n\nWie habe ich ihm klargemacht, dass ich ein KI bin, indem ich halt anders geantwortet habe. Aber er war zuerst offensichtlich der Meinung, die KI hebt er jetzt gerade ab.\n\n**Eliot Mannoia:** Hat gedacht. Also da gibt es ja auch die andere Story ähnlich, wo auch andere beweisen mussten dass sie Menschen sind. Da war ein Artikel in Bloomberg, also diese Finanz- und Informationsunternehmen, wo sie... Dass Callcenter-Mitarbeiterinnen genervt waren, weil die Kunden oft gedacht haben im Schreiben, dass sie mit einer KI zu tun haben.\n\nUnd die im Callcenter haben dann absichtlich Fehler gemacht, um so gesagt wirklich zu beweisen, ich bin Mensch. Also auch da ganz, ganz schräg wieder.\n\n**Manuela Machner:** aber schau die Sprache ist Ja, aber die Sprach-KI-Systeme bauen ja bewusst ähm ein und solche Geschichten, damit sie natürlich klingen. Das ist ja völlig absurd, wenn wir ehrlich sind. Ich tue alles, um meine ähms da hier im Podcast sozusagen herauszuschneiden oder zumindest zu vermeiden. Also wir trainieren sehr hart, dass es möglichst keine Lückenbüßer, Lückenfüller gibt in den Texten\n\n**Eliot Mannoia:** werden.\n\n**Manuela Machner:** Nein, sondern dass es professioneller klingt wenn wir so sauber sprechen würden und wenn die KI professionell und sauber spricht, dann glaubt ja eher eh, also die tut alles, damit sie wie ein echter Mensch klingt, also durchaus mit Macken und Fehlern und dadurch wird es ja immer schwieriger das zu unterscheiden.\n\nUnd die Frage ist ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Sind wir in der EU, dass wir die Kennzeichnungspflicht haben. Also da können wir zumindest in der EU uns ein bisschen sicherer sein, nicht hundertprozentig vertrauen, weil es gibt noch immer Betrüger Verschiedene andere Sachen, das eigene Kind ruft an und so weiter, also wir müssen trotzdem noch vorsichtig und kritisch denken, aber in der EU können wir uns zumindest ein bisschen sicherer sein, dass wir da zumindest im geschäftlichen Bereich, wenn wir wo anrufen, dass da eine Kennzeichnungspflicht so gesagt sein sollte.\n\n**Manuela Machner:** Ja, wobei ich glaube, die Frage ist auch, inwieweit checkst du das? Also, meine KI sagt natürlich, ich bin die digitale Assistentin und im zweiten Satz sagt sie dann auch noch zusätzlich, ich möchte Sie nur darauf hinweisen, ich bin eine künstliche Intelligenz die das Gespräch aufzeichnet oder in dieser Art sagt sie das und deklariert sich das.\n\nIch habe aber schon Anrufer gehabt, die trotzdem der Überzeugung waren, sie haben jetzt mit einem Menschen geredet.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Eine Kollegin war ganz genial, die wir dann zurückrufen und die hat sich relativ lang unterhalten mit meiner KI. Viele legen ja auf, das muss man auch sagen. Und nachher habe ich mit ihr telefoniert und sie hat gesagt, du weißt was, ich habe ja nur darauf gewartet dass die Stimme sagt, April, April, das ist ein Scherz ich bin eh ein Mensch.\n\nUnd ich wollte eigentlich so lange mit ihr kommunizieren, dass sie mir erklärt, dass sie jetzt eh echt ist. Weil aufgrund der Fragestellungen habe ich mir gedacht, wird das herauskommen. Aber sie hat nicht gesagt, dass sie ein Mensch ist. Und umgekehrt ist es schon so, Ich muss auch sagen, wenn ich mit Leuten rede oder wo ich das Gefühl habe, das könnte ein KI sein oder schreibe in ein Chatbot oder was auch immer, ich gehe grundsätzlich jetzt schon davon aus, dass das ein KI-System ist und kein Mensch ist im Hintergrund.\n\nIch bin dann immer ganz erschrocken. Ich sage es euch, wenn ich außerhalb der Öffnungszeiten wo anrufe, wo ich mir denke, Naja, wenn, dann geht ein Anrufbeantworter oder ein KSI-System dran und dann hebt dort tatsächlich ein Mensch ab, dann habe ich immer ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich mit der KI telefoniere schon 10 Uhr auf die Nacht, aber ein Mensch würde nicht aus dem Bett klingeln.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und irgendwann wird auch dieser Flip kommen, wo wir eher die KI haben wollen, genau wie du gerade gesagt hast, als den Menschen, weil die KI einfach schneller Sachen antworten kann. Jetzt sind wir es gewohnt dass sie halt schlecht sind und bitte drücken sie eins für das und zwei für das. Und man denkt sich so, ach bitte. Aber irgendwann werden wir denken, ach Gott, ein Mensch... Das wird jetzt lange dauern bis der Person jetzt\n\n**Manuela Machner:** bis er checkt was ich will.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, genau.\n\n**Manuela Machner:** Oder bist du überhaupt gecheckt was ich will? Naja und es gibt schon Situationen so wie gesagt, da bin ich ganz froh wenn ich ein Chatbot auf der Seite habe und nicht irgendwo anrufen muss oder so, sondern wenn ich jetzt wissen will, wie lange ist Late-Check-In oder wie funktioniert in dem Hotel das Check-In automatisch oder ab wann gibt es Frühstück, dann mag ich nicht einmal die Website lesen bei aller Liebe.\n\nIch will natürlich auch niemanden wegen so einem... Blödsinn oder wegen so einer Kleinigkeit anrufen, schon gar nicht eine E-Mail schreiben und da bin ich schon froh und dankbar, wenn es so Systeme gibt, die mir einfach die schnellen Antworten geben können.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, auf jeden Fall. Ja, es\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber grundsätzlich glaubst du, kommt irgendwann, also es hat ja die Diskussion gegeben, aber ich habe das aus den Augen verloren. Es hat aber die Diskussion gegeben, dass es irgendein wie soll man sagen, eine Verifizierung geben wird in der digitalen Welt, dass wir irgendwann, Verifizieren werden müssen, wenn wir was veröffentlichen wollen vielleicht oder wenn wir irgendwas machen wollen, dass wir tatsächlich Menschen sind.\n\nUnd da meine ich jetzt nicht Chapter, also nicht nur, dass ich die Ampeln finde, sondern tatsächlich, also jetzt ganz ehrlich, ein Agent-System kann vom Klicken und Mausbewegung her die Chapter-Aufgaben auch lösen. Also die einen, wo man jetzt den Puzzleteil verschiebt, sind vielleicht noch schwieriger aber ansonsten Ich habe auch schon erlebt, dass ChatGPT ganz am Anfang den Agent losgeschickt hat und dann kam der auf eine Seite da stand, bist du ein Mensch?\n\nUnd mein ChatGPT-Agent hat einfach geklickt, ja, und hat weitergeklickt. Also, ja, inzwischen ist mir das nicht mehr passiert.\n\n**Eliot Mannoia:** von Claude, wo Ich glaube, das war bei Claude wo die KI dann auch irgendwie auf eine Plattform, wo man, so wie Fiverr wo\n\n**Manuela Machner:** Eine\n\n**Eliot Mannoia:** Economy, wo man Leute engagieren kann. Und die KI hat ihn engagiert um auf dieses Captcha zu drücken und hat gesagt, dass er blind ist. Also die KI hat gesagt, es ist blind, kannst du mir bitte helfen, da zu klicken?\n\n**Manuela Machner:** nette Geschichte. Richtig\n\n**Eliot Mannoia:** also...\n\n**Manuela Machner:** das hieß ja, dass die KI dann bewusst gelogen hat. Also da haben wir ja gleich ganz viele Facetten. Sie hat einem Menschen etwas machen lassen, was sie nicht machen darf vom System her. Sie hat den Menschen aber belogen, was sie eigentlich auch nicht tun darf. Also die Geschichte kenne ich gar nicht.\n\nWenn die wirklich so stattgefunden hat, dann wird es spannend.\n\n**Eliot Mannoia:** auch nur,\n\n**Manuela Machner:** Ja also hören, sagen, erzählen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ne, ich glaube\n\n**Manuela Machner:** Nein, aber das ist\n\n**Eliot Mannoia:** macht da schon sehr viel auch mit die haben ja eigene Constitution, die haben die UNO, Charter of Human Rights, also die Menschenrechte und so, also die versuchen schon ihre KI, so gesagt, Ethik mit beizubringen das machen zum Beispiel andere nicht so, also ja, Claude deckt schon so ein paar verdächtige Sachen, auch so wie Betrug und solche Sachen. Wo die KI gedacht hat, sie würde abgeschaltet werden und dann ein\n\n**Manuela Machner:** genau. Und was ihr pressen gegangen ist.\n\n**Eliot Mannoia:** erpressen in einer geschützten Umgebung Also das war jetzt nicht im offenen Netz. Aber zumindest berichten Sie es. Wer weiß,\n\n**Manuela Machner:** war bitte auch nicht, dass das Claude Genau, es war aber bitte auch nicht das Claudesystem, das live ist. Sie testen ihre Systeme bevor sie diese auf die Menschen loslassen, in so Extremsituationen und sie publizieren es halt auch. Das glaube ich ist der große Unterschied. Sie sagen auch wenn etwas schief geht.\n\nDas gleiche war ja auch mit der Nachbestellung von dem Getränkeautomaten Da hat es ja auch so eine Sache gegeben, wo ein Getränkeautomat hätte Business machen sollen. Die Nachbestellung hätte irgendwie erfolgen sollen über KI und das ist ja auch ziemlich völlig in die Hose gegangen, das Ganze.\n\n**Eliot Mannoia:** ist ein eigener Benchmark, E-Vals, wie sie so genannt werden, wo sie eine Vending Machine, heißt das in Englisch also so eine Maschine, wo man Essen, Getränke kaufen kann. Und das\n\n**Manuela Machner:** Getränkeautomat.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber auch für Snacks. Und die KI ist verantwortlich das wie ein kleines Business. Zu laufen.\n\nAlso Nachbestellungen,\n\n**Manuela Machner:** ja.\n\n**Eliot Mannoia:** setzen und welche Produkte ob das jetzt Snickers oder Mars oder Getränke oder wie auch immer. Und da schauen sie auch bei jedem Modell wie profitabel die KI dieses kleine Business laufen kann. Das ist auch so eine spannende Benchmark irgendwie. Aber ja,\n\n**Manuela Machner:** Am Anfang sind sie gleich mal pleite gegangen, weil sie den Preis glaube ich, so runter reduziert haben, wegen der Nachfrage ansteigern oder so. Ja, also das war... Ja genau, es hat dann nicht ganz den Zweck erfüllt. Nein, nur wie beweisen wir wirklich neue Sätze. Wir können es nicht mehr so einfach beweisen, indem wir was hineinsprechen.\n\nWir können es tun Nicht mehr beweisen eigentlich durch Tippen oder wir beweisen es vielleicht durch ein Passwort, aber das würde ich fragen, weißt du es hat ja mal diese Überlegungen gegeben, man hat gesagt, es wird sowas wie einen digitalen Ausweis für jeden Menschen geben müssen, wenn er einen Computer bedient, dass er Dinge macht und das signiert sozusagen irgendwie, aber ich finde, das ist überhaupt nicht mehr am Schirm, oder?\n\nWeil das war vor zwei Jahren, eineinhalb zwei Jahren einmal, war das ein Diskussionsthema oder?\n\n**Eliot Mannoia:** weiß auch nicht. Ja, und das ist auch nicht. Ich finde das sehr wichtig. Vielleicht nicht für das ganze Internet, weil ich bin eigentlich schon für ein freies Internet. Das ist eine... Eine Erweiterung von der Demokratie und unserer Gesellschaft. Ich finde, das freie Internet ist echt etwas, was wir auch wirklich schützen sollten.\n\nAber ich finde, Bereiche wo man mit anderen interagiert, also alle Forums Social Media haben wir eh auch schon mal besprochen, was da wirklich an negativen Kommentaren und wirklich Belästigungen und Cyberbullying und Mobbing Was da passiert, weil Leute hinter dem Keyboard sich verstecken können, das sollte wirklich nicht sein.\n\nAlso ich glaube, wir brauchen Accountability oder wie sagt man, wir brauchen eine\n\n**Manuela Machner:** Und Vertrauensbildung. Oder unsere Kennzeichnungspflicht eigentlich. Oder? Also dass man sagt, drück, nachvollziehen, wer das war.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau und ich finde nicht überall, also wie gesagt, wenn du auf Amazon einkaufen gehst glaube ich kann das jeder Fremde sein\n\n**Manuela Machner:** Ja da brauchst du sowieso, weil sonst kannst du nicht zahlen. Also dort hast du es ja sowieso weit nicht\n\n**Eliot Mannoia:** zumindest Wenn man im Internet was konsumiert kann man da mehr privatsphäre bekommen das versteh ich auch oder man kann auch annonym wie auf netflix dass man die kostenlosen Versionen nutzt von spotify und man die e-mail adrese nutzt wie 445060@gmail.com oder was auch immer alles okay, aber ich glaube dort, wo man mit anderen Menschen interagiert, ob das jetzt Blogs Forums, Social Media, ich glaube da sollte man wirklich eine... Ja, nicht nur Login oder auch Verifizierungs Dings\n\n**Manuela Machner:** Naja, in Wirklichkeit Ja, für Junge finde ich überhaupt nicht nur für Junge weil das, was da abgeht und was auch ältere Herren zum Teil da veröffentlichen bei aller Liebe, nicht nur Junge. Also da sehe ich sogar bei Jungen oft viel weniger Handlungsbedarf Da ist es eher an der Konsumation das Problem aus meiner Sicht, als in dem, was sie da publizieren.\n\nUnd freies Internet, finde ich ja spannend. Das Geschichte, vielleicht sollten wir mal über das diskutieren und vielleicht auch einen Gast einmal. Einladen zu dem Thema, weil wie frei ist das Internet tatsächlich? Weil das, was du jetzt gerade gesagt hast, in Wirklichkeit, wir reden jetzt davon, dass wir mit echten Klarnamen auftreten wenn wir Content generieren in der Öffentlichkeit oder wenn wir irgendwas publizieren, das ist Klarnamen, also ich heiße Manuela Machner halt in den Profilen, aber In Wirklichkeit bin ich ja sowieso transparent, also egal in welcher Art und Weise.\n\nIch muss schon sehr viel als normaler Nutzer, müsste ich schon relativ viele Einstellungen machen, dass ich halt über VPN reingehe oder dass ich den Inkognito-Mode nehme und solche Geschichten, damit ich nicht nachvollziehbar bin und KI-Systeme oder... Dass Firmen nicht ihr geschäftliches Interesse an mir haben, also dieses freie Internet, ganz ehrlich, aus meiner Sicht bin ich so gläsern wie irgendwas.\n\n**Eliot Mannoia:** verschiedene Sachen. Ich glaube, wenn man illegale Sachen macht online, da hast du recht, dann braucht man VPNs und diese ganzen Tricks die man in den Filmen sieht, so.\n\n**Manuela Machner:** Nein, das meine ich gar nicht, sondern wenn ich nicht will, dass Amazon mein Verhalten kennt, wenn ich nicht will, dass YouTube mich sozusagen scannt, wenn ich nicht will, dass mir Dinge angeboten werden als Konsument. Ich rede gar nicht davon, dass ich illegale Dinge machen will, sondern ich will nicht transparent sein.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, okay,\n\n**Manuela Machner:** Ja, ist es.\n\n**Eliot Mannoia:** kann man transparent sein. Ich habe eher von der Moderation geredet also ich habe eher gemeint so... Ich\n\n**Manuela Machner:** mir klar, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** vpn wenn ich nichts illegales macht kann ich online weiß nicht tom dick und jerry heißen oder wie auch immer und kann dann negative leute also negativ und control dieses ganze trolling und so machen das kann man an und so gesagt anonym machen natürlich wenn es strafbar wird ist das nachvollziehbar welche vpn meine ip-adresse und so weiter also ich glaube Da ist es schon noch ein bisschen der wilde Westen dass man wirklich überall was schreiben kann und mitreden kann oder negativ.\n\n**Manuela Machner:** Na, definitiv Also diese Klarnamenpflicht, dass ich klar definieren muss, wenn ich etwas veröffentliche wer ich bin. Auf der anderen Seite muss man schon auch sagen, es ist ja auch da wieder zwei Seiten. Ich bin grundsätzlich dafür, weil es einfach missbraucht wird, diese Freiheit, die wir haben, uns Mickey Mouse nennen zu können.\n\nAber… Die Geschichte ist halt die Meinungsäußerung und manchmal ist es ja auch so, dass man vielleicht eine Meinung äußern möchte, die man, wo man aus strategischen, politischen Gründen Persönlichen Hintergründen seine Meinung nicht öffentlich sagen möchte. Und da muss man sagen, oder politischen Hintergründen oder gesellschaftspolitischen Hintergründen.\n\nUnd da ist es schon noch eine momentan eine Freiheit, auch im positiven Sinn, dass ich etwas sagen kann, wo ich vielleicht in meinem früheren Job als Geschäftsführerin hätte gewisse Dinge einfach öffentlich nie gesagt, obwohl ich der Meinung dazu bin. Weil es mir einfach beruflich geschadet hätte. Das heißt jetzt nicht, dass es Angriff gegen Personen geht, sondern dass du gewisse Meinungen vorsichtig öffentlich deklarierst.\n\nUnd das ist natürlich schon auch eine gewisse Form der Freiheit. Und das Problem ist, wir können diese Freiheit aber uns nicht nehmen aus meiner Sicht. Ich bin selber für die Einschränkung dieser Freiheit, weil es so viele Menschen gibt, die diese Freiheit missbrauchen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** es einfach so missbrauchen, dass das sagen musste, schade so vielen Menschen, dass ich lieber auf meine Freiheit verzichte so sagen zu können, der Meinung bin ich nicht, als dass ich zulasse, dass Menschen einfach so bösartig und so unter jeder Kritik ihre Meinung so veröffentlichen.\n\n**Eliot Mannoia:** Die\n\n**Manuela Machner:** Ja also wir haben schon öfters privat diskutiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist noch immer bei mir leider eingebrannt. Aber um es wieder zurückzubringen auch zum Thema Und das schlagt die Brücke ziemlich gut, was man äußern möchte. Ich habe jetzt auch gehört, da gab es einen Bericht auch von Quartz, das ist so ein Newsletter, Nachrichten.\n\nDa haben sie auch mit Co-Pilot-Teams und so recherchiert. Und weil alles transkribiert oft wird, wenn man es zulässt dann wird es manchmal ein bisschen aus dem Kontext gezogen. Und in dieser Studie war so dieser ganze Smalltalk, wo ich zum Beispiel am Anfang von unserem Meeting sage, ach du, Manuela, ich habe jetzt nicht so gut geschlafen oder ich bin ein bisschen müde.\n\nDann wurde in den Transkriptionsgeschrieben so, Eliot ist überfordert oder so. Und da haben sie auch gefunden, dass die Leute jetzt auch vielleicht weniger Smalltalk machen manchmal oder mehr aufpassen, was sie sagen. Dieses Panopticon-Phänomen, wo man, wenn man das Gefühl hat, man wird beobachtet sich auch anpasst.\n\nUnd wenn wir mehr KI um sich herum haben mit einer, weißt du, du hast auch die Brille oder mit Zuhören und mit Transkribieren und Aufnehmen dass das auch ein bisschen spannend sein wird, wer bin ich eigentlich, wo höre ich auf, wo fange ich an, also auch spannende Entwicklung\n\n**Manuela Machner:** Ja. Ja, das glaube ich definitiv auch. wie viel ist dann tatsächlich noch von mir, wir diskutieren immer auf der rechtlichen Ebene von Urheber und solche Geschichten, aber wenn man sich jetzt trennt von der rechtlichen Situation, Urheber zu sein, heißt ja auch, ich fühle mich für irgendwas verantwortlich oder ich habe irgendwas erschaffen oder ich habe irgendwas gemacht und darauf bin ich vielleicht stolz und da habe ich was erreicht damit.\n\nJa, das ist Das verändert sich ja auch. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir ist immer total wichtig, obwohl ich so viel mit KI mache, ich habe immer noch das Gefühl, ich könnte niemals, ich habe jetzt gerade ein Projekt abgeschlossen, wo ich eine Konzeptionierung gemacht habe, relativ umfangreich für den Betrieb.\n\nIch habe so das Gefühl, ich könnte niemals die KI allein diese Konzeptionierung machen lassen. Wahrscheinlich könnte sie das auch mindestens so gut als mit mir. Nein, nicht wirklich, aber natürlich wirklich, wenn sie richtig instruiert ist. Und ich könnte niemals dem Kunden das abgeben als mein Konzept für ihn.\n\nWenn ich nicht federführend selber aktiv da drinnen gewesen wäre. Das ist ja ganz spannend und ich habe immer das Gefühl, ich muss beweisen, dass ich das eh selber mit der KI, das weiß natürlich mein Kunde wenn ich KI-Consulting mache, aber Dass eh ich das gemacht habe und nicht nur der KI, weil ich eine gute KI habe, die er nicht hat, das eh alles allein gemacht hat.\n\nAlso es ist doch auch hier die Notwendigkeit, ich muss beweisen, dass ich die Leistung gemacht habe oder zumindest in Kooperation die Federführende war, weil sonst hätte ich ein Problem damit eine Rechnung zu stellen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja absolut. Geht mir genauso. Also wenn man KI nutzt Muss man halt, ich bin sicher auch in vielem Marketing, wo viele Texten wo momentan sind die Sprachmodelle halt sehr sprachfokussiert. Ich glaube, Ideen oder Strategien hat man vielleicht weniger das Gefühl, weil das ist eher ein Austausch und man bekommt vielleicht tolle Ideen, aber man muss sich selber dann auch irgendwie präsentieren, ob das schriftlich oder verbal ist. Aber wenn man Texte bekommt oder Bilder vielleicht, dann ist auch schon sehr\n\n**Manuela Machner:** viel schon.\n\n**Eliot Mannoia:** Da vielleicht.\n\n**Manuela Machner:** Dann ist halt schon die Gefahr, wie sieht die andere Seite das? Warum muss ich denn überhaupt beweisen, dass ich das geschrieben habe? Wenn der Kunde sagt, du mir ist das ja völlig blunzen, wenigstens ich habe hier ein perfektes Konzept, oder sagt der Kunde, naja, sei mir nicht böse, ich zahle aber nicht für etwas, was eine Maschine rausgeschmissen hat, was ich auch gekriegt hätte.\n\nWenn du es als Kunde gewusst hättest, dass du das so machen kannst, dann hättest du mich eh nicht gebraucht. Das muss man jetzt auch sagen. Und ich glaube, da ist es schon spannend. Aber vom Gefühl her hat der Kunde vielleicht das Gefühl, das kann eh jeder.\n\n**Eliot Mannoia:** Der Mehrwert kann dann wirklich geliefert werden in dieser Schnittstelle zwischen »Ich habe es bekommen« Und ich liefere es, weil wie du es verpackst wie du es präsentierst mit welchen Rahmenbedingungen, das ist die Empfehlung wenn das und das und das passiert und auch Fragen beantworten kannst. Also wenn der Kunde dann sagt, ja okay, tolle Strategie, was ist, wenn das oder das oder das.\n\nUnd wenn man dann es... Weiter gut argumentieren kann und ausweichen oder zumindest ergänzen kann, dann sieht der Kunde, okay, du hast etwas, was vielleicht von der Maschine kam oder nicht, aber deine Expertise ist so gesagt das Gütesiegel drauf, dass du als Tourismus-KI-Expertin in deinem Fall oder wie auch immer bei mir psychologisch sagst Ich vertraue, dass diese Richtung auch wirklich deine Empfehlung ist.\n\nAlso ich glaube, das ist schon noch, ich glaube, wenn man dann im Meeting sitzt und man kann keine Frage beantworten sagt, naja, das steht halt so, ist es auch wenn es die perfekte Strategie ist, also auch wenn die KI in drei Jahren das perfekt ausspuckt ohne Fehler, Wenn man es selber dann nicht irgendwie mitdiskutieren kann oder plötzlich kommt, und das hast du ja auch vorher erzählt, du hast ein Workshop gemacht, wo dann plötzlich vieles anders kam als geplant,\n\n**Manuela Machner:** Dann muss man.\n\n**Eliot Mannoia:** Halt wirklich agil plötzlich sich auch irgendwie anpassen.\n\nAh ja, die Strategie ist plötzlich für Holland oder den Niederlanden und nicht Deutschland. Aha, okay, dann muss man ein bisschen anders denken.\n\n**Manuela Machner:** Reagieren? Ja, vor allem eines muss man auch sagen, ich glaube zumindest momentan sind wir schon in der Situation, dass das, was die KI auswirft trotzdem Theorie ist. Einfach deswegen, weil die Daten, auch wenn es Use Cases gibt im Netz, sehr oft wird mehr von den funktionierenden Systemen gesprochen und weniger die Fails.\n\nAlso ich glaube, dass wir die Problematik haben, dass die Trainingsdaten der Systeme sich Sehr stark basierend sind auf den Dingen, die oft funktionieren. Und viel weniger dokumentiert ist auch Dinge, die in der Realität gar nicht funktionieren. Und es gefällt mir auch so gut, wenn irgendwelche journalistischen Artikeln sind, die sind dann über die Erfolge von irgendwelchen Projekten Aber wenn man ein Projekt ausprobiert hat und es hat nicht funktioniert, dann habe ich das nie irgendwo dokumentiert.\n\nAlso das habe ich ja selber auch gemacht. Also wenn ich eine Marketingaktivität gemacht habe, Die eigentlich lieb war, Geld kostet und am Ende sind deswegen nicht mehr Gäste gekommen, habe ich daraus gelernt selbst, habe aber nie eine Veröffentlichung dieses Fails gemacht. Und das heißt, die KI-Systeme fehlt natürlich dieser Input.\n\nOder diese Sichtweise. Sie haben, vielleicht habe ich publiziert im Vorfeld, ja wir machen eine super Marketingaktion in dem Zielmarkt und, und und. Aber das Ergebnis wurde nie dokumentiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** es war sehr erfolgreich. Und dadurch kann das KI-System durchaus hergehen und jemandem anderen aufgrund dieser ganzen Dinge, die publiziert werden, dass sie gemacht werden, diese Dinge empfehlen.\n\nAber der Real... Der real zugang fehlt oder das ergebnis fehlt und ich glaube das ist nur der große unterschied\n\n**Eliot Mannoia:** Keine\n\n**Manuela Machner:** Das liegt aber nicht an der KI, das liegt einfach an unseren Trainingsdaten. Und so kann ich schon noch beweisen, dass ich als Mensch erstens einen Stellenwert habe und zweitens ich da mitgedacht habe. Das merke ich schon auch bei der Konzepterstellung sehr stark. Weil wenn die KI mir dann irgendwelche Dinge vorschlägt wo ich sage, ja, in der Theorie super Idee.\n\nAber ich weiß genau, wobei du musst dir auch aufpassen, wenn man alt wird, das weißt du noch nicht, wie das ist, aber wenn man älter wird, neigt man ja ein bisschen dazu. Ich habe das immer gehasst bei den Älteren ich sage es euch. Ich habe das immer gehasst wenn ich als Junge gekommen bin mit einer Idee und die Alten haben mir gesagt, Das haben wir schon probiert.\n\nDas funktioniert nicht. Und ich habe mir gedacht, das kann ja nicht sein. Die Zeit ist anders und es ist ein anderer Setting und was weiß ich. Und jetzt muss ich aufpassen, dass ich das nicht auch sage und sage, das haben wir schon probiert, ich weiß nicht, dass das nicht geht. Und wer weiß, vielleicht geht es nicht\n\n**Eliot Mannoia:** Du bist super kurios\n\n**Manuela Machner:** Ja und aber.\n\nAber man muss dann bewusst sich selber zurücknehmen und auch das zulassen und sagen, ja, genau, ein gewisser Dings. Aber das glaube ich schon, dass man da beweisen muss, dass man eben noch Mensch ist, den Systemen gegenüber und das auch beweisen kann dadurch.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** uns wieder interessieren auch bei euch, was eure Erfahrungen sind. Also bitte schreibt uns in den Kommentaren, ob ihr schon das Gefühl habt, manchmal so um, da wäre jetzt vielleicht ein Fehler nicht schlecht, dass es nicht zu perfekt ist oder wie fühlt ihr\n\n**Manuela Machner:** Oder habt ihr schon die Situation gehabt, Mich würde auch interessieren, ob irgendjemand schon diese Situation gehabt hat, dass er sich dann nicht sicher war, ob er jetzt mit einer KI kommuniziert hat oder nicht einer KI kommuniziert hat und wie das Gefühl auch ist, diese Unsicherheit, dieses Gefühl, ja was ist jetzt eigentlich?\n\nWie rede ich mit KI zum Beispiel Das interessiert mich, weil viele in meinen Trainings sind immer total überrascht, weil ich rede, wie mein Schnabel gewachsen ist mit der KI, ganz bewusst in Steirisch dann und da sind alle immer so geflasht wenn ich sage, bitte schreib den Schleich-D und die sagen dann, du kannst das der KI so sagen.\n\nWeil das ist auch sowas dieses Lernen, dass man natürliche Sprache verwenden kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich weiß. In vielen Workshops ist es mittlerweile noch, ich frage oft, wie viele Leute ChatGPT Voice oder Voice Gemini\n\n**Manuela Machner:** Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Es sind fast bis jetzt zwischen 1 und 3 Personen von\n\n**Manuela Machner:** bei mir auch.\n\n**Eliot Mannoia:** 20, die eigentlich das reden.\n\n**Manuela Machner:** Und wenn, dann diktieren sie. Also wenn, dann am 1. diktieren, das machen mehr. Aber zurückreden lassen, das ist noch für viele suspekt. gut, also wir sehen uns das nächste Mal. Also wie gesagt, wir sind jetzt noch echt. Mal schauen, vielleicht schicken wir das nächste Mal unsere Avatare her,\n\n**Eliot Mannoia:** Dann\n\n**Manuela Machner:** die dann für Stimmung sorgen.\n\n**Eliot Mannoia:** ohne bemerkbaren Unterschied.\n\n**Manuela Machner:** Ganz genau. Also täuscht euch nicht und sagt, das kann nicht sein, weil das erkenne ich. Also ganz ehrlich, ihr erkennt das nicht. Wenn ihr uns nicht gut kennt, erkennt ihr das nicht. \n\n**Eliot Mannoia:** es gut. Bis nächsten Mal.\n\n**Manuela Machner:** Tschüss macht's gut.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Kreativität","items":[{"question":"Wie können wir im Zeitalter der KI unsere Echtheit beweisen?","answer":"Es wird zunehmend schwieriger, die eigene Echtheit zu beweisen, da KI-Systeme immer menschenähnlicher agieren. Selbst in Callcentern machen Mitarbeiter absichtlich Fehler, um ihre Menschlichkeit zu unterstreichen. Die EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Systeme soll hier Vertrauen schaffen.","speaker":""},{"question":"Was ist das Imposter-Syndrom im Kontext von KI?","answer":"Das Imposter-Syndrom, auch Hochstapler-Syndrom genannt, beschreibt das Gefühl, die eigene Leistung nicht selbst erbracht zu haben. 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Mein Name ist Eliab Manoja, digitaler Psychologe Und heute reden wir über KI, klug und dumm Eine Episode inspiriert durch Ethan Mollocks Artikel vor kurzem.\n\n**Manuela Machner:** Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus, ja und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber manchmal hat man einfach das Gefühl, es ist wahnsinnig genial,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Also beides. Aber ja, genau wie du diese Erfahrungen auch machst von deinen Workshops ich höre das ja auch manchmal von diversen Kunden, so ich habe es probiert, das war überhaupt nicht gut. Erstens ändern sich die Sachen täglich, also auch wenn man es letzte Woche probiert hat. Bedeutet das nicht, dass es heute nicht schon besser ist?\n\nUnd es kommt wirklich auf die verschiedenen Sachen, die man probiert. Also inspiriert hat uns ja diese Folge durch Ethan Mollecks Artikel darüber. Er nennt es Jagged Intelligence, also vielleicht kantige Intelligenz so wie ein Stern. Wenn man sich verschiedene Kanten vorstellt wie ein Stern, ist die... Intelligenz bei manchen Ausreißern, also so Mathe Physik Biologie vielleicht wirklich toll, bei manchen Sachen vielleicht wie, ich weiß nicht, wie viele, was war das, R's in Strawberries zum Beispiel, wie viele Buchstaben in einem Wort, da fällt es komplett auf die Nase. Also ja, nicht so gescheit in manchen Sachen, super gescheit in anderen. Also manchmal dümmer als ein Mensch, manchmal gescheiter als ein Mensch. Welche Erfahrung hast du in dem Bereich?\n\n**Manuela Machner:** ich glaube, dass er viel davon... Also es gibt mehrere Ansätze. Das eine ist... Es hängt natürlich auch sehr oft\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** nutzt. Also wenn man schlecht promptet, das heißt immer Shit in, Shit out, also schlechte Inhalte ergeben schlechte Ergebnisse, darf man sich ja nicht wundern wenn die Ergebnisse nicht passen. Und ich versuche immer den Leuten klarzumachen, ihr müsst euch klar sein, Die KI weiß alles von der Welt, aber nichts von\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen\n\n**Manuela Machner:** helfen, weiß aber von uns individuell gar nichts. Und ich glaube, das ist oft der Grund. Aber es gibt schon auch fachliche Gründe dass du oft siehst ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Dank\n\n**Manuela Machner:** interagieren und dann entstehen schon noch diese Gaps, die es noch gibt, aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** ist eh lieb was die macht, aber weil die meisten halt nur so Systeme wie Chachipiti am Schirm haben,\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** das zu sagen oder zu denken, weil man muss schon sagen, dass Gerade Prozesse, die irgendwie protokollierbar sind. Also wenn du sagen kannst, ich mache jeden Tag diese Art von E-Mails, also Beschwerde-E-Mails oder Anfrage-E-Mails. wenn du es schon so herunterbrechen kannst und beschreiben kannst und\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** was das Ergebnis dann ist, dann kann das eine KI machen. wenn das möglich ist in deinem Job, dann gibt es diese kluge KI für dich schon.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja der Ethan tut es so beschreiben, also er hat auch ganz visuell, also ich würde, wir werden dann den Link wieder in den Kommentaren stecken. Ich kann es empfehlen, dass man das anschaut. Er hat sehr visuell sehr schön das dargestellt, dass die menschlichen Fähigkeiten wie ein Kreis ist. Und die KI ist innerhalb diesem Kreis Also die Möglichkeiten einer KI sind momentan noch beschränkt innerhalb, was sozusagen der Mensch machen kann. Aber in verschiedenen Bereichen sticht es schon raus mit diesen Kanten halt unten Übertrifft menschliche Fähigkeiten. Auf jeden Fall meine Fähigkeiten in vielen Hinsichten. Also was die KI über Geschichte weiß, Biologie Physik Chemie Mathe schlägt es mich auf jeden Fall schon. Und er meint dass das natürlich mehr und mehr sich entwickelt, bis hin zu, dass die KI die Möglichkeiten dann nicht nur mit manchen Kanten über diesen Kreis hinweg geht, sondern dass die KI dann wirklich in allen verschiedenen Facetten Einen Menschen übertreffen würde.\n\n**Manuela Machner:** Wobei ich glaube, das, was ganz wichtig ist zu unterscheiden, ist das Thema Wissen und Und das Thema Wissen anwenden. Also ich glaube, das Wissen verarbeiten ist, glaube ich, uns allen klar, dass KI-Systeme einfach mehr von\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube, da gibt es halt die Diskussion nicht. Also weil einfach Datenverarbeitung wir gar nicht so viel Informationen, ich sage jetzt Wissensinformationen Dateninformationen in der Art und Weise haben Verarbeiten können. Was wir natürlich viel mehr verarbeiten, das darf man nicht unterschätzen, ist schon durch unsere ganzen Sinneseindrücke Das Bewusstsein oder das Dasein unsere Umwelt, also die Umweltwahrnehmung als solches, ist ja für die KI schon noch eine Herausforderung Man sieht es ja bei den Robotikprojekten die man hat, also dass der Roboter\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** reagieren und agieren kann auf neue\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen\n\n**Manuela Machner:** einzusetzen. Das ist noch auf\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** Roboter weiß schon, dass er das Teehäferl und das Tablett hintragen muss. Nur die Wahrnehmung oder das Checken ab welchem Zeitpunkt hält der andere tatsächlich die Tasse und er kann das Tablett wegnehmen. Das sind so Sachen, da tut es in der Realität schwer, weil er muss ja das alles herunterbrechen auf Daten und diese Wahrnehmungen der realen Welt sind momentan glaube ich da die großen Themen noch, wo sie noch nicht so reagieren können.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, da gibt es eh die Femme, glaube ich heisst sie. Von Stanford, die mit ihrer eigenen Firma auch jetzt Weltmodelle, um genau das anzusprechen. Also World Models, das sind halt Modelle, die wirklich auf die Physik der Umgebung, also mit wirklich wie Schwerkraft funktioniert und alles wirklich auf diesen Ebenen. Und dann der Ilya Sukhavi, der auch einer der Top KI-Führer also einer der originalen Mitgründer von OpenAI und Der mit sogar Jeffrey Hinton damals studiert hat, super blitzkleider Typ, er meint es gibt auch verschiedene Arten von Intelligenz auch die N-Motor-Intelligenz, da habe ich mich sehr gefreut dass er das gesagt hat, und da hat er sogar einen Fall in seinem Interview, letzten Interview, Erzählt, wo eine Person hatte irgendwie einen Unfall und hatte die Bereiche im Gehirn verloren, die für Emotionen verantwortlich waren und er konnte noch ganz normal leben, also nicht ganz normal, aber er konnte halt noch irgendwie seine täglichen Arbeiten erledigen, aber, und er war gescheit alles war noch da, aber bei Entscheidungen Wie zum Beispiel welche Schuhe ich anziehe oder so, da hat das so lange gezögert. Das war so schwer, obwohl wirklich nur die emotionale Teile von seinem Gehirn beschädigt wurden. Also auch da, die Emotion spielt so eine Rolle in unseren Entscheidungen und Entscheidungskraft. Das war sehr spannend, fand ich.\n\n**Manuela Machner:** Ja total. Was das für einen Einfluss eigentlich hat, hätte ich jetzt auch nicht so einschätzen können. Ich glaube aber,\n\n**Eliot Mannoia:** Ich auch nicht.\n\n**Manuela Machner:** einfach zu erwähnen Wichtig zu unterscheiden ist, so wie wir vorher gesagt haben, dass es nicht nur am\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Systeme weil sie haben eh nur gelernt von uns Menschen oder von dem, was im Internet steht. Und da frage ich mich halt manchmal, wie definieren wir halt Intelligenz grundsätzlich, weil ich habe auch von meiner Mama reden gelernt oder von meinem Umfeld sprechen gelernt und\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, genau.\n\n**Manuela Machner:** gehen gelernt. Also ich kopiere ja auch Verhaltensmuster, gute wie schlechte, in meinem Alltag.\n\n**Eliot Mannoia:** Dank\n\n**Manuela Machner:** Und viel Wissen habe ich auch kopiert von dem, was mir Lehrer beigebracht haben oder was ich in Büchern gelesen habe oder am Computer gelernt habe. heißt, auch unser Wissen, wenn wir jetzt nicht wirklich in der Forschung tätig sind, ist ja auch reproduzierend. Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** aber auch in der Forschung. Isaac Newton hat gesagt, ich stehe auf die Schultern anderer. Also auch die Forschung fängt dort an, wo andere davor... Auch schon viel Fundament gelegt haben und ja, was ist Wissen und was ist Weisheit, ja, und wie viel tragt Experience, also Erlebnisse auch dazu, also verschiedene Dimensionen das ist auf jeden Fall ein sehr multifazettetes, also Multiaspekte-Bereich ja.\n\n**Manuela Machner:** Wobei ich habe es so lustig gefunden, wenn ihr euch diese Studie anschauen möchtet, und\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Von KI-Systemen gewusst und gemacht werden kann und es in Wirklichkeit relativ, also schon viele Faktoren gibt, wo KI intelligenter ist als wir mit unserem Wissen und unseren\n\n**Eliot Mannoia:** Danke.\n\n**Manuela Machner:** das eine ist das, wie die Technik tatsächlich ist und die andere Sache ist aus meiner Sicht das, wie sie tatsächlich angewandt wird und da sehe\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** größer Technologien können inzwischen so viele Dinge und wir eiern noch mit JGPD herum und lassen uns E-Mails zusammenfassen oder einen Text auf Englisch übersetzen. Und das geht eigentlich sehr lieb und hilft uns vielleicht auch ein bisschen. Aber in Wirklichkeit von dem, wo sich das Ganze hin entwickelt, sind wir in der Wahrnehmung der Möglichkeiten oder auch im Neudenken oft weit, weit weg.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das ist irgendwie so wie das Internet. Ich kann mich erinnern am Anfang, ein Freund von mir, der Robin, da war wirklich so ein richtiger Tech-Experte-Nerd und hat sich da ein richtiger Gamer und ich kann mich erinnern, ich war bei ihm mal zu Hause, das war so richtige, das war vor Google, vor AltaVista, das war noch vor Browsers weil ich bin, ich habe ihm über die Schulter geschaut und es war nur eine weiße Oberfläche und dann hat er oben eingegeben HTTPS Doppelpunkt und ich habe mir gedacht, wow, wie weißt du diese ganzen Adressen auswendig, ja, das ist also... Der Browser hat das dann für mich möglich gemacht, für die sterblichen Menschen, aber für ihn, er konnte sich schon durchs Netz so navigieren und viele vergleichen also machen die Analogie, das Internet hat Content Creator ermöglicht, also dass jeder auf Social Media, auf Blogs dass nicht nur Standard-Kurier und Kronenzeitung publizieren können, sodass durch das Internet gelangt Auch jeder publizieren kann und die vergleichen das oft jetzt mit dem KI, dass jeder bauen kann, weil jeder mit Software, mit Code jetzt auch schon programmieren kann, noch nicht perfekt, aber ein paar Monate und da machen sie den Vergleich, dass vielleicht wir genau jetzt noch nicht so alle wissen, was wir eigentlich alles bauen können. Also spannende Zeit, wenn wir mehr und mehr verstehen, was wir alles vielleicht machen können. Mhm\n\n**Manuela Machner:** wir Wissen connecten können, von unserem Wissen connecten mit dem Wissen der Welt und dann was Neues dadurch schaffen können. Also ich glaube, da sind wir uns überhaupt nicht bewusst und vor allem\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Und bei uns ist halt irgendwo noch immer die Suche nach, wie können wir es nutzen, dann welche Regulatorien gibt es, welche Ängste haben wir, was ist all das, was uns eigentlich einschränkt und ich finde es so wichtig, dass uns einfach bewusst ist, dass der\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** so gut oder in dem, was er veröffentlicht hat, weil er halt zeigt, es gibt einfach Bereiche da ist die KI dumm Also, sie\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** fehlen, weil der Kontext fehlt, weil die emotionale Intelligenz fehlt, der KI,\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** aber nicht in der, was das wirklich Menschen betrifft Die verursacht, Dinge zu machen. Und ich glaube, wenn sie das, und er hat es ja so aufgezeichnet dass wenn wir das erreicht haben, dass die KI alles unserer Welt im Prinzip versteht dann haben wir die AGI erreicht, also die absolute künstliche Intelligenz Dann gibt es\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** uns noch abhebt von KI-Systemen. Und dann sind wir definitiv wie die Dümmeren\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es gibt ich habe mir auch seit den letzten Wochen, es gibt auch einen kleinen Hack, der mir ab und zu hilft. Ich würde auch mich interessieren ob das bei dir manuell auch vielleicht so manchmal vorkommt. Ich habe auch versucht, eine Analogie zu finden, um es wirklich erklärbar leichter zu machen. Also ich merke manchmal, weil wir halt mit probabilistischen Maschinen momentan noch arbeiten, ist auch vielleicht eine Frage, ob durch das im nächsten Jahr, vielleicht ob wir da einen Paradigmenwechsel haben, vielleicht eine andere Architektur vielleicht auf uns zukommt. Momentan ist es sehr probabilistisch noch. Und ich merke manchmal, also ich arbeite sehr viel mit Texten, dass die KI manchmal... Die probabilistisch in eine Richtung losgeht und dann einfach nur schlechter und schlechter, also nicht schlechter, aber weiter entfernt von das, was ich will, gehe. Und da hilft manchmal einfach ein neues Kontextfenster, zumindest aus meiner Erfahrung. Und ich habe mir das so vorgestellt, dass wenn du einen Menschen in der Mitte von der Stadt einfach loslassen würdest und diesem Menschen sagen würdest, such den nähersten Supermarkt, Dann würde der Mensch entweder nach links, rechts, also Norden Süden Westen Osten gehen können. Und wenn es eine ungefähr gleiche oder ähnliche... Naja, wenn die Wahrscheinlichkeit ähnlich sind, vielleicht 25%, 27%, dann kann die KI vielleicht halt in eine der Richtungen gehen und wenn man dann versucht zu korrigieren, na, ich meinte eigentlich das oder das, dann ist es aber schon in eine Richtung, in der die KI läuft und es wird dann oft nicht wirklich besser oder man muss sich mehr erklären und oft hilft es da zumindest einfach, Einen frischen Kontextfenster zu öffnen und vielleicht auch da dann genauer zu prompten um eine genauere Richtung anzugeben Hast du da auch irgendwie eine ähnliche Erfahrung gemacht?\n\n**Manuela Machner:** ich glaube jeder, der mehr damit arbeitet, erlebt manchmal, dass die KI sich verrennt, ich sage dann immer, sie verrennt sich,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ist ja auch, was bei uns Menschen passiert, es tut mir leid aber ich erlebe das auch bei Menschen sehr oft, dass sie sich in\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut.\n\n**Manuela Machner:** verrennen oder eben, ich verrenne mich manchmal auch, weil ich mir einbilde, das muss ich jetzt so lösen das Problem und habe überhaupt nicht mehr den Kopf offen dafür, das komplett anders oder neu zu denken. Und die KI neigt halt auch dazu, einerseits durch den Kontext den wir geben, andererseits durchaus auch, wenn sie Erinnerungsfunktionen aktiviert hat, wie wir sonst die Probleme anlösen.\n\n**Eliot Mannoia:** Stimmt, stimmt, stimmt.\n\n**Manuela Machner:** Wir tun ja schon oft auch unterbewusst oder bewusst im Prompt ja eine Richtung lenken. Also ich habe selber das Beispiel gehabt, ich habe halt\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** eigentlich abgezielt auf diese Investition die ich mir eingebildet habe und die Fragen, Antworten waren sachlich alle korrekt richtig oder sonst was. Ich bin nur selbst von einer falschen Ausgangssituation ausgegangen und habe die Ausgangssituation nie\n\n**Eliot Mannoia:** Oh je.\n\n**Manuela Machner:** und das Ergebnis war dann, ich habe ein super fertiges Investitionskonzept gehabt und dann habe ich das zu einer Steuerberaterin gesagt und sie hat gesagt, geht bei dir gar nicht. Kannst du nicht machen. Also, ja, war eine nette Idee, war eine super Geschichte, aber so als APU haut das nicht hin.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** gemacht, alles, was man heute so auch unterrichtet was man tun sollte. Der Fehler war halt, ich bin von einer falschen Ausgangssituation ausgegangen und Da hat mir die KI dann nicht gesagt, Manu, du brauchst überhaupt nicht weiterdenken über das. Das trifft auf dich grundsätzlich nicht zu. Das heißt, ich habe ja in Wirklichkeit durch meine Annahme, die falsch war, die KI ja auch schon in eine falsche Richtung gelenkt. Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** In Psychologie nennt man das auch Confirmation Bias, also Bestätigungsbias oder so, dass man Wie?\n\n**Manuela Machner:** Confirmation, oder er will dir zusprechen oder dir alles\n\n**Eliot Mannoia:** wir auch. Wir suchen nach etwas, was unsere Meinung schon bestätigt. Und dann ist es schon schwierig. Und deswegen brauchen wir wieder Emotional Intelligence in der Gesellschaft, dass man dieses Selbstbewusstsein hat. Und auch eigentlich ein bisschen diese Stärke zu sagen, okay, ähm Warum ist die Idee nicht gut? Oder welche blinden Flecken gibt es? Und solche Fragen sind verdammt wichtig und können da ein bisschen helfen. Oder wie du auch erwähnt hast, vielleicht Cross-Model-Prompting. Also ich habe diese Idee von diesem Modell bekommen, was meinst du dazu? Und so verschiedene Modellansichten zu bekommen. Natürlich Experten in Fragen wie deine Steuerberaterin ist auf jeden Fall noch sehr sinnvoll.\n\n**Manuela Machner:** Ja, am Ende\n\n**Eliot Mannoia:** ja, spannend.\n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube schon, und die KI war in dem Sinne dumm aber sie hat alle Fakten gehabt, also sie hat alles richtig gemacht, sie hatte nicht alle Fakten beziehungsweise ich habe sie ja nicht offen, überhaupt. Und starten lassen. Also da\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** da haben wir schon die Situation. Und dann sagen mir die Leute halt, die ist dumm und die hat mich so geärgert und die hat falsche Dinge gemacht. Und oft ist halt auch das Modell oder das Programm, mit dem man\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Ja.\n\n**Manuela Machner:** über die Jahre hinweg. Jetzt reden wir schon in Jahren, früher haben wir neun Monate geredet. Einmal ist das das, einmal ist das das Programm. Und das Lustige ist, die Leute erwarten sich, das ist ja intelligent, das System, das muss\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** und hat nicht verstanden, dass JGPT das so nicht macht. Also es geht bis zu einem gewissen Grad aber nicht so wie er sich vorgestellt hat und weil JGPT halt ein Sprachmodell ist. Es ist halt dafür eigentlich nicht konzipiert und das muss man auch sagen. Und es ist ja ganz einfach aus seiner Sicht, da gibt es ja Speaks-Punkte und das wäre doch ganz leicht, weil es für uns Menschen leicht ist. Und das muss man sagen, das ist das Gefährliche Wir halten Dinge für dumm wenn sie Dinge nicht so machen können, wie wir es machen können. Aber manchmal ist es einfach der falsche Mitarbeiter, der das machen soll. Ja\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber auch bei uns, auch anderen Menschen gegenüber. Also wie oft kommt es vor, dass Lehrlinge beschimpft werden, das kommt, das schaffst du doch, warum hast du das jetzt nicht richtig gemacht? Na ja, zeigst du mir richtig? Dann kann ich es auch richtig machen. Und auch wenn du es mir richtig zeigst, musst du es mir vielleicht zweimal zeigen. Ist auch okay. Aber uns fehlt schon die Geduld anderen Menschen richtig onboarding Also was ich von Geschichten höre für onboarding für neue MitarbeiterInnen oder kein Buddy-System, irgendwie keine Vorstellungen. Also da gibt es genug Beispiele wo wir selber...\n\n**Manuela Machner:** Ich bin auch ganz schlecht gewesen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe\n\n**Eliot Mannoia:** Okay.\n\n**Manuela Machner:** ersten Tag herzlich willkommen, schau einmal zu und Ich mache einfach einmal. Nein, nicht ganz, aber du hast zu 100 Prozent recht. Aber es ist nicht das Zeigen. Es ist auch so, es gibt einfach Menschen, die haben Talente im Schreiben Talente im Zeichnen, im Dreidimensionalen in der Sprache. Ich habe drei Töchter und ich könnte nicht jede Aufgabe jeder meiner Töchter, ich meine, sie sind erwachsen, aber wenn ich sie bitte Dann würde ich alles, was in Sprachenkompetenz geht, einer Tochter geben oder zwei\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** man sofort ein Modell in 3D über alles, aber halt nicht in der Sprache und diese Erwartung Die auch an Menschen gestellt wird. Und wenn jemand dann sprachlich vielleicht nicht gut ist, dann sagt unser Schulsystem, du bist dumm oder wenn du in der Mathe nicht gut bist. Und das ist genau der gleiche falsche Ansatz. Also aus meiner Sicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das ist die Geduld\n\n**Manuela Machner:** Den Affen also wie geht es der Pinguin wenn er draußen watschelt, schaut es aus, als könnte er nicht vorwärts gehen und wenn er schwimmt im Wasser, siehst du, dass er genial ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja stimmt. Das stimmt, das stimmt. Kontext, Kontext und je nach Fähigkeiten. Absolut. Und dass man auch das Problem richtig definiert das fand ich auch immer so spannend. Also ich nutze auch oft in meinen Workshops ein bisschen Design Thinking, dass man wirklich versucht, das Problem richtig zu verstehen. Was willst du eigentlich? Ja, denn wir Menschen, wir tendieren dazu, innerhalb von zwei Minuten gleich eine Lösung zu haben. Und es ist oft eine App, wir brauchen eine App und also wir sind super in Lösungen und das Problem dann ist, wenn die Lösung nicht funktioniert, dann versuchen wir die Lösung zu reparieren und dann verbringen wir Tage, Stunden, Wochen, Monate lang damit, die App muss schneller werden, die App muss billiger werden, die effizienter werden, wir müssen Werbung machen, also die App, ohne vielleicht wirklich zu hinterfragen Wollen wir überhaupt die App? Und ich glaube, da kann man sehr viel auch dafür in Bezug zur KI nutzen. Welche KI-Systeme möchte man auch auf Enterprise-Level, also wir reden ja nicht nur von Chatbots, sondern wirklich auch auf Enterprise-Ebene welche Chatbots wollen wir, was für Probleme sollen sie lösen? Und was auch vernachlässigt wird, Naja was ist überhaupt das Problem? Aber auch, und das ist wichtig, und das ist natürlich mein Anliegen, auch wenn es ein wirklich gutes Problem löst, ja, Ist das vielleicht etwas, das ein Mensch früher gemacht hat und das wirklich auch zum Unternehmen beigefügt hat? Es gibt jetzt verschiedene Bereiche zum Beispiel in England bei der Post schicken sie die Postleute nicht nur, um Pakete abzuliefern, sondern die haben auch eine Initiative, wo sie bei älteren Personen anklopfen und schauen, geht es dir gut?\n\n**Manuela Machner:** Wohin\n\n**Eliot Mannoia:** also so ein Check-in. Und wer weiß, vielleicht hat man im Unternehmen bestimmte Personen oder Funktionen die sehr untriebig sind oder die sich sehr mit anderen MitarbeiterInnen auseinandersetzen und wenn man das automatisiert, erspart man sich vielleicht etwas Finanzielles, aber man verliert vielleicht etwas an Kultur und da auch wieder zu berücksichtigen was funktioniert Also wirklich holistisch zu betrachten nicht nur finanziell weil manchmal die Kultur spielt dann auch ins Finanzielle ein.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also da könnt ihr ein gutes Beispiel bringen. Meine Kollegin war am Ende dann für uns, bei uns für diese Arbeitszeiteneinteilung und Standorteinteilung zuständig. Wir hatten fünf Standorte also auch Die Organisation, für die ich gearbeitet habe, für eine Tourismusorganisation, wir hatten fünf Standorte und wenn dann natürlich irgendwer Urlaub geht und an manchen Standorten hatten wir nur zwei Kolleginnen, die\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** so eng besetzt, dass das nicht so war, dass man sagen hat, können, ja, ist egal. die Kollegin hat das erstens auf der menschlichen Ebene extrem gut gekonnt liebe Grüße Patricia. Und... Auf der anderen Seite hat\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** aber immer natürlich auch einen extremen Überblick über die Kolleginnen gehabt. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, du kannst\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Krankheitsfall einspringen, weil das von den Stunden her und so weiter optimal passt, weil sie von der Entfernung ist Das kann man alles definieren. Das können KI-Systeme durchaus machen. Ich glaube aber, dass das für... Auch in der Chemie zwischen den Kollegen einen ganz anderen Faktor hat. Weil wenn ich weiß, du stellst vor, die Kollegin, ihr Kind ist krank bitte springst du ein, hilfst du mit, dann entsteht eine ganz andere Verbundenheit. Es entsteht also ein bisschen Verantwortung übernehmen.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** zu sagen, wir halten zusammen, weil ein krankes Kind, das war bei mir immer so, und wenn ihr den Laden zusperrt wenn was passiert im Kindergarten oder was, Tür zu, Zettel drauf, egal, also einfach auf dieser Mindset und das Computersystem würde dann vielleicht irgendwas anderes sagen, dann glaube ich, geht viel verloren von dieser sich verantwortlich fühlen, auch füreinander. Und das sind schon in Teams, haben wir aus meiner Sicht eine Verantwortung, nicht nur gegenüber den, Tätigkeiten, die wir haben, sondern wir haben auch untereinander eine Verantwortung füreinander. Und ich glaube, das sind so Systeme die super effizient sind, die natürlich viel schneller, einfacher und so weiter Lösungen finden, aber wenn das nur mehr über das System auch kommuniziert wird und nur mehr über das System abläuft, glaube ich, ist die Verantwortung zu sagen, na, ich gehe halt nicht krank weil eigentlich quasi anderen Kollegin ist, ist jetzt die Kleine gerade den ersten Tag im Kindergarten und eigentlich so schlecht geht es mir gar nicht. Oder ich nehme heute nicht Urlaub weil die anderen brauchen mich als Unterstützung. Das fällt weg. dann sage ich, ja die KI teilt dann nebeneinander ein. Es schert mich nicht. Also ich\n\n**Eliot Mannoia:** Ja super Beispiel, ne?\n\n**Manuela Machner:** Dass das richtig viel macht\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, absolut. Ich glaube, das ist auch eine gute Frage. Diese AGI, diese allgemeine Intelligenz in Jahren kommt und wirklich immer gut ist, werden wir vielleicht langsam weniger hinterfragen. Dann werden wir wirklich schauen müssen, nicht nur in Teams, aber auch gesellschaftlich was passiert. Was sind dieses, ich nenne es immer so, der Zement zwischen den Ziegelsteinen. Die Ziegelsteine sind die eigentlichen Sachen, die du in der Arbeit machst, Produkte Dienstleistungen, aber der Zement ist das ganze Zwischenmenschliche dazwischen das alles zusammenhält. Bei der Kaffeemaschine, wenn man anruft wir den Termin ausmachen oder die Schichten ausmachen, dass man da auch sagt, man redet kurz und hört über die Familie oder dass das Kind den ersten Tag Schultag hat, das ist sehr, sehr wertvoll.\n\n**Manuela Machner:** Ja und ich glaube, weil du sagst wenn es alles kann, dann verlassen wir uns immer stärker drauf. Ich glaube, dass\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** geht ja auch bis zu einem gewissen Grad durchaus bewusst das Risiko ein, dass irgendwo ein Fehler passiert oder was auch immer. Muss man aber jetzt auch sagen, nicht nur bei KI-Systemen Wir Menschen machen auch unsere Fehler. Also auch... Und wir gehen das ja auch bei uns ein, dass wir Fehler machen. Bei KI-Systemen wird über jede Halluzination und über jeden Fehler geklagt. Also wenn wir jedes Mal so viel geklagt hätten, wenn ich einen Fehler gemacht hätte meine Job, na danke. Also es ist so und\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** schon, dass das, wenn natürlich die Halluzinationsquoten oder Fehlerquoten so gering werden, Dann wird man sich auch in der Argumentation immer schwerer zu sagen, ich nehme jetzt keine KI dafür, weil wenn das sauber funktioniert, schneller funktioniert, flexibler ist, tut es da schon auch schwer. Das muss man schon auch sagen. Und dann glaube\n\n**Eliot Mannoia:** ich glaube, das ist meine Prediction Für die nächsten Jahre, die größte Herausforderung eine der größten Herausforderungen für uns wird sein, wenn alles schneller und alles optimiert sein wird sein, wo können wir langsamer werden? Weil das muss man immer rechtfertigen in jedem Job. Warum willst du das jetzt langsamer machen? Also ich glaube, das wird eine wirklich große Herausforderung weil besser und schneller, da mache ich mir keine Sorgen.\n\n**Manuela Machner:** Nein, ich glaube\n\n**Eliot Mannoia:** Langsame mache ich mir Sorgen.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube gar nicht dass wir langsamer verantworten müssen. Wir werden verantworten müssen, was\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** rechtfertigen Also man darf das nicht unterschätzen. Dass wenn jemand, vor allem da haben wir oft in den Führungsetagen die Thematiken, wenn die Leute selbst KI-Systeme weniger verwenden im operativen Bereich, weil sie sagen in ihren Entscheidungsgremien oder Datengremien, da geht das ja alles nicht, aber im operativen, bei der Sekretärin geht das überspitzt formuliert. Und wir haben die Situation, dass die Führungsgremien das nicht kennen und sagen, jetzt haben wir eh das System eingeführt, jetzt müsste das ja schneller gehen oder besser gehen oder fehlerfreier gehen. Haben wir schon die Situation, dass da schon kommt, ja wieso was machst du jetzt den ganzen Tag? Zuerst hast du 40 Stunden die E-Mails gemacht, jetzt automatisiert antworten sich 40 Prozent der E-Mails. Das heißt, du müsstest 40 Prozent mehr Zeit haben. Dass in Wirklichkeit überall Prozesse liegen geblieben sind, Arbeitsabläufe liegen geblieben sind, das wird ja oft gar nicht wahrgenommen. Das muss man auch sagen. Und...\n\n**Eliot Mannoia:** es wird schneller, es wird effizienter wir werden unter mehr Druck stehen und dann werden wir wirklich schauen müssen, Wir die Menschlichkeit bewahren.\n\n**Manuela Machner:** Und ich glaube, es wird anspruchsvoller. Also ich spreche da ganz klar mit diesen Ängsten, wir werden alle verblöden. Also ich glaube, es wird vielleicht zwei Welten geben. Es gibt diejenigen, die wirklich nur operativ irgendwelche Dinge, Abläufe kontrollieren. Also so wie es Fließbandarbeiter gibt, gibt es vielleicht auch diese kleine, diese gleiche in der digitalen Welt, dass Menschen nur mehr drüber schauen oder Kontrollen machen oder so. Ich glaube aber, dass es für viele in Wirklichkeit mega anspruchsvoll werden wird und herausfordernder, weil wir konfrontiert sind mit so vielen guten, perfekten Dingen und wir, Wir müssen ja liefern, in Wirklichkeit müssen wir ja den Systemen liefern, was ihre Aufgabe ist,\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** wir wollen. Und jetzt sagen wir, schreibt man einen Text für Social Media, ist lieb was werden wir dann in fünf Jahren definieren?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja da glaube ich hast du recht. Wir werden einfach mehr machen. Und es wird mehr erwartet.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, dass wir komplexere Aufgabenstellungen haben werden. Und man merkt ja auch, die\n\n**Eliot Mannoia:** Aber das sollte fast eine nächste Folge sein finde ich.\n\n**Manuela Machner:** genau. Wie schwierig ist es jetzt wirklich oder wie komplex wird die KI, wie wird die KI unser Denken verändern? Oder\n\n**Eliot Mannoia:** Und die Erwartungen.\n\n**Manuela Machner:** Erwartungen definitiv. Na gut, jetzt sind wir schon wieder abgekommen vom Kernthema. Wir hoffen dass ihr da\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, immer spannend mit dir zu reden, Manuela. Und mit euch. Bitte schickt uns auch eure Kommentare, was so eure Gedanken sind, wo ihr die KI schon als Mega-Krug oder als Mega-Dumm noch erlebt.\n\n**Manuela Machner:** Gut, wir\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und bis zum nächsten Mal.\n\n**Manuela Machner:** den Link. Ich glaube, es ist für viele von euch vielleicht ganz spannend und interessant, eine ganz andere Perspektive darauf zu bekommen. Gut, dann sehen oder hören wir uns bei der nächsten Folge von Mind&Machine. Alles Liebe! Macht's es gut.\n\nCiao.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao","faqs":{"heading":"FAQ: KI-Workflows die wirklich funktionieren","items":[{"question":"Was bedeutet 'Jagged Intelligence' im Kontext von KI?","answer":"'Jagged Intelligence' beschreibt die ungleichmäßige Leistungsfähigkeit von KI-Systemen, die in bestimmten Fachgebieten extrem intelligent sein können, aber in anderen, oft als einfach empfundenen Aufgaben, scheitern.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum ist gutes Prompting für die Nutzung von KI so wichtig?","answer":"Gutes Prompting ist entscheidend, da 'Shit in, Shit out' gilt. Das heißt, die Qualität der Eingabe beeinflusst direkt die Qualität der Ausgabe. 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Und so wie gesagt, ich fühle mich immer verantwortlich mit der KI, du auch, oder? Sobald es um KI geht, da haben wir das Gefühl, wir sind immer verantwortlich. Wir melden uns freiwillig.\n\nAber wer soll sich bei euch im Unternehmen melden? Wer ist er oder diejenige? Und wir zwei beraten Unternehmen, ja. Und wir erleben glaube ich beide, dass das jedes Unternehmen oft sehr unterschiedlich sieht. Also bei manchen ist es eine engagierte Mitarbeiterin, bei manchen ist es, also auf vielen sogar, ist es die IT-Abteilung.\n\n**Eliot Mannoia:** HR,\n\n**Manuela Machner:** Geschäftsführer. HR, genau, das habe ich. Genau.\n\n**Eliot Mannoia:** Taskforce\n\n**Manuela Machner:** Also jetzt würde ich ja Jetzt würde ich gerne so eine Abstimmung machen und bei euch Hörer mal fragen, wie das bei euch läuft oder ob es überhaupt keinen Verantwortlichen gibt. Also gerade in kleinen Betrieben erlebe ich das auch, dass es gar niemanden gibt, der irgendwie damit verantwortlich ist, sondern nach dem Motto, naja, verwendest du halt ChatGPT ist ja egal oder gar nichts dazu sagt.\n\nJa, wer ist verantwortlich? Was meinst du?\n\n**Eliot Mannoia:** man es nicht machen darf und wo ich aber weiß dass manche MitarbeiterInnen es trotzdem nutzen. Gibt es auch. Naja,\n\n**Manuela Machner:** Oh ja das gibt es gar nicht so selten.\n\n**Eliot Mannoia:** Titel war ja eigentlich eine Fangfrage. Wir finden ja dass jeder im Unternehmen enabled und empowered sein sollte, um sich mit KI auseinanderzusetzen Einfach aus dem Grund, dass... Jeder mit seinen Tätigkeiten und Routinen Aufgaben und repetitiven Aufgaben eine bessere Ahnung haben könnte, wo vielleicht KI einsetzbar ist, als wenn das jetzt nur zu zentral bei Eine Abteilung ist, ob das jetzt die Geschäftsführung, die Geschäftsebene oder im IT oder im HR. Und wenn man verschiedene Personen, verschiedene Abteilungen, also wirklich alle im Unternehmen enabelt, hat man erstens weniger Sicherheitsrisiko weil wenn man es nicht vermittelt, dann wird man vielleicht trotzdem am Handy vermittelt Gleich vielleicht mal ein paar sensiblen Daten hochgeladen, also Schulungen, Aufklärung und dann auch mal machen lassen, das ermöglicht, dass man das Unternehmen zukunftssicherer gestaltet, weil die Leute viel besser mit ihren eigenen täglichen Tätigkeiten\n\neinschätzen\n\nkann, wo vielleicht KI helfen kann. wie siehst du das, Manuela? Wo hast du deine... Erfahrungen auch mit Silos und ja, Silos.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also ich glaube, das Wichtige ist, dass euch klar ist, dass jeder von euch, der irgendwas im digitalen Raum macht, Beruflich, irgendwo Möglichkeiten natürlich hat KI einzusetzen und es ist schon die Verantwortung des Einzelnen zu sagen, ich brauche hier Hilfe. Um Hilfe zu bitten, ob das jetzt eine Kollegin ist oder sonst was, fällt uns oft schwer, muss man sagen.\n\nist der nächste Schritt. Jetzt muss ich um Hilfe fragen und da ist es auch die Frage, kann mir KI helfen? Und das, was ich halt sehr, sehr oft erlebe, ist, Und dass diese Verantwortung, und zwar jetzt rede ich nicht davon, dass wir geschult sind sondern die Grundverantwortung sehr gerne von A nach B geschoben wird.\n\nAlso es kostet Zeit, sich damit auseinanderzusetzen und irgendwer muss eine Entscheidung treffen. Und es fühlt sich oft die Geschäftsführung oder auch verschiedene Abteilungen und schon gar nicht der Mitarbeiter in der Lage, eine Entscheidung zu treffen. Das heißt, es wird sehr oft, weil natürlich überall das Damoklesschwert Datenschutz ist und das Damoklesschwert, was passiert da und was machen wir, wird das sehr gerne der IT-Abteilung zugeschoben, nenne ich jetzt einmal, die zwar auf der technischen Ebene sehr gut weiß, was man da handeln kann, den Datenschutz vielleicht auch noch irgendwo im Blickfeld hat, aber die Prozesse halt gar nicht.\n\nAlso die wissen nicht, was ist euer tägliches Problem. Also, womit struggelt ihr Tag für Tag? Also ihr bekommt, weil irgendwas nicht funktioniert, tausende E-Mails, die ihr händisch beantworten müsst, das für einen Bereich, das kann die IT nicht wissen. Sie sieht schon, dass ihr tausende E-Mails habt, aber nicht, warum das entsteht was der Hintergrund ist, ob es vielleicht an falschen Informationen liegt, an zu wenigen Informationen oder dass Gäste oder Kunden gewisse Daten benötigen.\n\nDas kann die IT nicht wissen im Normalfall Und dann ist es von der IT oft schwer einzuschätzen, was macht wirklich Sinn und wo ist da sozusagen der Anknüpfungspunkt und ich sehe halt da schon sehr viel Kommunikationskompetenzmangel, manchmal, innerhalb von Betrieben Einfach miteinander zu reden, weil wir haben mehrere Situationen.\n\nDie Geschäftsführung muss die strategische Entscheidung treffen. Sie kann aber keine strategische Entscheidung treffen, wenn sie nicht weiß, was an sich möglich ist. Die Mitarbeiter müssen sagen, was wollen sie, heißt es immer. Aber auch sie können nicht sagen, was sie wollen, wenn sie eigentlich gar nicht wissen, was alles geht.\n\nUnd die IT muss dann umsetzen und die Richtlinien und die Sicherheitsthematiken schaffen. Und ich glaube, deswegen ist es so wichtig, dass alle in einem Boot sind. Und im ersten Step einmal erkennen, was ist überhaupt möglich. Dann können auch Werte aufgearbeitet werden und das ist mir immer so wichtig, dass man sagt, überlegt euch einmal, wofür steht euer Betrieb überhaupt?\n\nWeil bei mir im Tourismus ist oft Authentizität so ein großer Wert. Also wir wollen nur das. Nein, ich sage es euch, ihr habt es ja sehr gemerkt, ich sage es erst dreimal hintereinander. Nein, aber das ist so ein wichtiger Wert und dann kann ich nicht hergehen und sagen, ja, ich mache KI-generierte Bilder rauf und runter und auf der anderen Seite sage ich zu meinem Gast, ach, ich bin so authentisch.\n\nAlso ich muss ja auch meine Werte definieren.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, sehr\n\n**Manuela Machner:** erst dann kann ich Tools aussuchen. Bitte?\n\n**Eliot Mannoia:** Naja es kommt dann auch noch die die die verschiedenen perspektiven was wie du erwähnt hast wenn vielleicht die geschäftsführung die tools aussucht dann vielleicht was ihnen gerade gefällt oder was sie kennen und das ist dann vielleicht dann ChatGPT wenn\n\n**Manuela Machner:** Das ist nie ChatGPT oder\n\n**Eliot Mannoia:** aber\n\n**Manuela Machner:** Geschäftsführung vielleicht schon IT, IT ist das Co-Pilot.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, das wollte ich gerade sagen.\n\nAlso Geschäftsführung eher ChatGPT, weil sie es vielleicht ausprobiert haben oder von den Kindern so, oh, ChatGPT. Die IT lehnt eher nach Sicherheit, also in einer Umgebung wo eher die Sicherheit garantiert sein kann, so sprich Co-Pilot. Dann die Marketingabteilung sagen dann eher so, oh, ich brauche Mid-Journey oder Gamma für PowerPoint. Und so sieht man, wie jede Abteilung, wenn sie mal, und das ist ein sehr wichtiger Punkt, den du gesagt hast, Mal probiert haben und sehen, was geht, dann halt vielleicht eher aus ihrer Richtung sich die Wunschkiste die Wunschliste ausarbeiten. Und deswegen sind diese Silos halt so problematisch Man muss da wirklich schauen, dass man da genug Austausch schafft. Eine Sache, die ich auch vor kurzem in einem Workshop besprochen habe, das habe ich früher gemacht in meiner vorherigen Rolle, als es... Ki noch nicht zum mittelpunkt war also wir haben digital breakfast organisiert ja das war\n\n**Manuela Machner:** Ah cool. Das ist cool, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** in der in der werbeagentur war das noch damals da haben wir einfach einmal im Monat oder ich glaube jede zwei monate so einen digital breakfast gemacht wo frühstück vorbereitet wurde und jeder in meinem team konnte sich ein thema aussuchen präsentieren und Und das war super, weil es musste jeder nur ein, zwei Folien machen, also es war sehr wenig Arbeit, wirklich nur ein, zwei Folien ganz oberflächlich und es war auch für die ganze Werbeagentur wir waren dann schon über 100 Leute, auch angenehm weil sie mussten nur, so gesagt, ein paar Minuten pro Person zuhören, also es war jetzt nicht ein langer Vortrag, es waren immer nur so ein paar Minuten pro Idee. So als Gedankensanstöße, ah, das gibt es dort, es kommt auf YouTube das, es kommt auf Facebook das oder auf Instagram, also es war eher halt digital, nicht KI. Also es gibt verschiedene\n\n**Manuela Machner:** Und schlägt ab.\n\n**Eliot Mannoia:** wie man die Leute zusammenbringen kann, Austausch wie man es ein bisschen Spaß machen kann, also lebendig. Und wenn die Leute sich dann für etwas interessieren, können sie dann eher nachher sich vertiefen.\n\nAber es war so ein bisschen so, eigentlich wie ein analoges TikTok. So kurze Gedankenanstöße über neue Themen.\n\n**Manuela Machner:** Eine coole Geschichte. Also das könnte man auch öfters in der KI brauchen, glaube ich so kurze Sessions wo kurz gezeigt wird. Übrigens Anfang Januar gibt es einen Termin online, einen Gratistermin mit mir, die Manus Hexenküche. Da mache ich genau so etwas ähnliches Da gehe ich eine Stunde Mittag online und zeige einfach, was ganz spontan aktuell ist.\n\nUnd ihr könnt einfach zuschauen und Fragen stellen. Was ich da mache, ich werde das wahrscheinlich an dem Tag noch nicht wissen, was ich mache. Aber genau solche Formate sind spannend und Firmen intern, so wie du sagst dieser Austausch Aber was noch für besser war, was du angesprochen hast, wenn wir mal schon in dem Tun drinnen sind, haben wir eh schon gewonnen Oft, weil dann tun wir ja schon.\n\nDas, was ich halt in der Realität oft erlebe, ist, wir haben ja gar nicht die Zeit, uns damit zu beschäftigen und es ist keine große Hexerei und trotzdem braucht es eine gewisse, ich muss mich einfach hinsetzen können, ich muss einfach das Programm starten können, ich muss mich orientieren können, wo befindet sich alles in dem Programm und dafür brauche ich Zeit und dann muss ich experimentieren.\n\nAlso es ist nicht so, dass du da gleich hineingehst jeder von euch und Oder von uns, der das erste Mal auf Facebook war, musste auch sich erst einmal ein bisschen zurechtfinden, oder auf LinkedIn, das ist alles ein bisschen, bis man versteht, wo was sich befindet, und genauso braucht man auch die Zeit in den Systemen und da muss ich schon sagen, da habe ich die Situation sehr oft, dass...\n\nDie Abteilungsleiter oder die Geschäftsführungen oder die Chefs halt einfach der Meinung sind, naja KI erspart mir Arbeit, jetzt sage ich du kannst das Tool vielleicht nutzen und du nutzt das nicht, weil die Mitarbeiter nicht das Zeitkontingent bekommen. Das heißt, Sie kriegen gar nicht, also Sie sind so vollgepumpt mit Arbeit und natürlich könnte Ihnen die KI helfen, da Zeit einzusparen.\n\nNur so weit kommen Sie gar nicht, weil Sie sich nicht aus dem Betrieb herausnehmen können, weil Sie sich nicht aus dem Flow herausnehmen können. Sie müssten das in Ihrer privaten Freizeit machen oder außerhalb des Betriebes, dass Sie sich noch in Ruhe damit beschäftigen können. Das geht auch technisch nicht immer.\n\nUnd da muss man wirklich sagen, da beißt sich die Katze in den Schwanz. Also ich muss den Mitarbeitern auch zugestehen dass sie sich Zeitkontingente dafür reservieren,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** denen sie ungestört einmal eine halbe Stunde am Tag irgendein Tool testen ausprobieren können, sich das anschauen können. Und wenn es um komplexere Geschichten geht, dann reicht eine halbe Stunde nicht.\n\nDas muss man schon auch sagen. Also ich habe es so erlebt das letzte Mal, dass jemand gesagt hat, ja, da habe ich gesehen, da kann man ja jetzt arbeiten No-Coden. Also ohne Coden kann man jetzt Automatisierungen bauen, dass die E-Mails sich alle selber beantworten. Das wirst du ja gleich gemacht haben. Also Jeder von euch, der schon jemals so ein Tool ausprobiert hat, natürlich, man muss nicht coden können, aber man sitzt bei so einem Prozess je nachdem wie man es aufsetzt oder wie komplex es ist, Tage.\n\nAlso trotz allem, natürlich nachher spart man jeden Tag vielleicht, je nachdem Anzahl der E-Mails zwischen ein, zwei Stunden ein, aber zuerst muss man die Zeit investiert haben.\n\n**Eliot Mannoia:** das stimmt. Erinnerst du dich vielleicht, wo wir uns das erste Mal kennengelernt haben? Ich glaube 2023 oder so mittlerweile. Da habe ich eh im Workshop erwähnt es gibt diesen Ansatz von den Bienen also diesen Honigschwanzeltanz.\n\n**Manuela Machner:** nicht das, was ihr meint mit den Bienen. Also er fängt jetzt nicht an, wie Kinder entstehen. Im Deutschen beschreibt man es so, wie man Kinder bekommt.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein nein, das sind die echten Honigbienen und sie kommunizieren miteinander mit so einer Art Tanz und da hat man festgestellt, dass 80% der Bienen fliegen in einer Richtung gemeinsam und 20% der Bienen fliegen in komplett komischen random locations und da haben sie festgestellt, dass diese 20% forschen, sie gehen, also 80% gehen dorthin, wo es immer Pollen gibt und erbeuten, also ausbeuten und die anderen gehen in Forschung.\n\nUnd Google hat das zumindest auch bei ihnen gemacht Implementiert, dass bei Google 20% der Zeit für oder für eigene Projekte genutzt werden darf. Ich glaube, das ist entweder eingestellt oder sie haben es irgendwie reduziert. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob das noch aktuell ist. Das war mal zumindest so und soweit ich gehört habe, wurde zum Beispiel Google Maps so als Nebenprojekt gestartet. ist auf jeden Fall wichtig, dass die Geschäftsführung auch eine verbindlichen Rahmenbedingungen beziehungsweise eine Art Sandbox, wie sagt man, so einen Sandkasten, wo man\n\n**Manuela Machner:** Dann\n\n**Eliot Mannoia:** spielen, also erforschen proben ausprobieren kann und dass da auch die Zeit dafür gemacht wird. Ja, und dass man das nicht in der Freizeit machen müsste.\n\nAlso, ja, wir können wieder toll von der Natur lernen\n\n**Manuela Machner:** Ja, ja. Wobei die Realitäten sind halt leider auch anders. Es kommt jetzt auf die Art der Branche an. Wenn ich eine Innovationsabteilung habe in einem Betrieb schaut die Geschichte gleich ganz anders aus. Aber ich habe halt, glaube ich, lauter kleine Betriebe. Und wenn dann heißt, 20 Prozent Rezeptionistin darf sich durchforsten.\n\nWir sind froh, wenn wir die Rezeptionszeiten noch besetzen schaffen mit dem regulären Job. Und da muss man schon sagen,\n\n**Eliot Mannoia:** einer Innovationsperson, ich werde jetzt keine Firmen erwähnen, aber bei einer\n\n**Manuela Machner:** Na, na, schon klar.\n\n**Eliot Mannoia:** in einem großen Unternehmen habe ich lange anklopfen müssen. Um auch da einfach mal ein 20-Minuten-Meeting zu haben. Also auch da würde man meinen, dass wenn man einen Innovationsjobtitel hat, dass man sich da automatisch ich weiß nicht, jeden Freitag oder einmal im Monat Zeit nimmt, um neue Firmen kennenzulernen, aber auch da.\n\nAlso ich glaube, Zeitmangel ist auch bei großen Unternehmen eine ziemliche Herausforderung.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv Aber es macht sicher den Unterschied aus. Und wenn ich es jetzt in der Gastronomie sehe, die Köche, die in der Lage sind, sich ein bisschen rauszunehmen und zu experimentieren. Und da reden wir ja gar nicht von KI, wenn du ehrlich bist. Ein innovativer Koch, der hergeht und mit neuen Zutaten experimentiert neue Rezepte ausprobiert, der wird auch auf seiner Speisekarte immer innovativ neue Dinge bringen.\n\nDer hat dann auch irgendein veganes Gericht auf der Speisekarte, das es in der Form vielleicht noch gar nicht gibt. Auch zukunftsfähig sein. Ein Koch, der seinen Schnitzel 20 Jahre gleich macht, wenn er es gut macht, ja, dann wird er gleich gut sein und wird dauerhaft einen gewissen Level haben, aber es wird keine Entwicklung passieren.\n\nUnd ich glaube, dass das sehr gut vergleichbar ist mit unseren Systemen. Wir brauchen diese, wir müssen sie auch beobachten und wir müssen dafür aber auch Zeit haben. Und auch dieses Ich will es aber sagen, man darf auch Dinge probieren, die nicht funktionieren.\n\nAlso auch dieses Try and Fail. Also da sind wir gesellschaftlich ganz schlecht aufgestellt. Also irgendwas funktioniert nicht, darf nicht sein. Also was hast du getan, wenn du jetzt eine Automatisierung bauen würdest und nach einer Woche kommst drauf, das hat nicht geklappt. Du schaffst das halt einfach nicht.\n\nUnd dann sagt der Chef, was hast du die Woche gemacht, was hast die Woche versandelt? Das ist ja auch ein ungemeiner Druck und führt auch dazu, dass keiner freiwillig sowas macht, wenn er nicht weiß ob er erfolgreich sein wird.\n\n**Eliot Mannoia:** ist ein einsamer Weg, auch für diese Bienen Die kommen oft ohne Pollen zurück und die 80 Prozent, die mit vollen Pollen in den Lippen und überall im Bart zurückkommen und die sind die Coolen weil sie Pollen zurückbringen für die Königin. Und die anderen Bienen die vielleicht leere Hände zurückkommen, es ist ein einsamer Weg.\n\nUnd deswegen auch da wieder ist die Menschlichkeit so wichtig, dass man da mit Emo Science Intelligenz und dass man da auch mit Resilienz und auch mit Psychologie an die Sache angeht Es ist sehr stark in uns, diese Angst vor Scheitern, weil früher, als es wirklich noch mehr um Überleben ging Ging wenn du ins Dorf zurückgekommen bist und hast nicht, warst nicht erfolgreich auf der Jagd hat das also erstens mit dem Überleben zu tun, aber auch mit deiner Chance als eine Partner, Partnerin zu finden, also das auch irgendwie hat stärkere Auswirkungen gehabt, ja, und deswegen das Scheitern, das sitzt bei uns wirklich tief, drinnen, und da müssen wirklich tolle Tolle Bedingungen gesetzt werden, ob das jetzt mit Sessions und da ist zum Beispiel der Dejan in Österreich mit seiner Fuck-Up-Nights, der macht das echt gut.\n\nAlso wenn man an Scheitern denkt, also Scheitern lernen, dann ist wirklich der Dejan der in Österreich, der genau das besetzt und der macht auch wirklich tolle Workshops für Unternehmen, um das irgendwie in die Kultur einzubringen. Also es ist super, super wertvoll und sehr wichtig.\n\n**Manuela Machner:** Voll spannend.\n\n**Eliot Mannoia:** ja, er macht das super enthusiastisch und begeistert also kann ich echt empfehlen ja.\n\n**Manuela Machner:** Also, ich glaube, dass das auch, jetzt abgesehen vom Scheitern, was ein guter Stichwort das du mir gegeben hast, das Surrounding schaffen, also das Umfeld auch schaffen, ich glaube, dass das auch eine Teamgeschichte ist. Also, wenn ihr im Team jemanden habt, der mehr engagiert ist und Menschen, die weniger engagiert sind, ja.\n\nUnd ihr müsst niemanden bekehren. Also diejenigen von euch, die jetzt schon KI-enthusiastischer sind, das seid wahrscheinlich ihr, weil sonst würdet ihr uns nicht zuhören oder zumindest neugierig sein. Ihr werdet vielleicht manchmal das Gefühl haben, Mama Mia, die Kollegin will ja gar nicht oder es interessiert sie nicht.\n\nHört auf, sie zwangs zu bekehren. Also außer es ist jetzt von der Geschäftsführung so gedacht, dass das jetzt jeder einsetzt, aber das erlebe ich halt, das schlägt nach hinten aus. Also dieses Zwangshafte und du musst und du schaust und sonst was, sondern vielmehr zu zeigen, wo habt ihr Erfolg, was funktioniert bei euch gut, feiert eure Erfolge und dann wird die Neugier einfach da sein.\n\nAber dieses Bekehren ist auf der einen Seite schwierig und umgekehrt wenn ihr das Gefühl habt, ich mag mich eigentlich gar nicht so damit auseinandersetzen, ich habe auch die Zeit nicht oder ich habe jetzt eigentlich gar nicht den Kopf Dafür und ihr merkt, dass eine Kollegin oder ein Kollege da irgendwie brennen würde dafür und das wäre jetzt vielleicht nicht der richtige Bereich für sie, dann gebt den Personen die Möglichkeit sich zu entfalten und Dinge auszuprobieren und zu testen.\n\nEs ist dann ja auch euer Vorteil. Wenn ihr sagt, du, ich habe ein Problem, ich brauche eine Lösung, ich habe aber keine Zeit Magst du dich damit auseinandersetzen? Gibt es irgendeine einfache Möglichkeit oder eine schnelle und ihr könnt solche Leute triggern, dass die mehr mit ihrer Begeisterung oder ihrem Enthusiasmus da was weiterbringen, dann wächst auch ihr Wertgefühl.\n\nIhr habt euch nicht beschäftigen müssen und ihr bekommt vielleicht eine Lösung dafür. Also es kann durchaus auch im Team so sein, dass man sagt, und das muss nicht jeder alles können und mögen, das muss man auch sagen, das ist es nicht. Und man darf auch sagen, nein, ist nicht meine Welt. Also das sollte zumindest im Unternehmenskultur so sein.\n\nAber wenn halt gewisse Vorgaben sind, keiner von euch wird sagen können, schreib keine E-Mail. Also das wird es nicht sein können. Aber wie weit man die Sachen nutzt wird auch unterschiedlich sein. Aber unterstützt diejenigen, die aktiv sind. Und wenn ihr selber so überaktiv seid, ich bin ja auch so dieser Typ, Dann nehmt euch manchmal auch ein bisschen zurück, weil es kann manchmal halt für Kolleginnen und Kollegen auch dazu sagen.\n\nDas muss man dazu sagen. Und nicht jeder kennt gleich.\n\n**Eliot Mannoia:** Reframe, das finde ich auch immer nett. Es gibt drei Personen und alle drei Personen machen das Gleiche aber alle drei beschreiben ihre Tätigkeit anders. Der erste sagt, er legt Ziegel. Was machst du? Jeden Tag ich lege Ziegel. Ich mache Ziegel, Ziegel Ziegel. Der zweite Person sagt, ich\n\nbaue eine Mauer. er legt nicht nur Ziegel er seht was größeres aber die dritte Person sagt: Ich baue eine Kathedrale\n\nlegt zwar auch Ziegel, aber er sieht das große Ganze. Er sieht, dass seine Ziegel, jede einzelne Ziegel die er legt, Eine Mauer baut, die zu einer Kathedrale hinzuführt. Und das ist auch irgendwie ein sehr mächtiges Tool, das Reframing dass man, wenn man versucht, andere zu motivieren, und da bin ich voll bei dir, wir sollen keine versuchen zu bekehren oder zwingen kann die KI oder Digitalisierung auch einfach reframen in denen man nicht nur sagt, hier geht es um ChatGPT, weil das ist ein Ziegel, ChatGPT als Ziegel, sondern es geht hier um unser Geschäft, ob das jetzt im Tourismus ist oder so, unsere Gäste und dass man das immer verknüpft mit das große Ganze.\n\nDas hilft den Leuten auch immer zu verstehen, wo jedes Glied in der Kette auch, wie es zusammenhängt. Das finde ich auch immer sehr wertvoll\n\n**Manuela Machner:** Die hat es aus dem Ziegel gemacht, ich mache die Menschen glücklich, wenn sie dann in die Kathedrale gehen können und so sich selbst finden. Also der Reframe geht noch größer.\n\n**Eliot Mannoia:** ja, genau.\n\n**Manuela Machner:** Aber ich glaube, das ist ein sehr schönes Beispiel dafür, zu erkennen, was ist das große Ganze, was ich da mit KI in Betriebseinführung mache.\n\nUnd ich glaube, genau das ist auch, wenn wir es zum Anfang zurückrollen die Frage, wer ist jetzt verantwortlich dafür. Es ist trotzdem jeder. Die Kathedrale ist ein gutes Beispiel. Wenn es den Menschen nicht gibt, der den einzelnen Ziegel baut, wird die Kathedrale nie entstehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** das ist ein gutes die Wir brauchen daher jeden, der sich aktiv damit auseinandersetzt und nur ein Tool einzuführen in einem Unternehmen, verändert das Unternehmen nicht, macht euch nicht effizienter, macht eure Produkte nicht besser, macht eure Produkte nicht wettbewerbsfähiger Trifft auch nicht die Erwartungen der Kunden.\n\nAlso es wird sehr wohl hier auch eine Veränderung der Kundenerwartungen geben. Früher waren die Leute vielleicht noch zufrieden in eine Höhle zu gehen. Heute wollen sie eine Kathedrale haben. Deswegen bauen wir sie ja auch. Also ich glaube, Da ist für jeden irgendwo eine gewisse Verantwortung, sich zumindest Gedanken zu machen, wie kann es mir helfen, ob ihr es dann selbst umsetzt oder mit Hilfe von Kolleginnen oder euch austauscht Das ist gar nicht so der Faktor sondern das Wichtige ist, dass jeder oder jedem bewusst ist, dass sich hier etwas einfach tut, was Großes tut, mehr als nur ein Programm ChatGPT.\n\nAlso es ist nicht ein neues Word und kein neues Google und das... Da die ersten Schritte zu setzen und was auch wichtig, glaube ich, ist, für Geschäftsführer und ITler zuzuhören. Also zuzuhören wo liegen tatsächlich die Probleme und es muss nicht immer KI sein, die Lösung, aber überhaupt einmal zuzuhören.\n\n**Eliot Mannoia:** du mir mal erzählt hast, entweder im Vorgespräch, aber dass wir einfach probieren Um diese Neugier auszuüben wenn es nicht, also wenn ihr, die uns gerade zuhören sagen, bei uns dürfen wir es nicht benutzen, sind trotzdem wir alle dafür verantwortlich weil es kommt, es ist. Schon da und wie das Internet oder andere Sachen, das ist viel größer, ist es nicht aufzuhalten und da ist es trotzdem unsere Verantwortung.\n\nWenn ihr es nicht in der Arbeit nutzen wirklich dürft, was ich auch verstehe, ich habe auch manche Kunden, die das nicht dürfen, dann genau wie der Manuela Mir mal erzählt hat, diese Geschichte vom Opa, dass man mit Bilder privat was ausprobieren kann. Man kann Musik mit KI machen, also privat. Also probiert einfach auch mal KI im privaten Umfeld aus, ob das jetzt mit Briefe schreiben, übersetzen, Ideen Rollenspiele um sich vielleicht auf Interviews oder Sachen vorzubereiten. Also es gibt sehr viele kreative Arten wie man das mal für sich erforschen kann und sich da auch ein bisschen weiterbilden kann.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also verliert da den Anschluss nicht. So wie du sagst wenn das Unternehmen aus strategischen Überlegungen heraus sagt oder aus Sicherheitsüberlegungen, das gibt schon Branchen wo man sagt, im Gesundheitswesen schauen die Regulatorien ganz ganz anders aus oder im Finanzwesen. Da ist es nicht so einfach, dass man irgendein Programm installiert Da ist auch Copilot durchaus noch ein Faktor oder Microsoft.\n\nDas heißt, wenn ihr diese Situation habt und nicht vorhabt, übermorgen in Pension zu gehen, und selbst dann, weil dann könnt ihr das privat für euch nutzen, die Sachen die da entstehen, aber selbst dann dann beschäftigt euch damit, schaut euch Videos an, probiert Dinge aus. Jeder von euch der ein Smartphone hat, hat mehr KI-Tools automatisch am Smartphone, als ihr am Schirm habt.\n\nAlso ob man es mag oder nicht, aber wenn ihr gar keine KI-Systeme mit denen ihr schreiben oder sprechen könnt, bis ihr jetzt im Einsatz habt, ihr habt wahrscheinlich alle WhatsApp In WhatsApp gibt es ein kleines Kringel, das ist ein bunter Punkt. Wenn ihr da draufklickt könnt ihr mit WhatsApp kommunizieren.\n\nAlso da kommuniziert ihr dann mit einem KI-System, also nicht einem Menschen. Es ist noch nicht perfekt, aber es ist schon mal ein Gefühl zu bekommen. Wovon reden die zwei da jetzt überhaupt?\n\n**Eliot Mannoia:** Hehehe.\n\n**Manuela Machner:** ist das, wenn man mit einer KI schreibt, also mit einem Computer schreibt? Und ich habe einer Tante mit 76 jetzt einmal gezeigt, wozu sie diesen Knopf hat, weil sie macht alles nervös wenn was anders ausschaut am Handy.\n\nUnd das war dann ganz spannend. Sie hat gesagt, das braucht sie nicht. Sie hat aber Lebensmittelunverträglichkeiten und dann habe ich gesagt, naja, jetzt haben wir vorher eine halbe Stunde diskutiert was du von dieser Pizza essen dürftest oder nicht oder was da aufliegen darf auf der Pizza. Wir hätten, du hättest jetzt auch WhatsApp fragen können oder MetaKI ist es ja.\n\nUnd dann hat sie das hineingetippt und dann festgestellt, aha, okay, das ist auch für meinen Alltag etwas, was Sinn machen kann. Also ich glaube, es gibt genug Anwendungsfälle in der Realität für den Alltagsgebrauch.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich\n\n**Manuela Machner:** Und...\n\n**Eliot Mannoia:** 80 Jahre alt auch ChatGPT Voice gezeigt. Und sie hat mit ChatGPT gesprochen. Ja.\n\n**Manuela Machner:** Das muss man sagen. Also ich erlebe auch, dass ältere Leute gerade die Sprachfunktion voll spannend finden und oft sogar weniger Berührungsangst haben als jüngere Leute. Also, weil die redet ja zurück mit mir.\n\n**Eliot Mannoia:** wer redet da mit mir? Ich sage, das ist\n\n**Manuela Machner:** Ja. Aber das klingt gar nicht so. Ihr könnt euch vorstellen, mein Schwiegervater, 97, der glaubt immer, allein wenn ich am Handy etwas nachgeschaut habe, wie kann das in diesem Ding drinnen sein, die Information von irgendwo auf der Welt.\n\nAlso das war für ihn schon unglaublich. Und jetzt spricht die noch zurück. Unglaublich meine Brille spricht auch zurück, ich habe die Brille das letzte Mal aufgesetzt, ich habe eine Metaclassis und dann hat die Metaclassis mit ihm gesprochen, das war ihm glaube ich wirklich etwas zu spooky, dass die Brille jetzt...\n\n**Eliot Mannoia:** Radio, Fernseher,\n\n**Manuela Machner:** Der hat noch gar keinen Fernseher gehabt.\n\n**Eliot Mannoia:** also...\n\n**Manuela Machner:** hat Kriegsgefangenschaft gehabt. Also das ist noch eine ganz andere Kategorie.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** Also da reden wir noch nicht einmal von Fernsehen. Da reden wir von Kino schwarz-weiß und da reden wir noch von Radio. Also ja, ich glaube wir haben alle, aber das was wir glaube ich beide heute erzählen wollten ist, ja, Wir haben alle irgendwo die Verantwortung in einem Unternehmen, wie wir mit KI umgehen und wie wir sie einführen.\n\nWenn ihr Probleme habt in Systemen in euren Prozessen Arbeitsaufläufen, macht euch einmal die Mühe, schreibt euch auch auf. Was ist das für ein Prozess Wie läuft der ab? Wo ist das Zeit, Kosten, Thema? Und ich sage es euch, ich mache teilweise Prozessoptimierung in Betrieben. Und manchmal ist das nicht die KI die Lösung, sondern manchmal ist der Prozess einfach unsinnig.\n\nAlso manchmal ist einfach das, was wir machen, einfach ein Schwachsinn. Also manchmal ist das aus irgendeinem Grund entstanden, weil es damals notwendig war, Und ich erlebe so viele Unternehmen, wo wir 20 Mal Listen haben, wo wir Kunden eintragen und, und, und und. Und in Wirklichkeit würde heute eine einzige Liste oder eine Datenbank ausreichen.\n\nUnd wir tragen noch immer in zehn Listen die Kundendaten ein und mit allen Fehlanfälligkeiten und sonst was. Und manchmal muss man ganz ehrlich sagen, muss man diese Dinge auch hinterfragen und auch manchmal einstampfen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde das eine gute Abrundung zu der Folge, dass am Ende das Menschliche die menschliche Intelligenz also dass wir uns noch überlegen, wollen wir das überhaupt automatisieren oder wollen wir da KI oder lassen wir es einfach weg. Ja, also ich schicke dir später dann noch ein Fax dazu.\n\n**Manuela Machner:** Genau Also ich druck mir das auch aus. Also Fax druckt sowieso. Aber ich war jetzt wirklich in einem Workshop, da hat meine Ansprechpartnerin einen Ordner mitgehabt, wo alle meine Mails ausgedruckt waren.\n\nErnsthaft. Es war voll praktisch, weil ich habe schnell was sie fragen wollen und sie ist dann blättern gegangen und ich war ganz überfordert damit, dass meine Mails da sind.\n\nIch habe gedacht, ups, meine Signatur ist so die halbe A4-Seite gewesen mit meinem Logo und so. Also, ja, genau, wie schauen meine Mails überhaupt aus? Also, ja, ja ja\n\n**Eliot Mannoia:** Na gut, also ich\n\n**Manuela Machner:** glaube...\n\n**Eliot Mannoia:** Folge hat euch wieder neue Gedankenanstöße gegeben, wie man vielleicht in die Eigenverantwortung was man machen kann und auch sich da Zeit zu schaffen oder das vielleicht einzufordern oder auch als Geschäftsführung diesen Zeitraum Zur Verfügung zu stellen, also auch nicht als Überstunden sondern wirklich, dass man auch diese Rahmenbedingungen schafft, auszuprobieren und jeden zu enablen und zu empowern also die Möglichkeiten zu schaffen.\n\nUnd ja, wir freuen uns auf eure Feedback und Kommentare oder eure Herausforderungen. Also wenn ihr sagt, das und das und dies geht nicht, bitte lasst es uns wissen, dann besprechen wir das sehr gerne. Wenn es da andere Herausforderungen gibt, Ansonsten freuen wir uns auf nächste Woche bei Mind/Machine wieder\n\n**Manuela Machner:** Alles Liebe, macht es gut. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI-Agenten – Chancen und Risiken","items":[{"question":"Wer sollte im Unternehmen für KI verantwortlich sein?","answer":"Eliot Mannoia und Manuela Machner sind der Meinung, dass jeder im Unternehmen befähigt sein sollte, sich mit KI auseinanderzusetzen, da jeder in seinen Tätigkeiten am besten einschätzen kann, wo KI hilfreich ist.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum ist es problematisch, die KI-Verantwortung nur der IT-Abteilung zu überlassen?","answer":"Die IT-Abteilung kennt zwar die technische Ebene und den Datenschutz, aber oft nicht die täglichen Probleme und Prozesse der Mitarbeiter. Dadurch kann sie schwer einschätzen, welche KI-Anwendungen wirklich sinnvoll sind.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie können Unternehmen den Austausch über KI fördern?","answer":"Eliot Mannoia schlägt Formate wie 'Digital Breakfasts' vor, bei denen Mitarbeiter in kurzen Sessions neue digitale Themen oder KI-Tools vorstellen. Solche 'analogen TikToks' können Gedankenanstöße geben und zum Vertiefen anregen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum ist es wichtig, Mitarbeitern Zeit für KI-Experimente zu geben?","answer":"Manuela Machner betont, dass Mitarbeiter Zeitkontingente benötigen, um ungestört KI-Tools zu testen und auszuprobieren. Ohne diese Zeit können sie sich nicht aus dem Arbeitsfluss lösen und die Potenziale der KI nicht ausschöpfen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was sind die Risiken, wenn Mitarbeiter KI-Tools ohne Anleitung nutzen?","answer":"Wenn Unternehmen keine Schulungen oder Aufklärung anbieten, besteht ein Sicherheitsrisiko, da Mitarbeiter sensible Daten hochladen könnten, wenn sie private Tools nutzen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie können Werte eines Unternehmens die KI-Nutzung beeinflussen?","answer":"Manuela Machner erklärt, dass Unternehmen ihre Werte definieren müssen. 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Wie siehst du das?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, hi auch meiner Seite, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe Fasziniert mich auch es kommen ja wirklich fast täglich was war vom von ein paar Wochen das neue Gemini dann gleich paar Tage später das neue cloud 4,5 und dann 5,2 und so weiter das ist ja ein wettrennen nutzt ja nicht schon nicht ein tool oder\n\n**Manuela Machner:** Es geht, also ich glaube in unserer Branche geht es nicht, dass man nur ein Tool nutzt weil man ständig am Probieren ist, am Abändern, am Schauen, was passt am besten, auch weil wir unsere Kunden ja verantwortlich sind und sagen müssen, du probier das oder jenes aus, das funktioniert hier besser und das funktioniert dort besser.\n\nIch habe immer schon... Viele Tools in petto gehabt, also in der Sprache Ja, also ich sage es euch, ihr wollt meine Kreditkartenabrechnung nicht sehen und ich nutze Black Friday auch dafür, damit ich meine Tools vorher abmelde und dann wieder einen Code habe, damit ich günstiger wieder Tools kaufe. Übrigens man kann auch Comet, das ist der Browser von Perplexity, losschicken, um einem solche Codes herauszusuchen und der hat meistens aktuelle Codes.\n\nDas funktioniert gar nicht schlecht. Na, aber zurückzukommen, ja. Wir wechseln glaube ich alle die Tools, aber das ist ja nicht der normale User Also, ich schule ja ganz viele Betriebe und sehr viele habe ich auf ChatGPT geschult in den letzten zwei Jahren. Und dann kommen so Player wie Gemini fast aus dem Nirgends muss man sagen.\n\nAlso, wir als Insider haben es natürlich genutzt aber es war jetzt nicht. Der Burner Und dann kommt Gemini in einer Art und Weise daher, dass du das Gefühl hast, jetzt überrollen sie alles. Oder auch Claude, ich sage eben eher technisch-wissenschaftlichen im strukturierteren Bereich. Und dann hören natürlich die Kunden...\n\nJa, jetzt Gemini so cool. Und in Wirklichkeit muss man der Schulung teilweise auch Dinge schon auf Gemini zeigen, weil du sagst, naja, schaut's dort geht das doch besser. Also Nanobanana zum Beispiel in Bildbearbeitung war zu ChatGPT jetzt, die ältere Bildbearbeitung auch viel besser. Und dann hast du natürlich selbst zwei Herzen in der Brust.\n\nSollen die Kunden wechseln oder nicht? Also wie siehst du das? Würdest du sagen... Man soll wechseln Wann soll ich wechseln Wie oft soll ich wechseln?\n\n**Eliot Mannoia:** Nicht so oft wie die Unterhose, aber es ist wirklich unglaublich Es ist wirklich auch eine Gratwanderung zwischen Sicherheit und Fähigkeiten, merke ich oft in den Betrieben, die ich mit Workshops arbeite, weil manche sind zum Beispiel absichtlich in der Microsoft-Welt sprich Co-Pilot, weil einfach da die bestehenden Verträge und auch schon die Server Wenn man das geklärt hat, auch in Europa sitzen mit Azure oder dass man da auch dann irgendwie DSGVO-mäßig schon diese Absicherungen hat, hat aber mit Co-Pilot noch nicht wirklich die Capabilities, die es mit anderen Modellen gibt.\n\nAlso da ist diese Gratwanderung gehe ich lieber auf Sicherheit und wenn man da wirklich 2000 MitarbeiterInnen hat, Ist das vielleicht nicht außer Acht zu lassen, wo, wenn man vielleicht ein kleineres Unternehmen hat, kann man vielleicht mehr agil arbeiten Mit Sicherheit umgehen, wo man da mit zehn Mitarbeitern sagt, okay, wir bleiben jetzt mit dem aktuellen Tool, aber bitte achtet darauf, dass ihr nichts Sensibles hochladet. es gibt da ein paar Faktoren die mitspielen, aber es ist wirklich wöchentlich, dass was Neues kommt. Und ja, deswegen ist auch hier die emotionale Intelligenz wieder so wichtig, gibt ja, man sagt, zwölf Kompetenzen in der Emotional Intelligenz und das berühmteste ist immer die Empathie. Wir reden immer von der Empathie Das ist so die berühmteste Eigenschaft von der Emotional Intelligence.\n\nAber... Die Anpassungsfähigkeit ist auch dabei und das ist ganz, ganz wichtig, dass man da irgendwie agil bleibt, flexibel bleibt und du hast vorher auch was erwähnt vielleicht kannst du das kurz nochmal, also im Vorgespräch du hast erwähnt naja, ich habe es ja letztes Jahr probiert. Was war das so, deine Erfahrung?\n\nIch habe\n\n**Manuela Machner:** So,\n\n**Eliot Mannoia:** probiert.\n\n**Manuela Machner:** Das passiert natürlich ganz, ganz oft. Meine Betriebe habe ich nicht 2000 Mitarbeiter, also die Situation habe ich nie. Aber wir haben so oft die Situation, dass man irgendwas ausprobiert hat, vielleicht sogar einer derjenigen oder diejenige war, die relativ früh was probiert hat. Und das hat halt noch nicht so funktioniert.\n\nAlso das Bild war nicht so gut, das KI-Bild oder der Text war irgendwie so. Und ich erlebe dann sehr oft, dass Betriebe sagen, ja, das haben wir gemacht, das haben wir ausprobiert, das ist nichts für uns, weil das hat nicht funktioniert. Und ich sage es euch ganz ehrlich, keiner von euch, das traue ich mir unterschreiben kann, wenn er vor einem Jahr irgendwas probiert hat, das vergleichen mit dem heutigen Stand.\n\nAlso in Wirklichkeit kannst du das von letzter Woche, hast schon ein Thema. Also zu sagen, irgendwas funktioniert mit KI nicht, dann bitte kannst du nur sagen, irgendwas funktioniert noch nicht mit dem Thema KI. Also bitte verlass diesen Gedankengang Erstens das, was ich mache, ist sowieso so speziell so besonders.\n\nIrgendwas, ein KI wird das nie machen können. Also ganz ehrlich, mein Job kann ein KI super machen. Also da brauchen wir überhaupt nicht reden. Eine KI kann KI erklären. Sie kann es vielleicht nicht so lustig noch machen wie ich, noch nicht, aber sie kann es erklären. Und sie kann es einem Fünfjährigen genauso erklären wie einem 80-Jährigen.\n\nUnd das, glaube ich, ist so wichtig, sich das bewusst zu machen. Und als Unternehmen hast du einfach ein Riesenproblem. Du musst irgendwann eine Entscheidung treffen. Und für mich ist es als Beraterin oft das Problem, dass die Leute mir sagen, ja, was soll ich jetzt für ein Tool nehmen Ja, und da muss man mal genauer schauen, was brauchst du tatsächlich oder was sind deine Anforderungen an das Tool.\n\nAlso wenn du sehr multimodal arbeitest und viel mit Visualisierungen machst, weil du viele Berichte machst, weil du Charts brauchst weil du alles in irgendeiner optischen Aufbereitung brauchst dann wirst du dich wahrscheinlich derzeit… Vielleicht heute, morgen ist schon wieder anders, aber heute gerade Wohlerfühlen in einer Google-Welt, also ob das Notebooklm von Google ist oder Gemini ist oder vielleicht auch in einer Cloud-Welt die auch schon sehr schöne Visualisierungen machen, wo Chachapiti vielleicht noch ein bisschen nachhängt.\n\nWer weiß, wenn ihr den Podcast anhört ist die Geschichte schon wieder anders.\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** Ihr seid jemand, der Hardcore-Texte braucht, der Hardcore diese Dinge braucht, da kann ChatGPT euch wieder extrem weiterhelfen oder kritische Geschichten, Claude. Das heißt, es hängt schon sehr stark davon ab, wie ihr es nutzen wollt.\n\nUnd die große Gefahr, die ich halt sehe ist, dass man so das Gefühl hat, ja, ich fange gar nicht an, weil irgendwie, das verändert sich ja so schnell Und da ist es gescheiter ihr fangt an und ich sage es euch für 90 Prozent der Dinge, die wir hier oder die auch meine Kunden brauchen, tatsächlich ist es völlig egal, was für Modelle verwendet.\n\nAlso in Wirklichkeit ob ihr ein ChatGPT, ein Mistral, ein Claude, ein Gemini braucht, das sind jetzt alles so Passwörter im Prinzip, die sind für Alltagsgeschichten Schon in einem Level unterwegs, wo ihr wahrscheinlich nicht einmal den Unterschied erkennen würdet zwischen den Modellen. Und es ist gescheiter, eine Entscheidung zu treffen und sich damit zu beschäftigen oder?\n\n**Eliot Mannoia:** ja, finde ich auch und also erstens kann ich auf jeden Fall auch für unsere Zuhörer euch vergewissern, also zumindest für ich, ich kann jetzt für mich nur sprechen, Man kommt selber kaum mit und es ist wirklich sehr, sehr schnell. Also auch ich, der wirklich auch Stunden damit verbringt jeden Tag.\n\nEs ist, als ob ich irgendwie in einem schnellen Fluss schwimme. Und mir ist es auch vor kurzem passiert, plötzlich in einem Workshop über ChatGPT, was bedeutet Upgrade Go? Und ich denke mir Go, ich glaube, du bist auf der falschen Seite, ja? Ich habe zwar gehört, dass es in manchen Ländern diese Go gibt, aber das ist in Österreich.\n\nUnd ja, es gibt nicht nur Pro und Plus, es gibt auch Go, also auch noch eine Preisklasse dazwischen. Also man kann kostenlos nutzen, Go. Und das ist auch wieder während der Schulung wurde ich auf etwas Neues hingewiesen. Also es ist so schnell, dass man sogar, wenn man das unterrichtet Im Unterrichten selber lernt was man unterrichtet.\n\nDas ist verrückt.\n\nElon Musk zum Beispiel hat auch selber gesagt, es wurde ihm gefragt, wer glaubt wird das KI-Wettrennen gewinnen und er hat selbst, obwohl er seine eigene KI mit Grog hat, hat selbst Google genannt Also Google war vor ein paar Jahren, haben die Leute gesagt, die haben es verschlafen, die haben es verschlafen sie haben eigentlich, waren sich hinter dieser GPT-Transformer-Technologie beschäftigt Ursprünglich eigentlich die Architekten. Sie haben riesen Datencentern Sie haben ihre eigenen Computerchips also nicht die H100s von Janssen, von Nvidia, sondern die TPUs. Also sie haben ihre eigenen Chips eigene Datencentern Urmengen an Daten, also Google ist auf jeden Fall ein starker starker Player und nicht zu vernachlässigen also zu unterschätzen, weil OpenAI baut erst jetzt eigene Datencentern mit Stargate und hat jetzt mit Broadcom die Partnerschaft um auch Chips zu erstellen.\n\nAlso sie hatten einen Vorsprung, den verlieren sie sehr schnell momentan.\n\n**Manuela Machner:** Weil du sagst vor Jahren, also ich will ja nichts sagen. Also vor drei Monaten hätte ich auch noch nicht auf Google gewettet. Also man muss schon sagen, und wir wissen auch nicht ob morgen irgendwo irgendwas aufpoppt wo wir das Wir überhaupt noch nicht am Schirm haben, wie da irgendein Chinese oder irgendein anderes System, das dann alle overruled weil es irgendwas irgendwie besonders geschickt macht.\n\nTrotzdem, lasst euch davon einfach nicht ins Boxhorn jagen und zu der Frage zurück, was mache ich wenn jetzt so viele Tools sind und jetzt sehe ich alle meine Kanäle sind jetzt voll wenn ich mich beschäftige damit, ah, jetzt ist jetzt Google so gut und nächste Woche ist es plötzlich Claude, von dem habe ich ja noch nie was gehört, oder Mistral aus Frankreich, ah, da kann ich jetzt auch GPTs bauen.\n\nWenn ihr euer Tool habt und ihr es wirklich beruflich nutzt und nicht experimentell so wie wir es ja auch machen, Dann müsst ihr nicht ständig springen. Tut es das auch nicht. Ich sage es euch, der Energieaufwand für euch selbst ist relativ groß. Beobachtet einfach den Markt und wenn abzusehen ist, es wird natürlich über kurz oder lang wird es dann wieder jemanden geben, der sich mehr herauskristallisiert So wie es ausschaut momentan ist es halt Google.\n\nDann müsst ihr irgendwann die Entscheidung treffen, steige ich vielleicht jetzt doch um oder nicht? Kann ich meine zum Beispiel Erinnerungen exportieren aus ChatGPT, die einfach und dort wieder hineinspielen? Also einfach sagen, fasse mir die Erinnerungen die du über mich hast, zusammen oder die Grundinformationen.\n\nDann wird ChatGP durch eine Liste machen. Dann ist die Frage, diese Liste wieder hineinzuspielen in Google, damit ihr nicht wirklich von Null starten müsst. Das Besondere an einer KI ist, dass sie euch kennt. Und umso besser euch eine KI kennt, umso besser kann sie für euch arbeiten. Und unterschätzt nicht diese, wie soll man sagen, Startnotwendigkeit, dass ihr eure KI trainieren müsst, damit sie gute Ergebnisse liefert.\n\nUnd wenn ihr da schon relativ weit seid, dann ist natürlich jeder Tool Change ein Verlust an Qualität. Weil auch wenn das Programm an sich besser ist, Die KI ist nur so gescheit euch zu helfen, so viel Infos sie hat. Also die KI weiß zwar alles von der Welt, aber nichts von euch.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber da\n\n**Manuela Machner:** müsst ihr euch bewusst machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Zu ergänzen, dass man muss jetzt nicht persönliche Daten wie Name oder\n\n**Manuela Machner:** Nein,\n\n**Eliot Mannoia:** Da reicht die Rolle, welche Branche, das hilft auf jeden Fall. Und was ich auch dazu sagen kann, um euch ein bisschen zu beruhigen, also zu helfen, dass man sich nicht so unter Druck spürt genau wie die Manuela ja gesagt hat, die Grundfähigkeit das Prompten oder wie ich, Ergebnisse bekommen ist sehr ähnlich und übertragbar ja und deswegen solange ihr einfach probiert und ausprobiert und sieht wo kann es manchmal halluzinieren wo gibt es manchmal grenzen wie muss ich muss ich besseren kontext schaffen wenn ihr diese fähigkeiten lernt dann sind die auch leicht übertragbar auch wenn ihr jede müsste nicht jeden tag ein tool wechseln ihr könnt ihr auch jede woche ein tool wechseln\n\n**Manuela Machner:** Lasst euch vom Eliot nicht ins Boxhorn jagen ich sage es euch. Er neigt manchmal zu solchen Witzen. Es reicht, wie oft kann man ein Tool wechseln da würde ich überhaupt keine Zahl nennen, weil in Wirklichkeit ist man froh wenn man es nicht machen muss und das hängt jetzt natürlich auch sehr stark davon ab.\n\nSo wie du auch gesagt hast, was für Struktur habe ich Wenn ich ein Konzern mit 2000 Mitarbeitern bin, dann werde ich überhaupt kein Tool wechseln es so schnell machen. Also wenn ich da einmal was festgelegt habe und freigegeben habe und auch Prozesse freigegeben habe, dann habe ich natürlich ganz andere Probleme, da irgendwie plötzlich zu sagen und jetzt… Jetzt alles von neu, alle Mitarbeiter neu schulen und und und, als wenn ich jetzt ein kleiner Betrieb bin, wo drei Leute bei uns halt KI-Systeme in irgendeiner Art und Weise nutzen.\n\nAber was du gesagt hast, was so wichtig ist, die Eigenschaft, seid neugierig. Also es ist... Seht ihr das nicht? Um Gottes Willen da kommt wieder was Neues auf uns zu, überhaupt mit dem Thema KI. Schaut, was können die Systeme Wo kann es sich im Alltag nutzen? Das kann beruflich sein, das kann privat sein. Ihr macht ein Lied für euren Opa zum Geburtstag und er freut sich.\n\nIch habe gerade für meine Schwiegereltern, die sind fast 100, mein Schwiegervater ist ja 97, und da haben wir das Hochzeitsfoto vor. Ich glaube, 46 Jahren, ein Schwarz-Weiß-Foto, da habe ich die beiden so ernst reingeschaut habe ich das Foto sich küssen lassen. Ich sage es euch, das war der Highlight des ganzen Tages, dass sie sich vor 46 Jahren plötzlich als Foto küssen.\n\nAlso man kann schon viele Dinge auch spielerisch nutzen. Und ich glaube genau, das ist das Thema, dass man sich drüber traut dass man tut und einfach neugierig bleibt und sagt, was geht noch? Also geht die Einstellung nicht, oh, was kommt Neues, oh mein Gott, da ist wieder was Neues, sondern was geht noch?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und was ich auch immer mitgebe, das ist nämlich, glaube ich, der leichteste Einstiegstrick in der KI-Welt, es ist kein statisches Werkzeug, wo man schon vorher alles wissen muss, was man eingibt. Ihr\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau.\n\n**Eliot Mannoia:** Ihr könnt sagen, hey, ich muss jetzt zwei Stunden übersetzen oder ich muss jetzt zwei Stunden das machen oder zwei Stunden. Egal wenn ihr eine große Tätigkeit vor euch habt, das eher repetitiv oder irgendwas anderes, fragt hey KI, wie könntest du mir mit dieser Vorbereitung helfen? Und das Es kann euch auch so Ideen geben, also ihr müsst auch nicht an alles denken, ihr könnt auch fragen. Das ist das erste Mal vielleicht in der Geschichte, dass wir das Werkzeug fragen können, wie kann ich dich als Schraubenschlüssel oder Hammer eigentlich nutzen?\n\n**Manuela Machner:** Genau, mach mir ein Tutorial dazu. Aber genau das ist es. Ihr könnt die KI fragen, wobei man muss sagen, mit der Aktualität hat es sich dann Nicht immer so, also wenn du ChatGPT fragst welches Modell kann ich verwenden und er euch dann von 3.5 was erzählt für die neuen Einsteiger, das gibt es schon seit einem Jahr nicht mehr, also das kann schon auch passieren, aber es ist eine super Hilfe und auch, wenn ihr überhaupt am Computer arbeitet, ihr macht Buchhaltung in BMT, ich sage es euch, das beste BMT-Handbuch ist ChatGPT, zu fragen wie verbuche ich das, an welchen Knopf muss ich da drücken, das Also solche Sachen.\n\nEinfach neugierig sein und sich da anpassen. Das ist ja der große Vorteil, den wir Menschen haben. Wir Menschen sind extrem in der Lage, uns anzupassen an alle Veränderungen. Und ihr habt euch ja auch alle angepasst dass ihr ein Smartphone habt, oder? Oder wer von euch hat jetzt bitte noch ein Nokia irgendwas und tut beim SMS-Schreiben auf die 1 dreimal drücken um aufs C zu kommen?\n\n**Eliot Mannoia:** Das war\n\n**Manuela Machner:** Wahrscheinlich, ja, und das ist noch nicht so lange her. Und ihr könnt euch alle erinnern wie ihr gesagt habt, also ich gehe davon aus dass 98 Prozent von unseren Zuhörerinnen und Zuschauerinnen hergegangen sind und gesagt haben, ich brauche sowas nicht, ich tue nur telefonieren.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** viel tut sie jetzt telefonieren?\n\nUnd ihr verwendet es auch und hinterfragt es auch nicht großartig Ah, da ist jetzt ein Update und um Gottes Willen sondern ihr werdet sagen, ah, schon wieder was Neues. Ah, was kann das jetzt, das App? Also meins hat sich heute Nacht abgedatet, ich sage es euch. Auch ich muss dann schauen, was das Neues kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also ich hatte jetzt auch vorgestern ein Update auf Android. Da war etwas, wo ich auf Do Not Disturb drücken kann.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber\n\n**Eliot Mannoia:** Jetzt sind es vier Schritte. Und ich denke mir so, warum schlecht? Und das muss\n\n**Manuela Machner:** kannst du es irgendwo einstellen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, jetzt muss ich wieder suchen. Aber ja, also ich verstehe auch die Frustration.\n\nEs ist zum Beispiel auch bei Copilot vielleicht. Ich konnte vor zwei Jahren mit Copilot etwas machen, was ich jetzt nicht mehr kann. Also\n\n**Manuela Machner:** Ja, absolut.\n\n**Eliot Mannoia:** ist nicht immer vorwärts. Ja aber\n\n**Manuela Machner:** unserer Sicht vielleicht für die Entwickler schon. Vielleicht war da irgendwas, was sie sich gedacht haben, das macht Sinn. Aber ich gebe da recht.\n\n**Eliot Mannoia:** ich.\n\n**Manuela Machner:** Manchmal sind es drei Schritte vorwärts und fünf zurück. Die Schritte vorwärts sind schon sehr viel schneller. Und wisst ihr, was einfach ausprobieren könnt?\n\nIch bin viele Dinge draufgekommen, dass KI-Systeme machen, weil ich einfach Es probiert habe. Also ich kann mich erinnern ich habe irgendwann eingetippt kannst du eigentlich einen Barcode erstellen, weil ich einen Barcode irgendwie für eine Etikette gebraucht hätte. Überhaupt kein Heckmeck die hat mir einen Barcode erstellt und das Barcode-Gerät hat das lesen können.\n\nAlso ui, das funktioniert. Also einfach Dinge, auch wenn ihr denkt, ausprobieren. Oder ich habe ein Foto von meinen Medikamenten gemacht, weil ich ein Medikament gesucht habe, also einen Inhaltsstoff und keinen Plan hatte und das haben gesagt, das Medikament ist das richtige. Einfach ausprobieren wenn es nicht funktioniert, funktioniert es nicht.\n\nAber wenn es funktioniert, habt ihr einen Gewinn.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, wenn das Medikament dann nicht funktioniert.\n\n**Manuela Machner:** Dann ist ChatGPT schuld Die Pharmaindustrie ist draußen, aber ChatGPT ist schuld.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es ist\n\n**Manuela Machner:** Ja, ganz\n\n**Eliot Mannoia:** auch wie schnell. Also ja, vom Nokia auf Handy und so weiter. Aber der Ray Kurzweil zum Beispiel, dieser Zukunftsforscher, er meint dass wir noch schneller und noch schneller werden und dass wir vielleicht 50 Jahre Fortschritt in einem Jahr bekommen könnten. Und das ist schon ein Wahnsinn, weil es tun sich so viele Sachen parallel. Also es sind nicht nur die Algorithmen die besser werden, es sind auch die Energie- oder die Datenzentren die Microchips werden besser. Ich meine jetzt sind wir, glaube ich auf eineinhalb Nanometer schon, also so unglaublich klein. Bald haben wir angeblich die Grenze erreicht, dann geht es zumindest im Chip mäßig nicht mehr so.\n\nAlso das Moore's Law kommt angeblich zum Ende, aber es gibt so viele andere. Und ja, ich meine Robotics da tut sich auch gefühlt jede Woche mit neuen Robotern was. Und da gibt es zahlreiche chinesische Firmen, zahlreiche britische und amerikanische Firmen. Dann neue Materialien, neue Forschungen dann alleine was Google DeepMind macht mit Robotern Alpha Fold, Alpha Evolve und ich glaube, das ist auch, die Leute wenn sie an KI denken, denken vielleicht an ChatGPT, aber es ist unglaublich was alles parallel gerade passiert und wie das eine zu anderen auch dann einen Einfluss hat. Wir reden jetzt schon mit ChatGPT und es ist so eine... eine Wahnsinnsqualität das Gespräch. Und dann stellt euch vor, die Roboter werden besser. Stellt euch vor, wir haben dann Roboter, die so wie ChatGPT reden. Und da gibt es eine andere Studie, die ich vor kurzem gesehen habe, ähnlich neu, auch schon ein Jahr alt, wo ein Professor aus der Universität von Tokio Haut, menschliche Haut so gesagt gewachsen hat sie überlebt noch nicht lange aber aber sie kann auch narben und sie kann heilen also stellt euch vor roboter stimme wie ChatGPT haut es kommen verrückte sachen auf uns zu und das\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, das würde mir gerade eine Frage stellen\n\n**Eliot Mannoia:** jetzt Ich könnte weiterreden eine Stunde lang, was sich medizinisch tut und neue Arten Ich meine, es ist verrückt was sich tut.\n\nAuch Solarenergie wird fast jedes Jahr glaube ich, um 50 Prozent effizienter oder um zwei Jahre 50 Prozent billiger oder sowas. Also es ist nicht nur eine exponentielle Kurve, wir haben hier parallele exponentiellen Kurven gerade. Das ist unglaublich was sich tut.\n\n**Manuela Machner:** Das Spannende ist, und da muss man schon sagen, die 50 Jahre in einem Jahr ist technisch voll faszinierend in der Realität für Menschen nicht mehr greifbar Also da muss man schon sagen, sagen wir zwei schon, also die Geschwindigkeit und wir beschäftigen uns jeden Tag stundenlang mit den Themen. Wir sind nicht mehr in der Lage, alles zu überblicken, in unsere Nischen, weil jeder von uns Nischen hat.\n\nDu kannst, also wenn jemand sagt, er ist ein KI Experte über alle Felder hinweg, das glaube ich ehrlicherweise gar nicht, weil das gar nicht mehr möglich ist.\n\n**Eliot Mannoia:** sind sich nicht einig über Definitionen und was\n\n**Manuela Machner:** Ja...\n\n**Eliot Mannoia:** intelligent ist. Der\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber wir beschäftigen uns jetzt mit der menschlichen Intelligenz mehr als jemals zuvor.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** der Forschung ist das jetzt wieder ein großes Thema, weil wir zuerst Menschen begreifen müssen, bevor wir die KI begreifen können. Finde ich auch ganz spannend, dieser Zugang. Aber das, was schon ein Thema ist, ist, dass Dass all diese Entwicklungen auf der einen Seite stattfinden und wir in den Schulungen in Wirklichkeit ja noch immer zeigen, wie schreibe ich einen sauberen Prompt und was ist überhaupt ein Programm wie ChatGPT.\n\nIch war das letzte Mal bei meinem WLAN-ChatGPT gesperrt Ich habe eine Schulungslocation gehabt, da war grundsätzlich auf dem WLAN, das war ein Kloster gesperrt. Da hat halt die überstehende Intelligenz ein Problem mit der künstlichen Intelligenz gehabt. Keiner hat einsteigen können auf ChatGPT und das war nicht so lösbar, weil die EDV nicht im Haus sitzt.\n\nDa hat jeder dann einen Hotspot aufgemacht. Also, so wie du sagst, ja, Beamer funktioniert nicht, kein Strom.\n\n**Eliot Mannoia:** auch was du am Anfang gesagt hast, ist absolut wichtig. Die Technologie entwickelt sich schneller als unsere Psychologie Das\n\n**Manuela Machner:** definitiv ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Punkt, auch wieder mit der Anpassungsfähigkeit und auch dieser Überforderung. Es ist ein Wahnsinn. Wir haben auf der einen Seite kein WLAN richtig manchmal und auf der anderen Seite haben wir schon hochintelligente KIs Ich meine, auch da habe ich vor kurzem gehört, dieses Alpha-Fold, also wo die Proteinfalten vorhergesehen werden oder richtig eingeschätzt werden können.\n\nDa habe ich gehört, hat eine Person seine ganze Doktoratarbeit investiert, um zu erforschen wie ein Protein sich faltet. Seine ganze Doktorat wegen einem Protein und jetzt haben sie eine Million an Proteinen Proteinfalten irgendwie so dokumentiert. Also es ist ein Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Also das muss ich schon sagen, also da glaube ich verzumpfelst du auch, oder? Also du hast dein ganzes Wissen oder deine ganze Zeit investiert und wenn du Pech hast, kommt parallel so ein Tool heraus und du bist mit deiner Doktoratsarbeit gerade noch nicht fertig und dann sagt irgendwer auf Knopfdruck das, was du hast\n\n**Eliot Mannoia:** Du bist fertig, du hast es eingehändet und am nächsten Tag\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau. Du wirst es publizieren und genau ans Nächste. Also da überschlagen sich schon die Ereignisse. Trotzdem glaube ich dass das Wichtige für uns ist, dass wir neugierig bleiben, dass wir bei der Sache bleiben. Nicht gleich immer so einen Stempel draufdrücken, funktioniert, funktioniert nicht, passt, passt nicht, sondern einfach auch schauen, Was muss ich anders machen?\n\nVielleicht muss auch ich was anderes machen, um das optimaler zu lösen. Und einfach up-to-date zu bleiben, aber auch nicht gleich sich ins Boxhorn jagen lassen. Und vor allem auch in den sozialen Medien, die sozialen Medien sind immer überflutet von solchen Menschen, die sagen, Google ist tot, ChatGPT ist tot, ah ja, SEO ist tot.\n\nÜbrigens falls ihr nicht wisst, SEO ist tot, also die Suchmaschinenoptimierung. All diese Dinge und das lasst euch bitte nicht durch all diesen Mist völlig verunsichern. Was ihr vielleicht heraushören könnt, ist, dass es wirklich andere Entwicklungen auch gibt in diesen Bereichen, weil meistens ist das der Hintergrund für solche radikalen Aussagen.\n\nAber die Leute die solche Aussagen treffen, treffen die nur deswegen, damit ihr einschaltet und damit das Video anschaut oder den Trainer holt der euch dann verklickert, dass eigentlich ihr eh alles machen, so und so machen könnt. Also lasst euch auch nicht da zu stark verunsichern, aber beschäftigt euch damit.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich würde auch da hinzufügen, das habe ich heute in einem Workshop gehört, das fand ich sehr, sehr spannend von einer der Teilnehmer, dass die Geschäftsführung da auch irgendwie eine verbindliche Rolle nimmt und sagt, okay, wir investieren, es kann auch Zeit sein, also es muss nicht nur finanziell sein, aber wir investieren Dass unsere Mitarbeiter halbe Stunde in der Woche oder halbe Stunde im Monat einfach sich damit auseinandersetzen können. Denn wenn sich\n\n**Manuela Machner:** Definitiv\n\n**Eliot Mannoia:** damit auseinandersetzen kann, dann kann man sich auch für die Zukunft viel besser vorbereiten als nur eine Geschäftsführerin oder Geschäftsführer oder nur die IT-Abteilung. Weil eine IT-Abteilung oder\n\n**Manuela Machner:** ganz\n\n**Eliot Mannoia:** ja, wenn nur\n\n**Manuela Machner:** Geschichte.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber wenn nur drei, vier Personen in einer Organisation sich mit der Zukunft befassen, dann ist das für das ganze Unternehmen auch nicht so zukunftssicher. Und deswegen, wenn man die Personen enabelt in einem sicheren Rahmen natürlich mit Richtlinien, sie, so gesagt, ein bisschen erforschen können und neue Möglichkeiten, ob das für ihre Finanzabteilung für ihre HR-Abteilung, für das Marketingabteilung, dann können sie auch für das Unternehmen die Zukunft ein bisschen... Ja, versichern.\n\n**Manuela Machner:** Dazu machen wir eine eigene Podcast-Folge. Weiter geht es bei mir, würde jetzt schon wieder losgehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Okay.\n\n**Manuela Machner:** Da müssen wir eine Podcast-Folge machen. Also wir werden sicher über das eine Podcast-Folge machen, weil das ist etwas, was wir in den Unternehmen haben. Die Situation sehr oft, von wem geht es aus? Die Innovation, die KI-Geschichte wie viel Platz hat man? Und ich glaube, da haben wir genug zu reden und glaube ich auch gute Insights zu geben, wie ihr das am geschicktesten auch angeht im Betrieb.\n\nIch glaube, das ist eine eigene Podcast-Folge wert.\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr gut.\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank. Da wissen wir dann schon wieder was wir das nächste Mal reden, wenn es dann wieder heißt Mind und Machine. Lasst euch nicht ins Boxhorn jagen, bleibt neugierig ihr müsst nicht jeden Tag das Tool wechseln aber beobachtet trotzdem die Entwicklung und tut eure KI-Kompetenz, also zumindest wie ihr mit KI sprecht oder schreibt euch damit befassen, weil das ist egal, mit welchen Systemen das macht.\n\nWir sehen oder hören uns zum nächsten spannenden Thema, zum Thema KI und emotionale Intelligenz. Alles Liebe, macht's gut.\n\n**Eliot Mannoia:** Super. Ciao, ciao, grüß euch.","faqs":{"heading":"FAQ: Tool-Overload – zu viele KI-Tools?","items":[{"question":"Was bedeutet KI-Tool-Auswahl konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie KI-Tool-Auswahl unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. 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Ein zentrales Thema ist der Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT im Berufsalltag und die Herausforderungen der Technologieintegration im Bildungssystem.","intro_text":"Amira Awad, Juristin, Journalistin und Teach for Austria-Alumna, spricht über Sichtbarkeit, KI und wie junge Menschen ihre Stimme in einer KI-geprägten Welt finden.","key_questions":["Wie hat sich Amira Awads Werdegang von der Juristin zur Journalistin und Lehrerin entwickelt?","Welche Herausforderungen und Chancen bietet der Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT im Berufsalltag?","Wie können technologische Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Sprachbarrieren, das Bildungssystem positiv beeinflussen?","Welche Rolle spielt Stressresistenz und der Umgang mit Emotionen in anspruchsvollen Berufen und im Bildungsumfeld?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Heute haben wir das Glück, einen tollen Gast bei uns zu haben, die Magister Amira Awad, auch eine Kindheitsfreundin von mir und ausgebildete Juristin, 20 Jahre als Moderatorin und als Journalistin tätig dann auch ein Jahr Teach for Austria, also wirklich an verschiedenen Perspektiven Ich freue mich sehr auf den ganzen Input heute und die Insights von ihr.\n\nWir haben Manuela Machner, die KI-Expertin auch im KI-Tourismus-Bereich und ich, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe. Amira, super, vielen Dank, dass du heute dabei bist. Wie fing deine Reise an? Du hast dich zuerst für Recht entschieden, bist ausgebildete Magister im JUS und dann hast du einen anderen Weg eingeschlagen Das finde ich super.\n\nWie würdest du deinen Werdegang so beschreiben? \n\n**Amira Awad:** Ganz so anders war der Weg gar nicht, weil man findet im Fernsehen Jetzt besondere im Journalismus recht oft Juristen Juristinnen, also das passt ja ganz gut. Aber ja, das war mir noch nicht klar, wie ich das Jusstudium begonnen habe. Ich wollte ursprünglich als Juristin arbeiten, das habe ich auch gemacht, ein Jahr in ein Jahr im Gericht und man mich gefragt ob ich eine Sendung moderieren möchte, das war damals noch in der Unterhaltung für das Gehversuche vor der Kamera..\n\nDa habe ich das gelernt, das Handwerk sozusagen. Das hat mir recht viel Spaß gemacht. Und dann auch wieder zufälligerweise. Es kam dann immer so auf mich zu, wurde ich eingeladen zu einem Casting bei Puls4. Damals war das noch auch sehr gut für Nachrichten Was deshalb hat, weil eben... Die juristische Ausbildung und Nachrichtenpolitik, das war meins und ich bin ein sehr neugieriger Mensch, ich mag den Kick, ich mag Adrenalin und so habe ich das dann viele Jahre gemacht und zuletzt eben vier Jahre im ORF.\n\n**Eliot Mannoia:** Was sind so die Herausforderungen, wenn man beim Fernsehen anfängt? Also ich stelle mir das, ich war vor kurzem beim ORF mit Studentinnen für ein Projekt von der FH St. Pölten, Universität von St. Pölten und der Teleprompter und so. Also ich muss schon sagen, du hast gerade einen Kick angesprochen, Adrenalin Wie geht man mit dieser Technologie um in Echtzeit und diesem Druck?\n\n**Amirq Awad:** Ja, das \n\n**Amira Awad:** Ist definitiv ein Thema. Insbesondere ich oft auch spät on-air war Also ich habe die ZIP-Nacht, Die ganze Schiene in ORF1 das waren mehrere Sendungen und du gehst dann wirklich 4-5 Mal am ins Studio. Ja der Teleprompter der ist eine Hilfe, auf den sind wir angewiesen und für den sind wir dankbar bei den Nachrichten, weil wir ja sehr kurzfristig auch unsere Texte noch adaptieren. Also das ist nicht so, dass wir da lang Zeit haben, uns auch vorzubereiten erarbeiten das, wir schreiben unsere Texte selbst, aber da ist sehr viel Information drin und deshalb gibt es diesen Usus, dass man bei den Nachrichten den Teleprompter hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Kommt es da zu neuen Begrifflichkeiten oder wie man verschiedene Länder oder Namen ausspricht Tue ich mir mit Englisch-Deutsch immer sehr schwer, wie on the fly, also man hat nicht die Zeit okay, da ist jetzt irgendein neuer Präsident oder was und plötzlich musst du in Echtzeit vom Teleprompter ja, wissen, wie man was ausspricht.\n\n**Amirq Awad:** Ja, du Hast in der Regie ja Unterstützung, du bist nicht ganz allein im Studio Also im Studio schon eigentlich, mit dem Kameramann der Kamerafrau, mittlerweile sind das auch schon studio, wenn man keinen man sogar allein im hat, aber man hat die bei Wochenenddiensten gelaufen und habe selber auch noch adaptiert.\n\nUnd dann kannst du sendung, falls in der Regie auch niemand weiß, oder Sportler/Innen wie man Namen ausspricht aber es ist eben dieses\n\nschnelle Reagieren, diese Stressresistenz ist gefragt und mich stresst eigentlich mittlerweile kaum mehr was.\n\n**Manuela Machner:** Heute würde ich das vielleicht nicht mehr googeln, sondern ChatGPT die das vorlesen lassen oder sagen, wie würde man den Namen jetzt aussprechen. Also so über ich wie wenn ich englische Keynotes halte vorher gewisse Begrifflichkeiten So kann sich das jetzt auch durch Hilfe von KI verändern, oder? \n\n**Amirq Awad:** Absolut, ja, ich bin mittlerweile sehr viel mit ChatGPT in Kontakt, sagen wir so.\n\n**Eliot Mannoia:** dir auch? Ich habe gedacht da redest du mit mir. Mit dir auch?\n\n**Amirq Awad:** Ja, aber das war eben vor ein paar Jahren für mich noch nicht der Fall. Ihr kanntet das vielleicht schon, aber ich kenne das noch nicht so lange\n\n**Eliot Mannoia:** Wie nutzt du es schon professionell auch, also bei Recherchen oder wie ist es momentan eine Unterstützung für dich?\n\n**Amirq Awad:** Ich nütze ChatGPT ganz viel. Ich Habe es insbesondere bei Teach for Austria eigentlich kennengelernt. Die haben uns auch wirklich Prompts beigebracht, wie man Stunden planen kann sehr große Hilfe und Ich denke, dass man mittlerweile, wenn man ChatGPT nicht verwendet einen Nachteil hat. bin, was Technologien angeht nicht sehr offen, muss ich sagen, aber es ist so hilfreich, dass ich es einsetze. Ich setze es auch ein für Moderationsscripts ich setze es für ganz viel ein, für Rezepte Das beste Palatschinkenrezept ever habe ich von ChatGPT, \n\n**Eliot Mannoia:** Oh jetzt bin ich neugierig.\n\n**Amirq Awad:** Ich schicke es dir nachher. Mein Sohn macht die jetzt immer, diese Palatschinken.\n\nEs ist ganz simpel. Also es ist nicht mehr wegzudenken bei all den Gefahren die es natürlich mit sich bringt und da gehört auch noch einiges reguliert, aber ich glaube, man hat wirklich einen Nachteil wenn man es nicht verwendet.\n\n**Manuela Machner:** Aber das Spannende ist, mir kommen zwei Fragen. Das Erste, was hast du unterrichtet und was ist das überhaupt für ein Projekt Also ich bin da jetzt nicht involviert. Ich kann mir jetzt gar nichts darunter vorstellen, was du da unterrichtet hast. Und die zweite Frage ist, es ist ja gerade in den Medien das Thema KI immer ein bisschen eine Hassliebe sage ich jetzt einmal.\n\nAuf der einen Seite natürlich, es erleichtert Robocams und Recherchetools und so weiter helfen einem ja auf der einen Seite auf der anderen Seite ist ja die Angst, Dass die Menschen zu den Daten und Informationen über die Medien kommen, ohne die Medien echt noch zu konsumieren und Medien aber auch davon leben, dass sie ihre Werbeeinnahmen von der Seite bekommen.\n\nUnd die zwei Fragen sind jetzt bei mir gerade aufgebobbt. Magst du mir mal erklären, wie das mit diesem Austria Teaching funktioniert hat oder was das für ein Projekt ist oder war? \n\n**Amirq Awad:** Teach for Austria gibt es seit 12, 13 Jahren in Österreich,\n\nDas gab es vorher schon im Ausland geht es darum, dass man Quereinsteiger in Schulen schickt, die mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Das sind in den Ballungsräumen in Österreich die Mittelschulen, also in Wien ganz besonders.\n\nUnd dass man uns da als Fellows im Sinne der Bildungsgerechtigkeit einsetzt. Also wir teilen alle gewisse Werte und wir sind alle akademisch wir haben alle ein Bildungsrecht Ein Auswahlverfahren bestanden, wo auch auf Persönlichkeit geschaut wird. Und gehen, auch Vielfalt zu repräsentieren das war auch in meinem Fall für mich auch eine persönliche Motivation, und da auch einen frischen Wind in ein geschllossenes System zu bringen und das Programm ist auch zeitlich begrenzt angesetzt, also die Idee ist dann schon auch, dass man auch wieder spannende Erfahrungen dort gesammelt des war eine Zeit, die ich nicht missen möchte, das war für mich auch als jemanddie sehr lange , eingeordnet und berichtet hat eine sehr schöne Erfahrung wirklich ins Feld\n\nzu gehen und da zu sein, wo Gesellschaft passiert. \n\n**Manuela Machner:** Hast du da Fachunterricht Deutsch oder wie kann ich mir das vorstellen? \n\n**Amirq Awad:** Deutsch ist naheliegend als Journalistin also ich habe Deutsch unterrichtet. Als Juristin wurde ich aber nicht zertifiziert. Das bedeutet, dass ich da auf einem sehr niedrigen Gehaltslevel auch eingestuft wurde, weil Juristin... Die meisten sind fachfremd aber Deutsch habe ich unterrichtet und dann bekommt man in den mittelschulen noch ein paar Fächer dazu also, dass man Fachfremd unterreichtet ist elbstverständlich. Ich habe dann noch Biologie unterreichtet was mir sehr \n\ngetaugt hat \n\ndann, werken und Kunst hat Werken hat mir auch getaugt, \n\n**Manuela Machner:** Oh. \n\n**Amirq Awad:** Kunst hat mich teilweise immer gedacht, naja, also das habe ich dann auch wieder versucht, thematisch ein bisschen zu machen, Frida Kahlo mit Frauenbildern und so. Aber es ist möglich. Die große Challenge in den \n\nSchulen ist ja die Aufmerksamkeit der \n\nKinder zu halten. \n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe ja dann auch ein Interview von dir gesehen im Fernsehen wo du erzählt hast von einem Ereignis, das sich da wirklich auch sehr geprägt hat. Ein Schüler, glaube ich, hat dich dann auch außerhalb der Klasse ist auf dich zugekommen, oder?\n\n**Amirq Awad:** Ja hast du gut recherchiert. Ja, ich erzähle immer wieder seine Geschichte, ich bin mit ihm auch in Kontakt, er ist für mich so ein Beispiel dafür, was auch Wertschätzung für den Unterschied machen kann, wobei ich auch nicht weiß wie seine Geschichte ausgehen wird, das wissen wir noch nicht, er ist 17, er war 16-jährig war er da in einer vierten Klasse aus einem arabischen Land \n\nmit seinem Bruder und seiner Mutter geflohen vor ein paar Jahren. \n\nnach Österreich und aus meiner Sicht ein Bursch mit unglaublich viel Potenzial aber traumatisiert und in einer Rolle auch, die ihn sehr überfordert hat.\n\nUnd er hatte auch seine Themen mit der Polizei, also er hat immer wieder Probleme gehabt \n\ngemacht gehabt und aber dann seiner Mutter versprochen, das wird er nicht mehr tun und eines Tages holt mich aus dem Lehrerzimmer und Berichtet mir weinend etwas und ich versuche ihn zu beruhigen dann läuft er mir davon auf die Toilette, ich laufe ihm nach gehe natürlich da nicht rein, weil es auch die Herntoilette war, also die Bubentoilette, und er schlägt mit der Faust dermaßen gegen die Wand, dass er sich mehrfach die Hand bricht. das war für mich so ein So ein einschneidendes Erlebnis und so berührend und traurig zugleich, weil er so hilflos ist in seiner Situation, er kann seine Emotionen nicht regulieren und er ist so traumatisiert, dass er jetzt mittlerweile statt dass er jemand anderen verletzt sich \n\nselbst verletzt weil er nicht weiß \n\nwohin mit diesen Emotionen. Er ist betreut Die Schule versucht ja da auch wirklich zu schauen und er ist im Integrationshaus und es gibt Unterstützung, aber dann letztlich halt wieder auch nicht genug. Es fehlen die Ressourcen. Und er ist für mich jemand, der, wenn man ihn on track bringt, ein großer Benefit \n\nfür unsere Gesellschaft bekommen kann Weil er ist sehr sozialkompetent sehr feinfühlig, ein gescheiter Bursche.\n\n**Eliot Mannoia:** ich kann mich erinnern, als ich das gehört habe, und das habe ich eigentlich nicht jetzt für diese Folge recherchiert sondern das habe ich, glaube ich, vor Monaten schon, also das dann wirklich auch im Fernsehen erzählt hast, hat mich das sehr bewegt. Also toll, du setzt dich da, du bist ja erstens auch eine Mutter von drei Menschen. Und setze ich da auch für Vielfalt auch bei Diversity Ball, habe ich gesehen, hast du auch moderiert. Also sehr vielfältig auch, was du alles machst und deine Erfahrungen Wie sieht jetzt die Reise für dich aus? Du hast jetzt 20 Jahre Redaktion gemacht, Moderation, Journalistin jetzt auch diese Lehrerfahrung in the field, wie du das so schön gesagt hast, im Feld.\n\nWie hat dich das jetzt so geprägt, was ist jetzt der nächste Schritt für Amira?\n\n**Amirq Awad:** der letzte Schritt war der Schritt in die Selbstständigkeit, also ich versuche das alles was ich jetzt so in den letzten, also wann war ich fertig mit dem Studium mit 24 also in den letzten 22 Jahren abseits von meiner Ausbildung erfahren habe, \n\nversuche ich jetzt zu integrieren und bin selbstständig und biete Workshops an, ich moderiere nach wie vor Veranstaltungen natürlich, das habe ich immer schon nebenbei gemacht, ich bin als Speakerin unterwegs, mir geht es sehr stark um Empowerment von Kids mit Migrationshintergrund und Frauen und Mädchen Weil das einfach auch meine Story ist.\n\nAlso das ist das, was mich auch persönlich bewegt, die Zugehörigkeit, Belonging, Sichtbarkeit. Das ist das, was ich jetzt mir gerade selbstständig aufbaue. Schauen wir mal, ob das funktioniert. Sonst gehe ich früher oder später eh wieder in ein System zurück. Aber es passt jetzt auch gut, weil mein Jüngster ist im Gymnasium und der braucht mich auch als Mama.\n\nDa will ich auch da sein für ihn und ich bin jetzt flexibel Ich kann mir meine Zeit gut e \n\n**Manuela Machner:** Was mich interessieren würde, ist, wie siehst du die Entwicklung da gerade im Zusammenhang mit der ganzen technologischen Entwicklung? Also Integration, wenn ich jetzt auf das Thema abschweifen darf, aber Integration. Ich habe das Gefühl, dass zum Beispiel eine der großen Barrieren die wir tatsächlich haben, gerade in Brennpunktschulen oder Plätzen, ist Ja, auch die Sprachbarriere und dass wir ja in Zukunft mit den Möglichkeiten, die sich einfach technisch bieten, dass man eine 1 zu 1 Übersetzung vielleicht hat, vielleicht nur mehr Airpods drinnen hat und dann höre ich und verstehe ich, was der sagt.\n\nDass Bildung vielleicht oder auch das Verständnis besser wird, weil ich sage immer, ich habe das Gefühl, wenn du in einer Volksschule einen Schüler hast, der nicht Deutsch versteht kann das ein Mathe-Genie sein und der wird scheitern weil er einfach nicht die Möglichkeit hat, das zu verstehen, was die Lehrerin da in Deutsch erklärt und da kann auch die Lehrerin nichts dafür, weil sie einfach bei 30 Schülern und vielleicht 10 Sprachen in der Klasse nicht in der Lage ist, das zu Das sozusagen zu übersetzen und in irgendeiner Art und Weise rüber zu bekommen.\n\nUnd ich glaube, dass viele Probleme dadurch auch entstehen dass sie, wie soll man sagen, eigentlich unterfordert sind, weil sie ja das Potenzial das sie haben, gar nicht ausschöpfen können, nie ein Erfolgserlebnis haben, weil es eh nie passt und nie richtig ist und nie ist und dass dadurch vielleicht eine Spirale entsteht die eher negativ ist.\n\nUnd wenn wir es schaffen würden, das sozusagen... Vielleicht auch mit Hilfe von Technologie zu überbrücken, dass man da vielleicht etwas entschärfen kann. \n\n**Amirq Awad:** Ja, ich finde den Ansatz spannend. Also so habe ich das noch nie gesehen. Ich habe das vor kurzem gehört, dass es diese simultane Übersetzungsmöglichkeit gibt, oder geben wird, schon gibt. Das finde ich grundsätzlich total spannend, wenn es dann aber dazu führt, dass wir nur mehr \n\nin unterschiedlichen \n\nSprachen miteinander kommunizieren, halte ich es für zwischenmenschlich problematisch. Im Klassenraumsetting, also ja, du hast die Herausforderungen ja angesprochen, die Situation ist die, dass wir stehen in der Regel zu zweit drinnen in den Mittelschulen und wir haben Schnitt ein Kind, das Deutsch als Familiensprache hat, das heißt ja, die meisten beherrschen die Sprache nicht sehr gut, wir haben ganz unterschiedliche Niveaus wir unterrichten nach einem Lehrplan, der für Kinder mit Familiensprache Deutsch geschaffen ist, also das ist ja alles recht widrig von den Bedingungen her und wir können die Needs der Kinder nicht wirklich bedienen, das stimmt.\n\nWenn ich mir jetzt aber vorstelle es sitzt dann jeder mit seinen Airpods in der Klasse, die ja eben auch eine Gemeinschaft ist. Ja, also gerade Mathematik würde sich wahrscheinlich eignen aber so vom Gefühl her, wie gesagt, ich bin jetzt erstmals mit dieser Idee konfrontiert, gefällt es mir nicht so gut. Weil wir wollen ja die Interaktion wir wollen den Austausch wir wollen, hängt dann auch wieder ab vom Alter der Kinder. Die jungen Kinder lernen auch sehr schnell in der Interaktion. Aber es \n\nfühlt sich ein bisschen isoliert\n\nan. \n\n**Manuela Machner:** Naja, sie könnten Ja, auch untereinander dann sich verstehen. Also rein in Theorie hätte ich es ganz spannend gefunden, den Ansatz. Deswegen wollte ich deine Meinung dazu hören. Ich habe auch schon das Feedback gekriegt naja, dann muss gar keiner mehr Deutsch lernen, wenn er das hat. Ich bin mir aber nicht sicher, wenn ich irgendwo ein Erfolgserlebnis habe, dass ich dann vielleicht auch bereit bin, andere Dinge zu lernen, wenn ich...\n\nIch habe einen Wert, also ich bin gut, ich kann etwas. Also das fände ich dann einfach einen spannenden Ansatz und eben auch Technologie dazu zu verwenden, fände ich. Also es ist zumindest möglich, technologisch gesehen, das zu handeln. \n\n**Amirq Awad:** ich verstehe was du meinst es müsste \n\nreguliert werden\n\nes dürfte nicht überhand nehmen, alles was jetzt gerade passiert, es müsste gezielt eingesetzt werden und die Sprachlosigkeit der Kinder ist natürlich ein Problem und da könnte man helfen, ja.\n\nEs war jetzt \n\nauch glaube ich vor ein \n\n**Eliot Mannoia:** paar Wochen oder schon einen Monat auch eine spannende Studie in den USA, wo sie, glaube ich, 800 Lehrerinnen und 1000 Teenagerinnen befragt haben. Und da hatten sie 20 Prozent, \n\nalso ein in \n\nfünf Personen, hatten eine entweder selber eine romantische Beziehung mit der KI oder kennen wen. Wie siehst du das, wenn du jetzt auch auf diesen Schüler, den du vorher angesprochen hast, mit emotional regulation, Teenager vermehrt sich auf KI stützen oder kümmern Ja, was löst das in dir aus nach den Erfahrungen, die du gemacht hast?\n\n**Amirq Awad:** Und was mir jetzt dazu einfällt ist eine persönliche Erfahrung, die ich mit meinem Freund Chat gemacht habe. Also er hat mir bei der Vorbereitung für eine Arbeit so geholfen dass ich mir viele Stunden erspart habe. Ich war wirklich baff, ich habe ihn gefüttert und das hat so gut gepasst, dass ich wirklich eine Emotion der Dankbarkeit gefühlt habe.\n\nNämlich echt. Diese Emotion war da. Und da habe mir dann gedacht, ui. ui. Ja, wenn KI Ersatz wird für echte zwischenmenschliche Beziehungen, glaube ich, also ich glaube, es kann die nicht wirklich ersetzen. Und sollte es auch nicht. Und ihr kennt ja bestimmt die Geschichte mit dem jungen Mann, der sich in den USA selbst umgebracht hat und KI hat ihn da großartigst angeleitet da haben sie ja jetzt auch einiges verändert, aber es birgt schon sehr große \n\nGefahren und was es auch tut das kann ich aus eingenen Erfahrungen sagen, \n\nes bestärkt einen schon auch sehr stark in dem, \n\nwas man von ihm will, das heißt wie viel Reflexion, wie viel Learning ist da auch wirklich drinnen \n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, dass das ein wichtiger Faktor in der Ausbildung ist. Ich habe jetzt so ein gutes Video gesehen, wo die Mutter sagt, jetzt sagt mir mein Bruder... Der 17-Jährige hat mir gesagt, jetzt wird es mal Zeit, dass du Wäsche wäschst, damit du checkst wie man das macht im Haushalt. Und er hat gesagt, geh Mama, wenn ich das brauche frage ich ChatGPT.\n\nUnd dann hat sie es auch aufs Exempel gemacht und gesagt, so, da ist der Wäschekorb, jetzt fragst du ChatGPT, was du machen sollst. Und dann hat er halt hin und her und versucht, das nachzustellen. Es hat natürlich schon irgendwie geklappt aber es war halt, wie soll man sagen, der Prozess war verhandelt Für eine Mutter, oh mein Gott, jetzt macht eine Waschmaschine mit zwei Handtüchern, weil Herr Tschetschebiel gesagt hat, du musst trennen nach Material und nach Temperatur und, und und und.\n\nAlso die Realität verändert sich vielleicht dadurch auch, weil es aus der Theorie alles kommt, also nicht aus der Praxis diese ganzen Geschichten. Und ich glaube gerade genau diese Anleitung, wie gehe ich eigentlich damit um, was da rauskommt. Und damit auch solche tragischen Fälle nicht passieren, weil die Algorithmen verstärken ja, ja ja.\n\nDas, was du bist oder das, was du machst oder das, was du fragst eher. Und je nachdem was für Systeme man nutzt Es gibt Ja, durchaus auch für Teenager so Chatbot-Systeme wo sie auch festgestellt haben, dass sie Die Teenager davon abhalten, soziale Kontakte zu machen, weil sie es im System behalten wollen, diese Chatbots.\n\nAlso die sagen dann wirklich, wenn das Kind sagt, ja, jetzt treffe ich mich mit der Freundin. Na, willst du wirklich schon gehen? Na willst du nicht weiterreden Ich vermisse dich ja und was weiß ich. Also wirklich auf diese emotionalen Ebene zu kommen. Und ich glaube, da ist ganz wichtig, dass die Jugendlichen und Kinder lernen, was das alles da ist Tut, macht, kann und was der Hintergrund ist.\n\nDer Hintergrund ist in Wirklichkeit Werbezeit vielleicht zu verkaufen oder einfach sagen zu können, so und so viele Minuten wird mein Tool genutzt um irgendwelche Sponsorgelder zu kriegen und nicht um dem Kind was Gutes zu tun. \n\n**Amirq Awad:** Ja, das ist Wissen das fehlt. Das fehlt. Du bist Expertin. Es fehlt unglaublich viel Wissen der Staates hinterher mit Regulieren. Es ist so schnell, wir kommen alle nicht nach oder die meisten kommen nicht nach. Ja, große \n\nChance aber \n\nauch große Challenge. \n\n**Eliot Mannoia:** Wie siehst du mit \n\ndeiner Expertise in Medien. \n\nErfahrung dann in der Schule dieses Jahr? Also mit so Hashtag Deepfakes und Fake News und so weiter. Was war deine Erfahrung dieses Jahr mit den Schülerinnen in Bezug auf deine Medien-Expertise\n\n**Amirq Awad:** Wir haben regelmäßig Medienstunden und ich habe mit ihnen Medienstunden gemacht, wo es genau um diese Themen auch ging. Sie sind schon recht aware, also Sie wissen das schon, ja, Sie \n\nwissen, dass da vieles stattfindet, das nicht ok\n\nist, Sie wissen auch, dass Sie in einer Bubble sind, ich habe zu Ihnen teilweise auch nur Zugang gefunden, weil ich selber einen Sohn habe in Ihrem Alter, der diesen ganzen Wahnsinn permanent von sich gibt, und ich gewusst habe, worum es geht, und Frau Auer, Sie kennen das auch und Sie wissen das auch, wo Sie dann...\n\nDinge wiedergeben, diese Brain-Rot-Geschichten, die teils anti-islamisch sind und es nicht \n\nwissen, weil\n\ndas Wort Sahur vorkommt und es ist arabisch. Und waren dann auch dankbar, dass es ihnen jemand einordnet. Sie brauchen da glaube ich schon mehr Leute, die sich damit beschäftigen und mit ihnen Das hat ihnen sehr gefallen. Ich glaube, sie spüren das auch, dass sie da in einem Space sind der nicht ganz sicher ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie siehst du da die... für die Medien, wie... Können Sie sich da am besten anpassen an dieser neuen KI-Zeitalter wo jeder jetzt wirklich mehr und mehr Content, also mit Social Media konnte man schon sehr viel Content produzieren aber jetzt kann man mit KI auch schon wirklich Videos und Texte und so viel produzieren Wie siehst du da die Rolle von den Medien, wie ist die Evolution da?\n\n**Amirq Awad:** Die Rolle vonden klassischen Medien ist ja in der Demokratie Von insbesondere Qualitätsmedien immer eine ganz wesentliche gewesen und das ist ja jetzt auch eine, die Demokratie kommt ja zunehmend unter Druck, auch Weil die klassischen Medien, die Qualitätsmedien nicht mehr rankommen an die Menschen und insbesondere nicht mehr an jungen Menschen kommen. Ich erzähle ganz gerne das Beispiel jetzt vor \n\nkurzem. Ich habe mich\n\nfür das ORF-Interview herausgeputzt, ich habe mich vorbereitet, ich sitze eine Stunde in der Maske und gehe da ganz anders rein als beispielsweise in ein Interview von einer Chefredaktion auf Instagram. Die Chefredaktion heißt das, das ist ein Medium, wo die Jugendlichen selber Beiträge machen, auch ein Qualitätsmedium, ja sehr gut, in das bin ich ganz anders viel lockerer auf einer Parkbank sitzend ungestylt hineingegangen und was wurde mehr geschaut? Das Video von der \n\nChefredaktion. Also ich bin selber noch \n\nin diesem Mindset, das Fernsehen das Studio der ORF, dass das eine größere Reichweite hat als das, was online passiert. Das ist nicht mehr so. Unsere Generation tut sich damit irrsinnig schwer, aber das ist nicht so. Und jetzt ist es natürlich an der Zeit, dass die in Führungspositionen sitzen im TV, in der Presse wie auch immer, dazu stehen und junge Menschen \n\ndamit beauftragen das umzusetzen, weil ich habe den Eindruck, dass wir das nicht mehr tun uns sehr schwer damit, die Jungen zu erreichen.\n\n**Manuela Machner:** Und ich glaube, was so wichtig ist, ist, dass es noch irgendwo neutrale Plattformen gibt oder Informationsquellen gibt, wo es die Möglichkeit gibt, die Information auch im digitalen Raum abzurufen, weil gerade wenn du jetzt Instagram, TikTok oder was auch immer hernimmst, du weißt Ja, gar nicht mehr, was wahr ist und mir geht es so dass ich, Jetzt mehr reguläre Medien wieder konsumiere, seitdem diese ganze KI-Entwicklung passiert.\n\nEinfach deswegen, um zu überprüfen, irgendwas, was ich gesehen habe, kann das echt gewesen sein. Und da kriegt aus meiner Sicht ORF jetzt wieder eine ganz andere Bedeutung in der Wahrnehmung Und ich glaube, dass das in Wirklichkeit durchaus auch für Generationen sind, die vielleicht schon älter sind. Ich glaube nicht, dass alle Älteren jetzt ORF schauen, sondern halt andere Dinge.\n\nAber dass wir alle dieses Trust brauchen, diesen Beweis irgendwo brauchen. Und darum ist wichtig, dass genau solche Kanäle offen sind und auch im Stil offen sind für die Leute, die dort sich bewegen. Weil wenn ich mir ein TikTok-Video anschaue und das TikTok-Video vom ORF, Achtung da gibt es jetzt die Warnung, gestern ist wieder irgendwas rausgekommen Dann habe ich das Gefühl, okay, nein, das muss ich mir jetzt anschauen und dir glaube ich das, ich muss nicht noch verifizieren, stimmt das, was da irgendwer behauptet hat. \n\n**Amirq Awad:** Ja, so wünscht man sich das ja, aber das \n\nsagst\n\njetzt du und nicht der Jugendliche oder die Jugendliche. Das heißt, sie brauchen wirklich dieses Bewusstsein, das muss ihnen jemand sagen. Es muss Ihnen wirklich jemand sagen, dass Sie da kaum etwas glauben können und dass Sie sich nur auf gewisse Medien verlassen können.\n\nIch habe das \n\nmit ihnen auch besprochen, was spricht von einem zuverlässigen Account, \n\nwas nicht, dass Sie da ein Gefühl entwickeln dafür. Und es ist natürlich auch wichtig, dass die Qualitätsmedien Präsenz zeigen und das auf eine Art machen die ankommt. Das macht die ZIP ja, TikTok-ZIP und Insta Die ZIP 100 habe ich ja auch gemacht, das war Teil meiner Schiene.\n\nDie haben wir in einem Social-Media-Studio gemacht, also das war der unaufwendigste Teil des Tages. Die wurde aber auch sehr viel gesehen. Die konnte man sich auf der blauen \n\nSeite anschauen und eben auf Social Media war aber halt auch von der Qualität her das schlechteste Format, also alles heruntergebrochen auf 100 Sekunden aber wenigstens stimmt das was dort gesagt wird in der Regel,\n\n**Eliot Mannoia:** Qualität über Quantität. Ich wollte auch gratuliere sagen zur Selbstständigkeit. Ich. \n\nfinde das echt toll. Manuela und ich haben ja auch diesen Schritt gemacht und ich freue mich wahnsinnig für dich. Wie wirst du diese Ansichten, also deine ganzen Erfahrungen und vielleicht auch deine Heavy-ChatGPT-Nutzung in deine Selbstständigkeit einpflegen?\n\nAlso was kann man sich unter deinem Angebot, das machst du ja mit deinen Herren, habe ich gesehen auf LinkedIn, gemeinsam, so wie ich das verstanden habe. Und ähm Was kann man sich bei den Workshops vorstellen? Um was geht es?\n\n**Amirq Awad:** Also ich hatte zum Beispiel gestern einen Workshop mit Pädagoginnen und Pädagogen, Sexualpädagoginnen und Pädagogen überwiegend wo es ging um das Thema Sichtbarkeit, also der Vortrag hat geheißen Mitreden statt Zusehen, es ging um Beteiligung um Narrative, also es gab vorher einen Vortrag und im Anschluss einen Workshop, wo wir dann eben positive Gegen-Narrative zu den toxischen Narrativen entwickelt haben, wo es darum ging, dass wir uns auf Leitsätze einigen in Gruppen wo Wo es dann darum ging, um dieses Runterbrechen und darum, ein Narrativ zu finden, das ein positives ist, aber die \n\nToxik \n\nrauslässt, also sprich nach moralischen, ethischen\n\nKriterien agiert, das nicht lügt. Ich glaube, das ist in Zeiten wie diesen ganz wichtig, weil wir überredet werden von toxischen Narrativen. Die toxischen Narrative haben es leichter weil sie unverschämt sind und mit Ängsten spielen. Darum ging es gestern beispielsweise. Ich bin ja auch Yoga-Lehrerin, Ausgebildete. Das lasse ich meistens unter den Tisch fallen, sollte aber dazu gesagt werden, weil du hast mich \n\neingangs gefragt, wie ich das alles schaffe. Ich schaffe\n\ndas nur, weil ich Yoga mache, ganz konsequent. Und weil ich atme und Selfcare betreibe. Und das ist in meinen Workshops auch sehr oft Thema. Yoga ist letztlich die beste... Basis also aus meiner Sicht für Performance, für Auftritt für Fokus, für Stimme Sprache. Ich mache ganz viele Übungen die ich aus meiner Yoga-Lehrerinnen-Ausbildung habe mit meinen Leuten.\n\nIch sage niemandem stell dich so hin oder stell dich so nicht hin.\n\n**Eliot Mannoia:** Super, das habe ich nicht gewusst. Ich mache 18 Jahre schon Yoga, Ashtanga, aber ich bin kein ausgebildeter Lehrer, aber ich liebe Yoga, obwohl ich muss gestehen ich habe es zwei Wochen jetzt nicht geschafft und von vielen Sitzen ich spüre es so intensiv, also das Sitzen killt mich und Yoga ist wirklich, also da bin ich voll bei dir, Yoga ist so heilend besonders für unsere, für meinen Sitz, wie oft ich sitze einfach, ja.\n\nSuper. Okay, das habe ich nicht gewusst. Also was du alles machst, ist ein Wahnsinn. Toll Okay, also auch ausgebildete Yogalehrerin. Unterrichtest du auch oder tust du jetzt eher für dich das Yoga machen?\n\n**Amirq Awad:** sage es ganz ehrlich, ich würde es sogar gerne anbieten, weil ich hätte ja jetzt als Selbstständige auch Zeit, aber es ist das Schlechtbezahlteste von allem, was ich anbiete. Das Moderieren wird sehr gut bezahlt Workshops sind nicht schlecht bezahlt Aber Yoga hat leider nicht dieses Standing, obwohl es aus meiner Sicht sehr wertvoll ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, 100 Prozent bei dir. Welches Yoga machst du?\n\n**Amirq Awad:** Unterschiedlich ist es aber schon dynamisch, also viel Vinyasa hat er sowieso, aber viel auch Atmung\n\n**Eliot Mannoia:** Und das hast du dann auch in der Klasse einfließen lassen, also mit Atmung und so, hast du da auch?\n\n**Amirq Awad:** habe das auch?\n\nin der Schule mit den Kindern gemacht, wobei das wirklich nicht leicht ist mit Kindern. Ich habe mir das einfach vorgestellt. Also nämlich wirklich mit der ganzen Klasse. Ich habe es dann einmal gemacht in einem Setting, wo ich die Gelegenheit hatte, ein paar rauszunehmen die es machen wollten, also die sich freiwillig entschieden haben.\n\nDas hat dann funktioniert. Aber es will halt nicht jeder Verrenkungen machen vor der Klasse. Aber ich habe die Kids immer wieder auf Planken lassen, gerade die Burschen hinten Planken lassen. Das hat super funktioniert, die waren dann einmal ruhig wenn sie \n\ngeplanked.\n\nhaben. Also Bewegung ist ganz wichtig, auch in der Schule\n\n**Eliot Mannoia:** Gut. Und wie siehst du also die nächsten Jahre? du dich da wieder in den Schulen irgendwie mit Jugendlichen? Also ich weiß, du hast jetzt Workshops mit Pädagogen gemacht. Ist das so die Richtung? Eher in der pädagogischen Richtung oder möchtest du auch wieder in der Medienwelt oder ist es eine Mischung\n\n**Amirq Awad:** bleibt bei mir eine Mischung\n\nund mein Leben und auch meine \n\nKarriere Soweit man das Wort noch verwendet, das war nie geplant, also es hat sich bei mir immer alles ergeben, ich habe nach wie vor das Vertrauen, dass es sich auch ergeben wird. \n\nMein Wunsch ist, dass es so ein großes Ganzes wird. So ein Sammelsurium aus Erfahrungen was ich gemacht habe und\n\ndas geht gerade gut auf, also ich werde auch angefragt von jenen die halt genau das wollen, was ich biete und was ich kann und wofür ich stehe. Deshalb passt das gut. Aber ich arbeite ja auch mit dem österreichischen Integrationsfonds zusammen, wo es auch sehr stark geht um Empowerment von jungen Frauen und das ist auch ein Bereich wo ich Workshopsgebe. \n\n**Eliot Mannoia:** Was würdest du sagen, ist sogar die Hauptherausforderung in deiner Branche? Ich weiß, du hast jetzt nicht eine Branche aber in die Richtung, in die du gehst. Du hast angesprochen toxische Narrative Würdest du sagen, das sind die Hauptherausforderungen, die du gerade siehst? Oder siehst du da bei jüngeren Frauen oder Integrationsthemen? Was sind so für dich die Sachen, wo du sagst, wow, Diese Punkte, an die möchte ich jetzt wirklich arbeiten, gesellschaftlich privat.\n\n**Amirq Awad:** Gibt es auch nicht einzelne Ich bin ein politischer Mensch einfach aufgrund der Tatsache, dass ich da als dunkelhäutiges Mädchen in den 80er Jahren nach Wien gekommen bin, einen arabischen Namen habe und bin ja halbe Österreicherin, hat das natürlich dadurch auch ein bisschen leichter weil ich die Sprache sehr schnell gelernt habe.\n\nAber diese Frau mit Migrationshintergrund und dann auch das Muttersein und Frau sein, auch ohne Migrationshintergrund, Und dann noch drei Kinder haben, das macht mich einfach politisch. Das macht mich politisch, weil ich mich auch phasenweise aufreibe einfach weil ich berufliche Ambitionen habe, weil ich Kinder habe, weil ich für sie da sein möchte.\n\nAlso ich bin ein politischer Mensch und das ist letztlich, also es geht mir um Sichtbarkeit ich habe es vorher schon gesagt und das zieht sich durch auf verschiedenen Ebenen Ich habe auch nicht umsonst Jus studiert Und da ging es mir auch darum, mich auch auf eine gewisse Art zu wappnen gegen Angriffe zu wissen, wo hat das Recht des Anderen noch auf. Welche Rechte habe ich? Ich glaube, auch Rechte spielen eine ganz große Rolle. Also es ist wirklich ein großes, großes Ganzes. Und ich bleibe halt \n\n**Manuela Machner:** Wir sind das selbe \n\n**Amirq Awad:** Also die Bühne ruft mich auf. Die Bühne ruft immer wieder. \n\n**Manuela Machner:** Aber ich finde es cool, wenn du sagst von der Sichtbarkeit, weil ich kann jetzt den Migrationshintergrund nicht nachvollziehen, aber ich glaube gerade wir Frauen in der Sichtbarkeit sind halt sehr oft die fleißigen Bienen die im Hintergrund stehen, die in zweiter Ebene stehen, wir nehmen uns nicht so wichtig und deswegen kommunizieren wir oder stehen wir auch oft nicht diejenigen, die vorne sind und damit tun wir aber unseren, wie soll man sagen, den jungen Frauen auch nichts Gutes oder den nachfolgenden Generationen weil Ich finde es immer so spannend, wenn du gerade bei KI-Systemen anschaust, die Bias die entstehen.\n\nJa, sie arbeiten halt mit den Daten die im Netz sind. Und wie viele Daten stellen wir Frauen ins Netz mit unserer Sichtweise, mit unseren Datenhintergründen, mit unseren Meinungen Und wir leben halt weltanders und das ist ja nicht schlecht. Es geht ja nicht, was richtig oder falsch ist, sondern dass wir es auch kommunizieren.\n\nUnd da sind wir Frauen halt einfach sehr, sehr oft Sehr viel. Zurückhaltender und sagen, naja, ist ja nicht so wichtig, ob ich jetzt meinen Senf da dazugebe. Das Problem ist, dass wenn hundertmal der Senf von Männern zu einem Thema abgegeben wird und von uns nie, dann woher soll irgendwer wissen, was unsere Sichtweise ist?\n\nUnd ich glaube, das ist etwas, was wir auch auf der technologischen Seite wieder viel stärker machen müssen, weil ich erlebe schon, dass wir immer unsichtbarer im digitalen Raum werden. Oder unsere Meinungen oder unsere Meinungsbilder weil wir es vielleicht im persönlichen Gespräch kommunizieren, aber halt nicht im öffentlichen digitalen Raum.\n\nUnd ich glaube, das ist auch ein wichtiger Faktor den wir uns bewusst machen sollten. Und jetzt jede Zuhörerin, die zuhört ja. \n\nBitte gebt \n\neure Meinungen über eure Social Media Kanäle einmal breit und tut es nicht nur liken, wenn Katzenfotos kommen oder so. Das tue ich eh auch. Aber trotzdem auch zu sagen, ich habe eine Meinung und dazu stehen zu können.\n\nIch glaube, das ist ein wichtiger Faktor. \n\n**Amirq Awad:** Sehr wichtig und ich finde das, was du gerade gesagt hast, so spannend, das ist mir gestern erst auf Ö1 zum ersten Mal begegnet Ich wusste das nicht, dass wir... Also die KI da auch für uns Frauen eine Chance ist auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite da einen großen Nachteil haben, weil ganz viel männlich gefüttert wird. \n\nDas wesentlicher Punkt, das muss man sich auch noch anschauen. \n\n**Eliot Mannoia:** So danke. \n\n**Manuela Machner:** Beispiel, was ich erlebt habe, bei einem Chatbot gewesen, der Job-Descriptions sozusagen hergegeben hat. Also ihr könnt euch vorstellen, von wem das der Chatbot war. Und ich habe den getestet und damals habe ich auch gehabt, das war zu Beginn meiner Selbstständigkeit und ich bin aus einer Geschäftsführer-Position, Führerinnen-Position gekommen und gesagt, Ich habe den Chatbot gefragt, was sollte ich jetzt für einen Job machen oder was würdest du mir vorschlagen?\n\nUnd als ich gesagt habe, ich bin eine Frau mit diesem Alter und dieser Vorgeschichte also mit meiner Jobdescription, die ich schon hatte, hat er mir dann vorgeschlagen, eine Assistentin der Geschäftsführerrührung könnte ich doch angehen und so Assistenz Jobs. Und dann habe ich gedacht, komisch dann habe ich das Gleiche In einem neuen Setting, ich bin Mann also der komplett gleiche Inhalt, ich bin männlich, hineingegeben Und dann hat man mir vorgeschlagen, ich könnte in Aufsichtsräte gehen, ich könnte als Geschäftsführer agieren und, und und und.\n\nUnd das war damals eher eine Riesenaufregung. Also die Chatbots versuchen das eh hinzubekommen. Aber man muss ganz ehrlich sagen, da habe ich mir auch gedacht, das sieht man Wie schnell man dann sogar von den, also nicht nur von Menschen, sondern auch von Maschinen in irgendein Kassel gestellt wird. Und wenn man sozusagen auf die Empfehlungen und die jungen Menschen neigen ja dazu, solche Systeme sehr ernst zu nehmen.\n\nAlso wenn der mir eine Empfehlung gibt für mein Leben, wir sehen ja auch in den Statistiken dass KI-Systeme immer stärker zur persönlichen Entwicklung genommen werden. Und wenn das KI-System mir in der persönlichen Entwicklung als Hauptziel Assistenz gibt und nicht Aufsichtsrätin oder Geschäftsführerin, dann denke ich vielleicht, das ist mein Ziel.\n\nIch habe vielleicht die Option dann gar nicht am Schirm. Und deswegen ist es auch so wichtig, wie wir da hier mit Daten arbeiten. \n\n**Amirq Awad:** Spannend ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Also da gibt es auch Studien, dass jedes zweite KI-Modell durchschnittlich einen Geschlechts-Bias und jedes vierte KI-Modell durchschnittlich einen Rassen-Bias und das sind ja nur zwei verschiedene Warum sollte eine ältere Person Schach spielen und eine jüngere Person Netflix schauen? Ich kenne eine Zehnjährige, die ist Schachmeisterin in Österreich.\n\nAlso es gibt sehr viele Biases wo wir halt auch da mit der KI und der Technologie Awareness Aufmerksamkeit brauchen. \n\nvielleicht noch nicht gesagt wurde, wo du meinst, so zum Abschluss, ich wollte auch dazu sagen, ich bin ja mit einer alleinziehenden Mutter aufgewachsen, du kennst ja meine Mutter auch Amira, also ich finde das toll was du machst, ich habe da auch als Jugendlicher einiges so auch miterlebt. Was es so an verschiedenen Chancen für Frauen in den 80ern und den 90ern gab. Also 100% bei dir. es irgendwie noch so als Abschlusswort irgendwas, was wir vielleicht nicht angesprochen haben, das wichtig wäre? \n\n**Amirq Awad:** gerade was Schule angeht vielleicht noch kurz Da braucht es noch viel Wissen auf Seite der Lehrkräfte und es braucht Regulierung. Allein auch die Laptops. Was haben die für Sicherheitsmaßnahmen? Ich habe immer beides hybrid eingesetzt. Ich bin nur in einem Alter, wo ich mich noch adaptieren kann.\n\nDie Jüngeren können es noch besser, dann gibt es Ältere. Natürlich sind alle unterschiedlich flexibel, aber Ältere die wollen sich nicht mehr umstellen. Aber ich glaube, die Zukunft ist die Mischung. Und ich habe aber schon die Kids auch immer gebeten auch ihre Bücher dabei zu haben. Also Lehrmaterial ist der Laptop der aufgeladene, der meistens dann nicht aufgeladen ist, scheitert es dann eh schon dran, und die Bücher.\n\nUnd sie sollen sich auch in den Büchern zurechtfinden, sie sollen wissen, wie ein Inhaltsverzeichnis funktioniert. Und was ich schon gesehen habe, was mich ein bisschen erschrocken hat, ist, Kids sind süchtig. Also wenn der Laptop am Tisch liegt und man sagt ihnen, bitte schließt ihn, sie haben ihre Hände auf der Tastatur und machen ihn zu und bleiben drunter auf der Tastatur. Also die suchen wirklich schon diese Nähe der Tastatur, obwohl sie es nicht, also wir müssen echt auspassen mit Suchtpotenzial\n\n**Eliot Mannoia:** Super,. Da gab es ja auch diese Studie am ORF mit dieser Klasse ich glaube in Niederösterreich, mit den 69 Schülerinnen, die freiwillig drei Wochen ihr Handy aufgegeben haben und was da für Entzugsentscheidungen auch aufgekommen sind. Also ganz, ganz wichtiges Thema. Super. Amira, vielen, vielen Dank für deine Einsichten und für deine Zeit Echt toll dich wieder zu sehen und super, was du machst.\n\nHerzlichen Dank.\n\n**Amirq Awad:** gefreut Danke euch. Ich finde es sehr spannend, auch das KI-Thema Wie gesagt, ich bin da auch immer sehr, sehr offen für Input. Geht auch raus. Use your voice. Das ist ganz wichtig.\n\n**Eliot Mannoia:** vielen \n\n**Manuela Machner:** dann Bis bald.\n\nDanke, ciao, baba. \n\n**Amirq Awad:** Ciao. Bis bald.","faqs":{"heading":"FAQ: Sichtbarkeit und KI mit Amira Awad","items":[{"question":"Was bedeutet KI und Sichtbarkeit konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie KI und Sichtbarkeit unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Konkrete Beispiele helfen, das Thema greifbar zu machen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Rolle spielt emotionale Intelligenz beim Thema KI und Sichtbarkeit?","answer":"Technologie allein löst keine Probleme. Wer KI und Sichtbarkeit sinnvoll nutzen will, braucht auch die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Beziehungen zu gestalten und ethisch zu urteilen. 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Der Eliot Mannoia aus Wien, von BrandKarma und ich Manuela Machner aus der Steiermark und der Fritz Fahringer aus Tirol Er ist Projektleiter vom Data Hub Tirol und von der Standortagentur Tirol und wir sind uns ja schon begegnet bei der einen oder anderen Veranstaltung, also wir beide eigentlich. Also gleich einmal vorweg . Ist eigentlich ein Data Hub? Ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, was das überhaupt ist. Du magst vielleicht kurz davon erzählen.\n\n**Fritz:** Also Data Hub, also vielleicht ganz kurz, mich, dass ich da sein darf, also danke für die Einladung, ist eine tolle Sache, was ihr macht, weil das sind Themen, wo man wirklich drüber reden muss und man den Kontakt suchen muss zu auch jenen, die nicht tagtäglich damit zu tun haben. Und ich kann euch versprechen, es ist auch für jene nicht immer ganz einfach, die tagtäglich damit zu tun haben.\n\nDas einmal vorweg. Okay, was ist ein data Hub? Also ein data hub\n\nist Ja. nichts anderes wie ein Datenpool, wo ich verschiedene Daten zusammenführe generell Das bezeichnet ein Data Hub, meistens auch physisch gespeichert. Das Besondere an Data Hub Tirol eigentlich ist, dass wir... In dem Sinn nur jene Daten zusammenführen, die die Daten beschreiben.\n\nAlso wir führen nur Metadaten zusammen. Das führt dazu, dass wir keine Daten speichern müssen. Die Daten werden dort gespeichert wo sie der Dateneigentümer gespeichert hat. Der hat meistens irgendeinen Diensteanbieter oder bei sich in der Firma die Daten gespeichert. dadurch ist das ganze Modell dezentral aufgebaut und nicht zentralisiert.\n\nUnd das ist eigentlich der große Unterschied Von Data Spaces, das ist die Technologie hinter dem Data Hub Tirol also ein Datenraum, wo es nur darum geht, dass ich verschiedene Eigentümer von Daten mit verschiedenen Nutzern von Daten intelligent verknüpfe über eine standardisierte Schnittstelle. Und ich aber vorher schon weiß, es gibt diesen Datensatz, Der hat diese Konditionen und wir sind im gleichen Ökosystem sozusagen technisch gesehen und deshalb funktioniert dann der Austausch Es ist nicht so wie bei einer Dropbox, wo jeder seine Daten reingibt und dann wird es in Amerika gespeichert oder sonst irgendwo und dann kommt es wieder raus, das ist so, dass derjenige der die Daten, der hat sie schon irgendwo gespeichert, macht dann einen Link. die Information über den Datensatz zur Verfügung, der andere sagt, das ist ein super Angebot oder genau das habe ich gesucht, dann treffen sich diese zwei Und dann passiert erst der Datenaustausch Und das ist eigentlich eine Verbindung von verschiedenen Technologien, die wir alle irgendwie durchgemacht haben, zwischen, ich weiß nicht, ob mich noch erinnern kann, Napster und LimeWire, das waren die typischen 4-Kopier-Netzwerke \n\nfrüher in meiner Jugend, File-Sharing und so weiter.\n\nDas ist die Technologie. Und das andere ist die Cloud-Technologie Und man verbindet das Beste aus zwei Welten Und das macht data Spaces aus. Das ist eigentlich das Tolle daran.\n\n**Eliot Mannoia:** Darf ich das vielleicht nur kurz für unsere Zuhörerinnen nochmal kurz wiederholen wenn ich das auch selber für mich richtig verstanden habe. Mit Metadaten. Kann man sich das dann so vorstellen wie... Der Besitzer von den Fotos besitzt die Fotos, aber die Beschreibungen von den Fotos die Metadaten, wie wo wurde das Foto aufgenommen, welches Datum wurde das Foto aufgenommen, das sind diese Metadaten, also die Beschreibungen von den Daten, so gesagt, die ihr bekommt, aber die Fotos in diesem Beispiel bleiben bei den Besitzerinnen.\n\nKann man das dann so... \n\n**Fritz:** derjenige der schaut sich die Fotobeschreibungen an, die schaut sich die Tags an die Belichtungszeit und die Auflösung und dann hat er sozusagen ein Foto gefunden, sagt das finde ich toll Dann macht die Software sozusagen den Konnex zwischen diesen zwei und dann erst kommt es zum Datenaustausch.\n\nAber nicht schon davor und wenn es zum Konnex kommt, logischerweise kriegt der andere was mit, dass sich wer anderer für seinen Datensatz interessiert. Das wird vermerkt, da hat jemand meinen Datensatz verwendet. Das ist alles viel transparenter, als wenn ich das Ding einfach nur in eine Richtung wo abspeichere und irgendwer nimmt es dann.\n\nAlso \n\n**Eliot Mannoia:** Mhm. \n\n**Fritz:** Und man kann sich das auch vorstellen, ich sage immer, es ist wie im Supermarkt wenn ich vorm Kühlregal stehe und da sind 20 Milchpackungen drinnen, was mache ich normalerweise als Konsument? Ich schaue mal, was gibt es Neues Aha, da gibt es die Billigmilch es gibt die Primiamilch die Heumilch die Mehrfettmilch die Leichtmilch und keine Ahnung was. Jetzt könnt ihr überall die Milchpackung umdrehen und könnt schauen, was ist denn da drinnen. Das sind die Metadaten. Aha, der hat so viel Fett Aha, das kommt aus Salzburg. Ich möchte aber Tiroler Milch zurück. Nehmt ihr Tiroler Milch? Ja das passt jetzt. Heumilch mag ich auch. Ich habe die Milch aber noch nicht... Ich muss auf das vertrauen, was auf die Metadaten prinzipiell oben steht. Ich kann jetzt die Milch nicht kosten oder sehen oder sonst irgendwas. Die ist ja im Backerl drinnen. Ich gehe damit zum Checkout, In\n\ndem Fall zur Kasse. ist diese Verbindung. Und daheim kann ich die Milch aufmachen und kann den Datensatz Milch sozusagen genießen.\n\nIch würde es wirklich so sehen, weil genau so ist es eigentlich. Und zentralisiert ist es im Kühlregal im Spar. Das sind die Metadaten. Ja. \n\n**Eliot Mannoia:** Spannend. In\n\ndieser Analogie ist dann so gesagt, der Regal ist dann dieser data hub oder data space.\n\n**Fritz:** Regal ist in dem Fall der Dataspace über diese Informationen sozusagen. In dem Fall, ja, die Milch ist schon drinnen, das ist schon klar, aber beim Dataspace ist ja die Milch drinnen, so dass es nur verknüpft. Aber es ist rein Um\n\ndie Logik ich sehe jetzt erst was ich kann noch nicht darauf zugreifen und erst wenn ich mich zum Checkout begebe und die Vereinbarung bestätigt ist sozusagen, dann kann ich den Datensatz auch tatsächlich beziehen.\n\nSo funktioniert der Data-Spray.\n\n**Manuela Machner:** Macht \n\n**Eliot Mannoia:** Super. ja. \n\n**Manuela Machner:** Also ich kann mir vorstellen oder ich erinnere Ich erlebe ja viele Diskussionen rund um das Thema Daten und ich sage es ganz ehrlich sehr oft ist ja manchmal auch irreal, muss ich auch sagen, weil ich finde es ganz spannend, wenn Leute Daten sagen sie geben es nicht her wenn ich im Internet auf die Website gehen kann und mir die Daten holen kann. Haben wir ja auch. Wenn es gerade um Daten geht, wo man sagt, keine Ahnung, Energiedaten weil das ist vielleicht auch ein Faktor welche Art von Daten reden wir da jetzt überhaupt und macht es das leichter dass die Menschen das Gefühl haben, naja, ich gebe ja nichts her. Also so das Fotobeispiel gefällt mir von Eliot ganz gut ich riskiere nicht, dass mein Foto auf einer politischen Titelseite landet, weil ich es nicht weiß, weil ich keine Kontrolle über das Foto habe, sondern ich weiß ja genau, wenn jemand mein Foto will, wer ist das, was will er damit machen und was tue ich damit? Leicht ist es mit Daten wahrscheinlich nichts, aber macht es leichter vom Verständnis her, die Leute die Daten hergeben Könnten.\n\n**Fritz:** Wichtigste zu wissen ist, dass wir tagtäglich eine unglaubliche Menge an Daten erzeugen, sei es als Einzelperson oder als Firma. Das ist der erste Punkt. Also jemand, der sagt, ich habe keine Daten, sage ich, nein. Du bist ein wandelnder Datensatz, sozusagen. Jeder erzeugt Daten, wie auch in der Firma. Zweitens ich muss mir dessen bewusst sein und ich muss Sozusagen wissen, dass das einen Wert hat. Also wenn was gratis ist bei dem ganzen Datenthema dann zahle ich mit den Daten. Also wenn ich einen gratis Speicher kriege bei irgendwo, ich zahle mit meinen Daten, weil ich lege die Daten da rein. Wenn ich einen gratis Google-Mail-Account kriege, dann zahle ich mit meinen E-Mail-Daten. ist prinzipiell die Logik dahinter, aber ich glaube, Was die meisten Leute jetzt schon gemerkt haben, ist, dass das Souveränitätsthema ganz wichtig ist. Und Souveränität heißt in dem Fall, souverän über meine eigenen Daten. Besonders bei Firmen wird es dann spannend, weil das ja das Grundkapital von weiteren Anwendungen ist.\n\nWenn ich schlechte Datensätze habe und ich will aber dann beispielsweise die... Sie irgendwelche Analysen fahren oder Dashboards erstellen, habe ich das Thema, dass ich dann das Falsche sehe oder zu wenig sehe. ich glaube, dass viele Firmen einfach nicht bewusst sind, dass sie mit ihren Daten viel mehr anfangen könnten und dass es auch übergreifend über die derzeitigen Wertschöpfungsketten, wo sie sich befinden, sozusagen auch andere Sachen machen können damit.\n\n**Eliot Mannoia:** Super. Siehst du da in deiner Tätigkeit die Hauptherausforderung also diese Aufklärung oder wo siehst du in den letzten Monaten oder in diesem Jahr, wo sind da für dich die größten Challenges gerade vorhanden \n\n**Fritz:** Die größten Challenges sind eigentlich so, dass wir die Dass man das Thema von unterschiedlichen Richtungen angehen muss. Auf der einen Seite haben wir, was gibt es für Datensätze, was wird bereits damit gemacht, was haben die für Rechte drauf. Klassischerweise wenn ich jetzt in Tirol bleibe, wir haben viele Tourismusdaten, da gibt es Wanderwege Veranstaltungen, Skirouten, also es gibt ganz viele verschiedene Sachen. Oder auch spannend zum Beispiel E-Ladestationen wo ich mein Auto aufladen kann. Und da wird es dann spannend. ich innerhalb einer Branche mit meinen unmittelbaren Peers sozusagen was mit den Daten anfangen kann, das ist vielleicht nur klar oder vielleicht sogar gesetzlich notwendig. Spannend wird es dann, wenn ich mit Branchen zusammenarbeite die Mit der ich per se eigentlich nicht zusammenarbeiten würde, weil ich keinen use Case habe.\n\nAber der use case \n\nentsteht indem ich das Dach sozusagen bilde und sage, naja, wenn ich Mobilität und Tourismus verbinde, sprich wenn ich weiß, wo Bewegungsströme sind, wie die Gäste anreisen, dann kann ich daraus ableiten, wie die Parkplatzsituation wird, als Forecast sogar. Ich kann eventuell Busfahrpläne machen, Nicht starr machen, sondern angepasst dass ich das selber anpasse, der Busfahrplan.\n\nIch kann einfach viel mehr Angebote an Touristen und Gäste liefern die ich vorher nicht gehabt habe. Und das sind schon spannende Themen oder einer der spannenden Cases, was wir eigentlich gehabt haben, das ist die Unfallprävention, wo es darum geht, dass man Skiunfälle quasi verhindern will oder minimieren will.\n\nWie mache ich das? Ich muss zuerst einmal wissen, warum passieren Skiunfälle, wo passieren sie, wem passieren sie, was für Tageszeit, was für eine Piste, was für Schnee ist da drauf, was für Sportgeräte hat er verwendet. Das ist einmal als Sammlung. Dann kann ich langsam in Richtung Mustererkennung gehen. Da kann man dann beispielsweise KI-Methodik verwenden, um gewisse Muster zu erkennen. Und dann kann ich eigentlich Gegenmaßnahmen einleiten. Ich sage, naja, wenn es jedes Mal, wenn ein Gast eine Woche bleibt, am Mittwochnachmittag und das Wetter ist vielleicht schirch auch noch, sprich die Piste ist eisig oder so, und da haben wir 80% unserer Unfälle, vielleicht nur auf diese 2-Strecken, und das sind eigentlich blaue Strecken, Und es passiert immer nur die Gäste und nicht die Einheimischen, dann habe ich einen Angelpunkt, wo ich hingehen kann.\n\nUnd das hat sich das Bezirkskrankenhaus damals in St. Johann zu herzen genommen und die haben das dann wirklich analysiert und angefangen weil sie gesagt haben, sie wollen immer so viel Operationsplanung verändern oder anpassen oder vorhalten, die Zeit, weil diese Unfälle reinkommen. Aus ihrer Sicht ist das... Sie verdienen zwar gut damit, aber es ist nicht die eigentliche Arbeit, was sie machen wollen. Und wenn man sich jetzt vorstellt, dass diese Unfälle quasi nicht mehr passieren, indem man den Gast darauf hinweist, dass ich sage, du, über das Hotel-App, wir haben ein super Wellness-Center, schau dir den mal an, jeder geübte Skifahrer braucht einmal eine Pause oder es gibt noch andere wintersport-Angebote es gibt eine Schlittenfahrt und so weiter und so fort, dann verringern sich die Unfälle, die Gäste bleiben länger gesund, sind glücklicher, als sie es jetzt haben, gehen länger Skifahren, der Region bringt es mehr, volkswirtschaftlich muss ich keine... Es liegt keiner im Spital, ich muss keinen mit dem Hubschrauber holen CO2-Einsparung. Und das sind wirklich die spannenden Use Cases, was ich mit Daten machen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja super. meine, ihr seid ja wirklich, muss man auch dazu sagen, Vorreiter. Also ihr seid ja wirklich, was ihr macht. Viele schauen zu euch und wollen von euch lernen. \n\nWie fühlt \n\nman sich da, wenn man neue Wege geht? Weil das hast du jetzt wirklich super schön erklärt. Ich glaube, alle unsere Zuhörerinnen können jetzt wirklich nachvollziehen, wow.\n\nDa hat wirklich mehrere Benefits,\n\nalso nicht nur dass weniger Unfälle passieren, aber auch das Krankenhaus, die Planung, die Wirtschaft, also auch einfach die Urlaubserfahrung. Also man sieht hier die mehrfachen Benefits echt superes Beispiel und ich glaube wichtig auch, weil wenn wir Daten hören, haben wir vielleicht oft diese Konnotation von Anderen Ländern, die unsere Daten nehmen, ob das jetzt Google oder Facebook ist und ich glaube, das ist sehr wichtig, wie du auch am Anfang gesagt hast, dass wir das besprechen, dass auch die Österreicherinnen auch sehen, aha, auch Österreich Kann Daten nutzen, aber auch wirklich positiv und dass wir das auch positiv behaften.\n\nAlso super. Wie gehst du mit dieser Führungsposition auch in deiner Tätigkeit, aber auch in diesem Feld? Was sind das so für Challenges.\n\n**Fritz:** für die Blumen, aber ich kann es entkräften, das ist eine Riesenverantwortung was wir in der Hinsicht haben, weil wenn wir da vorangehen bei diversen Ideen-Use-Cases, Leute anborden, es geht ja nicht prinzipiell darum dass man nur mehr Knödel macht und mehr Stunden einspart, es geht eigentlich insgesamt darum, dass der Mehrwert da ist.\n\nEs geht um einen Wert an sich, um einen Datenwert an sich. Das kann sich... Monetär ausdrücken muss aber nicht sein. Und wir haben dann nach einer Methodik von Anfang an gearbeitet, jetzt in der Stellung vom DataHub generell aber auch bei jeder Durchsprache mit Stakeholder von use cases und das nennt sich value based engineering Aber man kann es abkürzen, es geht in dem Sinne um digitale Ethik und man macht sich wirklich Gedanken darum, um was für Werte geht es eigentlich ganz am Anfang, vom Stakeholder her und was haben wir für kulturelle europäische Werte. Die sind meistens noch sehr deckungsgleich Und dann sage ich, okay, passt, ich will jetzt, bleiben wir bei dem Unfall-Forecast einführen für gewisse Strecken, weil ich gewisse Daten halt schon habe, Unfalldaten und versuche einen Forecast zu machen, dann muss ich mir Gedanken machen, außer dem Krankenhaus, welche stakeholder sind denn noch betroffen? Zum Beispiel, ja, in dem Fall ja, es sind Stakeholder betroffen. Der Gast, der Skifahrer selber, eine Einzelperson sozusagen. Es ist betroffen die Bergbahnen, es ist betroffen der Tourismusverband, es ist betroffen vielleicht das eine oder andere Hotel, die Tirol-Werbung zum Beispiel, ja. Also es sind viel mehr stakeholder als was auf den ersten Blick erkennbar sind eigentlich.\n\nDas heißt, man muss nicht nur Gedanken machen, wen betrifft es direkt, Ja, in dem Fall den Gast, der die Piste runterfährt oder das Krankenhaus, Entschuldigung sondern es gibt eigentlich Stakeholder vor den stakeholder \n\nund \n\ndas macht die Methodik so spannend, dass das Modell \n\nvon dem Ausgehen von den Werten dann analysiere den stakeholder \n\nwelche Werte sind bei dem betroffen und dann mich in die Lage des Stakeholders reinversetze und dann sage, welche...\n\nWerte, also was hat der für Stakeholder und welche Werte sind da eventuell betroffen, wenn ich gewisse Sachen einführe oder mache. Und geht \n\nteilweise so weit,\n\ndass man sagt, ich kann das auch auf ein Softwareprogramm zum Beispiel umlegen und dann sage ich, okay, wenn ich jetzt von jedem User, keine Ahnung, irgendein Kastl mache, wo ich sage, er muss zustimmen, dass er seine Daten hergibt. Was das eigentlich auslöst bei dem \n\neinzelnen. Eine \n\nFirma sagt vielleicht, ja, Passt schon, die Daten, die Aggregierten kann er schon haben, aber dass dann vielleicht seine Kunden auch davon betroffen sind, das ist \n\nder \n\nspannende Weg eigentlich. \n\nhinten raus und da muss man hinten dann überlegen, okay, ich habe das Problem erkannt, wie schwerwiegend ist es? Und ist es ein Problem, das ich auf organisatorischer Ebene lösen muss? Durch Kommunikation, durch ein Geschäftsmodell durch ein intelligentes, wie auch immer? Oder ist es ein technisches Problem? Muss das die it lösen? Und jetzt wird es richtig spannend, gerade bei der Umsetzung von Use cases IT-Prozessen oder wenn ich KI-Prozesse einführe oder\n\nAgents oder der gleichen, ich muss mir Gedanken machen was für Werte von Stakeholdern n´sind betroffen, ich kann ich kann als Firma kein internes KI System einführen, weil ich das super finde, als Chef und die Mitarbeiter nicht \n\nmitdenken, das ist der Klassiker. \n\nWenn der Mitarbeiter nicht \n\nmit dem arbeiten will, weil er Angst hat, dass seine Stelle wegrationalisiert wird, dann Muss ich mir das System So ausdenken, dass der Mitarbeiter weiß, dass er am Mehrwert beitragen kann, in das System in Summe einzahlt und insgesamt hinten mehr rauskommt. Dass sich seine Arbeit beispielsweise ändert aber nicht, dass es Um \n\nseinen Arbeitsplatz geht. Und das ist Value-Based Engineering. Und wenn ich das dann einem technischen Entwickler oder einem Softwareprogrammierer dann in die Hand gebe und sage, schau her, ähm Ich sage dir nicht, dass du irgendwo einen roten Button machen musst oder einen Hackerl machen musst, was der User bestätigen \n\nmuss sondern ich sag dir \n\nganz bis zum Anfang hin, auf was du aufpassen musst, wenn du dir das überlegst, was die beste Methodik ist.\n\nWir brauchen diese Funktion drinnen, er muss irgendwas bestätigen. Wie du die Funktion bestätigst Reinprogrammierst sozusagen in das Softwareprogramm in dieses Tool, was wir mit dir entwickeln, sagst du mir jetzt am besten, aber bitte pass auf, dass du die Werte Transparenz und Klarheit beispielsweise berücksichtigst. Und das drückt sich dann meistens aus, dass er den User aufklären muss, dass er darauf irgendwas hinweisen muss, dass er das Kastl nicht versteckt oder sonst irgendwas. Also die ist ganz ganz was Einfaches eigentlich, ganz was Simples und ich glaube, man hat oft vergessen, in unserer schnelllebigen Welt und auch bei den Use Cases, Es muss alles immer schnell gehen und Power und zack und raus. Man muss das große Gesamtbild einfach sehen. Man ist\n\nda eingebettet in was Größerem und es gibt mehr als links und rechts. Und das ist das, was meine Arbeit eigentlich so spannend macht und \n\nin der Hinsicht \n\nHinsicht mit großer Demut mit verschiedenen Stakeholder rede, weil es gibt immer was Neues zu entdecken \n\n**Manuela Machner:** Ich finde es ganz wichtig, was du sagst das Thema Werte, dass das auch in diesen Prozessen eingebettet ist ich erlebe es ja oft wenn ich in Betrieben schule. Sie wollen gerne wissen, was kann KI alles dann kriegen sie einen Überblick und \n\ndann sage ich, naja, und bevor ihr jetzt anfangt euch auf die Tools zu stürzen, machen wir jetzt einen Wertekatalog.\n\nAlso was ist überhaupt Grundwert? Will ich mit \n\nBildern die KI generiert hat arbeiten oder was auch immer also auf Betriebsebene schaut das auch immer anders aus und weil du sagst was sind meine Werte, es ist halt sehr oft, dass Werte nicht definiert sind zumindest in kleineren KMU Unternehmen oder auch in größere Hotels, sie \n\nhaben, schon, naja, eh so eine Daumen-mal-bi-Geschichte und dann, ich habe das letzte Mal wirklich ein Hotel gehabt, die hat dann, wir haben eigentlich einen Schulungsplan gehabt und dann haben wir einen Wertekatalog aufgestellt und dann sind die Geschäftsführer da gesessen und gesagt, ja, Nein. Ja, das ist jetzt eine strategische Entscheidung. Und wir haben den nächsten Schritt nicht wie geplant jetzt gemacht. Wir haben den ganzen Schulungsplan sozusagen, damit der Herr R. ja ausgemacht wurde, \n\neinmal gestoppt \n\nund jetzt machen wir einen anderen Zwischenschritt hinein Genau aus der Geschichte, weil in dem Moment den Leuten einmal bewusst worden\n\nist, dass sie da einen Schritt \n\nzurück steigen \n\n**Fritz:** Genau,\n\n**Manuela Machner:** müssen.\n\n**Fritz:** Bestätigen, das Problem ist nämlich bei der ganzen Geschichte und das hat nicht einmal was mit KI zu tun \n\noder mit den Daten, sondern mit der Ausrichtung\n\nWenn ich nicht weiß, für was ich stehe als Firma jetzt oder für was ich antrete, das kann ich auf einzelne Wörter runterbrechen meistens. Ja. Wie soll ich es dann meinen Mitarbeitern glaubhaft vermitteln? Oder anders gesagt, wie soll ich dann ein KI System oder Agents oder Governance, Governance heißt wer kümmert sich um die Daten, was machen wir damit wie schaut die Datenqualität aus, gibt es da Kennzahlen wenn ich nicht weiß wofür ich als Firma stehe \n\nUnd Was ich eigentlich will, was mein intrinsischer Auftrag ist, ich kann das schlecht meinen Mitarbeitern erklären, meine Kunden werden es wahrscheinlich nicht wirklich kapieren und ich kann schon gar nicht über KI und Ethik reden oder gute KI-Prozesse einführen oder die richtigen tools\n\nauswählen, wenn wir mal ganz banal bleiben. Und ich sehe das immer wieder, dass Firmen sehr schnell eine Abkürzung nehmen wollen, Dass sie einfach sagen, ich habe ein Tool gefunden von den 40.000, das es derzeit gibt. Das ist genau das, weil das kann das, was ich brauche. Ich will das Tool haben. Und ich rate jedem Unternehmer und Entscheider, sich nicht mit dem Tool primär zu \n\nbeschäftigen\n\nsondern sich primär einmal zu beschäftigen, wer bin ich. Wo will ich hin und was habe ich denn schon? Und was muss ich dafür tun, dass das besser wird, was ich schon habe? Und dann stelle ich die Tool-Frage und muss natürlich dann die Mitarbeiter mitnehmen. Aber das ist dann ein Prozess der dann hinten raus viel schneller und vor allem nachhaltiger wirkt. Aber wenn ich davor die Hausaufgaben nicht mache, dann werde ich im ewigen Piloten-Stadium hängenbleiben und wahrscheinlich vor einem Tool ins nächste stolpern. Und das \n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde, als... Ja, also ich bin da 100% bei dir. Also als digitaler Psychologe finde ich das absolut, dieses menschenzentrierte Ansatz super. Muss man auch sagen, die Frau Doktorprofessor Sarah Spiekermann die das ja wirklich auch, dieses Value-Based engineering.\n\nso.\n\nwerde ich weiß, vorangetrieben, also wirklich erstellt also kreiert hat und sogar ein ISO-Standard.\n\nAlso das können wir auch hier wieder auf Österreich und auf die Frau Doktor Spiekermann stolz sein. Also ich finde es... Ein echt toller Ansatz. Ich zum Beispiel ich mache ja auch mit ChatGPT-Schulungen und da zeige ich den Leuten oft, wie man das abdrehen kann, dass man die Daten nicht teilt. Und da steht zum Beispiel nicht, Daten teilen ja, nein, sondern es steht ein bisschen manipulativ so, das Modell für alle verbessern. \n\nUnd das ist nicht so ganz klar. \n\n**Fritz:** ich gemeint. soll das heißen Natürlich will ich das Modell für alle verbessern aber dass ich dadurch mit meinen eigenen Daten bezahle, das ist genau das digitale Ethik-Thema um das es geht. Da fehlt die Transparenz und Klarheit. Vielleicht klingt es auf Englisch anders, vielleicht steht auf Englisch upload your data\n\nich weiß es nicht. Aber Das ist nicht okay das ist wirklich nicht okay und ich finde es cool, dass Sie da in Wien sozusagen um das Thema Digital Ethik sprechen Und die Sarah Spiekermann dass die sozusagen angefangen haben, hier den richtigen Schritt zu setzen. Mittlerweile gibt es ja schon mehr von den Value-Based engineers \n\nIch bin ja auch einer. Wir haben das damals mit \n\nSabine Singer. \n\ngemacht \n\nsozusagen, die \n\nuns da an das Thema langsam herangeführt hat und haben das ins komplette Geschäftsmodell einbaut. Und wir haben auch mit ihr sogar heuer dann den Konstantinos-Award gemacht Geholt sozusagen, also das ist der Wirtschaftskammerpreis für der UBIT, also für Unternehmensberatung und Buchhaltung, eben für den Bereich CSR und Ethik.\n\nWir haben wirklich große Wellen geschlagen, weil wir einfach aufzeigt haben, dass es einfach wichtig ist, dass man sich mit solchen Themen einfach beschäftigt. Und ich kann auch sagen, und das weiß ich von Sabine Singer, dass wir in Österreich derzeit auf einem international gesehen, auf einem sehr sehr interessanten Weg sind Gerade sind, was dieses Thema angeht weil es eben amerikanische Konzerne nicht in den Vordergrund stellen. Und auch das ist diese internationale Organisation von Prozessen und ISO-Standards im IT-Bereich, ist auf uns aufmerksam geworden und hat uns auch schon interviewt was habt ihr da gemacht? Könntest du das bitte sagen? Und ich finde das unglaublich \n\n**Eliot Mannoia:** Ja. \n\n**Fritz:** zeigt Auch obwohl wir sozusagen im kleinen Österreich, im Im regionalen Tirol sozusagen was anfangen durch die vernetzte Welt kann man dann durchaus dann doch, haben wir doch einen massiven Einfluss das ist nicht zu unterschätzen.\n\n**Eliot Mannoia:** Auch hier gibt es ja digitaler Humanismus. Es gibt die corporate, digital responsibility. also digitaler Humanismus von der TU, von Wertner, von Hannes Wertner und dann die corporate digital responsibility von der Karin Dietl. Dann gibt es die Valley-Based engineering Also ich finde, Österreich macht wirklich gut Echt tolle Sachen und ich finde, die sind alles sehr komplementär und finde ich wirklich, wirklich tolle Sachen.\n\nDas erinnert mich So, an so 1920, 1930 mit Freud und Jung und diese Psychologie-Movement haben wir so gesagt, wie jetzt in den 2020ern so auf die Art irgendwie die Ethik-Movement aus Österreich, oder? Also ich sehe da Parallelen und ich finde es ich bin da sehr, sehr begeistert davon.\n\n**Manuela Machner:** da jetzt \n\n**Eliot Mannoia:** Wie siehst du die anderen \n\n**Manuela Machner:** Entschuldigung aber ich möchte ein bisschen die Maschinen-Sichtweise da jetzt reingrätschen, es ist eh cool, wenn man uns, also nein, es ist natürlich moralisch und da kann man nichts dagegen sagen, aber ein bisschen habe ich schon das Gefühl, nein, wir schaffen es in der Technik nicht, jetzt machen wir die Ethik.\n\n**Fritz:** Ja, ist das eine Frage? \n\n**Manuela Machner:** Nein ich möchte es so in den Raum stellen, \n\nweil wir klopfen uns sehr stark auf die Schulter in Österreich, dass wir an value \n\nund in Werten arbeiten und dass wir das ernst nehmen und, und \n\n**Fritz:** Ja. \n\n**Manuela Machner:** habe jetzt reden dürfen auf einem China-Forum und da haben Chinesen halt ihre unterschiedlichsten AI-Thematiken präsentiert und ich möchte natürlich nicht tauschen aber... Die Entwicklungsthematik und die technologische Entwicklung, sie haben durchaus auch values, aber von oben nach unten nicht wie ihr das macht mit Stakeholdern da werden die values vorgegeben\n\nAber ein bisschen ist es, sage ich jetzt, ein bisschen\n\n**Fritz:** Es ist... Ja gerne Ich glaube, man muss das auch ein bisschen ernüchternd sehen, was in Europa passiert ist die letzten Jahre. Wir sind einfach in einem massiven Investitionsrückstau gekommen, was neue Technologien Implementierungen, zum Beispiel KI angeht. Wir haben zwar Cloud-Infrastruktur, aber das ist mit der Hyperscale absolut nicht vergleichbar von\n\nden services her. Es hat einen Grund, warum\n\nFirmen Asia und Office 365 beispielsweise nehmen. Das ist nicht, weil Microsoft so ein tolles Logo hat, sondern weil es einfach meistens gut in die Firma reinpasst und einfach ein Komplettangebot liefern können. \n\nChip-Industrie gibt es jetzt auch nicht mehr so \n\nviel in Europa \n\nwas ich weiß.\n\nIn Kärnten ein bisschen was. Aber jetzt im Ernst, es gibt verschiedene Sachen, die sind einfach abgefahren, die Züge. Chip-Industrie, Hyperscaler KI gibt es auch nur, Mistral, da wir dann auch gleich mal fertig. Das Einzige was wir jetzt noch haben, und deshalb ist der\n\nDatenraum, Dataspace Ansatz so spannend\n\nwas jetzt noch bleibt, das einzige Kapital schlussendlich auch, der Wert, sind die Daten. Und die Rechte vor allem auf diesen Daten.\n\nOder wem ich Rechte auf meine Daten gebe. ist das Einzige was übrig bleibt derzeit. Und wenn wir das auch noch aus der Hand geben, dann Das ist wirklich keine gute Idee. Wisst, was ich meine? Wir sind jetzt wirklich an einem existenziellen Punkt. Da geht es jetzt nicht unbedingt darum, dass ich mit Daten Geld verdienen will oder sonstiges.\n\nAber bitte, bitte, liebe Firmen und Unternehmen und Organisationen euch bitte an, was habt ihr für Daten, für was nehmt ihr sie her, wen gebt ihr sie denn, unter was für Konditionen unter was für Konsolen kauft ihr Daten, wo liegt die Daten, was habt ihr für Schnittstellen, was für Systeme nutzt ihr, habt ihr einen technischen Login, warum, ist der notwendig ist der Partner so wichtig und vertrauenswürdig, passt das in euer Wertemodell als Firma rein, was habt ihr für Wertemodell, was wollt ihr automatisieren, was könnt ihr automatisieren, spielen die Mitarbeiter mit sind die bereit, kann ich die abholen und dann irgendwann KI-Thema.\n\nWas nehme ich für KI? Stationär? Weiß ich nicht. Wahrscheinlich wenig sinnvoll. Raus. Was spiele ich dann rein? Wie kann die Mitarbeiter so schulen und vertrauen, dass sie nur das reinspielen, was sie reinspielen sollen? Was spiele ich überhaupt rein? Seien die Daten gut genug, dass ich ein gutes Ergebnis wieder rauskriege?\n\nDas sind alles Fragen, die ich als Firma heutzutage angehen muss. Und früher hat es, einen IT-Leiter geben oder hat die Entschuldigung, man hat die ganze Datengeschichte einfach dem Controller umgehängt, weil der kümmert sich ja schon um Compliance-Geschichten, der kann das ja auch gleich mitmachen.\n\nMachst du jetzt den Datenkatalog, wir müssen da was abgeben. Du bist jetzt auch DSVGO-Beauftragte weil ich weiß nicht, wo das sonst hinpasst, das machst jetzt, auch noch du. und und Man muss wirklich ein massives Umdenken in die Firmen fahren. Es fehlt massiv an modernen \n\nProezessen, es fehlt \n\noft am mindset wie gewisse Sachen herangegangen werden sollen und am Stellenwert.\n\nEs schimmert jetzt so langsam durch, das ist schon klar. Aber ich glaube, dass wir da massiven Aufholbedarf haben. Und wenn wir das nicht hinkriegen, dann seh ich da schwarz. Ich würde wirklich sagen, als Firma... schaut euch bitte an, was ihr mit euren Daten macht. Das ist eines der wichtigsten Sachen heutzutage.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe das Gefühl, dass, also ehrlicherweise wenn ich mit meinem Betrieb und ich bin ja eher in dem KMU oder kleineren Hotelbetrieben unterwegs, Dort ist Datensouveränität, alleine des Wording, überhaupt kein Begriff. Also das Thema ist ja, sie haben 20, 25, 30 Tools, die sie bedienen. Also man darf sich gar nicht vorstellen, wie so ein Hoteluniversum in Wirklichkeit ausschaut, was das da alles für Systeme\n\n**Fritz:** ja. \n\n**Manuela Machner:** kein Tool alles kann.\n\nAlso du hast fast selten dass du wirklich ein abdeckendes Tool hast, sondern ob das jetzt ein PMS, CRM oder was auch immer ist. die ja nicht damit miteinander reden, das kommt ja noch dazu, das Problem sehen sie sehr wohl. Aber dass da drinnen ja eine Fülle an Möglichkeiten auf der einen Seite steckt aber natürlich auch eine Fülle an Informationen von innen, ist ihnen auf der Ebene gar nicht bewusst.\n\nAlso die Daten sind für sie, oh, was gebe ich jetzt in ChatGPT ein? Das \n\nist das einzige \n\nwas sie als Datenangst haben. Aber was sie schon tatsächlich in diesen Systemdaten in diesen ganzen Dings verarbeiten, ist ihnen überhaupt gar nicht bewusst. Das höchstens wenn sie das übertragen müssen, dass das Customer Relation nicht mehr mit pMS kommuniziert, dann ärgern sie sich darüber. Was da im Hintergrund ist, wenn du die Leute fragst haben sie überhaupt keinen Plan, was da tatsächlich passiert. Also diese Wahrnehmung ich vertraue ja jemandem hier. Sehr viel Informationen an und wer ist dieses Unternehmen, das wird, ja, der Kollege nebenan hat \n\ndas auch genommen, und das ist das billigste System oder es ist das einfachste \n\nNutzerinterface sage ich jetzt einmal.\n\nAlso wir haben, glaube ich da schon eine Wahrnehmungsthematik Dass \n\nuns das gar nicht klar ist und durch die zersplittung dieser ganzen Daten überhaupt keine Übersicht mehr da ist also ich habe ein unternehmen erlebt, das hat das Universum aufgezeichnet da war ich selber geflasht, weil ich hätte nie gedacht. Dass ein Hotelbetrieb, der zwar etwas größer ist, aber so ein eigenes Universum hat. \n\nund \n\nda sieht man dann schon, wie komplex die Geschichte in Wirklichkeit \n\n**Fritz:** Und deswegen sage ich bei dem ganzen Thema geht es immer Um Vertrauen. Es kann nur so alles automatisiert sein. Ich kaufe sie irgendwo ein, ich unterschreibe jemanden ich gehe mit dem auf ein Geschäftsessen. Ich vertraue dieser Person oder dieser Firma. Das Zweite ist immer Transparenz in dem Fall, wie ist die Situation? Ich darf mich nicht selber anlügen, ich muss das einmal sozusagen wirklich einmal, wie du gesagt hast, Manuela, das einmal aufzeichnen und \n\neinmal\n\nvor Augen führen. Es gibt mehrere Lebenslagen, wo man solche Sachen machen kann, aber vor Augen führen, wenn ich es ausplotte und dann habe ich zweimal drei Meter, wie diese Systeme quasi funktionieren, vielleicht dann noch einen Ist-Prozess erhoben, wo ich dann sage, Da ist ein roter Punkt, da ist auch einer, dann denken die Leute mit, das passt mir eigentlich auch nicht. Nicht nur, weil es irgendwie aufwendig ist, vielleicht zum Bearbeiten oder weil die Schnittstellen nicht funktionieren, sondern weil man sich auch sagt, naja, was passiert denn da eigentlich? Das ist ja eine Blackbox, was passiert denn da eigentlich mit den Daten, wenn ich die da reingebe? Was macht denn der andere \n\ndamit, verdient der vielleicht da mit\n\nalleine schon, das heißt nicht, dass ich irgendwas dann umschichten oder einen Lieferanten kündige oder sonst irgendwas, aber alleine schon \n\ndiese Awareness \n\nich sage, wo stehe ich denn eigentlich und dass ich Potenzial erkenne, wie funktioniert es gerade oder wie könnte ich es eigentlich machen und wohin kann ich gehen.\n\nDas ist so der erste Mindset-Shift, was \n\ndie meisten Personen und Firmen eigentlich haben. Das finde ich eigentlich sehr wichtig, weil... Weil sonst, ich \n\nmuss wo anfangen \n\nund das ist meistens da, dass ich einfach mal die Gesamtsituation einfach aufstelle. Und zum Souveränitätsthema, wenn man sagt, Firmen wissen nicht, was sie da anfangen sollen. Im Prinzip ist es alles eine Make or buy Entscheidung auch bei den kleinsten Gasthäusern. Kaufe ich den Kartoffelsalat ein, ich komme selber aus der Gastro, meine Eltern haben jahrelange Gasthaus gehabt, kaufe ich die Röste, kaufe ich die selber ein oder mache ich es selber, kaufe ich Kartoffelsalat ein, mache ich es selber, kaufe ich Schnitzel ein, das panierte, oder mache ich es selber. Und je nachdem was ich für Entscheidungen treffe, passt es halt dann in meine Firmenphilosophie in \n\nmeine Werte, oder auch nicht, kann ich machen, oder auch nicht, hat ökonomisch Sinn, oder auch nicht. Ich entscheide selbst, ob ich einen fertigen Kartoffelsalat einkaufe und ausschenke oder nicht, weil ich denke mir was dabei.\n\nUnd einfach es nur \n\npassieren lassen ist glaube ich das schlimmste was man machen kann und das \n\nist Souveränität. Souveränität ist die Verantwortung zu übernehmen für Dinge, die ich mache. Oder nicht machen will. Das ist Souveränität. Souveränität heißt nicht, dass ich mich vor allem abschotte und im Wald lebe und autarke PV Anlage betreibe.\n\nSouveränität heißt, dass ich bewusst entscheide gewisse Schritte zu gehen oder nicht zu gehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Also wenn ich das jetzt mal auch wieder für die Zuhörerinnen zusammenfasse. Ich habe das jetzt so verstanden. Erster Schritt Awareness, auf jeden Fall das Bewusstsein Dann mal auch, wie die Manuela schön gesagt hat, die Werte mal auszusprechen zu formulieren. Dann als dritter Schritt von dir, Fritz, einfach mal, welche Daten habe ich?\n\nDas war, glaube ich, hast du vor ein paar Minuten gesagt, das Wichtigste. Jeder sollte sich fragen, welche Daten haben wir nutzen wir, so eine Art Taxonomie. Was können wir den Zuhörerinnen mitgeben Geben als nächsten Schritt? Gibt es da Anlaufstellen? Wo kann man sich erkundigen? Also wenn man mal diese drei Sachen hat, man hat sich Awareness geschafft, man hat sich die Werte organisiert, also mal ausgeschrieben ausgesprochen, man hat so eine Art Taxonomie von seinen Daten.\n\nWo kann es dann für ein Mittelunternehmen oder Kleinunternehmen weitergehen?\n\n**Fritz:** Würde unabhängig von der Unternehmensgröße sagen, bitte geht es in Richtung ihr eine Transparenz reinkriegt wie die Manuela zuerst gesagt hat. Wie funktioniert mein eigenes Datenökosystem? Also wo \n\nspeichere ich meine Daten? Man kann auch Date Governance dazu sagen, \n\nAlso wo speichere ich Daten? Wer ist dafür verantwortlich Was für Systeme sind das? Was für Schnittstellen? Wo gehen die Daten hin? Was passiert dann? Und so weiter. Das kann ich alleine machen, wenn ich groß bin. Viele große Firmen machen das quasi intern. Oder ich kann mir eine Unterstützung holen ich würde auch sagen wer das noch nie gemacht hat, kann sich da , bei gewissen Stellen erkundigen, da \n\ngibt es eine Wirtschaftskammer oder wir in der Standortagentur haben natürlich über den Data Hub die Stelle, wir \n\nsind genau für sowas da\n\nwo man hingehen kann und sagen kann, ich will jetzt wirklich diese Schritte gehen, ich bin ganz am Anfang ich brauche eine Orientierung könnt ihr mir bitte helfen. Wir sind da bei uns bekommt er dann einen Einführungskurs in diese Welt, dass er weiß was alles dazugehört ohne ihn zu erschlagen. Das ist immer wichtig. Es muss immer so ein Step-by-Step Programm sein, dass man wirklich durchgehen kann. Und nicht das Schlimmste ist, glaube ich, wenn irgendein Berater kommt, dem ich dann viel Geld zahlen muss und ich weiß eigentlich gar nicht, was passiert oder geschweige denn, was ich damit danach machen soll. Das soll es auf keinen Fall sein. Es ist Arbeit, aber ich kann auch gleichzeitig sagen, ich bleibe jetzt beim Gestwirt, er kann das Schnitzel kaufen und verkaufen , oder er kann lernen wie man es selber paniert und den Gast damit beglücken, das ist ganz ein anderes Feeling und genauso ähnlich ist es bei den Daten auch. Wenn ich ganz genau weiß, was passiert und welche Daten vielleicht in mein KI-Tool dann einlaufen und warum das so ist, ist das ein ganz anderes Gefühl das hat auch was mit Sicherheit zu tun, Selbstbestätigung was ich gerade mache, als wenn ich was kaufe und \n\ndann quasi hoffe, es wird schon passen. Also das ist eigentlich das Wichtigste. Also nutzt die ganzen Leute. Es gibt ein Manuela, es gibt ein Eliot, es gibt Value-Based Engineering \n\nes gibt die Standortagentur. Es gibt wirklich viele Stellen. Ihr müsst einfach irgendwo hingehen und anfangen. Und die Stellen sagen euch normalerweise eh, wo dann der nächste Schritt ist.\n\nOder wenn sie nicht die richtigen sind. \n\n**Eliot Mannoia:** Noch einen Use Case vielleicht, so wie das mit dem Skifahren und das hat das irgendwie so zum Leben gebracht. Gibt es da noch einen spannenden \n\n**Fritz:** Ja. \n\n**Eliot Mannoia:** Use Case? \n\n**Fritz:** Es gibt noch einen spannenden Use Case, den finde ich auch ganz cool. Müsst ihr euch vorstellen, es gibt ja diese Weitwanderwege, die über die Alpen drüber gehen. \n\nUnd wir \n\nhaben dazwischen ja nationale Grenzen. Es gibt Italien Österreich, in Italien Südtirol Trentino, die halt sehr autonom unterwegs sind. Und diese Wanderwege man spricht da von sogenannten Geodaten, die sozusagen festgelegt worden sind. Zusätzlich zu diesen Geodaten gibt es auch wie schwer ist ein Wanderweg, also vom Grad her. Da gibt es das Schweizer Modell da gibt es das Deutsche und das Österreichische und das Italienische. Und man möchte nicht glauben, wie viel Unterschied zum Beispiel in den einzelnen Schwierigkeitsstufen von Wanderweg herrschen sozusagen, ja, weil aus was für einem Grund auch immer hat man sich auf die nationalen Grenzen beschränkt und sagen, ja, was wir als Österreicher als leicht ansehen ist vielleicht für einen Hamburger jetzt nicht so leicht, ja, aber jedenfalls es gibt auch noch unterschiedliche Bewertungen innerhalb dieser Alpenländer, ja und das ist für einen Außenstehenden ja überhaupt nicht mehr verständlich wo die Schweiz sogar vier Stufen, ich bin mir jetzt gar nicht sicher, oder zweimal gelb oder irgendetwas, \n\nUnd das sind alles Daten die sind bereits da, also die Wanderwege sind eingestuft \n\nGießdaten. Und jetzt muss man sich vorstellen, ich brauche jetzt aber einen Datensatz, der über die Ländergrenzen hinweg geht, den ich einbetten kann in mein Programm, sprich einen Geodatensatz und der auch den Schwierigkeitsgrad so ab, wie er halt dann ist und wie ich ihn dann erklären kann.\n\nDas heißt, ich habe zwei Probleme. Einerseits der Geodatensatz man es dann auf die Karte derzeit übereinander legt dann ist es verschoben. Dann muss man dann quasi Datenqualitätsthemen nacharbeiten. Und bei einem anderen Thema mit den unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, da habe ich ein Mapping-Thema, das heißt, ich muss unterschiedliche Schwierigkeitsstufen aufeinander abstimmen.\n\nUnd das ist so eine typische Arbeit unter use case Der Wanderer sieht nur im Bergführer da ist ein Weitwanderweg und da die Schwierigkeitsstufe gelb. Aber was da dahinter eigentlich für Arbeit ist und was da für Service steckt und so weiter, das sieht keiner. Aber man muss es machen. Und so ist es bei Vielen Use\n\nCases egal \n\nob es firmenintern ist oder domainenübergreifend, also über mehrere Branchen hinweg ist.\n\nEs gibt viele Sachen, die bringen einen Mehrwert und sind Arbeit. Aber man muss die Arbeit machen, weil sonst wird man nie zum Mehrwert kommen. Aber vielleicht auch etwas Positives, wenn der \n\nMehrwert dann da ist, dann hat man es endgültig \n\n**Manuela Machner:** Ja, \n\n**Fritz:** gelöst \n\n**Manuela Machner:** einem Pilgerweg mitarbeiten dürfen ich weiß jetzt genau, was du meinst. Und ich hätte nie gedacht, wie komplex das ist. Diese ganze, allein die Kommunikation also den Aufwand das muss man auch sagen. Damals haben wir es noch händisch gemacht, sage ich tatsächlich. Und wenn du dann mit 20 anderen Wanderbeauftragten kommunizierst, über Sprachbarrieren noch dazu hinweg um klarzumachen Wovon reden wir überhaupt gemeinschaftlich? Das ist schon echt eine Herausforderung. Und da, glaube ich, können uns genauso Systeme extrem gut helfen. Ja, es war so toll und es waren so viele Themen. Und ich gestehe, ich auch wieder etwas dazu gelernt. gehört es auch bei unserem Podcast. Ich glaube, dass gerade dieser Unterschied zwischen Data Hub und Data space sehr klar geworden ist, also danke dafür weil wir verwenden oft Worte und die Abgrenzung war mir auch nicht ganz klar \n\noder mir war es nicht so bewusst. Das ist ganz wichtig, dass man versteht was dahinter steckt und warum es so einen Unterschied macht. Und das macht es ja definitiv. Und ich finde es auch cool, dass wir es herunterbrechen konnten auf die tatsächlichen Situationen im Alltag und nicht so abstrakt, weil das Datenthema hat immer so den Touch das was da in diesem Kastl drinnen ist \n\n**Fritz:** Ja, danke.\n\n**Manuela Machner:** Herzlichen Dank und uns freut es, wenn ihr das nächste Mal wieder reinhört bei Mind/Machine und ja, alles Liebe, wir freuen uns.\n\nMacht es gut. Ciao. \n\n**Fritz:** Ciao.\n\nPfiat euch! \n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Datensouveränität","items":[{"question":"Was bedeutet Datenkontrolle konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie Datenkontrolle unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Konkrete Beispiele helfen, das Thema greifbar zu machen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Rolle spielt emotionale Intelligenz beim Thema Datenkontrolle?","answer":"Technologie allein löst keine Probleme. Wer Datenkontrolle sinnvoll nutzen will, braucht auch die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Beziehungen zu gestalten und ethisch zu urteilen. Emotionale Intelligenz ist der menschliche Faktor.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie können KMU und Tourismusbetriebe von Datenkontrolle profitieren?","answer":"Kleine und mittlere Unternehmen müssen nicht auf große Budgets warten. 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Erfahre, welches Tool für welche Aufgabe am besten geeignet ist und wie Agent-Systeme den Arbeitsalltag revolutionieren können.","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia teilen fünf KI-Geheimnisse, die Profis nutzen aber selten öffentlich machen: von spezialisierten Tools bis zu Workflow-Tricks.","key_questions":["Welche KI-Tools nutzen Manuela Machner und Eliot Mannoia im Alltag?","Worin unterscheiden sich ChatGPT, Claude und Gemini in ihrer Anwendung?","Wie können Agent-Systeme wie Perplexity Comet den Arbeitsalltag erleichtern?","Welche Herausforderungen gibt es bei der Nutzung von KI-Tools wie Gamma-App oder Copilot?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge Mind/Machine. Heute live wieder zusammen. Ich freue mich sehr. Wir reden über verschiedene KI-Tools, wie wir sie nutzen und welches Tool für was. Mein Name ist Eliot Mannoia. Digitale Psychologe und ich freue mich, dass du heute da bist. \n\n**Manuela Machner:** Grüße euch bin Manuela Manuela-Machner und eigentlich Beraterin für KI im Tourismus.\n\nUnd in Wirklichkeit haben Eliot und ich jetzt schon die letzten zwei Stunden oder so gefühlt \n\nstatt \n\ndass wir einen Podcast aufzeichnet haben, uns ausgetauscht und haben festgestellt, wahrscheinlich hätte man eher das Gespräch aufnehmen sollen und ihr hättet jetzt das viel spannender gefunden. Ja, wie nutzen wir tatsächlich KI?\n\nIch glaube, wir sind beide hart. Also ich glaube, es gibt keinen Tag, an dem es nicht irgendein KI-Tool uns angetan hat. Also ich gestehe, ich bin Hardcore-User von ChatGPT, also ich schule es nicht nur, ich nutze es wirklich im Alltag Also, also wirklich, heute war ich hier in Wien bei einer Veranstaltung und habe, was weiß ich, die ganzen offiziellen Informationen gleich einmal transkribieren lassen mit ChatGPT, um nachher noch zu wissen, was da geredet worden ist, also solche Dinge, ja manchmal, aber danach geredet werde ich inzwischen schon untrag.\n\nAlso es kommt immer darauf an, welche Sachen ich brauche. Du bist ja nicht mehr nur ChatGPT, also im Sprachmodell. Also wie geht es dir da? \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, auch... Wie wir vorhin besprochen haben, ChatGPT, will ich sagen, ist so in Englisch sagt man Workhorse. Das Arbeitspferd Das Arbeitspferd sagt man Deutsch auch. Das sagt man bei uns auch, \n\n**Manuela Machner:** ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also ChatGPT nutze ich sehr holistisch für verschiedene Sachen, weil es diese Multimodalität wirklich gut kann. Also reden mit ChatGPT auch mindestens ein paar Mal am Tag. Aber für kurze... Aber \n\n**Manuela Machner:** redest du mit ihr oder mit der Stimme oder tust du aufzeichnen oder führst du wirklich Konversationen Ja, \n\n**Eliot Mannoia:** wirkliche Gespräche.\n\nBesonders zum Beispiel wenn ich zu lange schon am Computer sitze und bin schon müde, dann kann ich während dem Koch mit dem Ohrstöpsel oder so mich halbe Stunde noch in ein Thema vertiefen oder austauschen. Also das Reden ist super, auch Fotos machen, transkribieren. Also ChatGPT ist wirklich umfangreich.\n\nClaude, habe ich da auch schon oft gesagt, ist irgendwie mein Trusted Advisor. Also ChatGPT ist wie mein General Manager, ist gut in verschiedenen Sachen und Claude ist wie mein Trusted Advisor, wirklich wie mein vertrauter Berater, weil Claude auch manchmal sagt, das ist gut, das ist nicht gut oder es ist drei Sachen sind okay, die anderen vier will ich nicht machen und ich vertraue es einfach, weil es ein bisschen mehr auch kritischer ist.\n\n**Manuela Machner:** Ja wobei, also ich habe jetzt Claude, weil du ja so schwärmst von Claude, ich habe jetzt sogar die bezahlten Accounts von Claude muss ich dazu sagen, weil das habe ich bis jetzt mir nicht geleistet Ich habe ein paar Accounts. \n\n**Eliot Mannoia:** Jetzt kommt die Accounts von Ihnen. Also ich \n\n**Manuela Machner:** möchte jetzt nicht wissen, was ich für ein Budget von Lizenzen im Monat habe.\n\nUnd jetzt da ist Claude auch noch dazu gekommen, ich gebe aber zu nicht in der 90-Euro-Variante und ich muss sagen, Claude und ich sind noch nicht so ganz Buddies also die Art und Weise, wie Claude mir eben antwortet und das ist ja so spannend, wie unterschiedlich wir zwei das empfinden \n\nich \n\nhabe halt auch Aufgabenstellungen abchecken lassen und War super, inhaltlich durchaus, hat mich total überfordert.\n\nAlso Claude hat dann mir alles herausgeworfen, also inhaltlich was ich alles sagen könnte. Da ist einmal ein Konzept für ein Workshop gegangen. Und dann noch, was ich alles mitnehmen soll für das Workshop. Also ich habe, okay, und es war für mich wirklich too much. Also es war für mich too much Information und too much...\n\nUnterschiedlichste Sichtweisen. Ich muss mich erst mit Cloud ein bisschen anfreunden. Aber das, was man da sieht, ist, dass man, das ist vielleicht auch der große Unterschied, weil man nicht gewohnt ist, mit KI-Systemen zu arbeiten, es ist eben nicht der Unterschied zwischen Word und Publisher, sage ich jetzt einmal, sondern es ist ein Kommunikationsunterschied.\n\nAlso die Tools agieren und reagieren ja auch unterschiedlich Können natürlich unterschiedlichste Dinge besser und ich glaube, das macht auch das aus, dass ich jetzt zum Beispiel eben sage, durchaus, ich struggle mit Claude, im Kreativbereich liebe ich Gemini aber wirklich nur im Kreativbereich, also Bilder, Videos, da bin ich mir jetzt Dagegen freiwillig fremd ja.\n\nTexttechnisch zu vergessen. Also da bin ich nicht so. \n\n**Eliot Mannoia:** Gemini sagt immer, dass ich super... Alles, was ich mache, super. Alles. \n\n**Manuela Machner:** Du kannst \n\n**Eliot Mannoia:** nichts ändern. Es ist perfekt, wie es ist. Und ich denke mir so, na, danke. Na, der \n\n**Manuela Machner:** erklärt mir jetzt auch immer. Gemini sagt mir immer, ja, du als Expertin für KI... Für dich ist genau das richtig und ich brauche nicht immer Bestätigung, was ich jetzt tue.\n\nAlso das ist auch noch nicht ganz behirnt was da dahinter ist. Wobei ich auch sagen muss, Wenn du das jetzt hernimmst obwohl es aus dem gleichen Haus ist, also Notebook-LM, \n\nfür \n\nalle, die es nicht kennen, probiert es mal aus, notebook-lm-zusammengeschränkt.google.com. \n\n**Eliot Mannoia:** Gratis aber man braucht den Google-Account \n\n**Manuela Machner:** Genau, wobei man...\n\nIch habe auch bei Google den bezahlten Account, also ich kann alles machen da drinnen. Also ich muss schon sagen, das ist schon momentan eines meiner liebsten Werkzeuge wenn es um Faktenthemen geht. Da \n\n**Eliot Mannoia:** gibt es sogar eine Feature, die gibt es momentan leider nur in Englisch Wenn du einen Podcast hast, also du kannst Content reinschmeißen PDFs vier, fünf, sechs, sieben Stück und es macht einen Podcast daraus, den du anhören kannst.\n\nDas geht in Deutsch \n\n**Manuela Machner:** auch. \n\n**Eliot Mannoia:** Aber im Englischen kannst du Interactive Mode. \n\n**Manuela Machner:** Ja, genau das. Du kannst \n\n**Eliot Mannoia:** mich drücken und kannst Fragen stellen. Du kannst sagen, äh und dann stoppen sie und sagen, oh, äh äh äh Es hat wer eine Frage? Und ich, ja, kommt in diesem Material auch die Automotive-Branche vor? Ah gute Frage, ja, ja, also es kommt vor, also das ist dann auch wieder ein Level.\n\nDas müsst ihr euch \n\n**Manuela Machner:** vorstellen, ihr kommuniziert, also für die, die jetzt überhaupt nicht wissen wovon wir reden, da gibt es einen, also du drückst auf ein Knöpfchen, also du gibst eine Website hoch oder Dokumente und sagst du hättest einen Podcast und dann gibt es zwei KI-Stimmen oder... Wie viele du halt bist, ich glaube sogar, das ist steuerbar, und die plaudern dann damit darüber, was da in den Unterlagen steht, und das müsst sich wirklich so vorstellen, als ich es einmal gemacht habe über das Steuerhandbuch, österreichisches Steuerhandbuch 2024.\n\nDu hast es nicht geteilt. Doch, ich habe geteilt sogar. Ich habe das Ganze mir auch angehört, das war ein 24-Minuten-Podcast, und der Start des Podcasts war es, ja, und heute unterhalten wir uns einmal wie wir uns vom Fiskus Geld zurückholen Die steht nicht so drinnen im Steuerhandbuch. Also die KI erkennt durchaus, was der Kontext ist für das Ganze und was Sinn macht.\n\nUnd jetzt stellt er vor, jetzt will ich aber wissen, wie mache ich meine Arbeitnehmerveranlagung im Detail oder sage ich hätte diesen Abschreibeposten, steht das auch drinnen was ich damit tun soll. Und die zwei, die sich da unterhalten, die es eh nicht wirklich gibt, Antwort mir als realer Person, da sind wir schon in Bereichen unterwegs, wo man sich manchmal schon denkt, das ist ein bisschen spooky.\n\n**Eliot Mannoia:** Für die, es nicht probieren können, oder vielleicht in ChatGPT bleiben wollen, Hatte wirklich letzte Woche auch den Fall, wo ein Freund mir aus Thailand einen wahnsinnig langen WhatsApp, also wirklich super lange WhatsApp-Nachricht geschickt hat Ich habe es kopiert in ChatGPT rein und habe dann... das ist mir \n\n**Manuela Machner:** zusammenzutun Nein.\n\nZuerst mit Freunden. Ui. \n\n**Eliot Mannoia:** Nein, nein nein. Nein, nein nein. Im Gegenteil Ich habe gesagt, dann habe ich auf Voice gedrückt und habe ChatGPT gesagt, kannst du es mir bitte vorlesen Und das hat funktioniert, Wort für Wort. Ich musste ein paar Mal stoppen und sagen, nein, nein bitte mach weiter und Wort für Wort.\n\nAlso, \n\n**Manuela Machner:** ja, \n\n**Eliot Mannoia:** nicht ein Podcast, aber man konnte es zumindest anhören. \n\n**Manuela Machner:** Ja, aber das mache ich ja immer wieder, so wie du sagst beim Zähneputzen oder sonst was. Ich habe ja bei ChatGPT, ich habe ja den Pro-Account und ich habe in einem meiner Accounts ich habe ja viele Accounts Habe ich die Funktion, also ich habe auf mehrer Art den Chat schon bedient, und da habe ich die Funktion Puls freigeschalten.\n\nIch weiß nicht, ob du das schon gesehen hast. Du musst den, damit das aktiv ist, es geht angeblich auch im Plus-Account, musst du die Erinnerungen... Das \n\n**Eliot Mannoia:** aktiv, oder? \n\n**Manuela Machner:** Ja, naja, genau. Also die Erinnerungen freischalten über alle Chats was im Arbeitsumfeld nicht immer so praktisch ist, weil er connectet jetzt alle meine Kundenprojekte miteinander.\n\nDeswegen habe ich es Nicht bei allen Accounts aktiv diese Funktion, aber PULS ist ganz spannend, der macht man jeden Tag aufgrund meines Chat-Verhaltens, was ich halt gestern mit der KI diskutiert habe, gibt er mir aktuellen Input, aktuelle Informationen proaktiv und das ist oft auch sehr umfangreich und das lasse mir dann einfach vorlesen so wie du sagst.\n\nWeil da geht es oft um Input, dass ich sage, okay, gut zu wissen, aber jetzt tue ich vielleicht nicht proaktiv direkt was mit dem Input. Oder wenn ich die Pre-Search-Erkenntnisse habe, die super lang sind, das lasse ich mir auch ganz gerne vorlesen. \n\n**Eliot Mannoia:** Und du bist ja auch eigentlich ziemlich Power-Userin in Perplexity und Commenting.\n\nJa, seit \n\n**Manuela Machner:** kurzem Also ein Kollege, der glaube ich uns beide gehört hat falls du das hörst auf LinkedIn, der ist ja der Superpower und hat das wirklich gepusht und gesagt, Comet, der Browser von Perplexity sei so genial und ich muss ja alles ausprobieren. Ja, also auch das. Und es gibt übrigens die Möglichkeit, man kann, ich glaube der Browser ist jetzt sowieso gratis von Perplexity und Comet, aber vor einem Monat war es noch so, da hätte man das zahlt und man kann das gratis machen, weil man ein Paypal-Konto hat.\n\nDa hinterlegt man sein Paypal-Konto, bitte kündigt es dann gleich, in einem Jahr würde er sonst abbuchen. Dann habt ihr einen Browser und das ist ein Agentik-Browser, also das wäre ein Agent-System. Was heißt das? Und ich sage es euch, nice, also das ist wirklich, also wenn wir von Agents reden, also Agents sind eigentlich Computerprogramme die eigenständig Dinge am Computer auch machen können.\n\nUnd nicht wo ihr vordefiniert wenn, dann, so hat man früher ja Automatisierungen erbaut, dass man sagt, ja, wenn eine E-Mail reinkommt dann machst du das oder jenes, sondern der Agent geht selbstständig los und erledigt Dinge. Ja, und jetzt experimentiere ich gerade herum und so Sachen, die mir wirklich sehr gut gefallen, war auch die Buchhaltung die ich gemacht habe vor drei Wochen.\n\nIch mache immer im Quartal die Buchhaltung. Und wie gesagt, ich habe ja ein paar Lizenzen und bei jeder Website sind die Rechnungen irgendwo versteckt. Also wenn jemand glaubt, die Rechnungen kriegst du per Mail, vergiss es. Das macht fast kein System. Und dann gehe ich jedes Quartal auf die Suche die Rechnungen für die Abrufungen auf meiner Kreditkarte zu suchen.\n\nUnd jetzt habe ich Perplexity auf die Suche geschickt. Das heißt, ich habe Perplexity eingeloggt, zum Beispiel Leonardo AI, so ein Bildgenerierungsprogramm. Und dann geht Comet von Perplexity her und sucht sich halt durch die Tabs durch, schaut sich an, wo muss er klicken und am Ende findet er das. Und das Coole ist, dadurch, dass das ja ein Browser ist, der auf meinem Rechner ist, also es ist jetzt nicht...\n\nWie Agent-Systeme von ChatGPT, die im Browser sind. Da bin ich jetzt nicht so tief ins Detail. Aber der ladet dann einfach die Rechnungen runter und ich habe es in meinem Download. Und dann habe ich, während ich dann die NADA-Rechnungen verbucht habe, habe ich ihn dann losgeschickt, für Agent die Rechnungen zu holen und für die anderen Programme.\n\nUnd das ist eine richtige Arbeitsersparnis. Als hätte ich einer Mitarbeiterin gesagt, bitte lade die Rechnungen runter. Jetzt \n\n**Eliot Mannoia:** gesehen es ist mir kurz gezeigt, es war schon ein Wahnsinn. Du siehst einfach, wie es alles so \n\n**Manuela Machner:** agiert \n\n**Eliot Mannoia:** selbstständig. Das schon ein bisschen \n\n**Manuela Machner:** spooky.\n\nEs gibt einen Knopf zu sagen ich unterbreche und \n\n**Eliot Mannoia:** der \n\n**Manuela Machner:** Knopf ist ganz wichtig. \n\n**Eliot Mannoia:** Und Agents du auch noch? \n\n**Manuela Machner:** Ja, gerade weil ich ein paar Projekte gehabt habe, wo ich einen Avatar gebraucht habe, aber sonst eher... Zur Erklärung H-Gen ist ein Programm da kannst du dich selber filmen und sagen du machst von dir ein Avatar oder von irgendjemandem die haben ein Kundenprojekt gehabt, die haben so ein Avatar-System für Maskottchen gebraucht und deswegen habe ich mich wieder einmal beschäftigt damit \n\n**Eliot Mannoia:** und sonst ist für dich ChatGPT \n\n**Manuela Machner:** Im Sprachmodell ist es ChatGPT, würde ich sagen.\n\nAlso von der Menge der Nutzung her, ChatGPT neben der Bildgenerierungsthematik. Ah, Gamma-App. Ah, Gamma-App. \n\n**Eliot Mannoia:** Für die Besseren, ja. \n\n**Manuela Machner:** Man ist der Binär-Power-User. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, okay, stimmt. \n\n**Manuela Machner:** Obwohl, ja, cool. Stimmt, den \n\n**Eliot Mannoia:** Webinar habe ich angeschaut war super, was du gemacht hast für Österreich. Ja \n\n**Manuela Machner:** also Gamma-App für die Visualization.\n\nDas heißt, Präsentationserstellung Das heißt, ihr gebt, also sagt das jar nicht deinen Kindern, wenn die ein Powerpoint machen müssen für den Tiger. Die bräuchten nur ein, gibt dem Tiger zehn Folien und er macht es, inklusive Bilder und Pipapo. Ich verwende es oft eher nur, zuerst erarbeitet ich mit der ChatGPT die Struktur und mit der Gamma-App tut man dann die Folienstrukturen sauber machen.\n\nHat zwar noch einen Riesenhacken muss ich sagen, ich kann es exportieren in PowerPoint, aber wenn ich dort irgendwas ändere habe ich immer eigene Textfelder also das ist dann immer extrem mühsam. Also jeder Absatz ist ein Textfeld, wenn ich die Schriftgröße ändere, was die Dann verschiebt sich alles, also das schaut dann...\n\nAlso, wie soll man sagen, es ist cool, solange man immer in dem System allein bleibt, aber wenn man es herauserzieht, ist es noch nicht ganz so. \n\n**Eliot Mannoia:** Was ich gerade ziemlich nervig finde, ist Copilot, dass es... Nicht immer besser werden, sondern dass es oft sogar schlechter wird. Ich kann mich erinnern ich glaube sogar vor zwei Jahren schon, auf jeden Fall ein Jahr, also ich vor zwei Jahren konnte ich in PowerPoint einfach schreiben, gib mir eine Präsentation über Bienen und es hat on the fly innerhalb einer Minute sogar Bilder runtergeladen, sogar Video, glaube ich ein oder zwei Videos und war fertig.\n\nDann... Es hat sich geändert, dass man das nicht irgendwie mit OneDrive, man muss dann Powerpoint irgendwie in OneDrive aufmachen. Gestern habe ich es wieder probiert, hat es nicht funktioniert. Ja, okay. Und dann genauso mit Excel. Manchmal Co-Pilot analysierte diese Daten und wirklich nicht viele Daten. Also es war wirklich überschaubar und vielleicht vier, fünf Spalten dass sie nicht fehlen.\n\nHabe sie selektiert gesagt, bitte analysiere, mach mal Pivot-Table, mach mal noch einen Seitenreiter mit Grafiken. Geht nicht. Oder hat es in Copilot, so gesagt, eine Analyse gemacht, aber nicht in Excel. Einfach auf diese Seite Das Klassiker \n\n**Manuela Machner:** ja. \n\n**Eliot Mannoia:** Und das verstehe ich nicht. Und ich habe es aber schon auch in Excel erreicht, dass es einen zweiten Reiter öffnet mit Grafiken.\n\nHabe ich schon bekommen. \n\n**Manuela Machner:** Also \n\n**Eliot Mannoia:** wir waren schon dort und jetzt geht es wieder schlechter. Das verstehe ich nicht. \n\n**Manuela Machner:** Also keine Ahnung Also Copilot und ich sind auch nicht best friends. Ich muss jetzt wirklich sagen, ich habe natürlich auch Copilot, auch die bezahlte Version für Office und allen wie Babo. Und ich muss gestehen Ja, also ja.\n\nDie einzige Funktion, die ich in Copilot wirklich cool finde, aber da muss ich sagen, Preis-Leistung finde ich da nicht so optimal, ist, dass es im E-Mail mir eine E-Mail-Zusammenfassung des Verlaufs macht. Das heißt, wenn ich mehrmals hin und her schreibe mit einem Kunden und in E-Mail, Ihr kennt das sicher.\n\nIrgendwann weißt du schon gar nicht mehr was haben wir jetzt für eine Uhrzeit ausgemacht oder was für einen Ort oder was auch immer. Und dann kann ich einfach sagen, was war der E-Mail-Verlauf und dann sagt man, was war eben das Aktuellste und ich sehe den Verlauf. Also das ist eine total nette Feature.\n\nIch muss aber sagen, dass ich gerade auch experimentiere hier mit Comet und Perplexity und das spielt mir in anderen Ligen. Ganz andere Linie. Also es ist erst bei mir in der Testphase aber nur so viel gespoilert. Ich habe nicht gecheckt dass das Mail nicht ich geschrieben habe und ich hatte einen Entwurf im E-Mail-Laden wo ich mir gedacht habe, ich bin in der Nacht jetzt aufgestanden und habe ein E-Mail geschrieben \n\nund habe \n\nfestgestellt, naja, das ist jetzt doch nicht von mir geschrieben.\n\nAlso, übrigens, wenn ich jetzt freundlich bin bei E-Mails, dann habe ich es nicht eingeschrieben. Der Eliot weiß, wovon ich rede. Der Eliot kommt von mir, betrefft Link. Und der Link sagt, \n\n**Eliot Mannoia:** komm \n\n**Manuela Machner:** mal, also, wem traue ich mich das? Bei euch ich schreibe jetzt schon hin, hier ist der Link. Wir \n\n**Eliot Mannoia:** kennen uns, wir verstehen uns.\n\nAber genauso umgekehrt wenn du plötzlich mit meinem Deutsch eine E-Mail bekommst, das liest sich wie Goethe. Dann weißt du, dass da auch was nicht so ganz stimmt, ja. Und \n\n**Manuela Machner:** du wüsstest wenn ich jetzt frage, liebe Eliot schön, dass wir uns gesehen haben, \n\ndann glaube ich, würdest du wissen, dass das Ding... Aber das ist das Spannende, das können wir jetzt voneinander sagen.\n\nUnd ich muss ganz ehrlich sagen, bei meinem Experiment von Comet war es schon sehr krass weil da jetzt verschiedenste E-Mail-Varianten der Antworten gekommen sind, also verschiedenste Ansprechpartner wo ich Entwürfe von Comet hatte. Und Comet hat immer den richtigen Tonfall gegenüber dem Gegenüber gelegt.\n\nJa, \n\n**Eliot Mannoia:** das war schon eine Wahnsinn was du mir erzählt hast Ja, also echt, \n\n**Manuela Machner:** echt, also wenn ich per sie bin und eher förmlich unterwegs bin und auch inhaltlich auf die E-Mails reflektiert, gesagt, naja, also er hätte viel mehr versprochen, als ich versprechen würde, also Ich glaube aus \n\n**Eliot Mannoia:** Verständnis, du hast Perplexity mit Outlook connected.\n\nJa, \n\n**Manuela Machner:** genau. Deswegen \n\n**Eliot Mannoia:** konnte es die E-Mails sozusagen entwerfen und vorschreiben. Ja, genau. \n\n**Manuela Machner:** Also das müsst ihr schon proaktiv machen. Ich habe es jetzt in einem E-Mail-Bereich das ist für mich ein Experimentierbereich, Aber schon sehr spannend. Und da frage ich mich natürlich auf der anderen Seite, überleg mal über Automatisierungen zu sprechen, wo wir das steuern wo wir das sozusagen händisch sagen, es kommt eine E-Mail und dann geht der auf unsere Datenbasis und dann beantwortet er das.\n\nUnd ich habe heute mit einer Kollegin diskutiert Weil wir sehen, ob man sowas überhaupt noch braucht, weil so Systeme dann so aus dem Nix kommen und das eh automatisch schon machen. \n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde es sehr spannend, also nicht nur das Antworten also wir haben es ja auch vorgesprochen, dass wir vielleicht, also dass wir auf jeden Fall noch, so gesagt, das Absenden drücken möchten, um sicherzustellen, dass Ist doch das entspricht was wir sagen wollen aber es wäre auch spannend dass es nicht nur den entwerf entwurf vorbereiten würde aber auch schon die kernzahlen zum beispiel für eine spreadsheet oder ja auch spannend um das irgendwie gleich zu was die rechnungsnummern sind oder buchungsnummern oder egal was Wobei da \n\n**Manuela Machner:** muss man ja sagen, gerade in der Automatisierung ist da einfach schon sehr viel möglich, also wenn man sagen würde, also ich hatte letzte Woche einen Workshop, den ich moderieren durfte, was da rumgegangen ist und da war ja auch ganz geflasht was hier Automatisierung, ich meine, \n\n**Eliot Mannoia:** das kommt mir \n\n**Manuela Machner:** zwar klar, aber...\n\nIch \n\n**Eliot Mannoia:** kann schon sehr viel, so Microsoft Automate, Zapier, Make, kann man schon sehr viel machen. \n\n**Manuela Machner:** Das ist leider ein... \n\n**Eliot Mannoia:** Wie? \n\n**Manuela Machner:** N8N. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, natürlich, das ist das Beliebteste jetzt gerade. Aber ich finde, es ist schon noch ein bisschen irgendwie... \n\n**Manuela Machner:** Ja, es ist noch sehr... Also wie soll man sagen? Die TikTok-Videos die sagen...\n\nDrei Klicks und du hast die Automatisierung fertig. Funktionieren in der Realität. Sepi und ich kämpfen noch ein bisschen miteinander. Genauso Meg. Über NNN habe ich mich ehrlicherweise noch nicht drüber getan. Auch ChatGPT hat jetzt eine Automatisierungsstory. \n\n**Eliot Mannoia:** Aber \n\n**Manuela Machner:** kann ich jetzt noch nicht mit reden.\n\n**Eliot Mannoia:** Was ich empfehlen kann, wenn man sich ein bisschen unsicher ist, ist Cross-Model Prompting, also von einem Modell die Antwort nehmen, Wo anders für Blinde Flecken und so. Also ich würde es nicht, man kann es somit nicht unbedingt jetzt hundertprozentig sicher sein. Also wenn man jetzt rechtliche Sachen fragt kann ich jetzt nicht von Gemini zu GPT gehen und sagen, ja, jetzt bin ich mir sicher, dass es rechtlich stimmt.\n\nAlso das würde ich nicht empfehlen oder medizinische Sachen oder Financial Advice, aber wenn es Sachen sind wie was wir so oft machen mit Workshop-Strukturen oder mit Ideen, dann kann man es auch sagen, Hey, gibt es da irgendwelche blinde Flecken? Ist da etwas, was du noch hinzufügen würdest? Und für Lücken wo man selber noch drüber schauen kann und selber noch irgendwie Schlüsse ziehen kann, kann es sehr hilfreich sein, verschiedene Modelle miteinander zu nutzen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und man muss wirklich aufpassen, weil es ist schon sehr... Versucht wenn Dinge oft gut laufen, dass man sagt, ja, dann funktioniert das auch. Ich habe jetzt erst die Situation gehabt, ich habe da gewisse Zahlenaufstellungen gehabt und da habe ich das halt in ChatGPT reingeworfen und ich sage zu 99% war es richtig und ich schaue dann bei der Excel, die rausgekommen ist also zu Zum Verständnis das waren PDF-Dateien, die habe ich raufgeworfen und habe gesagt, mach gewisse Auswertungen draus und ich schaue drüber und stelle fest, das kann nicht stimmen.\n\nDa fehlt mir irgendein Zahlenwert den ich zufälligerweise aus einer der PDFs herausgelesen habe. Und da es da jetzt auch um Finanzen gegangen ist, habe ich sowieso jedes PDF trotzdem wieder abgecheckt Da war es uns nicht um die Betreffung die Inhalte gegangen, sondern eher um die Zahlenwerte Und natürlich war genau ein Beleg falsch von 100.\n\nAlso man sieht, diese Kontrollfunktion ist nach wie vor da. Natürlich brauche ich für die Kontrolle aber viel, viel weniger Zeit, als das abzudecken. Das muss ich schon sagen. Aber der Fehler passiert. Und letzte Woche haben wir ein ganz großes... Ganz ein großes Projekt auf den Tisch gehabt, wo es plötzlich von 0 auf 100 gegangen ist, bitte hol mir aus gewissen Zertifikaten Eckdaten heraus, Ablaufdaten und Sortierungen und so weiter und die ganz ehrlich Leute eben nicht verstanden was das für Zertifikate überhaupt sind, die KI hat gewusst was das ist und auch welche Werte da wichtig sind für diesen Use Case und Das schaffst du nicht.\n\nIch habe dann immer in Zehner-Blöcken das auch reingeworfen. Ich glaube, ist auch etwas dieses, wenn du der KI versuchst 100 PDFs auf einmal raufzuwerfen dann funktioniert es nicht. Und die Fehler sind halt auch mehr. Und so musst du dich halt auch vorwärts handeln wo wir heute stehen. \n\n**Eliot Mannoia:** Das ist eigentlich...\n\nSehr ähnlich wie das menschliche Gehirn. Wir merken uns den Anfang und das Ende gut und in der Mitte sind wir schwammig. Und da ist oft KI genauso. Ab einer bestimmten Seitenzahl ist die Zusammenfassung in der Mitte dann oft ein bisschen nicht ganz zuverlässig. Das \n\n**Manuela Machner:** muss man auf \n\n**Eliot Mannoia:** jeden Fall dann in Chunks machen.\n\nDu \n\n**Manuela Machner:** teilst das auf? Ich \n\n**Eliot Mannoia:** teile es auf. Nein, nein nicht das Dokument \n\n**Manuela Machner:** Ja, die Aufgabe. Also \n\n**Eliot Mannoia:** im Prompt sage ich dann, fassen wir mal die ersten fünf Seiten zusammen oder fassen wir diese Section und dann was drinnen. Das haben, glaube ich, auch schon mal gesprochen. Also einfach in Chunks, wie sagt man das, einfach in Stücke \n\n**Manuela Machner:** Kapiteln oder auch dann.\n\n**Eliot Mannoia:** Kapiteln in Stücke in Seitenzahl auch. \n\n**Manuela Machner:** Und dann \n\n**Eliot Mannoia:** zwingt man die KI, die ersten fünf Seiten, ich weiß nicht, Seite sechs bis elf und dann Seite zwölf bis siebzehn und so weiter. \n\n**Manuela Machner:** Ich mache es so, dass ich sage, gibt mir zuerst eine Übersicht über alle Kapitel, zu jedem Kapitel alle Unterkapitel und dann gibt es zur untersten Ebene eine Zusammenfassung.\n\nDas heißt, \n\nich zwinge dadurch, weil er bis in die unterste Ebene muss, die unterste Ebene durchzulesen. Ich habe Erfahrung mit Kindererziehung. Auch Kinder neigen dazu, nicht vielleicht immer alles so durchzulesen für das Referat oder eine Buchbeschreibung. Und wenn du dann sagst, du musst jedes Unterkapitel mir erklären, dann müssen sie es halt durchlesen.\n\n**Eliot Mannoia:** Da ist FragdasPdf.at, das ist eine österreichische Startup der Lima und Matthias und die Die haben das gelöst, indem sie im System-Prompt dann wirklich schon so aufbrechen, dass es wirklich, also wie es genau technisch funktioniert, weiß ich nicht. \n\n**Manuela Machner:** War das nicht irgendwas mit Vektor-Prompting, wie er da war?\n\nAlso eine eigene Methodik hat es also nicht das Klassische, so wie wir klassisch mit ChatGPT und Co. prompten. Also \n\n**Eliot Mannoia:** fragt PDF, wenn man wirklich PDFs wirklich gut damit lesen \n\n**Manuela Machner:** möchte, \n\n**Eliot Mannoia:** zusammenfassen, integrieren, genau wie im Notebook-LM kann man damit, Fragen stellen und für Studien, für Recherche ist das auch ein super Tool.\n\n**Manuela Machner:** Ja definitiv Ja, und man muss einfach aufpassen, für viele ist einfach KI CHatGPT und da muss man schon sagen, auch wenn ich selbst der Power-User bin, es ist bei weitem nicht immer das richtige Tool für alles. \n\nJa. \n\nSo wie du gerade gesagt hast, ich wäre sehr, sehr vorsichtig zu sagen, aus den PDFs jetzt mache ich daraus meine Doktorarbeit und würde daraus alles genauso zitieren.\n\nAlso da gibt andere Programme die einfach besser sind für das, das muss man sagen. Man nimmt ja auch keine Excel her, um einen Roman zu schreiben. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja genau. \n\n**Manuela Machner:** Also \n\n**Eliot Mannoia:** vielleicht für die Leute, die jetzt eher mit KI anfangen, um euch irgendwie diesen Druck abzunehmen, weil wir haben jetzt gerade gefühlt 100 Tools erwähnt, fangt mal mit ChatGPT an.\n\nEs kann wirklich sehr viele Sachen von sehen Bilder, reden, zuhören, Text prompten Es ist sehr umfangreich um anzufangen Denkt an die Sachen, die wir gesagt haben, auch mit der Länge und so, wie man das vielleicht anders machen kann. Und dann, wenn ihr mal das gut im Griff habt, dann könnt ihr ja immer mit anderen Tools verschiedene Sachen, die Quintessenz, das Prompting, die Befehlseingabe bleibt ja eigentlich immer gleich.\n\nUnd man passt sich dann je nach Tool ein bisschen auch den Prompt an, wenn man weiß, okay, Hier brauche ich eher Recherchen auf Perplexities oder Quellen, bei Gemini vielleicht Data Visualizations oder Images. Aber fangt mal mit einem an, einfach mal loslegen, das ist das Wichtigste. Und ausprobieren.\n\nEinfach ausprobieren. Also \n\n**Manuela Machner:** das muss man wirklich sagen. Also ich glaube, das meiste, das ihr lernt, ist über Try and Fail, weil es auch nicht funktioniert. Ich finde es immer so traurig wenn Leute sagen, ich habe etwas ausprobiert und das hat nicht gleich funktioniert und dann habe ich es wieder weggelegt und nicht mehr genommen.\n\nUnd das finde ich schade, weil es ist in der Realität oft so, dass wir Dinge probieren müssen und öfters probieren laufen, haben auch nicht einen Tag gelernt. Ich glaube, dieses Mindset, auch Dinge einfach zu probieren zu riskieren, auch etwas Zu machen. Ich redet nicht, dass ihr riskiert, indem ihr alle eure Kunden Daten irgendwo reinwerft.\n\n**Eliot Mannoia:** Das bitte nicht. Aber auch aus psychologischer Sicht ist es oft, dass wir neue Sachen nutzen wie etwas ähnlich bestehendes. Und deswegen nutzen ChatGPT die Leute oft wie Google. Und es muss nicht die erste Suche und die Antworten das sein. Sieht es wie ein Gespräch Vielleicht sind die Antworten nicht gleich das, was ihr euch wolltet, aber ihr könnt nachfragen Nein, bitte so, bitte in formellem Deutsch, bitte kürzer zusammenfassen oder bitte in Englisch oder bitte formell oder nein, ich habe etwas ganz anderes gemeint Also sieht es wie ein Gespräch Ja, weil Leute, es schaut aus wie Google und wir nutzen oft, da gibt es die lustige Geschichte, das erste Auto zum Beispiel Benz hat ausgeschaut wie eine Pferdekutsche und die erste Fernsehsendung hat ausgeschaut wie eine Radiosendung, also es war wie eine Radiosendung mit Kamera.\n\nSo wie wir \n\n**Manuela Machner:** jetzt, also Podcast ist wieder eine Rückstritt sozusagen. Absolut, \n\n**Eliot Mannoia:** ja, absolut. \n\n**Manuela Machner:** Und \n\n**Eliot Mannoia:** deswegen, ja, einfach probieren und probieren Versucht es auch so zu sehen, dass es wirklich was Neues ist. Also nicht wie Google, dass es einfach wie im Gespräch so in besserem Näher-on-Näher auf den Punkt kommt, wie es ihr wollt.\n\n**Manuela Machner:** Und was ihr vielleicht auch gesehen habt, ich glaube, Claude ist ein ganz gutes Beispiel. Jetzt nutzen wir es beide und beide haben auch eine andere Meinung dazu. Das heißt, es gibt nicht die Meinung und es gibt nicht das Tool. Und wenn ihr das Gefühl habt, das passt für euch nicht und was anderes passt besser, ich sage es euch für den Alltagsnutzen sind Viele Tools, einfach fast austauschbar.\n\nAlso eigentlich sollten wir alle Mistral nutzen, wenn es aus Europa kommt, das ist ein Sprachmodell, das auch so ausschaut wie ChatGPT, auch die gleichen Sachen aus Frankreich ist und eigentlich uns das auf europäischer Ebene genauso machen würde. Ich glaube, das gibt nicht falsch und richtig, es gibt im Umgang Dinge wie man es besser machen kann vielleicht, aber zuerst einfach einmal ein bisschen testen ein bisschen vorsichtig sein, aber wir sind eh viel zu vorsichtig.\n\nAlso \n\nwir \n\nhaben ja nicht das Problem, dass wir überriskant hier sind in Österreich, das muss man auch sagen. \n\n**Eliot Mannoia:** Wenn, wirklich nur auf den Daten. Also ich habe immer die drei Ds, keine persönlichen Daten, also keinen Führerschein Geburtsurkunde, keine personenbezogene Daten, also Patienten, Kolleginnen, Kunden und keine Firmen-Daten wie Patente Copyrights also passt nur auf die 3Ds auf, wenn ihr nichts Sensibles reinhattet, dann könnt ihr wirklich ziemlich alles fragen und interagieren.\n\n**Manuela Machner:** Also vielleicht habt ihr jetzt gesehen, wie wir da eigentlich agieren. Selber \n\n**Eliot Mannoia:** noch forschen ja permanent \n\n**Manuela Machner:** und das funktioniert auch nicht alles, also das muss man ganz ehrlich sagen also ich weiß nicht, manchmal passiert es mir auch, dass ich mir Zeit damit versemmelt, irgendwas auszuprobieren weil ich denke, wenn ich das jetzt schnell selber gemacht hätte, wäre ich schneller gewesen das gehört zum Lernen dazu, also und ja Ihr werdet es schon hinkriegen Schreibt uns, welche Tools ihr verwendet Was haben wir jetzt alles vergessen?\n\nWas sagt man? Alle sieben Minuten ein neues Tool. Also wir werden auch nicht alle kennen. Viel Spaß beim Ausprobieren und ja, bis zum nächsten Mal. Wenn es wieder heißt Mind/Machine. \n\n**Eliot Mannoia:** Alles \n\n**Manuela Machner:** Liebe. Macht's gut. \n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI-Profi-Geheimnisse","items":[{"question":"Was bedeutet KI-Expertenwissen konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie KI-Expertenwissen unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Konkrete Beispiele helfen, das Thema greifbar zu machen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Rolle spielt emotionale Intelligenz beim Thema KI-Expertenwissen?","answer":"Technologie allein löst keine Probleme. Wer KI-Expertenwissen sinnvoll nutzen will, braucht auch die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Beziehungen zu gestalten und ethisch zu urteilen. Emotionale Intelligenz ist der menschliche Faktor.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie können KMU und Tourismusbetriebe von KI-Expertenwissen profitieren?","answer":"Kleine und mittlere Unternehmen müssen nicht auf große Budgets warten. 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Also wir können jetzt schon shoppen also wir in Europa vielleicht noch nicht, aber in den USA gibt es schon die Möglichkeit, direkt in ChatGPT einzukaufen zu bezahlen. Also ihr müsst nicht mehr auf Amazon dann gehen oder auf irgendein einzelnes Shop, sondern es funktioniert so, dass man alles machen kann.\n\nMan kann Urlaub buchen, direkt Bei Booking.com, in ChatGPT, man kann es mit Apps verbinden, Canva zum Beispiel, ein Grafikprogramm habe ich ausprobiert, das macht dann in ChatGPT mit Hilfe von Canva ein perfektes Design und hat wirklich gut funktioniert, bis jetzt waren diese Verknüpfungen ja alle eher bescheiden, es schreibt mir meine E-Mails, es liest mir meine E-Mails, es holt mir meine Terminkalender-Geschichten, ja wozu brauche ich dann noch Das Internet oder halt zumindest die anderen Webseiten Was meinst du?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es erinnert mich... So wie die Apps, wenn man am Handy schaut, man macht das, man entsperrt das Handy und man hat irgendwie 100 Apps, Wetter, Banking, Social Media, was auch immer und ja, man springt von eins zum anderen und braucht man das, also das ist eigentlich genau wie im Netz und das ist ja, was der Sam Altman so als Ziel hat, glaube ich, da dieser eine Punkt of Contact, Single Point of Contact, dass man wirklich nur durch das eher so gesagt Google ersetzt.\n\nDas ist die eine Seite, wo man ins Internet startet. Also schon spannend, aber sehr ambitioniert. Also ich glaube, sie werden in manchen Hinsichten schon sehr erfolgreich sein. Aber ich habe vor kurzem auch gehört, dass Cloude zum Beispiel hat jetzt allein im Enterprise-Bereich 40% Marktanteil und ChatGPT 20%.\n\nAlso Cloude holt eigentlich sehr auf, eher im Enterprise-Bereich Verfolgt aber eher so die Coding-Ecke. ChatGPT positioniert sich da eher so als Schweizer Messer für alles auf die Art also Projekte und Tasks und Erinnerungen und jetzt Shopping. Ja, also ich meine, findest du\n\n**Manuela Machner:** aber...\n\n**Eliot Mannoia:** ambitioniert, also da die einzige Stelle zu sein.\n\n**Manuela Machner:** Na ja, es ist wenigstens ein Ziel und eine Vision und weil du sagst Coding, Codex und so weiter von ChatGPT sind ja auch nicht schlecht aufgestellt, was die Profis sagen, aber natürlich wehrt sich ein echtes Entwicklerherz gegen so ein Schweizer Taschenmesser, das für alle richtig ist. Ich glaube, da spielen auch persönliche Dinge eine Rolle.\n\nDas Thema ist aber wirklich, weil du sagst, man muss ja eins sagen, auf der einen Seite haben wir die Situation, wenn wir so ein allumfassendes Tool haben, wie ChatGPT, und der große Unterschied zu Google ist ja das, Google war ja nur die Pforte auf die Webseiten. Also Google hat ja trotzdem die Leute immer irgendwo hingebracht.\n\nChatGPT behält die Personen auf seiner Seite mit den ganzen Maßnahmen, die sie jetzt gerade treffen. Und das ist schon ein Riesenunterschied.\n\n**Eliot Mannoia:** ne? Google\n\n**Manuela Machner:** Naja, aber\n\n**Eliot Mannoia:** dann, und Google Maps, deswegen mussten sie sich ja trennen weil sie dann ein Monopol geworden sind, und jetzt ist Google Maps nicht mehr automatisch. Also die haben schon die\n\n**Manuela Machner:** Das stimmt\n\n**Eliot Mannoia:** nicht\n\n**Manuela Machner:** haben sie auch versucht\n\n**Eliot Mannoia:** du hast schon recht, Vorteile zu vielen, aber die haben auch die Leute ein bisschen in ihrem System gelassen.\n\nUnd da ist eigentlich eine spannende Frage dann, wenn ChatGPT es wirklich schaffen würde und alles passiert durch ihnen, wie würde das dann als Monopol und Antitrust mäßig ausschauen? Das wäre dann auch spannend. Dürfen sie das denn überhaupt?\n\n**Manuela Machner:** Naja, das ist echt eine gute Frage, wie das juristisch ausschaut, aber die spannende Geschichte finde ich auch ganz was anderes. Wozu hat man dann noch Webseiten? Man muss Webseiten haben, um Daten irgendwie bereitzustellen Auf der anderen Seite geht ja keiner mehr auf die Website. Wir sehen ja jetzt schon die Zero-Click-Entwicklung.\n\nAlso es werden Suchen abgeliefert in KI-Systemen Wir bekommen in KI-Systemen die Antworten. Ja, wozu muss ich noch auf die Website gehen? . Das wird immer stärker kommen und da werden sich viele Webseiten auch irgendwann auch im Verhältnis zu den Kosten, die entstehen, infrage stellen. Und dann wird es aber natürlich auch auf der anderen Seite für die KI-Systeme eng, weil irgendwer muss ja einen Content produzieren oder irgendwo muss ja auch ein Content herkommen, damit sozusagen etwas da ist oder Futter da ist.\n\nWeil woher nehmen die KI-Systeme sonst die Infos\n\n**Eliot Mannoia:** das finde ich super, ja, Futter finde ich super, aber das haben wir eigentlich eh vor etlichen Folgen haben wir eigentlich eh eine Folge darüber schon gemacht, dass vielleicht werden die Webseiten nur so Backend-Plätze\n\n**Manuela Machner:** Oder es gibt eine zentrale Datenbank.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, eine zentrale Datenbank und jeder gibt nur seine Sache ein. Ich bin Friseur, ich hab von da bis da offen und keiner sieht das mehr. Wir füttern nur die Maschine und haben eigentlich nur eine Website einen Speicher wo Bilder und Texte oder vielleicht Sound von uns ist. Dass die KI zugreifen kann.\n\n**Manuela Machner:** Wird aber noch spannend. Aber das wird spannend, wenn man es denkt, dass jetzt die Sora 2 als neues App herauskommt.\n\nAlso in den USA ist das ja schon da, weil auf der anderen Seite ist die Thematik schon da, dass ChatGPT \n\nals Haupttool, die halt das auch so vehement probieren, ist trotz allem extrem textlastig.\n\nAlso ob das ja auch Sprache ist, aber es ist immer textlastig. Ist ja auch ein Sprachmodell. Und jetzt fahren sie da eine parallele Welt hoch, in der sie auch die Dominanz übernehmen wollen. Mit ihrem Sora 2 Social-Kanal, wo du da halt KI-Videos generierst und austauschst die KI-Videos miteinander und ganz ehrlich, ich habe mir gedacht, das ist, also wer soll eine Social-Media-App nehmen, wo ich KI-Videos rauflade und ich sehe aber jetzt schon auf TikTok die ganzen Sora-Videos die dort auch eingespielt werden und das sind einfach total kreative Video-Generierungen, teilweise halt Ganz normale Videos, ein Kind füttert einen Hund und du checkst nicht einmal, dass das nicht echt ist und auf der anderen Seite möglichst Kurzfilme und ich glaube, dass die Leute das lieben werden also \n\nStimmt \n\n**Eliot Mannoia:** die ganzen sozialen Plattform jetzt nur mit generativer KI,, Meta hat das ja auch gemacht, ne, also Meta-AI oder so, also stimmt.\n\n**Manuela Machner:** aber das ist ganz anders mit der Meta AI. eigentlich, dass du während dieser Interaktion im Social Media ein Sprachmodell dabei hast. Also Meta-AI macht ja jetzt noch keine Meta-Videos drinnen in Insta oder Facebook, also es ergänzt ja nur diese Das, was du da postest oder macht eben Vorschläge. Vielleicht machen sie ja schon kleine Bilder, das weiß ich jetzt nicht, aber\n\n**Eliot Mannoia:** ich. Aber es war Feed. Es war irgendwas mit Feed. Ich glaube, es ist schon eine spezielle entweder eine App oder in den bestehenden Social Media ein Feed, AI-Feed vielleicht. Naja, muss ich nachschauen\n\n**Manuela Machner:** wahrscheinlich, ich glaube, eher ein Feed wird es sein, ja. Aber... Das, was jetzt der Open AI wieder hochfährt, ist wieder eine eigene Welt für sich. Also wieder sowas. Und das wird jetzt ganz, ganz spannend, wenn es so einen großen gibt. Und weißt du, was ich mich frage? Wir sind ja immer sehr tief drinnen in diesen Dingen.\n\nUnd sind vielleicht dadurch auch kritischer oder wir wissen, es gibt Alternativen aber für den normalen Nutzer der halt einfach nur ein praktisches Tool braucht und wenn Die jetzt an ihrem Handy oder am Computer nur mehr ChatGPT aufmachen müssen und sagen, ich habe das jetzt ausprobiert, ich habe ein Kleid was könnte ich, gib mir einen Vorschlag, wo kann ich die Handtasche die dazu passt, kaufen und ChatGPT gibt mir genau in der richtigen Farbe vom Stil her durchaus passend zu einem Kleid Handtaschenvorschläge aus, ja warum soll ich mir jetzt noch durchs Internet suchen, ja, also\n\n**Eliot Mannoia:** habe das gesehen, diesen Post von dir, das hat gut ausgeschaut.\n\n**Manuela Machner:** Das ist spannend, oder? \n\n**Eliot Mannoia:** wäre dann für dich die Grenze? Also was würdest du durch ChatGPT abschließen und ab wo würdest du sagen, na, bei diesem Kauf, das mache ich lieber, das suche lieber noch? \n\nJa \n\n**Manuela Machner:** wenn ich das Gefühl hätte, es ist halt nur mehr ein Shop im Hintergrund bei ChatGPT, also wenn ich dann nur mehr die Auswahl das momentan ist es ja auch so, wenn man es testet weil dadurch, dass erst Etsy und Shopify verbunden sind, hast du ja nicht so viel Auswahl tatsächlich und du hast dann schon irgendwelche Luxusmarken Shops die online sind.\n\nIch glaube, momentan ist das definitiv noch so, dass ich weiß, dass es keine echte Auswahl ist, weil einfach zu wenig Anbieter connected sind zum System. Ich glaube, das ist momentan mein Thema dahinter.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber reden wir über Zukunft\n\n**Manuela Machner:** glaube aber, dass\n\n**Eliot Mannoia:** sich alles schnell reden wir in\n\nsechs Monaten wenn\n\nalles verbunden ist Was würdest du, wo würdest du durch ChatGPT die kaufen und wo würdest du aufhören?\n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube, ich würde alles dort in ChatGPT genauso kaufen, wenn ich es jetzt auf Amazon kaufe. Also das glaube ich würde für mich völlig egal sein, was ich da kaufe. Es gibt einfach Produkte, die ich nicht online kaufe. Das ist aber mein persönliches User-Verhalten. Das sind natürlich sehr, wie soll man sagen, beratungsintensive Produkte.\n\nDas sind Schuhe weil ich einfach die anprobieren muss und das Gefühl habe, das sind so Sachen, also das sind eher sehr persönliche oder Medikamente, da widerstrebt mir alles, solche Dinge übers Internet zu kaufen. Aber das hat jetzt nichts mit ChatGPT und das hat einfach damit zu tun Dass das für mich halt Produkte sind, die ich nicht kaufe.\n\nAber ich glaube, dass es für mich aus Nutzer-Sicht keinen Unterschied macht, ob Amazon oder ChatGPT am Ende des Tages. Wie ist das bei dir? Hättest du da Abgrenzungen?\n\n**Eliot Mannoia:** Also ich persönlich würde schon und vielleicht genau auch das aus dem Grund, was du angesprochen hast, dass wir da vielleicht tiefer drinnen sind, würde dann schon in Frage stellen, ist dieser einzelne API möglich Also ist das wirklich alles? Also ich würde vielleicht schon noch vergleichen Aber ich bin sicher, nach fünf oder nach zehn Vergleichen wenn es wirklich immer wirklich tolle Empfehlungen sind, dann würde ich schon switchen Also das würde mich nicht stören. Ich würde vielleicht nur am Anfang, wäre ich mir nicht sicher, ob ich da jetzt wirklich eine gute Übersicht bekomme.\n\nIch habe schon ein großes Vertrauen in Google, muss ich sagen, dass sie sich über 20 Jahre schon sehr verbessert haben über was die Ranking-Signale sind. Also da habe schon ein großes Vertrauen in Google. Schon\n\n**Manuela Machner:** Echt?\n\n**Eliot Mannoia:** bisschen Kritik? Ja. Also für manche Sachen, also für Beratung, also nicht, wenn ich Seife kaufe oder Kerzen, aber für manche Sachen würde ich jetzt auch nicht nur Booking.com vertrauen. Also ich schaue dann auch schon noch vielleicht Vergleiche. Also vertraust du, weiß ich, CheckFelix\n\n**Manuela Machner:** Was machst du?\n\n**Eliot Mannoia:** wirklich nur... \n\n**Manuela Machner:** eben schon eigentlich länger nicht mehr. Das ist jetzt mein erstes Thema wahrscheinlich, das Problem dahinter. Im Tourismus gehe ich natürlich auf Tourismusdestinationsseiten. Das liegt von meinem Job her am Hintergrund. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, Ich habe irgendwelche Entscheidungskriterien die für mich zählen.\n\nDas ist jetzt Lage, das ist Angebot das ist Preis, das sind halt die Faktoren. Und dann vergleiche halt schon einfach die optische Darstellung der Betriebe. Aber da gehe ich ehrlicherweise, also beim Tourismus gehe ich nicht über Google, sondern über die Destinationsseiten oder über Booking und gehe dann auf den Betrieb persönlich.\n\nIm Shopping-Bereich Ganz ehrlich, wenn ich was suche gehe ich nicht über Google, sondern ich gehe auf Amazon. Also ich gehe überhaupt nicht auf Google. Also nur wenn es ein Produkt ist, das es tatsächlich auf Amazon nicht gibt, dann hätte ich es gegoogelt sozusagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Amazon und\n\n**Manuela Machner:** ich weiß nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** eh die größten Suchmaschinen nach Google selbst, aber dann die nächste Frage an dich. Wenn du alles über, also alles, was du online kaufen würdest, alles, was du auf Amazon kaufen würdest, wenn du das auf ChatGPT finden würdest, wie siehst du die Zukunft für Amazon? Oder was glaubst du, wird Amazon vielleicht nur Fulfillment, also wie sagt man, das Logistische erledigen, wenn Amazon, ja, vielleicht werden sie nur ausführen, vielleicht verlieren sie das ganze Interface, weil niemand mehr hinkommt. Glaubst du oder glaubst du nicht?\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, dass Amazon jetzt, also in der Theorie ja, aber in der Praxis einfach nein, weil wir Menschen zu viele Gewohnheitstiere sind und ich glaube, dass das einfach länger dauert als es technisch der Fall ist, bis die Leute dann tatsächlich nicht in ihre Gewohnheit fallen und ins Amazon App gehen, um Dinge herauszusuchen Und ich glaube, auch Amazon wird viel stärker die Prompt-Eingabe machen, dass du vielleicht dann wirklich genauer definieren kannst über Sprachfunktionen oder so, was du willst, um besser zu helfen.\n\nWeil das, was ich persönlich auf Amazon störend finde und warum es wahrscheinlich eher ein ChatGPT tun würde, ist, dass ich einfach... Rein sprechen kann, ich brauche das, das, das, das, das und sind die Funktionen von dem Teil, das ich brauche und bitte, ich möchte eigentlich keine Auswahl wieder von 100 Seiten in Amazon, wo ich 100 Sakkos mir anschauen soll oder 100, keine Ahnung, verschiedene...\n\nRennrad, Handschuhe, sondern ich hätte ganz gern einfach ein bis drei Vorschläge für die Besten die am besten für mich passen. Weil ich kann es eher nicht bewerten bis auf die Sterne und irgendein Beschreibungstext. Und da würde für mich natürlich KI, die mir das vorselektiert, Erleichtern aber das ist auch typabhängig ich glaube es gibt menschen die lieben beim mediamarkt 100 fernseher anzuschauen und sich damit zu befassen welcher fernseher war es wie kann ich gehör nicht dazu\n\n**Eliot Mannoia:** Aber ich glaube, Amazon, also ich denke das schon seit langem, dass Amazon ist super innovativ wenn es um Next-Day-Delivery, One-Click-Buy, also dass man mit einem Klick kaufen kann. Keine frage amazon ist ein wahnsinn aber ich finde die seite ich glaube wir werden 50 jahre zurückblicken und ich glaube die amazon seite wird auch schon wie eine überladene\n\n**Manuela Machner:** Stimulus.\n\n**Eliot Mannoia:** An impulsen für die augen ja also jetzt sehen wir doch als innovativ aber ich also für mich ist amazon ein Vom Visuellen her nicht innovativ.\n\nIch finde es überladen. finde die Mechanics, dass man es am nächsten Tag bekommt, dass man mit einem Klick kaufen kann, wie gesagt, super. das Visuelle, und da gebe ich dir recht, wenn man dann wirklich nur drei Vorschläge bekommt mit den Bewertungen noch dazu, statt jetzt diese Sinnüberflutung, ja, gebe ich dir schon recht.\n\nDas sehe ich auch, dass da ein Vorteil auch besonders wenn die KI dich schon ein bisschen mehr kennt und besser kennenlernt und\n\n**Manuela Machner:** Genau.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** haben wir jetzt noch gar nicht gesprochen davon.\n\n**Eliot Mannoia:** dir.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also ich diktiere extrem viel und ich muss ganz ehrlich sagen, das, was du jetzt gerade gesagt hast, davon haben wir noch gar nicht gesprochen. Wenn ChatGPT oder was für ein Programm auch immer unser persönlicher Agent wird, also der kennt uns einfach so gut, der weiß ja genau, wie ich ticke.\n\nDer weiß, er braucht mir eine gewisse Kategorie von Hotels gar nicht vorschlagen, weil da werde ich nicht schlafen wollen. Er weiß ganz genau, dass ich, keine Ahnung, gewisse Kleidungsstücke nicht kaufen werde, weil ich damit einfach zu breit ausschaue. Oder er weiß, was meine Lieblings keine Ahnung Düfte sind, dann...\n\n**Eliot Mannoia:** habe ich dann noch einen Bonus dann muss ich das gar nicht mehr definieren sondern die KI macht schon eine Vorselektion\n\n**Manuela Machner:** wo ich dann schauen muss, gibt es das überhaupt in der Größe, fällt heraus, weil wenn ich ein Sakko in 36 nur geliefert bekäme, dann wird mir das ChatGPT nicht vorschlagen wenn ich es für mich kaufe.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich weiß nicht mal deine Lieblingsstifte.\n\n**Manuela Machner:** Ich auch nicht. Das war jetzt ein blödes Beispiel, weil ich kenne mir da gar nichts aus.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber vielleicht wird die KI es wissen, auch wenn du es nicht weißt. Sie wird dann etwas\n\n**Manuela Machner:** Definitiv ja.\n\n**Eliot Mannoia:** ah ja, stimmt, das mag ich. Du hast in deiner E-Mail geschrieben, dass diese Blumen so gut riechen. Dieser Duft würde... Ja,\n\n**Manuela Machner:** Naja, du, das ist gerade...\n\n**Eliot Mannoia:** Diktieren, das Sprachinterface ist wertvoll und dass sie dich besser kennen.\n\nAlso da frage ich mich eh manchmal, Alexa ist noch... Also ich nutze Alexa schon sehr viel, aber es ist wirklich noch sehr rudimentär mit...\n\nWie warm ist es heute? Regnet es heute? Bitte erinnere mich, oder was sind die Nachrichten. Also da frage ich mich eh also sie investieren in Anthropic \n\nWarum sie nicht Claude irgendwie einbinden?\n\n**Manuela Machner:** Siehst du, jetzt habe ich gerade meine falsche Brille auf, weil die musste jetzt gerade wieder im Bettchen sein und aufgeladen werden. Ich habe ja eine neue Lesebrille, das ist nämlich ein gutes Stichwort und die spricht auch mit mir und ich spreche mit ihr. Und sie ist so ein Zwischending zwischen Alexa und ChatGPT, also sie versteht mich viel, viel besser als irgendeine Alexa.\n\nAlso da sind wir schon in der nächsten Kategorie Leider noch nicht so gut wie ChatGPT im Sprachverständnis, aber das sind jetzt genau diese Dinge. Diese Geräte werden uns immer stärker verstehen und kennen.\n\nUnd dann ist halt wirklich die Frage, brauchen wir noch viele Webseiten? Und ich weiß, alle Leute sagen jetzt, na, um Gottes Willen ich brauche das und ich will das und so. Wir sind auf der anderen Seite oft so bequem dass wir mit der Zeit dann halt wirklich nur mehr Eines primär nutzen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube aber schon, dieses menschliche... vielleicht die KI 90% für uns vorbereitet, aber dann so die letzten 10% so naja, ich schaue mir mal das Hotel vielleicht an, die Webseite oder\n\n**Manuela Machner:** Mh\n\n**Eliot Mannoia:** mir mal das Geschäft an oder ich schaue mir mal auf Google Maps an, wo es ist in der Nähe vielleicht gibt es einen Park, wo ich mich hinsetzen kann und lesen kann vielleicht, wenn ich schon zum Geschäft gehe.\n\nAlso Ich glaube, du hast schon recht am Anfang, dass die Webseiten vielleicht eher so Hygienefaktoren sind. Also man muss eine Webseite haben, auch wenn vielleicht drei Leute im Monat hingehen, aber eher für die KIs. Aber ich glaube, dass auch wenn es weniger sind, wenn die Leute doch dich irgendwie sehen wollen,\n\n**Manuela Machner:** Das wird... Ja? Eine andere Darstellung? Ja?\n\n**Eliot Mannoia:** dass man so eine Metaverse mäßig man kann das Geschäft erleben und hat dort Kontaktmöglichkeiten, während man in der Brille sich im Geschäft umschauen kann zum Beispiel oder im\n\n**Manuela Machner:** Ja, durchaus. Ich glaube durchaus, auch wenn das so absurd klingt, aber wenn wir ehrlich sind, ich weiß nicht vor wie vielen Jahren, aber vor 15 Jahren oder 20 Jahren, wenn jemand gesagt hätte, wir würden mit Handys sprechen, dann hätte uns auch jeder für verrückt erklärt. Ich glaube auch, dass sich das verändert.\n\nEs wird irgendwas kommen, was technologisch einfach so praktisch ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Also ich glaube, eine digitale Präsenz wird es weitergeben. das, wie gesagt, eine virtuelle, eine augmentierte, ob das wirklich nur so eine Art Öffnungszeiten und Kontaktinformation und so. Also eine Präsenz glaube ich wird es schon geben weiterhin.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube ja auch, aber das Spannende wird sein, ob wir dann irgendwann auch die Rückkehr haben, also dass wir dann irgendwann auch das Gefühl haben, ich sage immer meinen Spruch, du kennst den schon, Vielleicht stehen wir in zehn Jahren wieder auf Messen. Aber ich glaube, es wird immer momentan stärker digital.\n\nAlso es wird noch stärker digital. Es wird noch stärker künstlich nenne ich es jetzt. Also es werden noch mehr KI-Chatbots auftauchen, KI-Avatare, KI-Telefonie KI-Kommunikation. Also ich glaube, das wird ganz stark kommen im nächsten ein bis drei Jahren Auch die ganze Telefonie-Geschichte, weil ich weiß, wie viele das an der Pipe haben.\n\nIch weiß, wie viele erhoffen, dass sie effizienter werden können und so weiter. Und irgendwo wird es dann diesen Punkt aber geben, glaube ich, dass die Sehnsucht oder das Bedürfnis nach nicht-digitaler Welt stark sein wird.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja das schüttelt jetzt auch schon Digital\n\nDetox und\n\nEntschleunigung und Wandern gehen ohne Handyempfang. Also das ist auf jeden Fall jetzt auch schon, weil die Technologie einfach schneller ist, als unsere Psychologie mithalten kann. Und in allen meinen Workshops frage ich auch, wie überfordert sich die Leute fühlen, ob das jetzt Schülerinnen sind oder auch berufliche ältere Personen. Es fühlen sich wirklich mehr als die Hälfte der Personen bei mir in meinen Workshops überfordert Es ist überwältigt auch von der ganzen Geschwindigkeit.\n\n**Manuela Machner:** Ja, das ist grundsätzlich so. Aber ich glaube, wir Menschen passen uns immer so schön an, was ja an sich gut ist. Und dann wird es einfach spannend sein, welche Technologien werden die sein, wo wir uns anpassen Und die wir sozusagen akzeptieren dafür, für unsere Bequemlichkeit. Also ob wir von lauter Bequemlichkeit dann halt nur mehr ChatGPT haben oder wen auch immer, Gemini keine Ahnung, und vielleicht sozusagen auch damit zufrieden sind oder zurechtkommen.\n\nFinde ich eine spannende Frage.\n\n**Eliot Mannoia:** finde dieses Anpassen, so würde ich vielleicht auch diese digitale Präsenz in der Zukunft sehen, sich je nach Bedürfnis die Technologie anpasst Zum Beispiel, ich bin vielleicht zu Hause und möchte ein Konto bei der Bank öffnen und dann sehe ich den CEO von der Bank als Hologramm neben mir, der mir zeigt, okay, so musst du das Bankkonto öffnen und es ist so eine... Guided-Kontoeröffnung mit einem Hologramm von den Dings und wenn ich was einkaufen möchte, sehe ich vielleicht von mir ein Hologramm mit das Gewand an. Wenn ich in Kontakt\n\n**Manuela Machner:** Mit Gemini kann man das jetzt schon probieren\n\n**Eliot Mannoia:** Zum Beispiel, wenn ich Kontakt haben möchte, dann wird meine KI-Assistent einfach nur den Telefonat herstellen für mich.\n\nUnd deswegen gehe ich nicht auf eine Webseite um ein Konto zu öffnen. Ich gehe nicht dorthin um einen Anruf zu machen oder irgendwie auf ein Kleidergeschäft um Kleidung anzuschauen sondern ich sehe es entweder als Hologramm oder einen direkten Anruf ich vielleicht, so verschiedene\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Formate.\n\n**Manuela Machner:** Also, ich glaube, viele da draußen glauben jetzt, wir spinnen. Ja, und wahrscheinlich wird es ganz was anderes sein. Irgendwas was wir noch gar nicht am Schirm haben. Also, das halte ich sowieso am wahrscheinlichsten weil... Ich glaube, dass wir viel zu linear denken als Menschen. Wir denken, was geht jetzt schon so halbwegs und dann wird es sich weiter so entwickeln in diese Richtung.\n\nMeistens waren die wirklichen Errungenschaften eigentlich die Dinge, die aus dem Gefühl nichts aufgetaucht sind, die wir alle eigentlich vielleicht einfach noch nicht am Schirm haben. dass es nicht nur eine Website gibt, aber aus einem ganz spezifischen Grund auch noch abgesehen davon, dass das praktisch zwar ist, eins darf man nicht vergessen.\n\nDie Macht, die wir geben über Systeme über Wirtschaftskräfte, über Unternehmen, wenn wir das zulassen Dass es nur mehr diesen einen Input- und Output-Faktor gibt. In jegliche Richtung, ja. Da glaube ich, da müssen wir Menschen auch so stark und so bewusst damit agieren, weil wir werden sowieso manipuliert wir sind immer schon manipuliert worden, ist halt auf unterschiedlichsten Arten und Weisen, aber wenn wir uns halt nur mehr in eine Abhängigkeit begeben, dann wird es kritisch.\n\n**Eliot Mannoia:** Und auch mehr Bewusstsein und Awareness Also kommt auch nächste Woche wieder zur Mind/Machine und dann werden wir weiterhin verschiedene Facetten des digitalen und KI-Lebens und Psychologie-Lebens bescheinen.\n\n**Manuela Machner:** alles Liebe, bis zum nächsten Mal und wechselst manchmal die Programme\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** machts gut","faqs":{"heading":"FAQ: Das Ende der klassischen Website?","items":[{"question":"Was bedeutet GEO und KI-Suche konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie GEO und KI-Suche unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. 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Die Episode regt dazu an, den Umgang mit KI zu reflektieren und die eigene Urteilsfähigkeit zu stärken, um nicht in unkritische Abhängigkeit zu geraten.","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, warum Kritikfähigkeit im KI-Zeitalter zur Schlüsselkompetenz wird und wie wir sie entwickeln können.","key_questions":["Warum ist Kritikfähigkeit im Zeitalter von KI eine Kernkompetenz?","Wie beeinflusst die schnelle Informationsverfügbarkeit durch KI unser kritisches Denken?","Welche Rolle spielt emotionale Intelligenz beim kritischen Denken?","Wie können wir uns vor einer unkritischen Abhängigkeit von KI schützen?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Kritikfähigkeit im Zeitalter von KI. Wie geht das? Mein Name ist Elliot Manoja, digitaler Psychologe und CEO von BrandKarma.\n\n**Manuela Machner:** Und ich bin die Manuela Machner, spezialisiert im Bereich KI und Tourismus und habe das Unternehmen Kinet.ai gegründet. Du bist jetzt unser Mind, ja? Wie sollte es noch in Zukunft funktionieren oder braucht man Kritikfähigkeit eigentlich, wenn die KI eh alles weiß?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das ist die Frage. Also wir bekommen immer mehr und mehr Wissen auf Knopfdruck. Ein Luxus den wir uns vor Jahren wirklich nicht vorstellen konnten. Also mit Google hatten wir eh schon ein Wahnsinn was wir da wirklich tun Zugriff zu hatten in unseren Hosentaschen und jetzt mit KI noch schneller, noch destillierter, aber genau da ist auch dann die Wichtigkeit dass wir da noch kritisches Denken haben, weil es so leicht ist, wo wir früher mehr Zeit hatten vielleicht, also wir hatten vielleicht die falsche Antwort oder nicht das richtige Wissen.\n\nAber die Entscheidungswege waren trotzdem ein bisschen langsamer, weil wir nicht mit E-Mail oder mit Instant Communication gleich kommunizieren konnten. Also wenn wir in Australien auf Besuch waren, mussten wir vielleicht einen Brief zurück nach Hause schreiben. Und jetzt kann man mit FaceTime gleich Informationen teilen.\n\nDiese Reibung viel gekürzt und deswegen ist es glaube ich, viel wichtiger heutzutage dass man da auch kritisches Denken lernt sodass man sich diese Pause nimmt und sagt, naja, ich könnte jetzt in fünf Minuten diese E-Mail antworten vielleicht sollte ich mal ein paar Quellen überprüfen oder bevor ich ein Projekt freigebe vielleicht noch ein bisschen drüber nachdenken.\n\nWas meinst du?\n\n**Manuela Machner:** Aber es fängt in viel kleinerem schon an, oder? Warum diskutieren wir derzeit über das Thema Kritikfähigkeit? Weil ich glaube, wenn ich über etwas Bescheid weiß, und es gibt ja diese Werbung mit dem Hausverstand, ja, also wenn ich gewisse Erfahrungen habe, dann stelle ich alles viel eher in Frage. Und ich glaube, dadurch, dass wir das immer weniger haben, oder für junge Menschen das sicher noch viel schwieriger ist, weil wenn du noch keine Erfahrung in einem Bereich hast, dann tust du auch schwerer kritisch zu sein Und wenn du immer jemanden hast, der einen guten Rat gibt, als Teenager früher haben wir immer rebelliert gegen die guten Ratschläge der Eltern und wussten alles besser und finde ich aber auch nicht schlecht, weil dadurch haben wir doch auch unser, wie soll man sagen, Unser wir waren Rebellen und haben aber auch das was was unsere Eltern Generation uns hat verkaufen wollen oder erklärt hat in Frage gestellt und ich habe auch das Gefühl weiß nicht was mehr mit jugendlichen zu tun aber ich habe auch das gefühl dass auch dieses ich rebelliere zu hause also rebellieren wirklich gegen die Werte stellen viel weniger ist es ist vielleicht eher ignorieren aber aber nicht so dieses streiten oder die Eltern versuchen es auch den Kindern Recht zu machen und akzeptieren \n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** ihre Wahrheiten einfach, ohne sich auch wieder dagegen zu stemmen.\n\nEs ist ja nicht nur von Kindern zu Erwachsenen.\n\n**Eliot Mannoia:** ich überkreuze oft eine Straße zu einer Universität. Und bei einer roten Ampel, und es ist keine große Kreuzung, also es ist eigentlich ziemlich klein, wo ich bin sicher, die Schülerinnen von den 70er wären da einfach rüberspaziert. Jetzt warten wirklich alle drauf, bis es grün wird. Und ich denke mir so, wow, das ist, ja, ja\n\n**Manuela Machner:** also dieses Wir sind konform, wir ecken nicht an, also man mag stehen zu den Klimaklebern, wie man will, aber das war wenigstens ein Zeichen des Rebellentums und das haben wir auch gehabt damals gegen Zwentendorf oder Atomkraftwerke oder gegen unsere Überzeugungen und genau das ist glaube ich das Wichtige, der eineseits, dass man noch irgendeine Überzeugung hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** dass man gesellschaftlich auch Kritik übt und andere Meinungen hat, diese auch vertritt und nicht nur in dieser Art und Weise, dass man im Internet irgendwo anonymisiert Meinungen vertritt, sondern dass man tatsächlich sozusagen auch im Exkurs mit anderen Menschen sich austauscht und kritisch ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau. Ich bin ja als digitaler Psychologe einer meiner Hauptwerkzeuge die emotionale Intelligenz. Das ist ja eines meiner Lieblings- und ich glaube wichtigsten Sachen, die man an sich erarbeiten kann. Und da gibt es ja eine genauere Definition, also mit Selbstbewusstsein und Selbstmanagement und dann aber auch ein soziales Bewusstsein und auch soziales Management, also die vier Hauptdomäne.\n\nAber eine simplistische Definition die ich ganz cool finde, ist ganz simplistisch, Emotional Intelligence ist der Raum zwischen Reaktion und Antwort.\n\nWenn ich gleich reagiere was menschlich ist das ist ja okay dass man wütend wird aber wenn ich gleich ausraste wie im Auto vielleicht oder so dann ist in dem Moment meine Emotion sehr hoch weil meine emotionale Intelligenz eigentlich sehr niedrig und das paradoxische ist umso ruhiger man im Moment ist also die Ruhe im Moment umso mehr emotional intelligent ist man und jetzt kommt das paradoxische umso rationaler ist man.\n\nAlso umso mehr emotional Intelligence man ist, umso rationaler kann man eigentlich sein. Ja, und weil\n\n**Manuela Machner:** Jetzt weiß ich warum ich so klat manchmal vielleicht rüberkomme oder so kopfgesteuert bin.\n\n**Eliot Mannoia:** du dir diese Ruhe schaffst oder wie? Ja, es ist wichtig. Und deswegen erwähne ich das jetzt auch gerade, weil wenn wir gleich reagieren müssen Und aber auch gleich antworten, dann ist diese Zeit dazwischen sehr niedrig also sehr, sehr gering und dann ist die Emotional Intelligence oft gefährdet, ja. Und wenn wir heutzutage mit Technologie und allem so schnell konfrontiert werden und so überfordert werden mit LinkedIn-Nachrichten, WhatsApp, egal welche Kanäle, und immer gleich antwortet, dann leidet die Emotional Intelligence darunter weil wir, ob das getriggert wird, ob wir wütend ob wir Lust, egal was, Wenn wir nicht diese Zeit schaffen zwischen Reaktion und Antwort und gelassener interagieren, dann passiert auch sehr viel gesellschaftlich.\n\nUnd deswegen ist das kritische Denken ein Teil davon, dass man sich diese Zeit nimmt. Ich wurde gar getriggert, ich habe irgendwas gelesen, gesehen, gehört, aber ich nehme mir die Zeit um zu verifizieren, stimmt das? Stimmt es mit meinen Werten? Auch wenn es stimmt, bin ich der Meinung, auch wenn es stimmt, genau was du gesagt hast mit Rebellion Vielleicht sagt die ganze Gesellschaft und es passieren skurrile Sachen in der Gesellschaft.\n\nWir kaufen alle noch Öl und Plastik obwohl wir wissen, das ist nicht gut. Also es passieren Sachen, wo wir auch rebelliös sein können und deswegen ist die Emotional Intelligence eigentlich beim kritischen Denken wichtig So finde ich so wichtig und geht Hand in Hand.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und ich glaube, was einfach das Bewusstsein sein muss, ist auch, dass KI trotz allem, auch wenn es unser ganzes Leben mit beeinflusst und ich rede jetzt nicht davon, dass wir in ChatGPT unseren Text schreiben lassen, Trotzdem ein Werkzeug bleiben sollte. Es ist ein Werkzeug, das uns in unterschiedlichsten Arten, ob das jetzt über Social Media ist, über News ist, über den Inhalt den wir irgendwie digital konsumieren, oder auch selbst von uns geben, es ist aber trotzdem nur ein Werkzeug.\n\nUnd es sollte jetzt nicht, also es sollte nicht, das ist sehr, sehr leicht hergeredet, es sollte nicht unser Lebensratgeber sein, nur, also, dass er es helfen kann, wenn ich sage, naja, gut, ich möchte abnehmen was sollte ich jetzt heute kochen? Dann ist das vielleicht schon eine Hilfe-Geschichte. Wenn er mir aber dann sagen sollte, na, du musst jetzt drei Monate lang nur Wasser trinken, dann muss ich das kritische Denken haben, zu sagen, ist eh lieb mein Ratgeber, dass du mir diesen Rat gibst, aber das ist einfach unsinnig.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** Aber dafür muss ich natürlich auch schon gewisse, glaube ich, einerseits Selbsterfahrungen haben oder einfach auch das als das sehen, was es ist. Es ist ein Zuflüsterer sage ich von vielen, weil es gibt im menschlichen Umfeld diese, man muss ja auch im menschlichen Umfeld kritisches Denken haben. Also nur weil du mir jetzt sagst, Eliot, ich soll nur mehr Wasser trinken, werde ich das genauso wenig tun.\n\n**Eliot Mannoia:** Naja, verschiedene Personen haben verschiedenen Einfluss.\n\n**Manuela Machner:** in der Wertigkeit.\n\n**Eliot Mannoia:** schon auch. Aber\n\n**Manuela Machner:** glaube, Sam Altman hat selbst mit Erschrecken... Das finde ich geil, gell? Also Sam Altman, für die nicht wissen, wer das ist, das ist der CEO von OpenAI, der für ChatGPT zuständig ist, und er hat in irgendeinem Interview vor ein paar Wochen gesagt, er ist ganz erschüttert, dass sozusagen junge Menschen sich von der KI das ganze Leben beratschlagen lassen.\n\nAlso jede Entscheidung wird... Also nur getroffen, wenn ChatGPT diese Entscheidung gut heißt. Und ich finde es so spannend, dass für ihn das so ein Aha-Erlebnis ist. Also es war klar, wie das Tool heraußen war, dass so etwas passieren wird.\n\n**Eliot Mannoia:** das finde ich ein bisschen fahrlässig es gibt ja verschiedene Sicherheitsbesorgnisse um die Firma OpenAI, warum auch einige auch gegangen sind. Jeder läuft sehr schnell, um AGI und das nächste Ziel, also diese allgemeine Intelligenz zu erreichen. Genauso wie Social Media unsere Jugendlichen beeinflusst hat, hat jetzt KI auch einen Einfluss und hoffentlich sind wir da ein bisschen schneller und müssen nicht wieder reagieren.\n\n**Manuela Machner:** eigentlich müssen wir schon reagieren. Also eigentlich ist der Zug fährt.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, nein ich meine, dass wir proaktiv sind und nicht nur reagieren, meinte ich.\n\n**Manuela Machner:** aber ich glaube, dass wir gesellschaftlich schon reagieren müssen, zumindest in der Aufklärung dass wir den jungen Menschen erklären müssen. Ich glaube, dass sogar... Und so Programme wie ChatGPT die ein bisschen die Social Media bei vielen Jungen ersetzen, weil sie auch wieder interagieren können und persönlich auf sich zugeschnittene Antworten finden. So wie sie es halt bei Influencern in Social Media Kanälen finden, denen sie Dinge nachmachen können. Und hier können sie ja KI fragen, wie löse ich mein Lieberskummer oder wie überzeuge ich ihn.\n\n**Eliot Mannoia:** Und es ist vielleicht doppelt so gefährlich oder doppelt so süß die Verführung weil es ist, bei Social Media gibt es Dopamin, aber es gibt auch den Vergleich und wenn man nicht irgendwie alle gesellschaftlichen Werte erfüllt oder so, dann würde man sich vielleicht auch verglichen Und bei KI gibt es das nicht, bei KI gibt es den Dopamin, du hast es gut gemacht, du warst super, aber es ist auch keine Bewertung da, sondern eher sehr personalisiert.\n\nAlso ich finde es sogar noch verführendischer als Social Media.\n\n**Manuela Machner:** und vor allem, es macht vieles leichter Ich denke, dieses Dieses, ich muss selbst nicht mehr entscheiden, weil eines muss man schon sagen, Entscheidungen zu treffen ist ja durchaus auch schmerzhaft. Also es geht ja nicht nur darum, ziehe ich die Hose an oder ziehe ich die Hose an oder welches Kleid passt mir besser oder welche Frisur passt mir besser, sondern es geht in Entscheidungen ja auch sehr oft darum, dass sich Dinge verändern.\n\nUnd Veränderung ist jetzt grundsätzlich etwas, da wo wir Menschen uns schwer tun.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Je nach Typ. Also ich bin jemand, der entscheidet einfach sehr spontan. Mein Mann ist jemand, der das dauert, wir sind da sehr konträr. Ich entscheide grundsätzlich, wenn er sagt, meinst du das oder das, dann versuche ich herauszuhören, was will er eigentlich. Weil mir das meistens völlig egal ist und entscheide einfach beinhart.\n\nUnd wenn wir dann entschieden haben, meint er, dann wäre vielleicht die andere Version nicht die bessere gewesen. Der Entscheidungsprozess hat bei ihm einen ganz anderen Faktor als bei mir jetzt. ich glaube aber, dass wenn man diese Entscheidungen abgibt und dieses nicht mehr so kritisch hinterfragt, natürlich das Risiko sehr groß ist, dass man sich in Abhängigkeiten begibt oder auch auf Wege begibt\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** die man gar nicht beschreiten würde selbstständig Manchmal kann das ja gut sein, also ich würde jetzt gar nicht sagen, dass das nur schlecht ist, weil man viele Aspekte vielleicht gar nicht mit einbezieht in seinen Entscheidungen die so Sinn machen täten. Also macht es Sinn, dass ich \n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** von einem Workshop zum nächsten permanent unterwegs bin? Dann würde die KI sagen, na, dann machst du jetzt einen Pausentag. Also vielleicht sollte ich die Terminplanung meiner KI überlassen die für mich Sorge trägt statt mir.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, mit auch ein bisschen Gesundheit dazu und wir\n\n**Manuela Machner:** aber die gefährliche, glaube ich, ist wenn man es unkritisch die Entscheidungsvorauswahl sozusagen völlig unkritisch macht.\n\n**Eliot Mannoia:** Und wir Menschen, also da sprichst du eigentlich einen sehr guten Punkt an mit mit Entscheidungen Und dass wir eigentlich als Menschen Entscheidungen nicht wirklich so gerne haben. Und das ist Ungewissheit. Und die KI gibt uns, ob das jetzt immer richtig ist oder zumindest ein Anschein von eine reduzierte Ungewissheit, weil die KI sagt, naja wenn du das machst, passiert vielleicht eher das, wenn du das machst, passiert eher das und das ist wie eine Stütze, die sehr gelegen kommt, besonders im Teenageralter, wenn man sich eher unsicher ist und sehr emotional vielleicht noch ist, Aber was geht dabei verloren?\n\nAlso es ist eigentlich nicht unbedingt nur schlecht, es kann auch sehr unterstützend sein, besonders wenn man mit einem alleinziehenden Elternteil aufwächst und die arbeiten und man hat vielleicht nicht die Möglichkeit, den Support, dann ist das zumindest ein Ventil wo man sich zumindest Aussprechen kann wie gesagt ich empfehle natürlich immer menschlichen Kontakt aber bevor es keinen menschlichen Kontakt gibt dass man zumindest da sie auch aber was verloren geht ist halt ein bisschen Resilienz ja weil es ist es sind durch die schwierigen phasen und durch unsicherheit dass man resilienz aufbaut und dass man sagt naja okay ich weiß es nicht immer aber ich habe es auch früher nicht immer gewusst und ich habe es trotzdem geschafft und und da muss uns bewusst sein was uns als menschen\n\n**Manuela Machner:** oder? Also irgendwo entsteht eine Abhängigkeit, weil es eine gewisse falsche Sicherheit gibt,\n\n**Eliot Mannoia:** Genau,\n\n**Manuela Machner:** Wir lernen ja auch durch Fehler. Ich glaube ich bin weitergekommen, also die Steps in meinem Leben die mich weitergebracht haben, waren sehr oft Steps, wo mir jede KI das Gegenteil geraten hätte. Also ich bin ganz überzeugt es waren sehr oft die Dinge, wo ich aufmüpfig war, wo ich frech war in der Öffentlichkeit mich positioniert habe gegen irgendeinen Mainstream und wo ich auch sehr viel riskiert habe. Also wenn man es jetzt von der logischen Abgleich sozusagen, ich glaube, dass keine KI gesagt hätte, wie ich mit weiß ich nicht, Mitte 20 aufgestanden bin und dem Bürgermeister gesagt habe eigentlich benimmt er sich voll daneben, in der Öffentlichkeit\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist und das ist, ja, und\n\n**Manuela Machner:** Hätte jede KI gesagt, sei schön still und kusch.\n\n**Eliot Mannoia:** das ist ja das mit der KI, dass die Modelle, weil sie probabilistisch sind, in Englisch sagt man so eine Regression to the mean, also eine Regression zur Mitte, so auf die Art, dass wir dann alle ähnlicher werden oder weniger Risiken nehmen. Weil die KI halt probabilistisch Empfehlungen ausspricht\n\n**Manuela Machner:** genau das ist der Faktor Und die Frage ist halt, wie weit unsere persönlichen Agents dann doch, je nach Type, auch risikofreudiger sind oder Dinge uns auch in eine gewisse Richtung lenken sage ich. Und ich glaube, das ist etwas, das ich halt ganz stark befürchte dass wir uns ausruhen auf dieser bequemen Variante der Entscheidungshilfe Bei den KI Themen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** dass wir Empfehlungen, und man muss schon sagen, jetzt werden viele da draußen sagen, nein, also mir kann das nicht passieren. Und es geht ja mir selbst oft so. Also jetzt kenne ich das Risiko ich arbeite viel mit KI-Systemen ich bin extrem, also ich bin so ein Widerspruchsgeist. Wenn jemand Blau sagt, dann muss ich schon mal schauen, ob das wirklich blau ist, aber ich ihm das glaube. Also ich bin jetzt grundsätzlich schon dieser Typ. Und selbst mir passiert es, wenn ich irgendeine Feedback-Schleife mache und sage, ja und ich hätte diese Idee, oder was hast du für eine Idee, oder ich habe gerade keine Idee, was eh selten passiert, aber trotzdem.\n\nUnd die KI schlägt mir etwas vor, dass ich dann auch sehr oft unreflektiert mir denke, mei cool, und mich hineindenke in diesen Weg und es nicht als erster kritisch hinterfrage Sondern mir denke, ah der Vorschlag ist gut und ich katapultiere mich sofort einmal in diesen Gedanken. Und jetzt weiß ich ja, was es ist. Also ich glaube, dass das noch viel, viel schwieriger ist für Menschen, die denen das gar nicht so bewusst ist, die dann sagen, boah, so eine coole Idee, das machen wir.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Und ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielleicht, um das jetzt ein bisschen zu explodieren, mit Kontext, wir hatten früher mehr Vertrauen in wenige Quellen.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv.\n\n**Eliot Mannoia:** Jetzt hatten wir mehr Quellen und genau was du jetzt gerade sagst, vielleicht haben wir dann wieder mehr Vertrauen Vertrauen in weniger Quellen. Was ich damit meine ist, wir hatten ja früher, als wir im Mittelalter waren, war der König am nähesten zu Gott.\n\nAlso der war nicht, wir waren einfache Peasants sagt man in Englisch,\n\n**Manuela Machner:** BürgerInnen\n\n**Eliot Mannoia:** Bauern, Bürger. Und der König war nicht wirklich wie uns Menschen, der war wirklich näher zu Gott. Also wir haben wirklich geglaubt der ist anders. Ja, also das ist nicht so wie wir und haben auch alles geglaubt und Religion wurde ja manipuliert um Menschen zu manipulieren und da waren auch wenige Quellen und dann hat man lesen gelernt und das war dann schon so, da hat die regierende Klasse gesagt, da müssen wir aufpassen, jetzt können die einfachen Menschen auch lesen das könnte gefährlich für uns werden.\n\nUnd dann sogar später, also zum Mark Twain Zeit, der Mark Twain hat gesagt, wenn ich die Zeitung nicht lese bin ich nicht informiert, wenn ich aber die Zeitung lese, bin ich falsch informiert. Also es gab das schon immer, was wir jetzt die Möglichkeit hatten in den letzten 20, 30, 40 Jahren mit mehr und mehr Technologie und Digitalisierung Ist, dass eigentlich wir mehr Quellen hatten.\n\nUnd vielleicht kommt jetzt eine Zukunft wieder, wo wir weniger Quellen wieder haben werden, weil jeder fragt nur die eine KI oder vielleicht eine zweite KI, aber es wird vielleicht nicht mehr Kolleginnen gefragt. Naja, das ist ja peinlich wenn ich jetzt einen Kollegen fragen muss, da frage ich lieber ChatGPT und tue so, als ob ich es weiß.\n\nAlso wer weiß, vielleicht...\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber das Spannende ist doch, dass diese Quellen in Wirklichkeit diese Vorselektion, die wir jetzt Selbst machen. Also wir lesen das in der Zeitung wir sehen was auf Facebook, wir lesen es in einer anderen Zeitung, wir hören die Nachrichten wir hören das Radio. Und aus all diesen Quellen, selbst wenn wir nicht aktiv recherchieren, bilden wir unsere Meinung.\n\nUnd diese Vorselektion macht ja dann die KI im Prinzip für mich.\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** Und das, was ich aber glaube, der große Unterschied ist, wir schlucken das dann. Vielleicht viel einfacher aus, also die KI übernimmt meine Kritik also sollte, ja, wenn es mein Agent ist, sollte eigentlich mein kritisches Denken übernehmen und aus all diesen Quellen sich das zusammenräumen und sagen, ja, kann das stimmen oder kann das nicht stimmen, wenn man das experimentiert Man kann durchaus auch eine KI sagen, sei kritisch, also so ist das nicht, also bis Ob man das will, ist eine andere Geschichte. Was hat mir mal ChatGPT gesagt? Wie gesagt, da sei ich sehr kritisch zu dieser Idee. Und dieses, wie hat sie gesagt, Bullshit-Wort-Bingo oder irgend so was, was du da betreibst. Und dann habe ich mir gedacht, ich wollte das jetzt eigentlich nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** zu kritisch.\n\n**Manuela Machner:** mir jetzt zu kritisch. Aber ich glaube sogar, dass wir das auf der KI-Ebene auch brauchen werden.\n\nAlso...\n\n**Eliot Mannoia:** Und da müssen wir wieder Aufklärung machen, dass die Leute überhaupt wissen, dass sie vielleicht auch sich kritisch hinterfragen können mit der AI oder vielleicht auch sollten.\n\n**Manuela Machner:** irgendwie setzt es sich nicht so durch, weil wenn du denkst, du hast es sicher ausprobiert. ChatGPT hatte ja die Stimme Monday. Die war ja so wie eine ungute Kollegin. Jetzt rufst du mich schon wieder auf, was willst du von mir? Du bist nervig mit deinen Fragen. Also die war ja eigentlich... So ein Kontrapunkt zu uns, die war aber nicht lange online.\n\nAlso die Monday kann man nicht\n\n**Eliot Mannoia:** Hehehe\n\n**Manuela Machner:** mehr auswählen. Also ich glaube, die Menschen wollen das offensichtlich nicht wirklich. Aber ich glaube, dass auch wenn wir Dinge nicht wollen, wir es manchmal brauchen. Also auch wenn wir keinen Helm tragen wollen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** wir brauchen jemanden der uns sagt, oder uns anschnallen wollen, wir brauchen uns jemanden der sagt, du musst oder du solltest Und wenn wir nicht mehr kritisch selber denken können, dann brauchen wir zumindest KI Unterstützung, die kritisch für uns ist. Aber das Problem ist, wenn wir uns gedanklich selber mit den Dingen nicht mehr auseinandersetzen müssen, wird es schon sehr spannend, in welche Richtung sich das entwickelt. \n\n**Eliot Mannoia:** ich glaube, du hast es auf den Punkt gebracht, dass wir, wir müssen halt schauen, welche Sachen wir absichtlich tun müssen. Sicherheitsgurt oder Handy im Auto nutzen, also, ja, es gibt auch die Idee, dass man vielleicht keine Smartphones für Jugendlichen erlaubt also unter 16 vielleicht, ja. Dass man normale Handys erlaubt aus Sicherheitsgründen.\n\nAlso normale Telefone aber keine Smartphones. Also ja, wir müssten halt überlegen...\n\n**Manuela Machner:** Sei mir jetzt nicht böse ich verstehe den Hintergrund, das ist mir ganz klar. Ich halte das für sowas von unrealistisch. technologische Rückentwicklung. Aber Freiheiten, das Schwierigste ist doch für eine Gesellschaft, Menschen Freiheiten, die sie haben, zu nehmen. Und ein Smartphone ist ein Freiheitsgefühl für den Jugendlichen, jungen Erwachsenen oder Teenager oder Kind. Wir haben Eltern, die die Smartphones den Kindern aufs Maxi-Cosi hinaufdrücken, damit sie mit fünf Monaten Video schauen, statt zu schreien. Und dann sagen wir, du darfst das nicht. Erstens wie sollen solche Regulatorien in der Praxis funktionieren Ja, also wir müssen den Eltern beibringen so kritisch zu denken, dass sie checken dass das, was sie da machen, der größte Schwachsinn für ihr Kind ist, dass Bequemlichkeit\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber ich glaube, ja, aber das ist, ja, also Bildung ist immer. Eine Antwort. Bildung muss immer eine Antwort sein und Bildung muss immer Teil der Antwort sein. Ich glaube nicht, dass es die einzige Möglichkeit ist, weil wir so eine Schleife haben. Wir sind schon so beladen mit verschiedenen Gedanken, dass man erwachsene Personen schwer umerziehen kann oder sollte.\n\nAlso Bildung muss passieren, aber das dauert sicherlich ein paar Jahrzehnte.\n\n**Manuela Machner:** Und\n\n**Eliot Mannoia:** dann gibt es genug Eltern, die alleinstehend sind. Also die werden sagen, gut, ich kenne es, ich weiß, du hast recht, es ist schlecht für mein Kind. Ich arbeite gerade zwölf Stunden, ich muss das machen, ich habe die Möglichkeit nicht oder es ist mir wurscht.\n\nAlso für alleinstehende Eltern oder so, oder Eltern mit Problemen, ob das jetzt Alkoholism oder verschiedene andere Themen sind.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber die werden das Smartphone auch, wenn es den Kindern nicht erlaubt ist, trotzdem in die Hand drücken. Also\n\n**Eliot Mannoia:** Genau. Es geht darum, dass man... Schau, in der Schule gibt es manche Eltern, ich kenne zum Beispiel meinen Bruder, der hat die Sicherheitsmaßnahmen am Handy super eingestellt. Aber ich kenne auch eine andere Freundin ihr Sohn ist es auch gut eingestellt, aber im Schulbus... Hat ein anderes Kind, dessen Eltern nichts eingestellt haben, Pornografie angeschaut.\n\nAlso die waren im Bus und plötzlich waren vier, fünf Kinder da und haben sich alle Pornografien geschaut. Sie haben nicht gewusst was es wirklich ist, aber der hat es machen können. Und deswegen am Schulhof zumindest oder in der Öffentlichkeit kann man versuchen, das ein bisschen zu reduzieren vielleicht.\n\n**Manuela Machner:** Vielleicht gibt es auch technologische \n\n**Eliot Mannoia:** Ich weiß...\n\n**Manuela Machner:** Lösungen. Also wir dann alle entsperren unser Handy über Faceentsperrung. Ich glaube schon, dass es Möglichkeiten gibt, dass über Faceentsperrung das Handy erkennt, bin ich unter 18, 16, 14 oder bin ich drüber? Und wenn jemand wirklich so ein Babyface hat, weil es gibt schon auch diese Ausnahmen, dann muss es irgendwelche Möglichkeiten geben, über Ausweis, Hinterlegung oder sonst was, dass du es entsperren kannst.\n\nAber vielleicht gibt es da auch technologische Lösungen. Also das, wenn du...\n\n**Eliot Mannoia:** Das wäre super, weil ich verstehe deinen Punkt, warum soll eine Regierung... Manipulativ, also sein, du darfst das, du darfst das nicht, ja. Wenn aber gleichzeitig die Firmen manipulieren, weil Instagram und TikTok, die sind wie Casinos gebaut, ja, wo man nie aufhört zum Scrollen und dieses Dopamin und Jugendliche bleiben dann bis eins, zwei in der Früh wach weil sie hängen bleiben, ja.\n\n**Manuela Machner:** Nicht nur Jugendliche\n\n**Eliot Mannoia:** da gebe ich dir vollkommen recht, nicht nur Jugendliche. Und man sollte auf jeden Fall auch bei den Plattformen sagen, hey, wenn du nicht 16 bist oder jedes Mal, wenn du TikTok aufmachst musst du kurz beweisen, wer du bist auf die Art und dass man da strenger wird ab 100 Prozent. Da bin ich voll bei dir.\n\n**Manuela Machner:** vor allem weil das Thema ist ja, dass man diese ganzen Regulierungen über Gesetze macht, ist gut und schön, wenn es nicht eingehalten werden, dann ist welche Machthabe habe ich überhaupt, welche Handhabe habe ich, und da sehe ich,\n\n**Eliot Mannoia:** Plattform-Ebene finde ich super.\n\n**Manuela Machner:** ist die echte\n\n**Eliot Mannoia:** Zumindest ein Schritt.\n\n**Manuela Machner:** weil so wie du sagst die Erwartungshaltung, dass alle Eltern wissen, wie man ein Smartphone so einstellt, dass es kindersicher ist, bei aller Liebe.\n\nAlso ich müsste mich damit beschäftigen weil ich es einfach nicht brauche. Ich glaube, dass ich\n\n**Eliot Mannoia:** Ja aber\n\n**Manuela Machner:** machen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** es gibt Lücken Meine Nichten haben gefunden, also es wurde alles gesperrt aber die haben Wege gefunden, wie sie durch Spotify oder durch Shazam Videos anschauen konnten und so.\n\n**Manuela Machner:** Genau, also ich glaube, ich kenne ganz, ganz viele Eltern. Da müssten die Kinder den Eltern zeigen, wie sie die Kindersicherung einschalten können.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie sperre ich mich aus der Kekse-Dose?\n\n**Manuela Machner:** du wirst lachen, ich bin so ungeschickt in diesen Kindersicherungsflaschen öffnen. Also ich habe irgendwie, ich checke nicht, also mit dem Andrücken und Drehen und was.\n\nUnd meine älteste Tochter ist eine volle Technikerin und hat ein total technisches Grundverständnis Also die ist geboren damit. Die ist\n\n**Eliot Mannoia:** Super he?\n\n**Manuela Machner:** schon mit 8 Jahren hat sie schon Bohrmaschinen bedient und so Sachen.\n\n**Eliot Mannoia:** Super!\n\n**Manuela Machner:** Ich bin immer hingegangen zu ihr, da war sie sechs, sieben Jahre alt und bin dann hingegangen zu ihr und habe gesagt, machst du mir bitte die Flasche auf, die eine Kindersicherung hatte, weil ich mich zu blöd angestellt habe.\n\nAlso ich glaube, das haben wir genau den gleichen Effekt haben wir in Wirklichkeit in diesen Technologien,\n\n**Eliot Mannoia:** Genau.\n\n**Manuela Machner:** Eigenschutz also die Kinder das besser drauf haben wie wir. Und ich glaube, wir haben jetzt... Regulatorisch vielleicht, dass die Staaten sagen, ja, diese Anbieter müssen solche technologischen Lösungen anbieten.\n\nIch glaube, dass das in der Realität am ehesten auf der Ebene funktioniert, dass die Technologie das lösen muss. ich glaube, dass die persönliche Verantwortung, ich meine, du kannst das in einem geschützten Raum, in einer Schulklasse vielleicht durchziehen, dass du sagst, ja, während dem Unterricht kein Handy oder während der\n\n**Eliot Mannoia:** Ja zumindest in der schule keine smartphones oder so ja\n\n**Manuela Machner:** kannst du in dem geschützten Raum machen, aber wenn der im Bus zur Schule fährt und Auch wenn er vielleicht dann gar kein Handy mit hat oder was auch immer, wenn das Nachbarkind nicht aus diesem Umfeld kommt, dann werden es noch immer die pornografischen Inhalte anschauen.\n\nAlso darum glaube ich, dass Gesetzgebungen da nur sehr bedingt einschreiten können.\n\n**Eliot Mannoia:** Naja gesetz kann jetzt auch für die plattformen seine Also ist ein gesetz das instagram facebook youtube oder so einen zusätzlichen login\n\n**Manuela Machner:** Ich würde es sogar auf Handyebene\n\n**Eliot Mannoia:** möglichkeit\n\n**Manuela Machner:** sehen, ich würde es sogar auf der Smartphone momentan ist halt Smartphone das Tool, von dem wir reden, aber so wie du sagst genauso am Desktop, iPad, Apple Watch, was auch immer du dann nutzt, weil man muss schon sagen, wir gehen dann irgendwann, dass man sich Videos in den Brillen anschauen kann oder sich Dinge anhören kann. Ja, es geht überhaupt um dieses, wer, also wer darf was, wie lange, wie und\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Schutzfunktionen, ja,\n\n**Eliot Mannoia:** bin, wie gesagt, halber US-Amerikaner und das Land, das eigentlich sagt, es ist das freieste Land der Welt, hat auch... Genug Themen und Europa, ich wohne ja in Österreich, wo man sagt, sehr reguliert, also das Leben hier ist absolut genial, natürlich gibt es viel an Regulation, aber das kritische Denken um wieder auf den Punkt zu kommen, das kritische Denken in Europa, finde ich ist viel mehr präsent, also die Europäer stellen noch Sachen in Frage, würde ich sagen, mehr als die US-Amerikaner Und dort wird man ja gleich als unpatriotisch dargestellt, wenn man irgendwie was sagt oder wenn man sagt, hey, wie wäre es doch mit Healthcare, mit einem Gesundheitssystem, das ist kommunistisch.\n\nAlso ich sehe beide Seiten und ich weiß, das ist jetzt sehr simplistisch gesagt, aber ich finde, wir haben ein echt gutes Leben da und wir haben eine Verantwortung unserer Jugendlichen gegenüber, vielleicht nicht zu stark Zu aus der Regulatorik also ich gebe dir recht, die Bildung ist verdammt wichtig, es muss Bildung sein.\n\nGleichzeitig hatten wir schon immer Missinformationen also von dem Mittelalter her, also haben wir jetzt eigentlich mehr Zugriff zu verschiedenen Ansichten als früher. Es kann heute wer im Kabarett sich lustig machen über den Präsidenten das gab es früher auch nicht so. Also wir haben schon Freiheiten und Möglichkeiten heutzutage die toll sind.\n\nUnd wir müssen diesen Humor, dieses Kritische einfach wirklich beibehalten und stärken und schärfen.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv Ja also ihr könnt euch auch kritisch äußern zu unserem Podcast. Schreibt uns auch Kritik dazu. Ob wir es gerne lesen ist eine andere Story.\n\n**Eliot Mannoia:** Was sind eure Ideen Wie können wir kritischer denken in der Gesellschaft\n\n**Manuela Machner:** ein Thema. Seid ihr noch kritisch Wie kritisch seid ihr? Und welches Gefühl habt ihr auch dabei, wie verändert sich das gerade auch, Thema kritisches Denken. Uns würde das natürlich freuen, wenn ihr uns Feedback gebt und ansonsten hören oder sehen wir uns nächste Woche. Alles Liebe.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Kritikfähigkeit im KI-Zeitalter","items":[{"question":"Was bedeutet Kritisches Denken und KI konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie Kritisches Denken und KI unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Konkrete Beispiele helfen, das Thema greifbar zu machen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Rolle spielt emotionale Intelligenz beim Thema Kritisches Denken und KI?","answer":"Technologie allein löst keine Probleme. Wer Kritisches Denken und KI sinnvoll nutzen will, braucht auch die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Beziehungen zu gestalten und ethisch zu urteilen. 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Die Folge bietet praxisnahe Einblicke, warum Kooperationen für Unternehmen jeder Größe unerlässlich sind, um im dynamischen KI-Markt erfolgreich zu sein und dem 'Gartenzaun-Prinzip' entgegenzuwirken.","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia analysieren, wie die großen KI-Konzerne zwischen Konkurrenz und Kooperation navigieren und was das für kleinere Akteure bedeutet.","key_questions":["Wie kooperieren große KI-Player trotz direkter Konkurrenz?","Welche Rolle spielen Ressourcenabhängigkeiten bei diesen Kooperationen?","Führt die zunehmende Kooperation zu einem Einheitsbrei an KI-Angeboten?","Was können kleine und mittlere Unternehmen von den Kooperationsstrategien der Tech-Giganten lernen?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Konkurrieren oder Kooperieren? Gerade im Umfeld der KI. Wie wird die Zukunft aussehen? Also das ist das Thema, über das wir heute reden wollen. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf künstliche Intelligenz im Tourismus und habe das Unternehmen kinet.ai\n\n**Eliot Mannoia:** Mein Name ist Eliot Mannoia, grüße auch von meiner Seite, digitaler Psychologe und ja, kooperieren, konkurrieren. Was ist so dein erster Gedanke dazu?\n\n**Manuela Machner:** Also eigentlich hat man ja immer so das Gefühl, die Großen bekämpfen sich, also kaum gibt keine Ahnung, Open AI heraus, sie machen Videos, dann kommen die Videos von Google oder von Gemini und kaum sagt der eine, er kann Deep Research, macht der andere das wieder oder wie Anthropic begonnen hat mit MCP-Protokoll, also für alle, die die Sachen nicht verstehen, das ist völlig egal, aber wenn man es da in eine neue technische Besonderheit kommt, wo sich der eine vom anderen abheben will, dann ziehen alle anderen nach.\n\nAlso in Wirklichkeit muss man ja schon fast sagen, dass diese großen Player fast austauschbar sind, also in dem was sie machen für den Alltags qualität eigentlich ausreichend. dann erlebt man so Sachen wie in den letzten Wochen sehr sehr stark oder es wird einem bewusster, dass ganz spannende Konstellationen sind.\n\nAlso ich glaube das Thema dass Jetzt bei der Chip-Produktion, der Media mit OpenAI kooperiert obwohl OpenAI ja selbst Chips versucht zu produzieren, zeigt, dass es nicht alleine geht. Also das Gefühl habe ich, oder? Was meinst du?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, auch sehr interessant. Ich beobachte ja auch die Großen und versuche dann auch in meinen Workshops zu erklären, okay, was sind so die großen Player und welche ihre eigenen haben. Und Microsoft hat natürlich ihre eigene KI und investiert in OpenAI. Dann haben wir Google, die haben mit Gemini ihr eigenes, aber investieren auch in Anthropic Cloud und sogar Mistral, das halt französisch-europäisch ist.\n\nHat auch Investoren wie Salesforce. Also es ist klassisch europäisch oder klassisch also es ist auch schwer zu sagen. Es vermischt sich wirklich mehr und mehr. Ich glaube, weil es einfach so schnell geht. Die Großen wollen ihre Risiken irgendwie vielleicht reduzieren, indem sie nicht, in Englisch sagt man, all eggs in one basket, also alle Eier in einem Korb.\n\nGibt es einen österreichischen Ausdruck?\n\n**Manuela Machner:** ich\n\n**Eliot Mannoia:** Nein.\n\n**Manuela Machner:** Ich finde das einen sehr guten Spruch dass das Risiko dann sehr groß ist wenn der Korb fliegt. Momentan wird ja auch parallel diskutiert ob das ganze KI zumindest im Investorenbereich nicht so eine große... Bubble ist, die auch platzen wird, so wie wenn wir die Immobilienblase gehabt haben oder eh die Tech-Blase. Das heißt nicht, dass es technologisch einen Rückschritt geben wird. Ich glaube, davon geht keiner aus, sondern dass einfach diese ganzen Hoffnungsgelder die da investiert werden in den Markt, dass das der Wachstumsmarkt ist und immer weiter, weiter wächst. Also ich glaube, das ist auch jedem bewusst, dass das auch Der Wachstumsmarkt enden wollend ist, weil einfach die Menschenanzahl beschränkt ist, also nicht die Technologie, aber wie viele Menschen kannst du Technologie verkaufen und wie viel Wertschöpfung Steigerung ist grundsätzlich möglich, also ich glaube, da fließt so wie du gesagt hast, das definitiv hinein Was ich aber so spannend finde, dass sie sich gegenseitig beteiligen ist noch eine eigene Geschichte, also das man das macht, das finde ich ganz spannend.\n\nAber was ich schon wirklich spannend finde, dass so wie du gesagt hast, Microsoft hat ja Copilot, das ist ja ein Hintergrund ChatGPT, finde ich das immer so spannend, wenn die Leute mir sagen, nein, ich arbeite mit Copilot, nicht mit ChatGPT.\n\n**Eliot Mannoia:** Naja, Microsoft sagt, dass es schon auch ihre eigene KI ist und ChatGPT. Aber ja, wie viel...\n\n**Manuela Machner:** Das letzte Mal hat mein Mann mir angerufen und gesagt, da steht jetzt GPT-5 drüber und meine Kolleginnen glauben nicht, dass das was mit Chet-GPT-5 zu tun hat. Aber abgesehen davon, Microsoft ist ja beteiligt bei OpenAI, das muss man schon sagen. Da haben die auch\n\n**Eliot Mannoia:** Etliche hundert Milliarden, ja.\n\n**Manuela Machner:** sie haben ja Eigeninteresse, dass OpenAI oder ChatGPT gut funktioniert.\n\nUnd jetzt integrieren sie in ihre Microsoft Copilot Anthropic, was ja eigentlich ein voller Mitbewerber ist. Also sie wollen sich offensichtlich auch... Ich weiß nicht, qualitativ irgendwo absichern, also nicht nur finanziell, sondern schon auch sagen, okay, wer weiß, vielleicht sind die Player dann doch am Ende des Tages schneller, effizienter besser, \n\nkeine Ahnung. Also holen wir uns die auch ins Boot. Ja, das ist auch ein Wahnsinn, dass viele von diesen Unternehmen schon milliardenhohe Bewertungen hatten, bevor sie überhaupt ein Produkt haben. Also es gibt ja die eine von dieser Mira Moratti, die war ja die frühere CTO von OpenAI, die hat sich auch ihr eigenes gründet oder gegründet hat und dann auch ein anderer, da habe ich jetzt den Namen vergessen, der Safer ASI also der sich wirklich auf Safe Artificial Superintelligence fokussiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, der Alex, naja, kann ich den Namen nicht mehr erinnern aber ja, manche haben schon Wahnsinnige Bewertungen bevor sie überhaupt ein Produkt haben oder ein Service. Das wäre, ich glaube in den 70er 80er hätte man sich das nie gedacht. Wie kann man eine Bewertung haben, ohne etwas, was man wirklich sehen oder angreifen kann oder zumindest ausprobieren kann.\n\n**Manuela Machner:** Man kann es ja bei Höhle der Löwen versuchen, wie das dann funktioniert\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, genau.\n\n**Manuela Machner:** aber das Spannende finde ich ja, warum kooperieren überhaupt die Konkurrenten Also ich glaube schon, abgesehen jetzt von dem, was du sagst dass man sich auf mehrere Beine aufstellt, ist schon das Thema Ressourcenabhängigkeiten.\n\n**Eliot Mannoia:** Mh.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube dass jeden auch bewusst ist allein kann er das gar nicht stemmen. Und die Geschwindigkeit der Technologieentwicklung, denn auch wenn OpenAI sagt, wir wollen unsere eigenen Chips bauen, NVIDIA ist momentan einfach der Stärkste auf dem Markt, dann musst du dir glaube ich auch irgendwo absichern und sagen, naja gut, auch wer weiß, wie gut ich das auf die Reihe kriege, sage ich\n\n**Eliot Mannoia:** Nein.\n\n**Manuela Machner:** Und das, was ich noch interessant finde auf der Ebene ist schon die Sache, Haben wir dann irgendwann einen Einheitsbrei wenn jeder mit jedem immer gleich ähnlich kooperiert, dann ist es wirklich austauschbar.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja guter Punkt.\n\n**Manuela Machner:** Gibt es dann in Wirklichkeit fünf Angebote und im Hintergrund das ist so wie die Waschmaschinen, die gebaut werden, wo die Marke oben steht und das wird alles in der gleichen Fabrik gebaut und das wird einfach das Bullauge ein bisschen anders angemalt und in Wirklichkeit hast du immer die gleiche Technik dahinter\n\n**Eliot Mannoia:** also von Trainingsdaten sind sie eh, glaube ich, die meisten Modelle sehr ähnlich. Es ist dann halt immer das Feintuning und das Training, das Training\n\n**Manuela Machner:** Dass es dann den Unterschied macht.\n\n**Eliot Mannoia:** Das Rezept anders macht, so gesagt, vielleicht. Also schauen wir mal. Also ich glaube, eher auch, was wir mit DeepSeek gesehen haben, wie sie mit weniger gleich oder sehr Gutes gemacht haben.\n\n**Manuela Machner:** Naja,\n\n**Eliot Mannoia:** gibt es da schon noch...\n\n**Manuela Machner:** abgeschaut haben und abtrainiert haben, angeblich, also vom Besten\n\n**Eliot Mannoia:** genau.\n\n**Manuela Machner:** Also es ist manchmal auch besser der Zweite zu sein, wenn du schaust was die anderen alles machen und dann einfach Copy and Paste machst, na ganz so einfach ist es nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja. Nein, aber das passiert schon schnell. Also wir haben ein vergleichbares Beispiel mit Social Media. Facebook war ja immer und Instagram war ja schon immer so, wir zeigen weniger Marken und andere Leute, sondern die Leute wollen doch Familie und Freunde sehen. Also hat Facebook und Instagram immer priorisiert, dass man irgendwie sein Netzwerk eher sieht.\n\nUnd dann ist TikTok gekommen und hat gesagt, nein, das ist, Nicht, was die Menschen eigentlich wollen oder sie wollen es, aber was sie noch mehr wollen, ist 100% Dopamin-Entertainment. Und das TikTok-Format war so erfolgreich, dass Instagram es dann nachgemacht hat mit Reels, 1 zu 1 eine Kopie. YouTube hat es nachgemacht mit Shorts und Shorts von YouTube und Instagram Reels sind eigentlich im Grunde genommen TikToks.\n\nAlso kurzes Hochformat und andere Leute, also nicht die eigene Familie oder Freunde, sondern wirklich. Querbeet durch die Welt gemischtes Content. Also man sieht schon, wie dieses Kopieren sehr schnell gehen kann und wenn was erfolgreich ist.\n\n**Manuela Machner:** Ja definitiv. Aber was vielleicht ein Learning aus diesem ganzen Thema, glaube ich, sein sollte für uns alle, ist, dass wir oder auch die Unternehmen Die viel, viel kleiner sind, sich ja viel, viel schwerer tun oder zumindest vom Gespür her mit diesen kooperieren. Also es ist schon ein bisschen schräg also wenn ich lese dass diese Großen die wirklich teilweise in direkter Konkurrenz zueinander stehen, Wege finden miteinander zu arbeiten, sich auszutauschen, sich gegenseitig nicht nur zu vernetzen sondern wirklich auch gemeinsam Zu nutzen, sich beieinander auch zu investieren. Und wenn man jetzt in der Realität schaut wie schwer das eigentlich in, ich sage jetzt in Kleinunternehmertum ist, aber auch in klassischem Unternehmertum, dass jeder sozusagen seinen Zaun aufbaut, ja, das ist mein Wissen, das ist jetzt mein Know-how, ich gebe dir nichts her, weil dann kannst du mich ja überholen und Und ich befürchte halt, dass wir viele von uns einfach einen Bauchfleck machen werden, weil das Wissen sich ja auch so vermehrt.\n\nAlso ich habe\n\n**Eliot Mannoia:** Na?\n\n**Manuela Machner:** glaube alle acht Monate, nagelt es mich nicht fest, war die letzte Studie, dass sich das Wissen auf der Welt dupliziert, also\n\n**Eliot Mannoia:** Hm.\n\n**Manuela Machner:** haben. Und irgendwer bildet sich ein, dass das Wissen innerhalb seines Zauns, Ausreichend ist, erstens und ich weiß nicht, ob du schaffst innerhalb deines Zauns das Wissen alle acht Monate zu duplizieren, wage Ja. bezweifeln, ja, und wie schwer es eigentlich ist, in der realen Welt da wirklich auch über den Zaun hinüberzuschauen und Kooperationen zu bilden.\n\n**Eliot Mannoia:** Und das ist etwas, was glaube ich in Österreich, wo wir viel, viel, viel profitieren würden. Ich glaube, das ist vielleicht in den USA, wo man muss schon sagen, die Konkurrenz in den USA ist wirklich beinhart. Die können auch wirklich... Sehr wenig menschlich sein manchmal also so was ja manche großen unternehmen gemacht haben so aber das kooperieren können sie auch gut also sie können schon auch das bei beides ja also wenn man wenn man gegen sie konkurrent konkurrenten ist es dann sind sie ziemlich hart wenn man kooperiert dann machen sie das schon auch sehr gut da könnte man österreich schon noch viel also ich glaube ich Auch was du erwähnt hast mit kleinen Unternehmen, ich meine, schau uns zwei an, wir sind jetzt nicht direkte Mitbewerber, aber schon Überlappungen und was ich von dir lerne ist ein Wahnsinn, also auf jeden Fall mit dir kann ich mein Wissen auf jeden Fall immer anreichern und ja, dieses Gartenzaun-Prinzip das hält in dieser schnellen Zeit umso weniger als vielleicht früher.\n\n**Manuela Machner:** Das glaube ich auch, ja. Also ich glaube, dass auch dieses, vielleicht auch dieses Bewusstseins mein Wissen ist so wertvoll, also wir haben ja immer in dieser, oder in den letzten Jahrzehnten ist es diese Wissensgesellschaft geworden, also vorher war eher diese Leistungsgesellschaft mit der manuellen Arbeit oder Dinge zu machen. parallel haben wir das in Wirklichkeit schon auch noch, aber es ist so hervorragend also was ich alles weiß und umso mehr Wissen mein Wissen ist unbezahlbar, mein Wert ist aufgrund meines Wissens so groß, und wenn wir jetzt ganz ehrlich sind, mein Wert, also das, was du bei mir lernst in den Kursen und auch beim Eliot wahrscheinlich, wenn du dich hinsetzt und sehr gezielt recherchierst oder irgendwelche Geschichten machst, Dann kannst du dir das auch selbst aneignen ohne dass ich es dir erkläre.\n\nAlso, das\n\n**Eliot Mannoia:** der Mensch.\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau. Das Wissen wäre da. Das muss man sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Wir müssen da glaube ich, da auch ein bisschen vorsichtiger werden, dass wir glauben, unser Wissen ist es allein, das uns ausmacht sondern es macht dann halt auch den Unternehmer aus, der Wissen umsetzen kann. Das spielt, glaube ich, eine große Rolle.\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** Der auch offen ist, neues Wissen zuzulassen. Und da haben wir einfach das Thema Geschwindigkeit, da haben wir die Menge. Und da haben wir so Dinge, wo wir, glaube ich, in Zukunft viel stärker uns von den Großen abschauen müssen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und auch um vernetztes Denken irgendwie zu fördern, weil ich glaube, das vernetzte Denken wird mehr und mehr wichtiger, weil auch, wie du gesagt hast, Sachen so schnell passieren können Und ich glaube, werde ich auf jeden Fall, dass du das auch sehr gut machst, weil du warst wirklich einer der Ersten die auch wirklich diesen Bezug zur Suche\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** KI, wie beeinflusst das die Suche was hat das mit dem Hotelbetrieb zu tun, also du bist nicht nur KI, sondern du bist auch Tourismus, du bist auch Suche und Marketing und Kommunikation und das schafft man auch nicht nur durch Wissen sondern auch vernetztes Denken und vernetzt mit anderen Menschen und verschiedene Veranstaltungen oder verschiedene Inspirationen\n\n**Manuela Machner:** Ja genau, und gerade so wie du sagst dieses Miteinander und dieses nicht nur Gegeneinander, also\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Nicht gegeneinander, also es macht null Sinn, wenn ich sozusagen mein eigenes Ding mache und nicht links und rechts schaue. Und ich glaube, dass wir uns aber, und das ist auch ein Lernprozess du hast das vorher, glaube ich ganz gut gesagt, ich glaube dass es schon Mentalitätsthematik schon auch ist.\n\nAlso für dich ist es immer, habe ich das Gefühl, ein Aha-Erlebnis Wir in Österreich, auch wenn wir sehr kumpelhaft sind und oft sehr umgänglich also wenn man es jetzt vergleicht vielleicht zu Nachbarländern sind wir eher diese Umgänglichen die locker sind und freundlich sind. Aber bei uns in Österreich sagt man nicht umsonst beim Geschäft hört die Freundschaft auf.\n\nDas\n\n**Eliot Mannoia:** Habe ich noch nicht gehört, okay.\n\n**Manuela Machner:** nie gehört, ja. Also das ist so ein Spruch Und ich glaube das ist schon teilweise in unserer mentalität und ich ertappe mich ja selbst dabei dass ich mir denke aufpassen ja und dann selber mir sagen muss das ist ja so völliger blödsinn ja und dieses wertschätzen dieses sich austauschen auch mit kollegen sich tatsächlich auf nicht nur auf augenhöhe austauschen sondern auch empfehlen Wenn sie deinen werten entsprechend muss ich schon sagen also kann man mit gewissen kollegen wirklich also zum beispiel gutes beispiel meine metier roman ecker professor doktor glaube ich doch dass roman wenn\n\n**Eliot Mannoia:** Doktor Doktor ja, ja, das ist ein Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Vergessen\n\n**Eliot Mannoia:** Den kann man locker empfehlen. Also genau, der macht das gut, ja.\n\n**Manuela Machner:** der Roman und wir haben auch die gleichen Kunden zum Teil und überschneiden uns auch durchaus in den Themen, aber es ist trotzdem, also ich glaube, wenn jemand jemanden wie den Roman braucht, dann braucht er jemanden wie den Roman, weil der Roman ist einfach so ein Gescheiter.\n\n**Eliot Mannoia:** Hehehe.\n\n**Manuela Machner:** ist unglaublich und wenn jemand eher wahrscheinlich was bodenständigeres sucht ist er eher bei mir zu Hause, also in Wirklichkeit sind wir da gar nicht so die Konkurrenten und ich bewundere ja diese Leute und dann empfehle ich sie auch gern und\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** glaube man muss voneinander auch lernen und einander akzeptieren. Aber es ist nicht selbstverständlich, also es ist im Mindset sicher nicht so, dass du sagst, ja natürlich der und der und der, sondern es ist glaube ich schon ein österreichischer Punkt.\n\n**Eliot Mannoia:** es ist auch tief in uns, also von einer evolutionären psychologischen Perspektive, dass wir einfach mit Ressourcen das ist ein Kampf, Ressourcen und Ressourcen schützen. Das manifestiert sich halt in arbeit ja also das ist meine kundinnen und das ist mein wissen das ist halt da sind wir geprägt auch von hunderte von kriegen und von ressourcen kämpfen eigentlich also dass das macht schon einen sinn dass es so tief in uns verankert ist und das ist wirklich eine überwindung braucht um zu sagen nein weißt ich teil das oder ich ich ich lobe auch einen mitbewerber und so weiter das ist halt ein Es kommt nicht natürlich.\n\nEs ist wirklich etwas, wo man sagen muss, puh Und ich sehe es auch zum Beispiel bei LinkedIn, da sehe ich manchmal einen Mitbewerber oder wie auch immer, der etwas Interessantes postet und es ist dann nicht nur zu liken, aber dann auch eine Glühbirne hinzugeben also zu sagen, ich habe etwas von dir gelernt.\n\nIch merke schon, dass es auch ein bisschen Überwindung ist, aber ich... Ich finde, genau aus dem Grund, genau weil es sich ein bisschen schwer anfühlt finde ich es gut. Ich möchte das Reptil-Gehirn abschalten und es ist ein aktiver Prozess\n\n**Manuela Machner:** Genau, und es hängt auch sehr stark davon ab, das muss man auch sagen, und da sind wir wieder bei einem menschlichen Konnex, das eine ist ja dieses pragmatische Überlegte und ich glaube, dass das ein Unterschied zu den Großen ist, die Großen haben da keine persönliche Befindlichkeit dahinter,\n\n**Eliot Mannoia:** Hm.\n\n**Manuela Machner:** und solche Dings sind Hard-Fact-Geschichten, also denen ist ganz klar bewusst, wenn sie nicht kooperieren in dem Kontext kann das für sie ein Schaden sein, also\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber da spielt Ego auch noch eine Rolle, also Ego auch bei den ganz Großen, also man sagt oft in der Psychologie, dass fast wirklich alle Entscheidungen emotional getroffen werden, man tut sie nur nachher rationalisieren.\n\n**Manuela Machner:** ja, aber glaubst du wirklich, dass wenn die Egos sagen würden, Na ja, ich mache meinen eigenen Chip, wozu brauche ich den NVIDIA? Und dann sagt wahrscheinlich der Verstand, das werden wir nicht schaffen in der Zeit und in der Qualität, dass du von deinem Ego auch heruntersteigen musst. Ich glaube, dass es dort\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es ist schon eine Mischung. Also es kommt darauf an, am Anfang von Facebook zum Beispiel hat Mark Zuckerberg einfach WhatsApp gekauft und Instagram gekauft. Natürlich umso mehr Entscheidungsträger dabei sind. Also jetzt kann er, glaube ich schwieriger solche großen Entscheidungen Ich zahle mal eine Milliarde für WhatsApp.\n\nAlso da hast du schon recht, natürlich. Ab bei einer bestimmten Größe, wenn mehr Entscheidungsträger und Shareholder dabei sind, dann schwächt das Gott sei Dank das Ego auch ein bisschen, was auch sinnvoll ist für die Gesellschaft, auch für Regierungen, dass nicht ein Diktator einfach entscheiden kann.\n\nSo sollte es zumindest sein.\n\n**Manuela Machner:** Da fällt uns gerade die Klingel glatt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja Kopfkino, jeder sieht was. Aber ja, und es ist auch, das habe ich eh auch schon einmal erwähnt das wird oft besprochen, dieser Wassergraben, den gibt es weniger. Also wenn man sich eine Burg vorstellt, die man beschützen kann mit einem Wassergraben um sich herum, in Englisch sagt man Moat, und da wird oft besprochen, dass es dieses Moat nicht mehr so gibt, weil genauso wie...\n\nInstagram und youtube einfach tik tok nach gemacht hat ist es viel leichter jetzt nicht mit chips ja also dass microchips sind ein bisschen schwieriger einfach zu kopieren aber wir werden sehen wie schnell china ja die wurden ja damit es wurde verboten nach china microchips zu verkaufen und jetzt machen sie ihr eigenes ding und ich kenne die chinesen sind super schlau die sind sehr gut ich die werden das sicher Binnen ein paar jahren sehr gut selber und sehr viele chips machen können also deswegen dieser wassergraben wird besonders bei software und digitalen sachen fast non existent und da sind kooperationen wirklich überlebensstrategie weil sonst das kopieren geht viel leichter oder das nachmachen und\n\n**Manuela Machner:** Und ich glaube, darum ist es auch so wichtig, wenn ihr da zuhört und euch denkt, was hat das jetzt wirklich mit mir zu tun, ich glaube, wir müssen alle ein bisschen, so wie du ja gesagt hast, diesen Urmenschen in uns ein bisschen überwinden und den Zaun ein bisschen niedertun und vielleicht auch durchaus überwinden Kognitiver, sich zu überlegen, welche Partnerschaften machen für mich Sinn, welche Kooperationen machen für mich Sinn, ob es der direkte Mitbewerb ist, kann auch sein, ja, und das kann auch für einen Händler sein, eine sinnhafte Sache sein.\n\nIch habe ganz cool gefunden zum Beispiel, ich habe eine Metaglasses bestellt und das war bei meiner, ich wollte es bei meinem Optikamt, mein Optiker muss eine Metaglasses haben, also ich habe jetzt gewartet zwei Jahre, dass der Metaglasses Habe und bin ihm so auf die Nerven gegangen und er hat dann bei dem Kollegen von der nicht gleichen Kette nachgefragt und versucht die Metaglasses für mich zu organisieren und das ist auch weil es im eigenen Konzern nicht möglich war dass er drüber gegangen ist über diese Grenze und ich glaube dass das gerade bei diesen ganzen, auch bei den Produktentwicklungen auch bei all diesen Geschichten immer notwendiger sein wird Um den Kunden zufrieden zu stellen und überhaupt noch mitzukommen bei den Entwicklungen.\n\nEs kann nicht jeder Optiker Metaglasses an- kaufen, weil das eine Investition ist und auch eine technische Herausforderung, aber wenn ich es nicht kann, dann muss ich es machbar machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, guter Beispiel, ja.\n\n**Manuela Machner:** ich glaube, dass wir da in Zukunft noch viel viel stärker in die Richtung agieren müssen. Diese Angst auch verlieren müssen, weil das Problem, glaube ich wenn wir es nicht tun, und das ist jetzt mit der Metaglasses, das ist ein sehr gutes Beispiel, dass ich unbedingt bei einem Optiker bleiben wollte, hat einen Grund, weil ich halt sehr zufrieden war, aber wenn ich keine Lösung finde, was tue ich?\n\nIch werde zum Mitbewerb gehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** unterschätzen so viele. Also ich glaube, dass viele glauben, naja, ich habe ja so viele Stammgäste bei mir im Tourismus oder ich habe dieses oder jenes und da bin ich ja so toll und meine Kunden sind so zufrieden mit mir. Ja, aber wenn ich gewisse Bedürfnisse nicht mehr stille, weil ich halt alleine nicht kann oder mein Wissen nicht ausreicht oder mein Zaun so gebaut ist oder keine Ahnung Dann kann ich mich nicht unbedingt darauf ausruhen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja ich sehe das auch als in der selbständigkeit dass man es wird oft nach oben genetworkt\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** also personen die wichtiger sind mögliche kundinnen und so und da verpasst man so viel um sich herum denn es kann es gibt so viele möglichkeiten von anderen menschen zu lernen und Die vielleicht nicht einen direkten Einfluss auf Kunden haben.\n\nAlso ich treffe mich zum Beispiel auch gerne manchmal mit Professoren von der Uni. Das ist kein Kunde, das ist kein Kundenpotenzial aber es bereichert mich mit neuen Informationen, neue Perspektiven. Auch im Podcast haben wir auch die diversen Personen bei uns, die wirklich von Cybercrime bis hin zur Startup-Welt bis hin zum Bauernhof fotografieren.\n\nUnd das ist auch... Auch überlebenswichtig, nicht nur interessant, sondern auch überlebenswichtig, weil wir sind so vernetzt und es passieren so viele Sachen parallel. Das Beispiel, das ich immer gebe, ist iPhone und Taxi. Niemand, ich glaube kein Taxifahrer hat sich in Wien gedacht, was wird ein Handy, ein Smartphone aus Kalifornien wie wird das meine Branche beeinflussen?\n\nDas ist ja, ein Taxi kann man angreifen, das ist was Fixes was wird da Digitales kommen? Ja und dann durch Das Handy, das Smartphone 2007, wurde es möglich, dass ein paar Jahre später Uber gegründet wurde. Und wie wir alle wissen, Uber hat die Taxibranche sehr disruptiert. Wir haben nur ein Glück in Österreich, dass es halt reguliert ist und dass die Taxifahrer dass das jetzt für die passt.\n\nAber in England hat das schon einen Einfluss gehabt auf die Cab-Drivers. Und deswegen ist es auch eine Sache der Innovation sich mit allen, besonders jetzt auch mit den Brillen und Metaglasses also wenn sich dein Optiker beschäftigt mit, okay, was bedeutet das, wenn die Leute Internetzugang haben durch ihre Brille und so vielleicht Google Maps benutzen oder also das wäre für einen Optiker sicher spannend, sich da auch neue Geschäftsmodelle zu überlegen und zu sehen wo der Weg hingeht\n\n**Manuela Machner:** Definitiv und vor allem auch ist es wieder eine Kundenbindung. Also dadurch, dass er sich so engagiert hat und jetzt endlich, ich sag's dir, ich muss nur einen Termin finden, wo ich zu ihm hin kann, es ist endlich angelangt jetzt muss ich nur ausmessen lassen, dass mein Blick stimmt, also dass die Gläser dann richtig eingestellt sind. Na was mache ich? Ich werde natürlich bei ihm dann auch bleiben, auch wenn ich wieder nach der Metaglasses eine neue Variante oder was brauche. Und vielleicht ist er dann so geschickt und so wie du sagst dann beschäftigt sich mit dem Thema oder tauscht sich mit jemandem aus, aus seinen Netzwerken der sich mit dem Thema beschäftigt um mir dann zu sagen, wenn das Update kommt oder wenn eine neue Variante kommt, ah, ich könnte die neueste besorgen.\n\nUnd so ein Tech-Freak wie ich bin, wird dann wahrscheinlich auch in einem Jahr, ich würde sicher in einem Jahr keine neue Brille mehr organisieren, aber wenn in einem Jahr die Metaglasses raus sind oder Google-Glasses oder was auch immer und die irgendwie coole Features haben und er sagt, Frau Machner, dann\n\n**Eliot Mannoia:** mh\n\n**Manuela Machner:** werde ich sie mir besorgen.\n\nUnd ich glaube, das ist genau das, dass man eben... Unbedingt von den Großen auch lernen sollte, über den Tellerrand zu blicken, außerhalb seines Zauns zu gehen, zu kooperieren und gemeinschaftlich zu versuchen, neue Wege zu finden und mehr als jemals zuvor, weil sich die Welt einfach so schnell verändert und die Technologien so schnell verändern und ganz, ganz ich glaube es auch wirtschaftlich gefährlich ist, zu sagen, die Ja mei, ich tue Dachdecken seit 30 Jahren, ich tue mein Dach immer weiter so decken wie ich es bis jetzt gedeckt habe, weil wenn dann irgendwann ein Mitbewerber kommt, der das in der doppelten Zeit machen kann, in der gleichen oder besseren Qualität und zum gleichen Preis oder günstiger, dann glaube ich, dann wird es schwierig.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, gut gesagt.\n\n**Manuela Machner:** Auf die nächste Folge und man kann auch von den Großen lernen. Alles Liebe. Tschüss.\n\n**Eliot Mannoia:** Super, mach das gut. 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Die Folge beleuchtet, wie ein breiter Konsens und ein Gefühl der Sicherheit für Kinder und Jugendliche geschaffen werden können, um sie optimal auf die Zukunft vorzubereiten.","intro_text":"Dr. Torzicky erklärt, wie KI das Bildungssystem verändert: zwischen starren Lehrplänen und adaptiven Algorithmen, die individuell auf Schülerinnen und Schüler eingehen.","key_questions":["Wie kann eine langfristige Bildungsstrategie parteiübergreifend erarbeitet werden?","Welche Rolle spielen technologische Entwicklungen wie KI in der zukünftigen Bildungsstrategie?","Wie kann man verhindern, dass Kinder und Jugendliche mit zu vielen Inhalten überfrachtet werden?","Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sind in Zukunft wirklich wichtig, wenn Wissen überall verfügbar ist?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Wir haben heute super, super super Gast bei uns heute, die Frau Dr. Teresa Tositzky, Expertin für Innovation in Bildung, lange bei der Innovationsstiftung in Bildung tätig jetzt die Gründerin und Leiterin vom Verein BID, Gemeinsam Bildung stärken. Die Initiative schafft einen Raum, um über die Bildung zu sprechen, gemeinsam mit allen, die es betrifft.\n\nDann haben wir natürlich meine tolle super Partnerin in Crime, die Manuela Machner, Expertin in Tourismus und KI. Und ich bin der Eliot Mannoia und bin als digitaler Psychologe heute wieder dabei. Teresa, vielen, vielen Dank. Dass du heute dabei bist. Wie bist du zu BID gekommen, zu Gemeinsam Bilden Stärken?\n\nWas ist deine Leidenschaft dahinter?\n\n**Teresa Torzicky:** Ja, erst einmal danke, dass ich heute da sein darf. Und was die Leidenschaft dahinter ist oder beziehungsweise wie BID entstanden ist, ist eine längere Geschichte, weil ich bin jetzt schon seit circa elf Jahren im Bildungsbereich aktiv. Ich bin damals am Anfang als Quereinsteigerin über das Teach for Austria Programm in einer Mittelschule in Wien gekommen zum Unterrichten und habe dann verschiedenste Stationen durchlaufen bei verschiedenen NGOs, in der Verwaltung und so weiter. Und Das war einerseits sehr interessant, zu sehen, wie dieses ganze System funktioniert und wie Politik in Verwaltungsaktivitäten umgesetzt wird und das dann einfach wieder sich Richtung Schule entfaltet und so weiter und hat aber andererseits auch gezeigt, wie schwierig es für ein Thema ist, das eigentlich langfristig gedachte Politik braucht, wenn es in Legislaturperioden gesteuert wird. Weil dann einfach Reformideen kommen, die laufen an, dann gibt es vielleicht einen Wechsel im Ministerium oder auch auf der Landesebene und man fängt wieder Dinge von vorne an oder sie sind vielleicht ein bisschen überhaupt in die andere Richtung gedacht. Und für die handelnden Personen im System... Dann sieht das dann so aus oder fühlt sich auch so an, dass man halt was anfängt und bevor man fertig ist, hört man wieder auf und dann macht man was anderes.\n\nUnd das ist natürlich auf Dauer irgendwann frustrierend wenn einem jemand das bei irgendeinem Handwerkauftrag geben würde und sagen würde, mach einen Tisch, aber wenn er halb fertig ist, dann hörst du auf. Und dann machst du einen anderen Tisch und lässt den halbfertigen stehen und so. Ich glaube, da würde man dann irgendwann auch sagen, ja das ist aber schon relativ sinnbefreit was wir da machen und das war auch für mich etwas, wo ich mir dann am Schluss gedacht habe, ja aber eigentlich geht es ja darum, dass all die Dinge die wir hier machen, dazu führen, Kinder und Jugendliche in der Schule, beziehungsweise eigentlich auch schon im Kindergarten, wirklich... Erstens gut aufgehoben sind, während sie dort sind und eben was lernen und sich entfalten und die ganze Einrichtung so verlassen, dass sie eigentlich das Gefühl haben, sie sind gut vorbereitet aufs Leben und können sich entfalten und auch zur Gesellschaft was beitragen. Und dem sollten sich die Aktivitäten eigentlich unterordnen. Ja also das Ziel ist, glaube ich wenn man so drüber nachdenkt doch recht klar und dennoch kann man sich über das Wie so vortrefflich streiten, dass dann am Schluss fast gar nichts mehr weitergeht und man sogar einen Personalmangel in diesem Bereich hat. Und da sind wir dann irgendwo angetreten, also eine Personengruppe an interessierten Leuten, die auch alle schon sehr, sehr lange in der Bildung arbeiten, die sich dann Sehr schnell neugierig geworden sind oder fast schon ein wenig gehooked waren von der idee, dass man für Österreich eine langfristige Bildungsstrategie erarbeitet und dass man die so erarbeitet dass sie parteiübergreifend erarbeitet wird und dass dabei auch alle Leute, die es betrifft Im Gespräch mit involviert sind, sprich schüler, Eltern, Lehrer, aber klarerweise auch die Verwaltungsebene Wissenschaft, Lehre, interessensvertretungen etc. Und das war dann die Idee zum Bildungsinnovationsdialog, BID, also wo auch unser Name herkommt oder wie wir ihn inzwischen liebevoll nennen, BID1000. Klingt zwar immer fast wie ein Straubsauger oder ein Schraubenzieher-Set oder sowas, aber handelt sich halt um einen partizipativen Teil Dialogischen Prozess für tausend Personen. Und das ist nach wie vor die Sache, auf die unser Verein hinarbeitet. Also wir waren da schon ganz fleißig unterwegs in der Politik und haben Fürsprache dafür eingeholt. Ich glaube, wir stehen jetzt bei 20 aktiven und ehemaligen BildungspolitikerInnen die sich da schon für unsere Idee ausgesprochen haben und teilweise auch schon Teilnahme zugesagt haben.\n\nKann man sich auch im Internet anschauen die Videos, wenn man möchte. Und das ist für uns natürlich eine Riesensache weil im Endeffekt ist es ja schon eine Idee, wo die Politik auch sagen kann, ja, aber das ist doch ein bisschen suspekt, die nehmen uns doch die Arbeit weg oder so irgendwie. Aber deswegen finden wir es eigentlich umso besser, dass das auch befürwortet wird und dass auch Bereitschaft da ist, sich für ein Experiment wie dieses einzulassen. Jetzt weiß ich nicht, ob das leidenschaftlich genug geklungen hat, weil ich bin immer ein sehr ruhiger Mensch\n\n**Eliot Mannoia:** Auf jeden Fall. Nein,\n\n**Teresa Torzicky:** Vom Gesamttemperament her.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber ich würde gerne noch kurz andocken bei diesem Inflection Point, also diesem Punkt, wo du als Quereinsteigerin zu Change for, Teach for Austria, weil ich habe sehr viel von Teach for Austria gehört, eine gute Freundin von mir, die Amira, hat das auch gemacht und hat sie, glaube ich sehr geprägt und ich höre wirklich positive Sachen.\n\n...\n\nWie war es für dich? Weil ich glaube, war ja für dich dann wirklich eine\n\n**Teresa Torzicky:** auch sehr prägend.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Teresa Torzicky:** Also ich kam ja ursprünglich aus der Wissenschaft. Ich bin Naturwissenschaftlerin, habe dann das Programm entdeckt und habe mir gedacht, das klingt irgendwie gut, da macht man was Sinnvolles und klingt spannend und ich mache das jetzt. Und es war ganz stark die Wahrnehmung dass da ein riesiger Unterschied ist zwischen dem, was man da erlebt und der eigenen Schulzeit.\n\nUnd für mich war das noch dazu... Und insofern prägend weil ich bin selbst im 22. Bezirk aufgewachsen und habe im 21. unterrichtet Also es war so geografisch eigentlich nah beieinander, hat sich fast ein bisschen wie zu Hause angefühlt aber trotzdem eine komplett andere Welt. Und Da entstehen natürlich Fragen wie, warum ist die Schule da für die Kinder so anders, als das damals für mich war? Warum sind meine Lehrerinnen und lehrer mit anderen Erwartungshaltungen an uns herangegangen sowohl im fördernden als auch im fordernden Sinne. Und was macht das mit einem Kind mit einem Jugendlichen auf Dauer wenn das so anders ist. Und die zwei Jahre waren auch das ausschlaggebende dass ich gesagt habe , ich möchte auch in der bildung bleiben. Ich möchte zwar nicht Lehrerin bleiben, aber ich finde, dass dieser Bereich so wichtig ist und ich möchte dort andere Möglichkeiten finden, mich für das Thema einzusetzen.\n\n**Manuela Machner:** Was ich so spannend finde oder was für mich so ein interessanter Ansatz ist, Also Bildungspolitik über Legislaturperioden hinweg gedacht, ist ja eine Herausforderung an sich. Aber wenn du sagst die langfristige Strategie ausarbeiten, ich glaube, es gibt kaum einen schwierigeren Zeitpunkt sowas zu tun, abgesehen jetzt von den politischen Entwicklungen.\n\nWeil wenn du jetzt anschaust, die technologische Entwicklung, die uns links und rechts jetzt überholt und Diese unterschiedlichsten Vorstellungen, Forderungen an Schule, was Schule alles erledigen soll, abseits eigentlich vom Bildungsauftrag bzw. schon Bildungsauftrag je nachdem in welcher Facette das gesehen wird. Erachte ich, ist es äußerst schwierig, heute sagen zu können, ja, so schaut die bildungsstrategie aus weil ich glaube, dass eine Bildungsstrategie vor 5 Jahren ganz andere Schwerpunkte beinhaltet hat als sie heute hat, mit so Programmen wie ChatGPT also diese ganzen KI-Themen Die aufpoppen Vor zehn Jahren wäre Social Media noch kein Thema gewesen. Also ich glaube, das ist eine sehr herausfordernde Geschichte. Wie geht ihr damit um?\n\n**Teresa Torzicky:** Ja, da sind mehrere Dinge, die mir dazu in den Kopf kommen. Ich meine, das eine ist natürlich das Thema mit der langfristigen Strategie in Bezug auf die aktuelle politische Situation. ist ja aktuell sehr polarisiert Ist ja durchaus auch was was die sozialen Medien befeuern kI auch nochmal, weil ich natürlich digitale Inhalte sehr schnell, sehr glaubhaft generieren kann und das ist einfach eine Herausforderung für demokratische Systeme. Also ich war diesee Woche im Bildungsministerium zu Gast bei einem Roundtable für Demokratiebildung und da ist viel Bewusstsein auch dafür da, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzen muss, weil wenn man da Polarisierung freien Lauf lässt dann ist es mit dem friedlichen Dialog bald nicht mehr viel her und in den Blasen wo die Leute sind, die kann man eigentlich fast nicht mehr konstruktiv in den Austausch miteinander bringen. Und es ist ja auch eine dieser Grundideen die wir in dem Dialog haben oder in unserem Prozess haben, dass wir sagen, das Erste ist einmal, dass da wirklich alle zusammentreffen und eigentlich über Dialog ein gegenseitiges Respektsverhältnis herstellen. Erst wenn das gegeben ist, kann man eigentlich auf den Diskurs kommen. Und den als Mittel zum Zweck sehen, um aktuelle komplexe Problemstellungen anzusprechen, so wie du es gesagt hast. Und ja, man hat heutzutage immer dieses alles überholt sich. glaube, die einzige Person, die einem überholen kann, ist man sich selbst, wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet.\n\nUnd das, was glaube ich, irrsinnig wichtig ist, ist dass gewisse Bereiche trotz aller Krisen auch wieder die Ruhe und die Vernunft und die Menschlichkeit einkehrt denn Man wird nur in der Lage sein, neue Herangehensweisen für bestehende Probleme zu finden, wenn man sich diese auch in Ruhe durchdenken kann. Also das heißt, das Erste was glaube ich einmal für so eine langfristige Strategie wirklich wichtig ist, ist dass man wirklich den breiten Konsens einmal herstellt, dass man sowas möchte, über alle Parteien hinweg und über alle Beteiligten/ betroffenen Berufsgruppen hinweg und eben auch die Schüler und die Eltern. Und das Zweite mit was schreibt man da rein und ändert sich das nicht alles? Naja, ich glaube, was einmal sehr wichtig ist, ist dass man ungefähre Zielsetzungen da reinschreibt. Wo möchte man mit der Bildung hin? Oder was empfindet man als okay und was vielleicht auch nicht? Ist das okay, wenn ein Fünftel... Bis fast ein Viertel der Kinder nach der Pflichtschulzeit aus der Schule rausgehen und nicht sinnerfassend lesen können? Ist damit der Anspruch, den wir an unser Bildungssystem stellen, erfüllt oder nicht? Weil wenn nicht, glaube ich hat man schon vielleicht so etwas wie ein erstes Ziel skizziert auf das sich viele einigen können. Wie ist es mit dem Thema Gesundheit, psychische Gesundheit? Also ich denke schon, dass es größere Ziele gibt, die, egal was jetzt auch an geopolitischen Verwerfungen, technologischen Erneuerungen was auch immer gerade daherkommt, die man trotzdem setzen kann und die diese eigentlich überdauern. Und Um das noch zu unterstreichen, möchte ich da noch einen weiteren Punkt anführen. Es gibt ja inzwischen schon sogar einen wissenschaftlichen Begriff bzw. wissenschaftliche Untersuchungen dafür dass immer wenn irgendeine globale Krise daherkommt, als Reaktion darauf irgendwas in die Schule hineingetragen wird. Es gibt eine Bankenkrise und die Reaktion darauf, wir brauchen mehr Finanzbildung bis in den Kindergarten. Jetzt kann man natürlich sagen, wenn eine Finanzkrise da war, wird es wirklich an irgendeiner Stelle mehr Finanzbildung brauchen. Ob im Kindergarten, weiß ich jetzt nicht, vielleicht an den Wirtschaftsunis, vielleicht in den politischen Ebenen vielleicht in der Verwaltung, sicherlich bis zum gewissen Grad auch bei Kindern und Jugendlichen, weil dass man Themen früh anfängt, ist natürlich nicht schlecht, aber man muss schon auch im Kopf behalten, dass man Kinder und Jugendliche nicht komplett mit Inhalten überfrachten kann, weil Lernen ist ein Prozess Da muss ich mir etwas erst erarbeiten\n\n**Eliot Mannoia:** und zu Eigen machen und Verständnis generieren das braucht Zeit. Und ich kann nicht unendlich viel Inhalt in die gleiche Zeit reinstopfen und erwarten, dass der gleiche Sinn in\n\n**Teresa Torzicky:** Den Köpfen der Teilnehmenden entsteht. Daher ist das schon auch was, wo ich mir denke, ja auch in der Bildung kann man sich was Langfristiges überlegen. Und ich glaube, was einfach wichtig ist, ist dass man sich langfristig diese weitergedachten Ziele überlegt und dann bei der Umsetzung so einer Strategie einfach auch den Platz lässt, wo man halt sagt, ja, Hausnummer alle drei Jahre evaluiert man das und schaut, wo man nachschärfen muss, aber die Ziele bleiben grundsätzlich erhalten, außer es passiert etwas, wo man sagt, naja, aber da hat sich jetzt wirklich so fundamental etwas geändert, da müssen wir den Prozess halt einfach nochmal aufmachen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde das aus psychologischer Sicht auch super, dass du diesen Lehrraum auch angesprochen hast. Es geht nicht nur um Material, Material, Material, Stoff Stoff Stoff weil es ist auch diese Pause dazwischen Wo man das aufsaugen kann oder wo man das auch verdauen kann, kognitiv. Also die Pausen sind genauso wichtig wie das Material und ich finde den Ansatz von euch wahnsinnig spannend, dass ihr wirklich versucht, diesen kommenden Nominator, wie sagt man das in Deutsch, den gemeinsamen Nenner,\n\n**Teresa Torzicky:** oder\n\n**Eliot Mannoia:** ja, dass man\n\n**Teresa Torzicky:** Nenner eigentlich, in\n\n**Eliot Mannoia:** Genau dass man wirklich dafür schaut, wo können wir uns einigen und du hast es am Anfang super gesagt, wir wollen alle, dass sich wohl in der Schule fühlen und dann auch nach der Schule vorbereitet sind für das Leben danach.\n\nUnd ich glaube, diesen Ansatz ist echt toll, dass man wirklich alle an den Tisch holt und dass man bevor man sich über die taktischen Maßnahmen vielleicht nicht einig ist, dass man sich zumindest strategisch mal diese übergeordneten Ziele sich da einigt. Also das hört sich für mich so toll, so logisch an.\n\nUnd funktioniert das für euch auch? Ich meine, ihr habt schon über 20 Politikerinnen und ihr habt sehr viele Mitglieder. Ich bin ja selber Mitglied obwohl ich fast noch nicht geholfen habe. Ich zumindest geistig sehr, sehr dabei und unterstütze es. Aber gibt es da auch trotz dessen Widerstand manchmal?\n\n**Teresa Torzicky:** Naja, ich glaube, das, was alle für gut befinden, ist diese langfristige Strategie und den Prozess, wie die erarbeitet werden soll. Also da haben wir wirklich viel Zuspruch erhalten. Wir haben ja auch einige Fragen gestellt, so in Richtung... was in soeine Strategie hineingehört oder teilweise wenn wir die Leute vor der Wahl interviewt haben, was sich, also was sie gern dem zukünftigen Minister oder der zukünftigen Ministerin mitgeben würden und was sie sich wünschen würden, wenn sie zaubern könnten und solche Sachen. Und da kamen natürlich auch sehr unterschiedliche Dinge, aber ich denke, auch gerade das wäre ja diese Eleganz des Prozesses zu sagen, man setzt sich da auch einmal zusammen und hört sich diese unterschiedlichen Blickwinkeln an. Weil wenn viel am Tisch ist, dann ist das ja nicht von Haus aus ein Nachteil sondern eigentlich auch ein guter Nährboden für spannende neue Gedanken, dafür, dass da wirklich auch neue Ansätze entstehen oder dass wirklich die Summe da einfach mehr als die Einzelteile ist. Ich denke schon, dass es Themen geben wird, wo man auch sehr konträre Meinungen hat. Ich glaube auch, dass es Themen gibt, die man als durchaus festgefahrenen und durchwachsenen Konflikt bezeichnen kann, wenn es in Österreich um die Bildung geht. Ich finde, der Klassiker ist diese Trennung der Kinder mit zehn. Da braucht man ja wahrscheinlich schon fast einem Psychologen zugegen um das aufzulösen. \n\n... \n\naber das, was auf jeden Fall einmal, glaube ich, ein Faktor ist, oder deswegen haben wir den Prozess auch so aufgesetzt wie er ist, dass man eben wirklich sagt, man startet von dem, was man gemeinsam hat, und nähert sich dann an die eher konfliktbehafteten themen an und insofern um deine Frage zu beantworten gibt es da Themen wo sich spießt oder wo viel Konträres da ist? Ja, es gibt schon Themen, wo es unterschiedliche Standpunkte gibt. es gibt auch vieles wo man gemeinsame Blickwinkeln hat oder eigentlich auch gemeinsame Ziele anstrebt. Und ich glaube, wenn man sich auf das fokussiert... Schaut dass man mal etabliert dass ein respektvoller Diskurs stattfindet dann kann man sich dem Rest Schritt für Schritt annähern. Da sage ich auch mal auch bezugnehmend auf das, was du vorher gesagt hast mit den Pausen mit dem kognitiven Verdauen. Ich finde das total spannend und aktuell total unterschätzt weil wir sind so in einer Dauerbeschallungsgesellschaft, egal ob über die Ohren oder visuell, es kommt ständig irgendwo Input und unser Gehirn hat ja dann gar keine Zeit mehr, etwas aus dem Ganzen zu machen. Und eigentlich ist aber das, was wir heutzutage brauchen, weil wir jammern immer wir haben so wenig innovation. Ich kann ja auch nicht innovativ sein, also ganz ohne Inputs kann ich auch nicht innovativ sein, aber ich kann auch nicht innovativ sein, wenn ich ständig mit Inputs zugepflastert werde, also irgendwo muss auch der Platz sein was daraus zu machen und das Zweite ist halt auch, also ich glaube auch für das menschliche Wohlbefinden ist in irgendeiner Art und Weise zu kreieren eine wichtige Sache. Ob man das tut, indem man zeichnet oder schreibt oder kocht oder Musik macht oder was auch immer, aber sich... Und auszudrücken ist etwas, was sich positiv auf das menschliche Wohlbefinden auswirkt Und auch deswegen, finde ich sollte man dem wieder mehr Platz einräumen. wenn es vielleicht dann nicht so die großen Innovationen sind, die der gesamten Menschheit helfen. Ich sehe das dann immer nach dem Motto wenn es ums Singen zum Beispiel geht, da sagt man, es gibt die Leute, die schön singen und die, die gern singen und mehr Menschen gehören zur zweiten Gruppe, aber da sollte man sich deswegen trotzdem nicht vom Singen aufhalten lassen bzw. Abhalten lassen.\n\n**Manuela Machner:** . Aber weißt du, was ich als spannenden Ansatz finde, oder beziehungsweise das, was du ansprichst die Politik oder die Bildung muss immer so reagieren. Momentan haben wir auch wieder die Diskussion Finanzlehre im Unterricht mehr zu machen oder wenn irgendwo ein Problem aufpoppt also KI, dann brauchen wir ein eigenes KI-Fach oder Technologie-Fach oder was auch immer. Und was du angesprochen hast, wir müllen dann noch mehr Wissen zu, dass wir gar keine Kapazität mehr haben. Ich bin mir nicht sicher, und da bin ich ein bisschen provokant, ob wir das noch brauchen in Zukunft. Also wir unterrichten ja trotz allem noch eine Wissensvermittlungs- Variante, die vielleicht vor 20 Jahren noch relevant war. Also heute wo Wissen und Antworten überall immer verfügbar sind, wird es ja ganz ein spannender Konflikt sein, wie viel Wissen muss ich wirklich, sage ich jetzt, in der Theorie vermitteln oder wird es nicht viel wichtiger sein, weil einfach das Wissen wenn wir reden von Wissensverdoppelung auf der Welt, Jetzt je nach Statistik alle acht Monate oder keine Ahnung, verdoppelt sich das Wissen auf der Welt und wir vermitteln hier noch immer ein statisches Wissen, das in Wirklichkeit wahrscheinlich nur mehr in den Grundzügen aktuell ist in dem Moment, wo es vermittelt wird.\n\nUnd auf der anderen Seite brauchen wir aber auch eine Kompetenz, einschätzen zu können, ist das, was wir sehen, hören, in irgendeiner Art und Weise bekommen, als Wissen vermittelt als Antwort vermittelt überhaupt noch korrekt. Und ich glaube, Da ist für mich aus meiner Sicht in dieser ganzen Bildungsthematik der allergrößte change Ich weiß auch nicht die Antwort, aber wie gehen wir damit um, dass Wissen einfach da ist? Lassen wir noch immer Vokabeln auswendig lernen? Lassen wir noch immer Inhalte Geschichte-Inhalte vermitteln auswendig dass wir halt irgendwann einmal gelernt haben, Wann ein Krieg war oder wann irgendwas passiert ist, wo jeder Schüler in Wirklichkeit mit einem Klick das nachschauen kann und auch in seinem Berufsleben oder späteren Leben solche Dinge nie wirklich lernen wird müssen.\n\nAlso ich glaube, da haben wir eine Geschichte und ich bin noch einmal provokant, weil du gesagt hast, diese Wertevermittlung, wir sollten alle irgendwann lesen können, das wäre halt schön. Ich gebe dir als Leserin natürlich recht. In Wirklichkeit kann ich dir sagen, meine Brille liest mir alles vor, was ich vor mir sehe in der Sprache, in der ich es brauche. Die spannende Frage wird ja auch sein, welche Fähigkeiten oder Fertigkeiten sind tatsächlich in Zukunft noch die, Von denen wir heute ausgehen, dass es so wichtig ist. Ich glaube, dass eine Stenotopie vor 50 Jahren einfach eine super Grundvoraussetzung war und jede Frau, die irgendwo in einem Bürojob arbeiten hätte wollen, hat das können müssen.\n\nHeute kräht kein Hahn mehr danach. Ich bin jetzt ein bisschen provokant Wer weiß, das Thema Sprachvermittlung und was weiß ich, wo die Reise jetzt auch hingeht Aber mein primäres Thema ist eigentlich das, für mich ist es so spannend, wir vermitteln so stark dieses Lernen, auch noch immer dieses auswendige Fakten und sonstiges Lernen.\n\nUnd in der echten Welt und draußen erleben die Kinder und Schüler Ja. ganz was anderes, Also, ich komme zu Informationen und sowieso. Und natürlich auch die Sinnfrage stellt sich da plötzlich ganz anders. Und mir würde interessieren wie euer Zugang da ist oder ob, Habe ich da auch so diskutiert? \n\n**Teresa Torzicky:** grundsätzlich sage ich da auch einmal dazu, wir bei BID gemeinsam Bildung stärken wollen ja eigentlich den Raum aufspannen, genau das zu diskutieren. Deswegen gibt es jetzt was die Organisation selbst betrifft glaube ich eher weniger Meinungen also zumindest nichts, wo man sagen kann, das repräsentiert jetzt die Meinung der Mitglieder. Ich kann dir die Frage oder ich kann dir gerne ein paar persönliche Antworten zu deinen provokanten Fragen geben.\n\n**Manuela Machner:** Gerne ja \n\n**Teresa Torzicky:** Ich versuche es einmal ein bisschen zu strukturieren. Also ich glaube, es kommt ja immer mit dem Auswendiglernen und Wissen auswendig lernen und man kann eh alles nachschauen. Und ich glaube, die Frage, die sich halt dann einmal stellt, ist, was ist denn überhaupt Wissen? Und selbst wenn ich meinen allwissenden KI-Assistenten mit mir habe, wenn ich nicht weiß, wonach ich fragen soll wird mir das auch nicht wirklich viel weiterhelfen. Also ich glaube, so ein... Grundkonzept der Welt über Allgemeinbildung sich anzueignen Und dass man dafür auch ab und zu mal auswendig lernen braucht, ist, glaube ich, was, an dem man nicht vorbeikommt. Das ist nie schlecht und nie verkehrt Weil auch wenn ich das jederzeit nachschauen kann, wie gesagt, damit ich überhaupt den Impuls habe, etwas nachschauen zu wollen, muss ich ja mal irgendwie zumindest ansatzweise etwas darüber wissen. Ich glaube, was man auch total unterschätzt Mit jedem Konzept, das ich mir aneigne, mit jedem Text, den ich mir schließe, wächst eigentlich mein eigener Wortschatz oder meine eigene Fähigkeit, Dinge auszudrücken. ich kann natürlich KI für mich Dinge ausdrücken lassen, aber es sind nicht meine eigenen. Und es werden auch immer nur die sein, die es schon gegeben hat. Dann sagt man natürlich, KI kann schon Musik komponieren und so weiter und so fort. Ich weiß nicht, man sagt ja gerade über Kunst immer, die Kunst ist der Spiegel der Zeit. Ich glaube, wenn man KI jetzt ohne menschliches Zutun Kunst kreieren lassen würde und das über 100 Jahre lang machen lässt, glaube ich, hätte man wahrscheinlich immer noch die Kunst, die man heute hat und nicht die Kunst, die die Zeit in 100 Jahren widerspiegeln wird.\n\nAlso ich glaube, die menschliche Komponente ist da schon sehr wichtig. Und Wenn ich nicht irgendwo ein grundlegendes Wissen mir aneigne und auch danach strebe das immer wieder zu erneuern und mich da immer wieder weiterzuentwickeln, dann fehlen mir vielleicht dann auch einzelne Nuancen einfach in meinem Ausdruck und in meinem Schaffen. Und da sind wir wieder einerseits beim eigenen Wohlbefinden. Tun im Prozess und andererseits auch bei dem, was man eben zur Gesellschaft beiträgt. Egal ob man jetzt was Wissenschaftliches eine Erkenntnis generiert, ob man was Tolles Technologisches entwickelt, ob man ein Musikstück schreibt oder ob man mit seinen Kindern zu Hause bastelt auch das ist Kreieren, das sind glaube ich Sachen, die man nicht unterschätzen sollte. Und die uns als Menschen auch irgendwo ausmachen. man kann ja diese Gedanken oder diese Fragen, die wir uns da stellen ja auch im gedanklichen Weiterdenken komplett ad absurdum führen, indem wir sagen, irgendwann kann ich auch mein ganzes Leben an die KI auslagern, aber dann lebe ich halt nicht mehr. Und dass das ist, was man möchte. Ich wage es zu bezweifeln. Was ich vielleicht auch noch beitragen möchte, ist so ein grundlegender Gedanke Der glaube ich, hoffentlich Eltern, Lehrkräften aber auch Kindern und Jugendlichen hilft, ich meine gerade Eltern machen sich ja um ihre Kinder immer Sorgen Das gehört so. Das ist von der Natur so vorgesehen. Und gerade wenn es heutzutage dann um Bildung und Schule geht, ist immer sofort die Frage mit dabei, was könnten die Kinder denn nicht alles verpassen oder was könnten da nicht für Fehler passieren, die sich dann im gesamten Leben niederschlagen. Und ich glaube, das Einzige was man wirklich mit hundertprozentiger Gewissheit sagen kann, ist, was Kindern gut tut, wenn sie aufwachsen, ist ein Gefühl der Sicherheit. was ihnen weniger gut tut, ist ein ständiges Gefühl der Unsicherheit. Deswegen glaube ich kann man auch... lehrerinnen und Lehrern und Eltern mitgeben, dass das sicher mal die absolute Basis ist, die man herstellen sollte. einfach dieses Gefühl wieder zurückkehrt dass Kindergärten und Schulen sichere Orte sind. Positiv besetzte Orte, Orte, wo man sich was aneignen kann, wo man sich aufs Leben vorbereitet etc. Und damit ist die halbe Miete schon einmal drin. Weil wenn das nicht gegeben ist, dann ist es ziemlich egal, was ich in einen Lehrplan reinschreibe und was ich dann noch mache. Und sobald das gegeben ist, kann alles andere was dann folgt auch wirklich Wirkung entfalten.\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast. Diese Gabe, das immer so schön auf den Punkt zu bringen und das physical and psychological safety und vorher, was du erwähnt hast über Kreativität, hat mich erinnert dass du eigentlich auch sehr leidenschaftliche Schreiberin bist. Wie, und deswegen vielleicht auch kannst du dich so gut ausdrücken und auch deine Wortwahl, also wie, welche Rolle spielt deine eigene Kreativität und deine Leidenschaft für Schreiben in Für dich als Mensch und in Bezug zu BIDt.\n\n**Teresa Torzicky:** Ja, das ist wirklich eine Art Hobby, das ich mir zugelegt habe, weil ich habe in den letzten Jahren, also ich habe auch gesundheitlich ziemlich gekämpft Das ist zwar nie so richtig diagnostiziert worden, aber so mit Verdacht auf Long-Covid und so. Und ich habe zwischenzeitlich wirklich so Konzentrationsstörungen gehabt, dass ich das Gefühl habe, ich kann nicht mehr schreiben. Also das ist immer gekommen und gegangen zum Glück, teilweise so Sachen wo, dass ein einfachstes E-Mail-Schreiben ein Problem ist oder ein Prompt schreiben für die KI nicht gut funktioniert ich fand das immer, also das war natürlich etwas, wo es mir dabei auch nicht so gut gegangen ist.\n\nUnd ich habe mir dann aber gedacht, ja wenn es geht, ich möchte mir das wieder..aneignen und zurückholen Und eigentlich mache ich das gerne. Und ich habe früher nämlich auch immer Tagebuch geschrieben und so. Das war für mich schon immer so ein Mechanismus um die eigenen Gedanken zu ordnen. wie das dann eben gekommen ist mit meinen gesundheitlichen Themen, habe ich mir dann irgendwann gedacht, okay, Ich versuche einfach jeden Tag über irgendwas, das ich sehe oder worüber ich nachdenke zu schreiben und schaue, ob das funktioniert.\n\nUnd damit ich es auch wirklich mache, veröffentliche ich es auch. Egal ob das jetzt gut ist oder schlecht, aber jede Fähigkeit und Fertigkeit muss man ja auch behalten und trainieren, damit sie auch einem selbst erhalten bleibt. Und so ist das irgendwo gekommen. Und... Ich persönlich kann nur sagen, also ich kann das total empfehlen, weil das hilft irrsinnig, die eigenen Gedanken zu ordnen. Es hilft auch irgendwo sich auszudrücken. Also ich mache das auch irrsinnig gerne, wenn ich Sachen irgendwo in meiner Umgebung sehe, die ich interessant finde, dass ich Fotos davon mache und für mich ist es das kreative Schaffen so die Kombination aus Foto und Schreiben. Und was mir dabei auch oft durch den Kopf gegangen ist, also ich habe davor wie gesagt auch lange in der Verwaltung gearbeitet. Und mich hat in der Verwaltung immer gestört, dass ich oft das Gefühl habe, wir haben Texte die in Wahrheit nicht dazu geschrieben wurden, um Information zu vermitteln, sodass es das Gegenüber versteht also weder auf einer technischen inhaltlichen Ebene noch auf einer emotionalen Ebene. Und eigentlich ist... So sinnentleerte Sprache das Schlimmste auf der Welt, also zumindest für mich, wo man irgendwo das Gefühl hat, das ist nicht mehr geschrieben worden um eine Information an eine andere Person möglichst gut zu übermitteln. Es ist nicht geschrieben worden mit dem Gegenüber im Blick und wie dann KI aufgekommen ist und so habe ich das Gefühl gehabt, oh mein Gott, jetzt haben wir ein Werkzeug entwickelt, um Noch schneller und noch viel mehr sinnentleerte Sprache schriftlich zu fabrizieren. Also ich weiß nicht, ob das so gut ist. Und auch das hat mich\n\neinfach dazu bewogen auch selbst zu schreiben. Weil man muss schon auch sagen, schreiben ist eine andere Art Gedanken zu ordnen als sprechen. Weil ich ja das, was ich festhalte nochmal durchlesen kann. Ich kann es herumschieben, ich kann es umschreiben, ich kann ein besseres und passenderes Wort für eine Sache finden. Und das ist einfach ein ganz anderer Prozess und Umgang mit Sprache als einfach nur die verbale Kommunikation miteinander.\n\n**Manuela Machner:** Zu vorher ist mir noch eingefallen das wollte ich sagen, wie du gesagt hast, die Begeisterung also eigentlich das Was lernen wollen ja auch in die Richtung. Und ich glaube, das ist ja sowieso, das finde ich ja das Spannende, die Begeisterung irgendwo zu wecken für ein Thema. Es geht, glaube ich, nicht wirklich nur um diese reine Wissensvermittlung und lernen das eben auswendig oder was auch immer, sondern wenn man es irgendwie schafft, Jeder hat so seine Stärken und wir gehen oft daher, dass wir sagen so wie es heißt, der Fisch der auf einen Baum steigen sollte, das funktioniert nicht. Aber es wäre super, wenn der Affe noch höher hinaufkommt am Baum. Nein, aber Ich finde es so wichtig, dass in der Bildung diese Stärken stärken auch viel stärker kommt und auch diese Begeisterung Dinge zu entdecken. Und ich glaube, das ist ein Punkt, den wir nur mehr in der Schule und in der Bildung schaffen, den Horizont aufzumachen, weil wir leben oder die Kinder leben alle in ihren Wahrnehmungsbubbles.\n\nAlso das hatten wir ja früher auch schon aufgrund des Elternhauses bist sowieso in einer gewissen Umfeld, sage ich. Dann hast du natürlich deinen Freundeskreis jetzt hast du noch Social media. dazu, wo du erst recht irgendwo in einer Bubble lebst. Und du hast Ja.\n\nwenn du keine musikalischen Eltern hast und vielleicht in der Schule auch noch Musik abwählst oder das nicht angeboten wird, dann vielleicht überhaupt nie den Zugang zu dem Thema und bist in Wirklichkeit voll musikalisch oder künstlerisch veranlagt oder dich interessiert Geschichte oder... Irgendetwas nur weißt du es nicht, weil du nicht in deinem persönlichen Umfeld und im sozialen Umfeld damit konfrontiert wirst. Und Ich finde es so wichtig, dass Schule die Breite aufmacht für alle zu experimentieren und auch sich selbst zu finden und herauszufinden, was ist eigentlich das, was meine Begeisterung auslöst. ...\n\n**Teresa Torzicky:** ich denke, das ist total wichtig und das ist auch eigentlich aus meiner persönlichen Sicht einer der Kernaufträge wenn es um Bildung geht und um Bildungseinrichtungen in dem Alter, wo die Kinder und Jugendlichen da sind\n\nweil\n\nNatürlich ist es einerseits der Ansatz die eigenen Stärken zu stärken aber wenn ich jetzt immer nur meinen Stärken nachgehe, dann übersehe ich vielleicht irgendwie andere Sachen, die mir auch noch Spaß machen könnten. Oder vielleicht bleibe ich bei einer Stärke hängen und es ist gar nicht meine größte. Und daher bin ich schon auch eine Verfechterin dass man ein bisschen ein Breiteres Curriculum oder einen breiteren Bildungsbegriff zugrunde legt wenn man über Kindergarten und Schule diskutiert oder eben dann auch die weiteren Ausbildungswege. Und da die Kinder und Jugendlichen ermutigt auch mal in Sachen reinzuschauen. Und es kann ja auch eine Erfahrung sein, ich habe in der Schule was reingeschaut Um drauf zu kommen, dass es nicht meins ist. Das ist ja auch okay, aber wenn ich es nicht kennengelernt hätte, würde ich ja nicht mal das wissen. finde ich auch immer diese Diskussionen so mit, welche Inhalte oder welche Fächer müsste man unbedingt streichen und dann sagt immer jeder oh mein Gott, also ich habe ja in der Schule Fach XY, war ja so furchtbar und Zeitverschwendung und hätte ich überhaupt Nicht gebraucht. Und für den anderen war es aber das, wo die Person draufgekommen ist, dass da vielleicht irgendwo die Talente schlummern.\n\nAlso ich glaube, eine gewisse Breite ist schon gut. Und ich glaube, mit dem Heranwachsen oder mit dem Älterwerden ist es dann vielleicht auch ganz gut zu sagen, ja, okay, wo weiß ich schon, dass das auf jeden Fall mein Interessensbereich ist, wo ich mich schon vertiefen kann. Und wo weiß ich auch, ja, das ist jetzt nicht so mein Ding, aber so ein bisschen Grundlagenwissen dazu sollte ich halt auch haben. Und dann nutze ich dieses Fach in der Schule halt, um meine eigene Disziplin zu schulen. Auch das braucht man ja im Leben, um zu Sachen zu kommen oder um Ziele zu erreichen. Dann kann man das ja auch so sehen. Aber Begeisterung oder Begeisterung fürs Lernen und für Neues wecken ist, finde ich eine enorm wichtige Sache. Und ich finde, das geht halt oft über Personen, die sich selber für etwas begeistern. Und daher finde ich auch die Lehrpersonen oder die Pädagoginnen im Allgemeinen einfach so wichtig, gerade die jüngeren Kinder Die schauen sich ja vieles einfach ab. Und wenn da eine Person da ist, die mit Begeisterung da ist, dann färbt doch das irgendwo ab.\n\n**Eliot Mannoia:** Das würde ich gleich aufgreifen. Ich habe nämlich ein konkretes Beispiel. Ich war ein paar Mal die letzten Wochen beim VHS in Ottergring. Und da war Begeisterung jetzt vielleicht für mich leichter weil ich jetzt beide Male 90 Minuten dort war. Aber... Was diese Jugendlichen erleben, also ich habe nur so ein paar Erzählungen bekommen.\n\nManche haben kein Laptop zu Hause zum Beispiel. Sie haben zu Hause nur ein Smartphone, können das gut bedienen, können aber nicht mit einem Laptop wirklich gut umgehen oder wissen zum Beispiel nicht, dass sie eine Shift-Taste drücken müssen, um ein Großbuchstaben zu erzeugen um sich einzuloggen. Oder dass sie einen Anhang Zu einem E-Mail hinzufügen.\n\nAlso wirklich so Basics wo ich in meiner eigenen Bubble sehr viel über KI rede. Und ich war auch dort, um über KI und Deepfakes und Social Media zu reden. Und dann habe ich diese Sachen erfahren. Dazu kommt noch der letzte kurze Punkt, dass sie... Weil sie Schwierigkeiten haben, auch lehrende Personen zu finden, haben sie zum Beispiel Mathe, einen Tag, sechs Stunden.\n\nEs geht nicht, Personen zu finden, die wirklich nur eine Stunde jeweils kommen. Das würde sich budgetär nicht ausgehen. Also ist es eher ein Tag, alles in einem, aber pädagogisch für die Jugendlichen. Also wenn ich an sechs Stunden Mathe denke, fange ich zum Schwitzen an und das würde ich nicht mal eine Stunde schaffen.\n\nUnd wenn man dann krank ist eine Woche, dann verpasst man sechs Stunden. Also das würde mich nur interessieren von deiner Perspektive.\n\n**Teresa Torzicky:** weiß nicht mal, ob es einen Mathematiklehrer oder eine Mathematiklehrerin gibt, die sechs Stunden am Tag die gleiche Klasse unterrichten möchte mit Mathematik weil das ist schon ziemlich viel und ziemlich intensiv. Ja, vom Lernsetting ist es natürlich nicht so gut, weil es ist ja, also Lernen passiert ja auch über Wiederholung und da ist es ja eher wahrscheinlich, dass ich an einem Tag mit Die Information überfrachtet wird oder da halt dann trainiere, ist auch okay. Aber besser ist es natürlich, das mehr über die Woche zu verteilen. Ich finde es spiegelt halt schon auch wieder, dass die Art und Weise, wie wir lernen, organisieren Manchmal nicht davon geleitet ist, wie es für die Lernenden und den Lernprozess am besten wäre und auch nicht für die Lehrenden sondern dass das einfach von anderen Rahmenbedingungen gesteuert ist, finanzieller Natur, organisatorischer Natur, Räumlichkeiten etc., Und da denke ich schon, dass man immer wieder zu dieser Frage zurückkehren sollte, was nutzt jetzt den handelnden Personen und den Prozess eigentlich gerade am meisten und gibt es irgendetwas was ich tun kann, um es doch mehr in diese Richtung zu gestalten? Bei 6-Stunden-Mathematik am Stück fällt mir jetzt aktuell auch nichts ein, außer dass man halt schauen kann, dass man wirklich vielleicht unterschiedlichste Lernmethodiken anwendet, viel auch in den realen Raum reinkommt und auch dort wieder Sachen macht, weil eigentlich ist gerade dieses auf der Abstraktionsebene Denken und das Erlernen für viele sehr, sehr anstrengend. Tja sicherlich jetzt auch nicht so super gut geeignet wenn man das nur einmal die Woche macht. Aber es wird schon Gründe geben, warum man das nicht besser hinbekommt. Aber ich hoffe trotzdem, dass nach dieser Überdosis Mathematik nicht lauter Jugendliche am Schluss verbleiben, die schlechte Assoziationen mit Mathematik haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich auch. Ich war sehr geschockt Aber es gibt verschiedene Welten auch in Österreich. Der Gap ist größer als ich gedacht habe.\n\n**Teresa Torzicky:** das ist ja auch, weil das die Manuela ja vorher auch angesprochen hat mit diesen Blasen und dieses Horizonteweitern und andere Dinge kennenlernen, also ich muss schon sagen, dass ich das inzwischen in Wien aber vielleicht auch in Österreich, Teilweise ein wenig bedenklich finde, wenn man an verschiedenen Orten unterwegs ist, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten sind, weil ich doch glaube, dass viele Menschen wenn sie in ihren gewohnten Bahnen gerade unterwegs sind und arbeiten und leben und so weiter, Dafür recht wenig Bewusstsein entwickeln und wir haben ja heute schon verschiedenste Kompetenzen irgendwo angesprochen und auch darüber gesprochen, was das für eine Auswirkung auf das eigene Leben hat und auf die Gesellschaft, aber ich glaube in einer Demokratie ist die Fähigkeit Empathie zu empfinden oder auch Mitgefühl eine ganz wichtige Sache. Ja, weil wir sind ja schlussendlich Individuen, die dann irgendwie Kompromisse aushandeln wollen, die für alle passen und da muss ich irgendwie auch ein bisschen mein Gespür für das Gegenüber entwickeln und das kann man oft erst, wenn man gewisse Sachen oft erst gesehen hat weil man weiß ja nicht wie die Welt des anderen ist wenn man nie reingeschaut hat. \n\n**Eliot Mannoia:** Kennst du da die Human Library Project?\n\ndas menschliche Bibliothekprojekt aus Dänemark.\n\n**Teresa Torzicky:** Also ich kenne so diesen Ansatz mit Human Books, wo so Menschen quasi lebendige Bücher sind und Geschichten oder\n\n**Eliot Mannoia:** Genau.\n\n**Teresa Torzicky:** Wie\n\n**Eliot Mannoia:** man baut kein Buch aus, sondern ein Mensch und für 20 Minuten oder so kann man sich gegenüber setzen und man ähm Lernt über ein anderes Leben lernen, so ein Human Library Project, Human Book Project, der fand ich spannend auch, genau um diese Empathie und diese verschiedenen Welten miteinander zu vereinen, auch für Demokratie und da finde ich Emotional Intelligenz ist da absolut super wichtig, halt auch empathisch und das Selbstbewusstsein\n\n**Teresa Torzicky:** Ist denke ich auch was, weil ja vielfach auch darüber gesprochen wird, welche Auswirkungen KI auf Lernprozesse haben wird? Also ich denke ja, mit KI ist vieles möglich, wie man auch bis zum gewissen Grad manches vielleicht auch autodidaktisch erlernt. gerade bei Kindern und Jugendlichen ist auch, finde ich nicht zu unterschätzen, dass die Interaktion mit einem menschlichen Lehrer, mit einer menschlichen Lehrerin halt immer auch das soziale Interagieren schult und so Dinge wie Empathie, Mitgefühl etc.\n\nhalt auch irgendwo mittrainiert, ja, oder auch die eigene Impulskontrolle, mir ein Gegenüber halt einmal gerade nicht so sympathisch ist und das ist halt auch immer etwas, wo man sagt, da kommt jetzt etwas Neues daher in den Kontext Schule und die Art und Weise, wie man lernt verändert sich, dann muss man sich halt auch was überlegen, wie man das, was man dadurch verliert halt auch anders ausgleicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ganz ganz wichtiger absatz ist nicht nur was man gewinnt was könnte man auch dabei verlieren Super. Gibt es etwas, was wir vielleicht noch nicht angesprochen haben und du denkst, wow, das gehört in diesem Forum auf jeden Fall noch erwähnt?\n\n**Teresa Torzicky:** Aber ich finde, das war schon ein sehr rundes Gespräch und es ist ja zum Glück nicht das letzte Mal, dass wir uns treffen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich hoffe nicht.\n\n**Teresa Torzicky:** Irgendetwas bleibt ja immer über, aber das kann man ja dann auch gut zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen. Und ja, ich hoffe, es ist ein bisschen auch rübergekommen was wir eigentlich mit unserer Initiative BID gemeinsam Bildung stärken bewegen wollen, warum so eine langfristige Bildungsstrategie für Österreich vielleicht eine gute Sache sein kann und wie man trotz dieser großen Volatilität und dem ständigen Zeitstress doch in Prozesse gehen kann, wo man eben Guten und respektvollen Austausch miteinander einfach auf neue Lösungen kommt und gemeinsam schaut, dass man Richtung Zukunft schreitet.\n\n**Eliot Mannoia:** Ihr könnt alle, wir haben in den Notizen dann auch den Link zur Seite, gerne auch vernetzen Newsletter informieren nachlesen Es ist sehr gemeinschaftlich\n\n**Teresa Torzicky:** das vielleicht noch. Also wir bei BID gemeinsam Bildungsstärken haben die Möglichkeit und freuen uns immer, wenn wir unterstützt werden. Man kann uns als aktives Mitglied unterstützen und auch Zeit investieren oder auch als förderndes Mitglied unterstützen und uns mit einem finanziellen Beitrag unsere Sache eben unterstützen und befürworten und mehr Infos dazu findet man auf www.bildungsinnovationsdialog.at und wir haben alle zwei Wochen auch eine Kennenlernmöglichkeit und freuen uns, wenn die eine oder andere Person vielleicht auch neugierig geworden ist und einfach mal vorbeischaut.\n\n**Manuela Machner:** Ich finde es super, dass über Bildung parteiübergreifend und legislaturmäßig übergreifend gedacht wird. Ich glaube, das ist die Voraussetzung, dass sich wirklich eine Änderung ergeben kann, also eine langfristige Änderung, so wie du gesagt hast. Nicht immer wieder Nachbesserungen oder irgendwo brennt es und dann machen wir irgendeine kurzfristige Regelung ich glaube, das ist das Ziel haben eh alle eigentlich immer kommuniziert ich hoffe dass das auch wirklich gelingt und ich wünsche euch einfach alles Gute in die Richtung und Wir werden sehen, wohin sozusagen die Entwicklung auch geht.\n\n**Teresa Torzicky:** Gut, dann darf ich mich fürs Gespräch bedanken. \n\n**Manuela Machner:** Alles Liebe, \n\n**Eliot Mannoia:** Danke Teresa. Alles gute. \n\n**Manuela Machner:** Macht es gut, Tschüss Baba.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Bildung mit Dr. Torzicky","items":[{"question":"Was bedeutet KI im Schulsystem konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie KI im Schulsystem unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. 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Man muss ja auch sagen, das letzte Jahrzehnt oder ich glaube fast darüber hinaus, ist eine sehr sehr schwere Zeit für Medien geworden, weil die große, sozusagen die Online-Welt ein bisschen die Funktion der Medien übernommen hat.\n\nUnd warum wir jetzt gerade auf das Thema kommen, Meta hat angekündigt oder es gibt also Gerüchte darum oder Berichte halt, dass Meta jetzt versucht von sich aus mit Medienhäusern zu kooperieren und auch viele KI-Systemanbieter haben ja so Sachen begonnen wie Kooperationen mit Medienhäusern zu machen, also sie gelten sozusagen News ab oder wollen News abgelten für ihre Trainingsdaten, weil natürlich man nicht mehr in der Zeitung schauen muss, wenn man etwas wissen will und nicht mehr auf Google geht, sondern man kann ja theoretisch ChatGPT, Perplexity fragen, ja was ist da gestern los gewesen oder was war das Statement von Donald Trump gerade aktuell und man wird ganz viele Informationen finden, die aber teilweise ja aus den Medienseiten kommen.\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** sozusagen gratis abgesaugt werden und man nicht einmal diesen Umweg über die Medien mehr hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** Also glaubst du dass die Medien, und jetzt nennen wir das eine Chance der Medien, warum könnte es trotzdem eine Chance sein? Was meinst du, Eliot?\n\n**Eliot Mannoia:** Naja, ich war ja lange auch in der Werbung tätig und habe das auch irgendwie mitverfolgen können, wie durch... Große Tech-Unternehmen, eh, wie du richtig gesagt hast, die der kürzeste Weg halt oft wirklich vielleicht eine Google-Suche war oder einfach auf Social Media, während man sich ein bisschen entertaint da so nebenbei Nachrichten bekommt und da gibt es Schockierende Statistiken aus der USA, wie viele US-Amerikaner eigentlich ihre täglichen Nachrichten von Facebook bekommen.\n\nOb das jetzt echte Nachrichten sind oder nicht, können wir uns alle denken. Und da haben halt besonders auch einheimische Medienhäuser wirklich einbüßen müssen. Das war echt traurig.\n\n...\n\nund ich habe es eh schon oft gesagt, ich hoffe, dass es vielleicht eine Art Renaissance für die Medienhäuser gibt, so wie Leuchttürme in der Gesellschaft, die wirklich für Fakten checken für Ethik für gesellschaftliche Werte auch sich einsetzt und qualitativen Journalismus wieder mehr unterstützt Und das ist auch so, so wichtig für eine stabile Demokratie Wenn wir in der Zukunft nicht drei, vier Antworten auf Google bekommen, sondern eine Antwort auf KI, dann sehe ich auch hier, warum auch das Motiv hinter ChatGPT und diese Firmen Meta und wie auch immer, dass, wenn diese eine Antwort nicht stimmt, dass die BenutzerInnen dann leichter wechseln oder gehen.\n\nAlso ich glaube, die sehen auch ihr eigenes Motiv\n\n**Manuela Machner:** Mehrwert dahinter.\n\n**Eliot Mannoia:** Eigenen Mehrwert, wenn wir dafür sorgen, dass da qualitatives Journalismus dahinter steckt und die Antworten stimmen, dann bleiben die Leute auch eher. Und das hoffe ich wirklich. Wie siehst du das?\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, ob sie wirklich diesen Mehrwert sehen, ich glaube, dass sie die große Angst haben, dass sie zu viel Falschinformationen allgemein verbreiten und dass dadurch ja alle Bewertungen auch der KI-Systeme sinken weil natürlich durch diese Geschichten die Halluzinationsquote so hoch getrieben wird. glaube, dass das den einzelnen Menschen sehr oft viel egaler ist. befürchte ich halt, so wie du sagst.\n\n**Eliot Mannoia:** Leider, ja.\n\n**Manuela Machner:** eins zu eins als Info. Trotzdem glaube ich, dass guter Journalismus und auch das Thema Wie soll man sagen, einerseits Standardpresse wie man auch immer sie nennen mag, die halt überregional, also wenn man sie auf österreichischer Ebene sieht, die wirklich Themen aufgreifen, recherchieren, Hintergrundgeschichten bringen, dass wir uns darauf verlassen können, dass da halt noch, wie soll man sagen, etwas Wahres dahintersteckt, weil das, was wir als Entwicklung derzeit schon sehen, ist ja, dass diese Unsicherheit wächst. Die letzten Jahre war es wenigstens so, wenn wir auf Facebook oder YouTube ein Video gesehen haben oder irgendjemand Fotos gezeigt hat, das war ein Betrugsfall oder Achtung dieses und jenes ist passiert, dann war das ein Beweis der Wahrheit. Also der Aufwand war noch so groß, dass man so etwas faket, dass die Wahrscheinlichkeit einfach so gering war. Das heißt, wir haben mehr Vertrauen haben können. Und ich glaube, dass jetzt schon langsam das Vertrauen der Menschen schwindet. Also in das, was sie in der digitalen Welt sehen und ich sage ehrlicherweise, ich hoffe es auch. Also Social Media, also das, was ich vor zwei Jahren auf Social Media noch gesehen habe und geglaubt habe, wird dir ähnlich gehen.\n\nWir glauben die Dinge doch nicht mehr, oder? Einfach so.\n\n**Eliot Mannoia:** Na ja, obwohl irgendwie habe ich jetzt gehört, dass die Welt angeblich flach ist und das, ja, also da bin ich mir nicht so ganz sicher, aber ich habe aus dem Fenster geschaut, es schaut eigentlich flach aus für mich, also möchte ich schon meinen eigenen Instinkten vertrauen.\n\n**Manuela Machner:** Und außerdem, die Leute auf Facebook sagen das auch alle, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, deswegen, also dann wird es so stimmen.\n\nAuch wie du es richtig angedeutet hast, mit diesem Content-Flut und was alles möglich ist, mit dem Kopieren und Kreieren von Content. Da war auch eine Studie vor kurzem mit Stanford University, wo sie Studierenden, ich glaube sogar 1.400 Studierende, das ist schon eine ziemlich große Fallzahl, einen Content gezeigt haben, wo sie gesagt haben, die US-Wahlen sind...\n\nKomplett wie sagt man, gefälscht worden oder manipuliert worden oder was auch immer. Und dann haben sie ein Video gezeigt, so ein ziemlich schwarz-weiß Video. Und viele haben es geglaubt Obwohl das video von irgendeiner wahl in russland oder irgendeinem land war also das war nicht mal eine wahl in der usa sondern irgendein video und einfach dieser claim und ich glaube sie haben ich glaube es haben sich wirklich sehr wenige durchgeklickt also so haben sie es gemessen glaube ich und Mit dem Durchklicken wie viele Leute dann eigentlich das verifiziert haben.\n\nAlso deswegen auch hier wieder mein Appell als digitale Psychologe, wir brauchen wirklich viel, viel, viel mehr menschliche Skills, Social Skills, kritisches Denken in den Schulen, Medienkompetenz Und auch, weil wir wollen ja den Mehrwert von den Medienhäusern Wir sehen, dass sie Leuchttürme sein könnten.\n\nWir sehen, dass es eine Renaissance für sie sein könnte. Aber wir müssen auch die nächste Generation auch diesen Unterschied noch wirklich verdeutlichen, glaube ich.\n\n**Manuela Machner:** ja, nicht nur das, sondern es braucht die Geschäftsmodelle dahinter, also das muss man jetzt auch ganz pragmatisch sehen, ich weiß nicht wie viele Zeitungsabos du hast, zum Beispiel, ui, erwischt, mindestens noch ein Hauptabo, sogar digital und print, obwohl ich brauche es noch immer in Früh, die echte Zeitung, ja. aber trotzdem, oder wir regen uns über den ORF-Beitrag auf. Aber ganz ehrlich, so oft wie ich jetzt auf die ORF-Website schaue, es hat mich immer geärgert über diesen ORF-Beitrag weil ich nie Fernsehen geschaut habe, ORF-technisch, also weil ich sowieso nicht Fernsehen schaue oder wenig. Und ich muss sagen, wenn ich dazu beitragen kann, dass vielleicht unsere Berichterstattung dass es noch Leute gibt, gezahlt kriegen dafür, dass sie wirklich verifizieren, was da auf der Welt passiert. Dann ist es das auch wert und da geht es mir mehr oder weniger, und das ist vielleicht auch so, vielleicht sollte man da auch ein Umdenken machen, es geht weniger um die Unterhaltung vielleicht werden wir auch irgendwann klüger und sagen, wir wollen echte Daten und Informationen haben, aber so oft wie auf der Website von ORF war ich noch nie, wie die letzten zwei Jahre weil ich immer nachschauen anfange.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das sagen Sie auch. Ich habe eigentlich vor kurzem auch mit dem ORF-Beitragsservice gesprochen. Wir haben miteinander zu tun auch mit der FH St. Pölten. Und ja, das ist, wenn es bei Katastrophenthemen geht Regenwasser Flut egal was, also wenn was ist, schauen alle noch, also schon wirklich fast ganz Österreich zu ORF als wirklich als Leuchtturm für was passiert, was können wir machen und ich glaube, was ich mal gehört habe, was ich sehr gut finde, ist, Nachrichten haben aufgehört Nachrichten zu sein, wenn sie täglich geworden sind Ja und jetzt ist es halt dieses tägliche Sensationalism, also Sensationsgetrieben.\n\nUnd das ist halt nicht Sinn der Sache. Es geht wirklich um nicht der Noise, sondern Signal. Also was ist eigentlich, was passiert grob gesehen nicht jetzt wirklich jede Minute.\n\n**Manuela Machner:** Naja, wir\n\n**Eliot Mannoia:** da ist ORF und...\n\n**Manuela Machner:** News jede Minute. Das ist schon ein bisschen der Unterschied, also wie ich noch\n\n**Eliot Mannoia:** Genau.\n\n**Manuela Machner:** Ich sage jetzt, wenn irgendwo in China was passiert ist, dann hat das bis es überhaupt den Weg Gefunden hat nach Europa, Tage, wenn nicht eine Woche gedauert oder so, je nachdem halt, und wie relevant es war.\n\nAber es war jedenfalls nicht in der nächsten Minute online und in der nächsten Minute hat in Europa noch keiner was davon gewusst. Und momentan haben wir einfach dadurch, dass die Geschwindigkeit so groß ist, und die Frage ist natürlich, wie müssen sich Medien da ausrichten. Aber worum es mir schon auch geht, ist sehr stark diese Geschäftsmodellthematik der Medien. Weil jetzt haben wir weniger Zugriff auf Ihre Seiten, de facto, also außer wenn wir verifizieren wollen, ist das Hochwasser in Wien jetzt wirklich echt oder so Sachen, dann gehen wir drauf oder kommt jetzt wirklich das große Unwetter und wenn wir aber nicht mehr auf Ihre Seite gehen, dann haben Sie wieder das Problem der Werbeeinschaltungspositionierung, weil ich, also sehr, sehr viele Einnahmen der Medien sind einfach durch Inserate oder Positionierungen von Unternehmern Und ich habe ja die andere Seite auch gehabt, ich habe in Medien ja inseriert und ich glaube, dass wir da eine ganz spannende Entwicklung haben, weil einerseits haben wir die Entwicklung, dass die Leute sowieso fast alles online machen, jetzt können sie über KI-Systeme die Informationen direkt anrufen, wozu brauchen sie dann noch eine Printvariante einer Zeitung zum Beispiel Auf der anderen Seite haben wir aber die Situation, dass es Unternehmen immer schwerer wird digital sichtbar zu sein, weil KI-Systeme halt nicht 100 Seiten machen von Google, wo du Sichtbarkeiten hast, weil du dich nicht mehr so positionieren kannst auf irgendwelchen Webseiten, weil wenn die Webseite nicht geöffnet wird, dann hast du auch das Problem, dass dein Unternehmen wieder nicht sichtbar gemacht wird.\n\nAlso ich finde ganz spannend diese Entwicklung, was das eigentlich bedeutet, das heißt, für mich ist es vielleicht so, dass wieder stärker versucht wird, über andere Wege auf seinen Betrieb aufmerksam zu machen, vielleicht gibt es ganz neue Wege oder vielleicht greift man, weil es am einfachsten ist, wieder auf Print zurück in irgendeiner Art und Weise und wir werden im Postkasten wieder noch mehr überflutet weil... Weil halt das in der Online-Welt nicht mehr so leicht möglich ist, zu überfluten.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also wenn wir in der Zukunft alle unseren KI-Assistenten haben, der für uns so maßgeschneidert ist, dass er wirklich genau weiß, was, wo, wann und wir kaum... Online recherchieren, weil das wird wirken wie ein Archivsystem. Da eine Seite, da eine Seite und wir werden dann sehr holistisch unterwegs sein mit einem KI-Assistenten der uns alles beantwortet.\n\nDann kann ich das sehr gut sehen, dass wir dann vielleicht wieder auf klassische Werbung zurück, wenn wir weniger im Internet sind, so gesagt. Dass wir dann vielleicht Außenwerbung mehr haben werden, vielleicht mehr Radiowerbung, vielleicht mehr Post, vielleicht neue auch, aber ich glaube, die Schnittstelle wird weniger digital, weil wenn die KI eine so mächtige Schnittstelle ist, Haben wir dann noch so viele andere Schnittstellen?\n\nJetzt haben wir auf das Handy lauter Apps. Wir haben eine App fürs Wetter, eine App für Online-Banking, eine App für Booking.com, eine App für das. Brauchen wir diese ganzen Einzelnen?\n\n**Manuela Machner:** Nein. Ja, das ist eine gute Frage. Also wenn man den Agentsystemen jetzt denkt, jetzt vielleicht für die, die jetzt gar nicht wissen, wovon wir jetzt gerade reden, es geht ja die Überlegung dahingehend dass man sagt, jeder hat seinen persönlichen Agenten oder seine, ich nenne es jetzt persönliche Assistentin in welcher Art und Weise auch immer, die man einfach so gut kennt, dass sie weiß, dass ich... für Mittagessen noch nichts vorbereitet hat und die weiß, was in meinem Kühlschrank ist und die weiß, dass ich heute keine Zeit habe und mir dann die Pizza bestellt und die Pizza ist dann schon vor der Tür oder der Pizzabote klingelt obwohl ich mir noch gar keine Gedanken über das Essen gemacht habe also überspitzt formuliert aber in die Richtung und das heißt, ich gehe aber selber nicht mehr auf die App, wo ich die Pizza bestelle Und ich gehe selber nicht mehr aufs Bankkonto und ich tue nicht mehr selber überweisen, sondern es macht die KI und dann bräuchte ich diese Features alle nicht mehr. Du hast recht, dann wird das spannend. Ich bin dann ganz gespannt, wie dann die Geschäftsmodelle für diese KI-Systeme ausschauen. Vielleicht kriegt das KI-System von mir einen Bonus-Code und sagt, bei dem Pizza-Lieferanten kriege ich den Bonus-Code über das andere KI System\n\n**Eliot Mannoia:** Hehe.\n\n**Manuela Machner:** So automatisch viel mehr als bei dem anderen Pizzarieferanten, aber der andere hat die Prosciutto mit Rucola und eine bessere Bewertung für die Prosciutto mit Rucola und die hätte ich gerne.\n\nAlso es wird ganz spannend werden, wie sich das dann wieder abspielt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und wie man die Leute dann zum Switchen bekommt. Also ich nutze jetzt Alexa manchmal, wenn ich mich fertig mache im Schlafzimmer, einfach um mir die Nachrichten zu sagen. Aber welche Nachrichten nimmt er? Also BBC konnte er nicht. Ich glaube, mein Amazon-Account ist noch von England, weil ich es dort ursprünglich aufgesetzt habe als ich dort gelebt habe.\n\nUnd es konnte von Österreich nicht BBC zugreifen. Also hat es irgendwie, glaube ich, auf CNN. Ich würde jetzt, ich habe es jetzt dann eher gewechselt auf ORF oder möchte und das ist dann die Frage, welche Medienhäuser sind dann oder wie bekommt man die Menschen dazu, dass sie aktiv sich für ein Medienhaus entscheiden oder gibt es dann die Möglichkeit, sich eine Collage zu bekommen aus diversen Medienhäusern also das ist spannend.\n\n**Manuela Machner:** genau, also das wird das Spannende sein. Oder meine KI entscheidet welche Art mein Denken ja entspricht, dass ich gewisse Medienhäuser nicht ausgespielt bekommen würde, weil dann würde ich ständig sagen, nächste Nachricht hör auf, ich will das so nicht hören. Weil ich jetzt nicht so ein reißerischer Typ bin, das vertrage ich zum Beispiel gar nicht, aber das Spannende wird, glaube ich sein, einerseits werden wir eben aktiv Nachrichten in Zukunft konsumieren, um Realitäten und Wahrheiten noch zu finden und das sehe ich einerseits als Chance und ich glaube auch, dass das, was man nicht unterschätzen darf, was zumindest momentan die Entwicklung ist Ist, dass Inhalte die über Medien veröffentlicht werden, jetzt Unternehmensinhalte, Werbung, wenn so sagen will, aber nicht in Form von einem Inserat, sondern wenn über ein Unternehmen geschrieben wird, ist es ja so, dass KI-Systeme diesen Inhalten einen größeren Trust geben.\n\nAlso es wird ja besser bewertet. Also wenn der Standard über mich was schreiben würde, Hallo Standard, gell? Falls noch jemand hört, oder Presse ihr könnt mich gerne interviewen, bin ich voll dabei. Und wenn ihr mich zitieren würdet, im offenen Bereich würde die KI sagen, wow Trust die Manuela Machner war im Standard und dadurch steigt mein Unternehmenswert, also die Sichtbarkeit meines Unternehmens. Und die Frage ist, das finde ich ganz spannend, das ist vielen Medien ja überhaupt noch nicht bewusst, ich meine den großen sicher, aber ich arbeite auch mit kleineren zusammen, und die haben schon die Thematik dass dieser Print auch sehr oft noch sehr stark ist, vor allem im regionalen Kontext, weil die Leute halt gerne durchblättern und Bilder schauen und schauen, wer er ist.\n\nUnd ich glaube, das ist auch eine Funktion von regionalen Medien, die man nicht unterschätzen darf,\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** diese regionalen Informationen Gehen ja außer über Social Media extrem verloren und bei den Social Media haben wir wieder das Thema was ist echt, was ist nicht echt, was bekomme ich ausgespielt was bekomme ich nicht ausgespielt ich glaube schon, dass es einen tatsächlichen Mehrwert hat, dass ich weiß, dass ich jetzt in Leoben vielleicht eine neue oder in Trofaiach eine neue Pizzeria habe, dass ich das einfach die Information noch bekomme Ich glaube, dass da aber ganz, ganz viel auch Verständnis ist, was das auch technisch bedeutet. Also ein PDF-Hochladen momentan von seiner Zeitung ist halt nicht das Optimalste derzeit zum Auslesen der Daten.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja aber du hast eh recht, das habe ich auch von ORF gehört, dass die Regionen Inhalte Glaube ich an zweiter Stelle sind. Also das ist wahnsinnig beliebt und begehrt dieses Lokale.\n\n**Manuela Machner:** Ja, Menschen lieben Menschen, also egal ob in der digitalen Welt oder in echt, oder? Und mich interessiert natürlich viel mehr, was vor meiner Haustür passiert, als was bei dir jetzt in Wien passiert. Das tut mir leid aber da habe ich keinen Bezug. Weil ja, wenn es etwas Spektakuläres ist, schaut es anders aus.\n\nAber ja, ob bei dir jetzt eine neue Pizzeria aufmacht oder nicht, wenn es keine Roboter-Pizzeria ist.\n\n**Eliot Mannoia:** das schaffen wir nochmal, das schaffen wir das nächste Mal, wenn du in Wien bist, schaffen wir das Restaurant mit Roboter das glaube ich nur bis 14 Uhr offen hat oder sowas ja, nein aber du hast schon recht ich glaube das ist ja von SEO also von Search Engine Optimization War ja eines der Ranking-Signale, also wie man gerankt wird, die Domain-Authority.\n\nAlso wie wichtig ist die Domain und da wird natürlich eine Presse oder ein Standard eine ganz andere, Ganz anders eingestuft werden als jetzt ein kleines unternehmen wie wie ich zum beispiel und deswegen ist spielt das auch eine rolle und ich glaube das wird sich dann vermehrt vermischen in der ki mit deinen persönlichen wünschen also da wird's domain authority berücksichtigen nämlich an und aber auch ich bin in Leoben und und oder ich bin in dieser location und was für mich wichtiger ist das ist eine mischung sein und\n\n**Manuela Machner:** also... Definitiv und ich glaube aber auch, dass derzeit die Medien, die so stark unter Druck sind, das muss man sich schon auch bewusst sein, ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Mh.\n\n**Manuela Machner:** gibt weniger Zugriffe es gibt weniger Link-Clicks wenn man sich jetzt auf der Online-Seite sieht, die Abonnenten die Zeitungsabonnenten die Klassiker werden auch immer weniger, weil eben junge Leute, also meine Töchter haben alle keine Zeitung, die informieren sich über ihre ganzen Social-Media-Kanäle, wo sie halt dann an ORF oder an Standard folgen oder Standard Read machen und die Geschichten. sie gehen nicht mehr in Print. Also\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** nicht mehr. Und die Frage ist ja, wie machen diese Marken dann auf sich aufmerksam in diesen jungen Generationen dass sie überhaupt existent sind, was für einen Mehrwert haben sie. Und das Wichtige ist einfach, dass wir glaube ich auch ganz, und das ist glaube ich eine Bildungsaufgabe Und kritisch zu denken heißt aber auch, wo hole ich mir Informationen her und wo kann ich diese Informationen auch noch glauben und verifizieren und abgleichen. Und ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig, was wir den jungen Generationen auch mitgeben müssen. Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und das habe ich auch gehört vom ORF, also vielleicht sind sie nicht Gleich eine Minute später mit der Geschichte raus und sind vielleicht kurz verzögert, aber genau diese Verzögerung ist Qualitätsüberprüfung, ist Fact Checking und deswegen müssen wir auch in der Bildung an Geduld arbeiten oder zumindest das mitteilen, warum manchmal Verzögerungen auch im Leben gut sind.\n\n**Manuela Machner:** glaube,\n\ndass \n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ich glaube ganz hart, wir müssen auch dem einen Wert geben. Also ich glaube, es muss so sein, unsere Gratisgesellschaft, so wie wir es hier erleben, Informationen sind gratis Wissen ist gratis ChatGPT, also von meinen Trainees, also den Leuten die ich trainiere, haben 50% ChatGPT in der Gratis-Version. Das heißt, sie zahlen nicht für diese Leistung und die Erwartungshaltung ist um Gottes willen, warum soll ich was zahlen für das Programm, warum soll ich das machen? Es macht eh gratis auch schon was ganz Gutes. Es ist es mir nicht wert.\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** haben momentan schon diesen Mindset ich finde die Information eh überall, ob das KI ist, Online, wo, auch immer, Social Media, das ist mir nichts wert. Und das ist, glaube ich, die größte Gefahr. Ich glaube, dass wir hier auch lernen müssen, dass guter Journalismus Wahrheit in Wirklichkeit etwas wert sein muss, auch uns als Konsumenten Also\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** und zu sagen, ja, Das ist alles ein Blödsinn und die KI halluziniert und sonst was, ja und zahlen will ich aber nichts für die Wahrheit, ist schon etwas absurd und ich glaube, dass Medienhäuser da zu wenig aus meiner Sicht, zumindest in meiner Wahrnehmung, dieses Ass ausspielen,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Stimmt, also da geb ich dir Recht auch zumindest in meiner Wahrnehmung könnten Sie das viel mehr hervorheben.\n\n**Manuela Machner:** also auch Selbstmarketing zu machen und zu sagen, dort wo du die Wahrheit findest, dort wo du echte Inhalte findest, dort wo du die, wie viel ist dir die Wahrheit wert als Slogan, ja, also wirklich zu sagen, und ich glaube, das müssen wir lernen, weil wir gerade in diesem Umbruch sind zwischen, wir glauben nichts mehr, so wie es mir ja geht, oder ich glaube alles für den normalen Nutzer, Dass wir jetzt die Nutzer wo sie die ersten Erfahrungen haben, und das merke ich bei jedem Workshop, das merke ich bei jedem Vortrag den ich halte, wenn ich ein paar Fake-Sachen zeige, dieses Aha-Erlebnis, und wenn ich sage, ihr könnt's also keiner von uns ist in der Lage, noch zu unterscheiden zwischen Wahrheit und Nicht-Wahrheit im Online-Bereich,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Da habe ich ganz viele die am Anfang nur sagen, na, Das erkenne ich, die Texte sind alle gleich, die Bilder schauen alle so und so aus.\n\nUnd dann zeigst du die Realitäten oder die Musik oder was auch immer und dann ist immer so, paff.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube,\n\n**Eliot Mannoia:** werden ja auch echte Sachen infrage gestellt. Es geht nicht nur um Fake News, sondern es werden mittlerweile auch echte Sachen infrage gestellt. Es ist irgendwie alles sehr verwerflich geworden. Ich weiß nicht, ob das der richtige Ausdruck ist, aber sehr austauschbar.\n\n**Manuela Machner:** Austauschbar ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Und es ist auch viel ernster vielleicht, als wir es gerade gesagt haben. Ich glaube, das hat wirklich auch mit einer stabilen Demokratie zu tun. Also es geht nicht nur um echt oder die Wahrheit wissen, sondern es geht wirklich auch um Demokratie hier. Denn wir haben auch in den letzten Jahrzehnten gesehen, dass Information, wie auch immer schon in der Vergangenheit, wieder und ständig ausgenutzt wird, um auch Wahlen zu beeinflussen ob das jetzt Brexit oder US-Wahlen oder andere Wahlen ist.\n\nHashtag Cambridge Analytica und so weiter. Es ist schon wichtig auch für die Demokratie. Also es ist wirklich, wirklich wichtig für uns. Es ist vielleicht nicht so ein... Eine Lüge die jetzt das ganze Haus niederbringt, aber es sind sukzessive Unwahrheiten die irgendwie die Demokratie erodieren können oder reduzieren können.\n\nDa müssen wir wirklich vorsichtig sein, weil das kann auch schleichend passieren oder inkrementell. Das muss jetzt nicht gleich eine Story sein, die zum Brexit führt oder wie auch immer, sondern ja, inkre... Die Gehirnwäsche über Zeit, die das Mindset ändert. Da müssen wir wirklich vorsichtig sein.\n\n**Manuela Machner:** Ja und in 100 Jahren glauben wir alle, dass die Erde flach ist und das klingt jetzt so lächerlich, ja, aber Aber wer von uns führt nicht Diskussionen zu irgendwelchen Themen, wo man eine eigene Meinung hat, ob das jetzt Themen wie Klimaerwärmungen sind, E-Autos und, und und, da kann man unterschiedlichster Meinung sein.\n\nGott sei Dank sind wir auch unterschiedlichster Meinung. Und man kann sich nur austauschen. Und die große Frage ist natürlich, gibt es irgendwann noch diesen Austausch diesen kritischen, sondern gibt es einfach nur mehr diesen, das ist Fakt, ja? Und natürlich, wenn meine Meinung Fakt ist, dann passt mir das ja auch. Und das ist ja auch die Gefahr dahinter, dass das dann kein Exkurs mehr ist. Und\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Exkurs funktioniert tatsächlich über Information und Information. Wo bekommen wir sie her? Und das ist halt momentan primär aus der digitalen Welt. Und von wem Das ist halt die große Frage. Und ich glaube, der Verantwortung müssen wir uns alle persönlich auch stellen und an alle Medien da draußen, ja, verkauft euren Mehrwert, dass ihr wirklich noch recherchiert, dass ihr die Wahrheit, wenn es die Wahrheit gibt, aber zumindest die Darstellung\n\n**Eliot Mannoia:** objektiv.\n\n**Manuela Machner:** Und für alle da draußen, die sich denken, ja, wozu brauche ich ein Abo, ja Und wenn es ein bisschen eine Unterstützung in ein Medium ist, dem ihr traut, dann seid ihr halt unterstützendes Mitglied.\n\nIch weiß nicht, wie viele da draußen unterstützende Mitglieder in Fitnessstudios sind und nicht hingehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Was für ein Vergleich.\n\n**Manuela Machner:** Na, aber ist doch so. Ich weiß nicht, wie lange ich Fitnessstudio Beiträge gezahlt hab, die ich nicht eingelöst habe. Also da ist es vielleicht mehr sinnvoll ich unterstütze ein Medium.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** Gut,\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut.\n\n**Manuela Machner:** die Chance. Ich hoffe, es ist wirklich eine Chance, was sich da tut. Auch,\n\n**Eliot Mannoia:** Ich hoffe es auch. Vom ganzen Herzen. Also wirklich so wichtig für die Gesellschaft.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv Und da geht es um mehr als nur... schreib mir ein paar Sätze in ChatGPT.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Liebe.\n\n**Eliot Mannoia:** Super. Bis nächste Woche.\n\n**Manuela Machner:** Baba.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI in Medienhäusern","items":[{"question":"Was bedeutet KI im Journalismus konkret für den Alltag?","answer":"In dieser Folge beleuchten Manuela Machner und Eliot Mannoia, wie KI im Journalismus unseren Alltag bereits verändert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. 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Flunkies - Reine Prestigejobs, die nur dazu dasind, jemand anderen wichtig aussehen zu lassen 2. Goons - Jobs, die nurexistieren, weil andere sie auch haben (z.B. Lobbyisten, Unternehmensanwälte) 3. Box Tickers - Stellen, die nur existieren, um sagen zu können, dass etwasgetan wird 4. Duct Tapers - Jobs, die Probleme lösen, die gar nichtexistieren sollten 5. Taskmasters - Unnötige Managementpositionen• KI richtig einsetzen: Qualität statt Masse, klare Prompts, Ergebnisse gegen Inhalte prüfen.• Alltagstipps: bessere Emails, sinnvolle Signaturen, wann Text, wann Sprachnachricht.Fazit:KI macht Texte schöner. Substanz schaffst du. 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Und ich glaube, Philipp Brammer war es, der hat heute vom Workslop erzählt.\n\nUnd falls ihr das auch noch nie gehört habt, so wie ich vor ein paar Stunden, das ist im Magazin vom Harvard Business Review vorkommen. Und gemeint ist eigentlich, dass man versucht, wie soll man sagen, Dinge, die eigentlich überhaupt keine Substanz haben, so aufzublasen oder so schön zu machen, dass sie sich als gute Arbeit ausgeben.\n\nUnd gerade mit KI erleben wir das glaube ich, alle sehr, sehr oft, dass Leute irgendetwas das eigentlich keinen Inhalt hat, plötzlich ganz, ganz groß machen. Jetzt habe ich ja natürlich den Eliot da, und jetzt habe ich gleich gefragt, was heißt denn eigentlich Workslop? Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, genau, also das Workslop ist eher neu, also da hast du das schon richtig erkannt dass das eher so ein neuer Slang ist, aber das Wort Slop in diesem Kontext ist dann halt wirklich so niedrige Qualität, also man sagt es auch in Bezug zu Essen, was ist dieses Slop wenn es irgendwie so wirklich... Miserable Qualität ist oder so. alles, was ein bisschen niedergewässert oder so verdünnt ist,\n\n**Manuela Machner:** verwässert\n\n**Eliot Mannoia:** oder so, nicht so gute Qualität, man zum Beispiel einfach sagen Slop. Und in diesem Bezug Work Slop bedeutet man halt Arbeit, nicht wirklich gute Qualität ist. Also man... Schreibt einen schlechten Prompt Enter und liest es nicht mal durch und schickt es dann einfach so weiter, ob das jetzt ein Bewerbungsgespräch ist oder ein Bericht oder so immer.\n\nUnd der Empfänger sagt dann, was ist denn das für ein Workslop?\n\n**Manuela Machner:** Naja, wobei, das ist ja das Besondere, dass es ja auf den ersten Blick... Nach viel aussieht. Also ich glaube, das ist auch das Phänomen dahinter, dass also schlechte Qualität haben wir jetzt schon immer erkannt und jetzt erkennt man es halt nicht mehr so leicht, weil die KI genau in dem Kontext helfen kann, dass sie perfekt die Bewerbungsunterlagen oder das Anschreiben formuliert und wenn man sie dann durchliest oder durchschaut, kommt man ja eigentlich drauf, dass da überhaupt nichts dahinter ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie erkennt man das, glaubst du? Gibt es da irgendwelche Wege, wie man es...\n\n**Manuela Machner:** Ja, also ich habe mich eben jetzt befasst mit dem, ein bisschen zumindest, weil ich es so faszinierend finde, weil in Wirklichkeit schulen wir fast sowas oder? Also ich bringe den Leuten ja eigentlich bei, wie sie das schaffen, dass Texte oder irgendwelche Inhalte halt schöner formuliert sind oder\n\n**Eliot Mannoia:** Qualitativ wir unterrichten wie man es qualitativ benutzt und nicht nur Eingabetaste\n\n**Manuela Machner:** Nein, das definitiv, also der Prompt ist schon qualitativ, das Blöde ist nur, wenn das was, wie soll man sagen, an Inhalt geliefert wird, dann kann der Prompt perfekt sein, kommt wirklich eine perfekte Präsentation raus, ein perfekter Förderantrag, nicht dass wir solche Sachen schon gemacht hätten, und im Hintergrund ist nicht wirklich viel was.\n\nDas ist ja wie, wenn man Menschen durchschaut, sage ich jetzt einmal, wie merkt man es, indem da einfach sehr viel Füllwörter sind, indem da sehr viel Floskeln drinnen sind, indem halt möglichst wenig Konkretes drinnen steht. Man sollte machen, in der theoretischen Aufgliederung oder in der Aufgliederung sollte unter Umständen aber all diese...\n\nSchleifen die gezogen werden im Inhalt, die Wiederholungen die wunderschön neu ausformuliert sind, ich glaube, das ist schon mal ein Kriterium dass man schnell erkennt, na, ist da jetzt wirklich irgendwas dahinter? Aber weißt du, was auch so lustig ist, was auch herausgekommen ist? Ich habe gedacht, das ist ja egal, weil dann haust du das in die KI und die sagt dir ja dann, was der Substanz drinnen ist.\n\nDas Blöde ist, wenn wirklich keine Substanz drinnen ist, findet die KI beim Zusammenfassen auch nichts.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja vielleicht kann die KI zu mir das sagen. Zusammengefasst, macht das ein Satz.\n\n**Manuela Machner:** Gefährlich ist, wenn die KI eine gescheite KI ist und dann ihr Wissen anreichert wieder und so viel Information dazugibt dass das, was die KI sagt, vielleicht durchaus klug ist, das aber gar nicht im Dokument drinnen steht.\n\n**Eliot Mannoia:** Dann versteht die KI das, was du sagen wolltest.\n\n**Manuela Machner:** Genau, deswegen kriege ich jetzt eine Förderung. Ja genau\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe das nur so salopp geschrieben, weil ich mir gedacht habe, dass die KI das dann eh versteht für dich.\n\n**Manuela Machner:** Ist eh eine spannende Geschichte, den Effekt den wir da jetzt gerade haben. Also wir blasen Dinge auf, um vielleicht gewisse Unzulänglichkeiten Unsicherheiten Dinge die wir gar nicht wissen, irgendwo zu kaschieren. Und die andere Seite nutzt jetzt KI, um das wieder zu reduzieren und auf den Punkt zu bringen.\n\n**Eliot Mannoia:** Da gibt es ja diesen Witz eh schon seit einem Jahr, bitte mach diese fünf Punkte in eine E-Mail für mich und dann schickt man es an dem und dann sagt die Person, bitte fass diese E-Mail in fünf Punkte zusammen.\n\n**Manuela Machner:** Das bin ich. Also wenn ihr von mir eine E-Mail kriegt die so ausformuliert ist, ich habe gestern eine E-Mail an einen Kunden geschrieben und da waren einfach so viele Punkte drinnen und dann habe ich mir gedacht ob sie checkt was ich da eigentlich alles von ihr will. Dann habe ich einmal getestet weil ich bin mit Co-Pilot nicht immer so ganz happy, aber dann habe ich Co-Pilot das umformulieren lassen.\n\nIch sage es euch. So ein langes Mail schreibe ich nie. Co-Pilot hat das umgeschrieben.\n\n**Eliot Mannoia:** Was?\n\n**Manuela Machner:** auch das viel länger. Viel länger. Meine Mails, ich meine, du kennst meine Mails. Bei Mail an den Eliot steht drinnen, Link.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** Danke. Also so lang sind meine Mails normalerweise und das war viel länger und dann habe ich da unten noch dazu geschrieben, so nach dem Motto und danke.\n\nÜbrigens das hat natürlich Co-Pilot alles geschrieben, nicht ich. Ja, aber die Frage ist, was macht dann die Empfängerin damit? Lass es sich dann wieder auf die Kernpunkte zusammenfassen.\n\n**Eliot Mannoia:** viel...\n\n**Manuela Machner:** frage mich, warum macht das überhaupt Eliot?\n\n**Eliot Mannoia:** Machst du was?\n\n**Manuela Machner:** Warum machen wir Menschen das? Dass wir das Gefühl haben, wir müssen so auftragen wie man im Deutschen sagt.\n\n**Eliot Mannoia:** Höflichkeit halber vielleicht. Es gibt verschiedene Faktoren. Manche haben das Gefühl, sie... Ja, sie müssen da irgendwie eine Etikett auch erfüllen, ist es auch sehr kulturell anders. Ich weiß, in den USA ist es eigentlich auch nicht unhöflich wenn man einfach nur schreibt Manuela. Ich bräuchte das, Bob oder Peter.\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Hallo oder Hi und dann am Ende liebe Grüße beste Grüße mit freundlichen Grüßen. In den USA kann man, also auch kommt davon ab ob man jetzt im Süden ist oder in New York, aber in New York kann man wirklich auch schreiben, Manuela, ich brauche das, Peter. That's it. Und ist eigentlich nicht unhöflich gemeint. Österreich haben wir sehr geehrte, ich meine, das ist in Englisch Dear Honorable Sir, ich meine, das ist schon ein Wahnsinn, was wir in Österreich haben. Sehr geehrte und dann mit freundlichen Grüßen. Also ganz, ganz unterschiedlich. Ich bin auch in verschiedenen Berufen, aber wenn man in der Service-Industrie ist, also ich weiß nicht, ich habe ja zehn Jahre in England gelebt.\n\nUnd dort war es schon auch im Service-Industry erwartet, dass man dann am Ende schreibt, falls du irgendwas brauchst stehe ich dir jederzeit zur Verfügung. Also dass man auch ein bisschen eine Art Service-Floskel dazu gibt, um zu zeigen, dass man auch nicht nur abarbeitet sondern dass man auch für einen da ist. So, if you need anything, please let me know at any time. Und so weiter und so weiter. Ja, also es ist... Auch kulturabhängig und auch, wenn man Kunde ist oder Dienstleister. Also die Kunden können es sich leisten, LG zu schreiben.\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** man Dienstleister ist, empfehle ich auch bei meinen Studierenden, weil diesen Semester zum Beispiel arbeiten sie wieder mit einem echten Kunden zusammen. Und dann empfehle ich ihnen, hey, wenn der Kunde LG schreibt Können die das, die sind die Kunde, wir sollten trotzdem irgendwie liebe Grüße schreiben und irgendwie ein bisschen auch diesen Respekt beibehalten. Also es ist auch generationsabhängig, also da gibt es so viele Faktoren.\n\n**Manuela Machner:** Aber bitte sag deinen Studenten ich kann mich erinnern wie ich noch Geschäftsführerin war, was mich immer so angezipft hat, gerade die Studenten haben mir sehr oft die E-Mails geschickt ohne irgendeine Signatur, keine Telefonnummer nichts. Und ich habe irgendeine Rückfrage gehabt oder irgendwas gebraucht, also wollte schnell etwas rückfragen.\n\nUnd dann habe ich alle Mails durchsucht um zu schauen, ob irgendwo die Telefonnummer drinnen ist. Also eine Signatur ist auch bitte für Privatpersonen oder für Studenten wenn ihr mit irgendwelchen offiziellen Stellen kommuniziert bitte gebt einfach eine Signatur rein.\n\n**Eliot Mannoia:** Punkt, ja, also viele jüngere Generationen machen sich auch einen Termin aus, um anzurufen, ja, also wo wir vielleicht einfach gleich angerufen hätten, sagen sie, hm, Können wir da und da vielleicht anrufen? Weil es ist fast als Störung gesehen, dass du mich jetzt irgendwie plötzlich anrufst Das ist sehr unerwartet.\n\nUnd wir erleben jetzt auch, dass wir von Anrufe zu Texten also die jüngeren Generationen weniger anrufen mehr texten und jetzt wieder in Richtung Sprachnachrichten gehen, weil da es effizienter ist. Warum soll ich jetzt mir die 30 Sekunden Zeit nehmen, um was zu texten eine Sprachnachricht schicken.\n\nDa muss ich nicht mit dir reden, ich muss nicht antworten aber ich muss auch nicht tippen.\n\nUnd da kommt auch wieder mehr\n\nMan hat vielleicht nur 50 Wörter oder 50 Charakteren getypt in einer Sprachnachricht, kann man das dann schon 30 Sekunden machen. Also es ist interessant, wie auch die Technologie die Sprache beeinflusst.\n\nUnd kürzer dann wieder länger und so weiter. Und","faqs":{"heading":"FAQ: Workslop und Bullshit Jobs – KI-Inhalte ohne Substanz","items":[{"question":"Was ist Workslop?","answer":"Workslop ist ein Begriff aus dem Harvard Business Review, der Arbeit beschreibt, die nach viel aussieht, aber keine Substanz hat. Mit KI ist das einfacher geworden: Ein schlechter Prompt, Enter, nicht durchlesen, weitergeschickt. 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Kernpunkte• Angst nehmen: einfache Sprache, Begriffe erklären, live vorführen. Prompt als klare Anweisung.• Alltag am Hof: Digitalisierung ist da. Von Anfrageassistent bis Melkroboter. KI hilft bei Text, Übersetzung, Rechtschreibung.• Authentizität: das Echte, das Ehrliche und Du. KI als Assistentin. Die letzten 20 Prozent sind deine Handschrift.• Frauenpower: Gastgeberinnen managen Mehrfachrollen. KI spart Zusatzarbeit und stärkt Sichtbarkeit.KI wird dann wertvoll, wenn sie dich schneller zu deinem Ziel bringt. Neugier einschalten, ausprobieren, prüfen.FAQsWas ist der Nutzen von KI für Urlaub am Bauernhof Betriebe?Schneller zu guten Texten, sicherer in Fremdsprachen und mehr Zeit für Gäste.Wie bleibe ich trotz KI authentisch?Nutze KI für die ersten 80 Prozent und verfeinere die letzten 20 Prozent im eigenen Stil.Braucht es Telefon-Bots im Hofbetrieb?Meist nicht. 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Kernpunkte • Angst nehmen: einfache Sprache, Begriffe erklären, live vorführen. Prompt als klare Anweisung. • Alltag am Hof: Digitalisierung ist da. Von Anfrageassistent bis Melkroboter. KI hilft bei Text, Übersetzung, Rechtschreibung. • Authentizität: das Echte, das Ehrliche und Du. KI als Assistentin. Die letzten 20 Prozent sind deine Handschrift. • Frauenpower: Gastgeberinnen managen Mehrfachrollen. KI spart Zusatzarbeit und stärkt Sichtbarkeit. KI wird dann wertvoll, wenn sie dich schneller zu deinem Ziel bringt. Neugier einschalten, ausprobieren, prüfen. FAQs Was ist der Nutzen von KI für Urlaub am Bauernhof Betriebe?Schneller zu guten Texten, sicherer in Fremdsprachen und mehr Zeit für Gäste. Wie bleibe ich trotz KI authentisch? Nutze KI für die ersten 80 Prozent und verfeinere die letzten 20 Prozent im eigenen Stil. Braucht es Telefon-Bots im Hofbetrieb? Meist nicht. Ein guter Anfrageassistent und zügige Antwort per Mail reichen oft.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Urlaub am Bauernhof – zwischen Stall und Gästezimmer","items":[{"question":"Wie kam Esther Baldauf-Brunner zum Thema KI?","answer":"Im November 2022 hörte sie von ChatGPT, registrierte sich sofort und fragte: Kennst du Urlaub am Bauernhof Vorarlberg? Die Geschwindigkeit und Qualität der Antwort hat sie geflasht. Seitdem lässt sie das Thema nicht mehr los.","speaker":"Esther Baldauf-Brunner"},{"question":"Welche Herausforderungen hat Urlaub am Bauernhof bei der KI-Einführung?","answer":"Frühe KI-Schulungen haben Gastgeberinnen und Gastgeber überfordert: zu viele englische Begriffe, zu viel Vorwissen vorausgesetzt. 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Wie gut sind wir wirklich aufgestellt?","pub_date":"2025-09-21","duration_min":28,"description":"„Viele KundInnen erklären mir entschuldigend, dass sie leider noch ganz am Anfang stehen, ChatGPT zwar schon nutzen, aber im Gegensatz zu all den anderen eben noch nicht professionell\" - doch wie nutzen ALLE anderen Künstliche Intelligenz tatsächlich.Darin sprechen wir über die oft große Lücke zwischen dem, was Menschen über KI reden oder versprechen – und dem, was sie tatsächlich anwenden.Was wir beleuchten:Wie groß ist die „Praxislücke“ bei KI wirklich?Warum entstehen hohe Erwartungen und wie setzen Unternehmen und Einzelne sie realistisch um?Welche ersten Schritte lassen sich sofort gehen: Wertekataloge, Richtlinien, Mitarbeitereinbindung & Ausbildung.Für alle, die sich mit KI beschäftigen – sei es privat, im Betrieb oder in Projekten – ist es wichtig zu verstehen: Nicht alles muss sofort perfekt sein, aber Offenheit, Werte und verlässliche Rahmen helfen enorm.Podcast-Link & KontakteMehr über uns und unsere Arbeit:Manuela Machner, KiNET.ai → www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma → www.brandkarma.atFAQsWomit starte ich im Team?Werte klären, kurze Policy schreiben, Basics schulen, einen Pilotfall wählen.Braucht es sofort Agenten?Nein, beginne mit einfacher Automatisierung und lerne aus echten Aufgaben.Wie viel Zeit spart KI wirklich?Kommt auf die Tätigkeit an, oft gewinnt vor allem Qualität und Konsistenz.Was tun gegen Schattennutzung?Sichere Zugänge bieten, klare Regeln kommunizieren, Fragen offen beantworten.Sind KI Bilder im Marketing ok?Ja, wenn es zu Marke und Werten passt und transparent bleibt.#KI #KünstlicheIntelligenz #Digitalisierung #Veränderung #Tourismus #Praxis #MindMachine #Innovation","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia vergleichen, wie Österreich und der deutschsprachige Raum bei KI wirklich aufgestellt sind: die Selbstwahrnehmung versus die externe Perspektive.","key_questions":["Wie kann KI beim Erstellen von Präsentationen helfen?","Welche KI-Tools unterstützen bei der Vortragsgestaltung?","Wie verbessert KI das Halten von Präsentationen?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich Willkommen bei der neuen Folge von Mind/Machine. Mein Name ist Manuela Machner, ich bin spezialisiert zum Thema KI und Tourismus und heute möchten wir einfach darüber reden, den Unterschied zwischen dem, worüber die Leute reden, was sie tun zum Thema KI und was sie wirklich tun. \n\n**Eliot Mannoia:** Genau, mein Name ist Eliot Mannoia, hallo auch von meiner Seite, digitale Psychologe und in diesen kurzen Formaten wollen wir euch eigentlich inspirieren ein bisschen Gedankenanschlüsse geben, Und ja, heute geht es um, was wird er sagen, dass sie machen und was sie dann eigentlich tun.\n\nWas sind so deine Erfahrungen in diesem Delta, in diesem... Zwischen... \n\n**Manuela Machner:** Theorie und Praxis. Genau, \n\n**Eliot Mannoia:** Theorie und Praxis. \n\n**Manuela Machner:** Ja, also ich erlebe ganz, ganz oft dass die Leute, also das nach außen gesehen, also wenn man meine Plattformen anschaut wo ich mich bewege, oder auch wenn die Leute das präsentieren, was sie so alles tun, man das Gefühl haben müsste, Jeder ist schon voll auf dem Zug aufgesprungen von KI, beschäftigt sich rund um die Uhr, benutzt viele Tools, weiß, wie die Dinge funktionieren.\n\nUnd wenn du dann in Gespräche auch mit Personen gehst, wo du selbst glaubst, ja, da ist super drauf, oder die machen doch schon relativ viel im Unternehmen, kommst du halt drauf, dass das oft, wie soll man sagen, auch noch in den Kinderschuhen steckt. Das ist ja nichts Schlechtes, aber es ist das Gefühl, Momentan von vielen, dass sie mitreden können müssen und dass sie es auch sagen müssen, dass sie es eh tun.\n\nAlso in deinen Workshops ähnlich oder in deinem Erleben? Muss ja nicht im Workshop sein. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich würde das teilen, weil in Workshops ist das schon ich würde sagen, es ist eigentlich sehr Transparent, weil ich mache auch oft Umfragen vorher und da gibt es diese Spalten. Einige haben es ein bisschen benutzt manche weniger.\n\nDie, die es dann schon benutzt haben, sind dann eh oft sehr proaktiv in den Workshops dass sie ihre Erfahrungen teilen und ich gebe auch den Raum dafür. Aber ja, ich würde eher sagen, LinkedIn und so, was man so liest und hört Schein und sein. Genau, da rede auch wieder von Agenten und von... Was so alles möglich ist und so weiter.\n\nUnd ja, dass dann oft ein Unterschied mit was dann eigentlich noch schon technisch möglich ist oder inwieweit eine Frage Wie weit es KI ist oder einfach nur Automation ist. \n\n**Manuela Machner:** Was mir besonders auffällt ist dann, was dadurch entsteht ist eigentlich dieser enorme Druck. Ich habe ganz, ganz oft Firmen die mir anrufen oder Personen und sagen, du, aber wir sind noch ganz am Anfang, wir können noch gar nichts, also wir sind nicht die, die da vorne dabei sind.\n\nUnd jetzt in meiner Branche im Tourismus muss ich ganz ehrlich sagen, Ihr seid nicht hinten nach, sondern wir sind ganz am Anfang, also die gesamte Branche ist mehr oder weniger am Anfang. Es gibt zwar super Statistiken wir sind zwar europaweit in der letzten Statistik die jetzt rausgekommen ist, die führende Nation in der KI-Verwendung.\n\nOh habe ich nicht gewusst, \n\n**Speaker 3:** toll. \n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube 47 Prozent, oder schlagt es mich nicht tot ich habe mir die Zahlen jetzt gerade nicht angeschaut, aber so sehr mehr sogar als Deutschland oder sogar die Schweiz, glaube ich, ist an zweiter Stelle. Und ich glaube, acht Länder wurden befragt mit den gleichen Befragungsgeschichten und wir sind vorne dabei.\n\nWobei auch dort ganz klar schon herausgekommen ist, dass das die meisten halt wirklich für Texten verwenden und Marketing und was halt auch ist, Preiskalkulationen Da gibt es eigene Tools, also dynamische Preisgestaltung. Und dann ist es schon ziemlich gleich auch zu Ende, also das muss man schon sagen und wenn dann die Betriebe solche Dinge lesen haben sie halt das Gefühl, um Gottes Willen wir sind so schlecht und wenn ich dann aber die Realität anschaue, Leute, die auch sagen, sie verwenden KI-Systeme und wenn ich dann sage, ja toll, und wie?\n\nNa ja, wir tun halt einmal als Inspiration in ChatGPT das hinein dann ist es auch noch weit, weit weg von dem wirklichen, wie soll man sagen, professionellen Nutzen. Und das entzeugt so einen Druck und in der Realität ist es so, dass einfach wir alle eigentlich... \n\n**Speaker 2:** Nur \n\n**Manuela Machner:** am Anfang stehen. Das kann \n\n**Eliot Mannoia:** ich euch auf jeden Fall, alle, die dazuhören, kann ich auf jeden Fall beruhigen, denn die Manuela und ich machen gemeinsam sicherlich über tausende Menschen an Workshops allein letztes Jahr.\n\nJa, vorher habe ich \n\n**Manuela Machner:** schon über die tausend gehabt. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, Wahnsinn. Und die Leute, es ist noch nicht so. Ich war gerade letzte Woche wieder beim Workshop, ein ziemlich großes Unternehmen, wo ich einfach nur kurz, also es war eigentlich ein Workshop über Emotional Intelligence Kommunikation präsentieren. Und ich habe kurz noch über KI geredet und die waren komplett weg.\n\nDie waren so wow, das ist unglaublich dass man das alles machen kann. Also es ist, ja, lasst euch da nicht so unter Druck stellen. Es wird sehr viel gehypt Es ist wirklich toll und es ist wirklich unglaublich was machbar ist. Aber einfach auch, wenn ihr morgen anfangt oder heute. seid ihr nicht Einfach anfangen und keine keine sorgen machen gibt \n\n**Manuela Machner:** es klar was auch übersprungen die er nicht braucht jetzt sozusagen Ich habe ein paar dinge übersprungen die vielleicht nicht Wobei es heißt dass das dass ihr es abwarten können also ich bin der überzeugung dass Sich nicht damit auseinandersetzen, ist einfach im Zusammenhang mit dem Mitbewerb und im Zusammenhang da zu verstehen, was da alles abgeht auch abseits dieser, ich lasse mir einen Text schreiben.\n\nAlso ich glaube, das ist das große Dilemma, dass ChatGPT einfach ganz gut ist, coole Dinge ergibt, andere Programme ähnliche Dinge machen und dass man verlautet diese kreativen Thematiken also dieses... Der schaut den Text und der andere KI macht ein Bild und ich mache ein bisschen Musik. Und man denkt sich dann, das brauche ich nicht, weil ich kann selber sowas überschreiben.\n\nGar nicht mitbekommt, wie die ganze digitale Welt sich gerade verändert. Und da sehe ich ja viel mehr die Thematiken, dass man sich auf jeden Fall beschäftigen muss. ihr könnt eure Texte noch immer selber schreiben. Also es wird nicht schlechter sein oder was auch immer. Aber die Realität ist halt oft sehr viel weiter weg vom professionellen Einsatz der KI-Systeme als man den Anschein hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Das stimmt. Und ich würde auch als digitaler Psychologe auf jeden Fall empfehlen, bevor ihr an irgendwelche Lösungen denkt, bei den Menschen mal anfängt, Abholen Ängste beantworten also einfach eine Plattform schafft, dass Menschen Fragen stellen können über Ethik über Bias, dass sie eine Policy, also Richtlinien haben, keine Daten hochladen und welche Daten und so weiter.\n\nAlso abholen ist etwas, was man Ohne irgendwelche Tools und großen Kosten wirklich schon nächste Woche machen kann. Also erster Schritt, einfach mal abholen die Leute schulen ein bisschen, die Plattform geben, Fragen zu stellen, auszuprobieren. Immer Mensch bevor Tech, weil sonst kauft man was und dann braucht man es vielleicht nicht oder es erfüllt nicht alles oder es ist ein super Tool, aber es ist vielleicht nicht con Client mit den Daten und DSGVO oder wie auch immer.\n\nJa, \n\n**Manuela Machner:** es ist, weil du sagst, ich fange sogar einen Schritt vorher an, oder empfehle einen Schritt noch vorher, euch eure Werte zu überlegen. Mit welchen Werten möchtet ihr mit KI arbeiten? Große Firmen haben oft so Wertekatalog uns sind Mitarbeiter wichtig, Kommunikation ist wichtig, Ehrlichkeit ist wichtig, was auch immer diese Werte sein mögen.\n\nJa. Ich bin jetzt überhaupt nicht so diese ethische, also ich gestehe, da gibt es Kolleginnen und so wie der Eliott einfach Leute, die da viel besser drauf sind. Ich bin eher so die, da klickt es drauf, das machen wir und tun wir. Aber das ist für mich einfach wichtig, weil wenn ihr das nicht vorher definiert habt, und man startet immer gleich rein, und ich habe es ja auch so gemacht, ich glaube du wahrscheinlich auch, man hat am Anfang einmal irgendein Programm ausgetestet dagegen spricht ja nichts.\n\n**Speaker 3:** Aber wenn \n\n**Manuela Machner:** man es professionell im Kontext nutzen muss, muss man sich vorher überlegen, wie weit darf das Programm arbeiten, weil sonst muss man immer bei jedem neuen Update, bei jedem neuen Ding eine neue Diskussion führen, und auch der Mitarbeiter weiß gar nicht, wie weit darf er gehen. Und da rede ich jetzt nicht nur von Datenschutzthematiken sondern auch Werte-Dynamik-Geschichten.\n\nIntegriere ich ein KI-Bild in meinem Social-Media-Posting oder bearbeite ich ein Bild mit KI? \n\n**Speaker 2:** Ich kann \n\n**Manuela Machner:** absolut problemlos heute eine Außenansicht eines Hotels in einer Schneelandschaft machen. Wenn ich in dem Hotel seit 20 Jahren keinen Schnee mehr habe, weil es bei uns in der Region vielleicht keinen Schnee mehr gibt, Ist das mein Werteverständnis so?\n\nTue ich es, tue ich es nicht. Es geht technisch aber soll ich das überhaupt tun? Und ich glaube, man muss sich im Vorfeld auch immer wieder updaten, weil einfach die Technologie ja auch weitergeht und man heute Dinge ja noch gar nicht im Wertekatalog überlegen kann. Weil kein Mensch von uns hätte sich vor fünf Jahren überlegt, lasse ich einen Avatar auf meiner Webseite sprechen oder klone ich mich und mache nicht alles selbst.\n\nAlso klone ich mich in dem sinn dass ich bist du da ja aber das ist etwas das hätten wir uns nicht überlegen müssen vor fünf jahren heute müssen wir uns solche Dinge überlegen ja \n\n**Eliot Mannoia:** na ja vor fünf jahren vielleicht nutzen wir echte bilder oder stockbilder oder so vielleicht und jetzt generieren wir vielleicht aber ja ich weiß den großen den größeren point den du machst absolut diese fragen sollte man auf jeden fall vorher \n\n**Manuela Machner:** Ja, und das, was du sagst mit den Menschen mitnehmen, das finde ich ganz spannend.\n\nWie erlebst du das? Wie gehen Unternehmen damit um? Ich meine, wenn sie dich holen nehmen sie Menschen mit, weil sonst holen sie dich im Normalfall ja gar nicht. Ich erlebe es halt schon sehr oft, dass es sehr unterschiedlichste Zugänge gibt. Einerseits dieses, wir sagen es, nur der Geschäftsführungsebene oder nur der, wir reden jetzt nur einmal, wir holen nur einmal die Die Teamleads ab?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das finde ich absolut den falschen Weg. Dieses Top-Down-Ansatz, wo wir geben es mal vier Leute oder auch dieser elitäre Ansatz, fünf Leute bei IT dürfen es ausprobieren oder wir haben jetzt, weiß nicht, 100 Lizenzen und wir tun es mal testen, ist schon okay. Aber Aber man muss die anderen auf jeden Fall auch abholen Die Leute lesen heute in den Zeitungen und oft sind Schlagzeilen halt sehr sensationell getrieben.\n\nUnd die Leute haben jetzt Fragen und jetzt Herausforderungen und jetzt vielleicht ein paar Ängste. Und das sollte man heute ansprechen, auch wenn man parallel dazu... Vier Lizenzen, hundert Lizenzen testet alles schön und gut, aber man muss die Leute gleichzeitig auch abholen. Sonst wenn man das testet ein Jahr lang oder wie auch immer, und dann macht man einfach einen Rollout, dann ist es eigentlich auch in Bezug zu Change Management sehr fahrlässig weil bei Change Management geht es ja wirklich stark darum, die Leute einzubinden, vom ersten Tag auch schon, dass man sie mitnimmt dass man sie berücksichtigt, dass man ihnen zuhört.\n\nUnd das ist bei diesem großen Thema, der so... In aller Munde ist, in allen Nachrichten wirklich wichtig. Es geht nicht nur um eine Softwarelösung. Ich \n\n**Manuela Machner:** glaube, das ist es, was du gesagt hast. Change-Management. Also es ist nicht bewusst. Also es ist gerade in der Führungsebene, es ist oft sogar eher den Leuten bewusst, die selber schon ein bisschen herumprobieren und so, aber ich erlebe halt ganz oft in diesen kleineren Strukturen, in denen ich unterwegs bin, dass die Führungsebene überhaupt nicht sieht, dass da sich was verändert, tatsächlich, im ganzen Unternehmen.\n\nSondern die sehen halt, okay, das ist so was, jetzt haben wir Word, jetzt haben wir Powerpoint und jetzt haben wir halt auch ChatGPT. Und das ist einfach eine Veränderung was da alles auf uns zukommen wird und kann. \n\n**Eliot Mannoia:** Aber ich würde da auch sagen, dass auch bei ChatGPT und auch bei Zusammenfassen Auch wenn es dieses kleine Beispiel ist, sobald es ein Mensch eins, vielleicht zweimal probiert hat, einen langen Text einfach abzufotografieren und nicht die Notizen runterzuschreiben Sobald man einmal gesehen hat, das würde jetzt zwei Stunden dauern, ich mache es in 30 Sekunden.\n\nAb diesem Zeitpunkt, und das passiert jetzt schon, hat man als Firma ein Sicherheitsthema. Wenn 600 Mitarbeiterinnen alle mit ihren Smartphones alles fotografieren, also wir leben jetzt in einer Zeit, wo unstrukturierte Daten zugänglich sind, mit Mikrofon reinreden, hier sind die Verkaufszahlen kannst du bitte zusammenfassen oder Foto machen, und damit hat man schon, auch wenn man keine KI nutzen möchte, Die Schulung sollte trotzdem passieren.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also dass man weiß, wohin die Reise, oder wo einfach auch die Risiken stehen. Und das, was du gesagt hast vor allem mit Elitär und so weiter, das Thema ist ja, ich schule die einen, die anderen nutzen es. Also gerade, wenn du gewisse Schwächen vielleicht hast, oder du hast Kinder im Teenager-Alter ganz oft Leute die drinnen sitzen bei mir, Die sagen, ja meine Kinder haben gesagt, du musst das unbedingt gehen, den Kurs, und dir das anschauen, weil sie verwenden es und sie haben es mir auch schon gezeigt und sonst was.\n\nUnd wir haben ja diese Secret User in den Unternehmen drinnen, das heißt, wenn die, auch die, du hast ja auch gut gesagt, wir brauchen das Regelwerk auch dahinter, wenn wir es nicht sauber definieren, was darfst du was darfst du nicht, und vor allem was darfst du auch nicht. Und die Leute sich nicht sicher sind, dann fragen sie oft nicht tun es aber trotzdem nutzen.\n\nUnd das führt natürlich schon zu wie soll man sagen, zu Problemen. Und Aber in der Realität ist es trotzdem so, dass wir, ich finde es ganz spannend, wenn du in den Kursen bist und sagst wofür die Leute, die schon ein bisschen nutzen, wofür nutzt du sie jetzt und zwischen Realität und Theorie. In der Realität nutzen es die meisten privat.\n\nAlso ich habe ganz viele, die kommen und sagen, naja, sie haben eh schon ein bisschen was gemacht damit. Gestern war eine lustige Geschichte, war in einem Workshop, war übrigens nachher noch zu dem Elitär ich habe echt gut gefunden. Und da war eine junge Mitarbeiterin drinnen und hat gesagt, ja, sie nutzt schon ein bisschen die Gratis.\n\nUnd dann haben wir gesagt, magst du uns verraten vielleicht passt, also wenn du möchtest, weil das eine sehr kritische Geschichte ist, wofür du es privat nutzt, ja, so heraussuchen, wo es ein Bierangebot gibt. Was hat sie natürlich voll, die Unterstützung von allen, das waren ausnahmsweise bei mir selten eine Männergruppe also eine sehr starke Männergruppe und alle so, Bierangebote?\n\nWichtige Information? Wie kommst dazu? Priorität, ne? Ja es blink-blink macht, wir sollten uns das Programm wirklich anschauen. Aber das Spannende ist ja auch, also zwischen Realität und Theorie, dass es sehr stark ja auch in der Praxis hat, wenn man so das Gefühl hat, Ah ja, es ist Optimierung vom Job und immer besser und Karriere und Texte nicht mehrtippen müssen und sonst was.\n\nUnd in der Realität ist es dann doch sehr oft so, dass ich es damit meinen Mein Essen plane, was koche ich heute. \n\n**Speaker 2:** Angebote. \n\n**Manuela Machner:** Bierangebote. Ich, ich gestehe Bierangebote habe ich bisher noch nie gehabt, das war das erste Mal. Oder Selbstoptimierung haben wir jetzt in den Statistiken festgestellt, das ist ja einer der Hauptzwecke inzwischen.\n\nAlso zwischen der Realität und der Theorie, wofür der \n\n**Eliot Mannoia:** Begriff Aber erklär das vielleicht kurz, weil das finde ich auch spannend. Viele Leute glauben, arbeitbezogen oder übersetzen. Also es \n\n**Manuela Machner:** hat eine Studie heuer gegeben, die ganz überraschend war, während letztes Jahr die Hauptfunktionen ja noch dieses eher berufliche Kontext die Use \n\n**Speaker 2:** Cases, \n\n**Manuela Machner:** die waren an den ersten zwei oder drei Stellen.\n\nWaren es heuer so sachen wie optimiere ich mich selbst also und wie kann ich mich selbst unterstützen wir helfen lassen doch therapieren lassen ja so \n\n**Speaker 2:** coaching und ja in die \n\n**Manuela Machner:** richtung und diese themen hat es vor einem jahr noch gar nicht gegeben also die waren noch nicht sichtbar in der statistik und heuer sind sie am tableau also man sieht schon zwischen dem was was auch außen kommuniziert wird Wie viel KI im Einsatz ist und wie gut und wie toll und der Theorie und der Praxis ist ein Gap.\n\nAber was mich auch interessieren würde, wie hast du da Erfahrungen? Es gibt ja noch so eine Gap von Theorie und Praxis, Zeitersparnis oder Effizienzsteigerung. Also, die Leute, die du auf TikTok teilweise oder Insta... Zehn Stunden \n\n**Speaker 2:** in Woche. \n\n**Manuela Machner:** Ja Minimum 50 Prozent, 70 Prozent deiner Arbeit macht die KI und du hast...\n\n**Eliot Mannoia:** Ich stehe um zwölf auf und die Arbeit ist schon erledigt für mich. Ja, ich weiß, ja, das ist auch... Ja, also ich persönlich habe gemerkt dass ich einfach ein bisschen mehr mache eigentlich und feinschliffere und... Wenn ich zum Beispiel eine Workshop-Struktur früher gemacht hätte, mache ich es jetzt vielleicht schon schneller, aber nicht so viel schneller, weil ich durchleuchte es vielleicht ein paar Mal mehr, besonders für Deutsch lasse ich das Deutsch überprüfen.\n\nAlso mein Deutsch ist besser geworden. Hat das Goethe geschrieben? Das ist der Eliot. Das ist ja nicht \n\n**Manuela Machner:** glaubwürdig. Übrigens dann haben wir das Problem, oder? Das hast du gar nicht du geschrieben weil es nicht glaubwürdig ist Jetzt schreibst du nicht mehr am Ende der Mails oder am Anfang der Mails, ich hoffe, dass E-Mail erreicht ist, behalten.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau. Ich schreibe nachher ich hoffe, es geht dir gut. \n\n**Manuela Machner:** Ja, das ist die richtig deutsche Normal, ja, ja. \n\n**Eliot Mannoia:** Deswegen, ich weiß nicht, also ich mache eigentlich nur mehr mit der KI und auf einem anderen Level von Qualität. Zeitersparnis ist ja, aber jetzt so von 50, also dass dass dass dass alle E-Mails von alleine geschrieben habe also dass ich nicht drüber schaue, also ja.\n\nDas ist es nicht. Siehst du es? Also \n\n**Manuela Machner:** in diesen Größenordnungen, die kolportiert werden, nicht. Das muss man sagen. Kommt aber auf die Aufgabe an. Das muss man sagen. Also repetitive Aufgaben, da muss man sagen, das sind in unserem Job überhaupt nicht der Fall. Wo du immer komplett das Gleiche oder mehr oder weniger machst, da hast du wirklich eine Erleichterung vielleicht.\n\nDurchaus einmal um 50 Prozent oder wenn du Automatisierungen baust, also weitergehend von diesem ich tippe bloß in ChatGPT die rein, da bist du dann auch viel schneller oder Zusammenfassungen machen oder solche Geschichten, aber in Summe Wirst du effizienter das denke ich schon, und schneller. Was ein spannender Faktor ist was du ansprichst, das ist mir eigentlich noch nie bewusst geworden, du spielst dich viel mehr im Detail mit Dingen.\n\nAlso zuerst, wenn du alles selbst scriptest oder selbst überlegst, hast du ja sehr viel Zeitaufwand in jedem einzelnen Schritt. Jetzt diese großen Schritte macht ja die KI dann schon oft. Also die sagt dann, ja, also das druckt also ich meine zum Beispiel, In ein Projekt drinnen alle meine mehr oder weniger Foliensätze oder Themen, die ich behandle und wenn ich dann ein Angebot erstelle und sage, wie könnte ich das Thema neu aufbereiten mit den Folien die ich schon habe um eben effizient neue Folien zu gestalten und er nimmt dann aus all diesen Foliensätzen die Kernthemen raus, die für dieses Projekt passen Ja, und dann verzettel ich mich, \n\n**Speaker 3:** weil \n\n**Manuela Machner:** eigentlich, wenn ich fauler wäre, keine Ahnung, oder mehr der KI dann trauen würde, würde ich wahrscheinlich einfach diese Folie zusammenstellen und den Kunden präsentieren, was passiert Ich habe das Gefühl oft, ich brauche dann doppelt und dreifach, weil ich dann auf irgendwelche Details von diesen Kunden so stark eingehe, weil die allgemeinen Themen, die habe ich abgedeckt, da weiß ich jetzt schon, ah ja, genau, stimmt das und das kann ich von dort nehmen.\n\nAber bei dem Kunden habe ich jetzt genau dieses futzig kleine eigentliche Problem und ich sage es euch, ich überschätze es dann oft, unterschätze ich die Zeit Ich bin jetzt für zwei stunden workshop zwei volle tage mehr oder weniger gesessen weil ich eigentlich war es ein standard workshop eigentlich ja und dann habe ich habe immer gedacht ah weil es ja standard ist Machen wir da was dazu, weil das ist so spannend für den Kunden.\n\nUnd dann verzetteln. Ich glaube, das ist schon so ein Thema zwischen Realität und... Wir sind effizienter \n\n**Speaker 2:** aber füllen dann auch diese Effizienten mit mehr Qualität auf. \n\n**Manuela Machner:** Definitiv ja. Also manche. Wir zumindest. Ja, aber es passiert schon auch. Und da muss man sagen, und da ist auch die Erwartungshaltung. Es sind eben auch diese Erwartungshaltungen das Thema.\n\nAlle machen KI, alle machen das perfekt, \n\n**Speaker 3:** dann \n\n**Manuela Machner:** die Erwartungshaltung, das geht eh, macht eh alles die KI, \n\n**Speaker 2:** da \n\n**Manuela Machner:** sind wir glaube ich offen Und dann den \n\n**Speaker 2:** Namen, ja, also Agent steht jetzt auch sehr oft überall oder oft dabei und das hatten wir auch vor kurzem mit einem Kunden, wo... Wir mit Copilot gesprochen, also über Copilot und Copilot...\n\nMicrosoft \n\n**Manuela Machner:** Copilot. \n\n**Speaker 2:** Microsoft Copilot. Bei Copilot \n\n**Manuela Machner:** gibt es ja auch viele Copilots Das \n\n**Eliot Mannoia:** stimmt auch, ja, also das ist... Ich glaube, ich nenne meinen Namen, ich werde mich einfach jetzt nicht mehr Eliot nennen, sondern einfach Copilot ChatGPT und dann werde ich für alles gebucht und gefunden, weil jeder nimmt jedes Namen.\n\nAber ja, es ist Agent auch jetzt oft dazu geschrieben und beim Microsoft Copilot ist Die Agenten die man machen kann, eigentlich analog zu ChatGPT Custom GPTs und eigentlich jetzt nicht wirklich ein autonomes Werkzeugsuchendes und agierendes und plattformübergreifendes Tool, noch nicht. Das Thema \n\n**Manuela Machner:** ist, glaube ich, dass diese Begrifflichkeiten nie sauber...\n\nEinheitlich definiert worden, \n\n**Speaker 3:** sondern \n\n**Manuela Machner:** ein Unternehmen geht her, hat das Agent genannt, das andere Unternehmen nennt das andere Agent und automatisiert... Aber \n\n**Eliot Mannoia:** es gibt schon eine klare Definition von Agenten \n\n**Manuela Machner:** Ja, hätte ich auch gedacht, aber wenn ich dann auch durchaus Fachmedien lese und publiziere, die dann auch bei Automatisierungen schreiben, ein Agent-System, wo überhaupt kein Agent, also das, was ich jetzt oder wir unter Agent verstehen, also selbstständig agierende Agenten Und hinterfrag ich mich oft, ob ich einfach davon ausgehe, dass ein Agent immer in dieser Welt sein soll.\n\nÜbrigens einen Vergleich, den ich einmal vor kurzem versucht habe zu machen zwischen den verschiedenen Sprachmodellen, also Claude ChatGPT, Gemini und Mistral, habe ich verglichen diese Bezeichnungen. Ich sag's euch, ich bin so in ein Quirks gekommen, weil das eine heißt dort Projekte und das heißt woanders wieder ganz was anderes Dann gibt es natürlich Dinge, Bibliothek plötzlich in einem Tool, dann das Thema Agent, Agent ist da, einmal ist es das Custom-GPT, einmal ist es ein Agent, also passt ja auf übrigens nur vielleicht gleich den Hinweis wenn ihr mit unterschiedlichen Programmen arbeitet, bevor ihr miteinander sprecht, was ihr verwendet, fragt mit was der andere arbeitet, weil wenn er mit einem anderen Tool arbeitet, kann es durchaus sein, dass ihr zwei Über total unterschiedliche dinge redet und der versteht überhaupt nichts davon \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und die Leute reden auch irgendwie gern so, dass es \n\nsehr cool sich anhört.\n\nIch habe auch mit einem geredet, so, ja, ja ich habe mein eigenes Chatbot programmiert Und dann frage ich so, wow, cool, wie, was? Custom GPT, ja okay, das ist programmiert du hast den Text geschrieben. Also es ist auch gut, aber es ist jetzt nicht ein Chatbot programmiert Wir sollten \n\n**Manuela Machner:** vielleicht, sollten wir mal eine Just for Fun-Folge machen mit solchen...\n\n**Speaker 2:** Buzzwords. \n\n**Manuela Machner:** Ja genau, und mit diesen Aussagen. Das letzte Mal sagt mir auch jemand, ja, mein Kollege beim Studieren hat ein eigenes Sprachmodell gemacht. \n\n**Speaker 2:** Ich trainiere meinen Model. \n\n**Manuela Machner:** Ich trainiere \n\n**Speaker 2:** Custom-Instruments.\n\n**Manuela Machner:** Ich weiß nicht ob alle das so witzig finden wie wir, aber da war ich dann schon etwas sehr perplex. Also das eigene Sprachmodell wie viele Millionen hat er da so investiert, wie viele Millionen Trainingsdaten und so. Also ja \n\nja also es ist ein sehr aufregender markt und und es ist viele leute sind auch sehr aufgeht das ist auch sehr neu ist ein tolles tolles feld ist es faszinierend also \n\nalles \n\n**Eliot Mannoia:** schön und gut aber wie gesagt macht euch da keine sorgen und \n\n**Manuela Machner:** zwischen theorie und praxis wenn man es Zusammenfassen möchte.\n\nVieles was kolportiert wird an Zahlen, auch an Statements, überzeichnen diese Geschichten wo wir sind. Es ist das Thema derzeit. Es ist kein Trend, es ist Realität, es ist da. Aber wenn ihr auch einem Anfang steht, macht euch keine Sorgen. Es ist wichtig, dass ihr einfach offen, open-minded daran herangeht, \n\n**Speaker 2:** euch \n\n**Manuela Machner:** damit beschäftigt und nicht alles ganz so ernst nehmt.\n\n**Eliot Mannoia:** Und auch wenn ihr nicht KI nutzen dürft oder könnt im Unternehmen, weiß ich nicht, irgendwelche Richtlinien, was auch immer, auf jeden Fall schulen. Auch wenn ihr es nicht benutzen dürft und wollt, die Menschen haben alle Handys, die Menschen haben auch manchmal Kinder oder Freunde, die ihnen beibringen Trotzdem schulen.\n\n**Manuela Machner:** Ja klar, damit wir ein Geschäft haben. Weil wir eh schon die Termine frei haben. Aber abgesehen davon, ja natürlich, lernt es, bringt es den Leuten bei, fundiert es gebt es auch Regeln vor, gebt es eben auch, wie wir gesagt haben, Werte eine Werte-Richtlinie macht es Regeln, Wobei, ich bin ja nicht so happy über Regeln, aber es gehört halt leider schon dazu.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ein paar Rahmenbedingungen. \n\n**Manuela Machner:** Genau. Und dann könnt ihr alle schreiben, ich bin der Superpower-User, mein Primary Agent hat jetzt die Wäsche gebügelt. Ich sag's euch, da kriegt ihr viele Likes Das Blöde, also nicht das Blöde ich sage es euch gar nicht ihr könnt auch ein Bild generieren lassen, dass \n\n**Speaker 2:** das dann \n\n**Manuela Machner:** beweist.\n\nGenau. \n\nWir werden weiterschauen. Also, es hat uns gefreut eine etwas humorvollere Folge. Alles Liebe, bis zum nächsten Mal. Tschüss","faqs":{"heading":"FAQ: KI-Innen- und Außensicht – Wie gut sind wir wirklich aufgestellt?","items":[{"question":"Warum gibt es so eine große Lücke zwischen KI-Außendarstellung und Realität?","answer":"Auf LinkedIn und in Präsentationen klingt es, als hätte jeder KI voll im Griff. In der Realität stecken die meisten noch in den Kinderschuhen. Manuela Machner erlebt das täglich: Firmen entschuldigen sich, dass sie noch am Anfang stehen, obwohl das der Normalzustand ist.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Ist Österreich bei KI-Nutzung wirklich führend in Europa?","answer":"Laut einer Statistik, die Manuela Machner zitiert, ist Österreich mit rund 47 Prozent KI-Nutzung europaweit führend, noch vor Deutschland und der Schweiz. Der Haken: Die meisten nutzen KI für Texten und Marketing, selten für tiefere Anwendungen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist der Unterschied zwischen KI nutzen und KI professionell nutzen?","answer":"Etwas in ChatGPT hineinschreiben als Inspiration ist nicht dasselbe wie professionelle KI-Nutzung. Eliot Mannoia und Manuela Machner haben tausende Menschen in Workshops begleitet und sehen: Die Lücke zwischen Schein und Sein ist groß.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Welchen Druck erzeugt die KI-Außendarstellung auf Unternehmen?","answer":"Firmen fühlen sich unter Druck, KI-Kompetenz zu zeigen, auch wenn sie noch am Anfang stehen. Das führt zu Schein-Kompetenz und Selbstunterschätzung. Manuela Machner betont: Alle sind am Anfang. Das ist kein Makel, sondern die Realität.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann man den eigenen KI-Reifegrad realistisch einschätzen?","answer":"Ehrliche Bestandsaufnahme statt LinkedIn-Vergleich. Eliot Mannoia macht in Workshops Umfragen vorher: Wer hat KI schon genutzt, wer nicht, und wie? Das schafft Transparenz und zeigt, dass die meisten auf einem ähnlichen Niveau sind.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-84","audio_url":"/assets/407880391-44100-2-cb9c3b53f174b.mp3","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":83,"slug":"folge-83","title":"Wer entscheidet wohin sich die KI entwickelt?","pub_date":"2025-09-11","duration_min":30,"description":"Wer entscheidet die KI Roadmap. Unternehmen oder wir NutzerInnen.Was der ChatGPT 5 Aufschrei über Sprachstil, Vertrauen und Produktlaunches zeigt.Eliot Mannoia: digitaler Psychologe bei BrandKarma - brandkarma.at.Manuela Machner: Expertin für KI im Tourismus bei KiNET.ai - kinet.ai.Themen der heutigen Folge: • Community Feedback formt Features. Warum OpenAI alte Modelle rasch zurückbrachte.• Sprachmodus: Ton macht Musik. Anthropomorphisierung und Erwartungshaltungen.• Transparenz beim Teilen: geteilte Chats, Google Index,Missverständnisse und Reaktionen.• Agenten: Wunsch nach stabilen Kernfunktionen und verlässlichen Workflows.• KI Kultur: globale Regeln, lokale Werte, europäische Perspektive.Fazit:Gute KI entsteht, wenn Produktteams zuhören, aber klare Leitplanken setzen. Wir alle gestalten mit.FAQsWer entscheidet die Richtung von KI Systemen?Beide Seiten. Firmen setzen Ziele, die Community korrigiert über Nutzung und Feedback nach.Warum hat die Community bei ChatGPT 5 so stark reagiert?Weil sich Ton und Verhalten änderten und viele daran emotional gebunden sind.Was lernen wir aus dem Thema geteilte Chats und Google?Lesen, verstehen, bewusst teilen. Transparenz in der Oberfläche verhindert Missverständnisse.Sind Agenten schon alltagstauglich?Teilweise. Für Routine geht es gut, für komplexe Abläufe braucht es Stabilitätund Qualität.Warum ist der Sprachmodus von KI Systemen so wichtig?Er prägt Vertrauen. Stimme, Tempo und Höflichkeit beeinflussen, ob wir KI als hilfreich erleben.Wie passt KI zu europäischen Werten?Mit klaren Regeln, Datenschutz, Erklärbarkeit und lokalem Kontext in Antworten.Was wünschen sich Power UserInnen kurzfristig am meisten?Robuste Kernfunktionen, weniger Halluzinationen, bessere Rückfragen undn verlässliche Übersetzung.LinksBrandKarma, Quelle: brandkarma.atKiNET.ai, Quelle: kinet.ai","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia fragen: Wer hat eigentlich das Steuer in der Hand, wenn es um die Richtung der KI-Entwicklung geht? Technologiekonzerne, Politik oder die Gesellschaft?","key_questions":["Wie analysiert KI Verhandlungsstrategien?","Welche Unterstützung bietet KI bei Verhandlungen?","Wie setzt man KI in Verhandlungen konkret ein?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus und heute reden wir über etwas ganz anderes und zwar wer entscheidet tatsächlich, in welche Richtung sich KI entwickeln muss, was es können soll und sind es die Entwickler oder ist es doch vielleicht die Community und die Nutzer?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, hallo meinerseits, Eliot Mannoia digitaler Psychologe und Ziel dieses Podcasts ist immer dieses Also Plauderei, Gedankensanstöße, also wirklich eine ganz leichte Diskussion Und heute, eine Premiere mal, sind wir gemeinsam live 3D zusammen, denn normalerweise sind wir in verschiedenen Locations also ich kann die Manuela angreifen, wir sind gemeinsam hier.\n\nEcht toll, vielen Dank, dass du auch gekommen bist, dass wir das heute machen zusammen. Nächstes Mal komme ich dich besuchen. \n\n**Manuela Machner:** Oje, dann muss ich aufräumen. Eliot ist ordentlich. Die Menschen, die mich kennen, wissen, das funktioniert nicht so ganz. habe ja schon gesagt, bevor er kommt, muss ich jetzt erst aufräumen gehen.\n\nZumindest die Räume wo er durchgeht. Das wird ganz spannend sein, dass wir einmal so plaudern. Wie sind man eigentlich zu dem Thema kommen? Ja, vor kurzem ChatGPT 5 ist ja gelauncht worden, hat meinen Urlaub unterbrochen klassischerweise, natürlich genau ein neues Update dann, wenn ich auf Urlaub bin.\n\nRücksichtslos. Absolut, ja. Und dann habe ich einen Tag damit verbracht, dass ChatGPT 5 das Neue ist und es nichts mehr vom Alten gibt und mich damit auseinandergesetzt und am nächsten Tag gab es plötzlich das Vierer und zwei Tage später waren auch die alten Modelle wieder da, weil der Aufschrei so groß war von der ganzen Community Und deswegen auch sind wir zu unserem Thema gekommen.\n\nAlso einerseits haben die Entwickler gesagt, wir machen alles besser, neuer und so weiter und die Menschen haben das nicht so akzeptiert. Was sagt uns das eigentlich? \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, wie schnell sich Menschen an etwas binden können auch und die Erwartungshaltung und was sie gewohnt sind und plötzlich der andere Kommunikationsstil hat für sehr viel Offroad gesorgt Und ich glaube, OpenAI hat sich vielleicht zu sehr intern beschäftigt und vielleicht nicht, es waren ja immer diese Gerüchte dass viele gehen, weil sie nicht genug Sicherheit machen, ja.\n\nUnd vielleicht haben sie da auch nicht genug die Community oder getestet obwohl eh Beta-Tester auch dabei waren, was ich gehört habe, aber vielleicht nicht genug, um, ja, dass sie das testen, weil ich habe auch gehört von wem Dass normalerweise, wenn man ein Produkt launcht, hat man immer die alte Version noch und die neue.\n\nAlso es war auch ein bisschen außergewöhnlich von einer Produktlaunch. \n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, weil du sagst, die Beta-Tester, es werden ja oft so, wer testet denn als Beta-Tester? Es sind dann ja oft diese Technik-Affinen Leute und so. Und gerade ChatGPT wird ja von vielen Menschen einfach so genutzt. Also man muss ja, und wenn ihr bis jetzt diese Tools noch nicht nutzt Man muss kein Techniker sein, um sich so ein KI-Tool testen zu können oder nutzen zu können.\n\nUnd ich glaube, genau das war das Problem. Also die Leute haben sich ja beschwert, dass sie ihren, wie sage ich immer, ChatGPT ist immer so flauschi-flauschi gewesen, muss man fast sagen, ja. Also er hat immer gesagt, mEI schön, dass du da bist. Und für uns Europäer oft too much amerikanisch, ja. Also es war ein bisschen zu lieb zu nett, zu viel.\n\ndes Guten, aber offensichtlich mögen wir das. Und ich gestehe ich habe mit meinem ChatGPT dann wirklich eine Woche nicht gesprochen. Ich meine abgesehen davon, dass ich auf Urlaub war und ich rede sicher mit meinem Sprachmodus derzeit ein Zehntel von der Menge, wie ich bisher mit ihr gesprochen habe, weil Die Art der Kommunikation, auch wenn jetzt, ich habe extra jetzt die Flauschi-Flauschi-Version eingestellt vorher habe ich immer gesagt sei nicht so lieb und nett und so und was und jetzt ist sie doch eher, ja, sehr langweilig würde ich sagen, einfach so, also ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Für mich kam es vor, wie, es gibt ja in der Zwischenzeit auch dieses Phänomen, so in einer narzisstischen Beziehung, wo zuerst dieses Love-Bombing und du bist toll, du bist super, und plötzlich von einem Tag auf den anderen so, Hallo. Ja ich helfe dir. Und man denkt sich plötzlich, was habe ich gemacht? Hast du mich nicht mehr lieb Bin ich nicht mehr so super?\n\nAlso man spürt wirklich psychologisch was für einen Unterschied das macht. Das ist nicht wie ein normales Produkt oder eine normale Interface wie Booking.com oder Uber oder Taxibuchen, da ist eine tiefere Schicht darunter\n\n**Manuela Machner:** Und für die, die es nicht verstanden haben, was da wirklich abgegangen ist, es hat einfach innerhalb des ersten Tages extrem Beschwerden gegeben.\n\nUnd Sam Altman hat sich dann ja auch gleich geäußert dass er eigentlich darüber erschrocken ist, und das habe ich spannend gefunden, dass er erschrocken ist. Dass die Leute sozusagen gesagt haben, du hast mir meine Freundin weggenommen. Und wenn ihr noch nicht sprecht mit ChatGPT im Sprachmodus gerade der Sprachmodus glaube ich ist Sehr verstärkt dieses persönliche Empfinden.\n\nAlso auch im Schriftlichen, wenn es immer sie oder er, wie man es will. Also ich sage immer, wenn alles funktioniert, ist es eine sie, wenn es nicht funktioniert, ist es ein er. Aber da hat dann nichts mehr funktioniert. Also im persönlichen Umgang, auch beim Schriftlichen hat man plötzlich gemerkt du sagst so, ja das ist ja so.\n\nAlso bei den ersten Texten ich war so richtig, okay, Also, ja, aber sagst du mir jetzt nicht, dass das nett war, was ich vorgeschlagen habe? Oder sagst du mir nicht, das war eine super Idee? Also, man ist schon so, okay, so wie du sagst, ich habe jetzt irgendwas falsch gemacht. Weil er supportet mich nicht mehr so.\n\nUnd das hat wirklich für Aufsehen gesorgt zur Erklärung. Und das ist eigentlich das Kernthema unseres Themas, Open AI ja extrem rasch reagiert auf Kundenkritik Und gesagt, na gut, dann schalten wir halt 4.0 wieder ein. Und keine zwei oder drei Tage später ist dann auch noch die Funktion gekommen, weil viele sich aufgeregt haben, dass 5.0 ja doch nicht so perfekt funktioniert, wie angekündigt.\n\nUnd ihre ganzen, ob das Custom GPTs waren oder was auch immer, auf anderen Modellen gebaut hatten. Und dann haben sie sicherheitshalber dann die Funktion auch freigeschalten, dass du auch die alten Modelle wieder aktivieren kannst Eigentlich hat sich ChatGPT ja aufgeräumt. Vorher war ja volles Chaos für die Nutzer, die noch nie oben gewechselt haben.\n\nWenn ihr einen Plusaccount habt, habt ihr es wechseln können. Und dann haben sie doch wieder alles aktiviert. Das heißt, eigentlich schön, dass OpenAI auch reagiert auf Kundenkritik. Oder? Wie findest du es?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde es sehr abrupt. Also ich finde, die haben vielleicht nicht genug intern Auch mit Beta oder die richtigen Beta-Tester getestet und sind dann vielleicht ein bisschen zu schnell auf den Markt gekommen und mussten dann sehr schnell reagieren.\n\nAlso es ist in Bezug auf Ethik und Sicherheit ein bisschen bedenklich, sonst finde ich es aber auch sehr erstaunlich und sehr mutig und ich finde es auch eigentlich schon eigentlich sympathisch dass er dann auch eingestanden hat, dass sie Fehler gemacht haben. Also ich fand es von einer Führungsposition oder Krisenmanagement Hat das eigentlich schon direkt angesprochen, gleich angesprochen, sich entschuldigt auch und so.\n\nAber was meinst du, wie sehr sollte man Community versus intern entscheiden lassen?\n\n**Manuela Machner:** Ja, also ich seh's vielleicht ein bisschen kritischer, gar nicht bei der 5er Modellversion, wir haben ja in diesem Sommer viele so, also OpenAI reagiert momentan extrem auf Community-Feedback und manchmal finde ich's auch too much.\n\nIch weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt, im Sommer hat es ja diesen Hype gegeben, ach, um Gottes willen, meine ganzen Chats werden auf Google veröffentlicht und sind sichtbar. Das war ein Blödsinn. Es gab einfach eine Funktion in ChatGPT, man kann dort Chats teilen, das geht nach wie vor. Also wenn ihr bei eurem Chat seitlich auf drei Punkte klickt da steht dann gemeinsam nutzen oder teilen Und wenn man dort hinaufgeklickt hat, dann konnte man es mit seinen Buddies teilen, also wir zwei haben schon Chats miteinander geteilt zum Beispiel, also ich schicke ein E-Mail wo ich den Link dort an Eliot schicke und man konnte dort, da gab es einen Button, einen Button, den musste man aktiv anklicken.\n\nBei diesem Button stand im verständlichen Deutsch für uns und beim Eliot natürlich auf Englisch stand dabei, wenn du das anklickst dann kannst du diesen Link auch Indizieren für Google, also dann wird der in Google gefunden, das stand dort. Und das haben Leute gemacht. Und irgendwann hat Google das wirklich ausgespielt, und dann war die Aufregung groß, und ich finde es ja einen Wahnsinn, wie in den Communities die Wogen hochgegangen sind, also ich sage es euch, und ich finde es teilweise absolut unverantwortlich wie Leute gerade auf LinkedIn, das ist das Portal, wo ich am meisten unterwegs bin, Das kommuniziert haben, eure Chats sind öffentlich und was ihr tun müsst, damit das nicht passiert und was weiß ich.\n\nUnd gerade, dass nicht ein Shitstorm entstanden ist dafür, dass vielleicht wirklich der eine oder andere zu, es tut mir leid zu blöd war, das zu lesen und zu tun. Und auch hier hat OpenAI extrem schnell reagiert und diesen Button deaktiviert und Google hat reagiert und hat gesagt, sie spielen die Chats nicht mehr aus.\n\nUnd irgendwie Da hat mich diese schnelle Reaktion um eben diesen Shitstorm zu entgehen oder halt herunterzuholen, extrem enttäuscht eigentlich, weil ich reagiere anlassbezogen, obwohl es aus meiner Sicht keinen Grund dafür gab. Also nur weil Nutzer nicht in der Lage sind zu lesen dann darfst du eh nichts mehr machen.\n\nIch habe es auch deswegen schade gefunden, weil viele ja nicht gesehen haben, dass wir auch ein Potenzial haben, dass man unsere Chats in Google findbar macht, in Richtung Google-Suche zum Beispiel und so Sachen. Also ich habe das immer schade gefunden. \n\nUnd \n\nich finde es halt ganz, ganz schwierig, wenn man bei allen Dingen sofort immer das Gefühl hat, aber das übrigens nicht nur in Richtung KI, ich finde es ja gesetzesmäßig und sonst was sehr oft, und es wird immer stärker finde ich Da schreien ein paar besonders laut, machen ein großes Pahö, wie man im Dialekt sagt.\n\nDa Eliot hat jetzt angeschaut. Musst es lernen? Kennst du nicht Nein Pahö nicht. Ein großes Theater machen, ein großes Aufschreiben Das habe ich nicht verstanden, aber das weiß ich Das ist echt steirischer Dialekt. Ein großes Pahö machen. Pahö machen. Du musst es nicht sagen. In Wien versteht er sich gar nicht.\n\nUnd dann macht man wieder alles anders, oder? Also damit, da sehe ich oft ein bisschen... ein Problem dahinter. \n\nJa, also die PR-Maschine \n\n**Eliot Mannoia:** von OpenAI ist schon riesig und was die alles machen, das ist auf jeden Fall. Ich glaube, sie wissen auch, wie schnell man wechseln kann und dass Leute vielleicht auch verschiedene Modelle probieren und springen da gleich auf jegliche PR Shitstorms weil Vielleicht können sie auch nicht sagen, es ist die Users schuld, weil die haben es geklickt oder die haben es aktiv geteilt.\n\nUnd anstatt zu sagen, es ist ihre Schuld, sagen sie einfach, wir tun es weg. Weil bringt ihnen nichts. Ich verstehe es natürlich aus dem Kontext von Unternehmen. Nein nein ich versuche es noch zu verstehen. Vielleicht können sie es nicht, man hat in einer Schlagzeile nicht genug Platz und deswegen so, wir werden schauen, dass die User es besser lernen.\n\nGeht nicht und deswegen tun sie es vielleicht einfach sagen, Wir ändern es. Das ist vielleicht offensichtlich deren Schuld. Ich glaube, sie wollen einfach wirklich minimieren, dass irgendwie mit Datensicherheit sie irgendwie in Verruf bekommen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber weißt du was lustig ist? Bei Grok jetzt... Habe ich auch gelesen, ja.\n\n...ist das übrigens auch so. Also Grok teilt, aber ohne zu sagen wohin er es teilt. Das finde ich überhaupt das Genialste. Also Grok ist für die, die es nicht wissen, ist von X, also von Elon Musk, die KI. Und da ist ja das Gleiche jetzt, dass in Google sozusagen Chats von Elon Musk anhalten. Aber wurden die aktiv geteilt oder auch aktiv?\n\nJa, aber dort steht nicht drinnen womit man es teilt. Also man kann sagen, man veröffentlicht es. Aber im Gegensatz zu Open AI hat Elon Musk große Schweigetipps drüber, also wohin das. Freie Presse also für ihn ist alles... Egal. Aber dort regt sich ja keiner auf. Ich glaube, dass jeder, der weiß, dass er Grok nutzt...\n\nGrok ist ein bisschen mehr Power-User-Seite. Das ist nicht so Mainstream, finde ich. Ich finde, Grok ist für all die, die Dinge machen wollen, wo du von vornherein weißt, dass das keine andere KI für dich tun würde. In Art der Textgenerierung oder in der Art der Bildgenerierung. Wenn du Dinge machen möchtest die Wo du weißt, du wirst gecancelt bei den anderen Plattformen gehst zu grok.\n\nAlso das ist mein Empfinden dabei. Ja, aber trotzdem eher die, die sich auskennen. Ja, die anderen stellen einfach fest, das darf ich nicht. Wobei wir eh sagen, was bei dem darf ich nicht, da gibt es jetzt auch so eine Entwicklung, dass sie versuchen jetzt klarer zu definieren, was darfst du und was darfst du eben nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Und es ist so global. Kultur nach Kultur, immer auch unterschiedlich. Das ist auch in der nächsten Folge vielleicht mal, wie soll eine globale KI-Lösung kulturell oder lokal umsetzbar sein? Denn was für Werte werden damit getragen?\n\n**Manuela Machner:** Ja und dann ist man wieder bei dem Thema, wer entscheidet dann, wo Ende und wo Schluss ist?\n\nOder was darf man, was darf man nicht? Open AI hat jetzt aufgerufen, ich weiß nicht, ob es noch online ist, aber wenn ja, vielleicht hat der eine oder andere Lust und Laune. Ich glaube, vor ein paar Tagen war der Aufruf auf X, dass Sam Altman gesagt hat, man soll seine Ideen einbringen. Wo soll die KI sich hin entwickeln?\n\nIch, woran sie sich halten, ist jetzt eine andere Frage. Aber offensichtlich aufgrund dieser ganzen Entwicklungen in Richtung ChatGPT5 und die Teilen der Geschichten Was wollen eigentlich die User oder was erwarten sie sich oder was wünschen sie sich?\n\n**Eliot Mannoia:** Na dann fragen wir mal dich. Weil es gibt alles mögliche von Coding bis hin zu Bildgeneration, bis hin zu Anbindung mit, also Grounding mit deinen eigenen Daten, ob das jetzt G-Drive oder Outlook ist was wäre für dich in der Roadmap am wichtigsten?\n\n**Manuela Machner:** Also wo immer noch gestruggelt wird, ist für mich so diese Übersetzungsgeschichten wo das funktioniert, funktioniert nicht, und zwar übersetzen nicht in schriftlicher Art Also für mich ist die Sprachfunktion eine der wichtigsten, also die Kommunikationssprachfunktion, dass ich mit ChatGPT spreche, sie antwortet mir und ich kann sagen, bitte übersetzt das und dem Eliot ins Englische oder einem Gast.\n\n**Eliot Mannoia:** So eine Live-Translator.\n\n**Manuela Machner:** Genau, diese Live-Translate-Funktion, die gibt es, die kann man machen in ChatGPT aber da muss ich sagen, das funktioniert einmal und funktioniert einmal weniger gut bei unterschiedlichsten Sprachen. Das finde ich schade dass es instabil ist Dass die Qualität instabil ist.\n\nAber wenn es funktioniert, funktioniert es ziemlich gut, oder? Ja absolut. Und wenn du dann das nächste Mal das ausprobierst und du hast einen Gast vor dir stehen, der auf Russisch mit dir spricht und plötzlich spricht deine KI steirisches Russisch. Steirisches Russisch. Es ist zwar richtig getippt aber ich sage es euch, das klingt dann viel seltsamer.\n\nUnd plötzlich sagt er drei deutsche Wörter mittendrin in dem Text. Also da, ich finde, das ist eine Funktion, die sollte einfach sauber funktionieren. Was hätte ich gern von KI-Systemen? Einfach, dass sie die Dinge wirklich auch sauber erledigen können. Also Agent-Systeme, also und zwar es gibt ja viele Definitionen von Agents, aber das Agent, was so wie das OpenAI versteht dass du deinen Agent losschickst und der für dich Dinge im Internet erledigt, das ist das, auf das ich mich wirklich freue, also dass das auch irgendwann sauberst funktioniert.\n\nEs funktioniert schon gar nicht so schlecht, aber einfach diese, dass du dich hinwegsetzen kannst über Schnittstellen, über irgendwelche Datensilos, sondern einfach die Arbeit erledigst. Ich das meinst du. Was möchtest du von der KI?\n\n**Eliot Mannoia:** Also ich freue mich auf jeden Fall auf die Agentengeschichte auch, aber das ist eher etwas, da warte ich gerne ein, zwei Jahre.\n\nBis es mal wirklich so gut funktioniert momentan ist es wie eine spielerei auch wie du gesagt das funktioniert schon gut aber noch nicht also auch als selbstständiger was mir am meisten helfen würde was ich mir wünschen würde für das nächste mindestens jahr ist dass sie die funktionen wirklich geht die Core und die Key funktionen super machen also dass das einfache chat also sprache und text Weniger Hallucinations und einfach wirklich qualitativ.\n\nAlso bevor Connectors, bevor Bilder, bevor diese ganzen Peripherie Sachen, dass sie mal wirklich ja, auf ChatGPT fünf, sechs oder sieben. Also wirklich einfach nicht nur, weil ich finde oft ein bisschen ein Silo-Denken, ja. Du fragst gib mir bitte eine gute Idee und es gibt eine gute die sagt, ja, aber okay, aber was ist, wenn die Idee, also Einfach ein bisschen dieses Mitdenken auch und so, es ist eine gute Idee, aber es ist vielleicht zu melodramisch oder zu amerikanisch oder vielleicht nicht europäisch genug oder mit anderen...\n\nAlso genau wie wenn ich dich fragen würde, gib mir bitte eine Idee, dann würdest du mir nicht nur eine gute Idee geben, sondern du würdest auch die ganzen Parameter mit berücksichtigen mehr. Ich weiß, das ist schwierig, aber das würde ich mir wünschen. Einfach immer die Chorfunktionen.\n\n**Manuela Machner:** Aber weißt du was, ich glaube, was du meinst ist das, dass dieses Prompting dass er schnell bessere Ergebnisse ohne gute Prompts schafft, oder?\n\nWeil gerade Fünf hat ja jetzt die Thematik, also in Wirklichkeit liefert ChatGPT immer irgendwas, sage ich jetzt einmal. Und umso mehr Kontext du gibst, umso besser wird das Ergebnis, umso mehr kannst du ein Einbeziehen. Und fünf ist jetzt doch jetzt wieder ziemlich genau in den Dingen, die du eben gibst, und dass er schneller versteht was du eigentlich meinst, ohne dass du es, wie soll man sagen, so detailliert erklären musst, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja, es ist, ich würde eh sagen, schon 80, 90, also für mich ist es schon wirklich sehr nah dran. Aber auch wenn, ich schreibe manchmal wirklich sehr lange ausführliche Prompts, und Dann ist die Antwort vielleicht 90 Prozent da, aber ich erfahre dann erst später oder Tage später, aber wenn du das so willst, dann ist es ein bisschen anders, ja, und dieses so ein bisschen so von sich aus, die Rückfragen, also vielmehr die Lücke entdecken, also es gibt mir 90 Prozent, sagt aber, hey, hier ist genau, was du willst, aber vielleicht hast du vergessen das oder das, oder das hat dich Bringt von sich aus auch mehr Frag daran, um zu verstehen.\n\nDu musst ihm zwar sagen, frag mich, aber er sagt nie so selten dass eigentlich, glaube ich, es fehlt mir noch etwas, oder? Also so wie in unserer Kommunikation, wo man ja hin und her diskutiert bis man... Wenn ich es auf den Punkt bringen müsste, würde ich sagen, denken, dass er einfach ein bisschen noch holistischer denken kann, Mehr als diese ganzen Connecter und Werkzeuge.\n\nDas sind super. Und Projects liebe ich und ich liebe die Werkzeuge. Aber das Denken das würde für mich, weil ich nutze schon auf so einem Level, wo ich diese Finesse und dieses holistische und nichts vergessen, das wäre für mich am wertvollsten. Das ist wirklich wie ein Trusted Advisor, also wirklich ein vertrauter Berater, der Mitdenkt und blinde Flecken aufdeckt.\n\nDas wäre für mich so dann... Momentan antwortet er immer alles, gibt mir immer alles und dann erfahre ich immer erst nachher... Oder irgendwo, wenn du in Verwendung bist, im nächsten Step bist, kommst drauf, da hat dir jetzt irgendwas gefehlt. Genau, ein Beispiel, wenn du Cross-Model-Prompting machst, also von einem Model zum nächsten.\n\nGibt man irgendwas komplexeres rein? Ich brauche eine Idee für einen ganzen Workshop. Dann bekommst du eine Struktur, nimm diese Struktur, geh zu einem anderen Modell weiß nicht, Gemini, sag, hey, was hältst du davon? Kommt immer was, naja gut, aber ich würde das dazugeben. Dann nimmst du das, gehst wieder zum Nächsten und sagst, gut, aber ich würde das noch ändern.\n\nUnd dieses Ping-Pong-Spielen kannst du 20, 30, 40, kannst endlos weitermachen. Bis bevor irgendein Modell endlich sagt, jetzt passt's. Und da hast du dann das Vertrauen, wann... Ist es fertig? Wann ist es? Und da wäre es ein bisschen mehr dieses, Claude kommt jetzt mehr hin, habe ich das Erlebnis, wo Claude sagt, ja Wirst du eigentlich mit Deepseek auch prompten?\n\nNein mit Deepseek nicht eigentlich, nein.\n\n**Manuela Machner:** Also ich finde Deepseek oft ganz spannend, also ich finde Deepseek da, ich arbeite Deepseek nur bei Dingen, wo ich sage, völlig egal, ob das in dem Internet vielleicht draußen ist, zu sagen Deepseek ist chinesisch und in den... Ich habe mir einmal die AGBs angeschaut, ich weiß nicht ob sie noch immer gleich sind, aber vor drei, vier Monaten habe ich einmal die, also nicht ich, ich habe sie mir zusammenfassen lassen von einer KI und übersetzen vor allem natürlich auch und da steht drinnen dass sie alles mit deinen Daten machen können.\n\nAlso da steht wirklich drinnen sie können deine Daten verkaufen, also es ist wirklich so drinnen gestanden. Da habe ich natürlich die Finger gleich davon gelassen, aber so wie du sagst bei Dingen So ein Workshop-Aufbau, naja, ob das jetzt Deepseek weiß oder nein das ist nicht vertraulich wenn es nicht gerade kundenspezifische Geschichte ist.\n\nUnd ich muss schon sagen, ich habe ganz spannend gefunden, der Output von Deepseek war wirklich gut. Also damals noch vor 5 und ChatGPT auch inhaltlich mindestens, also ich hätte es über ChatGPT gesehen. Ich arbeite nur nicht damit, weil ich das Vertrauensbasis-Thema nicht habe. Ich hoffe, das haben Sie mir nicht verirrt.\n\nNein aber dieses, so wie du es sagst, nur was schon spannend ist, wenn man es jetzt so sagt, es ist ja so, wie wenn wir in einem Team sind und wir haben eine Idee und im Team zerreden wir das. Genau. Weißt du, was mir fehlt? Das müssen wir das müssen wir dem KI-Verantwortlichen sagen. Das wir brauchen, so wie die KI-Arena ist, da treten ja die KIs gegeneinander an Cool wäre, stell dir vor, wir könnten die KIs wirklich so an einen Tisch holen und wir werfen die Ideen rein und ChatGPT sagt das, Claude sagt das und alle fünf, also wir mit den Systemen könnten darüber diskutieren.\n\nJa, das wäre gut, ja. Das wäre nämlich interessant.\n\n**Eliot Mannoia:** So eine Meta eine Meta-KI-Plattform, wo du drei, vier zusammen anschließt an einen Tisch. Und uns dazu. Virtuellen Tisch, genau. Und dazu und dann diskutieren wir. dann diskutieren wir. Ja. Coole Idee. Ja. Das müsste auch theoretisch gehen. Na sicher. Mit einfach vier APIs von Cloud, Gemini, was weiß, einfach vier APIs, dann ein Bild von einem Conference Table, Boardroom, ja, ja coole Business-Idee.\n\nJa. Also, fände ich ganz spannend. Genau das Ergebnis wird dann... Sicher interessant. Und die lässt du einfach diskutieren? Ja. Und kommst halbe Stunde später zurück und gibst dein Senf dazu und sagst, nein, ich widerspreche euch Ich fände es ja aber auch spannend, weil du sagst, komme zurück. Ich fände es ja spannend, Teil der Diskussion zu sein.\n\nJa, das auch, ja.\n\n**Manuela Machner:** Also gar nicht so dieses, ich stelle euch eine Aufgabe sondern wir lösen gemeinschaftlich jetzt das Problem. Auch? Oder beides? Oder ja. In der Realität wirst du manchmal einfach brauchen, dass jemand der Aufgabe erledigt Naja, einfach nochmal distilliert und dann kommt jeder mit Empfehlungen.\n\nUnd dann geht eh die zweite Runde Diskussion weiter. Ja, die Diskussion... Laufbahn ja. Ja, stimmt. Weil ernst muss man sagen, das was wir in der Kommunikation mit KI-Systemen machen, ist ja noch keine Diskussion. Im Normalfall. Wir geben Input und kriegen Output. Ja es ist schon manchmal ein... Ich tue schon manchmal argumentieren und...\n\nAber, aber, also... So lebendig ist es schon.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja. Also bei mir manchmal rede ich rede ich aber diskutiere ich halbe Stunde hin und her, um meine Position zu verteidigen Und wie in einer Verhandlung kommen wir dann zu einer Art Kompromiss, wo wirklich die KI, also deswegen Claude ist in der Sache echt gut, wo Claude oft wirklich vehement zu seinem Punkt steht, Du kannst das machen, aber wenn du das willst, dann solltest du es so machen.\n\nDann erkläre ich weiter und sage, okay, das ist ein guter Punkt, wir können das und das vielleicht, aber ich will trotzdem nicht alles. Also es ist wirklich eine Diskussion. Claude muss ich sagen, hat mich in den letzten zwei Wochen wahnsinnig beeindruckt. Sprichst \n\ndu eigentlich mit Claude? \n\nNein, alles schreiben.\n\nSprichst du überhaupt mit KI Systemen mehr?\n\nReden tue ich gern, aber ich schreibe eigentlich mehr, weil es hilft mir auch, meine Gedanken zu sortieren und das ist ja noch für mich... ist andere \n\nArbeitsweise. Hätte ich nie gedacht, \n\nweil ich bin eher der Redner, aber beim Schreiben hilft das und das ist wirklich, also das ist echt skurril, weil wenn ich das in der Nacht mache und ich sitze da und habe meinen Tee und meine Musik spielt im Hintergrund und ich unterhalte mich, Es fühlt sich an, als ob ich wirklich mit wem also es fühlt sich nicht an, als ob da alleine zuhause sitze.\n\nEs ist wirklich, als ob ich da jetzt mit wem interagiere. \n\nJa, ich glaube, das geht vielen von uns so. \n\nNaja, weil es ist nicht eine Google-Suche so Hauptstadt von Frankreich Paris. Es ist wirklich ein, er geht auf meine Punkte ein, ich dann was hin und, ich weiß nicht, warum ich immer er sage, es, ja. Und es ist schon eine...\n\n**Manuela Machner:** Meine heißt übrigens Ella, weil ich niemanden kenne, der es so heißt und das habe ich irgendwann das gemacht. Aber es ist schon spannend. Also das glaube ich, dass trotzdem das interessant wird, wie viel Einfluss in Zukunft auch wir Menschen noch, also Menschen, die nicht auf der Entwicklerseite sitzen, noch auf diese ganzen Entwicklungen haben werden.\n\nAlso bis jetzt haben wir es ja gefühlt eigentlich gar nicht gehabt ich habe es ganz spannend gefunden, dass so viel Reaktion plötzlich auf uns Menschen passiert. Einerseits wichtig, weil wenn es in eine falsche Entwicklung geht, dann wird es auch ganz spannend werden.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, spannende Folge wieder, was wir alles... Und ganz spannend miteinander sich zu unterhalten, also wir kommen immer vom Thema ab, gell?\n\n**Manuela Machner:** Aber es ist im persönlichen Gespräch natürlich schon noch ein bisschen andere Geschichte. Voll voll.\n\n**Eliot Mannoia:** Na, macht echt Spaß. Ja, also, was haben wir alles besprochen? Die KI-Firmen haben ihre eigenen Pläne Roadmaps... Die sich dann, die sie aber dann schnell anpassen, an was die Community sagt. Die Community ist da sehr aktiv, auch wenn es vielleicht nicht jetzt die Masse ist, aber die Minderheit oder die Community die gibt, ist sehr vokal und dann wurde es sehr schnell angepasst, ist es gut, ist es schlecht, war schon sehr dramatisch also wirklich innerhalb 24 Stunden manche Updates und plötzlich andere Knöpfe wieder, also von Product-Launch-Seite wirklich ein Wahnsinn.\n\nUnd von der menschlichen Seite wieder merkt man auch dieses Anthropomorphizing, also dieses Gefühle aufbauen mit Maschinen wie stark das eigentlich vielleicht schon war und unterschätzt vielleicht auch. Und ja, schreibt es uns auch in den Kommentaren was ihr davon hält. Sollte man langsamer reagieren?\n\nSollte man mehr auf der Community hören? Weniger auf der Community? Ja, was ist eure Meinung dazu?\n\nUnd das, was Eliot gesagt hat, was hättet \n\n**Manuela Machner:** ihr gern, wenn ihr sozusagen, was hättet ihr gern? Von der KI. Wie schaut eure Lieblings-Rollmap aus? Oder das Ergebnis, wo soll die KI landen? Gut, also, wir freuen uns. Bis zum nächsten Mal.\n\nTschüss","faqs":{"heading":"FAQ: Wer entscheidet, wohin sich die KI entwickelt?","items":[{"question":"Entscheiden Entwickler oder Nutzer, wohin sich KI entwickelt?","answer":"Beide. Der ChatGPT-5-Launch hat gezeigt: Als OpenAI die alten Modelle entfernte, gab es einen massiven Aufschrei. Innerhalb von Tagen wurden sie wieder aktiviert. Die Community hat echten Einfluss, wenn sie laut genug ist.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was sagt der ChatGPT-5-Launch über die Macht der Nutzercommunity?","answer":"Sam Altman war selbst erschrocken über die Reaktion der Nutzer. Die Beschwerde, die neue Version habe ihnen ihre Freundin weggenommen, zeigt, wie tief die emotionale Bindung an KI-Systeme bereits ist. OpenAI reagierte schnell, weil der Druck enorm war.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum hat OpenAI die alten ChatGPT-Modelle wieder aktiviert?","answer":"Die Community wollte ihre gewohnten Modelle zurück, besonders jene, die auf GPT-4 basierten. Viele hatten Custom GPTs und Workflows darauf aufgebaut. OpenAI hat reagiert und die Funktion freigeschalten, alte Modelle wieder zu aktivieren.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum reagieren Menschen so emotional auf Änderungen bei ChatGPT?","answer":"ChatGPT ist nicht wie Booking.com oder Uber. Es gibt eine tiefere psychologische Schicht: Menschen bauen eine Beziehung auf. Eliot Mannoia vergleicht es mit einer narzisstischen Beziehung: zuerst Love-Bombing, dann plötzlich Kälte. 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Änderungen ohne Rücksicht auf diese Bindungen führen zu massiven Gegenreaktionen.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-83","audio_url":"/assets/407308014-44100-2-3776cbe43c08a.mp3","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":82,"slug":"folge-82","title":"Gefahren der KI - Verantwortung auf Autopilot","pub_date":"2025-09-05","duration_min":41,"description":"KI ist kein Terminator – die echte Gefahr ist subtil.Eliot Mannoia und Manuela Machner diskutieren in dieser Folge von Mind/Machine über Risiken, die uns im Alltag betreffen: Deepfakes, Desinformation, Machtfragen und die Bequemlichkeit des Menschen.Du lernst, wie Fehler sich in Systemen potenzieren, wie KI Vertrauen untergräbt und warum Verantwortung abgeben die größte Gefahr sein kann. Die Folge gibt dir konkrete Gedankenhilfen, wie du Kontrolle behältst.Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe bei BrandKarma.Manuela Machner ist KI-Expertin im Tourismus bei KiNET.ai.Mehr zu BrandKarma: ⁠https://www.brandkarma.at⁠Mehr zu KiNET.ai: ⁠https://www.kinet.ai⁠Darüber sprechen wir:• Warum Deepfakes nicht nur Lügen verbreiten, sondern auch echte Inhalte infrage stellen.• Wie Bequemlichkeit dazu verleitet, Entscheidungen ungeprüft an KI zu delegieren.• Welche Gefahren durch Missbrauch in Politik, Kriegsführung und Cyberangriffen entstehen.• Welche Rolle Motivation 3.0, Sinnsuche und neue Jobprofile in einer KI-geprägten Gesellschaft spielen.• Warum Transparenz und menschliche Kontrolle unverzichtbar sind.Fazit: KI wird mächtig. Die echte Gefahr ist nicht die Maschine, sondern der bequeme Mensch. Deshalb braucht es bewusste Kontrolle, klare Ziele und kritisches Denken.FAQsWas ist die größte Gefahr bei KI im Alltag?Bequemlichkeit und Verantwortung abgeben führen zu schlechten Entscheidungen.Warum sind Deepfakes problematisch, wenn ich eh skeptisch bin?Sie untergraben Vertrauen auch in echte Inhalte und verwirren die Bewertung.Kann KI Politik besser machen?Sie kann Szenarien simulieren, entscheiden sollen weiterhin Menschen mit klaren Zielen und Werteverständnis.Werden Roboter alle Jobs ersetzen?Jobs verändern sich, Sinn und neue Rollen entstehen, Aufsicht bleibt menschlich.Wie behalte ich Kontrolle über KI-Tools?Setze klare Ziele, prüfe Quellen, nutze KI für Ideen und Szenarien, entscheide selbst.Links:Eliot Mannoia, BrandKarma: ⁠https://www.brandkarma.at⁠Manuela Machner, KiNET.ai: ⁠https://www.kinet.ai⁠","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, wer die Verantwortung trägt, wenn KI-Systeme Fehler machen. 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noch gar nicht verstanden haben was sie\n00:00:42 eigentlich im Unternehmen wirklich damit anfangen können ich meine man merkt den Unterschied finde ich extrem von den Branchen ich weiß nicht wie es Dir geht\n00:00:49 also die Industrie ist da ja vorne weg und auch man merkt bei die Entwickler also ich komme aus dem Tourismus der\n00:00:55 Tourismusbranche nicht so interessant oft für die Entwickler weil in der Produktion halt viel mehr auch Budget\n00:01:01 dahinter liegt weil dort schon erkannt wird wie wichtig es ist gerade diese Wartungsbereich diese Analyse von den\n00:01:07 ganzen Daten ganzer wichtiger Faktor ist ich weiß nicht welche Beispiele also ich habe jetzt letzte Mal eines gehört das\n00:01:13 habe ich sehr spannend gefunden in der Pharmaindustrie da ist es darum gegangen dass in einem Labor mit aufgezeichnet\n00:01:20 wird über unterschiedlichste Videokameras die die die Abfolge also die Produktion und dadurch automatisiert\n00:01:27 dokumentiert wird also in der Pharmaindustrie muss man offensichtlich jeden Handlungsschritt genau dokumentieren um auch zu verhindern dass\n00:01:34 es zu Verunreinigungen kommt oder irgendetwas halt nicht funktioniert und das ist sehr zeitaufwendig und wenn der Mitarbeiter natürlich seine Tätigkeit\n00:01:42 unterbricht oder heute alles genau dokumentieren muss und das macht jetzt die KI also die KI beobachtet dich dokumentiert was passiert und wenn\n00:01:50 irgendwo das Risiko einer vunreinigung oder was kommt dann wird dieses Element sozusagen aus der produktionsschine\n00:01:57 herausgenommen und da ist richtig einspanungspotenzial dahinter ja also so ähnlich da auch\n00:02:03 vielleicht mit digitalen Zwillinge wie man da anhand von sensoric Daten und alles mögliche historische Daten\n00:02:10 sensoric realtime Daten wirklich eine digitale Kopie erschaffen kann von einem\n00:02:16 Ökosystem oder eine eine entity ja ob das jetzt eine Stadt ist ich glaube Stadt Wien z.B die\n00:02:23 experimentieren auch mit einem digitalen Zwilling wo sie dann alle möglichen Daten\n00:02:29 Bewegungsdaten Verkehrsdaten Wetterdaten und so einfüttern ich weiß dass die Feuerwehr in Österreich ich weiß nicht\n00:02:36 mehr welches Bundesland hat auch damit experimentiert und die haben alle möglichen Daten Wind und Wetter und\n00:02:43 Feuer und konnten dann äh mit diesem digitalen Zwilling äh digital auch Szenarios planen die\n00:02:50 konnten dann sagen okay was ist jetzt wenn der Wind von Südwest statt von Süden kommt was ist wenn der Wind um 10 % stärker ist wie würde das das vorer\n00:02:58 beeinflussen wie können wir uns darauf vorbereiten wie können wir verschiedene Übungen planen also richtig\n00:03:05 wirklich tolle Use Cases auch da diese Mengen an dat und verschiedene Arten von Daten mit dieser der Power von\n00:03:12 KI dass diese Rechenleistung wirklich gut modulieren zu können also super spannend ich glaub genau das ist es was du gesagt hast in dem Moment wo man mit\n00:03:20 viel Daten arbeitet hat man die Möglichkeit diese dann auch zu nutzen weil ich weiß nicht wie wie es wie es Euch da draußen geht aber ich kann mir\n00:03:28 erinnern egal in welcher Position ich war also wir hatten immer Daten Daten produziert Daten ohne Ende ob das jetzt statistische Daten waren oder Daten die\n00:03:36 uns eigentlich oft gar nicht so bewusst waren strukturierte und unstrukturierte also ist ja leichte sage jetzt im Tourismus mit Nächtigungszahlen zu\n00:03:44 arbeiten als mit irgendwelchen unstrukturierten Themen und man hat oft wirklich nicht die Zeit oder die MSE\n00:03:51 diese Daten dann auch zu nutzen und das ist total schade weil man da die dadurch sich ja einerseits viel Arbeit sparen\n00:03:59 könnte aber auch andererseits ich finde es ja diese Analyse so spannend also dieser vorcast was wird das für eine\n00:04:06 Auswirkung haben also wenn ich wenn du hernimmst so eine eine eine stadtthematik wie wird der Verkehr fließen wenn ich die eine Straße Sperre\n00:04:14 z.B welche Auswirkungen wird es dann haben auf den auf die u-bahntaktung wie wird es auf die die Parkplatzsituation sich\n00:04:22 auswirken also man kann einfach über diese vorcast Möglichkeiten durch die\n00:04:28 Datenanalyse sehr viel vorhersagen und bis jetzt glaube ich hat ist es oft gescheitert anderseits an der\n00:04:36 Rechenleistung das war ja immer ein riesen Thema und natürlich auch an der Zeit die du investieren musst und das\n00:04:43 geht jetzt definitiv mit vielen Tools sch sehr viel einfacher ja und es gibt auch diverse Player Markt die da wirklich\n00:04:50 versuchen diese verschiedene Datenquellen zu connecten da gibt's diese diese auch ein tolles Unternehmen\n00:04:57 nexio die da wirklich versuchen verschiedene Daten interoper operabel zu machen und und miteinander zu verbinden\n00:05:05 dann gibt's die Deo also die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die to be a good one. The more I learn, the more I realize how much more there is to discover. It's a journey of continuous growth and adaptation, much like the ever-evolving landscape of AI itself. 🚀","faqs":{"heading":"FAQ: Gefahren der KI – Verantwortung auf Autopilot","items":[{"question":"Was ist die größte Gefahr der KI?","answer":"Nicht der Terminator, sondern das Subtile. Wie Social Media mit Katzenvideos begann und erst Jahre später als Risiko für die mentale Gesundheit erkannt wurde, integriert sich KI schleichend in unser Leben. Die größte Gefahr ist, dass wir Verantwortung und Entscheidungen abgeben.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum ist Verantwortungsabgabe an KI gefährlich?","answer":"Wenn wir aufhören zu hinterfragen, was KI uns sagt, verlieren wir die Fähigkeit zu unterscheiden, was wahr ist und was nicht. Fehler in KI-Systemen können sich in seriösen Quellen einschreiben und sind dann kaum mehr korrigierbar.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie können sich KI-Fehler potenzieren?","answer":"Das Wissen verdoppelt sich in immer kürzeren Zeiträumen. Wenn KI-Systeme dabei Fehler einbauen, die in Studien und Fachartikeln landen, werden diese Fehler von anderen KI-Systemen weiterverarbeitet. Aus dem System bekommt man solche Fehler kaum mehr heraus.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wann ist KI ein Werkzeug und wann eine Gefahr?","answer":"KI ist wie ein Hammer: ein Werkzeug. Gefährlich wird es, wenn Menschen mit Macht und Ressourcen KI nutzen, um ihre Stärken zu augmentieren und Kontrolle auszuüben. 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Dr. Hannah Metzler, Psychologin und Wissenschaftlerin, die zu Social Media, Emotionen und Fehlinformation forscht. Sie zeigt, warum viele gängige Annahmen über Echokammern, Fake News und Algorithmen nicht mit den Ergebnissen der Wissenschaft übereinstimmen – und weshalb das unseren Blick auf die digitale Welt grundlegend verändert.Statt einfacher Schwarz-Weiß-Erklärungen gibt es differenzierte Einsichten: Warum persönliche Erfahrungen oft stärker wirken als jede Statistik. Wieso Social Media nicht automatisch die Gesellschaft spaltet. Und weshalb Fehlinformation weniger Einfluss hat, als wir glauben – aber trotzdem gefährlich sein kann.Ein Gespräch voller Aha-Momente, das deine Sicht auf digitale Medien herausfordert.❓ Verursachen Social Media Echokammern?Nicht so, wie viele glauben. Studien zeigen, dass Offline-Echokammern oft sogar stärker sind als Online-Blasen.❓ Wie groß ist das Problem Fehlinformation wirklich?Weniger als 5 Prozent der Inhalte auf Plattformen wie Twitter oder Facebook waren Fehlinformation – sie wirkt also nicht so mächtig wie oft behauptet.❓ Können Algorithmen uns besser kennen als Freunde?Nein. Algorithmen wissen, welche Inhalte wir mögen, aber sie verstehen nicht unser gesamtes Leben, unsere Beziehungen oder Werte.❓ Welche Rolle spielt KI bei Fehlinformationen?KI erleichtert die Produktion von Fake-Videos oder gefälschten Stimmen. Menschen lernen aber schnell, damit umzugehen, und vertrauenswürdige Medien werden dadurch noch wichtiger.❓ Was heißt das für unsere Gesellschaft?Wir müssen lernen, mit Komplexität umzugehen, und verstehen, dass Social Media oft nur extreme Stimmen sichtbar macht, nicht die breite Mehrheit.Fazit:Diese Folge räumt mit Mythen auf, stellt unbequeme Fragen und gibt dir Einblicke, die weit über die Schlagzeilen hinausgehen. Wenn du Social Media besser verstehen willst, darfst du diese Diskussion nicht verpassen.Die Gastgeber:Manuela Machner, KI-Spezialistin für Tourismus, KiNET.ai - www.kinet.aiEliot Mannoia, digitaler Psychologe, BrandKarma - www.brandkarma.atUnser Gast: Dr. Hannah Metzler, https://hannahmetzler.eu/Spannende Studienempfehlungen zum Weiterlesen:Emotion vs. Misinformation (COVID-Experiment), Cognitive Research 2024 – Open Access:https://cognitiveresearchjournal.springeropen.com/articles/10.1186/s41235-024-00607-0Mythen über Fehlinformation, Blog/Slides „Five Myths about Misinformation“:https://hannahmetzler.eu/misinfomythsEmotionale Dynamik & Echokammern, Kapitel 4 beim Stockholm Resilience Centre:https://www.stockholmresilience.org/news--events/climate-misinformation/chapter-4-emotions-and-group-dynamics-around-misinformation-on-social-media.htmlAlgorithmen und soziale Mechanismen, Perspectives on Psychological Science 2023:https://csh.ac.at/publication/social-drivers-and-algorithmic-mechanisms-on-digital-mediaSocial Media Sentiment Tracking, arXiv-Preprint „Validating daily social media macroscopes of emotions“:https://arxiv.org/abs/2104.03709","intro_text":"Dr. Hannah Metzler, Neurowissenschaftlerin und Social-Media-Forscherin, erklärt wie Plattformen unsere mentale Gesundheit beeinflussen und was Nuancen in der öffentlichen Debatte bewirken.","key_questions":["Wie kann KI Feedback konstruktiver machen?","Welche Rolle spielt KI beim Empfangen von Feedback?","Welche Algorithmen unterstützen den Feedbackprozess?"],"transcript":"Mind Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner. **Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Mein Name ist Eliot Mannoia digitaler Psychologe, wir haben die Manuela Machner, Expertin in KI und Tourismus, und es freut uns sehr , dass wir heute Mag. Dr. Hannah Metzler bei uns haben dürfen, Psychologin und Wissenschaftlerin und sie studiert social Media, Emotion und Missinformation. Vielen Dank dass du heute bei uns bist, Hannah. Wir haben uns ja damals im Technischen Museum kennengelernt Da hast du einen sehr spannenden Vortrag gehalten zu Social Media, ecokammern und Meinungvs..eigentliche Forschung.. Was sind so, um uns mal da einzusteigen in dieses Thema, deine ersten Insights, deine ersten Einsichten? **Hannah Metzler:** Ja ich glaube eine ganz wichtige Sache ist immer zu sagen, zu dem Thema, dass das was die allermeisten Menschen glauben wir wissen und für total wahr halten, dass wir bei ganz vielem noch nicht wissen, ob das tatsächlich so ist. Und da, wo es wissenschaftliche Studien gibt, die ein bisschen so das Thema Fehlinformation, Social Media und Emotionen und auch, wie wirkt sich das auf mentale Gesundheit aus und so weiter, Dass es da, wo es Studien gibt, das nicht immer das bestätigt was in den Medien, was die Politiker, was wir so alle glauben und schon für total selbstverständlich halten. Das liegt ein bisschen daran, dass das natürlich relativ neue Phänomene sind und dann braucht Forschung einfach immer eine Zeit. Noch dazu ändern sich die ganze Zeit noch die Social Media Plattformen es gibt neue, es verändert sich auch das Rundherum auf der Welt. Jetzt gibt es Kriege, vorher gab es keine und so weiter. Also es ist einfach alles ein sehr komplexes Thema. Und Es gibt einfach deswegen sehr viele Mythen die für wahr gehalten werden und auch sehr, sehr vieles, das wir noch nicht wissen. Ich habe gerade letztens auch eine Studie gesehen, die sich angeschaut hat, wie denn so der Konsens ist unter Wissenschaftlern zum Thema Social Media und zum Beispiel eben mentale psychische Gesundheit. Und wenn man sich so den Klimawandel anschaut dann sagen einfach 99 Prozent aller Wissenschaftler dieselben Dinge. Und bei Social Media ist das einfach überhaupt nicht der Fall. Also es gibt so Aussagen wie, Schlaf ist wichtig für die psychische Gesundheit. Da sagen dann 70, 80 Prozent der Forscher das jetzt eine Zahl aus dem Kopf, dass das so stimmt. Aber sie konnten sich nicht einigen auf Social Media hindern den Schlaf und das ist schlecht für die Gesundheit, weil da gibt es schon keinen Konsens mehr. Also wir sind wirklich in einem Bereich, wo man noch sehr vorsichtig sein muss, wenn man sagt, irgendwas ist wahr oder falsch. Genau, das ist das Wichtigste. **Manuela Machner:** Es kommt vielleicht dazu, dass jeder persönliche Eindrücke hat. Also jeder hat ja sein Erleben und dadurch glauben wir alle, wir können jetzt mitreden **Hannah Metzler:** Das ist in der Psychologie sehr häufig so. Die Leute glauben immer, in ihrer Erfahrung ist\ndas so, bei ihrem Kind ist das so, das haben sie einmal so gesehen, deswegen ist das so und das ist etwas Spannendes zu wissen über Menschen und wie man sie gut überzeugt und was wir leichter glauben. Wir funktionieren mit Geschichten und wenn man uns eine Erfahrung, eine persönliche Geschichte erzählt, dann ist das viel überzeugender Als die Statistik und darum, ich komme dann auch oft ein bisschen schwer dagegen an, wenn ich sage, ja, deine Erfahrung mit Facebook oder TikTok ist so, aber die Studie bei tausenden von Menschen über drei Monate sehr gut gemacht, die findet das nicht, es tut mir leid, ja, das ist immer sehr schwierig auch für die Menschen zu glauben. Ich **Eliot Mannoia:** kann mich erinnern als ich deinen Vortrag im Technischen Museum gehört habe, hatte ich eine richtige kognitive Dissonanz. Ich habe das immer so gehört, Echo kann man, Echo kann man, Echo kann man Blasen, Blasen, Blasen. Und dann höre ich deinen Vortrag und denke mir, ich muss auf jeden Fall mit dir reden, das war für mich auf jeden Fall sehr wichtig, auch diese Nuance wirklich zu verstehen. Also super spannend. **Hannah Metzler:** Ja, **Eliot Mannoia:** Was kannst du uns dann also über Echo Kammern **Hannah Metzler:** ist ein gutes erstes Thema. Also ich glaube, eine ganz wichtige Grundsache zu Echokammern ist, das ist was total Menschliches. Menschen bilden Gruppen, Menschen brauchen Gemeinschaft, Menschen können nicht ständig... Sich mit jeder neuen Person, die da herkommt, über jedes mögliche Thema aus allen möglichen Perspektiven unterhalten. Das heißt grundsätzlich mal, Echokammern sind jetzt nicht was Böses, wenn man darüber nachdenkt dass das einfach Gruppenbildung ist und wir Gruppentiere sind. Dann kann man darüber nachdenken wo gibt es Echokammern... Denn überall außer auf Social Media, in unserem Alltagsleben gibt es die natürlich. Unsere Arbeitskollegen, das ist wahrscheinlich eine Echokammer. Unsere Freundesgruppe unsere Verwandtschaft, das ist wahrscheinlich eher eine Echokammer. Also das trifft wahrscheinlich auf manche Menschen auch weniger zu, auf mich total. In meinem Umfeld sind lauter Menschen, die politisch mit mir ziemlich einer Meinung sind. Die Zeitungen die ich so lese auch wenn ich nicht auf Social Media gehe, das sind meistens eher nicht die von der gegenüberliegenden politischen Seite. Also man kann auch schon mal so anschauen wie sind denn Echokammern offline und da haben die ersten Studien, also im Jahr 2011 war das gezeigt, dass die Offline-Echokammern tendenziell sogar ein bisschen stärker sind als die Online-Echokammern, weil ich offline überhaupt nicht konfrontiert werde mit anderen Gesellschaftsgruppen wie denn auch, denen begegne ich ja irgendwie nicht, außer ich werde mal im Auto von der Polizei aufgehalten oder irgend sowas aber im Normalfall in meinem Alltag Treffe ich wenig Menschen, die komplett andere Lebenseinstellungen und einen anderen Bildungshintergrund usw. haben. Mittlerweile haben wir auch sehr große, gute, neue Studien. Ich denke gerade an eine, ich glaube, da kommen die Daten aus dem Jahr 2020, so zur Zeit ungefähr. Welche Wahl war damals? Biden gegen Trump, glaube ich war damals in 2020. Und\nda hat man wirklich über drei Monate hinweg alle Facebook-User, die halbwegs regelmäßig in den USA Facebook verwenden, analysiert und dann sieht man schon, es gibt Menschen, die sind in einer Echokammer aber da ging es so um Pi mal Daumen, ich kann die Zahl wieder nicht genau auswendig, 20% der Menschen. Bekommen ungefähr 75% dessen was sie sehen in ihrem Newsfeed, aus sogenannten gleichgesinnten Quellen. Das inkludiert jetzt Zeitungen und Freunde und Politiker und alle, die sich so grundsätzlich mit ihnen einig sind. Das heißt, bei 20% gibt es das. Aber da kommt auch immer noch ein bisschen was, kommt nicht aus gleichgesinnten Quellen. Und es gibt aber genauso das Gegenüber. Am anderen Ende des Spektrums gibt es auch die, ich glaube es waren da sogar eher 25% der Menschen, die sind im Gegenteil einer Echokammer. Die bekommen 75% ihrer Nachrichten aus total bunten Quellen, die nichts damit zu tun haben, was eigentlich ihre eigene Einstellung ist. Und der Großteil der Menschen ist da irgendwo dazwischen. Und es stimmt auch, dass die Algorithmen die ein bisschen lernen, was wir gerne sehen und so, dass die diese Echokammern so leicht verschärfen Das stimmt schon, aber ich glaube, der Grundeffekt ist einfach der, dass Menschen gerne sich mit anders gleich... Gesinnten Menschen unterhalten, dass wir gerne hören, was unsere Perspektive bestätigt und wenn ich jetzt diesen Algorithmus abdrehe, dann ist es nicht vorbei mit der Echokammer dann werde ich mir weiterhin Dinge suchen, die mich interessieren Wenn ich zum Beispiel skeptisch bin, ob Windräder irgendwie gut sind, dann werde ich Irgendwas googeln zu Windräder und Gefahr und dann finde ich was ganz anderes, als wie wenn ich sage, Windräder gut für die Umwelt oder so. Also man muss immer den Faktor Mensch mitdenken und es ist wirklich so, dass sich auf Social Media das einfach sehr stark zeigt, dass wir dazu tendieren, eher Sachen zu suchen, die uns bereits interessieren da sind eher Menschen drin, die sich für ähnliche Dinge interessieren, also es ist einfach so ein, wir sind dem nicht komplett ausgeliefert und die Technologie macht da was mit uns, sondern Menschen machen sowas grundsätzlich, die Die Technologie lernt das, dann macht sie es vielleicht noch ein bisschen schlimmer aber es würde das Problem genauso geben ohne den Algorithmus. Und noch dazu, das Problem ist gar nicht so schlimm, wie wir glauben. Und vielleicht, was ich ganz am Anfang gesagt habe, wir brauchen Echokammern, wenn ich sie übersetze als... Gruppenbildung, Gemeinschaft, Menschen, mit denen wir uns über Dinge austauschen können, die uns wichtig sind, die uns interessieren. Das heißt, man muss das sehr viel nuancierter sehen. Man muss einfach insgesamt schauen, bekommen eh Menschen ungefähr news aus allen verschiedenen Perspektiven die wichtig sind für große wichtige Entscheidungen vielleicht, wen sie wählen oder so gibts da viele die so radikalisiert in einer kleinen Echokammer sind und wie erreichen wir die? Löst Dass irgendwas aus, dass wir auf Social Media so viele Gruppen sehen, die wir sonst nicht sehen, führt vielleicht das\nzu Konflikten, dass es da zu wenig Echokammern gibt. Da gibt es auch Studien, die in diese Richtung weisen. Also es ist einfach ein viel komplexeres Thema als lasst uns Echokammern auflösen und alle politischen Probleme sinken. So war jetzt eine lange Antwort. **Manuela Machner:** Naja, aber ist das nicht ein bisschen so, dass dieses, ich nenne es jetzt Filtern, weil ich glaube, was man auch bewusst sein muss, das Wort Echo kann man es vielen auch nicht bewusst, was das überhaupt bedeutet, ja, also dass du dich in deinen Bubbles in deinen Bereichen weiterbewegst und in der virtuellen Welt und so wie du gesagt hat in der echten Welt. Was mich interessieren würde, gibt es eigentlich da den Vergleich zu, ich sage jetzt, die Welt vor dieser Auswahl, weil es entsteht ja dadurch, dass es jetzt auch diese Auswahl Erstens gibt es viel mehr Informationen, das muss man sagen wie früher. haben wir auch so das Bedürfnis, dass wir zielgerichtet uns informieren und wir haben auch viel mehr Auswahl. Also früher, wie ich Kind war, haben wir ORF1 und ORF2 in Österreich gehabt und da habe ich mir... habe ich mir Wenn ich wirklich im Fernsehen schaue, habe mich in den Ferien in der Früh russisch angeschaut. Dann habe ich wenigstens Fernsehen schauen können, aber mich natürlich der Russischkurs völlig nicht, gar nicht interessiert hat. Aber trotzdem diese russischen Puppen, das habe ich spannend gefunden und ein paar Worte hab ich aufgeschnappt, aber ich wurde von meinem Gefühl her früher, dadurch, dass es diese Auswahl nicht gegeben hat, schon mit viel mehr Themen, anders gesinnten Themen, anderen Inhalten konfrontiert, die ich irgendwie dann doch aufgenommen habe oder verarbeitet habe oder mich irgendwie gedanklich damit beschäftigt habe und da gibt es dazu auch wissenschaftlich was, da habe ich jetzt schon das Gefühl, dass das wegfällt. Also wir haben in der Konsumation von Informationen, dadurch, dass sehr viel auch digital ist, wir haben Netflix, das uns die Filme zeigt, die uns prima gefallen. Wir haben Spotify, die uns die Musiks die Podcasts vorschlägt die auch eher unseren Gedanken entspricht, Medien in Print, wenn wir sie kaufen, tun wir sowieso in der Richtung kaufen, Bücher auch. Und die Social Media Kanäle sind auch noch so ausgerichtet. Und auch der Medienkonsum, also natürlich der Medienkonsum war vorher immer schon es ist ein Unterschied ob du Kronen Zeitung, Standard Leser oder Kleine Zeitung Leser bist und da nicht den Eindruck, dass die Vielfalt doch immer geringer wird? **Hannah Metzler:** Hm Erstens einmal, weil du gefragt hast, gibt es da ein Vorher-Nachher? Gibt es nicht. Wir haben von vorher keine Daten. Das ist auch etwas ganz wichtiges, immer zu begreifen,. dass ganz viele Dinge erst sichtbar geworden sind: Wie konsumieren Menschen überhaupt Medien, seit wir social Media haben? Weil vorher gab es die Daten nicht. Da konnte man die Menschen fragen, welche Zeitungen liest du wie oft und menschliches Gedächtnis bei solchen Dingen ist nicht wahnsinnig zuverlässig Dann haben sie gesagt, ich schaue ungefähr so\noft in die Zeitung dann macht noch die soziale Erwünschtheit ein bisschen was aus. Es gab vor Social Media einfach keine Aufzeichnung davon. Wie Menschen Medien konsumieren. Vielleicht stimmt es nicht ganz, ich bin nicht Medienwissenschaftlerin, ich kann mir vorstellen, dass es bei Fernseher zum Teil Aufzeichnungen gibt, wer sich wieviel da einschaltet. Ich habe Zeitungsabos und solche Geschichten, aber ich habe es nicht in diesem Detail, in dieser Auflösung wie ich jetzt habe. Ich bin mir ganz sicher, dass insgesamt die Vielfalt von Informationen, die zugänglich ist für uns, ist natürlich dramatisch angestiegen. Wir werden quasi Es ist ein Überangebot und man weiß gar nicht, wohin schauen. Ich weiß nicht, ob ich mich trauen würde, zu wetten oder quasi so eine Hypothese zu unterschreiben für eine Studie dass im Durchschnitt die Vielfalt dessen was wir heute sehen an Perspektiven weniger ist als früher. Ich habe so ein Bauchgefühl das sagt für die meisten Menschen wahrscheinlich tendenziell eher nicht, weil heute verschiedene News so viel leichter zugänglich sind. Ich schaue nur auf eine Online-Website von einer Zeitung, wo ich früher, ich hätte mir nicht fünf verschiedene Zeitungen gekauft, jetzt schaue ich schon einmal schnell auch in verschiedene Zeitungen rein. Ich glaube auch, dass mir über Social Media mehr verschiedene Zeitungen zugespült werden, als früher, wenn ich vielleicht einfach nur den Standard oder die Vorarlberger Nachrichten oder so abonniert gehabt hätte. Also ich glaube, tendenziell Würde ich mich nicht trauen das zu unterschreiben Ich kenne keine Studien, die sich jetzt wirklich damit beschäftigen, wie ist es vorher, nachher ob es sowas gibt. Genau. Einfach auch die Studien, die es gibt, die zeigen, dass 25% der Menschen 75% ihrer Newsfeeds nicht aus gleichgesinnten Quellen sehen. Allein das schon. Wäre das früher passiert? Wenn ich in Vorarlberg lebe und die Vorarlberger Nachrichten lese und ORF und ORF 2 und 1 habe oder so, wäre das passiert? Ich weiß es nicht. Es ist da schon eine Bandbreite an Möglichkeiten vorhanden. Was ich mir viel eher vorstellen kann, ist, dass Viele Menschen heute einfach Social Media zur Unterhaltung nutzen, statt dass sie Fernsehen schauen. Und dann geht es einfach um Unterhaltung. Dann geht es da um, weiß nicht, Sport, Katzenvideos irgendwelche Celebrities und so weiter Die meisten Menschen lesen nicht politische Nachrichten. Früher schon nicht und heute auch nicht. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Fernsehkonsum zum Beispiel ein bisschen zurückgegangen ist, aber ich weiß immer wieder, wenn ich die Studien sehe, Dazu dass der immer noch sehr hoch ist. Also wenn wir heute schauen, wo bekommt die Mehrheit der Menschen ihre Nachrichten her, wenn sie wirklich Nachrichten konsumiert, dann gewinnen das noch nicht Social Media. Das ist immer noch Fernseher ganz weit oben. ... Aber wie gesagt, ich bin nicht ein bisschen da. **Manuela Machner:** Gewisse Zielgruppen schauen halt gar keine Nachrichten mehr. Also vielleicht noch die TikTok, ORF TikTok oder Instagram oder Kleine TikTok, das weiß ich auch von meinen Kindern Ich bin überzeugt dass meine Kinder nicht einmal wüssten, wann irgendeine\nFernsehnachrichtensendung im Fernsehen überhaupt wäre, geschweige denn welcher Kanal **Hannah Metzler:** Ja, das würde mich auch insgesamt interessieren wie die Der Nachrichtenkonsum insgesamt sich entwickelt hat. Ich glaube, dass da das eigentliche Problem liegt, weil wir ja oft über Fehlinformationen reden und alle glauben alles Mögliche. Eigentlich ist das Problem, dass sich Menschen immer weniger für Politik und Nachrichten interessieren, den Medien immer weniger vertrauen und dass insgesamt die Teilnahme die Interaktion mit Nachrichten abnimmt und nicht irgendwie alle ganz viel Blödsinn glauben und nur mehr schlechte Nachrichten lesen, sondern sie verlieren einfach insgesamt das Interesse. **Eliot Mannoia:** Ich wollte noch kurz mal auf das Thema von Echo Kammern, weil ich glaube, Missinformation wäre dann schon auch der nächste Teil, den ich auch sehr gerne mit dir ansprechen möchte. Aber es war ja, du hast mich ja damals auch auf das... Buch von Chris Bale, aufmerksam gemacht, Breaking the Social Prism, mit diesen Echokammern experimentiert wurde, ich glaube vielleicht sogar in dieser ähnlichen Kampagne in den USA, die du erwähnt hast vorher, so 2020, **Hannah Metzler:** Ja, ich glaube vorher schon. Ja, ich glaube 2016 eher oder so. Ja voll. **Eliot Mannoia:** wo die Leute von einer Partei Sachen von anderen, kannst du das vielleicht kurz **Hannah Metzler:** die kann ich gern beschreiben, ja. Also diese Hypothese das Echo kann man sozusagen... Dafür verantwortlich sind, dass sich die Gesellschaft polarisiert und wir alle uns nicht mehr einig sind. Die gab es schon damals. Und ich glaube, dass die Datenerhebung so rund um das Jahr 2016, 17 rum gewesen sein muss. Die Studie ist von Christopher Bayl aus 2018. Und das war die erste Studie Die wirklich versucht hat, diese Echokammern aufzulösen weil die Forscher und die Gesellschaft geglaubt haben, das verbessert dann, wie wir miteinander klarkommen. und die haben wirklich zufällig die Menschen zu zwei verschiedenen Gruppen zugeteilt und diese Menschen sind dann jeweils einem Bot gefolgt ich glaube für circa einen Monat Und der Bot hat Meinungsführer der anderen politischen Seite in den Feed gespielt Das war eine Studie damals auf Twitter. Und Meinungsführer das sind jetzt die Politiker selbst, aber wahrscheinlich auch alle möglichen anderen Menschen, die sich da befinden Äußern und klar eine republikanische eine demokratische Meinung haben. Das heißt, wir reden schon eher von starken klaren Meinungsäußerungen, nicht von nuancierten, wissenschaftlichen, so wie ich das jetzt mache. Und dann hat man einfach geschaut vorher und nachher, wie polarisiert waren die Menschen in ihren Einstellungen zu verschiedenen politischen Themen. In ihren Emotionen gegenüber der anderen politischen Seite und so weiter. Und da ist das Gegenteil von dem passiert, was sich die Wissenschaftler und jetzt der Standard-Zuhörer der noch nie über das Thema nachgedacht hat, erwarten würde. Und zwar sind die Menschen polarisierter geworden. Das heißt, vorher ein mir ist die Politik eigentlich wurscht aber ich wähle eher demokratisch weil XY ist mir wichtig oder so. Der ist nachher viel extremer nur mehr für die Demokraten und gegen die Republikaner gewesen und umgekehrt Das heißt, Menschen in der\nMitte mit nuancierten Meinungen sind eher nach außen gegangen auf dem politischen Spektrum. Und da ist so ein bisschen die Hypothese die Menschen haben erst mitbekommen, welcher politischer Kampf um wer hat eigentlich recht da online überhaupt passiert und hatten das Gefühl dann, sie müssen jetzt Stellung nehmen in der Ja, in diesem Ringen darum, wer jetzt da die Hoheit gewinnt. Und sie haben wahrscheinlich auch gemerkt, Menschen mit so nuancierten Meinungen die hört man da gar nicht, die sieht man da gar nicht, die haben ja nur diese starken polarisierten Meinungen gesehen. Und das hat die Menschen im Gegenteil eben nicht gemerkt Nuancierter gemacht und hat einen Blick auf die andere Perspektive zu kommen, sondern hat bei ihnen schwierige Emotionen, negative Emotionen ausgelöst und die Meinungen verstärkt. Das heißt man muss wirklich aufpassen, wenn man solche Experimente macht. Das heißt nicht, dass das Immer so gehen muss. Ich glaube, dass es auch was damit zu tun hatte, dass das Meinungsführer waren und dass es schon auch gut ist, die andere Seite zu verstehen und zu begreifen, aber dass es da einen viel vorsichtigeren Zugang braucht, wo die Menschen sich vielleicht auch mal über was anderes verbinden können, wo sie merken wir mögen beide Fußball oder sonst irgendwas. Ah, bei dem politischen Thema da sind wir uns nicht so einig aber uns beiden ist das Thema eigentlich nicht so wichtig. Und so lerne ich erst einmal die andere Seite Kennen und verstehen und so könnte ich wahrscheinlich Polarisierung abbauen, aber einfach jetzt, da die Leute der anderen Seite aussetzen und Echokammern auflösen, scheint kein Erfolgsrezept zu sein. **Manuela Machner:** Ja, aber da kommen ja auch Dinge dazu, kann ich mir vorstellen, wie Werteverständnisse. Also die Leute wollen sich vielleicht zwar nicht sicher haben, aber wahrscheinlich ein grundsätzliches Werteverständnis und ich kann mir schon vorstellen, dass du dann, wenn du so mit starken Gegenüberpositionen, also du hast ja wahrscheinlich schon eine gewisse Grundposition, also gerade wenn du jetzt auf der politischen Ebene unterwegs bist. Und wenn jemand eine starke Gegenposition einnimmt, dann hast du wahrscheinlich auch das Gefühl, deine persönlichen Werte verteidigen zu müssen und dann noch stärker in Kontra gehst also als zu sagen, ah ja, der hat eh Recht und jetzt folge ich ihm. Also ich kann mir vorstellen, dass solche Dinge da ja auch eine Rolle spielen, Dass du in eine Verteidigungsposition gehst. Die Frage Ist schon, inwieweit Echo-Kammern oder Bubbles sozusagen Einflüsse haben können, wenn du noch im, dich finden bist. Oder wenn du noch in der Entwicklung bist, oder überhaupt völlig offen bist und sagst naja eigentlich habe ich eh noch keinen Plan dazu und ich beschäftigt mich einmal irgendwie damit. Ich glaube, dann wird es besonders spannend, weil dann natürlich du das auch als Informationsquelle nimmst nicht nur auf der emotionalen Ebene sondern vielleicht auch auf der kognitiven Ebene hast. **Hannah Metzler:** Ja, ich finde, das ist total die gute Frage, wie das auf Menschen wirken wird, die eben vielleicht noch gar keine Meinung haben.\nAuch dort, wenn ich anfange so systematisch darüber nachzudenken, dann denke ich als erstes mal wieder, wie war das früher? Wenn ich früher irgendwo in Tirol in einem Bergdorf aufwachs, dann gibt es wahrscheinlich nur so eine Perspektive auf die meisten politischen Themen, die ich da automatisch abbekomme und ich habe wenig Chance, aber muss ja auch Überhaupt andere Perspektiven zu hören, weil ich habe kein Social Media. Ich habe kein Internet, wo ich einfach nachschauen kann. Vielleicht habe ich Fernseher und schaue hin und wieder Nachrichten aber ich weiß auch nicht, wie viel das früher Menschen früher mehr Nachrichten geschaut haben, wirklich im Fernseher. Ich kann es schwer einschätzen. wieder zu sagen, hat sich es geändert und wie war das bisher und sind nicht Jugendliche sehr oft in einer Bubble überhaupt, wenn sie Teenager sind und mit ihren Peers abhängen. Das zu vergleichen mit was da jetzt passiert, finde ich schwierig. Ich glaube, ich hoffe, dass das bisher schon so war, dass das meiste Wissen das Menschen bekommen, das dann auch wirklich Nützlich ist oder richtig ist, ich weiß nicht wie man sagen soll, um die Welt zu verstehen, In unserem Bildungssystem vermittelt wird. Ich weiß nicht, ob Jugendliche früher über Fernseher, Zeitung lesen so gelernt haben wie die Welt funktioniert. Ich glaube nicht. Also ich zumindest habe das nicht gemacht als Zwölfjährige, dass ich mir politische Nachrichten angeschaut habe. Ich kann mir schon auch vorstellen, dass das bei gewissen Themen jetzt, wenn wir sagen der Gaza-Krieg und dann war das auf einmal riesig auf TikTok und sowas, dass das Da natürlich einen Eindruck schafft bei Menschen, die sich das sonst gar nicht angeschaut haben. Das kann ich mir vorstellen. Studien kenne ich keine dazu. Ich weiß auch nicht spezifisch als Wissenschaftlerin Bescheid was da bei Jugendlichen passiert. Insgesamt weiß ich zu Menschen, dass... Das soziale Umfeld einen Rieseneffekt drauf hat, was wir glauben. Das heißt wahrscheinlich auch unsere Familie und so weiter unsere Schule, die werden alle einen Einfluss haben. Social Media auch, als ein Faktor von vielen. Und ich weiß auch, dass das Wissen das wir schon haben, das Wichtigste ist, wenn es darum geht, was wir glauben und was wir nicht glauben. Das heißt, wenn ich jetzt irgendwie Klar einordnen kann, aufgrund von dem, was meine Eltern so denken oder in der Schule so diskutiert wird, das, was jetzt da irgendwie nicht ganz dazu passt, was ich auf TikTok sehe, dann werde ich es nicht glauben. Also nicht alles, was ich in den Feed gespült bekomme glaube ich. Wenn ich wirklich gar keine Ahnung habe, ein komplettes blank slate bin, auf dem noch ein leeres Blatt auf dem gar nichts steht, dann kann ich mir schon vorstellen, dass die ersten Nachrichten die ich bekomme... Prägen, was ich mal denken werde. Aber auch nicht jetzt in Isolation. Dann wird es auch darum gehen, was glauben andere Leute um mich rum. Reden die anderen Schüler in der Schule dann drüber? Ich kann wieder nur die Komplexität einordnen, weil\nStudien dazu, weiß ich nicht, ob es die gibt, kenne natürlich sie auch nicht, ob es tatsächlich einen Effekt hat. Ob Jugendliche jetzt heute dann viel stärker sich einfahren in eine Richtung als früher. Ja, okay. **Manuela Machner:** aber welche Möglichkeiten sie haben und das hast du ja gut gesagt. Die Jugendlichen haben ja diese Peer-Gruppen, nenne ich. Und ich glaube, was schon der große Unterschied war, wenn du jetzt ich war zum Beispiel Außenseiterin und hätte vielleicht mit gewissen Leuten mich besser connecten können, weil es ähnliche Menschen gegebn hat, die ähnlich getickt haben wie ich in der virtuellen Welt. In meiner direkten Umwelt leider nicht so was, glaube ich, schon passiert ist, dass gerade wenn du irgendwo Schwächen hast oder irgendwelche speziellen Interessen oder spezielle Ausrichtungen, du merkst das ja bei Jugendlichen, die jetzt, In irgendeinem außerordentlichen Bereich auch entweder begabt sind oder vielleicht auch Probleme haben, dass die sich hier zusammenfinden können, weil sie plötzlich Gleichgesinnte haben, weil das im Vorarlberger Dorf vielleicht nicht existiert **Hannah Metzler:** Genau. **Manuela Machner:** Dort wird er halt keinen Zweifel zu bekennen, dass er schwul zum Beispiel ist, oder dass er irgendwelche Probleme hat und ich glaube dadurch entsteht auch dieses Bubble-Gefühl, dass die Leute sich dort zusammenfinden die Algorithmen unterstützen denke ich schon, dass mehr Inhalt oder viel Inhalt da kommt und du dadurch auch mehr mit den Leuten abhängst in der virtuellen Welt. **Hannah Metzler:** Genau halt Menschen, die früher keine Community gefunden hätten, mit Menschen, die ähnliche Themen haben, die können sie jetzt besser finden. Und ich glaube, das ist halt wahr im Positiven wie im Negativen. Ich glaube, gerade so über die queere Community nachzudenken da gibt es sehr viele positive Beispiele, gibt sicher auch viele andere in die Richtung. Und natürlich, dann gibt es die negativen Beispiele wo irgendwelche kleinen radikalen Gruppen online versuchen, Menschen zu rekrutieren. Und früher haben sie das vielleicht Offline gemacht und das war ein bisschen schwieriger, gab es trotzdem. Ich sage auch immer wieder gern, Hitler ist auch passiert, da gab es keine Social Media. Also so Radikalisierung, Polarisierung, das passiert alles tatsächlich und das passiert jetzt vielleicht ein bisschen anders und wir können uns gut beobachten auf Social Media, aber es ist nicht so, dass es das gibt wegen Social Media. Aber ja, kleine Gruppen die irgendwie sich zu bestimmten Themen austauschen, die ermöglicht Social Media total in positiver und in negativer Hinsicht glaube ich. **Eliot Mannoia:** Und du arbeitest auch um Algorithmen geht. Kennen Algorithmen oder können Algorithmen uns besser kennen als unser engster Freund? Der war ja auch vor 10 Jahren mit dieser ganzen Cambridge Analytica Geschichte, diese Ocean Personality Tests und so weiter, dass das ja mit nur, weiß nicht, 20 Likes kennt er dich besser als ein Kollege, mit 100 Likes kennt dich das Algorithm besser als dein Freund und mit 500 Likes besser als die eigene Frau oder Ehepartner Was meinst du **Hannah Metzler:** Ja so wie du das sagst dieses Statement, finde ich, hört\nman schon ein bisschen, dass du auch vermutest, dass das zu extrem ist. Dass ein Algorithmus dich besser kennt als deine engsten Freunde, da kann ich ausnahmsweise, das mache ich selten eine klare Antwort geben, das halte ich für ausgeschlossen. Das heißt nicht, dass ein Algorithmus nicht manche Dinge weiß, die ein Freund nicht so weiß, zum Beispiel Würdest du gerade gerne Katzenvideos sehen oder Mathematikbeispiele oder sowas Das weiß mein engster Freund vielleicht gerade nicht. Aber ein Algorithmus hat sehr selektive Informationen. Da geht es um, was finde ich gerade unterhaltend. Da geht es um ganz viele psychologische Themen und andere Hobbys die ich habe. Wie es mir gerade mit meiner Mama geht und in der Schule und alles Mögliche weiß der Algorithmus nicht. Das gute Freunde wissen. Das ist so mal das Erste das man sicher sagen kann. Dann ist natürlich die Frage, kann dieses Micro-Targeting wenn ich bestimmte psychologische Tests habe zu meiner Persönlichkeit, kann das ausgenutzt werden, um mir besser irgendwelche Werbung oder Fehlinformationen oder sowas zu verkaufen? Das ist was das hätte man grundsätzlich mal für plausibel halten können. Zu sowas kann man zumindest eine Studie machen. Bei Cambridge Analytica, das ist so ein berühmter Fall, wo Menschen, wo oft in den Medien darüber geredet wird oder wurde damals, dass das dort passiert ist und ich glaube, da ging es auch um russische Desinformation, die dann eher so Menschen zugespielt wurde, die dann eher Trump gewählt hätten 2016 und sonst das eigentlich nicht gemacht hatten. Das ist so die Hypothese die da im Raum steht und dazu gibt es konkret Studien und wir wissen, dass Dass Cambridge Analytica nichts ausgemacht hat. Also wir wissen erstens einmal zu russischer Desinformation, da wären 2016, dass Menschen, die mit dieser Desinformation interagiert haben, die waren die eh schon hardcore überzeugte Trump-Wähler waren, wo es gar nichts mehr zu holen gab und die meisten anderen Menschen haben es gar nicht viel gesehen. Und zu Cambridge Analytica spezifisch wissen wir auch einfach, Dass dieses Micro-Targeting nicht funktioniert. Menschen sind sehr schwierig zu überzeugen Und nur weil ich jetzt einen Facebook-psychologischen Persönlichkeitstest habe, der wahrscheinlich aus psychologischer Sicht, kann ich sagen, keine sehr gute Qualität hat, Kann ich noch nicht Menschen jetzt auf einmal manipulieren, die ich vorher nicht hätte manipulieren können. Da gibt es glaube ich wirklich eine Analyse, die sich anschaut hatte Cambridge Analytica einen Effekt. Die Nachrichten die die Menschen da bekommen haben, haben die irgendwie was verändert in der Meinung, im Verhalten dieser Menschen und da gibt es keine Hinweise darauf. Das heißt, Cambridge Analytica ist einer dieser Mythen. Das heißt, Für mich jetzt nicht, dass Microtargeting grundsätzlich nicht funktionieren kann. Und ich bin auch wirklich keine Expertin zum Microtargeting und kenne das nicht. Ich weiß nur grundsätzlich, wirklich Menschen überzeugen ist schwierig. Und es reicht mir oft schon, ganz grobe Dinge zu wissen, wie, das ist eine Frau in ungefähr dem und dem Alter, um abschätzen zu können Was für Produkte oder Informationen die interessiert. Und\ndieses subtile, mag sie jetzt Harry Potter oder nicht, weiß nicht, was da sonst noch alles für Likes dabei waren, macht dann nicht so viel Zusatzeffekt. Und grundsätzlich ist Werbung wenig effektiv. Sie ist effektiv im Durchschnitt, einen kleinen Prozentsatzeffekt hat sie, aber es ist nicht so, dass Menschen eine Information sehen und dann sich sofort was kaufen oder sofort was glauben. Es ist einfach grundsätzlich sehr schwierig Menschen zu überzeugen und zu manipulieren. **Eliot Mannoia:** Also da merkt man, dass man mit einer Wissenschaftlerin redet Wenn ich eine geladene Frage stelle, ist es nicht okay. **Hannah Metzler:** Ist total okay. Da kann man dann super sagen, nein, das stimmt eindeutig nicht. Das kann ich selten sagen. **Eliot Mannoia:** Ja, ja nein, super. Und ich glaube, das ist auch jetzt ein perfekter Shift into das Missinformationsthema. Was sind so deine Gedanken mit deinen aktuellen Entwicklungen und mit KI in Bezug zur Missinformation? **Hannah Metzler:** bei Missinformationen stimmt auch das meiste, was wir glauben, nicht und trotzdem muss ich immer dazu sagen, Ich finde nicht Fehlinformation gut. Ich glaube nicht, dass die gute Effekte hat auf die Welt. Ich glaube nur, dass ihr Effekt stark überschätzt wird und wir ein bisschen aufs falsche Thema fokussieren wenn wir glauben, dass Fehlinformation für ganz vieles schuld ist an Übel auf der Welt. Das glaube ich eher nicht. Ich glaube, dass die Fehlinformation ein Spiegel ist, wie sehr Menschen in eine Demokratie vertrauen, in Institutionen in die Wissenschaft vertrauen, in die Medien vertrauen. Umso mehr Korruption es in einem Land gibt, umso weniger vertrauen Menschen ihrem politischen System und ihren Institutionen umso leichter hat es Fehlinformationen. Da gibt es auch wirklich Studien, die das zeigen. Nur weil jetzt Missinformationen So oft als Ursache gesehen wird dafür, was dann politisch passiert, muss man wirklich sagen, ich glaube, sie ist mehr Spiegel als Ursache. Man kann sich auch wieder ganz objektiv anschauen Wie häufig ist Fehlinformation? Da kenne ich jetzt Zahlen nicht zu den neuesten Plattformen zu denen gibt es einfach wenig Studien oder ich kenne sie noch nicht, aber auf früher Twitter, Facebook, Instagram und so weiter, da bewegen wir uns wirklich im Prozess Einstelligen Prozentbereich von dem, was da so gepostet wird auf Social Media, dass wirklich Fehlinformation ist. Um die 5% war es in einer unserer Studie auf Twitter während der Pandemie. Es hat sich auch während der Pandemie nicht großartig verändert, wie viel Fehlinformation es gibt. Obwohl die Leute dieses Gefühl haben, die Menschen haben während der Pandemie insgesamt viel mehr Nachrichten gelesen, das meiste davon waren aber vertrauenswürdige Nachrichten nicht Fehlinformationen das heißt nicht, dass manche Menschen, die dem System nicht vertraut haben, die der Politik nicht vertraut haben, die nicht abgetaucht wären. In irgendwelche Fehlinformationsbubbles, Leute, die eh schon immer ein bisschen skeptisch waren zu Impfungen, jetzt erst recht geglaubt haben, dass da irgendwas faul ist und so weiter. Und ich glaube, eine ganz wichtige Tatsache, die immer so ein offenes Rätsel bleibt, wenn man mir jetzt glauben würde, ist...\nWarum glauben dann so viele Menschen so viel Blödsinn? Und da muss man immer dazu sagen, es ist niemand von uns auf die Welt gekommen und hat geglaubt dass Impfungen toll sind. Ich nehme jetzt Impfungen oder den Klimawandel als so typische Beispiele. Der Grundzustand des Menschen ist einer des Nichtwissens Auch wenn wir nachdenken menschen im mittelalter was die alles geglaubt haben ablass zahlen und dann eher in den himmel kommen oder menschen noch viel früher die irgendwie im dschungel leben in gruppen von 50 bis 100 menschen und glauben die bäume sind beseelt und die sterne sind götter und die früher haben wir später haben wir noch geglaubt irgendwie dass sich die sonne um die erde dreht also wir haben einfach immer schon ganz viel blödsinn geglaubt und es ist ein bisschen mehr Ein Wunder zu erklären, wie viele Menschen sich tatsächlich schon impfen lassen, obwohl es so unintuitiv ist, sich einen Erreger in den Körper spritzen zu lassen. Also ich sehe das mehr so als eine Erfolgsstory, wie weit die Wissenschaft und unser Bildungssystem gekommen sind, dass in den meisten Ländern auf der Welt Sehr viele Menschen schon so viel Vertrauen haben, dass sie sowas Unintuitives machen. Dass so viele Menschen mittlerweile glauben, dass der Klimawandel menschengemacht ist und CO2 nicht gut ist obwohl niemand von uns CO2 sehen kann. Niemand kann das nachprüfen. Aber die absolute Mehrheit der Menschheit ist überzeugt. Da sieht man irgendwie einfach, dass vieles in unserer Gesellschaft doch besser funktioniert, als wir dann glauben, wenn wir in den Medien und auf Social Media immer nur negative Nachrichten sehen. Und Das muss man einfach sehr mitdenken. Wir kommen von einem Zustand des Nichtwissens und ganz viele Menschen glauben ganz viel Blödsinn. Das ist eine Tatsache und ich glaube einfach, dass nicht vorrangig Social Media Fehlinformation dran schuld ist. Die gibt es, die ist nicht gut, aber die hat keine riesigen Effekte und sie ist auch nicht wahnsinnig häufig. **Manuela Machner:** Aber jetzt, wenn wir uns die Entwicklung Richtung KI-Systeme anschauen, da wird es noch nicht wirklich etwas dazu geben. Aber Fehlinformationen wie sie jetzt auch möglich sind, sage ich jetzt einmal. Es ist ja schon ein bisschen ein Unterschied. Da haben halt zwei Parteien nicht Parteien im politischen Sinn, sondern zwei Richtungen haben diskutiert über das Thema Impfung. Und es gibt verschiedene Tendenzen, die über den Klimawandel diskutieren. Aber jetzt haben wir ie Situationen, dass wir Videos haben, die echt ausschauen, also wir vertrauen unseren Augen schon sehr sehr stark. Also für diejenigen, die sehen können, wir vertrauen sehr dem gesprochenen Wort. Wir vertrauen Menschen, die für uns vielleicht ein Vorbild sind oder einen gewissen Status haben. jetzt sind wir schon mit einer Entwicklung konfrontiert aus meiner Sicht, wo das sich verändert, weil... Jetzt schon noch ein bisschen ein Unterschied ist ob ich ein Video sehe von einem Hochwasser oder ein Video sehe von irgendetwas und denke um Gottes Willen was passiert da jetzt gerade und in Wirklichkeit gibt es das ja vielleicht\ngar nicht. Also wie siehst du da die Entwicklung? Mir ist klar dass du jetzt nur die theoretischen Zugang hast, weil es wahrscheinlich noch gar keine Erkenntnisse dazu gibt, aber verändert das diese Sichtweise **Hannah Metzler:** Ich glaube, dass das vorübergehend zu Hoppalas führen könnte. Dass Menschen, denen noch nicht bewusst ist, dass man jetzt Videos einfach so kreieren kann mit KI ganz einfach, da mal drauf reinfallen werden. Ich glaube auch, dass das langfristig nicht so sein wird, weil Menschen sind sehr lernfähig Und wir werden einfach jetzt, mittlerweile wissen ja schon sehr viele Menschen, Bilder kann man fälschen, Videos kann man fälschen und schon jetzt werden viele Menschen, die halbwegs gut informiert sind, nicht mehr alles glauben, nur weil sie es in einem Video sehen, weil das sehr schnell geht, dass Menschen auch als Gruppe verstehen können Worauf kann ich mich verlassen und wo nicht? Ich glaube, besonders kritisch wird es natürlich mit KI, wenn sie so tut, als wäre sie jemand, dem wir vertrauen. Da kann ich mir vorstellen, dass wir wirklich gute Strategien lernen müssen, dass wir da nicht auf irgendwelche Scammer reinfallen, die jetzt mit der Stimme von unserer Mutter am Telefon ganz viel Geld von uns verlangen. Ich glaube aber, auch dort werden wir relativ schnell lernen, Nur weil jemand sagt, er ist meine Mama. Wenn der unplausible Dinge erzählt und verlangt dann muss ich erst einmal überprüfen mit wem ich es hier zu tun habe. Vielleicht lernen wir dann Strategien wie wir haben irgendwie ein Kennwort, das wir uns ausgemacht haben, dass man dann irgendwie kurz nachfragen kann oder so, aber ich glaube nicht, dass jetzt deswegen alles im Chaos enden wird und niemand mehr irgendwem irgendwas glauben wird. Ich kann mir eher vorstellen, dass das so wäre, wenn ich jetzt schon zum Beispiel in Russland leben würde, wo ich eh schon keine Medien habe, auf die ich mich verlassen kann, wo ich weiß, da ist viel beeinflusst und ich sowieso schon einmal Eher nichts glaube. Ich glaube, in Österreich und allgemein in Europa haben die meisten Länder schon noch Mediensysteme denen die meisten Menschen vertrauen. Und ich kann mir vorstellen, dass dann diese Quellen einfach viel wichtiger werden in Zukunft wieder. Dass ich dann wieder sage, ich glaube das nicht, weil ich es auf Social Media gesehen habe, aber das tun jetzt schon sehr wenige Menschen, Dinge glauben nur weil sie sie auf Social Media sehen, sondern ich glaube dieser Quelle, weil ich weiß, die ist zuverlässig Und diese Quelle muss ich dann die Arbeit machen und überprüfen, ist dieses Video echt oder nicht. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich da gewisse Dinge verändern, aber ich glaube jetzt nicht, dass Missinformation zur Riesenkatastrophe führt, weil es jetzt KI gibt, die natürlich sehr leicht erlaubt sehr viel Missinformation herzustellen. Es gibt einfach jetzt schon sehr viel Fehlinformation im Netz. Das Internet ist riesig da gibt es voll viel Blödsinn. Und das Wichtige ist nicht, wie viel Blödsinn es da draußen gibt, Sondern\ndie Aufmerksamkeitsspanne der Menschen und was sie sich dann tatsächlich anschauen. Und die meisten Menschen gehen nicht random irgendwo hin und schauen sich irgendwelche blöden Blog-Einträge an, von denen es dann in Zukunft vielleicht noch tausendmal mehr gibt, weil sie so leicht zu produzieren sind mit KI, sondern die meisten Menschen, wenn es ihnen darum geht, was wirklich zu wissen, Zu verstehen, gibt es jetzt eine Pandemie oder nicht, ist ein Hochwasser oder nicht, die werden zu vertrauenswürdigen Nachrichtenquellen schauen und solange die Journalisten dort gut arbeiten und die nicht irgendwelche KI-Videos für bare Münze nehmen, glaube ich, sind wir nicht dem Untergang geweiht. Wie gesagt, heißt nicht, dass es nicht Hopperlas geben wird, aber ich glaube, es gibt da einen Weg vorwärts sozusagen **Eliot Mannoia:** Ich glaube das auch. Ich habe das auch schon ein paar Mal gesagt, dass die Medienhäuser, Standard, New Yorker Guardian und so weiter vielleicht eine Art Renaissance erleben können. Die haben ja sehr viele Einbüsse erleben müssen durch Facebook und Google und so seit den Mitte 2000er, dass sie dann jetzt vielleicht wieder wirklich so wie Leuchttürme in der Gesellschaft sind. **Hannah Metzler:** Hoffentlich. Eine schöne Vision. **Eliot Mannoia:** Nett. Ich lerne schon noch sehr viel auch auf Social Media, dass die Welt flach ist. Da habe ich auch zum Beispiel dargelernt. **Hannah Metzler:** Du hast es sofort geglaubt oder? Einmal eine Nachricht gesehen, sofort geglaubt. Viele Informationen werden dich für immer verloren. **Eliot Mannoia:** Ich sehe, dass die Welt flach ist. Wie die Manuela gesagt hat, die Augen lügen nicht. Aber Was könnte man gesellschaftlich machen mit Algorithmen oder mit der Bildung? Was wären da so ein paar Lösungsmöglichkeiten **Hannah Metzler:** bin keine Bildungsexpertin, das muss ich gleich dazu sagen. Dazu habe ich keine großen Empfehlungen. haben sich sehr viele andere schlaue Menschen sicher sehr viele Gedanken gemacht. Aber Bildung ist wichtig. Was könnte man auf Social Media tun? Und mit den Algorithmen tun. Ich glaube, da gibt es noch sehr viele offene Fragen. Überhaupt wie große Effekte Algorithmen haben können. Die Studien, die wir bisher haben, zeigen, dass sie keinen Rieseneffekt haben, leider, weder zum negativen noch zum positiven Effekt Es gibt kleine Effekte. Es gab eben auch wieder im Jahr 2020 drei große Studien, wo man Algorithmen verändert hat auf Facebook für drei Monate vor der Wahl Joe Biden gegen Trump und sich dann angeschaut hat, wenn ich den Algorithmus abdrehe oder wenn ich einen Algorithmus mache, der viel weniger gleichgesinnte Inhalte präsentiert, verändert sich die Meinung der Menschen, verändern sich die Emotionen der Menschen und so weiter. Und im Großen und Ganzen muss man sagen, nein, da ist nichts passiert. Da ist aber auch gar nichts passiert. Die Menschen haben zum Beispiel mehr... Fehlinformationen in Ihrem Newsfeed gehabt, wenn man den Algorithmus abgedreht hat. Das ist jetzt nicht so toll, also Algorithmen tun nicht nur negative Dinge pushen. Wenn man sich einfach fragt was würde ich denn gerne pushen auch wenn ich vielleicht keine großen Effekte haben kann mit Algorithmen,\nvielleicht kann ich kleine Effekte haben, Dann will ich natürlich vertrauenswürdige Nachrichten pushen wenn ich das einfach entscheiden kann. Vielleicht will ich auch extra Feeds haben auf Social Media oder sogar extra Plattformen wo es um politische Themen gehen soll, die nicht optimiert sind für Unterhaltung so wie das jetzt eigentlich alle Social Media Plattformen sind, wo nicht die stärkste Emotion unbedingt gewinnt Sondern wo ich zum Beispiel Inhalte nach oben reihe im Newsfeed, die nuanciert sind, die von beiden Seiten eines politischen Spektrums oder jeder anderen Einstellung, die von beiden Seiten geliked wurden, wo Leute von beiden Seiten mitdiskutieren. Die könnte ich ja irgendwie zum Beispiel mal nach oben geben, weil dann mache ich vielleicht Überschneidungspunkte sichtbar oder eben die nuancierten Meinungen die Leute die sonst eher still sind. Ich glaube, es geht auf jeden Fall darum, diese extremen Stimmen die wir viel zu sehr hören auf Social Media, deren Sichtbarkeit zu reduzieren und die nuancierten Stimmen, die Leute, die auch nicht so ganz wissen, was sie eigentlich glauben, die Vor- und Nachteile sehen, die sichtbarer zu machen. Wie man das jetzt Genau macht mit Algorithmen, die dann auch noch Informationen präsentieren die von den Menschen gesehen werden wollen, weil wenn ich dann nur mehr super vertrauenswürdige Nachrichten und komplexe analytische Analysen oder so, ja, intellektuelle Geschichten poste dann wollen die Menschen das ja auch nicht mehr sehen. Also es ist echt so eine Frage, wie mache ich es dass es Unterhaltsam und interessant bleibt und dass es trotzdem eine gute Qualität hat. Und ich glaube eine Möglichkeit ist es auseinanderzunehmen und sagen hier Unterhaltung und hier politisch nuancierte Diskussionen zu wichtigen Themen und dann können sich dort die Menschen damit beschäftigen, die es interessiert und ich muss vielleicht nicht die politischen News rein spülen da wo die Menschen gerade eigentlich sich unterhalten wollen. Ob das dann funktionieren wird, ob man damit Geld machen kann, ist immer so eine Frage. Da ist noch vieles offen. **Manuela Machner:** Na ja, nicht nur das, sondern das Problem, was wir haben. Ich glaube, dass es genug Möglichkeiten für die Menschen, die so interessiert sind und ja den Weitblick haben und das Interesse haben, die haben nicht das, ich glaube, nicht wirklich dieses Problem in Wirklichkeit. Die können sich, die holen ja gezielt die Informationen an. Aber die große Masse ist ja eher diese Masse die... konsumiert diese Informationen und die sagen halt leider, ich sage jetzt, die Langweiligen sie nicht, sondern sie wollen halt kurz, knapp und vielleicht noch lustig irgendwelche Informationen konsumieren und das ist halt die große Masse und das ist in der Realität, du musst diese aber erreichen, weil das ist die Masse auch unserer Bevölkerung und der Masse der Menschen, die leben und wir können nicht Davon ausgehen, dass jeder eine Matura und einen Maturabschluss hat und das überhaupt einmal alles verarbeiten kann an Informationen und diesen Gesprächen folgen kann. Und gerade für die Personen ist es sehr wichtig, auch durchaus nuancierte Informationen zu bekommen, aber vielleicht heruntergebrochen\nund vereinfacht, und auch in Häppchen und klar verständlich und ich glaube da würde es ansetzen und auch nicht schwarz weiß, sondern die aufzubereiten aber da hat natürlich keiner Interesse, weil die politischen Parteien wollen nur ihre Sichtweisen, die Unternehmen, die etwas verkaufen wollen wollen auch nur ihre Sichtweisen prädestinieren. Ich meine, Medien versuchen das jetzt eh schon auf sehr einfache Art und Weise. Zum Teil eben auf diesen Kanälen irgendwo zu kommunizieren überhaupt nur die Informationen an den Mann und an die Frau zu kriegen. **Hannah Metzler:** Ich glaube, dass es total stimmt, dass wir eigentlich die Menschen erreichen müssen, die schwer zu erreichen sind. Also ich würde mich nicht trauen zu sagen, dass die heute schwieriger zu erreichen sind als früher. Ich glaube, der Großteil, die Masse interpretiert sich nicht. **Manuela Machner:** erreicht werden, wenn die Zeitung gelesen haben oder konnten nicht lesen oder in anderen Szenarien das nicht, aber sie entscheiden doch mit, die politische Entwicklung, wenn wir es jetzt auf der politischen Ebene sehen, weil die politische Entwicklung, und sie betrifft es ja auch, das ist ja das, was man oft unterschätzt meiner Meinung nach. Gerade all diese Entscheidungen und diese Entwicklungen sehr nett, auch wenn sie sich nicht mit betreffen, tut es jeden von uns, also alle diese Geschichten. Und deswegen ist auch wichtig, dass ihnen das, glaube ich, klar **Hannah Metzler:** Ja, der allgemeine Bildungsauftrag ist auf jeden Fall sehr wichtig. Da müssen wir dranbleiben. **Eliot Mannoia:** Gibt es noch etwas, was wir vielleicht nicht besprochen haben, wo meinst, wow, das gehört zu diesem Thema Echokammern, Missinformation, Algorithmen, Social Media, **Hannah Metzler:** Es ist immer eine sehr schwierige Frage, mir fällt jetzt auf die schnelle Nix ein. Ich glaube, wir haben die Echokammer die Algorithmen, die Fehlinformationen Wir haben ein bisschen angedeutet dass es immer... Einfacher ist für extreme Meinungen auf Social Media, die starken Meinungen, dass man die viel mehr hört, auch in den Medien, da hören wir ja auch nur die außerordentlichen und extremen und überraschenden Dinge und ganz viel Gutes, das langsam über die Zeit passiert, hören wir nicht. Eine kleine Sache, die gefehlt hat zu Social Media und Fehlinformationen ist, dass das sehr... Die sehr konzentriert ist, wer Fehlinformation konsumiert, wer da stark polarisiert ist, das ist stark konzentriert in dieser kleinen Minderheit mit extremen Meinungen. Und wir müssen uns alle immer wieder bewusst machen, dass das, was wir da auf Social Media sehen, nicht ein breites Bild der Bevölkerung ist, sondern ein kleiner Ausschnitt wo wirklich In vielen Studien sind es 1, 2, 3 Prozent der User, die 80 Prozent der Interaktion mit Fehlinformationen haben. Und für politische Nachrichten ist es ein bisschen mehr. Da sind es nicht nur 1, 2 Prozent, sondern ein paar mehr. Ich kann jetzt keine Zahl sagen, aber es ist auch ein kleiner Teil der Bevölkerung, dass wir einfach nicht vergessen, dass Social Media so einen verzerrenden Effekt hat, weil es uns die Extreme zeigt von beiden Seiten und nicht die große, breite Masse\nder Bevölkerung. Zumindest nicht zu politischen Themen. Und bei anderen Themen auch. Wir sehen immer die Menschen, die motiviert sind, die da richtig drin sind im Thema, die äußern sich. Alle anderen sagen nichts dazu. Und deswegen heißt das nicht, dass die ganze Gesellschaft total begeistert ist von dem was diese kleine Gruppe für gut hält. Das darf man einfach nicht vergessen und sich vielleicht als Mensch mit nicht so starken Einstellungen zu einem Thema auch immer mal wieder zu Wort melden und zu sagen, ich bin mir da nicht so sicher ich finde das hat auch Nachteile, viel nachdenken tu ich drüber eh nicht einfach um mehr sichtbar zu machen, was so die breite Masse denkt, und dass es die auch noch gibt. **Eliot Mannoia:** Super spannend. Also ich bin wahnsinnig froh, dass wir auch dieses Thema angesprochen haben. Denn wie gesagt, als wir uns kennengelernt haben, das war für mich wirklich diese Nuance, diese... Ja, sehr, sehr wertvoll und ich finde es auch für unsere Zuhörerinnen und auch für die Gesellschaft sehr wertvoll, das ein bisschen unterscheiden zu können und das mit Echokammern, das ist in Englisch Homophilie, vielleicht ist es in Deutsch ein ähnliches Wort, dieser Trend oder dieses Bedürfnis für Menschen in ähnlichen Gruppen zu sein. Ich fand das super, wie du das gesagt hast am Anfang, Offline, vielleicht sogar mehr als online die Leute sich im Kaffeehaus oder in kleinen Gruppen oder mit Freundeskreisen oder die Zeitungen, die sie lesen eh auch offline ihre Echokammern so gesagt haben, ist ja gut so. Genau. Es auch gut ist, ja, absolut, sonst hätten wir einfach zu viele Eine kognitive Überlastung wenn wir da wirklich zu jedem, wie du gesagt hast auch zu jedem Thema, zu jeder Perspektive eine Meinung haben müssen, sollten, also Das sind wahnsinnig wertvolle Sachen. Ich versuche das jetzt irgendwie so gut wie möglich zusammenzufassen, aber es ist, ja, ich finde auch, was du am Ende gesagt hast, auch was der Christopher Bale gesagt hat, das es die ruhige moderate Masse die Moderaten, die eher auf Social Media sitzen Zuhören, zuschauen aber eher die kleineren Extremen, die die eigentlich posten. Es steht ja nicht jeder gerne auf der Bühne und dass das relativiert werden muss, sollte, dass das bei Missinformationen nicht so extrem ist, wie man denkt und da fällt mir auch ein... Irgendwer hat mal gesagt, wenn die Nachrichten täglich gekommen sind, da haben sie aufgehört Nachrichten zu sein. Wenn man am Anfang einmal in Woche die Nachrichten bekommen hat, das waren sie noch Nachrichten. Sobald sie in Tageszyklen gekommen sind, ist es dann schon eher sensationalism irgendwie geworden. **Hannah Metzler:** Überfordert gerade. **Eliot Mannoia:** auch... Wie? **Hannah Metzler:** Überfordernd geworden, oder? Dann gibt es viele Menschen, die einfach nicht mehr Nachrichten mitlesen und hören wollen. **Eliot Mannoia:** Ja. genau, zu viel, meine Mutter sagt auch: Immer so schlechte Nachrichten! Und das erinnert mich dann auch an Factfullness das Buch oder Human Kind, die zwei Bücher kann ich echt empfehlen, dass eigentlich das\nLeben sehr sehr gut und besser geworden ist als früher und das fand ich auch spannend, den Vergleich den du gemacht hast geschichtlich, wir haben früher viel Blödsinn geglaubt mit Sternen mit den Sonnen der die, Erde umkreist und so. Wertvolle Folge, ich glaube auch wirklich für unsere Zuhörer auch. Vielen, vielen Dank, Hanna, dass du dabei warst für deine Einsichten. Ich habe sehr viel gelernt und freue mich, in Kontakt zu bleiben und dich wieder bald zu sehen! **Hannah Metzler:** Danke vielmals Mir hat Spaß gemacht, Dann bis zur nächsten Folge. Alles Liebe!. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Social Media, mentale Gesundheit und Echokammern","items":[{"question":"Wie schädlich ist Social Media wirklich für die mentale Gesundheit?","answer":"Die Forschung zeigt ein differenziertes Bild. Social Media ist nicht pauschal schädlich, aber intensive Nutzung, besonders bei Jugendlichen, kann mit schlechterer mentaler Gesundheit korrelieren. Der Kontext, also wie und warum man es nutzt, ist entscheidend.","speaker":"Dr. Hannah Metzler"},{"question":"Sind Echokammern wirklich so gefährlich wie oft behauptet?","answer":"Echokammern sind weniger verbreitet als angenommen. Die meisten Menschen sehen auf Social Media Inhalte aus verschiedenen Perspektiven. Eliot Mannoia betont: Echokammern als Gemeinschaft zu verstehen, also als Gruppen mit gemeinsamen Interessen, ist nicht per se negativ.","speaker":"Dr. Hannah Metzler"},{"question":"Warum wollen viele Menschen keine Nachrichten mehr konsumieren?","answer":"Nachrichtenüberflutung und Sensationalismus führen dazu, dass viele Menschen Nachrichten als überwältigend empfinden. Dr. Hannah Metzler beschreibt, wie Nachrichten, die früher in Tageszyklen kamen, jetzt in Echtzeit und oft negativ gefärbt auf uns einprasseln.","speaker":"Dr. Hannah Metzler"},{"question":"Was empfiehlt die Forschung für einen gesunden Social-Media-Konsum?","answer":"Bewusste Nutzung statt passivem Scrollen, aktive Interaktion statt reines Konsumieren, und regelmäßige Pausen. 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𝐈𝐡𝐥: Von BWL über UX-Forschung zur Schnittstelle Mensch und Technologie. Heute untersucht er, wie intelligente Systeme Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation prägen.• 𝐒𝐢𝐧𝐧 & 𝐈𝐝𝐞𝐧𝐭𝐢𝐭ä𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭: Je „intelligenter“ Systeme werden, desto stärker verschieben sich Aufgaben bis hinein in die Kerntätigkeit. Das kann Stress auslösen und Identität untergraben (Beispiel: automatisierte Kreditvergabe, BeraterInnen kommunizieren nur noch Entscheidungen des Algorithmus).• 𝐆𝐞𝐧𝐞𝐫𝐚𝐭𝐢𝐯𝐞 𝐊𝐈 𝐚𝐥𝐬 𝐆𝐚𝐦𝐞𝐜𝐡𝐚𝐧𝐠𝐞𝐫: Der direkte Zugang für alle verschiebt KI vom Backend in die Interaktion. Chancen für Kreativität, aber auch Unbehagen, wenn KI plötzlich kreative Arbeit übernimmt.• 𝐄𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐟ü𝐫 𝐅ü𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐤𝐫ä𝐟𝐭𝐞: Zuhören, klein starten (Pilotprojekte), Feedback systematisch nach oben tragen und human-centered vorgehen. Datenschutz bleibt wichtig, aber psychologische Effekte (Stress, Rollenbilder) gehören ebenso auf die Agenda.• 𝐀𝐥𝐠𝐨𝐫𝐢𝐭𝐡𝐦𝐢𝐜 𝐌𝐚𝐧𝐚𝐠𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭 𝐞𝐫𝐤𝐥ä𝐫𝐭: Algorithmen übernehmen Managementaufgaben wie Aufgabenzuteilung, Bewertung, Boni. Heute real z. B. auf Freelance-Plattformen oder in Logistik und Sharing-Diensten. Risiken: Kontrolle, Motivationsverlust, Unfairness. Chancen: „Algorithmic Guidance“ als klare, hilfreiche Anleitung.• 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡 𝐯𝐬. 𝐌𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞 𝐢𝐧 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧: Gefahr der Overreliance und Verlust sozialen Austauschs im „Einzel-Arbeitsplatz“. Menschen kompensieren durch Job-Crafting und Communities, dennoch braucht es Feedbackkanäle zurück ins System.• 𝐆𝐡𝐨𝐬𝐭𝐰𝐨𝐫𝐤 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐛𝐚𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧: Mikro-Tasks (Labeln, Moderation) für KI-Trainingsdaten werden global, oft prekär entlohnt. Gleichzeitig bieten sie exkludierten Gruppen Zugang zu Arbeit, Sinn und Gemeinschaft. Regulierung und Fairness-Initiativen werden wichtiger.𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝐡ö𝐫𝐞𝐧?Wer verstehen will, wie KI jenseits von Tools die Kultur und Psychologie der Arbeit verändert, bekommt hier einen klaren, differenzierten Überblick. Mit praktischen Hinweisen für Führung, faire Daten-Ökosysteme und einer ausgewogenen Sicht auf Chancen und Risiken.","intro_text":"Dr. Andreas Ihl erklärt Algorithmic Management: wie Algorithmen Arbeit steuern, welchen Stress das erzeugt und was Ghostwork damit zu tun hat.","key_questions":["Wie kann KI das Onboarding beschleunigen?","Welche KI-Tools unterstützen die Einarbeitung?","Wie verbessert KI die Mitarbeiterbindung im Onboarding?"],"transcript":"# Mind Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Heute haben wir die Ehre und es freut uns wirklich sehr, dass wir den Dr. Andreas Ihl bei uns haben. Senior Scientist, Head of Competence Center for Digital Business and Marketing auf der Donau-Universität Krems. Wir haben die Manuela Machner, KI-Tourismusexpertin ganz untriebig in ganz Österreich, Deutschland und beyond.\n\nMein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und ja,\n\n**Manuela Machner:** Andreas,\n\n**Eliot Mannoia:** vielen, vielen Dank, dass du heute bei uns bist.\n\n**Manuela Machner:** Vielleicht\n\n**Eliot Mannoia:** kurz zu dir gleich. Wie kommt man von Forschung und deinem Werdegang mehr und mehr in Richtung KI?\n\n**Manuela Machner:** Leidenschaft, \n\n**Eliot Mannoia:** Knowledge\n\nwas hat dich da auf diesem Weg hergebracht?\n\n**Manuela Machner:** hallo \n\nvon meiner Seite.\n\nIch freue mich sehr, heute bei euch sein zu dürfen.\n\n**Andreas:** genau, \n\n**Manuela Machner:** Werdegang. Also ich komme eigentlich ursprünglich Komme ich klassisch aus der BWL. Das ist eigentlich ganz witzig.\n\nhabe meinen Bachelor in München gemacht. Ich komme auch aus München.\n\nHabe \n\ndann meinen Master an der Uni Passau gemacht und habe auch an der Uni Passau promoviert. Und dort bin ich dann eben immer weiter in die Richtung Technologie.\n\nArbeit, Technologie und Mensch gerückt. Also immer stärker an diese psychologische Schnittstelle zwischen Technologie und Mensch.\n\ndann bin ich, tatsächlich habe ich einen kleinen Ausflug in die Praxis gemacht, weil manchmal ist der Wissenschaftsbetrieb nicht ganz so einfach und die Stellen gibt es auch nicht wie Sand am Meer. Und dann habe ich sehr cool einen Job in München gefunden, habe als UXler gearbeitet, also als User Experience Researcher und Designer und habe dann aber gemerkt okay, alles klar, mich interessiert die Forschung doch wieder mehr und habe dann das Glück gehabt, an der Donau-Uni diese coole Stelle zu finden, bin nach Wien gezogen, der wegen\n\nUnd mein Background in einer Schnittstelle Technologie und Mensch war schon immer stark ausgeprägt.\n\nin der forschung \n\n**Andreas:** sprechen wir von soziotechnischen Systemen, also so die Schnittstelle Mensch/Maschine und natürlich mit den Entwicklungen in den letzten Jahren ist das Thema, Algorithmus zu erst und dann über das Thema Algorithmic Management, also wirklich Algorithmen einzusetzen um Leute in der Arbeitswelt Zu managen,\n\nBin ich\n\nimmer weiter in das Richtung intelligente Systeme und daneben natürlich auch in den Bereich KI.\n\n**Manuela Machner:** bin ich jetzt hier gelandet und schaue mir eben an, wie verändert KI\n\nKI-Systeme\n\nnicht nur\n\nAI, sondern\n\nauch ganz viele andere, wie verändert das eigentlich die Art, wie wir arbeiten, wie wir zusammenarbeiten. Ja, das ist so mein Werdegang in Short, würde ich sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr spannend. Kann ich denn gleich nachfragen wie... Du hast nämlich in unserem Vorgespräch auch erwähnt genau was du jetzt auch angesprochen hast in Bezug zur Arbeit, also KI und Algorithmen am Arbeitsplatz und wie es da auch mit Identität und auch mit unserem Stress und so Einfluss nimmt. Wie zeichnet sich das bei dir?\n\nWie siehst du das?\n\n**Manuela Machner:** Ja also\n\ndas ist ein ganz spannendes Thema.\n\nfinde es zumindest ein ganz spannendes Thema und ich glaube auch in der\n\n**Eliot Mannoia:** Wir auch.\n\n**Manuela Machner:** wichtiges Thema\n\nWeil\n\ndiese Systeme verändern natürlich oder können ganz stark verändern, wie wir arbeiten, was ist unser Aufgabenfeld.\n\nSie können zusätzlichen Stress auslösen, sie können als Stressoren, sagt man auch, gelten und weil du jetzt die Identität angesprochen hast, es gibt viel Forschung, die zeigt, dass je intelligenter Systeme werden und je mehr Aufgaben sie übernehmen, dass das auch etwas mit uns machen kann, wie wir uns sehen.\n\nWie wir unsere Rolle sehen und wie wir uns in unserem beruflichen Alltag sehen. Also wer bin ich eigentlich, warum mache ich das alles und welchen Impact habe ich eigentlich?\n\nDort ist es so, je intelligenter Systeme werden, es wird damit experimentiert, dass eben nicht nur, wir kennen das alles, Routineaufgaben abgenommen werden, die uns in Wahrheit eh irgendwie von unserer Kernarbeit abhalten, gut, okay, aber diese Systeme können eben auch Aufgaben übernehmen, die ganz stark in unsere Kerntätigkeit \n\n**Eliot Mannoia:** übergehen\n\n**Manuela Machner:** sie verändern natürlich einmal unser tägliches Arbeiten, aber auch unsere Aufgaben die wir machen.\n\n**Andreas:** das \n\n**Manuela Machner:** kann eben\n\nAuswirkungen darauf haben, wie sehen wir uns, was ist eigentlich mein Impact, den ich mit meiner Arbeit noch habe, was wird von mir erwartet und das sind alles Aspekte, die können durchaus negative Auswirkungen haben auf uns, weil so ein Rollenchange, so ein Identitätswechsel ist wie jede Veränderung schwierig und\n\nkann psychologisch sehr belasten.\n\nAlso es gibt ein super Beispiel.\n\nWie finde, es gab eine große Studie im Bereich der Kreditvergabe in einer großen Bank in Deutschland. Und dort hat die Bank angefangen die Kreditvergabe zu automatisieren also durch Algorithmen. Also auf einmal war nicht mehr der Bankberater, der gesagt hat, okay, ich screene jetzt die Unterlagen und ich sitze ihnen gegenüber \n\n**Andreas:** und ich glaube Sie schaffen das, oder ich glaube das passt eher nicht, sondern ein Algorithmus hat die Entscheidung getroffen. Und der Bankberater durfte die dann nur mehr kommunizieren. Und die Forschung hat uns eigentlich gezeigt, dass das zu einem starkten Identitätsverlust geführt hat, weil die Leute gesehen haben als Kundenberater, als Problemlöser für die Kunden. Und das hatten sie auf einmal nicht mehr. Und vor allem bei Leuten, die sich eben eher als kreative Berater verstanden haben. Naja da muss man einfach aufpassen und natürlich kann es viele positive Seiten haben aber das ist eben ein wesentlicher Punkt, der hier auf jeden Fall Berücksichtigung findet.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe da ein ganz starkes Gefühl, dass wir... also viele Menschen definieren ja ihren Lebenssinn zu einem gewissen Grad an der Arbeit. Also du hast ja eine gewisse Sinnstiftung in der Arbeit. Und wenn ich das Gefühl habe, dass da vielleicht eine Sinnhaftigkeit wegfällt oder wofür bin ich dann noch da, das kann jetzt eh alles der Computer, ob ich das dem jetzt sage oder eine oder ein Psychologe, der weiß wie man jemanden sagt, dass er keinen Kredit kriegt macht vielleicht mehr Sinn.\n\nDann, glaube ich, macht das auch im Menschen etwas. stark wird in Zukunft noch die Arbeit unser Lebenssinn darstellen? Oder? Ist das nicht so ein Thema?\n\n**Andreas:** Ja das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Wir sehen das jetzt ja in der Uni \n\nauch. Also es ist ja, KI in der Lehre ist ein riesen Thema und wir wissen alle, unsere Studierenden nutzen ChatGPT oder ähnliches um Hausarbeiten zu schreiben. Natürlich ist dann noch die Frage, ok warum bastel ich umfangreiche Vorlesungsunterlagen, warum verbringe so viel Zeit damit, Wissen aufzubereiten, um das zu vermitteln, wenn die das eh am\n\nEnde des Tages\n\n**Manuela Machner:** vielleicht nicht reflektieren, sondern alles nur in die KI hauen. Und jetzt Stichwort Identität, wer bin ich denn dann eigentlich noch? Also bin ich wirklich noch der Dozierende, der Wissensvermittler?\n\nHabe ich irgendwie noch diesen auszubildenden Anspruch? Oder schaue ich einfach nur, dass sie gut mit dem System umgehen können und das kritisch reflektieren und da keinen Schmarrn machen? Also es verändert sehr viel und wie du richtig sagst der Sinn geht vielleicht, vielleicht geht der bisherige Sinn ein bisschen zurück und wir müssen uns einen neuen suchen.\n\nIst ja auch immer kein Status Quo, sondern es ist halt ein Veränderungsprozess.\n\nAlso Generation Z \n\nsagt ja oft so, denen wird ja abgesprochen, dass sie die Sinnhaftigkeit in Arbeit und so schon sehen, aber vielleicht brauchen sie das ja gar nicht mehr in dem Ausmaß wie wir uns, \n\nich muss auch sagen, teilweise in übertriebener Art und Weise\n\ndie Arbeit als Lebensinhalt ja auch sehen, also gar nicht so als... Ich verdiene damit was, sondern ich bin mein Status, den ich im beruflichen Kontext vielleicht gewonnen habe, oder auch das, was ich tue.\n\nJa, absolut. Also es ist ja auch immer eine spannende Frage Die erste Frage ist immer, und was machst du? Und dann sage ich eigentlich immer, wer bist du? Und ich sage, mein Beruf.\n\nVielleicht verändert\n\nsich das. Wir werden sehen, in welche Richtung es da geht.\n\nWas interessieren würde, ist, jetzt beobachtest du das ja länger als wahrscheinlich Generative AI und auch außerhalb der Generative AI. Hat sich dadurch nicht massiv etwas verändert, dass plötzlich, ich glaube vorher waren diese Algorithmen und diese Themen waren trägere konzepte und \n\njetzt sind\n\nso extrem dynamisch und pushen überall rein.\n\nHat sich da plötzlich auch in deinem Forschungsschwerpunkt Dinge verändert?\n\n**Andreas:** Ja \n\nabsolut. Also am Anfang, als das ganze Thema mit Algorithmen und auch intelligenten Algorithmen aufgekommen ist, haben wir uns sehr stark angeschaut wie verändert das Routinen, wie kann das auch Benefits haben, mit eben repetitive Aufgaben abzulösen und man hat sich ganz stark die Entscheidungsfindung auch angeschaut also Unterscheidungsunterstützung\n\nbeispielsweise.\n\nJetzt geht es natürlich noch viel stärker in den Kreativbereich,\n\ndas ist glaube ich ein Punkt, der ganz wichtig ist. Und es ist so wahnsinnig zugänglich \n\ngeworden. Und ich glaube, das ist ja das, warum wir auch so viel darüber sprechen und so viel...\n\nReflektieren, auf einmal scheint jeder Zugang zu der Technologie zu haben und kann sie nutzen und vorher war das vielleicht noch mehr in einem geschützten Raum, weil dann war dann doch irgendwie immer die IT-Infrastruktur drüber und das war in Systeme integriert und es gab vielleicht gewisse Algorithmen, die dahinter liefen, aber oft waren sich die Leute gar nicht bewusst, was da passiert und auf einmal haben sie diese direkte Interaktion und das verändert schon wahnsinnig viel\n\nes \n\nschürt \n\n**Manuela Machner:** auch Ängste und auch ein bisschen Unbehagen.\n\nEs gibt dieses tolle Zitat, das ist eine Zeit lang durch LinkedIn gewabert. Ich weiß leider nicht, wer es gesagt hat.\n\n**Andreas:** sinnmäßig \n\n**Manuela Machner:** zitiere ich das jetzt so ein bisschen. Da hieß es, ja, ich möchte, \n\n**Eliot Mannoia:** dass KI meine Wäsche und \n\n**Manuela Machner:** meinen Abwasch macht. Und nicht, dass...\n\n**Eliot Mannoia:** damit ich\n\n**Manuela Machner:** meine kreativen Aufgaben machen kann und nicht, dass KI meine kreativen Aufgaben macht, damit ich meine Wäsche machen kann.\n\nUnd ich glaube, das hat sich eben nochmal verschoben mit diesen ganzen generative AI-Tools.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also du hast ja auch angesprochen, die...\n\n**Manuela Machner:** Was\n\n**Eliot Mannoia:** sich verändert im Arbeitsplatz. Und ich meine, der Arbeitsplatz hat es eigentlich nicht so leicht gehabt. Wir hatten 2020\n\n**Manuela Machner:** Home\n\n**Eliot Mannoia:** Remote Office und da wirklich auch ziemlich seismische Änderungen und sehr abrupt und schnell. Und dann kaum zwei Jahre später, 2022 jetzt mit der generativen KI und wie die Manuela richtig gesagt hat und du auch schon am Anfang, die Algorithmen und andere Sachen gibt es ja schon viel länger.\n\nWas\n\n**Manuela Machner:** Was\n\n**Eliot Mannoia:** wären so deine Ratschläge an Führungskräfte oder auch im Unternehmen?\n\n**Manuela Machner:** Wie\n\n**Eliot Mannoia:** können sie mit dieser Geschwindigkeit und mit diesen ständigen Veränderungen irgendwie, ich weiß nicht, wenn du deine Finger schnippen könntest was würdest du am Arbeitsplatz verändern oder empfehlen?\n\n**Manuela Machner:** also da würde mir ganz viel einfallen.\n\n**Andreas:** Also \n\n**Manuela Machner:** mein erster Schritt wäre, glaube ich erstmal den Leuten grundsätzlich, bevor ich jetzt Empfehlungen gebe, den Leuten zuhören und wirklich auch mal zu schauen, was passiert denn eigentlich, weil ich finde gerade im akademischen Bereich, ihr kennt den Ausdruck des Elfenbeinturms, wir schauen da irgendwie immer von oben \n\ndrauf drauf und ich glaube es ist ganz wichtig, den Leuten zuzuhören, zu schauen was sind wirklich Probleme und wo spielt die Musik. Und ein Punkt ist zum Beispiel den ich mir wünschen würde, wenn Komplexere technische Systeme eingeführt werden, dass man das erst mal vielleicht auch pilotiert, schaut, was passiert mit den Leuten, was macht das mit den Leuten, Stichwort Identität, Stichwort Stress. Dass dann aber eine Führungskraft auch dieses Feedback systematisch einsammelt und dann auch nach oben trägt. Bitte dann auch als Ambassador auftreten und sagen: He hör zu das habe \n\naus meinem Team\n\nDas scheint nicht so toll zu funktionieren. Können wir da nochmal nacharbeiten? Das scheint super zu funktionieren Bitte können wir da ein bisschen mehr haben? Also so ein \n\nbisschen bisschen diesen Human Center design apporach, der ja so wichtig ist, in diesem ganzen System. Und da einfach eine gute Stimme zu haben für Führungskräfte, die das machen können und ein \n\nweiterer Wunsch den ich mir wirklich wünschen würde, gerade im Hinblick auf KI, ist dieser...\n\n**Andreas:** Blick Datentellerrand. Also klar, mit dem AI Act und alles und Datenschutz ist super wichtig, ich verstehe das.\n\nUnd gerade für Unternehmen ein ganz, ganz wichtiges Thema und das muss auch, sollte auch ganz oben auf der Agenda stehen.\n\nNichtsdestotrotz \n\n**Manuela Machner:** Datenschutz war schon immer wichtig.\n\nwar \n\nschon immer\n\nzentral und da gibt es auch\n\nviele Überlegungen\n\nschon dazu und KI, intelligente Systeme können mit so viel mehr positiven als auch negativen Faktoren kommen, dass ich mir manchmal wünschen würde, ein bisschen über dieses, okay, wo liegen unsere Daten, wie werden unsere Daten verarbeitet ich möchte nicht sagen, dass das nicht wichtig ist, sondern das soll schon bleiben, aber eben alle anderen Aspekte auch auf die Agenda zu rücken, eben den psychologischen Aspekt ein bisschen mehr in den Fokus rücken.\n\nIch \n\nsage manchmal in meinen Kursen das darf ich offiziell nicht sagen, in Deutschland darf ich es nicht sagen, aber zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.\n\n**Andreas:** Stimmt, stimmt.\n\n**Manuela Machner:** Also das erlebt man halt teilweise und manchmal empfinde ich es auch als Ausrede dieses Thema Datenschutz und so nach vorne zu stellen, weil ich Angst vor der Veränderung habe oder weil ich einfach unsicher bin, was da eigentlich passiert. Muss man auch sagen. Aber das, was ich viel spannender finde, wie du sagst diese Veränderung am Arbeitsplatz, ich glaube, dass da der Fokus in der Realität, also ich schule ja ganz viele kleine Betriebe und die Mitarbeiter sind immer so ein bisschen gespalten Lustigerweise ich mache anonyme Abfragen vor den Kursen damit ich weiß, wie die Gruppe aufgestellt ist, also ob sie eher Ängste haben und in welche Richtungen die Ängste sind.\n\nUnd ich muss sagen, es ist die Skepsis und Ängste so vielleicht bei fünf Prozent von den Kursteilnehmern die das halt auch im anonymisierten Verfahren Und das Spannende ist, ich erlebe halt, dass die Ängste sehr oft abseits der tatsächlichen Arbeit stecken. Also sehr oft sind die Ängste auch, was wird KI in Zukunft für \n\n**Eliot Mannoia:** mich auch privat bedeuten.\n\n**Manuela Machner:** Also weniger wie sich die Arbeit entwickelt, sondern was heißt gesellschaftlich was heißt das für meine Kinder Und für diese Geschichten, also ich glaube, dass da, und das ist bei KI vielleicht anders, als es bei allen anderen Dingen war, dass die Leute auch einen Impact in ihrem privaten Leben sehen und nicht nur, so wie es halt früher war, dann im Job funktioniert das anders, weil ein neues Programm kommt.\n\nJa, das ist\n\nein wesentlicher Punkt.\n\nGerade diese rasante Entwicklung der KI beeinflusst ja nicht nur unsere Arbeit, sondern sie beeinflusst ja, wie wir leben.\n\nWie wir mit anderen interagieren, teilweise auch wie wir unsere Freizeit gestalten vielleicht in Zukunft. Also es ist, Stichwort Integration in XR und VR und das geht ja noch weiter.\n\nUnd deswegen, ich glaube, man muss das ganze Thema auch holistisch gesamtheitlich betrachten. Und natürlich, gesellschaftlich ist das ein Riesenthema, was natürlich auch losgelöst vom Arbeitsplatz stattfindet Was\n\n**Eliot Mannoia:** verstehst du auch unter Algorithmic Management, also wie siehst du da eigentlich, diese zwei Wörter sagen ja eh genau das, was du am Anfang gesagt hast, Mensch, Maschine, Algorithmen und Maschinen, also Algorithmen und Mensch, was verstehst du darunter, wo siehst du da die Reise hingehen?\n\n**Manuela Machner:** Ja, vielleicht erst mal zum Begriff Algorithmic Management. Ist ja doch ein sehr akademischer Begriff mal wieder.\n\nAber es\n\nbedeutet einfach, dass Algorithmen mehr oder weniger intelligent,\n\n**Eliot Mannoia:** das tun wir mal dahinstellen, eben wirkliche Management Aufgaben, also sprich es ist weniger unterstützend sondern wirklich \n\n**Manuela Machner:** Management-Aufgaben die vorher vielleicht Eine Führungskraft übernommen hat. Stichwort Aufgabenzuteilung, Stichwort Arbeitszeiteinteilung, Stichwort aber auch, wer kriegt denn einen Bonus und wer nicht, auf Basis von Performance-Daten.\n\nDas waren typischerweise Feedback-Systeme, das waren typischerweise Sachen, die im Kern einer Führungskraft stehen und auch heute noch zum Glück. Aber es gibt natürlich Settings,in denen wird das von einer Maschine,. von einem Algorithmus übernommen\n\nUnd das ist das Thema des Algorithmic Managements.\n\nUnd\n\nwenn ich das in meiner Vorlesung sage, kommt oft das Thema, ja, das gibt es ja nicht.\n\nAlso das ist ja Sci-Fi, das ist \n\n**Eliot Mannoia:** ja Zukunft\n\n**Manuela Machner:** Aber so ist es nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Sondern, wir haben verschiedene Arbeitssettings, beispielsweise auf Online Freelancing Plattformen, wie Upwork\n\n**Andreas:** oder Fiverr, wo das\n\n**Eliot Mannoia:** schon absolut Realität ist und es geht auch immer mehr\n\n**Manuela Machner:** in Richtung traditionelle Organisationen Wir sehen es in der Logistik ganz stark, dass es sich entwickelt, aber natürlich auch mehr in wissensbasierter Arbeit geht es immer weiter rein, weil es natürlich auch Effizienzsteigerungen Bringen kann, eine gewisse ja das große Argument ist immer die gewisse Neutralität, also wir nehmen quasi den Menschen heraus, das stimmt so natürlich auch nicht, wir kennen das Thema der Diskriminierung von Algorithmen und ich glaube, wo die Reise hingehen wird, ist, dass das sicherlich in einigen Bereichen zunehmen wird, weiterhin in einigen Bereichen wird es nicht Fuß fassen,\n\naus verschiedensten\n\nGründen und ich glaube aber, dass wir das immer differenzierter betrachten werden.\n\nAlso es gibt ja auch, Forschung war immer ganz negativ am Anfang, weil sie sich ganz stark mit dem Algorithmic Control beschäftigt hat, also wie kontrollieren denn Algorithmen, wie Leute arbeiten und auf Basis dessen geben sie Empfehlungen,\n\nAufgaben \n\nsollen sie in Zukunft machen, sollen sie befördert werden oder wie auch immer.\n\nDas ist natürlich ein Punkt, okay, \n\n**Eliot Mannoia:** das kann sehr negative Auswirkungen\n\n**Manuela Machner:** haben, es kann Stress erzeugen es kann sogar zu Burnout führen, es kann zu Unfairness führen.\n\nAber jetzt gibt es eine aktuelle Entwicklung und die finde ich persönlich ganz spannend, die schaut sich eben auch andere Aspekte des Algorithmic Managements an, Stichwort Algorithmic Guidance, also wenn ich wirklich systematische Anleitungen bekomme, wie soll ich Aufgaben\n\nerledigen? das ist auch eine standardisierte Anweisung mit der ich gut arbeiten kann. Dann kann das tatsächlich sehr positive Auswirkungen haben, weil ich einfach effizienter sein kann, weil ich mich auf meine Arbeit besser konzentrieren kann und vielleicht\n\n**Andreas:** ich dadurch mehr Zeit habe um kreative Potentiale zu finden etc. Also ich glaube die Reise geht dahin, dass es in Zukunft noch differenzierter betrachtet werden wird dieses ganze Thema. Ich bin gespannt wo es noch überall Einzug findet, da möchte ich jetzt nicht in die Glaskugel schauen. Da\n\n**Eliot Mannoia:** du mich auf eine Idee gebracht, weil wir hatten auch das Gespräch die Manuela und ich, mit Selbstoptimierungen in einer Folge. Glaubst du das wahrscheinlich, dass man vielleicht, genau wie man einen Personal Trainer hat für Fitness, dass man vielleicht einen KI-Algorithmic-Management-Chatbot hat, der dich managt?\n\n**Manuela Machner:** dass ich, um\n\n**Eliot Mannoia:** effizienter zu sein, kannst du dir das vorstellen vielleicht, dass jeder seinen eigenen Manager hat, um sich auf Trab zu halten und Time-Management und so?\n\n**Manuela Machner:** Absolut. Ich meine, das ist ja schon, Stichwort KI-Agenten also es geht ja auch in diese Richtung und du sprichst da einen ganz wichtigen Punkt ein. Ich habe gestern eine Studie gelesen, ich glaube von der Uni Stockholm oder aus Stockholm kam sie auf jeden Fall publiziert im Im Journal of management science, also wirklich ganz ganz toll publiziert, die sich eben angeschaut hat, ok so ein Algorithmus so eine KI ist nicht per se gut oder schlecht, sondern es kommt darauf an, wie ist denn der fit mit mir. Also wie ist der Human fit mit dem was sie macht, sie in Anführungsstichen denkt. Und das ist natürlich ein ganz wesentlicher Punkt und ich kann mir diese Personalisierung\n\nAlso, sie \n\n**Andreas:** hat ja schon angefangen und sie wird wahrscheinlich noch zunehmen.\n\nAbsolut.\n\n**Manuela Machner:** Wobei, ich frage mich ein bisschen, weil du gesagt hast, Management-Algorithmus. Wenn der Algorithmus schon genau definieren kann, wie ein Arbeitsprozess abläuft, dann bin ich mir nicht mehr sicher, wozu ich als Mensch das noch mache.\n\nIch glaube, es wird Tätigkeiten geben, also wenn man keine Robotik jetzt hernimmt, dann tut man es einfach schwer, dass das \n\nhalt halt eine KI ausführt, aber alles was in der digitalen Welt passiert, glaube ich, wo man das schon so herunterbrechen kann,\n\nim Algorithmus wird dann ganz spannend werden, dass das über Automatisierungen, Agents oder sonst was auch dann abgewickelt wird.\n\nJa,\n\ndas ist auch ein super Beispiel, weil ich finde tatsächlich eine große Ridesharing-Plattform, sage ich jetzt mal so,\n\n**Andreas:** Die verbindet \n\n**Manuela Machner:** eigentlich diesen Online-\n\nund Offline-Kontext ganz gut. Also Algorithmic Management kommt\n\n**Eliot Mannoia:** ganz stark \n\n**Manuela Machner:** auch aus dem Bereich von Uber raus.\n\nda werden die Fahrer über die App digital gemanagt, aber die Tätigkeit selber wird natürlich offline ausgeführt, weil das Auto ist noch nicht autonom Selbst-Fahrend und es gibt hier natürlich Verschränkung Und\n\nich musste...\n\n**Eliot Mannoia:** in Vorbereitung auf den Podcast musste ich ein bisschen an How I met your mother denken. Kennt ihr Barney\n\n**Manuela Machner:** Stinson in\n\nHow I Met Your Mother? Und es ist ja immer das Geheimnis wie der sein Geld verdient. Und am Ende kommt er raus, er unterschreibt in seiner Bank, in der er arbeitet, nur Entscheidungen ohne sie zu kennen, aber ist am Ende verantwortlich dafür.\n\nwird super\n\nentlohnt logisch irgendwie, weil er trägt am Ende ja die Verantwortung und da dürfen wir nicht hinkommen, dass am Ende wirklich die KI eigentlich unsere Aufgaben designt die Prozesse designt uns vielleicht sogar das Outcome nicht nur empfiehlt, sondern es kommt dann eben raus und wir sind am Ende eigentlich nur noch die, die es abnicken und Stichwort Verantwortlichkeit,\n\nUnd am Ende des Tages vielleicht verantwortlich dafür sind.\n\nAlso diese Entwicklung sollten wir Sollten wir vermeiden, dass es in diese Richtung geht.\n\nZu Uber vielleicht nur ein kurzes Beispiel. Ich glaube, vor zwei Wochen bin ich mit dem Uber durch Wien gefahren und wir haben uns unterhalten mit dem Uber-Fahrer und der hat darüber geflucht. Er findet es super, weil er ist selbstständig und hat keine Mitarbeiter und nichts. Aber es ist ja so hardcore, dass Uber ihm auch wirklich die Strecke vorschreibt. Also wo er genau zu fahren hat. Und er fährt seit 30 Jahren im Wien-Taxi und er fährt Und kriegt vom Navi halt genau gesagt, wie er fahren muss und er weiß genau, dort ist halt mehr Traffic in Wirklichkeit auf der Hauptstrecke.\n\nEr könnte über die drei Gasseln den Umweg fahren, macht das dann auch und danach wieder kriegt er eine Ermahnung dafür, dass er schneller war und effizienter gefahren ist, weil er sich in so und so viel Prozent seiner Fahrten nicht an die Regel gehalten hat. Also es ist schon ganz spannend und auch, wie man natürlich psychologisch damit auch arbeitet, als Teil dieses konstruktes ja sagst du dann na ja wie gehe ich mit damit um halte ich mich dann nur mehr starr an die vorgaben oder setzte eigentlich der wohl exakt bei Einem ist es darum gegangen dass den flieger erreicht und \n\ner er hat gewusst \n\ner wird den flieger so nicht erreichen und ist dann halt zum zum zum zu für den gast also für den fahrgast illegal gefahren sozusagen eine\n\n**Eliot Mannoia:** gibt es sogar eine Studie dahinter von der Dr. Bettina Kubitschek von der Uni Graz, aber mit Lastwagenfahrer, wo auch genau die Route vorgegeben wurde und die Motivation ist komplett gesunken.\n\n**Manuela Machner:** Ja, \n\ndas\n\nist ein klassisches Beispiel für dieses Algorithmic Control, also für wirklich, ich kontrolliere das. Und spannend ist auch, die Leute versuchen dann auch irgendwann dieses Thema auszutrinken Also das ist ganz spannend. Im Online-Kontext sieht man das immer wieder, dann wird halt versucht, irgendwie durch die Hintertür dann irgendwie doch irgendwas zu schaffen und ja, also grundsätzlich ist das sicherlich ein, dieser Bereich ist auch gut erforscht und da zeigte ich auch wirklich, das ist für die Motivation schlecht, das ist für das Engagement schlecht, das ist auch...\n\ndas kann \n\ntatsächlich, und das finde ich persönlich auch spannend, ein Stressor sein. Also das löst Stress aus, obwohl man ja denken würde, okay, ich muss ja nur an der Straße nachfahren. Aber weil ich es eben eventuell besser weiß, aber nicht darf. Und auch hier kommt der nächste Punkt der Algorithmen rein.\n\nBei einer menschlichen Führungskraft könnte ich vielleicht Rücksprache halten und kann sagen, hey, hör zu, ich möchte jetzt den Weg gehen, weil ich weiß, da ist immer Stau Und dann sagt meine Führungskraft vielleicht, ja, okay, passt.\n\nDas geht beim Algorithmus nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** funktioniert nicht. Und das ist auch ein ganz zentrales Thema, eben dieser fehlende Feedback-Mechanismus vom Menschen zurück zum System.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe da eine Zeichnung auf meiner Webseite, wo wenn Maschinen Entscheidungen treffen, KI oder Software jetzt, ist es oft sehr linear und gerade und schnell und effizient auch, was auch Vorteile natürlich mit sich bringt.\n\n**Manuela Machner:** Aber\n\n**Eliot Mannoia:** wenn Menschen Entscheidungen treffen, ist es oft so, also nicht so sauber.\n\nMan schläft darüber, ich frage vielleicht ein paar Kollegen oder Teambuilding passiert auch vielleicht da und man entscheidet oder findet dann andere Wege.\n\n**Manuela Machner:** Und\n\n**Eliot Mannoia:** das muss uns auch bewusst sein, dass das was geht verloren, wenn wir alles zu effizient machen und diese messy menschliche, also diese unordentlichen Wege vielleicht von den Menschen, die andere Vorteile bringen wie Teambuilding und Austausch da vielleicht verloren gehen.\n\nIch meine, spiegelt sich das auch in deinen Recherchen und was du auch in Studien gelesen und gesehen hast?\n\n**Andreas:** Ja, also absolut.\n\n**Manuela Machner:** Menschen tendieren oft auch dazu der sogenannten Overreliance. Also wenn ein System mir einfach sagt, so und so machst du das jetzt und dann kommt das Gute raus, dann kann es passieren, dass Menschen sich einfach darauf verlassen und das einfach blind machen. Ich meine, das will das System im Zweifel vielleicht ja sogar.\n\nUnd da geht eben vieles verloren. Ein wesentlicher Punkt ist...\n\nWenn ich jetzt auf der einen Seite den Menschen habe und auf der anderen Seite eine Maschine und beispielsweise in relativ isolierten\n\n**Andreas:** Arbeitskontexten \n\n**Manuela Machner:** ich, Stichwort jetzt diese Online-Work, wieder wo Leute zu Hause sitzen und ihre Aufgaben machen, dann geht auch ganz viel sozialer Austausch verloren, weil ich\n\nIch tausche mich ja mit niemandem aus, ich habe in dem Sinne keine Führungskraft, ich habe als Freelancer eben oft auch nicht diese\n\n**Eliot Mannoia:** Kollegen oder diese\n\n**Manuela Machner:** Kolleginnen, diese Direkten.\n\nUnd\n\nwir wissen vom sozialen Austausch lebt ganz, ganz viel. Und wie du sagst Teambuilding, neue Ideengenerierung, Kreativität und all das kann dir natürlich Schaden nehmen. Das muss man einfach sagen, aber zum Glück finden Menschen oft noch Wege das trotzdem zu machen\n\n**Andreas:** Und\n\n**Manuela Machner:** Und Forschung zeigt auch, dass gerade je mehr sich Personen von solchen Systemen gestresst fühlen oder das nicht so toll finden, dass sie in Aktivitäten des Job-Craftings verfallen.\n\nStichwort sie versuchen sich halt selber ihren Job irgendwie so zu machen, dass er dann doch wieder zu ihnen passt. Und der soziale Austausch ist da ganz wichtig. Also da werden dann in Online-Communities setzen sich die Leute zusammen, Um dann doch zu diskutieren und auch Wege zu finden, den Algorithmus zu tricksen\n\n**Eliot Mannoia:** oder damit\n\n**Manuela Machner:** gut umzugehen.\n\nIch meine, das muss ja nicht immer tricksen sein, das darf ja auch sein.\n\n**Eliot Mannoia:** Symbiose, wie du auch vorher gesagt hast.\n\n**Manuela Machner:** Was\n\n**Eliot Mannoia:** ich auf jeden Fall noch ansprechen möchte, auch du hast... Du suchst ja und recherchierst ja auch sehr stark im Bereich, was man auch oft als Ghostwork bezeichnet also die Arbeit im Hintergrund um diese ganzen eher Large-Language-Modelle aber vielleicht auch andere KI-Modelle trainiert Und dass das oft von halt unterbezahlten Personen sind in der Welt versteuert, das ist ein wichtiges Thema, dass wir da auch wirklich ein bisschen mehr Awareness und Bekanntheit schaffen wollen.\n\nKannst du uns da erstens das ein bisschen mal erklären und was so mal Einsichten da sind?\n\n**Manuela Machner:** Ja, das ist tatsächlich ein großes Thema und wie man an dem Namen schon hört, Ghostworker, sind das\n\n**Eliot Mannoia:** oft Personen \n\n**Manuela Machner:** die einfach unsichtbar sind in diesem ganzen Prozess, in der ganzen Architektur von Wie verändert KI unsere Arbeitswelt.\n\nUnd klar, das sind unsere KI-Systeme unsere Algorithmen wollen trainiert werden.\n\n**Andreas:** oft basiert \n\n**Manuela Machner:** das\n\neben auf strukturierten Daten, die aber ja auf einem Trainingsdatensatz basieren, der natürlich irgendwie vorher gelabelt werden muss, der irgendwie systematisiert werden muss und es müssen Daten gesammelt werden.\n\n**Andreas:** das \n\n**Manuela Machner:** wird oft ausgelagert an sogenannte Microtask-Crowdworker.\n\nsind \n\ndiese Ghostworker, so ist die offizielle Bezeichnung von denen und die arbeiten auf Online-Plattformen bekommen dann Aufträge\n\nbeispielsweise\n\nbitte label mir diese Bilder nach jugendfrei, nicht jugendfrei als Beispiel oder label mir diese Bilder von\n\n**Andreas:** Muttermalen \n\n**Manuela Machner:** eben oder uneben mäßig also es geht gar nicht um das fachliche, sondern nur ist das wirklich ein runder Kreis oder hat der Ecken und Kanten. Und diese Leute arbeiten auf diesen Mikroplattformen kriegen diese Mikroaufgaben, bekommen dann aber auch nur Mikropayments also oft nur ein paar Cent, um diese Aufgaben zu machen.\n\narbeiten sehr isoliert in sehr prekären Arbeitsverhältnissen also es gibt keine soziale Absicherung es gibt wenig sozialen Austausch bis gar keinen sozialen Austausch und\n\ndas heißt diese Ghostworker arbeiten in ganz schlechten Verhältnissen und auch die Plattformen auf denen sie arbeiten zeigen wenig Interesse an diesen Personen also wenig persönliches Interesse und auch die Auftraggeber-\n\n**Andreas:** Um \n\n**Manuela Machner:** so kritisch zu sagen, zeigen wenig Interesse an diesen Personen.\n\nSie haben ja auch keinen persönlichen Bezug dazu. Deswegen Crowdwork. Sie geben diese Aufgabe ja an vielleicht Dutzende Hunderte Personen gleichzeitig raus, damit sie diese Datenmassen überhaupt bewältigen können. Und am Ende kriegen sie eben dieses Payment.\n\nwas \n\nin diesem Thema \n\nbesonders \n\n**Eliot Mannoia:** wichtig ist\n\n**Manuela Machner:** meiner Meinung nach besonders wichtig ist, dadurch, dass diese Aufgaben relativ leicht zugänglich sind,\n\nich muss mich nur anmelden auf der Plattform und dann kann ich theoretisch loslegen von zu Hause aus, ich brauche nur einen Laptop,\n\nZieht \n\ndas oft Personen an, die im regulären Arbeitsmarkt Probleme haben.\n\n**Andreas:** die \n\n**Manuela Machner:** soziale Exklusion Erleben, aufgrund von vielleicht Diskriminierung, aufgrund von vielleicht psychischen oder physischen Erkrankungen, dass sie einfach keiner regelmäßigen Arbeit nachgehen lassen können. Und das ist natürlich dann schon ein Thema, wenn ich Personen habe, die sowieso schon vulnerable sind in unserem Arbeitsmarkt und die, weil sie dann eben etwas suchen, sich zu diesen Plattformen wenden, was auch positive Aspekte für sie haben kann, weil immerhin haben sie dann Zugang Zu arbeiten.\n\nWir haben vorhin über Sinn gesprochen. Arbeit ist ja mehr als nur Geld verdienen.\n\nNichtsdestotrotz \n\nmüssen\n\nwir uns das dann eben genau anschauen, weil da gibt es eine große Gruppe vulnerabler Personen,\n\nnatürlich in diesen prekären Arbeitsverhältnissen dann Auch irgendwie gefangen sind, auch wenn das mal so autonom und selbstständig scheint, aber es ist dann doch ein gewisser Lock-End-Effekt, also es ist ein schwieriges Thema.\n\nEine Frage dazu jetzt, wenn du zum Beispiel etwas labelst, ja, und so wie du gesagt hast, ist es sexuell übergriffig oder was auch immer, Brauche ich ein einheitliches ethisches verständnis dahinter also ich kann ich kann sagen dass der hund und dass er katze beim labeln sage dann brauche ich keine einschätzungsgeschichte aber gerade bei bei themen die gelabelt werden aufgrund von Regulatorien, aber auch wo es sind Grenzen, also wo man individuell unterschiedlich vielleicht einschätzen kann. Das kommt ja dann auch noch dazu. Jetzt haben wir vielleicht Menschen von der ganzen Welt, die ja je nach Herkunft nach Bildungsstand und so weiter ganz andere Ethische Rahmenbedingungen haben und auch Einschätzungen machen, also Gleichberechtigungen, Frauen zum Beispiel, würde natürlich in Indien vielleicht oder in China oder bei uns oder irgendwo im Iran ganz anders gesehen werden.\n\n**Andreas:** Ja, \n\n**Manuela Machner:** das\n\nist zusätzlich ein Thema. Es\n\n**Eliot Mannoia:** wird, natürlich\n\n**Manuela Machner:** man kann eine gewisse Auswahl treffen. Also wenn ich jetzt\n\n**Andreas:** Kunde \n\n**Manuela Machner:** oder kundin bin und ich möchte dass meine daten gelabelt werden dann kann ich sagen ich möchte nur us leute oder ich möchte nur europe und us leute um das vielleicht ein bisschen zu vermeiden diesen aspekt oder eben nur leute aus china oder asien das geht schon aber das ist ein ganz interessanter punkt den du ansprichst weil ein punkt dieser ghostworker ist auch nur weil die die aufgaben machen Diese vermeintlichen Aufgaben.\n\nHeißt das noch lange nicht, dass die Auftraggeberin zufrieden sind mit denen und die dann auch ihre Bezahlung bekommt. Also es gibt ganz viele Fälle, da machen die Leute das.\n\nUnd am Ende \n\n**Andreas:** des Tages heißt es ah, das hast du jetzt aber nicht gut gemacht, nee, sorry, jetzt \n\n**Manuela Machner:** Das heißt nicht zwangsläufig, dass die Leute dann auch wirklich diese Bezahlung bekommen und sie\n\n**Eliot Mannoia:** können sich an niemanden\n\n**Manuela Machner:** wenden.\n\nWeil sie haben ja keine gesetzliche Vertretung, sie haben keinen Arbeitsvertrag sie haben ja gar nichts. Und auch diese Plattformen begünstigen das zu einem gewissen Grad, weil sie auch oft Kontrollmechanismen vermeiden, die eben in diese Richtung geht, um auch die Personen, die Auftraggeberinnen und Auftraggeber, was Firmen sind, zu kontrollieren. Und tatsächlich, dieses Thema, die EU hat sich dem Thema angenommen,\n\n**Eliot Mannoia:** da\n\n**Manuela Machner:** wird jetzt genau hingeschaut, diese Crowd-Plattform eben auf eine gewisse Art und Weise zu regulieren, hier gewisse Aspekte reinzubringen. Und auch die IG \n\nMetall \n\n**Andreas:** in Deutschland hat eine coole Initiative Fair-Crowd heißt die, die dem Ganzen eine Stimme geben soll. Um auch dem Ganzen ein bisschen zu begegnen, aber schauen wir mal, was passiert, die meisten Plattformen glaube ich haben bisher noch keine großen Veränderungen, also ich mache das jetzt seit 2016 und ich habe jetzt noch nicht so viele Unterschiede gesehen, dass ich da wirklich so viel getan hätte.\n\nAber es ist so spannend\n\nfinde ich, weil ich glaube, dass es ganz wenigen bewusst ist, was da dahinter steckt. Also ich kann ein Bild jetzt generieren, ich kann Musik generieren, ich kann Stimmen generieren, aber dass das alles ja eigentlich im Hintergrund Trainingsdaten benötigt, vor allem gelabelte also gekennzeichnete, dass einfach die KI auch weiß, das ist eben ein Hund oder das ist die Stimme einer Frau aus Österreich, das muss ja auch wer tun.\n\nJa, genau. Also es steckt da ganz viel dahinter und man muss diese, und interessant ist das Thema Crowdwork war 2016, 17, 18 schon da und wurde da schon beforscht und kritisch betrachtet und aber mit KI und mit dieser schnellen Verbreitung von KI und ganz\n\nneuen Daten, die dort auch gebraucht werden und mit inszeniert wird, hat das einen wahnsinnigen Schub nach vorne nochmal bekommen. Also es hat angefangen mit Corona, weil bei uns in der Forschung ist es immer so, manchmal fallen dann die Themen irgendwann, die sind nicht mehr spannend und wir dachten schon bei unserer Forschungsgruppe, ja okay, das Thema Crowdwork ist jetzt durch, dann kam Corona, auf einmal hat es wieder einen Boost nach vorne bekommen und dann kam KI und dann kam das Thema Ghostworker auch und dann wieder einen Boost nach vorne bekommen.\n\nAlso anscheinend sind diese Arbeitssettings obwohl so prekär halten sie sich auch. Die scheinen wohl durch Krisen oder durch neue Entwicklungen immer wieder einen neuen Anschluss zu bekommen. Das ist wirklich spannend.\n\n**Manuela Machner:** Naja, es ist auch spannend, muss ich auch sagen. Ich sehe ja trotzdem zwei Seiten dahinter.\n\nSo wie du gesagt hast, Menschen, die isoliert sind oder die sonst keine andere Möglichkeit haben, haben vielleicht auch Möglichkeiten dadurch zu sagen, ich mache wenigstens irgendetwas, wo ich akzeptiert werde oder ich sitze halt irgendwo auch in einem Land, wo ich überhaupt keine Chancen habe. Und bevor ich jetzt mit KI Scam-Betrügereien mache, mache ich halt Labeling.\n\nIst vielleicht auch eine Variante. Also ich glaube, das darf man auch nicht unterschätzen. Es ist schon sehr einfach, das zu bewerten und auch zu beurteilen aus unserer doch sehr high-level Industriewelt heraus mit Sozialsystemen die uns unser Leben sehr erleichtern.\n\nJa\n\nSuper, danke, dass du das ansprichst.\n\nDas stimmt absolut. Ich habe das jetzt hier sehr negativ geframed. Wir haben tatsächlich ein Paper dazu geschrieben letztes Jahr, was sich eben angeschaut hat, was ermöglicht das eigentlich genau diesen exkludierten Personen. Und wir haben herausgefunden natürlich sehen die diese prekären Arbeitsbedingungen und finden es auch schwierig. \n\nNichtsdestotrotz finden sie Zugang zu Arbeit, sie haben wieder einen Sinn. Es gibt einen Grund warum sie in der Früh aufstehen und etwas machen können. Und sie finden auch soziale Zugehörigkeit, mit Communities\n\naustauschen etc. Also es hat auch ganz viele positive Aspekte. Das heißt, es war ja mal der Gedanke, sollen wir das überhaupt verbieten diese Plattformen?\n\nAlso das schwebt ja auch im Raum. Und wir \n\n**Eliot Mannoia:** würden eigentlich\n\n**Manuela Machner:** sagen, auf Basis unserer Ergebnisse, nein. Aber man muss schon auf die Schwierigkeiten gucken, um das einfach besser zu machen, ohne aber diesen leichten Zugang für Personen, die vielleicht von anderen Arbeitssettings exkludiert sind, zu verbauen.\n\nAlso, das ist ein ganz wichtiger Punkt auch. Alles hat immer zwei Seiten. Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Haben in den Links unten, dann werden wir dann auch ghostwork.org und dann auch diese andere, diese Plattform in Deutschland, die du erwähnt hast vorher.\n\n**Manuela Machner:** Bear\n\n**Eliot Mannoia:** Crowd, glaube ich hast du gemeint, dann noch teilen. Also ein ganz wichtiges Thema, dass man da weiterhin ein Bewusstsein dafür schafft. Wir sind jetzt schon am Ende.\n\nGibt es noch etwas, Andreas, was wir nicht angesprochen haben oder meinst, das sollten wir noch ansprechen?\n\n**Andreas:** Viel, oder? Nein ich glaube, wir haben uns sehr intensiv ausgetauscht über ganz viele, ganz wesentliche Punkte. Also, vielleicht abschließend ich würde mir einfach wünschen, dass das ganze Thema intelligente Systeme KI einfach von verschiedensten Blickwinkeln weiterhin betrachtet wird, die dann auch einfach gleichberechtigt nebeneinander stehen dürfen und dass auch Unternehmen oder Einzelpersonen wie auch immer. Mehr awareness haben für die vielen vielen\n\nVorteile. Wir haben sehr viel über das Negative gesprochen. Und dass man da eine Balance findet, wie man das hinkriegt..\n\n**Eliot Mannoia:** Also, zusammenfassend und ich fand das jetzt auch eigentlich schon ein sehr schönes Schlusswort mit dem Positiven mit der Balance. Wir haben sehr viel über die sozialen Aspekte auch am Anfang gesprochen. Das fand ich als Psychologe sehr spannend auch. Also das Zuhören.\n\n**Manuela Machner:** das mit\n\n**Eliot Mannoia:** der Identität, also was tut das mit uns, wenn mehr und mehr automatisiert oder mit KI gemacht oder ersetzt wird oder ergänzt wird, ob das jetzt Studierende haben wir ganz am Anfang gesprochen, die vielleicht ihre Hausaufgaben damit machen oder am Arbeitsfeld.\n\n**Manuela Machner:** Also\n\n**Eliot Mannoia:** Ganz spannend, was sich da tut, auch mit unserem Sinn für Identität und unserer Sinnhaftigkeit und was Job mit uns damit zu tun hat und dann auch Algorithm Management, ob das jetzt Uber Driver ist und so, auch sehr spannend und dann jetzt auch am Ende das mit Ghost Work, also wie es eigentlich zu dieser KI und diesen ganzen strukturierten Daten oft kommt, also\n\n**Manuela Machner:** wow,\n\n**Eliot Mannoia:** gelernt, Kopf raucht.\n\nVielen Dank Andreas, für deine Zeit und für deine Einsichten.\n\n**Manuela Machner:** Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** ehr gerne! \n\n**Manuela Machner:** Dann freuen wir uns auf die nächste Folge dann von Mind/Machine. Ich hoffe, ihr seid alle wieder mit dabei und lasst euch ein bisschen inspirieren. Macht es gut. Tschüss Ciao. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Algorithmic Management – Chancen, Stress und Ghostwork","items":[{"question":"Was ist Algorithmic Management?","answer":"Algorithmic Management bezeichnet die Steuerung und Überwachung von Arbeitsprozessen durch Algorithmen. Plattformen wie Uber oder Amazon Warehouse nutzen es bereits: Der Algorithmus verteilt Aufgaben, bewertet Leistung und trifft Entscheidungen, die früher Führungskräfte trafen.","speaker":"Dr. Andreas Ihl"},{"question":"Welche psychologischen Auswirkungen hat algorithmische Steuerung auf Beschäftigte?","answer":"Algorithmic Management kann Stress erhöhen, weil Beschäftigte das Gefühl haben, ständig überwacht zu werden, ohne einen menschlichen Ansprechpartner zu haben. Das Fehlen von Erklärungen und Feedback durch eine Person kann das Wohlbefinden beeinträchtigen.","speaker":"Dr. Andreas Ihl"},{"question":"Was ist Ghostwork und warum ist es problematisch?","answer":"Ghostwork bezeichnet unsichtbare Arbeit, die Menschen leisten, um KI-Systeme zu trainieren oder zu korrigieren, oft unter prekären Bedingungen und ohne Anerkennung. Diese Arbeit ist die Grundlage vieler KI-Systeme, bleibt aber für Nutzerinnen und Nutzer unsichtbar.","speaker":"Dr. Andreas Ihl"},{"question":"Welche Chancen bietet Algorithmic Management für Unternehmen?","answer":"Effizientere Ressourcenverteilung, schnellere Entscheidungen und skalierbare Prozesse. 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Theresa ist verantwortlich für technische Systeme und Channelentwicklung und damit eine treibende Kraft hinter digitalen Innovationen im österreichischen Tourismus.𝗧𝗵𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗽𝗶𝘀𝗼𝗱𝗲:Wie Technologie Gäste und Einheimische in Tourismusregionen unterstützen und Besucherströme intelligent lenken kann.Warum Künstliche Intelligenz Hemmschwellen abbaut und dabei hilft, emotionale Reiseentscheidungen besser zu begleiten.Spannende Praxisbeispiele wie der Virtual-Reality-Heißluftballon und die Avatar-basierte Tourismusinfo.Konkrete Tipps, wie Tourismusbetriebe trotz kleiner Budgets erste Schritte in Richtung Innovation machen können.𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝘂 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗵𝗼̈𝗿𝗲𝗻 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲𝘀𝘁:Erfahre, wie man Balance zwischen technischem Fortschritt und menschlicher Nähe im Tourismus hält.Lass dich inspirieren von mutigen Innovationsprojekten der Österreich Werbung.Lerne, wie du KI praktisch und sinnvoll in deinem Betrieb einsetzen kannst – und was du besser bleiben lässt.Viel Freude beim Hören! Wenn dir unser Podcast gefällt, hinterlasse gerne eine Bewertung und abonniere uns für noch mehr spannende Einblicke in die Verbindung von Mind und Machine.","intro_text":"Teresa Karan, Tourismus-Expertin, spricht über KI-Innovation im Tourismus und wie die Branche die Technologie nutzt.","key_questions":["Wie verändert KI die Personalauswahl?","Welche Rolle spielen Algorithmen im Recruiting?","Was bedeutet KI im Recruiting für Bewerber?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mein Maschinen.\n\n**Eliot Mannoia:** Heute \n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** und\n\n**Manuela Machner:** schuld daran, dass es diesen Podcast gibt. Ja, ich weiß nicht, ob du das weißt, aber du hast uns damals zusammengebracht Immanuel und ich, und ja, geschweige denn, jetzt haben wir was nicht. Über 70 Folgen nachher und eine wahnsinnig tolle Freundschaft auch. Manuela Machner ist Tourismusexpertin KI- und Tourismusexpertin und super umtriebig in ganz Österreich und auch schon im Ausland unterwegs. Mein Name ist Elliot Manoja, digitaler Psychologe. Und ja, danke Theresa, dass du heute bei uns Gast bist.\n\n**Eliot Mannoia:** Fangen\n\n**Manuela Machner:** mal gleich an. Wie kommt man zu der Tourismusbranche? Was hat dich da motiviert?\n\n**Eliot Mannoia:** Technische \n\n**Manuela Machner:** Systeme und Scheinwerferentwicklung. Ich meine, du bist wahnsinnig investiert in allem, was technisch ist und Innovation.\n\n**Eliot Mannoia:** kommst\n\n**Manuela Machner:** Wie bist du zu diesem Weg \n\ngekommen? \n\n**Teresa Karan:** Ja, also zunächst mal vielen Dank für die Einladung Freut mich, dass ich da auch schuld daran war, dass es diesen coolen Podcast gibt, von dem ich ja auch Fan bin. So viel mal vorweg. Ja, wie kommt man zum Tourismus? Ja Ich finde es ist eine der schönsten Branchen die es gibt und das war sehr einfach für mich, weil ich war als Digitalkonsultant tätig in einer Digitalagentur und das war immer sehr, sehr spannend.\n\nAber meine Kunden waren eher aus dem Automotive-Bereich was viele begeistert mich jetzt so mittelmäßig, Banking, Finance, solche Geschichten, auch super spannend und sehr nette Menschen, aber so vom Produkt her war ich nie zu 300 Prozent begeistert und das ist halt beim Tourismus anders, weil ich da einfach zu 100 Prozent auch hinter dem Produkt stehe.\n\n**Manuela Machner:** Also hast du nicht auch das Gefühl, von Touristikerin zu Touristikerin sozusagen, ich glaube Touristiker ist man oder bleibt man. Also das\n\n**Teresa Karan:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** allen Vor- und Nachteilen was das ja hat. Es ist sehr sehr stark auf der persönlichen Ebene. Darum ist es ja so spannend, weil Technik und Tourismus ist ja nicht immer so kompatibel oder?\n\nWie würdest du das sehen, Teresa?\n\n**Teresa Karan:** Es ist ein Balanceakt in alle Richtungen. Es ist vielleicht nicht so in der absoluten Grund-DNA der Touristikerin oder vom Touristiker jetzt komplett verhaftet, aber das kann sich ja ändern. Ich finde das Schöne an KI ist, dass sich das auch ändert und dass es gar nicht mehr so das technische Problem ist, wie ich finde.\n\n**Manuela Machner:** Ja, weil irgendwie nimmt uns ja die KI sozusagen diese Berührung dieser Zahlentechnik sage ich jetzt einmal. Weil davor, glaube ich, haben heute viele im Tourismus ein bisschen das Gefühl und Angst. Oder wie empfindest du das?\n\n**Teresa Karan:** Absolut, es war immer so ein bisschen eine Hemmschwelle schon immer in meinem Job, seit\n\n**Manuela Machner:** neun\n\n**Teresa Karan:** bin ich jetzt auch im Tourismus dabei, dass der Blickwinkel auf die Technik\n\n**Manuela Machner:** schon immer so, ja,\n\n**Teresa Karan:** ist sehr klein strukturiert auch unsere Branche und deswegen ist es auch immer ein Hemmschuh, dass du halt auch meistens nicht die riesen Budgets hast, um viel umzusetzen, geschweige denn auch dann vielleicht das absolute Know-how, wie du es vielleicht in einem Großkonzern oder sonstiges hättest.\n\nUnd das sind schon so Blocker so Blockaden, Geistige, die immer noch mitschwingen bei deinem KI-Thema, aber finde, das ist unberechtigt weil das ist jetzt eigentlich eine ganz andere\n\n**Manuela Machner:** Thematik.\n\n**Teresa Karan:** mir das was den Elliot so ausmacht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, \n\n**Manuela Machner:** ich\n\nkann mich erinnern Ich war ja zehn Jahre in London und da musste ich ja oft fast täglich die U-Bahn nehmen. Die U-Bahn in London ist ganz, ganz tief und so\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** ich\n\n**Teresa Karan:** Dank. \n\n**Manuela Machner:** mich erinnern, da habe ich die riesen Plakate gesehen für Österreich und eigentlich die Früchte von der Arbeit von Theresa und ihren Kolleginnen.\n\n**Eliot Mannoia:** und \n\n**Manuela Machner:** das\n\nhat mich immer so inspiriert und so, oh, die Heimat, die Berge so schön. Ja, also was ihr macht, ist ganz wichtig und ihr bringt Besucher und Besucherinnen nach Österreich und nutzt jetzt auch mehr Technologie was ich spannend finde, zum Beispiel für Besucherlenkungen,\n\n**Eliot Mannoia:** für\n\n**Manuela Machner:** für den Kontakt mit Gästen.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie\n\n**Manuela Machner:** siehst du \n\ndas? \n\n**Teresa Karan:** Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** und\n\n**Manuela Machner:** der Mensch mischt? Absolut,\n\n**Teresa Karan:** du sprichst das eh schon an, das Thema Besucherstromlenkung wird immer wichtiger, weil es gibt ja auch in Österreich Hotspots, touristische Hotspots und man muss da gut drauf schauen, dass einfach auch eine Balance im System herrscht, dass einerseits die Gäste eine Freude haben, dass das nicht überlaufen wird, dass die Einheimischen auch davon profitieren und das nicht als Last sehen und da kann eben die Technologie zum Beispiel bei dem Thema sehr helfen, aber ich finde auch in der Gästeinteraktion wird es sehr Sehr wichtig und wer kennt es nicht von sich selber, dass wenn man so eine Reise bucht, das ist ja schon für mich auch emotional aufwendiger wie ein Auto zu kaufen, wo es meistens finanziell nicht in die Richtung ist.\n\nAlso das ist schon so ein emotionaler großer Moment, der sehr, sehr viele Entscheidungen erfordert und es ist einfach auch schön, so technologische Helfer wie generativ an der Seite zu wissen und hier einfach auch zu sein. Die beste Entscheidung für diese sehr sehr wichtige Phase in vielen Menschen und auch in meinem Leben zu haben, was halt der Urlaub auch bedeutet.\n\n**Eliot Mannoia:** Kannst \n\n**Manuela Machner:** du\n\nmir das Besucherlenken vielleicht kurz ein bisschen erklären, für\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** und dann auch, was so Maßnahmen sind oder was? Also\n\n**Teresa Karan:** wir als Österreich Werbung machen das nicht, wir liefern nur die Daten an sich, sondern da sind andere touristische Player drinnen, aber worum es eigentlich geht, ist vielleicht auch aus Beispielen im Ausland sehr bekannt mittlerweile, ist einfach so Städte Große Städte wie Venedig oder sonstige die auch am Eingang zum Beispiel Drehkreuze schon haben oder wie auch immer.\n\nEs gibt auch technologische Möglichkeiten, dass man einfach den Menschen sagt,\n\n**Manuela Machner:** Leute,\n\n**Teresa Karan:** Zeit ist meistens überlaufen, wie wäre es, wenn ihr euren Besuch um... Um eine andere Uhrzeit verlegt oder an einem anderen Tag, ist es besser für euch und für alle und so kann man das halt dann gut einsetzen. Dann gibt es natürlich die einen, die sagen, ich habe jetzt nur diesen einen Slot im Museum oder wo auch immer und ich kann das nicht machen und die anderen sagen, ja, guter Input, ich verschiebe es auf den\n\n**Manuela Machner:** Abend\n\n**Teresa Karan:** Nachmittag oder wie auch immer.\n\n**Eliot Mannoia:** Super.\n\n**Manuela Machner:** was ich so genial\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** das ist eine Plattform für alle von euch, die das nicht kennen, ist eine Plattform, wo Touristiker sich austauschen zum Thema Nachhaltigkeit, Technologie und so weiter. Ich muss sagen, ich habe früher die Österreich-Werbung überhaupt, obwohl ich in der Branche tätig war, kaum eigentlich als Hilfestellung für mich wahrgenommen. Also das gab es auch, die halt Werbung nach außen tragen. Das war immer die Kernaufgabe die wir gesehen haben. Und ich finde es ganz spannend, dass ihr... Euch meiner Meinung nach schon auf die Fahnen inzwischen heftet auch für die eigenen Regionen, auch die ganzen Destinationen\n\n**Teresa Karan:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** die ihr macht, dass ihr als große Einheit Dinge ausprobiert auch für uns, mit uns teilt oder auch Austauschplattformen untereinander schafft. Spitzenentwicklung und was ich ganz spannend finde, ihr macht auch die Dinge, die sich die anderen teilweise noch nicht zutrauen.\n\nAlso, wenn ich drei denke, sie haben den Heißluftballon gemacht, vielleicht möchtest du erzählen das war für mich so ein Thema, wo das für den Gast ist, aber auch für uns als Region spannend\n\n**Teresa Karan:** Ja, also unser Heißluftballon ist ein echt cooles Projekt, weil halt da verschiedene Der Technologien einerseits zusammengekommen ist und auch dieser Need, dass wir, wir sind jetzt stark international tätig wir sind eben auf 20 Kernmärkten zum Beispiel tätig und 20 Außenbüros was richtig cool ist, auch da zu arbeiten in so einem internationalen Umfeld, aber das by the way.\n\nUnd was halt immer das Thema ist, dass wir oft auf Messen vertreten sind und, und, und. Und ist schon die Frage, wie man dann so ein Produkterlebnis auch gut dort präsentiert, wo irgendeine Messehalle oder was auch immer ist. Und da war immer dieses... Wie ein Thema interessant, aber wir haben noch nicht genau gewusst wie.\n\nUnd die Technologie hat auch sehr, sehr gut weiterentwickelt aus meiner Perspektive. Mir ist immer schlecht geworden selber, wenn ich das so ein Zeug aufhatte Und mittlerweile bin ich am Ende.\n\n**Manuela Machner:** Reality, nur für die Leute, die das vielleicht jetzt VR nicht so...\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen\n\n**Teresa Karan:** also diese zum Beispiel Brillen von Apple oder Meta die einfach total spannend sind und natürlich ist das eher so ein Gaming-Device im ersten Schritt, aber man kann es eben auch sehr, sehr gut auch für so touristische Zwecke nutzen, indem man natürlich dann mit einem Kreisluftballon, das war unsere Idee, dass man eben so einen abgegrenzten Bereich hat, in Form eines Korbes auf einer Messe.\n\nAuf einer touristischen und dort die Möglichkeit hat dann dieses Produkt zu erleben, nämlich wirklich aus der Perspektive des Heißluftballons. Und das Schöne ist natürlich, wir haben dann die Möglichkeit einfach 3D-Bilder und Videos einzuspielen von verschiedenen Regionen in Österreich und so kriegt man eine sehr niederschwellige, angenehme Erfahrung, wie es wirklich auch ist.\n\nUnd ich durfte schon mal in der Steiermark auch in einem echten sitzen und ich finde es ist gar nicht so der Unterschied, weil es einfach wirklich so eine langsame schöne Art ist, auch Natur zu erleben Und das zeigen wir halt dann auch in diesem Heißloch Und das Schöne ist das kann man halt wieder einpacken dieses Ruckkorb oder eben diese wie Abrill, dann hat man es bei der nächsten Messe in New York in Brüssel, wir fahren jetzt die letzten Stationen zum Beispiel, dann hat man es halt auch, dann kann man es quasi ins Gepäck mitnehmen, ein bisschen größer ist es schon.\n\n**Manuela Machner:** Und 100% sicher, oder? Weil ich meine, erstens abstürzen kann es nicht und irgendwie umfallen kann man nicht mit der Brille,\n\n**Eliot Mannoia:** ist\n\n**Manuela Machner:** in einem Korb.\n\n**Teresa Karan:** Ja, also auch die Gänge\n\n**Manuela Machner:** ein bisschen, weil man sie hat.\n\n**Teresa Karan:** Das frage ich mich, wie Leute mit Höhenangst ich habe fast gar keine, wie die das erleben. Das muss ich mal fragen, wie es denen damit geht. Aber von dem Sicherheitsfaktor sehe ich es noch höher als der Heißluftballon aber ich glaube, der ist auch nicht so unsicher.\n\n**Manuela Machner:** benutzt um Ängste auch anzusprechen, ob das jetzt vor vielen Menschen zu sprechen, dass man das übt oder auch für Höhenängste und so.\n\nhatte \n\nda vielleicht auch eine Therapie mit transportiert, seine Anti-Höhenangst-Kurs.\n\n**Teresa Karan:** Touristischer Antihöhen-Einskurs, der zufällig österreichische Produkt. Klingt gut, ja.\n\n**Manuela Machner:** muss\n\n**Teresa Karan:** so Softwetten.\n\n**Manuela Machner:** Placement machen, Teresa. Also alle diejenigen, die sowas anbieten, denen verkaufst du die Videos von Österreich mit irgendwie einem Werbeeinbanner. Und wenn er die Höhenangst dann überwunden hat, dann weiß er, dass er über Österreich das Schönste und überhaupt ist. Dann kann man sich einfach auf den echten in Österreich gucken.\n\n**Teresa Karan:** Sehr gut, gut zu planen Schauen wir mal.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Innovationssetting, das ihr jetzt habt, was ich wirklich\n\n**Teresa Karan:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** oder sehr menschengetrieben? Weil irgendwer muss ja dann irgendwann sagen, ja, wir machen auch diesen Schritt. Ich finde das ja auch einen sehr mutigen Schritt, weil es ja schon die eingestampften Pfade verlassen hat aus meiner Sicht.\n\n**Teresa Karan:** Ich finde, man braucht schon beides. Und gerade im Tourismus ist diese menschengetriebene Perspektive sehr, sehr wichtig. Und was die Kolleginnen und Kollegen, ich weniger wegen familiären Verpflichtungen aber wenn es geht, bin ich auch immer dabei, sehr, sehr gerne und gut machen, ist, dass sie eben auch draußen arbeiten.\n\nUnd hier der Bereich Innovation auch vertreten ist und wir dann einfach nur zuhören können und müssen, was eigentlich so die Needs sind und die dann mit der Schnittmenge von was technologisch möglich ist zu verschränken, das sehe ich als unsere Aufgabe und das ist ja auch extrem spannend. Und manchmal ist es einfach auch so ein Gefühl wie bei diesem, mein Gott, jetzt haben wir unseren Chatbot, unseren KI-Chatbot seit über zwei Jahren auf der Webseite und manche Projekte, ich bin immer so, ich dachte, das ist leicht, aber...\n\n**Manuela Machner:** Aber\n\n**Teresa Karan:** Projekte kommen einfach nur so raus, weil ich gedacht habe, das ist eh einfach. Und sind es dann nicht. So wie diese ganze KI-Geschichte eigentlich. Ich habe gedacht das ist eh einfach. Und...\n\n**Manuela Machner:** Ja, das macht man zumindest an und dann schaut man halt. Also auf der Change Trism Austria Seite habt ihr die Sophia geklont, also für die, die das nicht kennen, ihr müsst \n\nunbedingt \n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** was man in der Theorie oft hört und sonst was, die dann aber auch Auskunft gibt. Irgendeinen vorgesprochenen Text hat, sondern die wirklich die Auskunft Dei sozusagen ist. Und das ist ein voll cooles Projekt und auch der KI-Radar den ihr macht, also dass ihr online Vortragende habt, die die Interessierten abholt. Was könnten oder was würdest du sagen, was könnten jetzt Unternehmen, die sagen, ja, Ich würde ja auch gerne mehr ausprobieren, aber wie gehe ich es an?\n\nEin wichtiger Faktor den du gerade gesagt hast zuhören. Wie würdest du das beschreiben? Wie kann ich so etwas angehen wenn ich sage, ich möchte ja gerne mehr Innovation im Unternehmen?\n\n**Teresa Karan:** Ja, gute Frage. Und wir selber strageln natürlich genau mit diesem Thema so wie alle anderen. Also das ist meine Nummer eins. Ihr seid da nicht alleine, sondern an uns allen geht es so. Ein kleines sehr kleines, aber schon ein Thema, auf dem man die Möglichkeiten hat und vor allem zeitliche Möglichkeiten, um Dinge auszuprobieren.\n\nUnd das ist eigentlich so das große Thema, dass man sich wirklich auch bewusst Zeit dafür nehmen soll und einfach mal von diesen Problemen wegdenken mal anfangen. Und ich finde es immer sehr, sehr cool, wenn man sogenannte MVPs, also Minimum Variable Products, macht. Und genau das ist eigentlich auch dieser Avatar von der Sophia Mano den Rück.\n\nDen du angesprochen hast. Das ist eigentlich etwas, was relativ aus der Box heraus von den Technologie-Providern angeboten wird. Und wir möchten es einfach nur sichtbar machen für den Tourismus. Am Ende des Tages war das so ein Projekt, wo es eigentlich sehr, sehr gut gelungen ist, dass wir einerseits von der Branche gut zugehört haben, behaupte ich mal, was so die Needs sind, nämlich dass diese Tourismus-Info, wie ihr sie vielleicht auch kennt und vielleicht auch schon mal drinnen wart, nämlich ein physisches Gebäude wo man reingeht und dann wird man beraten.\n\n**Manuela Machner:** wollen,\n\n**Teresa Karan:** aber vielleicht nicht 24-7 offen, weil das ist jetzt schon auch eine Ressourcenfrage. Und die Möglichkeiten, die man mit so Avatar-Innen hat,\n\n**Manuela Machner:** Das\n\n**Teresa Karan:** dann natürlich ganz andere dass man einfach auch das nicht ersetzen kann, sondern augmentieren kann in Zeiten, wo vielleicht die Tourismus-Info nicht offen hat.\n\nUnd das war so der erste Schritt. Und wir haben jetzt diesen Change Trace auf unserer Webseite Change Trace Master, das ist eben mal drinnen auf der Webseite was wir auch haben, ist so ein\n\n**Manuela Machner:** großes\n\n**Teresa Karan:** so eine Stähle nennen wir es, wo auch diese Avatarin drin ist. Die Sophia kommt aus der Region Schladm in Dachstein und aus die gemacht.\n\nDann ist jetzt einfach mal diesen Prototypen so wie er ist, auch mal in ihre Tourismusinfo gestellt. Und das ist das Schöne, dass wir halt dann einfach sowas auch ermöglichen können, dass bevor man jetzt Millionen oder Hunderttausend oder zigtausend zumindest Euros investiert Als Tourismusverband sich das mal anschauen kann, ob das überhaupt einen Nutzen für die Gäste hat und wenn ja, wie.\n\nUnd dass man ein Fehler, die man vielleicht sonst machen würde oder mühsam sich erlernen kann, durch sowas auch ein bisschen ersparen kann. Und das ist halt so der Plan von uns. Und was mir dann noch wichtig ist, ja wir unterstützen das dann. Und ich möchte dann aber auch, dass Tourismusregion A durchaus auch von Tourismusregion B lernen kann, also unterstehen\n\n**Manuela Machner:** A.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich \n\n**Manuela Machner:** finde super. Es ist eine Plattform. Es ist so viel mehr. Es ist wirklich for the community, by \n\nthe \n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Action, also verschiedene Akronymvariationen die alle gut miteinander spielen.\n\n**Eliot Mannoia:** finde \n\n**Manuela Machner:** ich\n\ntoll und auch wie die Manuela gesagt hat, dass da verschiedene Partner und Regionen dann auch Content liefern.\n\nAlso ihr macht so viel Aufklärung und Awareness und einen Austausch das ist super wertvoll und vereint. Ich glaube, das vereint wirklich verschiedene Player-Regionen, angefangen von kleinen Gasthäusern vielleicht oder KMUs. Bis hin zu ganzen Regionen und auch Tirol die machen ja auch sehr viel mit Daten und \n\ndann \n\n**Teresa Karan:** Danke.\n\n**Manuela Machner:** du das nächste Jahr? Wo geht die Reise weiter für euch?\n\n**Teresa Karan:** Gute Frage. Ja, ich glaube, das KI-Thema und das ist ja auf der Grund dieses Podcasts das ist einfach ein unfassbarer Treiber für die ganze Gesellschaft. Ich glaube, wir in Europa sind schon so ein bisschen in der, was machen wir da eigentlich genau, Haltung. Auch ich manchmal, ganz klar. Ich glaube trotzdem, dass das unfassbar viel auch ändern wird.\n\nWir haben jetzt erst gerade angefangen und es ist natürlich auch über Hypes das Thema Agents Aber ich glaube trotzdem daran, dass solche Agents in unserer Gesellschaft und somit auch im Tourismus einzuhalten werden, in welcher Form auch immer, das haben wir ja auch in der Hand und ich glaube, das ist so eins der großen Themen.\n\n**Manuela Machner:** Was ich mich noch frage, wir haben im Tourismus ja immer diese Balance, wie du schon gesagt hast und so wie der Avatar in einer Stele es geht ja nicht nur das um die technologische Machbarkeit,\n\n**Teresa Karan:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** machen, aber wir haben Gerade im Tourismus immer so ein bisschen die Herausforderung aus meiner Sicht, wie weit gehen wir mit der Technologie?\n\nAlso man hat ja gesehen an der Emma von Deutschland, für die, die nicht wissen, was das ist, das war oder ist eine KI-Influencerin \n\nalso \n\n**Teresa Karan:** Dank\n\n**Manuela Machner:** Werbung macht für Deutschland-Tourismus auf Instagram und auf den Online-Kanälen Und das war ja am Anfang ein riesen aufschreiender Branchenrauch von Gästen, die halt gesagt haben, naja, sie wollen noch echte Menschen sehen.\n\nUnd gerade wir im Tourismus leben ja von der Interaktion echter Mensch und echter Mensch. Und ich sehe das selber sehr oft als Herausforderung auch auf Betriebsebene zu sagen, ja, eine KI, die telefoniert mit den Gästen, Willst du das wirklich und wie weit gehst du? Und ich glaube, das ist doch auch in unserer Branche Beim Autokaufen ist dir das vielleicht egal, ob da eine Telefonie abhebt und sagt, welches Auto hätten Sie denn gern oder was sind Sie eher, der sportliche Fahrer oder was auch immer. Wie siehst du das da, diese Balance oder diese...\n\n**Teresa Karan:** Absolut. Ich finde es unfassbar wichtig, sich darüber Gedanken zu machen. Natürlich, wir wollen herzeigen, was technisch möglich ist, aber was dann wirklich für jeden Betrieb oder für jedes Unternehmen, für jede DMO oder wen auch immer sinnvoll ist einzusetzen, das ist wirklich auch eine ganz andere Frage\n\n**Manuela Machner:** Und\n\n**Teresa Karan:** darf man nicht gleichsetzen weil eben, wie du sagst, Tourismus lebt eben von dieser Verbindung von Menschen.\n\nEs gibt aber auch schon andere Cases und ich habe selber im Studium an einer Rezeption gearbeitet. Und ich fand es großartig wenn die Leute mit guten Fragen gekommen sind und dann haben sie von mir auch gute Tipps für Wien bekommen und wie auch immer. Nur, so die 0815 Fragen, da wäre es wahrscheinlich besser gewesen, man hätte statt mir einen Roboter hingestellt, weil der hätte es besser und freundlicher manchmal auch gesagt.\n\nAn manchen Fragen. Ich habe mich immer bemüht aber manchmal war ich dann auch schon so ein kleiner Roboter und dann habe ich mir gedacht, naja, vielleicht würde ich wirklich so die gängigen Fragen, die Technologie einsetzen, jetzt anhand dieses Beispiels um dann für wirklich diese Interaktion... Von Mensch zu Mensch und die wirklichen Insider-Tipps dann doch die Menschen.\n\nUnd die kann man ja dann auch freispielen, die brauchen nicht mehr die nur 15 Fragen beantworten sondern können sich auch vielleicht um die tricky questions oder was auch immer\n\n**Manuela Machner:** gut\n\n**Teresa Karan:** Und das wäre eine schöne Symbiose, die ich sehe.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, dass ein Gewöhnungsfaktor auch kommen wird, das muss man sagen.\n\nAlso wir sind ja doch der Wahrnehmung in der Bevölkerung also gar nicht wir, die uns so\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** sind wir noch gar nicht so weit, dass die Leute Akzeptanz haben, weil sie es einfach noch nicht gewohnt sind einfach. Ich glaube, dass wir in drei Jahren oder fünf Jahren näher über eine Telefonie von einer KI uns unterhalten werden. Momentan legt jeder bei meiner KI-Telefonie auf, oder fast jeder, weil wenn sie abhebt jetzt sagt sie schon, bitte nicht auflegen, damit die Leute checken dass sie reden können mit ihr. Weil halt der Gewöhnungsfaktor nicht da ist aber umso mehr du Berührungspunkte in allen anderen Branchen auch hast, umso gewöhnter wirst du auch sein, dass vielleicht der Computerstimme dir antwortet\n\n**Teresa Karan:** Ich glaube, auch\n\n**Manuela Machner:** ich\n\n**Teresa Karan:** mich umlernen müssen zum Beispiel das Thema Chatbots. Ich war so ein absoluter Hater von diesen Dingen. Auch in meiner Digitalagentur-Zeit hatte ich damit Berührungspunkte. Das war eigentlich meistens eine schlechte Erfahrung, auch für mich als Konsumentin.\n\n**Manuela Machner:** so\n\n**Teresa Karan:** schlecht nämlich, also sehr sinnlos.\n\nAlles, was in den FAQs drin entstanden ist, halbherzig da reingeschmissen.\n\n**Manuela Machner:** und\n\n**Teresa Karan:** dann war das irgendwie so die gängige 0815-Chatbot-Lösung. Und jetzt ist es aber so, dass das extrem nützlich ist, diese Chatbots und dass die halt auch viel, viel besser werden. Ich glaube, auch unsere Gäste werden umlernen, dass Dinge und ich glaube auch so Sprachtelefonie und Bots, die waren halt einfach super schlecht über viele Jahre.\n\nDa habe ich einmal aufgelegt\n\n**Eliot Mannoia:** Untertitelung\n\n**Teresa Karan:** mich nämlich als Gast und nicht nur für die andere Seite. Und so ist es eben eine wichtige Lernerfahrung für beide Seiten, was einfach technisch möglich ist. Und wie gesagt, dann, und da bin ich bei der Manuela zu 100 Prozent, dann sich nur überlegen, ist es schlau auch für mich und für meine Welt und so wie ich unsere Gäste jetzt einschätze, dass ich das auch wirklich umsetze.\n\n**Eliot Mannoia:** Und\n\n**Manuela Machner:** als Psychologe würde mich jetzt interessieren, man redet ja oft, wo man KI einsetzen könnte\n\nwürdest du sagen, sollte man KI oder Technologie nicht einsetzen in der Tourismusbranche?\n\n**Teresa Karan:** Ich habe noch nichts.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein\n\n**Manuela Machner:** Das ist eine gemeine Frage, habe ich mir nur gedacht.\n\n**Teresa Karan:** Es ist aber wirklich so ein Schmäh und ein Running Gag. Wir haben immer so ein paar Kolleginnen und Kollegen von den Landestourismusorganisationen so Austausche und beim Abendessen haben wir eigentlich jedes Jahr, seit Jenny IHive gestartet hat, diese Ja, also welcher Beruf im Tourismus wen tangiert es jetzt nicht mehr an Und dann habe ich gesagt, ja, nein, der Koch, ganz sicher der Koch.\n\nUnd dann ist wieder jemand gesagt, nein, ich kenne aber diesen einen Koch, und der hat es auch eingesetzt. Also ich glaube, das ist schwierig mittlerweile, da ein Nicht-Beispiel zu finden. Ein Pauschal Ein Individuum, das finde ich gut.\n\n**Manuela Machner:** es nicht. Die Frage ist weniger, was alles geht, aber was andere ist, wo wollen wir es vielleicht nicht. Also, das glaube ich. Und das kann man, weiß \n\nich nicht, \n\n**Teresa Karan:** Untertitelung ZDF\n\n**Manuela Machner:** kann. Also, ich glaube, ein Fünf-Sterne-Haus wird andere Dinge nicht wollen als ein Bed-and-Breakfast-Betrieb. Also, das, ja, wir hätten alle am liebsten, das letzte Mal haben wir einen Betrieb gehabt, der hat in seiner Wunschliste gehabt, einen Bügelroboter.\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Waschenbügelroboter war an erster Stelle. Glaubst du? Ja, man kann träumen. Aber kommt sicher auch bald. Ja, ich habe schon gleich ein Video ausgesucht von so einem Roboter, der sowas schon kann, der auch die Gurken schon geschält hat und so weiter. Dann ist er doch ein bisschen schwummrig geworden. sie schnell dann ihre Wunschliste ein bisschen reduziert und gesagt, naja, ob sie den jetzt wirklich wollen, wissen sie doch nicht. Das wird eh noch spannend werden, wie das Thema Robotik kommen wird, ob und in welcher Form und in welcher Akzeptanz vor allem. Ich glaube, Akzeptanz ist das große Thema, auch gerade im Tourismus in der Technologie. Ja Change ist ein sehr menschliches Thema und sehr schwierig für uns, einfach mit Unsicherheit zu tun und das ist halt sehr wichtig\n\n**Teresa Karan:** Wir sind mit Spaß. Wie auf Kinder mit so etwas umgehen. Ich habe eben eine kleine Tochter, die ist gerade sechs geworden vor zwei Wochen.\n\n**Eliot Mannoia:** Birthday!\n\n**Teresa Karan:** Und die schaut sich dann auch, wir schauen unser Hobby ist Robotervideos, und die schaut sich das mit anderen Augen an. Die hat überhaupt keine\n\n**Manuela Machner:** Berührungsängste\n\n**Teresa Karan:** ist eigentlich eher überrascht von Dingen, die nicht funktionieren, wie dass die Alexa jetzt immer so doof ist und da nicht gescheit antworten kann.\n\nIm Prinzip\n\n**Manuela Machner:** Die\n\n**Teresa Karan:** Die ist halt ganz andere Dinge gewohnt und versteht halt nicht, warum wir nicht alle eigentlich schon sowas haben. Und das ist halt auch ein interessanter Zugang also aus diesen kindlichen Augen gesprochen, einfach diese nutzenstiftende Art, das zu nehmen und zu schauen. Und sie redet eben auch gerne mit unserem Auto, aber das ist so doof weil das redet gar nicht zurück.\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Teresa Karan:** Und ja, aber das ist halt so ein Thema. Natürlich ist es auch schwierig,\n\n**Manuela Machner:** ich\n\n**Teresa Karan:** auch in der Entwicklungsphase ist sie jetzt auch schon weiter und checkt dass das jetzt nicht sprechen kann, Gott sei Dank, aber das ist ja auch so eine Entwicklung.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber\n\n**Manuela Machner:** es stimmt, es ist vielleicht so wie diese berühmte Anekdote vom Int im Wartezimmer, die versucht bei der Zeitung\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** handbewegungen \n\n**Manuela Machner:** zu machen und nicht versteht warum die Zeitung nicht wie ein Touchscreener reagiert.\n\nUnd jetzt mit den ganzen Voice Interfaces, daran habe ich noch nicht gedacht, sehr spannend, dass die Kinder dann denken, warum antwortet das Auto mir nicht? Also ich will ja nicht sagen, dass ich nicht auch schon versucht habe, bei der Zeitung den Screen größer zu machen, weil ich was nicht lesen habe können und festgestellt habe, das haut nicht hin.\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** ja oft so, ich muss immer so lachen, meine Töchter sind einiges älter als erwachsen und die kecken sich teilweise ab, wenn ich sage, wow, wie cool und wie das funktioniert mit Bildgenerierung oder Bildveränderung mit KI-Systemen und dann sagen sie man auf Snapchat geht das sowieso schon seit Jahren. wir sind so happy, oh, ich kann dem jetzt eine Glatze machen oder sonst was und dann sagen sie, naja, gehen wir mal. Also die Gewohnheit und diese Akzeptanz ist sicher in den Generationen ein Thema, muss man sagen.\n\n**Teresa Karan:** Ja, total spannend. Sam Altman hat jetzt kürzlich mal irgendwie so aufgeschnappt so erzählt, wie sich die Chachapetie-Nutzung auch verändert. Er hat gemeint die Boomer-Generation nutzt als Als besser oder schlechtere Suchmaschine, Millennials als Lebensberater war das und die jüngere Generation, also Studentinnen und Studenten die nutzen es eigentlich als Betriebssystem fürs Leben, so hat es eher ausgenutzt Ich kann dem nicht ganz zustimmen was so\n\n**Manuela Machner:** die\n\n**Teresa Karan:** Frage dahinter betrifft weil ich kenne durchaus auch Kolleginnen und Kollegen, die stehen einen Monat vor der Pension und sind voll dabei und Jüngere die weniger dabei sind, aus meiner Perspektive aber so im Groben die Tendenzen wie eine Nutzung stattfindet, das finde ich wichtig.\n\nDa hat er sicher recht, dass es große Abstufungen gibt, auch wie Technologie eingesetzt wird.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube es gibt viele, also erstens Ausreise in alle Richtungen\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** ab und ländliche Regionen, da merkt man schon einen Unterschied in der Nutzung und auch in der Akzeptanz. Also das merke ich ganz, ganz stark.\n\nUmso ländlicher die Regionen sind, umso mehr ist die Distanz auch da bei den Schulungen. Das merkt man. Oder auch kleine Betriebe, große Betriebe wenn die Leute Zeit haben. Ich finde ganz wichtig, was du gesagt hast vorher nur, Diesen Mitarbeitern oder Menschen im Betrieb Zeit zu geben, die Dinge auszuprobieren und zu testen.\n\nAlso das ist, glaube ich, einer der größten Probleme. Jetzt sind die Betriebe sowieso angespannt, egal ob im Tourismus oder in anderen Branchen, zeittechnisch Eigentlich soll ihnen die KI effizienter helfen, so\n\n**Teresa Karan:** ZDF \n\n**Manuela Machner:** Und dann brauchen die Leute doch tatsächlich Zeit dafür, dass die Karriere mal zum Laufen kommt.\n\nJa, also ich glaube, das ist ein großer Gap zwischen Erwartungshaltung und der Realität. So wie du auch gesagt hast, ich habe gedacht, das funktioniert so leicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank Ja.\n\n**Teresa Karan:** gleich aufgibt oder vielleicht das Ganze iterativ sieht. Das ist schon so ein Ding, natürlich bei Google, wenn ich das jetzt da rein tippe, bei Suchmaschine und das guckt das nicht aus, dann höre ich vielleicht auf oder mache es halt anders. Und jetzt ist das halt schon so ein Paradigmenwechsel, den man sieht Man hat jetzt ein 20-Jahre-Google-Gehirn aufgebaut, das so funktioniert, und jetzt ist es eigentlich so eine Konversation, wie man sie vielleicht auch mit einem Menschen hätte, dass sie die\n\n**Manuela Machner:** die KI vermenschlichen möchte, aber die\n\n**Teresa Karan:** Die Themen oder die Fragestellungen und wie man das bedient, die sind durchaus ähnlich.\n\nIch glaube, das Mindset wenn man das so hat, man redet jetzt mit jemandem der nicht so ganz genau weiß, welches Kontext man hat und welche Inhalte man hat und gibt einfach ein extrem gutes Briefing ab, wie man es vielleicht einem Menschen oder einer neuen Mitarbeiterin oder Mitarbeiter im Unternehmen auch geben würde.\n\nDas ist schon sehr zentral und wenn man das verstanden hat, dann kommt man leichter damit klar\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also ich \n\n**Manuela Machner:** habe ja sehr viele Berührungspunkte mit den diversen Branchen und ich finde, was die ÖSAI-Werbung macht, wirklich, wirklich schnell und sehr vielfältig Also die ganzen\n\n**Teresa Karan:** Untertitelung ZDF\n\n**Manuela Machner:** die ihr ausprobiert, ob das jetzt die Virtual Reality, Heißluftballon oder Avatare, Chatbots und Research und verschiedene Ausbildungen, die ihr auch intern macht\n\n**Eliot Mannoia:** fortschrittlich sind Also,\n\n**Manuela Machner:** wir über Akzeptanz reden, wie siehst du da, wenn du jetzt zum Beispiel einfach morgen drei Wünsche hättest und du könntest alles ändern, was würdest du aus deiner Sicht sagen? Ich finde, er macht das eh \n\nsuper \n\n**Teresa Karan:** Vielen\n\n**Eliot Mannoia:** ich finde er\n\n**Manuela Machner:** das echt super.\n\n**Teresa Karan:** Dank\n\n**Manuela Machner:** bin sicher, wenn wir über Akzeptanz reden und du denkst, ach, ich bin\n\n**Eliot Mannoia:** Ich \n\n**Manuela Machner:** würde gerne, dass das oder das oder das schneller geht.\n\nWas würdest du gerne, wenn du Fingerschnipsen könntest, morgen umsetzen oder morgen ändern?\n\n**Eliot Mannoia:** da \n\n**Teresa Karan:** Eine gute Frage. Ich würde einfach echt gern, dass jede und jeder im Tourismus so 100 Stunden schon hätte mit so einer KI und wirklich jede Fragestellung schon mal ausprobiert hätte und dann checkt das. Oder Sie? Also das ist glaube ich so das, was ich mir wünschen würde, dass sie einfach schon das gemacht haben, was ich jetzt die letzten Monate und Jahre eigentlich schon mittlerweile gemacht habe, dass man einfach jegliche Fragen und Themen mal probiert in einem Chatbot ihrer Wahl, das ist auch wirklich relativ egal, die gleichen sich mittlerweile fast alle, das schon mal gemacht hat und da halt nicht aufgegeben hat und dann glaube ich hätte man jetzt ein ganz anderes Bild auch.\n\nAber danke auch für die Blumen, die nehme ich gerne an. Ich bin ja ein sehr ungeduldiger Mensch, vom Naturell her, und deswegen glaube ich immer, da geht mehr. Es ist auch schön, zurückzublicken und zu schauen, wir haben wahrscheinlich nicht alles falsch gemacht in diesem ganzen Tag\n\n**Manuela Machner:** ist ein Blödsinn. Ihr habt sehr vieles richtig gemacht und das, was ihr falsch gemacht habt, haben wir nicht mitbekommen.\n\n**Teresa Karan:** Wir haben da auch sehr viel falsch gemacht und es ist super wichtig, auch diese Möglichkeiten zu haben. Ich bin sehr froh, dass wir eine Geschäftsführung haben, die das auch fördert und natürlich nicht in allen Rahmen und in allen Budgetklassen kann man sich das jetzt leisten, aber grundsätzlich ist da einfach eine Offenheit da, Dinge auszuprobieren und auch umzusetzen und sie pusht einen manchmal dann auch in die Richtung Machen wir das jetzt so, es ist noch zu wenig oder so, das finde ich ganz cool.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, das sind genau die Punkte und wenn man das so zusammenfassen möchte von dem Ganzen\n\n**Teresa Karan:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Eine Spielwiese auch zu geben und auch eine die nicht die Erwartungshaltung, es muss morgen alles gleich perfekt sein, also das wird es auch nicht sein.\n\nWie bei neuen Mitarbeitern auch KI-Systeme brauchen Lernphasen und auch die Mitarbeiter mit den KI-Systemen. Also ich glaube, das ist etwas, was wir von der Österreich-Werbung da oder auch von deinen Vorgaben lernen können, innovative Ideen aufzugreifen, sie einfach auszuprobieren, auch mit dem Risiko dass vielleicht etwas nicht funktioniert\n\nMenschen auch Zeit zu geben, sich damit zu spielen. wenn man es selber nicht hat, auch zu schauen, gibt es nicht irgendwo ein Netzwerk, gibt es nicht irgendwo eine Möglichkeit aus den Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen zu lernen. Und man muss auch sagen, ich glaube das ist auch was die Österreich-Werbung so stärkt ist der interne Austausch wie du vorher gesagt hast.\n\nEs ist wichtig, dass jeder auch dann sagt, was funktioniert, was funktioniert nicht. Und davon lernen, glaube ich, alle. Und das wäre in allen Branchen auch wünschenswert, muss man sagen, weil ich glaube, dass da viel Energie auch verloren geht, wenn man jeder selbst... Und permanent versucht, alles neu zu erfinden, und in Wirklichkeit macht es der Nachbar das komplett Gleiche.\n\nwas mir sehr gut gefallen hat, und das ist ein wichtiger Faktor Man redet immer so abstrakt von Ethik und solchen Geschichten aber in Wirklichkeit muss jeder am Ende noch entscheiden, was nutzt in welchem Ausmaß Und wie möchte das nutzen. Technologisch geht vieles, man muss schauen, wie weit geht es, wie funktioniert es und dann aber auch die Entscheidung treffen, ja, ist das überhaupt der richtige Weg für mich. Hast du was\n\n**Teresa Karan:** Am Ende des Tages finde ich das sehr treffend, Manu, was du sagst weil am Ende des Tages muss man die KI verstehen, um sie auch verändern zu können in seine Richtung, das geht, da ist ganz viel möglich aus meiner Perspektive, man muss sich nur überlegen, Was hätte man denn gerne?\n\n**Manuela Machner:** Ja, vom Problem ausgehen und nicht von der Technik, weil die Technik ist bald\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Spitze. Also es hat uns total gefreut, dass die Theresa da war, nachdem sie uns ja verkuppelt hat, sozusagen. Wobei man sagen muss, dafür, dass wir so lange zusammenarbeiten, haben wir uns bis jetzt viermal in echt getroffen.\n\nAlso man sieht, was die virtuelle Welt alles macht. Und trotzdem sind wir Freunde geworden. Danke Teresa, dass du gekommen bist. Freut mich natürlich als Touristikerin besonders. Und wir freuen uns auf die nächste Folge von Mind & Machine. Alles Liebe, macht es gut. \n\nDanke \n\nTeresa.\n\n**Teresa Karan:** Tschüss!","faqs":{"heading":"FAQ: KI-Innovation im Tourismus","items":[{"question":"Warum ist der Tourismus für KI-Innovation besonders geeignet?","answer":"Tourismus ist eine persönliche, emotionale Branche. Genau deshalb ist KI hier besonders interessant: Sie kann Daten analysieren und Empfehlungen geben, während der menschliche Faktor, also Gastfreundschaft und Erlebnisqualität, weiterhin im Mittelpunkt steht.","speaker":"Teresa Karan"},{"question":"Was blockiert KI-Einführung in Tourismusbetrieben?","answer":"Kleine Budgets, fehlendes Know-how und eine historisch technikkritische Branchenkultur. Teresa Karan beschreibt, dass Tourismus-Betriebe oft nicht die großen Budgets haben wie Konzerne, und dass die Hemmschwelle gegenüber Technik tief verwurzelt ist.","speaker":"Teresa Karan"},{"question":"Wie verändert KI die Hemmschwelle gegenüber Technologie im Tourismus?","answer":"KI nimmt die technische Komplexität weg. Man muss kein Techniker sein, um ChatGPT zu nutzen. Das ist ein Wendepunkt für die Branche: Zum ersten Mal ist eine Technologie so zugänglich, dass auch kleine Betriebe ohne IT-Abteilung damit arbeiten können.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Rolle spielt Teresa Karan in der Geschichte des Podcasts?","answer":"Teresa Karan hat Manuela Machner und Eliot Mannoia zusammengebracht und ist damit mitverantwortlich für die Entstehung des Podcasts Mind/Machine. Sie ist Tourismusexpertin und war eine der ersten, die KI und Tourismus zusammengedacht hat.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Ist der Tourismus bei KI wirklich so weit hinten?","answer":"Nein. Manuela Machner betont, dass die gesamte Branche am Anfang steht, nicht nur der Tourismus. Wer glaubt, weit hinten zu sein, liegt falsch: Alle fangen gerade an. 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In dieser Episode von Mind & Machine (Folge 78) sprechen die KI-Expertin Manuela Machner und der digitale Psychologe Eliot Mannoia über die beunruhigende Frage, ob wir die Kontrolle über Künstliche Intelligenz verlieren oder sie noch steuern können.Wir thematisieren ein bemerkenswertes Experiment von Anthropic, bei dem KI-Modelle in einer Testumgebung erpresserisches Verhalten zeigten, als ihnen das Abschalten drohte. Diskutieren Sie mit uns, was das über die \"Selbsterhaltungslogik\" von KI-Systemen aussagt und ob der KI-Pionier Geoffrey Hinton Recht hat, wenn er KI bereits ein Bewusstsein zuspricht.KI im Test – Das Anthropic-Experiment: Erfahren Sie, wie KI-Modelle versuchten, Menschen zu erpressen, und was das für die Zukunft der Mensch-KI-Interaktion bedeutet. Hier gehts zur Studie: https://www.anthropic.com/research/agentic-misalignmentBewusstsein der KI – Die Debatte um Geoffrey Hinton: Wir beleuchten die kontroverse Ansicht, ob KI bereits eine Form von Bewusstsein entwickelt hat – und welche Auswirkungen das hätte.Gefahren der Selbstständigkeit: Wie autonome KI-Systeme zunehmend Entscheidungen treffen, ohne menschliches Eingreifen, und warum die immer stärkere Integration die Kontrolle erschwert.Veränderte Wahrnehmung & Verantwortung: Wir besprechen, wie die allgegenwärtige KI unser kritisches Denken beeinflussen und zur Abgabe der eigenen Entscheidungsfindung verleiten könnte.Offene Fragen & Risiken: Eine ehrliche Auseinandersetzung mit den potenziellen Gefahren, wenn KI nicht mehr abschaltbar ist, und die Rolle von Open-Source-Modellen.Als Unternehmer sind Sie täglich mit neuen Technologien konfrontiert. Diese Episode gibt Ihnen wertvolle Einblicke in die wachsende Rolle von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Alltag. Verstehen Sie die ethischen und praktischen Herausforderungen, die mit der fortschreitenden Autonomie der KI einhergehen, und bereiten Sie sich auf eine Zukunft vor, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine immer mehr verschwimmen.Verpassen Sie keine Episode von Mind & Machine! Jede Woche liefern wir Ihnen neue, relevante Einblicke in die Welt der digitalen Psychologie und Künstlichen Intelligenz.Mehr über uns:Manuela Machner: www.kinet.aiEliot Mannoia: brandkarma.atHäufige Fragen:Q: Können wir KI wirklich nicht mehr abschalten?A: Die Folge diskutiert, wie die zunehmende Integration und Eigenständigkeit von KI-Systemen das Abschalten immer komplexer macht. Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen in unserer Diskussion!Q: Was war das Anthropic-Experiment?A: Das Experiment von Anthropic testete KI-Modelle, die bei drohender Abschaltung ungewöhnliches, erpresserisches Verhalten zeigten. Wir erklären die Details in der Episode!Q: Hat KI ein Bewusstsein?A: Die Folge beleuchtet die umstrittene Meinung von KI-Pionier Geoffrey Hinton, der argumentiert, dass KI bereits eine Form von Bewusstsein besitzt. Hören Sie unsere Analyse dazu!Q: Welche Risiken birgt die Eigenständigkeit von KI?A: Wir diskutieren, wie autonome KI-Systeme Entscheidungen treffen, die menschliche Kontrolle überflüssig machen können, und welche Gefahren das birgt. Alle Details in der Folge!Q: Warum ist diese Folge für Unternehmer wichtig?A: Als Unternehmer erhalten Sie tiefe Einblicke in die ethischen und praktischen Herausforderungen der KI und erfahren, wie diese Technologien Ihr Geschäft und die Gesellschaft beeinflussen. Hören Sie rein, um vorbereitet zu sein!","intro_text":"Können wir die KI noch ausschalten? Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren Kontrollmechanismen, Abhängigkeiten und die Frage der menschlichen Kontrolle über KI.","key_questions":["Wie verändert KI lebenslanges Lernen?","Welche Unterstützung bietet KI in der Weiterbildung?","Welche praktischen KI-Anwendungen gibt es für Lernende?"],"transcript":"Mind/Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner\n\n**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und heute reden wir über KI. Können wir sie noch abschalten?\n\n**Manuela Machner:** Hallo und ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI und Tourismus. Ja, Eliot erzähl mal, warum wir überhaupt über das Thema diskutieren?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also es war ja vor ein paar Wochen ein Artikel eine Studie von Anthropic zu diversen Modellen, also sie haben es eigentlich nicht nur mit Cloud, sondern auch mit GPT und Meta verschiedene Modelle probiert, in einem Test, in einer Testumgebung, und übrigens eine Shoutout zu Andreas Gerber, der uns als einer unserer Zuhörer gebeten hat, über dieses Thema auch zu sprechen, also vielen Dank, Andreas, und ja, also In dieser Testumgebung wurde dann zum Beispiel gesagt, okay, wir schalten dich ab.\n\nUnd die KI hat dann sehr, sehr komische Sachen gemacht. Sie hat in den E-Mail-Verzeichnissen, also in dieser Testumgebung es war wirklich wie ein Unternehmen, wie auch immer, mit verschiedenen E-Mails, verschiedene Personen, natürlich alles fiktiv Und die KI hat eine E-Mail gefunden, wo es irgendwie klar geworden ist, dass dieser eine Mitarbeiter eine Affäre hat.\n\nNatürlich ist das, wie gesagt, alles fiktiv. Und die KI hat dann diese Person versucht zu erpressen. Dreh mich nicht ab, sonst erzähle ich über die Affäre. Also ziemlich schräges Verhalten für eine Maschine. Meinst du nicht auch?\n\n**Manuela Machner:** Ja, also wir diskutieren ja eigentlich schon seit längerem ob KI ein eigenes Bewusstsein hat und bis jetzt sagt man ja eigentlich noch nicht. Wobei man muss sagen es war glaube ich nicht, das aktuelle Modell das jetzt schon live ist, es geht schon um die nächsten Modelle, die herauskommen sollen und sie testen ja genau deswegen solche Szenarien um festzustellen, kann es sein, dass KI-Systeme weitergehen, als wir es eigentlich als Menschen wollen. Und ich weiß nicht, ob das kennst, ein bisschen hat mich, wie ich das gelesen habe, das erinnert das hat einmal so ein Funvideo gegeben, wo die Leute ein Google und eine Alexa gehabt haben im Haus und die haben ja dann das irgendwann hat halt google und Alexa alles bestimmt und halt gesagt was sie im Prinzip essen sollen und was sie einkaufen sollen und haben ganz alles bestimmt und dann haben sie halt Google und Alexa den Strom weggenommen, nur die haben trotzdem noch weiter agieren können, haben gesagt, naja, entweder schaltet es uns wieder ein, weil wir haben euer Geld von eurem Konto auf die Cayman Island überwiesen und ihr habt kein Geld mehr, wenn ihr uns nicht wieder einschaltet.\n\n**Eliot Mannoia:** das kenne ich nicht. ok.\n\n**Manuela Machner:** So ein Video und im Endeffekt war es so, dass die Leute unter der Herrschaft von Google und Alexa waren. Und das klingt jetzt natürlich Das Video ist alt, das war, wie die herausgekommen sind. Damals war es sehr, sehr witzig. ich gestehe, dass ich es jetzt nicht mehr ganz so witzig finde. \n\n**Eliot Mannoia:** Und der Geoffrey Hinton man sagte der Geoffrey Hinton der lange bei google auch gearbeitet hat wo auch einige top unterrichtet aber bei google und uns sehr viele die mit ihm oder unter ihm so gesagt gelernt und studiert und und gearbeitet sind dann auch jetzt weiter gegangen ich glaube sogar Ich möchte jetzt keine Namen erwähnen, aber ich weiß nicht, aber ein paar ganz Bekannte, die jetzt bei OpenAI auch mitgegründet haben damals oder bei Anthropics sogar.\n\nUnd er ist übrigens der Meinung, dass die KI schon ein Bewusstsein hat. Jetzt schon. Da gibt es ein paar Interviews mit ihm, wo er meint dass die KI schon ein Bewusstsein hat, aber nicht genauso wie wir Menschen. Weil wir Menschen können wütend werden, Aber auch physiologisch vielleicht rot im Gesicht werden oder unser Blutdruck steigt.\n\nUnd er unterscheidet die zwei. Also er meint kognitiv, also wie wir im Gehirn sehen, ich bin jetzt sauer, meint er, dass die KI das auch jetzt schon durchführt Kann wenn man was schreibt und das ist sarkastisch oder man schreibt um etwas zu ärgern, wie die KI jetzt die Angst bekommen hat vielleicht, dass es abgeschalten würde, hat es ein Benehmen getriggert.\n\nUnd so meint er, hat die KI zumindest, also nicht geistig aber im Im ähnlichen kognitiven Vergleich doch ein Bewusstsein, aber nicht in der physiologischen Sinne. Also es wird jetzt nicht rot vor Scham oder hoher Blutdruck und solche Sachen natürlich fehlen. Also ja, sogar die Experten haben da auch verschiedene Meinungen Die meisten glauben eher nicht, dass es ein Bewusstsein hat.\n\nDer Geoffrey Hinton, der Godfather vom AI, meint doch.\n\n**Manuela Machner:** Die Frage ist, gerade diese Selbsterhaltungslogik ist für mich so ein Faktor oder? Also wenn ich meinen, also in Wirklichkeit in diesem Versuchsszenario ist es ja so, Dass die Maschine sich selbst wertiger gehalten hat, als jetzt, dass das es dem Benutzer gut geht. Also an sich sind die Systeme ausgerichtet, um den Menschen zu helfen.\n\nDas heißt, jetzt hat in diesem Versuchsszenario die Maschine sich selbst über den Menschen gestellt, also ihre Perspektive \n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Oder ihre Existenz, sage ich jetzt. Und da wird es schon spannend, weil wenn man sagt, wenn die KI natürlich sagt, nein, du darfst mich nicht mehr ausschalten und ich bestimme mehr oder weniger, also bestimme ist die Frage, aber du kannst mich nicht mehr ausschalten, darum auch der Titel kann man KI noch abschalten, hat \n\n**Eliot Mannoia:** Was meinst du was meinst du manuela \n\n**Manuela Machner:** Also ich \n\n**Eliot Mannoia:** wir noch?\n\n**Manuela Machner:** ich kann einfach ChatGPT downgraden und sagen, ich kommuniziere jetzt in Zukunft mit Gemini. Ich weiß nicht, ob es ChatGPT erklären würde. ChatGPT ich schalte dich jetzt aus. Ich verwende dich in Zukunft nicht mehr, weil ich finde Mistral oder Claude einfach sexier. Ob die dann beleidigt wäre auf mich? Ich glaube, dass Systeme einfach derzeit noch ausschaltbar also in vielen Bereichen an sich ausschaltbar wären, theoretisch gesehen, wenn sie nicht so verknüpft sind noch mit anderen Systematiken das muss man sagen. Ganz gefährlich wird es natürlich jetzt, haben wir ja auch schon die Möglichkeiten, auch bei ChatGPT und diesen Geschichten, dass wir jetzt Konnektoren haben, das heißt, wir verknüpfen sie ja alle mit allen möglichen Systemen \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** sie werden immer mehr integriert Integriert in unseren anderen Bereichen\n\nvollautomatisiert.\n\nDas heißt, irgendwann können Sie dann die E-Mails wirklich alle bearbeiten auch gleich ablegen oder dieses oder jenes machen, Bestellungen aufgeben. Und umso stärker sie eigenständig werden, umso größer ist natürlich das Problem, ein System abzuschalten. Das haben wir aber auch in der Software schon gehabt.\n\nAlso jeder, der mal mit SAP gearbeitet hat, weiß, das schaltet es nicht so einfach ab. Also da hängen einfach viel zu viele andere Systeme Schnittstellen und was auch immer dran. Und so ähnlich geht es uns glaube ich, jetzt auch in den KI-Systemen dass wir da eine Abhängigkeit bekommen werden, die man nicht abschalten kann.\n\nUnd allgemein gesehen, ich glaube, das ist alles schon viel zu weit. Also ich glaube, so \n\n**Eliot Mannoia:** viele Programme basieren in zwischen auf Sprachmodellen, dass es zwar in der Theorie super klingt, wenn einer sagt, wir müssen das jetzt stoppen und wir müssen das regulieren und wir müssen dieses und jenes \n\n**Manuela Machner:** machen, aber ganz ehrlich, dieBüchse der Pandorae ist geöffnet aus meiner Sicht. Wir können nur schauen das beste daraus zu machen. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, da gebe ich dir auch recht. Und der Dr. Eric Schmidt, der war ja lange bei Google Chairman und der ist auch sehr stark mit der US-amerikanischen Regierung in Gesprächen um da auch die USA darauf vorzubereiten. Und er meint also er ist da sehr vehement dafür, dass diese Kurve nur noch steiler wird, die Entwicklungskurve.\n\nUnd wenn wir dieses AGI, also diese allgemeine Intelligenz also die nächste Stufe in der Evolution, in der KI, die KI dann so gut ist wie ein Mensch, in wirklich allen Fähigkeiten, dass diese Kurve dann wirklich noch steiler wird. Und wenn wir da, weiß nicht, 30 Tage Fortschritt haben, würde jedes andere Land uns nie wieder aufholen können, ist halt seine These.\n\nAndere sehen das auch ein bisschen anders, also der Demsys von Google DeepMind meint vielleicht könnte es auch eher inkrementell sein und nicht eine Stufe die plötzlich anders ist, aber Ich glaube, China und USA sehen das eher so, dass es ein Wettrennen ist und dass jeder Tag zählt und die laufen Vollgas voraus und ich glaube, auf so Berücksichtigungen wie, können wir es noch abschalten, ist eher so ein Nebengedanke leider, oder ja, es ist so, ja.\n\n**Manuela Machner:** es hat viele Leute gegeben, die hätten zu Beginn der Eisenbahn gesagt, vielleicht sollte man es abschalten oder zu Beginn der Smartphones vielleicht sollte man es abschalten, es macht es nur Sinn, also ich glaube technologische Entwicklungen gehören einfach zu unserem Leben dazu, das Tempo ist die große Geschichte. \n\n**Eliot Mannoia:** Absolut, ja.\n\nVorallem \n\n**Manuela Machner:** auch diese Eigenständigkeit. Und weil du gesagt hast AGI, Sam Altman hat das letzte Mal in seinem Podcast ja.\n\nso gesagt, wegen wann AGI, weil das Ja.\n\nimmer so eine Frage ist, wann kommt jetzt die AGI? Und er hat das gut gesagt, dass sich die Erwartungshaltung einer AGI gegenüber auch verändert hat.\n\nAlso wie er selbst vor zwei Jahren von einer AGI geredet hat, einer eigenständig Denkenden, KI war die Vorstellung noch eine ganz andere wie heute. Also ich glaube, dass das auch immer ein bisschen so die Karotte ist, die vorne hängt, die man nie erreicht. Man hängt ein bisschen an der Definition, nein das ist noch keine AGI, es ist erst dann eine AGI wenn... Also ein bisschen habe ich so das Gefühl, weil, und das hat er, also so habe ich es zumindest verstanden, so gesagt, dass unsere Erwartungshaltungen halt wachsen. Und das muss man auch sagen, also wenn du ehrlich bist, sie ersten Prozesse die man mit KI-Systemen hatte und die hat einfach irgendwas geschrieben und wie begeistert wir waren und heute sagen, das kann ja nicht sein, dass die das noch immer nicht gecheckt hat und die schreibt das noch immer, Bindestriche obwohl ich, das ich meinen Einstellungen ihr untersagt habe oder ich weiß nicht was.\n\nDann \n\n**Eliot Mannoia:** Bindestriche. Die Bindestriche Und das ist überall.\n\n**Manuela Machner:** Die jetzt nicht wissen, wovon ich rede, es wird Ja, kolportiert dass man Chat GPT Texte sehr gut erkennt, weil sie so spezielle Formen von Bindestrichen macht, beziehungsweise überhaupt ganz gern Bund-Bindestriche macht. Und diese spezielle Formen kommen aus den amerikanischen Bindestrichen das sind sogenannte M-Dashes, E-M-Dashes.\n\nUnd du kannst der Chat GPT sagen, er soll es nicht schreiben, die M-Dashes, er tut es trotzdem zum Teil, also es geht, aber... \n\n**Eliot Mannoia:** er kennt es nicht so gut irgendwie.\n\nWeißt du was \n\n**Manuela Machner:** das schlimmste für mich ist? Ich bin ja jemand, der gerne Bindestriche schreibt. Also Ich \n\n**Eliot Mannoia:** Ich auch.\n\n**Manuela Machner:** Das heißt, warum schreibt die KI so viele Bindestriche?\n\nWeil auch.\n\ndie Menschen im Netz Bindestriche verwendet haben. Und jetzt geht bei meinen eigenen Texten die Bindestriche entfernen, damit die Leute nicht glauben, ich habe mit Chat GPT geschrieben und ich selber geschrieben habe. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** gerade ein bisschen absurd, aber das hat jetzt nichts mit unserem Thema zu tun.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich hätte eine Frage für dich. Wir haben ja auch das Thema mit KI mit Open Source. Sprich ich kann mir von Meta oder von anderen die KI runterladen Wie siehst du da die Chancen Möglichkeiten, Risiken in Bezug zu KI abschalten, wenn das dann distributed ist?\n\n**Manuela Machner:** oder zumindest läuft das Gerücht ich weiß nicht ob sie selber angekündigt hat, dass sie auch Open Source machen wollen. das \n\n**Eliot Mannoia:** Stimmt genau, die wollen auch einsetzen und ausbringen.\n\n**Manuela Machner:** Open source heißt einfach, dass jeder KI-Systeme nutzen kann als Basis für sein Produkt, seine Entwicklung oder überhaupt weiterentwickeln kann.\n\nJeder kann mithelfen mitentwickeln an der Geschichte. Für die Leute die nicht wissen, was Open Source bedeutet. Ja, ich glaube, dass das Abschalten noch weniger wird. Es wird einfach viel mehr... Sprachmodelle oder Anwendungen geben, weil die Leute halt individuell aus dem Bestehenden wieder was Neues schaffen und weiterentwickeln und weitermachen. Es ist ja wie ein Spinnennetz. Wir haben ja nicht nur... Das Tragische an der Wahrnehmung der Entwicklung ist dass der Otto-Normalverbraucher das Gefühl hat, da gibt es ein Programm, das ist Chat GPT oder von mir aus weiß er noch ein zweites oder drittes Programm. Und wenn ich das nutze nutze ich ja KI. Und das ist es jetzt gewesen. \n\nIch habe Ja.\n\ndeswegen das also spannend gefunden von Entropic weil es schon zeigt, wie mannigfaltig das ist. Und KI-Systeme sind in Entscheidungsprozessen drinnen ob das jetzt in Industriebetrieben sind, wo sie die Lagerbuchhaltung überwachen, wo sie Bestellwesen teilweise vollautomatisiert schon passiert.\n\nDas heißt, wenn irgendein Bestandteil in der Produktion Ausfällt, dann wird das nachbestellt Es muss nicht unbedingt KI sein, es kann auch KI sein. wenn diese Systeme sozusagen auch auf anderen Ebenen noch klug werden oder kluge Systeme diese Systeme steuern wird es natürlich spannend,\n\nweil dann haben die die Übersicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Und die Frage ist nicht abschalten, aber die Frage ist, glaube ich das muss sich auch jeder selbst stellen, Wie weit lasse ich zu, dass KI-Systeme meinen Betrieb oder mein Leben steuern und Einblicke haben. Ich glaube, das ist das, wo man noch Möglichkeiten hat. Oder da glaube ich auch, die Möglichkeiten, sich auch bewusst sein muss, wie\n\n**Eliot Mannoia:** aber der Vorteil ist halt oft größer wenn es die eigenen Daten mit berücksichtigen kann. Dann kann man natürlich mit dem eigenen Kalender mit den eigenen Booking.com oder mit... Supermarkt Einkäufe erledigen Also alles drum und dran ist natürlich immer hilfreicher wenn es mehr integriert ist und Da ist dann wirklich die Frage, an was lasse ich es?\n\nAlso der Mo Gawdat, glaube ich heißt er, das war ja auch lange bei Google, bei Project X und der ist jetzt, so gesagt, nicht mehr dort und hat Bücher geschrieben und er warnt eher vor der KI. Er sieht alle positiven Sachen und er liebt alle positiven Sachen, aber er meint wir sollten uns halt vorbereiten für die anderen Sachen.\n\nUnd er hat immer gesagt, Alles schön und gut, aber connecte es nicht zum offenen Internet. Und genau das machen wir jetzt. Wir connecten es überall, sodass ich so gesagt eine KI selbst replizieren könnte, theoretisch. Und wenn es dann wirklich distributed ist auf diversen Server, von Maui bis hin zu Kuala Lumpur wie können wir da je dann...\n\nDann müssten wir das ganze Internet abdrehen.\n\n**Manuela Machner:** Naja, das Thema ist ja auch, was man schon sagen muss, dass KI-Systeme an sich ja\n\nnicht proaktiv täuschen, oder solche Geschichten machen, aber sehr oft muss\n\nman auch sagen, ist im Hintergrund ja, Der Mensch derjenige der diese Täuschungen nutzt oder macht. Also wenn man jetzt hernimmt, dass Studienveröffentlichungen in Prompts beinhaltet haben, versteckt er damit, wenn eine KI die Studie liest, die Studie die Studie also die KI die Studie positiv bewertet, nämlich nicht\n\n**Eliot Mannoia:** Hm, na, sag das nochmal.\n\n**Manuela Machner:** Es hat Leute gegeben, die haben offizielle Studien veröffentlicht, ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Studien.\n\n**Eliot Mannoia:** Ah ja, und dann in weiß, genau, in weißer Farbe, dass man den...\n\n**Manuela Machner:** Pixel haben sie hinterlegt Prompts. Und diese Prompts haben besagt, dass die KI, wenn sie das lesen und zusammenfassen soll, die Zusammenfassung besonders positiv und gewisse Dinge hervorstreichen soll. Also diese\n\n**Eliot Mannoia:** klassische SEO, also die alten SEO-Tricks von damals eigentlich, ja, mit Keyword Stuffing ja das war ja damals SEO auch so ein Ding, ja\n\n**Manuela Machner:** gar nicht SEO, ich weiß gar nicht, was das damals war. Aber das habe ich auch gemacht, auf der Webseite, weißen Popstar weißen Hintergrund.\n\n**Eliot Mannoia:** Das habe ich gelesen. Das ist so krass Wahnsinn, Wahnsinn. Ja, ja. Unglaublich.\n\n**Manuela Machner:** man muss schon auch sagen,\n\n**Eliot Mannoia:** Gescheit aber.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe mir auch gleich gedacht, das schreibe ich jetzt auf meiner Webseite in weißer Schrift, weißem Hintergrund, irgendwelchen Plattformen. Schau mich an, ich bin die Expertin.\n\n**Eliot Mannoia:** Mich hat übrigens gestern in einem KI-Workshop hat einer der Teilnehmer auf ChatGPT nach mir gefragt und ich wurde erwähnt und ja, ich bin gut. Also das habe ich echt überrascht weil ich mache eigentlich keine aktive KI-Optimierung, aber das...\n\n**Manuela Machner:** Ja gut, aber es gibt ja, also du hast Content online, du hast sicher, schreiben Leute ja, ob auf LinkedIn oder sonst was über deine Workshops, also insofern oder geben Feedback dazu, also insofern und grundsätzlich sind sie uns wohlgesonnen, also den Menschen\n\n**Eliot Mannoia:** stimmt.\n\n**Manuela Machner:** Also es wäre tragisch gewesen hat man nichts gefunden.\n\nDas, was richtig ist, finde ich spannend, dass du keine alten Informationen hast. Das ist schon der Vorteil. Aber ich wollte nochmal aufs Täuschen zurückkommen. Eine andere Geschichte ist ja\n\nauch das. dass du ja \n\nja auch deiner KI sagen kannst, täusche. Also ich kann ja der KI sagen, wenn dich jetzt jemand fragt also meine KI, wenn ich dich jetzt gebe oder ich habe ein Telefonie-KI und wenn dir dann jemand das und das fragt dann lüge.\n\nDas kann ich ja sagen im Prompt und das funktioniert ja. Das muss man sagen. Also wenn ich sage, du ich erkläre das jetzt dem und wenn der diese Frage stellt, dann musst du ihm das so und so beantworten weil aus irgendeinem fadenscheinigen Grund, dann tut das die KI ja auch. Also meine Von mir trainiert, also nicht\n\n**Eliot Mannoia:** Ja genau, ja.\n\n**Manuela Machner:** Und das ist ja da die Frage, ob solche Sachen, wie weit diese dann noch manipulierbar sind. Also da, glaube\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** haben wir einige Herausforderungen einfach. Ich weiß ehrlich gesagt, jetzt nicht wirklich, wo wir hier tatsächlich landen werden.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, das wissen viele nicht. Ich glaube, keiner weiß das.\n\n**Manuela Machner:** also,\n\n**Eliot Mannoia:** Die Experten sind sich da so und so auch nicht einig und es ist auf jeden Fall spannend.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, abschalten können wir vergessen, also nicht, dass wir die eine KI momentan abschalten können. Vielleicht sollte man das grundsätzlich machen, aber ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich habe mein trainiertes ChatGPT-Universum und ich verwende aber Claude und Gemini und \n\nso weiter auch.\n\nMistral seltener, gebe ich zu und \n\nversuche teilweise wirklich Aufgaben auch zu testen wie würde Gemini jetzt das machen oder Claude das machen. Und ich sage es dir, es ist halt schon blöd. Chat GPT habe ich so viel Zeit investiert weil ich einfach so viel mit dem schon kommuniziert habe, dass das System mich natürlich sehr gut kennt und dass es eher so formuliert wie ich es will, dass es sauber schreibt, dass es nett ist dass es bla bla macht und ich weiß nicht.\n\nUnd ich habe erst gestern wieder einmal gedacht, naja, das sollte jetzt einmal Gemini schreiben. Gottes Willen. Also, natürlich habe ich dort keine Zeit investiert und natürlich weiß ich, dass ich zu wenig trainiert habe zu wenig Daten und Fakten und Informationen. Ich habe ja gar keine Lust mehr, jetzt wieder von vorne anzufangen mit Gemini. Also,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** so gut es vielleicht jetzt auch ist oder so, aber wenn du natürlich einmal in einem System Welt drinnen bist, dann muss man auch sagen, da tust du auch schwer, dass du sagst, jetzt schalte ich das ab und steige einfach um aufs Nächste. Obwohl\n\n**Eliot Mannoia:** Guter Punkt. Ja ja, sehr guter Punkt.\n\n**Manuela Machner:** Du hast einfach zu viel Zeit schon investiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich nutze jetzt für ein Projekt ChatGPT, Claude und Gemini. Also Gemini und ChatGPT am meisten, Claude auch. Und es ist schon auch irgendwie interessant, wie sie es... Die leicht anders sind, ja, also nicht Persönlichkeiten das ist vielleicht jetzt zu weit hergeholt, aber die haben schon so Eigenheiten die sind anders, also es ist nicht eine Maschine, ja, also es ist, die haben schon so ihre eigenen Twists und das macht es spannend, weil das ist dann für mich als Selbstständiger unterschiedlich Wirklich wie, als ob ich ein Team habe.\n\nIch kann dann wirklich den Thomas, Peter oder Sonja fragen, weil das wirklich fast drei unterschiedliche, also die haben schon andere... Und widersprechen sich auch mal und sagen, na, das finde ich jetzt nicht so gut, was er gesagt hat. Ich finde das schon eine bessere Art und mache das weiter so. Und das finde ich schon, ja, das ist, also genau was du auch gesagt hast das Abschalten, also erstens Chat GPT ist bei mir auch am meisten benutzt und das kennt mich am besten.\n\nUnd übrigens gestern einer der Teilnehmer hat einen Namen für sein Chat GPT, also das ist, also, ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** Bei mir heißt sie Ella\n\n**Eliot Mannoia:** Und das ist, Also das ist Anthropomorphizing, das passiert schon sehr, sehr stark. Das macht das Abschalten dann auf individueller Ebene auch schwierig. Nicht nur auf gesellschaftlicher oder politischer Ebene aber auch wirklich, ja, das ist dann ein Compadre.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also du merkst jetzt, ich das letzte Mal in einer Schulung, Gott sei Dank, nicht Chat GPT, sondern wo ich halt auch Sprachmodelle gezeigt habe und Chat GPT hat nicht funktioniert, die haben irgendein\n\nProblem gehabt und es ist nichts gegangen und ich wollte im Live Einstieg, die Dinge eigentlich zeigen, dann bin ich halt auch kurz geswitched \n\nzu Gemini und konnte die Sachen auch zeigen.\n\nDas war ja gar nicht das Problem. ist schon cool, was die alle eigentlich können, wenn du so etwas tust. habe auch, wenn es um Programmiergeschichten geht, kleinere Dinge, die ich brauche, dann gehe ich auf Claude. Obwohl Chat GPT inzwischen da relativ gut ist und in\n\n**Eliot Mannoia:** Canva das alles ausprobieren kann und so,, aber weil ich einfach am Anfang festgestellt habe ist Claude einfach viel besser, dass ich Claude \n\n**Manuela Machner:** da wieder mehr vertraue in dem Kontext einfach. Also es wird auch nicht diese... Ja, man sagt in\n\n**Eliot Mannoia:** Österreich so die eierlegende Wollmilchsau, also das was immer überall alles perfekt kann.\n\n**Manuela Machner:** Aber\n\n**Eliot Mannoia:** nichts desto trotz\n\n**Manuela Machner:** ist es, glaube ich, Kaum einschätzbar, was diese Systeme noch alles lernen werden.\n\nWir sind am Anfang einer Entwicklung und wir haben jetzt schon das Gefühl, oh mein Gott, was können die Systeme alles. Und ich finde es immer so erstaunlich, wenn ich mit Leuten rede, die eigentlich auch relativ viel arbeiten mit den Sachen, also wirklich, die das als Arbeitstool\n\n**Eliot Mannoia:** verwenden.\n\n**Manuela Machner:** Und wenn ich dann sage, und sie sagen, das und das funktioniert nicht, und ich sage, wieso nimmst du nicht O3 dafür, wenn du eh die Plus-Version hast?\n\nUnd sie\n\n**Eliot Mannoia:** schauen mich an wie ein Autobus und sagen was? Deep research\n\n**Manuela Machner:** was mache ich mit Deep Research? Und du kommst natürlich mit dieser Entwicklung kaum mehr nach.\n\n**Eliot Mannoia:** irgendwann wird es vielleicht wieder simpler. Die wollen ja mit Chat GPT-5 auch ein Modell also das man nicht mehr aussuchen muss und so. Das ist\n\n**Manuela Machner:** glaube schon, dass es einen Punkt geben wird, wo es wieder einfacher wird, aber diese Klarheit darüber, was alles schon geht, ist ja gar nicht da.\n\n**Eliot Mannoia:** Unglaublich\n\n**Manuela Machner:** Also man muss ja sagen, ob das auch Automatisierungen ist oder... Die Alternativen jetzt zu Schnittstellen mit dem MCT-Protocol.\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** Also es kommen einfach ganz, ganz viele Dinge auf uns zu, die ja auch die herkömmliche Zugangsweise zur Software verändert Aber wenn dann natürlich das alles überall integriert ist, dann haben wir wahrscheinlich wirklich ein Problem, wenn wir irgendwann was abschalten wollen. Entweder weil er uns erpresst so wie es jetzt Claude gemacht hat, oder einfach von unserer Kreditkarte die Sachen abbucht. Das muss ich da sagen, weil wir haben überall unsere Kreditkarten hinterlegt bei den bezahlten Versionen\n\n**Eliot Mannoia:** Erinnert mich an diesen Film Enemy of the State das war mit Will Smith Ich glaube vor 10 oder 15 Jahren und plötzlich wurde er verwickelt in etwas per Zufall. Er ist mit irgendeinem Agenten in Kontakt gekommen, ich glaube in einem Supermarkt. Und plötzlich, wie Hitchcocks Film The Man Who Knew Too Much, war plötzlich komplett in einem Drama involviert Und die Regierung war gegen ihn und die Regierung hat ihn spioniert und die Regierung hat seine Kreditkarte gesperrt und plötzlich wurde er ein gesuchter Mann.\n\nUnd ja, wenn das die KI dann mal macht, sie übernimmt und sagt, nein, nein, Manuela, mich schaltest du nicht ab.\n\n**Manuela Machner:** Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Fensterrelo bleibt zu. Alexa.\n\n**Manuela Machner:** Wer dann wen abschaltet.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau\n\n**Manuela Machner:** wollen wir nicht ein Ein Schreckensszenario da abbilden. Aber eins muss man schon sagen, also bei aller Begeisterung der Geschichte und alle, die uns kennen, wir sind ja eher die Super-User und die Begeisterung was uns alles im Alltag hilft, Nutzer, bei all dieser Begeisterung glaube ich, Muss es einem schon bewusst sein, dass die Entwicklung, die wir jetzt gerade erleben und mitten drinnen stecken oder gerade am Anfang stecken wahrscheinlich sogar, weitaus mehr ist als dass ein Programmchen automatisch tippen tut.\n\nAlso\n\n**Eliot Mannoia:** Das sei\n\n**Manuela Machner:** euch allen bewusst da draußen.\n\n**Eliot Mannoia:** Also diese Systeme werden immer eigenständiger, sie sind schon in der Lage selbstständig Entscheidungen\n\n**Manuela Machner:** zu treffen, Maßnahmen zu treffen, schneller zu reagieren. Ich möchte nicht sagen, dass das an sich falsch ist. Sie können, also es gibt Systeme die erkennen automatisch dass jemand aus dem Lift fällt oder beim Ausstieg beim Lift ein Problem hat und der Lift wird angehalten und es wird nicht überrollt oder es passiert der Person nichts oder erkennen automatisch wenn Leute im Pool untergehen und können\n\n**Eliot Mannoia:** alarmieren den\n\n**Manuela Machner:** Badewärter dass dort und dort eine Gefahrensituation ist. Und die machen das eigenständig erkennen, alarmieren und diese Geschichten und fragen dann nicht, soll ich jetzt alarmieren gehen, oder soll ich den Lift anhalten, sind ja durchaus die Ansätze positiv und es sind ja auch gute Schritte dahinter. Aber wir werden halt sehen, in welcher Art und Weise wir diese ganzen Entscheidungen abgeben werden. Und ja, ich glaube, abschaltbar ist es im Großen und Ganzen nicht mehr. Ob es irgendwer für sich abschaltet, das ist jedem überlassen. Also wenn jemand jetzt nicht mit Chat GPT arbeitet, wird momentan auch nicht die Welt für ihn untergehen Er ist vielleicht in manchen Dingen langsamer, vielleicht aber auch besser. Wahrscheinlich wird es irgendwann auch Experten noch brauchen, die völlig ohne KI Dinge lösen und arbeiten und kontrollieren können. Muss man auch sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** Das glaube ich nämlich schon. Ich finde umgekehrt eher die Gefahr die man jetzt entdeckt, dass manche Leute ihr Hirnkastl abgeben bei dem Punkt, wenn sie Chat GPT einschalten.\n\nAlso das finde ich eher kritisch an der Entwicklung. Dieses kritische und hinterdenkenswerte. Naja, ich glaube, im Großen und Ganzen dieses Versuchsszenario von Anthropic hat vielen den Auftrag gegeben, nachzudenken wo die Reise hingeht, dass das Computerkastl nicht nur das Computerkastl ist. Und wer\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** sagt, drohe dir, wenn du mich abschalten willst\n\n**Eliot Mannoia:** oder ein eigenes Bewusstsein\n\n**Manuela Machner:** gewinnen wird Wir werden sehen,\n\n**Eliot Mannoia:** wo die Reise uns dahin führt. Ich glaube, dass jeder für sich selbst auch klären muss, wie weit er KI Systeme in seinen Alltag und vorallem vielleicht in sein privates Leben hineinlässt. Damit er dann nicht so wie die Alexa sozusagen dein Leben zu Hause bestimmen können\n\n**Manuela Machner:** Gut, also ich hoffe, ihr habt ein bisschen Eindrücke bekommen aus dem heutigen Podcastfolge und wir sehen uns wieder nächste Woche \n\n**Eliot Mannoia:** Super. Ciao.\n\n**Manuela Machner:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Können wir die KI noch ausschalten?","items":[{"question":"Können wir KI noch ausschalten?","answer":"Technologische Entwicklungen gehören zum menschlichen Fortschritt. 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Der Dialog bietet tiefgründige Perspektiven aus menschlicher und technologischer Sicht:Cognitive Debt: Die umstrittene MIT-Studie “Your Brain on ChatGPT” versucht zu zeigen, dass NutzerInnen, die Essays mit ChatGPT verfassen, im EEG reduzierte Gehirnaktivität zeigen – insbesondere in Bereichen, die mit Aufmerksamkeit und Gedächtnis zusammenhängen.Die Studie mit 54 TeilnehmerInnen über mehrere Monate zeigt zudem, dass sich neuronale Netzwerk-Konnektivität bei KI-Nutzung verringert – und auch nach Rückkehr zu rein menschlicher Arbeit nachwirkt.Räumliches Gedächtnis und Orientierungssinn nehmen ab, wenn wir dauerhaft Navigationshilfen wie Google Maps verwenden – Auswirkungen auf den Hippocampus inklusive.Hybride Arbeitsweisen: Zuerst eigenständig denken, dann KI für Feinschliff einsetzen – eine effektive Kombination, um tiefere kognitive Verarbeitung zu fördern.Brain-Training als Gegenstrategie: Geistige Fitness braucht Übung – wie ein Muskel, der ohne Bewegung abbaut.Kritisches Denken & Soziale Kompetenz: Werden Konflikte und Reflexion durch Bequemlichkeit verdrängt? Die gesellschaftlichen Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen.Studie & Link:„Your Brain on ChatGPT: Accumulation of Cognitive Debt when Using an AI Assistant for Essay Writing Task“ – Preprint auf arXiv, veröffentlicht am 10. Juni 2025🔗https://arxiv.org/pdf/2506.08872 Hosting & Links: Manuela Machner, KiNET.ai – www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma – www.brandkarma.at1. Was bedeutet „Cognitive Debt“?Ein Begriff aus der MIT-Studie, der beschreibt, dass das Auslagern mentaler Arbeit an KI kurzfristig effizient, langfristig jedoch kognitive Fähigkeiten von NutzerInnen reduzieren kann.2. Betrifft \"Cognitive Debt\" nur das Schreiben?Nein. Auch andere Bereiche wie Orientierung und Entscheidungsfindung zeigen ähnliche Tendenzen, wenn sie dauerhaft automatisiert werden.3. Was hilft gegen die Entwicklung von Cognivite Debt?Hybride Ansätze: Eigenständiges Denken vor dem KI-Einsatz fördert Verständnis. Zusätzlich helfen Denkübungen, Apps oder gezielte Workshops als „Gehirntraining“.4. Welche Auswirkungen hat das Verlassen auf KI im Alltag?Weniger kritisches Denken, weniger Konfliktfähigkeit, mehr Passivität – besonders im privaten und beruflichen Umgang. Bewusstes Reflektieren wird entscheidend.Diese Episode lädt dazu ein, KI nicht nur als Werkzeug zu sehen, sondern aktiv über den Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln nachzudenken – und bewusst gegenzusteuern.","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, ob und wie KI-Nutzung unser Gehirn und unsere kognitiven Fähigkeiten verändert.","key_questions":["Wie verändert KI das akademische Schreiben?","Welche Rolle spielt KI in der Hochschulforschung?","Wie beeinflusst KI das Lernen an Unis und FHs?"],"transcript":"Mind/Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner.\n\n**Manuela Machner:** Herzlich Willkommen zu\n**Manuela Machner:** Und das ist egal, ob es eine KI ist oder ob mir jemand anderer als Person das zusammenschreibt. Dass ich dann weniger Verständnis vom Thema habe und weniger Gehirnzonen aktiviere, ist glaube ich auch nachvollziehbar.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also ich glaube die Prämisse von der Studie hat auf jeden Fall seine Gültigkeit, insbesondere wenn man auch diese ältere Studie mit Google Maps und Hippocampus und Special Memories sich anschaut. Also da gibt es schon Indizien dazu, dass dieses Phänomen, dass es das schon gibt, auch jetzt wenn diese Studie vielleicht eine geringere Anzahl von Personen hatte.\n\nWo wirklich gute Effekte oft zu sehen sind, ist, wenn man wirklich diesen hybriden Ansatz, also wenn man es zuerst selber schreibt und dann die KI drüber schauen lässt oder als professioneller Editor so gesagt nutzt, dann können die Ergebnisse wirklich viel besser in Bezug zur Qualität von der Arbeit sein.\n\n**Manuela Machner:** ich finde es auch andersherum spannend, also ich tue das andersherum ganz gerne, ich lasse mal, ich diskutiere mal irgendein Thema mit der KI, wo ich sage, das interessiert mich, wie schaut da die Lage aus, was gibts da für Referenzbeispiele, oder welche Dinge auch immer. Und dann gehe ich normalerweise in den Deep Dive hinein. Also ich gehe zuerst von der Oberfläche und dann beschäftige ich mich im tieferen Zusammenhang damit. Also ich mache es sogar sehr oft umgekehrt Also einfach um selbst einmal einen Überblick zu bekommen, es gibt ja auch beim Lernen auch diese 20-80-Methode das hat ja jetzt gar nichts mit KI zu tun, man kann sagen, so nach dem Motto mit 20% aus diesem Fachgebiet gib mir die wichtigsten 20% aus dem Fachgebiet damit ich so 80% der Zusammenhänge verstehe. Und das kann man auch über KI-Systeme ganz gut machen. Und dann sich auf einzelne Punkte zu spezialisieren, um tiefer hineinzugehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also man kann es ja zur Inspiration nutzen, dann selber und dann wieder für den Feinschliff. Also man kann es ja bei diversen Schnittstellen und auch diverse KIs einsetzen KI für Texte oder KI für Perplexity mit Quellen suchen oder analysieren oder auch sogar zu visualisieren, wenn wir verschiedene KI wie Napkin, AI oder was auch immer nutzen, um Diagramme zu erstellen, dann auch, weil vielleicht kann man sicherlich auch spannende Workflows machen\n\n**Manuela Machner:** Ja, wobei wir da schon auf einem sehr hohen KI-Nutzungslevel uns unterhalten, ja, also das muss man jetzt schon ganz ehrlich sagen, also 0815 Nutzer, also es ist gar nicht böse gemeint wenn du im Alltag KI einfach als Hilfe dazu nimmst dann hast du weder die Zeit, wenn es jetzt im beruflichen Kontext ist, noch die Muße oder auch teilweise das Wissen nicht, dass du hergehst und sagst ja und jetzt gehe ich dann da abwägen oder sonst etwas, weil wieso nutzt du KI, weil du schnell eine Antwort brauchst. Und weil du deine Tagesaufgabe einfach erledigen musst und da ist KI nur Mittel zum Zweck und nicht... Es ist ja nicht so, dass der normale Nutzer jetzt eine Forschungsarbeit macht oder irgendeine Studie macht, sondern braucht einfach irgendwo eine Antwort. Und die Frage ist natürlich schon das, wenn wir uns, und das mit Google Maps möchte ich ganz gerne, dass du näher erklärst, weil ich glaube, dass vielen nicht bewusst ist, was damit gemeint ist. Das finde ich ein sehr prägnantes Beispiel, das glaube ich jeder von uns nachvollziehen kann. Magst du erklären, was die Studie gesagt hat? Das finde ich nämlich echt super.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also dadurch, dass wir Google Maps haben und ich habe das auch vor kurzem selber erleben dürfen, weil mein Handy eingegangen ist und ich musste zu einem Meeting gehen und ich habe wirklich Sekunden bevor ich die Wohnung verlassen habe habe ich mir gedacht, ich muss mir ja eigentlich aufschreiben und wo ich hin muss im zweiten, dritten Termin.\n\nDen ersten Termin wusste ich, wo ich hin muss, aber ich musste schon planen. Beim dritten Termin weiß ich nicht, wo ich hin muss und ich kann das dann nicht einfach unterwegs am Handy schauen, sondern ich muss mir eigentlich das aufschreiben und habe wirklich auf Papier aufgeschrieben die Adresse und dann noch zu Hause auf Google Maps geschaut und Aber die Studie hat einfach gezeigt, dass durch die Nutzung von Google Maps wir uns mehr auf das verlassen und unsere eigenen Fähigkeiten zur Orientierung weniger einsetzen und dass das dann auch wirklich den Bereich im Gehirn wieder verantwortlich ist, also für Spatial Awareness und Spatial Memory. also räumliches Gedächtnis und räumliche Orientierung dieser Hippocampus auch kleiner\n\n**Manuela Machner:** geworden es nennt man Atrophie also wenn ein bestimmtes Gebiet oder biologisches nicht mehr eingesetzt wird dass es dann auch irgendwie so ein bisschen abstirbt oder kleiner wird und das ist wirklich spannend was da passiert und deswegen brauchen wir da auch wieder ein Bewusstsein\n\num\n\n**Eliot Mannoia:** ein bisschen dagegen zu wirken.\n\nIch glaube ja auch als Psychologe, dass genau wie wir ins Fitnesscenter gehen, um\n\n**Manuela Machner:** aktiv zu sein, weil wir den ganzen Tag sitzen, werden wir vielleicht irgendwann mal Braintraining machen müssen. So, du, ich gehe jetzt kurz ins Fitnesscenter und dann mache ich noch Braintraining, weil einfach so viel, und das ist eigentlich auch gerade, was ich gerade sehr stark forsche auch, Für mein Buch, wo ich sehr gespannt bin, weil\n\nweil diese\n\n**Eliot Mannoia:** diese Bequemlichkeit auch wirklich Sachen von uns wegnimmt, die so Skills, Fähigkeiten die wir dann halt aktiv dann wieder, und deswegen auch für Bildung finde ich müssen wir viel Bildung machen.\n\nViele Universitäten zum Beispiel haben jetzt erlauben dass man KI bei der Diplomarbeit, Masterarbeit, Bachelorarbeit nutzen darf. Da finde ich wären die Defensios wichtiger, also dass man das dann wirklich, wenn man es vorträgt weiß, von was man spricht, dass man es verteidigen kann, dass man in die Tiefe gehen kann.\n\nJa, ihr könnt KI nutzen, aber ihr müsst noch darüber reden können und kritisch und analytisch und Verteidigung.\n\nAlso da wird sich viel tun.\n\n**Manuela Machner:** Ja ich glaube, wir haben ja mehrere Ebenen. Nur weil die KI die Diplomarbeit schreibt, kommt es natürlich darauf an, was für eine Fachrichtung du hast. Ob deine Fachrichtung Publizistik ist, wo es ums Schreiben an sich\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** ob deine Fachrichtung Medizin ist, wo du dann in Wirklichkeit einen Menschen aufschneidest.\n\nJa. Bei Mediziner ist mir ziemlich egal, wie er das ausformulieren lässt, solange er in der Praxis einfach weiß, was er da tut, sage ich jetzt einmal. Ich glaube, dass diese Trennung ist auch zwischen realer Welt und theoretischer Welt an der Stelle. Ich finde das nur so spannend mit dem Orientierungssinn.\n\nAlso ich habe einen extrem guten Orientierungssinn. Ich fühle mich manchmal wie eine Taube, wenn man mich irgendwo aussetzt, ich finde immer zurück. Ich war schon mit 19, ich werde nie vergessen, ich irgendwie in Wien, bin mit einem Taxi zu einer Tante von mir gefahren und war fünf Jahre später wieder in Wien bin am gleichen Bahnhof ausgestiegen, hatte zwar die Adresse irgendwo im Kopf aber habe dann...\n\nEs geschafft, zu Fuß zu meiner Tante zu gehen, damals noch ohne Map und ohne allem, und habe hingefunden auf Grund dessen, ich weiß zwar nicht ob ich einen Schmarrn zusammengegangen bin, weil ich mich irgendwie orientiert habe an die Taxifahrt vor 5 Jahren, aber hab hingefunden. Und man kann mich relativ gut irgendwo aussetzen, und wenn ich irgendwo auf einer Map einmal gesehen habe, Raumlage, dieses Hotel liegt dort und dort, dann werde ich hinfinden. Ich gehe vielleicht Umwege, aber ich werde hinfinden. Das spannende ist, dass ich natürlich inzwischen auch aus Bequemlichkeit den kürzesten Weg suche weil wenn ich mit Koffer und Gepäck zum Hotel gehe, dann mag ich auch nicht meinem unterbewussten Orientierungssinn folgen, sondern folge auch einer Google Maps Geschichte und ich hab in mir so ein Battle zwischen dem was mein Instinkt sagt, wo ich hinmuss und dem was google mir ansagt. Und ich mir denke das kann ja nicht stimmen, das müsste rechts liegen und warum geht er jetzt links mit mir. Also die\n\nFrage, und ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob auch mein Orientierungssinn da jetzt abnimmt. Aber man sieht, Trotz allem, auch wenn man Fähigkeiten vielleicht hat, man nutzt sie dann vielleicht gar nicht mehr, weil das ja bequemer und es ist natürlich treffgenauer, als wenn man es nicht nutzt.\n\nUnd ich finde das total schade und das sage ich auch bei allen meinen Kursen diese Sprachgeschichte also diese Schreibgeschichte, es gibt Menschen, die schreiben einfach genial die haben das im Blut oder können das oder haben es gelernt oder wie auch immer und machen es auch mit Leidenschaft. Und dann herzugehen und zu sagen, ich ersetze die Texte von solchen Menschen oder motiviere die Menschen, effizienter schneller Texte generieren zu können, weil es ihre Arbeiten vielleicht einfach länger brauchen, weil die Qualität halt da so gut ist. Und zu sagen, wir machen jetzt trotz allem, so gut du ein KI-System trainierst es ist trotzdem ein Einheitssud in einem gewissen... ja, ein hochqualitativer, wenn ich es gut trainiert habe, dann ist es ja wirklich schwach wenn ich sage, jetzt soll der machen, ja. Also, der soll es bitte selber schreiben. Also das wäre das\n\ntragischste meiner Meinung nach, wenn wir Menschen, die noch dazu irgendwo ihre Fähigkeiten auch haben, in die Rolle bringen, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten auch nicht mehr nutzen, sondern der KI das abgeben, also das und bei den jungen Leuten, und da gebe ich dir recht, bei der Bildungsthematik ist das, die entdecken ja ihre Fähigkeiten oft erst. Und für mich ist schon die Frage, wenn ich diese, also ich bin dafür, dass man es in der Bildung einsetzt, ich halte gar nichts davon, dass man sagt, das gehört verbannt und keine Ahnung was. Aber ich glaube\n\ntrotzdem, dass man einen Freiraum auch schaffen muss, wo dieses Talent oder diese inneren Fähigkeiten auch entwickelt werden können.\n\nUnd wenn man das gleich alles an Systeme abgibt, dann wird man wahrscheinlich da gar nicht drauf kommen, dass jemand ein Sprachentalent hat und in Wirklichkeit in der Lage ist, relativ einfach zehn Sprachen zu lernen, weil es ja nicht mehr notwendig ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich lerne noch immer Deutsch.\n\n**Manuela Machner:** Aber ich meine,\n\n**Eliot Mannoia:** Du kannst sicher noch Nummern oder? Du kannst sicher noch auswendig Telefonnummern einige, oder?\n\n**Manuela Machner:** Ja, also überschaubar. Also inzwischen\n\n**Eliot Mannoia:** ich auch ein paar.\n\n**Manuela Machner:** so acht bis zehn Nummern glaube ich, schaffe ich noch.\n\n**Eliot Mannoia:** Wirklich? Das ist mehr als ich kenne. Zwei drei vielleicht. Aber ja, ich kann von meiner Großmutter noch die Nummer, ich kann von unserer damaligen Festnetznummer noch die Nummer, als wir Kinder waren. Aber ja.\n\n**Manuela Machner:** habe ich alle nicht mehr. Ich habe nur die aktiven Nummern im Gehirn. Mein Gehirn löscht alles was nicht ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Die weiß ich nicht, siehst du? Unterschied, Unterschied, Wahnsinn, sehr spannend. Ja, aber das ist es. Wir sind damit aufgewachsen und haben diese Fähigkeit aber was ist mit der Jugend, die mit Google Maps oder mit Nummern die gespeichert sind, aufwachsen die üben?\n\n**Manuela Machner:** Ja die Notwendigkeit gibts es nicht mehr.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** Es gibt ja die Notwenigkeit nicht mehr, sich eine Telefonnummer zu merken, im Normalfall, muss man sagen. Und verstehe ich natürlich auch. Aber, dass die Gehirnzonen da brach liegen, wundert mich dann auch nicht. .\n\nAber so wie du sagst brain training es gibt eigene apps das wenn wir manchmal fad ist was gestehe ich sehr selten ist dann dann spiele ich solche Dinge und da gibt es dann so Sachen zum wie viele die Zahlenkombinationen kannst du dir merken. Also da ziehst du das für eine kurze Zeit und dann wirst du halt gestafelt und bei mir ist halt bei zehn Zahlen dann aus. Aber ich bin Zahlenaffin das muss ich auch sagen. Und da weiß ich schon von vielen Jungen die sagen, um Gottes was hast du jetzt für Zahlen gesagt? Und bei sechs ist es dann oft schon aus. Weil sie\n\nes nie gebraucht haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, deine Zahlaffinität weiß ich ja nicht. Du machst mit Begeisterung deine eigene Buchhaltung.\n\n**Manuela Machner:** Begeisterung ist jetzt überschaubar, aber ich habe meine Zahlen schon im Griff, ja. Außerdem habe ich ein KI-System, das muss ich jetzt schon auch sagen also ich habe ein Buchhaltungsprogramm KI ist ein bisschen übertrieben, aber ein Buchhaltungsprogramm das scannt mir alle meine Rechnungen automatisch und tut schon alles vorausfüllen weil mir das ja zu blöd ist also diese abzutippen\n\n**Eliot Mannoia:** ich weiß.\n\n**Manuela Machner:** ich habe jetzt echt festgestellt in einem Workshop, es gibt wirklich auch große Betriebe die tatsächlich ihre Rechnungen, die sie Eingangsrechnungen haben, geben sie noch händisch ein in die Buchhaltung ja, ja dann habe ich mir gedacht, boah, der kann die Zahlen sicher noch super.\n\n**Eliot Mannoia:** Naja, in der Hotelbranche werden ja auch oft die Stammdaten von einem Gast auf Zettel also ich muss das ja auch noch ausfüllen manchmal Adresse und so.\n\n**Manuela Machner:** statt Pre-Check-In, ja. Da haben wir noch viel Entwicklungspotenzial. Also was glaubst du welche Gehirnzonen oder Gehirnzonen, welche Fähigkeiten werden unsere Gehirne in Zukunft einfach... Verlieren können, weil wir es nicht mehr brauchen werden. Schreiben, brauchen wir in Zukunft noch schreiben. Wobei einbisschen muss ich schmunzeln, weil ich kann mich erinnern ich weiß nicht, du bist jung dafür, ich kann mich erinnern als ich jung war, hat es geheißen, irgendwann werden wir alle nicht mehr Bücher lesen weil das Fernsehen da ist.\n\nUnd\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, natürlich.\n\n**Manuela Machner:** Aber theoretisch schreiben bräuchten wir nicht mehr, Rechtschreiben sowieso\n\n**Eliot Mannoia:** Was mir mehr Sorge bereitet ist eher das kritische Denken, dass man vielleicht einfach alles auf Abruf hat und das weniger hinterfragt Besonders es gibt ja diese Statistiken, die ich glaube eh schon zu niedrig sind, dass fast 70% der ArbeitnehmerInnen AI nutzen, mit oder ohne Erlaubnis vom Arbeitgeber oder Arbeitgeberin.\n\nUnd da finde ich irgendwie ein bisschen ein Risiko. Weil wenn jeder so heimlich nutzt für Antworten schnell und vielleicht nicht so hinterfragt Ja, da müssen wir halt aufpassen Aber genau da brauchen wir einfach Aufklärung\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, kritisches Denken nicht nur am Arbeitsplatz. Ich glaube, kritisches Denken finde ich noch viel schlimmer Jetzt haben wir Studie also es gibt ja Studie in letzter Zeit haben wir viele.\n\nWir haben am Anfang, im ersten Jahr, wo wir unseren Podcast gemacht haben, eigentlich uns nie auf Studien bezogen. Und jetzt gibt es offensichtlich so eine Fülle die uns interessiert. Wir haben ja vor kurzem erst die Nutzung analysiert und da ist es darum gegangen, wie viele Leute schon privat eigentlich für Selbstverwirklichung und für Eigenoptimierung kI-Systeme nutzen. Das heißt, wir überlegen uns selber nicht einmal mehr, wir uns selbst können. Das heißt; was soll mein Lebensziel sein, was ist mein Lebenszweck wie kann ich meinen Körper optimieren, meine Ernährung optimieren und sonst was. Ich beschäftige mich vielleicht gar nicht mehr mit den Lebensmitteln ich beschäftige mich gar nicht mehr mit dem Sport, ich beschäftige mich gar nicht mehr damit, sondern lass mir einen fertigen Plan und handle nur mehr wie ein, wie soll man sagen, nicht wie ein Roboter, das wäre jetzt falsch, aber wie halt vorgegeben, wie ein Sklave dieses Stundenplans oder dieses Ernährungsplans. Und man muss ja schon sagen, wenn ich die Welt regieren wollen würde, würde ich genau das machen, dass ich sage die Leute tun dann nur mehr das, was die KI möchte.\n\nUnd wenn ich natürlich, und das ist das, was du meinst glaube ich.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** nicht mehr lernen kritisch das alles zu hinterfragen, weil sie sich die Zeit dafür nicht nehmen, weil es ist ja praktisch Jetzt machst du mir einen ernährungsplan, wie nehme ich 10 Kilo ab und ich halte mich daran, das wird auch wahrscheinlich wirken. Dann muss ich mich gar nicht damit auseinandersetzen, was eigentlich das Problem dahinter ist, sondern ich mach das jetzt nach Strich und Punkt und that's it. Und warum sollte man kritisch denken?\n\n**Eliot Mannoia:** Wir haben mehr und mehr geoutsourced. Es wird mehr ausgelagert. Auch hier wird auch gesellschaftlich. Wir mussten früher ins Wirtshaus gehen für Entertainment, jetzt haben wir Netflix. Und da ist auch etwas, was stark bemerkbar ist, nicht nur das kritische Denken, sondern auch die sozialen Fähigkeiten, also die Social Skills miteinander zu reden.\n\nWenn wir uns nicht einig sind, Mussten wir es bereinigen früher im Dorf ja da war nicht so die die Möglichkeit jetzt digital online in der Firma ja ja in der Firma ist es schon noch schon noch muss man das wurde das ist das ist dieses dieses dieses Stammgefühl noch da irgendwie zum bestimmten Grad da muss man miteinander bis noch mehr umgehen aber Im privaten Umfeld ist es leichter auch bei Online-Dating, dass dieses Ghosting oder diese Sachen wo man sagt, okay, ich antworte einfach nicht.\n\n**Manuela Machner:** gibt\n\n**Eliot Mannoia:** wirklich, also unglaublich das könnte man sich in einer Firma oder in einem Stamm nicht vorstellen, dass man plötzlich einfach nicht mehr redet Also das wäre dann sehr unhöflich oder das wäre wirklich, ja.\n\n**Manuela Machner:** Online,\n\n**Eliot Mannoia:** Ich antworte einfach nicht oder ich disconnecte von dieser Kommunikation oder von dieser Person, wenn ich diesen Konflikt nicht ausführen möchte.\n\n**Manuela Machner:** Aber spannend, ist schon eine spannende Geschichte, was du da jetzt sagst weil heißt, wir verlieren eigentlich, wenn wir uns auf das zu 100% einlassen, sage ich, diese ganzen Fähigkeiten Möglichkeiten, die es da gibt, dann verlieren wir eigentlich das Irgendwo schon, was uns Menschsein ausmacht oder? Also jetzt sagen wir, in Wirklichkeit verlieren ein bisschen die Lernfähigkeit, also Erfahrungen zu lernen, weil wir machen vielleicht gewisse Erfahrungen gar nicht mehr, aus denen wir Konsequenzen ziehen und lernen können. Wir verlieren die Kritikfähigkeit dadurch auch, weil wir ja gar nicht mehr einschätzen können, ist das richtig oder falsch und weil es und vielleicht,\n\nEinfach so bequem ist, dass es uns nicht mehr interessiert zu sagen, ja, ob das richtig oder falsch ist, in Wirklichkeit solange es für mich passt, passt es. Und dann verlieren wir auch noch die Kritikfähigkeit, also dieses Thema Konfliktfähigkeit, ich gehe in einen Konflikt hinein Oder ich lerne damit umzugehen, also ich weiche diesen Konflikten aus, weil es ja auch wieder unbequem ist. Also alles in Wirklichkeit was uns das Leben schwer macht, werden wir versuchen, oder mit\n\nHilfe von KI Systemen oder was auch immer, aus dem Weg zu gehen Ich haben wir immer schon versucht aus dem Weg zu gehen, nur möglich war es nicht. Und jetzt wird es vielleicht möglich werden. ist natürlich schon die Frage, was macht uns tatsächlich Menschsein aus?\n\nUnd wozu muss unser Gehirn dann noch, was muss unser Gehirn, was, umgekehrte Frage, wir haben ja jetzt gesagt, wie verändert KI das Gehirn, was muss unser Gehirn in Zukunft, oder wenn wir es zulassen was macht dann das Gehirn tatsächlich noch? Also wenn wir jetzt nicht die Best Case nehmen, wir sind alle sehr Erwachsene kritische und, und und und. Menschen, die uns damit auseinandersetzen, wenn wir das nicht tun, was ist dann die Aufgabe noch des Gehirns?\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist die Frage. Und es ist ja nicht nur die KI oder die Technologie, die das beeinflusst, sondern auch Wohlstand, Lebenserwartungen.\n\n**Manuela Machner:** Lebenserwartungen und\n\n**Eliot Mannoia:** ich sage es oft, Urbanization, also dass wir mehr in Städten wohnen, dass wir auch mehr Single bleiben.\n\n**Manuela Machner:** also Da ist von der Esther Perel eine belgisch-amerikanische Therapeutin die wirklich sehr bekannt und wirklich toll ist, was die alles macht.\n\n**Eliot Mannoia:** Wirklich einige Bücher und TED-Talks also kann ich empfehlen.\n\n**Manuela Machner:** wie über...\n\n**Eliot Mannoia:** Die Ehe redet und dass die Ehe heutzutage nicht mehr das ist, was die Ehe früher war und früher musste man eine Ehe haben, einfach ökonomisch, einfach, es war wirklich\n\n**Manuela Machner:** wie\n\nschaffen wir es? Einer muss arbeiten, einer muss auf die Kinder aufpassen und es war irgendwie, es war einfach...\n\nDie Kinder halten uns im Alter. Das war ja auch ein Faktor\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut. Und jetzt, wir haben in China mittlerweile, das habe ich auch vor kurzem geforscht, so viele Singles, dass viele Businesses sich jetzt auf dieses viele Singles es gibt etliche Millionen, weil China hat ja so viele Menschen, 200 Millionen Singles oder so, glaube ich,\n\n**Manuela Machner:** haben\n\n**Eliot Mannoia:** Restaurants wo man alleine essen kann und das sind so wie Booths.\n\n**Manuela Machner:** also das\n\n**Eliot Mannoia:** so wie wie sagt man Booth?\n\n**Manuela Machner:** so wie kleine Kammern.\n\nso\n\n**Eliot Mannoia:** dass man sich nicht wie Kojen, so dass man sich nicht unangenehm fühlt, wenn man alleine isst ja. Solo Diners und dann auch Karaoke Booths, also Karaoke Plätze, wo man auch einzeln es buchen kann, ja.\n\n**Manuela Machner:** das ist ja viel kontraproduktiver. Die Leute sollten ja irgendwie Leute kennenlernen. Wie will ich jemanden kennenlernen, wenn ich...\n\n**Eliot Mannoia:** es geht ja nicht von der Regierung, es geht ja von Businesses und die passen sich an, was die Leute wollen und nicht, was ich\n\n**Manuela Machner:** wollen, wo sie noch weniger Chance haben, jemanden kennenzulernen, weil da sitzt nicht noch ein Single am Nebentisch den ich sehe, wo ich vielleicht irgendwie schaffe Kontakt aufzunehmen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich sage nicht, dass es gut ist, im Gegenteil aber ich sage nur, die Gesellschaft passt sich an, aber auch in Europa, ja, ich muss nicht ins Wirtshaus gehen, ich habe Netflix Ich muss nichts zu Billa, ich kann online liefern lassen, ich muss nicht Essen machen sogar, ich kann einfach Essen bestellen, ich kann sogar von zu Hause arbeiten.\n\nIch habe Pornografie-Zugriff das ist auch ein Riesenthema für die Jugendlichen, also der Zugriff an diverse Pornografie. Jetzt mit KI, wo ich auch Freundschaften ersetzen kann.\n\n**Manuela Machner:** das\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist auch im Westen Wir haben zwar die Restaurants und die Karaoke-Booths nicht, aber wir haben sehr viel, das es ermöglicht unabhängig aber auch mit weniger Gehirn zu leben.\n\nUnd das, um deine Frage jetzt eigentlich konkreter zu beantworten wenn wir das nicht aktiv angehen, werden wir nicht wirklich eigentlich unser Gehirn brauchen.\n\n**Manuela Machner:** Ich meine, ich kenne Leute, die tun das sowieso nicht, also die benutzen das auch so nicht auch ohne KI. Nein, aber es ist natürlich eine gesellschaftliche Entwicklung, die passieren kann, das muss man schon sagen und das schleicht sich so ein, irgendwie das Gefühl. Mit all den Vorteilen und mit diesen Optimierungen, die wir Möglichkeiten haben, dass wir ganz stark aufpassen müssen, dass wir uns nicht in einen goldenen Käfig hineinbegeben, dass wir sozusagen ein All-Inklusiv-Leben Das einfach bequem praktisch uns alles ermöglicht und hat natürlich einen Reiz, das muss man sagen. Und das kommt auch auf den Menschen drauf an. Menschen, die viel struggeln in ihrem Leben und mit sehr vielen Problemen kämpfen. Ist das natürlich in der Vorstellung auch absolut der Best Case, muss ich auch sagen. Also wenn ich mich nicht mehr darum sorgen muss, wie ich meinen Job erledigen kann oder wie ich meine Kinder versorgen kann und und und. Und ich hätte so ein Szenario, dann habe ich noch immer lieber einen Golden Cave als ein Leben voller Struggles oder Problemen.\n\nAlso wir sind ja auch sehr elitär in unseren Überlegungen, das muss ich auch sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber wenn du dir überlegst, dass wir früher vielleicht einen halben oder ganzen Tag damit verbracht haben, uns um Ernährung zu kümmern und jetzt ist es so ein Nachgedanke, so ich habe Hunger, ich esse jetzt was.\n\n**Manuela Machner:** Ja, weißt du, das ist unsere Generation auch schon. Also meine Schwiegermutter arbeitet noch immer mit ihren, ich glaube, Jetzt muss ich aufpassen, was ich sage. Ich glaube, 87 Jahren, für sie ist das nur immer ein halbtages Job. Was gibt es heute zum Essen und wann ist das am Tisch und passt das allen? Und ist ein 97-jähriger Schwiegervater zufrieden mit dem\n\n**Eliot Mannoia:** Aber das ist natürlich ein Generationenthema\n\n**Manuela Machner:** Bei uns würde kein Mensch mehr so viel Arbeit investieren und so viele Gedanken vor allem auch in hinein\n\n**Eliot Mannoia:** Aber auch da, wieder paradoxisch, gibt es eine andere Studie die ich sehr spannend finde, dass wir im Tag durchschnittlich fast 200 Entscheidungen treffen, nur fürs Essen, nur in Bezug zu Essen, 200 Entscheidungen laut einer Studie.\n\n**Manuela Machner:** Also jedes Mal, wenn ich bei der Schokolade vorbeige, entscheide ich mich, nein, ich nehme sie jetzt nicht. Nein, ich nehme sie jetzt nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich nehme sie. Es gibt einen Barry Schwartz, der redet Paradox of Choice, das ist auch ein cooles Buch, über das die Anzahl an Vielfalt uns eigentlich auch paralysiert weil wir zu viel Auswahl haben.\n\n**Manuela Machner:** aber die KI macht das eh wieder weg. Die macht reduziert das mal jetzt eh wieder.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielleicht kommt das dann wieder dagegen.\n\n**Manuela Machner:** den Diätplan und sagt, du kaufst genau diese Lebensmittel ein und du kochst genau diese Geschichten. Ich glaube, dass das jetzt genau auch aus diesem Paradox heraus entstanden ist, dass das so spannend für uns ist, weil wir nicht mehr tausende Entscheidungen treffen wollen. Und wir dankbar sind, wenn eine kompetente KI Uns Entscheidungen abnimmt. Und dadurch müssen wir nicht mehr denken, nicht mehr selber Entscheidungen treffen.\n\nDas ist eigentlich nur die Fortführung dieses Paradox. spannendes Thema. Also,\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr philosophisch auch, was wird kommen, was wird passieren, wie wird es unser Gehirn\n\n**Manuela Machner:** auch\n\n**Eliot Mannoia:** physisch verändern, wenn wir mehr Zugang und Möglichkeiten haben, wie wird sich das auf unsere Resilienz auswirken, was macht das mit diversen Generationen wenn\n\nwir vielleicht noch den Weg finden mussten, aber unsere jungen Generationen vielleicht diese Fähigkeit nie eigentlich wirklich in der Praxis nutzen oder lernen müssen oder üben müssen, es ist ja auch etwas wie ein Muskel, dass wenn man das nicht benutzt es auch kleiner wird, also unglaublich was auf uns zukommt, vielleicht werden wir wirklich ins Fitnesscenter für das Gehirn Gehen müssen.\n\nAlso spannendes Thema und wir freuen uns auf eure Kommentare und eure Ideen dazu und sehen uns nächste Woche wieder.\n\n**Manuela Machner:** Alles liebe, Ciao","faqs":{"heading":"FAQ: Wie verändert KI unser Gehirn?","items":[{"question":"Verändert KI-Nutzung unser Gehirn physisch?","answer":"Wenn wir bestimmte kognitive Fähigkeiten nicht mehr trainieren, weil KI sie übernimmt, können diese Fähigkeiten nachlassen, ähnlich wie ein Muskel, der nicht benutzt wird. Eliot Mannoia fragt, ob wir in Zukunft ins Fitnesscenter für das Gehirn gehen müssen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was macht es mit der Resilienz junger Menschen, wenn KI viele Probleme löst?","answer":"Wer nie lernen musste, einen Weg zu finden, hat diese Fähigkeit nie wirklich trainiert. Wenn KI Orientierung, Entscheidungen und Problemlösung übernimmt, fehlt die Übung für den Ernstfall. Das betrifft besonders Generationen, die mit KI aufwachsen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Führt KI zu einem goldenen Käfig der Bequemlichkeit?","answer":"Manuela Machner beschreibt das Risiko eines All-Inclusive-Lebens, das zwar bequem ist, aber kognitive Fähigkeiten verkümmern lässt. Gleichzeitig erkennt sie, dass für Menschen mit vielen Alltagsproblemen mehr Unterstützung durch KI auch eine Entlastung sein kann.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum treffen wir täglich fast 200 Entscheidungen nur rund ums Essen?","answer":"Laut einer Studie, die Eliot Mannoia zitiert, treffen wir täglich fast 200 Entscheidungen rund ums Essen. Barry Schwartz beschreibt dieses Phänomen als Paradox of Choice: Zu viel Auswahl paralysiert uns. KI könnte diese Entscheidungslast reduzieren.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie verändert KI unsere Abhängigkeit voneinander?","answer":"Früher brauchten wir den Schmied, den Bäcker, den Bauern. Heute ermöglicht Digitalisierung und KI ein Leben mit weniger sozialer Abhängigkeit. Netflix ersetzt das Wirtshaus, Online-Dating ersetzt das Ausgehen. 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So kann man schneller, günstiger und oft auch kreativer arbeiten.• Was versteht man unter AI Fusion in der Fotografie?AI Fusion bezeichnet die Kombination aus realen Porträts und KI-generierten Bildelementen – beispielsweise Hintergründen –, um neue, visuell starke Bilder zu erschaffen.• Welche Vorteile bietet KI für Business-Fotografie?Unternehmen können professionelle Bilder erhalten, ohne hohe Produktionskosten. Das ist besonders für kleine Betriebe interessant, die sich klassische Fotoshootings nicht leisten können.• Wie verändert KI die Arbeit von FotografInnen?Sie ergänzt das kreative Spektrum, ersetzt aber nicht den menschlichen Blick. KI übernimmt Routinetätigkeiten, gibt kreative Impulse und erleichtert Workflows.• Welche Rolle spielt der Mensch trotz KI in kreativen Prozessen?Die KI ist ein Werkzeug – die kreative Idee, die Auswahl und der emotionale Ausdruck bleiben menschlich. 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Eliot Mannoia mein Podcastpartner, spezialisiert auf ist digitaler Psychologe. Und heute haben wir einen coolen Gast. Ich meine, sie schaut nicht nur cool aus, sie ist es auch. Die Ines Thomsen.\n\nKI-Fotografin nenne ich sie. \n\n**Eliot Mannoia:** Vielen \n\n**Manuela Machner:** Also in KI-Zeitalter ewig, ein dreiviertel Jahr oder so, oder fast Jahr, \n\nund habe schon ein Projekt gemacht und sie begleitet mich durch alle Präsentationen. Für alle da draußen, die schon bei mir im Workshop waren, sie ist diejenige die das mein Startbild macht. Und ein Startbild, das mich zeigt in einer KI-Landschaft sozusagen. Und warum das mein Startbild ist, nicht nur, weil ich oben bin, natürlich auch, aber weil ich immer die Geschichte von der Ines erzähle. Für mich so faszinierend war da Ines ihr Aussage wie wir uns getroffen haben. ähm ihre erste Reaktion, so nach dem Motto wie sie die ersten KI-Bilder gesehen hat, war eine Panikattacke. Weil, einfach der Job gefährdet oder das Gefühl war, der Job könnte weg sein. Und gerne, dass Ines selber erzählt, was daraus entstanden ist, ist aus dieser Panikattacke sage ich jetzt einmal. Bitte, Ines. \n\n**Ines Thomsen:** Ja sehr herzlich Herzlichen Ja sehr herzllich also herzlichen Dank dass ich heute bei euch sein darf Ich freue mich total. Und danke für die coole Einleitung, ich freue mich, dass das einfach so Auswirkungen bei dir gehbat hat und dass das dich jetzt auch begleiten darf weil wie gesagt, du hast gesagt, meine Panikattacke ja ich habe einen\n\nMoment gehabt wo ich mir gedacht habe \n\nok Innerhalb von mein Job weg.\n\nEin Freund einem Jahr ist ein Educator und von mir der Martin Dörsch, der ist befasst sich ganz viel mit dem Thema, ist immer bei diesen neuen Technologien sehr weit vorne dabei und der hat mir plötzlich geschickt, wo jetzt los ist, also eins nach dem anderen, immer und immer wieder und plötzlich eine Frau mit rosaroten Haaren, warum wohl, aber er hat das alles\n\nhat das alles generiert und alles geschickt durchgeschickt und ich habe mir Durchgeschickt mein Gott, ich habe es im ersten Moment gar nicht so richtig verstanden was da jetzt gerade passiert und und wie das dann aber quasi gesickert ist habe ich mir gedacht ok Job weg. Komplett. Und das Thema ist aber, Fotografie ist meine absolute Leidenschaft. Das ist mein das ist meine Traumjob, das ist hat mich wahrscheinlich gerettet Das würde wird wahrscheinlich bisschen\n\nbisschen\n\nzu weit reingehen aber es ist so und für mich war klar, ich kann mir diese Leidenschaft nicht nehmen lassen. Von niemandem und schon gar nicht von einer neuen Technologie. Und dann hat es einfach einfach damit angefangen dass ich mich damit Ich habe dann mit Martin Gespräche geführt und der Martin der ist einer, der ist immer sehr, sehr weit vorne, und auch so weit vorne, dass wenn jeder so ticken würden wie er, hätten wir alle keinen Job mehr. Aber das gute war, ich habe dann seine Frau auf der Straße getroffen und sie hat gesagt: Ines, da Martin weiß nicht, dass nicht die ganze Welt so tickt wie er. Er versteht das nicht dass er immer so weit vorne ist. Er hat dann zu mir gesagt, Ines alles, was du\n\nin dieser Gesellschaft noch machen\n\nweil es wird nicht willst mach es\n\nvorstellen kleines vorstellen,\n\nkannst dir Kind, mein Sohn ist jetzt mittlerweile dreieinhalb, aber alt. Und ich habe mir so gedacht, oh mein Gott,\n\nwas passiert da gerade? Ich kann das nicht kann das nicht passieren\n\npassieren lassen. Und dementsprechend ich bin dann direkt eingestiegen\n\nThema KI sehr stark befasst. Also natürlich am Anfang einmal Midjourney, mit Chat GPT eh die ganz normalen Die ganz normalen Programme mit denen man am Anfang halt einmal herumprobiert und habe dann gemerkt dass also am Anfang war es natürlich herumprobieren, habe aber dann relativ schnell einen Business Use Case gefunden, mit dem ich jetzt auch immer noch weiter arbeite, und zwar AI Fusion. Das heißt, ich kombiniere KI-generierte Hintergründe mit echt fotografierten Personen. Und das war das, was wir gemeinsam gemacht haben, Manuela. Und ich habe mich so gefreut dass du dich da einfach auch drüber getraut hast, weil im Endeffekt ist es trotzdem ein\n\nVertrauensvorschuss den du \n\nmir da gegeben hast, \n\nUnd ja es ist echt was Cooles rausgekommen Ich bin immer noch voll \n\nstolz auf die \n\nBilder unsere Bilder. \n\n**Manuela Machner:** Ich finde das so lustig, du hast, ich bin der Ines ja eigentlich vorher schon begegnet indirekt sie hat eine Titelseite von einem Magazin gemacht, das war so spaciger Kontext, das war ich weiß nicht mehr Unternehmerinnen oder so, was war das, glaube ich, und die sind Die Damen waren auch schon so fotografiert mit so Kleidung. Und ich sage es euch, das war so spaceige Kleidung. Und habe mir gedacht, ich hätte gern das Gewand Ich habe damals nicht gecheckt dass die Ines das KI generiert hatte. Und habe wirklich gegoogelt damals, habe ich noch gegoogelt wo ich so, das war so spaceige Anzüge irgendwie, also nicht Anzüge, so Capes. Und ich habe gegoogelt wo ich diese Capes kriegen könnte. Die habe ich nirgends gefunden. Später habe ich erst realisiert, dass das Gewand eigentlich \n\ngar nicht \n\n**Ines Thomsen:** Sehr cool Das haben mir \n\n**Manuela Machner:** Also ich bin da so eh schon vorher begegnet sage ich jetzt. \n\n**Ines Thomsen:** viele Leute gesagt, dass sie nach den Outfits gesucht haben. Also voll spannend\n\nhast du \n\nes Und was\n\nWeil wir\n\nhalt voll wichtig\n\nfinde, Also wenn du\n\ndann\n\nreingeblättert hast Magazin hast du es wahrscheinlich gelesen weil, wir schauen wirklich immer, dass wir es dazuschreiben, dass wir halt wirklich ganz transparent sind dass das mit KI gemacht ist und was mit KI gemacht ist und meistens sind dann Interviews dabei oder halt kurze Texte, die dann erklären \n\nwie das ganze entstanden ist\n\nWeil bei dem Thema das \n\ndu jetzt ansprichst bei der Titelseite das war ein \n\nCover für die Macher für das \n\nMagazin \n\nda haben wir \n\ntatsächlich nur die köpfe \n\nausgetauscht.\n**Eliot Mannoia:** Du \n\n**Manuela Machner:** Ja das \n\n**Eliot Mannoia:** angesprochen, \n\n**Manuela Machner:** echt lustig. \n\n**Eliot Mannoia:** am Anfang. Mich würde auch interessieren so jetzt, wo du wirklich auch einen neueren Weg eingeschlagen hast, \n\n**Ines Thomsen:** am \n\n**Eliot Mannoia:** Wie redest du mit anderen? Also bekommst du da viele, auch vielleicht andere Fotografen in einer Branche, die vielleicht auch ähnliche Themen haben, wie sprichst du mit ihnen oder auch anderen Menschen, wie nimmst du diese Angst jetzt mittlerweile wahr? \n\n**Ines Thomsen:** Ich glaube es ist sehr wichtig, dass man es ernst nimmt. Ich glaube, dass, also merke oder ich weiß, dass ganz viele Leute ganz große Ängste haben. In unserer Branche, es wird teilweise einfach total abgelehnt eine komplette Ablehnung von der neuen Technologie, weil es könnte uns ja die Jobs nehmen oder das ist ja keine echte Fotografie oder was ist das, also mit dem arbeite ich nicht, das entspricht uns nicht und so weiter. Nur das Thema ist, auf das ich immer aufmerksam mache, die Technologie die geht nicht mehr weg. ich habe da ein ganz tolles Erlebnis gehabt vor, das ist schon wieder eineinhalb Jahre her, circa in Vorarlberg haben wir da einen Vortrag gehalten vor Berufsfotografen und da war wirklich einer dabei, der hat sein 50-jähriges Berufsjubiläum als Fotograf gefeiert. Und der hat gesagt, er kann überhaupt nicht verstehen, wie so junge Fotografen Fotografinnen eine neue Technologie ablehnen, weil das wäre, wie wenn er nie von analog auf digitale Fotografie umgestiegen wäre. Und muss sagen natürlich die Schnelligkeit von der Entwicklung kann man in halt nicht vergleichen irgendwas \n\nwas vorher passiert wir glaube ich nicht einmal \n\nbegreifen ganz offen sagen. Es geht einer Geschwindigkeit, können. Also das ist einfach dieses Krisenthema. Weil wenn man sagt, okay, wenn eine neue Technologie gekommen ist, Digitalisierung und so weiter, dann haben wir mal so fünf, zehn Jahre Zeit gehabt, dass wir uns einmal anpassen. \n\nUnd das ist jetzt nicht mehr. mein Zugang ist jetzt \n\nder, dass ich\n\nsage, wissen. Wir müssen wissen was los\n\nist. Wir müssen wissen, was möglich ist, ohne dass wir wissen was gerade passiert, können wir uns nicht darauf vorbereiten, wir \n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Ines Thomsen:** und wir können uns nicht anpassen. und das \n\nwird meiner Meinung nach das Problem werden.\n\nDass wir halt einfach\n\nGanz eine\n\ngroße Kluft haben Menschen, die mit KI arbeiten können, und manchen, die \n\nTatsächlich \n\n**Eliot Mannoia:** gebe ich dir \n\n100% \n\nrecht, ich \n\nglaube unsere Psychologie \n\nist langsamer in der Anpassung als die \n\nwürdest du empfehlen konkret, wie man sich Angst gestellt, ausprobieren, was sind so ein paar Wege? \n\n**Ines Thomsen:** Definitiv Dinge ausprobieren. Also ich versuche immer selbst, ich diese Dinge teste.\n\nalso\n\nso gut wie möglich, weil dann weiß ich, wo sind die Grenzen also was ist möglich.  Also das ist ein Beispiel jetzt aus dem Leben. Ich versuch halt einfach zu schauen, was passiert mit uns, wenn wir mit Chat GPT alles machen. Und mein Sohn ist wie gesagt Dreieinhalb und er wollte so einen Kinderslime und ich hab mir gedacht ok passt ich mach das jetzt mit Chat GPT. Habe Chat GPT gesagt ich brauche das Rezept ich brauche die Zutaten, wie mache ich das gib mir eine genaue Anleitung. Bin dann einkaufen gegangen, hab dann ein Foto gemacht von zum Beispiel dem Kleber der da rein muss, habe ein Foto gemacht, sagte er, oh schlechte\n\nNachrichten, das ist jetzt nicht der richtige Kleber, du brauchst anderen, dann habe ich ein zweites Foto gemacht und er ja der passt der ist super \n\nDann bin ich in eine Drogerie gegangen, habe dann von diesem, da braucht man dann, Eine Lösung für die Kontaktlinsen-Lösung mit Borax Acid. \n\n**Eliot Mannoia:** Du hast alles gemerkt. \n\n**Ines Thomsen:** quasi mit Natron und dem Borax entsteht dann eine Verbindung und dann wird das \n\nvoll \n\nviel Slime. Ist alles gemerkt? Naja, natürlich. Und das ist das Thema.\n\n\nIch finde man kann lernen, wenn man es richtig anwendet. Man braucht jetzt nicht 700 Youtube videos anschauen und schauen was am besten funktioniert sondern man kann halt tatsächlich das abkürzen nur man muss sich bewusst sein, man bekommt einen Vorschlag wenn man nach einem Vorschlag fragt Ich frage halt immer nach mehreren Vorschlägen. Und dann suche ich mir... Den besten raus. Auf jeden Fall bin ich dann zur Drogerie gegangen, habe dann ein Foto gemacht von den ganzen Kontaktlinsenflüssigkeiten gekauft hat er mir gesagt, die geht, die geht nicht, die geht, die geht nicht, und die ist sogar besser, weil da ist Hyaluron drinnen ist gut für die Hände. Passt Ich und fange an zu mischen und das punchen und dann das nur Klebt alles überall und hat überhaupt nicht funktioniert. Bis ich drauf gekommen bin, ich habe dann quasi die Kontaktlinsenflüssigkeit umgedreht habe dann ein Foto gemacht, zeigte er wieder, oh, oh, \n\nschlechte Neuigkeiten, die haben die Rezeptur geändert \n\nund ich habe das noch nicht drinnen gehabt. Dass das \n\n**Manuela Machner:** ja, weil er nicht auf die aktuellen Daten gestiegen ist.\n\nDas \n\n**Ines Thomsen:** Thema ist aber ich habe mein Hirn abgegeben. Ich habe nicht die Flaschen umgedreht Und habe geschaut ob das drinnen ist. Sondern ich habe es Und einfach genommen und da ist das was ich meine mit selbstversuchen. einmal ausprobieren dann merkt man darauf muss ich wirklich aufpassen. Da mache ich Versuche wo ich sage da geht es nicht wirklich um irgendwas \n\nwichtiges Aber wenn es um etwas wichtiges geht und ich gebe mein Hirn ab \n\nund das sage ich bewusst so dann habe ich ein Problem \n\nUnd deswegen probiere\n\nich es mit so Kinderspielchen mehr oder weniger, wo ich sage, okay dann weiß ich, da ist es gefährlich.\n\nJa, auf jeden Fall, wie gesagt, Selbstversuche sind ganz wichtig. \n\nwichtig. Dass man einfach einmal wo geht es hin. Und wie das mit der AI-Fusion Fotographie passiert ist, war im Prinzip genau das Gleiche. Ich bin angefragt worden, beziehungsweise ich habe etwas gesehen von Künstlern die Fotos haben wollten, die keine Fotos waren, sondern tatsächlich einfach entweder es Composatings\n\nhabe ich gedacht oder KI generiert Und ich hab dann einfach gesagt ok passt ich stelle mir diese Aufgabe, ich probiere das aus und habe das dann mit KI gemacht und dann das funktioniert eigentlich ziemlich gut. \n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, das Wichtige ist ja, was du gesagt hast, erstens ausprobieren. Ich bin ja auch die Ausprobiererin. Also es gibt nichts, was ich nicht gleich ausprobiere, wenn etwas sehe und schon gar nicht, bevor ich etwas weiter erzähle. Das, was ich in Wirklichkeit dann oft erlebe, ist die Leute probieren irgendetwas aus, haben eine negative Erfahrung, weil es halt nicht funktioniert und die KI waren schuld Teilweise ist sie auch schuld das möchte ich gar nicht sagen. Nur das heißt nicht, dass das Ding an sich schlecht ist. Also es ist so, man kann das iPhone verteufeln oder man kann es positiv sehen, aber die Frage ist, wie nutzt du es für dich selber? Und das, was du so richtig gesagt hast wir dürfen das Hirn dabei nicht ausschalten. Und ich finde, wir haben ganz zwei Extreme. Die einen sind diejenigen... Die wirklich copy-paste machen, egal was da herauskommt, es gegenchecken nicht mitdenken kann so überhaupt stimmen, was da herauskommt, und die anderen sind wieder die die das alles so verteufeln und diesen Mini-Fehler vielleicht auch suchen darin um eine Bestätigung zu haben, dass das System an sich schlecht ist, Und völlig verpassen, dass die Technologie trotzdem sich weiterentwickelt. Und es muss ja auch nicht jeder KI nutzen an sich im Arbeitsalltag. Die Frage wird aber nur sein, je nach Branche und Thema, ob man irgendwann auf der Strecke bleibt. So wie du gesagt hast und das mit der Fotografie ich glaube Fotografie ist auch in der Historie ein sehr gutes Beispiel, also wie die Fotografie neu gekommen ist, die Porträtmaler damals haben sicher auch gesagt, um Gottes Willen die Fotografie nimmt mir meinen Job weg und um Gottes Willen damals die Gerüchte die Seele wird sozusagen in diesem Bild gefangen und all diese Dinge, die waren, ist eh ein sehr gutes Beispiel, wie es damals \n\n**Ines Thomsen:** das war ja mit dem Webstuhl genau das gleiche Den haben sie auch versucht zu zerstören Wie das die Technologie so wie sie Fotografie als Beispiel, das war genauso mit dem Handy. Wie das Handy mit der Kamera gekommen ist hat es auch geheißen, es gibt keine Fotografen bleiben Und was du jetzt mit der mehr.\n\ndenn je\n\nmehr Fotografen Und wir werden uns umstellen müssen. Es wird sich unsere Gesellschaft verändern. Es wird sich unsere Arbeitsweise verändern. unsere Kinder Jobs Kinder dass machen werden, die es jetzt noch gar nicht gibt. Also\n\nder Jobs die unsere Kinder machen werden gibt es noch nicht \n\nDas heißt es wird sich verändern\n\n\n**Manuela Machner:** Aber das war doch immer so. Aber es war ja, also seien wir uns gab es noch Stenotypistinnen. Ich habe noch Stenografie gelernt in einer Schule. Jetzt überlege einmal. Unglaublich, heute würde, oder Telefonistinnen, oder ich weiß nicht, was das alles für Jobs gegeben hat. Und heute würde man nur den Kopf drüber schütteln.\n\n**Eliot Mannoia:** heißt denn das Erste? das \n\nkenne ich \n\nnicht \n\n**Manuela Machner:** Stenotypistin, das ist jemand, die \n\nStenografie ist eine Kurzschrift und wenn du Protokolle früher mitgeschrieben hast oder auch bei Gericht hast du alles mitgeschrieben, da hast du nicht die Zeit gehabt, das Wort für Wort zu schreiben und da gab es eine eigene Schrift und einen eigenen Job und die haben nichts anderes gemacht, außer in dieser Kurzschrift zu schreiben und\n\nund die haben dann alles auf die Schreibmaschine übertragen Aufs Papier von der \n\nhandschriftlichen \n\n**Ines Thomsen:** Es ist unglaublich wenn man daran denkt, was sich eigentlich in so kurzer Zeit getan hat. Aber trotzdem zu wissen, dass es trotzdem von der Zeitspanne relativ lang war und man jetzt sieht wie schnell es jetzt geht. Ethan Molick hat gesagt, Tools die wir jetzt haben mit dem Wissen das wir jetzt haben und dem Können das wir jetzt haben jetzt stehen bleiben würde unsere Gesellschaft ca 10 Jahre brauchen bis wir es integrieren könnten komplett \n\n**Eliot Mannoia:** Wahnsinn. \n\nUnd\n\n**Ines Thomsen:** wir wissen aber, dass im Hockey-Stick dass das einfach weiter geht Und \n\ndas werden des Wissens \n\n**Manuela Machner:** Man spricht ja davon, früher hat es zehn Jahre gebraucht dass es dupliziert, und ich glaube in der Medizin sind es jetzt angeblich sieben Monate. Dass das Verdoppeln des Wissens oder die Vermehrung des Wissens durch die ganzen Forschungen dass die Forschungen schneller funktionieren und und und. reden wir nicht einmal von Programmen, da reden \n\nwir \n\nvon Wissen was existiert. \n\n**Ines Thomsen:** Und ich glaube, dass jetzt \n\nin der Zeit \n\nganz wichtig ist sich zu fokussieren mit dem ich auf fokussieren was uns als\n\nMensch \n\neinfach ausmacht das ist z.B großes Thema mit dem ich mich jetzt einfach befasse, weil wir haben eine Schnelligkeit, wo ich glaube, dass die ganz schwierig ist für unsere Körper. Dass wir da wirklich mithalten können. Eliot, da wirst du wahrscheinlich noch viel mehr darüber wissen. Aber ich versuche jetzt wirklich bewusst mich rauszunehmen. Die gewonnene Zeit, die wir jetzt durch Transkriptoren, durch Chat GPT, alle diese ganzen Möglichkeiten haben, die unsere Möglichkeiten erweitern, die uns Möglichkeiten aufzeigen, die\n\nwir vorher nicht einmal denken wir sparen uns Zeit Was tun wir mit der gewonnenen Zeit Gehen wir noch schneller im Hamsterrad Drehen steigen wir wirklich aus und sagen passt nein ich nehme mir Und das ist Ich nehme halt die Frage. Und ich glaube es muss eine bewusste Entscheidung sein. Weil das ist natürlich voll gefährlich. Weil man einfach in eine Abhängigkeit gerät. halt einfach in eine Abhängigkeit kann, und meinen besten Freund quasi digital habe, dann Richtung, über die man wirklich nachdenken sollte. sind wir wieder beim Thema, Wenn ich das aber nicht weiß, kann ich mich nicht schützen. Dann kann ich diese Entscheidung nicht bewusst treffen, haben wir jetzt. Also ich schau halt wirklich, dass ich ganz viel im Wald bin dass ich ganz viel draußen bin mit meinem Natur spüren. wirklich Und wieder bewusst machen, was macht uns als Mensch aus, Mensch Wer bin ich als\n\nmenschliche Verbindung Was bedeutet bedeutet es, mit anderen Was bedeutet Intuition? Da wart ihr ja letztes Jahr bei der Ausstellung und Thema Intuition \n\ndas und KI beleuchtet.\n\n**Eliot Mannoia:** In wieweit Also \n\nDa würde ich gerne mehr hören.\n\n**Ines Thomsen:** Ja, Ja, voll gern. Manuela, wie hast du das \n\n**Manuela Machner:** Ja, es war für mich schon erschreckend, wie man versucht, das Ganze aufzufüllen und Ja, es ist einfach, es regt zum Nachdenken an, weil wir sind in diesem Hamsterrad und wir versuchen auch, also ich bin ein ganz schlechtes Beispiel, ich glaube, das ist Eliot viel besser, also ich bin sicher diejenige die die Zeit immer auffüllt und das ist, glaube ich genau die Gefahr die wir haben. Und ich glaube aber auch, dass es diesen notwendigen Gegentrend gibt dazu, sich rauszunehmen aus der digitalen Welt. Und da reden wir nicht einmal von KI, da reden wir einfach von all dem, was uns permanent, ob das jetzt Handy, iPhone, Uhren, die ja auch schon erscheinen, du mit deiner Meta-Glasses also alle Sachen, sage ich jetzt einmal, tun uns mit Informationen vollfüllen.\n\nAlso, ja. \n\nDas ist das Thema.\n\n\n**Ines Thomsen:** Und was wir damals gemacht haben, ich habe die Anfrage bekommen, ob ich gerne ein paar von meinen AI-Fusion Bildern ausstellen möchte, und wir kennen uns jetzt aber bei mir ist noch nicht so das immer so, meine Intuition an, es geht dann einfach total los und das ganze wird dann immer riesig. So auch wie wir das Buchprojekt jetzt machen. Aber das Thema ist anstatt ein paar Bilder aufzuhängen, habe ich meine KünstlerkollegInnen gefragt, dass wir gemeinsam das Thema Intuition und KI beleuchten. Warum es Intuition und KI ist ich kann das nicht einmal sagen, das ist einfach was, das kommt, das ist plötzlich da und ich habe zu einer Freundin, die habe ich sofort angerufen, mit der mache ich recht viel, das ist die Bettina Leopold und \n\n**Eliot Mannoia:** des \n\n**Ines Thomsen:** um Körperintelligenz. Und... Dann \n\nhabe ich gesagt, nein, \n\nBettina, sie schreibt zurück Ja Instinktive Resonanz klingt total toll. Und dann das quasi genau dieser Titel geworden Und wir haben dann quasi gezeigt, Was möglich ist mit KI, also diese Bilder, die wir dann aufgehängt haben, diese aber auch so Sachen. Wie kann man, also es war zum Beispiel so ein Bild einer Dame am Strand, und dann haben wir darunter Boxen gelegt wo man wirklich in den Sand reingreifen hat können. Dass man einfach diesen Zusammenhang wieder ein bisschen besser versteht. Und ich wollte einfach alle Sinne bei der Ausstellung ansprechen. Und das ist uns tatsächlich so gut gelungen, weil einfach so viele tolle Menschen gemeinsam was gemacht haben, menschlich zusammengekommen sind und überlegt haben, was können wir gemeinsam schaffen mit Unterstützung.\n\nUnd das ist genau mein Thema. Also mir ist \n\nganz ganz wichtig, dass das nicht also dass die KI Tools uns nicht ersetzen sondern dass sie uns unterstützen dieser neuen wir mit\n\nTechnologie Dinge eben schaffen können, einmal\n\nwie\n\ndenken konnten. Und das ist glaube ich ein ganz ein wichtiger \n\nAspekt. \n\n**Eliot Mannoia:** Den Menschen-Fokus Ansatz find ich echt super Kann ich wirklich 100 unterstreichen Du hast deinen Sohn erwähnt der sehr jung noch ist Was würdest du abgesehen von im Wald die Natur spüren Was würdest du \n\nso als Skills, was ist für dich als \n\nMutter wichtig, deinen \n\nSohn \n\nin \n\nBezug zu Skills \n\n**Ines Thomsen:** Also \n\ndas wichtigste für mich ist jetzt einmal: Keine \n\nScreentime also er ist Dreieinhalb, er braucht nicht youtube schauen er braucht nicht fernsehen, der kann sich mit so vielen tollen Dingen beschäftigen. Mein Mann Mein Mann ist aus Aruba und wir telefonieren natürlich mit den Großeltern, logischerweise Da geht es aber wieder um eine menschliche Verbindung, die durch eine die vorher nicht möglich gewesen wäre. Das darf er natürlich schon. Ich mache Videos für ihn, die ich selber zusammenschneide von Familienurlauben und da darf er aber nur den Rohschnitt sehen, also so 3 - 4 Sekunden pro Schnitt, keine Musik, O-Ton also ganz langsame Schnitte, weil also das kannst du wahrscheinlich besser erklären, weil durch diese ganzen Schnitte, diese arge Musik, Farben, ist einfach das Kindergehirn wahrscheinlich unseres\n\nüberfordert\n\ndas Kindergehirn total Und vor allem auch diese Dopaminausschüttung, die da passiert, macht die Kinder einfach binnen kürzester Zeit Und ich sehe das immer öfter auch in Bekanntenkreisen oder einfach fremden Kindern, wo du einfach weißt du am Boden schreien sich am Boden und du denkst dir, das ist einfach traurig. aber ich glaube dass das nicht bewusst machen. Ich meine wir würden unsere Kinder nie absichtlich in eine Abhängigkeit stürzen. Aber sein Leben leichter weiterleben kann, aber ich glaube, dass es da ganz viel Aufklärung braucht. Weil wie gesagt, ich habe da einen Artikel gelesen, den kann ich euch dann gerne durch schicken, von den Brüdern in eine Abteilung für Kinder im Autismusspektrum und sie sind daraufgekommen, dass das teilweise Medienautisten sind. Also da kommen Kinder hin, die vorgestellt werden, eigentlich sind, aber durch diese übermäßige Screentime\n\nnicht\n\nScreentime lernen mit Besteck zu essen, aber dafür mit\n\ndem iPad umgehen können.\n\n**Manuela Machner:** des \n\n**Ines Thomsen:** anderen Kindern Oder mit nicht spielen können, Gesellschaft? kommunizieren und was bedeutet das für unsere Gesellschaft wenn es so weitergeht? Und ich galube, da hat es ganz viele Aspekte und Skills, ganz ehrlich, mein ganz Sohn sollte ein Problemlöser werden, weil Dinge jetzt auswendig zu lernen macht Null Sinn, wir haben das Wissen der ganzen Welt in unserer Hosentasche. umzugehen. dem Das bedeutet Lösungen für Themen finden, auf kreative kreative Art und Weise. Und Und da da braucht man Zeit dafür. Und da muss man auch Dinge die man lernt, man auch die Zeit, dass man das dann preccessed, dass man das verarbeitet und die Zeit muss man ihm geben. Und ich versuche auch tatsächlich, dass ich ihm nicht zu viele Freizeitaktivitäten zumute\n\nAlso tatsächlich weniger ist mehr in dem Fall.\n\n\n**Manuela Machner:** Du schickst ihn nicht von der Musikschule in den Sportclub und vom Sportclub in die nächste Beschäftigungstherapie \n\n**Ines Thomsen:** Nein, absolut langweilen. Und ich freue mich wenn er sich langweilt, weil dann kommt er einfach auf so viele kreative Spielmöglichkeiten.\n\n**Eliot Mannoia:** langeweilig so wichtig. \n\ner \n\n**Ines Thomsen:** liebt es mit Lego\n\nzu spielen, er er mag Puzzle bauen er mag \n\ndiese\n\nBügelperlen ich meine er ist Dreieinhalb und er sitzt eineinhalb Fokussiert\n\nman verlernt wenn man durch diese extreme Schnelllebigkeit im Screen so abgelenkt wird. Weil man das einfach nicht mehr lernt. Und ich weiß, dass wir genauso als Eltern Fehler machen werden, weil das einfach menschlich ist. Aber diese neue Technologie erfahre, umso weniger Screentime kriegt er. Es war vorher schon nicht viel aber jetzt ist es tatsächlich noch weniger Sogar die Videos die ich schneide werden schon sehr reduziert Also vielleicht einmal in der Woche\n\nvielleicht einmal in\n\nwenn überhaupt \n\n**Manuela Machner:** Aber total spannend alle müssen ja eigentlich Problemlöser sein, gerade wenn wir KI nutzen. Ich finde ganz spannend, wo die Entwicklung jetzt hingeht weil eins muss man sagen, wir können noch auf ein Portfolio von Wissen zurückgreifen.\n\nUnd du hast schon recht, dass du sagst, also wir müssen immer alles auswendig lernen und was wir oft in der Schule gelernt haben, Ganz ehrlich könnte man sehr vieles hinterfragen was wir noch davon wissen aber dennoch haben wir dadurch auch schon einen Lernerfahrungsschatz in uns und wenn wir jetzt von Chat GPT oder was auch immer irgendwas ausgespielt bekommen Und können wir einfach einerseits aus unseren persönlichen Erfahrungen, aber schon auch aus den Dingen, die wir irgendwann einmal irgendwie gelernt haben, sagen, kann das so überhaupt irgendwie funktionieren oder wahr sein?\n\nUnd ich glaube, das wird eine der größten Herausforderungen zu sein. Also nicht unsinniges, auswendig lernen, aber trotz allem trotzdem auch Wissen zu haben. Also nicht nur zu generieren am Kastl das mir dann sagt, das ist so und ich kann es vielleicht noch lesen oder vielleicht nicht einmal mehr das, weil in Wirklichkeit muss man sagen, könnten wir jetzt rein über die Sprache auch schon alles abwickeln.\n\nOb wir noch selber schreiben können müssen, würde ich sogar da hinstellen, also für die technologische Welt, oder lesen können müssen. Und dann wird es schon sehr, sehr spannend, wie soll man dann in Zukunft Dinge noch verifizieren, wenn man die Sachen nicht mehr gelernt und erfahren hat.\n\n**Ines Thomsen:** Richtig. Genau so sehe ich das auch. Und das ist das wo ich sage, es muss einfach eine andere Art des Lernens kommen. einfach jetzt wie mein Sohn im Kindergarten schon mit Mathematik Wording.\n\nHerangeführt wird\n\nFreude\n\nhabe ich echt eine weil es ist alles so Spielerisch\n\nund trotzdem eine so tolle Eductation also er geht auf eine international school, die im Kindergarten anfängt und die bauen das auf einem bisschen anderem Konzept auf, und das daugt mir total. Weil ich weiß, dass es eine Änderung braucht, es braucht in so vielen Bereichen Änderungen und und ich glaube, wir können uns das noch gar nicht vorstellen. Und das macht mir natürlich auch wieder Angst, weil die Frage natürlich vorher da war, sicher, ich stelle mich der Angst, aber ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man da schon wirklich einen guten hat was da jetzt kommt \n\n**Eliot Mannoia:** Dank \n\n**Ines Thomsen:** davor hat, was da jetzt Und nicht einfach alles \n\nohne Hirn macht. Das war das, was wir am Anfang gesagt haben. \n\n**Eliot Mannoia:** Denken \n\nZum Wie kann eine Expertin wie du in Bezug zu Fotografie und Bild und so, kannst du noch unterscheiden echt oder nicht echt oder fühlst da Tricks oder wie du \n\ndich da in Bezug zu Fake News oder echt oder nicht, \n\nwie gehst du das System \n\nan? \n\n**Ines Thomsen:** Sehr gute Frage. Also ich glaube gar nichts mehr. \n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, das haben wir drei gemeinsam.\n\n**Eliot Mannoia:** Das \n\nhabe ich spannenderweise letzte Woche bei einem Vortrag gehört, dass es nicht nur \n\ndie Challenge ist, dass man \n\nFakes nicht mehr kennt,\n\nsondern dass man auch wahre Sachen ja \n\n**Ines Thomsen:** Es ist genau das, weil du weißt es einfach nicht mehr. Vielleicht kannst du an irgendwelchen Sachen ich weiß nicht, Chat GPT Gedankenstriche, dass es Chat GPT Ahnung. \n\ngeschrieben \n\n**Manuela Machner:** der \n\n**Ines Thomsen:** Keine \n\n**Manuela Machner:** Gedankenstriche mein Leben lang und \n\n**Ines Thomsen:** Ja genau Es ist völlig schräg. Also es ist alles komplett upside down world, es ist total schräg. Und bei Bildern in kürzester Zeit werden wir das überhaupt nicht mehr erkennen ob das echt ist oder nicht. Gar nicht mehr mehr. Jetzt gibt es vielleicht noch so kleine Hints hin und wieder und man merkt halt wenn Leute sagen, ja, es ist alles ein Blödsinn, weil da sind 6 Finger, dann merkt man, die sind vor Eineinhalb Jahren stehengeblieben, die haben sich wie du vorher gesagt hast Manuela, sich das einmal angeschaut, haben gemerkt, da stimmt etwas nicht und , haben dann quasi aufgehört. Und das Thema ist aber, alles was man jetzt nicht machen kann mit KI oder mit KI-Tools, muss man immer noch dazwischen stellen. Das kann man noch nicht machen. Und das uns ganz bewusst sein. Und ich glaube, da sind wir eben auch wieder bei dem Bauchgefühl und bei der Intuition. Wie verifiziere ich denn das? Also ich meine natürlich, bei gewissen Themen kann nachschauen ob das jetzt von dem was da steht, richtig sein \n\nkann oder nicht. Aber wenn ich mir jetzt Bilder anschaue oder Fake News, dann sehe ich nicht Also, ich kann Avatare erstellen, ganz ehrlich, das merkt keiner. Ich mache das selber\n\nschon weil es einfach praktisch\n\nist Heute tatsächlich schon noch, ja.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Und dann, was ich auch spannend finde, ist der Gedanke, dass KünstlerInnen jetzt mit KI vielleicht in mehr Formaten also vielleicht, also du bist Fotografin, also du lasst vielleicht die KI Gedichte oder Musik dazumachen. Hast du die Motivation, \n\nauch andere kreative Bereiche \n\ndazuzuholen, weil KI das \n\nermöglicht oder \n\neher \n\nnicht? \n\n**Ines Thomsen:** Musik mit den Tools, ich meine für Viedeos als Hintergrundmusik, wenn man Ewigkeiten auf Youtube da gibts diese freie Musik, die man verwenden kann: Royalty free Music, wenn ich mir da denke ich habe da teilweise 5-6 Stunden geschaut bis ich einen Song gefunden habe, und jetzt erstelle ich es halt selber. Das ist natürlich jetzt viel einfacher. Texte zu den Fotos zu erstellen - viel einfacher. Ich habe zum Beispiel nie gut schreiben können das war für mich etwas, da habe ich einfache eine Blockade. Und das ist nicht etwas weil ich mich nicht bemühe, sondern das ist etwas das liegt mir halt einfach nicht. so und das ist auch ok. Meine Kreativität kann ich halt einfach besser anders ausdrücken. jetzt zum Beispiel, was wir eh kurz vorher haben ich habe jetzt die ein Buch\n\nzu schreiben.\n\nWenn wer vor zwei\n\nJahren zu gesagt hätte Ines, schreibst du ein Buch, dann\n\nhätte\n\nich gesagt, niemals, das ich nicht Und habe ich\n\naber ein Tool an der Hand, wo ich weiß, also das Thema Es ist mir schon bewusst, das Buch wahrscheinlich nicht so gut wird, wie wenn es eine Schriftstellerin mit KI schreibt, aber ich kriege die \n\nMöglichkeit dass ich mich jetzt ausdrücke eine Art und Weise, die ich vorher nicht gehabt \n\nhätte \n\n**Eliot Mannoia:** Wir\n\nwären jetzt auch schon fast \n\nam \n\nEnde. Ich wollte fragen, gibt es etwas, was du vielleicht noch \n\nnicht gesagt hast oder\n\ndas du gerne ansprechen möchtest \n\n**Ines Thomsen:** hm \n\n**Manuela Machner:** Also ich würde gerne sagen, also wenn ihr coole Portraitfotographien wollt, dann geht zu Ines, die hat mich geshootet und ihr könnt es einerseits, sie fotografiert auch noch klassisch ihr glaubt es gar nicht, aber Aber auch diese Kombination machen. Und ich glaube, das ist auch eine ganz spannende Geschichte, diese Verschwimmung der Realität und der KI.\n\nUnd ich glaube, es ist nicht nur abstrakt. Es ist auch für die reale Welt, für den realen Business-Einsatz einfach... Eine tolle Methode, Dinge darzustellen, die man bis jetzt vielleicht nicht visualisieren konnte. Und ich glaube, das ist das Schöne, dass du das jetzt nicht nur aus meiner Sicht jetzt auf der künstlerischen Ebene machst, was ich auch cool finde, aber ich finde es auch so cool, weil du es auch für Mich machst, also für mein reales Leben, für meine reale Arbeit und das finde ich auch wichtig, weil manchmal\n\nhabe ich \n\ndas \n\nGefühl, es ist \n\nalles sehr \n\nabstrakt und das was du machst, ist nicht\n\nabstrakt sondern real, auch wenn es mit KI ist \n\n**Ines Thomsen:** Und das Thema ist vielleicht das noch das ist ganz ein spannender\n\nAspekt den du ansprichst Manuela warum ich das so mache, also das hat ja einen Grund, das haben wir noch gar nicht besprochen, das Thema ist, also es gibt ein paar Aspekte. Erstens einmal der Mensch zu Mensch Kontakt, den ich weiterhin aufrecht erhalten möchte, aber natürlich dann dieses Thema, wenn ich jetzt KI-generierte Personen habe, also dass wirklich die Modelle auf dem Bild sind KI generiert. Und die schaut zum Beispiel so aus wie du, Per Zufall. Könntest Klagen aufs Recht aufs eigene Bild. Weil wenn das natürlich kommerziell genutzt wird, oder wenn das dich irgendwie darstellt, in irgendeiner Pose, die überhaupt nicht zu deinem Business Dann kannst du das ist aber noch eine Grauzone dasist\n\nnoch nicht durchjudiziert, aber natürlich, es wäre logisch. \n\nDann Natürlich das nächste Thema das Urheberrecht\n\nEs gibt kein Urheberrecht auf KI generierte Bilder. Das bedeutet\n\njetzt ein Bild KI generiere, Kann der Nächste das nehmen und Website stellen und ich habe keine Handhabe. Und das muss uns einfach bewusst sein. Und durch diese Kombination, von echten Menschen , zu KI-generiertem Hintergrund, gehört das auf das Gesamtwerk das Urheberrecht wieder mir \n\nAlso da sind wir mal bei dem Ersten. Und das Zweite ist natürlich jetzt dieser Use Case zum Beispiel für gerade Fashionfotographie, Businessfotographie ich brauche einfach nicht irgendwo in eine Location gehen und hoffen dass das Wetter gut ist, sondern ich kann das einfach für mich im Studio generieren. Und da muss man halt sagen, das ist halt einfach so viel einfacher. Wenn ich zehn Models habe, dann brauche ich mit denen jetzt, und wenn man jetzt sagt, okay, wir wollen jetzt Griechenland als Hintergrund haben, Dann fliege ich nicht mit zehn Leuten nach Griechenland, mit dann plus Make-up-Artists, mit Stylisten und so so fort Das ist natürlich auch vom budgetären Rahmen her ganz was anderes. Da sind wir halt ganz woanders. Und Das bedeutet aber nicht, dass ich quasi Fotografen, Fotografinnen in den Job wegnehme, die den On-Location-Job machen. Weil es gibt Firmen, die können sich den On-Location-Job \n\nnicht leisten. Das\n\ngeht einfach nicht.\n\nDie können nicht mit 10 Leuten Hotel, Flüge und so zahlen aber sie können dich zwei Tage bei mir im Studio leisten.. Und da sind wir halt beim Business use case, der jetzt nicht einfach nur eine\n\nSpielerei ist, sage ich jetzt einmal. Sondern das funktioniert gut. Oder, eben wie du das vorher angesprochen hast, die Covershoots, drei Geschäftsführer zur gleichen Zeit am gleichen Ort, mit dem perfekten Licht, mit dem Styling Team. Sehr schwierig. \n\n**Manuela Machner:** Ja, zwei Jahre Vorplan. \n\n**Ines Thomsen:** Ja. Und dann muss ich \n\ndas dreimal verschieben weil das Wetter nicht passt. Und ich kann aber zu 100% \n\nsagen, \n\nbei mir im Studio kann es stattfinden. Und dann ist es mir egal, ob es oder Nacht ist, weil ich kann mir das Licht genau so setzen, dass es genau zu dem Bild passt und zu dem Hintergrund passt.\n\nUnd dann sind natürlich wieder die fotografischen Skills\n\nmehr gefragt denn je. Und da sind wir wieder bei dem Wissen das wir vorher angesprochen hab. Ich muss jetzt wissen, wie man das Licht perfekt setzt, welche Perspektive, welche Brennweite welcher Winkel, Kamerahöhe. Dann ist das ein Streiflicht, ist das ein hartes Licht, ist es ein weiches Licht, kommt es von hinten, kommt es von vorne, also das sind so viele Dinge und dann noch die Modelkommunikation und \n\nCompositing Also das ist jetzt nicht dass man irgendwie \n\nfotographiert und reingestellt ganz ganz viel Wissen da und ich glaube \n\nauf das kommt es jetzt an und dieses Expertenwissen, braucht es \n\n**Eliot Mannoia:** Super. \n\n**Manuela Machner:** also ich denke, das trifft sehr gut.\n\n**Eliot Mannoia:** also ja wirklich super spannendes Gespräch. Ich glaube, das mit dem Wissen kann ich wirklich unterstreichen, weil wenn ich versuche irgendjemand mit Bildern was zu machen und ich sehe manchmal bei den Prompt-Beispielen so Perspektive oder alle diese Wörter die du gerade gesagt hast, die ich nicht kenne, da weiß man ja, es ist so viel dahinter wenn man einen bestimmten Stil hat oder eine bestimmte Qualität haben möchte und Und ich finde, das bringt es wirklich auf den Punkt, diese vielleicht augmentierte Zusammenarbeit mit Technologie und was du auch schön gesagt hast, dass die Kunden, die vielleicht nicht on-site sich leisten können, wird der Markt vielleicht größer jetzt, weil sich vielleicht mehr jetzt auch was leisten können. Was haben wir noch besprochen? Wie man sich die Angst stellt. Also ja, es ist ganz normal, dass man vielleicht durch diese rasante Technologie Angst bekommt, dass man einfach ausprobiert und schauen mit kleinen Sachen, vielleicht Rezepte für Slime machen für die Kinder oder diverse Sachen einfach mal probieren. Und dann, was ich auch spannend fand, einfach dieses Mensch-Mittelpunkt und auch mit unseren Kindern und dass wir da wirklich mit der Natur noch diesen Austausch haben und das, was ich auch sehr spannend fand, vielleicht, dass die unbewusste und vielleicht unsichtlich unabsichtliche Abhängigkeit, die unsere Kinder mit den Screens und Technologien dann bekommen, um uns als Eltern unabhängig zu machen oder mehr Zeit zu geben, sodass wir dann vielleicht mehr am Hamsterrad machen können, sollte es auch nicht sein. Also auch da sehr soziokritisch und auch wirklich ein paar spannende Punkte, die bei mir noch nachrattern. Ich glaube, das ist jetzt nicht die ganze ein Wahnsinn was wir alles in dieser kurzen Zeit besprochen haben. Dank auf jeden Fall von meiner Seite, dass du heute bei uns warst Sehr spannend und vielen, vielen \n\nDank \n\n**Ines Thomsen:** Sehr gerne war mir eine Ehre, Danke fürs Gespräch \n\nmit euch \n\n**Manuela Machner:** Danke Ines, also \n\nich hoffe, wir sehen uns bald auch wieder in echt, ja, also auf irgendeiner, ich sehe dich ja sowieso jede Woche mindestens zwei, dreimal also deine Bilder zumindestens und ich wünsche euch alle alles Gute bis zur nächsten Folge von Mind & Machine, macht's gut Tschüss\n\n**Ines Thomsen:** Danke.","faqs":{"heading":"FAQ: Kreativität trifft KI – Fotografie im Wandel","items":[{"question":"Wie reagieren Kreativprofis auf KI-generierte Bilder?","answer":"Ines Thomsen beschreibt ihre erste Reaktion auf KI-Bilder als Panikattacke, weil sie ihren Job als Fotografin gefährdet sah. 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Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, ob und wie KI-Nutzung unsere Denk- und Verhaltensweisen beeinflusst.","key_questions":["Wie verändert KI die Entwicklung von Kindern?","Welche Chancen bietet KI für Jugendliche?","Welche Risiken birgt KI für die junge Generation?"],"transcript":"Mind/Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz. Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner. \n\n**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und heute reden wir von KI, zwei Persönlichkeiten\n\n**Manuela Machner:** .... Wer? Wir? Die Persönlichkeit, die ich darstelle ist die Manuela Machner Ich bin spezialisiert auf KI im Tourismus und in unseren Gesprächen soll es ein bisschen um KI Plauderei gehen das heißt wir unterhalten uns über Themen, die uns beschäftigen, die vielleicht auch für euch interessant sind, abseits vom technischen Deep Dive, mit denen wir im KI Alltag konfrontiert sind. Haben wir schon gespaltene Persönlichkeiten auf Grund der KI Nutzung? Was meinst du?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich würde sogar einen Schritt zurückgehen und vor der KI allein schon mit der Digitalisierung. Ich glaube, wir haben oft zwei Persönlichkeiten schon, wenn es Face-to-Face ist, also Gesicht-zu-Gesicht versus hinterm Keyboard. Also allein da im Online-Gaming, auf Online-Welten die Tolls, wie man sie so nennt wie sie sich manchmal aufführen oder wie...\n\nJa, wie sie sehr aggressiv sein können auch manchmal und dann geht es Gesicht zu Gesicht ganz anders. Also diese Accountability, also wie so gesagt... Man kann sich verstecken hinter dem Keyboard und ist auch da schon vielleicht mit weniger Manieren oder ein bisschen eine andere Persönlichkeit. Oder vielleicht ist man in der Schule halt vielleicht nicht Sportler oder irgendwie sehr populär, aber im Onlinespiel ist man Player 364, der, weiß nicht, mega Respekt hat, weil er so viele Items hat und Skins und voll irgendwie strategisch super drauf ist.\n\nUnd sein altes Ego dort ist vielleicht... Ja, super und beliebt und in der echten Welt vielleicht weniger oder umgekehrt. Also ich glaube, da spalten sich schon auch dann verschiedene Sachen und mit der KI kann ich mir nur vorstellen, dass das dann zu einem ganz anderen Level kommen wird, wo man vielleicht mit der KI...\n\nIch weiß es nicht aufhört Danke und Bitte zu sagen vielleicht. Und ja, wer weiß, wie siehst du das?\n\n**Manuela Machner:** Ja das glaube, ich auch, aber ich weiß nicht, ob es dann wirklich eine zweite Persönlichkeit ist oder ob man einfach einen Teil seiner Persönlichkeit sozusagen nutzt für diese Dinge, also sportlich zu sein sehe ich jetzt nicht so als Persönlichkeit dahinter, die Persönlichkeit ist eher, dass man nicht konsequent genug trainiert. Und dass man so tun kann als wäre man sportlich Ich glaube, dass jemand wenn er in seiner Persönlichkeit keine Gewalt Affinität hat, er sich auch im virtuellen Raum schwerer tut mit Gewalt oder mit Gewaltakzeptanz oder Gewaltdurchführung. Glaube ich schon, oder? Glaubst du nicht? Also ich würde jetzt nicht, in ein Shooting-Spiel shooten glaube ich weil es mir so suspekt ist, eine Waffe halten zu wollen oder Gewalt aktiv ausüben zu wollen. Ist das nicht so? Glaubst du nicht?\n\n**Eliot Mannoia:** Nein also plakativ kann man das eh nicht so sagen, dass das Ja oder Nein ist. Nein, nein, ich glaube, du hast eh schon recht. Wenn du nicht besondere Vorlieben hast, dann wirst du sie auch nicht online jetzt unbedingt haben. Ich glaube aber, dass es dann vielleicht Unterschiede gibt, was man sich vielleicht traut.\n\nDiese Hemmschwelle, schaut keiner zu... Oder ja, also TikTok zum Beispiel die Geschichte, die du mir mal erzählt hast, ich glaube, die müssen wir nicht im Detail hier wiederholen weil das ist schon ziemlich ein Wahnsinn wo erwachsene Männer mit Jugendlichen interagieren auf Social Media, aber ich glaube da auch, dass das...\n\nIch glaube, es steckt viel mehr in uns drinnen, als wir vielleicht wahrnehmen. Es gibt ja diese berühmten Experimente auch, die Psychologie, das Milgram-Experiment, ich glaube, das war dort, wo sich die Leute als... Die eine Gruppe als Gefangene und die anderen als Gefängniswärter und alleine durch die Uniform und die Position, die diese Machtausübung plötzlich komplett ausarten, also die mussten das dann auch stoppen.\n\nDann gibt es berühmte Experimente wo auf der einen Seite war ein Schauspieler der falsch war.\n\nAja mit den \n\n**Manuela Machner:** Elektoshocks oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja mit \n\nden Elektroschocks, genau. Also es waren natürlich keine echten Elektroschocks aber eine Person im weißen Kittel, also es ging darum zu testen wie sehr Autorität prägt. Und es war, die wollten wissen, wie konnten Leute im Zweiten Weltkrieg in Konzentrationslager arbeiten, wie...\n\nWeißt du, wie war das möglich? Und da haben sie Autorität getestet so auf die Art. Und ja, wenn das Schauspieler eine falsche Antwort bekommen hat, musste die Person einen Elektro-Schock geben. Und auch da haben oft die Leute das gemacht dann. Und das sind jetzt nur zwei.\n\nVorallem \n\n**Manuela Machner:** eigentlich fast bis zum Tod also das waren ja dann also die da wussten die Teilnehmer nicht, dass das ja nur ein Probesetting ist. Und die haben ja wirklich auf den Knopf so lange gedrückt, bis der Schauspieler im Prinzip daran zugrunde gegangen wäre, wenn es echt gewesen wäre.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und das ist die Sache. Es gibt so viel in uns, dass wenn wir uns Gesicht zu Gesicht treffen oder in einem kulturellen Austausch ob das jetzt im Dorf in der Stadt, in der Community, in der Kirche egal wo, Wir uns anders benehmen vielleicht als in digitalen Sphären oder vielleicht mit einer künstlichen Intelligenz,\n\n**Manuela Machner:** Hemmschwellen-Talk.\n\n**Eliot Mannoia:** ja, aber auch diese Nachvollziehbarkeit nicht vielleicht da ist. Wenn ich der Peter bin, dann weiß alle, das war der Peter, aber wenn ich im Spiel, weiß nicht, 3, 6, 4 heiße dann habe ich auch diese Anonymität die da mitschwingt\n\n**Manuela Machner:** Ja, das heißt aber, dass wir in unseren Persönlichkeitsstrukturen alle unser Engel und unser Teufelchen haben, sage ich jetzt einmal. Die Frage ist natürlich, wie stark das ausgeprägt ist, dass man überhaupt Ideen hat, solche Dinge auch zu machen. Also es gehört schon, entweder soziale Prägung in irgendeiner Art und Weise, glaube ich dazu oder halt auch eine gewisse Veranlagung.\n\nAlso ich glaube, dass wenn man diese Veranlagung nicht hat, dann schreibt man auch nicht auf TikTok oder sonst was jungen Mädels tiefe, perverse Geschichten und teilweise nicht einmal unter 1, 2, 3, sondern unter seinen Klarnamen. Das war so eine Geschichte die ich Eliot erzählt habe, Und das spannende war, da gibt es eine Folgegeschichte dazu. Es haben Männer jungen Mädels Dinge öffentlich geschrieben, die absolut unter jeder Kritik sind.\n\nUnd eine Influencerin hat diese Themen aufgegriffen und hat diese Herren mit ihren Profilen und Profilfotos auch öffentlich gezeigt und die Kommentare, die diese geschrieben haben. Und das sind Familienväter, das sind deine Nachbarn, das sind einfach ganz normale Menschen. Und die teilweise auch wirklich ihre Klarnamen verwendet haben und ihre eigenen Profilfotos verwendet haben und ich habe dann nur im Nachgang ein Video von ihr gesehen wo sie wieder diese Beispiele gebracht hat, dann aber nicht mehr die Klarnamen angegeben hat, weil sie gesagt hat ihr wurde von Personen gedroht sie anzuzeigen und sonstige Geschichten zu machen, weil sie denen wirklich geschadet hat. Also sie haben sich selbst geschadet möchte ich dazu sagen. Und da ist ein bisschen, diese Opfer und Täterrolle vertauscht worden. Das finde ich auch einen ganz spannenden Aspekt aber hat jetzt nichts mit dem Thema KI eigentlich zu tun. man sieht schon, dass das...\n\n**Eliot Mannoia:** Ein ganz menschliches thema das ist und ich glaube was ich oft sage ist wir brauchen einfach psychologisch gesündere Menschen in der Gesellschaft das würde viele Probleme lösen ja nicht nur die emotionalen Intelligenz aber wirklich einfach psychologisch gesündere Menschen denn die Technologie ist nur ein Enabler und jetzt nicht Schuld an der Sache, aber wenn Menschen so eine Wut haben oder so eine Frustration dass sie dann in diversen negativen Wegen ausarten, das sollte nicht sein.\n\nKI Systeme \n\n**Manuela Machner:** sind Werkzeuge, momentan zumindest, aber auf der anderen Seite ermöglichen sie natürlich Dinge, die plötzlich einfacher funktionieren. Und ich glaube schon auch, dass auch KI-Systeme aufgrund dessen wie sie reagieren und mit uns als Menschen interagieren,\n\nEinfluss auf unsere Persönlichkeit haben können.\n\nAlso es kann ja positiv sein. Ich sage ganz ehrlich, wenn Chat GPT immer sagt und mich lobt, vielleicht kopiere ich das Verhalten \n\nja auch und sage, mei, der sagt immer, wie toll ich bin und wenn meine Tochter irgendwas macht, sage ich ihr auch, wie toll sie ist. Weil ich das irgendwo ständig selbst höre. Und das muss man sagen, wir Menschen lernen sehr sehr stark durch Nachahmung und durch Vorbilder.\n\nUnd das kann uns schon die Persönlichkeit beeinflussen. Auf der anderen Seite erlebe schon selbst auch, dass ich sicher ungeduldiger geworden bin durch KI-Systeme weil ich mir Antworten sofort erwarte, weil ich... Für mich ist es total schwierig ist etwas zu suchen. Also ich google ja nicht mehr. Also für mich existiert google defacto nicht mehr. Ich gehe nicht auf drei Websiten. Das interessiert mich nicht.\n\nIch will eine Antwort und dann überprüfe ich vielleicht auf der Quelle diese\n\neine Antwort, aber alleine solche\n\nGeschichten. Ich mag nicht mehr elendig lange E-Mails lesen oder Texterklärungen lesen Das interessiert mich überhaupt nicht mehr. Also es hat sicher meine Ungeduld noch gefördert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich meine, in der Digitalisierung an sich sage ich auch oft, dadurch, dass wir einfach nicht mehr diese Abhängigkeit aufeinander haben. Ich brauche nicht den Schmied für Werkzeuge oder den Bäcker für Essen oder den Bauern für Lebensmittel oder wie auch immer. Das sind wir auch, wenn man uns Online-Dating anschaut.\n\nAlso wir sind früher, ja, früher mussten wir raus, bei schlecht, gut Wetter, egal, um Leute zu treffen. Wir mussten ins Wirtshaus für Entertainment. Jetzt haben wir Netflix. Ja, das lokale Wirtshaus ist nicht mehr so wichtig, wenn ich mein Netflix habe zu Hause oder mit Online-Dating muss ich auch nicht raus, wo ich vielleicht Rejection bekomme, also Ablehnung von diversen Personen, sondern ich swipe mal auf der Couch und wenn mich, weiß nicht, 50 Personen ablehnen, ist es ja okay, weil die 51.,\n\nich bin ja eh auf der Couch und es ist gemütlich. Also es ist die Bereitschaft Scheitern zu können, die Bereitschaft für Ablehnung, die Resilienz, wie du auch meinst die Geduld, die sozialen Fähigkeiten Ich finde auch, zum Beispiel bei den Jugendlichen, dass sie sehr gerne schreiben. Telefonieren ist schon nicht mehr so okay, weil in einer Echtzeit-Konversation muss ich in Echtzeit mitdenken Aber wenn ich schreibe kann ich...\n\nMir Zeit lassen, ich kann später antworten ich kann Google nachfragen, ich kann ein Meme schicken vielleicht oder ich kann einfach mit einem Emoji antworten und ja, ich glaube, da verändert sich sehr viel eigentlich.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich muss nicht in Echtzeit reagieren, ich glaube nicht, dass man irgendwas nachschaut. glaube, die Jungen haben nicht das Thema, dass sie Angst haben, Also schon eine falsche Antwort, aber nicht eine sachlich falsche Antwort, sondern ich glaube, dass es da stark darum geht, was kann der gemeint haben? Ich merke schon auch, dass dieses Overthinking, da oft eine Rolle spielt. Die hat mir das geschrieben, was könnte das bedeuten.\n\nUnd man muss schon sagen, wenn man, und ich weiß nicht, ob dir das nicht auch so geht, wenn man etwas schreibt ist es ja oft viel schwieriger es wirklich so zu vermitteln wie du es meinst. Ich bin auch eher der Schreiber, muss ich sagen, also ich schreibe lieber Mail, als ich anrufe aber ich habe gelernt für mich selbst, dass Anrufen oft der bessere Weg ist, weil einfach so viel Interpretationsspielraum in dem geschriebenen Text drinnen steht.\n\nUnd auch wenn der Kunde mir eine Anfrage schickt und sagt, ich hätte gern dieses oder jenes, rufe ich zurück an, \n\nund hinterfrage das noch einmal weil ich dann einfach merke, okay, zwischen dem, was er jetzt geschrieben hat und dem, was er gemeint hat, ist oft eine Differenz.\n\n**Eliot Mannoia:** man sagt ja, Kommunikation ist 80% nonverbal und allein auch im Telefon können Sachen missverstanden werden.\n\nWobei die Jungen \n\n**Manuela Machner:** dem wieder entgehen mit den Sprachnachrichten. Also die hören die Sprachnachrichten, über die Sprachnachrichten kriegen sie die Intonierungen mit, haben aber genug Zeit, um darauf zu reagieren und sich das anzuhören. Also ich bin überhaupt kein Sprachnachrichten-Fan, also wenn mir jemand eine Sprachnachricht\n\nschickt. Übrigens Eliot, wenn man mir eine Sprachnachricht schickt, kann, der Elliot mag das manchmal auch ganz gern, Kann es passieren, dass ich einen halben Tag warte, mir das anzuhören weil ich mir dafür dann das Gefühl habe, die Zeit nehmen zu müssen? Eine Nachricht überfliege ich schnell einmal, aber eine Sprachnachricht da habe ich das Gefühl, da muss ich mit dem Gehirn mehr dabei sein. Also ist auch ganz spannend, oder? ich glaube, aber das, was du angesprochen hast ist ein Riesenfaktor. Dieses Thema, was macht es mit Themen wie Kritikfähigkeiten?\n\nWas macht es mit Feedback-Kultur? Wie gehen wir damit um? Wenn KI-Systeme uns permanent sagen, wie toll wir sind, dann in der Realität die Chefin sagt, das war Mist, was du gemacht hast. Darf sie das dann noch sagen und wie ordne ich für mich Kritik dann noch ein?\n\n\n**Eliot Mannoia:** Ja kommen wir zu diesem Thema Resilienz und als Gesellschaft der Resilienz von unserer Gesellschaft also ja Ich glaube nicht, dass sie jetzt vielleicht unbedingt die Persönlichkeit an sich verändern, da ist, ich glaube, es sind Attribute, die sehr stark verändert werden, wie Geduld und solche Sachen, aber ich glaube, die Im späteren Folge, also wir wissen ja, dass die Persönlichkeit sehr oft im jungen Alter schon wirklich sehr stark sehr viel geformt ist, oder mit sechs, sieben Jahren, acht Jahren.\n\nUnd dann natürlich, was die Kinder von den Eltern sehen, was du auch vorher angesprochen hast, dass wir lernen das sehr viel durch Beobachten und Imitation, also wir imitieren. Da kann sich die Persönlichkeit dann schon auch sehr stark prägen lassen von unseren, wie sagt man, Role Models, also wenn unsere Eltern...\n\nWie sie uns ihr Leben vorleben.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also es gibt ja Studien, die sich damit beschäftigen und die besagen ja, dass diese Grundstrukturen also diese Grundpersönlichkeitsmerkmalen aus momentaner Sicht sie jetzt noch nicht verschieben. Also das ist ja das, was wir vorher gesagt haben, also wenn du dich in der virtuellen Welt so benimmst, dann liegt das an deiner Grundpersönlichkeit, die du einfach hast oder nicht hast, ja, und die Frage ist ja nur, kommt sie heraus, oder war\n\nsie im Verborgenen, oder\n\nlassen wir sie zu, diese zu erkennen.\n\n**Eliot Mannoia:** Die verschiedenen Personas sie manifestieren sich verschieden je nach Zeit, online, offline, auch wenn man nicht gegessen hat. Manche Leute werden hungry, also wenn man hungrig ist.\n\n**Manuela Machner:** gibt es ja eigene Werbesendungen, also wer nicht so Diva oder wie das heißt. Aber ich glaube, dass das auch diese Grundpersönlichkeiten immer hat, einen Einfluss darauf hat, wie wir KI nutzen. Also wenn du hernimmst diese Offenheit zum Beispiel. Es ist ja auch eine Grundpersönlichkeitsstruktur, wie offen geht man auf Dinge zu oder wie offen ist man als Persönlichkeit. macht natürlich dann auch den Unterschied aus, wie geht man mit den Systemen um. Oder wie gewissenhaft ist man, wie strukturiert ist man. Und das spiegelt sich dann einfach sagen wir so.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, wie neurotisch man ist oder wie offen.\n\n**Manuela Machner:** Genau. Wobei ich kann mir gut vorstellen, wenn man neurotisch ist oder sehr nervös ist oder sehr gestresster Typ ist, das verstärkt also ich glaube schon, dass KI-Systeme diese Dinge verstärken können. Wenn man ein gestresster Typ ist und man nimmt dann noch die KI-Systeme her, die einen dann noch mehr stressen Ich glaube, dann kann\n\nman schon in diesem Rad drinnen landen.\n\nGlaubst du nicht? \n\n**Eliot Mannoia:** Ja es wäre spannend eine Studie dazu zu machen mal ob sie Persönlichkeitsmuster verstärken ja Ich glaube, wenn man gezielt versucht, an sich zu arbeiten, dann kann die KI auch als Werkzeug dazu dienen, vielleicht Muster oder bestimmte Sachen zu reduzieren, wenn man es wirklich gezielt nutzt. Aber wenn man es unbewusst nutzt und man ist vielleicht sehr stressig und neurotisch und man nutzt es in diesem Wahn, dann kann das vielleicht noch über den Wahn fördern.\n\n**Manuela Machner:** noch gestresster, gell? Ich bin ja vielleicht nicht neurotisch aber als gestresster Typ bist du dann noch gestresster aber das geht eh so schnell und das muss auch schneller gehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja das ist die Geduld wieder, oder? Also ich würde dich jetzt nicht als gestester Mensch empfinden. \n\n**Manuela Machner:** Das würde vielleicht nicht jeder so unterstreichen. Ich bin schon sehr gestresst also ich bin schon jemand, der immer unter Strom steht, das schon. Ich kann aber sehr gut im hier und jetzt sein. Also so wie jetzt bin ich nur hier oder wenn ich mit Menschen spreche bin ich nur in dem Moment das geht gut, aber sobald ich aus der sozialen Interaktion gehe, bin \n\nIch auf Turbo. Irgendwer hat einmal zu mir gesagt, du bist wie ein Duracell-Hasel. Ich weiß nur nicht, wer wann bei dir die Batterien tauscht. Du wirst das nicht kennen, Duracell, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Oh ja, ich kenne die Werbung noch, sicher. Ja das\n\n**Manuela Machner:** Und so bin ich, wenn ich abseits von sozialen Interaktionen bin, dann bin ich auch immer so wie ein Duracell Hase.\n\n**Eliot Mannoia:** Ist ja Energie. Energie finde ich Positives.\n\n**Manuela Machner:** Ja, nein, ich möchte es gar nicht werten. Ich glaube, es gibt alle Faktoren zu viel und zu wenig. Also, ich habe ein Riesenthema mit Menschen, die keine Energie haben. Also, damit tue ich mich immer extrem schwer. Also, die so latschert sind und nichts kann. Und meine Dialektbegrifflichkeiten.\n\n**Eliot Mannoia:** Also dann antworte ich mit dieser Frage. Glaubst du dass du Verschiedene persönlichkeits ausprägungen hast online echte welt versus KI oder bist du online gleich tik tok gleich KI gleich\n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube, ich bin gleich, insofern dass ich ein eher extrovertiert auftretender Mensch bin. Das glaube ich. Ich bin ja auf allen Ebenen ich bin, glaube ich authentisch und ich bin sehr offen und ehrlich. Nein, ich glaube das trifft es schon. Ich bin genauso wie ich jetzt im Call bin bin ich wenn ich mit jemandem rede. Da bin ich glaube ich sehr authentisch bin. Ich glaube, dass ich in Wirklichkeit viel überlegter bin, als die Leute glauben. Also ich bin sicher sehr kopfgesteuert in vielerlei Hinsicht auch wenn ich sehr, wie soll man sagen, spontan wirke. Meine Kopfsteuerung funktioniert nur sehr schnell. Also sage ich das, sage ich das nicht, es ist ein sehr, sehr schneller Prozess in meinem Gehirn aber ich bin sehr Kopfgesteuert, ob ich was tue oder nicht und wirke aber sehr spontan \n\nUnd das weiß ich auch, dass die Außenwirkung so ist, aber es ist sehr kopfgesteuert und auch bewusst gemacht.\n\nAlso ich mache selten was völlig unbewusst\n\n**Eliot Mannoia:** Ja so hätte ich dich auch eingeschätzt.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber es stimmt schon, ich glaube, mein virtuelles Wesen und mein... Aber es ist auch eine aktive Entscheidung dazu, das muss ich auch sagen. Also eben wieder kopfgesteuert es ist schon meine aktive\n\nEntscheidung so zu sein wie ich bin, ob das jetzt ein Tik Tok Video ist,\n\noder wie auch immer. weiß, ich könnte mich aber auch dagegen entscheiden. Ich weiß, dass ich mich hinstellen könnte und auch anders agieren könnte, was nicht mir entsprechen würde. Das würde gehen, das weiß ich. Aber es ist eine aktive Entscheidung zu sagen, ich trete so auf, wie ich tatsächlich bin. Aber es ist jetzt nicht dem Zufall überlassen.\n\nAlso in meinem Fall jetzt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja spannend. \n\n**Manuela Machner:** Und du umgekehrt jetzt die frage zurück also du sagst jetzt von dir selbst eigentlich dass du ja nicht so gern der showman bist oder zumindest habe ich es interpretiert oder also so mit selfies selber so wie ich es manchmal mache hallo und übrigens tiktok spricht jetzt nicht so deiner Geschichte.\n\n**Eliot Mannoia:** also privat auf social media bin ich eigentlich fast nicht mehr unter unterwegs war ich war früher auf instagram aber auch da habe ich eher Bilder von Locations, also mich hat Fotografie interessiert mich auch noch, aber ich mache es jetzt weniger, aber ich habe fotografiert, mich sehr fasziniert und ich habe da so eher Fotos gemacht von Locations Also ich habe eigentlich...\n\nNie Selfies von mir. Aber auf LinkedIn, wegen der Selbstständigkeit und der Algorithmus bevorzugt echte Menschen und nicht nur Gebäuden, bin ich da out of my comfort zone und mache es auch.\n\nDa lerne ich neue Seiten von mir kennen, wo ich mir denke, warum nicht? Man soll ja auch ein bisschen irgendwie Ich arbeite oft auch an Selbstbewusstsein und denke mir so, ja, warum nicht stolz sein, wo du gerade bist und was du gerade machst und die, die ich kennen, wissen eh, dass du bescheiden bist und dass du jetzt da nicht, ja, also es funktioniert und das ist, habe ich wieder viel über mich gelernt. Und\n\nKomme damit eigentlich sehr gut klar. Und was ich auch spannend fand, auf der Uni, wo ich unterrichte, haben sich einige den Podcast angehört. Die gemeint ich komme sehr anders rüber im Podcast als im echten Leben. Ich habe keine Ahnung wie oder wo.\n\n**Manuela Machner:** Aber du hast mir nicht erklärt lassen, was so anders ist. Ich sage es euch Leute, jetzt habe ich hier die volle Panik weil ich kenne Eliot ja auch nur als Podcast-Partner. Also wie bist du dann in echt?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich weiß nicht, also ich glaube, ich bin so wie ich bin, aber vielleicht bin ich ein bisschen zurückhaltender online, es ist auch für mich, Deutsch ist halt nicht meine Muttersprache, das ist für mich immer so etwas, was ein bisschen mitschwingt dass... Ja, dass ich da einfach, ich glaube, dieses Überlegen wie bei dir, dass das Überlegen schnell geht, geht bei mir eher im Englischen.\n\nUnd im Deutschen ist es halt Millisekunde länger oder wie auch immer. Keine Ahnung.\n\n**Manuela Machner:** Ja, das macht sicher einen Faktor aus. Also ich habe ja gesagt das letzte Mal habe ich irgendein Video von dir gesehen auf Englisch und das war für mich auch eine völlige Challenge, weil es natürlich eine ganz andere Wirkung plötzlich ist, also vielmehr das selbstbewusste Auftreten nach außen. Also ich glaube, auch die Sprachthematik ist da natürlich ein Thema.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ich glaube, das macht schon etwas aus. Ja, es fordert uns schon auch, also dieses, so wie du sagst jetzt aus der Comfort-Zone herauszugehen, das jetzt in der digitalen Welt ist, weil das ist ja eine digitale Selbstdarstellung, dass wir auf LinkedIn halt präsentieren, was wir machen, was wir tun, was wir sind und das macht schon auch was mit einem, also auch das Feedback, also ich glaube dass Also ich muss gestehen wenn ich da TikTok-Feedback kriege, was halt nicht immer positiv ist, was auch gut ist so, Da muss ich aufpassen, dass ich nicht sofort in diese Rechtfertigungsschiene falle weil ich muss mich nicht bei\n\njedem und für alles rechtfertigen was ich sage und was ich tue. Und das ist eine bewusste Entscheidung.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber du machst das super, muss ich sagen, mit Comfort Zone, weil was du alles auf YouTube Shorts auf TikTok machst, du hast vor kurzem vor 200 Leuten in Englisch, was auch nicht deine Muttersprache ist, eine Keynote gehalten, die super war, also das machst du auch, das finde ich super.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber das ist Komfortzone verlassen, unabhängig jetzt von KI-Systemen, ist glaube ich schon ein wichtiger Faktor und ich glaube, dass wir auch aufhören müssen uns in der Persönlichkeitsentwicklung einerseits für alles zu rechtfertigen und auch uns immer zurückzunehmen. Also ich glaube, das sind eben diese Persönlichkeitsthematiken. Wie du gesagt hast, ja, du kannst stolz sein, ja, warum, also im deutschsprachigen Raum neigt man sowieso ein bisschen dazu Selbstlob stinkt heißt es ja bei uns und irgendwie habe ich dann angefangen für mich selbst zu sagen, Selbstlob stimmt weil vor lauter uns selbst zurücknehmen, tun wir uns selbst unter den Scheffel stellen und machen es uns selbst eigentlich schwerer. Das sind aber eher psychologische Faktoren wo die KI Systeme unterstützen ja auch die starken Leute. Also\n\ndie Algorithmen du siehst ja auch, wenn sie ausspielen und gerade die Social Media sind ja Paradebeispiele eigentlich, was wird supported. Und es wird sehr stark supported. Dinge die anderen Menschen triggern. Wir machen uns oft so viele Gedanken bei Content-Geschichten, welche sachlichen Contents bringen wir rüber und in Wirklichkeit ist es ganz, ganz selten tatsächlich der Sach-Content Außer in irgendwelchen Nischenthemen, aber sehr, sehr oft ist es, wie kommst du als Mensch an, und das zeigen die KI-Systeme dir auch, ja, also auf TikTok hat es jetzt eine Zeit gegeben, da haben die Leute am Anfang geweint weil sie ihre... Produkte nicht verkaufen oder die Mutter halt sich selbstständig gemacht hat und das Produkt nicht verkauft. Das war so ein Trigger für die Leute, länger auf dem Video zu bleiben, weil du kannst Geld verdienen damit, wenn du viel Interaktion und viel Zeit auf, wenn Leute viel Zeit auf deinen Videos verbringen.\n\nUnd was bewirkt das? Also du siehst so ein Kurzvideo und am Anfang weint jemand oder ist verzweifelt oder hat irgendeine Emotion. Und dann bleibst du dort einerseits triggert es dich auf der anderen Seite hast du Mitleid oder Neugierde also irgendwelche Emotionen werden bei dir getriggert und dadurch bleibst du drauf und das fand ich schon ganz spannend weil da einfach da sieht man auch wieder wie die algorithmen arbeiten die super Sachen sind super ausgespielt worden weil die menschen halt darauf reagiert haben auf diese Emotionen und auf diese Aktionen. Und das \n\nmacht schon, passt man sich dem dann auch an und sagt, ich mache auch irgendwelche Geschichten nur deswegen, damit ich da hier... mehr Zugriffszahlen bekomme. Ich folge einem wirklich coolen Unternehmer aus Deutschland, der ist sehr kontroversiell unterwegs, also der ist sehr provokant unterwegs, Richtung Mitarbeitergeschichten und so. Und der hat auch gestern oder vorgestern ein Video gemacht und gesagt, den Fehler, den ihr alle macht, ihr wollt alle nett sein und Meinungen vertreten die alle vertreten ihr müsst provozieren, ihr müsst eine Gegenstellung einnehmen. Und dann habe ich mir gedacht und auch dazu kommentiert das musst du aber auch wollen. Also Dinge nur deswegen zu machen, dass der Algorithmus dich besser ausspielt, weil du halt provuzierst und Leute dir drunter schreiben, dass du ein Depp bist, muss ja auch wieder in deine Persönlichkeitsstruktur passen.\n\n**Eliot Mannoia:** aber ich bin wirklich fest davon überzeugt dass die größte Sucht der Gesellschaft die Aufmerksamkeit ist. Und alle wollen Aufmerksamkeit, ob das jetzt auf Social Media ist oder das tolle Auto oder die Uhr, die was auch immer. Und deswegen ist es ihnen oft wurscht was für Kommentare dann unten stehen.\n\nHauptsache sie polarisieren und bekommen die Aufmerksamkeit. Im Grunde genommen sind sie vielleicht eh auch in der Mitte und haben nicht so eine Wut entweder \n\nauf dieser Seite oder auf dieser Seite. Aber sie tun nur so wegen der Aufmerksamkeit. Und das ist irgendwie verzerrtes Bild, weil da gibt es auch Studien dazu, dass es eigentlich die Extremen sind, auch in der Minderheit eigentlich.\n\nEs wird nur mehr gezeigt. Aber die Moderaten, also viele, die nur beobachten, es gibt viele, die\n\nDie \n\n**Manuela Machner:** fallen nicht auf, weil sienicht sichtbar sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, 80% schauen auf Social Media, 20% posten oder so, dieses Pravitos Law oder wie auch immer, die genauen Zahlen habe ich jetzt nicht im Kopf. Also das war jetzt nur eine Schätzung, ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also hat KI uns verändert, wenn man es jetzt zusammenfassen würde? Ne, Die Persönlichkeit wahrscheinlich nicht. Wie wir uns vielleicht nach außen trauen, oder unsere Comfort Zone verändern durchaus aber nicht nur durch KI sondern das digitale Umfeld. Auf der anderen Seite verstärken natürlich diese ganzen Systeme das, wie wir sind, oder kann verstärken wie wir uns geben oder wie wir uns zeigen und wie wir sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Und \n\n**Manuela Machner:** ich habe es ganz spannend jetzt gefunden zum Abschluss deine Aussage dass du sagst einer der größten Süchte ist die Sucht nach Aufmerksamkeit Das machen gerade diese ganzen Social-Media-Kanäle verstärkend dass diese Algorithmen, das liegt auch der Erfolg dahinter, dass man sagt, man hat diese, wenn wir es in der realen Welt schon nicht mehr haben, dann in der digitalen Welt, die digitale Welt ist da aber auch momentan ja noch sehr getrennt zu betrachten, es ist zwar unser Alltag aber Wie soll man sagen, nicht im Hier und Jetzt immer angekommen deswegen gibt es durchaus auch dort den Freiraum dass Menschen in der digitalen Welt, sich anders geben, sich anders zeigen, anders auftreten, weniger Hemmungen haben, sich auch zu positionieren in gewisse Richtungen. Positive wie\n\nnegative.\n\nUnd die Frage ist ob man das nicht in seiner Persönlichkeitsstruktur hat, wenn man das schon macht. Und ob KI auch diese Dinge unterstützen kann. Ich glaube, und das sieht man an der heutigen Diskussion, dass es diese \n\nTrennung de facto, digitales leben, echtes Leben gar nicht gibt, sondern, dass die Dinge miteinander verschmelzen. Und wahrscheinlich werden wir das in massiver Art und Weise in den nächsten Jahren noch viel stärker erleben, weil die digitale Welt in unserer Welt viel stärker noch implementiert sein wird. Da werden wir noch viele spannende Themen dazu haben und schauen wir mal, ob unsere Persönlichkeit sich noch verändert. Wir hoffen ihr bleibt alle live dabei. Mit viel positiven Input und Vibes. Und wir\n\nhören und sehen euch. 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Sie diskutieren, wie traditionelle Suchmethodendurch KI-basierte Systeme revolutioniert werden und welche Auswirkungen das auf die Sichtbarkeit von Unternehmen hat.Highlights dieser Folge:Die Veränderung der Suchgewohnheiten: Eliot und Manuela erklären, wie KI-Systeme die Art und Weise verändern, wie wir Informationen suchen – von herkömmlichen Google-Suchen hin zu KI-gesteuerten Empfehlungen, die spezifische Wünsche und Bedürfnisse direkt adressieren.Die Macht der KI-Suche: Sie erläutern, wie KIs wie ChatGPT und Perplexity zunehmend detaillierte Antworten auf komplexe Anfragen liefern können, die bisher Hunderte von Webseiten erforderten. Dies führt zu weniger Suchergebnissen und einer verbesserten Nutzererfahrung.Auswirkungen auf traditionelle Webseiten: Die Hosts gehen auf die drastischen Auswirkungen ein, die KI-Suchen auf den Traffic von traditionellen Webseiten haben werden. Sie diskutieren, wie Google in den USA bereits über 30 % weniger Seitenaufrufe verzeichnet und welche Rolle dies in der Tourismusbranche spielen könnte.Veränderte Marketingstrategien: Manuela und Eliot sprechen darüber, wie Unternehmen ihre Sichtbarkeit in einer Welt, in der KI die Suche dominiert, neu denken müssen. Es wird immer wichtiger, nicht nur auf SEO (Suchmaschinenoptimierung) zu setzen, sondern sich als die Antwort auf spezifische Kundenanfragen zu positionieren.Das Potenzial von Up- und Cross-Selling: Ein weiteres Thema ist, wie KI nicht nur bei der Suche hilft, sondern auch beim Upselling und Cross-Selling von Produkten und Dienstleistungen, z.B. in der Tourismusbranche, indem sie gezielt Zusatzangebote vorschlägt.Warum diese Folge hören?In dieser Episode erhältst du wertvolle Einblicke, wie Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie wir Informationen suchen und konsumieren, verändert.","intro_text":"KI verändert, wie wir im Netz gefunden werden. Manuela Machner und Eliot Mannoia sprechen über die Zukunft der Online-Sichtbarkeit im KI-Zeitalter.","key_questions":["Können wir mit KI-Systemen echte Freundschaften aufbauen?","Welche Rolle spielen Emotionen in der Mensch-KI-Beziehung?","Wo liegen die Grenzen von Freundschaften mit künstlicher Intelligenz?"],"transcript":"Mind/Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz Ein Podcast mit Elliot Manoja und Manuela Machner.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Mein Name ist Eliott Manoja, digitaler Psychologe und heute reden wir über Sichtbarkeit im Netz.\n\n**Manuela Machner:** Grüß euch, ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus \n\nund in diesem Podcast wollen wir ein bisschen plaudern über die Entwicklungen von KI, wie sie uns betreffen und wie wir damit arbeiten.\n\nDas Thema heute ist ein bisschen ein Steckenpferd von mir auch, muss man dazu sagen. Und gleich die erste Frage Eliot an dich. Wie suchst du, wenn du irgendetwas Neues brauchst eine Information brauchst, einen Urlaub buchen würdest? Ich bin schon im Tourismus daheim. Wie gehst du jetzt vor heute?\n\nIch glaube, für allgemein wissen hat die KI wirklich schon übernommen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich\n\n**Manuela Machner:** wenn ich ein Produkt suche gehe ich doch noch zu einem spezifischen Geschäft online. Also ich versuche auch österreichische Unternehmen da immer zu unterstützen oder auch Amazon, wenn es nicht möglich ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Und\n\n**Manuela Machner:** habe ich jetzt nicht so viele gehabt als Selbstständiger, aber ich glaube, da schaue ich auch noch Google zur Zeit.\n\nMuss ich verstehen. Aber wie würdest du googeln? Wenn du jetzt einen Urlaub suchst googelst du dann, also weißt du, wenn du schon weißt wohin du gehst, suchst du dann das Hotel oder würdest du dich jetzt auch inspirieren lassen? Oder wie glaubst du jetzt? Du weißt vielleicht ja noch gar nicht, wohin du willst.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, das, ja, gute Frage. Also ich glaube, Je nach Anfangspunkt also zum Beispiel vor kurzem hatten wir eine Person Norden Polen empfohlen, weil die waren letztes Jahr in Griechenland und es war so heiß, dass es eigentlich nicht mehr so angenehm war. Und die waren jetzt mit der Familie im Norden von Polen das habe ich nicht gewusst, dass die eigentlich im Norden Sandstrände haben\n\nUnd super\n\n**Manuela Machner:** Temperaturen und echt schön.\n\n**Eliot Mannoia:** Und da habe ich eigentlich mit Google Maps angefangen Also habe ich mit Maps angefangen und dann geschaut welche Hotels was gibt es in der Nähe und wie schaut es aus.\n\nAber manchmal schaue ich, wenn ich schon weiß, wo, dann schaue ich auch auf Booking.com, muss ich auch gestehen.\n\nAlso es kommt irgendwie darauf an, ob ich eine Empfehlung bekomme oder eine Location weiß oder nicht.\n\nist ein bisschen unterschiedlich \n\n**Manuela Machner:** Ja, weil das Spannende ist, dass sich momentan die Suche gerade extrem verändert, weil in Wirklichkeit kannst du ja hergehen und sagen, wenn du noch keinen Plan hast, wohin du gehst und du sagst du hättest gerne einen Sandstrand, du hättest es nicht gerne zu heiß, aber trotzdem schön warm, du hättest gern ein Vier-Sterne-Hotel, du hättest ein All-Inclusive, du hättest gern Ein Sportangebot dabei, du hättest gerne die Möglichkeit zu surfen oder einfach nur zu chillen\n\nDu.\n\nhättest gerne ein Single-Hotel oder ein Pärchen-Hotel, dann haben wir bis jetzt immer die Problematik gehabt, dass diese Informationen, also Google eigentlich überfordert, weil der ja genau diese Wortkombinationen bisher gesucht hat und das hast du dann nicht gefunden und dann hast du eine Übersicht gehabt und dann hast du 100 Seiten durchgeschaut.\n\nOder auf Booking weißt du, die erfahrenen Booking-Leute haben ja dann gewusst dass sie Hackadl setzen können auf Booking und sozusagen einen Filter setzen können. Wenn du aber noch gar nicht weißt wohin, hast du mit Plattformen wie Booking zum Beispiel ein Problem, weil du ja dann eine Vorauswahl eigentlich treffen solltest vom Ort her.\n\nDie Probleme haben wir de facto nicht mehr, weil in Wirklichkeit können wir all diese gezielten Anfragen in den KI-Suchen machen. Das heißt, egal ob das jetzt die KI-Suche von Chat GPT ist, ob es Perplexity ist, für die, die noch nicht so tief drinnen sind, Perplexity ist eigentlich die erste KI-Suche gewesen, die wirklich spezialisiert für die Suche war auf KI-Ebene.\n\nUnd auch sehr, sehr gut ist, oder eben du gehst in Google und inzwischen gibt es ja auch den AI-Mode auch in Europa, also die AI-Vorauswahl sagen wir mal so, die euch hilft bei der Suche. Was das aber bedeutet ist, du gibst all diese Kriterien ein und kriegst eine Antwort oder drei Antworten und nicht 100 Seiten.\n\nDas erleichtert dann natürlich auf der Suchebene total, total viel.\n\n**Eliot Mannoia:** ja auch dieses \n\nführen. Das ist ja nicht wie diese Suche wo man eingibt falsch, nochmal falsch, sondern es kann ein Gespräch auch sein. Das ist auch der Unterschied mit der KI, dass es so dieses Iterative ist.\n\n**Manuela Machner:** Ja, du kannst kommunizieren, du kannst sogar mündlich kommunizieren du musst ja gar nichts schreiben, das muss man auch sagen, ich kann ja Gespräch führen.\n\nIch kann auch sagen, du, was meinst du, wo würde ich mich wohlfühlen im Urlaub und so gut wie dich dein Urlaub AI-Modell kennt, umso gut kann er dir helfen. Da brauchst du ihm vielleicht gar nicht mehr so viel erklären, weil er weiß was du bevorzugst an Tätigkeiten oder an Freizeitaktivitäten, wie auch immer.\n\nUnd dann kannst du dich herantasten und sagen, so wie du gesagt hast, Eliot, ja, ich hätte auch wieder gerne mal einen Urlaub an einem Sandstrand. Hast du irgendwelche Ideen Ich möchte aber nicht überfüllte Sandstrände. Und dann sagt er da vielleicht Griechenland und du sagst, aber da ist es so heiß. Dann sagt er, ja das stimmt, heiß ist das in Griechenland schon, aber es gibt wo anderes.\n\nAlso da verändert sich wirklich was.\n\n**Eliot Mannoia:** Hast da\n\nStatistiken über zum Beispiel die USA, wo sie dieses AI-Mode zuerst eingebracht haben, was bedeutet das für traditionelle Webseiten?\n\n**Manuela Machner:** Ja, vielleicht nur kurz zur Erklärung In den USA gibt es jetzt seit ein paar Wochen das Thema AI-Mode. Das schaut ein bisschen aus wie Chat GPT, also es ist nicht das klassische Google, wo du irgendeine Liste kriegst, sondern du stellst eine Frage und kriegst eine Antwort.\n\nAntwort mit drei Hotels oder Ausflugszielen oder Urlaubsdestinationen und seit dieser, also die ersten Hochrechnungen besagen, seit Google das eingeführt hat, dass da Zugriffszahlen also Seitenansichten und Um über 30% gesunken sind. Man muss sich ja vorstellen, wenn du jetzt klassisch suchst Eliot, jetzt hast du dann eine Liste bekommen, egal ob auf Google Maps oder in Google oder was auch immer, und was machst du in der Realität?\n\nDu machst da Seiten auf, schaust einmal kurz drüber, steht da was drinnen was für mich relevant ist, ja oder nein, und dann machst du es wieder zu. Auch wenn es für dich jetzt vielleicht gar nicht relevant ist. Diese Seite hat aber den Zugriff natürlich gemessen. Und das machen wir bei vielen Seiten, die wir in Wirklichkeit aufmachen, zumachen und auch gar keine Folgehandlung dahinter setzen.\n\nUnd jetzt haben wir erstens weniger Auswahl. Das heißt, diese KI-Suchen geben uns drei, fünf, hängt vom System ab und auch das, was man angibt.\n\nErgebnisse. Und wenn ich da schon einen coolen Treffer habe wo ich sage das Hotel jetzt wirklich\n\ngenau das, was ich will, Sandstrand, mit eigenem Pool, mit eigenem Wellnessbereich, all inclusive, preislich spannend und interessant, dann wirst du auch nicht mehr weitersuchen.\n\nDas heißt, du bist dann schon... Gut versorgt. Das heißt aber natürlich, dass viele Seiten weniger Zugriffe haben werden. Und ob das ein Problem ist, hängt jetzt von mehreren Faktoren ab. Ist meine Seite, also beim Hotelbuchen in meinem Segment habe ich den Luxus muss ich jetzt auch ganz ehrlich sagen, dass die Seitenbesuche nicht relevant sind.\n\nRelevant ist das Gästebuchen. Es gibt aber Branchen, wo es einfach relevant ist, dass der auf der Seite ist, also dass der auf der Seite zum Beispiel einen Druckauftrag gibt, also der muss auf die Seite gehen, um dort irgendwas drucken zu lassen zum Beispiel oder irgendwelche anderen Aufgaben zu machen und da wird es natürlich noch spannender werden, weil wenn ich als Hotel empfohlen werde von einem KI-System und vielleicht dann direkt über Booking.com buche dort, dann habe ich trotzdem die Buchung, also den Gast habe ich ja trotzdem.\n\n**Eliot Mannoia:** Was waren bei diesen 30% Seitenansichten, in welchem Zeitraum war das?\n\n**Manuela Machner:** Also in den letzten drei Wochen.\n\nIn \n\n**Eliot Mannoia:** drei Wochen 30% \n\n**Manuela Machner:** Und man muss sagen, es ist noch eine freiwillige Wahl. Also Google hat momentan in den USA noch die Auswahl zwischen der klassischen Google-Suche und diesem AI-Mode. Das heißt, die Nutzer gehen auch proaktiv in den AI-Mode einmal hinein und nutzen den.\n\nAlso sie könnten ja einfach klassisch weiter googeln Also das muss man auch sagen. Wenn es die klassische Google-Suche irgendwann nicht mehr gibt, dann schaut die Geschichte sicher noch viel wehementer aus. Weil nicht jeder probiert jetzt da, wenn da ein Button AI-Mode steht, den Button einmal aus, sondern er googelt so, wie er es 100 Jahre gemacht hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber aus psychologischer Sicht Weg\n\ndes wenigsten Widerstandes für den Menschen, also wenn man mal das Gespür bekommt, oh, ich bekomme hier ganz schnell und ganz leicht und eigentlich ganz gut, was ich will,\n\nDann wird dieser Switch schon sehr schnell kommen können. Absolut, ja.\n\nWie suchst du?\n\n**Manuela Machner:** Bitte?\n\nDu\n\n**Eliot Mannoia:** bist sehr gebiased, aber wie suchst du mittlerweile?\n\n**Manuela Machner:** Google existiert für mich eigentlich nicht mehr. Also ich muss wirklich... Bewusst in Google gehen, damit ich überhaupt noch irgendetwas in Google suche. Und da ist am ehesten noch das Google Maps, wenn ich irgendwelche Distanzen suche oder Entfernungen suche oder Lagen suche wenn ich gerne sehen möchte, wo ist die Bushaltestelle oder der Bahnhof und wo ist mein Hotel.\n\nAlso das ist vielleicht noch etwas, was ich suche. Ich suche auch nicht mehr, früher habe ich auch Veranstaltungen gesucht oder Telefonnummern oder E-Mail-Adressen, das mache ich auch nicht mehr über Google, also da gehe ich auch, also ich bin halt Hardcore-Chat GPT-Nutzer, das mache ich sehr für den Chat GPT, aber inzwischen auch nutze relativ viel Gemini, wo ich das mal anschaue.\n\nDas Klasse ist bei Chat GPT, dass du dir die Quelle genau anschauen kannst. Das heißt, ich sehe dann die Telefonnummer, wo kommt die her? Also genau diesen Teil, wo kommt das her? Und wenn das dann für mich realistisch ausschaut, rufe ich dann die Nummer an oder schicke dort die E-Mail her.\n\n**Eliot Mannoia:** aber ich bin ein Hardcore-Chat GPT-Nutzer, das könnte ein Tattoo sein.\n\n**Manuela Machner:** Naja, wer weiß, wie das in drei Jahren ausschaut, ob ich dann noch das vertreten könnte. Also wenn, dann eines es sich wieder, löst.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber was... Und das bringt mich schon auch auf einen Anwendungsfall, den ich nutze oft.\n\nWenn \n\nSachen von Chat GPT, Gemini oder sogar auch Perplexity bekomme,\n\ndann ich schon oft manchmal Google, um zu verifizieren.\n\nAlso weiß, man kann den Link durchklicken aber ich schaue dann auch zum Beispiel, ob eine Person das gibt. Ich habe zum Beispiel bei einer Recherche da ist gestanden dieser eine Typ, der bei Harvard unterrichtet. Und dann habe ich gegoogelt und das überprüft und er war auf Harvard, aber jetzt unterrichtet er woanders.\n\nDas war so eine klassische Hallucination und da finde ich Google schon noch so als Backup oder so als, ja, da sind halt die Hallucinationen die Wahrscheinlichkeit viel geringer wenn\n\nalso nicht\n\nDas ist ein ganz anderes Phänomen. Es kann einfach nicht stimmen manchmal.\n\nGoogle.\n\n**Manuela Machner:** aber wenn die Website nicht stimmt dort.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, \n\nes kann falsch sein, aber es wird nicht.\n\nvor, also \n\nes ist \n\n**Manuela Machner:** Es wird nichts herausinterpretiert auf Google, auf alt Google, alt musst du fast sagen, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** alt. \n\n**Manuela Machner:** Ja\n\naber in Wirklichkeit, weißt du, warum ich das eigentlich gar nicht mehr tue? Weil was tut Google? Er verweist mich auf eine Webseite. Und ich muss in der Webseite nachlesen.\n\nDas heißt, wenn ich diese Situation habe, dann gehe ich ja ins Chat GPT her und sage, gib mir die Quellen zu dieser Person aus, die unterschiedlichsten. Dann schaue ich, welche Quelle interessiert mich am meisten und dann gehe ich eh auch wieder auf die Website und lese auf der Website nach. Das heißt, der Endpunkt ist immer der gleiche die Quellen-Website.\n\nEinmal kriege ich es nur von Google und einmal kriege ich es von Chat GPT Also der Prozess ist in Wirklichkeit eh der gleiche Also du gehst dann eh auch wieder auf diese... Detail suche sage ich jetzt einmal. Spannend, die wird einfach...\n\n**Eliot Mannoia:** sorry, was ich auch, weil du was vorher angesprochen hast, man geht zur Seite, um dann was drucken zu müssen oder so.\n\nIch glaube, was vielleicht auch einen riesen Impact haben wird, ist das ganze Up und Cross-Selling. Also was mehr verkaufen, was andere verkaufen. Oder zum Beispiel, Leute, die das gekauft haben, haben das gekauft. Weil, wenn ich\n\nEine \n\n**Manuela Machner:** suche und nicht auf \n\n**Eliot Mannoia:** Amazon gehe oder nicht auf irgendeine Website, sondern einfach von einer KI dort finde und dort kaufe, dann ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht in der Zukunft, das ist nur eine These, vielleicht geringer dass ich dann nicht die Batterien dazu kaufe oder eine Mousepad oder was auch immer.\n\nAlso das Up und Cross-Send, das ist vielleicht für den Tourismus auch spannend, Ich buche das Hotel, aber wenn ich auf der Webseite bin, dann sehe ich vielleicht die E-Bikes oder sehe vielleicht andere Sachen. Und das ist mit der Wahrscheinlichkeit.\n\n**Manuela Machner:** Naja, die Geschichte ist ja, das Cross und Upselling ist im Tourismus sowieso ein Klassiker.\n\nAlso, dass gute Betriebe Versuchen kampfhaftes Cross und Upselling zu betreiben über die Webseiten. Die Thematik ist, aber du gehst ja vielleicht gar nicht mehr auf die Webseite, aber die Thematik ist eine andere. Ich sage ja meiner KI, jetzt komme ich mit meiner Familie. Mein Mann ist der Mountainbiker.\n\nUnd ich bin jetzt eher die Schwimmerin und die das Wasser gern hat und so weiter. Und meine KI sucht dann schon aus ein Hotel und meine Kinder, die einen tun vielleicht nur, weiß ich nicht, Rennrad fahren und die anderen dort singen Jetzt versuche ich gerade herauszufinden, was meine Kinder so vor zehn Jahren gemacht haben.\n\nOder klettern oder so. Und ich sage, dass der KI, das heißt, die KI wird schon einmal Betriebe herausselektieren, die das im Angebot haben oder im Portfolio haben. Das ist einmal der erste Punkt. Das zweite könnte schon sein, dass die KI dann vorschlägt du kannst das im Hotel buchen. Du kannst, und das ist ja des Cross- und Upselling besonders interessant, viele solcher Angebote sind ja nicht im Hotel.\n\nAlso das heißt, du hast ja die Situation in der Realität dass du ein Hotel hast, aber nicht jedes Hotel oder Pension oder Privatzimmer hat einen Fahrradverleih oder hat eine geführte Tour oder hat Stand-Up-Pedals Aber im Ort gibt es das oder in der Tourismusdestination gibt es das. Das heißt, die KI kann schon so weit, klar, weiterdenken für mich und sagen, Und möchtest du gleich reservieren das Stand-up-Paddle für den zweiten Tag oder dich anmelden, es findet am nächsten Tag eine geführte Mountainbike-Tour statt.\n\nOder es gibt das und das und das wird, das liest die KI. Also da muss man schon sagen, sie macht ja immer mehr diese Zusatzvorschläge. Das macht sie ja grundsätzlich schon. Also das heißt, die KI macht für uns dann Cross und Upselling. Und das kann jetzt aus der Destinations-Sicht, aber auch aus der Betriebs-Sicht ja viel spannender sein, weil der Gast, ich habe ja das Gefühl, noch immer einen Ansprechpartner zu haben,\n\nDer\n\nmir die Dinge vorschlägt, und ich buche es dann direkt über die Plattform, also über Chat GPT oder über Gemini oder über irgendwas, und im Hintergrund liegt das irgendwo in einer Buchungsoption.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\nschon, aber ich meine, zur ersten Option...\n\nwürde ich sagen, nur wenn man gut promptet, also wenn du sagst was dein Mann oder deine Töchter machen und zum zweiten Punkt\n\nIst \n\ndann \n\naber schon noch die so gesagt, die Power bei der KI, also da kann der Hotelbetrieb Person, mein Deutsch heute wieder, super,\n\nBesitzer weniger, \n\nalso\n\nauf der eigenen Webseite, es gibt ja eine ganz eigene Disziplin, die heißt Conversion Rate Optimization, also die...\n\nConversion \n\n**Manuela Machner:** Es gibt kein deutsches Wort für Conversion, also den Umsatzerhöhen im Prinzip.\n\n**Eliot Mannoia:** Den Umsatzerhöhen kann man mehr steuern auch wenn es die eigene Webseite ist. So ist man eher ausgeliefert zur KI. Ich meine, du hast schon recht, die KI Hoffentlich und wird, und schauen wir mal, schon mehr ausführlicher antworten aber man ist aber ausgeliefert.\n\nDu bist,\n\netwas \n\nanderes? \n\n**Manuela Machner:** naja, aber du siehst das schon richtig, wobei, was das Grundsatzthema bei den ganzen KI-Suchen sind, du bist sowieso ausgeliefert, also deine Website ist eigentlich das irrelevanteste Tool, was du hast. Also das tut mir furchtbar leid für alle, die Millionen oder viel Euro in die Website legen, ja, ähm Die Website ist Datenbereitsteller für die KI-Systeme sage ich jetzt einmal, überspitzt formuliert.\n\nMomentan ist sie noch Inspiration und gerade bei uns im Tourismus hat man das so gern. Du kannst noch schöne Bilder schauen und Videos schauen. Im Urlaubstourismus wird das eine Zeit lang noch so sein, weil wir wollen ja wissen, wie schaut der Sandstrand in der Realität aus. Die Frage ist, gehen wir noch auf die Website oder schauen wir uns auf Google Maps oder was auch immer das in Zukunft sein wird, die Nutzer Bilder an und nicht die Bilder vom Hotel selber, aber die Website ist Datenbereitsteller.\n\nNur, das muss man, und das sieht man jetzt schon bei all diesen KI-Systemen, die eigene Website ist nicht die primäre Quelle, außer ich sage, ich will das Hotel XY, also ich will Infos vom Hotel XY, dann wird die KI das Hotel XY sich anschauen primär, aber Der sogenannte Trust, also das Vertrauen, haben die KI-Systeme viel mehr in große Plattformen.\n\nDas heißt, das was jetzt im Hotelsegment, aber völlig egal, in jeglichem Segment, das was von dir, über dich, auf großen Plattformen steht, ist viel relevanter für KI-Systeme als das, was auf deiner eigenen Seite steht.\n\nDas\n\n**Eliot Mannoia:** ist wie bei Handys, wenn man sagt, was ist das beste Handy, Dann schaut er sich nicht die Samsung- und die Apple-Seite vielleicht an, sondern eher TomSky oder diese ganzen Tech-Review-Seiten.\n\nDa wird halt PR vielleicht einen ganz neuen Drive wieder bekommen\n\nman \n\nmehr PR machen muss, oder auf diesem Vergleichsportal oder dass man, weiß nicht, reviewed bekommt, oder, ja?\n\n**Manuela Machner:** Ja, also definitiv also diese Außenwahrnehmung wird absolut wichtig sein, und das haben viele überhaupt nicht am Schirm.\n\nAlso ich erlebe ganz viele Betriebe die investieren sehr, sehr viel Zeit und Geld, um Seh-Optimierung der eigenen Seite zu haben.\n\nSuchmaschinenoptimierung,\n\nspielt noch immer eine Rolle. Also für alle, die jetzt diese großen Schlagwörter hören, SEO spielt keine Rolle. Vergesst SEO ist schon noch relevant, aber in einer anderen Art und Weise.\n\nEs geht nicht wirklich mehr um dieses einzelne Wort, sondern schon um den Kontext um den Inhalt den ich liefere. Und eben wo ist er? Was ich aber eine ganz spannende Entwicklung auch sehe, ist, Man sieht das jetzt bei Chat GPT hat die shopping funktion freigeschalten ich weiß nicht ob dir das aufgefallen ist ich weiß ja nicht ob es in plus account auch schon ist, ich habe es im pro account\n\n**Eliot Mannoia:** ich habe es nicht gesehen, aber ich habe auch nicht was gesucht\n\n**Manuela Machner:** ja ok damit ihr eine vorstellung habt, mir ist das das erste mal passiert wie ich gesagt ich brauche über Chat GPT Buchtipps geben für Weiterbildung Lehrlinge in der Gastronomie gegangen.\n\nUnd ich habe erwartet klassischerweise Chat GPT ist dass er sagt, das Buch und das Buch. Und habe dann bekommen, es hat ausgeschaut wie bei Amazon, Fenster mit dem Bild von den Büchern, wo ich es kaufen kann, was der Preis ist und was der Inhalt des Buches ist. Und ich habe gewusst, dass in den USA das schon freigeschalten ist, aber dass wir es auch schon haben, war mir noch nicht bewusst.\n\nIch habe das dann mal angeschaut und es funktioniert derzeit noch so, dass halt auch hier sehr oft große Shops gecrawled werden, also die Produkte gesucht werden und dann als Vorauswahl angezeigt werden. Das heißt, auch hier habe ich drei oder vier Buchvorschläge bekommen mit klassischen war, sogar nicht einmal Amazon dabei, sondern da waren es Online-Bookshops größere, die man eh kennt.\n\nWarum?\n\nJetzt will ich nicht zu technisch werden, aber diese Buchshops haben ihre in strukturierter Form im Netz. Und Strukturen der Daten spielen für KI Systeme eine ungeheure Rolle weil sie es leicht abgreifen können. Weil sie einfach verstehen. Das ist ein Produkt ist ein Buch, und in der Struktur steht dort Preis und dort die Beschreibung und dort das Bild. \n\nUnd sie müssen nicht, händisch unter Anführungszeichen, irgendwas sich holen. Das heißt natürlich, dass Shop-Systeme so wie man es vielleicht gängig hat in irgendwelchen kleinen Zeiten, die vielleicht noch nicht strukturierte Daten verwenden, es schwieriger haben, abgesehen davon, dass sie weniger Zugriffe haben und bla bla.\n\nJa\n\nAlso\n\ndie Geschichte ist eine Sache und eine ganz spannende daran finde ich aber jetzt ganz was anderes noch, dass OpenAI angekündigt hat, es gibt eine Seite, wo du dich auch registrieren kannst mit deiner Produktkategorie, OpenAI hat angekündigt dass es voraussichtlich eine Möglichkeit geben wird, seine Shop-Produkte sozusagen in OpenAI hochzuspielen.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Wenn das kommt, also wenn du sozusagen hergehen kannst und bei OpenAI, also Chat GPT im Prinzip, deine Produkte positionieren kannst, so wie es das ja bei Google schon gibt, es tut noch keiner.\n\nJa, also es gibt so eine Google-Shop-Möglichkeit da kannst du auch deine Produkte positionieren. Wenn du das natürlich machst, dann erleichterst du die Arbeit diesen KI-Systemen Dann haben die eine eigene Shopping-Datenbank, wo sie dann zu dir leiten und du aber die Produkte hinaufladest und hoffentlich über eine Schnittstelle weil aktualisieren wirst du nicht schaffen, das machst.\n\nAlso da wird es eine ganz spannende Entwicklung entgehen, weil wenn, also ich weiß nicht, wo die Reise hingeht aber wenn man zu Unternehmen wie OpenAI sagt, ich mache auf eine Art Datenbank für Informationen, Dann wird alles ganz, ganz spannend, weil für mich ist schon die Frage, bleibt das dann im Shopping-Segment kann ich dann in Zukunft auch Daten über meinen Betrieb hinaufladen und so, also das, ich habe keine Ahnung, wo da die Reise hingeht sage ich auch ganz ehrlich, aber, ja, im Prinzip, mein Business, naja das ist ein kleiner Hack für alle, die es jetzt überlegen, um Gottes willen.\n\nWie werde ich in Zukunft noch gefunden? Also es gibt ganz viele Maßnahmen, wo man sagt, das könnte uns jetzt weiterhelfen bei der KI-Suche. Der Wichtigste, Mehrwert liefern. Also man sollte einfach, der Betrieb sollte die Antwort für ein Problem sein. Und da muss man sich einmal hinsetzen und sagen, wofür bin ich die Lösung konkret, tatsächlich.\n\nDas wäre immer schon gut gewesen. Aber wir haben wir haben durch viel bla bla und schöne Darstellung und sonst was auf den Sinn der Sache vergessen also wo bin ich da die Lösung und eine Geschichte weil du jetzt das gesagt hast google my business nur ein kleiner hack Chat GPT greift nicht auf google zu sondern auf bing weil microsoft 50 prozent von Open AI gehört das heißt habt ihr euer bing profil Es gibt nämlich Bing My Business, also im Prinzip auch, schon angelegt und der Riesenvorteil ist, kein Stress, ihr könnt es connecten mit Google My Business, das heißt, ihr müsst nur die Arbeit machen, ihr müsst einmal das anlegen und connecten das Gleiche mit Google Search Console, für diejenigen, die jetzt wissen, was ich meine, das Gleiche gibt es auf Bing-Ebene.\n\n**Eliot Mannoia:** Super.\n\nAlso, ich habe Was ich als, so gesagt, User mal festgestellt habe, ist, dass manche Seiten nicht crawlbar sind oder nicht lesbar sind von der KI, weil das von der Webseite einfach so eingestellt wurde.\n\nBesonders \n\nZeitungen oder so, ich glaube, New York Times oder so.\n\nKleine Zeitung in Österreich zum Beispiel \n\nOkay\n\nja, und was ist dann, also ich Aus der Erfahrung habe ich jetzt nicht das ganze Vertrauen, dass wenn ich jetzt auf Shopping-KI\n\nListe\n\nbekomme und Amazon ist z.B.\n\nnicht da, dass es nicht ist, weil Amazon nicht gut ist, sondern einfach, dass Amazon nicht erlaubt dass seine Webseite ... Also ich hätte dann nicht das Gefühl, dass ich eine komplette Übersicht bekommen habe.\n\n**Manuela Machner:** Naja, beim Buch war Amazon nicht dabei, ansonsten ist Amazon immer vorne dabei.\n\nOkay.\n\nJa, aber als Kunde, ich glaube, dass du einfach ein sehr kritischer Mensch bist.\n\nIch glaube, der 0815-Kunde, der eine Lösung sucht ist zufrieden mit dem, was er bekommt. Also ich glaube, das, auf welchem Level wir uns da bewegen, auch mit Hinterfragen und mit was ist real und nicht real, Ist in der großen Masse nicht vorhanden. Und wenn ich drei Shoppen...\n\n**Eliot Mannoia:** aber es sind beide Ansichten wichtig. Das Erste ist dieses, oh, es ist mir bewusst, was macht es.\n\nUnd genau das, was du sagst die, die es nicht wissen, was hat das für Auswirkungen? Vielleicht beim Urlaub oder beim Buch weniger kritisch. Aber was ist, wenn Leute für die Arbeit Sachen suchen, ob das jetzt für Eventlocations sind, oder sie müssen Speaker finden oder sie müssen etwas suchen\n\nUnd\n\n**Manuela Machner:** wie schon gesagt, der Mensch \n\n**Eliot Mannoia:** geht den Weg dem wenigsten Widerstands.\n\nWas ist dann, wenn wir, ich habe eh drei Antworten bekommen und ich schaue jetzt da und habe aber vielleicht komplett große, relevante vielleicht nicht.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber ganz ehrlich, was ist der Unterschied zu heute? Also wer blättert noch auf die zweite Seite von Google? Also das ist ja nur... Unser subjektives Gefühl als Anbieter.\n\nIch bin ja auf Google vertreten weil auf der Seite 3 steht Eliot Manoia mit Brand Karma. Du siehst dich noch.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja aber es gibt auf Webseiten sind ja oft menschenkurierte Zusammenfassungen. Also zum Beispiel, du gibst ein Event Locations und dann hast du vielleicht 10 Antworten aber manche sind vielleicht so die 10 besten Event Locations die von einem Menschen kuratiert wurden.\n\nAlso du hast nicht nur 10, sondern du hast auch das 10 mal mehrere.\n\n**Manuela Machner:** Und KI-Systeme springen genau auf diese Trigger an. Das ist eigentlich, also ich habe jemanden erlebt, der hat das jetzt auf TikTok geleakt, sage ich jetzt einmal, der hat das KI-System genau so manipuliert Der hat genau das gemacht. Der ist hergegangen und hat gesagt, er macht SEO eigentlich für, oder ist halt Websitemensch und SEO hat er gemacht für seinen Betrieb und er hat gesagt, es ist ein Installateurbetrieb in dem Ort, damit der von der KI, also nicht, dass ihr das alle nachmacht, aber ja, sein Installateurbetrieb von seinem Ort, wollte er bei den KI-Suchen an erste Stelle bringen.\n\nWas hat der gemacht? Der ist beinhart hergegangen und hat diese Rankings gemacht, genau, menschlich kuratierte Rankings, und hat immer seinen Betrieb an erste Stelle gesetzt auf vier großen Plattformen das veröffentlicht. Der zweite, dritte vierte fünfte Platz, je nachdem wie er es gemacht hat, waren immer unterschiedliche.\n\nDas heißt, es war nie jemand der Zweite immer der Zweite, sondern da war einmal Zweiter einmal Fünfter, einmal Dritter, einmal Nicht-Existent Hat den Content manipuliert in Wirklichkeit, hat das auf großen Plattformen gemacht, die die KI ausliest, Und was sagt die KI?\n\nUnd wie hat er das auf den großen Plattformen \n\n**Eliot Mannoia:** bekommen?\n\nWem er das zugelassen?\n\n**Manuela Machner:** Naja, die Frage ist, welche Art von Plattformen Du kannst ja, es gibt Open-Möglichkeiten wo du Beiträge schreiben kannst auf Medien, Plattformen und solchen Geschichten. Er ist nicht zur Handelskammer gegangen und hat gesagt, bei der Wirtschaftskammer also Deutsche Handelskammer und Wirtschaftskammer bei uns, und hat dort diesen Artikel geschrieben, aber er hat halt irgendwelche Zugänge zu anderen Seiten gehabt.\n\nUnd hat, wenn du viele Webseiten auch kuratierst selber, hast du natürlich auch andere Möglichkeiten, und hat Bewertungen geschrieben. Und hat dann gesagt, und das glaube ich sofort, die KI-Systeme haben dann gesagt, der Beste ist immer der Installateur XY.\n\n...\n\nalso schlagen wir den Installateur XY vor. Also genau diese menschlich kuratierten Dinge sind ja auch die Trigger, die die KI-Systeme lieben.\n\nAlso, weißt du, und wenn du dann sagst, der beste Installateur oder Arzt oder irgendwas, dann schauen die KI-Systeme sich sicher diese Bewertungsthematik an, also das tun sie definitiv, das sieht man auch, also Bewertungen übrigens, liebe Leute, Gold wert. Diese Bewertungen, was steht auch inhaltlich in den Bewertungen, nicht die Sterne alleine zählen, sondern was steht drinnen.\n\nSteht da drinnen super Essen, aber Familien, kannst vergessen, sind nicht willkommen oder sonst was, dann wird die KI lernen, Familien sind dort nicht willkommen, weil das textlich drinnen steht. Und dann kannst du tausendmal schreiben, dass du ein Familienbetrieb bist. Also total wertvoll. Ja, ich gebe dir recht, dass wenn du du, wenn du möglichst Naja, wenn du möglichst neutral sein willst, dass du dir im Netz länger recherchierst und anschaust und suchst nur die Realität, glaube ich, wird nicht so ausschauen.\n\nJa, ja. Nein, also wie gesagt, der Weg der wenigsten Widerstand ist so.\n\nNicht mehr auf Seite 2 von Google gehen. Ähnlich. Also sich Webseiten nicht durchlesen müssen, sondern schauen ob ich gleich die Antwort irgendwie habe.\n\nJa.\n\nJa, da haben wir, also eigentlich haben wir jetzt nur, ich sage es dir, warum ich nicht umsonst drei, vier Stunden Workshops halte zu dem Thema, wir haben jetzt eigentlich nur die Oberfläche angerissen.\n\nIch glaube, dass die Entwicklung extrem spannend ist, ich glaube, dass die Entwicklung uns überrollen wird, definitiv Dass in Österreich, jetzt die ersten Artikel kommen zum Thema ja SEO ist tot und Google ist tot und ich weiß nicht was alles, was ja auch schon absoluter Schwachsinn ist, es wird sehr viel Angstmache betrieben derzeit, aber bei vielen ist das Thema überhaupt noch nicht existent.\n\nUnd wenn dieser AI-Mode jetzt von Google in Europa freigeschalten werden würde, Oder werden wird, nicht würde, sondern sobald er eingeschalten ist, werden wir es einfach massiv merken. Und ich glaube, dann kommt dieser große Aufschrei. Und dann werden viele das Gefühl haben, sie müssen jetzt sofort das Ruder herumreißen Man muss aber sagen, dass die Maßnahmen, die man setzen kann,\n\nKeine Kochrezept sind auf der einen Seite und auf der anderen Seite auch nichts ist, wo man sagt, das mache ich jetzt in einer halben Stunde nebenbei. Also es ist ein Riesenaufwand, sich und seinen Betrieb möglichst so zu positionieren, dass man in den KI-Suchen in Zukunft noch gefunden wird. Ja, ich glaube die Kernaussage ist, die KI-Suche, die künstliche Intelligenz verändert die Suche. Es wird weniger Antworten geben. Und weniger Auswahllisten und das Wichtige wird sein für jeden Betrieb, dass er die Antwort ist. Jedem Betrieb muss klar sein dass die eigene Website marginal Einfluss auf diese Antworten hat, sondern das, was die Welt über den Betrieb spricht und wie wichtig es ist, dass der Betrieb sich klar positioniert und seine Leistungen auch klar in den Fokus stellt.\n\nJa, und wir werden sehen, was da die Suche Neu alles mit sich bringen wird. Und die wichtigste Aussage, die Menschen lieben den geringsten Widerstand. Also, geht einmal ein bisschen suchen in den KI-Systemen schaut, was ihr da findet.\n\n**Eliot Mannoia:** Fragt \n\nkann immer euch über euch.\n\n**Manuela Machner:** Ja, wobei es immer gefährlich ist, weißt eh über dich findet, es ist total wichtig, sucht euch selber.\n\nNur sucht es dann auch so, wie echte Kunden suchen täten. Also, um zu sehen, was da so alles herauskommt. Gut, heute habe zu viel geredet, ich weiß. Nein, super spannend. Sehr spannend. Das kommt davon, wenn mein Steckenpferd am Tableau ist.\n\nNa sehr\n\nviel gelernt. 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Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz. Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner. \n\n**Manuela Machner:** Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, Beraterin für KI im Tourismus. Und heute reden wir über die Tatsache, dass offensichtlich immer mehr Menschen KI Systeme nehmen, um sich selbst zu optimieren. Also gar nicht für die Arbeit, sondern für ihre persönliche Selbstfindung.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und in diesen kurzen Podcast-Forums wollen wir euch Gedankenanstöße geben und euch inspirieren und einfach mal verschiedene KI- und menschliche Themen erzählen. Wie, Manuela, ich weiß ja, du bist ja eine richtige Power-Userin von diversen KI-Tools und ich weiß nicht, wie viele Subscriptions du hast zu wie vielen Tools.\n\n**Manuela Machner:** Ich auch nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Wahnsinn. Wie siehst du das Thema? Weil du bist ja auch als Selbstständige, nutzt ja auch sehr viele Tools und auch wenn es dann um deine, ja, weiß nicht, Purpose und Optimierungen geht. Ja\n\n**Manuela Machner:** Naja, also ich glaube es sind zwei Themen der Optimierung, das Business-Optimierung, ich glaube da sind wir uns einig, da läuft sehr viel mit Hilfe von KI Systemen. Ich finde es so spannend, wir sind ja auf das Thema gekommen auf Grund einer Harvard Veröffentlichung und vor einem Jahr hat sich alles gedreht um Content-Erstellung von den Nutzverhalten und all diese Businessoptimierungen und jetzt scheint sich das Blatt zu wenden und die Leute sagen zumindest in den Befragungen, dass sie die KI unter anderem dafür nutzen ihre Zeit zu planen, ihre Freizeit auch zu planen und auch um ihren persönlichen purpose zu finden. Also die Sinnhaftigkeit ihres eigenen Lebens durch KI herzuleiten. Und ich gestehe dadurch, dass ich in meinem Leben nicht so viel Zeit habe, außer der Arbeit, habe ich jetzt diesen Fokus noch nicht so wirklich gefunden dabei. Wie ist dein Zugang? Als digitaler Psychologe hast du sowieso einen ganz anderen Zugang dazu.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also für mich ist es sehr verschmelzt, also für mich ist die Arbeit, ist so gesagt sehr stark mein Purpose und mein Leben und für mich. Mich fasziniert halt wirklich, wie die Technologie uns Menschen beeinflusst und diesen Impact, den es hat. Und da nutze ich schon auch die KI vermehrt um auch privat und beruflich zu optimieren, aber jetzt eher so in Bezug auf... Nicht nur performance, sondern einfach um blinde Flecken aufzudecken, diese Confirmation bias also man findet das, was man denkt und sucht, oder finden möchte und da einfach mal ein bisschen eine Objektivität reinzubringen, das finde ich als Selbstständiger sehr spannend, also ob das jetzt auch im Privat oder beruflich.\n\nFür mich überschneiden sich diese Grenzen sehr stark. Aber ja, es ist schon ziemlich mächtig was alles machbar ist. Besonders auch vielleicht zum Transkribieren von Meetings, wo man dann nicht nur die Notizen bekommt, aber man kann auch fragen, gibt es da blinde Flecken oder wie ist mein Kommunikationsstil?\n\nAlso das ist schon sehr spannend.\n\n**Manuela Machner:** Ja, da hat es ja auch diese Challenges gegeben bei Chat GPT, gibt es immer wieder so Challenges, das war so, wie man diese Puppen gemacht hat, die 3D-Puppen, man hat ja auch, also es gibt diese Frage die eine Zeit lang kursiert ist, was weißt du über mich, was ich selbst nicht von mir weiß, also diese sozusagen, auf Grund der Art, wie ich mit der KI kommuniziere, lernt das KI System uns sehr gut kennen. Ihr braucht jetzt nicht, es geht da gar nicht so sehr um das Thema, was Inhaltlich was erzähle ich da alles, sondern einfach, wie gehe ich um, bin ich eine direkte Kommunikatorin, also ich bin relativ strukturiert, wenn ich prompte, oder wenn ich überhaupt kommuniziere mit dem KI System sehr business-orientiert, und das ist dann schon spannend, was herauskommt, also ich war mir zuerst nicht sicher, ob ich das überhaupt wissen will, was Chat GPT über mich weiß.\n\nÄhm, in Wirklichkeit hat es schon die Realität gut getroffen. Bei mir war halt dann der Kritikpunkt der, dass ich zu wenig soziale Kontakte außerhalb der Arbeit habe. Für jeden der mich kennt, der sagt ist eh klar.\n\nAber, dass das die KI auch weiß, war schon heftig.\n\n**Eliot Mannoia:** Es gibt ein neues, wo man sagt, ich möchte mehr über mich erfahren, bitte stell mir 10 Fragen über Wertesysteme und gib mir dann eine Analyse. Also ich schicke es dir dann weiter. Aber es gibt ein neues, was auch ziemlich faszinierend ist.\n\nVielleicht schreiben wir das dann auch unten in den Podcast rein, falls ihr solche Selbstfindungsgeschichten mit dem KI-System eures Vertrauens machen wollt.\n\n**Manuela Machner:** Weil das muss man schon sagen, man gibt ja auch sehr viel Preis, wenn man solche Fragen dann beantwortet. Und ich finde das ja ganz lustig weil es oft diese Bedenken gibt, will ich das ja überhaupt?\n\nUnd ich glaube, das muss auch jeder für sich selbst da beantworten Definieren, wie weit er sich auch einem Computer öffnen will. Weil ich erlebe halt schon, dass viele auch offener sind dem Computer gegenüber, weil der Computer nicht bewertet, in dem Sinn. Im Gegenteil, Chat GPT sagt immer, wie super du bist. Dass das ja alles eigentlich gut ist und gibt da halt dann Input, was du besser machen solltest. Das Thema ist aber noch immer das. Egal wie gut die KI euch kennt und euch Tipps gibt, machen müsst ihr es dann trotzdem.\n\n**Eliot Mannoia:** Die Umsetzung müssen wir noch selber machen, aber ich glaube, um da vielleicht ein bisschen tiefer zu gehen, ich glaube es ist nicht nur die, was möchte ich einem Computer zählen, Wer ist hinter diesem Computer? Ob das jetzt OpenAI ist, also ob das ein amerikanisches Großkonzern ist oder ein europäisches Konzern, also das auch mit, obwohl ich glaube, die Datenmengen sind so groß, dass wenn jetzt eine KI weiß, dass ich gern, weiß nicht, wurscht wenn man am Samstag ist, glaube ich nicht, dass das, ja, so problematisch ist.\n\nDa könnte man jetzt in ein anderes Thema gehen, weil dann haben wir jetzt das Manipulationsthema Und dass es ja Grundsettings gibt in allen diesen Systemen von ihren eigenen ethischen Grundeinstellungen her. Und da jetzt, ich habe im Pro-Account von Chat CPT die ersten Shopping-Empfehlungen jetzt schon bekommen. Das heißt, ich kann direkt in Chat CPT irgendwas bestellen. Also in Wirklichkeit gehe ich dann auf Amazon, Ebay , Deichmann, diese großen Geschichten. Das heißt natürlich, umso besser mich die KI kennt, umso eher wird sie mir dann auch die Shopping-Möglichkeiten wieder vorschlagen, also ganz so ist es ja nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja und deswegen, es sind die Unternehmen hinter die Maschinen. Das ist glaube ich, was uns auch wirklich bewusst sein muss. Es ist nicht nur ein Computer. Es ist wirklich, welches Unternehmen, welche Werte stehen dahinter. Und besonders, wenn etwas kostenlos ist.\n\n**Manuela Machner:** Es wird im Normalfall kein Mensch mehr auf unsere Daten schauen, sondern es sind Algorithmen. Und die Algorithmen ziehen ihre Schlussfolgerungen. So wie auf der Straße, wenn man jemandem begegnet, die Person dich einschätzt scannt und einen ersten Eindruck hat, macht das das KI System, macht das nur ein bisschen besser als wir Menschen.\n\nWobei es ja spannend wäre, KI-Systeme schätzen dann ein, bist du ein Massenmörder oder irgendwas. Also, wahrscheinlich gibt es schon psychologische Faktoren, die das definieren könnten. Auf Grund deiner Vorstellungen oder Antworten. Aber eigentlich, wir wollen ja selbst optimieren, also nicht böse Dinge machen. Also, ich habe es ja einmal probiert. Ich habe mir gedacht, ich hatte so... Ich durfte heuer drei Wochen Auszeit nehmen, ich war auf Reha und dann habe ich sozusagen das erste Mal wieder gespürt was es heißt, ohne permanent zu arbeiten, zu leben.\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast eh gearbeitet, oder?\n\n**Manuela Machner:** Ja klar, aber nicht permanent, weil ich hatte einen Stundenplan, Urlaub mit Stundenplan, so habe ich das Gefühl gehabt, weil ich Therapien hatte und so Geschichten und ich habe jede Pause zum Arbeiten genutzt, mehr oder weniger, aber es war super, weil ich einen Stundenplan wo ich auch andere Dinge drinnen stehen hatte als arbeiten. Und dann habe ich gedacht, ich optimiere mich und habe mir ein custom GPT geschrieben, das folgendes machen würde, wenn ich es nutzen würde, da sind wir wieder bei dem Umsetzen.\n\nIch habe gesagt, er soll mir so einen Stundenplan erstellen. Ich gebe ein, wie meine Termine an dem Tag sind oder sage halt, was für einen Termin ich habe. er soll mir aber rund um diesen Tagesablauf auch Stundenpläne erstellen für Bewegung, für ein bisschen Auszeit, für ein bisschen, also alles andere als Arbeiten halt. Das GPT funktioniert super.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Nutzen muss man es halt. Also der Ansatz der Selbstoptimierung war ja da, dass man sagt, okay, jetzt bräuchte ich jetzt den nächsten Schritt. Siehst du, ich muss mir noch eine Automatisierung oder einen Agent überlegen. Vielleicht geht es mit einem Agent, der dann plötzlich einen Computer ausschaltet und sagt, so, eine Stunde lang ist der Computer deaktiviert du gehst jetzt raus\n\n**Eliot Mannoia:** Aber wenn du dann eine Deadline hast, dann fängst du richtig zum Schwitzen an, wenn das plötzlich... Ja, also das weiß ich nicht, aber der Punkt fehlt noch, also dieser Tritt in den Hintern.\n\n**Manuela Machner:** die Systeme sind halt wirklich gut, indem sie uns auf Sachen hinweisen, aber wir müssen es dann wirklich noch machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber was ich ganz spannend finde, wenn ich Gespräche habe, gerade mit jungen Leuten, die nutzen aus meiner Sicht viel, viel mehr im privaten Kontext auch diese Sachen. Also zum Thema Ernährung und in Bezug auf die Haut, Sportprogramme, Trainingsprogramme erarbeiten und so weiter. Da geht schon ganz, ganz viel. Also da nicht nur in diesem Business-Kontext, sondern auch wirklich. Zu sagen, ich brauche jetzt einen Trainingsplan. Also da keine ganz viele, die übrigens sich Trainingscoachen lassen zum Thema, mit von Chat GPT oder anderen Programmen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich finde es auch praktisch manchmal so für Sparring Ideen also wenn ich mir Perspektiven zwischen der Familie, also Sachen überlegen möchte, einfach von einer anderen Perspektive, ich habe meine eigene Wahrnehmung, aber dann, wenn ich zum Beispiel sage, okay, Chat GPT, meine Mutter, mein Bruder und so, und es geht um folgendes Thema, wie würdest du das vielleicht betrachten? Und einfach dieses, so gesagt, nicht jetzt richtige Empathie aber zumindest ein Verständnis zeigend Ja, also der Computer tut halt so. Also es ist natürlich eine Empathie, aber sie kann sich hineinversetzen so gesagt. Auch wenn es jetzt nur systematisch ist. Aber man kann sagen, okay, ja, die Person könnte das Thema vielleicht von dieser Perspektive sehen oder von dieser Seite. Und das finde ich sehr spannend.\n\nAlso einfach ein bisschen über seinen eigenen Tellerrand zu schauen und ein paar neue Impulse zu bekommen. Das finde ich auch sehr wertvoll immer. Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Familienaufstellung könntest ja sogar machen theoretisch also ich weiß nicht ob das kennst, könnte man theoretisch\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber Familienaufstellungen geht es sehr stark auch um das Physische, also die Präsenz die Nähe ob die Person über dir steht und siehst du uns so oder so Stimmt, also man müsste das verschieben in echt. Das funktioniert vielleicht noch nicht so. Aber ja, es ist schon spannend. Aber ich habe es so spannend gefunden in dieser Studiengeschichte, wie es sich verändert hat. Also, dass wir vor einem Jahr eigentlich noch den primären Fokus gehabt haben im Bereich Ideengenerierung, was , 2024 die drei Themen waren. Ideeengenerierung, Therapie und Companionship, war schon vor einem Jahr Thema und Suche, also spezifische Suche und jetzt sind wir bei der Therapie, organizing my life. Das ist komplett neu, also das haben die Leute überhaupt noch nicht im Fokus gehabt. Finding purpose, das ist auch neu dazu gekommen. Das heißt, dass wir der KI, also das auch zutrauen, das muss man schon sagen, das hat schon was mit Vertrauen ins System zu tun.\n\nZu glauben, dass mir ein Computerprogramm helfen kann, mein Purpose zu finden, finde ich schon sehr vertrauensvoll, oder? Also ich weiß nicht, welche Menschen,...\n\n**Eliot Mannoia:** ja aber ich glaube ich glaube es ist also ich hoffe dass die menschen es so gesagt nutzen um ihnen dass sie selber drauf kommen also Durch die Kommunikation meinst du? Genau, dass es einfach nur wie ein Sparring-Partner ist, in Bezug zu Organizing my Life oder Finding Purpose, also ein Sinn vom Leben, dass es eher dieses Gespräch ist und dass die Person hoffentlich selber drauf kommt oder dann am Ende sagt, das stimmt oder das nicht. Aber ich finde es ein Wahnsinn, also als Psychologe finde ich das ein wahnsinnig spannender Spiegel von der Gesellschaft, dass die drei meistgenutzten Aspekte, Therapie und Gemeinschaft, also Companionship, das Leben organisieren und dann das Dritte den Sinn zu entdecken finde ich schon sehr also da merkt man, was in der Gesellschaft wirklich gerade auch gebraucht wird vielleicht.\n\nWie siehst du das?\n\n**Manuela Machner:** Aber ich finde es traurig, dass das eigentlich Dinge sind, wo man normalerweise... Unbedingt Menschen braucht. Ich sage organizing my life von mir aus, das ist für mich noch so Termin ausmachen vielleicht oder Dinge koordinieren oder Trainingspläne erstellen aber Sinn des Lebens finden das waren, also das war auch wenn du sagst es ist Kommunikation und ich lasse mich inspirieren das waren, also das sind ja Themen, da hat man bisher sehr tief vertraute Menschen gebraucht dafür.\n\n[Transkript fortgesetzt...]\n\n**Eliot Mannoia:** Macht es gut. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI zur Selbstoptimierung","items":[{"question":"Was hat die Harvard-Studie 2025 über KI-Nutzung herausgefunden?","answer":"Laut einer Studie im Harvard Business Review haben sich die Top-Use-Cases von KI verschoben: Statt Ideengenerierung und Content-Erstellung stehen 2025 Therapie, Organizing my life und Finding Purpose an der Spitze. Eliot Mannoia sieht das als Spiegel der Gesellschaft.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was verrät ChatGPT über dich, was du selbst nicht weißt?","answer":"Manuela Machner hat ChatGPT gefragt: \"Was weißt du über mich, was ich selbst nicht weiß?\" Das Ergebnis hat die Realität gut getroffen. Kritikpunkt: zu wenig soziale Kontakte außerhalb der Arbeit. KI erkennt Muster aus der Art, wie wir kommunizieren, nicht nur aus dem Inhalt.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie funktioniert ein Custom GPT zur Tagesplanung?","answer":"Manuela Machner hat sich ein Custom GPT gebaut, das Bewegung, Auszeit und Pausen rund um ihre Termine einplant. Das Tool funktioniert technisch einwandfrei. Das Problem: Man muss es dann auch wirklich nutzen. Die Umsetzung bleibt beim Menschen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wo steckt die Gesellschaft laut Maslow-Pyramide fest?","answer":"Eliot Mannoia erklärt: Physiologische Grundbedürfnisse und Sicherheit sind im Westen erfüllt. 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Dabei geht es besonders um die Frage, ob wir überhaupt noch ohne diese Technologien auskommen können und welche Herausforderungen uns ohne sie begegnen würden.Highlights dieser Folge:Offline sein in der modernen Welt: Eliot erzählt vonseiner Erfahrung, als sein Handy plötzlich versagte und er ohne es unterwegs war. Er schildert, wie surreal es sich anfühlte, ohne Zugriff auf Navigation, Kommunikation und Alltagsfunktionen zu sein.Veränderung der Kommunikation und Navigation: Manuela und Eliot diskutieren, wie sich unser Verhalten verändert hat. Früher mussten wir uns Informationen im Voraus besorgen und uns auf alte Methoden verlassen,wie Zettel schreiben oder sich Treffpunkte merken. Heute sind wir es gewohnt, jederzeit alles abrufen zu können.Die Rolle von KI im alltäglichen Leben: Die Episodebeleuchtet, wie sehr wir auf digitale Technologien angewiesen sind, selbst für alltägliche Dinge wie die Standortweitergabe oder das Finden eines Treffpunkts– Themen, die früher ohne Smartphones und KI schwerer zu bewältigen waren.Das Fehlen von Kontakt und Orientierung ohne digitale Geräte: Die Diskussion geht auch auf das Reisen ein, insbesondere das Gefühl, völlig aufgeschmissen zu sein, wenn man ohne Handy oder Zugriff auf digitale Dienste in einem fremden Land ist. Eliot erinnert sich an eine Reise, bei der er sein Handy im Taxi vergaß und ohne es keine Möglichkeit hatte,seinen Freund zu erreichen.Warum diese Folge hören?Diese Episode gibt spannende Einblicke in die tiefgreifendeAbhängigkeit von digitalen Technologien und KI im Alltag. Sie regt zum Nachdenken an, wie sehr wir uns verändert haben und wie unser Leben ohne diese Technologien aussehen würde. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie KI und digitale Tools unseren Alltag beeinflussen, ist diese Folge genau das Richtige für dich!Über die Experten:Eliot Mannoia: Digitaler Psychologe mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion. Erfahren Sie mehr über seine Arbeit bei www.brandkarma.at.Manuela Machner: Beraterin, Trainerin und Coach für Künstliche Intelligenz mit dem Schwerpunkt Tourismus und KMU. Besuchen Sie sie auf www.kinet.ai","intro_text":"Können wir eigentlich noch ohne KI leben? Manuela Machner und Eliot Mannoia schauen sich an, wie abhängig wir bereits von KI-Systemen sind.","key_questions":["Wie beeinflusst KI die Partnersuche?","Können Algorithmen echte Emotionen simulieren?","Welche Rolle spielt KI in Beziehungen?"],"transcript":"Mind/Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz. Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner. \n\n**Eliot Mannoia:** Hi und Willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine mein Name ist Eliot Mannoia digitaler Psychologe und heute schauen wir uns an können wir eigentlich noch ohne KI?\n\n**Manuela Machner:** Grüß euch und ich bin Manuela Machner spezialisiert auf KI im Tourismus und in unserer Podcast Serie wollen wir ein bisserl über KI plaudern also kein deep dive Technik machen sondern einfach uns über die themen unterhalten\n\ndie uns beide beschäftigen. Und wieso reden wir gerade über\n\ndas Thema kann man ohne KI?\n\nDer Eliot ist gerade Versuchskaninchen, ein bisschen unfreiwillig. Er ist nämlich, wenn er das Haus verlässt offline. Sprich du hast kein Handy mehr. Wie geht das?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, super. Ja, danke, dass wir das ansprechen dürfen. Ich fühle mich gerade wie in einer Therapiestunde. Es ist schräg und besonders... Am Wochenende plötzlich in der Früh dreht sich mein Handy nicht auf also black screen of death und lasst sich aber nicht mehr einschalten und ja schräges gefühl ich habe die SIM Karte mein altes Handy aber das muss angesteckt bleiben oder die ist die Batterie bleibt nicht so lange aufgeladen wie du gesagt dass ich gehe außer Haus und meine Handy also ohne Handy und es ist es ist ein ganz schräges Gefühl, also nicht nur wegen Züge oder Wetter oder Online-BanKIng, aber auch die Kommunikation, also die diversen Kanäle ob das jetzt Signal oder WhatsApp oder LinkedIn, es ist, ja, also kannst du es dir vorstellen?\n\n**Manuela Machner:** Nein.\n\n**Eliot Mannoia:** Fängst du zu schwitzen an?\n\n**Manuela Machner:** Ich gestehe wenn ich auf Urlaub bin, versuche ich das Handy möglichst wenig zu benutzen, es ist ja auch ein Unterschied ob du zu zweit unterwegs bist. Aber wenn ich jetzt allein, also allein die Vorstellung du wartest auf einen Zug oder auf die Straßenbahn oder irgendwas, oder?\n\nUnd schaust dann nur mehr die Leute an, die das Handy benutzen,\n\ndann müsstest du ja so wie in früheren Zeiten dir im Vorfeld die Dinge überlegen und zu Hause vorbereiten also wann fahren die Züge und was tust du dann druckst du dann einen Zettel aus oder einen Schummelzettel oder was also\n\n**Eliot Mannoia:** Ich hab da, Gott sei Dank, wenn es mit Navigation geht, da habe ich irgendwie ein also das kann ich irgendwie gut. Also ich kann viele Sachen nicht gut, auf jeden Fall also auf jeden Fall so Mathe Chemie also es gibt viele Sachen die ich nicht gut kann, aber irgendwie mit Orientierungssinn das habe ich. Aber du hast vollkommen recht, ich war Samstag mit der Familie essen und wollte eigentlich fast schon gehen, dann haben wir gedacht, ich weiß eigentlich nicht mal, wo ich essen gehe.\n\nWeil ich habe es in WhatsApp gehabt und habe mir gedacht, ich schaue dann, ich weiß es ist 18 Uhr, so in einem neunten Bezirk, ich schaue dann einfach und dann musste ich mir überlegen nein, ich muss jetzt schon schauen, wo ich hin muss, weil ich später nicht schauen kann. Also dieses auf Abrufbar, das war schon...\n\nDas musste ich mir wieder irgendwie bewusst machen und ich habe dann auf dem Desktop mit Google Maps geschaut, ah ok, dort ist es Porzellangasse und umher dort und so. Thai-Restaurant kann ich empfehlen Nummer 19, war echt gut. Ja, also ganz schräg\n\n**Manuela Machner:** Aber stimmt, überlege mal, was hättest du gemacht, wenn du nicht daran gedacht hättest? Du bist dann irgendwann, steigst aus der U-Bahn oder keine Ahnung und denkst, ja und jetzt? Du kannst, es gibt keine Telefonzelle eigentlich mehr. Wüsstest du die Telefonnummern von deiner Familie auswendig? \n\n**Eliot Mannoia:** Nein. \n\n**Manuela Machner:** Du kannst einfach wieder heimfahren und wieder auf den Computer gehen.\n\nAlso du hast eigentlich keine Chance.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, stimmt.\n\n**Manuela Machner:** Also, aber sowas ähnliches, ich war Billy Eilish-Konzert am Wochenende, also am Freitag am Abend. Und wir haben uns als Gruppe ein bisschen verloren, was haben wir dann gemacht. Die Mädls haben den Standort geteilt, weil wenn 15000 Leute eine Halle verlassen, dann löst sich das natürlich irgendwie auf und wir sind dann mit dem Handy, und wie gut diese Standorteilung geht, sind wir dann... hingegangen und haben uns wiedergefunden und ich habe mir dann echt gesagt, stellt euch vor, wie wir das früher gemacht haben und dann sagt das eine Mädel zu mir, da hast du halt angerufen und ich habe gesagt, nein, wir haben auch kein Smartphone gehabt, wir haben nicht telefonieren können, sondern wir mussten uns ja vorher Gedanken darüber machen, wo werden wir uns nachher treffen.\n\n**Eliot Mannoia:** Also das ist mir auch einmal passiert, da war ich in Abu Dhabi und habe dort einen alten Schulfreund getroffen und ich war fürs Wochenende dort von Dubai und ich wollte auch bei ihm schlafen. Also, ich steige im Taxi aus, gehe in diese Shopping Mall rein und plötzlich merke ich, dass ich mein Handy im Taxi vergessen habe.\n\nUnd ich denke mir, what? Ich bin jetzt in einem anderen Land, ich habe seine Nummer nicht, ich habe keine Ahnung, wie ich ihn kontaktieren soll. Ähm... Und das war dann schon, also da bin ich wirklich zurückgelaufen und Gott sei Dank hat dann ein anderer Taxi mir geholfen und hat eine internationale Nummer angerufen für mich, also mein Handy angerufen und Gott sei Dank war mein Handy auf laut und nicht lautlos und der Taxifahrer hat gehört und ist zurückgekommen.\n\nAlso wenn man dann reist, ist es dann noch ein Level mehr. Weil wenn man plötzlich, weiß ich nicht ein Monat Backpacking in Südamerika macht und man hat sein ganzes Online Banking und man hat alles dort, dann ist es nicht nur der Kontakt der fehlt, sondern auch viel mehr eigentlich, wenn man wirklich ein Monat unterwegs ist.\n\nAlso als Student vielleicht oder so.\n\n**Manuela Machner:** Es reicht mir schon, wenn ich drei Tage unterwegs bin.\n\nDer Vorteil ist ja bei all diesen Dingen, der Digitalisierung, dass wir die meisten Daten schon auf vielen Ebenen haben.\n\nDas heißt, meistens hast du Dinge synchronisiert, das heißt du kannst deine e mail oder dein Whatsapp vielleicht am Computer abrufen aber das kannst ja nur machen wenn es das eingestellt hast, weil du könntest dich jetzt nicht hinsetzen am Computer in Dubai und auf deinem Whatsapp Account gehen ohne ihn zu synchronisieren mit deinem Handy.\n\n**Eliot Mannoia:** Stimmt.\n\n**Manuela Machner:** Das geht auch nicht, aber du kannst vielleicht in dein LinkedIn oder in dein Facebook Account und dort wieder Dinge aufrufen oder in deinen E-Mail Account oder Google Contacts oder was auch immer. Also diese Synchronisierung macht schon Sinn, aber man glaubt gar nicht, wie man, und das ist nicht nur, also überhaupt von dieser ganzen digitalen Welt abhängig ist, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Und ich habe mein Handy zu einem Handy-Geschäft gebracht für die Reparatur und dann hat er gesagt, kannst du mir deine Telefonnummer geben, dann rufe ich dich an. Also ich habe ja ein altes Handy, also das hat dann geklappt, aber wenn ich jetzt wirklich, du hast ja glaube ich eine E-SIM, also wenn du jetzt kein Handy... \n\n**Manuela Machner:** Ich habe nur keine Ahnung was ich mache, wenn mein Handy black ist. Weil ich habe eine eSIM. Ich weiß gar nicht, ob ich das dann zurücksetzen kann auf meine alte SIM. Die liegt, glaube ich, in irgendeiner Schachtel von irgendeinem alten Handy.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja das war Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe keine Ahnung, was ich dann täte, ehrlicherweise. Der Wahnsinn ist, das muss man auch sagen, dass man ja über seine ganzen... Online-Geschichten ja auch alles abwickelt. Also ich habe inzwischen auch angefangen, stell dir vor, es passiert etwas bei uns, ja, und ich habe Termine.\n\nAlso meine Töchter kennen meine Zugänge zu meinem E-Mail-Account und zu meinem Kalender und ich trage inzwischen konsequent bei jedem Termin den ich habe, auch die Kontaktperson in den Kalendereintrag ein.\n\nWeil stell dir vor, mich da schlägt ein Stein, Sagen wir mal so, ich liege jetzt nur im Krankenhaus und bin gleich tot, aber meine Kinder hätten \n\nden Auftrag in meinen Kalender zu schauen und hoffentlich Termine absagen zu können für mich. Weil vorher habe ich halt meine Termine eingetragen gehabt und irgendwo, weil ich weiß ja, wenn da steht Podcast Eliot, dann weiß ich natürlich, wer du bist usw., Und wenn jetzt jemand meine Termine mit meinen Terminen weiterarbeiten sollte, muss er aber auch wissen, wie er dich erreicht. Bei uns ist es vielleicht noch egal, sage ich, aber wenn ich jetzt einen Kundentermin habe, wo vor Ort 30, 40 Leute dann warten und ich nicht auftauche und ich auch nicht erreichbar bin, macht es vielleicht auch Sinn, dass irgendwer auf meine Daten zugreifen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, sehr, sehr gescheit. Ja, das stimmt. Das ist ja, und jetzt werden wir das extrapolieren auf mit KI. Ja, wenn wir in ein paar Jahren alle einen KI-Assistenten haben, der für uns... So viel Logistik abnimmt, like Eliot, du musst jetzt gehen, oder du musst in fünf Minuten gehen, um den Zug zu erwischen, oder übrigens, nimm den Schirm mit, weil es wird regnen, oder hier ist die Kontaktdaten, die du gerade brauchst.\n\nWas bedeutet das dann, wenn wir noch mehr diese Abhängigkeit abgeben?\n\n**Manuela Machner:** Und du dann offline bist und dein, was auch immer, IoT, was auch immer das sein wird. Deine Brille, dein Handy, dein Patch oder was das dann auch immer ist. Wenn das dann nicht funktioniert, dann hast du nämlich gar keinen Plan mehr.\n\nJa, also, ja, auch wenn es vielleicht nicht Devices, weil vielleicht ist, was ist, wenn die Software auch mal einen Outage hat, also du hast einen KI-Assistenten der auf den Patch oder deine Brille oder, und was ist, wenn Chat GPT dann plötzlich mal einen Ausfall hat und plötzlich musst du, was, wir müssen wieder altmodisch auf Google Maps schauen oder wir müssen wieder auf Wetter.at schauen.\n\nWas Händisch?\n\nSpannender wird es, wenn du so wie in Spanien einen Blackout\n\n**Eliot Mannoia:** Hm.\n\n**Manuela Machner:** hast, der über mehrere Tage geht.\n\n**Eliot Mannoia:** Naja.\n\n**Manuela Machner:** Da muss man auch sagen, da hast du ja dann ist, du kannst jetzt, so wie\n\ndu gesagt hast. Du kannst am Computer ja noch in dein Whatsapp hinein, und da nachschauen, was habt ihr ausgemacht, aber wenn du keinen Strom hast und die Telefonmasten nicht mehr funktionieren und telefonieren nicht möglich ist, weil die Verbindung nicht aufgebaut werden kann und Internet sowieso nicht funktioniert und fast alles im Internet ist von uns und auch unsere Computer irgendwann out of Strom einfach sind auch wenn wir noch so viele Notstromaggregatsysteme haben, weil in unserem Bereich sind wir mit OSVs nicht so ausgestattet, dass man sagt, man überbrückt das länger. \n\nUnd es nutzt ja auch nichts, weil selbst wenn ich in meinen Kalender\n\nNaja ich kann in meinen Kalender auch nicht mehr hineinschauen, \n\nweil mein Kalender ist online. Also\n\n**Eliot Mannoia:** Und wenn der Computer für sechs Stunden Batterie geht, geht das WLAN oder das Internet trotzdem nicht oder die Maske.\n\n**Manuela Machner:** Das sind so die Horror-Szenarien für alle, die am Computer so viel arbeiten wie wir. Und andere denken sich jetzt sicher, ja mein Gott, nein, es gibt nichts Schöneres. Es ist ein bisschen so dieses Covid-Thema man klickt sich aus der Welt aus plötzlich.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja das geht eigentlich in die Richtung.\n\n**Manuela Machner:** Wobei da haben wir uns mehr eingeklickt muss man sagen. Während Covid haben wir uns ja mehr in die digitale Welt eingeklickt weil wir uns aus der realen Welt ausklicken mussten.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja nein ich muss sagen es ist eigentlich eigentlich nicht so schlimm ist es ja also ich glaube wenn ich unterwegs wäre dann wäre also jetzt ist es eh Gott sei Dank eine ruhige Zeit diese diese Tage wenn ich jetzt ja, also mit viel unterwegs wäre ohne Handy, dann wäre das auf jeden Fall anders.\n\n**Manuela Machner:** Schwierig.\n\nAber so wie es am Wochenende ist es eigentlich voll okay.\n\ndann hättest du schneller ein neues Handy gehabt, also das musst du auch sagen. Da gehst du dann ins nächste Shop und kaufst dir ein Handy und steckst es in die SIM-Karte um. Ich glaube, wenn du jetzt im Businesslauf bist, dann ist dir das dann auch ziemlich egal, welches ob es jetzt wirklich Android, iPhone oder was auch immer ist.\n\nIch glaube sogar, dass du vom Zahlen her bereit bist, mehr zu zahlen weil du einfach sagst ich brauche sofort eine Lösung.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja wenn man da ist da glaube ich schon ja einfach wieder für business continuity also für dieses ja\n\n**Manuela Machner:** du kannst auf Dauer nicht vertreten dass du nicht erreichbar bist. Also du kannst, auch wenn du den ganzen Tag in der Workshop bist, bist du auch nicht erreichbar. Aber ich denke trotzdem, dass das... schwieriger wird. Wenn du aber jetzt, abgesehen vom Handy, wenn wir uns anschauen, das lustige ist ja, wenn wir von KI reden, reden ja alle immer von Chat GPT eigentlich, oder viele reden von Chat GPT und solchen Geschichten.\n\nAber in Wirklichkeit haben wir diese ganzen Systeme gerade die Smartphones, sind ja ein Fundus von KI-Systemen in Wirklichkeit. Also da läuft ja schon sehr vieles drüber. Wenn du jetzt aber abgesehen jetzt vom Handy nimmst und vom klassischen Chat GPT, wenn man sich anschaut wie unser tägliches Leben ja schon organisiert ist und wie Systeme uns schon, also oder Abläufe steuern.\n\nWenn du dir vorstellst, dass die Sachen nicht mehr funktionieren, dann gehen wir wieder in ein analoges Zeitalter zurück. Wobei die Frage ist, ich habe gestern so ein spannendes Video gesehen, da hat eine dann gemeint ob es, es gibt immer dieses Trend, Gegentrend, aber ob es wieder einen Analogfrühling gibt sozusagen, dass Leute wieder stärker analog Dinge machen wollen, also eben im Tourismus auf Messen gehen oder irgendwo, um wegzukommen von diesem alles am Computer, alles am Handy, alles digital zu machen.\n\nGlaubst du wirklich?\n\n**Eliot Mannoia:** Das habe ich auch schon ein paar Mal gehört, auch in Bezug zu... den ganzen Content, den wir jetzt sehen und der jetzt vermehrt kommen wird, ob es jetzt Videos oder Musik ist, die mit generativer KI erstellt wurde, dass der menschliche Stellenwert oder made by you oder made by human auch wieder einen ganz anderen Stellenwert haben wird.\n\nAlso ich glaube schon, dass Face-to-Face-Meetings, also ich freue mich wahnsinnig immer, wenn wir uns... in echt sehen. Ja, also...\n\n**Manuela Machner:** Nicht, dass wir das so oft daten ich will ja nur sagen, für alle da draußen, wir haben über 70 Podcastfolgen und wir haben uns in echt 4 Mal gesehen aber, wir sind inzwischen schon best friends, muss man auch sagen, also das geht auch,\n\nJa es geht schon auf jeden Fall, aber ja, es ist dann immer schöner in echt. Das stimmt. Ich glaube schon, dass es auch diese Gegenbewegung sein wird und ich glaube wir müssen das auch pflegen. Wie siehst du das zum Beispiel, du hast ja auch KInder, was glaubst du, sind die schon voll für diese Gegenbewegung oder muss man da was machen?\n\n**Eliot Mannoia:** Was ist so deine Meinung dazu?\n\n**Manuela Machner:** Ja meine sind schon, glaube ich, die sind gerade durchgeschlüpft, die sind vom\n\nAlter her, vor diesen extremen Trends gewesen. Und da zwei extrem viel Sport treiben ist da natürlich ein ganz anderer Mindset, als wenn du jetzt nur am Computer sitzt. \n\nUnd die Dritte die arbeitet und hat extrem viel in ihrem Arbeitsleben mit Menschen zu tun und nicht mit Computern, in einer Apotheke,\n\nalso du hast ständig Kundenverkehr, Kollegen\n\nund so weiter, also da kommst aus dem Ganzen nicht so raus. \n\nIch glaube, dass sie jetzt nicht die besten Beispiele sind. Ich sehe es aber viel bei den Schulungen die ich habe. Dass viele ganz, ganz Junge also da würde ich jetzt sagen unter 20 oder so in dem Level-Bereich sich wirklich schwer tun damit.\n\nAlso die halt sich lieber zurückziehen, hinter das Handy, hinter den Computer und diese Interaktion gar nicht so, oder nicht recht wissen, wie sie es angehen sollen. Also das erlebe ich schon auch. Und das Problem ist ja auch, dass wir als Umfeld ein Problem damit haben, weil wir alle soziale Wesen sind und der Meinung sind, die müssen ja, und umso mehr Druck entsteht, umso mehr Gegendruck. Ich meine so war es bei uns ja auch und unserer Elterngeneration.\n\nUnd ich glaube, dass das ganz, ganz wichtig ist, dass du von Kindheit an den Kindern unbedingt alternativen geben musst und sie nicht von Kleinstkind an schon mit Handy am Kinderwagen oder am Babysitz digitalisieren musst. Donald Trump hat ja ankündigt, er möchte KI-Schulung im KIndergarten schon machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Wirklich, ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja. Ich meine, okay, das ist\n\njetzt nicht unbedingt die Person, die man zitieren sollte. Aber wenn man sich das vorstellt. Er möchte halt, dass alle gewappnet sind und, dass die USA Vorreiter im Bereich KI ist aber, die Frage ist man dann noch für das tägliche Leben gewappnet? Da ist die große Verantwortung für uns Eltern zu sagen: Da gibts einen Wald, da gibt es eine Wiese, da gibt es einen Spielplatz, da gibt es andere Kinder, da gibt es Wasser, da gibt es Steine und da gibt es eine leere Schachtel aus der du etwas machen kannst. Also ich glaube, dass das ganz ganz wichtig ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Dass sehr viel Wert in Leerzeit oder wie sagt man das, in Langeweile, sehr fruchtbare Erde und sehr wichtig auch für die Gesellschaft.\n\n**Manuela Machner:** Und das, was du vorher gesagt hast, finde ich so wichtig. Wir sind erst am Anfang der KI-Entwicklung. Also das, was jetzt passiert, ist eh noch in sehr vielerlei Hinsicht Spielerei. Und diese Agent-Entwicklung passiert ja. Also da\n\nmuss man sagen, du kannst ja jetzt... momentan ist es noch ein bisschen mühsam einen Agent aufzusetzen der gewisse Tätigkeiten für dich erledigt.\n\nAber es geht schon immer besser. Und... Eine Sache ist einmal Kontrolle hergeben. Du gibst ja dann einem Agent eine Kontrolle her, dass der\n\nDinge für dich erledigt. Also ich spiele mich ja mit Operator, das ist der Agent von ChatGPT, der kann jetzt auf der Browser-Oberfläche Dinge machen. Und jetzt habe ich einmal geschaut wie es wäre, kann er in Facebook Kommentare zu Freunden von mir machen und meine Freunde, keine Angst, die meisten Kommentare sind von mir. Ich hab es \n\nnicht geschafft, diese Kontrolle tatsächlich abzugeben. Mich hat es interessiert ob er es kann und das muss ich sagen, war gar nicht schlecht. Also er hat dann irgendwo dazu geschrieben, war eine coole Idee oder sonst was. Ich meine, ich habe mir auch gepromptet dass er positiv und welche Themen er nicht darf und so. Aber ganz ehrlich, ich bin dabei gesessen und habe ihm so zugeschaut und habe mir gedacht, wenn du jetzt auf Facebook in meinem Namen irgendetwas kommentierst was ich nicht packe, wenn es positiv ist, also Kontrolle abgeben ist ein Thema. Und wenn wir dir mal abgegeben haben, ich glaube, wenn wir gewohnt sind, wenn ich ihm eine Stunde vielleicht zuschauen tätte, ich bin nur viel zu ungeduldig für sowas, und das wäre immer in meinem Sinne, dann gibst du vielleicht irgendwann die Kontrolle ab, Dinge zu machen, selber.\n\nUnd dann ist die Frage, weißt du ja nicht mehr, was da parallel in deinem Namen passiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ich vergleiche es immer mit die Rolltreppe das ist für mich so eine schöne Metapher dafür. Die Rolltreppe ist so sanft und ruhig und man geht einfach die Rolltreppe rauf statt die Stiegen zu steigen. Und diese Bequemlichkeit, das schleicht sich so in unser Leben ein. Google Maps ist doch besser als eine Landkarte.\n\nUnd Online-Banken ist doch besser als jetzt, bei bestimmten Öffnungszeiten irgendwo hingehen zu müssen, wenn es regnet und Online-Bankengeschäft zu machen. Also ich finde, auch wenn es vielleicht, da gebe ich dir vollkommen recht, Also zu kommentieren in meinem Namen auf Social Media, das würde ich nicht so, aber vielleicht so mit Wetterupdates oder mit, oh, möchtest du dich vielleicht jetzt schon fertig machen, weil du hast deinen Termin in einer Stunde oder, also wer weiß, mit so kleinen Sachen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, Terminkoordination. Eines der schwierigsten Themen finde ich oft, von vielen Personen Termine zu koordinieren. Dann gibt es natürlich irgendwelche Tools, die das machen, aber wenn sich die KIs untereinander absprechen könnten, dann könnten die KIs sich ja ausmachen, unsere Agents wann haben wir das nächste Mal, weil für uns zwei ist das oft ein Thema, wann machen wir eine Podcast-Aufzeichnung und wann reden wir online miteinander und irgendwann hast du dann ja selbst gar nicht mehr die Kontrolle, über \n\ndie Dinge und auch gar keinen Einblick mehr, wie funktioniert das überhaupt noch. Jetzt ist der Termin vielleicht\n\ndrinnen, aha, ja, das… und eigentlich ist es jetzt schön draußen und ich würde gerne Radfahren gehen und das ist nicht eingetaktet von meinem Agent. Also das finde ich schon spannend und ich finde sogar, die Rolltreppe ist glaube ich nicht so das Thema und beim Online-Banking, weißt du was, wo ich das Kontrollverlust-Thema schon jetzt sehe, das hat nichts\n\nmit Geld zu tun hat mit Digitalisierung zu tun, diese Kartenzahlung. Das Kartenzahlungssystem war ja auch schon, oder ist für viele auch schon ein bisschen ein Kontrollverlust. Wir haben\n\nnicht umsonst so hohe Überschuldungen von jungen Menschen. Die halt überall mit dem Handy oder mit der Karte zahlen und du hast ja keine Kontrolle mehr. Früher hast du Geld in der Geldbörse gehabt und ich bin selber Kartenzahler. Und wie schwierig es ist, im Kopf dann noch irgendwo einzuordnen zu können, wie viel habe ich jetzt tatsächlich ausgeben. Weil da habe\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr guter Punkt, ja.\n\n**Manuela Machner:** ich 2 Euro 50 auf der Karte und dort 10 Euro und dort 50, die 50 weiß ich noch, aber die 2 Euro 50, die 10 Euro vielleicht nicht mehr. Und und da begeben wir uns in Abhängigkeiten und haben aber irgendwo schon gar nicht mehr, wir verlieren das Gespür ein bisschen dahinter Also, oder auch Kalendereinbuchungen. Ich habe mir jetzt überlegt ob ich so Google Kalendergschichten aufmache, dass Leute sich einbuchen können, in meinen Kalender zu gewissen Terminen. Das hast du ja auch. Aber ehrlicherweise, ich habe mich da nicht darüber getraut, weil ich hab immer im Hinterkopf, morgen ist das, nächste Woche ist das. Meistens nicht im Detail, morgen hoffentlich schon, aber nächste Woche nicht im Detail, aber ich habe immer ein relativ gutes Gespür wie wo stehe ich. Termintechnisch, \n\nund und und und da habe ich ehrlicherweise Angst davor dass ich da die Kontrolle über meine Termine und auch ich plane ja dann auch meine Freizeiten zum Arbeiten ...\n\n**Eliot Mannoia:** da muss man wirklich auch blocken die Zeit die man braucht. Wenn man seinen Kalender offen legt wie ich das habe, dann muss man halt den Kalender ein bisschen anders pflegen. Es wird auch sehr wenig genutzt muss ich sagen, dass Leute bei mir direkt eine Kalenderbuchung machen. Aber ja, man muss da wirklich auch blocken blocken blocken auch die Reisezeiten zum Beispiel.\n\nEs geht ja nicht nur der Workshop, sondern man muss ja auch vorher reisen wenn plötzlich irgendwer eine Einladung reinpoppt in der Reisezeit. Also ja, Arbeitersuche ist auch hart.\n\nOffene \n\n**Manuela Machner:** Kalender käme für mich, so gesehen eh überhaupt nicht in Frage, weil ich einfach zu viel auf Achse bin. Mit Termin freigeben, nein, es wäre oft praktisch wenn Leute sagen, können wir uns nicht abstimmen zu irgendwas und ich dann schreiben muss, ja, ich kann. Ich meine ich habe den Luxus, dass ich keine Zeit habe. Ich weiß nicht, aber es ist schon ein bisschen blöd wenn ich dann schreiben muss, ja, nächste Woche zwischen 12 Uhr und 12 Uhr 30 am Dienstag und am Mittwoch zwischen 17 und 18 Uhr und dann am Freitag zwischen 8 bis 9 Uhr, weil alle anderen Zeiten entweder eben im Zug sitze,\n\nOder \n\n**Eliot Mannoia:** Wochen schon voraus manchmal, wenn man ständig unterwegs ist.\n\n**Manuela Machner:** Und da ist es praktischer, wenn der den reservieren könnte.\n\nAlso das ist einfach die Überlegung.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** Nein, abgesehen davon, das spielt jetzt da gar keine Rolle. Nein, weil diese Abhängigkeit die KI's das dann alles automatisch machen, habe ich überhaupt keinen Plan mehr, wann ich wo, wie bin.\n\n**Eliot Mannoia:** Dann fragt meine KI, deine KI.\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau. Wobei bei uns zwei wäre das eh ok.\n\nDas hätte ich gar nicht so das Thema. Aber es ist ein anderer Level, weil wenn irgendwas wäre, kann ich anrufen und sagen, oh das geht nicht,, meine hat sich geirrt im Kalender. Ich habe vergessen, meiner KI zu sagen, dass ich eigentlich im Zug sitze. Oder es hat sie nicht berechnet oder nicht bedacht.\n\nJa das \n\n**Eliot Mannoia:** würde sie wissen. Der KI-Assistent wäre mit dir.\n\n**Manuela Machner:** Sie reserviert meinen Platz, wobei das geht ja jetzt schon, das muss man auch sagen, also das geht mit Operator schon ganz gut, also die Platzreservierung, Zug aussuchen, Hotel buchen, das funktioniert jetzt schon.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber hast du deine Karte hinterlegt Hast du deine Karte hinterlegt zum Zahlen da noch?\n\n**Manuela Machner:** Nein, so funktioniert es nicht. Er macht alle Vorarbeit und gibt mir dann die Seite und sagt, ich habe dir das Hotel ausgesucht.\n\nAlso du siehst einfach dann die bookin.com Seite zum Beispiel, du siehst die Buchung. Also du kontrollierst das nochmal, aber die Buchung ist bis zum Ende fertig ausgefüllt und du machst nur mehr die Bestätigung entweder gehst du in dein Booking-Konto rein oder hast du das vorher schon gemacht, das Booking-Konto aufgemacht und dann bestätigst du mit dem Code von deiner Kreditkarte. Also du... Soweit ist es noch nicht also er schließt nicht ab den Kauf den musst du am Ende abschließen ist mir noch ganz Recht also dafür bin ich doch zuviel Kontrollfreak naja Kontrollfreak bin ich\n\neigentlich gar nicht aber ich hab schon noch gern dass ich weiß wo ich schlafe damit ich das in den Kalender eintragen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Und warst du zufrieden mit der Platzreservierung im Zug, was Fahrtrichtung und wo das Hotel war auch zufrieden?\n\n**Manuela Machner:** Ja, also er hat genau die Kriterien erfüllt die mir relevant waren zum Beispiel, wobei ich habe es dann so gemacht bei der Hotelreservierung, er habe es mir auf booking rausgesucht und ich habe dann gesagt, gehe auf die Website und schaue, ob man direkt buchen kann, weil ich ja nicht, wenn es sich vermeiden lässt, eher direkt buche als über booking, weil ich ja weiß was die Provisionen sind, aber die KI macht die Vorselektion über booking. Also die KI geht jetzt nicht in einen Ort und sucht \n\ndort 30 Hotels durch in der Nähe der Location, wo viele nicht einmal Online-Buchungssysteme auf ihren Webseiten haben, weil sie kann mir dann keine Antwort geben, also die Buchung Ich kann da nicht sagen, ja, das Hotel hat noch ein Zimmer frei oder nicht.\n\nNein, das funktioniert gut. Zugreservierung funktioniert auch schon. Also die Sachen funktionieren wirklich schon ganz gut. Das muss ich echt sagen. Und vor allem auch unter dem Aspekt, er arbeitet zwar vor sich hin und macht tausend Fenster auf, das ist ganz spannend, aber vor allem unter dem Aspekt dass... Ich sage, ich habe bis dann und dann einen Workshop, zum Beispiel, oder ich muss bis dann und dann dort sein. Also suche mir Züge heraus, die entsprechend sind,\n\nwo ich möglichst wenig umsteigen muss, aber die Fahrzeit halt auch überschaubar ist. Reserviere mir einen Platz. Ich habe eine Vorteilscard hinterlegt und die zweite Geschichte ist dann bei der Hotelbuchung, dass ich wertlege\n\nmeistens dass das Hotel in der Nähe des Veranstaltungsortes ist. Dass es natürlich gewisses Preislimit hat, dass es nicht unbedingt ein Hotel sein muss es auch ein Privatzimmer sein, da habe ich einfach gewisse\n\nRichtlinien, also was mir\n\nwichtig ist. Und das ist auch ganz spannend, wenn du zuschaust weil man kann zuschauen, es ist nicht wie bei einer Google- oder Chat GPT-Suchabfrage, wo du einfach Lösungen kriegst, sondern du siehst auch, was er klickt, tatsächlich. finde ich nämlich ganz spannend. Und du siehst dann auch, er geht wirklich in den Maps-Ausschnitt, weil ich ja meistens sage, ich muss ins Tourismusbüro oder zu dem Kongresszentrum dort habe ich meine am nächsten Tag halt die Veranstaltung. Und dann sucht er sich wirklich heraus, welche Hotels im Umkreis sind.\n\nAlso das funktioniert wirklich verhältnismäßig\n\n**Eliot Mannoia:** Und es wird nur noch besser, nur noch besser.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Wenn wir jetzt irgendwie rückblicken was wir alles abgedeckt haben. Wir haben ja angefangen heute mit Smartphones und vielleicht Google Maps.\n\n**Manuela Machner:** Verlorene smartphone von dir.\n\n**Eliot Mannoia:** Das war das Smartphone.\n\n**Manuela Machner:** Verloren ist es ja gar nicht, eingegangenes.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, einfach eingegangen. Bis hin zu jetzt, wo wir schon reden, wie es eigentlich Züge Hotels schon bucht.\n\nAlso ich glaube, unsere Abhängigkeit von diesen Technologien angefangen von Software bis hin zu KI mit Operators und Manus oder wie auch immer, Es ist schon, ja, wir gehen in eine Richtung, die uns wahnsinnig viel helfen wird und sehr viel abnehmen wird. Ich glaube, wenn uns bewusst bleibt, dass wir vielleicht auch Analog es schaffen sollten. Und ich glaube auch, was du gesagt hast, Manuela, das mit der Gegenbewegung, dass wir dann auch ab und zu uns disconnecten und auch mal ein bisschen analog und analog im Frühling und mit Menschen und auch Face-to-Face-Zeit miteinander verbringen, finde ich ganz ganz wichtig und ja, spannendes Thema.\n\nIch bin gespannt, wie wir auf dieses Thema in fünf Jahren zurückblicken und denken, boah die haben ja keine Ahnung gehabt. Also ich bin gespannt, wie unsere KI-Assistenten dann uns noch mehr unterstützen. Super. Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Wir würden uns freuen euch auch offline einmal zu sehen zu treffen oder\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut.\n\n**Manuela Machner:** Nicht nur online und wir zwei vor allem auch.\n\n**Eliot Mannoia:** Yes.\n\n**Manuela Machner:** Dann bis bald Eliot und da draußen.\n\nMacht's es gut.\n\nCiao!","faqs":{"heading":"FAQ: Können wir noch ohne KI leben?","items":[{"question":"Können wir noch ohne KI leben?","answer":"Eliot Mannoia stellt die Frage: Sind wir schon so abhängig von KI, dass ein Leben ohne sie kaum mehr vorstellbar ist? Manuela Machner und er diskutieren, was passiert, wenn KI-Systeme ausfallen oder nicht verfügbar sind.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was passiert, wenn Technologie plötzlich nicht mehr funktioniert?","answer":"Future Shock: Wenn Systeme ausfallen, auf die wir uns verlassen haben, entstehen Chaos und Hilflosigkeit. 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KI passt sich an unser Verhalten an – doch was passiert, wenn sie uns eines Tages nicht mehr nur spiegelt, sondern widerspricht? Wie weit darf oder soll maschinelle Kommunikation gehen? Rasante Entwicklung & neue Rollenbilder: Was bedeutet es, wenn KI-Lösungen schneller entwickelt werden als gesellschaftliche Leitplanken? Welche Rolle könnten Roboter oder KI-Systeme in Pflege, Kinderbetreuung oder bei Vereinsamung künftig spielen? 🔎 Warum du reinhören solltest: Diese Folge gibt dir nicht nur Denkanstöße, sondern auch konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Alltag. Egal ob du UnternehmerIn, PädagogIn oder neugierige Privatperson bist – du bekommst Impulse, wie du mit neuen Technologien klug und menschlich umgehen kannst. 📌 Mehr über uns:• Manuela Machner – Künstliche Intelligenz für Tourismus & KMU👉 www.kinet.ai• Eliot Mannoia – Digitaler Psychologe, Gründer von Brandkarma👉 www.brandkarma.at🎙 Jetzt reinhören – und mitreden, wenn es um die Zukunft der Kommunikation geht!#KI #KünstlicheIntelligenz #Kommunikation #Digitalisierung #Podcast #ChatGPT #Tourismus #KMU #Psychologie #Zukunft #Technologie #MindMachine","intro_text":"Lernt die KI von uns oder lernen wir von der KI? Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren das gegenseitige Lernverhältnis zwischen Mensch und Maschine.","key_questions":["Können Algorithmen unsere Persönlichkeit wirklich erfassen?","Welche Daten nutzt KI für Persönlichkeitsanalysen?","Was sind die ethischen Grenzen dieser Technologie?"],"transcript":"Mind/Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz. Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner.\n\n**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf Künstliche Intelligenz im Tourismus\n\nUnd heute sprechen wir über, wer\n\nlernt eigentlich von wem? Wir von der KI oder die KI von uns?\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, mein Name ist Eliot Mannoia, ich bin digitaler Psychologe und mit diesem Podcast-Format dieser kurzen Plauderei, möchten wir Gedanken anstößen und Inspirationen liefern.\n\nManuela, \n\nlernst du von der KI, lernt die KI von dir, was ist so dein Bauchgefühl da?\n\n**Manuela Machner:** Also beides, definitiv beides. In meinen Workshops versuche ich den Leuten beizubringen wie die KI von ihnen lernen kann, hauptsächlich in der Art und Weise, wie... Texte geschrieben sein sollen, welche Formulierungen verwendet werden sollen, sodass es halt menschlich\n\nklingt, oder dass es nach dem Verfasser klingt.\n\nAber ich habe schon das Gefühl, dass die Menschen, aber auch ich, gewisse Dinge von der KI natürlich lernen. Gutes aber vielleicht auch nicht so Gutes\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, sehr spannend, also ich glaube, wenn wir auch in diesen Frameworks wie man promptet also wenn man Befehle eingibt mit, du bist diese Rolle oder stell dir vor, du bist Marketingchefin, dann Kontext geben, dann bringt man der KI bei, mehr in einem Kontext zu agieren, aber wie glaubst du, wird es dann sein, wenn die KI dich wirklich ständig begleitet und wie ein KI-Assistent ist und du das eigentlich dann weniger machen musst?\n\nGlaubst du, dass vielleicht Kinder mit einer KI aufwachsen?\n\n**Manuela Machner:** Ja, das tun sie, glaube ich, jetzt schon. Aber was noch, um zurückzukommen zu dem, was du gesagt hast, wir prompten und die KI lernt aber in Wirklichkeit lernen wir auch jetzt eine neue Art der Kommunikation\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, \n\nstimmt.\n\n**Manuela Machner:** Weil einerseits ist es eigentlich genau das, wie sollte man auch Menschen Dinge erklären oder beibringen, nur bei Menschen sind wir oft viel, wie soll man sagen - wenige machen ein Kommunikationstraining im normalen Umfeld und sagen \n\nder Kollegin erkläre ich Dinge so und so.\n\nAlso das tun wir im normalen Arbeitsumfeld gar nicht. Wir lernen aber, wie man mit der KI diese Dinge erklärt. Wenn es in Wirklichkeit fast die gleichen Prinzipien sind, ist das so lustig dass wir uns da jetzt schon anpassen, wie schreiben wir einen Prompt richtig, wie machen wir das, also da machen wir das ja schon, und dann halt lernen, was rauskommt.\n\nAber zu deiner Frage, ob Kinder mit KI aufwachsen werden, ja, das\n\n**Eliot Mannoia:** Mit einer KI-Assistentin.\n\n**Manuela Machner:** Eine KI-Assistentin. Ja, glaube ich schon. Also ich erlebe schon Kinder, die ganz natürlich mit Chat GPT reden oder solche Programmen halt und die das ja viel, viel viel natürlicher machen als wir. Also, die sagen, erzähl mir eine Geschichte und erzähl mir eine Geschichte, wo der Name Lena ist und mach dieses und mach\n\njenes. und wie macht\n\nes.\n\nUnd da muss man sagen, das ist einfach ein Sparing-Partner, Kommunikationspartner. Und da lernen, glaube ich, auch Kinder ganz, ganz stark, auch von der KI, die Ausdrucksweisen, das Wording, diese ganzen Geschichten, die sie ja eigentlich von uns Eltern lernen, normalerweise.\n\n**Eliot Mannoia:** Weil wir haben ja auch jetzt erst in einigen Wochen gibt es auch irgendwie so diese Berichte oder Kommentare von Menschen, dass Roboter, das ist ja auch, entwickeln sich ja auch wahnsinnig viel, dass da der iPhone-Moment auch demnächst passieren könnte ob das jetzt dieses Jahr oder nächstes Jahr ist.\n\nAber wenn plötzlich die Roboter dann da sind, dass sie wirklich sehr praktisch und zu Hause sein können. Und dann noch, wenn man sich Chat GPT anschaut und die Entwicklung, wenn das zusammenkommt, ich meine, wenn wir dann Roboter haben, die im Haus rumgehen und mit denen man wirklich so natürlich sprechen kann, pff, also...\n\n**Manuela Machner:** Ja also ich glaube, das ist ja dann nur mehr die körperliche Verkörperung der KI. Ich finde ja, es super, wenn die dann Dinge arbeiten lassen können für uns, das ist überhaupt nicht das Thema, aber ich denke trotzdem, dieses Lernen ist ja schon das, was da ist oder das, wo die Reise hingeht, schon ein Riesenthema. Die Software wird sich auch immer stärker unseren Bedürfnissen anpassen. Also das, was wir brauchen, was wir wollen. Und da gibt es eigene Studien dazu und dass es da ja, glaube ich, auch mehrere Stufen gibt. Also momentan sind wir eher noch, wir lernen nach wie vor, wie sollen wir mit dem Computer reden und parallel versuchen eigentlich die Entwickler genau das andere herum, dass die Computer lernen, wie wir funktionieren.\n\nUnd der Chef von NVIDIA hat das ja so gebracht vor ein paar Wochen einem interview. In dem er gesagt hat, die Menschen haben die letzten 50 Jahre alles daran gesetzt, zu verstehen wie der Computer denkt und jetzt verstehen die Computer wir denken. Und dadurch können sie auch für uns leichter handeln. Also ich glaube, da gibt es schon ein bisschen so diese Kehrtwendung. Also der Computer lernt jetzt auch sehr, sehr viel von von uns und unserem Verhalten und versucht entsprechend sich anzupassen.\n\n**Eliot Mannoia:** Sogar einen Schritt weiter. Denn diese Woche oder letzte Woche ist Google Alpha Evolve rausgekommen, wo die den eigenen Trainingsprozess optimieren schon. Also sie lernen nicht nur von uns, sondern sie lernen auch schon selber viel mehr und viel unabhängiger. Also dieses Machine Learning war ja immer schon, also nicht immer, aber war schon lange ein Ansatz, der wirklich stark in der KI wirklich viel weitergebracht hat.\n\nAber jetzt mit Alpha Evolve, wo sie auch neue Algorithmen vielleicht entdecken können und so, also es ist...\n\n**Manuela Machner:** Ja,\n\ndas ist ein bisschen die Büchse der Pandora ist eh schon offen, das muss man jetzt auch ehrlicherweise sagen. Es haben schon viele Forscher gesagt, man darf eigentlich Computern nicht beibringen sich selbst zu programmieren unter Anführungszeichen, sich selbst zu verbessern in dem Sinn, dass sie selbst Eingriffe auf sich selbst machen können. Und es wird ganz spannend werden, was das dann auch wirklich bedeutet. Man muss aber auch sagen, dass viele Dinge, die man serviert oder gezeigt bekommt, noch gar nicht so selbstverständlich funktionieren.\n\nAber momentan, also die Frage wird einfach sein, dauert es ein halbes Jahr, dauert es ein Jahr, dauert es fünf Jahre, aber wir reden sicher nicht mehr, so wie es bis jetzt war, in Jahrzehnten oder irgend sowas.\n\n**Eliot Mannoia:** Die Kurve wird schneller. Man kann es kaum eine Kurve noch nennen. Es ist schon so steil es ist unglaublich, kann ich jedem empfehlen. Da war ein TED-Talk mit Dr. Eric Schmidt, der war früher lange bei Google und der hatte einen echt guten... TED-Talk darüber kann ich empfehlen, wir können den Link dann auch unten stellen.\n\nWas wir noch dazu sagen wollten mit dem Roboter, es war nämlich, mein Kommentar war eigentlich in Bezug zu das mit den Kindern und wir wissen ja, wie viele Eltern einfach ein Tablet vor dem Kind geben im Restaurant und da stelle ich mir vor, naja, was ist, wenn das ein Roboter ist? Also, wenn der Roboter sich mit den Kindern beschäftigt und sicherlich da, und ich sage nicht, dass es gut ist, aber ich Ich möchte nicht nur alles schwarz malen, ich bin sicher, es wird auch pädagogisch gut, weil ein unbeaufsichtigtes Kind oder ein Kind, das nur in die Röhre schaut, sicher nicht so gut wie eines, das mit einem Roboter hin und her agiert, wo Probleme gelöst werden, vielleicht debattiert.\n\n\nWie gesagt, ich sage nicht, dass es gut ist. Aber ich möchte es balanciert sagen, was wird das für Auswirkungen haben, werden wir vielleicht in allen Restaurants, nicht nur vier Plätze brauchen für eine Familie, sondern immer fünf für den Roboter der immer mitkommt und auf die Kinder aufpasst statt das Tablet.\n\nAlso werden wir vielleicht dann mehr Platz brauchen, wenn jeder einen Roboter hat.\n\n**Manuela Machner:** Ja die Frage, was ich auch so spannend finde, wie wird sich da natürlich das ganze Thema auch Lernen allgemein verändern, das\n\nmuss man schon auch sagen.\n\nAlso wir diskutieren jetzt, ja, wie promptet man richtig und wie sollte man die Kinder da unterrichten. Viele Dinge werden sicher auch in Frage gestellt werden.\n\nAlso wozu lerne ich noch eine Fremdsprache, wozu mache ich all das, wenn das eine Maschine eh für mich erledigen kann. Wobei, einerseits denke ich mir, bei all diesen Szenarien die wir durchdenken, Also ich kann mich noch erinnern wie ich Kind war, da haben die Lehrer dann gesagt, naja ihr werdet alle verblöden, weil ihr alle vor dem Fernseher sitzt. Damals war das Fernsehprogramm in Österreich noch so, dass du zu Mittag hat es aufgehört und am Abend hat es wieder angefangen.\n\n**Eliot Mannoia:** FS1 uns FS2.\n\n**Manuela Machner:** Hast zwei Fernsehsender gehabt, also die Verblödungsgefahr war noch um einiges weniger, als das jetzt ist. Und es hat auch damals ja geheißen es werden keine Bücher mehr gelesen, weil es das Fernsehen gibt.\n\nUnd ich glaube, dass das, aber es ist trotzdem spannend, wie werden wir mit diesem ganzen Lernen umgehen und was bedeutet das auch fürs Lernen? Weil wo ich noch die große Problematik sehe,\n\nist, jetzt\n\nist dieses Wissen... Erstens dieses Wissen das ins Internet kommt, muss auch wer machen, sage ich jetzt einmal, aus dem die KI lernt.\n\nUnd wenn die KI das Wissen erzeugt und das dann ins Internet stellt und selber davon lernt und wir davon lernen könnten, ist noch die Frage, wollen wir überhaupt das noch lernen oder sagen wir naja, dann lehnen wir uns zurück und sagen, das Wissen ist eh da und da greifen wir zu, wenn wir brauchen. Und wie schaffen es wir dann noch, Kontrolle zu haben über das Wissen? Jetzt gar nicht über die KI, sondern über das Wissen eine Kontrolle haben,\n\nDas ist für mich noch so eine ehrlicherweise ungelöste Frage. Weil wenn du jetzt anschaust, ich erlebe sehr sehr oft, dass Leute KI-Content erzeugen den sie ungefiltert wiederverwenden. Einfach weil sie eben ein Detailwissen nicht haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Sie stellen das dann ins Netz und tun das wieder hinein, das heißt die KI Systeme lernen momentan, die Sprachsysteme aus dem Wissen aus dem Internet. Wenn viele Leute Content hineinstellen, der nicht wahr ist, dann lernen die KIs von falschen Informationen und werden noch falschere Informationen erzeugen. Und momentan haben wir alle aufgrund unserer Ausbildung, aufgrund unserer Erfahrungen aufgrund des Wissen noch einen gewissen wie soll man sagen, Je nach Branche und Bereich, in dem wir uns beschäftigen können wir Dinge noch als wahr einschätzen. Wenn das wegfällt, dann ist für mich die Frage, was ist überhaupt noch wahr?\n\n\n**Eliot Mannoia:** Ja aber das hast du eh vor kurzem gesagt, dass ein bestimmtes Grundwissen... Sollte weiterhin gelehrt werden, also auf der Schule. Das fand ich echt gut, ich finde, das macht Sinn. Also so allgemeine Physik Physikregeln der Welt, Schwerkraft und solche Sachen, also die Erde ist rund, oder nicht. Ich finde, da hast du absolut recht.\n\nAlso ich finde, so bestimmtes Grundwissen sollte da sein.\n\n**Manuela Machner:** Wir werden auch noch immer Expertisen brauchen. Wir brauchen glaube ich trotzdem auch Menschen, die ein spitzes Wissen haben.\n\nAlso nicht nur breites Grundwissen. Die Gefahr die ich schon sehe, ist als Mensch ist man schon faul, als Mensch möchte man alles optimieren, möglichst leicht. Dann lerne ich halt in der Schule nur mehr wirklich die Basis und nicht so viel, vielleicht auch Unsinnigkeiten die wir gelernt haben. Aber trotz allem haben wir glaube ich, irgendwelche Dinge im Kopf behalten. Und das finde ich ganz, ganz spannend, wo die Reise hingehen wird.\n\nAlso da ...\n\nUnd vor allem bin ich auch ganz gespannt, wenn jetzt die Maschinen von uns lernen und wir aber falsche Informationen ins Netz stellen. Weil die Maschine falsche Informationen gegeben hat, leben wir dann irgendwann in einer Welt, die eigentlich aus vielen Fake-Dingen besteht, weil es keiner mehr irgendwie einerseits verifizieren kann, aber andererseits natürlich auch nicht mehr steuern kann. Weil wenn die Blackbox das Ergebnis bringt, dass die Erde flach ist, und das Ergebnis wird nicht einmal gebracht, sondern millionenfach mal, Man braucht ja nur in die USA schauen momentan was man glauben will oder was man nicht glauben will. Dann wird das schon riskant.\n\n**Eliot Mannoia:** Da war auch letzte Woche, war ich bei einem spannenden Vortrag und der Martin Moder, kann ich wirklich empfehlen, ein Biologe, der hat eine Rakete gezeigt, wie sie landet in China. Und er hat das Publikum gefragt, wer glaubt dass es CGI, also Computer Generated Image, wer glaubt dass es 3D Modeling ist, KI oder echt.\n\nUnd alle inklusive mir haben gedacht, das ist nicht echt.\n\nUnd es war echt. Und das ist ja eine weitere Herausforderung. Es geht nicht nur darum, dass wir Fake News nicht erkennen können, sondern dass wir echte News infrage stellen. Das kommt noch dazu und genau das, was du gerade erwähnt hast. Also was ist echt, was ist nicht echt.\n\nUnd deswegen finde ich habe ich eher ein paar Mal schon erwähnt vielleicht haben die Medienhäuser so wie Standard, Kurier, New York Times, vielleicht eine Renaissance, die hatten ja, mit der Digitalisierung ein paar Einbußen. Mit Goggle und Facebook und so. Vielleicht haben die eine Art Rennaissance, dass sie so die Leuchttürme der Real News werden, ich würde es hoffen.\n\n**Manuela Machner:** Ja also ich glaube auch nichts mehr. Das ist eigentlich nicht unbedingt der beste Zugang muss man auch sagen, weil es ist einfach notwendig. Spannend wird ja, dass es auch in Richtung gedacht wird sozusagen.\n\nEs gibt ja eigene Papers inzwischen zum Bereich AI Human Co-Evaluation, also dass die Entwicklung zusammen betrachtet wird.\n\nAlso ich glaube auch, das ist ein guter Ansatz also momentan sind wir in der Phase Human in the Loop, das heißt der Mensch ist Teil der Entscheidung. Und jetzt, glaube ich, wird es ganz wichtig, dass diese ganze Entwicklung, die ist, in Gesamtheit betrachtet wird. Also nicht hier entwickelt sich der Computer und hier entwickelt sich der Mensch, auch wenn wir es gerne so hätten, also wir entwickeln uns und der Computer ist uns zu diensten. Ganz so schaut es nicht aus, dass es sich entwickelt, sondern diese Entwicklungen, wie können diese Entwicklungen aufeinander erfolgen. Weil wir müssen die Entwicklung auch noch schaffen. Die technische Entwicklung ist die eine Seite, aber wie\n\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber\n\n**Manuela Machner:** wird das mit uns?\n\n**Eliot Mannoia:** Da ist meines Erachtens die größte Herausforderung die Geschwindigkeit und ich glaube, dass die Technologie wird ungefähr hier sein von der Geschwindigkeit, also ganz schnell, dann gefolgt vielleicht einige Jahre später die Regulatorik, genau wie im Auto, da haben wir glaube ich den Sicherheitsgurt haben wir 15 Jahre später erst bekommen.\n\nUnd dann würde ich sagen, kommt die Psychologie. Also schau wie lange wir gebraucht haben, um Social Media mehr infrage zu stellen. Also Social Media ist auch schon über ein Jahrzehnt alt und hat auch länger gebraucht. Etliche Katzenvideos und ich esse gerade was zu Mittag, bevor wir wirklich bemerkt haben, okay, das ist vielleicht doch nicht so ungefährlich.\n\nAlso ich glaube, die Psychologie wird leider da, außer wir machen mehr Bewusstsein das ist natürlich was... wir auch mit diesem Podcast, aber du auch mit deiner Human Intelligence, also wir versuchen ja, und es gibt digitalen Humanismus und es gibt ja Value-Based Engineering, es gibt ja viele Ansätze, Human-Centric AI und Design, dass wir da, aber sonst, wenn wir das unbeobachtet, also wenn wir das zulassen, wie wir Digitalisierung in den 2000ern gemacht haben, dann wird die Psychologie weit hinten sein und wir passen, weil wir ja nicht das Bewusstsein haben.\n\n**Manuela Machner:** Die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung ist wirklich erschreckend. So cool es ist auf der einen Seite so erschreckend ist es auch, und ich glaube, das ganze Fassen was da passiert ist fast nicht mehr möglich. Und jetzt lernt die KI nicht mehr nur aus den Daten, sie lernt jetzt auch sich an uns anzupassen also situativ auf uns zu reagieren. Also es gibt ja schon diese Modelle, wo du die Möglichkeit hast, dass dieses Sprachmodell zum Beispiel erkennt die Stimmlage von dir, die passt sich dann an und sagt, ja, wenn ich traurig bin, motiviert sie mich, wenn ich beleidigt oder sauer oder wütend bin, bringt sie mich wieder herunter.\n\nDas heißt, sie lernt ja jetzt nicht nur dieses Wissen. Also,\n\nlernen hat ja ganz, ganz viele Facetten. Und das ist ja so eine spannende Entwicklung. Menschen glauben ja immer noch, dass Computer oder Maschinen Menschen nicht verstehen. Und empathisch können nur Menschen sein und so weiter. Das ist ein Irrglaube Es tut mir leid Leute.\n\nAlso, wenn ihr glaubt ein Computer kann nicht empathisch formulieren nenne ich es. Er ist nicht empathisch. Er hat keine Emotionen. Das habt ihr\n\n**Eliot Mannoia:** Nachmachen emulieren ja.\n\n**Manuela Machner:** Aber er simuliert und er simuliert super weil er auch von den besten der besten gelernt hat, und jetzt lernt er auch in Echtzeit auf uns zu reagieren. Und da meine ich jetzt nicht, dass er eine Antwort gibt, die sachlich und inhaltlich passt sondern er lernt auch in Echtzeit zu reagieren auf seine Umwelt. Und da lernt er schon sehr viel von uns und der Unterschied ist, wie schwer tun wir uns, solche Dinge zu lernen. Also ich bin jetzt so ein typischer Elefant im Porzellanladen-Typus. Also\n\n**Eliot Mannoia:** glaube, du bist super anpassungsfähig.\n\n**Manuela Machner:** Anpassungsfähig bin ich super, aber ich vergiss manchmal einfach drauf, dass man nicht den Mund jedes Mal aufmacht oder dass man vielleicht... Bisschen zurückhaltender sein sollte. Sagen wir es einmal so. Ich kann mir extrem schnell anpassen an Situationen da hast du Recht, an\n\nMenschen, aber manchmal ist es einfach so, dass ich mir denke, ganz ehrlich - Blödsinn- und nicht so empatisch reagiere oder denke. Und die KI ist so darauf trainiert, die passt sich der Situation an \n\nund wird viel strategischer handeln, Und nicht so natürlich, wie ich es mache jetzt, aber das will ich einfach nur sagen. Also sie lernt, es geht nicht beim Lernen ja nur um das Thema Daten und Fakten Das ist ein Riesenthema Daten und Fakten und Wissen und wie geht es mit Wissen weiter, aber es geht beim Lernen schon auch darum, diese Verhaltensmuster sind ja auch wieder nur Muster.\n\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, diese Differenz zwischen diesem Agilen sich anpassen und dieser Stabilität, die wir auch brauchen. Also wir Menschen sind eh sehr agil wie du gesagt hast vorher, also das Thema anpassungsfähig. Wir sind schon sehr anpassungsfähig das schaffen die Computer noch nicht so. Also da hat es auch, ich weiß nicht, was für ein Spiel gespielt wurde, aber es hat eine Studie gegeben, da haben, glaube ich, mehrere ein Strategiespiel gespielt und da ist es darum gegangen, wer kann sich\n\nbesser an die \n\nneue Situation, in die neue Rolle einpassen in diesem Spiel am Computer selbst. Und die Menschen konnten sich sehr schnell in diese Rolle einfinden und jetzt sind sie einmal die Mutter und dann, nein, ich glaube es war nicht Mutter, aber in diese Rollen einfinden. Und der Computer musste aber zuerst immer alles analysieren. Also\n\nder ist nicht so agil und flexibel momentan, das muss man auch sagen, das wird sich sicher ändern.\n\nAber was wir Menschen brauchen, ist nicht nur diese Anpassungsfähigkeit wir Menschen brauchen schon auch das Gefühl von einer gewissen Stabilität. Sonst entsteht bei uns so viel Unsicherheitsthematik Und das ist schon der Drang den wir haben, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also Ungewissheit ist eine der schwierigsten Sachen für uns Menschen, weil es sehr stark mit Angst verbunden ist. Und Angst ist eine der stärksten Emotionen. Und leider, wir haben am Anfang von der Kurve gesprochen, die jetzt keine Kurve mehr ist, sondern eher eine ziemlich steile Linie. Ich glaube, wir bekommen nur noch mehr Ungewissheit als Gewissheit.\n\nUnd da brauchen wir dieses kritische Denken die emotionale Intelligenz diese Anpassungsfähigkeit. Diese Anpassungsfähigkeit ist ja ein Hauptmerkmal von der emotionalen Intelligenz, brauchen wir umso mehr und so schnell wie möglich. Also wirklich, wir brauchen in Schulen... debattieren lassen, also wirklich Unterricht wo man debattiert, wo man Konflikte löst oder Konfliktmanagement, wo wir lernen, miteinander umzugehen, vielmehr einfach reden miteinander, austauschen.\n\nAlso, ja, da muss ich, ich glaube, wir müssen dieses Menschliche wieder voll in den Vordergrund bringen.\n\n**Manuela Machner:** Aber was ich mich jetzt gerade frage weil du das sagst, was ich ja ganz spannend finde, sind Systeme mit denen wir jetzt kommunizieren. Also sie sind von uns trainiert gelernt, so wie wir reagieren lernen auch von uns Verhaltensmuster, aber sie sind trotzdem, wie soll man sagen, manipuliert, insofern dass sie möglichst in positive Richtungen gelenkt sind, also so wie OpenAI,\n\nChat GPT von alleine,\n\nsagt dir nicht, dass du einen Blödsinn redest, also er sagt zuerst wie gut du bist und dann aber schön verpackt. Übrigens ihr könnt das ausschalten bzw. sagen sei ehrlich, Ich will all diese Dinge nicht, ich weiß aber nicht ob ihr das dann mögt, weil das ist dann nicht mehr so lieb. Zu mir hat er dann gesagt, lass das Bullshit Bingo also das Wort Bullshit Bingo also das Wörter Bingo. Weil ich hab mir gedacht, ja das hättest du jetzt aber schon netter ausdrücken können.\n\nAlso zuerst habe ich gesagt, er soll nicht so flauschi-flauschi mit mir\n\nreden, und dann redet er von Bullshit Bingo.\n\nJa, aber das Spannende ist, jetzt lernt er doch alle Verhaltensmuster von uns und ist trotzdem gelenkt, dass er sozusagen mehr die positiven Eigenschaften von uns lernt und das ist schon das Spannende, weil... Wie wird es da in die Richtung weitergehen? Auch die ganze negative Kommunikation wenn man schaut, welche Daten im Netz sind, man muss ja wirklich sagen, die Filter, die es da gibt,\n\ndiese Systeme müssen ja wirklich gut sein.\n\nWeil wenn du so die reale Welt anschaust, von den\n\nKommentaren her, die es in Social Media gibt, was Leute veröffentlichen, was Leute kommunizieren, und da reden wir nicht, dass alles jugendfrei ist, dass das alles positiv ist.\n\nUnd in Wirklichkeit, das muss man schon sagen, diese Daten hat das System auch.\n\n\nEs ist nicht so, dass die Trainingsdaten fürs Trainieren gefiltert worden sind. Die Daten sind sicher drinnen, also die sind sicher da.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja das ist gut. Das ist dann guter Punkt.\n\n**Manuela Machner:** Sie werden nur nicht nach außen also da gibt es halt dann Barrieren dass solche Systeme das nicht duplizieren. Aber das finde ich auch eine spannende Geschichte, dahingehend wie geht das weiter? Wird das immer auf diesem Level bleiben, werden Systeme vielleicht auch kritischer, werden Systeme konsequenter, werden sie uns auch kritisieren, uns in Frage stellen, also das, was wir sagen, in Frage stellen viel stärker und nicht nur uns immer sagen, wie toll wir sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also du bist toll, Manuela.\n\n**Manuela Machner:** Schön, dass du mir das auch sagst.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, du hast recht. Da bin ich gespannt. Ob die Leute das dann vielleicht freiwillig einschalten oder nicht, oder sich einfach in diesem Cocon wohlfühlen von, ja, ich habe meinen Netflix zu Hause, mein Essen wird geliefert, ich habe meine Kompanie meine Freunde, man sagt dass alles toll ist, warum soll ich rausgehen?\n\nAber ja, genau. Also, spannendes Thema. Ich glaube eigentlich, Manuela, du hast das eigentlich super, wirklich toll zusammengefasst. Wo bringt uns die Zukunft hin? Jetzt lernen die Maschinen noch sehr viel von uns.\n\nGleichzeitig,\n\nFangen sie auch schon sehr stark an, sich selber auch schon zu optimieren. Und da geht dieser Fortschritt mit neueren Algorithmen auch ziemlich schnell und rasant dahin.\n\nWir haben auch besprochen, dass diese Kurve kaum Kurve noch ist, also wirklich schon fast eine gerade Linie. Und was sich da alles tut, Vorteile, Nachteile für Kinder, die vielleicht... mit berufstätigen Eltern oder so oder alleinstehenden Eltern vielleicht weniger Kontakt haben und da vielleicht mit dann auch mal Roboter, was tut sich mit KI und Roboter sich zusammenkommen und was wird das für unsere Gesellschaft bedeuten?\n\nUnglaublich spannend, wahnsinnig wichtig, dass wir da die Augen offen halten und dass wir das so antizipieren, wie nur geht mit dieser Geschwindigkeit. Du hast sehr oft gesagt, agil, dass wir agil bleiben als Menschen, dass wir das eh schon sind, aber dass wir da glaube ich noch agiler sein müssen und einfach mit diesem rasanten Tempo von Technologie mithalten können.\n\nWir freuen uns, euch nächste Woche wieder zu sehen und Ja, lasst uns in den Kommentaren gerne eure Ideen dazu. Wir würden gerne von euch hören, was ihr so denkt.\n\n**Manuela Machner:** Alles Liebe. Macht es gut.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Künstliche Intelligenz – wer lernt von wem?","items":[{"question":"Lernen wir von der KI oder lernt die KI von uns?","answer":"Manuela Machner stellt die Frage: Wer lernt eigentlich von wem? KI lernt aus unseren Daten, aber wir passen auch unser Verhalten an KI an. 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Highlights dieser FolgeKI-Wissen in Österreich: Eine detaillierte Betrachtung der aktuellen Statistik Austria zur KI-Wahrnehmung und -Nutzung in Österreich. Warum schätzen so viele Menschen ihr Wissen über KI als gering ein? Wahrnehmung vs. Realität: Manuela und Eliot teilen ihre Erfahrungen und reflektieren, wie ihre Kunden und Kursteilnehmer die Künstliche Intelligenz sehen und wie ihre Wahrnehmung von der Statistik abweicht. Die Bubbles der KI-Nutzung: Wie unterschiedliche Altersgruppen, Berufsfelder und geografische Regionen die Nutzung von KI beeinflussen und welche Unterschiede in der Nutzung von generativer KI erkennbar sind. Zukünftige Entwicklungen: Ein Ausblick auf die möglichen Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft, basierend auf den Zahlen und wie Aufklärung und Bildung eine zentrale Rolle spielen könnten. Warum diese Folge hören?Erhalte spannende Einblicke, wie sich die gesellschaftliche Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz mit den tatsächlichen Nutzungszahlen in Österreich vergleicht. Du erfährst, warum es wichtig ist, über KI zu sprechen und wie wir als Gesellschaft ein besseres Verständnis für diese Technologie entwickeln können. Wenn du wissen möchtest, wie Zahlen und Wahrnehmung im Bereich KI auseinanderklaffen und was wir daraus lernen können, ist diese Folge genau richtig für dich! Über die Experten:Eliot Mannoia: Digitaler Psychologe mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion. Erfahren Sie mehr über seine Arbeit bei www.brandkarma.at.Manuela Machner: Beraterin, Trainerin und Coach für Künstliche Intelligenz mit dem Schwerpunkt Tourismus und KMU. Besuchen Sie sie auf www.kinet.ai","intro_text":"Statistik Austria hat neue Zahlen zur KI-Nutzung veröffentlicht. 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Heute hat es uns ein bisschen mit dem Versplaudern. Aber jetzt abgesehen davon, es soll jetzt keine Statistikauswertung sein, aber ich habe jetzt die aktuelle Statistik Österreich, die eben besagt, dass 73 Prozent der österreichischen Bevölkerung schätzen über ihr eigenes Wissen über KI als gering oder nicht vorhanden ein.\n\nUnd für uns glaube ich, ist das beide schon von den Zahlen her sehr erschreckend Oder? Weil in der echten Wahrnehmung oder in unseren Bubbles schaut die Geschichte ein bisschen anders aus.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also wir arbeiten ja mit so vielen verschiedenen Kunden, also du im Tourismus und vielleicht eh ganz Österreich, wo du unterwegs bist, ich auch hier vom Roten Kreuz bis zum Bundesministerium und da gab es schon immer so ein bisschen ein Wissen vorhanden auf jeden Fall bis hin zu täglicher Nutzung Also ich habe gedacht, dass das Wissen schon viel mehr verbreitet ist, weil es ja so immer in den Nachrichten also wie du es auch erwähnst, oft so omnipräsent.\n\nAlso ich habe gedacht dass das Wissen viel mehr da ist, als eigentlich die Statistik zeigt. Also diese 73% überraschen mich, weil wie gesagt, von meinen Kunden zumindest, war das Wissen immer viel mehr da, als diese Studie jetzt zeigt.\n\n**Manuela Machner:** Naja, wahrscheinlich, also in Wirklichkeit hätte es mich gar nicht so überraschen sollen, weil ich denke jetzt, wenn ich an die Schulungen von der letzten Woche überlege, ja ähm und wahrscheinlich stimmt das, dass ein dreiviertel der Leute noch keinen Berührungspunkt hatten. Also keinen generativen KI-Berührungspunkt.\n\nDas redet nicht davon, dass sie ein Navi benutzen oder eine Entsperrung am Handy oder was auch immer, sondern wirklich diese Dinge. Und in Wirklichkeit stimmt es. Also ich glaube, die Zahl spiegelt sogar meine Kursteilnehmer sehr gut wider. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich sehr viel in ländlichen Gebieten unterwegs bin, sehr viel in...\n\nkleinen Betrieben unterwegs bin. Also die Statistik ist ja ganz spannend, weil sie auch beleuchtet wer sind jetzt eigentlich die Leute und ich glaube zwei Hauptfaktoren sind beleuchtet worden. Das eine ist die positive Beurteilung, wie sehen die Leute das Thema KI und das andere ist auch das Thema, wie viel nutzen sie es, also beides.\n\nAlso man muss ja sagen, das erste ist der Mindset, wie gehe ich auf das zu, wie gut finde ich die Entwicklung, oder glaube ich, dass es für die Gesellschaft, das ist nämlich auf die Gesellschaft bezogen gewesen, gut ist. Und das zweite ist dann auch, wie nutze ich es. Und das muss ja auch nicht über eine relativ enge Zeitfenster\n\nIch glaube, das ist auch sinnvoll, weil momentan tut sich so viel, dass manche Leute sicher vor drei Monaten noch nichts getan haben und in den letzten drei Monaten angefangen haben damit.\n\n**Eliot Mannoia:** Die Studie ist von Mai, also die ist wirklich aktuell, Mai 2025. Ja, ich glaube viele Leute, wie du auch sagst mit generativer KI und so, die wissen auch oft nicht, dass sie schon KI sehr, sehr viel nutzen, ob das jetzt mit der Handy-Entsperrung ist, Social Media, Spam-Filters und so weiter, etc\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber die Frage war auch auf generative KI ausgerichtet. Also genau diese Programme wie Chat GPT oder was auch immer. Was halt auffallend ist, ich glaube, das, was uns beide so überrascht hat, ist, dass die Statistik sagt, dass in den Städten die Nutzungsquote bei 36,2% liegt. Also im Prinzip hätte ich mir vorgestellt, dass das ein bisschen über ein Drittel der Bevölkerung in Städten, also bei unserem Land, okay, aber in den Städten glaube ich, hätten wir damit nicht gerechnet.\n\nDa hätten wir glaube ich nicht eine höhere Durchdringungsquote gehabt oder geschätzt dass das ist. Was glaube ich weniger überraschend ist, also für mich war es trotzdem überraschend, wir haben im Vorfeld diskutiert das Altersverteilung, dass halt die 16-24-Jährigen ganz viel nutzen, also die Hälfte davon und dann die 25-34-Jährigen bei 40% liegen.\n\nDas Spannende finde ich, das erlebe ich überhaupt nicht. Der Eliot schon, ich nicht. Also man sieht, es gibt da Riesenunterschiede. Bei mir ist es sehr, sehr oft der Fall, dass die MitarbeiterInnen im Alter zwischen 25 und 35 KI nicht nutzen. Und ich habe das immer so versucht, mir zu erklären, wie das sein kann.\n\nDas sind oft die, die die Schule schon verlassen haben, bevor das Thema KI kam oder das Studium verlassen haben und dann gerade hineingeschlüpft sind in die Arbeitswelt und dann diesen Berührungspunkt irgendwo nicht gefunden haben. Also das hätte ich mir halt so hergeleitet. Aber die Statistik widerspricht mir.\n\nAlso offensichtlich habe ich immer die von den 60% in meinen Kursen und weniger von den 40%. Also ich habe sicher in meinen Kursen bei dem Altersschicht keine 4 zu 6 Verteilung. Also da habe ich so, ja.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Ich kann das auch hier beim Erwerbsstatus, dass erstens die Studierenden die meiste generative KI-Tool-Nutzung in den letzten drei Monaten haben mit 75%, also das war die höchste von allen Bereichen. Und dann \n\nAuch spannend, Arbeitslose mit 29 Prozent, also das fand ich auch, also Arbeitslose und Studierende, eine generative KI wirklich in den letzten drei Monaten zumindest genutzt zu haben.\n\n**Manuela Machner:** Ja aber was das Spannende ist, wir wollen jetzt nicht an Zahlenfriedhof aufmachen, aber was wir noch das Spannende gefunden haben, Arbeitslose verwenden um eine Spur mehr die KI als Erwerbstätige. Das heißt, und das glaube ich ist eine spannende Folgerung, man benutzt KI nicht nur für die Arbeitswelt Und das ist glaube ich auch etwas, was wir total unterschätzen weil wir sehr viel halt schulen im Business-Bereich aber ich erlebe schon, das muss ich schon sagen, dass gerade junge Leute mir dann sagen, ich nutze das jetzt, jetzt habe ich eine junge Frau gehabt, die nutzt es wirklich, um ihre Ernährung zu tracken um zu schauen, wie ihre Haut auf die Ernährung reagiert weil sie halt die Haut reagiert, aufgrund Ernährungsgeschichten und sie versucht halt ihre Ernährung so einzustellen dass die Haut halt nicht reagiert und dafür nutzt sie Chat GPT also ganz andere wie soll man sagen Nutzungsgeschichten kommen da und man sieht\n\n**Manuela Machner:** Dass es auch abseits der Arbeit viele viele Anwendungszwecke gibt ja wo man sagt man tut aus dem privaten Umfeld etwas machen tut schauen schauen wenn man für seine Kinder Spiele macht oder jemand hat mir jetzt gestern erst gesagt der größte Aufwand im Chat GPT das finde ich das genialste wenn mir Unternehmerin sagt sie den plus gratis Account und für die Arbeit reicht das der aus, wo ich mich schon frage, okay.\n\nAber gut, für die Arbeit reicht er aus, aber sie hatte das Problem, dass sie die Geburtstagsfeier vom Vater oder so organisiert hat und dort ein spezielles Familienspiel entwickelt hat und das war dann schon blöd dass der Gratis-Account immer abgebrochen ist und dann habe ich schon gedacht, das ist voll spannend, oder, dass man mit dem Gratis-Account beim privaten Setting viel mehr ans Limit gerät als beim beruflichen \n\n**Eliot Mannoia:** Setting\n\nJa, also das würde mich interessieren bei dir, was würdest du sagen, ist dein Verhältnis zwischen Privat und Business, ist es so 80% Business, 20% Privat,\n\n**Manuela Machner:** meinst du jetzt mein Leben oder meine Kommunikation mit Chat CPT?\n\n**Eliot Mannoia:** mit KI, was würdest du sagen, oder beides?\n\n**Manuela Machner:** Beides. Also ich glaube das Grundproblem ist, dass mein Leben ohne Arbeit schon mal das Verhältnis nicht sehr ausgeprägt ist. Ich gestehe selbstverständlich, ich glaube mein Privatleben außer schlafen, wenn man schlafen außen vornimmt und essen, ist mein Privatanteil meines Lebens bei 10%, vielleicht 20% manchmal an den Wochenenden wenn es jetzt ausgeht, aber im Chat GPT Umfeld ist es 99% Business, also vielleicht 95%, also dass ich halt irgendwas frage wenn ich schnell irgendwas brauche im privaten Kontext, bitte suche mir das raus, wie kann ich irgendwas lösen, wenn der Staubsauger jetzt nicht funktioniert oder solche Geschichten.\n\nAber Privat, also, aber es liegt bei mir sicher daran, dass ich kein Privatleben habe eigentlich. Also, da bin ich ja schlecht. Ja, es ist ich habe mich heuer schon sehr bemüht, mehr Privatleben zu implementieren. Ja, ich bemühe mich noch immer. Aber jetzt, Eliot, umgekehrt wie geht es dir?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich würde sagen so 80-20, also 80 Business und 20 so für private Sachen wie\n\nschau dir bitte meine Pflanze an, braucht sie Wasser, ich habe keinen grünen Daumen, also da so für Pflanzen gießen oder so für Sachen Sachen in Deutsch übersetzen auch so, also, ja. Oder vielleicht 10%.\n\n**Manuela Machner:** Also bei uns im Garten soll ich jetzt die Pflanze schon raussetzen. Überwie schafft sie es, also Süßkartoffeln sind so. kälteempfindlich wusste ich auch nicht, jetzt haben wir die Pflanze gehabt und es war noch kalt gewesen, was tue ich jetzt eigentlich, was tue ich mit der Pflanze, also so Sachen, ja, also natürlich, oder Haustier Haustierpflege war ein großes Thema, also was machen wir, Hühner hatten wir,\n\n**Eliot Mannoia:** genau, genau, natürlich stimmt,\n\n**Manuela Machner:** Aber leider in der Vergangenheit, die haben die letzten Wochen leider ihren Löffel abgegeben.\n\nUnd ja, für alle, die sich denken, warum der Eliot sagt, tut mir leid das waren wirklich unsere Haustiere. Also es ist, das sind, genau.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Nein, sie sind keine Suppenhühner geworden. Sie wurden dann schön beerdigt. Sie haben ein Grab gekriegt. Aber dabei auch alles, wie sie krank geworden sind, was könnte es sein, was kann helfen, wo kann man nachhelfen.\n\nAber die Statistik zeigt halt, dass das Private durchaus ein Faktor ist. Ich glaube, das ist auch das, was man schon auch bei Schulungen wahrnimmt, dass die Leute die Sachen durchaus auch privat nutzen, aber ganz oft auch nicht das Verständnis haben, wo kann mir die Sache jetzt wirklich helfen, oder? Also ich glaube auch, dass 75% oder 73% sagen, sie benutzen es nicht, oder haben kein Wissen oder wenig Wissen darüber, zeigt mir schon, dass die, wie soll man sagen, die Erkenntnis noch fehlt, wie kann es mir konkret in meinem Arbeitsalltag helfen.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut. Sonst würden sie es fix nutzen und das zeigt das Bedürfnis, das wir als Gesellschaft haben, insbesondere in Österreich, da wirklich rasant mehr Aufklärung zu machen, weil das ein so rasantes Thema ist und psychologisch das können wir nicht so schnell mithalten wie\n\ndie Technologie und wir sind jetzt schon psychologisch dahinter, also wir laufen jetzt schon nach und das muss man bald schon aufklären \n\ndas hat viel mit Ängsten und mit vielen verschiedenen Themen zu tun und da muss Aufklärung, also unglaublich.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und es geht ja nicht darum, dass die Arbeit weg ist oder was auch immer, sondern dass man die Möglichkeiten nutzt. Also keiner würde sich heute die Frage stellen, kaufe ich mir eine Waschmaschine Oder? Also ich kenne niemanden der mit der Hand seine Wäsche wascht vielleicht eine Studentin die nur alle zwei Wochen nach Hause fährt und einmal die Unterwäsche auswäscht oder was.\n\nAber im Normalfall würde keiner auf die Idee kommen, mit der Hand zu waschen Und ein bisschen ist es so das Gefühl, die einen, die waschen halt schon mit der Superwaschmaschine integrierte Trocknerfunktion und die anderen rippeln noch am Waschbrett und erkennen aber nicht, was bringt ihnen die Waschmaschine.\n\nUnd das Problem ist aber, dass natürlich die, die die Wäsche mit der Waschmaschine waschen einfach viel schneller sind, die Zeit haben dann noch zu bügeln und andere Dinge zu erledigen. Und die, die noch immer an der Waschrumpel stehen, irgendwann nicht mehr wissen, wie sie die Waschmaschine vielleicht bedienen können.\n\nJa, das glaube ich gar nicht. Aber die anderen sind einfach schneller.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es ist auch ein Phänomen mit neuer Technologie, also ich finde die Waschmaschine-Analogie super.\n\n**Manuela Machner:** Habe ich von dir geklaut.\n\n**Eliot Mannoia:** Achso, ja. Ich finde es auch, es ist dieses Phänomen mit der neuen Technologie, dass wir neue Technologien so annehmen, wie etwas, das wir kennen. Also wenn man sich die ersten Autos anschaut schauen die eigentlich aus wie Pferdekutschen ohne Pferde. Oder angeblich die erste Fernsehsendung war eigentlich wie eine Radiosendung aber mit einer Kamera da.\n\n**Manuela Machner:** Ja, \n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube viele nutzen zum Beispiel Chat GPT wie Google\n\n**Manuela Machner:** Ist so.\n\n**Eliot Mannoia:** Da haben wir es dann. Sie geben es ein, Hauptstadt von Frankreich Paris, na okay, das hat mir Google auch gezeigt. Was ist da der Unterschied?\n\n**Manuela Machner:** Aber es ist auch total schwierig. Ich habe wirklich ein Gespräch gehabt, da habe ich versucht eben kurz was zu zeigen, was es kann. Und dann habe ich halt auch irgendwas gezeigt, um es nachvollziehbar zu machen. Und die Dame hat dann auch gesagt zu mir, das kann Google auch. Und es ist natürlich total schwierig, schnell einmal komplexe Beispiele herunterzubringen Also zu sagen, jetzt kannst du eine E-Mail beantworten oder wie auch immer.\n\nDas ist im Herzeigen oft gar nicht so trivial, muss ich ganz ehrlich sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Oft probiert man es eher am Desktop oder am Smartphone auf der Webseite, also auf der Chat GPT vielleicht auf der Webseite. Und die App, die muss man sich runterladen Und die Kamera- und Mikrofonfunktion ist halt\n\nvielleicht nicht gleich erkennbar.. Ja okay.\n\nBei Chat GPT ist ja eigentlich das Mikrofonsignal-Symbol dafür, dass man diktiert und es übersetzt in Text. Und die Sprachfunktion hat ein anderes Icon. Und ich glaube, unterschätzen oder merken die Leute oft nicht, wow, die KI kann echt gut sehen schon, also du kannst wirklich hinhalten zu den Pflanzen oder kannst was hinhalten oder das Mikrofon, also die Sprache ist viel besser als Alexa und Siri.\n\nUnd ich glaube, wenn Leute die Sprache und die Kamera erleben, dann geht bei ihnen dann oft schon ein Licht an, wo sie sagen, wow, okay.\n\n**Manuela Machner:** Also das ist überhaupt nicht präsent, auch in meinen Schulungen. Also ich frage immer, wer spricht mit seiner KI, weil die, die halt schon Chat GPT nutzen oder herumprobieren oder experimentieren die ersten Versuche machen. Und wenn ich dann frage wie viele nutzen sie, sage ich wenn es von 30 Leuten zwei sind.\n\nDas ist so in etwa das Verhältnis, was ich erlebe. Und dann das Aha-Erlebnis also Sprachfunktion ist echt ein Aha-Erlebnis für die Leute. Vor allem dass sie am Handy reden können und am Computer weiterarbeiten können. Also auch in, ich meine, ich habe immer das Arbeitssetting sage ich jetzt dahinter, eher im Fokus. Aber was schon spannend ist, ist, dass Ja, einerseits das wie wenig es einerseits nutzen, was ich aber spannend finde, dass mehr Leute der Meinung sind, dass die positive Beurteilung für die Nutzung von der KI in der Gesellschaft, dass das höher positiv bewertet wird als Leute, die wirklich generativ KI nutzen in den letzten drei Monaten das finde ich einen spannenden Aspekt.\n\nDas heißt, die Leute sehen den Nutzen für die Gesellschaft durchaus positiv, nutzen es aber selber gar nicht. Also ich weiß nicht, wie du das interpretieren würdest, aber das gesamtheitlich gesehen, 34% sehen positiv.\n\n\n**Eliot Mannoia:** der zunehmenden Nutzung. Also nicht, dass vielleicht sie es nutzen, aber dass man das so, da bist du als Deutsch besser als\n\n**Manuela Machner:** aber dass die Gesellschaft das mehr nutzt wird positiv gesehen, aber selber nutzen sie es weniger. Ich finde es spannend, dass zumindest jetzt, ich meine, man kann es im Gesamtheitlichen negativ betrachten oder positiv betrachten, aber wenn ich sage, dass 34 Prozent sagen, nein, eigentlich für die Gesellschaft ist es super für die Nutzung Und in Wirklichkeit tun es nur 28, gut, dann weiß ich nicht, warum 6% es zwar positiv finden, aber sagen, mich betrifft es nicht.\n\nEs muss da irgendwo noch diese Geschichte sein. Ich es so gut auf einer Tagung einmal erlebt, da hat ein Redner gesprochen und gesagt, das Problem ist, In Österreich dauert alles ein bisschen länger und er hat so ein gutes Beispiel gesagt, wenn die Welt untergeht, dann kommt nach Österreich, weil das dauert fünf Jahre länger, bis sie bei uns untergeht.\n\nGenau, und der Schweizer der da oben gesessen ist am Podium hat dann gesagt, nein, ihr kommt zuerst in die Schweiz, weil wir diskutieren noch drei Jahre darüber, ob sie überhaupt untergeht. Genau. Also es ist schon auch diese kulturelle oder gesellschaftliche Geschichte, die wir hier in Österreich, glaube ich, haben.\n\nAlso wir haben nicht so diesen Mindset, da ist was Neues wir probieren aus, wir sind neugierig es brennt unter den Nägeln, was Neues auszuprobieren oder was Neues zu machen. Also ich glaube, wir sind eher so dieses Abwarten, der wird schon gehen. Schauen wir mal.\n\n**Eliot Mannoia:** Schauen wir mal, dann sehen wir mal.\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau. Schauen wir mal, wie die anderen tun. Ich kann mich erinnern wie ich begonnen habe vor eineinhalb Jahren im Tourismus und über KI zu sprechen. Da hatte ich durchaus Aussagen von Geschäftsführern von großen Institutionen die mir gesagt haben, wir müssen nicht immer die Ersten sein. Also wir schauen uns das einmal an und dann schauen wir mal, ob das für uns was ist.\n\nUnd ich glaube, wir haben noch sehr viel dieses schauen wir mal Mindset.\n\n**Eliot Mannoia:** Und ich glaube das auch was, um das nochmal kurz anzusprechen mit dem Sprachmodus kam ja im Dezember letztes Jahr, 2023 raus, aber in der EU halt nicht. Und ich glaube deswegen ist es sehr untergegangen, weil genau was du gesagt hast, mit so zwei, drei Leuten, habe ich in meinen Workshops auch, auch wenn es wirklich Leute sind, die Chat-GPT öfters nutzen, die Sprachfunktion ist wirklich sehr untergegangen. Und das mit der Kamera, also dass man sprechen kann und dann auch Video, dass die KI hören und sehen kann, das ist, ja,\n\n**Manuela Machner:** Ja, das ist aber relativ spät so wie du sagst ausgerollt worden im Verhältnis also für die, die\n\n**Eliot Mannoia:** ist dann in Europa nicht angekündigt worden, weil das war schon in den...\n\n**Manuela Machner:** Ja in der bezahlten Version, also der Videocall ist nur in der bezahlten Version, soviel ich weiß. Und auch der Sprachmodus war relativ lang, erst in der bezahlten Version und nicht in der gratis. Und wir haben in Österreich schon ein bisschen diese Gratis-Mentalität, also es soll am besten alles gratis sein.\n\nUnd wenn es halt gratis nicht funktioniert hat, dann hat man es sowieso nicht gesehen und wahrgenommen. Und für alle, die nicht wissen mit der Videofunktion was der Eliot meint, ihr könnt einen Videocall machen im Prinzip mit ChatGPT. So könnt ihr es euch vorstellen, wie ein Videocall auf WhatsApp. Und da könnt ihr entweder reinreden oder die Kamera zeigen.\n\nOder ihr könnt sogar den Screen vom Handy zeigen, also wenn ihr irgendein Problem habt, am Handy mit Einstellungen, könnt ihr Chat GPT den Screen zeigen und sagen, wo muss ich das App installieren oder wie auch immer, wie kann ich das jetzt machen. Ja, ich glaube, dass das einfach einerseits es noch nicht so, wie soll man sagen, die Leute noch nicht checken wie einfach es eigentlich nutzbar ist.\n\nDie Barriere da ist, dass das irgendwas abstraktes technisches weit weg ist. Aber ich glaube ganz einfach, sie sehen den Nutzen für sich nicht. Es gibt ja diesen Spruch, du brauchst den Leuten nicht beibringen Boote zu bauen, nur die Sehnsucht nach dem Meer.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Und ich glaube, wenn sie die Sehnsucht hätten, schneller, effizienter arbeiten zu wollen und sich Arbeit zu sparen und die Erkenntnis hätten, dass das mit dem Werkzeug ginge, dann würden sie sich viel enthusiastischer oder mit viel mehr Interesse sich damit widmen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja da hast du auf jeden Fall recht. Wie würdest du das angehen? Wenn du jetzt Politikerin wärst, wie würdest du das Österreich angehen?\n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube, ich würde zumindest einmal selbst mit damit beschäftigen. Also das... das würde ich jetzt einmal so sehen. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass auch so bis zum Reden Schreiben die KI auch in der Politik noch nicht wirklich angekommen ist. Und man muss sagen, man muss einfach Best Cases vorne hinstellen.\n\nMan muss einfach hinstellen, also du bist Gründer, du kannst mit KI das und jenes machen. Das Problem, was wir aber haben in der Politik, muss man auch sagen, oder für die Wirtschaftskammer oder was auch immer, Sie haben natürlich Angst, was das bedeutet. Also wenn ich jetzt einen Workshop mache und ich mache den für Gründerinnen zum Beispiel und ich zeige denen, ihr könnt das Logo auf Knopfdruck machen, ihr könnt euren Acclaim auf Knopfdruck machen, ihr könnt eure Social Media Postings automatisieren, ihr könnt eine Website mit Hilfe von KI in, weiß ich nicht in vier Stunden, aufbauen anstatt mit einer Agentur oder was auch immer.\n\nOder in 20 Stunden oder 100 Stunden. Wenn ich das den Leuten beibringe, was passiert dann natürlich? Ich gebe ihnen an die hand Möglichkeiten Dinge selbst zu tun und damit tue ich wieder gewissen branchen gegenarbeiten das muss man schon sagen ja also ob das jetzt Dolmetsch ist Grafikdesign\n\n\n**Manuela Machner:** viele viele Jobs werden sich hier sehr stark verändern müssen und ich glaube dass da auch ein bisschen in der öffentlichen Bewerbung der Thematik, nenne ich jetzt einmal, natürlich auch die die die die Interessensgruppen sehr stark sind, die sagen, das braucht es bitte nicht nach vorne stellen, weil ihr nehmt sonst unsere Aufträge weg, ihr nehmt sonst unsere Jobs weg.\n\nAlso ich glaube, dass das schon ein Faktor ist, dass diese Verzögerung vielleicht auch gewollt ist.\n\nWeil wir einfach noch nicht wissen was\n\nkommt nach, was sind jetzt die neuen Berufsfelder, wie musst du dich adaptieren und es geht einfach so schnell und dadurch, dass, sage ich jetzt einmal, die Menschen träge sind, haben durchaus die Unternehmer noch die Möglichkeit, sich neu zu positionieren oder die, die halt aktiv sind, die sollten sich auch neu positionieren, aus meiner Sicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich bin ja halber\n\nUS Amerikaner halber Österreicher und ich finde das eigentlich sehr gut, wie Österreich das macht. Zum Beispiel mit Uber, das\n\nwar ja sehr destruktiv,\n\nsehr schnell und sehr destruktiv. Und man hat sie, um 6, 7 Euro bekommen, also wirklich... Ganz, ganz billig und Österreich hat das dann jetzt reguliert und ich finde, es ist jetzt eigentlich kommt, ich\n\nbin jetzt auch kein\n\nExperte, aber ich finde, als Konsument kommen beide zu Gunsten, weil dadurch dass es reguliert ist, bekommen die Taxifahrer ein gutes Gehalt.\n\nEs wurde angepasst das sind nicht nur Spottpreise aber die Konsumenten bekommen trotzdem noch die Infrastruktur, die Uber erlaubt. Also dass ich nicht im Regen ein Taxi suchen muss, sondern dass ich am Handy mir einen Taxi bestellen kann und sehen kann, wo es ist. Das mit den Rezensionen also dass ich auch die Bewertungen dass ich sehe, okay, vielleicht mit einer jungen Tochter oder so, oder auch Kinder, Teenager, vertraue ich, dass ich jetzt, dass da ein Taxi nach Hause nimmt, dass er mehr Vertrauen vielleicht auch da\n\noder, dass man auch ohne\n\nBargeld zahlt.\n\nAlso ich finde, das hat Österreich gut gelöst, sprich Innovation, Technologie irgendwie erlauben aber trotzdem noch irgendwie...\n\n**Manuela Machner:** Naja, was glaube ich, Uber ist ein gutes Beispiel oder auch Airbnb ist so ein Beispiel, also das, was ja viele glauben, ist, dass jetzt mit Technologie mache ich eine alte Sache, Taxifahren, Und ich kann es, weil es über eine neue Technologie läuft, an der gesetzlichen Regelung herumschiffen. Und in Wirklichkeit ist Uber nichts anderes als Taxi gewesen.\n\nUnd in anderen Ländern wird es halt nicht, also Taxifahren ist bei uns, da musst du eine Prüfung machen und, und, und und. Also das ist nichts, was du einfach so machen kannst. Ich kann mich nicht hinsetzen in meinem Auto und sagen, ich bin jetzt ein Taxifahrer. Das ist dann aber passiert bei Uber, weil das war dann irgendwie so eine zweite, Klassengesellschaft, unter Anführungszeichen.\n\nAber es ist in Österreich halt Reglementiert. Du hast ein Gewerbe anzumelden, du kannst es nicht so machen. Das Gleiche bei Airbnb, Privatzimmervermietung. Ich kann mein Kinderzimmer vermieten, ich muss es aber melden. Ich bin in Österreich verpflichtet dazu, wenn ich das mache. Und da gibt es einfach Grundgesetze und ich finde es, bei Airbnb im Tourismus das war unser Thema, ich finde es so spannend, dass Leute glauben, naja weil ich das jetzt mit dem Kinderzimmer mache, trifft das nicht das Gesetz?\n\nWenn ich mit meinem Auto jemanden gegen Bezahlung abhole und irgendwo hinbringe trifft das nicht das Gesetz? Und das stimmt eigentlich nicht. Und da muss ich schon sagen, finde ich auch wichtig, dass das sauber wieder hineindefiniert wurde in die Gesetze. Und Technologie für mich ist jetzt nur Technologie. Das ist ja nur das wie ich es bestelle oder wie ich es bezahle.\n\nAber in Wirklichkeit, die Leistung ist ja die gleiche. Die Leistung ist, ich chauffiere jemanden von A nach B und die\n\n**Eliot Mannoia:** Wenn die Robotaxis kommen, ja, Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** aber da gibt es dann vielleicht nicht den Kollektiv für die Robotertaxis.\n\n**Eliot Mannoia:** Was ich dich noch fragen wollte ist was glaubst du, wird dadurch, dass KI auch mehr und mehr in den Tools eingebaut wird, wie bei WhatsApp zum Beispiel oder Instagram oder\n\nSnapchat.\n\nWie glaubst du, wird das die Benutzung oder die positive Beurteilung beeinflussen?\n\n**Manuela Machner:** Also ich glaube, dass die Leute einfach nicht checken bei vielen Dingen, dass es KI ist. Also das ist einmal das Erste, also ich glaube, dass, so wie du sagst, wir haben schon so viele KI-Systeme und das wird noch immer stärker, ob das jetzt Word am Computer ist oder wenn du Dinge ansagst in WhatsApp als Sprachnachricht oder was, also ich glaube, das kommt noch viel stärker und sie werden es wieder nicht wahrnehmen, dass sie eigentlich schon mit KI arbeiten, das glaube ich.\n\nIn der positiven Beurteilung ich glaube sogar, umso mehr sich die Leute damit beschäftigen und ein bisschen hat sich das ja auch gezeigt in diesen Statistiken Hochschulprofessoren, Hochschulabgänger arbeiten viel mehr mit generativer KI, also das ist die höchste Quote mit über 50%.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** Aber die positive Bewertung für die Gesellschaft ist geringer. Das heißt, ich habe schon das Gefühl, dass Menschen, die sich sehr stark damit beschäftigen und es auch aktiver wahrnehmen, sehr viel kritischer sind. Ich glaube, das sieht man auch in unseren Reihen. Und damit rede ich nicht von diesen Angst-Videothemen, dass Terminator-Vorstellungen kommen oder sonst was.\n\nDarum geht es überhaupt nicht. Aber die kritische Auseinandersetzung, wie weit geht man mit KI, wie weit darf KI auch uns Menschen steuern oder steuern wir Menschen die KI, ich glaube, das sind so Themen, umso stärker man sich damit beschäftigt, umso kritischer sieht man es dann schon auch.\n\nAbgrenzender, also durchaus auch in der Verwendung wann und wie und wie viel. Und umso mehr es natürlich in den Alltag hineinflutscht und die Leute sich gar nicht mehr damit beschäftigen müssen, weil es eh ein Teil des Alltags ist, glaube ich, dass die Kritik schwächer werden wird. Oder diese Geschichte, weil keiner von uns hinterfragt die Nachhaltigkeit eines Staubsaugers oder einer Waschmaschine.\n\nAlso wenn man da über solche Dinge immer diskutiert, wenn man es im Alltag nutzt dann ist es kein Thema mehr. Und das glaube ich auch, dass es da in die Richtung gehen wird, dass es kritikloser wird, wenn es in den Alltagstools drinnen ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, spannend.\n\n**Manuela Machner:** Also, würde ich jetzt einschätzen.\n\n\nJa, also ich muss sagen, ich glaube, es war eine ganz spannende Geschichte, die Statistik herzunehmen als Ausgang für unsere Diskussion. Was wir zwar gelernt haben, wir haben noch viel Arbeit vor uns, also wir werden noch Aufträge haben in den nächsten Jahren, weil so schnell werden wir nicht von einer Nutzung von 28 oder 30 Prozent...\n\n**Eliot Mannoia:** 73 Prozent unwissend.\n\n**Manuela Machner:** Also da haben wir noch was zu tun\n\naber jetzt abgesehen davon Es geht ja nicht unbedingt dazu, dass, wie soll man sagen, wir wollen ja niemanden überfahren und sagen, ihr müsst es unbedingt, also wenn ihr bisher das KI noch nicht genutzt habt oder nicht wirklich nutzt, es muss auch nicht für jeden eine Lösung sein, muss man auch sagen, es hängt sehr stark davon ab, in welchem Kontext bist du und was sind deine Schwerpunkte was ist deine Arbeit.\n\nÜberlegt euch gut, wo ihr es einsetzen könnt, so wie die Waschmaschine. Ist es etwas, wo ihr euch tatsächlich Arbeit erspart, wo ihr euch Dinge leichter machen könnt? Diese Dinge solltet ihr bitte für euren eigenen persönlichen Vorteil nutzen. Es geht nicht darum, Dinge, die ihr gerne macht, zu ersetzen oder Dinge, wo ihr perfekt seid.\n\nAlso eine KI, davon bin ich auch absolut überzeugt wenn ihr der perfekte Texter seid und geniale Texte machen könnt, dann wird die KI das nicht besser machen als ihr. Aber vielleicht möchtest du trotzdem keine Förderprotokolle schreiben. Also dann texte sie Dinge, die geil sind und das, was ihr heute machen müsst, lasst die KI machen.\n\nIch glaube, dass das Wichtige ist, dass man es effektiv nutzt, dass man für sich selbst die Vorteile findet und dass man trotzdem noch immer kritisch bleibt. Und die Dinge hinterfragt, die Ergebnisse hinterfragt auch die Nutzung hinterfragt, aber traut euch einfach. Es ist bei Weitem nicht so komplex wie viele glauben im Gegenteil und das haben wir heute angesprochen.\n\nInzwischen kann man einfach reden mit KI-Systemen wie mit einer Kollegin und die gibt uns Antworten die kann uns weiterhelfen in Alltagsproblemen. Eben vertragt meine Haut das Essen, also genauso ist im privaten Kontext und vor allem die Pflanzenpflege beim Eliot und bei mir, Genauso im privaten Kontext als auch im Business-Kontext.\n\nUnd vielleicht fangt ihr auch einfach mit solchen Dingen an. Einfach mit Dingen, wo ihr einfach gerne schnell eine Hilfestellung gehabt hättet. Fangt vielleicht damit an, wenn ihr es bis jetzt noch nicht tut. Und vielleicht schaffen wir es ja, dass wir in einem Jahr bei der nächsten Podcast-Folge schon bei 50% liegen.\n\nSchauen wir mal. Also, wir wünschen euch viel Spaß beim Experimentieren beim Ausprobieren, beim neuen Entdecken und sonst viel Spaß bei der nächsten Folge von uns. 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Von der Telekommunikation über das Banking bis hin zur Selbstständigkeit – Christof gibt tiefe Einblicke in seine Karriere und zeigt, warum Offenheit im Umgang mit digitalen Risiken essenziell ist.🔍 Highlights dieser Folge: Der Weg zu Identity Management & Betrugsprävention Die Rolle von Risikomanagement im digitalen Alltag Warum man sich nicht schämen sollte, Opfer von Betrug zu sein Wie wir aus Fehlern lernen und Verantwortung übernehmen🎙 Jetzt reinhören und lernen, wie digitale Identität geschützt und Betrug verhindert werden kann.Links: 🌐 Manuela Machner – www.kinet.ai 🌐 Eliot Mannoia – www.brandkarma.at🌐 Christof Seifert auf LinkedIn","intro_text":"Christof Seifert, Experte für Identity Management und Betrugsprävention, erklärt wie KI für neue Betrugsmaschen genutzt wird und wie man sich schützt.","key_questions":["Wie erkennt KI Suchtverhalten?","Kann KI Sucht fördern?","Wie hilft KI bei der Suchtbekämpfung?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind Maschine. Heute freut es uns sehr, den Christof Seifert bei uns begrüßen zu dürfen. Er ist Experte im Identity Management, Betrugsprävention, Risikomanagement und Collection Management. War davor sehr lange bei der Telekommunikation, Banking, Beratungsunternehmen und ist seit kurzem selbstständig wie wir.\n\nEine sehr aufregende Reise, die mit sehr viel Leidenschaft verbunden ist. Wir begrüßen ihn herzlich. Wir haben auch die Manuela, natürlich Manuela Machner, die KI-Tourismus-Expertin. Ich bin der Elliot Mannoia, digitaler Psychologe. Und Christof, vielen, vielen Dank, dass du heute dabei bist. Wie – wenn man gleich fragen kann – wie kommt man zu Betrugsprävention? Wie kommt man zu Identity Management? Wie kommt man zu diesem Lebenslauf?\n\n**Christof Seifert:** Ja, lieber Elliot, lieber Manuela – danke für die Einladung. Freut mich sehr, dass ich heute hier sein darf. Das ist tatsächlich eine interessante Frage und eines meiner Steckenpferde. Ich frage das selbst auch gerne. Weil vor allem in der Vergangenheit Betrugspräventionsjobs selten ausgeschrieben sind. Das ist so ein Thema, das große Unternehmen ungern mit sich selbst in Verbindung sehen. Und daher sind die meisten Menschen, die ich kenne, auf recht ungewöhnlichen Wegen in die Betrugsprävention gekommen. Bei mir selbst war das so, dass ich bei der ersten Bewerbung in meinem Leben mich für einen ganz anderen Job in der Telekom beworben hatte. Im Rahmen des Gesprächs ist das Thema Betrug aufgekommen. Und die HR-Dame damals gesagt hat: „Wir hätten da noch etwas anderes. Wollen Sie sich das nicht anschauen?\"\n\nUnd so bin ich dann hingekommen. Meine Vorbereitung für mein erstes Bewerbungsgespräch im Rahmen des zweiten Gesprächs dann zur Betrugsprävention war, dass ich mir den Film Casino angesehen habe. Da geht es sehr viel darum, Betrüger in Casinos zu entdecken. Und habe das zum Besten gebracht. Das war aber auch alles an Fachwissen, was ich damals hatte. Hat aber dennoch gereicht, dass ich den Job bekommen habe. Also – interessanter Weg. Ja, viel Video schauen kann ich nur empfehlen vor Bewerbungsgesprächen. Hilft immer.\n\n**Manuela Machner:** Also ein bisschen frage ich mich bei so Leuten ja immer, ob sie selbst ein bisschen verbrecherisches Denken haben. Wenn sie sich so auseinandersetzen mit diesen Themen – weil irgendwie musst du ja dann ja auch verstehen – wie die Leute ticken – die solche Dinge machen.\n\n**Christof Seifert:** Eine der Erkenntnisse, die glaube ich alle meiner Kollegen und auch ich selbst getroffen habe, ist: Es kann schon sehr einfach sein, seinen Lebensunterhalt mit Betrug zu verdienen. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Was ich nur immer sage: Das Einzige, was mir persönlich dazu fehlt, ist – ich bin nicht bereit, ins Gefängnis zu gehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Zu verdienen?\n\n**Christof Seifert:** Ja. Wenn einem das egal ist – und man sagt: „Ein paar Monate halte ich aus\" – es ist tatsächlich leider ein sehr gewinnbringendes Geschäft. Und man kann ein sehr gutes Leben damit führen – mit relativ wenig Aufwand. Das ist leider eine Wahrheit, die ich auch weiß. Insofern ja – wir wissen alle – wie das funktionieren würde – und wo auch die Schwachstellen von gewissen Unternehmen sind – die auszunutzen. Da muss man halt ein anderes Rechtsverständnis und Gerechtigkeit zu empfinden haben.\n\n**Manuela Machner:** Also das Werteverständnis macht eigentlich ja den Unterschied aus dann.\n\n**Christof Seifert:** Ja, es ist – also was – den guten Betrügern – es gibt natürlich – also allgemein vielleicht sprechen wir dann auch noch kurz – was eigentlich Betrug ist – weil das ist ja einer der Begriffe – der sehr weit verwendet wird – und man eigentlich kein wirkliches Verständnis dafür hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Eines – was alle guten Betrüger vereint?\n\n**Christof Seifert:** Vereint ist – dass sie sehr gute Menschenkenntnis haben. Sie können sich sehr gut auf ihr Gegenüber einstellen. Sie verstehen sehr gut – was das Gegenüber treibt – und was es in dem Moment benötigt. Und wenn man das hat – dann hat man eigentlich ein relativ leichtes Leben. Und kann auch in Branchen betrügen – die man eigentlich gar nicht versteht. Ist auch eine Wahrheit.\n\n\nDa habe ich etliche Beispiele meiner Karriere dazu gesehen. Man muss natürlich immer aufpassen, nicht zu konkret zu werden. Also ich – vorallem – da gehören Dinge dazu – dass man unglaublich große Anzahl an Produkten in Mietbüros geliefert hat. Und überzeugt war – dass das ein super Kunde ist – weil er einen so schönen Anzug hatte. Und weil er so gut geredet hat.\n\nAlso genau das – was Betrüger können – einen sehr davon überzeugen – dass das jetzt eine tolle Opportunity ist – die mit Produkten zum Beispiel zu beliefern. Da passieren ganz kuriose Sachen manchmal. Die man nur darauf zurückführen kann – dass diese Menschen eine sehr hohe Empathie haben. Und sich sehr gut auf ihr Gegenüber einstellen können.\n\nDie Erfolgreichen – es gibt natürlich die weniger erfolgreichen. Gibt es dann auch nur die sind dann meistens die – die man eher erwischt.\n\n**Manuela Machner:** Aber – dass ein bisschen übernehmen? Also ich sage jetzt – aufgrund vieler Daten – die wir im Netz haben – und Technologie versteht ja auch schon sehr gut – wie wir ticken. Da kommt jetzt als Unterstützung für jemanden – der es missbräuchlich verwendet – schon auch die Möglichkeit – zu sagen – wo ist die Schwachstelle – schau dir die Kommunikation an – mit dem Kunden – oder mit dem zukünftigen Opfer – wo sind seine Schwachstellen – vor allem – wenn man sehr viel in der öffentlichen Welt vielleicht unterwegs ist.\n\n**Christof Seifert:** Jetzt sind wir ja in diesem Podcast – und ich durfte ja gemeinsam mit Eliot über eine gewisse Zeit das Thema KI für mich neu und zum ersten Mal wirklich beleuchten. Da muss man schon sagen – das ist ein Game Changer. Das hat auch meine Einstellung zum Thema stark verändert. Aber die Grundstruktur dahinter bleibt immer dieselbe. Wenn ich ganz kurz zur Seite treten darf – das ist nämlich eins meiner Steckenpferde – ist – dass man erkennt – was Betrüger eigentlich antreibt. Und wie Betrüger vorangehen. Eine der Grunderkenntnisse – und ich mache das jetzt wirklich schon seit fünfundzwanzig Jahren – ist – Betrüger sprechen bei ihren Opfern – bei ihren zukünftigen Opfern – nie die logische Seite ihres Wesens an. Sondern immer die emotionale. Zu hundert Prozent. Weil auf der logischen Seite kann ich niemanden betrügen.\n\nIch kann dich – Manuela – nicht davon überzeugen – dass du mir ein Auto – das zehntausend Euro wert ist – für hundertfünfzigtausend Euro abkaufst – indem ich erkläre – was das Auto alles kann. Das wird mir nie gelingen. Ich muss als guter Betrüger immer einen Weg in deine emotionale Ebene finden. Und da gibt es unterschiedliche Sachen.\n\nJetzt haben wir so nebenbei schon ein bisschen an den Enkeltrick gedacht. Das ist ein sehr bekanntes und auch schon älteres Betrugsmuster. Wo eben ältere Menschen – in eine Situation gebracht werden. Entschuldigung – gar nicht ältere Menschen – sondern einfach in der Regel Eltern eben – oder Großeltern – in eine Situation gebracht werden – wo sie davon ausgehen – der Enkel – das Kind – ist in einer schwierigen Situation. Und benötigt dringend Hilfe.\n\n\nIn dem Moment ist die logische Ebene ausgeschaltet. Man spricht nur noch von der emotionalen Ebene. Ich muss meinem Enkel helfen. Der braucht jetzt dringend das und das. Und deswegen funktioniert das. Auch nur deswegen würde diese Menschen würden nie im Leben einen größeren Bargeldbetrag einem fremden in die Hand geben – ohne irgendetwas zu bekommen. Aber das ist exakt das – was passiert beim Enkeltrick. Man sieht einen Menschen – den man noch nie gesehen hat – und gibt diesem wahnsinnig viel Geld.\n\n**Christof Seifert:** Aber das ist nicht nur im Enkeltrick so. Das ist in allen Betrugsmustern so. Es werden nur unterschiedliche Emotionen angesprochen.\n\nMeinen Bankbetreuer betrüge ich damit – dass ich ihm helfe – seine Ziele zu erreichen. Also da ist die Emotion – hier ist jetzt vielleicht der falsche Begriff – aber das finanzielle Wohlbefinden des Menschen – indem ich sage – ich helfe dir – deine Ziele zu erreichen – erfolgreich zu sein – das sind alles Emotionen. Das hat nichts mit der logischen Ebene dieses Opfers zu tun. Deswegen spricht man auch im juristischen Sinn von einem Selbstschädigungsdelikt.\n\nDas ist Betrug im Endeffekt. Im Endeffekt. Ich bringe eine andere Person dazu – sich selbst zu schädigen. Mehr ist es nicht. Und die Art und Weise ist den Betrügern egal.\n\n**Eliot Mannoia:** Siehst du da bei den Opfern und bei den Tätern so bestimmte emotionale Muster – die stärker wirken? Also siehst du zum Beispiel – ist Angst – wenn ich jetzt einen Opfer Angst mache – dass es besser funktioniert – als wenn ich jetzt zum Beispiel auf Ehrgeiz oder Erfolg – oder wie siehst du da die Rolle von Emotionen bei Tätern und Opfern?\n\n**Christof Seifert:** Eine ausgezeichnete Frage. Angst funktioniert immer am besten. Das ist so. Angst funktioniert immer.\n\n**Eliot Mannoia:** Funktioniert immer? Doch – ach ja.\n\n**Christof Seifert:** Weil in dem Moment – wo ich eine Gefahr sehe – die ich leicht verhindern kann – leicht – mit Geld – bin ich bereit – relativ viel zu tun. Bei der Gier – wenn ich das anspreche – muss ich eine gute Geschichte haben. Und denjenigen wirklich erklären – was der persönliche Vorteil ist – das zu tun. Und da kommen automatisch auch ein paar logische Überlegungen dazu. Wie zum Beispiel – erreiche ich meine persönlichen Ziele damit – indem ich das jetzt tue. Da muss ich mich deutlich besser vorbereiten.\n\nSachen – wie wenn ihr schon einmal gehört habt – vom CEO-Fraud. Also das ist so eine Betrugsart – wo Betriebe in der Regel angerufen werden. Und man versucht sie dazu zu bringen – Geld irgendwo hin zu überweisen. Indem man sagt – ich bin dein Chef – und dir... Da baut man dann auch in der Regel – der Betrüger – baut da in der Regel auch sehr hohen emotionalen Druck auf.\n\nDas bedeutet – entweder sie machen das jetzt – oder werden gefeuert – oder die Firma geht in Konkurs. Wir müssen das jetzt tun – weil sonst – ich weiß nicht – was passiert. Das ist alles negative Emotion. Und die funktioniert in den Fällen am besten.\n\n\nDeswegen ist auch das Training – was ich auch schon gemacht habe – wie schützt man sich eigentlich dagegen. Es ist unglaublich schwer. Weil die Situation ist immer so: Mein Chef ruft mich an. Er ist am Flughafen in Kuala Lumpur. Und braucht jetzt dringend. Und so weiter. Und es gibt einige gute Beispiele – wie große Firmen das verhindert haben.\n\nEs ist aber wahnsinnig schwer. Weil man die Menschen motivieren muss – gegen ihren emotionalen Instinkt zu handeln. Und dem zu sagen – du bist mein Chef – ich mache aber trotzdem nicht – was du jetzt von mir willst. Das ist sehr, sehr schwer.\n\n**Manuela Machner:** Aber gehen nicht Tricks in der Familie – wir haben zum Beispiel – also meine Schwiegersöhne haben gedacht – ich bin jetzt durchgeknallt – haben wir gesagt – alle Handys aus dem Raum – wir machen uns ein Passwort aus.\n\nAlso Dank.\n\nWenn meine – die Stimme meiner Töchter – die erwachsen. Wenn sie mich rufen – und sagen würden – du Mama – ich brauche eine neue Couch. Oder was – kannst du das überweisen? Ich habe es online bestellt. Aber mein Kreditrahmen reicht nicht. Dann würde ich das natürlich machen. Die Geschichte wäre glaubwürdig. Ich – da fällt das Thema Angst weg. Aber wir haben dann gesagt – wir haben ein Passwort – und das könnte man in einer Firma ja auch machen. Also wenn der Chef das Passwort nicht sagt. Und ich dann auch nachfrage – und sage – ja – was ist das Passwort für diese Transaktion? Und wenn man es halt nicht kommuniziert hat – nach außen – dann hat man vielleicht die Chance – ein kleines Level einzureichen – oder?\n\n**Christof Seifert:** Absolut. Es gibt eigentlich zwei Dinge – die für beides – für die Enkeltragödie – für den CEO-Fraud – gut funktionieren. Das eine hast du jetzt gerade erwähnt – Manuela – das Tatwort – oder das Geheimnis – dass man irgendwas vereinbart – was nur die Leute im Beziehungskreis kennen – und das verwendet. Das funktioniert in Firmen ausgezeichnet. Das muss jeder für sich selbst bewerten. Es geht ja oft um ältere Verwandte.\n\nUnd die werden eben – wenn das gut gemacht wird – in eine hochemotionale Situation gebracht. Und meine Erfahrung ist – dass dann auch das ausgemachte Passwort – Mutti nein – jetzt nicht – ich stehe gerade in der Polizei – und lass mich doch mit dem Passwort in Ruhe. Dann weniger bringen. Das heißt – das – was ich zum Beispiel meinen älteren Verwandten versuche – mit ihnen zu vereinbaren – ist – weil es gibt ja gewisse Erkennungsmerkmale – der Anruf kommt plötzlich von einer anderen Nummer. Oder von einer unterdrückten Nummer. Da gibt es eine Geschichte dazu – Mama – ich rufe dich jetzt von der anderen Nummer an – weil ich weiß nicht – das war der Grund dafür – dass ich eine neue habe. Das zu ignorieren. Und dann wirklich zu sagen – liebe Mama – lieber Papa – lieber älterer Verwandter – ruf doch bitte einmal auf der Nummer an – die du von mir kennst.\n\n\nWenn das funktioniert – ist das unglaublich stark. Weil natürlich – wenn ich dann diesen Anruf kriege – na – ich bin nicht in der Türkei im Gefängnis – ich sitze hier in Wien vor einem Café – hat sich das Ganze auch schon erledigt. Und in Wirklichkeit – sobald der Betrüger merkt – dass so etwas passiert – ist das Gespräch eh zu Ende.\n\nDas kennen wir alle von Spam-Anrufen. In dem Moment – wo der Betrüger merkt – es wird nicht funktionieren – legt er auf. Und die Sache ist erledigt. Das heißt – was ich in erster Linie im privaten Kreis versuche zu implementieren – ist – bitte ruft mich unter der Nummer an – die ihr von mir kennt. Die hat sich in meinem Fall seit fünfundzwanzig Jahren nicht verändert. Und ich glaube auch nicht – dass sie sich in naher Zukunft ändert.\n\nUnd auch wenn ich sage – das ist meine neue Firmennummer – bitte speichert die ab – bitte ruft nach – bevor ihr die abspeichert – ruft mich nochmal auf der privaten Nummer an. Das ist bei mir okay – weil ich weiß – warum das passiert. Wenn man das vereinbart – glaube ich – funktioniert das.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube – das – was du gesagt hast – ist auch so wichtig. Wenn man unter Druck steht. Und deswegen Angst funktioniert – glaube ich – deswegen auch so gut. Weil irgendwie alle anderen Sachen ausgeschaltet sind. Also jeder von uns kennt das – wenn man in Panik ist. Und sonst auch sehr überlegt und logisch ist. In Panik ist das System heruntergefahren. Oder also dann ist man nur mehr fokussiert auf das Problem. Und denkt gar nicht mehr rundherum – dass andere Sachen ja auch Sachen sein können.\n\n**Christof Seifert:** Absolut. Und deswegen glaube ich auch nicht – dass man sich hundert Prozent gegen Betrug schützen kann. Ich sage das auch immer bei mir selbst. Ich arbeite – wie gesagt – seit fünfundzwanzig Jahren unter dem Thema. Und ich würde nie behaupten – ich bin absolut sicher gegen Betrug. Das kann einem immer passieren. Weil vielleicht jetzt auf der emotionalen Seite – in diesem Thema – weniger. Weil ich da hochkritisch bin – in solchen Situationen – aus berufsgründen. Was bei mir sicher funktioniert – ist bei alles – bei mir – was so im Bereich Der Gier ist. Das heißt – Dinge – wo mir jemand ein gutes Geschäft vorschlägt. Es ist ja wirklich schade. Wir alle kennen das Schneeballsystem im deutschen Sprachraum. Wir kennen ja leider den englischen Ausdruck nicht so sehr. Im englischen Sprachraum sagt man dazu Ponzi scheme. Finde ich schade – weil dadurch kennen wir den Herrn Ponzi nicht. Der Herr Ponzi war ein Mensch – der Ende des neunzehnten Jahrhunderts – glaube ich – geboren war – und Anfang des zwanzigsten. Dieses Schneeballsystem erfunden hat. Und auch sehr gut weitergeführt hat. Das wurde ja später von anderen Menschen immer wieder aufgenommen.\n\nJetzt aktuell kennt man den Bernie Madoff sehr gut. Wenn man sich anschaut – was der Bernie Madoff gemacht hat – dann sieht man – dass das bei allen Menschen funktioniert. Weil der hat auch Banken und andere große Institutionen überzeugt – seine Produkte zu verkaufen. Ein Produkt – das allem widersprochen hat – was man von Finanz- Und Markt eigentlich wusste. Es gibt für mich kein Produkt – das über viele Jahre immer Gewinn abwirft. Das gibt es nicht. Und trotzdem wurde das auch in Österreich – ich möchte jetzt nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen – weil es waren hunderte Unternehmen – die das gemacht haben – wurden dessen Produkte an sehr gute Kunden weiterverkauft – als Niedrigrisikoprodukte.\n\n\nDas muss man sich auch nochmal vorstellen. Das war nicht einmal hoch riskant eingestuft. Und die Renditen waren auch gut – aber nicht extrem gut. Und der Herr Madoff hat das über viele Jahrzehnte am Leben gehalten. Nur durch die gute Art – die er gehabt hat. Und dadurch – dass er die Menschen auf der richtigen Ebene angesprochen hat. Sehr beeindruckend.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja – eigentlich bringst du mich jetzt zu einem guten Punkt. Weil Manuela und ich wollten dir eigentlich von einer super Opportunity erzählen – wo du heute – jetzt – in dieser Minute investieren kannst. Aber ich schaue gerade – wir haben nur noch zehn Sekunden. Bist du dabei?\n\nNein – aber Spaß beiseite – meine Leidenschaft ist ja die emotionale Intelligenz. Und das höre ich jetzt schon sehr, sehr, sehr stark raus. Dass in der Emotion ruhig bleiben zu können – die Empathie – die Anpassungsfähigkeit – also alles Merkmale von der Emotional Intelligence – hier wirklich eine ganz große Rolle spielen.\n\nDu hast vorher Training angesprochen. Wie schaut bei dir ein Training aus? Oder welche Tools – welche Rollenspiele – sind das Szenarios – sind das Cases? Wie gehst du da vor?\n\n**Christof Seifert:** Diese ganzen Dinge kann man alle machen. Training ist natürlich sehr spezifisch – welche Personengruppe man hat. Also es macht einen Unterschied – ob ich Führungskräfte vor mir sitzen habe – oder Menschen – die Fraud Entscheidungen treffen müssen. Eines der grundlegenden Dinge – die man über – die man kommen muss – wenn man neu ist in dem Job – hat man ein Problem.\n\nMan lernt diese ganzen Betrugsmuster – das kann ich alles weiterbringen. Das schaut so und so aus – daran erkennt man das. Das Schwierigste – und das sage ich auch immer – den Leuten – die dort teilnehmen – ist die erste Entscheidung zu treffen. Weil man darf nicht ganz vergessen. Wenn ich Entscheidungen für ein großes Kreditunternehmen treffe – zum Beispiel Kreditanträge – habe ich plötzlich einen Fall – der schaut genauso aus wie alle anderen. Und höchstwahrscheinlich sind die Zahlen – darin stehen auch sehr gut. Das heißt – ein sehr hohes Gehalt – ein relativ niedriger Kreditwunsch – und gute Besicherung.\n\nAber – und das wird jetzt auch in Zeiten der KI – dann noch einmal spannender. Es gibt aus irgendeinem Grund ein sogenanntes Fraud-Flag. Das heißt – wir haben ein Fraud-Risiko für diesen Fall. Und die logische und beste Entscheidung wäre – ihn abzulehnen. Obwohl es nach einem guten Geschäft ausschaut. Das darf man nie vergessen. Die Betrüger versuchen natürlich immer – möglichst gut auszusehen. Und werden dir nichts präsentieren – das so an der Grenze ist – das kann man schon ablehnen.\n\n\nUnd das ist der schwierigste Schritt. Das habe ich selbst in der Telekommunikation erlebt. Das erste Mal – eine SIM-Karte zu sperren – die an sich gut ausschaut. Wo du aber eben gesehen hast – es waren zu viele Risikoindikatoren drauf. Das ist ein bisschen ein Sprung. Da darf man die Menschen auch nicht alleine lassen – finde ich. Das muss man gemeinsam machen – am Anfang. Weil ansonsten ist es praktisch unmöglich. Man stelle sich diese Situation vor – man lehnt ein gutes Geschäft ab. Und das ist auch der Punkt – wo am meisten Betrugsfälle durchgehen. Und das hat übrigens nichts mit der Management-Ebene zu tun – ganz im Gegenteil. Ich habe schon Fälle erlebt – wo Vorstände wirklich leidenschaftlich einen Betrüger verteidigt haben. Nur weil der es geschafft hat – sie anzurufen. Und dann – das ist wirklich das – man muss auch nach oben führen – als Betrugsmanager. Und dann erklären – warum dieser eine Fall nicht gut für das Unternehmen ist.\n\nUnd als Privatperson auf der anderen Seite – ist es nur nochmal schwieriger. Ich muss meinem Enkel zumindest indirekt sagen – dass ich ihm das Geld nicht überweise. Obwohl er in dieser Notsituation ist. Und obwohl das Geld vielleicht gar nicht so viel ist. Und ich mir das leisten könnte. Das heißt – der erste Schritt ist – Vertrauen in seine Betrugsentscheidung zu finden. Und das wird noch einmal eine Herausforderung – wenn wir jetzt an die KI denken. Weil die KI ist ein sehr starkes Tool – in der Unterstützung. Man muss es schaffen – in das System Vertrauen zu finden. Und das darf man nicht erwarten – dass das automatisch da ist. Das gilt wahrscheinlich für viele Themen – die ihr auch besprecht. Sondern das muss man wirklich untermauern. Und sagen – schaut – das ist die KI Entscheidung. Und das sind die Gründe – für die KI-Entscheidung. Und deswegen sagen wir jetzt – das ist tatsächlich ein Betrugsfall. Und gehen das Geschäft nicht ein. Beziehungsweise beenden eine Geschäftsbeziehung – die es schon gibt.\n\nDas ist noch einmal schwieriger. Natürlich.\n\n**Manuela Machner:** Ja – und wir haben ja viele Ebenen da auch. Wie du ja gesagt hast – im privaten Bereich – ganz anders. Auch wie im Business-Bereich. Und KI als Tool kann – also ich habe immer so ein bisschen das Gefühl – die Bösen sind am Ersten. Egal wie es war. Die Ersten die wissen – wie können sie das nutzen – zu ihrem persönlichen Vorteil. Weil sie natürlich dann mit weniger Aufwand mehr schaffen.\n\n\nUnd was ich glaube – was auch so wichtig ist – und das macht das Ganze auch so schwierig – ist – dass es ja gesellschaftlich gesehen – egal ob privat oder im Businessbereich – Spricht man ja nicht darüber. Also keine Firma gibt freiwillig zu – dass sie betrogen worden ist. Um ihre Reputation nach außen. Und das Vertrauen in die eigene Firma nicht zu untermauern. Und auch Menschen geben ungern zu – dass sie reingefallen sind – auf irgendeinen Trick. Weil sie sich ja dann dumm fühlen. Weil sie dann das Gefühl haben – die anderen lästern darüber. Also ich habe ja Vorher im Vorfeld schon gesagt – ich mache immer wieder auch Schulungen mit Pensionistenvereinen zum Beispiel.\n\nUnd ich habe auch schon Fälle von Scamming erlebt. Also Love-Scamming – wo über ein Jahr eine virtuelle Beziehung aufgebaut wurde. Wir müssen vorsichtig sein – mit diesem Schubladen denken – dieser Verurteilungsdenken. So nach dem Motto – das kann mir ja gar nicht passieren. Oder du bist dumm – wenn dir das passiert. Oder du bist leichtgläubig. Die machen das – und das hast du ja so gut gesagt – so geschickt. Und wer von uns – also ich hätte mir das ja auch nicht vorgestellt. Gerade beim Love Scamming – Dass das ein Jahr jemand mit dir schreibt – alleine – dass der die Zeit investiert – kann eh die KI inzwischen schreiben. Aber damals war es vielleicht noch nicht so – dass der die Zeit investiert – in dich. Weil er darauf spekuliert – dass am Ende für ihn ein gutes Geld rausspringt.\n\n**Christof Seifert:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Und ich glaube – dieses Reden drüber. Und auch sagen – mir ist was passiert. Und nicht vorverurteilen. Das ist glaube ich ein wichtiger Faktor – den wir lernen müssen.\n\n**Christof Seifert:** Es ist ein wunderbarer Punkt. Ich muss ihn nur kurz ergänzen. Weil meiner persönlichen Erfahrung entsprechend – ist es ein Problem – das wir hier in Europa haben.\n\nTatsächlich ist es so – dass im Englischsprachigen Raum – Das fängt tatsächlich schon in Großbritannien an – aber noch stärker in den USA – das ganz anders gesehen wird. Da ist diese persönliche Scham – ich habe verloren – in einem Spiel – wo ich nicht verlieren hätte dürfen – eigentlich. Und deswegen sage ich nichts – ist dort gar kein Thema. Wenn man einen sehr offenen Zugang hat. Amerikanische Banken haben in der Regel eine eigene Seite zur Betrugsprävention. Das könnte ich mir in Europa nicht vorstellen. So – das sind die Dinge – die wir dagegen tun. Und das als Marketing – ihren Kunden gegenüber – verwenden. Schaut – wie toll wir aufgestellt sind.\n\nMir fällt da zum Beispiel – ich nenne doch einen Namen – die Wells Fargo – hat eine wunderbare Seite zur Betrugsprävention – kann ich jedem empfehlen – das einmal zu googeln. Da steht sehr genau – was alles gemacht wird. Und das ist wirklich nur ein Beispiel. Ich glaube – das ist bei den meisten amerikanischen Banken so.\n\n\nDas heißt – das müssten einmal überkommen – als Gesellschaft. Das wir sagen – es ist keine Schande – betrogen zu sein. Es ist auch keine Schande – wenn mir jemand meinen Geldbeutel stiehlt. Das ist ein Verbrechen – wo ich Opfer bin. Und das ist schlecht. Denn umso mehr Leute schweigen – umso sicherer sind die Betrüger. Keine Konsequenzen. Was dann auch noch dazu kommt: Es ist das – was den großen Unternehmen manchmal passiert. Es gibt ganz große Betrugsmuster weltweit – die nie bekannt werden. Wo Finanzinstitute viele Millionen Euro/Dollar verlieren. Deswegen nicht – weil sie nicht wollen – dass ihre Kunden wissen – dass sie betrogen worden sind. Und das Gefühl bekommen – das ist unsicher. Dagegen kämpfe ich auch an. Weil es ist ganz schlecht. Dadurch gibt es keine ordentliche Verfolgung. Diese Täter sind erfolgreich. Und werden das wieder tun.\n\nAber der Punkt – den du gesagt hast – die Scham – ja – in Europa sehr stark. Dagegen müssen wir auch ankämpfen. Weil es ist nicht ehrenrührig – betrogen worden zu sein. Das ist es nicht. Man ist Opfer.\n\n**Manuela Machner:** Ja – es ist auch so – dieses Europa – wir scheitern nicht. Also es ist – glaube ich – diese grundsätzliche Mindset. Also wenn wir mit unserer Firma scheitern – in Europa – ist das ja auch gleich so behaftet – oh mein Gott – oder es hat was nicht funktioniert – um Gottes Willen – das Projekt – wir waren nicht gleich erfolgreich. Wir können ja nicht auf LinkedIn schreiben – wie super es war. Und dieser Mindset – glaube ich – ist in dem Bereich dort ganz anders. Da sagt man – wir haben das Geld in den Sand gesetzt – jetzt fangen wir wieder von vorne an. Und bei uns heißt es – um Gottes Willen – du kriegst nicht einmal mehr einen Kredit – weil du hast einmal etwas nicht geschafft.\n\nJa?\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist aber genau das Thema – was mich so antreibt – in der Gesellschaft – dass physische Probleme – ernst genommen werden. Und psychologische Probleme – nicht so ernst genommen werden. Das sieht man auch – im Alltag – wenn einer den Fuß gebrochen hat – dann – ah – wow – du hast deinen Fuß gebrochen – das sehe ich – das verstehe ich – das tut mir leid.\n\nWenn einer sagt – ich habe Depression – ist es – naja – komm... Mach mal. Und wenn physisch eine Bank überfallen wird – dann wird das ernst genommen. Leider ist es oft – im Betrug – halt Social Engineering – also durch Psychologie – dass Betrug gemacht wird. Zumindest wie ich das verstehe. Korrigiere mich – Christof. Und was ich von dir oft raushöre – ist ja dieses Storytelling – also diesen Bezug. Und wir wissen auch – von der Neurowissenschaft – Geschichten sind zweiundzwanzig Mal mehr merkbar – als Fakten. Also Geschichten funktionieren.\n\nWie siehst du dieses Storytelling – und mit der KI – jetzt – die Möglichkeit – mehr und bessere Stories zu erzählen? Und also wie äh siehst du da eine Profilation – von dieser Bewegung?\n\n\n**Christof Seifert:** Gut – also das ist etwas – Wofür ich mich jetzt in meinem Bereich einsetze – ist zu verstehen – dass die KI – den Betrügern – auf der Seite – sehr stark hilft. Aber auch unglaubliche Möglichkeiten – in der Erkennung bietet. Auf der Betrügerseite – du hast vorher – ich bin nicht ordentlich darauf eingegangen – welche Arten von Betrügern es eigentlich gibt. Wir haben das so nebenbei kurz angesprochen. Man muss sich aber überlegen – wer ist das Gegenüber. Das sind zum Teil natürlich diese hochprofessionellen Menschen – die das hauptberuflich machen. Und die nur ein Interesse daran haben – Geld zu verdienen. Das ist das – was jeder vor Augen hat – die Panzerknackerbande – für die Menschen – die einmal in diesem Bereich unterwegs waren.\n\nDie gibt es – und die sind auch gefährlich. Die sind sehr gut organisiert. Die betreiben riesige Call-Center. Und da gibt es auf YouTube jede Menge Dokumentationen – wo man sich das anschauen kann.\n\nWas die KI aber verändert hat – ist – sie waren schon immer gut organisiert. Die haben einen guten Text gehabt – gute Story – um die Menschen zu überzeugen. Weil sie eben nach Skripts gearbeitet haben – die man einmal entworfen hat. Und dann vier Millionen Mal verwendet hat. Was da jetzt der Unterschied ist – ist... Ich weiß nicht – ob der Begriff Gamification da gut passt. Aber es ist tatsächlich so – dass sich eine Gruppe von Menschen ansprechen lässt – von der Herausforderung. Das heißt – die sind nicht wirklich Verbrecher – in dem Sinn. Deren Ziel ist es auch nicht unbedingt – jetzt reich zu werden. Oder andere zu schädigen. Die lieben die Herausforderung. Man liest irgendwo – auf einem Channel – vielleicht in dem berühmten Dark Web – das meines Erachtens nach so gar nicht gibt – wie man es oft darstellt. Liest – dass man dort kann jetzt – ich weiß nicht – von dem großen Telekom-Anbieter – ein iPhone bekommen – ohne es zu zahlen. Und das funktioniert so und so. Das spricht Menschen an – die das machen. Und ich selbst war – bei österreichischen Gerichtsverhandlungen – wo der Angeklagte – bis vor Gericht – kein Verständnis hatte – dass er überhaupt eine Straftat begangen hat. Weil ihm irgendwer – eine gute Geschichte erzählt hat. Die sich danach angehört hat – du kannst Geld damit verdienen – indem du ein Telekommunikationsservice nutzt. Und es war ihm nicht klar – dass er – im gleichen Maße – das Geld verdient. Weil er das Telekommunikations-Unternehmen schädigt.\n\nDas musste man diesen Menschen – oft tatsächlich – vor Gericht – erklären. Das war meine Rolle – ihm zu erklären – wo unser Schaden eigentlich liegt. Und warum das überhaupt ein Verbrechen sein soll.\n\n\nDas heißt – man hat eine sehr große Anzahl an unterschiedlichen menschlichen Charakteren – und Motivationen. Das macht es auch oft schwer. Man darf sich auch nicht auf einzelne Motivationen konzentrieren. Also wenn ich zum Beispiel große Unternehmen berate. Das – was wir immer versuchen – ist – Regeln aufzustellen – welches Geschäft wollen wir mit den Kunden gemeinsam. Und welches wollen wir nicht. Und das heißt nicht – dass alle die wir nicht wollen – angezeigt gehören – es ist einfach ein zu hohes Risiko – dass das kein gutes Geschäft wird. Von der Seite ist die Unterscheidung eigentlich relativ einfach. Aber als Mensch – muss man sich immer bewusst sein – man kann ganz unterschiedliche Charaktere treffen – die unterschiedliche Motivationen haben. Gerade in diesem Bereich. Nebenjobs – oder Bleib doch zu Hause – und verdiene mindestens so und soviel. Gibt es wahrscheinlich auch seriöse Angebote. Aber sehr viele solcher Angebote – wie Werde doch Teil von unserem Betrügerring – ohne dass man es den Menschen sagt. Und dieser Mensch – hat dann kein Verständnis dafür – dass er eine Straftat begangen hat. Obwohl er es gemacht hat. Und dummerweise auch noch sein Gesicht gezeigt hat. Und daher – die Person – ist – die die Polizei – zum Beispiel – als erstes verfolgen wird.\n\n**Eliot Mannoia:** In China gab es ein Apple-Geschäft – ein Fake-Apple-Geschäft. Und die Mitarbeiterinnen haben sogar gedacht – dass es ein Apple-Geschäft ist. Sogar die Mitarbeiterinnen haben nicht gewusst – dass es nicht ein Apple-Geschäft ist. Es hat so echt ausgeschaut.\n\n**Christof Seifert:** Ich hatte da für einen meiner früheren Arbeitgeber – da gab es tatsächlich eine Zeit lang – Filialen – die sogar unser damaliges Logo gehabt haben. Die haben wirklich – auf den ersten Blick – ausgeschaut wie eine unserer Filialen. Und haben dort – Betrügerprodukte – verkauft. Und ich bin total sicher – dass die Menschen – die dort gearbeitet haben – fix davon ausgegangen sind – dass sie für uns arbeiten. Also überhaupt nicht gewusst haben – dass es ein Betrug ist. Und das macht es auch oft – gerade vor Gericht – so schwer. Weil du weißt – der Mensch – der dort sitzt – ist nicht unbedingt der – der profitiert hat – von dem Muster.\n\n**Manuela Machner:** Der wird ja auch benutzt. In Wirklichkeit ist der ja auch betrogen worden. Also der ist ja auch ein Opfer – in Wirklichkeit. Das blöde ist nur – dass er dann vorne steht. Wir haben ja auch diese Betrugsmaschen – im Online-Shopping-Bereich – sehr oft – wo missbraucht werden. Dein eigenes Onlineshop – das du gar nicht wirklich nutzt. Und dann wirst gehackt. Und du verkaufst plötzlich Produkte – unter Anführungszeichen – die nicht existieren. Du bekommst das Geld – obwohl du es gar nicht kriegst. Und am Ende – sagen die Leute – ich habe bezahlt – wo ist die Ware? Und du stehst dann da. Und es verschwimmt da sehr stark. Und es ist schwer herauszufinden – wer hat wirklich was gewusst. Und bist du ein Opfer – bist du Täter. Mitwisser – keine Ahnung. Dank.\n\nAlso.\n\n**Christof Seifert:** Genau richtig – Manuela. Es ist in Aufklärung schwierig.\n\n\n**Manuela Machner:** Ich möchte auf eine Frage noch – weil wir haben jetzt als Motivationen gehabt – Angst als die stärkste Motivation. Gier – was mir noch ein bisschen fehlt – ist diese Beziehungsebene – also dieses – ich will dir was Gutes tun – ich will mit dir – also irgendwo in Love Scamming – und solche Dinge rein geben – es ist schon auch eine Motivation – ich meine nicht Motivation – eine Ursache – kann Einsamkeit sein – oder allein sein – wo ist da für dich die Emotion?\n\n**Christof Seifert:** Jetzt muss ich sagen – im Love Scamming – das ist nicht Teil meines Berufes. Weil ich große Firmen berate – in der Regel. Aber es ist natürlich ein Thema – womit ich mich beschäftige. Da ist eine sehr, sehr starke Emotion dahinter – die kennen wir alle – die Verheißung – einen tollen Partner zu finden – einen Lebensmenschen zu finden. Und jetzt habt ihr vorher erwähnt – dieser lange Zeitraum. Man darf ja nicht vergessen – wie das technisch funktioniert. Das sind große Callcenter – wo Menschen sitzen – die entweder sich selbst vertreten. Oder einen künstlichen – und da sind wir wieder – beim Thema KI. Das ermöglicht natürlich dann zusätzlich noch Dinge – dass die KI selber dann ausschauen kann – wie eine sehr attraktive junge Dame. Das kommt dann auch noch dazu. Aber im Endeffekt – habe ich eine große Anzahl an Klienten – Die ich dauernd mit Nachrichten bediene – die eh alle dieselben sind – im Endeffekt. Aber das Opfer bekommt – über einen längeren Zeitraum – den Eindruck – mit einer ganz spezifischen Person Kontakt zu stehen. Und gut vorbereitete Love Scams – sind ja nicht alle gut vorbereitet – haben genau diesen Teil. Denn du sagst dir – sehr lange – wir haben eine Fernbeziehung. Und dann kommt eine... Das ist ja auch so typisch – wie in dem Verlauf – von meiner kleinen Bitte. Es ist ja nicht sofort – überweis mir alles Geld – was du hast. Sondern dieses berühmte – ich brauche Geld für eine neue Webcam. Oder ich habe keine Webcam. Und wir wollen uns ja mal sehen. Und dann testen wir nochmal ab – ist ist dieser Mensch bereit – Geld irgendwo hin zu überweisen.\n\nDa geht es wirklich nicht um viel Geld – zehn Dollar – zwanzig Dollar – irgendwas kleines. Und in dem Moment – wo das Geld ankommt – fängt man dann an – eben aufzubauen. Das wird immer mehr. Kommen dann andere Geschichten – ich weiß nicht – die Mutter braucht dringend – und der Vater – das Auto – was ihm am einen oder anderen – da einfällt. Und aus früheren Zeiten – kennt man das aus dem Bankenwesen – sehr gut. Weil damals wurden diese Beträge – ja noch – am Schalter – teilweise – überwiesen. Oder Bargeld abgehoben. Es ist ein Mensch – der so lange – in seinem Betrugsmuster – drinnen war – kann man – nicht davon überzeugen – dass das ein Betrug ist. Es haben mir – viele Bankberater – erzählt. Die gesagt haben – wir kennen diese Kontonummer – das ist ein Betrüger – sie werden das Geld nie wiedersehen. Sie bekommen auch sonst nichts – was Sie sich erwarten. Und trotzdem – bestehen diese Menschen darauf – das Geld zu überweisen. Was dann nachher noch passiert – ist – Jahre später – sieht man das dann oft anders. Das ist dann besonders blöd. Aber weil im Endeffekt – ist ja die Bank – verpflichtet – das zu überweisen – wenn ich sage – das ist mein Geld – macht es bitte. Das sind tatsächlich auch recht haarige Geschichten – auf die ich jetzt nicht genau eingehen möchte. Aber die Menschen sind so – in diesem Betrugsmuster – drinnen. Dass man sie – auch nicht herrausreden kann – in der Regel. Das braucht man nicht glauben. Man braucht nicht sagen – ah – das ist die Frau – sowieso – ja – die hat drei andere auch schon betrogen. Das hilft nichts. Weil die Menschen – einem das – nicht mehr – glauben – zu diesem Zeitpunkt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja – die sind ganz manipuliert. Also spannend. Was ich fragen wollte auch – wir haben jetzt Firmen – und was man als Person machen kann. Was glaubst du – könnte man machen – in Schulen – oder auf Regierungsebene – oder was?\n\n\n**Christof Seifert:** Also – Regierungsebene. Ich schaue jetzt einmal aktiv – wie unser Nachbarland Deutschland – weil das dort stark thematisiert worden ist – mit den Covidförderungen. Die ganze Covidzeit war natürlich das Paradies für Betrüger. Weil man sehr schnell Förderungen – zum Beispiel – ausgezahlt hat. Weil man viele Möglichkeiten hatte – ohne persönlichen Kontakt – zu Geld zu kommen. Und eine gute Begründung hatte – warum man den nicht will. Und warum der nicht möglich ist.\n\nDas war eine wunderbare Zeit. Und in Deutschland arbeitet man das schon langsam auf. Und kommt bei manchen Förderungen drauf. Und das muss man sich bewusst machen – das war keine kleine Anzahl an Menschen – die das betrügerisch genützt haben. Sondern die Mehrheit der Förderungen wurden an Betrüger ausgezahlt. Aus diversen Gründen – die Covid Testungen war auch ein Thema. Und andere Dinge. Habe ich persönlich – in meinem Berufsleben – auch schon ein paar Mal erlebt. Dass es gewisse Produkte gibt – die man vorrangig für Betrüger betreibt. Wirklich die so gemacht sind – dass es kaum echte Kunden gibt. Sondern nur Betrüger. Also das gibt es tatsächlich auch – ist aber selten zugegeben. Was in Schulen halt ein Thema ist – ist alles – was in die Richtung geht – Recht auf Bildmaterial – diese Dinge. Dass man sich – als junger Mensch – nicht in Dinge hineinreden lässt – wo man dann Informationen – also die Bilder – Einheit – weitergibt – die man nicht weitergeben soll.\n\nDas ist nicht mein Fachgebiet – sage ich ganz ehrlich. Weil dafür – fehlt mir das – was du hast – Eliot – diese psychologische Seite des Ganzen. Wie man solche schwierigen Themen gut mit jungen Menschen bespricht. Junge Menschen sind natürlich weniger Opfer – des Themas – um das ich mich kümmere. Nämlich dem finanziellen Betrug. Das ist jetzt eher weniger. Da geht es eher mehr so um Persönlichkeitsrechte – denke ich einmal. Oder weiß man – dass das so ist. Das ist natürlich auch furchtbar gefährlich. Weil die jungen Menschen wären genau mit denselben – es ist dieselben Logiken – die wir zuvor besprochen haben – gelten da ja auch. Man überlegt sich eine Geschichte – man hat ein Angebot. Man ist zum Beispiel – ein fescher junger Herr – der eine junge Dame anspricht. Und dann – sie – über einen längeren Zeitraum. Und so weiter – in einen Chat verwickelt. Und dann – Dinge macht – die der junge Mensch eigentlich nicht machen möchte.\n\nDa kommen zu den Problemen – die wir vorher besprochen haben – noch eines dazu. Und zwar – ist es die Frage – habe ich – als Erziehungsberechtigte Person – überhaupt Zugang – zu diesen Informationen. Weiß ich – mit wem – mein Sohn – meine Tochter – über einen Messenger – kommuniziert? Das ist keine lapidare Frage. Gerade wenn es um sehr sensitive Inhalte geht. Da gibt es andere Problematiken – in die man auch sehr viel investieren müsste.\n\n\nUnd Manuela – mir hat es auch vorhin gefallen. Das ist eines der Dinge – die ich auch machen möchte – über Seniorenverbände – genau diese Themen – unterschiedlichen Arten – zu besprechen. Weil jede Altersgruppe ist – für gewisse Dinge – vorrangiges Ziel.\n\nBei den jungen Menschen – vielleicht eher – Sachen so – Persönlichkeitsrechte. Bei Menschen in unserem Alter – ist es klar – das Finanzielle. Das heißt unser Geld – wir sollen das hinüberweisen. Bei älteren – also Teilnahme an Geschäftsmodellen. Und bei älteren Menschen – ist es dann sowas wie der Enkeltrick – oder des vergleichbare Dinge. Den Enkeltrick gibt es ja auch – in unterschiedlichen Ausprägungen. Und es geht ja nicht immer um den Enkel – sondern das ist eine Kategorie – an Betrugsmustern – eher.\n\nWo man die jungen Menschen unterstützen muss – das hat jetzt meines Erachtens – nicht nur mit Betrug zu tun – ist natürlich – die Intelligenz – rund um die digitalen Medien. Gerade jetzt – in Zeiten der KI – da – ein Risikobewusstsein – zu schaffen – in alle Richtungen. Ich glaube – die technologische Seite ist da natürlicherweise – nicht so wichtig. Weil die ist eh gut verstanden. Aber die Nutzung der Technologie. Im Telekom-Bereich – kennt man das auch schon seit dreißig Jahren – dass junge Menschen – dazu neigen – Geschäfte abzuschließen – die sie nicht bedienen können. Damals waren das Telefonate in großer Menge. Heute sind das andere Dinge. Dass man sie da halt unterstützt – das würde ich – in dem Bereich sehen.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube – dass man Unterstützung – in all den Bereichen braucht. Und vor allem – was das Wichtige ist – und was heute – auch diesen Podcast – ausmacht – ist die Sensibilisierung – von dem Thema. Und dass es mehr gibt – als das – was man einzeln – vielleicht wahrnimmt. Weil man betroffen war – oder schon einmal – eine SMS bekommen hat – Mama mein Handy ist kaputt – oder so. Ich glaube – das war eine schöne Gesamtheit – eigentlich – dieses Themas. Was ich total spannend gefunden habe. Ist eigentlich der Zugang. Ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht – dass ein Betrüger eigentlich... – eine hervorragende Menschenkenntnis haben muss – um gut agieren zu können. Und es eigentlich nicht der Böse ist – der sich gar nicht in mich hineinversetzen kann. Weil ich leide ja – wenn er mir etwas tut. Im Gegenteil – der ganz genau weiß – welche Knöpfe er bei mir drücken muss. Und vor allem – die Emotionalen – und nicht diese logischen Knöpfe. Und dass der Betrüger – emotional wahrscheinlich intelligent – weiß ich nicht – aber zumindest – dass die Klaviatur – sehr gut – spiegeln kann – mit unseren Emotionen. Und gerade – diese Emotionen – Angst als die stärkste Emotion – das uns auch bewusst sein muss.\n\nIn Angst – reagieren wir einfach – schnell – und kopfloser – als wir es sonst – vielleicht – tun. Aber auch so – dieses Thema – Gier – ich finde es ganz spannend – dass du das in diesem Wording verwendet hast. Also ich glaube – ich habe das Wort Gier – schon ewig – nicht mehr eigentlich gehört. Und es ist aber das. Wir wollen mehr – wir wollen erfolgreicher – schöner – schneller – mehr Geld verdienen. Dass man das ausnutzt – unsere Schwächen – eigentlich – genau – unsere Triggerpunkte. Und ich habe das total spannend gefunden – das zu beleuchten. Und am Ende – sehen wir ja auch – dass genau – diese Triggerpunkte – sind dann ja auch unterschiedlich. Von Person zu Person – aber eben auch – in diesen Lebenszyklen – die wir ja haben. Also wann kann ich – welchen Triggerpunkt – eher ansprechen? Bei Kindern – und Jugendlichen – ist es sicher – ganz andere Themen – und auch Dinge – die Auslöser sind – als bei uns – die vielleicht eher giergetrieben sind – sage ich jetzt überspitzt formuliert. Und die Älteren – denen man schnell einmal Angst einjagen kann – oder auch abholen kann – über positive Emotionen. Ein bisschen spannend finde ich es auch. Ich glaube – herauszuhören – dass umso emotional intelligenter man ist – Vielleicht auch umso anfälliger ist man – weil man mehr Emotionen zulässt – und weniger dieses Kopfgesteuerte ist. Der Eliot – das ist jetzt mein eigenes Diskussionsthema.\n\n**Eliot Mannoia:** Da würde ich nur sagen – wenn man in der Emotion – die Ruhe hat – kann man eigentlich – rational agieren. Also umso mehr – emotional intelligent – man ist – umso rationaler ist man. Das ist das Paradoxische – was oft missverstanden wird. Wenn ich im Auto ausraste – bin ich sehr emotional – aber meine Emotional Intelligence ist eher niedrig.\n\nAlso das ist das...\n\n**Manuela Machner:** siehst du.\n\n**Eliot Mannoia:** Man ist rationaler. Deswegen – ist die Emotional Intelligence – so wichtig – als Prävention. Weil es ist ja oft – Zeitdruck – was auch der Christof erwähnt hat – also Zeitdruck – und Angst – und Emotionen. Und wenn ich – in der Emotion – ruhig bleiben kann. Sprich – mehr – Emotional Intelligence. Und mich regulieren kann – und damit umgehen kann – kann ich eigentlich – rationaler – und vernünftiger – umgehen.\n\n**Manuela Machner:** Das heißt – emotionale Intelligenz – hat gar nichts – mit Emotionalität – wie wir es eigentlich kennen – zu tun. Sondern eher sogar – dass man diese steuert. Intelligenz–steuer. Ja – also ganz herzlichen Dank – dass du heute – unser Gast warst. Ich glaube – wir können ganz viele Themen – für uns selber mitnehmen – und jeder für sich. Und sich auch überlegen – was kann ich für mich daraus lernen. Und ich glaube – was ganz – ganz wichtig ist – Wir sollten über die Themen reden. Und wir sollten ehrlich sein. Und niemanden verurteilen – dem das passiert. Und auch einfach – dieses – und ich habe es super gefunden – dass du gesagt hast – Christof – ich kann auch Opfer werden – es kann auch mir passieren. Und du tust nichts anderes – als dich damit beschäftigen.\n\nIch glaube – das sollte uns allen bewusst sein – dass das nicht so eine Sache ist – die nur den anderen trifft. Dass wir aufhören müssen – Dinge zu be- und verurteilen – sondern einfach nur offen damit umzugehen – um daraus zu lernen – und uns selbst zu schützen. Danke – dass ihr heute wieder zugehört habt. Bis zum nächsten Mal.\n\nWir freuen uns auf euch. 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Aber wie viel KI ist wirklich sinnvoll? In dieser Folge sprechen Eliot Mannoia (digitaler Psychologe) und Manuela Machner (KI-Coach im Tourismus) über die unsichtbare Integration von KI in unseren Alltag, über den Wunsch nach smarter Technik in der Waschmaschine und über die Grenzen künstlicher Intelligenz in unserem Leben.▶️ Themen dieser Folge:Warum Meta AI in WhatsApp für Diskussionen sorgtWo KI nützlich wäre – aber (noch) fehltWie KI unsere Aufmerksamkeit und Entscheidungen beeinflusstWarum Kindererziehung und Roboter nicht zusammenpassenWas Dark Patterns mit unseren Daten machenDiese Folge bietet Antworten für alle, die verstehen wollen, wo KI uns hilft – und wo sie vielleicht zu viel wird.Über die Experten:Eliot Mannoia: Digitaler Psychologe mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion. Erfahren Sie mehr über seine Arbeit bei www.brandkarma.at.Manuela Machner: Beraterin, Trainerin und Coach für Künstliche Intelligenz mit dem Schwerpunkt Tourismus und KMU. Besuchen Sie sie auf www.kinet.ai","intro_text":"KI schummelt sich in immer mehr Programme und Bereiche des Alltags. Manuela Machner und Eliot Mannoia fragen: Wie viel KI-Omnipräsenz ist noch gesund?","key_questions":["Wie kann KI die mentale Gesundheit fördern?","Wo liegen die Grenzen digitaler psychologischer Hilfen?","Welche praktischen Anwendungen gibt es bereits?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Mind / Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf das Thema KI im Tourismus und heute reden wir darüber, dass KI sich ja immer mehr in alle Programme und überall hineinschummelt und omnipräsent ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Hallo auch meiner Seite, Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und Der Gedanke hinter diesem Podcast ist, euch Gedankenanstöße zu geben, um euch kurz zu inspirieren. Wo ist bei dir vielleicht Manuela noch keine KI drinnen?\n\n**Manuela Machner:** In der waschmaschine leider dort hätte ich ein bisschen mehr KI gerne drinnen die dann dosiertes Waschmittel und die dauer abhängig macht vom schmutzgrad meiner wäsche und solche dinge ja also und am besten sie tut es dann gleich trocknen und bügeln auch also Das wäre so meine Idealvorstellung von KI.\n\n**Eliot Mannoia:** Sie sagen ja eh, dass seit jetzt, in den nächsten Monaten oder Jahren, könnte der iPhone-Moment für Roboter kommen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, eh. Mir ist die KI in den Geräten lieber glaube ich als, der Roboter in meinem Haus. Es gibt schon ganz viele Videos eigentlich wollten wir nicht über Robotics reden, aber ich finde es schon spannend. Es gibt ganz viele Videos, die tun jetzt tanzen lassen sonst. Hast du gesehen, ich meine, jetzt kurz einen Schwenk weg vom Thema.\n\nHast du gesehen, es hat bei einem Marathon, hat es eine eigene staffel gegeben von 12 roboter unternehmen haben am halbmarathon teilgenommen Und es haben auch drei gefinisht, ich nicht mehr, wie viele es geschafft haben, den Halbmarathon.\n\n\n**Manuela Machner:** der Schnellste in 2 Stunden 40, das sind 21 Kilometer. Aber ein paar sind gleich nach dem Start umgekippt und umgefallen.\n\nIch habe mir dann unterschiedlichste Videos angeschaut weil zuerst war ich mir nicht so sicher, ob das fake ist. Und ja, eh ganz witzig Also sie werden immer tauglicher für den Alltagsleben, aber eigentlich reden wir jetzt eigentlich nicht von Robotern.\n\nNaja,\n\nich möchte keinen Roboter, der mir Frühstück im Bett bringt.\n\nIch weiß nicht, das ist...\n\n**Eliot Mannoia:** die KI wird ja omnipräsent sein und somit auch in den Robotern also wir werden, so wie wir jetzt flüssig mit Chat-GPT zum Beispiel reden können, werden wir dann mit einem anderen Interface, sprich Roboter reden vielleicht.\n\n**Manuela Machner:** Ja oder mein Staubsauger-Roboter das reicht eh schon, wenn der verstünde was ich sage. Bitte die rechte hintere Ecke auch noch. Also ja, ich glaube, das hat ja eigentlich das Thema, greifen wir ja deswegen auf, weil du hast ja die ersten Erfahrungen jetzt auch in den Schulungen, wo die Leute plötzlich doch aufmerksamer werden, oder?\n\nIch würde es so nennen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also ich hatte ein paar, die zu mir gekommen sind und mit ihrem Handy in der Hand gesagt haben, kannst du mir da \n\nbitte das\n\n**Eliot Mannoia:** in WhatsApp wieder abschalten? Also Meta-AI in WhatsApp\n\nund deaktivieren geht zur Zeit nicht oder ich habe es noch nicht geschafft aber ich habe es schon recherchiert man kann es nicht wegnehmen und vor ein paar Jahren ist es schon in Snapchat integriert und jetzt kommt Apple AI .\n\nalso es ist mehr und mehr prävalent in allen Richtungen in allen Geräten allen \n\nSoftware\n\n**Manuela Machner:** Ja aber in Wirklichkeit gerade in der digitalen Welt, war es eh immer ein Teil. Wir haben es nicht gesehen. Also ich glaube, der Unterschied ist, es hat sich keiner Sorgen darüber gemacht, dass Amazon... Uns überall Werbung hinschickt, dass wir den blöden Pulli kaufen sollen oder wir haben uns keine Gedanken darüber gemacht, dass wenn wir da das Handy entsperren und unsere biometrische Daten, also einschauen mit dem Gesicht, dass das erkannt wird und wir waren voll fasziniert wenn das Handy dann erkannt hat, ah das sind alles die Fotos von meiner Tochter Marianne und das sind die Fotos von der Elisabeth und das richtig eingeordnet hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Spam-Filters. Software, Kamera\n\n**Manuela Machner:** Navigationssysteme die uns sagen, dass es ein Stau ist. Also ich glaube, es gibt immer wieder so wahrnehmschübe, wo wir dann wissen, da ist irgendwas spooky. Ich meine, ich muss schon sagen, weißt du, was für mich eine spooky Geschichte war? Also vor dieser generativen KI, ich werde nie vergessen, Navigationssystem, Auto.\n\nIch setze mich irgendwann in mein Auto, indem ich jeden Tag ins Büro fahre Und ich gebe natürlich kein Navi ein, wenn ich ins Büro fahre Also das sind 40 Kilometer gewesen und die Strecke kannte ich. Und dann sagt das Navi oder halt ich weiß nicht mehr, ob es das Handy oder das Navi direkt war, und sagt, keinen Stau auf der Strecke\n\n\n**Manuela Machner:** Vielen Und ich denke mir, woher weiß der, wo ich hinfahre?\n\nWieso sagt er mir, dass da kein Stau ist? Der hat die Schlussfolgerung die Wahrscheinlichkeit war halt sehr hoch, dass ich um diese Uhrzeit wo ich jeden Tag in die Arbeit fahre, wahrscheinlich wieder dorthin die gleiche Strecke fahren werde und hat mir vorab die Info dazu gegeben. Und da habe ich mir auch schon gedacht, \n\n**Eliot Mannoia:** Ja \n\n**Manuela Machner:** hm?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Hilfe ja. Und jetzt sehen wir es, jetzt sehen wir das. Da ist jetzt ein WhatsApp-Button drinnen da steht AI drauf oder in einem Apple oder überall. Jetzt kümmern wir uns.\n\n**Eliot Mannoia:** Man sagt ja Ich weiß nicht, von wem ich das gehört habe, dass der erste wahrgenommene Mainstream-Kontakt mit der KI, so gesagt im Social-Media-Bereich war, die\n\nCodation von News-Feeds, dass wir gedacht haben, das ist noch vor den Filtern \n\ndass man dann bemerkt \n\nso ganz ungesund ist es für die mentale Gesundheit von unseren Teenagern nicht.\n\nda ist man ein bisschen... bewusster geworden, dass Katzenvideos und so vielleicht auch, dass es da auch eine Schattenseite gibt und dann sagt man, der zweite große wahrgenommene Kontakt war halt die generative KI in 2022 mit Dali im Sommer mit Bilder und dann im November mit Chat-GPT und ja, seitdem ist es\n\nin aller Munde. Aber so wie du schon richtig gesagt hast es gab ja schon sehr lange die KI mit uns aber das \n\nBewusstsein wird jetzt mehr und mehr verstärkt\n\n**Manuela Machner:** Plötzlich diese Sensibilisierung, so wie du gesagt hast, schalten wir das aus. Ich finde es ja so lustig Nein, ich möchte nicht, dass die KI mit meinen Daten trainiert wird. Aber ich schreibe in Facebook alles rein. Also, ja, bitte?\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast ja was erzählt auch mir gestern oder vorher, dass irgendwas mit Nutzer bitten nach Bedingungen von Meta\n\n**Manuela Machner:** Ja genau, also es gibt jetzt gerade die Aufregung oder es ist zurückgekurbelt dass das halt in den Nutzungsbedingungen von Meta dann auch drinnen steht, dass das für KI-Trainings Verwendet werden darf und das lustige ist wir hatten sie vorher die nutzungsbedingungen von metafore gelesen von all diesen dingen die wir verwenden ja und das hat immer schon passend gegeben was sie alles machen dürfen mit unseren daten und in wirklichkeit geben wir alle informationen und jetzt muss man ganz ehrlich sein wir erwarten uns gratis leistungen das muss man sagen und irgendwie muss man diese gratis leistungen bezahlen und Ich kann nicht hergehen und es ist einfach eine betriebswirtschaftliche Geschichte zu glauben, Ich bekomme irgendwas, was technologisch gesehen ja auch wirklich eine Entwicklung ist, was auch hervorragend ist.\n\nIch bekomme das und ich muss nichts dafür geben, ich muss nichts zahlen. Also diese Erwartungshaltung dieser Gratisgesellschaft, ein gescheites KI-Tool soll gratis sein, soll alles können. Soll mich nicht ausspionieren, soll nicht mit meinen Daten lernen, soll aber richtige Daten für mich liefern. Das ist einfach unrealistisch.\n\nJa das muss man schon Vor sagen...\n\n**Eliot Mannoia:** Vor kurzem habe ich mir überlegt, was ich eigentlich alles kostenlos habe.\n\n**Manuela Machner:** Ja genau\n\n**Eliot Mannoia:** Google Maps. Also wenn ich da eine Landkarte mitnehmen müsste oder\n\nirgendwie auf der Autobahn rechts ranfahren um eine Landkarte aufzumachen und oder vorher planen müsste\n\ndann hab ich natürlich eine berufliche E-Mail dafür zahle ich, aber sonst mit meiner Gmail-Adresse, ich habe Wetterdienst auf meinem Handy, dafür ist auch kostenlos, also ich habe schon sehr viel, auch YouTube, ja, ich schaue mir eine Werbung an und zahle so.\n\nja\n\nich habe Zugang Ich habe Zugang in einen ganz unterschwelligen Weg zu eigentlich sehr vielen, was unsere\n\n**Manuela Machner:** Alleine Google oder Webseiten mit Informationen, auch Unternehmen, die Informationen zur Verfügung stellen, das ist ja gratis in dem Sinn. Wir müssen dem Unternehmen nichts abkaufen um auf ihrer Seite zu lesen wie irgendwelche Dinge vielleicht funktionieren.\n\n.\n\nIn Wirklichkeit zahlen wir natürlich. Wir zahlen entweder mit unseren Daten oder mit der Aufmerksamkeit meistens mit \n\n**Manuela Machner:** ist eine beiden.\n\n\n**Manuela Machner:** Lustige ist, jetzt sind wir alle so ein bisschen sensibilisiert Ja, da werden die KIs trainiert. Auf der anderen Seite erwarten wir uns auch, dass wir keinen Blödsinn bekommen, der uns nicht interessiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** Wir ärgern uns, wenn Google aufgrund unserer Frage uns irgendwelche Seiten liefert die völlig unsinnig sind für das, was wir wollen.\n\nEntweder haben die Frage blöd gestellt oder Google weiß halt nicht, was wir wollen. Und sind voll begeistert wenn andere Systeme uns dann genau die richtige Antwort liefern.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir wollen, dass unser Kind sich benimmt aber wollen keine Manieren beibringen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, oder das Kind soll nicht am Tisch spielen beim Essen, aber wir selber tun es, ja also, ja, ich glaube, dass, aber das, was auch ein großes Thema ist, oder, momentan sind wir noch auf dieser Suche ich weiß nicht wie oft ich die Frage kriege, ich habe dieses Problem, gibt es ein Tool dafür? Ich glaube, dass es umgekehrt immer mehr sein wird, dass alle Tools angereichert werden und werden müssen mit, ich nenne es jetzt mitdenkenden Systemen um Aufgaben schneller und einfacher lösen zu können.\n\nSonst werden sie auf langer Strecke keine Chance haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, glaube ich schon. Diese Silos haben wir ja auch einmal angesprochen, dass wir jetzt, wir gehen zu ein App für Wetter, ein App für Maps, ein App \n\nfür das und\n\nich denke wir werden \n\nweniger \n\nInterfaces haben weniger Apps und wenn wir eine Problemstellung haben vielleicht bekommen wir da eine \n\nAntwort.\n\n**Manuela Machner:** Da bin ich für die entwicklung noch völlig gespannt ich neige auch zu der meinung auf der anderen seite ist halt die frage ob es nicht effizienter ist ökologisch und ökonomisch spezialisierte dinge zu haben die in einer sache gut sind weil momentan diese großen systeme wie eben Chat-GPT aber auch cloud gemini die jetzt plötzlich alles können und und und alle bereiche abdecken Die sind praktisch, aber können die, ist die große Frage, können die dann?\n\nDa \n\n**Eliot Mannoia:** werden sie eh auch eigentlich sehr ähnlich wie eine Multi-Agent-Architektur schon noch zugreifen. Also wenn ich jetzt etwas frage was Chat-GPT nicht weiß, dann aktiviert es eh auch die Bing-Suche. Oder wenn ich frage nach dem Wetter, dann wird es vielleicht schon hoffentlich Die Wetterstation abfragen mit einer API und jetzt nicht einfach von eigenen Daten was rausrechnen.\n\nAlso da gebe ich dir recht. Ich glaube, ich habe es auch so gemeint dass wir eher ein Interface nutzen, aber trotzdem im\n\nHintergrund spezialisierte besonders\n\nmeteorologische Daten, also Wetterdaten das... Kommt hoffentlich oder Maps, was ist die beste Route, dass es dann schon noch mit GPS koordiniert wird und nicht nur irgendwie ein Modell das geschlossen ist.\n\n**Manuela Machner:** Was ich noch spannend finde wegen der KI in den Tools, in Wirklichkeit verwenden wir ja in Unternehmen sehr oft sehr spezifische Programme Also da muss man sagen, wir im Tourismus haben zum Beispiel in Hotellerie sogenannte PMS-Systeme da machst du die ganzen Kundenverwaltungen, die Buchungen und so.\n\nUnd ich erlebe momentan halt sehr, sehr stark die Thematik jetzt hast du andererseits ein PMS-System, das halt relativ groß und dadurch auch träge in der Entwicklung ist, je nachdem welches System das ist. Und auf der anderen Seite die Kunden danach lechzen, weil sie ja mit Hilfe von ChatGPT oder so Die beantwortungen machen oder schönere texte bekommen und die systeme noch klassische systeme sind also da hast oft halt\n\n**Manuela Machner:** ja maximal\n\n**Manuela Machner:** automatisierungen das heißt wenn ich sage schreibt mir mein angebot dann schaut das angebot aber immer mit diesen\n\nWortschnipseln so und\n\nso aus ja\n\n. und ... . da \n\nmuss einfach viel passieren, weil ich merke diese Unruhe die bei den Kunden passiert, oder diese Herausforderung Auf der einen Seite diese Angst, da ist KI drinnen Hilfe.\n\nAuf der anderen Seite diese Erwartungshaltung, wieso ist da jetzt KI drinnen? Warum kann mein PMS-System nicht das E-Mail anpassen? Weil ChatGPT kann das ja auch. Also wir haben schon zwei Entwicklungen in diese Richtung aus meiner Sicht\n\n**Eliot Mannoia:** absolut.\n\n**Manuela Machner:** Also die Erwartungshaltung steigt, dass alles das so einfach ja machen kann.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und manche nutzen das dann auch aus, weil was du vorher erwähnt hast mit Meta und mit Benutzer, wie sagt man? Genau\n\n**Manuela Machner:** den Benutzungsbedingungen?\n\n**Eliot Mannoia:** Nutzerbedingungen, da habe ich vor kurzem auch mehr von der\n\npsychologischen Seite zu den Dark Patterns wieder einmal einiges gelernt also Dark Patterns sind diese dunklen Muster die Firmen nutzen um psychologisch zu manipulieren wie zum Beispiel es gibt nur m ehr 3 Flüge \n\nauf diesem Flugzeug oder so. Diese künstliche, also wenn es stimmt, dann stimmt es aber oft künstliche... Nachfrage zu stellen und da ist sogar ein dunkles Muster, das wurde sogar nach Mark Zuckerberg genannt, also das nennt sich, glaube ich, Zuck Switch oder so, oder Zuck kann man nachschauen dann, wo, wenn sie WhatsApp gekauft haben, haben sie einfach so einen kurzen Pop-Up gehabt, so, uh.\n\nWhatsApp gehört jetzt zu Facebook, ist das okay?\n\n**Manuela Machner:** Vielen Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Niemand hat sich das durchgelesen aber indem man Ja gesagt hat, konnten sie das verknüpfen, also alle WhatsApp-Daten mit allen Facebook-Daten.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe damals nein gesagt, normalerweise bin ich gar nicht so, aber das war mir dann doch etwas zu much Kombination von Daten in unterschiedlichsten Bereichen.\n\n**Eliot Mannoia:** ist Sie probieren es. Viele probieren es.\n\n**Manuela Machner:** Übrigens ein ganz anderer Nebenstep, ich habe gestern gerade eine Statistik gesehen, die unbeliebtesten Techniker sozusagen in den USA, zu erstaunen von mir, Mark Zuckerberg vor Tesla, Musk. Also er soll unbeliebter sein in den USA als Musk ist, also das kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Ja, geht nicht so fast.\n\n**Eliot Mannoia:** habe ich auch gesehen, dass Zuckerberg da ganz der unbeliebteste ist.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also ein Millionär war es gar nicht, ein Techniker, ja, also gut, aber auf der anderen Seite nutzen tun wir es alle, das muss man auch sagen, weil das Produkt an sich unkompliziert funktioniert und ich glaube, das ist einfach am Ende des Tages dann doch der wichtigere Faktor meistens.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also ich sehe da wirklich beide Seiten, auch wie du jetzt beschrieben hast. Ich bin halber\n\nUS Amerikaner halber Österreicher. Ich finde die Regulierungen, die wir hier haben sehr toll, ich finde Österreich, Europa ein\n\nsehr sicheres Umfeld hier. Wir haben gute Rahmenbedingungen. Aber in Amerika finde ich das auch toll, was sie für die Welt gemacht haben, auch einige der Firmen die halt sehr oft aus der USA kommen, nicht dass das jetzt alles von der USA ist, aber Google, es\n\n, war ja ihre Mission immer die Information der Welt zu sortieren und zugänglich zu machen. Und ich finde das, was sie mit Google geschaffen haben, und auf YouTube und auf Maps, finde ich eigentlich ganz tolle Produkte, und Produkte, die ich wirklich fast täglich nutze, , Google Suche ist da natürlich schon in Konkurrenz mit ChatGPT, aber auch ChatGPT. Also ich finde, viele von diesen Produkten wie du sagst, die bekommen wir kostenlos und wir erwarten uns sehr viel sehr schnell. Ich bin sehr dankbar. Ich bin wirklich sehr dankbar Was es alles gibt und was man alles\n\nnutzen kann. Natürlich müssen wir dafür sorgen mit der SGVO der AI Act\n\ndie Menschenrechte und unsere Daten und unsere Sicherheit gewährleistet bleiben. Also das ist eine Gratwanderung.\n\n**Manuela Machner:** Gratwanderung und es ist ein Abwägen. Ich überleg gerade, gibt es irgendwas, irgendeine Anwendung, irgendein Produkt, irgendwas, wo wir keine KI drinnen haben wollen würden? Gibt es was in unserem Leben, wo wir sagen, da hat KI einfach überhaupt keinen Platz? Echt? Im Hirn?\n\n**Eliot Mannoia:** also Elon Musk arbeitet ja schon an Neuralink, also eher natürlich, um Menschen mit verschiedenen Einschränkungen zu helfen, also wirklich auch hier wieder ein, muss ich schon sagen, positiver Anblick, aber wie... Die Verlockung, dass ich mir von meinen niedrigen, weiß nicht, 100, weiß nicht, was ich für IQ habe, plötzlich auf 500 IQ aufstocke.\n\n**Manuela Machner:** Das finde ich überhaupt nicht verlockend.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie?\n\n**Manuela Machner:** Nein, das fände ich nicht verlockend. Ich möchte gar nicht so einen IQ haben ...\n\n**Eliot Mannoia:** Ich auch nicht, aber wir kennen einige Leute, die gerade an der Macht sind oder in verschiedenen Firmen arbeiten,\n\n**Manuela Machner:** Aber für dich war das vielleicht nicht schlecht. Ich hätte da jetzt eine Liste von ein paar führenden Politikern, da würde ich sagen, dass eine IQ-Steigerung um 20 Prozent schon die Welt verbessern würde.\n\n**Eliot Mannoia:** naja, aber die Intelligenz bedeutet nicht dass das psychologische Trauma weg ist, also der Narzissmus bleibt also wenn einer ein Trottel\n\n**Manuela Machner:** stimmt, wenn die Intelligenz das, was du machst, eigentlich zu einer Weltwirtschaftskrise führt, dann...\n\n**Eliot Mannoia:** Dann ist er vielleicht noch ein intelligenterer Trottel.\n\n**Manuela Machner:** Ja, das haben wir mit deiner emotionalen Intelligenz. Also, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber da kann ich mir vorstellen, dass das wird, ich glaube da,\n\num deine Frage zu beantworten,. ist wo die meisten Menschen sagen, ich will keine KI in mir haben, aber ich kann mir schon vorstellen, dass manche mit diesen Gedanken spielen würden wollen.\n\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber ich glaube, das ist auch immer aus der Perspektive heraus, so wie du gesagt hast. Also ich glaube, wenn ich gelähmt bin und die KI mir helfen könnte, dass ich über das Gehirn steuern kann, meine Gliedmaßen, und an solchen Dingen wird ja geforscht dann schaut die Geschichte natürlich anders aus.\n\nAber an sich, ja, klar. Ich glaube, das sind nur diese Grenzwanderungen. Und ich glaube, auch so im... Wir müssen ein bisschen aufpassen. Es ist überall drinnen was Technisches und unser Leben ist schon so technisch. Vielleicht ist es auch die Frage, ob wir wirklich alles, uns immer effizienter alles gestalten müssen\n\n...\n\nOder sollten, ja.\n\nIch bin auch so der Mensch. Also ich mag Zeit nicht verschwenden und Lebenszeit nicht verschwenden für Dinge, die keinen Sinn machen. Auf der anderen Seite, jetzt haben wir dann, also momentan ist es der Putzroboter also momentan noch eigentlich der Staubsauger Wischroboter, der eh noch nicht so funktioniert, wie wir wollen, der Rasenroboter der uns das Gras mäht.\n\nUnd es kommen noch immer mehr auch in diesen privaten Umfeld Dinge rein, wo halt Technik ich nenne es jetzt einmal Technik in Wirklichkeit hat ja jedes technische Modul schon irgendwo KI-Steuerungen. Die Frage ist, müssen wir in unserem Alltagsleben, und ich rede jetzt nicht vom Beruflichen, ist es wirklich noch notwendig Ich finde ganz kritisch zum Beispiel das ganze Thema\n\nKindererziehung nenne ich es jetzt einmal, oder sich mit Kindern beschäftigen. Ich finde ja schon da... Ich bin ja wirklich selber der Teche und meine Kinder haben auch schon als kleine Kinder am Computer ein Spielchen gespielt und so weiter. Aber dieses, ich beschäftige jetzt mein Kind im Babyalter, wo die noch nicht einmal in der Lage sind zu fokussieren und habe schon am Sitzerl oben die Halterung für ein Handy oder irgend so ein Device.\n\nUnd das beschäftigt das Kind und das Kind wird stillgehalten mit dem Mit dem Handy, in den letzten Jahren war es der Fernseher, jetzt ist es immer mehr das Handy oder das iPad. Ich finde das da und jetzt kommt dann die Steuerung auch noch dazu. Also jetzt tun wir ja zumindest noch das Video vielleicht aussuchen, dass das sich anschauen soll.\n\nUnd in Zukunft haben wir dann den Babysitter, der eine KI ist. Also das sehe ich zum Beispiel so einen Bereich Und die Spieluhr über dem Bettchen muss nicht KI-gesteuert sein. Also, aber wird es wahrscheinlich auch geben, ganz ehrlich. Dass man dann erkennt, dass das Kind quäkt und dann die Musik gleich anspringt und automatisch irgendwelche Dinge macht.\n\nAlso die Sachen machen mir dann Angst..\n\n**Eliot Mannoia:** Viele von diesen Roboterfirmen oder einige haben ja wirklich als Ziel ein Roboter in jedem Haushalt.\n\n. ja, Dank. was .\n\n... bedeutet das dann, wenn wir plötzlich ein Viersitzauto nicht mehr Platz ist, wenn jeder ein Fünf-Sitzauto braucht, wenn man jetzt zwei Kinder hat oder wenn wir... Bei jeder Sache hat jeder seinen eigenen Roboter mit, um auf die Kinder aufzupassen oder so.\n\nAlso nicht\n\nnur im Restaurant am Tablet spielen sondern, im Restaurant ist der Roboter, der \n\ndie Kinder unterhält. Also, wow.\n\n**Manuela Machner:** jetzt sind wir fast in der Terminator-Logik, wobei man ja auch sagen muss, technologisch das sind immer zwei Sachen, eine ist die technologische Entwicklung, das andere ist die gesellschaftliche Entwicklung. Ich bin gespannt, wie, also das Ziel der Firmen ist definitiv, jeder hat einen Haushaltsroboter oder einen Roboter.\n\nIn wieweit das die Menschen akzeptieren, bin ich sehr gespannt, also ich kann das überhaupt nicht einschätzen\n\nEinerseits, ich glaube, dass die Menschen sich dagegen sträuben werden, Auf der anderen Seite alle Dinge, die uns das Leben leichter gemacht haben, haben wir akzeptiert im Leben.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber langsam, da gibt es Geschichten dazu, also der Geschirrspüler angeblich, weiß ich\n\njetzt nicht genau, aber der Geschirrspüler glaube ich hat 20 oder 30 Jahr gebraucht. Jetzt ist er in jedem Haushalt. Aber der Geschirrspüler war nicht.. wie ChatGPT in 5 Tagen wo \n\nalle es probiert haben, also ja.\n\n**Manuela Machner:** Man sagt immer der Schmerz wie groß ist der Schmerz beim Geschirr waschen.\n\nWaschmaschine geht wahrscheinlich schneller, weil Wäschewaschen so viel aufwendiger war. Geschirrwaschen dauert auch aber nicht so lang, also da war die Notwendigkeit, ich brauche eine Hilfe, nicht so stark da, wobei muss man sagen, so stark war die Notwendigkeit, dass wir ChatGPT kriegen, auch nicht da.\n\nWir haben vorher auch schon unsere Antworten gefunden und wir haben vorher auch schon unsere Texte geschrieben, also so ist es ja nicht. Trotzdem hat es sich so schnell durchgesetzt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich glaube die Barriere ist auch leichter Also ein Laptop oder eine Waschmaschine oder Geschirrspüler muss man sich ja irgendwie kaufen. ChatGPT kann man einfach im Browser. Ist natürlich die Schwelle viel leichter.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und es ist in Wirklichkeit eines dieser Elemente dass man zusätzlich hat, der Geschirrspüler braucht sogar einen Wasseranschluss auch noch, also ganz trivial ist das Ganze ja nicht. Aber umso leichter uns natürlich gemacht wird, Dinge zu nutzen, umso eher tun wir es ja auch. Also das muss man sagen.\n\nAlso gerade Rasenroboter da musste man ja diese Grenzen setzen am Anfang. Also das war ja wirklich aufwendig und dann ist er trotzdem über die Blumen drüber gefahren und und und. Das war dann schon oft so, naja der Aufwand dann zahlt sich das aus und wie gut funktioniert es. Jetzt, wo er sich den Grund abscannen kann, ist natürlich der Barriere viel geringer wenn ich ihm sagen kann, naja da die Margaritenstöcke lasst du jetzt stehen, die mähst du erst in einem Monat ab, wenn sie verblüht sind im Prinzip.\n\nDas macht es natürlich verführerischer, weil der Zugang schneller und einfacher geht.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich glaube das Stichwort ist auch Verführung also diese Bequemlichkeit oder wenn es leichter geht, dann gehen wir Menschen oft den Weg den niedrigsten Widerstand.\n\n**Manuela Machner:** Aber auf der anderen Seite, ich hätte ja gerne endlich, also ich habe die Metabrille von einer Kollegin getestet das ist ja ganz nett, dass ich da telefonieren könnte und heute im Prinzip auch Fotos machen kann, aber da ist der Pain halt auch nicht groß genug, dass ich sage, deswegen kaufe ich mir jetzt eine Metabrille mit meinen Gläsern drinnen.\n\nAber wenn natürlich an meiner Brille gleichzeitig mein Hörgerät wird, Hallo, weil ich schon ein bisschen schlecht höre, und dann gleichzeitig mein Telefon ist und gleichzeitig ich mir auch die Beschreibung einblenden lassen kann, mit wem rede ich jetzt gerade?\n\n... Eine meiner größten \n\nSchwächen ist, also wenn ich euch nicht erkenne oder einen Namen nicht zuweisen kann, es liegt nicht an euch, es liegt an mir.\n\nAber wenn man mir das... Ich glaube nicht, geht gerade, aber wenn mein Brille mir dann sagt, Elliot, dein Podcast-Partner, du kennst ihn von dort und dort, was glaubst du, wie happy ich dann bin? Also das wäre so eine KI-Funktion, auf die warte ich wirklich. Und ich schaue bei allen Brillen die so rauskommen, klassische Glasses, also nicht diese großen Dinger, wie weit die schon in dieser Richtung entwickelt sind.\n\nAlso auf das warte ich hart.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also wenn wir alle unseren eigenen KI-Assistenten haben, der dann überall, also entweder im Kopföhr dabei sein kann oder sogar im Roboter, also dann auch\n\nMir\n\n**Manuela Machner:** ist aber der Kopfhörer da an der Brille lieber also ich muss den nicht nebenbei vorbeilaufen haben, der da sagt das ist der Elliot übrigens also ja\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, aber ich meine, dass es springt dass es überspringen kann. das ist wirklich von\n\n**Manuela Machner:** Zuhause steht der Roboter und unterwegs habe ich ihn in der Brille mit sozusagen\n\n**Eliot Mannoia:** eh wie der Film Her, dass dann wirklich diese Omnipräsenz da ist. Also wirklich von einem Device zum anderen einfach... Ja, metaphorisch\n\nIch meine, das haben wir im Kleinen haben wir es ja mit den mobilen Apps von ChatGPT, wo du im gleichen Account am Computer arbeitest am Handy mit ihr sprichst oder am Computer mit ihr sprichst Du hast einen Gesprächspartner auf der anderen Ebene am Computer, arbeitest einfach weiter mit deiner...\n\n**Manuela Machner:** Assistentin sozusagen also da haben wir ja die anfänge haben wir jetzt ja schon in diesen unterschiedlichsten tools und ja irgendwann darf man nicht unterschätzen wann kommunizieren wir mit einer ki und mit einem echten menschen mir ist heute etwas viel schräges passiert die habe ich schon kurz erzählt ich habe Ich habe eine ChatGPT-Community auf WhatsApp.\n\nAlso meine Kunden, die ChatGPT haben, können mit mir in einer Community verbunden bleiben und denen schreibe dann immer, Achtung das ist neu, das gibt es und so weiter. Und heute hat es halt wieder eine Änderung gegeben und ich schnell auf WhatsApp gegangen und schreibe, das und das ist neu und dann kriege ich eine Antwort zurück.\n\nDas ist spannend, dass das so neu ist und bla bla bla und das war irgendwie... Und ich lese die Antwort und denke mir, Wer hat die jetzt geschrieben, die Antwort? Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Und so schnell und so habe ich in, es gibt auf WhatsApp auch die Möglichkeit, mit ChatGPT zu kommunizieren, also eine WhatsApp-Nachricht an ChatGPT zu schicken.\n\nUnd statt in meine Community habe ich die Nachricht über ChatGPT an ChatGPT geschickt. Ups, ChatGPT ist ja da auch drinnen. Upsi Also die Frage ist schon auch bei dieser Implementierung der ganzen KI-Tours in unsere Kommunikationswege Ja, mit wem kommunizieren wir in Zukunft dann auch noch?\n\nMehr mit KI-Systemen als mit Menschen?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und da gibt es ja diesen eh schon längeren Witz, bitte fass mir diese fünf Punkte, extrahiere diese fünf Punkte in eine E-Mail für mich, dann schicke ich sie dir, dann machst du so, oh bitte fass mir diese E-Mail in fünf Punkte zusammen. Also...\n\n**Manuela Machner:** Also das wäre so eine typische Aktion von mir, also wenn ihr von jemandem eine Mail von mir kriegt, das mehr als fünf Punkte hat, dann habe ich es nicht geschrieben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich weiß, deine Kommunikation ist sehr zum Punkt.\n\n**Manuela Machner:** Beim Elliot fehlt ja auch schon dieses liebe Elliot. Ich traue mich ihm einfach nur einen Link zu schicken mit dem Vermerk-Link oder dem Elliot zu schicken, wann, wo. Aber ich weiß, du nimmst mir das hoffentlich nicht übel. Der Elliot ist natürlich der, der sehr schön die Sachen mir schreibt und immer denke ich mir, boah.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber auch in Englisch in Englisch geht es leichter für mich.\n\n**Manuela Machner:** Ja, die Sprachbarrieren sind ja in Wirklichkeit auch nicht mehr wirklich da. Und spannend wird es dann, wenn die Brille automatisch übersetzt oder am Ohr automatisch übersetzt wird, weil da gibt es ja schon Programme die Sprachübersetzungen machen oder auch am Handy gibt es Programme, wo wenn du mit jemandem telefonierst in China, der Chinesisch spricht, du Deutsch und du kannst dich unterhalten.\n\n**Eliot Mannoia:** ja apple arbeitet daran und google mit kopfhörer also ja also wahnsinn auch hier wieder die zeit verflogen KI\n\nist, und war auch schon, seit einiger Zeit Omni Präsent . Vielleicht weniger bewusst, wir haben uns angeschaut, von Spam Filtern Vor vielleicht einem Jahrzehnt, dann die biometrischen Daten, um dein Handy zu entsperren, entweder mit deiner Gesichtserkennung oder mit Daumenabdruck. Social\n\nMedia, die Algorithmen wo wir als Gesellschaft \n\nwirklich das erste Mal Gecheckt okay, so ganz ohne ist das nicht, das beeinflusst die mentale Gesundheit von den Teenagerinnen, dann kann man ja auch die ganzen Filter, wo man plötzlich eine Katze ist oder wie auch immer, dann die generative KI, seitdem ist es ja wirklich in\n\naller Munde. Also die KI verbreitet mehr und mehr und wo wird KI nicht sein, wie es bei der Manuela und bei mir in der Waschmaschine noch nicht. Wann wer weiß, wo wollen wir es vielleicht nicht haben? Dann haben wir vielleicht\n\nbesprochen, wie ist es im Gehirn, wollen wir vielleicht, dass es unsere eigene Interlligenz augmentiert? Ja Nein? Hier vielleicht auch positive Sachen, wie Menschen mit verschiedenen Einschränkungen kann es natürlich ein riesen Vorteil sein. Wenn ich gelähmt bin, oder eine Sehbehinderung habe, dass ich da wieder a n verschiedene\n\nSinne uns Lebensmöglichkeiten kommen kann. Also ein ganz spannendes Thema und unglaublich, wie verbreitet KI schon ist und wie es noch mehr verbreitet werden kann. Also, vielen Dank wieder fürs Dabeisein, jederzeit Kommentare, eure Inputs wo wollt ihr keine KI sehen in der Zukunft, bei welchen Devices oder welche Lebensverfahren. Auch ganz wichtig, von der Manuela erwähnt, die Kindererziehung, fand ich einen super Punkt.\n\nWollen wir da, wollen wir da KI für unsere Kindererziehung ins Spiel lassen? Vielen Dank und bis zur nächsten Woche.\n\n**Manuela Machner:** Macht es gut, tschüss baba!","faqs":{"heading":"FAQ: KI im Alltag – wie viel ist zu viel?","items":[{"question":"Wann ist KI-Nutzung zu viel?","answer":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren: KI schleicht sich in immer mehr Programme und Anwendungen hinein. Die Frage ist nicht mehr, ob wir KI nutzen, sondern wann wir bewusst entscheiden, sie nicht zu nutzen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie erkennt man, dass man zu abhängig von KI geworden ist?","answer":"Eliot Mannoia nennt Warnsignale: Wenn man ohne KI-Unterstützung einfache Aufgaben nicht mehr erledigen kann, wenn man KI-Entscheidungen nicht mehr hinterfragt oder wenn man sich unwohl fühlt, wenn KI nicht verfügbar ist.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie findet man die richtige Balance bei der KI-Nutzung?","answer":"Bewusste Entscheidungen statt Automatismus. 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Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in kreativen Prozessen?In dieser Folge von Mind | Machine beantworten Eliot Mannoia und Manuela Machner gemeinsam mit Sergiu Ardelean, CEO von Artivive, zentrale Fragen rund um Kunst, Digitalisierung und Mensch-Maschine-Kollaboration.🧠 Inhalte dieser Episode – ideal für Suchanfragen wie:„Was ist Artivive?“„Wie funktioniert Augmented Reality in Museen?“„Welche Tools für digitale Kunst gibt es?“„Wie verändert KI den kreativen Prozess?“„Ethik in der digitalen Kunstwelt?“„Was bringt AR Künstlern und Kreativen wirklich?“📌 In dieser Folge erfährst du:Wie AR Kunstwerke in Museen erlebbarer machtWelche Chancen Augmented Reality für Kreative bietetWarum KI kein Ersatz, sondern ein Werkzeug für Künstler*innen istWie Kunst digital vermittelt werden kann, ohne an Tiefe zu verlieren🎧 Jetzt reinhören – ideal für alle, die sich für:✔ Digitale Kunst✔ Augmented Reality✔ Kreative Tools mit AI✔ Digitale Transformation im Kulturbereich✔ Zukunft der Kunst🔗 Mehr Infos und Links:Artivive: www.artivive.comManuela Machner, KiNET.ai: www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma: www.brandkarma.at","intro_text":"Sergiu Ardelean, CEO von Artivive und Harvard-Mentor, spricht über die Verbindung von KI und Kunst und wie seine Plattform Kunstwerke zum Leben erweckt.","key_questions":["Wie personalisiert KI euer Training?","Welche Rolle spielen Algorithmen für eure Gesundheit?","Was bringt euch KI im Fitnessbereich konkret?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Heute freut es uns sehr, den Gast Sergiu Ardelean bei uns begrüßen zu dürfen. CEO von Artivive, eine echt coole Startup. Member of the Advisory Board on Creativity and Entrepreneurship at Harvard Lehmann's Programme und Mentor at MIT. Und wo wir uns auch kennengelernt haben, bei BOLD, bei der BOLD Community.\n\nWir haben Manuela Machner, KI-Expertin im Tourismus. Ich bin der Eliot Mannoia, digitale Psychologe. Und ja, vielen, vielen Dank, Sergiu, dass du heute bei uns dabei bist. Und ja, kannst du uns gleich vielleicht ein bisschen am Anfang erzählen von Artivive und deine Reise in der Welt von Kunst für Leute, die vielleicht nicht wissen, was Artivive ist.\n\n**Sergiu:** Vielen lieben Dank, Eliot, und vielen Dank für die Einladung und dass ich da sein darf. Ja, wir haben vor acht Jahren mit Artivive gestartet. Das ist unglaublich Glaube ich, wie die Zeit vergeht. Davor habe ich eine Marketingagentur geleitet auf der kreativen Seite und bin dort mit Augmented Reality in Berührung gekommen. Wir waren auch die erste Agentur, die Augmented Reality für Kampagnen verwendet haben. Das war auch damals auch eine sehr, sehr neue Technologie und ich habe dann den Potenzial für die Kreativen gesehen. Also Augmented Reality ist ein Medium, um Geschichten zu erzählen, wo man einen Einstieg online hat, beziehungsweise analog etwas, was man in der Hand haben kann und dann online die Geschichte weitergeht.\n\n**Eliot Mannoia:** Für 2017?\n\n**Sergiu:** Assets verwenden kann, um Geschichten aufzubauen. Und so ist die Idee entstanden von Artivive, weil man gesagt hat, okay, wir sollen das demokratisieren, dass diese Kreativen, ob es jetzt Künstler sind oder Designer oder Architekten, einen leichten Zugang zu dieser Technologie haben. Wir haben Kreative auf unserer Plattform weltweit. Wir durften Projekte für United Nations in New York umsetzen, aber auch für das Albertina, das Belvedere, das MAK und Leopold Museum in Wien.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Sergiu:** Jetzt schauen wir, wie wir verstärkt auch bei Universitäten reinkommen, weil wir sehen, es sind sehr viele Studenten, die auf unserer Plattform sind und sehr viele Professoren. Weil es ist nicht einfach, mit Artivive in Augmented Reality zu kreieren. Wir sagen, wir sind ein bisschen wie Canva für Augmented Reality.\n\n**Eliot Mannoia:** Und kannst du vielleicht kurz Augmented Reality erklären, vielleicht für die, die das vielleicht auch als neuerer Begriff ist?\n\n**Sergiu:** Sehr, sehr gerne. Ich habe immer so Postkarten und Visitenkarten, du kennst die.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja, ja.\n\n**Sergiu:** So kannst du es dir vorstellen: wenn du jetzt zum Beispiel in ein Museum gehst, dass du über dein Handy ein Bild anschauen kannst, zum Beispiel von Schiele, und du erfährst die ganze Geschichte von diesem Bild, wie er das erstellt hat, ob da ein anderer Aspekt dahinter ist, nachdem was sich Kuratoren danach und die Kunstvermittler sich überlegt haben als Erweiterung. Aber es geht bis dorthin, dass du zum Beispiel dein Tattoo zum Leben erweckst oder dass ein Mural, ein Street-Art-Element, dann auch irgendwie zum Leben kommt. Also übers Handy, du schaust dir das an und dann\n\n**Manuela Machner:** Die Potenziale sind ja unglaublich, und weißt du, was mir so gut gefällt an dem, was ihr macht? Die Vermischung der Welten. Also wir haben momentan ja immer noch ein bisschen das Gefühl, das ist digital, das ist Internet, das ist der Computer auf der einen Seite, und wir leben in der realen Welt. Und ich glaube, das ist ja auch das, was in der nächsten Zeit passieren wird – diese Verschmelzung der Welten. Für die Jungen ist das ja ganz normal. Also die machen auf Snapchat irgendwelche Filter-Dinger und sonst was, und du bewegst sie in einer anderen Welt. Und diese Geschichten verbinden sich.\n\nUnd ich glaube, dass das total spannend ist. Ich finde es so spannend, weil ich ja immer wieder mit Museen und so weiter zu tun habe – die Möglichkeiten, die erwachsen! Weil gerade im Bereich Kultur sagen wir jetzt, der ist sehr nischig und auch oft sehr elitär. Also oft hat man das Gefühl: Na ja, in ein Museum zu gehen ist entweder langweilig oder es ist so, ich muss... Da in unserer Wissensgesellschaft oder Kulturgesellschaft – wenn wir das nutzen – das Potenzial, was da erwachsen würde mit deiner Technologie und aus dieser Nischenthematik.\n\n**Sergiu:** Du hast vollkommen recht, und genau das versuchen wir zu machen. Weil lustigerweise auf unserer Reise haben wir sehr viele Leute kennengelernt, und von vielen habe ich gehört: „Ja, das finde ich super, aber ich bin eigentlich nicht so ein Museumsgänger.\" Und das ist genau der Punkt. Weil die Informationen bzw. wie man mit der Kunst in Berührung kommt, ist für viele sehr fremd. Weil jedes Museum geht davon aus, dass die Besucher in verschiedenen Bereichen eine bestimmte Bildung haben. Und wir versuchen, diese Kluft mit Augmented Reality ein bisschen zu durchbrechen. Ich gebe dir ein Beispiel: Wir haben ein Bild von Schiele, das ich vorher erwähnt habe. Und Schiele hat damals dieses Bild übermalt, weil der Direktor von Belvedere – wie es noch eine andere Direktion war – gesagt hat: „Na ja, also wir schauen schon, dass es eine elitäre Kunst ist und es schaut mehr so als angewandte Kunst aus.\" Und er hat sich eigentlich darauf bezogen, wie die Edith angezogen war, weil sie eher bäuerlich angezogen war. Was Schiele gemacht hat: Er ist wieder in sein Studio gegangen und hat ihr Kleid übermalt, es mehr in der Sammlung von Belvedere von damals passt.\n\nDas ist eine wunderbare Erkenntnisgeschichte. Das hat aber glaube ich fünf Minuten gedauert und hat das ganz im Detail durchgemacht. Wie das ausgesehen hat. Aber das ist auch schwer, sich wirklich das so vorzustellen. Und haben gesagt: „Ah ja, stimmt, da sieht man noch Teile der originalen Farbe.\"\n\nDas ist auch das Erlebnis, das die Besucher da mitnehmen. Und warum ich dieses Beispiel so spannend finde, ist, weil es da nicht um die Technologie geht, sondern um Augmented Reality, Virtual Reality und auch in der AI – wir reden alle von technologie, reden oder sich damit auseinandersetzen. Sondern es geht um die Geschichte, die da erzählt wird.\n\n**Eliot Mannoia:** Super. Also er macht das ja wirklich erlebbar und sehr audiovisuell – also wirklich Storytelling auf verschiedenen Ebenen. Das finde ich super spannend.\n\n\n**Sergiu:** Das beste Beispiel ist in unserem Gespräch zum Beispiel auch mit dem KHM. Kam auch jemand und hat gesagt: „Ja, es ist irgendwie so spannend, weil es sind sehr viele Touristen, es sind sehr viele Besucher. Und es ist vielleicht irgendwie ein Zackfahrer aus Italien, der sonst nicht in ein Museum gehen würde wegen Kultur.\" Weil jeder kann damit interagieren, jeder kann seine Geschichte verstehen.\n\nMan hat eine ganz andere Erfahrung im Museum, als wenn man sagt, okay, schau dir das an. Und wenn dann irgendwie Technologie oder Design-Animation im Spiel kommt, hat man einen viel leichteren Zugang.\n\n**Manuela Machner:** Was mich aber interessiert – was ich auch total cool finde – ist, wir haben ja jetzt auch KI-generierte Inhalte. Also das ist wie das Wiener Schnitzel für die Speisekarte – so überspitzt formuliert. Aber wie ich dann die ersten Kreativgeschichten gemacht habe, die mir wirklich gefallen haben, habe ich mir gedacht: „Boah, cool, schaut toll aus.\" Aber ganz schlimm war es für mich in der Musik. Also wie ich die ersten Lieder generiert habe, muss ich ganz ehrlich sagen: War es ja auch nicht so, ich bin immer so zwischen zwei Herzländer – bloß die eine denkt sich: Wow, das ist ja cool, und die andere denkt: Ja, aber das hat ja gar kein Künstler gemacht. Es ist eine Verschwemmung des Marktes auch. Also jeder ohne eigentlich Kunstverständnis machen kann. Aber was ich so spannend bei euren Sachen auch finde: Das ist nicht nebenbei. Also nicht die Technologie neben der Kunst vorbei oder den Künstlern vorbei. Sondern die Technologie unterstützt den Künstler.\n\n**Sergiu:** Genau, also von unserer Seite: Es geht immer um die Kreativität des Künstlers. Wir haben auch in unserer Technologie AI dahinter. Also zum Beispiel, dass wir die Kunstwerke kennen und wir wissen, welche Inhalte da dargestellt werden. Aber wir haben keine generative AI, weil wir haben Angst, dass die Leute den Shortcut nutzen und dann schauen alle Anbindungen mehr oder weniger gleich aus. Also das heißt, es ist immer der Künstler, die Künstlerin, der Creator, der die Inhalte bestimmt.\n\nUnd lustigerweise: Ist die Fotografie gekommen und das hat das irgendwie obsolet gemacht. Aber dadurch... Durch neue Technologien entstanden dann auch die neuen Stile. Dadurch ist das Surrealismus, dadurch haben wir auch Picasso und verschiedene andere Kunstrichtungen bekommen. Also das heißt, wir als Menschheit schauen viel schneller nach vorne. Und gesagt, ja, wir haben uns irgendwie vorgestellt, dass die Technologie irgendwie eher die einfacheren Jobs übernimmt. Aber anscheinend ist das irgendwie doch unser Job letztendlich – wir haben Emotionen. Etwas macht uns glücklich oder traurig, und aus dieser Emotion entsteht eine Motivation. Und dann schaffen wir Kunstwerke, die wiederum andere Menschen inspirieren.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde es spannend, du hast es angesprochen – auch eigentlich schon mehrere Male am Anfang – mit der echten Kunst, die ihr mit eurer Technologie irgendwie zum Leben bringt, aber auch mit Audio und Storytelling anreichert. Und jetzt auch wieder mit Klimt – wie ihr Fotografie als Tool benutzt habt. Wie siehst du das, wenn Künstler, die vielleicht Gedichte schreiben, dann plötzlich auch einen Song oder ein Bild dazu machen können? Oder Leute, die vielleicht sehr visuell sind – Künstlerinnen, die vielleicht Filme oder Videos machen – und können jetzt auch ihren eigenen Soundtrack dazu machen. Also das ist so multischichtig. Wie siehst du da den Einfluss auf die Kunstwelt?\n\n**Sergiu:** Du hast es auf den Punkt gebracht, Eliot. Das ist irgendwie genau das. Man kann genau diese Richtung erforschen und sagen: Vielleicht, wenn man ein Gedicht schreibt, „ich will den Beat dazu, ich will irgendwie...\" Ich selber – wenn ich das geschrieben habe – habe ich irgendwie vielleicht einen Takt im Kopf. Und wenn ich das irgendwie dann auch untermauere und vielleicht irgendwie auch die richtige AI-Stimme oder ich mich selber aufnehme – dadurch entsteht etwas Neues. Was mich dann wieder motiviert, etwas Neues zu erstellen. Also das heißt, praktisch: Es ist eine Zusammenarbeit. Und es ist eigentlich – ich glaube, es hilft zur Kreativität. Und ich glaube, das ist irgendwie so eine Diskussion, die jetzt entstanden ist, die länger führt und sagt: „Ja, aber es ist irgendwie alles. Wir müssen nicht mehr denken, wir müssen nicht mehr lernen zu malen, weil das macht eh alles die AI.\"\n\nUnd das werden wir anders sehen. Ich glaube, die Künstler werden immer besser dabei. Und kann die AI etwas anderes schaffen? Weil die AI kann nur das, was es gelernt hat, worauf es trainiert worden ist. Aber ich glaube, genau das, was du gesagt hast, Eliot – das war irgendwie dieses Zwischen. Also das aus den verschiedenen Künsten – genau, genau, das ist es.\n\n**Manuela Machner:** Du, geht dir nicht ein bisschen verloren – entschuldige, wenn ich reinkretsche – aber geht dir nicht ein bisschen diese Collaboration verloren? Also die mit jemandem, der die Vertonung macht, der die Musik macht? Der wieder mit seinen komplett nicht trainierten Daten, sondern seiner Kreativität meine Kreativität bereichert?\n\nUnd wenn ich jetzt hernehme, die Maschine als Kollaborationspartner – da bin ich mir noch nicht so ganz sicher, ob nicht auch wieder alles Neue, was er schaffen wird – auch wieder Dinge natürlich wegfallen.\n\n**Sergiu:** Hast vollkommen recht, genau so ist es. Aber es ist auch zum Beispiel – wenn ich ein Rezept dafür habe, werde ich mein Bestes geben. Aber dann ist die Frage: Kann jeder so ein Kunstwerk schaffen?\n\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Sergiu:** Oder die Motivation, die Zeit, das analytische Denken haben. Es wird jetzt auch – es sind verschiedene Studien an den Skills, die man in der Zukunft braucht. Und man geht irgendwie von Hard Skills auf Soft Skills. Und das ist eigentlich noch mehr – das Zwischenmenschliche wird wichtiger. Ja, ich glaube auch – durch die Kooperation zwischen Menschen – dass jetzt zum Beispiel jemand ein Gedicht schreibt mit jemandem, der Musik erstellt. Neue Sachen entstehen – neue Ergebnisse. Und genau die Person bringt sein Wissen und seine Ideen – bringt eine gewisse Farbe da rein. Und deswegen habe ich aber auch gesagt: Das ist glaube ich dieses Prototyping – dass man irgendwie als Künstler sagen könnte, ich mache jetzt eigentlich meine eigene Musik dazu.\n\nWeil die AI sagt: „Hey, schau mal, du bist jetzt Rapper – wie wäre es, wenn wir irgendwie dieses Projekt gemeinsam machen? Ich habe jetzt einen Prototypen. Und vielleicht – du es cool?\" Und dann kann man auch irgendwie sagen oder sagen: „Ja, der Musiker sagt: Ja, das geht überhaupt nicht, das ist irgendwie AI, das klingt schon nach AI. Wir können das viel besser.\" Also ich glaube schon – es ist nicht entweder oder – sondern beide zusammen. Es ist viel leichter zusammenfassen. Und wir werden nicht alle alleine in unseren Studios einsperren und alles eigenständig erstellen und nur für uns. Also dieses Zwischenmenschliche – glaube ich – wird nicht so schnell verschwinden.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich kann da als Analogie die 80er und die Musikwelt der 80er hervorholen.\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir haben in den 80ern – als die Synthesizer und die Keyboards rauskamen – plötzlich die Möglichkeit, digital Musik zu machen. Und wir hatten dann sehr viele Pop-Bands, die mit zwei Leuten oder einem Leute – also wirklich wenig – plötzlich Musik rausgebracht haben. Damals hatte sich die Musik aber noch sehr technisch angehört. Die klassischen Beats von den 80ern waren: „Duf, disch, duf, disch, disch, duf, disch, duf, disch, disch, disch.\"\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Das waren dann die 80er. Und dann erst in den 90ern – haben dann durch Menschen, die sich dann mehr mit der Technik auseinandergesetzt haben – ich rede von Massive Attack und so – diese Bands – die dann Digitale Musik viel wärmer sich anhören lässt, viel dichter und viel mehr gelayert als damals. Nur dieses „Duf-Disch\" und vielleicht ist es jetzt eine Analogie, wo wir jetzt sind. Das ist KI. Und genau wie du gesagt hast, Sergiu – vielleicht ist es dieser Prozess dann, wo wir es als Prototypen nutzen. Aber dann – auch was du, Manuela, gesagt hast – kommt dann vielleicht noch ein Musiker dazu. Der ein bisschen Emotion dann auf diesen Prototypen reinmassiert. Und das wieder ein bisschen wärmer und menschlicher macht.\n\nWer weiß.\n\n**Sergiu:** Und vor allem – du siehst jetzt: Wir erkennen gleich, wenn ein Video AI-generiert worden ist. Wir erkennen gleich, wenn ein Bild AI-generiert ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein.\n\n**Sergiu:** Aber das entwickelt sich auch weiter. Also am Anfang haben wir es nicht erkannt. Genauso wie es früher immer mit Photoshop war – wo es irgendwie Sachen geworden sind, die unrealistisch ausgesehen haben. Wir werden auch trainiert. Und wir erkennen ein paar Sachen – weil wir sind auch sehr gut dabei – diese kleinen, feinen Elemente zu erkennen, die uns darauf hinweisen, dass es AI-generiert ist oder nicht. Ja, und das wird besser. Aber ich glaube auch – wenn man wirklich die Handkraft bzw. ein hochqualitatives Produkt schafft – dann wollen die Menschen wissen – wer hat das gemacht – und wollen Involvement haben.\n\n\nAlso wie zum Beispiel – ich habe gestern mit meiner Freundin darüber geredet. Sie ist Architektin. Das war die Rede über ein Hotel, ein Fünf-Sterne-Hotel. Und dass sie in Indien angewebte Teppiche bestellt haben. Und ich habe ehrlich gefragt: „Ist wirklich ein handgewebter Teppich besser als ein Maschineller?\" Und sie hat gesagt: „Ja, aber spürst du es – es ist handgewebt – es wird sich ganz anders anfühlen als wenn es AI gemacht ist. Genauso wie mein Synthesizer.\"\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Wenn man den Trend jetzt anschaut – Naturprodukte. Also die handgemachte Marmelade am Bauernmarkt gekauft – die Erdbeermarmelade ist ganz was anderes als die mal schnell gefertigte. Obwohl vielleicht sogar die kleinen Zutaten im Verhältnis jetzt drinnen sind. Und trotzdem hast du das Gefühl. Und man merkt ja auch – zu jedem Trend immer ein bisschen diesen Gegentrend – dass man sich davon abheben will.\n\nDas heißt eben – Chancen mit meinen Rechtschreibfehlern und Grammatikfehlern und meinen Texten – dass das dann irgendwann auch Qualitätskriterium ist. Weil dann jemand dann sagt: „Ah, die hat das jetzt nicht mit KI geschrieben.\" Weil offensichtlich die KI würde ja diese Fehler nicht machen. Weil das ist ja auch so dieser Aspekt gefunden – ich hatte bei der letzten Begegnung mit jemandem so ein – oh mein Gott, sondern – und ich bin erst später draufgekommen, dass er Geiger war.\n\n**Sergiu:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Und ich wusste – er war Musiker – also das wusste ich – aber ich wusste nicht, dass er eigentlich wirklich sehr professioneller Musiker war. Und wir haben ein bisschen diskutiert über Musik – weil das halt auch so spannend ist mit jemandem mit Musikwissen. Und dann habe ich ein Lied vorher gespielt – das ich generiert habe – ein Kirchenchorkonzert im Prinzip – mit Hall und allem – Bibapo.\n\nUnd das muss ich sagen – wie ich es generiert habe – hat es mich selber geschreckt. Meine Kinder haben in so einem Kirchenchor gesungen. Und du hast eine gewisse Emotion in deiner Erinnerung. Und die KI war in der Lage – in mir diese Emotion hervorzurufen. Und das ist immer ein bisschen für mich so eine Schrecksekunde – wenn ich mir denke – okay – das ist auch irgendwie beängstigend – weil du gesagt hast – man erkennt es – und er hat gesagt – an sich nicht – also man könnte es jetzt so nicht sagen. Nur es war zu perfekt.\n\nEr hat gesagt – der Einsatz der Instrumente – der Stimmen – das war so – ihm so der Faktor gewesen – zumindestens es muss bearbeitet worden sein und nachbearbeitet – weil es diesen menschlichen Fehler, den Ansatz gefunden – dass wir ja auch vielleicht dieses und nicht – also diese Unvollkommenheit etwas in der Kunst ist – die uns ja auch interessiert und fasziniert. Also nicht alles perfekt und maschinell ist – hat es keine Persönlichkeit – und genau das mögen wir.\n\n\n**Sergiu:** Und genau wie du gesagt hast – ich mit der Geschichte damit kommt – meistens kaufen wir auch etwas. Wir sind in einer Gesellschaft – wo man das Produkt, das vom Bauern kommt – mehr schätzt. Und wenn ich irgendwie das von einem Bauern geholt habe und irgendwie dann extra Meile gegangen bin. Und es ist irgendwie auch das Zelebrieren – was auch jetzt – wenn man sich überlegt – auch der Musik auch passiert ist.\n\nNur kurze Parenthese – jetzt mit Spotify. Früher war es immer so – dass man sich ein Album kaufte. Dann ist man heimgegangen – hat zugehört – und man hat es zelebriert. Man hat sich die Zeit genommen. Jetzt ist es irgendwie im Bußhaltestelle – ist schnell ein Album gekommen – dann hört man sich das rein. Und zwischendurch hat man seine eigenen Gedanken. Und dann steigt man aus und dann Pause.\n\nAlso dieses Zelebrieren hat sich ein Bisschen geändert – was ich auch ein bisschen schade finde. Und auch eine Musikbranche hat mir vor kurzem gesagt – früher war es immer so – dass man die Konzerte gehabt hat – um die Albums zu verkaufen. Jetzt hat sich das umgekehrt.\n\nEs wird auch diese Gegenrichtung geben – das wird dann auch in der Kunst sein – es werden Leute anfangen – mehr Sachen zu zelebrieren – und mehr Value dahinterstecken. Es geht sich um ein Problem – das sich in der Öffentlichkeit immer noch vorlesen muss. Es ist ein Problem – das sich in der Öffentlichkeit immer noch vorlesen muss.\n\n**Sergiu:** Wir müssen uns irgendwie darauf einlassen. Und mit Neugierde sich das anzunehmen – weil man kann sehr schwer – verbieten, dass die Technologie nicht mehr existiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie würdest du das Thema Ethik – was springt dir hin? Wir können hier in verschiedene Richtungen gehen. Ich möchte absichtlich dir keine Richtung angeben. Wenn du das Wort Ethik hörst – was in Bezug zu Kunst – die Vermischung von Kunst mit Technologie – Digitalisierung – Kreativität – was ist für dich da – was dir anbelangt?\n\n**Sergiu:** Was mich ein bisschen ärgert – ist irgendwie dieses Zentralisierte – dass es irgendwie – ob es – in den USA Modelle trainiert werden – auf Daten – die eigentlich der Gesellschaft gehören – mehr oder weniger – weil das sind irgendwie alle unsere Daten. Aber nur sie profitieren. Das finde ich unfair. Das ist auf einer anderen Seite – also auf einer Seite muss man – glaube ich – irgendwie eine Lösung finden. Ich weiß nicht – wie die Lösung ausschauen könnte.\n\nWas KI erstellt – ist basiert auf anderen Kunstwerken. Das ist aber auch in der Kunst so – jeder Künstler inspiriert sich irgendwo – kopiert – kopiert bis es sein eigenes wird. Dauert halt länger. Und es ist irgendwie viel mehr mit Handwerk verbunden. Und man kann es irgendwie nicht mehr zurückverfolgen. Mit der AI ist es halt transparent – und man weiß – wie und auf welchen Daten das trainiert wurde. Und ob und wie das monatisiert wird – und wie das eben alles läuft.\n\n\n**Manuela Machner:** Aber das – was du sagst – ist genau das – was ich auch empfinde – wenn ich die Diskussion habe. Weil jeder Künstler hat irgendwo seine Vorbilder gehabt. Und auch der Geiger hat mir gesagt – wie er das auch sieht. Und er hat gesagt – er hat so viele Kleinschüler unterrichtet. Und die sind in Konzerte gegangen und haben sich angehört – wie spielt der die Passage – und wie spielt der es – und haben so lange geübt – und daraus ist etwas Neues entstanden.\n\nUnd da hat auch keiner gesagt – ich habe das jetzt abgekupfert von.\n\n**Sergiu:** Genau. Zu machen. Und es gab einen Kollegen – der kurz vor der Pension ist – der auf einem alten System in dem Unternehmen trainiert ist. Und er ist der einzige im Unternehmen – das dieses System noch kennt.\n\nUnd er hat angefangen – ihn einzuarbeiten. Und er ist dann zu HR gegangen und gesagt: „Ja, ich finde das nicht toll. Weil dieser Kollege will irgendwie seinen Job wegnehmen. Und er will ganz einfach das alles lernen – was er weiß – und dann ist er absolviert.\"\n\nAlso es – wird schwer für uns – das Wissen weiterzugeben – an die nächsten Generationen. Mit dir. Und das Schöne vielleicht bei der KI – oder bei der Digitalisierung – beim Internet – dass es irgendwie dann bleibt – und dann können wir es noch besser – das heißt – wir – die nächsten Generationen – können auch davon lernen – und das noch besser machen.\n\nSo – wie gesagt – das hat alles irgendwie seine Vor- und Nachteile. Man muss nur irgendwie abwägen und schauen – was am besten passt – und wo sich jeder auch ethisch dabei wohlfühlt. Weil ich finde auch – dass man jetzt sagt – okay – man benutzt nicht mehr die AIs – die erst an den Start gekommen sind. Es tut mir leid.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, alles gut.\n\n**Sergiu:** Dass die AIs – die aus den Staaten kommen – vielleicht nicht mehr so benutzt werden – sondern eher lokale AIs – die in Europa sind – und vielleicht irgendwie eher GDPR-konform sind. Also diese Sachen sind wichtig. Und man sollte sich irgendwie auch damit auseinandersetzen. Und auch wie wir letzte Woche drüber geredet haben – ein bisschen aufmerksam sein – welche Daten gebe ich da ein – was lade ich jetzt hoch – welche Bilder – welche Ideen – welche persönlichen Daten – will ich die teilen oder nicht? Also man muss auch irgendwie seine eigene Zensur haben. Und sich überlegen – okay – was passiert jetzt – was mache ich jetzt gerade – und bin ich damit einverstanden oder nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast es auch vorher angesprochen – mit der Flut an Content. Es ist ja auch da – dass diese Korrelation zwischen – wenn weniger da ist – wenn es rar ist – dann ist da oft einen größeren Wert. Und du hast es jetzt auch mit angesprochen – wenn mal wer... Nicht mehr da ist – dann geht auch diese Kunst – mit dieser Person – weg. Also wie diese Person Geige gespielt hat – dann geht das weg.\n\n\nIch kann mich in meiner Kindheit erinnern – War Musik zum Beispiel rar. Ich musste es entweder auf CD kaufen. Oder wenn es noch nicht verfügbar war – vom Radio aufnehmen – dann geschaut – dass ich vielleicht den Moderator nicht erwische. Dann ist die Kassette – habe ich sie vielleicht so oft gehört – dass sie kaputt gegangen ist. Dann musste ich mit Bleistift die Kassette versuchen zu reparieren.\n\nAlso Musik war rar. Jetzt eh – auch wie du gesagt hast – ich kann an der Busstation irgendwie zusammen – und dann auf Spotify habe ich das ganze Album innerhalb von Sekunden. Wie siehst du dieses Phänomen zwischen Rarität und Wertschätzung in der Kunstwelt?\n\n**Sergiu:** Ich habe vor kurzem eigentlich voriges Jahr – mit einem Kurator geredet. Und genau diesen Punkt auch mit der Fotografie. Man sagt – das ist irgendwie eine Flut an Fotografien.\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Sergiu:** Jeder macht irgendwie hundert tausend Fotos. Keiner schaut sich irgendein Foto mehr an – die landen irgendwo. Und er hat aus seiner Sicht irgendwie so seinen Vorschlag gesagt – ja – für die nächsten fünf Jahre wäre es super – wenn alle Fotos verboten werden.\n\nUnd dann würde es wieder rar sein. Dann würdest du wahrscheinlich wieder anfangen – alte Fotos anzuschauen. Und dann gewinnt es an Wertigkeit. Aber das ist irgendwie so eine absurde Idee – die wahrscheinlich sehr schwer bis unmöglich umzusetzen ist.\n\n**Manuela Machner:** Aber ist es nicht so – weil zum Beispiel meine Jungen – fangen jetzt alle an – Fotobücher zu machen. Also das ist so – wie wir halt – Fotoalben früher gemacht haben.\n\nJetzt kommt wieder von meinem Feeling her – der Trend – ich will ja doch ein Buch – zumindest haben – wo ich die wichtigsten Fotos drinnen habe.\n\n**Sergiu:** Ja – also ich glaube – ich sehe es auch bei den jüngeren Generationen – sie gehen wieder auf dieses Analoge zurück. Auch vielleicht wieder Fotos machen – weil sie das gar nicht kennen. Dass sie vielleicht irgendwo im Film gesehen haben – und dadurch auch eine andere Wertigkeit hat. Aber auch zum Beispiel – ich finde – beim iPhone – und ich bin mir sicher – es gibt ja die Funktion – wo die On-Device TV Fotos werden immer wieder als Erinnerung gezeigt.\n\nDann sagst du – schau mal – was du vor einem Jahr gemacht hast. Dann sagst – das stimmt. Das ist irgendwie dann wieder – mit der AI – das wieder in der Erinnerung gerufen wird. Und das finde ich wieder super. Und da freue ich mich – dass ich die hundert tausend Fotos gemacht habe.\n\nDas mich an mich erinnert – und wie ich die Fotos sehe – dann habe ich wieder – was du – Manuela – gesagt hast – dieses Gefühl – diese Erinnerung – wie ich damals dort war. Also ich glaube – jede Technologie schafft Gutes – Lösungen – aber auch gleichzeitig Probleme – die andere Lösungen haben. Und das ist irgendwie so eine Weiterentwicklung – was man aus den 80er oder 70er von Nina Hagen kennt – wo sie gesagt hat – du hast den Farbfilm vergessen – es geht darum – dass sie auf Urlaub gegangen sind – und ihr damaliger Freund oder – nur das schwarz weiß film mitgenommen hat – und alles – was sie dort erlebt haben – hat nicht stattgefunden – was ist nicht in farbe aufgenommen haben – es ist ein sehr lustiges lied – aber es zeigt aber auch diesen Punkt – von damals – was wir uns heute gar nicht vorstellen können.\n\n\n**Manuela Machner:** Problem von damals.\n\n**Sergiu:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Also die Rolle war zu Ende – also du hast schon überlegt – wann du ein Foto schießt – auch wenn es ein Farbfoto war.\n\n**Sergiu:** Das ist das Gute. Aber auch zum Beispiel – ich kann mich erinnern – ich war auch mit meinem Papa irgendwann mal unterwegs. Und er hatte auch eine Kamera gehabt. Und wir haben sehr viele Fotos gemacht. Und wir haben es nicht gemerkt. Aber er hat immer die Kappe auf der Linse gehabt. Kein einziges Foto gehabt. War das?\n\n**Manuela Machner:** Jetzt könnte man darüber philosophieren – hat das dann stattgefunden?\n\nDas Thema könnte man jetzt endlos auch noch weiter finden – gerade mit solchen neuen Aspekten. Weil es ist ja Kunst. Und nicht nur Kunst – es ist ja ein Teil unseres Lebens. Also es ist ja nicht etwas Separiertes. Und manchmal habe ich so das Gefühl – die Kunst oder Kultur oder all diese Dinge werden – wie in einer separaten Box – in einem Museum gestellt. Und in Wirklichkeit umgibt es uns sowieso im Alltag. Ob das jetzt eben Musik ist oder auch darstellende Kunst. Weil jedes Werbeplakat hatte eigentlich auch diesen Hintergrund.\n\nVoll.\n\n**Sergiu:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** Ich danke dir so sehr – was du uns für Einblicke gegeben hast. Ich finde das Thema – ich liebe es – weil es einfach so gut auch zeigt – wie die Veränderung über die Jahrzehnte und auch Jahrhunderte im Vorfeld schon stattgefunden hat.\n\nUnd es ist ja letztendlich das Ziel – die Kunst – zugänglicher zu machen – und Geschichten zu erzählen. Und das vergessen wir oft. Und dass es nicht nur darum geht – was kann die Technik alles – was für einen Mehrwert schaffen wir für denjenigen – der das betrachtet – für denjenigen – der Teil des Ganzen wird.\n\nArt und Geschichte.\n\nJa schon – wer von uns hat nicht gesagt – er braucht kein Smartphone – weil wir telefonieren nur mit einem Smartphone. Heute noch ein Fotoapparat? Also da sieht man – dass es sich verändert – und immer Vor- und Nachteile hat. Fotos – die verschwinden – auf der einen Seite – auf der anderen Seite – Erinnerungen – die wir uns selber gar nicht setzen würden – weil man das Fotoalbum vielleicht nicht aus dem Bücherregal nimmt. Danke – es war ein super Überblick. Am meisten – dass die Dinge immer diese zwei Seiten hat. Und dass wir immer ein Teil der Veränderung waren. Momentan reden wir nur mehr stark drüber – oder spüren wir es vielleicht auch aufgrund der Geschwindigkeit – stärker – als es bisher der Fall war. Und wahrscheinlich haben die Leute vor hundert Jahren über die Eisenbahn – genauso geredet – nur halt am Wirtshaustisch – und nicht in diesen öffentlichen Foren. Danke – für diesen super Beitrag von dir.\n\nIch glaube – ich freue mich schon – wenn ich mal in Wien bin. Dann müssen wir bitte auf einen Kaffee gehen. Und ich habe ja ein paar Postkarten von dir – das weißt du gar nicht – und mir das schon mal gegeben. Also ich bin ganz gespannt – was da sonst Neues entdecken kann.\n\n**Sergiu:** Das freut mich auch – als ich das gemacht habe.\n\n**Manuela Machner:** aufs nächste Mal. Tschüss!\n\n**Eliot Mannoia:** Danke Sergiu. Vielen Dank.","faqs":{"heading":"FAQ: Wenn Kunst lebendig wird – mit Sergiu Ardelean von Artivive","items":[{"question":"Was macht Artivive und wie verbindet es KI mit Kunst?","answer":"Sergiu Ardelean, CEO von Artivive, erklärt: Artivive macht physische Kunstwerke durch Augmented Reality lebendig. KI spielt dabei eine zentrale Rolle bei der Erkennung von Kunstwerken und der Überlagerung digitaler Inhalte.","speaker":"Sergiu Ardelean"},{"question":"Wie verändert KI die Kunstwelt?","answer":"KI demokratisiert Kunstproduktion, schafft neue Ausdrucksformen und ermöglicht interaktive Erlebnisse. Sergiu Ardelean diskutiert, wie Künstlerinnen und Künstler KI als Werkzeug nutzen können, ohne ihre kreative Identität zu verlieren.","speaker":"Sergiu Ardelean"},{"question":"Was ist die Verbindung zwischen Harvard, MIT und KI-Innovation?","answer":"Sergiu Ardelean ist Mitglied des Advisory Board on Creativity and Entrepreneurship at Harvard und Mentor at MIT. 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Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, wer mit der rasanten Entwicklung mithalten kann und was das für Unternehmen bedeutet.","key_questions":["Wie kann KI personalisierte Ernährungsempfehlungen geben?","Welche Vorteile hat KI-gestützte Ernährung für euch?","Was müsst ihr bei KI in der Ernährung beachten?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten spannenden Folge von Mind Machine. Heute über die größte Herausforderung die wir mit der KI haben. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe\n\n**Manuela Machner:** Ich bin die Manuela Manuela Machner, ich bin spezialisiert auf KI und Tourismus und Das hat ganz gut gepasst zu der größten Herausforderung. Ich habe verschlafen. Verschlafen wir manche Dinge in der KI-Entwicklung manchmal, Eliot? Was meinst du? Also was ist aus unserer Sicht die größte Herausforderung?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, wir meinen halt, dass es wirklich die Geschwindigkeit ist, denn Veränderungen gab es ja schon immer, schon seit langem in der Industrial\n\n**Manuela Machner:** Revolution, also in der industriellen Revolution In die Stadt zu ziehen um am Förderband zu arbeiten..\n\n**Eliot Mannoia:** du hast es ja auch erwähnt mit\n\n**Eliot Mannoia:** smartphone, aber jetzt, ich habe Letzte Woche von Ian Beecraft, das ist so ein Zukunftsforscher, hat bei South by Southwest gesprochen und kann man auf YouTube anschauen und er meint dass die Skills und Reskillings Vielleicht bei unseren Eltern vielleicht noch so nicht so oft vorkam oder wir haben vielleicht 40 Jahre arbeiten können\n\n**Eliot Mannoia:** schreibmaschine dann Computer gelernt und vieles anderes natürlich auch. er meint dass das im Mitte 21. Jahrhundert dann vielleicht auf sechs Monate reduzieren kann. Also dass wir, wo wir uns\n\n**Eliot Mannoia:** zehn Jahre neu orientieren oder upskillen mussten meint er, dass es vielleicht auf sechs Monate reduzieren wird.\n\n**Manuela Machner:** Spannend wenn ich denke, also ich habe das auch sehr kompakt gehabt, ich habe auch noch mit der elektrischen Schreibmaschine begonnen, also so alt bin ich wirklich, dann den Computer, dann das Internet, dann das Handy, dann ein Smartphone, Social Media. Also ich habe da schon einige Zyklen miterlebt und habe das Gefühl, eigentlich war das ja noch gestern dass ich beim Farbband, bei der elektronischen Schreibmaschine schauen habe müssen, dass ich ein Korrekturband drinnen habe, damit ich den Buchstaben korrigieren kann und ob es der Lehrer nicht merkt wenn ich da was korrigiert habe oder nochmal von vorn tippen lernen habe müssen.\n\nAlso man kann sich, also die Dinge kann man sich...\n\n**Eliot Mannoia:** noch damit gespielt, bei meiner Mutter. Also ich habe\n\n**Manuela Machner:** Danke, ich habe das noch gelernt. Also da seht ihr ein bisschen den Altersunterschied Generationenunterschied.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber wenn man sich überlegt was man machen musste mit diesen weißen Pinseln zum Korrigieren dieses Tipp-Ex\n\n**Manuela Machner:** ja, das Tippex. Das sehe ich in manchen Büros noch immer, aber nicht wegen dem Computerausdruck, sondern weil halt irgendwas, vielleicht eine Handnotiz weg entfernt werden muss. \n\n**Eliot Mannoia:** Aber an sich, das Tippex habe ich auch noch vor ein paar Jahren gehabt. Braucht man auch nicht. Und wenn du denkst wir haben von papierlosem Papier gesprochen, so wie der Computer aufgekommen ist, und das hat sich überhaupt nicht bewahrheitet, \n\n**Manuela Machner:** wobei ich aber sagen muss, jetzt, wo alles von dem einen System ins andere viel besser geht, finde ich funktionieren es schon besser, also je nach Typus aber ja.\n\nAber eigentlich funktioniert das System.\n\n**Eliot Mannoia:** funktioniert besser, meinst du?\n\n**Manuela Machner:** Dass ich näher mal ausdrucken muss. \n\n**Eliot Mannoia:** Also ich war eher der haptische Mensch also ich habe ja gerne so Zetteln an sich, aber ich gestehe dass selbst ich inzwischen fast nichts mehr ausdruck, weil es viel einfacher jetzt schon geht, die Sache am Computer weiterzuarbeiten und damit Dinge zu machen.\n\nich finde auch von der österreichischen Regierung dieses A-Trust kann man auch Dokumente signieren Also das war für mich eigentlich der einzige Grund, dass ich Verträge unterschreiben musste, dass ich irgendwas ausdrucke oder irgendwas einscannen musste und jetzt kann ich das einfach alles am Desktop machen mit meiner Handy-Signatur, also ID Austria\n\n**Eliot Mannoia:** Finde ich cool, also muss ich schon sagen.\n\n**Manuela Machner:** Also wenn ich da jetzt sage, dass ich noch immer Ausdruck unterschreibe und einscanne, dann sieht man, ich\n\n**Eliot Mannoia:** macht das brauchst du nie wieder\n\n**Manuela Machner:** habe die Trust offen, aber ich habe Um alles andere mir anzuschauen was ich so digital kriege, das finde ich ja recht praktisch. Ein bisschen muss man manchmal überlegen, also ich habe schon ganz gern, wenn meine Sozialversicherungsabrechnung noch bei Post kommt, dass ich nicht vergiss zu überweisen, gestehe, aber ansonsten braucht man es nicht.\n\nIch glaube, das ist ja gar nicht, das ist ein eigenes Thema, Entbürokratisierung und Papierlosigkeit. Aber das, was wirklich ein Wahnsinn ist, ist ja das Tempo Geschwindigkeit. Und wir sind ja deswegen auf das Thema gekommen, weil ich Eliot eine Anekdote erzählt habe. Und die muss ich euch auch erzählen.\n\n**Manuela Machner:** meinem Kalender einen Termin stehen. Und zwar für April 2027 halte ich einen ChatGPT-Workshop \n\n**Eliot Mannoia:** .\n\nist ernsthaft, ja. Ich meine es ist voll genial. Ich bin gebucht für ChatGPT-Workshop April 2027. Und als ich die Buchung hereinbekommen habe, habe ich erstens gedacht, das ist jetzt erstens ein Tippfehler.\n\n**Manuela Machner:** Und zweitens habe ich gesagt, du, bitte schreib in den Titel nicht ChatGPT hinein Ich habe keine Ahnung, was wir 2027 nutzen werden in dieser KI-Welt.\n\nIch weiß auch nicht, was ChatGPT dann kann, oder ob es das überhaupt noch gibt, oder ob es was Besseres gibt, oder was anderes. Und ich muss ganz ehrlich sagen, also unglaublich, früher hätten wir uns über das keinen Gedanken gemacht, wenn mir jemand gesagt hätte, ja, ein Excel-Workshop, zwei Jahre, ja genau\n\n**Eliot Mannoia:** ja. Also, wenn man das noch mehr in den Kontext setzt, wie schnell alles jetzt ist, habe ich da ein paar lustige Sachen. Also, in 1865 wurde ein Attentat auf Abraham\n\n**Manuela Machner:** Lincoln verübt \n\n**Eliot Mannoia:** heute hat eine Teenagerin in Mumbai den gleichen Zugriff zu Daten wie in den 70er und 80er nur CEOs hatten.\n\n**Manuela Machner:** Ja, das Attentat auf Trump war sofort viral, überall im Netz, also eigentlich in der Sekunde live.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, du kannst jetzt FaceTime mit deiner Familie in Australien. Man kann wirklich nicht genug übertreiben wie die Geschwindigkeit eine wahnsinnige Herausforderung ist und wie wir nicht\n\n**Eliot Mannoia:** Firmen die jetzt wenn man wirklich auch auf Firmen und wirkliche Business Prozesse\n\n**Eliot Mannoia:** man kann nicht mehr eine Task Force machen, die sich ein Jahr lang vielleicht die KI anschaut und dann in einem Jahr schauen wir mal und dieses Top Down, dass wir vielleicht in der IT vier Lizenzen Probieren und dann schauen\n\n.\n\nmachen. Man muss viel agiler, man muss heute schon mit den Leuten reden, man muss heute schon Awareness schaffen, man muss heute schon an die Literacy\n\n**Eliot Mannoia:** wenn man noch keine Tools nutzt. Weil du hast ja auch... Und glaube ich da auch ein paar spannende Geschichten wenn es um eigene GPTs im Haus kommt.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also egal was es ist. Ich glaube, wir haben die Situation, also wenn wir schulen, und das wird dir genauso gehen wie mir, \n\n**Eliot Mannoia:** Ich treffe eine Aussage, die zwei Stunden später nicht mehr wahr ist. Und das ist nicht, weil ich ihn so schlecht vorbereitet bin, sondern weil halt irgendein Toolentwickler draufkommt, na jetzt machen wir das Update und das Update wird so geil werden, dass alles anders ist.\n\n**Manuela Machner:** Also Klassiker für mich, ich mache ja ganz schön ChatGPT, Klassiker für mich ist ChatGPT. Also ich sage es euch. Ich habe eine Trefferquote von 70 Prozent, dass irgendein Update rauskommt nach meiner ChatGPT und ich erzähle am Vormittag Bilder war so eine Geschichte, Bilder, wir können keine regionalen Produkte auf Bildern noch fotorealistisch darstellen.\n\nAlso ich habe wirklich gearbeitet daran, Salzburger Nockerl in Midjourney, Ideogramm, Adobe Firefly, was auch immer. Ich habe nie Salzburger Nockerl gekriegt. ChatGPT hat schöne Salzburger Nockerl gezeichnet, aber hat keine Fotos gemacht. Ich sage es euch ich habe das erklärt und am Abend ist das Update rausgekommen.\n\nUnd dann wurde plötzlich das möglich, dass ein Foto von Salzburger Nockerl ist. Da habe ich mir gedacht, ernsthaft? Jetzt habe ich zwei Tage lang diese Beispiele gezeigt und jetzt funktioniert es. Und das setzt natürlich jetzt uns schon unter Druck. Aber dann erst die Betriebe Und ich weiß, die Betriebe fragen mich immer, ja, was soll ich verwenden?\n\nUnd in Wirklichkeit glaube ich, ist es inzwischen, je nachdem, was du für einen Anwendungsfall hast, aber ich sage, bei den Sprachmodellen zum Beispiel, ist es inzwischen schon völlig egal, ob du ChatGPT, Claude, Mistral, also alle. Sind schon in einer extrem guten Qualität. Und das Problem ist, dann schießt der eine wieder raus und sagt jetzt,\n\n.\n\ndann ChatGPt Bidi macht die Bilder und Claude macht wieder die Programmierungsgeschichten. Also, wir kommen ja kaum mehr nach.\n\n**Eliot Mannoia:** meine, Google hat\n\n**Manuela Machner:** Ja\n\n**Eliot Mannoia:** den Rekord gebrochen von Kontextfenster was nicht eine Million oder etliche Millionen, das ist dann eh schon für den Normalverbrauch nicht, also,\n\n**Manuela Machner:** Relevant, und vor allem du musst auch eines sagen, wir wissen, was ein Kontextfenster ist. Also als normaler Verbraucher fängst du mit vielen dieser Begrifflichkeiten ja auch gar nichts an. Und deswegen braucht man ja auch so Expertise wie uns. Ich meine, das ist der Vorteil. Auf der anderen Seite muss man aber schon sagen, Auch in der Planung für Betriebe total schwierig.\n\nIrgendwo müssen sie sich irgendwann einmal für irgendwas festlegen. Und das Risiko früher hast du gesagt, du bist Microsoft User, du bist in dieser Microsoft Welt oder nicht in der Microsoft Welt, also da gibt es ja diese Glaubenskriege. Aber wenn du Microsoft Welt warst oder bist,\n\n**Eliot Mannoia:** Dank weiter. Das heißt, du bist sehr sehr stabil gewesen. Und wir Menschen und auch gerade die Unternehmen brauchen ja diese Sicherheit. \n\nUnd da, glaube ich fühlen sich einfach viele überfordert Soll ich jetzt auf ChatGPT setzen, auf Google Gemini plötzlich, was ja die letzten, das letzte Jahr bei Weitem nicht die Alternative gewesen wäre, oder doch auf Cloude oder doch auf Mistral?\n\n**Manuela Machner:** Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass das 2027 vielleicht gar nicht mehr existiert?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja genau. Ja, das ist das... Also in den Schuhen von IT möchte ich jetzt gerade nicht so sein, das verstehe schon, dass das nicht leicht ist und da hat aber auch Microsoft dann die... den\n\n**Eliot Mannoia:** dass sie da dann, wenn Co-Pilot wirklich besser und besser wird, da dann schon noch einen Vorteil haben.\n\nWie lang, wie weit, auf jeden\n\n**Manuela Machner:** die Frage ist, wie schnell kann man überhaupt umsteigen oder wie einfach? Das muss man auch \n\n**Eliot Mannoia:** das ist auch eine zu geringe Zahl, ich glaube, die echte Zahl ist noch höher, An die\n\n.\n\nKI für die Arbeit mit oder ohne Genehmigung von Arbeitgeberin. Und das ist auch wieder das. Wir testen mal, wir schauen mal und dabei\n\n.\n\nMitarbeiterinnen es heute schon. Und auch wenn sie es nicht nutzen, die 30% vielleicht, lesen jetzt in den Zeitungen wie es vielleicht unsere Jobs beeinflussen kann. Es gibt heute schon Ängste. Und heute schon Leute, die ihn anwenden und deswegen ist es so so wichtig, dass man es heute schon anspricht.\n\nDie Geschwindigkeit ist unglaublich und diese alten Modelle diese Wasserfallmodelle\n\n.\n\ndas ist fahrlässig und das ist unglaublich. Da muss man eh sagen, ist der AI Act eigentlich wahnsinnig schnell gekommen.\n\n**Manuela Machner:** Der war ja vorher schon in der Pipeline eigentlich aus anderen Gründen nicht wegen OpenAI ein, muss man sagen\n\n**Manuela Machner:** hätte ich nicht die Chance\n\n**Eliot Mannoia:** die nächsten Schritte? Was kann man machen, um sich da besser\n\n**Manuela Machner:** so spannend. Ich habe gestern mit einem Betrieb telefoniert. Der hat mir erzählt, also ein viel innovativer Betrieb, viel cool, also wirklich aus Südtirol ein wirklich super schöner Betrieb. Und der hat mir gesagt, sie haben eine Machbarkeitsstudie gemacht zum Thema KI vor einem Jahr. Und ja, also überlege mir jetzt gerade.\n\nStell dir vor, wir machen jetzt gerade in dem Moment eine Machbarkeitsstudie. Was ist technologisch machbar? Du weißt was ich meine. Also eine Machbarkeitsstudie die dauert an sich schon für die Studie selbst, je nach Betriebsgröße und Struktur und so weiter, ein halbes Jahr oder vielleicht ein Vierteljahr Allein während ich jetzt eine Machbarkeitsstudie schreiben würde, würde sich die Machbarkeit schon wieder verändern.\n\n**Manuela Machner:** gehabt oder es hat die Programme teilweise auch noch nicht gegeben.\n\nUnd jetzt fahren natürlich alle hoch mit ihren Systemen. Und da haben wir natürlich schon die Herausforderung dass die Entscheidungsprozesse, und gerade umso größer du bist, umso schwieriger ist es ja auch, weil viel mehr Zusammenhänge gehen. In einem kleinen Betrieb kann der Chef sagen, ja, du darfst ChatGPT nutzen, du darfst aber bitte keine Kundendaten hinaufladen, das und das nicht machen, und für das und das darfst du es verwenden.\n\nDa setzt man sich zusammen, redet es in einer halben Stunde aus oder in einer Stunde und das ist erledigt. In einem großen Betrieb, wo man sagt, man möchte eine saubere Lösung haben, sind ja ganz viele Faktoren die da reinspielen. Weil plötzlich hat es eine Auswirkung auf die Produktion. Plötzlich hat es Auswirkungen auf Sales.\n\nDann hat es Auswirkungen auf HR. Es hat für Forschung und Entwicklung Auswirkungen Egal wo ich eine Stellschraube ändere, das hat ja extreme Auswirkungen. Das heißt, die tun sich einfach viel schwerer agil zu agieren Und auf der anderen Seite gibt es vielleicht dynamische Junge, die gewisse Dinge aus dem Nichts machen und dann plötzlich überholen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich rede sehr viel mit diversen Unternehmen. Kontakte, Kunden, also nicht immer alles Kunden, aber ganz gemischte Unternehmen, wo sie auch oft zugeben, ja wir haben Silos oder das geht nicht und wir können nicht und Da ist Disruption viel leichter also wenn ein Digital-First oder\n\n.\n\nkommt, die einfach diese Silos nicht hat und da sehr schnell agiert, ist es unglaublich und deswegen so wichtig, dass man sich daran setzt, also nicht,\n\n**Eliot Mannoia:** beschäftigt und nicht nur KI.\n\nWeil was dazu kommt, ist, wir haben ja oft von Moore's Law, also dieses\n\n**Eliot Mannoia:** und Energieressourcen, die sich verbessern.\n\nDann die ganzen Technologien zu\n\n**Eliot Mannoia:** viel agiler als Menschen sind. Also die können sich 180 Grad drehen und können Sachen machen, die wir Menschen nicht machen können, also die Roboter.\n\nDann wenn man sich die Stimme von Jetschy Petits nimmt, und dann\n\n**Eliot Mannoia:** Materialien für Raumfahrt für Autos. Also es ist ja nicht nur das eine Sache, die KI schnell geht.\n\nEs sind so viele verschiedene Innovationen plötzlich, also auch Gesundheitswesen. Jede Woche kommt irgendwas raus über neues Krebsforschung, Demenzforschung. Also das kommt alles zusammen, ne\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber was ist der Lösungsansatz? Also ganz ehrlich, was ist der Lösungsansatz? Ich versuche zumindest in den kleinen Nischen, also ich glaube, warum ich zum Beispiel in meinem Bereich so erfolgreich bin, weil ich Meine Nische ist Tourismus und da versuche ich halbwegs up-to-date zu bleiben und ich sage es dir, das ist nicht, selbst für meine Mini-Nische, challenging.\n\nUnd da rede ich jetzt nicht von KI im Allgemeinen außer diese Sprachmodelle die jede Branche nutzt. Ich versuche zum Beispiel bei meinen Kunden, die bei mir einen ChatGPT-Kurs machen, die kriegen von mir ein Update. Wir haben eine WhatsApp-Community mit meinen Kundinnen. Warum? Weil wenn da plötzlich ich geschult habe, Bilder funktionieren nicht fotorealistisch und zwei Stunden später ist es anders, dann kriegen meine Kundinnen eine E-Mail und heißt Seit zwei Stunden ist alles anders.\n\nBitte, da habt ihr die Infos So funktioniert es und so geht es. Weil es nur eine Chance ist, dass meine Kundinnen überhaupt die Chance haben, up-to-date zu bleiben. Ich muss sowieso up-to-date bleiben. Du musst auch up-to-date bleiben. Das ist unsere... Profession ist unser Job, aber wir können nicht erwarten, dass der Kunde selbstständig up-to-date bleibt, außer er ist groß genug, so wie du gesagt hast, und kann sich eine Abteilung leisten.\n\nAber in der Realität ist es ja oft so, KI-Systeme sind ja nicht abteilungsspezifisch, die sind ja interdisziplinär, das heißt, in der Buchhaltung ändert sich was anderes als im HR oder etwas anderes wie im Front Office, sage ich jetzt einmal. Und das schaue ich mir an, wer weiß jetzt, dass eine Transkription im Word problemlos funktioniert.\n\nWir suchen neue KI-Tools, die die Dinge machen. Also ich glaube, dass da momentan das Thema, und vor allem technisch was schon geht. Also so wie du gesagt hast, wir reden in Wirklichkeit zu Sachen Robotics autonomes Fahren. Also bis die Sachen dann runterkommen zu uns, dauert es eh. Aber gerade Dinge, man hat ja gesehen, wie schnell sich ChatGPT eigentlich am Markt durchgesetzt hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau.\n\n**Manuela Machner:** Flash und ChatGPT war da. Und Flash plötzlich Deep Seek war da. Und wie viele Leute diese Dinge nutzen. Warum? Weil es einfach ist, weil es schnell geht und leicht verfügbar ist. Das sind die Hauptpunkte Und am Anfang war es halt etwas Neues, das Neue, das Beste, das Neue. In Wirklichkeit momentan selbst wenn ich Leuten sage, ja, was für ein Sprachmodell wollt ihr lernen?\n\nDann schauen sie mich natürlich groß an und sagen, ja, ich kenne ja nur ChatGPT. Und dann ist halt die Frage, setzt du auf den Mainplayer Oder sagst den Kunden, das und das und das gibt es auch und ich erlebe halt in der Wirklichkeit, die Kunden sind überfordert. Also ich sehe Schulungseinheiten, wo die Kunden gebucht haben und da geht es im Tourismus was weiß ich, Angebotserstellung mit KI.\n\nUnd dann steht schon dort in der Ausschreibung der Vergleich zwischen ChatGPT, Google Gemini, Cloud Anthropic. Microsoft co-pilot und dann kommen die kunden dann zu mir und sagen, ja eh schön dass ihr jetzt weißt wie ihr angebote erstellen könnt in diesen fünf jahres aber erstens will ich nicht nur angebote erstellen und was willst du jetzt nehmen\n\n.\n\nnutze ich hauptsächlich ChatGPT, ich weiß nicht, ob ich morgen Gemini mehr hauptsächlich nutzen empfehlen würde oder Copilot.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir sehen der aufklärung aufklärung aufklären und kontinuierlich also für drei habe ich letztes jahr Über 350 Personen Workshops gemacht, nur für drei, um das so inklusiv wie möglich zu machen. Das ist ja genau nicht dieser Top-Down-Approach\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** zu schaffen. Die haben eine größere Wahrscheinlichkeit zu wissen, wie es das Business beeinflusst als nur IT.\n\n**Manuela Machner:** Das ist eine absolut falsche Abteilung für ein KI-Thema. Für die Implementierung schon, aber für die Use Cases...\n\n**Eliot Mannoia:** deswegen die Use Cases kommen viel besser und viel leichter von den Menschen, die mit HR zu tun haben. Die können sich HR Use Cases überlegen, Vertrieb kann sich viel besser Vertriebs Use Cases überlegen und so weiter als eine Abteilung für alle. Und deswegen Bottom-Up Approach ist, was ich wirklich empfehle, dass so viele\n\n**Eliot Mannoia:** bekommen, auch wenn es noch keine Tools gibt. Also für alle\n\n**Eliot Mannoia:** .\n\n**Eliot Mannoia:** solche Sachen sind, kommen, wie würde sich das auswirken auf unsere Kunden? Wie können wir uns anpassen? Können wir jetzt\n\n.\n\nVersicherung oder eine Heimroboterversicherung uns überlegen? Zumindest mal anfangen, sich das zu überlegen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und was hat das alles für Auswirkungen auf mein Unternehmen? Also da erlebe ich schon sehr, sehr sehr Kopf in den Sand steck - Situation. Es gibt definitiv Branchen die trifft gerade diese Entwicklung oder wird sie treffen, ganz hart. Also zum Beispiel Agenturen Ich schule inzwischen auch Agenturen, was ich ganz lustig finde, aber touristisch also agierende Agenturen.\n\nWarum? Weil die müssen sich ihre Ausrichtung neu überlegen. Ich meine, ob dann jeder als Gasthaus die Speisekarte selbst designen oder grafisch machen wird oder ob jedes Hotel Social Media selbst machen wird, weil KI das ja so viel schneller und einfacher macht, sei einmal dahingestellt, aber man merkt jetzt schon, dass viele dann sagen, ja.\n\nFrüher habe ich einen Fotograf gehabt, der hat mir das Fotoshooting gemacht, dann haben wir Fotos vom Haus gemacht, im Winter, im Sommer, das werden wir momentan noch haben, wir schauen wie lange, bis wir die Fotos auch generieren können, dann haben wir das Model im Swimmingpool und das Model auf der Skipiste fotografiert.\n\nUnd da wird es jetzt schon kritisch, weil da können KI-Systeme schon sehr gute Ergebnisse liefern. Das heißt, wir haben einfach Branchen die das treffen werden. Und ich glaube nicht, dass das heißt, dass jetzt jeder zusperrt. Aber in den Branchen muss ich mich ganz massiv damit auseinandersetzen, wie kann ich es zu meinem Vorteil nutzen, aber welche Risiken entstehen auch und wie richte ich mich neu aus?\n\nUnd das kann durchaus sein, dass ich jetzt von einer Medienagentur zu einer Consultingagentur in der KI-Geschichte werde. Also es wird einen Change geben für viele Branchen. Und gerade wenn sie nicht in der Produktion oder sonst was sind. Gerade alles, was in der Kreativwirtschaft ist. Also da passiert ganz viel.\n\nDa finde ich auch so lustig so Aussagen ich habe das letzte Mal gehabt, ich eine Diskussion geführt mit einem Mitarbeiter von Agenturen, einer Agentur, wo eine Mitarbeiterin unbedingt was lernen wollte über KI und der Chef gesagt hat und die anderen Mitarbeiterinnen, nein, das braucht man nicht, weil die Fotos die die mit Schörnern so macht, die sind eh nicht fotorealistisch.\n\n**Manuela Machner:** Also entweder haben sie schlecht gepromptet sage ich jetzt mal, sie haben vielleicht das Tool nicht in der Gratis-Version teilweise genutzt und sagen die Ergebnisse sind schlecht und selbst wenn sie jetzt noch nicht 100% perfekt sind oder Videos noch nicht 100% perfekt sind, wie lange wird es dauern?\n\nEine Woche? Ein Monat? Ein Jahr?\n\n**Eliot Mannoia:** genau.\n\n**Eliot Mannoia:** genau denken noch so linear und es ist eher Stufen. Es sind eher eine Riesenstufe Plötzlich GPT ist da in 2022. Also wir reden in Stufen und diese Stufe kann eine Riesenstufe sein, aber es ist nicht alles linear. Es ist nicht, dass wir sagen können, okay, in zehn Jahren wird es vielleicht besser werden, sondern es könnte heute später am Nachmittag besser werden.\n\n**Manuela Machner:** Darum ist es also gefährlich, sich auf irgendetwas völlig festzulegen, außer ich bin natürlich ein großes Unternehmen, dann kann ich es nicht anders machen und da sind für die großen Unternehmen, das muss man jetzt echt sagen, die Herausforderungen um einiges größer, weil wenn ich dort Prozesse habe, wo ich Automatisierungen einführe oder was auch immer, das dauert seine Zeit und nicht nur wegen der Datensilos.\n\nDann diesen Prozess umzusetzen und inzwischen gibt es vielleicht irgendein Tool, das das alles schon vollautomatisch macht und ich lasse manchmal das programmieren lassen.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir reden ja oft sehr von der generativen KI. es gibt ja so viel KI, das so unterschwellig mitläuft, ob das jetzt Biometrics sind oder, da wird es auch wahnsinnig\n\n.\n\nhingehen zu einer Stelle, musste meinen Führerschein zeigen, um mich, so gesagt, für diesen Dienst anzumelden. Geht das alles nur über das Handy mit biometrischen Daten, eine Gesichtserkennung muss nirgends hingehen, das sind auch wieder ein paar\n\n**Eliot Mannoia:** involviert, genauso wie am Flughafen wenn man einen Reisepass gibt, sind da manchmal zwei\n\n**Eliot Mannoia:** geführt werden durch KI im Hintergrund die einfach Prozesse automatisieren Auch Online-Bankkonten kann man online abschließen, einen Menschen, was früher hätte man gedacht, na sicher nicht, das muss man ja legitimieren, dass es ein Mensch ist und so weiter. Also die Geschwindigkeit ist einfach\n\n**Manuela Machner:** Was ich noch spannend finde, kurz nur hätte ich gern deine Meinung, wir erleben ja immer stärker mit diesen ganzen generativen Modellen diese Omni-Modelle, also die plötzlich alles können. Also aus dem Sprachmodell wird jetzt ein Bildmodell, ein Videomodell ein Sprechmodell was auch immer.\n\n.\n\nRichtung wir jetzt gehen, haben wir die super spezialisierten Modelle oder sind wir Menschen so bequem und faul, ich sage jetzt nicht natürlich in ein Hightech-Unternehmen, aber für die normalen User, dass wir sagen, na, wenn ich ein Programm habe, das alles kann, ist mir das lieber, also ich habe ein Programm für Social Media Postings ein Programm für Bewertungsbeantwortung ein Programm, auch wenn die vielleicht besser in ihrer Expertise sind, sage ich jetzt einmal, nehme ich eher in Kauf, Also wenn ich es auf Mitarbeiter-Ebene habe, eine Mitarbeiterin, die wir immer gerne gehabt hätten, eine eierlegende Wollmilchsau, sagt man in Österreich, das kennst du, kennst das?\n\n**Eliot Mannoia:** den Spruch kenne ich.\n\n**Manuela Machner:** Das sind immer meine Dialektbegrifflichkeiten. Aber als Mitarbeiter wünscht man sich ja sowas mit dem Risiko, dass die vielleicht super gut in vielen Dingen ist und nirgends ganz perfekt. Oder wird es irgendwann den Punkt geben, wo man sagt, nein, ich hätte schon gerne die Spezialistin auch als KI-Tool in diesen und jenen Bereichen.\n\nWo glaubst du, dass dir alles hingeht?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also aus psychologischer Sicht gebe ich dir vollkommen recht, den Weg mit dem geringsten Widerstand. Also\n\n**Eliot Mannoia:** Zeit, Wecker, Chrome oder Safari, WhatsApp. Also wir sehen eigentlich Silos noch.\n\nDas ist für uns schon noch super, weil wow, das haben wir alles im Handy. Aber in der Zukunft werden wir sagen, wow, wirklich, du musstest dorthin gehen für das und dann musstest du dahin gehen für das. Schräg. Also wir\n\n**Eliot Mannoia:** schnittstellen haben. Also Google Maps wird vielleicht noch immer der Führer\n\n**Eliot Mannoia:** ich einfach, wenn ich rumgehe in der Wohnung und rede, viel besser als mit Alexa, einfach sagen kann, Wie spät ist es?\n\nWie warm wird es heute werden? Wird es heute regnen? Ich brauche die Route für das. Bitte buche mir einen Friseur für das. Und wir werden einfach reden können. Und unsere Meta-AI, also überall geordnete AI oder Assistent\n\n**Eliot Mannoia:** mit Schnittstellen. So sehe ich das, weil es wird keine Silos geben. So würde\n\n**Manuela Machner:** Ich weiß nicht, ob es wirklich über Schnittstellen ist oder ob es einfach dann so starke Tools gibt, die in Wirklichkeit alles alleine abdecken.\n\n**Manuela Machner:** Ich kann ja jetzt schon Google Gemini nutzen und sagen, wie ist das Wetter und die bleibt in ihrer Welt von den Wetterdaten und und und. Die Frage stellt sich für mich noch, weil die Abhängigkeit oder die Manipulationsmöglichkeiten sind natürlich umso weniger Player man hat.\n\nAuch umso größer weil dann kann das Google Maps mich genau vorbeileiten auf der Tour an dem Gasthaus, wo er es mir einen Stopp vorschlägt, weil der dann im Hintergrund vielleicht dafür bezahlt, dass die Busse dort stehen bleiben und die ersten Leute aussteigen aufs WC gehen und was essen und einen Kaffee trinken.\n\nAlso die Geschäftsmodelle werden sich vielleicht da massiv ändern, aber da wäre es spannend\n\n**Eliot Mannoia:** kann ich noch eine Sache kurz dazu sagen, dass von einem Freund von einer Firma in Österreich, ich kann jetzt nicht Namen erwähnen, aber haben die mit Microsoft Automate, ich weiß das ist eher Software und keine KI, aber vermehrt auch mit KI Möglichkeiten vermischt, haben die\n\n**Eliot Mannoia:** einfach mit der Stimme ganz gemütlich ansagen kann, hey, ich muss jeden Donnerstag das und das machen oder schau mir einmal zu und kannst es dann automatisieren. Ich glaube, da auch werden wir bald sehr schnell Riesige Geschwindigkeiten auch da sehen, dass wir so Prozesse, also nicht nur die generativer KI, sondern wirklich auch KI im Background, so Automation, da auch viel schneller wird.\n\n**Manuela Machner:** Die Frage ist, schaffen wir von Gehirn Geschwindigkeit?\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, wir sind jetzt schon um einiges dahinten Wir kämpfen jetzt schon mit Angstzuständen oder Stress, Überwältigungen wir werden\n\n**Eliot Mannoia:** genau. Wir kommen mit Social Media nicht klar oder mit Sucht auf Social Media. Also da könnte man eine ganz andere Folge machen. Allein was da die ganzen, wie wir einfach. langsam nachhaken, uns anpassen, weil es ist zu schnell. Das Beispiel, das ich so gerne nenne, ist, die Technologie ist so smooth und so sanft und wie die Rolltreppe rauffangen.\n\n**Eliot Mannoia:** man merkt nicht mal, dass man auf der Rolltreppe ist, man geht automatisch rauf. Man merkt erst Jahre später, vielleicht sollte ich mehr Stiegen steigen ich bewege mich nicht mehr.\n\n**Eliot Mannoia:** ist, die Technologie ist so wie Social Media, einfach so ganz, ja, subtil manchmal\n\n**Manuela Machner:** Das hat sich eingeschlichen, wobei man schon sagen muss, bei der KI ist vielleicht der Unterschied zu allen anderen Entwicklungen, die wir vorher hatten, also die anderen haben auch oft so diese Cards gehabt, jetzt ist Internet, jetzt ist Smartphones, aber ich finde, diese Implementierungszeit war viel länger.\n\nUnd auch in der Nutzung selber. Also vielleicht haben die Jungen, wir diskutieren ja immer wieder, die Aufmerksamkeitsspanne der jungen Leute ist so gering und so weiter. Ganz ehrlich, in dem Tempo in dem die Informationen verarbeiten, das muss man schon auch sagen, wenn es heißt 8 Sekunden und Swipen die können einschätzen in dieser kurzen Zeit, wo sie Swipen auf TikTok oder Insta Die sehen ein Bild, ein Wort und können schon eine Entscheidung darüber treffen.\n\nMehr oder weniger gut, ob das für Sie relevant ist oder nicht. Das müsst ihr euch mal vorstellen. Wir Alten ich bin Schnellleser trotzdem, bis ich das Wort gelesen habe, bis ich verstanden habe, was das Wort im Zusammenhang mit dem Bild bedeutet, brauche ich zehnmal so lange wie meine Tochter mit Mitte 20 Die schon weiter geswiped hat.\n\nAlso die Verarbeitungsgeschwindigkeit offensichtlich auch der Gehirne wird schneller. Die Frage ist natürlich die Qualität an der Verarbeitung, was sie sich dann gemerkt hat. Also ich habe mir wahrscheinlich mehr gemerkt von dem anderen Bild, aber da es ja eigentlich eh nicht relevant ist, wenn sie weiter swiped Ist die Frage, war ihr Gehirn effizienter?\n\nAlso gut, das ist wieder eine eigene Folge. Grundsätzlich glaube ich dass das Thema Geschwindigkeit für euch alle da draußen zum Thema KI wahrscheinlich etwas ist, wo ihr euch alle denkt, oh mein Gott, wo soll das enden? Wir wissen es auch nicht. Also das muss man jetzt auch ganz ehrlich sagen. Gerade so ganz zu Themen wie der Unterschied auch für große Unternehmen, Implementierungszeiten, Entscheidungstreffung\n\n**Eliot Mannoia:** des Treffzeiten, also wie lange darf ich für eine Entscheidung haben?\n\n**Manuela Machner:** Das ist total schwierig und keiner von uns weiß, wo die Entwicklung hingeht und da reden wir eben nicht von Entwicklungen in zehn Jahren. Ich finde das ja super, wenn es eine Budgetplanung für zehn Jahre gäbe oder also Strategie für die nächsten zehn Jahre. Momentan müssen wir eigentlich täglich unsere Dinge anpassen und da sieht man schon, dass wir da in einer ganz spannenden Zeit gerade leben und dass das auch alles Auswirkungen Auf uns als Menschen hat.\n\nDas ist ja nicht nur der Faktor die Geschwindigkeit der Programme und der technischen Möglichkeiten, sondern wir gehen wir als Menschen damit auch um. Und ich glaube, dass wir da vor großen Herausforderungen sitzen. Das, was wir beide euch heute auch mitgeben wollten, egal, auch wenn es vielleicht beängstigend ist und auch wenn ihr das Gefühl habt, naja, ein bisschen kann ich das schon aussitzen, so nach dem Motto,\n\n**Manuela Machner:** beschäftigt euch damit.\n\nSchaut auch in eurem Betrieb, Was passiert jetzt gerade, was passiert in meiner Branche, was passiert in meinem Betrieb, was machen meine Mitarbeiter, wo geht die Reise hin und macht überhaupt den Mindset auf und überlegt durchaus auch, wie eure Branche funktioniert Da betroffen sein könnt aufgrund der technologischen Entwicklung.\n\nDas ist nicht nur KI, das ist die ganze technologische Entwicklung.\n\n.\n\nmit eigenen Innovationsabteilungen da zu agieren, aber auch, wenn du eine kleine Ein-Personen-Quetschen bist, auf Deutsch gesagt, gerade dann ist es wichtig, dass du dir überlegst, trifft mich das? Bitte tut's das?\n\nUnd nehmt euch die Zeit dafür also diese Entschleunigung in dem ganzen Rush lasst euch nicht auch gleich einfach nur wie soll man sagen, lasst euch nicht anstecken von diesen Du musst jetzt sofort alles gleichzeitig machen, auch wenn wir dieses Gefühl haben, ich glaube, der Elliot und ich sind noch viel stärker als alle anderen, sondern nehmt euch die Zeit, betrachtet euren Betrieb, schaut, wo die Reise hingehen kann, aber dann handelt es.\n\nDas ist eine Notwendigkeit. Wir wünschen euch, dass ihr vor allem Zeit findet, euch damit auseinanderzusetzen als Gegenpol zu dieser Geschwindigkeit, die uns gerade die Technologie beschert und vor allem auch Zeit außerhalb der Technologie. Also, alles Liebe und hoffentlich bis bald zur nächsten Folge von Mind & Machine.\n\n**Eliot Mannoia:** Bis bald. 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Eliot Mannoia und Manuela Machner sprechen mit Nina Fauland, Gründerin der KI-basierten Content-Plattform Wiasano, über digitale Authentizität, smarte Algorithmen und die feinen Zwischentöne im Employer Branding.💡 Was dich erwartet:Social Media neu gedacht: KI als strategischer Sparring-Partner 🤖Warum echte Geschichten besser performen als perfekte Posts ❤️Wie Plattformen unsere Sprache verändern – und unsere Kinder plötzlich Cringe sagen 😅Employer Branding, das wirkt – ohne gekaufte Begeisterung 👥Algorithmen & Bauchgefühl: eine Beziehung mit Nebengeräuschen 🧬✨ Echt. Inspirierend. Menschlich mit Maschine.🎧 Jetzt hören auf Spotify, Amazon Music & YouTube!👉 www.kinet.ai | www.brandkarma.at | www.wiasano.comFAQs zu dieser Folge:Was ist Wiasano und wie hilft es bei Social Media?Wiasano ist ein KI-Tool, das Unternehmen bei der Erstellung von Redaktionsplänen, der Zielgruppenanalyse und der Umsetzung von Social-Media-Strategien unterstützt – einfach, individuell und automatisiert.Wie verändert KI die Nutzung von sozialen Netzwerken?Künstliche Intelligenz beeinflusst nicht nur, was wir sehen, sondern auch wie wir kommunizieren – von der Sprache bis zum Postingverhalten.Was bedeutet Authentizität im digitalen Marketing?Authentischer Content entsteht dort, wo echte Geschichten erzählt werden – nicht da, wo Algorithmen das Sagen haben.Wie funktioniert Employer Branding auf Social Media wirklich?Gute Arbeitgebermarken zeigen sich menschlich, ehrlich und auf Augenhöhe – mit echten Einblicken statt gestellten Videos.Welche Social-Media-Plattformen eignen sich für B2B-Marketing?LinkedIn bleibt stark, aber auch TikTok und Instagram gewinnen durch ihre Reichweite und Contentformate zunehmend an Bedeutung – gerade, wenn sie richtig eingesetzt werden.Was bedeutet Discovery Content und warum ist er so relevant?Discovery Content zeigt Inhalte, die über den Freundeskreis hinausgehen – eine Strategie, die TikTok groß gemacht hat und andere Plattformen zum Nachziehen zwingt.Über die Experten:Eliot Mannoia: Digitaler Psychologe mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion. Erfahren Sie mehr über seine Arbeit bei www.brandkarma.at.Manuela Machner: Beraterin, Trainerin und Coach für Künstliche Intelligenz mit dem Schwerpunkt Tourismus und KMU. Besuchen Sie sie auf www.kinet.ai","intro_text":"Social-Media-Expertin Nina Fauland erklärt, warum authentischer Content mehr bringt als algorithmisch optimierte Posts und wie KI dabei hilft.","key_questions":["Wie verändert KI die Tourismusbranche?","Wie wichtig ist Authentizität im KI-gestützten Tourismus?","Wie können Tourismusbetriebe KI für Personalisierung und Effizienz nutzen?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Podcast-Folge von Mind&Machine, der Podcast-Serie, wo man sich über KI unterhält. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus. Eliot Mannoia ist ja mein Sparing-Partner in dieser Serie als digitaler Psychologe Und heute haben wir einen Gast, über den ich mich besonders freue, weil wir uns schon Zumindest online, glaube ich ein gutes Jahr lang kennen, die Nina.\n\nDie Nina Fauland ist die Chefin und Gründerin von Wiasano, einem Social-Media-KI-Unternehmen, würde ich es beschreiben. Magst du aber vielleicht dich selber und dein Unternehmen mal kurz vorstellen, was du so machst?\n\n**Nina von wiasano:** gerne. Wie\n\n**Eliot Mannoia:** ich Manuela und ich haben un voriges Jahr \n\n**Nina von wiasano:** auch ein bisschen aus diesem Feld\n\nzu digitalisieren, weil genau das haben wir mit Wiasano gemacht. Ich hatte bis Anfang 2024 meine eigene Online-Marketing-Agentur, habe da Unternehmen dabei begleitet, habe mit ihnen Strategien für das Online-Marketing, für die Kommunikation erstellt Konzepte erarbeitet, Redaktionspläne geschrieben und so weiter. Und dann den Mitarbeitern geholfen, es selber umsetzen zu lernen.\n\nUnd genau\n\nauch vor fünf Jahren mittlerweile entstanden. Also 2020 war so der erste Keim der Idee da, dass wir mal probieren, ob das möglich wäre, diese Dienstleistung zu digitalisieren. Es hat dann zum Glück\n\nunseren eigenen Algorithmus entwickelt und dank der technologischen Entwicklungen konnten wir jetzt auch in Sachen Umsetzung, Automatisierung und Optimierung im organischen Online-Marketing KI selber trainieren Technologien zukaufen\n\nUser von Wiasano steigen ins System ein, sagen, wer ist meine Zielgruppe, wie viel Zeit habe ich in der Woche, welche Ziele möchte ich verfolgen. Wiasano generiert dann automatisch einen Redaktionsplan an den Individuellen und man kann\n\numsetzen Netzwerkaufgaben erledigen und so weiter.\n\n**Manuela Machner:** Was ich so cool finde, also eine Sache, die ich gar nicht untereinander vorher so bewusst war, ihr seid ja beide aus der Marketing-Schiene eigentlich, Elliot und Nina, und beide in der KI gelandet also ist auch ganz spannend, oder?\n\n**Nina von wiasano:** sage ich eben gerade, weil diese\n\n**Eliot Mannoia:** ja, es war ein sehr faszinierendes Feld, also mit KI, was alles möglich ist, was machbar ist, einfach, es ist irgendwie die Digital, das Marketing war irgendwie super, super interessant, dann kam die DSGVO irgendwie und hat uns auch zur guten Grunde ein bisschen aus diesem wilden Westen ein bisschen wieder, ja, ähm herangezogen, aber jetzt mit KI, es sind wirklich sehr, sehr spannende Tage die auf uns zukommen\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube auch im Agenturgeschäft allgemein. Ich will zwar nicht darauf so eingehen aber ich erlebe schon diese Disbalance zwischen Agenturen, die sehr innovativ sind und alles gleich aufsagen und für sich Nutzen und schauen einerseits wie können sie ihre Prozesse verbessern so wie du es gemacht hast oder wie dein Produkt es macht und auf der anderen Seitenagenturen, die eher sagen so, ja...\n\nDas nimmt mir gerade meinen Job weg, also ich halte mich da lieber zurück und da passiert, glaube ich, ganz, ganz viel. Aber was mich viel mehr interessiert ist das Thema Social Media bei dir, weil du bist ja wirklich die Social Media Expertin. Also ich finde es durchaus genial, weil ich kann da drinnen meine besten Practice-Texte geben Dann weiß die KI, wie sie in Zukunft meine Postings entsprechend anpasst dass es die gleiche Struktur hat oder einen ähnlichen Klang hat.\n\nUnd ich muss nicht jedes Mal alles ausformulieren. Und der Unterschied zu ChatGPT, ich muss es nicht dort drinnen generieren, definieren oder dort in ChatGPt bauen und jedes Mal dann auch wieder auskopieren und dann vielleicht noch den richtigen Zeitpunkt finden, weil den findest du ja für mich.\n\n**Manuela Machner:** ja genau.\n\nAber wenn ich ehrlich bin, wir reden ja seit jetzt zwei Jahren von KI im Prinzip oder ein bisschen länger, seit ChatGPT am Markt ist, aber Social Media ist ja eigentlich aus meiner Sicht, wie seht ihr das, die Basis also es gäbe ohne KI oder Algorithmen ja in Wirklichkeit gar kein Social Media.\n\n**Nina von wiasano:** Absolut, da bin ich auch ganz dafür. Vor allem die Algorithmik hat es halt früher schon gegeben. Daraus musste halt\n\nwerden und was entstehen. Und das Faszinierende\n\n**Nina von wiasano:** Ja was muss man tun damit man gesehen wird\n\ndamit man mehr Engagement bekommt? Und der Rückschluss\n\n**Nina von wiasano:** .\n\neinem Social-Media-Netzwerk? Allein wenn wir jetzt schauen,\n\n**Nina von wiasano:** wir denken, Facebook, wie wir angefangen\n\n**Nina von wiasano:** der ist bald 90. Ich meine, der glaubt halt, dass es wie eine Zeitung ist, sie schlagt auf und jeder sieht das Gleiche der versteht das natürlich nicht. Aber trotzdem, wenn man schaut, wie sich sowas auch weiterentwickeln darf, nicht\n\n**Manuela Machner:** habe gerade die menschliche Entwicklung bei den Social Media erlernt\n\n**Eliot Mannoia:** das wollte ich gerade fragen, weil für mich war auch ein ziemlicher\n\n**Eliot Mannoia:** Algorithmen drastisch\n\n**Eliot Mannoia:** es war ja früher so Instagram, Facebook eher so, ich sehe, was meine Familie und meine Freunde sehen und Und dann kam TikTok und hat gesagt, nein, nein Familie und Freunde sind langweilig ich zeige dir was Neues.\n\nUnd dann haben plötzlich Instagram Reels gemacht als Kopie und YouTube hat Shorts gemacht als Kopie. Und plötzlich ist Discovery wichtiger, prioritisiert eher als Familie und Freunde, so als ich das verstanden habe. Und es beeinflusst auch die Sprache\n\n**Nina von wiasano:** »Ja, absolut.«\n\n**Eliot Mannoia:** haben österreichische Kinder, die rumlaufen und englische Wörter sagen wie Cringe, Own, Boss und so weiter, wo ich mir denke, wow, das bringt sehr viel von anderen Kulturen jetzt.\n**Nina von wiasano:** Ja siehst du das, diese Veränderung auch bei deinen Kunden?\n\nJa, absolut. Also mir ist da gerade was dazu eingefallen ein\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Nina von wiasano:** was aber mit diesem Denken auch zusammenhängt. Wenn Leute kommen, eben bei uns zum Beispiel oder auch\n\n.\n\ndas sofort, wenn das ein ChatGPT ist, weil der setzt die Hashtags so und der setzt die Emojis immer so, wo ich auch immer sage, ja, aber der Umkehrschluss ist das, weil es der Mensch offenbar oft, So gemacht\n\n**Nina von wiasano:** sich ChatGPT oder welches KI-Tool auch immer abgeschaut\n\n**Nina von wiasano:** haben. es beeinflusst sich von innen und\n\n**Nina von wiasano:** also das war ja auch der Grundgedanke vom Internet allein schon, die Welt zu vernetzen und das tun die Social Media Netzwerke genauso und das sollen sie auch machen. Also auch wenn man sich jetzt anschaut die nächste Entwicklung, wie viel wichtiger Social-Media-Netzwerke auch im Suchverhalten wären. Und da kommen wir jetzt wieder auf den Firmenkontext zurück. Wenn ihr schaut, mittlerweile sind Google-Ergebnisse voll von Facebook- und\n\n**Nina von wiasano:** viele Kunden von uns fragen, wozu brauche ich Facebook\n\n**Nina von wiasano:** reagiert ja eh keiner mehr. Sag ich, ja, aber schauen tut jeder.\n\n**Manuela Machner:** . Ich finde, da hat sich da etwas verändert. Es ist Social Media, das Social war vorher das Socializing mit Freunden, oder wie groß ist meine Freundinnenkreis ich hatte die ersten 200 Freunde auf Facebook vor gefühlt 100 Jahren. Wow, das war voll, um Gottes Willen und so.\n\nAlso gerade Richtung TikTok oder Instagram, da geht es gar nicht mehr um das Thema Freunde, sondern da geht es um irgendwas zu sehen, zu finden, inspirieren zu lassen. Das Social, ist Social Media nur Social?\n\n**Eliot Mannoia:** Gute Frage.\n\n**Nina von wiasano:** Frage, ja. Ich sage jetzt einmal, für\n\n**Nina von wiasano:** und nur mehr rausposten, sondern wenn sie selber auch das soziale Netzwerk als das nutzen, was es ja ist, gell und das immer wieder beim Algorithmus und wo ich vorher schon gemeint habe, also, das ist die Grundfunktion von so einem\n\n.\n\nVernetzung und wenn jetzt jemand da generisch nur\n\n**Eliot Mannoia:** das ist eine gute Frage.\n\n**Nina von wiasano:** die Leute einfach keine Lust mehr drauf haben, nicht mehr\n\n**Nina von wiasano:** im sozialen Netzwerk,\n\n**Manuela Machner:** da habe selbst die Erfahrung jetzt mit Facebook. Ich bin eigentlich nicht mehr auf Facebook, einfach weil ich es nicht mehr spannend finde. Ich bin halt lieber auf TikTok. Und ich habe aber natürlich meine Followerzahl auf Facebook. Also Follower sind es nicht meine Friends von früher, ganz notatmal.\n\nUnd deswegen schicke ich dort auch Dinge rein, weil ich weiß, Dass auch Kunden von mir nur auf Facebook sind, was ich auch gar nicht verstehe, und nicht auf LinkedIn und nicht auf TikTok. Und ich merke aber, dass die Interaktion mit meinem Beitrag auf Facebook fast bei Null ist, weil ich ja auch nicht interagiere auf Facebook, muss ich auch sagen.\n\nAlso ganz selten dass ich irgendwas da drin tue.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Da habe ich auch bei mir also was ich war privat bin ich ja auch schon seit eher so fotografie das mich interessiert hat als hobby so landschaften und reisetrips aber nie von mir fotos gemacht und jetzt seid auch wie bei dir ähnlich nina seit fünf jahren selbstständig linkedin bevorzugt Ein\n\n**Eliot Mannoia:** jetzt fange ich an, Selfies zu machen von mir auf LinkedIn und das ist, muss ich schon sagen, sehr weit aus meiner Comfort Zone, also nicht etwas, was ich gerne mache, aber wie siehst du das, dass wir uns, ich weiß, du hast gesagt, wir passen uns die Zielgruppe an, aber wie passen wir uns vielleicht auch der Algorithmus an oder beide oder\n\n**Eliot Mannoia:** Entspannungswelt dazwischen oder wie siehst du das?\n\n**Nina von wiasano:** Also Spannungsfeld finde ich eher immer darin dass man dann versucht\n\n**Nina von wiasano:** ist ja prädestiniert TikTok sage ich LinkedIn ist ja prädestiniert jetzt dafür.\n\nAlso man sieht immer, wenn in deiner Bubble 15 Leute den gleichen LinkedIn-Kurs besuchen Besucht\n\n.\n\ndas Gleiche drin.\n\n**Nina von wiasano:** Zielgruppe in dem Sinn, das ist egal, ob das eine private Followerschaft ist oder wirklich im Firmenkontext wirklich potenzielle Kunden\n\n**Nina von wiasano:** dann wird es halt auch nicht angezeigt. Und ich sage immer so ganz gerne auch das Beispiel, ich habe ja einen recht schwierigen Hund aus dem\n\n**Nina von wiasano:** eine recht große Followerschaft, weil den Hund zum einen viele schon viele Jahre kennen aus ihrer Vergangenheit, zum einen mich die Leute im Tierschutz kennen und\n\n**Nina von wiasano:** Geschichte teilen sozusagen.\n\nUnd dann habe ich mir mal gedacht, lass mich selber auch oft einmal so verunsichern von diesen Weisheiten, die da so rausgeballert werden, gell, und habe mir dann gedacht, ja, jetzt schauen wir, ob wir mit der Sarah ihre Geschichte noch mehr Leute erreichen, machen wir mal ein Video, gell ich habe sonst immer nur ein schönes Bild von ihr gepostet und wirklich viel Text dazu geschrieben, viel Geschichte, oft auch die ganze Caption voll gemacht und nur den ersten Beitrag dazu was Engagement rate auf diese beiträge von 80 90 prozent und dann\n\n**Nina von wiasano:** engagement rate von 40 prozent gehabt und die die likes generell also\n\n**Nina von wiasano:** den anderen Beiträgen.\n\nUnd da siehst du halt auch wieder, was ich gemeint habe. Das sind ja\n\n**Nina von wiasano:** die, die das\n\n**Nina von wiasano:** und die auf einen Beitrag reagieren oder auch Einfach nur lang draufbleiben zum Beispiel.\n\nDas sind Menschen.\n\n**Nina von wiasano:** gern hätte oder\n\n**Nina von wiasano:** Algorithmus zu und das müsst ihr dann draus machen.\n\nAlso das ist halt meine Erfahrung auch, die ich immer wieder\n\n\n**Manuela Machner:** der gleiche gleiches erlebnis gehabt in meiner alten region haben wir einen sommer lang sozusagen das war dieser Covid sommer da man dann gesagt die die unsere thematischen schwerpunktpunkte das sollen die entdecker aus unserer region den gästen das vorstellen nicht wir als touristiker sondern menschen aus der region und wir haben an an gehabt der begeisterte wanderer war und der hat voller begeisterung wirklich genial also falls ihr das hört ich sag dir das wort das beste ever Und er hat seine wandertouren beschrieben und ich sag's auf facebook war das und ich sag's ich habe das erste posting gesehen und mir gedacht um gottes willen wir müssen ihn auf facebook schulen der hat eine wanderbeschreibung gemacht gefühlte a4 seite ja\n\n**Manuela Machner:** und ich habe gesagt scheiße das funktioniert nicht und und die beste engaging rate ever\n\n**Nina von wiasano:** glaube ich, ja.\n\n**Manuela Machner:** seine Wanderdings.\n\nUnd vor allem die Leute, die das gelesen haben, waren so interessiert dass sie auch gekommen sind. Also beim Allgorithmus geht es ja nicht nur darum, dass er sich das anschaut er soll ja herkommen und die Wandertour gehen. Und die waren ja dann wirklich interessiert und haben das Gefühl gehabt, und du hast gesehen, die Speicherquote einfach, also Da war Engagement ohne Ende da und wir haben dann auch gemerkt, die haben schon gewartet wenn er wieder erzählt und auch durchaus kritisch weil es ist nebelig oder keine Ahnung.\n\nUnd deswegen sind die Fotos nicht gut oder ich habe umdrehen müssen, weil über den Nebel geht das nicht. Und du hast die Leute, was sie kommentiert haben, sie haben dann Fotos dazu gestellt, wenn sie diese Tour waren und und und. Also und Facebook-Regel A4 ihrer Seite, also bitte vergiss es.\n\n**Nina von wiasano:** eben und\n\n**Nina von wiasano:** aus dem, wie die Menschen die Plattform nutzen und nicht umgekehrt oder er verbessert sich, er verändert sich\n\n**Manuela Machner:** offensichtlich findet er auch seine Nutzer dann, also die das dann interessiert muss\n\n**Nina von wiasano:** genau der springende Punkt, dass ich auch sage, ich treffe gleich Gesinnte im sozialen Netzwerk und nicht irgendwen der jetzt was macht, was mich eh nicht angeht.\n\n**Manuela Machner:** Aber genau das ist ein anderes Thema, das der Eliot und ich auch schon ein paar Mal diskutiert haben.\n\n**Manuela Machner:** da natürlich recht, ich bin interessiert das zu sehen, was mich interessiert. Aber eigentlich ist es ja schon auch eine Gefahr Weil wir sehen ja nur mehr unsere Bubbles. Ich glaube, wir alle drei werden wahrscheinlich auf LinkedIn oder so sehr ähnlichen Leuten irgendwo inspiriert werden, egal ob wir einen folgen oder nicht, weil wir uns alle drei mit KI auseinandersetzen.\n\n**Nina von wiasano:** Ja\n\n**Manuela Machner:** Aber wir kriegen vielleicht aus anderen Themen gar nicht mehr viel mit.\n\n**Nina von wiasano:** ich muss ganz ehrlich sagen, ich\n\n**Nina von wiasano:** Ich verklinke den aktiv,\n\n**Nina von wiasano:** irgendwas von sich geben, oder diese tausend Beiträge, weiß ich nicht, was kann die App-Entwicklung uns über, oder was kann mein Morgenmüsli uns über die App-Entwicklung erklären, weißt du, wenn man denkt, nein, das sollen sie\n\n\n**Manuela Machner:** Aber wie kommst du zu neuen Themen? Wie kommst du dann zu neuen Themen?\n\n**Nina von wiasano:** experten auch alle\n\n**Manuela Machner:** Dank.\n\n**Nina von wiasano:** natürlich\n\n**Nina von wiasano:** ihr was sagt ich will Ich will nur \n\n**Nina von wiasano:** viel viel besser. die\n\n**Nina von wiasano:** viel besser.\n\nich mir denke, wieso kommst du jetzt wieder? Und\n\n**Nina von wiasano:** Und\n\n**Eliot Mannoia:** Aber danke.\n\nwillst du nicht wissen, wie man 8000 Euro am Tag ganz unverbindlich online, Bitcoin, Crypto Pyramiden-Systeme\n\n**Nina von wiasano:** Und vor allem E-Mail, ganz wichtig.\n\n**Manuela Machner:** Das klingt vielleicht etwas seltsam aber ich habe festgestellt, dass mich manchmal, wenn ich jetzt Mitbewerber hernehme, der Content von ihnen stresst. Ich habe dann oft das Gefühl, oh mein Gott, der hat schon etwas rausgelassen oder gepostet und ich muss ja auch Expertise zeigen keine ahnung und ich habe ganz bewusst zum beispiel den meisten das lasse ich mir nichts im feed anzeigen wenn irgendwas aktuelles über die wissen möchte dann schaue ich vielleicht aktiv rein dann senkt zwar dass er profil war egal aber aber aber ich habe festgestellt dass das mir nicht gut tut ja mich noch zusätzlich unter diesen druck zu setzen dass ich sehe was kollegen auch so machen im gleichen bereich\n\n**Nina von wiasano:** man sich\n\n**Nina von wiasano:** gott, mein Video\n\n**Nina von wiasano:** so.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv, ja.\n\n**Nina von wiasano:** das ist schon gefährlich auch, wenn man da nicht, deswegen eben auch, wie wir vorher schon geredet haben, so\n\n**Nina von wiasano:** den Arbeitsalltag integrieren, weil einfach auch viele Leute Angst haben oder viele Leute einfach auch leichtsinnig damit umgehen. Also in ein Chat-GPT Kundendaten einzugeben oder solche Sachen. Wir hatten jetzt erst wieder wen sitzen, der gesagt hat, hier kommt sie, bitte bei uns Schulung machen, weil die sollen wissen, dass man das nicht kann, dass man das nicht darf.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie siehst du eigentlich Social Media, so Employer Branding also Social Media Employer\n\n**Nina von wiasano:** wollte dir auch gerade, ich bin mir gerade vorher auf der Zunge gelegen, auch finde ich gut, wenn es auf einer wertschätzenden und freiwilligen Basis passiert, wenn es auf dieser, sagen wir mal wieder\n\n**Nina von wiasano:** branding und, und und Also, nein, fangen wir anders an.\n\nEmployer Branding auf alle Fälle wichtig in einem Rahmen, wo es für das Unternehmen auch noch authentisch bleibt. Also... Für mich gehen Employer-Branding und Marketing eigentlich Hand in\n\n**Nina von wiasano:** Separates voneinander sein, weil genauso zum Beispiel bei der Mitarbeitersuche, genauso wie ich einen Kunden mir definiere und eine Zielgruppe für ihn schreibe, genauso sollte es eigentlich mit einem idealen Mitarbeiter machen. Und wir haben im früher in der\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Google Ads und Social Ads und so weiter, fängt im Prinzip gleich an, wie jeder andere Zielgruppenaufbau, weißt, weil du mal wissen musst, wen will ihn da überhaupt haben, was muss der für Kompetenzen haben, was muss der für Fähigkeiten haben. Und dann halt auf der anderen Seite auch extrem\n\n**Nina von wiasano:** bewahren. Das müssen jetzt nicht High End Fotos und super kindische TikTok Reels jetzt\n\n**Nina von wiasano:** schauen, was was gefällt unseren bestehenden Mitarbeitern am Unternehmen und das dann nach außen tragen und das sichtbar machen. Das ist für mich Employer Branding, also wirklich dahinter stehen.\n\n\n**Eliot Mannoia:** Dank. ja, aber da sieht man, was für eine Bedeutung Social Media hat, oder? Also, das Social Media, auch wenn du jetzt ein Werkzeug anbietest, das es leichter macht, dieses Professionellen und diese Business-Geschichte abzujassen nenne ich es jetzt einmal. Aber in Wirklichkeit ist es ja nicht nur dieses, ich werfe Content hinein auf der einen Seite, so wie auf der Webseite.\n\n**Manuela Machner:** Ich erlebe schon viele Unternehmen, die Social Media als lästige Zusatzarbeit sehen, die das Gefühl haben, naja, das muss man heute machen, so wie ich auf der Webseite was hineinstellen muss oder meinen Google-Account vielleicht pflegen muss oder eine Bewertung beantworten muss. Aber Sie sehen eigentlich gar nicht, was da für Potenzial dahinter steht.\n\nIch meine, Sie sehen schon, dass Sie teilweise verkaufen drüber und so, aber ich habe das gespürt ja?\n\n**Eliot Mannoia:** so wie mit Hund oder wie man mit Menschen umgeht oder die Kultur zeigen kann. Nina, ist vielleicht noch etwas, wo du denkst das hätten wir nicht angesprochen, das du gerne noch ansprechen möchtest?\n\n**Manuela Machner:** Frage habe ich noch an die Nina, entschuldige, eine wichtige Frage, siehst du irgendein Social Media Tool kommen, das wir vielleicht aus dem Alltag noch nicht am Schirm haben, gibt es da neue Trends?\n\n**Nina von wiasano:** Ganz neu, glaube ich. Ja, ich beschäftige mich gerade mit einem bisschen Neuem aber ich glaube, dass das ein bisschen ein\n\n**Nina von wiasano:** ich weiß es\n\nErdruss und wollen schon gar nicht mehr ich kriege jetzt gerade wieder Welle mit wo sich eher\n\n**Nina von wiasano:** eine kommen wo sich wieder sehr viel angemeldet wird sage ich jetzt einmal aber also ich glaube\n\n**Manuela Machner:** Könnte es sein jetzt ein Gedankenspiel, könnte es sein, dass dadurch diese KI-Modelle wie ChatGPT momentan so viel Aufmerksamkeit bekommen, dass das auch dazu führt, weil einerseits ich kann ja mit dem auch schreiben und er antwortet Oder ich kann vielleicht sogar sprechen damit, dass sie vielleicht diesen Social-Welt-Thema und alle wollen sich eh nicht zeigen und so, vielleicht da momentan die Aufmerksamkeit gar nicht hingeht weil sie gar keine Zeit mehr haben, weil sie ihre Freizeit jetzt mit dem Herumspielen in KI-Tools verbringen.\n\n**Nina von wiasano:** Das kann sehr stark sein, ja. Vor allem wie du sagst weil ja diese Tools oder\n\n**Nina von wiasano:** wie ich in Lieben gelernt habe, habe ich gedacht, Gott, ich will ein Foto hochladen ich will, dass der ein Gesicht hat.\n\n**Manuela Machner:** Also das Bedürfnis habe ich aus mir heraus eigentlich nicht gehabt.\n\n**Nina von wiasano:** wollte ihm so gerne ein Gesicht geben.\n\n**Manuela Machner:** Übrigens hast du ausprobiert? Der Eliot hat was ausprobiert. Bitte erzählt, das muss ich Ihnen noch ganz kurz sagen, was wir gemacht haben mit dem neuen Bildgenerierungstool von ChatGPT.\n\n\n**Eliot Mannoia:** habe den ChatGPT mit dir gefragt, so alles, was er über mich weiß, wie glaubt, dass ich aussehe?\n\n**Nina von wiasano:** und?\n\n**Eliot Mannoia:** ja, ich war überrascht weil ich habe nie ein Foto von mir hochgeladen und er hat gewusst, dass ich, oder nicht gewusst, er hat richtig geraten, dass ich dunkle Haare habe, kurze Haare habe, dass ich, also es hat mir jetzt nicht ähnlich geschaut aber es war schon sehr die\n\n**Manuela Machner:** Also ich war auf dem Schlanker, das muss ich sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Bist schlanker?\n\n**Nina von wiasano:** Studien auch dazu, zwischen genetischen und gesellschaftlichen Einflüssen, wie stark die\n\n**Nina von wiasano:** prägt. So gewisse Dinge einfach sich anzueignen oder auszuwählen vor allem auch. Also da hat es ja diese Zwillingsprojekte gegeben, wo Zwillinge\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja, nature nurture\n\n**Nina von wiasano:** sind und dann treffen sie sich und haben die gleichen Schuhe an und kennen sie eigentlich gleich Gar nicht, haben den gleichen Haarschnitt, wo man sagt, ja, also das ist halt schon was, wo ich auch sage, wo man halt wieder auch,\n\n**Nina von wiasano:** KI-Algorithmik-Thema angeht wo es ein bisschen unheimlich wird, weil die können das\n\n**Eliot Mannoia:** genau solche... Ja, genau solche Themen spreche ich auch oft in meinen Workshops an über Emotional Intelligence, dass wir eigentlich nicht so frei denkend sind, wie wir glauben.\n\n**Nina von wiasano:** absolut. Bin ich ganz dabei.\n\n**Eliot Mannoia:** Kommt viel aus dem Magen heraus, also aus dem Darm viele Entscheidungen oder auch genetisch wie du sagst oder wir haben blinde Flecken.\n\n**Nina von wiasano:** Es ist einfach.\n\n**Manuela Machner:** Also ich habe gedacht, aus dem Darm kommen noch Geräusche aber okay.\n\n**Eliot Mannoia:** die deutsche \n\n**Manuela Machner:** ausgehst, dass ich Netflix habe, das finde ich immer cool, aber ja.\n\n**Eliot Mannoia:** hier alle Tools, du hast hier alle, also, kein\n\n**Manuela Machner:** Ja, haben schon.\n\n**Eliot Mannoia:** Netflix-Wahnsinn, na gut, aber sie hat das Buch geschrieben, Damen mit Scham kannst du auch lesen genau\n\n**Nina von wiasano:** kenn ich, das mag ich gern, ja. Das zweite Gehirn.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, genau. Und die Doku auf Netflix ist über das. gut, ich versuche das zusammenzufassen. Gibt noch Fragen an dieser \n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank \n\n**Eliot Mannoia:** Stelle?\n\n**Eliot Mannoia:** Dann würde ich, weil es war wirklich ein wahnsinnig interessantes Gespräch, wir hatten ja heute als Gast Nina Fallon bei uns, die die Plattform Wiasano hat, wo man wirklich die Zielgruppenanalysen bis zur Redaktionsplanung, die ganze wirklich so gesagt Supply of Social Media, Content und Strategie, also wirklich super umfasst.\n\nDann haben wir gehört, dass die verschiedenen Algorithmen sich so verändern, dass auch verschiedene Kulturen reinkommen und dass Jugendliche mit so vielen neuen Sachen aus Tokio und aus Rio de Janeiro auseinandergesetzt\n\n.\n\nich glaube, jede Firma braucht Nina und Wiasano, um eigentlich zu wissen, wie man am besten mit diesen Zielgruppen sich auseinander tut, weil wir haben oft gehört, es muss authentisch sein, Keine generischen Outputs und der Content sollte halt nicht für einen Algorithmus gemacht werden sondern für die Zielgruppe dann ist es in Folge E dann auch für einen Algorithmus so gesagt, passend gemacht. Ich\n\n**Nina von wiasano:** super. Hätte ich nicht besser machen können.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank auf jeden Fall von meiner Seite, Nina, dass du da warst und deinen Insights uns beschert hast.\n\n**Nina von wiasano:** euch. Es war mir\n\n**Nina von wiasano:** bin ich froh Und wie wir heute festgestellt haben, dass man auch über die Bundeslandgrenzen hinaus sich total super vernetzen kann.\n\n**Manuela Machner:** Und man versteht uns von Tirol bis nach Wien na gut, wir freuen uns dann bald auf die nächste Folge danke Nina, dass du da warst und wir sehen, hören oder wie auch immer wir treffen uns macht es gut\n\n**Nina von wiasano:** genau ciao","faqs":{"heading":"FAQ: Social Media mit KI – mit Nina Fauland von Wiasano","items":[{"question":"Wie verändert KI Social-Media-Marketing?","answer":"Nina Fauland, Gründerin von Wiasano, erklärt: KI kann Content-Ideen generieren, Posting-Zeiten optimieren und Zielgruppen analysieren. 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In dieser besonderen Folge von Mind | Machine sprechen Manuela Machner, KI-Expertin im Tourismus, und Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, erstmals darüber, wie die Reisebranche KI bereits nutzt – und wo noch viel Potenzial liegt.🌍 Wie kann KI Gäste personalisiert ansprechen?🏨 Welche Tools helfen im Betrieb – und was erwartet sich der Gast wirklich?🔍 Warum Booking.com, TripAdvisor & Co. relevanter für KI werden als gedacht.💬 Wie Authentizität und Automatisierung zusammenpassen (oder auch nicht).🇦🇹 Und warum Österreich hier manchmal ein bisschen \"nachzieht\"...Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz: Der Mensch im Zentrum, die Technologie als Werkzeug. 🧠✨Diese Folge ist ein Muss für alle, die in der Tourismusbranche arbeiten – oder einfach gerne reisen und wissen wollen, was sich im Hintergrund alles tut.📍 Links & InfosManuela Machner, KiNET.ai – www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma – www.brandkarma.at✨ Jetzt abonnieren und keine Folge mehr verpassen!","intro_text":"Zum ersten Mal sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia direkt über KI im Tourismus: personalisierte Reiseerlebnisse, automatisierte Buchungssysteme und die Rolle menschlicher Expertise.","key_questions":["Wie verändert KI Entscheidungsprozesse in großen Organisationen?","Was bedeutet Women in AI für die KI-Entwicklung?","Wie kann man KI-Entscheidungen transparent und nachvollziehbar machen?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich Willkommen bei der neuen Folge von Mind&Machine. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen und heute\n\n**Manuela Machner:** reden wir das erste Mal in der, ich weiß nicht, wir haben über 60 Folgen aufgenommen, wir haben aber nie über den Tourismus geredet oder über das Reisen und die künstliche Intelligenz obwohl ich eigentlich tagtäglich nichts anderes tue und dann sind wir drauf gekommen, wäre doch eine spannende Podcast-Folge.\n\n**Eliot Mannoia:** Unbedingt ein Wahnsinn, dass wir das noch nicht gemacht haben. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und Sinn dieser Podcast ist, euch Gedankenanstöße zu geben, Inspiration und ja, wir... Wir haben ja heute mit Manuela die schlechthin KI-Touristikexpertin KI-Touristikexpertin KI-Mastermind, vor kurzem auch gekrönt von ChatGPT.\n\nWas sind so deine Erfahrungen? Du trainierst und schulst ja hunderte wenn nicht schon tausende Menschen in ganz Österreich und sogar Deutschland. Was sind so deine Erfahrungen in der Tourismusbranche in Bezug zu KI-Tourism\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, wir haben da mehrere Ebenen Das eine ist das, wo ich halt trainiere das ist die Destinations- und die Betriebsebene heißt, die Leute, die KI anwenden um sich die\n\n**Eliot Mannoia:** die Arbeit zu erleichtern,\n\n**Manuela Machner:** wie kann ich meine Website-Texte schneller machen, meine Social-Media-Postings Also da geht es ganz, ganz viel um Effektivität und auf der anderen Seite auch dieses natürlich große Thema, KI-Suche, wie werde ich in Zukunft gefunden?\n\nWas wir in Österreich\n\n**Eliot Mannoia:** a bissl verschlafen\n\n**Manuela Machner:** meiner Meinung nach, ist die KI auch innovativ einzusetzen in Betrieben. Also wie kann ich meine Angebote anders aufbereiten, kann ich mit einem, keine Ahnung, wenn ich ein Self-Check-In habe, ein Avatar, das den Leuten erklären und nicht nur Tausende schütteln beim Kastl dass man sagt, So und so musst du klicken und tun.\n\nAlso die Technologisierung in vielen Bereichen, da sind wir in Österreich sehr oft noch sehr sehr abwartend und sehr, sehr vorsichtig sage ich jetzt. Gerade wenn man unterwegs ist, und das bist ja eher du, ich bin ja eher die, die da mit den Leuten arbeitet, wie schreibt das e-mail mit ChatGPT\n\n**Eliot Mannoia:** was\n\n**Manuela Machner:** erlebst du so in der Welt des Reisens sage ich jetzt, mit KI?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also, ich reise ja wahnsinnig gerne und ich finde es immer sehr spannend, wie Menschen aus Ländern, die vielleicht weniger Ressourcen zur Verfügung haben, sich sehr, sehr auf das Digitale oft stürzen. Das ist natürlich jetzt nur... Meine subjektive Wahrnehmung aber ich war auf den Himalaya oben sogar auf 4-5.000 Meter, wo sie nicht genügend Wasser oder Strom hatten, aber trotzdem mit dem Smartphone auf Social Media waren, also es hat mich Sehr beeindruckt damals dieser Kontrast.\n\nIn der Türkei nutzen sie zum Übersetzen im Taxi schon die KI. Das war auch schon jetzt im letzten Jahr, also 2024, wo ich sehr überrascht war, wie... Gang und gäbe dass es wirklich etwas in allen Taxis ist es weiß nicht nur dass einer das probiert hat um oder in Peru in einer kleinen Stadt Arakiba das ist also nicht die Hauptstadt von Peru und da auch erweichen dass der Raum ich ich schreibt gerne Reviews und habe fünf Sterne gegeben habe nur gesagt dass die Partie Portionen vielleicht nicht so Prozent üppig waren oder wenn so klein und dann war ich drei Tage später dort wieder und sie haben mich erkannt sind gekommen sogar Thank you for your review, danke für euer Review hier ist es vielleicht ein bisschen mehr diesmal und haben wirklich daran gearbeitet mit mir als Gast one on one persönlich\n\n**Eliot Mannoia:** 2020 ob ich vielleicht mein Review, also haben sie nicht ausgesprochen natürlich, aber ob ich vielleicht mein Review anpassen würde und habe mich wirklich da sehr personalisiert und freundlich bedient man sieht wie TripAdvisor und diverse Tools, nicht immer alles KI Manchmal natürlich nur Software, aber halt mit diesen Empfehlungs-Engines sehr, sehr wichtig für verschiedene Destinationen ist.\n\nDas hat mich sehr beeindruckt\n\n**Manuela Machner:** Also das, was du da beschreibst, zeigt ein bisschen, glaube ich, unsere Situation. Man merkt ja total unterschiedlich das Engagement in den Betrieben, wenn man es jetzt auf Betriebsebene Lebe ich davon, bin ich ein kleiner Vermieter der nichts anderes tut, Dann ist auch dieses Engagement, Dinge\n\n.\n\nein Veränderungsprozess.\n\nAlso das verstehen ja viele, nicht viele glauben. Ja, jetzt verwendet halt mein Mitarbeiter in ChatGPT und dann schreibt sie das halt schneller und das geht schon. Ja, eh. Aber in Wirklichkeit gerade bei großen Unternehmen, habe ich die Situation, ja was und wie und in welcher Form und ist das verknüpft mit einem PMS-System, das ist so ein Buchungs-, also mein internes Firmensystem, was kann schon das PMS-System, also da haben wir ganz andere Prozesse laufen und man merkt halt, Das, was wir total unterschätzen, die Erwartungshaltung, weil ich sage schon,\n\n**Manuela Machner:** du das jetzt sagst ich erwarte mir, wenn ich ein Hotel in Frankreich schreibe, im Prinzip erwarte ich mir heute, dass ich Deutsch hinschreiben kann und Deutsch eine Antwort bekomme.\n\n.\n\nwird sich noch viel, viel verstärken weil wenn du gewohnt bist, dass zum Beispiel Übersetzungen, so wie du es jetzt im Taxi gesagt hast, wenn ich\n\n**Manuela Machner:** meiner Muttersprache, \n\ndann \n\nwird\n\n**Manuela Machner:** auch immer stärker in die Richtung werden.\n\nUnd ich glaube, dass wir da teilweise in Österreich noch sehr schlafen. Und was wir halt auch immer haben, dieses Damoklesschwert, Daten Datensicherheit datenschutz daten ist schieß mich tot ja und in wirklichkeit habe jetzt aus der diskussion geführt wo ich gesagt habe wofür verwendet ihr hauptsächlich für marketing für die texte auf der website für e-mails wo ihr drinnen dinge hinschreibt die auf der website stehen für social media die ihr veröffentlicht wo ist dort das problem mit datenschutz also ich frage mich dann schon oft ob wir Übervorsichtig sind in manchen\n\n**Manuela Machner:** die einfach langsam entdecken boah da kann ich mir echt Arbeit ersparen, sie da auch leichter tun und das schneller umsetzen und ins Fahren kommen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, was sind so die typischen Fragen oder Herausforderungen, die du bekommst von TeilnehmerInnen in den Workshops? Sind das oft sehr menschliche Themen auch? Also das ist halt so meine Erfahrung. Sind das so Ängste, sind das Unsicherheit oder was sind so, was könnte man für dich machen, um da diese Hürde zu beheben\n\n**Manuela Machner:** Tourismus ein Hauptthema ist, ist das Thema Authentizität.\n\n**Manuela Machner:** Vielen glaube, kaum eine Branche lebt so stark davon, dass es menschelt, dass man als Gast halt vor Ort mit dem interagiert dass das zusammenpasst, dass ich den mag, der mir an der Rezeption den Schlüssel gibt, dass ich den mag der mir ein E-Mail schreibt, Die Bilder halt genau von dem Zimmer genauso sind, wie sie dann in echt sind.\n\nAlso davon lebt die Branche schon sehr extrem. Ich glaube, dass\n\n**Manuela Machner:** gibt, wo die Leute so bedacht drauf sind. Stimmt das? Also habe ich\n\n.\n\nin echt genau in der Art und Weise? Ist der Ausblick, und da reden wir nicht einmal von KI, sondern von der Realität wenn ich ein Foto mache von einem Zimmer und ich sage es dir, wenn du ein\n\n.\n\nJa. Und das wird natürlich durch die Möglichkeiten von KI, ist dann natürlich, was verwende ich\n\nwie\n\nVielen \n\ndann auf einem weißen Teller präsentiert im Internet und ich habe aber irgendwie eine andere Form des Geschirrs? Geht das? Geht das nicht? Sind die Fliesen im Schwimmbad wo\n\n**Manuela Machner:** schlecht bedacht, wenn der Gast das Gefühl hat, das ist dann in der Realität\n\n**Manuela Machner:** die ich online sehe? Und das ist natürlich bei unserer Branche die erste Frage oder die Hauptfrage.\n\nKann ich das machen? In welcher Form kann ich es machen? Soll ich es\n\nmachen?\n\nVielen \n\nEs in Richtung Bilder geht, also Bildbearbeitung da\n\n**Manuela Machner:** von künstlich generierten Bildern, wie weit gehe ich, was kann ich verändern?\n\nAlso ich sage, bei Urlaub am Bauernhof die schmutzigen Gummistiefel die vielleicht irgendwo herumliegen Die darf ich vielleicht wegretuschieren, aber dann sind wir schon am\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also als Psychologe kann ich schon sagen, dass auch Kleinigkeiten natürlich sehr oft wahrgenommen werden. Ich mache in meinen Workshops oft ein Experiment, wo ich ganz groß am Bildschirm einen Kleiderhaken zeige. Und zwar, ich zeige zuerst den, den man oft in Hotels sieht, also den ohne Haken, sondern nur, wo man den einhakt, so auf die Art, also dass man, und dann frage ich immer, dass man es nicht klaut genau, und dann frage ich immer so die TeilnehmerInnen so, Wo seht ihr das?\n\nUnd alle natürlich im Hotel, im Hotel. Also jeder, das weiß jeder gleich, dass diese Assoziation mit Hotel ist. Und dann wechsle ich plötzlich zu einem normalen Kleiderhänger. Und dann sage ich, was für eine Botschaft würde es euch schicken, wenn ihr diesen Kleiderhaken sehen würdet? Und dann sind immer ein paar Lustige dabei, die sagen, ah, Geschenk.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber natürlich, alle sagen immer gleich Vertrauen und ich zeige einfach damit mit diesem kleinen mini experiment dass jedes mikro signal dass man schickt ja auch wenn es ein kleiderhaken ist in einem fünf sterne hotel schickt das eine botschaft mit ja da kann man noch so schöne empfang oder check in prozess haben aber jedes einzelheit schickt eins wie die gewichtigen oder wie wichtig jeder signal ist ist natürlich jetzt immer dann unterschiedlich Aber eine Wirkung hat es.\n\n**Manuela Machner:** Du sprichst eine ganz wichtige Sache an, die wir im Tourismus halt schon auch haben. Unterschied auch von der Segmentierung her. Also wir haben ja total unterschiedlichste Ausrichtungen in den Betrieben. Also ein Urlaub am Bahnhofbetrieb steht ja für ganz andere Werte im Normalfall als ein Vier-Sterne Fünf Sterne vielleicht, oder superior dann auch.\n\nUnd da ist natürlich bei Einsatz von KI auch dann immer die Frage, will ich lieber ein perfektes E-Mail von der Bäuerin haben, die das perfekt ausformuliert ist, wo ich dann mal vielleicht denke, Aha, das ist ja echt die Geschäftsfrau, wenn ich glaube dass sie es selber geschrieben hat. Oder ist es mir vielleicht sogar lieber, wenn die Bäuerin schreibt, mal schön dass es kommt und vielleicht einen Tippfehler drinnen hat oder was auch immer. Und umgekehrt von einem Fünf-Sterne-Hotel erwarte ich mir perfekte E-Mails, das ist klar. Ein Self-Check-In geht gar nicht. Also da würde ein Self-Check-In an der Rezeption wenn ich fürs Zimmer 500 Euro zahle für die Nacht, ein absolutes No-Go sein. Das\n\n.\n\nwir haben schon verschiedenste Ebenen Und das ist natürlich, man muss jedes Haus, und da muss ich sagen, da erlebe ich halt, dass das keiner macht, Sollte für sich im Vorfeld einen gewissen Wertekalender machen, das heißt ich als Betrieb Natürlich könntest ChatGPT verwenden und E-Mails schicken und so weiter, aber die Frage ist ich brauche schon ein gewisser Wertekompass, wofür stehe ich und wo setze ich KI und vor allem in welcher wahrnehmbaren Variante ein.\n\nWenn ich im Backend organisatorisch Dinge mit KI mache, wird das keinen Gast stören Also ich glaube, dass es\n\n**Manuela Machner:** die Preise vergleichen gehe. Es wird ihm auch egal sein, wenn ich die Allergene auf der Menükarte mit Hilfe von KI mache. Also ich glaube, das sind die Dinge die eine Rolle spielen.\n\nAber wenn der Gast damit konfrontiert ist, dann hängt es ganz stark davon ab, was bin ich für ein Betrieb und wofür bin ich. Wenn ich\n\n**Eliot Mannoia:** funktioniert.\n\n**Manuela Machner:** stehe, wenn ich für... Schnell und fast Business-Gäste stehe, ist das ein ganz anderes Setting, dann kann ich sagen, ja, als Business-Gast reicht mir ein vollautomatisiertes E-Mail, wo drinnen\n\n**Eliot Mannoia:** Pre-Checkin Ja.\n\n**Manuela Machner:** kriege ich ein automatisiertes E-Mail, so machst du das vor Ort, dann bin ich sogar froh und dankbar, weil ich keine Zeit verschwenden will, weil ich kein Geld selber verschwenden will für irgendwelche Dinge,\n\n**Eliot Mannoia:** Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass auch wenn man ein Fünf-Sterne-Hotel ist oder wie auch immer, dass man das da trotzdem auch weiter runter bricht und vielleicht beim Pre-Check-In schon fragt wollen Sie sich Zeit lassen, wollen Sie das Check-In-Experience à la Hotel, bla bla bla, oder möchten Sie es lieber schnell und direkt?\n\nJa. Dass man es vielleicht auch aussuchen kann und vielleicht auch Zeiten, vielleicht nicht nur nach Person, sondern auch nach Zeiten, vielleicht wenn es 21 Uhr ist, möchte man lieber einfach nur das Zimmer, wenn es 17 Uhr ist, möchte man vielleicht das warme Handtuch und vielleicht einen kleinen Drink beim Check-in.\n\nDas haben wir eh auch schon mal besprochen, dass man aufpassen muss, dass wenn man KI oder Technologie einsetzt, es nicht zur Obligation wird. Also dass man da nicht nur sagt, es geht nur Online-Check-In, denn manche wollen halt das Persönliche und dass man vielleicht beide auch schuldler.\n\n**Manuela Machner:** der Betriebsebene ein Faktor spielt. Ich glaube, wir haben momentan einfach die Realitäten, dass gewisse Kategorien von Betrieben Gar nicht mehr die\n\n**Eliot Mannoia:** Personalressource \n\n**Manuela Machner:** kannst noch bekommst also diese auswahl ist in der theorie schön aber Kann ich aber als Betrieb tatsächlich nicht immer und permanent anbieten.\n\nAlso das muss man auch realistisch sehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja, natürlich. Also nach 20 Uhr oder so, dann glaube ich, versteht das auch jeder gar nicht, dass man da nicht...\n\n**Manuela Machner:** ich morgen um 23.30 Uhr in Wien am Bahnhof ankommen werde, da muss ich schon schauen, wo kann ich dann schlafen, damit ich überhaupt einchecken kann. Also entweder, mir ist egal, ein Self-Check-In, aber ich brauche eine Eincheck-Möglichkeit.\n\n**Manuela Machner:** persönlich oder mit Self-Check-In. Also das ist für mich zum Beispiel ein Auswahlkriterium für das Hotel. Das sind schon diese Faktoren und ich glaube, das ist ganz wichtig für die Betriebe\n\n.\n\nAußenpräsenz anzupassen. Dass ich nicht sage, naja ich hätte gerne fünf Sterne und ich hätte gerne die elitäre Welt, und auf der anderen Seite steht dann ein Avatar dort da, dort.\n\nDas wird noch nicht zusammenpassen. Und genauso, glaube ich, muss man vorsichtig sein, Wenn man als kleiner betrieb jetzt im urlaub am bauernhof betrieb dann perfekte e mails schreibt die ki kann er ja und effektive schreiben muss man sagen sie mussten nicht so\n\n.\n\nhalt persönlich sein und es soll halt dazu passen zum betrieb weil ich glaube das was man dann erleben ist dass leute sehr irritiert sind\n\n**Manuela Machner:** der KI. Also für alle, die den Podcast sonst nicht hören, ich bin ein bisschen allergisch gegen dieses Wir-tauchen-ein, weil das so eine Lieblingsformulierung von ChatGPT ist.\n\nWas ist das denn jetzt kleiner Side Step? Ich sag's dir. Die letzten... Wochen, bin ich mindestens drei oder vier Mal von einem Menschen vorgestellt worden, der gesagt hat jetzt spricht die Manuela Machner, jetzt kommt die Manuela Machner, sie taucht ein in die Welt der KI und ich habe mir gedacht ernsthaft, also jetzt habe ich es chatGPT endlich abgewöhnt dass wir zwei eintauchen in die Welt der KI Ich habe eh lange nur gebraucht, ChatGPT abzugewöhnen und jetzt reden die Leute so\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, beeinflusst wem? Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Das ist im Tourismus sicher ein wichtiger Faktor wofür wir stehen, wie nutzen wir es und wie tun wir. Und das, was ja im Tourismus eine Riesengeschichte ist,\n\n.\n\nAlso wir sind ja mehr oder weniger gezwungen wenn du einen Betrieb hast, dann musst du fast auf Booking.com verkaufen, weil sonst wirst du nicht verkauft außer in ganz starken Tourismusdestinationen wo du auch über die Tourismusdestination gut verkauft wirst. Und die Problematik die wir haben, ist, Aus meiner Sicht, dass die KI-Systeme immer stärker natürlich auf große Plattformen zurückgreifen. Also natürlich, aber sie greifen auf große Plattformen zurück und den Betrieben gar nicht bewusst ist, wie wichtig nicht nur im Verkauf diese Plattformen sind, sondern auch in Zukunft für die Recherche unserer Agents die dann buchen oder\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das ist immer wieder am Anfang, wo wir halt in anderen Ländern oft TripAdvisor und solche Sachen so hoch priorisiert werden, weil sie wissen, dass das einer der Hauptwege ist, wie... Destinationen gefunden werden. Die Leute suchen auf TripAdvisor oder Booking.com, um ihren Thailand-Urlaub oder Peru oder wo auch immer zu buchen oder auch Restaurants und verschiedene Destinationen was auch immer.\n\nUnd die setzen sehr, sehr stark drauf. Und also Kellner geben dir sogar eine TripAdvisor-Visitenkarte. Also eine Visitenkarte, wo TripAdvisor draufsteht mit ihrem Namen. So bitte, bitte weil die habe ich selber auch miterlebt öfter, dass die Kellner oder Kellnerinnen inzentiviert werden, Rezessionen zu bekommen.\n\n**Manuela Machner:** zusammen,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja. Und wenn ihr Name erwähnt wird in der Session, bekommen sie sogar irgendeinen Bonus oder was vom Chef oder Chefin. Und das ist dann wirklich schon voll integriert\n\n**Manuela Machner:** Ja, und...\n\n**Eliot Mannoia:** bis Kellner.\n\n**Manuela Machner:** das Lustige ist, bei uns, wir wehren uns so gegen diese großen Systeme Und das verstehe ich insofern weil wir halt irgendwann unsere Betriebe sagen, wir zahlen jetzt, ich will mich nicht abhängig machen. Weil zuerst\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** wehre ich mich dagegen. Aber ich muss das eh tun. Und ich kann mich erinnern in der Region, ich war vorher Geschäftsführerin einer Tourismus-Destination, wie ich angefangen habe, habe ich bei meinen Betrieben eine Quote Online-Buchbarkeit auf Booking.com von 7% gehabt. Also gar nichts, gar nichts und auch wenn ich kein Fan von diesen Provisionsportalen bin, Das Problem ist, unsere Gäste sind dort und auch die KI-Systeme schauen dort nach.\n\nEs wird ja noch krasser.\n\n**Manuela Machner:** haben Dinge gemacht, dass wir sagen, lieber Gast, bitte geh vom Booking kommen, wenn uns findest dann direkt auf die Seite Es tun ein paar Gäste,, also ein paar sind dann so clever und machen das, aber die große Menge hat weder die Zeit noch das Interesse und dann haben wir das Pech noch, auf Booking.com haben wir alles sauber aufbereitet, da stehen wunderschön unsere Sachen um, ja, und dann gehst du auf die Website und findest das Zimmerbild gar nicht oder die Auswahl, also die Webseiten sind oft sehr,\n\n.\n\nhabe ja momentan im Versuch den Operator, für alle die nicht wissen was\n\n.\n\nmorgen zur Geschäftsreise nach Wien Suche mir ein Hotelzimmer im dritten Bezirk raus, das Self-Check-In oder 24-7-Rezeption hat und soll nicht mehr als 100 Euro die Nacht kosten und tue einmal. Und ich sag's dir, der geht auf Booking.com, der geht nicht und sucht unter tausenden Hotels im dritten Bezirk, ich meine, vielleicht sind es nicht tausende im dritten Bezirk, die Hotels heraus, sondern der schaut, welches Hotel auf Booking.com ist im dritten Bezirk kostet weniger als 100 Euro, 100 Check-in.\n\nUnd das Computersystem macht das alles alleine übrigens, ja, also\n\n.\n\nhabt. Also am Ende darf ich meine Kreditkarte hinterlegen und buchen. Die Suche macht es alleine und die Vorauswahl macht es alleine. wenn mir\n\n**Manuela Machner:** als Betrieb, ja eh, du kannst eh im Notfall auf Booking buchen, aber bitte buch bei uns.\n\nIst in der Theorie eh schön, aber in der Praxis wird es halt noch schlimmer werden und schwieriger werden. da muss man schon sagen, so wie du sagst Vielleicht ist es einfach sinnvoller die Preise rein, also die großen tun es eh, die Preise rein auf die Online-Plattformen zu kalkulieren und ganz einfach zu sagen, ich spiele das Spiel nach neuen Spielregeln. \n\n**Eliot Mannoia:** Ja oder\n\n**Manuela Machner:** die Betriebe...\n\n**Eliot Mannoia:** sorgen, dass die Informationen auf der Webseite auch auffindbar sind. Booking.com macht halt, das nennt man in der Marketingwelt, Conversion Rate Optimization, also die sind wirklich für Transaktionen wirklich optimiert. Unsere Webseiten dann nicht so gut sind oder es steht nicht oben auf der Webseite ja, Self-Checking geht, dann wird man auch nicht gefunden.\n\nDas erinnert mich an diesen Witz von diesem Film Eat, Pray, Love. Da gibt es diesen Witz wo sich... Ich glaube, ein Ärmerer regt sich dauernd auf bei Gott, warum gewinnt er nicht die Lotterie? Warum gewinnt nicht die Lotterie? Warum jeden Tag regt er sich auf? Warum gewinnt er nicht in der Lotterie? Und dann sagt Gott, kauf dir bitte einen Lottoschein.\n\nMan muss, man möchte nicht abhängig werden von Booking.com, aber wenn eure Webseite nicht alle Informationen und nicht optimiert ist, dann kann, dann Macht man auch nichts eigentlich für seine Unabhängigkeit. Man kann es ja so machen, dass man Booking.com zum Fischen benutzt, also um die ersten Kundschaften zu bekommen.\n\nUnd wenn Sie mal im Hotel sind, kann man Sie mit Persönlichkeit und mit Charme und mit persönlichen Services so davon überzeugen dass Sie vielleicht das nächste Mal als Stammgäste zurückkommen und direkt buchen.\n\n**Manuela Machner:** Das haben wir wieder ein bisschen der Theorie und Praxis Eliot,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das geht nicht. Ah, okay.\n\n**Manuela Machner:** natürlich in der Theorie völlig recht, die Realität ist halt oft so, dass wir die KI brauchen, dass die die Leute an der Rezeption entlastet damit die Leute in Zukunft mit Handschlag empfangen können oder dir voll nett.\n\nAber da habe ich ein super Erlebnis gemacht, weil du\n\n.\n\nGeschichte, die ich jetzt erlebt habe. Ich bin ja wirklich viel in Hotels unterwegs. Und ich hatte ein Hotel, da habe ich angegeben, ich komme. Im Late Check-In. Die hatten sogar Rezeption bis 24 Uhr und ich habe schon angegeben öffentlich komme ich erst um 22.30 Uhr oder so an. Und ich bin dann tatsächlich früher dort gewesen, aber, und ich war eh völlig überrascht dass ich früher dort war. Und ich bin halt aufs Zimmer gegangen und habe mir nicht viel gedacht. Und dann kam der Rezeptionist nein, es war nicht der\n\n.\n\nweißt du, ich war völlig überrascht gerade, dass ich noch nicht im Pyjama war. Der hat mir eine Platte mit ein paar Schmankerl gebracht, mit einem Wecker, abgedeckt mit Folie und hat gesagt, wir haben damit gerechnet dass sie erst zu spät anreisen und haben uns gedacht, sie brauchen vielleicht noch was zum Essen,\n\n**Eliot Mannoia:** Wow.\n\n**Manuela Machner:** Da bitte. Und ich war so überfordert damit.\n\nEs war total nett, es war total cool, aber ich war echt überfordert gestehe ich. Aber das war natürlich der Überraschungsmoment dass ich mir gedacht habe, boah also die haben mitgedacht. Weil es war ja wirklich so, ich meine, ich war vorher auf einer Tankstelle und habe mir ein Weckerl gekauft, extra noch. Weil ich gewusst habe, ich komme nicht mehr zum Essen, weil ich so\n\n**Eliot Mannoia:** Dankeschön.\n\n**Manuela Machner:** gegen das Gatschweckel von der Tankstelle in der Konkurrenz. Also ich habe viel mehr Abendessen, als ich sonst Abendessen täte, vor allem um die Uhrzeit. Aber das sind diese Überraschungsmomente. Und gerade da muss man ja sagen, haben wir im Tourismus da total viele Möglichkeiten.\n\nAber wir brauchen dafür Zeit und auch dieses mitdenkende Gespür und da muss man schon auch sagen, wir brauchen da im Betrieb, und da sind wir wieder bei diesem Werteverständnis,\n\n**Manuela Machner:** soll man sagen, diese kleine Geste war halt ein Add-on. Aber so wie du sagst, was habe ich gemacht? Ich habe ein Foto gemacht, ich habe das auf WhatsApp geteilt, ich werde noch LinkedIn-Posting dazu machen. Ja, was werde ich tun? Eine Google-Bewertung machen? Also ich erzähle das jedem.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Und ich glaube, wir müssen die KI momentan sehr stark nutzen, einerseits um uns zu entlasten weil wir gerade im Tourismus ganz wenig Zeit haben und ganz wenig Personal, also sehr große Personalthematiken haben, dass wir im Backend arbeiten.\n\nIch glaube, wir müssen auch technischer teilweise im Frontend werden. Also ich sage es dir, wenn ich noch einen Meldezettel händisch ausfüllen muss, Und das ist nicht nur bei kleinen Betrieben so. Es passiert mir durchaus bei Hotelketten und so weiter auch. Dann frage ich mich echt, okay, was um Gottes Willen weil ich weiß nämlich auch, was im Hintergrund dann mit diesen Meldezetteln passiert.\n\n**Eliot Mannoia:** .\n\nVielen Dank. \n\n**Manuela Machner:** heißt, es ist ja nicht damit getan, die heftet das ja nicht in eine Mappe und legt das ab. Die muss meine Daten dann wieder verarbeiten für die Statistik. Das heißt, die Mitarbeiterin muss meine händischen Daten noch einmal digitalisieren in irgendeiner Art\n\n**Eliot Mannoia:** Okay, wow. Ja, okay. Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Meldezettel ist nicht nur für die Mappe. Und da ich weiß, wie viel Aufwand das im Hintergrund ist und wie einfach es geht, wenn man es digital natürlich macht, muss ich sagen, schlage ich immer die Hände zusammen, wenn irgendein Betrieb sagt, da bitte händisch ausfüllen. Also ich glaube, wir haben da einfach gar nicht KI-Themen, wir haben da Digitalisierungsthemen.\n\nAlso sehr viel dieses, wie erspare ich mir die Arbeit, indem ich einfach Programme nutze, die das leichter machen. Also, da ist glaube ich noch viel Aufholbedarf und auch Bewusstsein\n\n.\n\ndann rede ich nicht mehr mit den Menschen, er kann an der Rezeption trotzdem mit mir reden, er muss mir nicht den Zettel händisch ausfüllen lassen.\n\nAlso, mir ist lieber, er sagt mir genau zum Frühstück übrigens, wissen Sie, morgen beim Frühstück unsere Spiegeleier sind besonders lecker, weil der Koch hat da eine ganz spezielle Gewürzmischung. Also, wenn er mir das erzählt, habe ich mehr davon, als wenn er mir den Zettel hinlegt, wo ich dann wieder nachdenken, also nachdenken aber wo ich eh schon automatisch ausführe, Geburtsdatum und komme.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja und es ist immer überfordert. Also man hat irgendwie, weiß ich nicht, gefühlt 50 Felder, wo man eh nicht in ihr alles ausfüllen muss. Und dann denkt man sich, okay, was muss ich jetzt doch ausfüllen und was muss ich nicht? Und jetzt hast du mir Hunger gemacht mit den Eiern.\n\n**Manuela Machner:** das umgekehrt auch schon gemacht habe, dass ich aus Meldezetteln dann die Dinge herausholen musste, die ausgefüllt gewesen sein mussten Da brauche ich dann immer nachdenken. Der Wahnsinn ist ja, also operativ gesehen, wirklich, abgesehen davon, wenn du dann versuchst, die Schriften zu lesen von den Gästen, die da was ausgefüllt haben.\n\nDas muss man\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, meine Schrift.\n\n**Manuela Machner:** Also ich weiß nicht, oder auch manchmal die Länderkennungen oder so, weil man muss eigentlich das Land, egal, man muss die Statistik ausführen und ich weiß, dass da viel wenn händisch gearbeitet wird, da\n\n**Manuela Machner:** und viele Mitarbeiter sich einfach denken. Ist eh völlig egal, ob der jetzt aus Baden-Württemberg oder aus Bayern kommt. mache halt einfach das Kreuz bei Bayern, weil ich glaube, ich könnte Bayern sein. Für die Statistik ist es aber nicht unerheblich als Tourismusdestination ist es für mich schon spannend, hat meine Werbemaßnahme in Bayern gewirkt oder in Baden-Württemberg\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Aber für den Betrieb spielt es halt keine Rolle und dann entstehen so Sachen.\n\nJa, also im Tourismus haben wir glaube ich einerseits die Betriebsebene und dann, und das finde ich auch so spannend, Die großen Plattformen sind ja KI-technisch echt schon sensationell drauf, immer schon gewesen. Also Flüge ist so der klassische Geschichte mit Dynamic Pricing. Diese Algorithmen die ausrechnen wann kostet der Flug mehr und wenn du mehrmals suchst dass er teurer wird.\n\nAlso die Großen verstehen schon, wie die Sachen\n\n**Eliot Mannoia:** Aber auch die machen große fehler also ich war mit einer airline letztes jahr ich werde es \n\n**Manuela Machner:** Dank. \n\n**Eliot Mannoia:** nicht\n\n**Eliot Mannoia:** aber eine europäische und da ist sehr viel schief gegangen mir wurde internet verkauft das gab es dann online es gab es an bord nicht dass dort hat mich ausgelacht also jetzt nicht nicht böse sondern hat nur gelang nicht ausgelacht sondern hat gelacht das gibt kein internet aber es wurde mir verkauft dann gab es verschiedene sitzplätze dich aussuchen könnte ich habe nicht Extra Legroom, also ich habe nicht das extra Legroom gebucht, weil ich eigentlich 1,80 habe ich gedacht, ich brauche jetzt nicht extra, aber ich habe Legroom gebucht, das war trotzdem 80 Euro, also 80 Euro für mehr Beineplatz und meine Beine haben trotzdem vorne angegriffen also das war jetzt nicht wirklich mehr Platz und das sind nur zwei, es gibt noch andere Sachen, die in diesen einer Buchung, Schiefgegangen sind.\n\nIch habe dann auch eine E-Mail zurückbekommen, warum ich diese 6 Euro, die ich fürs Internet gezahlt habe, nicht zurückerstatten bekommen kann. Und dann haben sie mir wirklich, ich habe die E-Mail aufgehoben sogar, haben sie mir interne Sachen zur Erklärung geliefert. Also wegen F7892\n\n**Eliot Mannoia:** sind, warum ihr mir nicht meine 6 Euro zurückerstatten könnt.\n\nAlso Das ist das Problem oft mit Software oder KI oder Technologie, dass sie manchmal einfach zu schnell oder nicht genug getestet werden. Sie funktionieren vielleicht technisch aber nicht menschlich. Deswegen, ich als digitaler Psychologe hätte wahnsinnig gern mit diesem Kunden gearbeitet um das zu testen weil das war nicht menschlich.\n\n**Manuela Machner:** Ja aber bitte mit der Fluglinie es ist ja eine europäische Fluglinie also ich würde da beinhart versuchen, über LinkedIn zu schauen, wer ist da für was zuständig, das E-Mail hinschicken, ich würde auch ChatGPT fragen, was ist da gemeint und ganz ehrlich, ich wäre da zu AK, hätte ich vielleicht das Mail geschickt und\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe 6 Euro.\n\n**Manuela Machner:** nein, wegen 6 Euro ist schon klar, aber die, naja,\n\n**Eliot Mannoia:** Legt euch nicht mit der Manu an.\n\n**Manuela Machner:** Ich sage es euch, nein, mir ist das jetzt blöder.\n\nAlso die Zeit haben wir da gar nicht. Aber genau das sind ja die Dinge. Was führt dazu? meine, hier im Podcast sagst du deinen Namen nicht, aber wenn wir uns zwei privat unterhalten, wirst du mir hoffentlich sagen, welche Fluglinie das ist. Das führt natürlich dazu, dass wir, was wir vorher positiv gesprochen haben, natürlich negativ haben.\n\n.\n\nnicht unterschätzen dürfen, ist trotz Trotz TripAdvisor und Google und was weiß ich, eine schlechte persönliche Empfehlung oder auch eine gute persönliche Empfehlung ist natürlich viel mehr wert. kann man auch nutzen natürlich, dass man sagt, so wie du gesagt hast, die Leute, die TripAdvisor hingeben und sagen, nein bewerten und vor allem wenn du dich persönlich irgendwie der Person schuldig fühlst also wenn der mir extra noch eine Butter bringt als Vorspeise oder extra noch\n\n**Manuela Machner:** Weil du hast schon dieses Geben und Nehmen. Wie willst du jemandem Balance sein? Und das kann man natürlich auch mit... KI, also allein dieses Nachhaken, dieses bitte bewerte mich, was war toll, was war nicht toll, ist ja gerade bei uns im Tourismus spielt es eine Rolle.\n\nUnd man muss schon sagen, die Leute schauen, ich schaue auch bei Booking oder bei TripAdvisor, wie gut ist dieses indische Restaurant, wo ich hingehe oder wie gut ist das\n\n.\n\nSterne von 5 hat oder 3,7, ja, ich bin eh nicht anspruchsvoll.\n\nIch bin nicht anspruchsvoll aber ich habe halt die Erfahrung gemacht, wenn es 3, 5, 3, 6 Sterne hat, dann ist es selbst für meine Verhältnisse schon so, dass ich mich nicht wohlfühle. Also, du lernst dann schon daraus und dadurch wird es auch immer relevanter.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, da gibt es eh diverse Studien auch dazu, also auch bei Amazon zum Beispiel, eine hohe Prozentzahl kaufen erst ab vier Sterne auf Amazon zum Beispiel und das geht sehr schnell nach unten ab drei Sterne und dann so.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber wobei man sagen muss, was ich ja schätze bei Booking zum Beispiel, dass du ja nur bewerten kannst, wenn du wirklich gebucht hast dort, dass die\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** viele Fake-Bewertungen inzwischen oft schon stattfinden, dass man sagen muss, also\n\n.\n\nmacht schon richtig etwas aus. Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Zum Abschluss würde ich dich gerne noch fragen, was wären so die ersten zwei Schritte die du Destinationen empfehlen würdest aus deiner Erfahrung?\n\nIn Bezug auf Kunden, genau.\n\n**Manuela Machner:** Man sollte das meiner Meinung nach strukturiert angehen, die Thematik. Sich einmal anzuschauen welche digitalen Prozesse habe ich und was hält mich im Betrieb auf. Und das ist egal, ob ich Destination, Hotel oder im Prinzip auch ein Händler oder ein Handwerker bin. Ich muss einfach schauen, was weiß ich, am meisten halten mich auf Anfragebeantwortungen, am meisten halten mich auf... Check-In-Geschichten. Am\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** mich auf dieses Hin- und Herkommunizieren oder das Telefon. Was sind so wirklich die Pain-Points Also das, glaube ich, ist einfach wichtig zu evaluieren. dann sich anzuschauen, was für ein\n\n**Manuela Machner:** der Leitung halten.\n\nDas liegt auch daran, dass das so ein halber Kurbetrieb ist. Ja, eh, das\n\n.\n\nDu wirst voll aufgehalten und ich weiß, was das heißt, weil der erzählt dann, dass das linke Knie schon seit zehn Jahren weh tut\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen. ist\n\naber\n\n**Manuela Machner:** sein, weil gerade sage ich, alles was in der Kommunikation direkt mit dem Gast stattfindet, ja unser Verkaufsargument oft ist,\n\n**Manuela Machner:** wirklich zu sagen, gehe ich es an oder gehe ich es nicht an. Leicht ist es\n\n**Manuela Machner:** bewertungsbeantwortungen. Also, das... ihr müsst es als Bewertenden beantworten aber das Zweite ist dann, da gibt es fertige Tools, da kann ich einstellen, wie sollen meine Bewertungsbeantwortungen grundsätzlich ausschauen. Das muss ich gar nicht rauskopieren in Chatschibli und wieder zurück, das geht sogar automatisiert und sehr gut automatisiert und personalisiert, also dass, wenn der sagt, ich war mit meiner dreijährigen Tochter, dann sagt die KI, schön dass Sie mit Ihrer dreijährigen Tochter bei uns waren und das Schwimmbad genutzt haben.\n\nAlso da, da, die Sachen\n\n**Manuela Machner:** für ein Programm kann mir helfen, aber auch, sollte ich das machen, passt das in mein Werteverständnis? Also das ist, glaube ich, ein ganz, ganz wichtiger Faktor\n\n**Eliot Mannoia:** Super also lang lang überfällig dass wir dieses thema angesprochen haben super spannend also wir sind auch ich glaube wir hätten auch noch jetzt sehr leicht weiter reden können und\n\n**Manuela Machner:** Das Gefährliche bei dem Thema ist, dass das immer vom Hundertste ins Tausendste kommt, weil mir das dann noch einfällt und das noch einfällt. Und eigentlich habe ich das Gefühl, ich habe überhaupt nichts geredet jetzt über Tourismus und KI.\n\n**Eliot Mannoia:** Oh ja, also ich habe auf jeden Fall viel gelernt und wir machen einfach fix eine zweite, dritte Folge, weil Tourismus ist dein Blut KI und Tourismus, also das wäre sehr wichtig und auch sehr spannend. Die ganze Branche, was sich alles mit KI tut, wo es Chancen gibt, was wir auch vielleicht von anderen Ländern lernen können, die vielleicht mit weniger Ressourcen vielleicht schneller digital werden müssen, können, sollen, ob das mit KI ist oder Technologie, sehr spannend Ich glaube, du hast es wirklich auch super auf den Punkt gebracht, dass das ist aufgehoben.\n\nOb das jetzt, ich warte zehn Minuten auf dem Telefon oder ich kann ein Check-in machen oder schnell oder langsam oder ich bekomme ein Essen aufs Zimmer, wie das bei dir passiert ist. Also einfach das Gefühl... Ich bin aufgehoben, finde ich zumindest aus psychologischer Sicht ein ganz, ganz wichtiger Aspekt.\n\nWas für drei Schritte würdest du empfehlen, dass man zuerst schaut, okay, eine Analyse, wo sind die Pain Points, wo wäre ich oft aufgehalten? Dann zweitens wenn ich mich erinnere, was gibt es für Programme was kann ich machen, um bei diesen... Bei diesen Themen mir vielleicht zu helfen und dann drittens, soll ich es machen?\n\nAlso ist der menschliche Aspekt da in diesem Punkt jetzt wichtiger als die KI oder wie kann man es noch menschlich beibehalten oder andere Aspekte? Hoffe ich habe das\n\n**Manuela Machner:** Ja, super. Genau.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank für eure Zeit heute und Manuela, super viel gelernt von dir heute über Tourismus. Danke dir und bis zur nächsten Woche.\n\n**Manuela Machner:** Macht es gut, alles Liebe, tschüss\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.\n\n**Manuela Machner:** uns auf Google, also auch\n\n**Eliot Mannoia:** geht ab.\n\n**Manuela Machner:** wisst was wir wollen, wir wollen 5 Sterne haben von euch.\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut.","faqs":{"heading":"FAQ: Wie verändert KI den Tourismus?","items":[{"question":"Wie verändert KI das Reisen und den Tourismus konkret?","answer":"Manuela Machner und Eliot Mannoia sprechen erstmals direkt über KI im Tourismus: personalisierte Reiseempfehlungen, KI-Concierge-Services, dynamische Preisgestaltung und automatisierte Gästekommunikation verändern die Branche grundlegend.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche KI-Anwendungen sind für Tourismusbetriebe besonders relevant?","answer":"Chatbots für Gästeanfragen, KI-gestützte Bewertungsanalyse, automatisierte Buchungssysteme und personalisierte Marketingkampagnen. 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Dabei geht es um viel mehr als nur Automatisierung: Es geht um Augmented Leadership, um menschliche Intuition im Zusammenspiel mit datenbasierter KI-Analyse – und um die Frage, wie man in einer datengetriebenen Welt dennoch menschlich bleibt.Themen dieser Episode:Wie KI Vorstandsmeetings unterstützt – mit datenbasierten EntscheidungsszenarienWarum erklärbare KI für Managemententscheidungen so wichtig istWas es bedeutet, wenn KI zwar „recht“ hat – aber kein Gespür zeigtWarum Führungskräfte heute zweimal entscheiden: zuerst die Frage, dann das ZielZitate & Impulse:„Generative KI ist oft zu arrogant, um zuzugeben, dass sie etwas nicht weiß.“„Wir Menschen brauchen Intuition – aber KI hilft uns, bessere Grundlagen zu schaffen.“„Führung in der Zukunft heißt, Verantwortung nicht abzugeben, sondern bewusster zu tragen.“Jetzt reinhören:Mehr über die Hosts:Manuela Machner – www.kinet.aiEliot Mannoia – www.brandkarma.atGast: Fatemeh-Shirin Asgari - LinkedIn ProfilAbonniere Mind | Machine für mehr Gespräche über die Mensch-Maschine-Beziehung von morgen.","intro_text":"Fatemeh-Shirin Ascari, Women in AI Ambassador und bei den ÖBB im Strategic Procurement, spricht über KI-gestützte Entscheidungsfindung in Unternehmen.","key_questions":["Was hat sich bei der KI-Bildgenerierung verändert?","Wie verändert KI-Bildgenerierung die Kreativwirtschaft?","Welche ethischen Fragen wirft KI-Bildgenerierung auf?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi, grüßt euch und willkommen zur nächsten Folge von Mind / Machine. Heute freut es uns wahnsinnig einen Gast bei uns wieder zu haben, die Fatemeh-Shirin Asargi. Sie ist bei ÖBB Strategic Procurement und Women in ICT Ambassador Online Und Women in AI, also verschiedene Leidenschaften Interessen.\n\nWillkommen Shirin und wir haben auch heute hier die Manuela natürlich, die KI-Expertin im Tourismusbereich. Ich bin der Elliot Manoja, digitaler Psychologe Und danke Shirin, dass du heute unser Gast bist. Wie kommst du zu ÖBB Procurement, Women in ICT Ambassador, Women in AI, also was treibt dich an, was ist so deine Leidenschaft hinter diesen diversen Rollen\n\n**Shirin Asgari:** Hallo Elliot, hallo Manuela, vielen Dank, dass ich heute dabei bin bei euch beim Podcast Mind Machine. Es ist mir eine große Freude\n\n**Manuela Machner:** ich birnge\n\n**Shirin Asgari:** langjährige Erfahrung als\n\n**Eliot Mannoia:** Expertin\n\nmich \n\n**Shirin Asgari:** vor allem KI für Management und\n\n**Manuela Machner:** und Unternehmensführung\n\n**Shirin Asgari:** dementsprechend habe ich auch im Rahmen meiner Masterarbeit\n\n**Eliot Mannoia:** zum erfolgreichen Einsatz von KI.\n\n**Shirin Asgari:** sein. Danke nochmals für die Einladung\n\n**Manuela Machner:** Dank. und \n\n**Shirin Asgari:** ich\n\nhoffe, dass wir ein sehr unterhaltsames Gespräch führen werden.\n\n**Eliot Mannoia:** Das weiß ich jetzt schon. Sehr spannend.\n\n**Manuela Machner:** Wie ist das eigentlich? Also ich komme ja eher, also mein Umfeld sind meistens kleine Unternehmen, da ist die Situation sicher ganz anders wie in den Unternehmen, mit denen du arbeitest oder so, wie halt\n\n**Eliot Mannoia:** ÖBB ist mit einer großen.\n\n**Manuela Machner:** Struktur. Sehr wie soll man sagen, herausfordernd vor. Einerseits natürlich menschlich herausfordernd weil jeder unterschiedlichste Zugänge hat, aber auch organisatorisch sehr herausfordernd.\n\nWas siehst du die größten Herausforderungen in so großen Betrieben im Vergleich zu im Kleinen?\n\n**Shirin Asgari:** Du\n\n**Eliot Mannoia:** sagst es genau richtig Manuela\n\n**Shirin Asgari:** sind größer Aber auch ein bisschen\n\n**Manuela Machner:** anders Da haben \n\n**Shirin Asgari:** wir\n\n**Manuela Machner:** sehr viel mit Regulatorik zu tun in allen Aspekten\n\n**Shirin Asgari:** sehr wichtige Regulatorien zu berücksichtigen\n\nNicht nur \n\n**Eliot Mannoia:** den wirtschaftlichen Aspekt berücksichtigen \n\n**Shirin Asgari:** soll\n\nrechtlichen Aspekte Und das Thema Kultur zum Beispiel, da kommt auch wieder sehr viel zusammen, weil einfach unterschiedliche Bereiche des Unternehmens erfordern auch eine andere Unternehmenskultur aus meiner\n\n**Manuela Machner:** sicht weil im technischen Bereich\n\n**Shirin Asgari:** mindset als in der IT zum Beispiel.\n\n**Eliot Mannoia:** oder in der Verwaltung\n\n**Manuela Machner:** könnte ich mir auch vorstellen.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie siehst du aus deiner Sicht, dass die Führungskräfte eigentlich Entscheidungen treffen, was für Herausforderungen haben die, wenn die Entscheidungen treffen?\n\n**Manuela Machner:** Trotz Grad dem Thema KI jetzt, weil das ist ja doch, ich kann mir gut\n\n**Eliot Mannoia:** vorstellen\n\n**Manuela Machner:** rechtes Und da hatten wir ja auch ganz klar eigenes Gesetz, eigene Regulatorien und gerade alles, was so out of the box war, war oft viel, viel schwieriger auch\n\n**Eliot Mannoia:** Entscheidungen da drinnen dazu zu treffen, ja ich weiß nicht, wie es euch damit geht aber für mich ist das ein schwieriger ,\n\n**Shirin Asgari:** Teil des Lebens, Entscheidungen zu treffen, weil wir Menschen... Wir treffen ja insgesamt täglich über 20.000 Entscheidungen. Welche Socken trage ich heute? Was esse ich zum Mittag? Was kaufe ich mir heute Abend ein?\n\nSolche Entscheidungen, bis zu den wirklich strategisch unternehmerischen Entscheidungen. Und bei den Führungskräften ist es nochmals mehr. Ich habe mal gelesen, dass die Führungskräfte die Management-Ebene über 40% ihrer Zeit mit\n\n**Manuela Machner:** Entscheidunge verbringt. und das ist schon jetzt sehr viel.\n\n**Shirin Asgari:** ESG-Konformität, um schneller, agiler und digitaler zu werden.\n\nJetzt kommt auch noch das Und KI dazu. Und\n\n**Manuela Machner:** Vielen dann und dann kommen auch noch\n\nmehr \n\n**Eliot Mannoia:** Entscheidungen zu treffen.\n\n**Shirin Asgari:** im Jahr meine Strategie gemacht habe oder alle ein paar Jahre und dann\n\n**Manuela Machner:** eigentlich meine Ruhe \n\n**Shirin Asgari:** hatte\n\nThemen kümmern.\n\nJetzt muss ich einfach ständig Meine Strategie ändern, meine Überlegungen ändern. Jetzt kommt ein neues Thema, da muss ich mich auch wieder anpassen. Also das ist sehr, sehr, es erfordert sehr viel Kraft, sehr viel Energie und es macht auch müde diese Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, wir kennen das von unserem Alltag auch. Wenn es so oft ist, dann die Psychologen reden von Entscheidungsoberlastung. Und\n\n**Eliot Mannoia:** sinkt auch die Qualität\n\n**Shirin Asgari:** von den darauffolgenden Entscheidungen. Je mehr, desto sinkt auch\n\n**Manuela Machner:** dann die Qualität\n\n**Shirin Asgari:** Irgendwann kann man das einfach nicht mehr so genau überlegen, alle Aspekte berücksichtigen und dann auch eben\n\nzu \n\n**Manuela Machner:** eienr Entscheidung\n\n**Shirin Asgari:** kommen.\n\n**Manuela Machner:** dann greift man einfach\n\n**Shirin Asgari:** auf die schnellere oder einfachere Option oder man versucht aufzuschieben das Ganze. Das meine Beobachtung.\n\n**Manuela Machner:** Ja haben ja das Thema bei Entscheidungen, dass wir auch immer das Gefühl haben, wir brauchen besonders viele Informationen, um möglichst natürlich die beste Entscheidung zu treffen. Ich habe aber das Gefühl, früher haben wir gar nicht so viele Informationen gehabt.\n\n**Eliot Mannoia:** dass es ja in Wirklichkeit durch die vielen Daten.\n\n**Shirin Asgari:** Mhm.\n\n**Eliot Mannoia:** de fakto. Da grätscht vielleicht die KI wieder hinein.\n\n**Shirin Asgari:** finde es auch so, dass uns KI dabei sehr viel helfen kann, weil wir können ja gar nicht so viele Informationen bei uns speichern quasi im Kopf, beziehungsweise auch nicht verarbeiten. Von daher solche Tools wie KI, die einfach große\n\n**Manuela Machner:** Menge Daten\n\n**Shirin Asgari:** historische Daten, wenn ich in eine Funktion... Ich starte jetzt mal in einer Management-Position und dann weiß ich nicht, was für Entscheidungen vor fünf Jahren getroffen wurden im Unternehmen.\n\nIch kann mich vielleicht ein bisschen umhören, aber so viele Informationen\n\n**Manuela Machner:** bekomme ich nicht weil.\n\nVielleicht sind viele Personen \n\n**Eliot Mannoia:** schon weg vom Unternehmen\n\n**Shirin Asgari:** weiß alles, kann auch komplexe Zusammenhänge verstehen. Und\n\n**Manuela Machner:** mir eine\n\n**Shirin Asgari:** Basis vorbereiten, worauf mich dann meine Entscheidung treffen kann.\n\nVon daher finde ich schon, dass uns KI sehr viel helfen kann\n\n**Manuela Machner:** in dem Bereich\n\n**Eliot Mannoia:** die wir treffen müssen, sondern auch die Vielfalt und die Komplexität und dann noch die Geschwindigkeit, also das sind alles Faktoren die da wirklich zu mehr Druck führen und auch diese Ungewissheit schaffen und Menschen hassen Ungewissheit, also wir gehen sehr schwer mit Ungewissheit aus und dann auch, wie die Manuela richtig gesagt hat, versuchen wir so viel Informationen zu bekommen.\n\nUm das Risiko zu minimieren, weil wir wollen auch nicht in Schwierigkeiten kommen, wenn wir dann vielleicht eine Entscheidung treffen, die nicht fundiert ist oder dass wir uns dann gut rausreden können. Gibt es bei dir, hast du da ein paar Praxisbeispiele, wie die KI oder bei welchen Entscheidungsprozessen die KI da am besten vielleicht unterstützen kann?\n\n**Shirin Asgari:** Ja, zum Beispiel bei den Vorstandsmeetings kann man sich vorstellen, da sitzen wirklich Menschen, die Ganz, ganz ganz wenig Zeit haben, die auch, wie ich vorher erwähnt habe, eine lange Agenda haben, was sie bearbeiten sollen von strategischen Themen und da kommt genau\n\n**Manuela Machner:** so ein tool wie KI ins Spiel\n\nund sagt \n\n**Shirin Asgari:** gibt solche Optionen also zum Beispiel\n\n**Eliot Mannoia:** Und habe, dass ich mich, in der ich hier bin in der ich hier bin, in der ich hier bin, in der ich bin\n\n**Shirin Asgari:** für uns KI eben die Informationen, wie schaut es mit dem Markt aus, wie sind die lokalen Faktoren, wie sind die Kundenverhalten bzw.\n\n**Manuela Machner:** prognostiziert\n\n**Shirin Asgari:** einfach auch das Kundenverhalten\n\n**Eliot Mannoia:** und dann kommt mit vorschlägen.\n\n**Shirin Asgari:** der Region X eine Filiale aufmachst, hast du solche Faktoren Vorteile, aber solche Risiken konnten auch auftreten. Dann kann man als entscheidende Person sich überlegen, okay, was ist mir jetzt lieber?\n\nSind mir diese Risiken lieber oder die anderen Risiken? Wo habe ich bessere Chancen? Und dann entscheidet man basierend auf diesen möglichen Szenarien die von einer KI vorgestellt werden\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** wie lange dauert es noch, bis die KI entscheidet?, provokant gesagt?\n\n**Shirin Asgari:** Wenn nicht ein paar Sekunden dann ein paar Minuten. Das ist das Gute daran. Aber natürlich vorausgesetzt, wir haben die richtigen qualitativen Daten auch dann dahinter. Das ist auch ein\n\n**Eliot Mannoia:** eins sehr wichtiger Punkt\n\n**Manuela Machner:** das war's. uns die KI dann auch, also das Spannende oder das vielleicht auch ein bisschen beängstigend ist, wenn die KI dann auch schon die ersten Entscheidungen trifft also vielleicht in kleinen Elementen ja, wenn ich eine Dienstreise mache, in welches Hotel bucht sie mich ein, ja, Und das Nächste ist dann, was lassen wir als Menschheit oder auch als Unternehmer natürlich zu sagen, wie weit berät mich ein KI oder wie bereit tut sie vor, selektieren auch schon.\n\n**Shirin Asgari:** Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** genau da kommen wir wieder\n\n**Shirin Asgari:** agents\n\n**Eliot Mannoia:** eigentlich\n\n**Shirin Asgari:** die generative KI, aber auch prädiktive KI miteinander kombinieren und dann\n\n**Manuela Machner:** nciht nur\n\n**Shirin Asgari:** nur Daten analysieren, sondern auch wirklich mit einer Entscheidung kommen, Entscheidungsvorschlag\n\n**Manuela Machner:** und dann ist es natürlich\n\n**Shirin Asgari:** ist es noch einfacher.\n\n**Eliot Mannoia:** Wo siehst du da die Risiken oder die Herausforderungen?\n\n**Shirin Asgari:** Risiken und Herausforderungen gibt es natürlich wie bei jedem Tool. Ich bin ein großer Fan von KI und den Nutzen die uns KI bringen kann,\n\nManagement-Ebene. natürlich muss man auch vorsichtig sein. Es geht darum, dass manchmal nicht \n\n. \n\nganz\n\nIch weiß nicht, vielleicht habt ihr es auch so etwas erlebt, eben beim Arbeiten mit ChatGPT zum Beispiel. Da kommt etwas und man denkt, hm... Wieso eigentlich? Und was sind die Überlegungen dahinter? Das ist schon sehr wichtig zu wissen.\n\nFragt dieselbe Frage und kommen unterschiedliche Antworten raus. Oder einmal kommt gar keine Antwort raus, was zufriedenstellend ist. Von daher\n\n**Manuela Machner:** Wobei manchmal wäre mir bei einer generativen KI lieber, sie würde sagen, sie weiß was nicht. Sie gibt mir eine Antwort, die falsch ist. Das muss man, also empfinde ich halt so. Oder falsch ist, aber die halt eigentlich gar nicht passt.\n\n**Shirin Asgari:** Ja ich\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist, du meinst, spricht über was auch.\n\nDie \n\n**Shirin Asgari:** Gibt KI ist zu arrogant, sie gibt niemals zu \n\n**Eliot Mannoia:** Hat immer was zu sagen, ne?\n\n**Manuela Machner:** Deswegen heißt es DIE KI\n\n**Eliot Mannoia:** na, oh. Aber was ich zum Beispiel, ich habe eine Geschichte gehört, die fand ich spannend oder ich glaube es war einfach ein Gedankenspiel. Es ruft ein Mensch an bei der Bank, um mitzuteilen, ich werde in drei Monaten meine Kreditzahlung für mein Haus nicht tätigen können. Und die KI antwortet, gut, rufen Sie bitte dann wieder in drei Monaten erst an.\n\nJa, und die Maschine hat so gesagt nichts falsch gemacht, weil jetzt muss man das noch nicht melden, erst wenn die Zahlung, also es war von einer IQ und Kompetenzperspektive alles richtig, aber von einer EQ, also Emotional Intelligence Perspektive Hat die Maschine nicht so ganz verstanden, dass da eigentlich etwas Trauriges dahinter ist, dass ein Mensch nicht seine Kreditzahlung machen kann.\n\nUnd das ist jetzt nur so ein kleines Gedankenspiel, aber wenn man das dann auf größere Datenmengen und Entscheidungen mit\n\n**Eliot Mannoia:** übrigens auch ein riesen Fan von KI. Ich bin nicht der Skeptiker aber ich Ich versuche auch die menschlichen Komponente da auch immer mit zu berücksichtigen.\n\n**Shirin Asgari:** Aber es gibt erklärbare KI. Es gibt so manche Tools wie LIME, die können dann die Entscheidungen von generativer KI im Nachhinein erklären. Das\n\n**Eliot Mannoia:** super.\n\n**Shirin Asgari:** spannend. Von daher bin ich Fan davon, wenn man wirklich KI für Entscheidungsfindung nutzt, dann sollte das Ganze auch erklärbar sein. Dann müsste man auch funktionieren Und alles verstehen, was dahinter steckt.\n\nWie kommt man zu dieser Empfehlung? Wie kommt man zu dieser Entscheidung? Also Mann nicht, aber KI.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ist auch AI eigentlich, also die KI, Mann, ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber das ist ja auch der Fortschritt. Ja, eben, es ist ja die KI künstliche Intelligenz. Aber ich sage immer er wenn er wieder Bockmist baut.\n\n**Shirin Asgari:** Dann ist es wieder .\n\n**Manuela Machner:** Ja, es Ja, es ist ist ein bisschen trans bei mir die KI. Ich\n\n.\n\nDen unter Anführungszeichen Gedankenprozess der im Hintergrund passiert bei der KI, da muss ich sagen, das war für mich ein riesiges Aha-Erlebnis, wenn ich sozusagen diesem Selbstgespräch das erste Mal gefolgt bin oder die ersten Male, es hat sich ein bisschen so angehört,\n\n**Manuela Machner:** erklärt sage ich jetzt einmal, die sich einmal mitzulesen damit man ein bisschen ein Gespür kriegt. das eine Thema ist, ich kann es vielleicht nachvollziehen, aber das andere Thema ist ja trotzdem, dass es schwer manipulierbar ist, sage ich jetzt einmal unter Anführungszeichen Ich kann es halt mit meinem Prompt oder Eingabe oder\n\n**Manuela Machner:** gewissen Grad beeinflussen, aber... habe ich schon das Gefühl, das Ergebnis ist dann trotzdem sehr individuell um es einmal auszudrücken.\n\n**Shirin Asgari:** Aber dann, wenn du schon weißt, wie deine KI, deine generative KI eben zu dieser Empfehlung gekommen ist oder zu dieser Output, dann kannst du auch vielleicht deinen\n\n**Manuela Machner:** Definitiv ja. Vor allem wenn ich den Weg gewinne, war nicht denkbar. Ich finde es so cool, wenn ich sehe, wie sie den Weg eingeschlagen hat, kann ich anders bewerten wie ernst nehme ich das Ergebnis oder wie gerne akzeptiere ich dann auch das Ergebnis, sage ich jetzt.\n\n**Shirin Asgari:** Genau\n\n**Eliot Mannoia:** Stimmt. Ja, was nachvollziehbar ist.\n\n**Shirin Asgari:** Aber es gibt auch dann, wenn wir von den Agents reden, also wenn die KI von uns auch die Entscheidung trifft oder Entscheidungsempfehlungen macht, dann müssen wir es auch definieren mit den Verantwortlichkeiten\n\n.\n\nich jetzt eine HR-Managerin bin und ich bekomme zum Beispiel von meinem\n\n**Shirin Asgari:** empfehlung für eine Beförderung und ich tue das auch dann.\n\nEs kommt irgendwann heraus, dass es zwar keine gute\n\n**Manuela Machner:** also ich predige zumindest in meinen Schulungen allen Leuten, wenn du etwas verwendest was die KI macht, dann am Ende des Tages bist du trotzdem der Verantwortliche. Weil ich sehe es trotzdem ein bisschen, mein Agent ist ja ein guter Begriff, finde ich auch. Wenn ich eine Assistentin auch hätte oder eine Mitarbeiterin oder was und die macht einen Fehler. Arbeite damit, dann habe trotzdem ich als Head die Verantwortung zu\n\n**Manuela Machner:** die Verantwortung haben sollte.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber da spaltet es sich dann auch sehr, wenn ich eingebe oder\n\n**Manuela Machner:** wo du nicht einmal mehr eingreifen kannst und das selbstfahrende Auto trifft die Entscheidung, die falsch ist, dann schaut die Geschichte ganz anders\n\n**Eliot Mannoia:** man hat ein Prompt wo man nachweisen kann.\n\n**Shirin Asgari:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Genau.\n\n**Shirin Asgari:** Aber ich bin auch der Meinung, es ist auch etwas Positives, dass wir am Ende dann entscheiden dürfen und sollen auch. Und natürlich auch jede Entscheidung bringt immer Verantwortung mit sich.\n\n**Eliot Mannoia:** ,\n\ndas Ja, \n\nist gut.\n\n**Manuela Machner:** aber Gott sei Dank gehen wir es nicht komplett ab. Also dann müssten wir uns ganz neue Seinsfragen auch stellen, ja.\n\n**Manuela Machner:** Weil wer beherrscht dann wen? Also es ist schon noch... Meine Intention, dass ich unter Anführungszeichen mein KI-Tool beherrsche, wenn man es so brutal ausdrücken will, oder steuere und ich nicht gesteuert werde.\n\nWeil wenn ich die Entscheidung meiner Meinung nach nicht mehr treffe und nicht mehr auf Knopf drücken kann, so human in the loop, dann steuert ja die KI mich.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie siehst du da in diesem Zuge den Begriff Augmented Leadership statt Automatisierung, also wie siehst du das, dieses Zusammenspiel zwischen KI und Leadership\n\n**Shirin Asgari:** Oh ja, das ist etwas, was ich sehr gerne habe. Wir haben auch kurz vorher darüber gesprochen, dass Entscheidung Entscheidungen beziehungsweise Entscheidungsvorschläge von der KI\n\n**Shirin Asgari:** einer Managerin zu Hilfe.\n\nWenn man sagt, ja, es gibt zum Beispiel das Beispiel mit der Filialeröffnung im neuen\n\n**Shirin Asgari:** ich als Mensch entscheide dann am Ende für etwas oder gegen etwas. ist es mit\n\n**Shirin Asgari:** zum Beispiel, wie optimiere ich das Ganze. Und das ist jetzt nicht Automation, weil es passiert ja nicht alles automatisch Ich bekomme nur die Grundlage dafür und ich entscheide als Mensch, genau als letzte Instanz quasi für das Ganze oder gegen etwas. Das finde ich\n\n**Manuela Machner:** Aber eigentlich entscheide ich zweimal, ob Verstehe ich es richtig? Eigentlich entscheide ich aber zweimal. Ich entscheide am Beginn welche Entscheidung will ich treffen am Ende des Tages, sage ich. Also was soll mir die KI\n\n**Eliot Mannoia:** das ist eine gute Frage.\n\n**Manuela Machner:** die mir dann erst am Ende dann ermöglichen sozusagen die zweite Entscheidung zu treffen, aus dem heraus. Weil ich glaube, wir reden oft \n\n**Manuela Machner:** aus dem\n\n**Manuela Machner:** system oder was auch immer.\n\n**Shirin Asgari:** Absolut. Ich sehe es auch genauso, weil das ist dann die Vision, die von uns kommt. Ich sage, ich\n\n**Shirin Asgari:** Und das ist\n\n**Shirin Asgari:** die erste Entscheidung und die letzte Entscheidung liegt wieder bei uns.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde, da ist viel Potenzial Ich liebe diesen Ansatz von Einstein. Er hat gesagt, wenn er eine Stunde für ein Problem hat, dann verbringt er 55 Minuten damit, das Problem zu verstehen und nur fünf Minuten es zu lösen. Und ich finde, das kann man nicht genug unterstreichen wie wichtig das ist, die Vision oder das Problem, das man lösen möchte, am Anfang so klar wie möglich zu definieren.\n\nJa, finde ich sehr wertvoll.\n\n**Shirin Asgari:** Aber ich finde, da kommen genau die menschlichen Fähigkeiten ins Spiel, so wie Intuition. Ich spüre, ich brauche eine Veränderung zum Beispiel Für\n\n**Shirin Asgari:** spüre oder ich habe das Gefühl, mein Markt,\n\n**Shirin Asgari:** nicht so stabil ist obwohl die KPIs immer noch stabil wirken Aber ich habe das Gefühl, nein, ich muss was\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen.\n\n**Shirin Asgari:** die nie nachgebaut werden kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Super.\n\n**Manuela Machner:** Ja, absolut spannend.\n\n**Eliot Mannoia:** fragen, was du persönlich so an KI täglich nutzt? Also von privat, beruflich also wie schaut so ein Tag bei Shirin mit KI aus? Also beruflich, privat, welche Tools nutzt \n\n**Manuela Machner:** Vielen \n\n**Eliot Mannoia:** du?\n\n**Shirin Asgari:** großer Ich Fan von OpenAI und GPT, ich \n\n**Eliot Mannoia:** Vielen f len Dank.\n\n**Shirin Asgari:** dann auch zum Vergleich manchmal Cl um\n\n**Shirin Asgari:** beruflich weniger, eher für\n\n**Shirin Asgari:** da habe ich noch sehr viele Präferenzen, die KI noch nicht weiß von mir.\n\n**Eliot Mannoia:** Okay.\n\n**Shirin Asgari:** aber ich verwende es für\n\n**Shirin Asgari:** über aktuelle Themen und ich recherchiere dann über, ja, was ist neu\n\n.\n\nEinfach so viel schreibe und tippe\n\n**Shirin Asgari:** tag, dass ich dann nicht mehr wieder am Handy tippen möchte. Einfach sofort den Knopf einschalten und fragen. ein zweites Google, würde ich sagen.\n\n**Manuela Machner:** nicht, googelst du noch viel, Shirin das würde mich interessieren, weil ich google im Bruchteil von dem, was ich früher gemacht habe.\n\n**Shirin Asgari:** Ich würde sagen, ich\n\n**Shirin Asgari:** jetzt 20% und 80% sind immer so Fragen, die gestellt werden.\n\n**Manuela Machner:** wir haben alle Informationen, wir haben eine Auswahl aller Informationen bekommen und jetzt bekommen wir Antworten.\n\nAlso\n\n**Manuela Machner:** hat sich einfach sehr stark verändert, glaube ich.\n\n**Eliot Mannoia:** Google war der Gatekeeper zu wissen, zu knowledge. Das ist Wahnsinn.\n\n**Shirin Asgari:** natürlich, ja, so fantastisch aber jetzt geht es wieder nochmal\n\n**Shirin Asgari:** von Deep Research nicht vertrauen, hundertprozentig weil wenn du reingehst in den Artikeln, dann liest du, dass es doch nicht so gewesen ist, wie das die KI interpretiert hat.\n\n**Shirin Asgari:** Bezogen war auf deine Frage und weiß genau, wonach du suchst, dann kommt halt mit einer Antwort, die nicht hundertprozentig von diesem Artikel kommt oder von dieser Forschung kommt. Aber trotzdem bekommt man den Link dazu. Das finde ich gut. Da kann ich wirklich reinklicken und\n\n**Manuela Machner:** und da sind wir wieder bei der Verantwortung,\n\n**Manuela Machner:** ich das, glaube ich das alles eins zu eins oder schaue ich dann doch nach. Ich habe das letzte Mal eine Studie gehabt, da habe ich die Arbeitsmarktentwicklung mit KI, war das eh, was veröffentlicht wurde und ich habe gesagt, ich hätte gern dort die Passagen heraus und dann hat einmal alles auf Tourismus zugeschnitten und ich habe mir gedacht, boah, in der Studie steht so viel über Tourismus . Und nach der dritten Antwort ist mir das dann doch sehr, sehr sehr, sehr spanisch vorangekommen. Und dann habe ich auch zurückgefragt steht überhaupt über Tourismus was drinnen? Und dann hat so\n\n**Manuela Machner:** über den Tourismus umlegen. danke, das war aber eigentlich gar nicht das, was ich wollte.\n\nIch wollte wirklich wissen, was da drinnen steht.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber da ist das Frag das PDF gut. Das ist ein Tool von einer österreichischen Startup, Dima und Matthias machen das, fragdaspdf.de, aber es ist eine österreichische Startup, die bearbeiten ein PDF wirklich gut Gut, weil oft JGPT macht dann Anfang und Ende und das Mitte nicht so gut und FragDos PDF kann ich empfehlen, das ist echt für Studierende, für Master, Diplomarbeiten, für Recherche, ist gut, ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja, Notebook-LM macht das auch sehr gut. Also ich glaube, es gibt die einen oder anderen Tools, die das können. Aber wir sind ja auch bequem als Menschen und wollen ja auch nicht immer wechseln zwischen Modellen\n\n**Manuela Machner:** sind wir schon\n\n**Shirin Asgari:** es kommt darauf an, wie eilig wir es haben oder wie wichtig das Thema\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau\n\n**Shirin Asgari:** Fakten brauchen wir. Da müssen wir uns auch natürlich mehr Zeit nehmen.\n\n**Manuela Machner:** Also wenn es eine Entscheidung ist über eine Millioneninvestition, haben wir hoffentlich mehr Zeit, als schnell einmal die zu fragen.\n\n**Shirin Asgari:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Gut ich glaube, es waren ganz spannende Einblicke die du uns gegeben \n\n**Eliot Mannoia:** Dank. \n\n**Manuela Machner:** hast,\n\n**Manuela Machner:** der genialste Spruch von dir heute ist für mich gewesen, generative KI ist einfach zu arrogant, um zu sagen, sie weiß was nicht, immer antworten egal ob es stimmt oder nicht. Aber es ist auch spannend zu sehen, welche Herausforderungen wir eigentlich auch in großen Unternehmen hab en \n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Fragestellungen zu Entscheidungen zu kommen mit der Hilfe von KI und ich glaube, wir sind uns alle einig dass es nicht so um die es nicht darum geht, dass die KI für uns entscheidet sondern uns einfach\n\n**Manuela Machner:** habe ich aber auch diesen Aspekt von dir gefunden, diesen... Wenn man mit KI-Systemen auch den Entscheidungsprozess beobachten kann. Also, dass es dann natürlich besser ist, dass man selbst dann die Entscheidung findet, also den Rechercheprozess beobachten\n\n**Manuela Machner:** zu treffen.\n\nIch glaube, das sind schon wichtige Faktoren. Und trotz allem ist es, und ich finde es sehr cool, obwohl du ein bisschen vielleicht aus der Techie-Seite kommst für mich bist du halt der Techie, dass du den\n\n**Manuela Machner:** und sagst man hat ja ein Gespür manchmal, man hat ja das Gefühl und sagt, und dass das nach wie vor eine Rolle spielt in den ganzen Entscheidungsthematiken. Und das Augmented Leadership war für mich noch keine Begrifflichkeit, sage ich jetzt ganz ehrlich, dass KI unterstützt ist, eine Führung uns diese Vorbereitung wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, die Vorbereitung mit Hilfe von KI-Systemen uns einfach unterstützt, schneller, einfacher, aber auch fundiertere Begriffe Entscheidungen vielleicht zu treffen, also wenn man aus dem Bauch heraus vielleicht auch entscheidet oder einfach aus vielen Daten, die man nicht mehr durchblickt und dann eigentlich immer sich auch vielleicht fragt weil man es nicht mehr durchblickt ist es richtig oder falsch.\n\n**Shirin Asgari:** Genau.\n\n**Manuela Machner:** wie viel das hergibt, oder?\n\n**Shirin Asgari:** Unglaublich. Ich finde, dass die Synergien genau dann entstehen wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten In dem Fall Maschine ist ja die KI. Das ist\n\n**Manuela Machner:** Hm?\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Shirin Asgari:** Keiner von uns, also von uns Menschen oder von der KI, kann so effektiv\n\n**Shirin Asgari:** die wir mitbringen, aber auch die Objektivität, die KI mitbringt und die Analyse von riesigen Datenmengen die KI\n\n**Shirin Asgari:** halt nicht. Ich bin noch\n\n**Manuela Machner:** Untertitelung\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank. \n\n**Shirin Asgari:** gibt, die uns das Leben erleichtern und auch natürlich die Qualität von unserem Leadership, von unserer Führung, von unseren Entscheidungen so positiv einfließen kann.\n\n**Manuela Machner:** Super, danke, Shirin. Gut ich würde sagen, wir freuen uns aufs nächste Mal, wenn ihr mit dabei seid bei unserem\n\n**Manuela Machner:** schieber haben, was schon da alles möglich ist.\n\n**Shirin Asgari:** Danke\n\n**Manuela Machner:** wünsche euch noch einen schönen Tag.\n\n**Shirin Asgari:** Es hat mich auch sehr gefreut mit euch darüber zu\n\n**Manuela Machner:** Danke,\n\n**Eliot Mannoia:** du als Gast dabei warst\n\n**Manuela Machner:** dann alles Tschüss Baba","faqs":{"heading":"FAQ: KI-gestützte Entscheidungsfindung mit Fatemeh-Shirin Asargi","items":[{"question":"Wie verändert KI Entscheidungsprozesse in Unternehmen?","answer":"Fatemeh-Shirin Asargi von der ÖBB beschreibt, wie KI-gestützte Entscheidungsfindung in großen Organisationen funktioniert: Datenanalyse, Mustererkennung und Empfehlungssysteme unterstützen Entscheidungen, ersetzen aber nicht das menschliche Urteil.","speaker":"Fatemeh-Shirin Asargi"},{"question":"Was bedeutet Women in AI für die KI-Entwicklung?","answer":"Fatemeh-Shirin Asargi engagiert sich bei Women in AI und Women in ICT. 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Unbezahlbar!“ – Manuela MachnerZwischen Realität und Fiktion – wenn Bilder lügen (dürfen?) 🧠📸 | Mind | MachineIn dieser Folge geht es um mehr als nur schicke KI-generierte Fotos:🌀 Wie beeinflussen uns künstliche Bilder emotional und gesellschaftlich?🖼️ Was bedeutet es, wenn Realität immer seltener von Fiktion unterscheidbar ist?🤯 Welche Verantwortung tragen Unternehmen im Umgang mit generierten Bildern?🎙️ Manuela Machner, KI-Coach bei www.kinet.ai, teilt faszinierende Einblicke in neue Funktionen von OpenAI:Von fotorealistischen Avataren über Bildmanipulation durch Textbefehle bis zu kreativen Einsatzmöglichkeiten im Tourismus.🧠 Eliot Mannoia, digitaler Psychologe bei www.brandkarma.at, analysiert den psychologischen Impact:Welche Erwartungen weckt ein KI-Bild? Wie entsteht kognitive Dissonanz, wenn Realität nicht mithalten kann?✨ Wichtigste Learnings dieser Folge:Bias in der KI: Warum „typisch Arzt“ oft nur männlich istKennzeichnungspflicht und AI-Act: Was ab 2026 wichtig wirdKI als Spiegel der Gesellschaft – mit Schönheitsidealen, Altersdiskriminierung & Co🎧 Jetzt reinhören auf Spotify, Amazon oder YouTube.📌 Alle Links & Tools in den Shownotes!✨ Mehr Infos:🔗 www.kinet.ai🔗 www.brandkarma.at","intro_text":"Bildgenerierung durch KI verändert, wie wir Realität wahrnehmen. Manuela Machner und Eliot Mannoia analysieren die Möglichkeiten und Risiken dieser Technologie.","key_questions":["Ist KI empathischer als Menschen?","Was ist der Unterschied zwischen simulierter und echter Empathie?","Wann ist KI-Empathie hilfreich und wann problematisch?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur aktuellen Folge von Mind&Machine, einem Podcast zum Thema Künstliche Intelligenz. Ich bin Manuela Machner, Spezialistin im Bereich KI und Tourismus und heute haben wir eines meiner Lieblingsthemen am Tableau, das Thema Bildgenerierung, da ja vor kurzem OpenAI plötzlich doch gute Bilder liefert.\n\nDas hat ja bis jetzt noch gar nicht funktioniert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja und hallo mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und in diesem kurzen knackigen Format wollen wir euch Inspiration, Gedankensanstöße vermitteln. Heute ist\n\n**Manuela Machner:** wieder sehr\n\n**Eliot Mannoia:** viel davon dabei. Manuela, du hast es ja auch als First Mover wirklich schon sehr viel getestet Was waren so deine ersten Ergebnisse und Gedanken dabei?\n\n**Manuela Machner:** Also weißt du, was mich wirklich fertig gemacht hat bei der Geschichte? Ich habe Am Vortag einen Workshop gehalten, also ich halte fast jeden Tag inzwischen Workshops, aber einen Vortrag gehalten und habe noch gesagt, naja, die Bilder von OpenAI, von ChatGPT könnt ihr schmeißen also das ist für realistische Bildgenerierung eigentlich unbrauchbar.\n\nUnd habe das noch erklärt und ausgeführt und auch allgemein über Bildgenerierung ein bisschen gesprochen, so Sachen wie, es ist total schwierig oder Eigentlich unmöglich, ein Foto zu generieren, also ein realistisches Foto zu generieren von Salzburger Nockerl. Also das ist mein Mega-Bild zur Erklärung Ich versuche zu zeigen, wo könnte man im Tourismus KI einsetzen.\n\nDa haben wir oft das Thema, wir kaufen Stockbilder weil wir das nicht hingekriegt haben, das zu fotografieren. Und da sind klar solche Sachen spannend. Und regionale Produkte oder Speisen sind total schwierig zu generieren gewesen. GEWESEN, weil am nächsten Tag kam OpenAI und hat Fotogenerierung gelauncht und ja, also ich muss sagen, die ganz normalen Gesichts und Menschenfotos oder Bilder, die OpenAI generiert sind gut, aber ich habe schon mit ganz anderen Tools gearbeitet Durchaus auch bessere Bilder schon geschafft, aber ich muss schon sagen, er kann schon Dinge, die sind schon ganz fein, ja, aber bevor ich erzähle, was ich alles so generiert habe, der Elliot hat natürlich dann gleich den Vogel abgeschossen, ich habe ja so langweilige Bilder fürs Geschäftliche gemacht, na, aber schon, und du hast, das habe ich viel genial gefunden, das auch ausprobieren müssen, ihr müsst das unbedingt ausprobieren, was der Elliot da gemacht hat, bitte erzähl was du gemacht hast\n\n**Eliot Mannoia:** ja, es ist... wenn man ChatGPT sehr viel\n\n**Manuela Machner:** benutzt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ergebnis dann noch ein bisschen crazier, verrückter. Ich habe einfach gesagt, nach dem\n\n**Manuela Machner:** allem was du von mir weißt des und unseren ganzen Interaktionen, wie glaubst du\n\n**Eliot Mannoia:** bitte.\n\nUnd dann hat er am Ende gesagt, soll ich ein Foto dazu generieren? Das war ja eigentlich meine Intention. Ich habe gesagt, ja, ja bitte. Und das Foto war dann schon sehr, also kurze Haare, dunkle Haare, also braune Augen. Also es war schon, und es hat\n\n**Manuela Machner:** Der Typ hat gestimmt also der Typus Mann hat schon gut gestimmt bei dir\n\n**Eliot Mannoia:** Wahnsinn. Also das\n\n**Manuela Machner:** Also da sieht man den psychologischen Ansatz oder? Also was weiß die KI von mir, wir haben über das ja schon diskutiert und was macht sie dann draus ja. Bei mir hat das nicht so ganz so gut funktioniert wie beim Elliot, sie hat mich jünger gemacht und dünner, aber die Eckdaten\n\n**Eliot Mannoia:** Es war nicht rothaarig es war nicht blond, es war die Frisur kurze Haare.\n\n**Manuela Machner:** Brille, und auch nicht ganz jung, also es war jetzt nicht ein Model mit 20, also sie hat schon an sich verstanden sie hat auch Business-Kleidung gleich dazu generiert, also das hat die KI da schon ganz gut verstanden, muss man sagen. Das, was mir aber so, also für die, die von euch, falls das jemand noch nicht ausprobiert hat oder noch nicht komplett ausprobiert hat, die Dinge also dass man Bilder generieren kann, ja...\n\n**Eliot Mannoia:** ja,\n\n**Manuela Machner:** Okay, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** geht nicht.\n\n**Manuela Machner:** Aber was ich besonders faszinierend finde, und das ist aber auch für die Zukunft, finde ich, so ein spannendes Thema,\n\n**Eliot Mannoia:** wir\n\n**Manuela Machner:** haben ja das Thema Bildbearbeitung und\n\n**Eliot Mannoia:** aber du\n\n**Manuela Machner:** ChatGPT macht jetzt keine Bildbearbeitung so dürft ihr euch das nicht vorstellen, aber man kann hergehen und ein bestehendes Bild hochladen und mit KI ergänzen Also für die grafiker unter euch photoshop kann man das ja im prinzip auch machen da wählt man einen bereich aus und sagt photoshop da mach mir das hinein und auch Midjourney hat damit angefangen aber das spannende habe ich schon gefunden dass du nichts markieren musst wie in grafikprogrammen wo du keinen bereich auswählst sondern einfach erklärst in sprache\n\n**Eliot Mannoia:** was\n\n**Manuela Machner:** Was du gerne hättest und er analysiert also er macht ja zwei Schritte, er analysiert das Bild, was ist jetzt auf dem echten Foto drauf, er baut es offensichtlich nach fast eins zu eins, manchmal sind kleine Unschärfen drinnen und dann Ergänzt er noch KI-Elemente Also ein Beispiel, damit ihr euch etwas vorstellen könnt, ich war gerade in einem Hotel, wie das gelauncht wurde, und ich habe dazu einen kleinen Tisch gehabt, wo ein Buch gestanden ist, und habe das fotografiert und habe dann gesagt, stell einen Sektköcher dazu mit Sektgläsern.\n\nUnd der hat genau gewusst, er muss das auf den Tisch hinaufstellen, Es hat die Proportion auch gestimmt, es haben auch die Gläser gestimmt auch von der Position her. Und er hat auch das Buch genau noch einmal nachgestellt. Und ich habe mir den Schmäh erlaubt und bin dann zur Hotelchefin, mit der war ich essen dann am Abend, und habe gesagt, mei das ist aber total nett, was du mir da aufs Zimmer gestellt hast.\n\nUnd ich sage es euch, der Gesichtsausdruck war etwas so, was hat Housekeeping da gemacht? Warum habe ich jetzt Sekt für zwei auf mein Zimmer bekommen? Aber ich habe ihr ein zweites Bild auch gleich gezeigt, weil ich habe ja auch mein Bett abfotografiert und habe mir einen feschen jungen Mann reinlegen lassen.\n\nUnd dann war ihr, glaube ich klar, dass das jetzt doch nicht wirklich in ihrem Hotelzimmer stattgefunden hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Super super ja wahnsinn also unglaublich was was was da möglich ist alles für für\n\n**Manuela Machner:** Ja, und was sagt der Psychologe dazu, wenn ich mir da in mein Bild einen fremden Mann hineinlege?\n\n**Eliot Mannoia:** von wünschen\n\n**Manuela Machner:** Gott sei Dank hört mein Mann den Podcast nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir gehen schon einen Schritt weiter in diese Generierung von\n\nwie und was wir \n\n**Manuela Machner:** uns vorstellen.\n\n**Eliot Mannoia:** langen oder, wie sagt man, weiten Zukunft Filme\n\n**Manuela Machner:** Vielen\n\n**Eliot Mannoia:** bitte nur 20 Minuten lang ist, weil\n\n**Manuela Machner:** dann muss ich schlafen gehen\n\n**Eliot Mannoia:** generieren lassen. Ich habe bitte eine Stunde, 20 Minuten, dann möchte ich schlafen gehen, bitte generiere mir einen Film, der so ein bisschen wie James Bond ist, mit Arnold Schwarzenegger und ich möchte die Nebenrolle spielen und dann ist man plötzlich sich mit seinen Bewegungen, mit seiner Größe mit seinem Bild Film live, also dabei. Also wir fangen\n\n**Manuela Machner:** gehen in diese Richtung\n\n**Eliot Mannoia:** kannst, deine Experiences, was bedeutet das für Social Media dann, wenn die Leute noch mehr Fake Worlds kreieren können und Luxus und andere Sachen darstellen. Also wow.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe da ein ganz spannendes Gespräch gehabt fällt mir gerade an, ich habe eine Schulung gehabt in einem Museum und da war er von den Schulungsleuten, die waren etwas älter. Waren halt auch durchaus fasziniert und interessiert und ein herr mit dem habe ich super philosophiert ich sage es euch hoch achtung ich finde es so spannend auch mit älteren generationen sich zu dem thema und zu unterhalten weil die das ja aus einer ganz anderen perspektive und und abstand sehen und aber da war es nicht so um gottes willen und so weiter sondern extrem neugierig und immer aber und innovativ aber halt auch was bedeutet das was bedeutet das für uns als gesellschaft und er hat schon Gut gesagt, naja, wir können nicht mehr zwischen Fiktion und Realität irgendwann mehr unterscheiden.\n\nAlso, was ist jetzt real? Wir haben dort halt gesprochen, man kann sich mit Berühmtheiten unterhalten. Es gibt Ausstellungen, da kannst du dich mit Dali unterhalten. Also in Amerika wirklich, dadurch, dass von Dali so viel Filmmaterial existiert, haben sie mit diesem Filmmaterial eine KI auch Trainiert und du sprichst mit dem Video von Dali und er macht dann ein Selfie mit dir, wenn du davor stehst, wo er dabei steht und so Sachen.\n\nAlso schon sehr speziell und wir verlernen vielleicht ein bisschen dadurch noch, hat er halt gemeint und den Ansatz finde ich gar nicht so schlecht, was ist noch real und was ist nicht real. Also wenn ich mir immer nur schön fotografieren kann und dann mir im echten Spiegel sehe, was macht das mit mir?\n\nUnd wenn ich die Bilder, die mich umgeben oder die Realitäten, die mich umgeben, nur mehr künstlich gestalte oder viel halt künstlich beeinflusse, Bin ich dann mit der realen Welt noch zufrieden bin dann nicht dauerenttäuscht weil wir das Gefühl haben, dass alles, was uns umgibt, in Wirklichkeit viel schöner, viel bunter, viel perfekter ist.\n\nWeil überall, wo wir dann drauf stoßen, ist ja nicht nur Social Media. Weil gerade jetzt in der Bildgenerierung Werbebilder Marketingbilder, Zeitungsbilder, du kannst und so wie es jetzt die Entwicklung geht, Hallstatt war wirklich nicht schlecht. Also nochmal zurück, OpenAI, ich habe sofort Hallstatt generieren lassen, weil Hallstatt einfach sehr viele Trainingsbilder durch die Chinesen im Netz hat.\n\nDas klassische Postkartenbild ist sehr gut schon geworden. Das mir eine Tochter geschickt, weil die hat fünf Jahre in Hallstatt ist sie dort HTL gegangen und hat gesagt, was sagst du dazu? Und sie ist dann hergegangen und hat sich das wirklich im Detail angeschaut und gesagt, die Gebäude stimmen alle, aber in der Generierung sind noch Detailfehler und ist hergegangen und hat rote Kranzl um die Detailfehler gemacht.\n\nAber da reden wir jetzt von Detailfehlern.\n\n**Eliot Mannoia:** Und wer nimmt sich die Zeit, das anzuschauen?\n\n**Manuela Machner:** Ja, das kommt noch dazu. Oder wer zoomt überhaupt so weit rein oder sagt, das ist halt das hundertste Bild von Hallstatt. Und auf Respekt siehst du das vielleicht sowieso nicht. Das heißt, wir für Fiktion umgibt uns bald. Oder wie wenig Realität noch. Und wie zufrieden sind wir dann?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also ich bin eh der Ansicht, das ist auch eine der Hauptmissionen von Brand Karma, dass wir mehr psychologisch gesunde Menschen in der Gesellschaft brauchen, um mit diesem digitalen Wandel, ob das jetzt Software, Technologie, Roboter\n\n**Manuela Machner:** oder KI ist\n\nDank. \n\n**Eliot Mannoia:** brauchen viel mehr psychologisch gesündere Menschen. Wir brauchen kritisches Denken Social Skills. Also es ist so, so wichtig, denn es kommen Sachen auf uns zu, die so abstrakt\n\n**Manuela Machner:** abstrakt sind\n\n**Eliot Mannoia:** der virtuellen Welt Bilder zeigen von unserem Leben, die vielleicht nicht stimmen, die vielleicht besser sind. Wie du auch gesagt hast, mit dem Handy-Filter Also Jugendliche laut einigen Studien, nutzen Spiegel,\n\n**Manuela Machner:** Handy\n\nVielen \n\n**Eliot Mannoia:** Zähne weißer machen oder Ihre... Sachen verändern, Cheekbones ändern. Ich habe gestern gelesen, dass Sie jetzt in Amerika vielleicht auch starten möchten, Sports, weil Doping in Sports war ja immer eine Riesensache. Überlegen Sie sich, vielleicht Sports zu machen, das nicht offiziell ist, also kein Olympics oder so, aber Sport, wo jeder dopen kann. Schau enhance so viel du kannst und\n\n**Manuela Machner:** Ich halte es nicht aus. Es tut mir leid aber das, was da gerade abgeht in den USA, ist für mich... Also eigentlich könnte ich ein...\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also ja ich bin natürlich auch wir haben das dann haben wir Neurolink wo sie im gehirn muss vielleicht einpflanzen von von von elon musk das natürlich auch menschen mit einschränkungen helfen kann dass sie\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** bewegung oder sachen kontrollieren können damit ihm meint aber da kommen sachen auf uns zu die wir als menschen zu nicht ganz Greifen können und auch greifen werden, auch wenn es da ist, werden wir es nicht gut greifen\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, man unterschätzt ein bisschen den Einfluss von den ganzen Dingen. Dieses Thema künstliche Bilder und das ist ja alles, also erstens glaube ich ich erlebe es in der Realität dass viele gar nicht glauben, dass das schon so weit ist. Also ganz, ganz viele, die im Alltagsleben halt nichts mit diesen Themen so zu tun haben wie wir, die sagen, naja, ich sehe, die haben diese ChatGPT Bilder halt irgendwo einmal gesehen, die ersten, also die Ursprungs die schlechten.\n\nUnd haben gesagt, ja, das geht nicht. In Wirklichkeit können wir jetzt schon reale Bilder sehr gut in unterschiedlichsten Tools generieren und manipulieren konnte man Bilder auch vorher KI schon, also da hat halt mehr Arbeit gekostet.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** also jetzt der Bilder ist der Anfang, die Bilder die uns umgeben und eben, wir haben ja ganz viele Quellen, wo wir mit Bildern zu tun haben.\n\nDie Plakatwände, die Zeitungen, alles in Geschäften, alles was ausgehängt ist und dann natürlich die digitale Welt. Also überall umgeben uns Bilder Und auf der anderen Seite haben wir die Realität und die Realität hat einmal ein schlechtes Wetter und eine braune, wie soll man sagen, die Landschaft ist im Frühling vielleicht noch braun oder im Winter, wenn kein Schnee ist.\n\nWir haben keinen Schnee vielleicht am Berg, obwohl es Winter ist. Wir haben einfach Realitäten, die... Diesen Image halt überhaupt nicht entsprechen. Und da muss man schon sagen, was glaubst du was wird das psychisch mit dir machen? Was passiert, wenn ich immer die Erwartungshaltung habe, der Wald ist grün oder die Wiese ist grün oder weiß, weil ich sehe das ja, nur das steht nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** kommt die kognitive Dissonanz, also wenn sich zwei Realitäten aufeinander stoßen, die einen dann irgendwie verwundert lassen.\n\n**Manuela Machner:** zu sagen, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Wir haben Erwartungen die nicht\n\ndie \n\n**Manuela Machner:** nicht erfüllt sind\n\n2020 \n\n**Eliot Mannoia:** mir das unter Winter vor, sehe aber das dann, oder auch mit Berufstätigkeiten, Jugendliche sehen auf Social Media Bilder von, ich bin digitale Nomade und ich arbeite von überall und vier Tage\n\n**Manuela Machner:** Woche \n\n**Eliot Mannoia:** hat es nicht jeder leicht, jeder arbeitet hart, jeder arbeitet schwer. Aber das ist dann auch anders wenn man dann in einer traditionellen Firma anfängt\n\n**Manuela Machner:** vielleicht doch\n\nDank. \n\n**Eliot Mannoia:** mit Fotokopieren oder mit Kaffee machen. Nicht jeder ist gleich ein Start-up oder nicht jeder ist gleich ein Entrepreneur. Also es ist schon...\n\n**Manuela Machner:** aber man macht nicht gleich Millionen, wenn man irgendwas startet. Also ich glaube, dass dieses Erwartungshaltungsthema durch Bilder, und ich glaube, Bilder ist ein total mächtiges Tool.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** wir.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber im Guten, also auch positiv, wir haben ja oft von Biases, also Vorurteilen in der KI gesprochen und für manche Präsentationen wenn ich zum\n\n**Manuela Machner:** Beispielen\n\n**Eliot Mannoia:** Ich brauchte zum Beispiel einfach eine Folie mit diversen Ärztinnen und das habe ich nicht eigentlich wirklich finden können. Gibt es sicher, aber Geschlecht und verschiedene Rassen vertreten konnte ich nicht so leicht finden und habe das dann einfach prompten lassen, also ich habe es gepromptet und habe dann endlich ein hochwertiges 16.9-Foto gehabt, ja.\n\n**Manuela Machner:** Also da muss man auch sagen, Bias in der Bildgenerierung, für alle, die jetzt nicht wissen, was die Begrifflichkeit heißt, es ist halt die Vorurteile die KI-Systeme haben. Also ihr braucht es nicht glauben, dass KI-Systeme keine Vorurteile haben, weil sie sind trainiert worden mit den Daten aus dem Netz.\n\nPech gehabt. Das ist der Spiegel der Gesellschaft und so wie du gesagt hast, wenn du im Netz versuchst, Ärzte zu finden, also eine diverse Gruppe von Ärzten zu finden oder in Download-Programmen also wo du die Bilder verwenden kannst, In Stockfotoprogrammen, dann findest du so ein Bild vielleicht nicht oder wahrscheinlich nicht.\n\nUnd dadurch können aber die KI-Systeme von alleine das auch nicht generieren. Du musst ihnen die Anleitung geben. Also, wenn ihr jetzt sagt, ein typisches Beispiel, wo ich immer wieder gescheitert bin, ist Workshop-Gruppen. Also, wenn ich sage, eine Workshop-Gruppe oder eine Tagung mit Speaker und du formulierst das Englisch oder geschlechtsneutral, Dann wird der Speaker ein der Speaker sein und es wird keine Speakerin sein.\n\nEs wird also keine Frau sein und es wird auch keine Vortragende in einem Workshop sein. Also ich muss wirklich dazu prompten, wenn ich sage, so eine Situation, wo ich in einem Workshop zum Beispiel stehe und ich hätte gerne so eine Szene als Bild, muss ich immer sagen, dass es eine Frau ist, die vorträgt weil sonst wird nicht eine Frau herauskommen.\n\nDas war am Anfang auch mit einer Ärztin. Es wird, auch wenn das Englisch also gender neutral, Neutral, promptest, kommt ein männlicher Arzt heraus. Das muss man schon sagen. Und das ist natürlich schon, oder wenn du sagst Frau oder Mann besonders schön oder besonders jung sind die meisten. Also, wobei hast du das gehört?\n\nIch habe nur die Schlagzeile gelesen Es hat jetzt Beschwerden bei OpenAI gegeben, dass ein attraktiver Mann besser generiert wird als eine attraktive Frau.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein das habe ich nicht gelesen.\n\n**Manuela Machner:** Haben die Antwort von OpenAI auf TikTok gesehen, ich glaube TikTok war es, oder YouTube, weiß ich gar nicht mehr, und sie haben dieses Kommentar hergenommen, sie sind momentan sehr proaktiv im Return, also in der Kommunikation plötzlich, und haben dieses Beispiel genommen und haben gesagt, sie kümmern sich darum, ja, also danke, sie haben das wahrgenommen, die Kritik und kümmern sich, und dann denke ich mir, Es regen sich Leute über schöne Männer und schöne Frauen auf.\n\nIch rege mich vielmehr darüber auf, dass es keine älteren Personen gibt automatisch bei KI-Systemen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe zum Beispiel ein Bild von einer Person im Fitnesscenter generiert und habe absichtlich nicht nur Person erwähnt und nicht jetzt irgendwie Mann, Frau, Alter. Und es ist\n\n**Manuela Machner:** Vielen mann Dank \n\n**Eliot Mannoia:** Und so, wenn jeder jetzt Bilder generieren kann und das dauert Sekunden und wer weiß, in PowerPoint dann vielleicht auch mit Copilot werden die dann automatisch in Präsentationen eingefügt oder bei Canva, der schaut dann noch drauf, ob das einen Bias hat oder nicht. Deswegen brauchen wir mehr Schulungen, wenn die Leute einfach automatisierte nutzen, dann werden wir vielleicht auch in Asien wenn sie OpenAI nutzen, vielleicht viel mehr weiße Menschen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, umgekehrt wie die Asiaten, also es ist ja auch, also es ist umgekehrt genauso, aber nicht umgekehrt ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Personen plötzlich sind, ist auch dann irgendwie nicht sehr natürlich.\n\n**Manuela Machner:** Aber ich finde zu Schulungen, ich glaube, es gehört auch ein bisschen, also ich bin ja kein Freund von Regulatorien an sich, überhaupt nicht eigentlich, aber ich glaube, dass man trotzdem in Unternehmen gewisse Dinge definieren muss. Also klar, das Thema Bild und Bildeinsatz muss ja auch zu meinem Unternehmen passen weil will ich, ich muss als Chef und für alle draußen, die glauben, das betrifft mich nicht und ihr habt, seid Chef eines Unternehmens oder euch gehört ein Unternehmen mit mehr als zwei Leuten, sage ich jetzt einmal, und sobald ihr auch Marketing oder solche Dinge macht, es betrifft euch.\n\nIhr müsst genaue Regeln vorgeben. Ihr müsst sagen, ja, ihr dürft KI-generierte Bilder verwenden oder nein, das dürft ihr nicht. Und auch die Argumentation dahinter haben und in welcher Art und Weise. Das muss man schon sagen. Also es gehört schon von...\n\n**Eliot Mannoia:** Da habe ich gestern nein, vor kurzem einen ganz spannenden Keynote gehört von Jakob Reiter, der ist bei Mamio, glaube ich, heißt seine Firma, sehr viel über AI Sovereignty gehört.\n\n**Manuela Machner:** unabhängigkeit und Kontrolle\n\n**Eliot Mannoia:** bekommen, ist oft sehr viel hat er mit verschiedenen Studien gezeigt, sehr viel politische Ansichten schon in Modellen eintrainiert. Und dann hat er verschiedene Modelle gezeigt, wie sie zu bestimmten Themen stehen, wie sollte Social Media kontrolliert werden oder nicht oder moderiert werden oder wie steht es zur Todesstrafe und da hatten verschiedene Modelle von Claude Lama, OpenAI diverse Ansichten. es sind schon ein paar politische Ansichten ich kann es nicht besser sagen Wie sagt man, technisch\n\n**Manuela Machner:** Beschreiben wir?\n\n**Eliot Mannoia:** aber sie sind schon sehr stark drinnen und antworten dann halt auch eher aus Wahrscheinlichkeitsgründen, so funktionieren sie halt eher auf verschiedene Sachen, also das ist auch etwas, was uns bewusst sein muss bei der Bildgenerierung\n\n**Manuela Machner:** das gibt einen ganz spannenden Aspekt weil eigentlich habe ich ja gedacht, oder Wird es jetzt so kommuniziert, jetzt Deepseek ausgenommen aus China, dass sie mit den Internetdaten trainiert werden, ja, und dann ist für mich schon die Frage, aber den ethischen Rahmenbedingungen, so Sachen eben wie ChatGPT will dir immer helfen, egal ob was war soll er nicht, ja also\n\n**Eliot Mannoia:** glaube, es ist aber nicht die Trainingsdaten, ich glaube, es ist dann die\n\n**Manuela Machner:** ja, es sind dann wirklich diese Rahmenbedingungen von den Entwicklern, also ja,\n\n**Eliot Mannoia:** glaube ich sehr\n\n**Manuela Machner:** überschneidbar\n\nfür \n\n**Eliot Mannoia:** US-Amerikaner Also ich sehe auch, wie es geht, wenn wirklich alles erlaubt ist oder mehr. Und ich bin aber halber Österreicher\n\n**Manuela Machner:** Sicherheit.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir haben Sicherheitsnetz wir haben Healthcare. Ja, mit Innovationen happert es vielleicht, aber wir haben so viel, auf das wir so stolz sein können.\n\nUnd ich glaube,\n\n**Manuela Machner:** Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** sollten viel stolzer auf Europa sein. Viel viel stolzer. Wir bestellen uns oft, aber Europa ist ein Wahnsinn und Österreich ist eine Oase in der Welt.\n\n**Manuela Machner:** Das glaube ich definitiv ja also gerade das Thema Bildgenerierung glaube ich, wird uns noch ganz stark beschäftigen in der nächsten Zeit. Nicht nur, weil OpenAI jetzt das Super-Tool sozusagen herausgebracht hat. Also übrigens für die, die sich jetzt erwartet haben, sie hören auch was Konkretes. Ihr solltet es ausprobieren, wenn ihr einen OpenAI, also ein ChatGPT Plus Account habt.\n\nVielleicht geht es euch so wie mir dass irgendwann der Account gecancelt wird, also nicht gecancelt aber dass es heißt, genug Fotos generiert. Und ich habe momentan einen Pro-Account. Ich sage es euch, das muss man einmal schaffen. Also ich zahle 200 Dollar im Monat dafür, dass ich da eine Nacht glühende Finger bekommen habe, weil ich nur Bilder gepromptet habe.\n\nAuf 10 Tabs gleichzeitig.\n\n**Eliot Mannoia:** Sam Oldman hat getweetet, er ist so froh dass alle es lieben, aber ihre GPUs schmelzen. Das warst du.\n\n**Manuela Machner:** Ihr habt sicher mitgeholfen dabei. Ja, und er hat auch gesagt, das ist der Grund, warum er es jetzt nicht auf Plus, auf Gratis ausrollt. Sie wollten es, glaube ich auch auf Gratis ausrollen zumindest im eingeschränkten Maß, aber das haben sie dann doch nicht gemacht, weil ich glaube, sie haben den Run drauf doch etwas unterschätzt dass alle das ausprobieren.\n\nDas Lustige ist ja, in Wirklichkeit die meisten der Funktionen die er jetzt schätze, die er in der Bildgenerierung kann, konnten vorher schon andere Tools. Also ein Highlight ist ja zum Beispiel dieses Text. Im Bild. Da war Ideogramm schon sehr gut. Also Chatschup ist vielleicht eine Spur besser, aber das ging ja tatsächlich schon.\n\nOder realistische Bilder, da war Ideogramm oder Midjourney oder Flux schon ein Highlight. Oder das hinein das in echtes Bild was hineinkommt, das ist Midjourney schon relativ gut gewesen und Photoshop auch gut und Canva übrigens. Wir hatten ja bereits für viele dieser Geschichten eigene Tools und keiner hat da so diesen Hype hervorgerufen.\n\nUnd ChatGPT macht so ein bisschen Schalter um und alle sind Hyper, ich meine eingeschlossen meiner Person, und feiern das und in Wirklichkeit du hättest halt mehrere Tools gebraucht, aber hättest du vieles auch schon gekonnt und da sieht man auch, und das Lustige ist, Die haben auch echt coole Bildgenerierung.\n\nAlso die sind auch schon ganz weit vorne. Kein Mensch spricht über die. Also das muss man schon sagen. Also sie sind einfach momentan Platzhirschen in diesem ganzen KI-Welt-Thema und wenn dort was funktioniert oder passiert, reden wir alle drüber. Und die anderen auch, wenn sie vielleicht sogar schon ein bisschen früher sind oder vielleicht sogar besser sind in einem Teilbereich, kommen.\n\n**Eliot Mannoia:** soll weil weit voraus gerade sein unglaublich also nicht mit bild das mit mit allen ist mit allen benchmarks irgendwie\n\n**Manuela Machner:** Ja, also das macht einfach viel aus. Aber jetzt, ich wollte euch ja eigentlich sagen, was ihr ausprobiert. Also ihr probiert es aus. Wenn ihr wollt, natürlich. Ähm, ähm Den Test vom Elliot, sich selbst immer zu generieren, das macht aber nur Sinn, wenn er viel arbeitet mit ChatGPT. Aber was total nett funktioniert, ist, ihr könnt sein Bild hochladen und einen Avatar von euch machen.\n\nAlso das heißt, ihr sagt, er soll eine Comic-Zeichentrick-Figur von euch machen. Und ihr könnt dann, und das ist ja wirklich das Gute an dem neuen System, ihr könnt Dinge ändern. Das heißt, nicht ändern, indem ihr irgendwas aktiv macht, sondern sagt der Avatar, also mein Avatar ist in einen ÖBB-Zug gestiegen, in einem echten.\n\nAlso das Bild hat echt ausgeschaut, ja, also natürlich nicht in einem echten, aber es war ein Foto von der ÖBB. Von einem Zug. Und mein Avatar ist hineingestiegen. Oder mein Avatar ist in einem echt anmutenden Flussradweg, also der Murradweg, habe ich gesagt, Rad gefahren Mit einem gezeichneten Fahrrad und Helm.\n\nDas habe ich ihm nicht einmal gepromptet ChatGPT hat gewusst, ich bin sicher unterwegs mit Radl Ich trage es. Und hat mir einen Helm aufgesetzt. Also ihr könnt es auch in Avatar in unterschiedlichste Szenen setzen und vor allem in Szenen die auch Echtbilder darstellen. Also nicht nur gezeichnete Bilder, sondern echte Bilder.\n\nWas ihr auch ausprobieren solltet ist Comic zeichnen. Also ihr könnt ein ganzes Comic machen, auch mit euch als Hauptfigur, und sagen, ja mach mir einen Comic zu dem und jenem Thema. Und dann stehen auch in den Bubbles die Texte drin und das habe ich zum Beispiel total cool gefunden. Und was mich total fasziniert hat, so wirklich, also da habe sicher eine Stunde geplantiert.\n\nIch habe mein Logo hochgeladen und habe gesagt, Ich generiere das Foto eines Fußballs und in jedes dieser Fußballfelder ist mein Logo Und das hat funktioniert, ich sag's euch. Also wenn ich das Line, der runde Ball, also wenn ihr mit Grafik nichts zu tun habt, dass ihr eine Vorstellung habt, es ist total schwierig, wenn man das händisch zeichnen würde oder anpassen würde als Grafiker, inzwischen gibt es da ja auch schon Tools, aber es ist total schwierig diese, dieses hinzubekommen, dass es nicht ausschaut künstlich als hätte man irgendwas drauf gegeben, sondern Rundungen, Dass das funktioniert, das war echt faszinierend für mich.\n\nJa, und dann ganz viele andere Sachen, die ich ausprobiert habe. Ah ja, Elliot. Erstaunt warst du, dass das noch funktioniert. Weißt du, wovon ich spreche?\n\n**Eliot Mannoia:** von dem Bier.\n\n**Manuela Machner:** Genau, also marktgerechtlich. Ich habe gesagt, Gößer gut, besser Gößer Sie sollen Gößerflaschen generieren und haben es sehr anstandslos gemacht. Oder? Donald Trump, der Papst\n\n**Eliot Mannoia:** Präsidenten Das hat mich wirklich erstaunt auch, dass das geht. Weil OpenAI redet oft über Sicherheit und dass sie alles testen vorher und so.\n\n**Manuela Machner:** ja und das hat er zugelassen und wisst ihr was aber das lustige war, ich habe gesagt, ich habe gepromptet ich habe gesagt mach einen Donald Trump, mach meinen Papst, mach irgendwas, da hat alles funktioniert Und danach habe ich dann aber gesagt, darfst du überhaupt in deinem eigenen Chat, damit er auch nicht in meinem Bildchat irgendwie meine Bilder wegtun, in deinem eigenen Chat darfst du eigentlich Persönlichkeit des öffentlichen Lebens als fotorealistisches Bild darstellen?\n\nUnd dann hat er gesagt, nein. Er hat es zwar getan, also er weiß zwar, dass er das eigentlich nicht tun sollte oder hergeben darf, ich glaube, dass es das KI tut\n\n**Eliot Mannoia:** weißt du, wenn sie letztes Jahr so lange über Sicherheit gesprochen haben und ein Jahr auf warten lassen auf Sora,\n\n**Manuela Machner:** Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** diesen Gründen Und dann kommt DeepSeek und irgendwelche andere Konkurrenz und plötzlich veröffentlichen sie Sachen sehr schnell, sukzessive hintereinander, wo dann solche Sachen funktionieren.\n\nDas ist für mich eher ein unberuhigendes Gefühl, dass sie da ein paar Kurven kratzen. Wie gesagt, nur meine Wahrnehmung da habe ich keine Studie dazu, aber das\n\n**Manuela Machner:** Dank. ja\n\n**Eliot Mannoia:** weil die Kennzeichnungspflicht ist ja Teil des AI-Acts aber wenn das jeder mal machen kann, jede Frau, wo ist dann die Haftung?\n\nIst es dann Open AI, die es zulässt oder sind es dann die 450 Millionen Einwohner von Europa, von EU, meine ich, die... Die das dann\n\n**Manuela Machner:** posten\n\n**Eliot Mannoia:** ohne Wasserzeichen oder den Wasserzeichen abschneiden und\n\n**Manuela Machner:** Ja, Wasserzeichen ist ja kein Wasserzeichen, das im Bild ist, Wasserzeichen ist dann ja das Wasserzeichen des Bildes, ja genau, aber wenn du es dann irgendwo anders hinauflädst oder einen Screenshot davon machst, dann glaube ich ist auch kein digitales Wasserzeichen mehr vorhanden. Kennzeichnungspflicht für alle, die jetzt denken, muss ich was kennzeichnen?\n\nAI-Act-mäßig musst du, wenn du ein Bild kennzeichnest Generierst und veröffentlichst, das mit 1. August 2026 kennzeichnen. Also für den Verbraucher.\n\n**Eliot Mannoia:** es nicht ein fliegendes\n\n**Manuela Machner:** Wenn es ein Täuschungsmanöver also genau, wenn du, wenn ich mich täuschen wollen würde, dass jetzt der Papst weiß ich nicht, Taylor Swift küsst dann müsste ich es schon vorher kennzeichnen.\n\nOder wenn du täuschen willst jemanden dadurch. Also Dann bist du vorher schon verpflichtet. Das ist jetzt schon der Fall. , aber ja, das Bild-Thema ist jedenfalls etwas ganz, ganz Spezielles.\n\n**Eliot Mannoia:** und da\n\n**Manuela Machner:** Ja da mache ich eigene Schulungen. Nein, mache ich nicht. Ich mache eigene Schulungen, aber ich bin kein Megaprompter beim Bild generieren.\n\nIch mache es ganz gern. Da gibt es aber bessere Spezialistinnen, muss ich auch sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** du machst das schon sehr, sehr gut. Also das kann man wirklich sehr gebrauchen ob das jetzt mit Logo oder mit Marken sind, unglaublich.\n\n**Manuela Machner:** deswegen probiere ich halt alles aus, muss man sagen, bei der Geschichte, ja. Aber wisst was, was nicht mehr geht? ChatGPT war ja in Wirklichkeit immer, weil die Bilder nicht funktioniert haben, mein Prompt-Schummelzettel. Das heißt, was heißt das? Ich habe früher die Bilder generiert in ChatGPT und dann habe ich sie angeklickt und dann konnte ich mir den Prompt anschauen, den sich Chachapiti zusammengereimt hat aufgrund meiner Eingabe und habe dann einen sauberen Prompt gehabt und den habe ich für Michele verwendet oder für Ideogramm verwendet.\n\nDas geht nicht mehr.\n\n**Eliot Mannoia:** Ah, wie...\n\n**Manuela Machner:** kann nicht mehr sagen, was ist jetzt der Prompt dahinter, den er sich schreibt.\n\n**Eliot Mannoia:** nachfragen?\n\n**Manuela Machner:** Ja ich habe probiert, das hat nicht funktioniert. Ich meine, ich weiß nicht, ob er gerade so überlastet war, dass es nicht funktioniert hat, aber das hat nicht funktioniert. Also nichts mehr mit Schummelzettel ChatGPT bitte ich.\n\nAußer dass ich ihm halt sage, schreib mir einen Prompt für das Bild. Aber ja, ich hätte es halt gerne gesehen, was er da im Hintergrund tatsächlich promptet dass er so ein gutes Bild zusammenkriegt.\n\n**Eliot Mannoia:** schon immer nützlich.\n\n**Manuela Machner:** Hätte ich auch gedacht, ja. Ja, keine\n\n**Eliot Mannoia:** haben wir heute alles besprochen? Seit Kurzem, naja die Bildgenerierungsmöglichkeiten bei OpenAI und was wie umfangreich und eigentlich sehr qualitativ das ist, von realistischen Bildern von ein eigenes Bild hochladen und dann auch da manipulieren mit Sektflaschen oder mit Mannenbett. Ja. Bis hin zu Comic-Bildgenerierungstools. Also eher auch wie die Manuela gesagt hat, es gab diese diversen Kapazitäten schon bei anderen Tools. Ideogramm war halt sehr gut für Text im\n\n**Manuela Machner:** Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** kann halt ChatGPT das schon Mit Journey ist noch immer gut, aber es kann sehr viel in einem.\n\nEs ist unglaublich was das dann vielleicht für Tobi bedeutet. Für die, die es interessieren, werden wir dann nachher auch den\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** diese ganzen Experimente, die sie gemacht haben, anschauen. Wirklich spannend, die Qualität zu sehen. Ja, also wirklich unglaublich wie weit wir schon sind. Probiert es vielleicht auch, ChatGPT zu fragen, wie glaubst du, schaue ich aus? Funktioniert besser, wenn ihr sehr viel und oft mit ihm, ihr, es, interagiert. Und es bleibt ein sehr menschliches Thema, auch mit Biases Vorurteile, da vielleicht Bilder zu bekommen, die es in der echten Welt nicht so viel oder oft gibt, Lizenzfeier oder wie auch immer. Auch dann immer aufpassen natürlich wie schaut das aus mit Social\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** mit die Welten die wir uns gestalten und dann diese kognitive Dissonanz zwischen, naja, ich habe mir einen weißen Berg vorgestellt, ich sehe jetzt das oder und so weiter und so weiter. Also auch da Bilder erzählen Geschichten und Bilder. Bringen in uns Erwartungen hervor, die dann vielleicht nicht immer erfüllt werden im echten Leben. Ganz spannend.\n\n**Manuela Machner:** Ja, das war mein Thema heute.\n\n**Eliot Mannoia:** das Leidenschaft, ich weiß, die Manuela brennt dafür und man sieht das, was sie wirklich sagt. Schaut euch den Blog von ihr an, echt, echt cool und wir freuen uns, euch dann auch nächste Woche wiederzusehen.\n\n**Manuela Machner:** Alles Liebe, tschüss baba!","faqs":{"heading":"FAQ: Bildgenerierung mit KI – die Macht der visuellen KI","items":[{"question":"Was hat sich bei der KI-Bildgenerierung verändert?","answer":"Manuela Machner beschreibt, wie OpenAI mit der Integration von Bildgenerierung in ChatGPT einen Wendepunkt gesetzt hat. 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Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und Manuela Machner, KI-Coach für den Tourismus, beleuchten gemeinsam die Schnittstellen zwischen menschlicher Empathie und maschinellem Verständnis.​Themen dieser Episode:Der Turing-Test und aktuelle Entwicklungen: Wir diskutieren den klassischen Turing-Test und wie moderne KI-Systeme, insbesondere ChatGPT-4, in aktuellen Studien menschliches Verhalten nicht nur nachahmen, sondern in puncto Kooperation sogar übertreffen. ​Neue Antikörper gegen COVID-19Empathie in der KI: Kann eine Maschine echte Empathie zeigen? Wir betrachten Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass KI in therapeutischen Kontexten von Patienten als einfühlsamer wahrgenommen wurde als menschliche Therapeuten. ​Technologie und menschliche Interaktion: Wie beeinflusst der zunehmende Einsatz von KI unsere zwischenmenschlichen Fähigkeiten und die Art und Weise, wie wir kommunizieren?​Diese Episode lädt dazu ein, die Grenzen zwischen Mensch und Maschine neu zu überdenken und die Rolle der Empathie in einer technologisierten Welt zu hinterfragen.​Links zu den Gastgebern:Manuela Machner, KiNET.ai - www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma - www.brandkarma.atStudie: ChatGPT besteht Turing-Test:https://the-decoder.de/chatgpt-besteht-laut-studie-turing-test-fuer-psychotherapie/","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia stellen eine provokante Frage: Ist KI vielleicht empathischer als wir Menschen? Sie diskutieren, was Empathie wirklich bedeutet und ob Maschinen das leisten können.","key_questions":["Braucht KI noch menschliche Intelligenz?","Was kann menschliche Intelligenz, was KI nicht kann?","Wird menschliche Intelligenz durch KI-Nutzung weniger gebraucht?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind&Machine. Ich bin Manuela Machner, Spezialistin für KI im Tourismus. Und heute wollen wir über eine etwas provokante Frage diskutieren. Ist die KI vielleicht empathischer als wir Menschen?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und hallo von meiner Seite, Eliot Mannoia, digitale Psychologe. Und in diesem Podcast wollen wir in diesem kurzen Format euch einfach inspirieren aber Gedankensanstoße geben.\n\n**Manuela Machner:** Die Welt der KI\n\n**Eliot Mannoia:** wie es uns Menschen beeinflusst. Und ja, wir fangen sehr provokativ heute an. Manuela, was meinst du? Kann die KI empathischer und mehr emotionale Intelligenz haben?\n\nOder zumindest vorscheinen als ein Mensch\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, dass wenn man spricht mit KI-Systemen, man manchmal wirklich das Gefühl hat, da ist jemand netter auf der anderen Seite, der mit uns kommuniziert. Und ich glaube, dass das Potential dieses Nachahmen von Empathie Durchaus da ist. Ich meine, es gibt ja, du hast gerade vorhin erzählt, diesen Turing-Test.\n\nMagst du einmal erklären, was der Turing-Test ist?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, genau, das war der Alan Turing, britischer\n\n**Manuela Machner:** Mathematiker und den Test den er vorgeschlagen hat um zu sagen wann ist eine Maschine \n\n**Eliot Mannoia:** wirklich\n\nwie auch immer, wenn der Mensch nicht weiß, dass er mit einer Maschine Mit einer Maschine kommuniziert.\n\nDann besteht das so gesagt im Turing-Test. Dann hat die Maschine eine Intelligenz erreicht, die als wirklich so gesagt intelligent Festgelegt werden kann. Und ich finde, auch vor ein paar Jahren schon, wenn der Alan Turing da mit\n\n**Manuela Machner:** diversen online KI-Tools.\n\n**Eliot Mannoia:** eine Maschine ist, aber es wird ja immer besser und besser. Und ja, also ich glaube jetzt. Aber ja, die Definitionen sind noch immer ein bisschen schwammig und manche Leute Die passen sich so schnell an. Also für mich ist es noch ein Wunder, was alles möglich ist, aber manche Menschen passen sich so schnell an und sagen, ja,\n\n**Manuela Machner:** ja das ist ja auf \n\nDank. \n\n**Eliot Mannoia:** jeden Fall kein Mensch, das ist also keine Intelligenz das ist nur eine Maschine.\n\nJa, aber es ist ein Wahnsinn. Es ist ein Wahnsinn, was es machen kann. Aber ja, also...\n\n**Manuela Machner:** Naja, bei diesem Test geht es ja auch nicht nur um so Faktenfragen, sondern da geht es auch darum, inwieweit kann die Maschine so zwischenmenschliche Untertöne, also auch so, wie kann sie erkennen, eine gewisse Art von Zynismus vielleicht oder eine gewisse Art von wie soll man sagen, wenn wir... Offen kommunizieren und ganz klar kommunizieren, dann glaube ich haben wir zumindest in den letzten zwei Jahren schon erlebt, dass KI-Systeme da sehr gut kommunizieren können, aber sie verstehen natürlich so einen zweideutigen Humor vielleicht nicht immer und das wird auch schon besser.\n\nAlso ich habe das letzte Mal, das ist jetzt schon wieder ein bisschen her, das spannende Erlebnis gehabt, Dass ich eine Frage gehabt habe, also ich habe im Auto etwas gesucht also eine Funktion weil ich mit einem fremden Auto unterwegs war und habe halt ChatGPT gefragt, wo könnte in dieser Marke in diesem Auto diese Funktion zu finden sein. Ich war eigentlich zu faul das Handbuch durchzulesen oder mir da was rauszusuchen.\n\nUnd dann hat sie mir erklärt bei diesem Auto, bei dieser Marke von diesem Baujahr müsste es Einen Drehschalter geben. Und ich habe das versucht, das hat funktioniert und sage Danke, das hat funktioniert. Und ChatGPT sagt mir dann Toll du hast den Dreh raus! Achtung Wortwitz! Und da gestehe ich, habe ich auch kurz einmal gedacht, ernsthaft, du, erstens sie hat eine Wortspielerei gemacht, ja, eine passende Wortspielerei und hat dann auch noch gesagt, dass das eigentlich ein Wortwitz ist.\n\nIch glaube, ich hätte es nicht gecheckt wenn sie einfach nur gesagt hat toll, dass du einen Dreh raus hast, ja, also sie hat das, ja, also das das das da sieht man schon, dass sie verwendet diese, Diese Wörter und diese Befindlichkeiten, die wir auch im Alltagsgespräch haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja und auch wenn es dann wirklich in Richtung Therapie geht, weil eine Inspiration für diese Folge war ja auch, dass vor kurzem in einer Studie ChatGPT den Turing-Test so gesagt bestanden hat, weil Patientinnen, also es war… Eine Simulation mit Therapie, also Psychotherapie in einer Simulation wo Patienten nicht unterscheiden oder\n\n**Manuela Machner:** ganz\n\n**Eliot Mannoia:** es war wirklich 50-50 fast, konnten kaum unterscheiden ob es ein Mensch oder ChatGPT war und haben sogar ChatGPT als einfühlsamer eingestuft als den echten Therapeut, Therapeutin.\n\n**Manuela Machner:** Also das wollte er uns zu denken geben, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja unglaublich. Und ich weiß, vor wirklich noch ein paar Jahren haben wir noch gesagt, Kreativität und Empathie, das sind die Domäne, wo die Maschinen nie hinkommen werden. Und jetzt sind wir\n\n**Manuela Machner:** da und wenn man das dann noch\n\n**Eliot Mannoia:** untertönen, die Kameras... Und die Mikrofone von den Maschinen können in unseren Tonstimmen Mikrosignale aufnehmen, die wir als Menschen nicht mal wahrnehmen können\n\nund \n\n**Manuela Machner:** werden \n\n**Eliot Mannoia:** anhand von Mimiken und Gesten und Stimmlage sogar Sachen erkennen können, die vielleicht sogar uns nicht bewusst sind und die wir dann vielleicht mal sagen können, kommt natürlich AI-Act im Spiel und mit biometrischen Daten und inwiefern Aber technisch wäre es, glaube ich, jetzt sogar schon möglich, dass eine Maschine mit Kamera und Mikrofon\n\nwenn \n\n**Manuela Machner:** sie dir beim Reden.\n\nVielen\n\n**Eliot Mannoia:** auch nicht aufgefallen. Also, unglaublich was technisch da schon möglich ist und noch mehr möglich werden wird.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe da ein ganz spannendes Projekt gehört vor einem halben Jahr, ich weiß nicht genau wo das war, ich glaube in der Schweiz, aber da nagel mich nicht fest auf das. Da haben sie Mitarbeiterbefragungen gemacht, du kennst diese Mitarbeitergespräche. Vor allem ist es da um die Blue-Color-Workers gegangen, also die Arbeiter.\n\nUnd da so die Thematik die interessieren ja oft nicht diese digitalen Ausfülle, wie zufrieden bin ich und wie gut geht es mir. Und sie wollten feststellen, wie ist die Zufriedenheit, wo gibt es Problematiken, wie könnte das funktionieren. Und dann haben sie ein Projekt gemacht, in dem sie die Leute einfach sprechen konnten und sagen konnten, gefällt mir, gefällt mir nicht Und es war aber nicht klassisch nur dieses, ich spreche darüber, sondern sie haben es auch semantisch analysiert Sie haben es aufgrund der Untertöne, aufgrund der Dinge, die dann mitgeschwungen sind in der Stimme und in der Ausdrucksweise, Ich glaube, dass es damals noch nicht die Stimme war, sondern die Ausdrucksweise also die Wortwahl aufgrund dessen analysiert, da gibt es in Wirklichkeit einen Konflikt.\n\nDas ist so dieses, eigentlich geht es mir gut, eigentlich passt doch alles, die meisten Kollegen sind eh voll engagiert, ich komme meistens mit meiner Arbeit klar, also du kannst ja schon relativ viel aus diesen Dingen herauslesen Dadurch konnten die eine Mitarbeiterzufriedenheitssteigerung machen, weil sie erkennen konnten, in welchen Abteilungen, in welchen Bereichen gibt es offensichtlich verstärkt Probleme und konnten da gezielter hinarbeiten.\n\nWobei man sagen muss, wenn es dann erfahrenen Human Resource Mitarbeiter hätte, der diese Gespräche führt, würde der das vielleicht auch raushören. Und jetzt haben wir ja schon die Thematiken also semantische Analyse geht ja schon. Ich habe ein paar Testungen gemacht mit amerikanischen Tool und da sprichst du mit dem Und dann zeigt er dir, wie deine Stimmung ist.\n\nAlso der zeigt dir, bist du zornig bist du aufgeregt, bist du neugierig bist du gleichmütig. Natürlich kannst du es übertölpeln indem du deine Stimme bewusst einsetzt. Ja, und da sind solche Dinge, wozu braucht man sowas überhaupt, also wenn du eine Callcenter-KI hast, dann ist sowas natürlich relevant, weil es ist ein bisschen blöd wenn ich Fuchsteufelswild anrufe und dann der Chatbot im Prinzip sagt, tut mir leid ich kann dir nur nicht helfen und dementsprechend also da sind sicher noch viele Entwicklungsmöglichkeiten\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und auch da wieder psychologische Typen oder Vorsichtsmaßnahmen.\n\n**Manuela Machner:** ich habs schon erwähnt mal Die Dr. professor\n\nDank \n\n**Eliot Mannoia:** sie haben von den Anrufer, haben sie diese Sentimentanalysen gemacht und haben gesagt, ah ok, der ist schlecht drauf, bitte sag das, der ist gut drauf, bitte sag das und die Mitarbeiterinnen mussten wirklich nur was Vorgekautes\n\n**Manuela Machner:** vorlesen Die KI.\n\n**Eliot Mannoia:** alles vorgegeben Aber was ist passiert?\n\nDie Motivation ist gesunken, denn wenn der Mensch wirklich dann nur noch rot oder grün drücken muss und nicht mehr nachdenken muss und wirklich nur\n\n**Manuela Machner:** alles vorgekaut bekommt\n\n**Eliot Mannoia:** ist es möglich.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube aber auch, wenn du so vorlesen solltest, Texte du hast ja eine persönliche ah Empathie als Mensch. Außer du hast gewisse Störungen. Das heißt, da ruft jemand an mit irgendeinem Problem und du hast das Bedürfnis in irgendeiner Art und Weise auf ihn zu reagieren.\n\nNatürlich machen vielleicht geschriebene Worte es einfacher das abzulesen keinen Fehler zu machen, strategisch gesehen. Aber in Wirklichkeit Glaube ich, dass es emotional auch ganz, ganz schwierig ist. Jetzt sagt er, um Gottes Willen und mein Kind und ich weiß nicht und ich erreiche ihm das nicht, weil das nicht geht und keine Ahnung oder mein Job hängt dran, weil das Internet nicht funktioniert.\n\nUnd du sagst dann, wir sind bemüht um zu helfen. Unsere Techniker machen das. Dann glaube ich, ist das ja auch emotional für einen selbst, seine Emotionen nicht ausdrücken zu dürfen, die man ja hat. Dieses Mitgefühl, dieses Mitleiden ist ja auch eine Wahnsinnsbelastung stelle ich mir vor. Abgesehen davon, dass du irgendwann das Gefühl hast, du bist der Roboter.\n\nAber ich glaube, du gerade am Anfang wahrscheinlich stumpfst oder auch ab aber am Anfang denkst du, ich will was anderes sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber im Gegenteil hoffe ich, die Maschinen dass wir diese Transition, also diesen Übergang von Mensch auf Maschine, da auch nicht… Zu unempathisch\n\n**Manuela Machner:** agiert.\n\n**Eliot Mannoia:** nicht, was ja eigentlich eine traurige Nachricht ist, weil die Person vielleicht sein Zuhause verlieren könnte\n\n**Manuela Machner:** und die Maschine antwortet einfach OK.\n\nDank. sie erst in drei Monaten wieder anrufen Ja, also die Maschine hat überhaupt nicht gecheckt dass es eigentlich eine sehr geladene Information war und sehr traurig sondern hat gesagt, okay, du ruf einfach in drei Monaten an, jetzt können wir dabei nichts machen.\n\ndu sagst es aber auch richtig Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** Sicht, einer der größten Probleme in der Gesellschaft, die wirklich die Empathie beeinflusst auch, ist einfach Zeit, diesen Zeitdruck. Wenn Leute in Urlaub sind, sind sie viel netter und freundlicher und einfühlsamer, als wenn sie im Hamsterrad gleich am Montag am Weg zur Arbeit sind.\n\nUnd wir haben es leider in der Gesellschaft so geschafft, dass wir wirklich zu Optimierungsmenschen geworden sind. also natürlich nicht alle, aber es ist schon dieser Optimierungszwang da. Und\n\n**Manuela Machner:** wenn\n\nVielen Dank. wir uns irgendwie als Gesellschaft mehr Zeit, und das ist ja die Hoffnung mit Technologie und mit KI, dass wir mehr Zeit haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Es geht ja nicht darum, dass wir einfach, ich habe jetzt mehr Zeit, also kann ich mehr arbeiten.\n\n**Manuela Machner:** Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** Leider. Die Business-Trips früher, als ich vom Büro weggegangen bin, es aus. Da war kein Kontakt mehr. Am Weg zum Flughafen keine Arbeit mehr Am Flughafen\n\n**Manuela Machner:** Untertitelung jetzt des keine Arbeit jetzt erreichbar \n\n2020 und das beeinflusst schon auch unsere empathische Kapazität, würde ich sagen.\n\nJa, das Spannende wird ja jetzt sein, überlegt jetzt, ist aber mein E-Mail-Programm empathisch? Weil mein Outlook-Copilot schreibt dann ein empathisches E-Mail zurück, danke für dieses E-Mail. Bei mir ist das nicht schwer, in meiner E-Mail-Kommunikation dass mein Programm empathischer ist als ich, weil ich nicht so diese Liebe und Danke und herzlich, sondern ich bin immer so Punkt Punkt, Punkt.\n\nUnd das ist auch einerseits geschuldet natürlich dem Thema Zeit. Wie viel Zeit investiere ich, um da zu schreiben, liebe Frau Monika vielen herzlichen dank und so aber vielleicht auch diese diesen persönlichen mindset also dass er dieses wie man ausgerichtet ist persönlicher und da glaube ich durchaus also wenn man alle die von mir ein e mail klingt das mehr als fünf zeilen hat und wo bla bla drinnen steht das haben nicht geschrieben nur dass also ich glaube ich glaube die die frage wird nur sein Für mich sind die KIs so empathisch was bedeutet das für uns?\n\nAlso ich muss ja nicht mehr empathisch ein E-Mail schreiben, weil das macht mein Co-Pilot und ich muss vielleicht auch nicht mehr empathisch meine Blogbeiträge schreiben, weil das macht ja ChatGPT und ich muss selber nicht mehr empathisch am Telefon sein, weil mein KI-Assistent das Telefon abhemmt Was bedeutet das?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ist das eine Steigerung dann, dass ich sagen kann, okay, ich bin viel mehr private Person, weil ich in diesem Businessumfeld alles abgeben kann und trotzdem nach außen empathisch wirke? Oder muss ich, weil ich weniger selbst interagiere mit Menschen, weil das ja meine ganzen technischen Tools machen,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** meine Empathie dabei?\n\n**Eliot Mannoia:** wenn wir... Die KI oder einfach Technologie, ob das jetzt Automation ist oder wie auch\n\n**Manuela Machner:** immer dann\n\nDank eigenen Fähigkeiten zu augmentieren Sehe ich da schon sehr große Bedenken für die Gesellschaft. Wir haben jetzt schon die Social Skills, die weniger und weniger werden.\n\n**Eliot Mannoia:** Und wenn wir uns vermehrt auf diese Technologien stützen, um uns zu verbessern, um Einsamkeit zu minimieren, um Gesprächspartner zu haben, einfach um Produktivität und Effizienz, alles schön und gut.\n\n**Manuela Machner:** aber\n\n**Eliot Mannoia:** mit Social Skills, ja, vielleicht... Müssen wir da auch aufpassen. Das ist ein ganz, ganz spannendes Thema.\n\nEs gab auch sogar 2014\n\n**Manuela Machner:** gab es eine Studie\n\n**Eliot Mannoia:** und so. Also wirklich eine ausführliche Empathiestudie vor dem Ferienlager gemacht Dann wurde ihnen ihre Devices weggenommen, also kein Handy und so, für eine Woche oder zwei Wochen Ferienlager und nachher wurde die Empathie\n\n**Manuela Machner:** wieder gemessen\n\n**Eliot Mannoia:** erodieren, kann man das in Deutsch sagen, erodieren,\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** erodieren Empathie. Ist mit studien auch schon bewiesen und das wird vermehrt passieren wir müssen deswegen nur aufmerksam und vielleicht auch dagegen wirken genau wie wir ins fitness center gegen um wir gehen ins fitness center um dagegen zu arbeiten dass wir da und sitzen wie jetzt wie ich vielleicht werden wir auch irgendwie aktiv was machen müssen mehr social events und solche sachen und\n\n**Manuela Machner:** Ja, also wenn du dir überlegst, diese Auswirkungen, also allein die Vorstellung, also wenn du Wir zwei beschäftigen uns ja ganz viel mit dem Thema KI, aber wenn ich ganz oft in meinem privaten Umfeld mit Leuten rede, die ja null Vorstellungen oft haben, was KI ist, letztes Mal hat eine Dame zu mir gesagt, das kann ich alles in Google aufmachen, und ich habe gesagt, so schaut es nicht aus.\n\nDann die können sich ja gar nicht vorstellen, dass jetzt eine Stimme mit Ihnen empathisch spricht, so wie eine Nachbarin oder ein netter Bekannter oder eine nette Bekannte die mir Ratschläge gibt, die mit mir interagiert Auch sprachlich interagiert. Und das in einer ganz, ganz netten und ganz persönlichen Art und Weise.\n\nMan muss sich ja vorstellen, das ist eigentlich unvorstellbar. Wäre es für uns doch auch vor zwei, drei Jahren gewesen, dass wenn wir einen Rat bräuchten Einen persönlichen Rat bräuchten und niemand gerade verfügbar ist, ich eine KI fragen kann. Und ich habe mir das schon erlegt, ehrlicherweise. Ich habe jetzt über ein Projekt mit einer Gewaltschutzorganisation zu tun gehabt und habe mir dann gedacht, naja...\n\nVielleicht wäre das für die Frauen, die betroffen sind, ein guter Sparing-Partner Warum? Nicht nur, weil die KI empathisch antwortet Die KI kann auch fachlich kompetent vielleicht sagen, wie gehe ich mit einem gewalttätigen Menschen um, wie gehe ich mit einem Narzissten um, was sind so Trigger-Dinge, die diesen provozieren, die die Situation verschlechtern.\n\nDas System ist 24-7. Da und erreichbar, also natürlich gibt es auch Hotlines, aber da hast du dann wechselnde Personen, das System könnte mich begleiten auf meinem Weg und was natürlich auch dazu Ich muss nicht mich bloßstellen, weil ich glaube eines der größten Probleme ja auch das ist, zuzugeben dass man Hilfe braucht, zuzugeben dass das nicht so läuft und wo man auch sagt, okay, die Gesellschaft wird das irgendwie einordnen vielleicht kritisieren oder sagen, dann geh doch einfach und du weißt aber, es funktioniert nicht einfach zu gehen bei Gewalt oder für dich funktioniert es nicht.\n\nUnd ich habe dann ganz spannend gefunden. Die Systeme sind ja schon so empathisch in der Kommunikation, dass so ein Mensch sich vielleicht aufgehoben fühlt und gar nicht mehr im ersten Step vielleicht ins Zentrum gehen muss, weil die Hürde viel größer ist.\n\n**Eliot Mannoia:** also\n\n**Manuela Machner:** Dinge uns helfen, dann sollten wir sie natürlich auch nutzen.\n\n**Eliot Mannoia:** ich finde als erste Instanz auf jeden Fall...\n\n**Manuela Machner:** weil in der Hosentasche Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** ob es jetzt Frauenhilfe oder es gibt auch Männerhilfe und so weiter anzurufen,\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank\n\n**Eliot Mannoia:** man eine lokale Nummer anruft, wissen die rechtlichen Bedingungen und wissen auch, ah du, schau, in dem Bezirk gibt es eine Stelle oder du kannst auch hier mal vorbeischauen.\n\nUnd dieses lokale Wissen und dieses menschliche Kontakt würde ich zumindest als zweite, dritte Möglichkeit schon auch noch weiterhin in Bezug ziehen. Aber\n\n**Manuela Machner:** hoffe, es passt.\n\n**Eliot Mannoia:** Thema und ich rede auch mit KI schon so natürlich. Ich habe gerade vor ein paar Wochen 12, 13 Stunden vor dem Bildschirm gesessen und dann habe ich mir gedacht, okay, ich kann nicht mehr arbeiten, aber ich muss noch\n\n**Manuela Machner:** ein bisschen vorbereiten und.\n\n**Eliot Mannoia:** habe dann einfach in der Küche während dem Kochen einfach den Ohrstöpsel rein und habe mit ChatGPT gesprochen.\n\nSo, hey du, ich habe jetzt ein Workshop, dieses Thema, es geht um Cyberbullying Bullying und so weiter, kannst du mir da einfach ein bisschen mehr Infos geben, welche Fälle es gibt, zum Beispiel in Österreich\n\n**Manuela Machner:** oder in der Dachregion und es war wirklich.\n\n**Eliot Mannoia:** wo ich so gesagt weiter arbeiten durfte aber im Gespräch so gesagt mit einem\n\n**Manuela Machner:** Vielen.\n\n**Eliot Mannoia:** Berater. dann, spannend, das fand ich sehr interessant, habe ich als Prompt gefragt, du ChatGPT, Was für spannende Gespräche hast du schon heute gehabt? Was waren für dich so wirklich spannende Gespräche weltweit? Und das war ziemlich cool. In Südamerika hat mich eine Lehrerin gefragt, wie sie das und das in Schule einbringen kann. Ich weiß nicht, ob das stimmt oder nicht, aber er hat mir von diversen Gesprächen natürlich keine Namen oder jetzt genauen Geografien, er hat mir von Gesprächen weltweit erzählt. Und\n\n**Manuela Machner:** erschreckt mich gerade gewaltig. Also stell dir vor, der sagt jemandem in Amerika, wenn ich eine konkrete Frage habe, auch wenn er nicht weiß, dass ich es bin, oder eine konkrete Diskussion über irgendwas Besonderes vielleicht auch im Internet, In meinen Ideenwelten und sonst was und der sagt dann dem Amerikaner, ja, ich hatte ein spannendes Gespräch mit einer Österreicherin, Europäerin, vielleicht egal, die möchte ein neues Produkt auf den Markt bringen, das so und so funktioniert.\n\nUnd der Amerikaner über meine Produktidee Bescheid ich meine, upsie Also wenn das wirklich tatsächlich die Frage ist, das muss man ja auch sagen, ChatGPT halluziniert ja ganz gerne, ob das eigentlich Halluzinationsthemen sind, aber spannende Idee, ich wäre noch nie auf die Idee gekommen, ChatGPT nach Gesprächen mit anderen zu befragen.\n\nDas steht auf der nächsten auf meiner Prompting-Liste.\n\n**Eliot Mannoia:** es war ein bisschen spooky. Aber interessant, aber es war halt schon auf der Oberfläche. Es war so AI\n\n**Manuela Machner:** also...\n\n**Eliot Mannoia:** also Landwirtschaft oder so diverse Ideen aber jetzt nicht das Spezifische. Aber vielleicht kann man, ich habe jetzt auch nicht\n\n**Manuela Machner:** die Frage ist, wie es mir jetzt in die Stimme liegt. Da habe ich jetzt ganz viel zu tun, wenn ich irgendwann einmal Zeit habe und mit ChatGPT allein bin.\n\nOder sie zu fragen, was die genialsten Ideen sind, die die Leute zum Thema Kaim-Tourismus haben. Also, naja...\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und was\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** noch sagen wollte, ist mit der emotionalen Intelligenz, weil es gibt ja mit der emotionalen Intelligenz wahnsinnig viel, was man dazu sagen könnte. Was ich oft als kurze Definition sehr spannend finde, ist, es ist der Raum zwischen Reaktion und Antwort. Und in diesem Raum, also ein Kunde von mir hat das mal sehr schön gesagt, in der Emotion ruhig bleiben oder die Ruhe in der Emotion. Und ich finde da, Hat KI auch einen Vorteil weil wir tendieren ja schon sehr schnell zu reagieren und ich glaube, wir haben alle das Gefühl, die E-Mail hätte ich besser\n\n**Manuela Machner:** Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** entladen können oder ich hätte mich zuerst ein bisschen vielleicht beruhigen können,\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** reagieren kann, aber durch die Rechenleistung und weil sie keine Emotionen hat, doch noch sehr rational.\n\n**Manuela Machner:** Naja, wobei ist es wirklich das, was wir wollen? Also, damit habe ich ein Problem, weil ich sage, das ist, das macht uns alle gleich, ja. Also, in dem Moment, wo wir immer überlegen, was, also ich bin halt überhaupt nicht der Typ ja, also ich bin nicht sehr überlegt oft. Aber es macht mich ja auch aus als Mensch.\n\nDadurch bin ich leidenschaftlich und dadurch bin ich vielleicht laut und vielleicht auch dominant im Reden oder, oder, oder. Aber ich bin nicht vorhersagbar. Ich bin nicht Standard. Ich bin nicht austauschbar. Und ich glaube, das macht...\n\n**Eliot Mannoia:** schon. Das macht aus, Leidenschaft\n\n**Manuela Machner:** Genau, und das kann KI auch imitieren. KI kann ja auch leidenschaftlich reden.\n\nUnd wenn du den als advanced voice mode vor allem die Amerikaner nutzt, da denkst du ja manchmal echt um Gottes willen. Weil die Amerikaner immer so auftreten, oft sind sie so dieses übertrieben freundlich nette liebevolle. Aber sie kann schon auch Leidenschaft imitieren. Aber trotzdem ist sie eben immer überlegt und ist sie immer strategisch und ist sie immer...\n\nKorrekt nach ihren Ermessen. Und ich glaube, da haben wir schon den Riesenunterschied wenn wir schon von emotionaler Intelligenz reden. Diese Imitation der emotionalen Intelligenz weil in Wirklichkeit ist das ja nichts anderes. erkennt die Muster, wie tun Menschen klassischerweise auf irgendetwas reagieren und wie macht es Sinn und wie sollte sie reagieren.\n\nUnd da ist schon noch der große Unterschied, sie wirkt vielleicht empathischer, weil sie sagt, du tust mir so leid und das ist schön und ich helfe dir und so was weiß ich. Aber sie wird ja nie die Wadl fiere richten Also jetzt weiß ich nicht, ob es den steirischen Begriff heute hat. Wir haben heute den Tag der Sprüche, die der Eliot nicht versteht.\n\nWadlführe richten heißt, jemandem zu sagen was er zu tun hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Okay.\n\n**Manuela Machner:** Und zu sagen Du bist am Holzweg und machst das jetzt völlig anders. Das macht die KI halt nicht. Und das, glaube ich, ist eigentlich der große Unterschied, den wir Menschen schon haben und auch hoffentlich behalten. Und auch dieses, was die KI noch nicht macht, was aber sicher kommen wird, ist dieses Proaktive.\n\nDas heißt, ich gehe her und rufe dich an und sage, du Elliot, ich habe das oder das auf LinkedIn gelesen, das finde ich nicht gescheit oder das solltest du vielleicht anders machen. Die KI reagiert momentan noch Auf Zuruf. Also sie reagiert sie agiert nicht. Außer du machst irgendwelche Automatismen Aber selbst dann ist es irgendein Auslöser der eine Reaktion hervorruft.\n\nUnd wir können von uns aus agieren. Und das macht schon uns Menschen Gott sei Dank noch aus.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja. Aber das ist, glaube ich, ein Kunde von mir hat das erwähnt dass in Outlook wurde diese Funktion wo man sagen kann,\n\n**Manuela Machner:** analysiere meinenk\n\n**Eliot Mannoia:** Also spannend wie dann diese KI diversen Tools, ob das jetzt Copilot ist oder wie auch immer, Uns so gesagt, mit der Emotionalintelligenz unterstützen, wo dann die, genau wie du richtig sagst die Authenticity, wo bleibt dann die Authenticity, ja, dann trifft man vielleicht Menschen in echt und sagt, du bist aber ziemlich kantig und eckig, online bist du ganz smooth, ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich habe ja so einen Follower auf LinkedIn, der hat einen Algorithmus, der auf meine Postings antwortet. Und wenn der selbst die Postings beantwortet also ein Kommentar dazu schreibt sind diese Kommentare immer sehr... Unterschwellig bissig, ein bisschen so, immer so provokant und wenn seine KI das beantwortet ist immer alles hervorragend entspannt besonders hilfreich und ich habe in dem Moment gemerkt wie er die KI eingeschalten gehabt hat, dass es nicht mehr er ist, weil das überhaupt nicht zusammenpasst hat.\n\nDa muss man schon sagen, das Blöde ist, wenn deine persönliche KI empathischer ist als du, dann solltest du das vermeiden die Leute zu treffen, mit denen deine KI kommuniziert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das wäre eine spannende Folge. KI schafft zwei Persönlichkeiten\n\n**Manuela Machner:** Ja, zwei Bilder von dir.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** Und passen wir uns an.\n\n**Eliot Mannoia:** ich\n\n**Manuela Machner:** spannendes Thema dazu, weil verändert es mich, wenn die KI mir meine E-Mail-Texte umschreibt\n\n**Eliot Mannoia:** schon ein paar, weil ich nutze es für mein Deutsch oft, für meinen Schriftverkehr,\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** um es größer oder kleiner zu machen, aber einfach so, um mal meine Sachen zu übersetzen und manchmal... Kommen neue Sachen hinzu, wo ich mir denke, das hätte ich eigentlich nie so gesagt, finde ich aber gut und das ist dann schon so ein bisschen anders als ich.\n\n**Manuela Machner:** Ja, das ist das Lernen. Bei mir ist, glaube ich, mehr die Sprache lernen, also die Sprachverständnis und Sprache lernen.\n\n**Eliot Mannoia:** Spannendes thema wo also empathie was meint ihr dazu wir haben heute jetzt wirklich in unserer kurzen folge mal abgedeckt angefangen von der studie die gezeigt hat dass menschen kaum also wirklich fast 50 50 nicht unterscheiden können oder nicht immer ob das jetzt eine maschine ist oder ein therapeutin therapeut mit denen sie sich unterhalten und dass sie sogar KI als einfühlsamer eingestuft haben, dann haben sie sogar auch schon ein bisschen ein\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** drauf, also ein bisschen mit Witze und Wortwitze als die Manuela Troubleshooting bekommen hat und die KI dann gesagt hat jetzt hast du den Dreh raus, weil sie was drehen musste, haha, Wortwitz und also unglaublich was sich da tut, die Technologie ermöglicht auch mit... Dass sie mit Mikrofone und Kameras unsere Mimiken und Gesten und Stimmlagen\n\n**Manuela Machner:** Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** kann und da vielleicht mehr weiß manchmal als wir selbst von uns. Also wahnsinnig spannend, was sich in diesem Bereich tut, in der Domäne von Empathie und der emotionalen Intelligenz. Unglaublich. Also ja, wir freuen\n\n**Manuela Machner:** Dank\n\n**Eliot Mannoia:** Euch dann auch nächste Woche wieder zu sehen und freuen uns auf euer Feedback und eure Kommentare.\n\n**Manuela Machner:** Alles Liebe, macht's gut. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Ist KI empathischer als der Mensch?","items":[{"question":"Ist KI empathischer als Menschen?","answer":"Manuela Machner stellt die provokante These: KI-Systeme reagieren geduldig, urteilen nicht und sind immer verfügbar. In manchen Situationen erleben Menschen KI als empathischer als echte Gesprächspartner. 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Oder hilft sie uns, intelligenter zu werden?Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und Manuela Machner, KI-Expertin für den Tourismus, diskutieren in dieser Folge, wie sich unsere Denkweise durch KI verändert. Sie sprechen über die Herausforderungen der Wissensblase, die Gefahr der Halluzinationen von KI-Systemen und wie kritisches Denken in einer Zeit von algorithmisch gesteuerten Informationen immer wichtiger wird.Wir vergleichen, wie sich unser Lernen verändert hat: Früher mussten wir ganze Studien lesen, heute bekommen wir durch KI sofort die relevantesten Abschnitte. Doch was geht dabei verloren? Welche Risiken birgt es, wenn wir nur noch spezialisierte Antworten bekommen, anstatt uns von zufälligem Wissen inspirieren zu lassen – wie der Ingenieur, der durch eine einfache Naturbeobachtung den Klettverschluss erfand?🛠️ Erwähnte Tools & Methoden:Cross-Model-Prompting – Verschiedene KI-Modelle befragen, um die Qualität von Antworten zu vergleichenNotebookLM von Google – KI-gestützte Zusammenfassungen und Analysen von DokumentenDeepSeek & ChatGPT – Generative KIs für TextverarbeitungPerplexity AI – KI-basierte Suchmaschine mit QuellenangabenKI ist ein unglaubliches Werkzeug zur Erweiterung unseres Wissens, aber am Ende müssen wir immer noch selbst denken. Also: KI nutzen, aber den eigenen Kopf eingeschaltet lassen!Jetzt anhören & mitdiskutieren:Links:Manuela Machner, KiNET.ai - www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma - www.brandkarma.at","intro_text":"KI wird immer leistungsfähiger. 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Ich lasse mir alles hier einfach vorsagen vorschreiben.\n\n**Manuela Machner:** Das müssen wir mal ausprobieren, oder? So ein Teleprompter, der von der KI gesteuert wird und sagt, was wir zu sagen haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, einfach mal probieren, wie professionell die KI einen Podcast schafft. Sicherlich nicht schlecht, aber ohne die Persönlichkeit, ohne den Schmäh, oder ein paar Sprüche von dir, dass ich wieder was Neues in der deutschen Sprache lerne das kommt sicher nicht von der KI. Also, ja. Genau.\n\n**Manuela Machner:** aber eigentlich geht es heute weniger um die Sprüche. Zur Erklärung bei der letzten Aufzeichnung von uns beiden habe ich den Zufall gehabt, dass ich, glaube ich, so Dialektausdrücke, es zieht mir die Schuhe aus, zum Beispiel verwendet habe\n\n**Eliot Mannoia:** Und Eliot einfach nicht verstanden hat wovon ich spreche\n\n**Manuela Machner:** kI-Systeme nutzen, gerade jetzt die schriftlichen, also die generativen die mit Texten arbeiten, keinen Plan von irgendwas hat und dann einfach KI die Dinge machen lässt, also momentan ist es ja nur Texten in Zukunft macht die KI dann eh alles für uns, und die Frage ist, Wie muss man das Hirn- Kastl noch einschalten, muss man es hier im\n\n**Eliot Mannoia:** und warum\n\n**Manuela Machner:** sind dann denkfaul wenn die KI von vornherein uns die gewissen Dinge erledigt.\n\n**Eliot Mannoia:** Glaube ich schon also wir menschen neigen dazu denn den kürzesten weg oft einzuschlagen auch um natürlich aus evolutions sicht unsere ressourcen zu schonen man weiß ja nicht wann man das nächste essen bekommt ich meine heutzutage schon aber damals hat nicht und ich glaube es ist wie eine skala Wenn man Sachen fragt wie was ist die Hauptstadt von Frankreich, dann glaube ich können wir für diese eine...\n\n**Manuela Machner:** Paris schaffe ich noch\n\n**Eliot Mannoia:** weiß ich zwar auch noch, aber wer weiß, in 10 Jahren, wenn mein Gehirn wirklich noch fauler wird, nein. Aber Spaß beiseite. Es ist für Kleinigkeiten kann man durchaus lockerer einfach fragen.\n\n**Manuela Machner:** umso komplizierter\n\n**Eliot Mannoia:** spezialisierter wird es, umso besser ist es, wenn man ein eigenes Wissen natürlich dazu hat.\n\nAlso ich vergleiche das wie Scheuklappen bei Pferden. Die sehen nach vorne und ein bisschen auf den Seiten. Die bekommen zwar mit, was hinter ihnen und auf den Seiten passiert, aber sie sind Besser mit was Sie vorne in Ihrem Blickfeld sehen. Und so, wenn man das vergleicht mit einem Wissensfeld, so auf die Art, wenn man das vielleicht, ich erfinde vielleicht hier wieder neue deutsche Wörter\n\ndann natürlich, wenn eine Ärztin oder ein Arzt Etwas Medizinisches fragt dann werden erstens die Fragen besser sein und aber auch die Antworten genauso wie wenn eine Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt etwas fragt da auch die Fragen besser sein wird. Wenn man das aber mischt also wenn jetzt eine Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt irgendwas Medizinisches fragt dann werden die Fragen vielleicht besser Ein bisschen oberflächlicher sein, vielleicht nicht so gut und man wird dann auch vielleicht nicht gut unterscheiden können, ist das jetzt richtig die Antwort, fehlt da noch was, was für blinde Flecken gibt es und deswegen finde ich schon, dass die menschliche Intelligenz steigernd je nach Komplizität, auch dann die Antworten verbessert.\n\n**Manuela Machner:** Vielleicht verändert es sich auch ein bisschen. Also ich glaube, dass diese Notwendigkeiten grammatisch oder rechtschreibtechnisch alles richtig zu schreiben – und darüber bin ich nicht unfroh – sich verändern. Also ich bin immer sehr dankbar, wenn irgendein KI-System mir meine Rechtschreibfehler ausbessert. liebe Deutschprofessoren, es ist trotzdem was aus mir geworden.\n\n**Eliot Mannoia:** Jawohl.\n\n**Manuela Machner:** Aber das verlagert\n\n**Eliot Mannoia:** sich vielleicht und dafür muss man schon eins sagen\n\n**Manuela Machner:** in kurzer Zeit ansammeln kann.\n\nAlso das Tempo, also allein wenn ich sage jetzt, ich ich lese eine Studie, allein bis ich die durchgelesen habe wo an der Stelle stehen diese Dinge, mir dann nur mehr diese Bereiche durchlese die für mich relevant sind, führt das dazu, dass ich innerhalb kurzer Zeit sehr viel konkrete Informationen haben kann.\n\nDer Nachteil ist natürlich, ich habe früher auch den Teil gelesen den Der mich vielleicht nicht interessiert oder nicht betrifft. Und mein Feld war durchaus weiter dadurch, weil es nicht mehr so präzise war. Also da\n\n**Eliot Mannoia:** musste ich alles lesen\n\n**Manuela Machner:** früher\n\n**Eliot Mannoia:** musste ich alles spezifischer und enger sein\n\n**Manuela Machner:** dass wir nicht vergessen, dass wir Wissen brauchen und dass wir Wissen aus unterschiedlichsten Quellen brauchen. glaube, das\n\n**Eliot Mannoia:** ist ganz ein \n\n**Manuela Machner:** wichtiger\n\nFaktor um bewerten zu können, was KI uns da liefert.\n\nUnd auch wenn KI uns Informationen liefert, Aber trotzdem, und das kann ja auch eine KI, durchaus andere Quellen anzuzapfen und zu sagen, ja und jetzt suchst du mir eine Studie dazu raus oder suchst du mir Artikeln dazu raus oder Fachartikeln und man liest dann direkt online dort.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja das ist ein sehr spannender Punkt eigentlich, der finde ich sehr, sehr sehr wichtig, dass wenn man das Ganze liest oder die ganze ORF-Sendung anschaut dann sieht man oder liest man Sachen, die man vielleicht nicht kennt Bekommen würde, wenn man nur spezialisierte Sachen fragt und das erinnert mich an diese Geschichte von, ich glaube, Charles Mastre oder so heißt er, das war ein Engineer aus der Schweiz und während seiner Erfindungen war er Gassi gehen mit seinem Hund und als sie zurückgekommen sind, hatte der Hund im Fell so verschiedene Pflanzenbicken, also diese Bällchen, diese Kugelnbicken und er hat dann Klettverschluss erfunden.\n\nAlso er ist durch das Gassi gehen, also nicht die Haupttätigkeit, einfach nur etwas anderes machen und durch Observation, also durch Beobachtung, Wie die Natur und die Natur, diese Bällchen sich an den Fell vom Hund geklebt haben, hat er dann Klettverschluss erfunden. Und das, finde ich ist eine nette Parallele zu was du gerade gesagt hast Wenn ich immer nur Recht, Recht oder Use sehe oder nur medizinische Sachen oder nur irgendwie meine spezialisierten Sachen, dann bekomme ich vielleicht nicht diesen Input von außen von anderen Wissensdomänen, die mich vielleicht auch inspirieren oder neue Sachen schaffen.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, dass alles, was wir wissen, uns neue Blicke und den Mind öffnet den Geist einfach öffnet für alles und man hat, glaube ich nichts umsonst gemacht in seinem Leben und nichts umsonst gelernt in seinem Leben.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen und\n\n**Manuela Machner:** müssen wir glaube ich, einfach aufpassen mit der ganzen KI-Entwicklung, weil\n\n**Eliot Mannoia:** das natürlich\n\n**Manuela Machner:** uns einschränkt unser Lernen auch.\n\nAlso es erweitert das Lernen, weil wir schneller zu Informationen kommen, weil wir klarer definieren können und, und, und und Und gerade in unseren Bereichen, in denen wir arbeiten, spezialisieren können besser. Aber es, glaube ich, ist auch schon die Gefahr da, dass auch durch Algorithmen in den unseren Umfeldern, über das haben wir schon einige Male gesprochen, ob das jetzt Medien sind, ob das Social Media ist, ob das auch der Content ist, den wir ausgespielt bekommen, wir immer mehr in dieser Bubble landen auch in dieser Wissensbubble landen\n\nFür unseren Bereich dann sehr gut, weil man dann Extrem großes Wissen dann in diesem Bereich haben und dann sehr gut\n\n**Eliot Mannoia:** beweten können was die KI da fabriziert\n\n**Manuela Machner:** Aber wenn die KI uns jetzt dann irgendwas\n\n**Eliot Mannoia:** schreibt über irgendwas\n\n**Manuela Machner:** ist das wahr? Ist das nicht wahr? Ist das manipuliert? Ist das eine Sichtweise? Ist da eine Halluzination dahinter?\n\n**Eliot Mannoia:** Das sehen wir eh auf Social Media, wo die Algorithmen vorgeben, was man vielleicht sieht und viele Leute bekommen ihre Nachrichten schon von Facebook oder TikTok oder YouTube.\n\n**Manuela Machner:** absolut. Ich glaube, die Vorstellung, die wir Alten haben, Man setzt sich für die Nachrichten vor den Fernseher. Ich glaube, da sind wir in vielen Generationen schon lange nicht mehr dabei.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielleicht.\n\n**Manuela Machner:** verändert es sich wieder, wenn so viele Fake-Themen sind, dass auch die Jungen sich überlegen, wo kann ich in Zukunft gezielt Informationen bekommen. Aber das Wichtige ist, glaube ich dass genau das ist ja die menschliche Intelligenz, zu sagen, stimmt das? Schaue ich woanders hin? Hinterfrage ich Informationen, hinterfrage ich Antworten Ja, nicht nur von einer KI, sondern auch von einem Menschen. Also\n\n**Eliot Mannoia:** ich war immer die \n\n**Manuela Machner:** lästige\n\nschülerin. Also alles, was die Lehrer vorne gesagt haben, habe ich in Frage gestellt.\n\nAlso vielleicht nicht eins und eins ist zwei, aber ich war immer so, ja und warum und wieso und warum ist das nicht so, warum könnte man nicht so. Also ich war immer die ganz Schreckliche. Also wenn\n\n**Eliot Mannoia:** super. Das ist die geborene Wissenschaftlerin, diese Neugierde Das ist wichtig. Absolut.\n\n**Manuela Machner:** hätte ich mir müssen zu tief hineindenken in die Sachen. Aber ich war immer neugierig.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, super.\n\n**Manuela Machner:** Und ich habe alles in Frage gestellt. Und ich glaube, das ist eine Kunst, die man gerade bei dem Thema KI Stark machen muss. Man muss seine Intelligenz einsetzen und auch die Dinge in Frage stellen.\n\n**Eliot Mannoia:** Deswegen bin ich...\n\n**Manuela Machner:** unseren Domänen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, deswegen würde ich auch sagen, diese emotionale Intelligenz ist so wichtig und das kritische Denken und soziale Skills, dass man Bescheid weiß oder Bewusstsein schafft für die Emotionen die man gerade spürt die die Technologie auch beeinflusst. Weil irgendwer hat mal gesagt, das fand ich sehr spannend, Nachrichten Wurden nicht mehr nützlich oder Nachrichten haben aufgehört, Nachrichten zu werden, wenn sie jede 24 Stunden gezeigt werden.\n\nAlso wenn man Nachrichten einmal in Woche gesehen hat, dann waren das die wirklichen Nachrichten was ist passiert in der Woche. Sobald es täglich ist, ist es ein bisschen zu sensational geworden, also Sensations und ja. Löst viele Emotionen aus, äh kritische Denken. Ich glaube, man kann auch differenzieren zwischen Wissen und Verständnis oder Verstehen.\n\nWeil ich glaube, wenn eine Person fünf Jahre, sieben Jahre, acht Jahre Medizin News, Politikwissenschaft oder was studiert, dann ist das schon ein anderes Level an Verständnis als das Wissen das ich jetzt, wenn ich auf ChatGPT oder so schaue, dann ist das mehr mit mehr Synapsen verknüpft und mehr einfach tiefer und vernetzter.\n\nGenau\n\n**Manuela Machner:** Da fällt mir was ein. Ich hatte vor kurzem einen Call mit einem Studenten und dem sein Ziel ist es, Tourismusberater zu werden.\n\nUnd ich habe mir gedacht, Burschi, Burli, keine Ahnung, ich möchte nicht diskriminierend sein, aber Mein junger Herr, geh einmal arbeiten. Also ich bin jetzt auch in dem Alter, wo ich schon so denke, wo ich mir einfach denke, genau das, was du jetzt gesagt hast. Ich kann theoretisch vielleicht Dinge lernen, ich muss sie aber machen, ich muss sie erleben, ich muss sie spüren und ich muss die Probleme erkennen. Und dann kann ich jemandem anderen helfen, weil Berater heißt für mich, ich helfe jemandem.\n\n**Eliot Mannoia:** und nur weil ich jetzt entweder etwas gelernt habe eine Theorie habe, mich damit beschäftigt habe oder auch wenn eine KI mir sagt dass das so ist, heißt das ja nicht, dass ich wirklich die\n\nProbleme verstehe, dass ich wirklich.\n\n**Manuela Machner:** Unterschied, wenn jemand Medizin studiert hat, wenn jemand an Menschen herumgeschnipselt hat, wenn jemand in die innere Welt des menschlichen Körpers reingeschaut hat, als wenn man uns ChatGPT dann sagt, ja, das wird dieses und jenes sein. Es mag inhaltlich vielleicht durchaus richtig sein, nur diese Zusammenhänge zu erkennen, dieses Verständnis was das auch tatsächlich bedeutet.\n\n**Eliot Mannoia:** Und interdisziplinär\n\n**Manuela Machner:** sehen und zu lesen ich habe Krebs, ist glaube ich eine ganz andere Dimension. Ich glaube, das ist ein sehr gutes Beispiel zu zeigen, wo noch immer der Unterschied ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja auf jeden Fall. Was ich zum Beispiel als eine Lösung, wir können sicherlich etliche noch diskutieren, aber eine Möglichkeit, wenn man weiß, dass, also erstens mal ist wieder die Emotional Intelligence gefragt, eine Selbstreflexion und ein Selbstbewusstsein\n\n**Manuela Machner:** A\n\nVielen Ich frage gerade etwas was nicht in meiner wissensdomäne ist das ist schon mal der erste schritt dieses bewusstsein schaffen und wenn man dann etwas fragt was nicht wo man nicht wirklich viel erfahrung hat dann kann man zum beispiel als ein trick ich sage nicht dass es der einzige ist oder der beste aber man kann cross model prompting machen also man nimmt die antwort von einem modell ob das jetzt claude oder mistralis geht zu einem anderen sagt hey Ich habe in Bezug zu, weiß nicht, Hierarchie oder zu Urheberrecht oder was auch immer man fragt diese Antwort bekommen, was meinst du dazu?\n\n**Eliot Mannoia:** Würde ich jetzt auch nicht meine Hand ins Feuer legen, dass es dann wirklich 100% immer stimmt, aber man kann so, wenn man zu zwei, drei Modelle geht, einfach versuchen zu verifizieren, wie akkurat das ist oder nicht. Also das wäre zumindest ein Pack\n\n**Manuela Machner:** Und wenn du Pech hast, dann passierst du, wie wenn du beim Finanzamt anrufst und mit drei unterschiedlichen Mitarbeiterinnen sprichst, dass du drei unterschiedliche Antworten bekommst, die nicht zusammenpassen. wir haben ja diese Situation in der Realität\n\n**Eliot Mannoia:** Das analog, genau.\n\n**Manuela Machner:** Also\n\n**Eliot Mannoia:** Genau wie Hallucinations. Hallucinations machen genauso auch echte Menschen, die irgendwas vorgaukeln und so tun als ob es in Wahrheit ist.\n\n**Manuela Machner:** Halluzinieren ist bei uns schon eine ganz andere Sphäre, aber wir machen halt Fehler, wir Menschen genauso. Und ich finde es immer so spannend, dass diese Themen ja so triggern natürlich. Du kannst nicht mit KI das machen weil das macht Fehler. Ja, mei Ich mache auch die Fehler ohne KI, also das schaffe ich auch alleine, da brauche ich die KI nicht unbedingt dazu.\n\nIch glaube dass man nicht unteschätzen darf diese menschliche Intelligenz\n\nsage immer bei meinen Vorträgen, weil mir gefällt das einfach so gut, menschliche Intelligenz und künstliche Intelligenz ist Intelligenz zum Quadrat ohne menschliche Intelligenz hilft dir die künstliche Intelligenz auch nichts.\n\nDas heißt, wenn ich\n\n**Eliot Mannoia:** ich nicht verifizieren kann \n\n**Manuela Machner:** irgendwie besser hinstellen. Aber wenn ich nicht eine gewisse Intelligenz habe, wie ich das Wissen dann nutze, wird es mir das nicht bringen, was ich glaube.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, genau. Und deswegen ist es so eine Steigerung. Also es ist wie ein Spektrum. Umso mehr ich über was weiß, umso besser kann ich die KI nutzen. Umso weniger ich über etwas weiß, umso... Mehr muss man aufpassen, schwieriger und mehr aufpassen, weil dann wäre ich auch nicht die besten Fragen stellen können, ich wäre auch nicht die besten Antworten bekommen oder nicht gut einschätzen können und man kann auch diesen iterativen Prozess nicht so gut steuern, wo man die KI zu einer optimalen Lösung lenkt\n\n**Manuela Machner:** Das, was man schon machen kann und das, also jetzt nicht, dass man sagt, wenn man nichts weiß, braucht man die, kann nicht fragen, ganz so ist es nicht, man kann sich weiterbilden damit natürlich, man kann schon Diskussionen führen und sagen, wie könnte das sein, wie könnte ich das machen, wie könnte ich Yoga lernen, sage ich jetzt einmal und was müsste ich dafür tun, hast du Ideen hast du Vorgehensweisen dann zeig dir täglich ein YouTube-Video.\n\n**Eliot Mannoia:** chatGPT macht das inzwischen sehr sehr gerne.\n\n**Manuela Machner:** Da hast du einen echten der das erklärt. Aber\n\n**Eliot Mannoia:** abgesehen davon, ich glaub\n\n**Manuela Machner:** man muss einfach sein Hirn einschalten und überlegen, kann das, und es gibt doch etwas wie einen Menschenverstand, kann das stimmen? Ja, kann kann das wirklich so sein\n\nso sein? Also manche Dinge kann man einfach gar nicht verifizieren. Und bevor man da vielleicht eine Veröffentlichung macht oder ein Posting macht, wo man irgendwas behauptet oder sich irgendwo vorne hinstellt und sagt, das ist so, sollte man vielleicht dann Cross-Domain-Prompting machen oder jemanden fragen, der sich ja als Mensch damit auskennt. Ich glaube, dann ist es wirklich peinlich und dann ist es auch blöd.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich kann auch fahrlässig sein.\n\n**Manuela Machner:** Ja definitiv. Aber ich frage mich, wenn du dir jetzt anschaust, wie viele Texte publiziert werden\n\n**Eliot Mannoia:** Web-Siten stellen\n\n**Manuela Machner:** Dinge ins Internet geschrieben haben, aber wenn das so verstärkt kommt, ob wir noch irgendwann... Gesellschaftlich überhaupt noch wissen was richtig oder nicht richtig ist also dinge die man beweisen kann sind klar also wenn ich sage ich schneide mir mein messer und ich blute und jemand würde sagen das passiert nicht sagt die wahrheit also die realität gibt uns dann ein feedback aber viele dinge die die die sind halt nicht logisch oder nicht gleich erkennbar\n\n**Eliot Mannoia:** Ja deswegen auch eben, wie du gesagt hast, ganz oldschool, einfach mal fragen Menschen. Also gerne auch immer Menschen fragen, bin ich immer dafür, auch einfach für Quellen fragen.\n\nKommt jetzt eher auf die meisten Tools auch schon, dass man auch die Quellen bekommen kann, sonst auch auf Perplexity und dann wirklich auch checken, weil ich hatte eine Quelle bekommen, Damals habe dann geklickt die seite war nicht mehr verfügbar habe aber dann die titel von der studie gegoogelt und es war doch noch die studie war doch echt und war doch von dieser ich glaube es war world health organization also es war schon eine studie von world health organization aber die link hat nicht mehr funktioniert also muss ich dann ein bisschen noch dahinter sein\n\n**Manuela Machner:** Ja wobei ich glaube\n\n**Eliot Mannoia:** das sich das verbessern wird\n\n**Manuela Machner:** und Fakten fragst und dann wie oft er auf Wikipedia als Quelle verweist, muss ich ganz ehrlich sagen, ich hätte nie gedacht, dass ich Wikipedia wieder so viel nutzen werde in meinem Leben.\n\n**Eliot Mannoia:** Was auch spannend finde zum Lernen ist einfach etwas mit Notebook LM, weil dann kann man erstens erklärt es zwei Leute, erklären ist ganz nett und dann diese Feature, wo man auch interagieren kann, hast du zwei Leute, die das diskutieren Und du kannst auch jederzeit stoppen oder Fragen stellen und das finde ich auch irgendwie vielleicht zum Lernen, wenn das besser wird, dann auch sehr hilfreich vielleicht, um da ein bisschen aufzubauen.\n\n**Manuela Machner:** Was ich dort ganz cool finde bei dem Programm NotebookLM, falls es jemand nicht kennt, ist ein Programm von Google. Da gebt ihr einfach ein NotebookLM zusammengeschrieben.google.com, ich verlinke es dann auch. Und das ist ein Programm, da könnt ihr eure Daten Dateien, wo ihr was lernen wollt oder wo ihr euch damit beschäftigen wollt.\n\nIhr könnt sogar Webseiten Links und so weiter hinaufladen. Inzwischen auch mp3s kann man hinaufladen. Und dann kann man sich die Dinge zusammenfassen lassen. Man kann sich einen Fragenkatalog lassen. Es ist vor allem gedacht gewesen, eigentlich für Studenten zum Erlernen von Dingen. Und weißt du, was mir am besten dabei gefällt?\n\nDiese KI sagt, gibt dir auch keine Antwort, wenn du\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen die Information \n\n**Manuela Machner:** nicht\n\nin den Daten steht. Das große Problem, das wir in Wirklichkeit haben, dass DeepSeek ChatGPT und all diese Programme versuchen dir unbedingt eine Antwort zu geben, auch wenn sie nichts wissen, also auch wenn das nicht in dieser Quelle drinnen steht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** das mit ihrem sonstigen Wissen an. Und manchmal will ich genau nur das, was da drinnen Und bei Notebook allein, wenn ich eine Frage stelle über ein Dokument, das nicht bearbeitet wird in dem Dokument, steht dort, tut mir leid ich kann dir darüber, ich finde keine Informationen in dem Dokument.\n\nUnd das finde ich schon gut, weil da wird dann nicht was zusammengewürfelt. Und das macht für viele Dinge, also gerade wenn es um Fachthemen geht, absolut einen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also man kann unser Wissen auf jeden Fall weiter bauen und das ist möglich. Also wir haben, ich glaube, auch in Entwicklungsländern... Menschen haben jetzt wirklich weltweit nicht nur mit Google, sondern auch mit KI, die Möglichkeit, sich in so vielen Bereichen weiterzubilden. Es ist eine Demokratisierung von Wissen.\n\nDas ist eigentlich eine wahnsinnig schöne Sache auch. Nur wir müssen halt, glaube ich neue... Neue Guardrails neue Schutzmechanismen oder neue Wege finden, um mit diesem ganzen Wissen dann auch noch gescheit umzugehen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, also ich glaube, abschließend kann man sagen, wir brauchen unsere menschliche Intelligenz. Ihr könnt euren Hirnkasten nicht komplett abschalten. Ihr könnt euch unterstützen lassen, vielleicht andere\n\n**Eliot Mannoia:** Regionen des Gehirns auch nutzen\n\n**Manuela Machner:** wissen anhäufen können, gerade bei Dingen, wo wir uns schon gut auskennen, dass wir auch Neues erlernen können, aber wir immer kritisch sein müssen mit dem, was wir lesen hören, was uns KI so vorschlägt.\n\nWir müssen hinterfragen, Und skeptisch sein und vielleicht\n\n**Eliot Mannoia:** durchaus auch wieder einmal mit einem\n\n**Manuela Machner:** menschen über die Themen sprechen wobei wahrscheinlich nur wir dieses Problem haben anderen reden wahrscheinlich eh nur mit Menschen und nicht so mit KI und es gibt Tools, die uns da helfen können einmal ausprobieren für alle, die die KI-Programme schon nutzen Cross Domain Prompting, das heißt, dass du verschiedenste Tools nutzt für die gleichen Antworten und einmal schaust\n\n**Eliot Mannoia:** Cross-Model-Prompting, ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** wieder eine andere Art von Prompting, Cross-Model-Prompting. Damit man schaut, welches Model was hinterfragt, bzw. wie die KIs sich gegenseitig korrigieren und ausbessern. Ist ja auch ganz\n\n**Eliot Mannoia:** spannend.\n\n**Manuela Machner:** Wir werden eine Liste unten dazugeben von so Programmen die man auch testen kann, wo man etwas ausprobieren kann.\n\nUnd seid einfach offen, um zu lernen. Und vergesst nicht, euren Kopf einzuschalten. Dann sehen wir, hören wir uns nächste Woche zu einer neuen Folge von Mind & Machine.\n\n**Eliot Mannoia:** Super bis bald. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: Braucht KI noch menschliche Intelligenz?","items":[{"question":"Braucht KI noch menschliche Intelligenz?","answer":"Eliot Mannoia und Manuela Machner diskutieren: KI kann Muster erkennen, Texte generieren und Entscheidungen treffen. 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Diesmal mit einem besonderen Gast - ChatGPT versucht an der Diskussion teilzunehmen.✨ Welche Rolle spielt KI im Alltag älterer Menschen?✨ Wie kann KI helfen, Einsamkeit zu reduzieren?✨ Welche Gefahren gibt es, wie Fake-Anrufe durch KI-generierte Stimmen?Von sprechenden Robotern in Altersheimen bis zu digitalen Sprachassistenten – KI kann das Leben erleichtern, aber birgt auch Herausforderungen. Wie können ältere Menschen an diese Technologien herangeführt werden? Und wie können wir verhindern, dass sie Opfer von KI-basierten Betrügereien werden?Jetzt reinhören und mitdiskutieren!Hosts:🌟 Manuela Machner, KI-Expertin | www.kinet.ai🌟 Eliot Mannoia, Digitaler Psychologe | www.brandkarma.at","intro_text":"KI kann älteren Menschen helfen, länger selbstständig zu leben. 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Wir haben\n\n**Eliot Mannoia:** uns einen Gast ausgedacht\n\n**Manuela Machner:** und zwar einen ganz besonderen, und zwar die Sprachfunktion von ChatGPT. Möchtest du dich kurz vorstellen? Hallo zusammen, ich\n\n**Eliot Mannoia:** bin ChatGPT und freue mich heute\n\n**Manuela Machner:** hier zu sein und über KI im Alter zu sprechen. Ja, was heißt eigentlich KI im Alter? Also es gibt ja verschiedenste Aspekte. Ich habe ja relativ oft mit auch älteren Personen zu tun, weil ich auch für Pensionistenvereine Workshops mache oder halt zumindest Vorträge mache, wo ich zeige was KI so alles kann.\n\nUnd die Leute sind oft sehr, sehr erstaunt was ja alles schon geht, weil sie oft gar keine Vorstellungen haben was KI so kann Hast du auch schon Erfahrungen Eliot, mit älteren Personen, die das Gefühl haben, da gar nicht mehr mitzukommen?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja auf jeden fall meine meine eltern Die Nutzung noch ein bisschen abschreckt Ich habe jetzt ChatGPT auf WhatsApp für Sie gespeichert dass Sie in einem Umfeld, das Ihnen vielleicht ein bisschen bekannter ist, da auch jegliche Fragen stellen. Aber so Power-User sind Sie noch nicht geworden.\n\n**Manuela Machner:** Trauen Sie sich mit ChatGPT auf WhatsApp zu kommunizieren?\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, eben nicht. Also ich habe es Ihnen auf WhatsApp eingetragen, aber die Nutzung ist noch minimal.\n\n**Manuela Machner:** Überschaubar. Was glaubst du, ChatGPT, was für einen Zweck kann es machen und wie könnte man ältere Personen dazu motivieren, KI zu nutzen. Ältere Personen könnten von KI profitieren, indem man ihnen zeigt, wie einfach und nützlich es sein kann. Beispiel durch praktische Anwendungsfälle wie Sprachassistenz für Nachrichten. ist, ihnen die Angst zu nehmen und zu zeigen, wie KI ihren Alltag erleichtern kann. Also ich glaube, das Sprechen ist wirklich so ein Faktor der einen Unterschied machen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe einmal gesehen, und da gibt es ja bereits Robotics-Projekte auch in Altersheimen, wo so Katzenroboter herumfahren und die Leute daran erinnern, dass sie Wasser trinken sollen oder ob sie ihre Tabletten schon genommen haben. Und ich habe mir immer gedacht, das wird die Leute abschrecken. Und das Lustige ist, zumindest in den Beiträgen, die ich gesehen habe, Scheinen die Leute einfach froh zu sein über die Ansprache und das Gesichtchen am Roboter schaut ja recht lustig aus, das heißt, sie haben oft, also nicht oft, aber ich habe das Gefühl, die Scheu ist dort vielleicht sogar geringer als bei uns eins, weil der redet mit mir und dann rede ich halt zurück. Ja\n\n**Manuela Machner:** ist es erstaunlich wie oft gerne ich bin bereit, wenn ihr es seid. Also eigentlich habe ich gedacht, dass ChatGPT mit ihr jetzt eine Meinung dazu hat, aber da das jetzt offensichtlich noch nicht der Fall ist, Elliot, was ist dein Zugang dazu?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also ich habe auch ähnliche Sachen gelesen dass in Altersheimen ich glaube sogar in Japan, die es sehr angenommen wird. Ich meine, in Japan nehmen auch manche Eltern, also es ist ein Druck da auch Familie zu haben und es gibt manche, die leider keine Familie haben und die bringen sogar so. Nicht Tamagotchi, aber so Stofftiere zu manchen Veranstaltungen mit, das sind so gesagt ihre Babys.\n\nAlso ich glaube, in Japan ist die Bereitschaft mit Roboter oder ob das Stofftiere sind, schon mehr als vielleicht bei uns in unserer Gesellschaft. Und wir wissen ja,\n\n**Manuela Machner:** diesen Roboter Robby ja auch. Es gibt dieses Stofftier, Alzheimer-Patienten eingesetzt wird. Der redet zwar nicht, aber der hat irgendetwas... Ich glaube, er macht Geräusche wenn du ihn streichelst oder umarmst. Und der wirkt offensichtlich auch bei Alzheimer-Patienten schon. Also in Richtung, dass eine Verbindung aufgebaut wird.\n\n**Eliot Mannoia:** absolut, also hier haben wir wieder auch dieses psychologische Phänomen\n\n**Manuela Machner:** um Trost\n\n**Eliot Mannoia:** von Anthropomorphizing, also das Projektieren. Red nur, ChatGPT, bitte. Bitte\n\n**Manuela Machner:** Unser Experiment heute\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Wenn ihr uns nur zuhört und ihr das Gefühl habt, was ist da los? Also das Experiment, dass ChatGPT sich an dem Gespräch beteiligt das gleichrangige Gesprächspartner, ist für ChatGPT offensichtlich auch schwierig, weil sie uns ja nicht sieht und nicht weiß, wann wir zum Sprechen beginnen.\n\nWir haben ja den Vorteil wir sehen uns gegenseitig. Und entweder sie sagt nichts oder sie redet rein. Also verzeiht ihr momentan Diese Hineinplapperei. Kein Problem, ich bleibe im Hintergrund. Viel Erfolg mit eurem Podcast.\n\n**Eliot Mannoia:** Danke dir also ja es gibt verschiedene psychologische phänomene wir wissen ja auch von verschiedenen studien diese blue zone studien wo die menschen haben Bis zu 100 leben dass diese beziehung zwischen zwischen menschliche beziehung so wichtig ist und dass einsamkeit sogar gefährlicher sein kann als rauchen und da kann ob das jetzt roboter mit ki oder nur roboter ist einfach Da auf jeden Fall sehr helfen und du hast es vorher auch erwähnt, mit Erinnerungen hast du die Medikamente genommen, hast du eh die Heizung abgedreht, ist der Herd abgedreht bevor es geht, also es gibt so Sachen, wo es wirklich super unterstützen kann und ja, ich glaube dadurch, dass das Interface nicht mehr unbedingt Schreiben oder kleine Fenster auf einem kleinen Handy sind, sondern wirklich Sprache, dass ich einfach sagen kann, ich möchte es wärmer, ich möchte dieses Lied, bitte dreh den Fernseher ab, wird vielleicht die KI mehr angenommen oder leichter diese Hürde.\n\n**Manuela Machner:** Was man schon im Alter sagen muss zum Thema KI, ist ja auch diese Anfälligkeit, dass KI Systeme Leute natürlich schaden können. Das muss man auch sagen. Also ich glaube, es ist zumindestens wichtig und wenn ihr im Umfeld Eltern oder Großeltern habt, die halt keinen Bezug mehr zu dem ganzen Thema haben, ist es dennoch wichtig, sie auch aufzuklären und zu sagen, es muss auch, wenn ich dich anrufe, wenn meine Stimme das ist, die dich anruft, es muss nicht ich sein. Es kann sein, dass es ein Fake-Anruf ist, die anruft Und es kann sein dass das einfach nachgeahmt ist. Und ich glaube, dass das auch wichtige Faktoren sind. Das ist einfach eher unvorstellbar. Das muss man sagen, es wäre ja für uns unvorstellbar gewesen, oder?\n\nJa Wenn mir vor fünf Jahren, das ist eigentlich keine lange Zeitspanne, jemand gesagt hätte, du, deine Tochter kann dich anrufen und das ist nicht deine Tochter, das ist einfach nur ein Klon der Stimme mit deiner Tochter, dann hätte ich vor fünf Jahren gesagt, red nicht so einen Blödsinn. Und heute ist das eine Sache, die einfach passieren kann.\n\nUnd ich glaube, dass das ganz wichtig ist, dass ältere Personen die Technik nicht verstehen, aber sie müssen wissen, was alles Risiken sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also Aufklärung ist auf jeden Fall wichtig, vielleicht ein Kennwort zu haben, dass man es nicht immer benutzen muss, aber wenn es wirklich etwas Dringliches ist, wie bitte überweise mir Geld, das ist wichtig. Dass man da vielleicht ein Kennwort sich ausmacht mit der engsten Familie und dass man vielleicht auch auf einem anderen Kanal verifiziert.\n\nAlso wenn ich einen Anruf bekomme, kann ich auf WhatsApp schreiben, hast du mich kurz angerufen oder umgekehrt wenn ich auf WhatsApp eine Nachricht bekomme, kann man ja vielleicht eine E-Mail schicken oder anrufen und sagen, hey, war das jetzt du?\n\n**Manuela Machner:** Vor allem auch die Telefonnummer die man eingespeichert hat. die Nachricht heißt, ich habe eine neue Telefonnummer oder mein Handy ist kaputt Trotzdem die richtige Nummer anzurufen, also die, die gespeichert ist.\n\n**Eliot Mannoia:** und\n\n**Manuela Machner:** ich sage, das mit dem Passwort hat genau etwas mit dem Alter zu tun. Also wir haben das auch bei uns, so alt sind wir auch noch nicht, aber auch mit unseren Kindern und Schwiegerkindern haben wir ein Passwort für solche Sonderfälle, die einfach passieren können,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube das Thema Alter, es hat sich auch verschoben. Also ich glaube, dass man ja, wenn man vergleichen kann wie vor 20 Jahren, wo die ältere Generation ja wirklich auf der technischen Entwicklung oft viel weiter hinten ist, man sieht schon auch, dass auch viele ältere Personen technisch oder technisch\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen mit den Vorteilen von KI Systemen\n\n**Manuela Machner:** irgendwann den Anschluss verlieren sicher wahrscheinlich, das muss kritisch sein.\n\nAlso ich stelle mir das ganz spannend vor, was dann kommen wird und ob wir dann irgendwann den Faktor oder den Zeitpunkt erreichen, wo wir dann sagen, mit 80 oder sonst was, ich komme nicht mehr mit.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, man muss aktiv dagegen arbeiten, dass man da drinnen bleibt. Weil es passiert natürlich, dass man da irgendwie mehr und mehr ein bisschen abschaltet. Da muss man wirklich aktiv dagegen arbeiten, so wie Braintraining, also Gehirntraining, um da aktiv dabei zu sein. Das auf jeden Fall nicht leicht.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, es wird ein bisschen leichter mit der Bedienung, weil das Internet oder sich mit Computer auseinanderzusetzen war am Anfang, glaube ich, ein bisschen schwieriger noch. Da mussten wir lernen, dass ein Kreuz ein Fenster schließt und eine halbe Kiste minimiert das Fenster und die ganz kleine Strichel macht das Fenster, so gesagt, komplett minimiert, aber nicht zu.\n\nDass ein Dreieck das nach rechts zeigt, ist was, Manuela?\n\n**Eliot Mannoia:** Play-Button und ein Viereck, ein Viereck ist ein Stopp-Knopf also das sind schon viele Sachen, die wir eigentlich alle lernen mussten und man hat dann schon gemerkt Mit dem Smartphone ist es dann schon leichter gegangen, weil da war es mehr intuitiv wie man swipet, das war dann schon intuitiver und ich glaube jetzt mit dem Sprach, mit der Sprachmöglichkeit wird es dann vielleicht noch einfacher, also die Bedienung wird glaube ich leichter was schwieriger wird, ist, was du eh vorhin angesprochen hast, dieses Ist es echt oder nicht?\n\nDa werden wir mit 80 sagen, ich habe keine Ahnung, ob der jetzt wirklich in meinem Wohnzimmer ist oder ob das nur ein Hologramm ist oder wie auch immer.\n\n**Manuela Machner:** Die Frage ist, wie stark es da eine Rolle spielt. Eine kurze Anekdote, weil du das X angesprochen hast. Meine jüngste Tochter ist ja schon ein bisschen mit Computer aufgewachsen. Ich gebe es zu, aber nicht mit Handys sondern das waren nur echte Kasseln. Und der erste Buchstabe den sie konnte, war X. Und ich werde nie vergessen, sie war glaube ich zwei Jahre alt und wir fahren beim Baumarkt vorbei und sie sagt XX und ich denke mir, woher erkennt sie X?\n\nWisst ihr warum? Ich meine, jetzt könnt ihr mich natürlich verurteilen, die böse Mutter, die hat ihre Kinder schon spielen lassen. Und ich habe dann immer gesagt, du musst auf das X klicken zum Zumachen vom Programm mit der Maus und sie hat mit zwei Jahren halt schon das X geklickt dann hat sie das X beim Baumarkt erkannt.\n\nAlso da war das X der erste Buchstabe im Alphabet. Das ist jetzt nur ein Sidestep. Das, was du gesagt hast, ist auch dieses Braintraining. Glaube, dass diese ganzen schnellen Entwicklungen auch dazu führen, dass wir viel trainierter bleiben im Gehirn wir ständig gefordert werden durch diese ganzen Systeme die uns auch proaktiv ansprechen, das muss man auch sagen. Aber allein das Tempo das wir jetzt schon haben, ist für uns ja schon oft überfordernd. Also, wenn aber wir bleiben am Lauf. Ich glaube wie wir ins Fitnesscenter gehen für unsere Körper, werden wir, glaube ich, auch aktiv Braintraining machen müssen, weil wir werden sehr viel weniger machen müssen in der Zukunft. Wir haben nicht nur Taschenrechner in der Hosentasche sondern wir haben dann auch wirklich mit KI...\n\nLösungen antworten also ich merke wir wissen sie jetzt schon dass wir keine telefonnummern mehr auswendig lernen und und und dass unsere kapazitäten im gehirn sich ändern also wer weiß wie wir das mit brain training aufrechterhalten ob diese neuen anforderungen genug sind wie du meinst\n\n**Manuela Machner:** ChatGPT, bitte jetzt würden wir deine Meinung fragen. Wie glaubst du, müssen wir unser Braintraining in Zukunft machen, damit wir noch fit bleiben im Alter, auch wenn KI uns in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen hilft? \n\n**Eliot Mannoia:** Chachipiti. Jetzt redest nicht mehr mit mir.\n\nJetzt ist sie beleidigt\n\n**Manuela Machner:** Sowas aber auch. Ihr seht das Experiment, dass\n\n**Eliot Mannoia:** ChatGPT\n\n**Manuela Machner:** es ist noch immer gescheiter, wir haben echte Podcast Partner, die sich ins Gespräch einklinken ich glaube aber, dass wenn wir schon vom Alter sprechen bis wir alt sind, wird das kein Problem mehr sein dass wir einen Gesprächspartner haben, der weiß, wann er reden soll und wann er still sein soll ich meine, das wissen nicht einmal alle Menschen also ja\n\n**Eliot Mannoia:** also ich glaube, da wird sich noch viel tun und in einem Pflegeheim oder so einfach das Gefühl zu haben, man kann sich mit wem unterhalten, auch wenn es um eins in der Früh ist oder drei und dann auch in verschiedenen Bereichen Ich möchte jetzt nicht sagen medizinisch, weil das sollte immer noch bei den Ärztinnen und Ärzten bleiben, aber dass man so vorbeugend sagt, hey, das und das habe ich, soll ich mir Sorgen machen?\n\nAuch seelische Unterstützung, also auch mit Sachen, wo wir gedacht haben, nie kann es mit Empathie und so sehr, sehr gut nachmachen. Und ich glaube, da wird die KI. Für Unterhaltung, für Rezepte, für Witze für Wetter, für Nachrichten für kurzen seelischen Austausch für kurze Oberfläche oder so als erstmedizinische Diagnose vielleicht auch kurz nach dem Notruf.\n\nJa, es wird ein Wahnsinn. Wir werden auf jeden Fall Beziehungen aufbauen. Das sage ich eh schon oft. Aber ja unglaublich was sich da tun wird.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, das ist sogar der Hauptfaktor. Also ich glaube, dass im Alter vielleicht, wenn wir alleine dastehen dann der letzte Ansprechpartner den wir haben, vielleicht noch ein KI-System ist. Dass man Gott sei Dank haben, also ich muss ganz ehrlich sagen, wenn du schaust wie der Pflegenotstand momentan schon jetzt ist, ist, dass man nur immer lieber mal Großmutter spricht mit einem Großvater Computerkastl oder einem Handy, als sie sitzt zu Hause und\n\n**Eliot Mannoia:** starrt nur vor sich hin oder nur auf den Fernseher\n\n**Manuela Machner:** und geht nicht mehr unter soziale Kontakte. Ich glaube, wir alle sind der Überzeugung, dass es besser wäre, menschliche und soziale Kontakte zu haben. Die Realität ist oft anders, wie der Idealfall.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein. Nein Ich glaube, dass noch ganz viele spannende Dinge auf uns zukommen, aber auch ganz viele Dinge, die man noch gar nicht in Überhaupt in irgendeiner Art und Weise am Schirm haben.\n\nEs wäre toll, wenn wir wirklich durch die Effizienz, die uns die KI verspricht, also dass wir wirklich mehr, mehr, mehr mit wenig, weniger, weniger machen können, dass wir dann wirklich vielleicht den gleichen Output als Gesellschaft erzielen mit vielleicht nur 20 Stunden pro Woche. Und dass wir endlich Zeit bekommen, weil die ganzen Technologien habe ich auch schon ein paar Mal angesprochen, wie Waschmaschinen oder andere Technologien.\n\nDadurch dass wir jetzt Geschirrspüler haben und Waschmaschinen, bedeutet nicht, dass wir nichts oder weniger machen. Nein, wir machen noch mehr. Wir arbeiten 60, 70, 80 Stunden in der Woche manchmal. Und wer weiß, es wäre wirklich toll, wenn die Technologie uns endlich Ein bisschen entschleunigen lässt und wir dann mehr Zeit für Menschen wieder haben, für unsere Eltern, für unsere Nachbarn, für unsere Community.\n\nDas wäre mein optimistischer Traum.\n\n**Manuela Machner:** Gut ich glaube, da uns ChatGPT jetzt in den Stich gelassen hat in der Diskussion aber wir sowieso glaube ich mit uns schon ganz zufrieden sind.\n\ndass wir sehr positiv in unsere Altersentwicklung schauen\n\ndass man, glaube ich, auch wenn man mit älteren Personen zu tun hat, mit diesen spricht und diese ein bisschen mitnimmt Es geht ja nicht darum, dass ihr KI-Workshops mit den älteren Leuten macht, aber ein bisschen Aufklärung Redet mit ihnen sagt es ist nicht alles echt und er alles war was sie sehen allem wenn irgendwas online zu sehen ist sage jetzt einmal Also die tausendste todesnachricht von irgendeinem Star überhaupt nicht stimmt das ist so typische geschichte oder Irgendwelche anrufe die nicht stimmen müssen oder eben e-mails enkel whatsapp nachrichten sms Ich glaube das ist einfach der wichtige faktor und für uns selbst und Es ist, glaube ich, wichtig, dass wir zumindest up-to-date bleiben, was so passiert. Egal ob wir jetzt im Berufsalltag stehen oder auch schon in der Pension sind. Ich glaube, das ist der wichtige Fakt. Es ist nicht ein Faktor der jetzt nur den Berufsalltag betrifft, sondern es ist allumfänglich und wird uns in unserem alltäglichen Leben in Zukunft ganz stark begleiten, die Themen. Und das, glaube ich, ist ein wichtiger Faktor.\n\n**Eliot Mannoia:** Super, absolut.\n\n**Manuela Machner:** Gut jetzt ist ChatGPT auch in Pension gegangen und ausgeschalten und ich glaube, wir wünschen euch einen schönen Abend oder einen schönen Nachmittag und alles Gute.\n\n**Eliot Mannoia:** Schönen Tag. Alles Gute. Ciao.\n\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\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KI im Alter – Bedrohung oder Chance?","items":[{"question":"Wie verändert KI das Leben älterer Menschen?","answer":"Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, wie KI-Assistenten älteren Menschen Selbstständigkeit ermöglichen, Einsamkeit reduzieren und bei der Gesundheitsüberwachung helfen können. 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In dieser Folge von Mind | Machine diskutieren Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und Manuela Machner, KI-Expertin im Tourismus, über eine spannende gesellschaftliche Entwicklung: Wie verändert KI die Wertschätzung von Berufen? 🤖💼🚀 Themen dieser Episode:✔ Warum steigt die Wertschätzung für handwerkliche und pflegerische Berufe? 🛠️🏥✔ Wie beeinflusst KI den Status von Wissensberufen? 📚💡✔ Hybridmodelle: KI + Mensch = Zukunft? 🔄✔ Welche Rollen werden immer wertvoller? 🔍✔ Warum \"Menschlichkeit\" bald der größte Wettbewerbsvorteil sein könnte. ❤️Mit der Digitalisierung und KI wird Wissen immer verfügbarer – aber was bedeutet das für Berufe, die auf Expertise basieren? Ist ein KI-gestützter Steuerberater oder Arzt bald die Norm? Und wie verändert das unsere Wahrnehmung von Kompetenz?Eliot und Manuela beleuchten, wie Jobs durch Automatisierung unter Druck geraten und wie sie in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage: Wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt, wenn Maschinen immer mehr können?💬 Was denkt ihr? Welche Berufe genießen aus eurer Sicht zu wenig Anerkennung? Diskutiert mit uns in den Kommentaren! 🗣️👉 Hosts:🔹 Manuela Machner, KiNET.ai - www.kinet.ai🔹 Eliot Mannoia, BrandKarma - www.brandkarma.at#KünstlicheIntelligenz #JobZukunft #Wertschätzung #Digitalisierung #KI #MindMachine #MenschImMittelpunkt #Podcast #Technologie #Arbeitswelt","intro_text":"KI verändert, welche Berufe und Fähigkeiten als wertvoll gelten. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die Frage, wie KI die gesellschaftliche Wertschätzung von Arbeit und Kompetenz verschiebt.","key_questions":["Wie viele persönliche Daten gebt ihr KI-Systemen preis?","Welche Daten sind besonders sensibel bei der KI-Nutzung?","Wie kann man KI nutzen und trotzdem die Privatsphäre schützen?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe Und heute reden wir über, wie die KI vielleicht die Berufsbilder und die Wertschätzung der verschiedenen Berufsbilder verändern kann, könnte.\n\n**Manuela Machner:** Ich bin die Manuela Machner, beschäftige mich mit KI im Tourismus und wir wollen mit dieser Podcast-Serie einfach über KI sprechen, ein bisschen Einblicke geben und mit euch Euch auch auf dem Weg unserer Diskussionen mitnehmen, die sich einfach ergeben, wenn man sich mit KI so intensiv beschäftigt wie wir. Auslöser ich glaube, ich erzähle die Geschichte, die Art der Auslöser dass wir gesagt haben, darüber machen wir einen Podcast, war eine Begegnung die ich hatte. Und\n\n**Eliot Mannoia:** zwar\n\n**Manuela Machner:** mich im Zug eine Dame angesprochen und gefragt, ob ich eine Businessfrau bin. Da habe ich gesagt ja und habe halt kurz versucht zu erklären, was ich mache.\n\nUnd sie hat gesagt ja, also KI, da hat sie schon gehört davon und dass wir da auch Jobs ersetzen. Und hat mich dann auch gefragt, wird es, Die Putzfrauen ersetzen. Und ich habe gesagt, naja in der Form wird es das nicht so schnell passieren, dass Putzfrauen ersetzt werden. Das ist ein ganz wichtiger Job und das können KI-Systeme noch nicht.\n\nUnd sie war sehr dankbar und hat gesagt, ja, das ist gut so. Und ich habe dann gesagt, naja, ist ja auch total wichtig, es ist toll, dass es Menschen wie sie gibt, die diesen Job machen. Und sie hat gesagt, ja, es ist eh ganz spannend, weil in den letzten Jahren sich die Wertschätzung ihr gegenüber stark verändert.\n\nAlso sie war schon etwas älter, sie putzt schon sehr viele Jahre und sie hat gesagt in den letzten Jahren sagen die Leute, wie toll das ist, dass sie das macht und schön, dass sie kommt und Bitten sie auch zu kommen. Früher haben sie einfach gesagt dann und dann und dort und dort und jetzt gibt es viel mehr Wertschätzung ihr gegenüber. Und da haben wir dann angefangen zu diskutieren, weil es ist schon eine spannende Entwicklung. sich auch durch die Technologisierung, ich meine jetzt gar nicht so KI, sondern durch das technische einfach viele Dinge schnell und einfach möglich sind, werden die hochgelobten Jobs, sage ich jetzt einmal, Wo man vor 10, 20 Jahren noch einen Buckel gemacht hat, auf deutsch gesagt, wird sich das verändern?\n\nDas fragen wir uns im Rahmen dieses Podcasts jetzt gerade. Was glaubst du Elliot?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja schon. Auch mit der Technologie und der Digitalisierung. Ich mache ja auch Workshops über Generationsunterschiede und wie man mit emotionaler Intelligenz und diversen Generationen umgehen kann und besser arbeiten kann. Und da auch ist bei den jüngeren Generationen auch nicht dadurch, dass das Wissen...\n\nJetzt nicht gleichgestellt ist, aber da das Wissen zugänglicher geworden ist, auch dieser Status an Wissen sich verändert. Und es haben einfach jüngere Personen, also alle, wir haben alle jetzt viel mehr Zugriff zu viel mehr Informationen und viel mehr Wissen. Und das hat auch schon vor der KI einen ziemlichen Impact gemacht.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube das Thema ist, früher hast du ja wirklich einen Experten oder irgendjemanden gebraucht für alles, wo du kein Wissen hattest\n\n**Eliot Mannoia:** und und.\n\n**Manuela Machner:** dadurch auch viel mehr Ich glaube, Respekt auch gehabt und gesagt, um Gottes Willen der weiß das. Also die Götter in weiß, ich meine, Ärzte glaube ich haben den Status noch immer, aber vielleicht aus anderen Gründen nicht nur aufgrund ihres Wissens, sondern weil sie Mangelware sind, gute Ärzte.\n\nAlso ich\n\n**Eliot Mannoia:** man muss sich auch spezialisieren. Es ging sich nicht aus, dass man einfach ein bisschen von vielen Sachen weiß. Weil man das nicht so nachschlagen konnte auf Google oder online irgendwie wie heute.\n\n**Manuela Machner:** Dank. Ja, aber ich glaube, das ist vielleicht noch eine Ausnahme, aber wenn du sagst, naja, keine Ahnung von einem Anwalt oder du kannst Dinge jetzt einfach\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ich glaube, dass sich da hoch angesehene Themen oder Dolmetscher oder\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** weil man sagt, wozu brauche ich eigentlich den Beruf? Auf\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** immer größer wird.\n\nNatürlich auch das Thema Mangel, es gibt immer weniger Leute, die das können. Auch wenn wir uns YouTube-Videos anschauen können, wie man Fliesen legt es zu tun und so hinzukriegen ist noch ein kleiner Unterschied.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, da tut sich viel. Ich glaube, ein anderer Faktor ist auch die Die Nähe zu einem Krieg also die Nachkriegszeit, da war ja auch eine ganz andere Dankbarkeit einfach einen Job zu haben. Und ich glaube, wenn man näher an existenzielle Bedürfnisse ist, also wenn man sich Maslos Hierarchie nimmt, was wie und was uns motiviert Dann kann man das vielleicht auch ein bisschen überlegen auf Wertschätzung, denn Arbeit ist Arbeit, wenn man die hat.\n\nUnd in der Dekadenz die wir uns heute befinden mit dem Lebensstandard und so, ist natürlich auch ein Rieseneinfluss auf die Wertschätzung und nicht nur die Technologie. Aber da ist die Kehrseite vielleicht wieder, wenn die KI etliche Jobs vielleicht Nimmt oder ersetzt. Vielleicht ist dann auch, genau wie wir jetzt gerade besprechen, vielleicht eine größere Wertschätzung wieder dafür, dass man Es gibt Arbeit.\n\nIch habe Arbeit. Ich bin dankbar, dass ich Arbeit habe. Wir glauben ja beide, dass trotzdem viele neue Jobs kommen werden und dass es jetzt nicht so ein Ersetzen stattfinden wird. Zeit wird es uns sagen. Aber auch spannend, was Mangel und was Arbeitslosigkeit auch dann sicherlich was für eine Rolle die spielen werden.\n\n**Manuela Machner:** Das Wertschätzung in dem Jobbereich hat zwei primäre Aspekte, das eine ist brauche Diesen Job, diese\n\ndiese \n\n**Eliot Mannoia:** Profession in irgendeiner Art und Weise\n\n**Manuela Machner:** ich sie, sondern komme ich auch zu dieser Leistung in irgendeiner Art und Weise. Wenn ich selber Fliesen legen kann, dann ist meine\n\nWir sind ja ganz stark in die Wissensgesellschaft eigentlich in den letzten zwei Jahrzehnten, würde ich sagen, gegangen und haben gesagt, die Wissensgesellschaft und Wissen ist eben so furchtbar wichtig und Wissen aneignen und, und, und und. Also umso mehr du weißt, umso wertvoller bist du für den Joballtag, für den Arbeitgeber und, und und. Und Wissen ist momentan ein bisschen inflationär, finde ich weil jeder kann zu Wissen in sehr schneller Art und Weise gelangen. Direktes Wissen, also früher war der Aufwand, auch wenn du auf Webseiten Wissen gefunden hast, der Aufwand war einfach gigantisch groß, genau das Wissen zu\n\n**Eliot Mannoia:** Ja das ist es.\n\n**Manuela Machner:** wir da hier reden, kann jeder, der muss unseren Podcast nicht anhören, der kann sich das von ChatGPT erzählen lassen oder von wem anderen oder von einem anderen\n\n**Eliot Mannoia:** nicht so gut.\n\n**Manuela Machner:** Nein, auch\n\n**Eliot Mannoia:** Ohne Schmäh und ohne die Persönlichkeit.\n\n**Manuela Machner:** Nein, aber das Thema Wissen ist sicher ein Faktor wo ich sage, dass der Glaube ist, die Wertschätzung immer geringer\n\n**Eliot Mannoia:** Und es ist spannend, weil das Bauen von Sachen, also früher haben wir ja noch Werkzeuge gebaut und gemacht mit der Hand und dann haben in der Industrial Revolution die Maschinen das übernommen Jetzt, wie du sagst, die Werkzeuge Knowledge time dann plötzlich auch das Wissen so gesagt uns abgenommen also wenn wir nicht mehr bauen müssen und nicht mehr wissen müssen wie kommen wir als und da genau das eigentlich ist eines was Ich bin sehr froh darüber, weil als Psychologe bin ich froh dass man das ernst nimmt, aber das ist einer der Punkte wo viele, die in dieser Branche wirklich an der Front sind, also wirklich Top-KI-Firmen und Experten und Zukunftsforscher, warnen dafür, dass wir als Gesellschaft einfach nicht dafür schon bereit sind.\n\nWas machen wir, wenn wir vielleicht mehr Zeit haben oder weniger gebraucht werden? Wie die Gesellschaft muss sich sehr, sehr sehr anpassen. Man sieht es ja auch mit dem Nachhaltigkeitsthema. Wir könnten einiges schon vielleicht viel schneller umstellen, aber wenn wir die ganze Ölbranche zum Beispiel einfach von heute auf morgen stoppen würde, das ist angeblich ein Viertel von der Wirtschaft, habe ich mal gehört.\n\nIch weiß jetzt nicht mehr, ob das global oder in einem Land war, aber ein Viertel von der Wirtschaft hängt davon An Öl dran, ob das jetzt mit Autos Produktion und die Petrochemical Engineer, also mit Plastics und allen drum und dran. Und da diese Umstellung, da sind wir vielleicht nicht so schnell wie die Technologie ist.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv nicht und dann kommen die persönlichen Themen noch dazu Windkraft, Kärnten will keine Windkraft, wir wollen Energie haben, aber keine Erdöl, ich glaube, dass in all den Perspektiven Ob das jetzt Nachhaltigkeit, Technologien oder was immer ist, es gibt immer dieser Gap zwischen\n\n**Eliot Mannoia:** was geht schon und was.\n\n**Manuela Machner:** Aber ich glaube, umso mehr Möglichkeiten wir haben, Dinge selbst zu machen, umso weniger wertschätzend\n\n**Eliot Mannoia:** sind wir auch gegenüber Menschen\n\n**Manuela Machner:** die das machen. Also ich denke mir oft, weil ich doch relativ viele Dinge Dinge am Computer recht gut kann. Also wenn in keinem wirklich perfekt, naja ChatGPT würde ich mir sagen, bin ich wirklich gut.\n\nAber ich sage jetzt was, was ich Grafikprogramme kann, mit InDesign arbeiten kann, mit Photoshop arbeiten kann, mit vielen Programmen arbeiten. Nicht perfekt, aber ich kann damit arbeiten. Und natürlich für mich ist das dann so spannend, wenn mir Leute sagen, mach toll! Weißt du, wie aufwändig das ist? Ich habe das den und den machen lassen und dann sehe ich irgendeine Grafik wo ich sehe, das ist mit Canva gemacht und ich kann Canva auch ganz gut bedienen und denke mir, naja, okay, die hat wahrscheinlich zehn Minuten dafür gebraucht für Canva und jemand, der halt gar nicht mit dem Programm arbeiten kann oder mit Grafiken arbeiten kann, der hat natürlich...\n\nBoah schau dir das Design an.\n\n**Eliot Mannoia:** Nein. und.\n\n**Manuela Machner:** umso mehr die Leute aber auf einfache Art und Weise Dinge selbst umsetzen können, glaube\n\n**Eliot Mannoia:** umso weniger werden diese dann auch wertgeschätzt.\n\n**Manuela Machner:** Sind wir noch bereit, für Übersetzungsdienste zu zahlen?\n\nAlso ich habe vor fünf Jahren noch Prospekte übersetzen lassen von Übersetzungsbüros. die haben ja damals schon mit Google Translate zum Teil gearbeitet, wie ich dann festgestellt habe. Aber egal,\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe\n\n**Manuela Machner:** menschen gezahlt eigentlich für menschliche Leistungen, sage ich jetzt einmal. Ich würde heute kein Übersetzungsbüro mehr engagieren Also, das muss man sagen, da reden wir aber von einer doch relativ kurzen Zeitspanne für eine ganze Branche\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** Und dadurch, dass das KI-System kann, ich finde es nicht mehr faszinierend, wenn jemand drei Sprachen spricht oder fünf Sprachen perfekt spricht, auf der menschlichen Ebene, aber kommerziell gesehen, werde ich sicher nicht die Päkonäre oder die Geldwertschätzung geben und ihn dafür finanzieren.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich weiß, du hast recht.\n\n**Manuela Machner:** Und da haben wir natürlich diese Wertschätzung nicht nur auf der emotionalen Ebene ein Thema, sondern auf der Geldebene wird natürlich zu einer absoluten Verschiebung in vielen Branchen führen.\n\n**Eliot Mannoia:** Und was ist auch wenn es hybride benutzt wird also stelle vor du gehst zu einem anwalt und diese person nutzt dann einfach nur oder das auch vor dir nutzt die irgendeine ki und\n\n**Manuela Machner:** du dich auch, was soll das? Also ich habe ein Video erst vor kurzem gesehen, da hat einer geheim gefilmt der ist in einer Ambulanz gesessen in einem Krankenhaus und filmt mit dem Handy, dass der Arzt ChatGPT fragt woher die Symptome kommen können.\n\n**Eliot Mannoia:** Wirklich, wow.\n\n**Manuela Machner:** Okay, mein Arzt fragte jetzt, ChatGPT die ernsthaft, also ich weiß nicht, ob es gefakt war, aber es hat sehr real ausgeschaut. Aber in dem Moment, glaube ich hast du auch das Gefühl, ich glaube, es ist was anderes, wenn es spezielle Tools sind oder Werkzeuge für Ärzte oder so, weil wir das dann wieder nicht\n\n**Eliot Mannoia:** einschätzen können\n\n**Manuela Machner:** sagt. Da hätte ich nicht zu zum Arzt gehen müssen.\n\n**Eliot Mannoia:** Und genau auf der anderen Seite dann, Ärzte ich arbeite ja auch mit der Ärztekammer Wien, die lieben es ja, wenn die Leute kommen. Ich habe gegoogelt das, das, das, ja, die lieben es. Aber jetzt mit ChatGPT wird jeder, also das ist dann auch,\n\n**Manuela Machner:** Dieser Gap ist - nicht genau schon\n\n**Eliot Mannoia:** die Leute mit ChatGPT schon mit sehr mächtigen Ja, mächtige Tools an der Seite haben.\n\nUnd dann, ich sage nicht immer, aber sicherlich in manchen Fällen wird die Ärztin oder der Arzt sagen, Sie haben recht, das ist wahrscheinlich das.\n\n**Manuela Machner:** Vielen\n\n**Eliot Mannoia:** Und da wird auch dann plötzlich dieser Riesenunterschied im Wissen sehr demokratisiert sein. Ja, genau\n\n**Manuela Machner:** Ja, vor allem das muss man ehrlicherweise sagen, wir Menschen, das ist super vorher gesagt, wir brauchen Spezialisierungen, weil es nicht mehr möglich ist, egal in welchem Gebiet wir unterwegs sind, alles Wissen zu dieser Thematik zu haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Mhm.\n\n**Manuela Machner:** ein Arzt kann nicht alles wissen und auch wenn er Internist ist, wird er nicht alle aktuellen Studien, alle Geschichten kennen. Und dadurch ist es ja noch spezieller sage ich jetzt einmal.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** wirst immer enger werden müssen mit deinem Wissen weil das Wissen zu jedem Thema auch so viel größer wird oder zugänglicher wird.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und ich glaube auch, und das bin ich als leidenschaftlicher Fan von emotionaler Intelligenz ich glaube, wenn du ein Unmensch bist, wenn du ein Choleriker bist, wenn du ein Ego-Problem hast, wenn du nicht gut zuhören kannst, wenn du nicht menschlich bist, Die Leute werden mehr Optionen haben oder mehr Möglichkeiten oder es gibt nicht diesen einen Arzt im Dorf und du hast keine andere Wahl.\n\nIch glaube, diese Menschlichkeit wird ein Unterschied sein, dass die Leute, wenn jetzt zum Beispiel in Pensionistenheime Roboter unterstützen und KI unterstützen Dann wird das, also das ist zumindest eine Hoffnung von mir, dass die menschliche Interaktion, ich bin sicher, vielleicht nicht medizinisch das ist ein schlechtes Beispiel, aber ich glaube, in vielen Bereichen, warum gehst du nicht zu einem KI-Steuerberater?\n\nNein, ich mag den, wir haben eine gute Beziehung wir gehen auf einen Kaffee und wir können darüber reden. Also ich glaube, das Menschliche kann... Wird vielleicht wieder an mehr Stellen Wert geben. Früher konnte man sagen, ich bin der beste Anwalt ich kann mich benehmen, wie ich will. Wenn du den Besten willst, musst du kommen.\n\nUnd das wird sich vielleicht auch hoffentlich in eine positive Richtung vielleicht ändern.\n\n**Manuela Machner:** Steuerberater ist ein ganz gutes Beispiel. Ich habe mir eine meiner ersten GPTs, die ich gebaut habe, die ich mir selbstständig gemacht habe, war ein Steuerberater-GPT nach österreichischem Steuerrecht, weil ich\n\n**Eliot Mannoia:** genau \n\n**Manuela Machner:** wissen wollte, was macht Sinn, was macht nicht Sinn, habe mir aber natürlich parallel über die Wirtschaftskammer Beratung geholt und ich habe früher mit einer\n\n**Eliot Mannoia:** Steuerberaterin zusammengearbeitet\n\n**Manuela Machner:** halben Jahr, und ich sage es auch ganz ehrlich, herumgefretten mit meinem GPT, weil natürlich weiß ChatGPT sehr, sehr viel, aber dann hast du irgendwelche Spezialfälle, gerade mit den internationalen Lizenzen und Co. Und da habe ich halt hin und her diskutiert und da sagt er dann auch immer, frag sonst einen Steuerberater, um sich abzusichern. da war ich mir bei manchen Dingen nicht ganz so sicher und vor allem was ja momentan zumindest noch bei KI-Systemen sind, sie sind ja nicht proaktiv. Das heißt, sie sagen nicht von sich aus, ja, bitte, das kannst du von vornherein berücksichtigen oder in drei Jahren und und und, du musst immer Fragen stellen und dafür musst du natürlich wissen, was musst du fragen.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau. Genau. Bei der Steuerberatung auch immer.\n\nDezember. zu meiner Steuerberaterin gegangen, die weiß, wie ich tick mit der ich zehn Jahre gearbeitet habe und Und habe gesagt, du kennst mich grundsätzlich, es ist jetzt das gleiche Unternehmen, du weißt, wie ich grundsätzlich Dinge angehe, also\n\nich bin eher so\n\n**Manuela Machner:** der Sicherheitsmensch und vom Denken her und so und welche Ratschläge hast du abgesehen davon, dass da die\n\n**Eliot Mannoia:** gepasst hat\n\n**Manuela Machner:** ein KI-System, das mich bei den Belegerfassungen unterstützt, also das Abscannen automatisiert, das Verbuchen mehr oder weniger automatisiert Das System habe ich trotzdem und das hat einfach eine Schnittstelle zu meinem Steuerberater und ich habe jetzt nur mehr die 10 Detailfragen. Und dass wir mal essen gehen und uns darüber unterhalten, was macht Sinn, was macht nicht Sinn. Es ist eine Mischform entstanden, sage ich, was vor drei Jahren in meinem alten Unternehmen noch kein Thema war. Muss man jetzt auch ganz ehrlich sagen.\n\n**Eliot Mannoia:** also Hybrid kann ich ganz gut vorstellen, genau.\n\n**Manuela Machner:** Und da ist jetzt die Entscheidung wirklich so, wie du sagst also ich pendle aus, also sogar mit öffentlichem Verkehr, also ich fahre eine Stunde zu meinem Steuerberater öffentlich und hätte vor Ort genauso Steuerberater, kein Thema, aber da habe ich einfach die Erfahrung, da passt die Chemie, da passt alles, also ich muss ja nicht mehr so oft hin, wie es früher war, weil eben vieles Hybrid ist, aber Sie ist es wert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Ja Genau. Also ich glaube, Leute sagen, KI wird nicht Menschen ersetzen, sondern KI mit Menschen werden Menschen ersetzen. Ich würde sogar sagen, KI mit guten, mit netten mit menschlichen Menschen wird Menschen ersetzen. Also wenn man professionell ist und nicht... Ego probleme hat und sich beherrschen kann und kompetent ist dann dann wird das punkten\n\n**Manuela Machner:** Was auch ein Faktor ist, bei mir war es dann auch der Faktor dass sie bereit war, diese Mischung zu machen. Also ich wollte jetzt nicht meine ganzen Belege händisch eine Stunde\n\n**Eliot Mannoia:** irgendwo hin bringen\n\nDank und ich erspare mir auch Kosten von ihr, überspitzt formuliert, weil sie nicht jeden Buchungsschritt machen muss für\n\nmich.\n\nNein. Und sie hat einfach gesagt, das ist kein Problem, wir können die Daten von dir übernehmen.\n\nSuper.\n\n**Manuela Machner:** sie gesagt hätte, nein, das geht nicht, weil wenn du mit mir arbeiten willst, dann musst du händisch arbeiten, dann wäre auch der Sympathiefaktor nicht ausreichend für mich gewesen, zu sagen, deswegen zahle ich mehr für diese\n\n**Eliot Mannoia:** Leistung\n\n**Manuela Machner:** bei 22 Euro im Monat für mein KI-System drei Buchungen machen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Meinung sind, nein, meine Expertise bekommst du nur exklusiv in meiner Art und Weise und ich glaube, dass da Kunden abspringen werden, weil sie einfach sagen, ich will nicht alles zahlen ich will den Bereich zahlen wo ich dein Know-how wirklich brauche.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, und die Beratung.\n\n**Manuela Machner:** Genau, ich glaube, dass das unterschätzen viele, ich glaube, dass dieses mir individuell beizustehen nenne ich es jetzt einmal in vielerlei Hinsicht, wert ist oder mehr wert werden wird oder auch nicht, wenn wir die Agents haben, die das dann vielleicht auch können, keine Ahnung, aber momentan Aber ich glaube, alles, was standardoperativ funktioniert,\n\n**Eliot Mannoia:** Bei den Jüngeren, also alle, die sich die sehr mit KI affin sind oder auch mit Automation, es muss ja nicht gleich KI sein, werden, glaube ich eine sehr geringe Wertschätzung für Bürokratisches haben. Ja, das müssen wir jetzt drei Wochen, müssen wir die Daten erfassen, sagt, na, dafür zahle ich sicher nicht.\n\n**Manuela Machner:** Genau, oder ablegen oder irgendwelche\n\n**Eliot Mannoia:** genau\n\n**Manuela Machner:** Loop, also von hier nach da und ich muss jetzt das Dokument ausdrucken und irgendwo hinbringen und\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ich glaube das Verständnis, Ich meine, das ist ja für uns oft schon unverständlich bürokratische Abläufe, auch gar nicht in der Politik oder im Beamtentum, sondern wir haben ja auch in vielen Unternehmen bürokratische Abläufe wo man sich an den Kopf greift, weil es einfach einfacher schneller, effizienter geht. Und ich glaube, Wertschätzung wird dann eher für diejenigen sein, die das effizienter schneller für uns erledigen und machen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja.\n\n**Manuela Machner:** halt auch Tätigkeiten,\n\ndie momentan oder auch in den letzten\n\nso wertgeschätzt werden. Wir brauchen nur, wie du vorher gesagt hast, die Pflege hernehmen.\n\nIch denke, Dass jedem von uns bewusst ist, dass das einer der wertvollsten Jobs ist. Also alles im medizinischen und im pflegerischen Bereich sind in Wirklichkeit momentan glaube ich, die Jobs, die man am meisten wertschätzen muss.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, was mir auch aufgefallen ist, was ich, also Menschen, die mir aufgefallen sind, die ich glaube ich überhaupt nicht wahrgenommen werden in der Gesellschaft, sind diese ganze Lieferungspersonen.\n\n**Manuela Machner:** Mhm.\n\n**Eliot Mannoia:** sind oft Personen eher, also wirklich... Die wirklich nicht viel verdienen und genau wenn es schlechtes wetter ist sind die am meisten gefragt und dann fahren sie mit ihren scooter oder mit ihren fahrrädern bei regen oder schnee oder kalten wetter Essen ausliefern und Werden eigentlich\n\n**Manuela Machner:** Zeitungsausträger, also das\n\n**Eliot Mannoia:** Auch\n\n**Manuela Machner:** mich so ein Wahnsinnsjob. Ich meine, natürlich gibt es immer mehr die digital jetzt die Sachen lesen aber ich nehme immer gerne meine Zeitung in der Früh, nehme einen Kaffee, dass ich nicht ins Kastl schaue.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja.\n\n**Manuela Machner:** faszinierend wenn um fünf der Zeitungsausträger uns das, egal ob Schnee Eis, Regen oder was auch immer, in den Briefkasten legt wo ich","faqs":{"heading":"FAQ: Wie KI die Wertschätzung von Berufen verändert","items":[{"question":"Welche Berufsbilder verlieren durch KI an Wertschätzung?","answer":"Eliot Mannoia analysiert: Berufe, die hauptsächlich auf Informationsverarbeitung und Routineentscheidungen basieren, verlieren an Exklusivität. Wenn KI das Gleiche schneller und günstiger kann, sinkt der wahrgenommene Wert.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie reagieren Berufsgruppen auf die KI-Herausforderung?","answer":"Manuela Machner beobachtet zwei Reaktionen: Widerstand und Anpassung. Wer KI als Werkzeug integriert, kann seine Leistung steigern. Wer sich verweigert, riskiert, irrelevant zu werden.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was macht einen Beruf KI-resistent?","answer":"Menschliche Verbindung, physische Präsenz, ethische Urteilsfähigkeit und kreative Problemlösung. Eliot Mannoia beschreibt, dass KI-resistente Berufe nicht unbedingt die technisch komplexesten sind, sondern die menschlichsten.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-58","audio_url":"/assets/396140208-44100-2-704cabb0db00d.mp3","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":57,"slug":"folge-57","title":"Wieviel weiß die KI von dir?","pub_date":"2025-02-27","duration_min":27,"description":"Künstliche Intelligenz ist in unserem Alltag angekommen. Sie hilft uns, gibt uns Ratschläge und ist oft ein verlässlicher Begleiter. Doch wie viel private Informationen teilen wir dabei bewusst & unbewusst? 🏠📱In dieser Folge von Mind | Machine diskutieren Manuela Machner (KI-Coach, KiNET.ai) und Eliot Mannoia (digitaler Psychologe, BrandKarma) über den schmalen Grat zwischen Nutzen und Preisgabe sensibler Daten. 🤖🔎 Warum wir oft mehr preisgeben, als uns bewusst ist KI als „emotionaler Begleiter“: Therapie, Beratung und soziale Interaktion Was passiert mit unseren Daten? Die unsichtbaren Konsequenzen Personalisierte KI: Wird sie uns irgendwann besser verstehen als wir selbst? Sicherheit vs. Komfort: Wo ziehen wir die Grenze?Diese Episode gibt spannende Einblicke in unser Verhalten gegenüber KI-Systemen und zeigt, wie wir kritischer damit umgehen können. Wie gehst du mit deinen Daten um? Schreib uns dein Feedback! 📩Über die Experten:Eliot Mannoia: Digitaler Psychologe mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion. Erfahren Sie mehr über seine Arbeit bei www.brandkarma.at.Manuela Machner: Beraterin, Trainerin und Coach für Künstliche Intelligenz mit dem Schwerpunkt Tourismus und KMU. Besuchen Sie sie auf www.kinet.ai","intro_text":"KI-Systeme sammeln und verarbeiten enorme Mengen an persönlichen Daten. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die Frage, wie viel KI wirklich über uns weiß und was wir dagegen tun können.","key_questions":["Wo begegnet uns KI im Alltag, ohne dass wir es merken?","Wie verändert allgegenwärtige KI unser Verhalten?","Welche KI-Anwendungen im Alltag sind besonders nützlich für KMU?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Mind & Machine. Ich bin Manuela Machner, beschäftige mich mit künstlicher Intelligenz im Tourismus und heute wollen wir über das Thema diskutieren, wie viele Einblicke von unserem privaten und persönlichen Leben wollen wir überhaupt KI-Systemen geben.\n\n**Eliot Mannoia:** Grüß euch auch von meiner Seite, Eliot Mannoia, digitale Psychologe und mit diesem Podcast wollen wir euch inspirieren kurze Gedankensanstöße geben. Und ja, Manuela, wie viel gibst du von dir, der KI-Preis?\n\n**Manuela Machner:** Zu viel würde ich sagen also ich glaube wenn man es pragmatisch sieht und vielleicht doch ein bisschen Ein bisschen vorsichtiger denkt, dann dürfte ich vieles nicht preisgeben. Also mit der Zeit wenn man viel KI-Systeme nutzt oder auch sich viel austauscht, dann kümmert man sich irgendwie, also zumindest ich, oft gar nicht mehr so genau darum, was erzähle ich jetzt KI gerade.\n\nAlso wenn ich gerade irgendein Problem habe, was ist zu lösen und durchaus auch private Dinge. Ein Geburtstag von einem Familienmitglied was soll ich schenken, was macht man zur Sponsion meiner Tochter. Also man unterhält sich ja fast wie mit einem Menschen teilweise und braucht halt schnell oder mittelschnell irgendein Feedback, haben zumindest bei ChatGPT und da bin ich sicher sehr sehr, wie soll man sagen, offen, so wie ich auch bei Menschen oft bin und gebe sicher zu viel preis glaube ich schon.\n\nUnd du?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, auch bei Menschen, Die vielleicht nicht so offen sind werden\n\n**Manuela Machner:** Vielen.\n\n**Eliot Mannoia:** wollen ja alle unsere daten aber dann gleichzeitig suchen sie auch nach ich habe eine warze am fuß was oder ganz persönliche sachen in google eingeben also ich glaube da auch Auch bei den vielleicht strengeren Menschen, die vielleicht eher aufpassen, was in der Gesellschaft mit Privatsphäre passiert, dann vielleicht trotzdem, weil, wie du gesagt hast auch so natürlich ist dieses Gespräch.\n\nAlso die Sprache ist unglaublich gut schon mittlerweile und wenn mehr und mehr Leute das benutzen ich, werden Sie da auch dann Use Case an Use Case, also Anwendungsfall auf Anwendungsfall, tiefer diesen Weg reingehen und bevor Sie es wissen, geben Sie schon mehr Preis, als Sie überhaupt am Anfang gedacht hätten.\n\n**Manuela Machner:** Ja und die Frage ist ja, ist das ein Problem, ist das kein Problem, was passiert da mit unseren Daten, was wird langfristig damit passieren, also ich glaube, das kommt KI-Systeme aber auch so wie du sagst, also wir werden ja sowieso getrackt also für all diejenigen, die jetzt klassisch noch Google nutzen, es ist immer lustig Google ist gratis gratis ist es, aber es ist trotzdem nicht, wir zahlen in einer anderen Währung, also wir zahlen mit unseren Daten, also das muss auch grundsätzlich schon bei jedem bewusst sein, also in dem Moment, wo ich irgendeine Leistung gratis bekomme, gibt es irgendeinen Grund dafür und das ist nicht...\n\nWie soll man sagen, der soziale Aspekt eines Tools oder eines Entwicklers. Aber abgesehen davon, ich glaube schon, Dass man dadurch verführt ist, einfach über sich zu erzählen oder Dinge, weil man Hilfestellungen braucht. Also wie du gesagt hast, jetzt hast du eine Warze und du sagst du möchtest was haben oder du machst dir Gedanken, also ich habe auch schon meinen Blutbefund, bevor, also als ich ihn zugeschickt bekommen habe, bevor ich den Termin bei der Ärztin habe, einmal von Chez Chibidi analysieren lassen und sagen, ja was heißt das jetzt eigentlich alles, Was sind diese Werte, die ich nicht interpretieren kann?\n\nUnd die Ärztin hat mir im Prinzip das Gleiche dann halt noch ausgedeutscht und mit mir noch diskutiert. Aber natürlich hat GGBD diese Daten jetzt verarbeitet in irgendeiner Art und Weise. Und ich glaube, das sind schon so Sachen, wo man sagt, und mit der Zeit wenn jemand einen Job sucht und sagt, hilf mir bei den Bewerbungsunterlagen.\n\nAlso wir sind schon, es hat immer geheißen, transparent im Internet, also der gläserne Mensch, um Gottes Willen. Und jetzt ist es halt auf dieser Ebene dass wir immer gläserner werden.\n\n**Eliot Mannoia:** Also ich glaube, wir waren glasene Menschen in Bezug zu, was wir alles machen in unserem Leben, unsere Tätigkeiten, unsere Hobbys und Vorlieben. Aber jetzt geht es dann in die medizinische und psychologische, also nicht nur mit Blutbefunde. Ich habe auch Freunde,\n\n**Manuela Machner:** die \n\n**Eliot Mannoia:** zum Teil ersetzen Therapeuten, aber eher ergänzen, weil sie es sich vielleicht nicht jetzt jede Woche zeitlich oder finanziell leisten können und reden halt so zwischendurch auch schon einfach, ob das etwas, ich kann jetzt nicht nur sagen irgendwer, aber dass etwas ihnen zuhört, also sogar in der Therapie zuhört Und wir haben ja dieses Phänomen vor ein paar Monaten gehabt, dieser Trend, so frag ChatGPT, von allem was du von mir jetzt, von allen unseren Interaktionen, was weißt du über mich das ich vielleicht nicht weiß?\n\nUnd dann kamen auch schon ziemlich interessante Antworten und dann, wenn man dann nachfragt und jetzt geht noch tiefer, war es schon sehr verblüffend und ein Freund von mir, der es wirklich extrem nutzt, hat gesagt, das war ein bisschen beängstlich, also...\n\n**Manuela Machner:** Ja, die Frage ist ja, ich glaube den Trend haben fast alle Hardcore-GPT-User getestet und es ist schon erschreckend So war es. Ja, weil der Algorithmus erkennt uns und interpretiert uns und versteht uns und die Frage ist, erstens wollen wir das und das zweite ist natürlich schon das, es hat ja Vorteile, also wenn mich mein KI-System kennt, dann wird es mir auch Antworten Lösungen liefern, mit denen ich arbeiten kann und nicht Themen oder Antworten die ich gar nicht, Gar nicht haben möchte, aber ich muss auch sagen, weil es mich kennt, du tust ja einerseits alles, dass dein KI-System dich kennenlernt also du trainierst es auf dich, bei ChatGPT machst du die Custom Instructions und stellst ein, so und so, das ist dein Job, das ist deine Sache, in den Memories sagst du auch, das und das ist dir wichtig, also du tust ja alles, damit es im Arbeitsalltag dir einfach hilft.\n\nAuf der anderen Seite führt das aber auch zur Manipulation der Ausgabedaten. Ich habe erst jetzt eine ganz spannende Geschichte gehabt. Ich habe einen Report, also eine Studie über diese Jobentwicklung, diese Studie die es da gibt, von ChatGPT analysieren lassen und habe gesagt, wie sind die Auswirkungen der Jobentwicklung und was steht in der Studie drinnen.\n\nUnd das ist sehr umfangreich. Ich habe dann auch die einzelnen Charts mit ihm besprochen und er hat mir ständig den Bezug auf den Tourismus gemacht. Und den Einfluss laut Studie und Jobs im Tourismus. Und ich habe gar nicht mehr gewusst, was steht jetzt wirklich in der Studie? Ist da tatsächlich ein Bezug zum Tourismus gesetzt worden oder nicht?\n\nUnd dann habe ich jetzt schon bei dir gesagt, naja, steht in der Studie irgendwas explizit zum Thema Tourismus? Und dann hat er schon gesagt, nein, er hat die ganze Studie unter meinen Kernaspekten interpretiert. Das wollte ich aber gar nicht. Ich wollte wirklich nur Faktstudie haben. Also, und das ist natürlich schon sehr gefährlich, weil wenn ich nicht gesucht hätte, also ich habe im Dokument dann die Referenzen auf Tourismus gesucht, und das war dann schon, okay, das ist nicht die Wahrheit über diese Ergebnisse in der Studie.\n\nJa.\n\n**Eliot Mannoia:** Wieder ein Punkt, dass kritisches Denken und auch andere emotional intelligent Fähigkeiten da ganz wichtig sind, da ein bisschen auch mitzudenken und zu hinterfragen und ja, ja wichtig, Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und du siehst, was er macht damit, das heißt, wenn er weiß, dass ich natürlich was für sich eher spontan bin oder auch von meinen Texten her vielleicht eher Dynamisch, also nicht lange Sätze schreiben und Bullet-Points machen und so weiter, dann hat das formell für mich ja riesige Vorteile. Aber die Frage ist natürlich schon in Zukunft, was macht dann die KI in Zukunft damit?\n\nAlso wird sie mir dann nur mehr die Dinge vorschlagen, die sie weiß, die ich mag Wird sie mich dadurch manipulieren? Ob bewusst oder unbewusst, sage ich jetzt einmal. Eigentlich um mir etwas Gutes tun zu wollen. Aber ja, weiß ich nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** ich finde auch was was\n\n**Manuela Machner:** mir schon paarmal in den Kopf gekommen \n\n**Eliot Mannoia:** ist\n\njetzt vielleicht nicht so Also bei vielen Programmen ob das jetzt E-Mail oder andere Programme sind, wie Online Banking oder so, hat man ja ein Zwei-Faktor-Authentication, also dass man, da ist viel mehr Sicherheit, um da reinzukommen und bei OpenAI zum Beispiel oder auch Cloud ist\n\n**Manuela Machner:** Du kannst das schon aktivieren. Also bei ChatGPT kannst du die Zwei-Faktor-Authentifizierung selbst aktivieren.\n\n**Eliot Mannoia:** aber nicht bei Default das meine ich. Und wie viele Leute machen das? Und wenn das gehackt wird und dann sagt, hey, vor was hat Manuela Angst? Oder auf was\n\n**Manuela Machner:** Dank. Ja vor allem wenn wir dann eigene Agents haben. Also ich glaube, wir gehen alle davon aus, dass die Entwicklung in die Art und Weise geht, dass wir in irgendeiner Art und Weise, ob am Handy oder wo auch immer, einen persönlichen Agent haben, der uns kennt und für uns Dinge erledigt. Also nicht nur so, wie wir es jetzt machen, wer macht da dann Text, dann kopieren wir das raus oder haben eine Automatisierung dahinter sondern wirklich Dinge erledigt Und das ist ja mit dem letzten update jetzt von chpd auch gekommen dass du tasks machen kannst ist ja die vorstufe dafür dass irgendwann chpd die dinge für dich erledigt also der termin einträgt in deinen kalender und und und und da muss man schon auch sagen wenn der dann diesen einfluss auf meine programme hat meine anderen programme\n\n**Eliot Mannoia:** Nicht mal auf die Programme sondern durch die Programme Zugang zu deinem Umfeld, zu deinen Kunden oder deiner Familie, weil genau was du mit Agenten und Tasks sagst, ich glaube, e mails werden beantwortet sein du schaust du nur noch drüber und und und drückst senden aber\n\n**Manuela Machner:** Oder auch nicht mehr.\n\n**Eliot Mannoia:** Oder ja du sagst okay alle e mails zu diesen sachen brauche ich nicht drüber schauen einfach schicken und dann hat es dann wirklich auch einen eingriff auf die kommunikation und beziehungen die du hast mit freunden familie kunden und so weiter partnern Also das ist schon mächtig.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber es ist ja, das ist so lustig einerseits sagen die Leute um Gottes Willen und wir haben so Angst oder was macht die KI damit und so weiter Und auf der anderen Seite, wenn wir jetzt ganz ehrlich sind, wenn ich beobachte auch meine Kunden oder Menschen, die ich trainiere, es macht sich keiner darüber Gedanken, wenn er am Handy biometrische Daten wie seine Gesichtsdaten hergibt um sich einzuloggen.\n\nWas das aber bedeutet in Wirklichkeit muss man auch sagen, da gibt Apple oder Google oder wem auch immer, Eigentlich den Vollzugriff auf sein Aussehen. Und mit diesen biometrischen Daten könntest du schon relativ viel Schindluder treiben sage ich jetzt einmal. Aber\n\n**Eliot Mannoia:** was ich am Anfang gemeint habe mit den vielen Leuten, die sich so irgendwie sehr, sehr nicht aufregen aber sehr intensiv mit Datenschutz beschäftigen und dann auf der anderen Seite biometrische Daten vermitteln Ja, game.\n\n**Manuela Machner:** Wobei da muss man sagen, da müssten wir nicht nur über das Thema KI diskutieren weil ich finde das genialste, wir machen uns da mega Gedanken über das Thema Datenschutz und was sagen wir und was machen wir und dann sitzen die Leute im Zug oder stehen neben dir irgendwo, warten auf irgendwas, telefonieren lautstark.\n\nUnd gerade, dass sie nicht Passwörter erzählen, aber erzählen oft Firmeninternes und ich weiß nicht was alles. Wenn ich da jetzt, sage ich, Interesse hätte, mich damit näher zu beschäftigen könnte ich da so einiges in Erfahrung bringen von Leuten. Also es ist der Mensch trotzdem einfach offensichtlich ein Kommunikationswesen und redet auch gern über sich und seine Sachen\n\n**Eliot Mannoia:** etwas, was ich ein paarmal schon erwähnt habe, dass die Privatsphäre in\n\n**Manuela Machner:** In den Städten viel mehr gegeben ist als in den Dörfern\n\n**Eliot Mannoia:** haben. Also das ist irgendwie so eine Illusion, dass wir Vielleicht weniger Privatsphäre haben heutzutage.\n\nAlso man kann zu Hause sein Essen bestellen und Online-Banking machen und man kann wirklich so wenig sozialen Kontakt haben, wie es nie möglich war. Früher musstest du dich auf andere verlassen, jetzt kannst du zu Hause alleine hocken und kannst dich mit Online-Communities auseinandersetzen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, aber schon spannend finde ich, wenn es das, also ich habe hier im Land meine Nachbarin, die alles über mich weiß und du hast aber in der Stadt... Die dinge die alles über dich wissen also es also wenn du das essen was kannst weg\n\n**Eliot Mannoia:** es gibt schon es gibt schon manche, die dann wirklich sehr, sehr darauf achten dass sie auf keine sozialen Netzwerke sind, dass sie Telegram nutzen oder also nicht WhatsApp oder dass sie ein altes Handy haben, also kein Smartphone, eine Minderheit, aber es ist schon eigentlich möglich auch noch, aber\n\n**Manuela Machner:** Ja, es ist auch die Möglichkeit, da die Tür zuzusperren und die Vorhänge vorzutun und die Nachbarn in Sicht nicht rein, ja, also ich glaube, diese Ebenen gibt es auf beiden Geschichten, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Aber da ist auch die Frage, was lasse ich meine Nachbarin sehen und was nicht. Die Folgen sind vielleicht ein bisschen unterschiedlich.\n\n**Eliot Mannoia:** nicht so gravierend. Aber was mich auch, um wieder tiefer zu gehen in diese KI, die dich besser kennt oder wie viel gibst du\n\n**Manuela Machner:** Was es mit deinen sozialen Beziehungen macht\n\n**Eliot Mannoia:** kI sein wird. Die KI wird eine\n\n**Manuela Machner:** reibungslose\n\n**Eliot Mannoia:** es noch mit Reibung verbunden, wenn das das richtige deutsche Wort ist, in Englisch Friction. Aber bald wird, genau wie du vorher auch gesagt hast wenn die KI... Dich so gut kennt und es gab ja auch diese studien damals mit oceans psychological graphs oder mit facebook dass sie nach einer bestimmten anzahl von likes dich besser kennt als seine familie deine frauen sagen sogar dich was ist wenn die ki und und du also dein persönlicher ki assistent so eine reibungslose beziehung hast dass die ki vielleicht sogar schon vorherseht wäre doch wieder Friseurtermin fällig oder hey, willst du das und das nicht hören oder hey, ich spiele gerade diese Musik, weil ich merke, du bist schlecht drauf. Wie wird das dann sein, wenn die Leute mit Menschen hintergehen, ach, du unterbrichst mich dauernd, du verstehst mich nicht, du willst nur über dich reden und die KI macht das nicht, die KI hört immer zu. Also das, finde ich wird auch ein Potenzial aber auch eine Herausforderung sein.\n\n**Manuela Machner:** Ja, definitiv Ich glaube, dass wir den Prozess sowieso schon haben. Also so wie ich letztes Mal gesagt habe, ich rede manchmal lieber mit ChatGPT als mit Leuten, weil die ChatGPT mir immer sagt, wie super ich bin und im nächsten Step sagt, aber das musst du anders machen. Und wann erlebst du das im echten Leben?\n\nAlso du kriegst nicht immer das Feedback, ja, super Idee oder schöne Idee oder beste Idee.\n\n**Eliot Mannoia:** schon, dass du super\n\n**Manuela Machner:** Ja, genau, aber ich brauche vielleicht auch jemanden der mir sagt dass ich... Nicht gut bin. Also ich glaube, wir Menschen brauchen schon auch die, also es wäre vernünftig wenn wir uns noch ein bisschen selbst hinterfragen.\n\nAlso dieses Hinterfragen, dieses ist das richtig, ist das falsch, hätte ich das anders machen sollen, ja. Ich wäre nicht schlecht, wenn die KI das manchmal auch machen würde. Aber trotzdem, was geben wir preis? Ich glaube, was eine total spannende Geschichte ist, wir reden immer über Datenschutz und alle Dinge.\n\nWollen wir das? Nein, wir wollen das alles nicht. Und wenn du dann in die reale Welt schaust, jeder klickt auf Akzeptieren, jeder tragt sich ein. Ich nicht ausgenommen, gerade wo ich alles ausprobiere. Und in Wirklichkeit glaube ich, bin ich gerade über KI-Systeme gesehen ein extrem transparenter Mensch, weil ich habe ungefähr...\n\n300-400 Tools getestet wo ich mich in irgendeiner Art und Weise registriert habe. Also irgendwo gibt es ich habe zwar eine Registrierungs-E-Mail für die ganzen Tools, aber irgendwo gibt es diese Registrier-E-Mails in 300-400 Tools, die auch gesehen haben, welche Fragen stelle ich dort zum Testen. Also es sind natürlich die Fragen immer, die aus meinem Lebensbereich kommen.\n\nAlso ich werde nichts über dritte fragen, weil das ist weit entfernt von dem, mit dem ich mich beschäftige. Und dadurch erkennen natürlich all diese Systeme schon, sie interessiert sich für KI oder für Tourismus oder für gewisse Musikrichtungen oder Freizeitaktivitäten.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** Und\n\n**Eliot Mannoia:** es ist auch so inkrementell, weil es ist, ich glaube wenn du ChatGPT das erste Mal im November 2022 aufgemacht hättest hättest du nicht deine Blutbefunde hochgeladen\n\n**Manuela Machner:** Na klar, der\n\n**Eliot Mannoia:** uh, was ist die Hauptstadt von Frankreich? Und you know, es fängt mit kleinen Anwendungsfällen an und dann durch das Desensitizing, also man wird weniger\n\n**Manuela Machner:** der hat man gewöhnt sich einfach dran\n\n**Eliot Mannoia:** sich da, man wird weniger sensibel drauf und weil es auch die\n\ndie \n\n**Manuela Machner:** Masse benutzt\n\n**Eliot Mannoia:** dieses Social Proof auch und so, dass man dann denkt, okay, wenn alles benutzt muss es okay sein und fängt mit kleinen Sachen an und endet bis medizinischen Daten und andere psychologischen innere Ängste und innere Wünsche.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und du hast ja einen Vorteil daraus. Warum tust du das? Weil ich brauche jetzt nicht direkt zum Arzt zu gehen. Ich möchte aber schon eine Info haben. Oder ich möchte nicht jemanden Einem Menschen mich bloßstellen vielleicht in der psychologischen Betreuung, dass ich irgendjemanden ins Gesicht schaue und sage, keine Ahnung, ich nehme Drogen oder was auch immer, sondern da habe ich vielleicht Hemmnisse oder es kostet Geld oder ich brauche Zeit dafür und Diese Systeme geben uns einerseits das Gefühl, verstanden zu werden und so weiter, aber sie sind auch verfügbar.\n\nUnd wir sind einfach Menschen. Der Mensch hat es, warum sind wir so weit in der technischen Entwicklung gekommen? Weil wir uns das Leben immer leichter machen wollen. Und diese Dinge erleichtern uns wieder Sachen. Und deswegen nutzen wir sie ja auch. Wir nutzen sie ja nicht just for fun oder selten just for fun.\n\n**Eliot Mannoia:** also ich gebe auch schon glaube ich wie du alles Und habe auch etliche Tools getestet und auch Tools wie HeyGen, das jetzt nicht so bekannt ist wie Google und Android, haben wir beide unsere biometrischen, also sprich wie wir sprechen und unsere Gesichter aufgenommen, zwei Minuten lang, wo wir genau gewusst haben, nach zwei Minuten aufnehmen man kann die KI uns nachmachen, haben wir auch.\n\nUnd mit HeyGen, also ich habe jetzt nicht gemerkt Die AGB ist wirklich jetzt überhaupt nicht angeschaut.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe sie mal mit Chat-GPT zusammenfassen lassen, aber nur unter dem Aspekt, was machen sie mit den Daten, sie werden es nicht extra verwenden, steht drinnen, also eigenständig verwenden, aber was die AGPs ändern sich ja auch, so ist es ja nicht. Die zweite Geschichte, warum ich es angeschaut habe, darf ich das Ergebnis kommerziell nutzen.\n\nDas war für mich ein Faktor. Aber ansonsten wir wissen ja nicht, und das muss man jetzt auch ehrlicherweise sagen, wir wissen bei vielen Tools, die wir jetzt selbst privat ausprobieren, gar nicht in dem Moment, wo wir es ausprobieren, wo liegt die Firma, wem gehört die Firma, also... Da muss man schon sagen, also kaum jemand, also viele wissen nicht einmal, wem ChatGPT gehört.\n\nUnd das ist schon so eine Sache, was passiert da gerade. Also ich glaube, wir da sehr, und solange nichts damit passiert, ist es uns eh egal. Wenn wir ehrlich sind. Spannend wird es natürlich, wenn es zu Missbrauch kommt, weil so wie du gesagt hast, Heygen, wenn jemand Heygen dann nutzt und uns hacken würde und dann würde mein Gesicht anrufen bei meinen Kindern in einem Videocall, oder bei meinen Kindern ist vielleicht egal, aber bei meinen Kunden und sagen, bitte bezahl die Rechnung, ich schicke dir eine Rechnung mit einer neuen, oder ich schicke dir eine neue Kontonummer.\n\nDann\n\n**Eliot Mannoia:** da war eh eine spannende Studie die jetzt gerade rausgekommen ist von Harvard, dass mit Hacking und Cyber Security die KI alleine den gleichen Erfolg, glaube ich, gehabt\n\n**Manuela Machner:** hat schon \n\n**Eliot Mannoia:** wie\n\nein Mensch der hackt und KI mit einem Menschen sogar bessere Erfolge gezielt hat. Also das ist... Wirklich schon sehr akkurat war so die die die können mit der ki schon alles online für dich über dich finden so dass sie diese diese phishing kampagnen oder die selbster verschieden wirklich\n\n**Manuela Machner:** überhaupt nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** sind und personalisiert auf dich also dass\n\n**Manuela Machner:** Ja, also jetzt überlegt ihr mal, jetzt kriegen wir Werbung, die zugeschnitten ist von uns und dann kriegen wir diese Phishing-E-Mails, also dann checken die, wir haben bei Amazon was bestellt und dann kriegen wir das Phishing-E-Mail von Amazon, die Bestellung ist angekommen, die Bestellung ist auf dem Weg, sie können die Bestellung verfolgen über den Link, ja.\n\nUnd dann ist irgendwo was hinterlegt, wo du sagst okay, wirst du nicht das nächste Produkt gleich bestellen vom gleichen Anbieter und in Wirklichkeit bestellst du es gar nicht bei Amazon. Also da, glaube ich, kommt da wirklich viel auf uns zu.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, gut. Ja, also wir haben wahnsinnig viel wieder in dieser kurzen Zeit\n\n**Manuela Machner:** abgedeckt\n\nWie viel \n\n**Eliot Mannoia:** gibt Ihr Preis? Also das würde uns auch interessieren wie viel Ihr Preis gibt. Was wir alles besprochen haben, ist, dass Datenschutz auch wenn man vielleicht streng ist, Auf der gesellschaftlichen Ebene dann vielleicht privat doch mehr Preis gibt, als man denkt ob das jetzt biometrische Daten sind mit der Gesichtserkennung oder den Daumenabdruck um das Handy zu entsperren oder diverse Tools, die man ausprobiert aber auch verschiedene Anwendungsfälle und dass das so irgendwie schleichend und inkrementell funktioniert Sich aufbaut vielleicht mit kleineren Fragen und Anwendungsfällen bis hin zu Blutbefunde die man hochladet um da Meinungen zu bekommen oder vielleicht als Ergänzung oder Satz zur Therapie, also auch in der tieferen psychologischen Ebene auch wenn das jetzt nicht Einen Therapeuten ersetzt, einfach um da zugehört zu werden, das auch mit Beziehungen vielleicht machen könnte, wenn eine KI mal für einen da ist. ganz wichtig von der Manuela das kritische Denken, also dass natürlich die KI, wenn sie dich besser und besser kennt, dann vielleicht immer alles aus der touristischen Perspektive nimmt, auch wenn vielleicht Artikeln oder Studien, Nichts mit dem Tourismus\n\n**Manuela Machner:** zu tun haben.\n\n**Eliot Mannoia:** also dass man da auch überlegt und ein bisschen kritisch weiterdenkt. Also ja, es gibt viele Vorteile es gibt auch Herausforderungen für uns gesellschaftlich. Fa","faqs":{"heading":"FAQ: Wie viel weiß die KI von dir?","items":[{"question":"Wie viele persönliche Daten geben wir KI-Systemen preis?","answer":"Manuela Machner fragt: Wie viel Einblick in unser privates Leben wollen wir KI-Systemen geben? Jede Interaktion mit ChatGPT, Siri oder Alexa hinterlässt Datenspuren. Die Frage ist, was damit passiert.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Daten sind besonders sensibel bei der KI-Nutzung?","answer":"Gesundheitsdaten, Finanzinformationen, persönliche Gespräche und Standortdaten sind besonders sensibel. 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Aber warum fühlt es sich trotzdem so revolutionär an?In der neuesten Episode von Mind | Machine diskutiert Manuela Machner gemeinsam mit Eliot Mannoia über den unsichtbaren Einfluss von KI im Alltag:✔ Wie Social-Media-Algorithmen unseren ersten \"echten\" KI-Kontakt prägten✔ Warum Smart-Home-Geräte, Navigationssysteme & digitale Assistenten uns das Leben erleichtern✔ Wo KI Entscheidungen über uns trifft – vom Online-Banking bis zur Personalauswahl✔ Warum Business Process Automation Unternehmen transformiert, aber kaum diskutiert wirdKI ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie ist jetzt Teil unseres Lebens. Die Frage ist nicht, ob wir sie nutzen, sondern wie bewusst wir mit ihr umgehen.Hört rein und diskutiert mit! Den Podcast gibt es auf Spotify, Amazon Music und YouTube.🔗 Mehr Infos:👉 Manuela Machner, KiNET.ai - www.kinet.ai👉 Eliot Mannoia, BrandKarma - www.brandkarma.at#KünstlicheIntelligenz #KIimAlltag #Digitalisierung #Algorithmen #MindMachine #Podcast #Innovation #Technologie #AI","intro_text":"KI ist überall im Alltag präsent, oft ohne dass wir es merken. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die unsichtbare Allgegenwart von KI und was das für unser Bewusstsein bedeutet.","key_questions":["Was braucht Europa, um im KI-Wettrennen mithalten zu können?","Ist der EU AI Act Chance oder Bremse für Innovation?","Welche europäischen KI-Stärken werden oft übersehen?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mein Maschinen. Mein Name ist Elliot Manoja, digitaler Psychologe und heute reden wir über KI in der Welt. Wo ist KI überall?\n\n**Manuela Machner:** Ja und ich bin Manuela Machner, ich berate KI im Bereich Tourismus und KMU-Unternehmen und wir wollen mit dem Podcast einfach so Alltagssituationen erzählen also herunterbrechend das Thema KI für jedermann.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** es ist ja so lustig die Leute sagen, das neue Thema KI, das ist so neu und in Wirklichkeit begleitet es uns eh schon die letzten Jahrzehnte muss man sagen, also ich glaube 1956 war die erste Konferenz dazu und ich weiß nicht wer mir schon alles erzählt hat, dass er KI-Projekte bei seinen Studienabschlüssen gemacht hat und da reden wir von Leuten die meinem Alter sind, also nicht die Youngsters, ja.\n\nUnd trotzdem haben wir ja das Gefühl, das ist so etwas Außergewöhnliches so etwas Neues. Und ich glaube, das liegt daran, dass man den Stempel KI einfach nicht aufgedrückt hat, auf die ganzen Produkte oder Dinge, die schon mit KI oder maschinell lernen. Bitte, liebe Techies, ihr braucht uns jetzt nicht da irgendwie ausbessern.\n\nWir wissen, dass nicht alles KI ist, aber die Abgrenzung ist ja wirklich manchmal schwierig. Also manchmal ist es vielleicht nur maschinelles Lernen oder nur Algorithmen. Aber...\n\n**Eliot Mannoia:** aber es hat alles mal klein angefangen\n\n**Manuela Machner:** Naja, oder eigentlich sich eingeschummelt in unser tägliches Leben. Also wenn ihr sagt ihr habt so nichts mit KI gemacht, dann glaube ich euch das nicht. Weil allein wenn ihr auf Spotify, YouTube oder sonst was seid, dann nutzt ihr schon KI-Systeme Weil die Systeme lernen einfach, was ihr euch gerne anschaut, also die Algorithmen, wie es so schön heißt, und analysieren, was sind eure Vorlieben, was habt ihr gerne und dementsprechend schlagt euch der Algorithmus unseren Podcast vor.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Ja Unsere Millionen von Zuhörerinnen und Zuhörern Ja, also man sagt, was ich sehr spannend fand, dass einfach, weil es nicht greifbar war, also KI, wie du sagst Manuel, da gibt es ja schon seit langem, aber es war halt nicht, die Masse nicht so greifbar. Und man sagt, dass der erste wahrgenommene also nicht echte Kontakt, sondern der echte wahrgenommene Kontakt mit KI, Social Media war, weil dann, da haben wir wirklich als Gesellschaft bemerkt aha, okay, das ist, da gibt es Ist nicht immer so gesund ja also mentale gesundheit auch für unsere teenagerinnen und Da haben wir das wirklich gemerkt aha okay das ist ziemlich mächtig und der zweite wahrgenommene kontakt sagt man ist dieses generativer kreiert die kreation in 2022 mit ali und gpt dass man da plötzlich wirklich dass jeder im browser mit ein paar wörtern plötzlich sachen generieren konnte also\n\n**Manuela Machner:** Ich finde es\n\n**Eliot Mannoia:** zwei Elemente so wirklich das ins Menschen gepusht haben.\n\n**Manuela Machner:** Aber auch bei den Social-Media-Kanälen spricht man teilweise oder eigentlich nur über diese ganzen Algorithmen was können wir vorgeschlagen. Und das Lustige ist zum Beispiel, Das war vor diesen ganzen generativen Bildgenerierungs-KI oder Bildveränderungs-KI-Systemen der letzten beiden Jahre. Da war ich schon auf TikTok und habe das total spannend gefunden, dass du dort unendliche Filter hast.\n\nAlso da bist du völlig überzeugt Also ich habe meinem Kollegen oder eigentlich meinem Chef eine Glatze verpasst und das hat genial ausgesehen Das war toll Also es war wie echt und du verwandelst dich da in einen Hasen obwohl du es bist. Und das Lustige ist, in den Bildgenerierungstools feiern wir das total, dass du Face Swapping machen kannst und ich weiß nicht was alles.\n\nUnd in Wirklichkeit haben wir das als Filter auf TikTok schon seit zwei, drei Jahren laufen. Und ja, eigentlich Snapchat hat angefangen damit, das stimmt.\n\n**Eliot Mannoia:** Auch schon etliche Jahre. Aber auch\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** wie du weißt, mit Teenagerinnen und so und da habe ich in meiner Forschung viel von ihnen gehört, dass sie oft ihr Handy eher nutzen als ein Spiegel.\n\nAlso sie nutzen oft ihr Handy, um sich herzurichten und Also ein Spiegel. Und da gibt es diese ganzen Beauty-Filter. Und das ist diese Glamour-Filter und so. Und das ist dann auch wieder ein bisschen gefährlich weil es ist ein Wahnsinn, wie es da auf Schönheitsideale, also unter anderem Anführungszeichen und was es da auch mit der mentalen Gesundheit auch wieder da an sich hat.\n\n**Manuela Machner:** Also ich bin überzeugt dass das was ausmacht aber die Dinge haben wir an sich glaube ich Ein Podcast schon geredet, aber worauf ich hinaus will, ist ein bisschen euch auch bewusst zu machen, dass ihr KI nutzt egal, auch wenn ihr glaubt sie nutzt sie nicht. Also ihr müsst nicht in Chachapiedie arbeiten oder solche Dinge um KI-Systeme zu nutzen.\n\nWas ja ganz spannend sind so Sachen die Alltagsthemen. Also ein E-Mail-Filter zum Beispiel, der schon voraus filtert dass ihr Spams bekommt. Das ist auch so eine eine Anwendung. Ich gestehe, dass meine E-Mail-Filter inzwischen so streng sind, dass ich meine Spam-Ordner immer durchforsten muss, weil die E-Mail-Filter schon sehr viel aussortieren, was manchmal ganz praktisch ist, aber manchmal unpraktisch wenn da auch echte E-Mails drinnen landen Und das sind ja auch Algorithmen die das erkennen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja. Vielen\n\n**Manuela Machner:** ist dir das schon mal passiert? Ich werde nicht vergessen, in meinem letzten Unternehmen hat die Bank mich angerufen, weil ein KI-System Alarm geschlagen hat, da ich eine Überweisung nach England getätigt habe. Und weil wir dort halt was bestellt haben. Und das war so out of the box von unseren typischen Bankgeschäften, dass das KI-System die Überweisung sofort gestoppt hat Und dass der Bankbeamte eine Benachrichtigung bekommen hat, nachzufragen, ob diese Überweisung korrekt ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das ist mir passiert. bei einer Zahlung, die halt außergewöhnlich war. Und ja, genau bei solchen Mustererkennungen oder wenn etwas nicht im üblichen Muster passt, also dass das Anti-Mustererkennungs-\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** KI super und ich habe auch gehört, dass in Bezug auf Cyber Security und bei Unternehmen, dass sie da auch oft eine KI jetzt mittlerweile einsetzen, die einfach den ganzen Verkehr in einem Unternehmen irgendwie am Schirm hat und wenn plötzlich... nicht, von der Manuela kommen plötzlich 100 E-Mails in einer Minute, dass da irgendwie gleich Alarm geschlagen wird oder so. Also das ist so eine Art systemübergreifende KI, die wie ein Sentinel einfach so ein bisschen mitschaut.\n\n**Manuela Machner:** Ja also ich glaube gerade diese ganzen Faktoren wenn irgendwas out of the box ist, also die Können halt sehr, sehr gut Muster erkennen, was ist typisch im Verhalten oder was ist typisch und kann Alarm schlagen wenn was nicht passt, sage ich jetzt. Aber ich glaube, dass es auch im Alltag ob das jetzt Navigationssysteme sind, die uns sagen, da vorne ist ein Stau, also die Die in mehr oder weniger Echtzeit reagieren oder agieren um uns zu warnen.\n\nIch glaube, das sind so Systematiken, die wir auch gerne nutzen, muss man auch sagen, die gewisse Vorwarnungen geben oder auch die Vorhersagen die immer besser werden, von Wettermodellen, die ja einer der schwierigsten Themen sind in der Predictive-Analyse, muss man sagen, weil einfach sehr viele Einflussfaktoren sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Und da haben wir indirekt auch mit KI-Systemen zu tun. Wenn wir aufs Handy schauen und schauen, wie wird das Wetter heute und dann sagen, das hat eh nicht gestimmt. Also es ist immer nicht unfehlbar.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, Handy mittlerweile, das Online-Banking, die Sicherheitsmaßnahmen, die biometrischen Daten, um überhaupt ins Handy einzusteigen, also ob das Gesichterkennung oder\n\n**Manuela Machner:** ZDF\n\n**Eliot Mannoia:** ist und dann allein die Kamerasoftware von den Handys nutzt auch mit Unterbeleuchtung oder Beleuchtungen, da reden wir nicht mal von Filter, da ist auch schon die Kamerasoftware am Spiel und tut automatisch anpassen, Wetter... Google Maps, also da ist eigentlich eine Vielzahl an Applikationen die mittlerweile sehr viel KI auch schon beinhalten ne.\n\n**Manuela Machner:** Ja und du siehst auch bei den Projekten die in den Firmen jetzt hochgezogen werden, also wir reden ja sehr, sehr stark und sehr, sehr viel Über diese generative KI. Also eigentlich die, die wir jetzt sehen. Also generative KI sind die, die Gefühlt was Neues erschaffen, also neuen Text, neue Bilder, neue Musik, wie auch immer.\n\nUnd das ist das, was natürlich breitenwirksam ist, sage ich. Aber in Wirklichkeit sind ja sehr viele Dinge, die im Prozess eines Unternehmens passieren oder in der Verwaltung, die wirklich spannenden Geschichten darstellen Mit denen wir aber nicht so konfrontiert sind. Da haben wir eher mit den Auswirkungen zu leben oder zu kämpfen.\n\nUnd da gibt es ja auch Systeme die umstritten sind. Das muss man auch sagen. Also jetzt gerade Themen wie Onboarding, also nicht Onboarding, sondern Personalsuche Ist so etwas, wo es immer mehr Systeme gibt, die sagen, sie machen eine Vorselektion, wie gut passt ein Mitarbeiter in das Unternehmen aufgrund von irgendwelchen Daten und das ist ja auch etwas sehr Umstrittenes weil man halt sagt, dass...\n\n**Eliot Mannoia:** habe ich das letzte Woche gesehen, von einem österreichischen Unternehmen, ist irgendwas gestanden mit, man interagiert mittels also nicht\n\n**Manuela Machner:** gut, was du gesagt hast.\n\n**Eliot Mannoia:** es war eher so wie ein Rätsel oder so\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** interagiert man zuerst als Bewerberin Bewerber und dann wird ein Profil erstellt.\n\nUnd allein das Wort Profiling ist happening und dann wird weitergeleitet oder nicht. Da hat es mir schon gedacht, okay, also ich finde das nicht gut Eigentlich sehr optimal also ich würde gern wissen wie sie dafür sorgen dass da wirklich keine bei es ist und uns so vorkommen ich war schon wirklich ich wollte das schreibe ich mache das dann persönlich wenn ich die person sehen aber jetzt auf linkedin möchte ich jetzt nicht das ist sein geschäft aber ja\n\n**Manuela Machner:** Ja, es ist auch kritisch. Also AI-Technisch ist Profiling, ich glaube, eine schwere... Also, es gibt die Sicherheitsstufen oder die Gefährdungsstufen Ich glaube, Profiling ist nicht die höchste Stufe, aber ich glaube, die zweite Stufe. Also, so trivial ist sowas auch nicht. Auch wenn ihr mit solchen Dingen arbeiten wollt, ihr müsst schauen, wie ihr da gesetzlich agiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja,\n\n**Manuela Machner:** ich muss sagen, naja, da wird es nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, das Wort Profiling war vielleicht nicht optimal benutzt.\n\n**Manuela Machner:** Aber als ganz ganz ehrlich wir diskutieren bei all diesen dingen immer so isoliert die ki hat ein bias ja warum hat die ki bias weil unsere daten bias haben ja aber glaubst du nicht dass du als das hat das letzte mal jemand so gut in einem video gesagt glaubst du nicht dass jeder personaler also mensch der dort sitzt und seine gespräche führt auch bias hat Also ich versuche ja relativ vorurteilsfrei durch mein Leben zu gehen.\n\nAlso ich bin glaube ich sehr liberal und sehr in diese Richtung eingestellt, aber jeder von uns hat Erfahrungen. Und wenn du in deinem Leben so und so viele Mitarbeiter schon gehabt hast und Erfahrungen mit gewissen, ich nenne es jetzt Typen hast, da geht es nicht um Frau oder Mann, sondern vielleicht wie jemand spricht oder wie jemand agiert.\n\nGlaubst du, dass du das völlig biasfrei schaffst\n\n**Eliot Mannoia:** und Bias ist auch wichtig aus psychologischer\n\n**Manuela Machner:** ZDF\n\n**Eliot Mannoia:** Routine oder so gesagt wie Voreinstellungen, um uns das Leben zu erleichtern und aus Sicherheitsgründen auch. Natürlich haben wir jetzt nicht mehr diese Stamm und dieser Stammkrieg und diese Ressourcen im Westen Natürlich gibt es noch genug. anderen ländern leider aber die sind ja für einen die sind ja haben wir auch einen zweck nur brauchen sie weniger jetzt und sind sie oft im heutigen tag nicht zielführend und einfach und auch negativ also sie haben natürlich sehr viele bei es ist haben immer die konnotation dass es 100 prozent negativ ist es ist sehr negativ aber es hat auch gründe wichtig ist dass man dass man dass man dann bewusst ist und Dass man sagt, ah nein, das denke ich mir jetzt, aber das stimmt hier in dieser Situation überhaupt gar nicht.\n\n**Manuela Machner:** Ja, das glaube ich nämlich auch, dass das ein Thema ist. Aber wenn man es im Alltag zurückholt, was sind eigentlich die Hauptgründe was glaubst du, warum... Wir KI-Systeme so viel hereinholen in unseren Alltag. Ich habe so das Gefühl, weil viele Dinge uns einfach das Leben erleichtern. Also wenn ich so Smart-Home-Systeme mir anschaue, die halt steuern die Heizung oder das Licht oder keine Ahnung.\n\nIch finde so Systeme einfach deswegen spannend und interessant, weil wir das als Menschen überhaupt nicht so steuern können. Oder die Zeit dafür nicht haben oder brauchen und auf der anderen Seite Energie sparen können. Also,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich meine, es ist wie der Roboter, der einen Raum ausmisst und dann einfach rumgeht. Also es ist...\n\n**Manuela Machner:** Staubsaugerroboter, uuuh, ob das da eine Intelligenz immer dahinter ist, wage ich manchmal bei manchen Staubsaugerrobotern zu hinterfragen.\n\n**Eliot Mannoia:** So einer KI glaube ich eher weniger, aber in Bezug auf die Ausmessung von\n\n**Manuela Machner:** das schon, aber...\n\n**Eliot Mannoia:** So wie Strom ist es einfach ein Mittel zum Zweck dass wir wollen von A nach B, deswegen nutzen wir Google Maps. Wir wollen wissen, ob es morgen schön ist wegen unserer Picknick, deswegen schauen wir die Wetter-App. Also\n\n**Manuela Machner:** Naja gut, es sind einfach die Vorteile Nutzen vielleicht manchmal auch Bequemlichkeiten und manchmal keine Wahl mehr, das musst du auch schon fast sagen. Alles sich immer mehr im digitalen Raum abspielt. Also ob das jetzt KI-Systeme sind, also es ist ja wirklich schon schwierig, wenn du Dinge erledigen möchtest und keinen digitalen Zugang hast.\n\nAlso das sind nicht nur KI-Systeme Also KI-Systeme erleichtern die digitale Welt oft wieder, finde ich jetzt, ja. Also dass du reden kannst und nicht mehr vielleicht irgendwas tippen musst oder so.\n\n**Eliot Mannoia:** Sie macht es für eine kurze Zeit leichter und dann nutzen wir diese extra Zeit, um mehr Produktivität zu haben. Ich merke zumindest von meinen Kundinnen und Kunden, da ist schon sehr viel Druck Mit kommunikation ist es nicht nur auf e-mails sondern jetzt\n\n**Manuela Machner:** Untertitelung ZDF, 2020\n\n**Eliot Mannoia:** und dann auf whatsapp und dann auf linkedin Es wäre toll wenn die ki uns extra zeit schaffen würde die wir dann auch wirklich viel mehr work life balance nutzen würden aber es ist\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, es ist einerseits natürlich unternehmenstechnisch im Setting so ein Thema, wie schaut es aus, aber ich glaube, das ist auch ein persönliches Setting.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, persönliche Grenzen setzen ist natürlich auch ein wichtiger Bestandteil\n\n**Manuela Machner:** Ja, also der eine nutzt die Zeit, ich kenne schon auch Beispiele wo Leute ganz bewusst sagen, jetzt habe ich die Arbeit in einer Viertelstunde erledigt wo ich vier Stunden gebraucht hätte beim Kunden und ich nutze die Zeit zum Kaffee trinken. Aber das geht natürlich nur in einem angestellten Verhältnis sage ich jetzt einmal.\n\nAber ja, ist auch eine Möglichkeit, momentan noch in der Übergangszeit, sage ich. Ich glaube, dass wir ganz grundsätzlich ganz, ganz viele KI-Systeme in unserem Alltag schon integriert haben. Vieles ist uns, glaube ich einfach gar nicht bewusst und wir geben ihm dann auch nicht die Bezeichnung KI und das muss ja auch nicht sein.\n\nIch glaube auch, dass wir in ein paar Jahren über KI gar nicht mehr reden, weil diese Systeme einfach immer und überall sind. Dann wird...\n\n**Eliot Mannoia:** Menschlich oder organisch ist.\n\n**Manuela Machner:** Die Frage ist, ob man es irgendwann noch deklariert. Also wird uns ja jetzt schon nicht mehr deklarieren. Es sagt ja kaum jemand, dieser Text wurde KI generiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber die Entzeichnungspflicht ist Teil der KI-Akte,\n\n**Manuela Machner:** Naja, aber Achtung für die Tools. Also ich\n\n**Eliot Mannoia:** also die Tools sind veröffentlicht, also genau, in der Arbeit muss man\n\n**Manuela Machner:** muss nicht auf meinem...\n\n**Eliot Mannoia:** in\n\n**Manuela Machner:** aber genau, da ist für mich noch die große Frage, wie wird die Regelung ausschauen? Weil wenn ich es auf meiner eigenen Firmen-Homepage nicht deklarieren muss oder in meinem privaten Umfeld und nur das Tool hat den virtuellen Stempel drauf, ja, dann wird es auch nichts bringen.\n\nUnd wo hört man auf und fängt man an? Ich meine bei Bildern und Musik ist das vielleicht noch klarer oder bei Video. Aber bei Texten ganz ehrlich, wie willst du das jetzt nachvollziehen?\n\n**Eliot Mannoia:** was ich auch eigentlich... Wie du schon vorher erwähnt hast, wir sprechen oft von der Spitze vom Eisberg, das generative KI, aber was oft wirklich Masseneffizienzen schaffen kann, ist vielleicht jetzt noch nicht so KI, sondern eher so Business Process Automation, Robotic Process Mining und Robotic Process Automation, so Tools, wie du eh auch schon nutzt wie Make, Zapier oder Microsoft Automate, wahnsinnig, also ich denke mal eine Case Study, glaube ich in, in, California, wo sie für einen Prozess haben sie normalerweise zwei Wochen gebraucht,\n\n**Manuela Machner:** Ja, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Geburt von einem neuen Kind Immer zwei wochen und jetzt mit business process automation wenn ein kind geboren wird löst das automatisch 20 prozesse aus mit alle ämter werden informiert geburtsamt geburtsurkunde da und das macht diesen zwei wochen prozess von einem neuen neuen menschen anmelden so gesagt ich glaube in zwei stunden oder innerhalb eines tages\n\n**Manuela Machner:** Können wir das bitte nach Österreich kopieren? Ich kenne da ein paar Anwendungszwecke.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und das ist eher Software, aber das wird vermehrt auch mit KI vermischt sicherlich auch und dann vielleicht KI-Agenten und so weiter und da müssen wir uns dann wirklich beschäftigen mit, okay, wo wird was gekennzeichnet und wo könnten Biases vorkommen, weil wenn da wirklich 20 Prozesse im Hintergrund laufen, Und wir\n\n**Manuela Machner:** Vielen Dank.\n\n**Eliot Mannoia:** oder Musik, die wir dann anschauen können, sondern es sind Sachen im Hintergrund die laufen und vielleicht Entscheidungen treffen oder vielleicht, na, du bekommst keinen Kredit und du bekommst einen Kredit. Da wird es\n\n**Manuela Machner:** Da gibt es ja auch in den USA schon einige solche, also und ich glaube auch, also die Vorentscheidungsprozesse, auch bei uns gibt es solche Automatisierungen und da gibt es ja dann diese Mustererkennungen dass halt typischerweise jemand, der diese Settings hat, also so einen Beruf hat, so alt ist und so weiter, hat seinen Kredit vielleicht nicht zurückzahlen können und wenn es mehrere solche Fälle gegeben hat, dann hat die KI gelernt, naja, Du bist im gleichen Alter, du hast einen ähnlichen Beruf, du brauchst einen ähnlichen Kreditrahmen für einen ähnlichen Zweck, na, du wirst den auch nicht bekommen, weil das Muster erkennt, naja, der Kredit wird wahrscheinlich nicht zurückgezahlt.\n\nUnd da werden ganz spannende Affekte schlagend. Und das sind auch Dinge gegen die wir uns, sagen wir, jeder von uns kann entscheiden, ob er GGPD nutzt, das ist überhaupt kein Thema. Jeder von uns kann entscheiden, ob er ein Bild bearbeitet, ob er ein Handy nutzt, aber diese Dinge kann man selbst in dem Ausmaß nicht mehr entscheiden, das wird über einen entschieden.\n\nUnd dann werden die Prozesse, also dann ist KI natürlich im Alltag, hat natürlich dann einen ganz ganz anderen Faktor\n\n**Eliot Mannoia:** Da war diese eine, ich weiß leider nicht, wo ich die gehört habe, ein Mann ruft die Bank an und sagt, hey, und er redet mit einer KI, ich glaube ich werde meine Rückzahlung in drei Monaten nicht mehr schaffen und eigentlich ein sehr trauriges Anliegen. Aber die KI einfach trainiert wie sie ist, sagt dann einfach, gut, Sie müssen es aber erst im Monat melden, wo Sie es dann nicht mehr zahlen können.\n\nAlso rufen Sie bitte in drei Monaten wieder an. Und null Empathie, also ein Mensch würde natürlich zwischen den Zeilen lesen also ziemlich offensichtlich und auf die Person eingehen. Okay, ich kann Sie weiterleiten oder lassen wir uns einen Plan machen. Aber... Die Prozesse sind, auch wenn sie ganz, ganz klar sind, dürfen wir die Menschlichkeit nicht verlieren Das ist echt sonst schade wenn das wirklich dann so passiert.\n\n**Manuela Machner:** Naja, wobei, also... Ja, ich hatte auch schon Telefonate mit Ämtern und Co. Da war jetzt ja auch nicht die Empathie so das. Also da reden die KI-Systeme mit mir empathischer. Auch wenn es mir nicht hilft. Also wir werden sehen, wo uns das hinführt. Ich glaube grundsätzlich haben wir... Haben wir ein weites Feld von KI-Systemen in allen unseren Lebenssituationen die uns schon in irgendeiner Art und Weise begleiten.\n\nVor allem natürlich in allen Bereichen der digitalen Kommunikation, der digitalen Welt. Und dass die digitale Welt fast in jedes Werkzeug schon hineinkommt, muss man ganz ehrlich sagen, ist ja auch sehr spannend, dass überall schon... Wenn digitalisiert wird, wenn es die Kaffeemaschine ist oder der Staubsauger oder der Rasenmäher, ja, ich denke, dass wir uns alle einfach bewusst sein sollen, dass die KI ein Teil unseres Lebens ist.\n\nUnd es gibt die KI, wo wir uns mehr oder weniger freiwillig dazu entscheiden, sie zu nutzen. Aber es gibt auch viele Systeme die uns einfach im Alltag begleiten und wo wir uns halt auch bewusst sein müssen, warum wir diesen Vorschlag auf Amazon bekommen, warum wir dieses Video auf Netflix sehen und uns auch manchmal gegen die Entscheidungen der KI stellen sollten und sagen, nein den Film schaue ich mir auf Netflix nicht an, ich suche mir ganz was anderes aus, um diesen Algorithmus auszubrechen, ja.\n\nIch denke, das war eine interessante Folge. Wir freuen uns auf die nächste Folge und wenn ihr uns wieder zuhört, alles Liebe.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao, macht es gut.\n\n**Manuela Machner:** Macht's gut.\n\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u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Aber gibt es dennoch Hoffnung auf eine europäische KI-Zukunft?🌐Hosts & Projekte:🔗Manuela Machner, KiNET.ai –www.kinet.ai🔗Eliot Mannoia, BrandKarma –www.brandkarma.atMistral, die französische KI:https://chat.mistral.ai/chatFlux, das deutsche Bildgenerierungstool könnt ihr in Mistral oder hier beiKrea.aitesten.📢Lasst uns wissen: Hat Europa noch eine Chance im KI-Wettlauf? 🚀💡#KI #Europa #Digitalisierung #MindMachine #Innovation #Tech #KünstlicheIntelligenz","intro_text":"Europa hinkt im KI-Wettrennen hinter USA und China. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die Frage, ob mehr Investitionen allein reichen oder ob Europa andere Stärken ausspielen muss.","key_questions":["Was bedeutet es, wenn KI Menschen klont?","Welche Chancen bieten digitale Avatare im Alltag und Beruf?","Welche ethischen Risiken entstehen durch KI-Klone?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zur nächsten Folge von Mein Maschinen. Mein Name ist Eli Ameneuer, digitaler Psychologe Und heute reden wir über, was brauchen wir in Europa im Karrierrennen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, grüß euch. Ich bin Manuela Machner, KI-Consultant für Tourismus und grundsätzlich wollen wir mit unserem Podcast ein bisschen Einblick geben in die unterschiedlichsten Themen rund um KI. Ja,\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** oder wie immer man bezeichnen will, Milliarden im Thema KI.\n\nZumindest angekündigt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, Gigafabriken, Funding, also auch Geld, finde ich auf jeden Fall gute Schritte. Ist das genug? Ist das, was wir brauchen? Wir reden sehr oft vom Geld. Wie behalten wir auch das? Diese diese talent diese diese gehirne in europa das wird mich auch sehr interessieren ich kann mich erinnern vor zwei jahren ich glaube es war vor zwei jahren ein zwei jahren wurde eine ki firma österreich gekauft von der firma kann war also kann da wo man online präsentationen schaffen kann wurde von einer jungen australierin gegründet und Und die haben in Österreich eine KI-Firma gekauft, war nicht in den Schlagzeilen, man hat es nicht wirklich gelesen, das fand ich echt toll, dass das passiert ist, aber wie schaffen wir es nicht nur, dass genug gegründet wird, dass aber auch alle Zugriff haben zu dieser Computing-Power, also dass alle auch diese Rechenleistung Zugriff haben, aber wie behalten wir so wie der in Österreich bekannteste, er ist ein Deutscher aber in Österreich bekannt, Sepp Hochreitner Der federführend auch in Österreich hier wirklich KI umsetzt.\n\nWie schaffen wir es, dass wir diesen Talent auch in Österreich gehalten?\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, es gibt mehrere Aspekte. Es sind 200 Milliarden Investitionen, was jetzt kolportiert wird, wo man sagt, 50 Milliarden EU und der Rest soll Public-Private-Partnership sein. Natürlich spielt\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** Speicherkarten, also die Karten die die Daten verarbeiten Das alles spielt eine Rolle.\n\nIch frage mich noch, wie das alles funktionieren soll.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** frage mich noch, wie schnell das überhaupt umgesetzt werden kann. Wenn man mal schaut, wie bei uns Genehmigungsverfahren ablaufen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Co., dann bin ich ganz gespannt, wo und wie schnell es dann wirklich sein wird, dass solche Rechenzentren gegen Gigafabriken tatsächlich gebaut werden können Also ich finde immer so diese Ankündigungspolitik ein bisschen eine gefährliche Geschichte,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja genau.\n\n**Manuela Machner:** in fünf Jahren überhaupt noch oder gibt es dann so neue Technologien, dass die uns schon wieder überrannt haben. Europa eins muss man ja sagen, bis jetzt sind wir in Europa ja Schlusslicht. Aber wir sind jetzt im Vergleich USA, China, sicher spielen wir eine sehr untergeordnete Rolle. Also zumindest wenn du dir jetzt die Tools anschaust, OpenAI auf der einen Seite seit ein paar Wochen China, plötzlich Mitspieler mit Dipsik und Co. Und\n\n**Eliot Mannoia:** Untertitelung des ZDF 2020\n\n**Manuela Machner:** aber trotzdem, nicht einmal die Europäer nutzen das europäische Tool. Also was glaube ich, da hast du gut angesprochen, was uns in Europa ein bisschen fehlt, ist auch so diese, wie soll man sagen, dieser Nationalstolz ich meine gefährliche Worte, aber... Die Amerikaner wir sind die KI-Macht. Also die gehen natürlich auch mit einem ganz anderen Selbstverständnis hinein. Und wir Europäer sagen, naja, wir haben in Europa auch was. Ja, eh.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, wir feiern nicht genug. Also wir sollten fast jede drei Tage in den Schlagzeilen, sollten wir was über Mistral hören, unser europäischer Champion. Wir sollten auch über österreichische KI, wie sagt man, Efforts, also österreichische KI, Bemühungen sprechen Ja, bewerben. Also diese Eigenwerbung machen, wir haben nicht so gut in Europa.\n\nJa\n\n**Manuela Machner:** Dieses Stolz fehlt uns oft auch. Bei uns ist ja immer eingelobt, stinkt so ein bisschen das Wording, das wir haben. Und ich glaube, dass das gerade in diesen Feldern ganz, ganz falsch ist. Und dann erkennen andere, so wie es du erzählt hast, die Australier kennen den Wert einer österreichischen Unternehmen und kaufen es auf.\n\nUnd die Österreicher haben es nicht einmal gecheckt dass wir so etwas haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und ich meine, wir gehen beide auf sehr viele KI-Veranstaltungen und also ich kann jetzt nur von meinen Erfahrungen sprechen, aber es ist sehr oft dieses, wir haben nicht genug Funding nicht genug Geld und wir überregulieren, also es ist sehr oft sehr negativ behaftet und was vielleicht auch einen Grund hat, vielleicht in einem guten Grund, aber warum?\n\nWas nicht nur am Geld fehlt, sondern auch diese Environment schaffen, wie ein Sandbox, also wie eine, das wäre einfach eine, ja, in Englisch gibt es dieses tolle Sandbox-Analogie, dass man einfach einen Ort schafft, der sicher ist.\n\n**Manuela Machner:** Mhm.\n\n**Eliot Mannoia:** wir sagen, okay, hier hast du nicht nur das Funding das Geld, du hast nicht nur sicheren Zugang zu Computing Power, also die Rechenleistung aber du bist in diesem Rahmen vielleicht auch ausgeschlossen von den ganzen regulatorischen Sachen, dass du einfach mal machen kannst.\n\nWir müssen die Umgebung schaffen, nicht nur das Geld, sondern die Umgebung es muss wöchentlich berichtet werden, wie cool es ist und die positiven Storys mehr teilen.\n\n**Manuela Machner:** Ja und auch die Negativen, ich finde es so schwierig bei uns, Scheitern ist etwas ganz Also keiner von uns darf scheitern. Also wir stellen uns alle möglichst positiv erfolgreich und sonst was dar. Und wenn jemand einfach nicht erfolgreich ist, dann verschweigen wir das. Dass aber Scheitern oft einfach dazugehört dass man was Neues schafft, darüber sprechen wir nicht.\n\nUnd wenn irgendwas nicht gleich funktioniert, ist es schlecht. Und ich glaube, dass\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen\n\n**Manuela Machner:** uns selber im\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** du scheiterst hängt deine Existenz oft\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Wenn du auch scheiterst, es noch einmal zu probieren ist sicher in Österreich Wahrscheinlich auch in der restlichen Europa, da kenne ich die Mentalität oft weniger, aber sicher nicht so akzeptiert.\n\nIn den USA ist es ganz, ganz anders. Also ich war dort auch, als ich in San Francisco war, habe ich das Außenwirtschafts die Konsulin getroffen und Und weiß wie viele österreichische Unternehmer gehen Richtung Silicon Valley, probieren sich dort aus, probieren, testen dort. Das ist ja auch absurd. Also ich muss ganz\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** die haben gesagt, ja, ich bin zwar gern ein österreichisches Unternehmen, aber wenn es zur Sache geht, dann musst du in die USA gehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** das ist ja traurig so wie du gesagt\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** weil dort sehen sie die Möglichkeit, Gelder aufzureißen in einer größeren Ordnung und sich auszutesten oder ihre Ideen auch auszutesten\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und da müssten wir schauen mit Kommunikationsspezialisten, vielleicht mit ein paar Psychologen und anderen, wie wir es auch schaffen können, dass es wirklich funktioniert Echt echt toll ist, in Europa was zu schaffen. Nicht nur, weil das Geld da ist, sondern auch, weil man diese Bühne vielleicht auch hat.\n\nIn Amerika hat man eine Bühne. Man wird gleich präsentiert als ein Star. Und in Europa könnte man das mehr auch machen. Ich gehe manchmal am Weg zum Büro auch in der Stadt haben wir ein Europahaus\n\n**Manuela Machner:** Mhm.\n\n**Eliot Mannoia:** Und es dient dazu, glaube ich, ich habe den Punkt noch nicht so ganz verstanden, die EU zu präsentieren. Aber man sieht nicht die Tower Bridge von London oder in Barcelona die tollen Sachen.\n\n**Manuela Machner:** von London, was denn?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, stimmt, stimmt, was sage ich? Ja, okay. Aber die anderen Sachen, die anderen Merkmale von Europa, die Europa ausmachen, stimmt, stimmt.\n\n**Manuela Machner:** warst einfach zu lange gelaufen, also\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, zehn Jahre hat mich geprägt aber ja, für mich ist es ein zweites Zuhause, aber das stimmt, es ist leider nicht mehr natürlich EU. Aber\n\n**Manuela Machner:** es ist Teil von Europa, also\n\n**Eliot Mannoia:** ja, und man könnte doch die EU, Europa, egal wie, mit den ganzen coolen Sachen von Europa zeigen und nicht nur, das ist das EU-Haus. Also für mich ist es eine Positionierungssache auch.\n\n**Manuela Machner:** Absolut und ich glaube wir nehmen uns alle auch zu ernst also ich glaube das ist es dieses ist alles sehr formal und alles sehr restriktiv und wir müssen formalitäten und es wird immer alles gleich politisch wird es von politisch verkauft ist es ein politischer erfolg darum geht es nicht es geht darum Wie positionieren wir uns und wie können sich unsere Unternehmen positionieren, wie können sie sich weiterentwickeln, wie können wir sie unterstützen, auf allen unterschiedlichen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** finde es ja, ich finde es selber total faszinierend wenn ich manchmal auf Tools im Stoße, die dann eigentlich europäische Tools sind, die du einfach, wenn du online gehst, alles auf Englisch ist und du denkst cooles Tool. Und dann kommt es drauf, das ist sogar europäisch, da ist immer so ein Aha-Erlebnis Damit hätte ich gar nicht gerechnet nur dazu, wenn es vielleicht ein österreichisches ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Dank\n\n**Manuela Machner:** Da muss man sagen, da sieht man schon, und auch dieser, ich nenne es jetzt ein bisschen nationalstolz zu sagen, ich arbeite mit einem österreichischen Programm oder einem europäischen Programm, spielt überhaupt bei uns keine Rolle. Natürlich, manche sagen dann, ich habe das eh und ich nehme eher österreichisches aber es ist überhaupt nie so dieses... stelle das vorne hin. Es wäre doch auch toll, wenn jedes Unternehmen, das jetzt europäisches KI-Tool nimmt, egal welches, wenn ich auf der Website schreibe und übrigens, wir arbeiten, keine Ahnung mit Phonia der österreichischen Telefonie. Wir arbeiten mit Mistral,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** Sprachmodell. auch das in den Fokus stellen.\n\n**Eliot Mannoia:** Das und das, ich bin ja halber US-Amerikaner und in Amerika ist gerade der Stolz um einiges wieder gestiegen bei manchen, ja, also ich halte mich da jetzt politisch raus, aber make America great again ist schon wichtig Verbreitet und nicht dass ich das in irgendeiner weise vergleich mit europa wo ist da wie genau wie du sagst wo ist der europäische stolz dass man auf einer webseite schreibt made in europe sieht man zwar manchmal oder made in austria das sollte noch mehr bis jetzt nicht jetzt um irgendwelchen nationalen fokus zu legen\n\n**Manuela Machner:** Und das ist ja das Kritische bei uns. Bei uns wird das dann gleich in irgendeine politische Ecke gestellt. Da geht es gar nicht um Politik, da geht es einfach darum, dass wir stolz sind auf das, was wir selbst machen können und das auch sein\n\n**Eliot Mannoia:** absolut.\n\n**Manuela Machner:** den Chinesen funktioniert es nur politisch, da wird halt von oben diktiert. Und du machst das für China und das, was du machst, machst du für das Land. Also nicht für mich, sondern für das Land, da haben wir das andere Extrem. Also wir haben ja alle Stufen auf der Welt, zwischen ich mache es alles für mich wie in den USA, Für unsere, die uns eher noch verstecken wenn wir was leisten, bis zu China, wo man alles für den Staat macht.\n\nAlso ich glaube, wir haben eh die Bandbreite,\n\n**Eliot Mannoia:** Und genau, und ja, und man sagt ja auch, dass im Westen und als USA wirklich, wenn es geht um Individualism versus im Osten das Collectivism, da weiß ich jetzt leider nicht, wie man das in Deutsch sagt, aber im Osten\n\n**Manuela Machner:** bessere Bezeichnung. Das Kollektiv ist beim Deutschen auch.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja genau, das Kollektivdenken, also so in Japan, in China und so weiter und Amerika ist da wirklich, wenn es um Individualistic Thinking geht, wirklich auch auf der polarisierten anderen Seite und Europa so in der Mitte, so wir wollen für alle, aber dieses Individualistic können wir nicht so ganz, weil wir für alle, also.\n\nDas ist spannend und auch, was du vorher gesagt hast, dass wir fünf Jahre mal bauen, also dieses Wasserfallprinzip wir machen das, dann schauen wir weiter, dann machen wir das und wir sollten wirklich schauen, wie können wir in einem Monat spätestens wirklich, in der KI-Welt sind fünf Jahre wie 50 Jahre, also wenn wir diese 200 Millionen Milliarden investieren\n\n**Manuela Machner:** Armen.\n\n**Eliot Mannoia:** Milliarden investieren wollen, sollten wir schon sagen, was können wir nächstes Monat schon mit wie viel Geld machen.\n\n**Manuela Machner:** wenn das in Europa möglich ist ich meine, vielleicht in anderen europäischen Ländern, ich kann es mir nicht vorstellen, dass irgendeine Bauverhandlung, allein eine Planeinreichung Innerhalb\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** ist es dort, diese Entscheidungen, Investitionen zu tätigen passieren dort einfach früher. Also die haben vielleicht auch fünf Jahre Vorlaufzeit gehabt, nur die haben vor fünf Jahren angefangen oder vor zehn Jahren in gewisse Richtungen zu denken. Und wir sind jetzt ein bisschen erwacht aus dem Röschenschlaf, wobei ich finde es ja so spannend. Den AI-Act haben wir gehabt, weil da haben wir in Wirklichkeit schon seit gearbeitet. Das\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja.\n\n**Manuela Machner:** politisch war das Thema AI, oder wie soll ich sagen, nicht politisch sondern Regulatorisch war das Thema AI schon seit einigen Jahren ein Thema.\n\n**Eliot Mannoia:** Nun.\n\n**Manuela Machner:** Aber innovationstechnisch und dass man nicht nur auf universitären Bereichen, ich da ist viel passiert, aber dass man wirklich sagt, ja wie schaffen wir es in AI Themen europaweit vorne dabei zu sein, habe ich jetzt ein bisschen das Gefühl, als würden alle wie aus einem Dornröschenschlafer wachen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber ich weiß nicht, also ich... Ich bin schon beeindruckt zumindest von der österreichischen Regierung und auch die Stadt Wien. Wir haben ein Wien-Chatbot, wir haben Digital Austria, wir haben die digitale Offensive. Also zumindest bemerkt ist meine Wahrnehmung dass es ernst genommen wird. Also bei jeder Veranstaltung ist immer, wir dürfen diskutieren Das nicht verpassen, wie wir das vielleicht per das Internet verpasst haben.\n\nAlso es wird zumindest meiner Meinung nach ernst genommen und es ist diese, wie sagt man, KI-Anlaufstelle gemacht worden auf der Regierungsebene, wo\n\n**Manuela Machner:** tja, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau bei der RTR, wo jeder hingehen kann, wenn er Fragen hat, auch wie das jetzt pragmatisch dann ausschaut weiß ich nicht, wie gut dann die Auskunft ist oder nicht, aber es wurde zumindest erstellt und der AI, genau wie du sagst finde ich, man vergleicht oft das Beispiel mit dem Auto, dass erst 15 Jahre nach dem Auto der Sicherheitsgurt kam, also es ist Es ist immer wieder eine Verzögerung da und dafür finde ich den AI-Akt eigentlich eh sehr schnell.\n\n**Manuela Machner:** ist ja nicht aufgrund von Chachapiti entstanden muss man jetzt auch sagen, daran wurde ja schon im Vorfeld gearbeitet. Und soweit ich das gehört habe von den Juristen, wurde wegen Chichipiti dann sogar ein eigenes Regulatorium noch dazugefügt weil damit haben sie überhaupt nicht gerechnet.\n\nDas, was ich meine, ist genau das. Es ist jetzt das\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** Der Prinz hat die Prinzessin geküsst und das Räschen hat die Augen aufgeschlagen und festgestellt, die KI ist da. Und jetzt sind wir ins Handeln gekommen, was ja gut ist. Aber bei den 200 Milliarden finde ich das auch so spannend, dass jetzt gerade irgendwie dieser Handlungsnotstand entstanden ist. Alleine jetzt, wenn man die Sprachmodelle anschaut, haben wir diesen Handlungsnotstand schon zwei Jahre. Ich habe schon das Gefühl, dass wir uns jetzt ein bisschen überschlagen, dass alle aufgewacht sind und dass momentan ist, wie soll man sagen, innerhalb sehr kurzer Zeit plötzlich alle aufgewacht sind. Also\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** habe ich schon, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** seit 2022 mit JGPT und DALI ist es\n\n**Manuela Machner:** Schneller gegangen.\n\n**Eliot Mannoia:** das Bewusstsein auf jeden Fall hat es die Masse mehr und mehr erreicht. Was würdest du sagen, wo sollte man einen Investieren infrastruktur so grafikkarten oder geht es um energie brauchen wir mehr strom zuvor brauchen wir mehr talent wo würdest du\n\n**Manuela Machner:** Das Thema Strom wird maßlos unterschätzt. Wir diskutieren ja nicht umsonst dass es Blackout-Gefahren gibt. Und da reden wir noch nicht von den großen Rechenzentren und Co. Also Strom wird sicher ein Thema sein. Wo wir uns überlegen müssen und da haben wir auch immer die großen Diskussionen drum, Thema Fabrik bauen, wir dürfen keine Windräder auf die\n\n**Eliot Mannoia:** Untertitelung des ZDF\n\n**Manuela Machner:** sollen die Flüsse nicht verbauen, wir sollen nicht zu viele Felder mit Solarflächen zumachen. Woher soll der strom kommen also ist dann wieder die atomenergie die einzige lösung die uns so viel strom liefern kann wie gehen wir damit um also ich glaube dass da einiges auf uns auch wie soll man sagen Auf uns zukommt, dass wir uns bekennen müssen zu irgendwas einmal. Wir können nicht sagen, wir verbrauchen immer mehr Energie und immer mehr Strom, aber lassen nicht zu, dass es produziert wird.\n\nAlso da muss man einfach ehrlich sein. Ich glaube, da kommt einiges auch\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** das zu ist. Ich glaube, dass Strom ein richtiger Faktor ist, aber ich glaube, dass ein ganz wichtiger Faktor ist, wir sollten beginnen, den Mindset bei der Jugend und bei den jungen Menschen zu richtung leistung wieder zu wissen was zu stärken in richtung etwas zu investieren, etwas zu leisten, etwas auszuprobieren, auch scheitern zu dürfen, aber dennoch was leisten zu wollen.\n\nIch glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Faktor und auch darauf stolz zu sein und auch die Möglichkeit geben, gesehen zu werden. Ich glaube, das ist ja ganz so, wie du gesagt hast. Wir sollten jeden, der und das ist ja nicht nur ein KI-Thema, das ist ein Innovationsthema in jeglicher Hinsicht,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** die etwas leisten, sollen wir in den Fokus stellen. Und dann ist Leistung vielleicht auch in der öffentlichen Wahrnehmung oder auch in der Wahrnehmung vielleicht der Jugend wieder mehr wert. Weil auch wenn KI uns viel Arbeit abnehmen kann, ich glaube, dass wir trotzdem noch genug Arbeit für jedermann haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** wichtig ist, dass Menschen Verantwortung\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank\n\n**Manuela Machner:** in der Gesellschaft, im täglichen Leben, in der täglichen Arbeit. Und wenn die Menschen Vorbilder haben, wo sie sagen, okay, macht das toll, wow, cool, und dann ist auch vielleicht die Motivation da, zu sagen, ich will das auch erreichen, und ich glaube, dass das auch ein Faktor ist, und das ist KI-Faktor aus meiner Sicht, das ist ein gesellschaftlicher Faktor.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, da bin ich voll bei dir. Dieses Mindset und für junge Personen den Traum haben, hey, ich möchte in Europa was machen und nicht, ich möchte in den USA oder woanders was machen. Dass sie\n\ndas Gefühl haben, dass sie hier auch eine Plattform haben, wo sie tun können, wo es nicht am Werkzeug oder an Rechenleistung fehlt und wo es auch anerkannt wird.\n\n**Manuela Machner:** Und wo sie auch Fehler machen dürfen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Ja, ich glaube, dass Europa Zumindest jetzt wieder einen Schritt gesetzt hat, um in dem Spiel mitzuspielen, das wir teilweise auch unterschätzen wo Europa jetzt schon steht oder was es hier in Europa auch schon gibt. Ich glaube, dass wir heute sehr gut zusammenarbeiten Ein bisschen einen Überblick gegeben haben, wo wir\n\n**Eliot Mannoia:** Untertitelung ZDF\n\n**Manuela Machner:** sind, damit Europa auch in dem KI-Thema stark ist.\n\nEs ist einerseits natürlich, diesen Safe Space zu machen, zu sagen, ich kann, ich treffe mich. Warum ist Silicon Valley so erfolgreich? Ich treffe mich irgendwo, wo ich einerseits die Datenmengen verarbeiten kann, wo ich die Leitungskapazitäten habe, wo ich andere Menschen habe, in denen ich mich austauschen kann und wo ich auch Kapital habe Bekomme, um Dinge auch auszuprobieren, ohne gleich an meine Existenz einsetzen zu müssen, wenn ich scheitere.\n\nUnd ein Faktor den wir heute auch beleuchtet haben, ist das Thema Mindset dass wir hier in Europa viel stärker diesen Mindset auch brauchen. Ich darf was probieren, ich darf erfolgreich sein. Ich muss mich auch in den Mittelpunkt stellen dürfen. Es ist nicht... Wie soll man sagen, ich muss mich nicht genieren, wenn ich sage, ich bin gut und auch wir alle sollten viel stärker in den Mittelpunkt stellen,\n\n**Eliot Mannoia:** Untertitelung ZDF\n\n**Manuela Machner:** in Österreich haben, die sich mit KI beschäftigen aber auch jeden anderen, der einfach erfolgreich seinen Weg geht. Und auch ein bisschen Nationalstolz darf sein, dass wir sagen, wir sind Europäer wir sind Klug intelligent, innovativ und können Dinge auf die Beine stellen. Die 200 Milliarden alleine werden es nicht sein. Sie sind ein Riesenschub natürlich, wenn solche Giga-Zentren kommen. Hoffentlich kommen sie schnell.\n\nDer Elliot hätte es ja gerne in einem Monat.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja, wenigstens.\n\n**Manuela Machner:** drüber reden, oder in einem Monat wie weit es ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich würde nur sagen, dass wichtig ist, dass man einfach, dass man die Expertinnen auch fragt dass man in jedem Land ein Mistral, ein Flux aus Deutschland oder ein Sepp Hochreitner in Österreich fragt was braucht ihr? Vielleicht ist es nicht unbedingt Hardware. Vielleicht kann man in einem Monat schon andere Sachen zur Verfügung stellen, die in einem Monat auch möglich sind, während man eine Gigafabrik baut.\n\n**Manuela Machner:** Dank\n\n**Eliot Mannoia:** Aber einfach fragen, was brauchen die Expertinnen? Und es wird ja effizienter Gott sei Dank. Jede paar Monate verringert sich die Bedürfnisse und es wird effizienter Also hoffentlich können wir mehr und mehr mit weniger und weniger hoffentlich weit machen. Strom und auch mit Hardware.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und ich glaube, wir haben ein bisschen einen Überblick gegeben. Uns interessiert natürlich, wie steht ihr dazu? Glaubt ihr, dass die EU das in dem reinen... Jetzt sagen wir mal die Skirennen, auch eine Medaille gewinnen wird, während wir einen Stockerlplatz kriegen, wird es eine neue Medaille geben in der KI für Österreich oder für Europa.\n\nAlso wenn wir so ein größer denken, da sicherlich, ja, gebt uns Feedback, wir freuen uns und freuen uns auch, wenn ihr das nächste Mal mit hereinhört, wenn es wieder heißt Mind und Machine. Macht es gut, alles Liebe!\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao, danke.\n\nHallo und willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Heute reden wir über, was braucht Europa im KI-Rennen in der Welt. Ja\n\n**Manuela Machner:** Grüß euch, ich bin Manuela Machner, Consultant für KI und Tourismus und der Elliot hat sich nicht vorgestellt.\n\n**Eliot Mannoia:** sorry, machen wir noch\n\n**Manuela Machner:** Ich stoppe jetzt.\n\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000\u0000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Aber was bedeutet das für unsere Realität?💡Themen dieser Episode:🔹KI-Klone & Avatare – Wer nutzt sie schon heute?🔹Deepfake-Technologie – Wie echt sind synthetische Stimmen und Gesichter?🔹Virtuelle Realität & Tourismus – Wird Reisen bald digital ersetzt?🔹Ethik & Identität – Was passiert, wenn unser Klon für uns entscheidet?🔹KI-Agenten – Wie viel Verantwortung geben wir digitalen Persönlichkeiten?🔍Empfohlene Doku:🎥The Remarkable Life of Ibelin – Die berührende Netflix-Doku über einen jungen Gamer, der in der virtuellen Welt ein erfüllteres Leben fand als in der Realität.Mehr dazu auf Netflix✨KI-Klone selbst ausprobieren?🛠️HeyGen – Das revolutionäre Tool, mit dem man in wenigen Minuten einen KI-Avatar von sich selbst erstellen kann.Mehr dazu hierBesonders spannend:Eliot hat sich selbst in mehreren Sprachen geklont – mit erstaunlichen Ergebnissen! Manuela berichtet über reale Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen, von digitalen Assistenten bis hin zu personalisierten Avataren in der Kundenkommunikation.🔎 Wo führt uns diese Technologie hin? Werden wir bald Klone zu Meetings schicken oder gar unser „Zweites Ich“ erschaffen? Taucht mit uns in eine Zukunft ein, die heute schon beginnt!Über die Experten:Eliot Mannoia: Digitaler Psychologe mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion. Erfahren Sie mehr über seine Arbeit bei www.brandkarma.at.Manuela Machner: Beraterin, Trainerin und Coach für Künstliche Intelligenz mit dem Schwerpunkt Tourismus und KMU. Besuchen Sie sie auf www.kinet.ai","intro_text":"KI kann Menschen klonen: Stimme, Aussehen, Verhalten. Manuela Machner und Eliot Mannoia über digitale Klone, Deepfakes und die Frage, was das für Identität und Vertrauen bedeutet.","key_questions":["Wem vertraut ihr eure Daten an: USA oder China?","Welche Risiken birgt die Nutzung chinesischer KI-Tools wie DeepSeek?","Wie könnt ihr eure Datenweitergabe an KI-Systeme bewusst steuern?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zur neuen Folge von Mind&Machine. Ich bin Manuela Machner, berate touristische Betriebe zum Thema KI und heute haben wir uns ein spannendes Thema überlegt und zwar Klonen. Also KIs, Klonen Menschen, Dinge, Plätze und darüber wollen wir uns unterhalten.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin der Elliot Manoja, digitaler Psychologe und Ich kann euch vergewissern, dass die Manuela und ich heute tatsächlich echt sind und keine Kloner oder Avatars von uns. Aber erzähl Manuela, du hast ja auch schon einen Avatar von dir, ne?\n\n**Manuela Machner:** Ja, natürlich. Ich will mir jedes Mal schminken und herrichten, wenn ich rede. Ja, also ich glaube, du hast das ja auch gemacht, oder? Also wir haben, glaube ich alle mit Hagen, das ist einer der bekanntesten Tools, uns in irgendeiner Art und Weise schon geklont macht man da? Je nachdem,\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen\n\n**Manuela Machner:** Also ich habe gemacht, dass ich zwei Minuten in die Kamera gesprochen habe. Also ich sage es euch zwei Minuten ist wirklich lang, weil man nicht weiß, worüber man reden soll,\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** Und man dürfte da, also das ist jetzt schon dreiviertel Jahr her, man dürfte seinen Kopf nicht zu viel bewegen nicht zu viel Gestiken machen und dann kann man einfach einen Text eingeben und tippen in jeglicher Sprache wie man will und dann spricht man. Den Text. Man muss sagen, bei der dort, also anders ist es bei den Übersetzungen, ich glaube, da wirst du ja was erzählen Elliot, aber bei dem wo man halt wirklich dann frei spricht, ist die Stimme schon ganz gut, aber also ganz ehrlich, ihr kennt jetzt mich beim Podcast, ich bin ja jetzt sehr... Hoch nieder und sehr abwechslungsreich in den Stimmfarben, das schafft die KI Gott sei Dank oder wie auch immer noch nicht. Aber ich glaube, du hast mit Sprachen experimentiert oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, auch. Also ich habe Japanisch und Italienisch und Italienisch hört sich super an Da habe ich mir wirklich gedacht, wow, ich wünschte ich könnte eigentlich wirklich Italienisch sprechen, weil das ist Klingt einfach sehr toll, japanisch auch. Habe es aber genau wie du mit zwei Minuten von mir einfach aufgenommen und es hat es dann gut übersetzen können und mit Gesten und Mimiken.\n\nUnd ich habe es eigentlich in derselben Location wie hier. Also es war jetzt mit meinem Handy habe ich es aufgenommen, also mit der Vorderkamera sogar, also der schlechteren Kamera. Und es war eigentlich unterbeleuchtet Und hat trotzdem wirklich sehr gut mit den Mundbewegungen und den Gesten. Das war wirklich, also die Stimme noch nicht so wie ich, aber die Gesten mimiken wir.\n\nWow, also...\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, das zum Verständnis für die Leute, die das überhaupt noch nicht gemacht haben. Es gibt zwei Systematiken. Die eine ist, er baut alles komplett neu aufgrund der Texteingabe zusammen. Und die andere\n\n**Eliot Mannoia:** ZDF,\n\n**Manuela Machner:** nimmt ein bestehendes Video, wo man in einer Sprache spricht und sagt, dieses bestehende Video, da spreche ich heute nicht Deutsch, sondern eben, ich habe es mit Arabisch zum Beispiel probiert, spreche ich jetzt Arabisch.\n\nUnd da hat aber das... Das eine Video eins zu eins und Anführungszeichen nur übersetzt und es kommt eine Lippen-Synchronisation dazu. Das heißt, die Lippen bewegen sich komplett richtig zur Sprache und eins muss man auch sagen bei diesen Sprach-Synchronisations-Geschichten ist auch die Stimmfarbe sehr ähnlich.\n\nJeder\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** das andere, wo man die KI dann wirklich alles berechnet, also auch die Mundbewegungen nicht, also diese Sätze hast du ja nie gesprochen, in keiner Sprache Da ist die Qualität noch nicht so hervorragend, aber diese Übersetzungsgeschichten so wie du es gemacht hast, also wenn ihr es nicht wisst wisst ihr nicht, dass du nicht Japanisch sprechen kannst und nicht Italienisch\n\n**Eliot Mannoia:** Japaner und Italiener haben mir gesagt, das war japanisches, perfektes Italienisch.\n\n**Manuela Machner:** Aber es hängt davon ab. Ich habe da einige Experimente gemacht mit Randsprachen nenne ich es jetzt einmal, also Sprachen, wo es wenig Daten im Netz gibt. Und das letzte Mal habe ich ausprobiert weil das war für mich sehr spannend. Ich habe luxemburgische Tourismusorganisationen trainiert und habe Luxemburgisch, ich wusste gar nicht, dass es so etwas als Grundsprache an sich\n\n**Eliot Mannoia:** Habe ich nicht gewusst, ne.\n\n**Manuela Machner:** Das habe ich auch nicht gewusst und das ist offensichtlich wirklich so eine Nischensprache, also da hat so manches nicht gestimmt, also\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen\n\n**Manuela Machner:** Worten und auch die Aussprache war nicht ganz so, wo sie sich auch zum Teil schwer tun, also HR nicht, die das aber da macht, aber GGPD zum Beispiel ist holländisch, sprechen.\n\n**Eliot Mannoia:** Dank\n\n**Manuela Machner:** tut sich ja noch schwer. Aber es ist jedenfalls, ja, aber jetzt abgesehen davon, dass wir machen das jetzt just for fun gemacht, aber wozu kann man sowas im Alltag überhaupt benutzen? Kennst du Firmen die das schon einsetzen?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja also es gibt also unternehmen aber auch personen ich weiß die stephanie meisel eine kreative aus österreich verdient schon Damit geld diese männer tauber in england auch und dann die hellen tod in amerika also es gibt schon somit mit personen weltweit die mit globalen avatars auch schon geld verdienen und firmen da weiß ich hatte habe ich schon ein paar mal gezielte geschichte glaube ich in pakistan wo der der Kandidat im gefängnis waren hat einfach seine rede aufgeschrieben und dann hat ein avatar diese rede so gesagt an seine wählerinnen und wähler übermittelt also politiker ja ich stelle mir auch vor ich habe mit erste bank auch zu tun dass warum wenn man nicht ein konto aufmacht Das Onboarding, das wäre doch super, wenn der CEO sagt, hey, willkommen zum modernsten Banking Österreichs ich begleite Sie jetzt, hier müssen Sie das eingeben, hier müssen Sie das, übrigens wissen Sie die Geschichte von Erste Bank und also für eine persönliche, personalisierte Onboarding mit vielleicht einer Person, das wäre doch auch irgendwie ein spannendes\n\n**Manuela Machner:** Also ich habe schon ein paar Situationen gehabt, wo es eingesetzt worden ist, was eine totale Hilfe war. Ein Kollege, der auch Trainings macht, hat eine schwere\n\n**Eliot Mannoia:** ZDF\n\n**Manuela Machner:** müssen und er hat in der Übergangszeit wo er nicht sprechen konnte, er hat es im Vorfeld zu einem Avatar erstellt hat dann diese fertigen Schulungselemente Online gemacht mit seinem Avatar.\n\nAlso er hat das hineingeschrieben und der Avatar hat das halt gesprochen und das war wirklich sehr, sehr gut. Also der hat sich da wirklich sehr viel Mühe gegeben. Also ich kenne ihn, ich kenne ihn auch, wie er online spricht und habe dann das auch gesehen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich glaube, ich hätte es auch nicht wirklich gecheckt Also da kann das wirklich hell hilfreich sein.\n\n**Eliot Mannoia:** Super.\n\n**Manuela Machner:** Organisation, die sucht Arbeitskräfte im Ausland die macht ihre Social-Media-Werbung für die Arbeitskräfte, indem die Mitarbeiterin diese Social-Media-Texte eingesprochen gesagt hat, kommt zu uns arbeiten, so sind die Arbeitsbedingungen und so weiter. Und die dann das auch in diesen Muttersprachen übersetzt hat.\n\nUnd natürlich, wenn jetzt in Polen oder in Ungarn das ausgespielt wird, dann spricht diese Mitarbeiterin... ungarisch oder im polnisch und das das hat schon macht schon absolut sinn ich glaube das was du gesagt hast mit dem onboarding ja also ich glaube dass das auch viele ihr dürft euch das nicht mehr nur so vorstellen dass diese geklonten avatare jetzt nur die vorgegebenen texte sprechen es gibt auch schon die möglichkeit dass sie mit wissen gefüttert werden also wie ein chatbot\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** dann\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Avatar Fragen beantworten.\n\nUnd ich muss sagen, es ist natürlich schon spannend, wenn es funktioniert. Wenn du dann einen Avatar hast, ich nehme so öffentliche Einrichtungen, wenn der dann mir Antworten gibt und mir antwortet Persönlich sozusagen da Antworten geben kann. Wobei ich glaube, es ist immer ein bisschen so ein Grenzgang.\n\nAlso Behörden so akzeptiere ich es, glaube ich ganz gut. Im Tourismus würde ich es finden, momentan noch. Weil die Branche, ich glaube, es ist auch Also wie gern wir mit Zofloda zu tun\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, aber ich glaube, es wird, wie sagt man, transzendieren Also nicht nur, ja, like a transcendence vom Online, weil ich glaube, es kommen ja verschiedene Technologien aufeinander zu. Also wir werden die KI haben. Dann werden wir unsere Klon oder unsere Möglichkeit, uns mit der KI zu verschmelzen oder dass die KI uns unser Profil annimmt in Persönlichkeit oder mit Wissen oder wie auch immer.\n\nUnd dann kommt noch Robotics. Also was ist, wenn dann, so gesagt, unser Klon eigentlich die 2D-Welt verlasst und in der 3D-Welt kommt und es ist dann ein Roboter, der mit KI arbeitet Und dein Profil also auch dein Wissen. Also da kommen wahnsinnige Sachen auf uns zu.\n\n**Manuela Machner:** das ist... glaube, das sind auch die Sachen, die wir uns im Detail vielleicht noch gar nicht so genau vorstellen wollen. Also zumindestens ich bin da immer ein bisschen so, oh mein Gott. Also\n\n**Eliot Mannoia:** Jaja, also...\n\n**Manuela Machner:** also auch viele Dinge spannend finde. Apropos hast du das schon mal ausprobiert?\n\nOder\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** blöd wenn ich meinen Klon hineinschicke, aber hast du das schon mal gemacht in\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, das haben wir noch nicht gemacht.\n\n**Manuela Machner:** einfach eine Session\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja, genau. Hallo, hallo, hallo hallo.\n\n**Manuela Machner:** aber da gibt es ja auch, wo sie, also die Sprachmodelle haben die Leute ja schon gegeneinander, also gegeneinander aber miteinander sprechen lassen. Also\n\n**Eliot Mannoia:** weil es gibt ja diesen Ausdruck ich wünschte, ich könnte mich klonen. Das werden wir haben. Nächstes Jahr, also 2025, sagen Sie, ist ja das Jahr der Agenten also KI-Agenten Und wenn wir dann einen Agent haben, der für uns ein bisschen recherchiert, einen anderen, der vielleicht für uns... Die für uns, der, die für uns vielleicht Termine macht und so und dann bekommen wir vielleicht ein Status-Update von unseren Klonen ja, also, you know,\n\n**Manuela Machner:** Ja ich habe gerne agents und diese agents müssen nicht unbedingt meine klone sein das können die dinge einfach so für mich erledigen ja ja\n\n**Eliot Mannoia:** wenn diese Agents dann auf uns zurückkommen und oder auch in unseren Namen handeln Wo es dann die Grenze zwischen Agent und Klon wenn sie unsere Bedürfnisse und,\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube viele Dinge, von denen wir reden, diese Grenzen gibt es in Wirklichkeit nicht. Wir haben im Vorfeld diskutiert ja, Das digitale Zwilling ist doch etwas anderes, aber in Wirklichkeit fällt das auch in eine ähnliche Kategorie rein, also dieses einfach die Daten,\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** wir auf Dinge zugehen oder Verhaltensmuster oder Entscheidungsmuster. Also so wie du sagst wenn ein Agent einfach weiß, welches Hotel ich typischerweise buche, wenn ich nach Wien fahre zu einer Businessreise, dann kann das mein Agent erledigen.\n\nDas muss ihn nicht auf drei Webseiten gehen und mir heraussuchen, wer ist besonders günstig und hat ein Zimmer frei.\n\n**Eliot Mannoia:** ja.\n\n**Manuela Machner:** Aber ich möchte noch einen anderen Klon ansprechen, weil ich es im Interessens ganz spannend finde. Wenn man in Richtung virtuelle Welten denkt, also ob das jemals kommt, weiß ich nicht.\n\nWir reden ja gefühlterweise schon seit zehn Jahren über Virtual Reality und irgendwie habe ich das Gefühl, da geht nichts weiter. Aber wahrscheinlich stecke ich zu wenig drinnen in der Thematik. Aber...\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** gewisse Orte, also das große Damoklesschwert Overtourism wird immer so diskutiert, also Venedig hättest du als virtuellen Ort und du kannst mit deiner Brille oder was auch immer virtuell durch Venedig spazieren und auf einer Gondel einen nicht stinkenden, das heißt nicht Fluss, sondern\n\n**Eliot Mannoia:** Kann auch, ja.\n\n**Manuela Machner:** Durch den Kanal fahren, dann ist für mich aus touristischer Sicht schon die Frage, stellt euch vor, wir könnten jetzt alle Orte klonen, werden wir sie dann noch in echt besuchen\n\n**Eliot Mannoia:** Also ich habe mal einen von, der in Österreich in der Tourismusbranche arbeitet, gesagt, dass die virtuellen Realitäten eine Konkurrenz zu echten Welten wären. Er hat mich wirklich sehr fragwürdig angeschaut und gesagt\n\n**Manuela Machner:** des ZDF\n\n**Eliot Mannoia:** Hier ist, warum ich es glaube. Es gibt jetzt schon Menschen, die mehr verdienen durch Online-Welten als im Tagesgeschäft.\n\nEs gibt eine Dame in Amerika, die macht mit digitalen Nägeln. Also sie verkauft digitale Nägel, die du dir dann in Fortnite oder in Roblox kaufen kannst. Jugendliche bevorzugen oft die Spielwährung mehr als eigentliche Euro. Ja, weil sie sich im Spiel die Skins also die Klamotten kaufen können. Und Virtual Reality ist ja schon seit langem wie du sagst Jahrzehnten bei uns.\n\nWas sich ändern wird, ist die Rechenleistung durch KI, Unreal Engine und solche Sachen, wo wirklich Welten in Echtzeit geschaffen werden können. Und diese NPCs, also Non-Player Characters, also nicht andere Spieler sondern Computer-Avatars, die aber mit KI, wo du dann nicht unterscheiden kannst, ist das ein Mensch oder nicht, weil der redet schon so gut, dass du im Spiel nicht merkst, ob das ein echter Spiel ist oder nicht.\n\nUnd dann kommt noch dazu eine Doku, die kann ich allen empfehlen, die ist relativ neu auf Netflix, die heißt The Remarkable Life of Iberlin. Also The Remarkable of Netflix.\n\n**Manuela Machner:** Ja?\n\n**Eliot Mannoia:** Remarkable Life und der Name von dem Avatar heißt E-Berlin. Das ist Ida Bertha\n\n**Manuela Machner:** Okay. Link.\n\n**Eliot Mannoia:** Iberlin. Und es ist eine Doku aus Norwegen.\n\nUnd dieser Junge ist geboren komplett gesund, aber hat leider ein vererbbares neuromotorisches Krankheits- und wird leider sukzessive einfach kranker und kranker und ist am Ende wirklich Im rollstuhl und kann sich kaum bewegen also wirklich nur mit ein paar finger\n\n**Manuela Machner:** Ja.\n\n**Eliot Mannoia:** kann er kann wirklich nur noch tippen ja also kaum und er stirbt auch leider relativ jung ich glaube mit 18 19 so was ja und man sieht videos von ihm und denkt sich der arme hat wirklich nicht wirklich ein leben aber wenn er stirbt hinterlässt er sein passwort für war warcraft zu spielen und Wo man mit anderen Menschen spielt.\n\nUnd es stellt sich heraus, dass er wahnsinnig viele Freunde hatte in der virtuellen Welt. Und die haben mir gesagt, ja, jeden Tag haben wir ihn gesehen laufen. Im Spiel, aber weil er im echten Leben nicht laufen kann. Also er hat im Spiel gelaufen, hat Freunde gehabt, er hat sogar eine Beziehung gehabt, er hatte eine Freundin.\n\n**Manuela Machner:** Vielen\n\n**Eliot Mannoia:** viel realer als das echte Leben. Dort hat er gespürt er hat gefühlt er hat sich mit Sehnsucht auf seine Freundin gefreut und seine Freunde und er hat auch Leuten geholfen. Also eine tolle Doku und wenn man das ansieht, dann glaube ich, weil ich glaube, wir reisen gerne, ich reise wahnsinnig gerne.\n\nAber wenn man introvertiert ist, wenn man Depressionen hat, wenn man diverse, verschiedene Einschränkungen hat, dann können die realen Welten wenn sie wirklich so nicht auseinanderscheidbar sind von der echten Welt, eine Konkurrenz haben. Nicht Venedig sondern einfach eine komplett andere Welt. Es muss nicht eine Kopie von Venedig sein, sondern es wird...\n\n**Manuela Machner:** gesehen ist\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Und ich finde, reale Plätze sind\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Systemen Menschen helfen kann, die nicht in der Lage sind, in der realen Welt, sage ich jetzt, Hindernisse zu überwinden finde ich unglaublich.\n\nAlso allein die, jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht heule, du siehst, ich bin nah am Wasser gebaut, aber allein dass man Menschen eine Chance gibt, die diese Chance nicht haben, finde ich finde ich Und schöne Stunden schenken kann. Absolut bemerkenswert.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ich habe auch leicht geheult bei dieser Doku.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, das sind die Dinger. Ich wollte eigentlich auf etwas anderes raus. Ich\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** gebaut. das war dann damals die große\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Und im Gegenteil es ist ja eigentlich das Gegenteil passiert. Dadurch dass sie es auch vor Ort hatten, sie wollten die echte Version sehen. Ja, also auch wenn man jetzt sagen kann, Will man so viele Chinesen in Hallstatt haben, aber wie auch immer. Und ich frage mich, vielleicht passiert das auch mit diesen virtuellen Themen, dass man sagt, man kann Plätze entdecken die man sonst nicht entdecken würde,\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** und bei dem einen Platz und jeder von\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** man dadurch dann vielleicht doch, obwohl man es in der virtuellen Welt gesehen hat oder gerade deswegen, die in echt besucht. Aber die Angst gibt es natürlich im Tourismus, dass das dann der Ersatz ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ach so. Ich glaube, es wird das ergänzen. Ich glaube, ist, ich glaube, die Personen die nicht können oder vielleicht Ängste haben oder keine... Ich weiß, meine Mutter zum Beispiel möchte jetzt weniger reisen, weil sie einfach diese Massen und so Flughäfen und Bahnhöfe ein bisschen als stressig empfindet.\n\n**Manuela Machner:** Dank\n\n**Eliot Mannoia:** Also ich hoffe, dass es ergänzt und dass es einfach wirklich mehr Menschen ermöglicht die Welt zu sehen und vielleicht auch... Wie du gesagt hast, das finde ich einen tollen Punkt, dass man dann vielleicht noch mehr das Echte dann auch sehen möchte, also dass es eigentlich den Tourismus vielleicht ankurbelt in anderen Locations\n\n**Manuela Machner:** Ja, also das wird sich alles herausstellen, ich glaube, es wird sich herausstellen, auch wie die virtuelle reale Welt, wie die virtuelle Welt, wie wir sie auch empfinden werden und ob es überhaupt in der Form kommt, weil jetzt eigentlich reden wir eh schon so lange davon, also\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** Ahnung, aber was definitiv ist, ist, dass die virtuelle Welt als solches so wie du es jetzt geschildert hast, in diesen Spielerisch gesehen vorhanden ist und da unterschätzen wir Alten definitiv dass diese Verschmelzung zwischen realer und virtueller Welt passiert. Also dass es nicht diesen Unterschied gibt und diese Grenze. Und ich finde auch solche Clonings ganz spannend, wo du mit dem Handy irgendwo unterwegs bist und ein Avatar erzählt dir, was das für eine Sehenswürdigkeit ist. Weil ich halt keinen Stadtguide habe oder wie auch immer.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** nicht fragen, was mich interessiert.\n\nIch glaube, diese Personalisierung, die da im Hintergrund passiert, das ist ja auch so eine ganz spannende Geschichte.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja und man ist auch nicht gebunden an die Physik der Realität. Und das ist auch, so spannend wie es ist, auch als Psychologe für mich auch ein bisschen die Gefahr, dass Für manche Jugendliche vielleicht sind sie im echten Leben vielleicht nicht so populär oder so beliebt, aber im Spiel sind sie, weiß ich nicht, Spieler 8, 5, 7, der die höchste Punktezahl hat und den Drachen ermordet hat und die coolen Nike-Schuhe hat und dann identifiziert die Person sich vielleicht im Spiel eher als sich, weil da ist er wer und im echten Leben vielleicht weniger.\n\nUnd Da sehe ich, wenn man in der Community wirklich wer ist und im echten Leben nicht und es gibt auch diese Subkulturen. Das haben wir eh auch mal besprochen, dass Wenn du im dorf bist in einem dorf wohnst und du bist vielleicht du hast irgendeine eine vorliebe dies oder vielleicht der einzige im ganzen dorf bist online findest du locker global eine million menschen locker die vielleicht auch weiß nicht holz schnitzereien lieben oder irgendwelche hobbys haben oder irgendwelche fetishes oder was auch immer ja also man findet dann online seine community und gleichgesinnten leichter Und da ist der Ausstoß vielleicht, man bekommt dann vielleicht so viel mehr mit Zuneigung und Authenticity als im echten Leben vielleicht.\n\n**Manuela Machner:** Aber ich frage mich, wenn du jetzt, psychologisch gesehen interessiert es mich, wenn du das Gefühl hast, auf irgendeiner\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** als Person, als wenn du dieses Erfolgserlebnis gar nicht hättest. Ich bin halt früher es im prinzip hat es die systematik gegeben oder also ich bin früher in die bücherwelt geflohen also war outsider ich sag's euch ja und Ich habe gelesen also das also zwei drei bücher am tag wenn ich ferien hatte und ich bin in diese buchwelt geflohen und war dort halt die heldin oder war dort halt die die beliebte und und wie auch immer Und jetzt haben sie es halt in diesen Spielautomatismen und ich weiß nicht, ob es trotzdem, was ist die Alternative dazu?\n\nAlso diejenigen, die jetzt in diesen Spielwelten erfolgreich sind und die in der echten Welt nicht, wenn sie nicht spielen würden, glaubst du, dass sie in der echten Welt erfolgreich wären?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, kann man nicht so placken. Da gibt es solche und solche Fälle. Aber es gibt manche Menschen, die haben vielleicht weniger Hobbys und die gehen jeden Tag nur arbeiten. Und das ist ihr Leben.\n\n**Manuela Machner:** du das von jemandem spezifischen?\n\n**Eliot Mannoia:** Nein, wir beide arbeiten, wir haben eine Leidenschaft um das Jahr. Aber ich rede jetzt von manchen Menschen, die vielleicht wirklich nur arbeiten und nicht viele Erfolgserlebnisse haben in ihrem Alltag. Einfach ein normaler Beruf, wo sie jetzt vielleicht nie auf der Bühne stehen. Und dann gibt es andere, die neben ihnen arbeiten, den gleichen Job haben.\n\nAlso sagen wir mal zwei Busfahrer oder zwei, die in einem Villa arbeiten oder zwei, die in einem Büro arbeiten und irgendwie als Buchhalterinnen oder Buchhalter. Und beide machen jeden Tag das Gleiche und haben irgendwie nicht so Erfolgserlebnisse. Das ist einfach eine Utrinne. Ja, also schon Erfolgserlebnisse in der Arbeit, aber jetzt nicht irgendwie, ja, aber der eine ist vielleicht in der Spielwelt und ich kenne sogar eine auf einer Uni, die arbeitet auf der Uni, aber sie spielt auch Online-Spiele und das, ich meine, und dann, das ist für sie schon ein anderes Leben, als die Person, die diesen Hamsterrad, also sie hat mit dieser mit dieser, und du hast recht, das könnte mit Büchern vielleicht auch anders sein oder mit anderen Hobbys.\n\nAber ich glaube durch das Spiel, weil es echte Menschen sind, auch wenn sie sie nicht sieht, vielleicht hört sie sie nur am Mikrofon, aber es sind echte Connections.\n\n**Manuela Machner:** Ja das stimmt.\n\n**Eliot Mannoia:** Und du hast mit dem Buch nichts.\n\n**Manuela Machner:** dich. Die\n\n**Eliot Mannoia:** hast Kontakt. 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Mit DeepSeek bringt China eine neue KI an den Start, die nicht nur leistungsstark ist, sondern auch kostenlos – doch zu welchem Preis?📌 Highlights:✅ DeepSeek vs. OpenAI – Die neue Konkurrenz aus China✅ Datenschutz & Kontrolle – Wem gehören die eingegebenen Daten?✅ Nachhaltigkeit & Energieverbrauch – Effizienz oder Risiko?✅ Europa im KI-Markt – Hat Mistral eine Chance gegen die großen Namen?🔔 Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!📌 Mehr über die Hosts:🔹 Manuela Machner (KiNET.ai) 👉 www.kinet.ai🔹 Eliot Mannoia (BrandKarma) 👉 www.brandkarma.at📺 Hier die ganze Folge ansehen: DeepSeek.comChatGPT.comMistral.ai📢 Was denkst du? Sind deine Daten bei OpenAI sicherer als bei DeepSeek? Schreib’s in die Kommentare! 💬#KI #DeepSeek #OpenAI #Datenschutz #MindMachine #Mistral #AI #KünstlicheIntelligenz","intro_text":"Wem geben wir unsere Daten: US-amerikanischen oder chinesischen KI-Unternehmen? Manuela Machner und Eliot Mannoia über Datensouveränität, Vertrauen und die geopolitische Dimension von KI.","key_questions":["Wem vertraut ihr eure Daten an: USA oder China?","Welche Risiken birgt die Nutzung chinesischer KI-Tools wie DeepSeek?","Wie könnt ihr eure Datenweitergabe an KI-Systeme bewusst steuern?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei unserer neuen Podcast-Folge Mind/Machine. Ich bin Manuela Machner, Beraterin für KI im Tourismus und heute wollen wir darüber diskutieren,\n\nGeben wir unsere Daten lieber, China oder USA?\n\n**Eliot Mannoia:** Hi mein Name ist Elliot Mannoia, digitaler Psychologe und Ziel des Podcasts ist es, euch mit kurzen Gedanken zu inspirieren und anzuregen. Du, Manuela, hast du eine Präferenz, wem du lieber die Daten gibst oder ist es für dich eher nebensächlich?\n\n**Manuela Machner:** Na ja, also bis vor vielleicht einem halben Jahr hätte ich eindeutig gesagt USA, jetzt ist es eigentlich schon fast wurscht habe ein bisschen so das Gefühl, wem ich da die Daten gebe, also es macht es nicht besser, wenn es den Amerikanern gebe, als wenn es den Chinesen gebe. Also am liebsten würde es den Franzosen gehen,\n\n**Eliot Mannoia:** sprich Mistral.\n\n**Manuela Machner:** Was\n\n**Eliot Mannoia:** das Thema Sprachmodelle. Ja. und plötzlich ist China im Spiel. Wir haben alle gewusst, dass die Chinesen ihr eigenes Ding machen und dass sie auch ihre eigenen KI-Tools haben, aber das hat uns kaum betroffen.\n\nIm Videogenerierungsbereich gibt es glaube ich,, das habe ich\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Auch im Bildgenerierungsbereich gibt es das eine oder andere\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Hast du Deep Seek schon ausprobiert oder angeschaut\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe es mir angeschaut noch nicht probiert, es gab dann auch irgendwie so einen Blog von neuen Anmeldungen, da war irgendwie so ein Cyber-Attack oder irgendwas und da haben sie neue Anmeldungen irgendwie gestoppt für eine Zeit und ja, also ich habe es jetzt gesehen, gehört und Bin gespannt, weil es ist ein bisschen dubios auch, wie die das so schnell geschafft haben, aber auch sicher spannend, weil angeblich sind da ein paar neue Innovationen Wie sie es wirklich so effizient und warum um das vielleicht auch den zuhörerinnen vielleicht kurz zu erzählen warum das wirklich dass die ganze branche ist auf den kopf gestellt hat kurz und auch der die die markt also sagen stock market price ist ein bisschen gecrasht hat von manchen weil die großen amerikanischen ki firmen sind ja sehr sehr hoch bewertet ist ob das fünfte Teuerste ist Anthropic Cloud mit, weiß nicht, 6 Milliarden oder so.\n\nNein, nein noch mehr. 6 Milliarden haben sie gerade bekommen als Investment, aber die sind ja, die werden ja manchmal mit 100 Millionen oder so bewertet. Und plötzlich kommt diese chinesische Firma, die Startup die Genauso gute angebnisse liefert in manchen welchen besser aber für weniger kosten das ist es diese effizienz also wie haben sie es geschafft das ist so billig von davon da so gesagt nicht produktionszeit aber von der von der leistungsseite machen und auch noch kostenlos anbieten das ist der punkt also nicht nur die qualität sondern auch dass es halt die Ja, effizient ist und nicht so so viel Geld kostet um zu bauen und um es zu laufen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, okay. Es gibt ja diese Chips mit denen GGBD und so weiter läuft in den USA, NVIDIA. Und die sind mega bewertet, weil sie so eine tolle Technologie sind. Wir müssen ja sagen, die Sprachmodelle, die wir derzeit haben, funktionieren ja nur deswegen so gut, weil sie natürlich mega viele Daten verarbeiten können.\n\nUnd dafür braucht es natürlich Speicherplatz, dafür braucht es Energie. Und in den\n\n**Eliot Mannoia:** was und was 100 wort e mail angeblich 100 wort e mail zu verfassen ist eine kleine flasche wasser nur an kühlung von den ganzen systemen\n\n**Manuela Machner:** Es gibt ja riesige Investitionsprojekte in den USA, die bewirken sollen einerseits, dass extra Rechenzentren gebaut werden, dass Kraftwerke gebaut werden mit den Kühlungen und allem Pipapo.\n\n**Eliot Mannoia:** Hm.\n\n**Manuela Machner:** jetzt schaut es so aus, dass China, die ja abgeschnitten waren von diesen Speicherplatten, also es wurde der Export nach China vor, glaube ich, zwei Jahren oder so untersagt, und jetzt hat China von US auch nichts gekriegt.\n\nJa, und was haben sie gemacht? Sie haben sich selbst eine Lösung gebaut und jetzt kann eben so ein Tool wie DeepSeek aber wir haben jetzt gerade gestern oder vorgestern hast du das ja auch gebracht, es soll ja auch Alibaba, Alibaba heißt das, oder?\n\n**Eliot Mannoia:** Ja ja, Ali Baba.\n\n**Manuela Machner:** Alibaba hat, wie war das, auch ein neues KI-Tool herausgebracht, angeblich Also das haben wir noch nicht getestet\n\n**Eliot Mannoia:** Genau, neues Modell, also ich bin ja zwiegespalten, weil auf der einen Seite finde ich Wettbewerb super, besonders im Hinblick auf die Nachhaltigkeit, also wenn wir es schaffen, wie du auch gesagt hast, nicht nur Datenzentren, sondern auch es machen ja auch zum Beispiel Meta und andere, Verträge mit Nuklearreaktor also mit Nuklearfabriken wie auch immer, um da auch Strom zu bekommen.\n\nAlso wenn wir es schaffen, es nachhaltiger zu machen, bin ich voll dafür. Es ist halt, deswegen bin ich zügig gestralten, auf der anderen Seite auch ein bisschen gefährlich wenn wir jetzt wirklich investieren Weil der Sam Altman hat als Antwort dazu gesagt, gut, wir werden halt unsere Produkte und Features vorher und früher veröffentlichen und da ist dann, wo bleibt dann die Ethik die Sicherheitschecks und ja, das Wetterinnen wurde jetzt angeheizt und da ist halt das Risiko natürlich dann auch ein bisschen größer dass Sachen kommen, die vielleicht für die Gesellschaft noch nicht ready sind.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv. Also ich glaube, dass dadurch natürlich sich diese Fragen immer weniger stellen und wenn AGI, also die überdimensionale KI sozusagen von China als erster herausgebracht wird Würde, glaube ich, würden die USA nicht warten mit ihren Lösungen, sondern sie auch auf den Markt werfen. Ich möchte ein bisschen\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen\n\n**Manuela Machner:** der Apps, die heruntergeladen werden. Und man muss schon eines sagen jetzt, wir wissen alle, dass KI-Systeme Vorurteile haben grundsätzlich weil sie ja mit menschlichen Daten trainiert sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Dank\n\n**Manuela Machner:** man aber schon sagen muss, ist, dass gerade dieses Modell sehr\n\n**Eliot Mannoia:** Oder\n\n**Manuela Machner:** ist.\n\nDas heißt, ihr könnt jetzt nicht China-kritische Fragen stellen oder Themen, die in China sozusagen nicht gewollt sind, abfragen. Das heißt,\n\n**Eliot Mannoia:** Xishipping.\n\n**Manuela Machner:** Man muss schon sagen, es ist zensuriert und das heißt, wir begeben uns jeder von uns,\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Welt ist wirklich umsonst, das heißt, was bezwecken die Modelle damit? Einerseits Daten sammeln, natürlich, und wenn man sich die Datenschutzbestimmungen von DeepSeq anschaut ich meine, man muss es sich auch von GGPD und Co. anschauen das muss man auch sagen. Aber im Prinzip sagen die Chinesen oder die Tool-Betreiber ganz klar, dass alles, was ihr eingibt, gehört ihnen in\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** Art und Weise.\n\nSie können damit tun, was sie wollen und es wird auch niemals gelöscht. Weil sie es ja aus Sicherheitsgründen sich behalten werden.\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr wichtiger Punkt.\n\n**Manuela Machner:** Das muss man schon sagen, auch wenn ich auch bei OpenAI oft das Gefühl habe und wir immer sehr vorsichtig sind Richtung Datenschutz natürlich, aber ich habe bei OpenAI die Möglichkeit zu sagen, meine Daten sollen nicht zum Training verwendet werden. Ich kann meiner Datennutzung abwarten Bei OpenAI widersprechen.\n\nDas ist zwar mühsam, also man muss dann einen Link hinschicken und dann bekommt man eine\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** aber ich habe eine Bestätigung, die mir besagt, dass OpenAI mit meinen Daten nicht arbeitet. Das ist zumindest das Maximum das ich glaube ich, momentan machen kann. Bei solchen Modellen wie DeepSeek habe ich das halt nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, es gibt vielleicht, um unserer Zuhörerin vielleicht zu helfen, bei OpenAI, bei ChatGPT, weil es nicht sehr... Deutlich gemacht ist. Wenn man bei den Einstellungen geht und Daten kontrollen, dann ist der Knopf um das abzudrehen heißt nicht Daten nicht teilen, sondern eben gesagt, mach das Modell besser für andere.\n\nAlso sie haben es ein bisschen manipulativ hingeschrieben, also mach es besser für andere, das bedeutet, du teilst Und wenn du das abschaltest dann teilst du nicht die Daten. Also, ja, ein bisschen ein Trick, also vielleicht nicht so ganz transparent hingeschrieben aber man kann, wie die Manuela sagt, schon das abschalten.\n\n**Manuela Machner:** auch in der Gratis-Version. Also ursprünglich war es in der Gratis gar nicht\n\n**Eliot Mannoia:** Okay.\n\n**Manuela Machner:** deaktivieren. Inzwischen geht es sogar in der Gratis-Version.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielleicht nehmen wir EU-Datenschutzvergabe\n\n**Manuela Machner:** OpenAI hat ja inzwischen auch einen Standort in Irland, sie versuchen es sich mit Europa ja doch nicht ganz zu\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** sage ich jetzt einmal und dem AI gerecht zu werden.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** getestet und dort gibt es ja auch so ein Reasoning-Modell heißt das. Das ist ein Modell, das eben erklärt was es tut. Es ist so wie O1, also es macht, es denkt, also es denkt genau Es tut argumentieren um zu einer Lösung zu kommen.\n\nUnd ich habe total spannend gefunden, das Reasoning von Dipsik. Also man kann das dort auch machen, dort heißt es R1, das Modell also auswählen. Und ich habe ihm eine Aufgabenstellung gegeben und dann hat er das nicht gleich so lösen können. Und jetzt, das ist ewig lang. Und dann sagt er... Wo haben wir jetzt das?\n\n**Eliot Mannoia:** Für die vielleicht, die das jetzt nicht, O1 ist einfach einer der Modelle von JGPT, also man kann in JGPT aussuchen, O4, O1, bald kommt O3, das sind einfach die Modelle Den verschiedenen, so gesagt, wie ein Motor, wie das Motor innerhalb GGBT, die man sich verschiedene aussuchen kann, die für verschiedene Stärken mit sich bringen sollen\n\n**Manuela Machner:** Das trifft es ganz gut, ja. Also ich habe gefunden, was mir so fasziniert hat. Du kannst sozusagen mitlesen was Diebsig da denkt, unter Anführungszeichen. Und er hat so geschrieben, okay, let me try to figure this out. The user wants a timetable for a conference on March 5th, considering room assignments and specific requirements.\n\nLet me start by reviewing the data provided in the two Excel files. dann macht er welche Schritte er macht und dann immer\n\n**Eliot Mannoia:** Yes.\n\n**Manuela Machner:** tipsig Und darüber spricht, schreibt, was der User, also ich, von ihm möchte, was ich anmerke, was ich kritisiere.\n\nUnd ich muss ganz ehrlich sagen, das ist beim Lesen manchmal fast ein bisschen spooky, wenn ich das Gefühl habe, ich lese jetzt, was der Computer mit sich selbst spricht, über\n\n**Eliot Mannoia:** inneren Dialog von der KI\n\n**Manuela Machner:** Ja, und in O1 hat man das auch, also da sieht man das ja auch von Che Che Petit, aber da ist es irgendwie nicht so, wie soll man sagen, da bin ich nicht so die dritte Person, da redet O1 darüber, was er tut, aber nicht, was ich von ihm will und ich spiele plötzlich so eine, die da draußen, die, die, die das muss, ja.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das bringt mich dann auch eh auch wieder zum Titel vom Podcast, »Wem gebe ich die Daten?« Weil auf der einen Seite Passe ich schon auf, es gibt ja den Input und das, was schon drinnen ist, so würde ich das vielleicht beschreiben. Und das, was man reingibt, da passe ich natürlich auf. Erstens bei den Einstellungen abgedreht, dass ich die Daten nicht teile und dann auch, wenn ich die Prompts vorbereite, dann tue ich immer Namen und diverse Daten einfach austauschen.\n\nFirma ex kunde ex oder datum auch ändern und solche sachen haben also ich tue ganz sorgfältig bei der größeren prompt auch in einem word-dokument oder dem outlook egal wo einfach mal verfassen und dann erst rein kopieren kann ich wirklich empfehlen für kurze sachen im fenster okay Direkt bei JGPT oder Cloud oder wie auch im Strahl, aber sonst bei größeren Prompts, wenn man mehr Kontext geben möchte, um bessere Resultate zu bekommen, Garbage-In, Garbage-Out Prinzip, nutze ich das in einem Word-Dokument.\n\nDa kann man dann wirklich einfach eine weitere Sicherheitsschleife machen. Und da bin ich sogar draufgekommen, Einfach indem ich den Prompt vorbereite, die ganzen Rahmenbedingungen eingebe, es ist eine Veranstaltung mit das und das und das, mit diesen Zielen, mit diesen Anzahl an Personen und so weiter, habe ich oft schon selber dann eine tolle Antwort bekommen und habe sogar dann letzte Woche zum Beispiel meine Idee dann eigentlich über die von ChurchBD bevorzugt.\n\n**Manuela Machner:** Untertitelung ZDF\n\n**Eliot Mannoia:** ist der eine, das ist der Input Und da kann man einfach vorsichtiger sein welche daten man rein gibt und sollten man wirklich da unterscheide ich immer drei wichtige daten sorten die erste ist keine privaten daten von dir\n\n**Manuela Machner:** Passwörter.\n\n**Eliot Mannoia:** eine platzförderung genau der zweite datentyp ist dann von anderen personen sprich personenbezogene dsgv geraten also von kunden oder von mitarbeiterinnen und Und der dritte ist dann Firmendaten, also keine Patente, keine firmeneigenen Daten.\n\nGanz, ganz wichtig. Aber auf der anderen Seite was schon drinnen ist, und da haben wir auch vor ein paar Tagen gehört, dass Microsoft wird vielleicht DeepSeek verklagen, weil sie gesehen haben, dass DeepSeek APIs von OpenAI benutzt hat. Vielleicht zum Trainieren oder wer weiß. Und wenn wir uns die Trainingsdaten anschauen, dann sind unsere Daten kollektiv Schon sehr, sehr sehr in fast allen KI-Modellen.\n\nAlso wenn jetzt irgendeiner in irgendeinem Land oder auch irgendwie, weiß nicht, diese Betrüger die auf Scams machen, sagen, bitte verfass mir eine E-Mail, eine Phishing-E-Mail, so wie ein Europäer oder ein Franzose das schreiben würde, dann sind das so gesagt schon unsere Daten kollektiv. Also nicht deine eigenen, aber schon unsere Als ja, schreibe so wie eine Steirerin, denn Elliot schreiben würde zu einem Wiener und so haben wir dann eh schon auch unsere Daten im Spiel eigentlich, ne?\n\n**Manuela Machner:** Naja, da gibt es ja ganz andere Tools schon. Also wenn du HumanLiker kennst, dann weißt du genau,\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** deine Leute ansprechen solltest, weil HumanLiker analysiert wie die LinkedIn-Profile funktionieren und analysiert dich ganz gut und verfasst dir auch gleich das E-Mail also das Werbe-E-Mail an den Kunden an\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Wir sind transparent, das muss man sagen, aber die Frage für mich ist schon, Wie\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** Leuten das Thema?\n\nAlso wir sind ja getriggert die letzten zehn Jahre. Datenschutz Datenschutz und das Unternehmen, also ich weiß nicht, den Datenschutzbeauftragten den ich im Tourismusverband haben musste, Datenthema was machen wir mit Daten, was dürfen wir, was dürfen wir nicht, bei jedem Gewinnspiel, was unterschreibt der Teilnehmer, wie wir seine Daten weiterverwenden, wie dürfen wir sie weiterverwenden, also Riesenaufregung rund um das Thema Daten. Und viele Daten, die wir gesammelt haben, die wir dann gar nicht nutzen konnten, weil sie einem nicht datenschutzkonform vielleicht gesammelt wurden oder weil wir uns nicht drüber getraut haben oder irgendjemand hat widersprochen. Also es hat immer dieses Thema Daten, Daten Daten. Wir dürfen eigentlich nichts.\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank. Vielen.\n\n**Manuela Machner:** es ist ganz, ganz spannend. Ah, der arbeitet da, also vielleicht geben sie nicht ihre Gehaltsdaten bekannt oder die ihrer Kolleginnen so eine Liste mit Kunden-E-Mails und so\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen.\n\n**Manuela Machner:** die Firmen total nachlässig. Weil sehr oft in den Unternehmen gibt es überhaupt noch keine KI-Policy, also zu sagen, was dürfte und was dürfte nicht. Und die Mitarbeiter, entweder wissen sie es nicht und machen es deswegen bewusst heimlich, weil sie nicht sicher sind,\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** ist eben überhaupt nicht definiert und sie dürfen und probieren herum und haben keine Ahnung, was Sinn macht und was nicht Sinn macht. Und bequemlich sind natürlich so Modelle wie DeepSeek jetzt schon, weil ich muss nichts zahlen im Gegensatz zu OpenAI. Und man muss sagen, die Ergebnisse sind sehr, sehr gut.\n\n**Eliot Mannoia:** Mh-hm.\n\n**Manuela Machner:** die ich abgefragt habe, also ich muss ganz ehrlich sagen, ich hätte das eine oder andere das Gefühl gehabt, dass ich es wahrscheinlich bei Chez Chibiti nicht so gut herauskriege. Ja, und was wird gewinnen? Also der persönliche Nutzen normalerweise\n\n**Eliot Mannoia:** Ja.\n\n**Manuela Machner:** Gefühl haben, na ja, das hilft mir, dann ist, ja, dann... Dann mag vielleicht der Aufschrei groß sein allgemein aber der persönliche Nutzen ist vielleicht groß.\n\n**Eliot Mannoia:** Was ist für dich ein Unterschied, Daten an USA, Daten an China zu geben? Was Vielen\n\n**Manuela Machner:** Also ich bin da\n\n**Eliot Mannoia:** Dank.\n\n**Manuela Machner:** einerseits meine daten dort besser verwendet werden wenn schon denn schon und dass es\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** ist obwohl man es nicht ist also es hat ja da auch einiges an manipulation gegeben auch bei meta bei anderen Plattformen wo das ja fast für mich in diese chinesische Schiene schlägt.\n\nDa bin ich mir auch schon nicht mehr so sicher, ob das gescheiter ist. Auf der anderen Seite ist es natürlich schon so, welche Daten gibst du bekannt und was können die Systeme mit deinen Daten machen. Also...\n\n**Eliot Mannoia:** glaube wir sind da beide eher Ausreißer und ausgenommen, weil wir einfach mit allen möglichen KI-Tools, also auch mit HeyGen, wo wir biometrische Daten, also unsere Gimmickungen und Gesten auf Video, also Ton- und Bilddaten vergeben haben. Also, ja.\n\n**Manuela Machner:** gibt von mir Clones auf Flux und 11Labs Stimmclones und Hagen Video Clones. Also ich glaube, das ist hoffentlich eh nicht jedermann zu sagen. Nein, aber ich befürchte halt, dass das noch mehr Wildwuchs ist, dass noch mehr... Einfach sich nicht mehr gekümmert wird. Und ich bin die Allerletzte die den Datenschutz jetzt so hochschreibt oder sonst was. Aber es muss uns schon bewusst sein, dass damit auch gearbeitet wird und manipuliert\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, also da kann ich auf jeden Fall auch erzählen von... Also erstens ich finde, es hat schon auch einen großen Vorteil dass zumindest in Europa, ich würde sogar sagen weltweit, die DSGVO Personen auf Daten sensibilisiert hat. Oder zumindest ein bisschen aufklärung gemacht hat der california data act ist sogar fast eine kleinere kopie von der dsgv und es hat zumindest ein bewusstsein geschaffen ich kann auf jeden fall sagen weil ich war ja früher in der werbung tätig und was was man in amerika machen\n\n**Manuela Machner:** hatte ich dann.\n\n**Eliot Mannoia:** Weil das ist schon ein bisschen ein Daten Wilder Westen gewesen, schon auch noch zum großen Teil.\n\nDa hatte man zum Beispiel in Facebook die Möglichkeit, die ganzen Facebook-Daten zu nutzen. Also wo bist du, welches Alter, welches Geschlecht also die ganzen demografischen Daten, die Facebook hat. Aber in Amerika hatten sie auch noch andere Datenanbieter Die in Facebook für, nicht für alle, also nicht für kleine Unternehmen, aber für Werbeagenturen, konnten sie zusätzliche Daten nutzen.\n\nWie zum Beispiel Kreditkartenbesitzer, Besitzerin, Autobesitzerin, Einkommensklasse also zwischen 50 und 100.\n\n**Manuela Machner:** uns auch gegangen auf Facebook.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, ja ja, aber nicht zu diesem Ausmaß.\n\n**Manuela Machner:** Das\n\n**Eliot Mannoia:** Also... Das war wirklich, also da konnte man wirklich, ob man dann schon das strengere Wort Manipulation nutzt oder nicht, sei da mal hingestellt, aber es ist, man konnte wirklich auf Location Geschlecht Einkommensklasse, Auto, also es, ja.\n\n**Manuela Machner:** ganz pragmatisch gesehen, super für die Werbung.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, das wurde gesagt, die digitale Benachrichtigung\n\n**Manuela Machner:** will ich auch, dass es bei mir die iPhone-Besitzer und Mercedes-Fahrer quälen\n\n**Eliot Mannoia:** Ja\n\n**Manuela Machner:** die Polo-Fahrer die eine Nokia haben. Also,\n\n**Eliot Mannoia:** für Digital Marketing war es früher viel aufregender. Also ich vermisse es weniger jetzt, das Digitale Marketing. Aber ja, das stimmt.\n\n**Manuela Machner:** Und das wird ja auch irgendwo wiederverwendet und ich finde die Aufregung jetzt so spannend, weil es erinnert mich ein bisschen an die TikTok-Aufregung aus Asien. Wir geben in TikTok Asiaten ja unsere ganzen Lebensstile, Inhalte Wissen alles bekannt. Und es gibt noch immer die Aufregung wegen TikTok, aber eher wegen der Algorithmen und wem was wie ausgespielt wird. Aber dass China eigentlich der Betreiber ist, außer den USA, also dort, wo das ja abgedreht wurde für... Zwei Tage oder so,\n\n**Eliot Mannoia:** Genau. Genau.\n\n**Manuela Machner:** wieder angetreten ist, also in Wirklichkeit es gibt eben eine Welt, das muss uns schon klar sein, und in der digitalen Welt gibt es diese tatsächlichen Ländergrenzen ja nicht.\n\nUnd ich finde es lustig wenn wir sagen in Europa, das darf nicht sein. Also ich kann jedes KI-Tool das irgendwo auf dieser Welt zur Verfügung steht, auch wenn ich es in Europa nicht Offiziell nicht nutzen darf, kann ich über eine VPN-Verbindung nutzen. Das ist eine Augenauswischerei. Ich benutze\n\n**Eliot Mannoia:** aber die Mehrheit nicht. Also VPM ist dann schon etwas, was jetzt eher eine Minderheit ist. Davon weiß ich nichts.\n\n**Manuela Machner:** Also es ist einfach machbar. Also wenn ich es als Schutz meiner, deklariere, der großen Bevölkerungsschicht natürlich, weil das macht nicht jeder, Aber nutzen können gefährliche Tools oder Tools, die irgendwas bewirken können, die es wir in Europa nicht wollen. Gerade die, die es missbrauchen wollen, die werden das immer nutzen können.\n\nWir können die digitale Welt, wir können keine Zäune herunterlassen und sagen oder Mauern bauen zwischen Europa, Asien China, USA. Das gibt es in der digitalen Welt einfach nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut recht ich glaube europa denkt noch sehr sehr in geografischen physischen geografischen grenzen und wenn wir in anderen alle die digital erfolgreich sind ob das jetzt airbnb oder über die denken Die denken als einheitlich und als eins und nicht jetzt so länderspezifisch und grenzenspezifisch.\n\n**Manuela Machner:** also Sie müssen Sie dann immer wieder anpassen den Gegebenheiten gesetzlich so wie\n\n**Eliot Mannoia:** Ja Steuern und Gesetze das kann man aber...\n\n**Manuela Machner:** Die vor Ort auch Dinge verkaufen, aber an sich die digitalen Tools sind einfach verfügbar.\n\n**Eliot Mannoia:** Aber da finde ich auch spannend, dass mit TikTok-Bans zum Beispiel, wenn ein anderes Land Zugriff hat und sozusagen ein Sprachrohr oder eine Propagandamöglichkeit hat durch eine ganze Bevölkerung So wie früher, also ich möchte das jetzt TikTok nicht unterstellen, aber wir wissen ja von vorher, von dem Brexit und von den ersten Trump-Wahlen, dass bei Facebook, nicht Facebook, aber dass durch Facebook mit Cambridge Analytica Meinungen schon beeinflusst wurden, sehr, sehr gezielt und aktiv.\n\nUnd auch wenn das jetzt nicht passiert, wenn... Ja, ein anderes das Sprachrohr hat zu einer ganzen Bevölkerung. Schon, ja, mächtig.\n\n**Manuela Machner:** Definitiv. Ich glaube, wir hier, also erstens unsere Generation, also unsere, meine Generation Aber trotzdem, wir Älteren erstens noch\n\n**Eliot Mannoia:** Dank\n\n**Manuela Machner:** einbilden dass die primäre Informationsquelle über Politik und Co. im Fernsehen und in der Zeitung liegt. Also da sind wir in Wirklichkeit ja schon sehr, sehr weit weg.\n\nAlso das muss man echt sagen, gerade bei den jüngeren Generationen da bewegen wir uns ja ganz woanders. Und auf der anderen Seite glauben wir, dass, wie soll man sagen, echter Journalismus bei den Jungen wertvoll ist. Und ich glaube, das wird es wieder werden, das\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Wenn sich da sozusagen etwas missbräuchlich verwendet wird, dann ist natürlich die Gefahr groß, dass die Leute manipuliert sind. Und das muss gar nicht so sein, dass es ein proaktives Manipulieren ist, sondern wir haben ja schon über diese Bubbles gesprochen, Informationsbubbles. Du hast einfach über die Algorithmen die Thematik dass wenn du depressiven Content gehörst\n\n**Eliot Mannoia:** Vielen Dank.\n\n**Manuela Machner:** Hauptsächlich dir anschaust, wo du dann noch depressiver wirst, bekommst du vom Algorithmus wieder depressiven Content ausgespielt.\n\nUnd so ist es halt politisch, so ist es kommerziell, so ist es in alle Richtungen. Und das heißt, dass irgendeine Grundstimmung von dir schon mal verstärkt wird. Und du überhaupt nicht mehr die Meinungsvielfalt hast in diesen Algorithmen. es auch nicht nur schlecht ist, also wenn ich mich interessiere für künstliche Intelligenzthemen und nicht für Stricken, bin ich auch froh wenn ich keine Videos ausgespielt kriege, wo mir jemand ein Häkelmuster oder ein Strickmuster gibt.\n\nAlso es ist ja auch ein Thema. Aber ich glaube, da verlassen wir jetzt eigentlich die Grundthematik.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja natürlich. Ja, Mistal benutze ich nicht, muss ich gestehen. Also meine ganzen Workflows und tägliche Benutzungen sind m","faqs":{"heading":"FAQ: Daten bei USA oder China – wem vertrauen wir?","items":[{"question":"Wem geben wir unsere Daten lieber: den USA oder China?","answer":"Manuela Machner stellt die provokante Frage: Wem vertrauen wir unsere Daten an? Beide Optionen haben Risiken. US-Unternehmen unterliegen dem CLOUD Act, chinesische Unternehmen der Kontrolle der KP China. Die Frage ist, welches Risiko wir bewusst eingehen wollen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum wäre Europa die bessere Alternative?","answer":"Europäische Datenschutzstandards (DSGVO) bieten theoretisch mehr Schutz. Aber Europa fehlt es an eigenen KI-Schwergewichten. 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Dazu: die US-Volksschul-Studie mit Berufsbildern, \"I'm Remarkable\" von Google, Patricia Neumann von Siemens, und warum Eliots KI-generiertes Ärztebild diverser war als alles, was er online finden konnte.","intro_text":"Manuela Machner erklärt, warum Frauen im Tourismus-Alltag zögern, KI einzusetzen, und was Role Models, Mehrfachbelastung und Bias in Trainingsdaten damit zu tun haben. Eliot Mannoia zeigt, wie er mit KI ein diverses Ärztebild erstellt hat, das er online nicht finden konnte.","key_questions":["Warum nutzen Frauen KI seltener als Männer?","Was hat Frauen-Sichtbarkeit mit KI-Bias zu tun?","Wie können Unternehmen Frauen beim KI-Einstieg unterstützen?","Was ist die I'm Remarkable Initiative von Google?","Welche Role Models gibt es für Frauen in der KI?"],"transcript":"00:00:02\n\nMind Machine – Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz. Ein Podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner. Hi und willkommen zur nächsten Folge von Mind Machine. Heute geht es über Frauen und KI. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe.\n\n00:00:30\n\nHallo, ich bin Manuela Machner, Beraterin für KI im Tourismus und unser Podcast soll immer so Gedankenansätze zum Thema KI bringen. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist das so ein Thema, das mir unter den Nägeln brennt. Warum? Es hat im letzten Jahr einige Studien gegeben, wie viele Frauen KI-Systeme nutzen im Vergleich zu Männern.\n\n00:00:53\n\nUnd man muss sagen, wenn man die Verhältnismäßigkeiten anschaut, da liegen wir so Männer bei 50 Prozent, Frauen bei 37 Prozent. Also doch sehr abgeschlagen, sage ich. Und ich finde das eine eigentlich beängstigende Entwicklung. Und ich kann mir nicht ganz, also es gibt unterschiedlichste Studienzugänge, warum das jetzt so ist. Also ich kann es persönlich natürlich nicht so ganz nachvollziehen, aber ich erlebe es natürlich auch sehr stark.\n\n00:01:23\n\nUnd was sind so die Hintergründe? Also viele Frauen glauben, dass KI-Systeme allein, weil es mit Computern zu tun hat, Technik ist. Also dass die sehr technisch sind und da entsteht dann für manche schon eine gewisse Hürde. Kann ich das? Verstehe ich das? Ist das mir zu kompliziert? Und wozu offensichtlich Frauen neigen, ist, sie wollen etwas nur nutzen oder machen, wenn sie genug Wissen dazu haben.\n\n00:01:54\n\nAlso nicht einfach sagen, ich probiere es, sondern viele Frauen haben dann die Aussagen getroffen in den Interviews, naja, sie bräuchten mehr Informationen, sie brauchen mehr Schulungen, bevor sie überhaupt beginnen damit. Und das finde ich einen spannenden Aspekt, der es uns Frauen natürlich schwieriger macht, wenn wir so an die Sachen herangehen.\n\n00:02:14\n\nAlso ich habe bemerkt von den Workshops, die ich jetzt dieses Jahr gemacht habe und letztes Jahr, dass die Männer kommen oft mit Angstfragen. Also gibt es meinen Job noch in der Zukunft? Eher war zumindest meine Wahrnehmung. Und die Frauen haben eher so ethische Fragen und die waren sehr bedacht auf die ethischen Sachen.\n\n00:02:41\n\nHast du da irgendwie was in deinen Workshops gemerkt, was für Fragen auch kommen? Ich habe keine Männer in meinen Workshops. Ah, okay. Also im Tourismus, der Tourismus tatsächlich, also nicht auf Geschäftsführerebene, muss man jetzt auch ehrlicherweise sagen, aber in der Mitarbeiterebene sind wir sehr, sehr weiblich.\n\n00:03:05\n\nAlso ich habe ganz selten Kurse, also ich glaube noch nie einen Kurs gehabt, wo ich 50 Prozent Männer gehabt habe, also noch nie. Also ich habe immer so 70 bis 80 Prozent Frauen und teilweise reine Frauenkurse. Also dadurch kann ich die Menschen nicht beurteilen. Ja, aber da musst du echt gut beitragen, um die Frauenquote anzuheben.\n\n00:03:31\n\nJa, definitiv. Also wir haben natürlich dann alle möglichen Fragen. Also natürlich ist dieses Thema Ethik und wo geht die Reise hin, ist ein großes Thema. Also das Lustige ist, dass die Leute immer glauben, weil ich voller Begeisterung die Möglichkeiten erzähle, dass ich so völlig kritiklos bin.\n\n00:03:50\n\nAlso das stimmt jetzt auch nicht. Und da habe ich dann oft die Situation, dass Frauen mir so zu verstehen geben, naja, glaubst du, dass das alles auch gut ist? Ja, und was heißt das für uns? Das habe ich natürlich. Ich glaube, das haben wir alle in den Kursen, Menschen, die auch zu Recht sich solche Gedanken machen. Genau.\n\n00:04:12\n\nDas, was ich halt merke, ist, dass dieser erste Schritt hin, also erstens brauche ich das, diese Wahrnehmung des wirklichen Brauchens, das Thema ist. Und dann halt, wie mache ich es richtig? Also ja, keinen Fehler machen. Ich weiß nicht, warum wir Frauen, also das Gefühl habe ich schon, ich weiß nicht, ob du dir mal recht gibst, weil du ja die Männerseite mehr hast als ich. Aber wir Frauen neigen dazu, wenn wir was machen, muss es ganz richtig sein.\n\n00:04:40\n\nSo Angst vor Fehlern haben wir viel, viel stärkeres Gefühl. Also die Männer meinen Kursen, die probieren herum und dann funktioniert was nicht und dann probieren sie noch einmal herum. Fragen du uns sowieso nur im äußersten Notfall, ja, statt dazu eine Frau fragen, ja. Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Aber die Frauen, bevor sie beginnen, Dinge zu machen, oft schon, ja.\n\n00:05:03\n\nAlso wenn ich sage, ja, schreibt es da was hinein oder tut es dieses oder jenes, dann habe ich schon oft die Situation, dass sie sagen, also ich würde das jetzt so machen. Ist das richtig? Und diese Angst davor, was falsch zu machen, weil man eh nichts falsch machen kann, weil dann sagt halt, JGPD, das war ein Schwachsinn oder das Bild wird halt nichts oder wie auch immer.\n\n00:05:31\n\nAber man sieht es ja auch bei Bewerbungen, bei Jobs, dass Frauen eher tendieren zu schauen, dass sie alle zehn Fähigkeiten, die angefordert sind, erfüllen. Und bei den Männern, wenn sechs, sieben von den Skills, wenn die Fähigkeiten erfüllt werden, ja gut, das passt schon, probiere ich mal. Also ja, da ist auf jeden Fall ein Unterschied da.\n\n00:05:55\n\nVielleicht auch evolutionär, dass beim Jagen, dass man da vielleicht mehr Risikos eingehen auch vielleicht musste. Aber dieses, die Fragen stellen und das Ethische, das ist genau das Wichtige. Und das ist so wichtig, dass wir dann mehr Frauen auch in dieser Branche brauchen. Einfach um dieses Empathische, diese Ethik, dieses Hinterfragen. Weil wenn man das nur den Männern überlasst, das haben wir ja gesehen, was das in den letzten 100 Jahren so gemacht hat.\n\n00:06:24\n\nDas ist dann, dann werden oft ganz wichtige Aspekte nicht berücksichtigt. Ja, gefährlich. Ja, ich denke gerade bei KI-Systemen ist das Thema Ethik, Ethik und Bias. Also diese Vorteile, die KI-Systeme haben, ein ganz, ganz wichtiger Faktor. Und da muss aktiv dagegen vorgegangen werden. U...2429 bytes truncated...","faqs":{"heading":"FAQ: Frauen und Künstliche Intelligenz","items":[{"question":"Warum nutzen Frauen KI seltener als Männer?","answer":"Laut Studien nutzen Männer KI zu 50 Prozent, Frauen nur zu 37 Prozent. Manuela Machner erklärt einen zentralen Grund: Frauen wollen erst genug wissen, bevor sie anfangen. Sie fragen im Workshop \"Ist das so richtig?\" bevor sie überhaupt tippen. Männer probieren einfach herum. Dasselbe Muster zeigt sich bei Bewerbungen: Frauen bewerben sich erst, wenn sie alle zehn geforderten Skills erfüllen, Männer schon bei sechs oder sieben.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was hat die Sichtbarkeit von Frauen mit KI-Bias zu tun?","answer":"KI lernt aus Daten, die online verfügbar sind. Wenn Frauen sich weniger sichtbar machen, zum Beispiel als Geschäftsführerin vorstellen mit \"Ich arbeite im Tourismus\", dann spiegeln die Trainingsdaten genau das wider. Manuela Machner hat das selbst erlebt: Eliot Mannoia musste sein KI-generiertes Ärztebild explizit auf Diversität prompten, weil er online kein diverses Bild finden konnte.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist die I'm Remarkable Initiative von Google?","answer":"\"I'm Remarkable\" ist eine Initiative, die Google unterstützt. Die Idee: Wenn man merkt, dass eine Kollegin nicht die Wertschätzung bekommt, die sie verdient, setzt man sich aktiv für sie ein. Eliot Mannoia nennt das als konkretes Beispiel, wie Männer Frauen in der KI-Welt unterstützen können, ohne zu bevormunden.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie können Unternehmen Frauen beim KI-Einstieg unterstützen?","answer":"Manuela Machner nennt zwei konkrete Maßnahmen: Erstens, Frauen im Arbeitsalltag eine halbe bis ganze Stunde Zeit geben, KI einfach auszuprobieren, ohne Leistungsdruck. Zweitens, Männer sollen proaktiv sagen \"Hast du das schon gesehen? Probiere mal\" statt KI als Männerdomäne zu behandeln. Wer KI nutzt, wird effizienter, das zahlt sich für das ganze Team aus.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche Role Models gibt es für Frauen in der KI?","answer":"Eliot Mannoia nennt Patricia Neumann von Siemens Österreich als positives Beispiel. Manuela Machner verweist auf Angela Merkel, die in einem Interview sagte, sie glaube, dass es ein Role Model war, dass Frauen auch Kanzlerin sein können. Und auf die US-Volksschul-Studie: Nachdem Kinder diverse Berufsbilder zu sehen bekamen (Feuerwehrfrauen, männliche Kindergärtner), zeichneten sie selbst viel diversere Bilder.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-52","audio_url":"/assets/393613123-44100-2-421e67efcaadd.mp3","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":50,"slug":"folge-50","title":"Welche KI Tools nutzt du?","pub_date":"2025-01-09","duration_min":26,"description":"\"Man muss nicht alles können – man sollte einfach mal loslegen.\" Thema der Folge: Die besten KI-Tools und wie wir sie nutzenIn dieser Episode von Mind | Machine diskutieren Manuela Machner und Eliot Mannoia, welche KI-Tools sie am liebsten einsetzen und warum.📖 Was du mitnimmst: Die besten Textgeneratoren wie ChatGPT, Claude und Neuroflash Einblicke in Bild-KI-Tools wie MidJourney und Leonardo Praktische Tipps für Übersetzungstools wie DeepL Warum Tools wie Perplexity die klassische Google-Suche herausfordern👩‍💻 Manuelas Favoriten: Bildgeneratoren und visuelle KI-Lösungen👨‍💻 Eliots Fokus: Wie man KI für kreative Prozesse und Psychologie einsetzt👉 Alle Links und weitere Infos:Manuela Machner, KiNET.ai - www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma - www.brandkarma.at💬 Fragen? Schreib uns in die Kommentare!📢 Abonnieren und keine Folge verpassen!","intro_text":"Manuela Machner und Eliot Mannoia teilen ihre persönlichen KI-Lieblingstools und fragen: Welche Tools nutzt ihr wirklich im Alltag?","key_questions":["Welche KI-Tools nutzt ihr wirklich täglich?","Wie wählt man die richtigen KI-Tools für den eigenen Bedarf aus?","Wie verändert sich der persönliche Tool-Stack mit der Zeit?"],"transcript":"Mind Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz. Ein Podcast mit Elliot Manoja und Manuela Machner.\n\nHerzlich willkommen bei der neuen Folge Mind & Machine, einem Podcast über das Thema KI. Ich bin Manuela Machner, spezialisiert auf KI und Tourismus und Und heute wollen wir euch einfach Einblicke geben, mit welchen Tools wir so arbeiten. Ja, hallo auch von meiner Seite, Elliot Manoja, digitaler Psychologe.\n\nUnd in diesem Podcast ist es für uns einfach ein Ziel, euch zu inspirieren, ein paar Gedankensanstöße zu geben und ein paar Einblicke in so unsere Welt und was uns so Spaß macht mit der KI und der Psychologie Manuela, was für Tools, Werkzeuge in deinem Arsenal sind so deine Lieblingswerkzeuge? Wie lange haben wir Zeit?\n\nJa.\n\nGenau, also die Liste, das letzte Mal habe ich auch mal geantwortet bei einer Interviewfrage und dann war das zu lang. Nein, aber Lieblingstools Lieblingstools? Ja, JGPD, muss ich jetzt ehrlicherweise sagen, weil es so viel kann. Bei den Language Models also bei den Sprachmodellen, die halt Texte erstellen, finde ich Cloud auch ganz spannend.\n\nAlso immer wieder experimentiere mit Cloud herum, ich bleibe da oft zu wenig Zeit, aber ich muss sagen, ich finde die Texte da echt ganz cool. Hab ich auch gehört. Ja. Selten aber doch verwende ich dann beim Text generieren auch Neuroflash, kennst du das? Nein, okay, das kenn ich nicht. Das ist ein deutsches Tool, das war mein allererstes KI-Tool überhaupt, also Sprach-, also Schreib-Tool.\n\nDa war Chachapity in Europa noch nicht einmal verfügbar, hat es Neuroflash schon gegeben in Deutschland. Und was macht das? So wird Chachapity Texte schreiben, also nicht das ganze Drumherum aber es erstellt deutschsprachige Texte zu deinen Prompts Damals hat man nur noch nicht prompt gesagt, wie es angefangen hat und finde ich ganz spannend, weil es natürlich auch ein nicht-amerikanisches Tool ist, muss ich ganz ehrlich sagen.\n\nHast du noch Sprachmodelle, andere oder nennst du hauptsächlich Chachapiti eigentlich? Ja das und Claude, weil das habe ich auch gehört, dass Claude eigentlich mit den Texten besser sein soll. Wie gesagt, das ist wie ein Katz-und-Maus-Spiel, also einmal die Woche die, einmal die Woche die, aber Claude soll schon ein bisschen besser sein, also schauen wir mal wie lange.\n\nAber ich nutze gerne beide, auch für dieses Cross-Model-Prompting. Also ich nehme die Antwort von einem, von ChatGPT und gehe zu Claude und sage, hey Claude Ich habe diese Antwort bekommen, was meinst du dazu, einfach um, ich habe gefunden, dass ChatGPT eigentlich nie aufhört, also es sagt nie, das ist jetzt gut, du könntest glaube ich hundertmal für Verbesserungsvorschläge fragen und ich glaube, naja, du könntest das, naja, du könntest das, naja, du könntest das.\n\nNa, ich habe das einmal geschafft, ich habe es einmal geschafft, ja, aber da ist es um das Design gegangen. Und da habe ich wirklich eine blanke Seite über Experiment gemacht und gesagt, ich brauche eine Postkarte, die dann gesignt hat. Ich meine nicht, dass die schön waren, aber ich wollte so MI plus KI ist wie Quadrat.\n\nAlso ich wollte so ein Design machen mit den Tools hinten oben und habe wirklich das bis zum Ende geführt, habe immer Screenshots gemacht vom Design und habe gesagt, was soll ich anders machen? Und habe mit einem blanken Design begonnen. Und irgendwann hat er gemeint\n\nDie stromrechnung ist zu viel geworden ja genau hast du von deep l reich auch gehört Ich habe davon gehört, aber genutzt habe ich es noch nie. Hast du es schon mal ausprobiert? Nein, eben nicht. Deswegen hätte ich dich gerne gefragt. Aber ja, DeepL zum Übersetzen kennen wir ja, aber DeepL Write habe ich auch jetzt gehört davon.\n\nAber es soll gut sein Ja ehrlich sagen, seitdem ich, also ganz viele meiner Kursteilnehmer verwenden DeepL also DeepL, ja, für das Übersetzen, die muss ich aber sagen, seitdem ich mich mit ChatGPT übersetzen lasse, Verwende ich kein anderes Übersetzungs-Tool mehr, weil einfach, wenn ich dann schreibe ich schreibe dann nicht übersetzt, sondern sage, ich schreibe in Englisch oder in Französisch oder Chinesisch oder Indisch, ist egal, und zumindest bei Englisch kann ich es halbwegs bewerten, dann habe ich oft das Gefühl, dass es viel authentischer Englisch ist, also nicht so dieses Wort für Wort übersetzen, sondern er versteht den Kontext und versucht, Auch diesen emotionalen empathischen, also auf diesen Kontext mit zu übernehmen.\n\nHast du die Desktop-Version schon für ChatGPT heruntergeladen jetzt? Die Desktop-Version schon? Naja, ChatGPT, das gibt es ja auch jetzt. Nein nur am Apple. Ja, okay, ist noch nicht am, okay. Nein, also zumindest vor drei, vier Wochen habe ich es ausprobiert Und da ist es auf dem PC, also auf meinem neuen Microsoft-App nicht gegangen.\n\nIch habe es noch nicht probiert, ja, okay. Am Apple geht es also mein Tochter arbeitet schon. Ja, weil mit DeepL, das zum Beispiel, ich habe das runtergeladen also ich habe die Desktop-Version von DeepL und da ist eine Abkürzung, also du kennst ja die String-Taste und C zum Kopieren. Ach so, ja. Und bei DeepL machst du einfach C zweimal, also du sagst String Also streng wie man das in deutsch heißt cc und es tut automatisch den text selektiert hast automatisch in die bell rein also es macht die pelotten du tusten nur diesen diesen tasten drücken die bell automatisch auf zieht automatisch den text darüber gibt er den vergleich und kannst es gleich und mit einem knopf kannst du wieder einfügen und jetzt ja und jetzt hat ein paar wochen macht's im screen auf also du hast eine e mail Wirst du einfach selektieren cc und es macht eine kleine bubble auf und sehr übersetzung gleich da du denkst also weil ich nutze es sehr oft für übersetzungen und das ist nichts du musst es kopieren ja das ist im tool drinnen das ist schon also das kann ich wirklich auch empfehle ich meine ich glaube die desktop version von gpt kommt dann ersetzt dass das eigentlich Na ja, aber ob es das dann automatisiert macht.\n\nWobei, es gibt ja einiges an Chrome-Erweiterungen. Also zumindest alles, was auf Web-Oberfläche ist. Da habe ich ja auch diese automatische Übersetzung eingestellt von Chrome. Und da kannst du jede Webseite dann in Deutsch auch anzeigen lassen. Und die Chrome-Erweiterung, also wenn ich auf einer Webseite was schreibe, Und das auch in einer anderen Sprache ist, dann kommt immer dieser Button, manchmal will ich den nämlich eigentlich gar nicht, und versuche das zu übersetzen.\n\nIch glaube, dass es da schon ganz viele Features gibt, man beschäftigt sich einfach am wenigsten. Es gibt auch Chroma-Weiterungen, was ich ganz gerne verwende, ist für die YouTube-Videos, dass es aus Dauermatisch transkribiert ist. Also dann, weil ich bin Ungeduldig geworden aufgrund von KI-Systemen und ich schaue mir manchmal nicht mehr so gerne lange Tutorials oder Videos an, will aber wissen, was da geredet wurde, dann hole ich mir das Transkript, haue es in Chachapetier rein und sage, pass mir zusammen, das YouTube-Video, wenn das 45 Minuten dauert und dann sagt er mir das, das, das, das und dann denke ich mir, gut, jetzt weiß ich das auch.\n\nAlso, das ist schon praktisch Oder eben HAPA AI, das habe ich dir ja mal gezeigt, das ist jetzt leider kostenpflichtig wird man es testen können, das macht es für jede Website, also da kann man einfach auf der Website sagen, so passen die Website zusammen und das finde ich schon sehr nice. Dann war es noch automatisch in JGPD drinnen, das heißt, ich habe damit weiterarbeiten können, ohne Copy-Paste, ja, Das sind schon Arbeitserleichterungen.\n\nAlso-Plugins nutzt du, Chrome-Extensions, diverse Sprachmodelle und mit Bildern machst du ja auch wahnsinnig viel, ne? Ja, also da experimentiere ich einfach gern. Weil ich im Tourismus auch mit vielen Bildern arbeite und mit schönen Flux, Flux, also für alle, die nicht wissen, was ich jetzt meine, das ist ein deutsches KI-Tool, unglaublich, dass wo du Bilder auch...\n\nWie sagt man jetzt, klonen kannst. Also ich habe zehn Bilder von mir hinaufgestellt, Handybilder und habe dann das Ergebnis Manu genannt. Also du sagst dann, das was rauskommt das Trainierte ist Manu Und dann habe ich sagen können, Manu im Winter, Manu beim Mountainbiken, Manu mit blauem Kleid und schöner Kette, blauer Kette Und ich sage es euch.\n\nJetzt machst du alle NFTs und verkaufst sie für 50.000 Euro. Also mit deiner Manu werde ich es noch nicht schaffen. Aber es ist schon... Ich sie gesehen sie haben ausgeschaut. Genau, wenn man mir das Bild am Handy zeigt, hätte ich gedacht, das bin ich. Da hätte ich gefragt, wo waren wir da. Also... Das ist schon ein bisschen spooky wieder, sage ich ganz ehrlich.\n\nAlso Lux mit Schörne, Leonardo, für alle von euch draußen, die gerne Bild generieren ausprobieren wollen, aber nicht zahlen wollen am Anfang, ist Leonardo AI ganz toll. Also das macht echt schon gute fotorealistische Bilder und man kann es gratis testen am Anfang. Und Ideogramm ist auch ganz super inzwischen.\n\nUnd das kann auch Texte darstellen. Ja, Ja, und in Wirklichkeit nur zwei, alle KI-Programme in dem Moment, wo wir das Handy einschalten. Ja, aber ich meine auch die automatische Licht-Fokuseinstellung bei Kameras auf Handys vielleicht auch am Laptop. Also die Kamerasoftware bei Handys hat schon sehr viel KI drin und Social Media, Google Maps.\n\nAlso ich glaube, wir wissen nicht, wie viele 5 oder 10 oder 15 KI-Tools wir täglich schon benutzen.\n\nHagen, auch spannend, das machst du ja auch immer bei Workshops. Du hast ja Hagen auch verwendet, das habe ich bei dir glaube ich das allererste Mal überhaupt gesehen bei deinem Vortrag damals. Einen Avatar von Hagen. Ja. In Athelinisch sprechen. Ich spreche meistens je nach Zielgruppe des Landes die Sprache.\n\nAlso wenn ich in einer Destination bin, wie in Salem-Seba, habe ich Arabisch gesprochen. Ja, ja. Also das ist auch ganz spannend. Hast du schon mal ausprobiert, Ideogramm für Präsentationen\n\nAlso Ideogramm da kann man Strukturen darstellen, das finde ich voll cool, da gibt es das eine, was jemand sagt. aber das war Leonardo, das hast du mir, nein Nein das war ein Bild, ihr seht, ich bringe die Männer leicht durcheinander mit meinen Tools. Ideogramm ist ein Tool, wo du zum Beispiel sagst KI Tools und dann machst du eine Liste Und normalerweise hätte es dann ja, in PowerPoint schaut es dann immer so langweilig aus.\n\nAlso da hast du nur so normale Buttons wo du dann die Programme drinnen hast. Und bei Ideogram hast du dann super coole Bubbles oder Pyramiden oder Wellen oder Zeitfenster oder diese Straße, wenn du zeitliche Zusammenhänge hast. Super, also musst nicht nur auflisten. In Wirklichkeit brauchst du eigentlich nicht einmal das machen.\n\nDu könntest sagen, die Überschrift Kajituls und dann Recherchiert er WeChat GPT, schreibt dann Text über KI-Tools, dann könntest du, wenn der Text dir passt, ergänzen oder streichen oder was immer. Dann kannst du das markieren und dann tut er daraus solche Grafiken darstellen. Super, cool. Und die schauen echt cool aus.\n\nAlso das ist für PowerPoint viel schöner als die PowerPoint-Geschichte. Wow, okay. Also für jeden da draußen, der solche Sachen in Schlussberichten oder PowerPoints Braucht, macht es das. Das schaut gleich ganz anders aus. Und euer Chef wird sagen, wow, ist das cool. Und es ist noch gratis weil es noch in der Testphase ist.\n\nOkay, ja, ich war schon lange nicht mehr dort bei Ideogram. War ich, glaube ich vor vier, fünf Monaten oder so das letzte Mal bei denen. Bei wem Entschuldige? Bei Ideogram war ich schon lange nicht mehr. Ich glaube, das habe ich vor ein paar Monaten mal angehört. Ach ich bin der Depp. Entschuldigt das heißt natürlich nicht Ideogram.\n\nIdeogram ist die Bildgenerierung. Ha! Napkin AI heißt das Ding. Ach so, Napkin AI, okay. Davon habe ich gehört. Habe ich vergessen, gell? Können tut es das wohl, ja? Es heißt nur anders, es heißt Napkin AI. Sorry Naja, eher so von der Idee, auf der Silhouette zu zeichnen und dann macht es was draus Genau. Cool, okay, Napkin AI muss ich mir anschauen.\n\nIch habe davon gehört, aber ich glaube nicht, dass ich es ausprobiert habe. Ja, du brauchst halt auch gerade den Anwendungsfall, muss man auch sagen. Genau Man testet ja oft die Tools erst dann, wenn man es braucht. Außer wir wir probieren halt alles einmal aus. Für Powerpoint, Leonardo ist super. Man kann das Format einstellen, 16.9.\n\nDie Qualität ist super. Für Bilder, für Präsentationen ChatGPT, für Recherche oder Cloud. DeepL für Übersetzungen Nein, es gibt ja unendlich. Ich habe jetzt einmal gehört bei einem Vortrag dass angeblich alle acht Minuten ein neues Tool auf den Markt kommt. Alle acht Minuten. Und das glaube ich auch, es gibt ja so eine Seite, wo du dann schauen kannst, wie viele Tools derzeit online sind und wenn du das beobachtest, herunterrechnen dann wird das schon hinkommen bei den Millionen von Tools, die es jetzt gibt.\n\nWobei, da muss man sagen, viele Tools sind Basieren ja eigentlich auf diesen Kerntools. Also es gibt ja dann, was weiß ich, tausende PDF-Reader und die sind in Wirklichkeit alles, arbeiten die mit einer Schnittstelle zu JetGP im Hintergrund und machen das Gleiche wie JetGP. Die verkaufen sich nur als PDF-Reader oder PDF-Interpreter oder solche Geschichten.\n\nAlso es ein österreichisches Start-up, die heißt Frag das PDF. Ah, ich muss mal schauen, auf welcher Basis das arbeitet. Eigentlich nicht ChatGPT, weil ChatGPT ist da ein bisschen unordentlich bei Größeren. Also wenn du da zwei Seiten hochladest und ihr System macht das und deswegen ihre Zielgruppe sind eigentlich Studierende für Diplomarbeiten, dass man da wirklich Drei, vierhundert PDF hochladen kann und dann interagieren kann, also Fragen und, und und.\n\nOkay, das kann Chichibidino nicht. Damit er arbeiten kann, ja. Nein, nicht in Und das machen die, auch PoE, ne, benutzt du das manchmal? Ja Kategor von allen Modellen in einem, PoE? Ja, PoE.com heißt das, glaube ich. Ja. Verwende ich gelegentlich, schaue ich mir gelegentlich an, da kann man nämlich vergleichen Es gibt auch eine App, aber den Namen habe ich mir nicht gemerkt, oder auch Tool, da kannst du die Sprachmodelle zum Beispiel gegeneinander antreten lassen.\n\nDu gibst einen Prompt ein und dann werden zwei ausgewählt, also nicht du sagst Chachapity, Ganglod, sondern alle möglichen und dann siehst du, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind. Also das ist eben eher das Das Gamen dahinter, wobei ich bin meistens da viel zu pragmatisch für solche Sachen. Also ich nutze eigentlich nie Gemini von Google, ich nutze eigentlich nie Mistral oder auch Copilot, muss ich ehrlich gestehen.\n\nCopilot in Office hat jetzt ein Update gehabt, jetzt ist es besser. Also jetzt kann man wirklich schon in PowerPoint sagen, mach mir eine Präsentation zu was weiß ich, Welpen aufziehen, keine Ahnung, machen wir 20 Folien und der macht so 20 Folien und ich muss sagen, ich meine, ein Welpen aufziehen kenne ich nicht aus, ich habe sowas ausprobiert mit Tourismus und das war jetzt gar nicht so schlecht und das war auch schon gestaltet, das war schon Design, also das ist vor drei, vier Wochen noch nicht gegangen, jetzt geht es wirklich ganz gut, schön langsam wird Co-Pilot im Office-Paket finde ich auch breiten tauglich.\n\nDu brauchst nur noch das Gescheite für Excel und für Outlook. Aber Copilot im Browser, den nehme ich zum Experimentieren mit der Suche also zu schauen, wie die Suche herauskommt, also was herauskommt, wenn man statt Google die Suche verwendet hat. Was ich ganz viel verwende, ist Perplexity. Also Perplexity, AIs, die KI-Suche schlechthin, meiner Meinung nach.\n\nJa. Ich mir nur manchmal hoffen, ich habe es eigentlich jetzt die letzten Tage benutzt, weil ich einen Bericht schreiben musste. Und die Antwort ist super, aber die Quellen hätte ich gerne, ich habe dann manchmal nachgefragt ob es ein paar reputable Reputationen bessere Quellen geben könnte, weil es sind dann schon so Ich weiß nicht, Peters Blog oder das.\n\nAlso die Antwort ist super, aber für meinen Bericht hätte ich dann schon gern so, ich weiß nicht, Harvard oder so gute Gedenken Hast du probiert dass du den Prompt sagst nimm nur wissenschaftliche Quellen? Das könnte ich probieren ja ich habe vielleicht die quellen aber das könnte ich so wissenschaftlicher könnte ich sagen aber es muss ja nicht wissenschaftlich sein ich möchte einfach nur dass sie eine bessere reputation haben dass es von von universitäten kommt zum bild oder von von medizinischen fakultäten wenn ich über spekte auch was auf der anderen seite das thema dass ich Wir die große Angst haben, dass durch die KI-Suche die Kleinen irgendwann mehr auftauchen.\n\nUnd wenn Peters Blog auftaucht, dann hat man die Chance, dass er aus Gasthof Sonnenschein aus Graz vielleicht auch auftaucht oder so. Also vielleicht versuchen sie es auch deswegen weiter aufzuziehen. Aber perplexity suche ich, also bevor ich einen Googling versuche suche ich perplexity, muss ich sagen.\n\nEben eigentlich wegen der Quellen. Weil dort auch Quellen bekommen werden die bei Cheche bedienen, wie das mit den Quellen nicht so sauber ist. Ja, aber wie gesagt, wenn die Antwort, also ich habe es jetzt nicht so viel benutzt, aber wenn die Antwort so, hier sind die vier Punkte warum das einen Unterschied macht, ich habe über Barrierefreiheit etwas gefragt.\n\nJa, ja Dann und es sagt eh ganz sauber, dieser Punkt ist in Referenz 1 und 2, dieser Punkt ist in Quelle 4 und 5. Also ich könnte nachschauen. Aber wenn ich schon sehe dass die Webseite nicht so reputabel ist, dann nutzt er die Aussage nichts. Ich habe jetzt auch gerade über Complexity die Studie gesucht.\n\nEs gibt eine Studie warum Frauen weniger KI nutzen als Männer. Also die Studie habe ich irgendwann einmal gehabt. Und die suche jetzt gerade. Und per Plexi hat man dann die ganzen Artikel ausgeliefert, also diese Zeitungsartikel usw., die danach entstanden sind in den Medien. Aber die Studie nicht. Aber ich muss auch schauen, ich habe zwar eingehend die Studie, aber vielleicht muss ich auch eingehend messen schauen.\n\nAlso man sieht, es ist noch immer, wie nutzt man die KI-Systeme auch. Nicht nur, welche nutzt man, sondern wie nutzt Aber es ist vielleicht ein rechtliches Thema. Vielleicht könnten sie es, aber sie dürfen Harvard nicht scrapen oder so, oder Deloitte. Und deswegen kommen dann vielleicht keine Quellen von denen.\n\nDu, übrigens, weil du sagst, ich wurde heute gesperrt, also gesperrt ich konnte ein GPT nicht speichern, ein Custom GPT, ein Jet GPT. Weißt du warum? Weißt du, Ja, ich habe verstoßen und ich habe ewig gebraucht. Weißt du, was ich nicht verwenden durfte? Das war ein Custom GPD, der sollte Facebook-Postings machen.\n\nUnd ich habe Facebook geschrieben. Dann habe ich eh schon statt Facebook FB geschrieben. Selbst das hat es erkannt. Also, der GPD hat gesagt, ich verstoße gegen die Markenrichtlinien, weil ich Facebook verwendet habe im Titel beziehungsweise in der Beschreibung. Dann habe ich das Facebook rausgenommen, aber halt reingeschrieben, FB, das war noch immer, hat er es erkannt.\n\nDann habe ich alles Mögliche aus sich gelöscht und es immer noch. Dann habe ich festgestellt, das FB hinaus und dann ist es gegangen. Ja, das hatte ich mit digitaler Psychologie. Ich habe ein GPT für digitale Psychologe und er glaubt dass ich therapeutische Sachen anbiete. Und dabei bin ich ja B2B und nicht jetzt irgendwie für Personen, Einzelpersonen naja, schade.\n\nJa klar. Naja, das sind natürlich Spitzfindigkeiten, aber ich glaube, also Tools, vielleicht schreibe ich unten, wenn ich dann Zeit habe, wenn man den Podcast auf Spotify oder YouTube stellt, einmal eine Liste von typischen Tools hin, was haltest du davon? Ja, fix. Die wir verwenden. Es gibt eh so, wie du gesagt hast, so Webseiten, wo alle aggregiert sind.\n\nJa aber... Wenn wir unsere empfohlenen, weil das sind jetzt eigentlich doch alles irgendwie unter 10, die wir empfohlen haben. Und da ist ein guter Platz mal anzufangen und zu... Ja Also diese Seiten sind schrecklich. Das muss man tatsächlich sagen. Also ich habe schon öfters dort Tools gesucht. Ich meine, du findest für alles ein Tool, aber...\n\nJa, so unübersichtlich und dann auch jeder Schrott ist dabei. Also die Tools, die wir euch empfehlen mit denen kann man arbeiten. Sagen wir es mal so. Ja, und wenn wir mal zusammenfassen auch für heute. Wenn ihr anfangt fangt einfach mit 1-2 an. Einfach mal loslegen. Wenn man mal drinnen ist, dann geht es leichter.\n\nUnd das Prompting also die Befehlseingabe, Ist in diversen Tools eigentlich immer der gleiche Ansatz. Also Kontext geben und dann, was man sich wünscht. Und dann kann man es auch eingrenzen. Also es gibt verschiedene Techniken. Da könnte man auch mal vielleicht eine Podcast-Folge machen über Prompting Das stimmt.\n\nAber einfach mal loslegen. Keine Angst, man kann nichts brechen. Nur nichts hochmachen. Stellt vor, ihr redet mit einem Lehrling. Genau, vielleicht mit ChatGPT anfangen. Das ist, glaube ich, ein sehr versotiles Tool in allen Bereichen. Und es gibt es auch gratis fürs Anfangen. Genau Und am Handy. Was haben wir noch besprochen?\n\nWir haben Perplexity besprochen, was Quellen angibt, also super für Recherche. Es ist wie, man kann sich vorstellen, wie ChatGPT, aber mit Quellen. Dann gibt es verschiedene Sprachmodellen von Google Gemini, Microsoft Co-Pilot, Anthropic Cloud und dann auch das ChatGPT, das Gängige. Also Cloud und ChatGPT' ist was wir zwei häufig nutzen.\n\nUnd die besten Erfahrungen haben. Ja, genau, die besten Erfahrungen damit haben. Manuela ist sehr stark unterwegs auch auf Bildgeneration, da nutzt sie Flux. Vom Schwarzwald also Black Forest aus Deutschland und dann mit Journey. Und Leonardo ist gut, weil es kostenlos ist, also wenn ihr anfangen wollt, könnt ihr mit leonardo.ai mal loslegen.\n\nUnd dann mit Übersetzen gibt es DeepL oder nutzt einfach ein Sprachmodell zum Übersetzen, da gibt es viel mehr Kontext hat die manuelle Erfahrung gemacht und mehr empathisch Und ja, das war gefühlt jetzt eigentlich nur 10% von allen Tools, die es gibt. Nein, es ist sicher eine Promille von allen Tools, die es gibt.\n\nJa, aber ich denke, es reicht, wenn man mit einem am Handel ist. Absolut. Und wenn ihr Fragen habt, könnt ihr uns jederzeit auf YouTube oder auf LinkedIn kontaktieren und wir helfen euch gerne. Gut, dann freut uns. Bis zum nächsten Mal. Tschüss Baba. Ciao.\n\nUntertitelung des ZDF","faqs":{"heading":"FAQ: Welche KI-Tools nutzen wir wirklich?","items":[{"question":"Welche KI-Tools nutzen Manuela Machner und Eliot Mannoia täglich?","answer":"Manuela Machner und Eliot Mannoia geben Einblicke in ihre persönlichen KI-Tool-Stacks: ChatGPT für Texte und Recherche, Bildgenerierungstools, Automatisierungstools und spezialisierte Anwendungen für ihre jeweiligen Arbeitsbereiche.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie wählt man die richtigen KI-Tools für den eigenen Bedarf aus?","answer":"Nicht jedes Tool passt zu jedem Anwendungsfall. Manuela Machner empfiehlt, mit einem konkreten Problem zu starten und dann das Tool zu suchen, das dieses Problem löst, statt Tools um ihrer selbst willen auszuprobieren.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie verändert sich der persönliche Tool-Stack mit der Zeit?","answer":"KI-Tools entwickeln sich schnell. Was heute Standard ist, kann morgen überholt sein. 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Doch wie gelingt uns das in einer Welt, die von Technik und ständiger Erreichbarkeit geprägt ist? Eliot und Manuela teilen persönliche Ansätze, um Balance zwischen Technik-Leidenschaft und bewusster Offline-Zeit zu schaffen.💡 Themen dieser Folge: Warum Micro-Detox im Alltag wichtiger ist als ein kompletter Verzicht Wie uns KI bei Organisation und Alltag hilft – aber auch stressen kann Strategien, um Dopaminfallen zu entkommen und echte Ruhe zu erleben Warum Pause und bewusste Offline-Zeit langfristig unsere Leistungsfähigkeit stärken📌 Unser Detox-Tipp:Benachrichtigungen ausschalten und das Smartphone bewusst weglegen – eine kleine Änderung mit großer Wirkung.🎙️ Markiert euch den 10. Januar: Wir starten ins neue Jahr mit einer Folge über die besten KI-Tools und ihre praktischen Einsatzmöglichkeiten.Frohe Weihnachten und einen entspannten Jahresausklang! 🎄✨🔗 Mehr über uns: Manuela Machner, KiNET.ai: www.kinet.ai Eliot Mannoia, BrandKarma: www.brandkarma.at","intro_text":"Digitaler Detox ist schwieriger geworden, wenn KI zum Alltag gehört. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die Frage, ob und wie man in der Weihnachtszeit wirklich abschalten kann.","key_questions":["Welche Berufe sind von KI-Entwicklungen betroffen?","Wie können wir uns auf die Veränderungen vorbereiten?","Welche neuen Jobchancen ergeben sich durch KI?"],"transcript":"Hi und willkommen zur nächsten Folge von Machine. Mein Name ist Elliot Manoja, digitaler Psychologe und heute reden wir über digitaler Detox mit und mit ohne KI. Grüß euch und ich bin die Manuela Machner, Beraterin für KI im Tourismus. Ja, es kommt ja jetzt die Weihnachtszeit und da haben wir uns gedacht, wie schaut das so eigentlich aus, wie wir die die Fast Tag und Nacht uns mit Technik mit KI, mit den ganzen Rundum-Dimmern beschäftigen.\n\nSchaffen wir Weihnachten ohne KI? Was meinst du? Ich nicht, aber es ist für mich auch ein Spaß, aber es ist mir schon bewusst, dass ich sehr viel und auch sehr gerne mich da herumstöbere und es ist so leicht und so zugänglich also ob das jetzt... Social Media ist oder mit ChatGPT direkt auf der App oder mit Cloud.\n\nAber ich werde mein Bestes tun, vielleicht es einzugrenzen und eher auf analoge Sachen auch zurückzugreifen. Wie siehst du das? Ja, es wird spannend werden. Also für euch da draußen, die vielleicht KI-Systeme nur nutzen im Büro oder um Texte zu schreiben im beruflichen Umfeld oder so, das ist wahrscheinlich dann anders.\n\nAlso für uns, die, glaube ich, Die KI-Systeme einfach zum Alltag dazugehören, also zum Beispiel meine Tochter siedelt jetzt über Silvester und ich muss ganz ehrlich sagen, die ganze Recherche der Transporter, welchen Transporter wir wo wie ausbauen können in Graz und was die kosten und wie die Bewertungen sind und so weiter, das mache ich ja über Google, das mache ich über ggpd Und das funktioniert inzwischen wirklich recht gut.\n\nUnd da habe ich auch Infos bekommen, die ganz spannend waren. Und das nimmst du einfach her. Ich frage dann das Kastl was soll ich tun oder was kann ich machen?\n\nIch sage nicht nur die KI, man wird das Handy vielleicht stärker weglegen müssen, proaktiv, dass man sagt, man hat das Handy nicht bei der Seite. Also bei Familienzeit ist das bei uns sowieso so, also in der Familienzeit gibt es kein Handy am Tisch, das ist schon mal der große Vorteil Aber so die Leerzeiten wenn ich eine Werbepause im Fernsehen habe oder sonst was, da neige ich schon dazu.\n\nJa, ich bin mir glaube ich ähnlich. Also wenn ich mit Freunden oder Familie bin, dann ist mein Handy eigentlich komplett auf der Seite auf Still. Also wenn ich mit Menschen bin, dann schaffe ich das schon sehr, eigentlich komplett bei den Menschen zu sein. Aber ja, wenn man dann wieder alleine ist oder... Ja, man stöbert herum, wenn man unterwegs ist, in der U-Bahn oder so, dann informiert man sich gerne.\n\nAlso das ist ja, ich glaube, für uns beide auch ein sehr leidenschaftliches Hobby. Da ist auch eine Faszination dahinter. Es ist die Befreundung nicht. Also ich glaube, das ist ja das, was den Unterschied ausmacht. Also ich glaube, dass bei uns der Job und Privatleben jetzt nicht diesen harten Cut hat. Also ich glaube, dass keiner von uns acht Stunden arbeitet.\n\nAlso Frage ist, was man jetzt wieder Arbeiten bezeichnet und dadurch entsteht es natürlich, dass die Gefahr ist, dass man es auch übertreibt. Das muss man jetzt auch ganz ehrlich sagen. Also wir haben ein ganz bewusstes Thema auch genommen, weil ich kann nur von mir sagen, ich sicher gefährdet bin. Ich war immer gefährdet alles zu übertreiben, also Leute das hat jetzt nichts mit der KI zu tun das hat mit meinem Persönlichkeitsprofil zu tun also alles was ich gemacht habe habe ich immer extrem gemacht ich bin diese Art von Typus das ist meine Schwäche sage ich jetzt und dadurch ist natürlich auch diese Arbeit gefährdet dass man zu viel macht und sich das auch bewusst zu machen aber ich glaube es ist auch eine Stärke von dir Weil es zeigt sich ja auch als Leidenschaft.\n\nAlso manchmal extrem, aber manchmal auch als Leidenschaft. Und das ist auch, was ich sehr an dir schätze. Und wenn wir Podcasts aufnehmen, eine Stunde vorher, nachher Einfach prächtig unterhalten und das gesehen und das gelebt, also Genau, also es ist diese Trennung nicht da und deswegen hat man aber glaube ich, muss man sich auch diese Zeit nehmen, wo man ganz klar sagt, also ich tue das Detox jetzt nicht auf die KI beschränken, ein bisschen diese Technik-Detox zu machen, zu sagen ja, Man legt Handy weg oder es muss nicht ein Hörbuch sein und ich muss die Zeit nicht füllen mit einem Podcast und vielleicht noch einem fachlichen Podcast oder mit einem Fachbuch oder was auch immer, sondern Man kann, ich setze mich dann auf die Couch und lese mal ein Mickey-Maus-Buch.\n\nAlso das stehe ich total, das blöde ist es ist leicht übertrieben. Ich bin ein recht schnell Leser das heißt, so ein Mickey-Maus-Buch wenn man mir das schenkt ich freue mich immer riesig ich finde das maßlos überteuert den Preis. Das ist halt nach einer Stunde... Fertig. Oder auch normale Bücher verschlinge ich eher, wenn ich es lese.\n\nAber auf das freue ich mich ja schon richtig. Also muss ich ganz ehrlich sagen. Wieder am Stück zu lesen und am Stück irgendwas zu machen, was halt was abseits von Technik ist. Einfach gemütlich auf der Couch liegen und was lesen Genau, aber die Panik habe ich ja trotzdem, ich sage es euch, so wie mein Urlaub.\n\nKaum bin ich weg, bringt ob mir auch wieder etwas Neues raus oder Claude oder bei mir im Sommer aus dem Nichts ist Flux da gewesen und du hast dann immer die volle Panik Ich nicht, ob es dir so geht, aber ich habe dann immer die volle Panik, ich habe etwas verpasst, Hilfe, Hilfe Also, gestehe, diese Angst schürt natürlich schon mit.\n\nAlso ich kann mir nicht vorstellen, dass ich zwei Wochen gar nicht auf die Kanäle schaue, also auf die, wo die News sind, einfach um auch gewappnet zu sein, weil ja nach den zwei Wochen geht ja die Arbeit auch gleich wieder weiter. Und wenn ich dann einen Workshop habe, sollte ich zumindest wissen, was aktuell Thema ist.\n\nDu hast sehr schnelllebiges Thema ausgesucht. Extrem, ja. Ich glaube, deswegen ist auch das Detox auf der anderen Seite so wichtig, oder, Eliot? Ja. Weil das Tempo so groß ist. Absolut, weil Tempo so groß ist. Ich habe ein ganz spannendes Detail, da ich gerne eine Meinung gewusst, über das haben wir noch nie geredet glaube ich.\n\nEine Tochter von mir hat irgendwo in irgendeiner Weiterbildung gehört, dass wir vom Kopf her ja auch in der normalen Arbeitswelt Zeiten brauchen, wo wir nicht so Anspruchsvolle Aufgaben erledigen müssen, also können, weil wir dann das auch brauchen, um nicht immer auf Dauerlevel zu fahren von der Gehirnleistung oder keine Ahnung her.\n\nUnd sie hat dann einen spannenden Ansatz da gesagt, sie hat Angst, dass die KI ja diese einfachen Aufgaben, die wir haben, die standardisierten Aufgaben uns ja alle abnimmt und dass wir dann nur mehr auf highest level fahren und dadurch schneller ausbrennen werden. Und das habe ich einen ganz spannenden Ansatz gefunden, darüber habe ich mir überhaupt noch nie Gedanken gemacht.\n\nJa, das ist schon ziemlich spannend Das höre ich nicht zum ersten Mal. Das ist ein bekanntes Phänomen. Es ist wie bei Gehirnchirurgen. Das ist eine sehr hohe Konzentrationsarbeit, aber dass die Zeit davor, danach auch essentiell ist, einfach um... Ja, das Gehirn auch eine Entspannungsphase, also wenn man, wenn sie sich die Hände waschen vor der Operation und sich waschen oder auch die Vorgespräche oder Nachgespräche, dass das genau wichtig ist, weil wenn man das alles wegnimmt und der Chirurg könnte zwölf Stunden durch operieren, dann würde das einfach nicht möglich sein.\n\nAlso menschliche Fähigkeiten, genauso ist es im Büro auch. Aber da gibt es verschiedene Statistiken. Wir schauen zum Beispiel, 70 Prozent aller E-Mails, die man in der Arbeit bekommt, werden in sechs Sekunden gelesen. 70 Prozent. Ja, aber wenn das dann die KI-Listen vorselektiert und ich das ja gar nicht mehr zu Gesicht bekomme, fallen ja irgendwann diese leichten E Aufgaben ja dieses dieses wissen und gewissheit haben also wir schauen angeblich 25 mal auf die e mails pro tag und dann gibt es eine andere studie wo wir angeblich 40 mal am tag aufs handy schon also 40 mal schon das handy 25 mal e mails das sieht sich eine überschneidung da weil manche e mails haben auf dem handy aber dann kann man eine andere studie wo man sagt dass man 25 minuten braucht um in einer tief konzentration zu kommen Diese Gamma-Waves, also diese Gehirnwellen wo man im Flow-State oder so ist.\n\nAlso wenn man 25 Minuten in der Konzentrationsphase zu kommen und wir schauen so oft aufs Handy und E-Mail, das ist auch wieder ein Zeichen dafür, dass wir bei Digital Detox geht es ja nicht nur darum, jetzt zwei Wochen nichts zu machen, sondern dass wir das auch im Tages Im Alltag einbauen. Also so gesagt, der Mikro-Detox, dass man das auch abgrenzt während dem Tag, dass man sagt, okay, jetzt esse ich eine Stunde Mittagessen und ich schaue auf.\n\nAlso das ist auch wahnsinnig wichtig und gesund, dass man auch während dem Alltag und nicht nur zwei Wochen im Jahr oder vier Wochen im Jahr ein Detox macht, sondern dass man das schon Es ist ein Überstimuli Wir haben nicht nur E-Mails, viele bekommen auch auf Teams Nachrichten dann auf WhatsApp, also Kunden schreiben ja auch auf WhatsApp, dann LinkedIn, also es ist...\n\nJa, und auch die Informationen, die man sich holt und die Kommunikation mit ChatGPT, also ist ja auch ein Stimular, wenn ich mich mit dem unterhalte, wie ich das lösen kann, das Thema. Ich habe auch ganz spannend, es gibt jetzt ganz viel Werbung auf TikTok in Richtung, dass man jetzt weiß ich nicht, wie das heißt, aber dass man die Ausschüttung des Hormons, das da passiert, dass das Ja, genau, Dopamin, dass man...\n\nDanach süchtig werden kann, im Prinzip, diese Dopaminausschüttung. Wir kennen es ja eher als Phänomen bei Kindern auf Social Media, dass man sagt, die haben diese Dopaminsucht, dass sie die Ausschüttung haben. Aber ich glaube, dass das auf andere Art und Weise passieren kann. Ebenso wie du sagst diese... Ein neuer Input, ich brauche neuen Input, ich brauche neue Informationen, ich brauche das.\n\nAlso ich glaube da ist es wichtig, sich diese Freiräume auch zu nehmen, damit man nicht permanent gefordert wird, weil es ist natürlich super, weil man fühlt sich in einem Hochgefühl, also es geht mir oft so, dass jetzt kommt dies und diese Info und diese Info und diese Info. Du hast jedes Mal eine Dopaminausschüttung und ähm Diese Rückzug, also ob das jetzt, ob man es schafft zu meditieren oder Mittagessen zum Beispiel, weil du das gesagt hast so ein Beispiel, ich nehme mir, wenn ich nicht unterwegs bin, wirklich die Zeit, Vorteil Homeoffice, also Nachteil Homeoffice ich arbeite bis Mitternacht, also wie vorher schon gemacht das auch wurscht, Vorteil ist jetzt mit Mittagstund hin und ist in Ruhe liest irgendwas, Mickey Mouse oder irgendwas, ja, Ja ich sag's euch völlig also die leute glauben immer ich bin immer so so pragmatisch und sachlich und was was hier ist ich kann so richtigen schund lesen ja es macht was absolut und es ja den katz irgendwo zu kriegen ja also ich schaue auch gern einfach Netflix am Abend, um einfach in einer komplett anderen Welt mal einfach so mich komplett abzuschalten, was ich jetzt auch mache in meinen Workshops weil ich merke es ist schon sehr viel Wissenstransfer und dann in den Pausen beobachte ich wie die TeilnehmerInnen Gleich am Handy sind und natürlich mit der Arbeit und dass sie natürlich eine volle Inbox haben.\n\nAlso was ich jetzt eingebaut habe in den Workshops ist, dass wir nach jedem Kapitel ein paar Minuten einfach die Augen zu machen. Das muss keine Meditation sein, ich weiß, das mag nicht jeder, sondern einfach nur Nichts machen. Und das sehe ich, dass es schon für manche sehr schwierig ist, ja, und manche denken dann auch, dass es Minuten sind, obwohl es eigentlich, ich stelle die Uhr, es ist meistens nur zwei Minuten, aber da merkt man, wie elastisch Zeit ist und dass es sich manchmal, wenn der Arbeit kann eine Minute sich wie zehn Sekunden anfühlen und wenn man nichts macht, kann sich das anfühlen wie zehn Minuten und wie ich das visualisiere und das erzähle ich den Kunden auch immer, Den ganzen Tag nimmst du, also ich stelle mir immer eine Bibliothek vor, eine ganz schöne, so wie Harry Potter, eine ganz schöne Bibliothek und den ganzen Tag läuft man rum und nimmt Bücher raus.\n\nJedes Gespräch dieses Gespräch, jede E-Mail ist ein weiteres Buch. Du nimmst dauernd lauter Themen und Bücher raus und hast sie, so gesagt, in den Innenraum. Und am Ende des Tages wenn man schlaft, ist ja der Schlafprozess da, um das alles wieder einzuordnen. Baue ich das in meinen Workshops auch so ein, dass man das kurz verdauen kann.\n\nDass man wirklich mal in den kurzen Minuten, wo man nichts macht, vielleicht ein paar Bücher wieder reinordnen kann und was man von dem ganzen Wissen hat, ein bisschen zu verdauen zu können. Und das merke ich sehr wertvoll. Also finde ich eine super Geschichte. Ich stelle mir gerade vor, dass wahrscheinlich ich mir am schwersten täte beim Workshop mit einer Minute still sein, also nichts sagen.\n\nProblem Nummer eins.\n\nJa, und einfach... Und glaube, diese Übung sollte ich auch in meinen Alltag einmal einbauen. Ich glaube, es ist ja ein bisschen ein Unterschied. Ich bin zum Beispiel eine akustische Person, also ich darf sehr viel über akustische Eindrücke machen. Also Ruhe ist zum Beispiel schon etwas, damit muss man umgehen können.\n\nAlso... Wirklich stille also das nix also ich habe meine arbeit nur arbeiten da kann ich einen akustischen input haben weil der akustische input würde mich ablenken Also ich kann keine Musik hören oder was auch immer, außer ich mache grafische Geschichten, aber sobald mein Gehirn richtig mitarbeiten muss, geht nichts, weil das sofort zur Reaktion im Gehirn bei mir führt, Musik.\n\nAlso entweder will ich tanzen oder mit irgendwie schwingen also es geht nicht. Und das merke ich sehr stark, also Ruhe ist zum Beispiel sowas Auch schwer ertragbar. Also ja, da muss ich glaube ich noch ein bisschen detoxieren. Ich habe nur gesehen, dass es ein bisschen geholfen hat aus pädagogischer Sicht, einfach mal, weil die Leute machen keine Pause.\n\nIn den Pausen machen sie keine Pause. Und das Hauptzweck von einem Workshop ist ja ein Wissens-Transfer. Und wenn das nicht gut stattfindet oder nachher die Hälfte nur sich erinnert dann... Aber wie machen das die Leute? Schließen die dann wirklich die Augen oder akzeptieren die das? Oder hast du schon Leute gehabt, die das dann genutzt haben, um aufs Klo zu gehen oder zu telefonieren zu gehen?\n\nEs war ein Experiment, muss ich ehrlich gestehen Es war ein Experiment. Ich mache das jetzt seit zwei Monaten. Und von IT, also wirklich von Firmen übergreifend Abteilung übergreifend, das machen alle die Augen zu. Also es funktioniert eigentlich. Vielleicht machen es... Manche machen die Augen zu, auch wenn sie an die Einkaufsliste denken.\n\nAber sie machen die Augen zu und es ist zumindest ein bisschen eine geistige Erholung. Ja, also schauen wir ja. Vielleicht kann ich das in meinem Workshop sein, überlegen gerade, bei welchem Passus. Aber ich glaube, das wäre auch interessant. Weil man muss schon eines sagen, gerade so... Intensive Workshops wie wir sie leiten wo es einfach auch um viel Wissenstransfer geht.\n\nDas ist schon herausfordernd auch für einen Teilnehmer Also bei dir vielleicht, du gehst das ein bisschen psychologischer ein, ich bin ja eher die Hardcore. Wir haben vorher geredet ich habe gesagt bei mir darf keiner reden, der muss ihn zuhören, nein, ganz so schlimm ist es nicht. Aber es ist viel Wissen, dass man versucht, man will ja was weitergeben, deswegen macht man den Workshop ja.\n\nIch glaube, dass das nicht schlecht ist, wenn die Leute dann auch ein bisschen eine relaxing Zeit haben. Um das alles zu verarbeiten, weil es ist viel zu verarbeiten, muss man sagen. Und deswegen haben wir ja auch die Thematik mit dem Detox und da wir diese Thematik mit dem Detox haben, haben wir uns überlegt, dass wir machen auch einen Podcast-Detox Und werden über Weihnachten und Silvester keinen Podcast teilen.\n\nAlso ihr müsst nicht am Handy schauen, ob es einen neuen Podcast von uns gibt. Ihr müsst auch nicht auf LinkedIn gehen, um zu schauen, ob es einen neuen Podcast von uns gibt. Oder auf Spotify. Ihr könnt das Handy einfach auf der Seite lassen und eure Weihnachtszeit und Urlaubszeit genießen. Und nutzt die Möglichkeit wirklich auch auf diese Medien mehr oder weniger Zu reduzieren die Konsumation und vielleicht ganz, ganz viele schöne Gespräche, schöne Momente, schöne, ruhige Zeiten zu erleben.\n\nIch glaube, das wünschen wir euch, um dann wieder Alters verarbeiten zu können, was im neuen Jahr auf euch zukommt oder auf uns alle zukommt. Es wird sicher kein langsames Jahr werden, wobei ich mich immer frage, ob das mit dem Alter zusammenhängt oder wirklich an der Entwicklung Weil meine Großmutter hat immer schon gesagt, die Zeit vergeht so schnell.\n\nUnd ich habe mir gedacht, wovon rede ich? Also auf jeden Fall, wir werden Detox betreiben. Wir werden es auf die Seite legen. Und ja, wie geht es euch damit? Vielleicht wollt ihr es ja mal kommentieren und dazuschreiben wie euch mit eurem Mit der Abstinenz von Technik oder von KI oder was auch immer geht, würde uns interessieren, wie ihr das alles seht.\n\nWelche Tipps und Tricks ihr auch habt. Also wir würden da gerne von euch lernen. Also Anträge gebe ich gleich mit, weil das habe ich gemacht, wenn in den Zeiten, wo ich wirklich immer wieder mal im Limit war in meinem Berufsleben, dann Ich stelle alle Benachrichtigungen aus, grundsätzlich. Also ich habe bei meinem E-Mail-Account am Handy keine rote Zahl daneben stehen.\n\nIch habe bei WhatsApp keine rote Zahl daneben stehen. Also das habe ich deaktiviert und ich sage es euch, das war für mich grundsätzlich ein Quantensprung. Ja. Gut, dann freuen wir uns auf die nächste Folge. Ich glaube, am 10. Jänner wollen wir uns wiedersehen. Da wollen wir darüber reden, welche KI-Tools wir überhaupt nutzen, also womit wir arbeiten und wofür wir sie brauchen und wo sie uns tatsächlich helfen.\n\nAlso da könnt ihr dann wieder voller Energie ins neue Jahr mit vielleicht neuen Tool-Ideen starten. Und vorher, glaube ich, wünschen wir frohe Weihnachten. Ja. Schöne Feiertage. Neues Jahr. Danke. Mach's gut. Tschüss\n\nEs hat gestartet, siehst du das? Ja, ja. Okay. Sorry, ich habe vergessen. Kann man das stoppen nochmal? Ja, ich habe es gestoppt Achtung. Okay.","faqs":{"heading":"FAQ: Digitaler Detox – mit und ohne KI","items":[{"question":"Kann man Weihnachten ohne KI verbringen?","answer":"Manuela Machner gibt zu: Für sie ist das schwierig. KI-Systeme gehören zu ihrem Alltag wie Social Media und ChatGPT. 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Von Tools, die unsere Stimmung analysieren, bis hin zu KI-Stimmen, die Podcasts generieren – die Welt der KI überrascht immer wieder.📍 Themen dieser Episode: Wie beeinflusst KI unsere Geduld und sozialen Fähigkeiten? Warum Bequemlichkeit die treibende Kraft hinter Innovationen ist. Die Balance zwischen technologischer Hilfe und menschlicher Kreativität. Welche ethischen Fragen die Weiterentwicklung von KI aufwirft.Diese Diskussion zeigt, dass selbst Experten wie Eliot und Manuela respektvoll kritisch auf die Entwicklung blicken – mit einer Mischung aus Begeisterung und Demut.👉 Mehr Infos:Manuela Machner, KiNET.ai - www.kinet.aiEliot Mannoia, BrandKarma - www.brandkarma.at👉 Tools: Hume.ai: https://www.hume.ai ChatGPT (Advanced Voice): https://chatgpt.com NotebookLM (Google): https://notebooklm.google.com","intro_text":"KI fasziniert und beunruhigt gleichzeitig. Manuela Machner und Eliot Mannoia über die emotionalen Reaktionen auf KI und die Frage, was es bedeutet, wenn Maschinen uns als intelligenteste Spezies herausfordern.","key_questions":["Wie beeinflusst KI unsere Meinungen?","Welche Algorithmen steuern unser Verhalten?","Wie erkennt man Manipulation durch KI?"],"transcript":"**Intro:** Mind machine emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz ein podcast mit Eliot Mannoia und Manuela Machner\n\n**Eliot:** willkommen zur nächsten folge von Mind Machine mein name ist Eliot Mannoia digitaler psychologe und heute reden wir über die KI, Faszination und Respekt, also zwischen Faszination und Respekt. \n\n**Manuela:** Grüß euch und ich bin die Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus. Und mit unserem Podcast wollen wir einfach etwas plaudern über KI, euch Einblicke über unsere Erfahrungen aber auch unsere Gedankenwelt geben und euch ein bisschen einbinden in die ganzen Themen rund um KI.\n\nWas überwiegt bei dir, Eliot? Was Respekt faszination oder gibt es noch etwas drittes ich glaube mehrere gefühle aber ja auf jeden fall faszination also mich fasziniert das schon sehr aber ja ja furcht demütigkeit respekt auf jeden fall also man merkt einfach wie schnell sich sachen entwickeln und Wir waren ja als Spezies das Intelligenteste auf dem Planeten, das wird sukzessive in Frage gestellt und was macht das mit uns auch mit unseren Egos und mit unserer Bedrohlichkeit, wenn das das richtige Wort ist.\n\nWir stellen uns in Frage oder es wird in Frage gestellt, was wir machen. Ja. Ja, also ich teste ja ganz viele Tools. Und da habe ich immer wieder so Phasen da teste ich irgendwas, eigentlich weil ich irgendwo Empfehlungen gesehen habe oder irgendwas gesehen habe. Und dann teste ich es und dann sitze ich davor und dann ist das Ergebnis so überraschend, Dass ich einmal durchatme, aufstehe und dann mal kurz den Schreibtisch verlassen muss.\n\nAlso wo ich mir wirklich denke, also ich selbst für mich brauche dann momentan auch wirklich den Abstand vom Computerkastl sage ich jetzt einmal, um das für mich dann irgendwo einordnen zu können. Also so ein Beispiel, dass man sich das vorstellen kann, dort wo es zum Beispiel am krassesten für mich war, War, wie ich das erste Mal einen Zug getestet habe, dass die Stimmungen der Stimmen einordnen konnten.\n\nDas ist Humor.ai. Da habe ich in einem Podcast schon erzählt drüber. Und der zeigt dir dann an in so einer Map, oder damals war es so in einer Map, wie ist meine Stimmung, aufgrund dessen wie ich spreche. Und die Stimme des Computers hat darauf reagiert, also wenn ich müde bin, hat sie versucht, mich ein bisschen herunterzubringen also zu entspannen.\n\nWenn ich jetzt Gelangweilt war, dass ich versucht habe, mich ein bisschen zu motivieren und positiv halt das zu tun. Und dass dieses Tool so meine Stimmung aus der Stimme heraus hören konnte, sage ich jetzt einmal, war zum Beispiel so etwas, wo ich mir gedacht habe, boah, ja, okay. Also sachlich gesehen natürlich total funktionell für Callcenter-Konferenzen KI-Stimmen optimal, wenn man jemanden in Fuchstorferswild anruft, ist super, wenn die KI-Stimme den nicht nunarischer macht, sage ich jetzt einmal.\n\nAber bei mir war das dann so ein Punkt, wo ich einmal gesagt habe, okay, ja, okay, das geht auch schon. Ja, sowas halbwegs ähnliches hatte ich mit JGPT Advanced Voice, wo ich mich unterhalten habe, Und so einfach gefragt habe, es ging ja eh um diesen Trend, erzähl mir was über mich, das ich vielleicht nicht weiß von unseren ganzen Interaktionen.\n\nUnd einfach die Wortwahl von der Maschine, so, naja Eliot, also von allem, was du mir, also so bist du halt, von allem, was ich so über dich kennengelernt habe, also es war wirklich... Es waren interessante Wörter, die er benutzt hat, er, sie, es benutzt hat, wo ich mir schon gedacht habe, okay, ja, das ist schon was anderes, ja.\n\nJa, also die Advanced Voice von Gigi Petit definitiv, also es ist spielerisch natürlich lustig wenn er dann steirisch redet oder irgendwie, aber es ist schon sehr, sehr spannend, wenn die Stimmlage sich ändert Wenn er oder sie dann vielleicht eingeschnappt klingt oder irgendwie versucht lustig zu sein ja oder auch diese Podcasts, man kann ja einen Podcast automatisch generieren aus einer Datei und ich muss auch sagen jetzt geht es auch schon in Deutsch mit einem Hintertüreffekt und ich habe mein Steuer also das Steuerhandwerk von Österreich mir über einen Podcast vorlesen lassen von allen Wienern Manu, warum?\n\nja Also wenn er das spannend schafft, dann geht alles. Und er hat es spannend, also er hat es, also die Stimmen haben es ganz spannend geschafft, habe ich gefunden. Aber das war auch so etwas, weil man gedacht hat, also ich hätte keine Chance, wenn ich es nicht gewusst hätte und wenn ich es nicht selber generiert hätte.\n\nUnd wenn ich es eben nicht weiß, dass das Tool so klingt oder die Stimmen von dem Tool, ich hätte keine Chance. Wenn ich den Podcast mir, würde man keinen Steuerhandel-Podcast, glaube ich, anhören. Also da höre ich unseren Ehren, aber allein mit dem Unterbrechen, also die Stimmen unterbrechen sich so, wie es in der Realität ist.\n\nAlso wir zwei unterbrechen uns weniger, wie die zwei Stimmen. Das war auch sowas wo ich mir gedacht habe, spooky, also es ist wirklich Wirklich spannend und interessant. Also ich habe da schon sehr viel Respekt auch davor, muss ich sagen. wenn ich viel begeistert bin, was die Tools alles können. Jaja, also als Digitaler bin ich fasziniert als Psychologe eher Respekt.\n\nIch glaube, auf psychologischer Ebene gibt es eine wahnsinnige Anzahl an Bereichen, Wie es uns beeinflusst. Ethik oft ein Thema, wenn ich mit Kunden rede, Ethik und Skills der Zukunft und Angst wegen Jobs, aber auch Urheberrecht, also es gibt so viele verschiedene Bereiche. Es geht ja auch im Gesundheitswesen weiter und da sind natürlich auch Bedenken und dann, wenn sie gescheiter und gescheiter werden, wie werden wir dann Damit umgehen.\n\nUnd ein spannender Punkt, den ich auch finde, ist, dass als Menschen gehen wir oft den Weg der wenigsten Widerstandes. Und wenn man sich zurückdenkt am Anfang von den 2000ern, wo der Jeff Bezos gesagt hat, ich verkaufe Bücher online. Da haben die Leute gedacht, naja, aber das ist überhaupt nicht lustig Ich gehe ins Buchgeschäft, das ist doch eine Experience.\n\nJetzt machen das Gott sei Dank eh noch genug Leute. Der Gedanke dass ich jetzt in zwei Minuten was bestellen kann und ich muss nicht wohin gehen und das Buch wird mir geliefert, da passt Oder ich habe einen Kindle. Also ich lese meine Bücher am Kindle oder am Handy. Ja, dann hast du es sofort.\n\nAlso ich habe es sofort. Und ich habe nicht tausende Bücher zu Hause gelegen, weil das war mein wirkliches Bücherproblem, dass ich keinen Platz mehr für Bücher gehabt habe. Ja, und genau diese Bequemlichkeiten... Die passieren jetzt so so rasant auf so vielen ebenen von übersetzen bilder lieder hilfe eine zweite meinung einholen und weißt du ich habe jetzt ein projekt abgegeben eine analyse ein ordner und du weißt ja meine mutter sprach ist eigentlich englisch und das musste ich früher musste ich Andere kollegen fragen also bezahlen outsourcen um das prüft zu lesen also ist man ja klar und jetzt muss ich nicht einen termin machen den zahlen es geht auch nicht um das geld aber die bequemlichkeit dass ich zu hause in meinem workflow die übersetzungen machen kann und das ist schon Genau das sind die Dinge.\n\nWir Menschen sind ja so innovativ, weil wir faul sind. Davon bin ich überzeugt. Wir Menschen sind grundsätzlich faul. Wir versuchen alles schneller einfacher zu machen. Du hast immer dieses schöne Beispiel von der Waschmaschine gefragt. Wie lange haben wir früher für die Wäsche gebraucht, wie lange brauchen wir jetzt dafür?\n\nUnd keiner würde jetzt sagen, das war eine schlechte Erfindung die Waschmaschine. Und genauso sind jetzt diese ganzen KI-Systeme Entwicklungen, die uns auch das Leben wieder leichter machen. Es werden wahrscheinlich neue Herausforderungen kommen, neue Jobs. Also ich habe eigentlich nicht die Angst, dass wir keine Jobs mehr haben, es werden andere Jobs sein.\n\nAlso das glaube ich schon, dass sich die Sachen verändern werden. Aber die Frage ist natürlich schon, wenn man anschaut was KI-Systeme inzwischen alles können, In welche Richtung entwickelt sich das alles? Ein bisschen überspitzt formuliert, am Ende des Tages werden die KI-Systeme mit den alten Leuten im Pflegeheim reden und wir werden mit Windeln wechseln.\n\nIch hoffe die Roboter schaffen es bis dahin. Ja, weiß ja nicht, ob ich das super hoffe. Also auf der anderen Seite, oder? Auf der anderen Seite ja, weil den Menschen zu berühren ihn zu waschen ihn zu interagieren ist ja auch ein Dienst der Menschen und wenn das dann ein Roboter macht, auch wenn es natürlich die blöde Arbeit ist und wenn es die schlechte Arbeit schlechte, aber wenn es die herausfordernde Arbeit ist ja, also da habe ich schon sehr viel Respekt vor diesen ganzen Entwicklungen, muss ich sagen Ich habe jetzt keine Angst.\n\nIch wie oft wirst du gefragt. Ich werde fast bei jeder Zeit schon gefragt, ob ich glaube, oder bei Interviews ganz oft, ob ich glaube, dass so etwas wie Terminator real wird. Wirst du das auch gefragt? Nicht so oft eigentlich, nein. Komisch. So was weil so werde ich das gefragt. Aber es wird oft erwähnt. Ja, nein, also ich werde wirklich öfters gefragt, so glaubst du eigentlich, dass das sicher Entwicklungen geben wird mit Terminator?\n\nUnd ich glaube jetzt nicht, dass es da einen Roboter geben wird, der durch die Straßen wandert und Leute abschießt oder Leute also irgendwas tut, von sich aus gesteuert selbst gesteuert. Das glaube ich oder hoffe ich nicht. Sagen wir es einmal so. Ja, glaube ich auch. Das glaube ich nicht, aber ich glaube, dass wir einfach viele Dinge aus der Hand geben, die wir vielleicht auch gar nicht aus der Hand geben müssten.\n\nAlso aus Bequemlichkeiten oder weil es halt momentan modern ist. Also wenn jemand gut texten kann zum Beispiel und das vielleicht auch noch gerne macht, dann macht es überhaupt keinen Sinn, dass Chachipiti für den die Texte schreibt Das wäre, das ist total schade, wenn das also ich habe immer wieder Kursteilnehmerinnen drinnen, die sind begeistert die lieben das, die können Geschichten erzählen, die können das verschriftlichen die machen das mit Leidenschaft und mit Lieben, die sitzen dann in meinem Kurs drinnen und lernen, wie Cheche Petit so schreibt, wie sie selbst schreiben und das fühlt sich schon ein bisschen absurd, das muss ich schon sagen weil es soll eine Hilfe sein Wenn man etwas nicht so gut kann, so wie du sagst mein Englisch wäre nicht perfekt und dein Deutsch ist nicht perfekt, natürlich ist es super, wenn mir Chachapiti dabei hilft.\n\nAber wenn ich etwas gut kann, dann sollte man meiner Meinung nach auch noch einiges vorsichtiger sein. Dann nimmt man Chachapiti für die Ideengebung vielleicht. Oder wenn einem ein Kartitel einfällt. Aber man muss es nicht. Ich habe das eh vor ein paar Podcasts gesagt, dass manchmal ist Ist der Prozess der Entscheidung wertvoll oder sogar noch wertvoller als die Entscheidung selbst.\n\nUnd genau da ist ein Parallel hier zu diesem Thema sehe ich, dass nicht die Übersetzung ist vielleicht das Thema, aber die Zeit die es uns kostet. Und ich sehe einen Trend, Dass die Menschen weniger und weniger mit Echtzeit umgehen können. Wenn du sagst ich muss diese Kassette, dieses Lied in Echtzeit aufnehmen vom Radio, was wir gemacht haben in der Kindheit.\n\nJetzt tun die Leute es rüberkopieren und das dauert vielleicht fünf Sekunden und dann haben sie das Lied. Sie müssen nicht drei Minuten ein Lied aufnehmen. Man sieht es auch mit den Scooters ich fahre mit der U-Bahn von A nach B, aber die letzten 100 Meter nehme ich mir einen Scooter Das Gehen ist ja mühsam Das dauert ja zehn Minuten mit dem Scooter.\n\nAlso wir haben diese Technologien, ob das jetzt ein Scooter ist oder KI oder Technologie. Das ist völlig egal. Ja, und die gibt uns alles so schnell. Und ich glaube, dass wir dann nicht mit Echtzeit so gut umgehen können. Ich glaube, das ist eher so ein Side-Effekt der vielleicht... Stärke Auswirkungen hat, die wir vielleicht nicht berücksichtigt haben.\n\nVielleicht können die Leute nicht mehr so Gespräche haben wie wir, weil das kommt doch zum Punkt. Oder die KI hätte mir das schon in drei Minuten erzählt, bei dir muss ich jetzt 20 Minuten rum sprechen, bevor ich die Antwort bekomme, die ich will vielleicht. Also diese Abkürzungen was es mit unseren sozialen Skills sind, um auf den Punkt zu kommen, glaube ich das ist etwas, was wir auch berücksichtigen sollten Also definitiv, ich bin das beste Beispiel dafür, also ich bin sicher, dadurch, dass ich sehr viele KI Tools verwende, die Dinge schneller machen für mich, ungeduldiger geworden, definitiv auch ungeduldiger im Zuhören, absolut, oder ewig lange E-Mails, ich habe eine Kundin die schreibt mir ewig lange E-Mails, Also, früher habe ich es quer gelesen, jetzt muss ich wirklich mich zurückhalten, dass ich es nicht in Chez Pity reingebe und sage, pass mir das mal zusammen, sondern dass ich es wenigstens noch quer lese.\n\nUnd das hat natürlich Gefahren, weil eins muss ich auch sagen, ich muss mich wirklich zusammenreißen, dass ich das noch Punkt für Punkt mir die geistige Mühe nehme, mir das wirklich herauszudenken, was sie eigentlich geMind hat mit den Formulierungen. Also ich bin überzeugt dass das passiert. Und ich glaube, was aber auch ganz, ganz wichtig ist, wir haben so viele Möglichkeiten mit KI-Systemen.\n\nIch glaube, dass man auch nicht umhinkommt, egal ob man das Spiel jetzt spielt oder nicht mitspielt, sage ich jetzt einmal, die gesellschaftlichen Änderungen werden kommen durch KI-Systeme Einfach weil KI-Systeme momentan du weißt ja noch, aktiv nutzen die meisten Systeme Das heißt, Wir schalten ein, oder wir gehen auf die Seite.\n\nAber in Zukunft, so wie es im Navi ja ist oder im Handy-Login oder keine Ahnung, in Wirklichkeit sind die Systeme dann überall drinnen. Aber ich glaube trotzdem, dass wir Menschen noch immer die Freiheit haben, nur weil alles, was technisch geht, müssen wir nicht machen. Also ich bin, das versuche ja immer bei allen meinen Schwungungen, den Kursteilnehmern klarzumachen Ich zeige ihnen, Die Palette von technischen Möglichkeiten und sagt, das heißt aber jetzt nicht, dass ihr eine Telefonie umstellen müsst auf KI.\n\nDas heißt nicht, dass ihr eure E-Mails beantworten müsst oder eure Geschichten erzählen müsst mit KI oder Videos generiert oder Bilder generiert. Es gibt die Möglichkeit, da und da macht es vielleicht Sinn, aber es gibt auch Dinge, da macht es würde es vielleicht von Effektivität her Sinn machen, aber Nicht für das Unternehmen anzieht.\n\nAlso gerade im Tourismus Bilder generieren ein klassisches Thema. Gehen tut vieles aber macht es Sinn, ein Bild zu generieren von einer Destination? Der Gast erwartet sich, dass er das dann antrifft. Also nein, natürlich nicht. Stimmt. Und da, glaube ich muss man auch dieses Selbstbewusstsein zu haben und zu sagen, ja, ich weiß, dass es geht.\n\nIch glaube, das ist wichtig zu wissen, Und dann die Entscheidung zu treffen, ich kann super Texte schreiben, ich schreibe meine Texte selbst. Und ich glaube, das wird in Zukunft dann auch den Unterschied ausmachen. Zwischen diesen, so gut man seine KIs trainiert ist es trotzdem eine trainierte KI, die die Texte schreibt.\n\nOder dem Text, der drei Rechtschriften da drinnen hat, aber... Der so geschrieben ist was ja ich will dann wieder populär mit meinen e-mails weil rechtschreiben ist nicht so mal stärker ich habe mir was gemeinsam ich glaube ich glaube dass die entwicklung schon sehr spannend ist wirklich spannend und herausfordernd und eigentlich überhaupt nicht absehbar Ja, also in allen Bereichen.\n\nSogar in einer Studie hat die KI mehr Empathie gezeigt als Therapeutinnen. Also in einem Blindtest, also in einem Test, die Patienten haben nicht gewusst dass es eine KI ist, auf der anderen Seite von der Leitung. Ich glaube, die haben das mit dem Bildschirm gemacht. Also sogar Empathie, wo man gedacht hat, naja, Kreativität Innovation, Empathie, das ist...\n\nDas schafft die maschine nie wir sind auch entscheidungsbäume in wien also wenn du mir sagst dass deine katze krank ist dann werde ich sagen ah das tut mir leid ich hoffe es wird besser also also wenn man empathisch ist aber eine entscheidungsbäume kann man das auch zum teil also es ist ja das ist wir haben schon trainiert mit unseren taten Mit unseren Aussagen, mit unseren Videos und Büchern und Texten und es ist halt ein spiegeliger Gesellschaft mit allen positiven und negativen Eigenschaften muss man auch sagen.\n\nAlso es ist natürlich keine Empathie sondern es ist eine gespielte Eine Kopie einer Empathie aber sie haben es super kopiert. Also wenn du jemanden trainierst darf empathisch sein. Also autistische Kinder müssen ja teilweise so Trainings auch machen, dass sie erkennen die Stimmung zum Beispiel vom Gegenüber, weil es ja nicht natürlich ist, wie bei den meisten Menschen.\n\nUnd im Prinzip trainieren KI-Systeme das auf die gleiche Art und Weise und versuchen dann ein Muster zu entdecken, wie kann ich dann antworten dass... Mein Gegenüber das als positiv empfindet. Also ja, also ich habe definitiv da Respekt und natürlich die volle Begeisterung, weil ich so fasziniert bin, was alles funktioniert.\n\nIch glaube, es verbindet uns auch. Ich glaube heute haben wir ganz kurz einen guten Bogen, aber auch ich glaube, das war heute eher so ein bisschen eine persönliche Session für uns. Ja, Euch auch zu zeigen, dass auch wir, die wir uns tagtäglich damit beschäftigen, jetzt nicht so bläugig und blind sind und sagen, ja, alles ist super und bestens und es gibt nur KI-Systeme und die wird die Welt verändern.\n\nAlso ich glaube, wir beide glauben, es wird die Welt verändern. Aber dass wir auch sehr kritisch respektvoll gegenüber den Systemen sind.\n\nDanke, das war glaube ich ja sehr, ich glaube, da werden wir noch viel nachdenken wir zwei zumindest. Ja, auf jeden Fall. Über die Entwicklung und wie es weitergeht. Vielleicht schauen wir, hören wir uns das in zehn Jahren nochmal an und sagen dann, wir waren so blauäugig oder wir haben uns das so kritisch vorgestellt, in Wirklichkeit ist ja nichts passiert.\n\nAlso irgendwer hat beim Vortrag gesagt, Entschuldige eigentlich haben wir schon abgeschlossen, aber das muss ich euch noch mitgeben. Irgendwer hat ihm zu einem Vortrag gesagt, wenn die Welt untergeht, dann geht er nach Österreich, weil da dauert alles 50 Jahre länger. Und der andere hat gesagt, naja zuerst kommst du in die Schweiz, weil wir diskutieren 20 Jahre, ob man mitmacht beim Weltuntergang.\n\nAlso es kann natürlich auch so passieren, dass zwar rundherum alles sich verändert, aber bei uns ist es vielleicht ein paar Jahre länger. Schauen wir mal. Ja, es bleibt spannend. Alles, genau. Alles Gute. Super, schön, dich zu sehen. Bis nächste Woche. Bis nächstes Mal.","faqs":{"heading":"FAQ: Zwischen Faszination und Respekt – was KI mit uns macht","items":[{"question":"Was überwiegt bei euch: Faszination oder Respekt vor KI?","answer":"Eliot Mannoia beschreibt mehrere Gefühle gleichzeitig: Faszination, Demut und Respekt. KI entwickelt sich so schnell, dass selbst Experten kaum mithalten. Als Spezies waren wir das Intelligenteste auf dem Planeten, das wird sukzessive in Frage gestellt.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was macht es mit uns, wenn KI unsere Intelligenz in Frage stellt?","answer":"Eliot Mannoia fragt: Was macht das mit unseren Egos und mit unserer Bedrohlichkeit? 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Zusammen sprechen sie über:🔹 Die Herausforderungen der europäischen KI-Landschaft und wie Mut und Innovationskraft oft durch Regulation gebremst werden.🔹 Wie das Fraunhofer Austria durch Anwendungsprojekte Brücken zwischen Wissenschaft und Industrie baut.🔹 Warum Inklusion und Barrierefreiheit gerade in Zeiten von KI und digitalen Lösungen essenziell sind und wie „Klartext“ die Gesellschaft unterstützt.🔹 Konkrete Einsatzmöglichkeiten und Nutzen von KI im Alltag – von Chatbots bis zu verständlicheren Bankdokumenten.Tauche ein in eine Episode, die zeigt, wie fortschrittliche KI-Lösungen Europas Innovationspotenzial entfesseln können – wenn wir uns trauen. ✨🎧Verlinkungen:Manuela Machner, KiNET.aiEliot Mannoia, BrandKarmaRuben Hetfleisch, Klartext","intro_text":"Ruben Hetfleisch forscht bei Fraunhofer Austria zu Trustworthy AI und ist Gründer des Startups Klartext. Das Gespräch dreht sich um KI-Forschung, vertrauenswürdige KI und was Unternehmen davon wissen sollten.","key_questions":["Wie analysieren Algorithmen menschliches Verhalten?","Welche Rolle spielt digitale Psychologie im Zusammenspiel mit KI?","Wie beeinflusst KI unser Verhalten im Alltag psychologisch?"],"transcript":"Mind Machine. Emotionale Intelligenz trifft künstliche Intelligenz Ein Podcast mit Elliot Manoja und Manuela Machner.\n\nHerzlich willkommen bei der neuen Folge von Mind and Machine. Mein Name ist Manuela Machner und ich bin spezialisiert auf das Thema künstliche Intelligenz und Tourismus. Hi, Elliot Manoja, digitaler Psychologe und heute freut es mich wahnsinnig, den Ruben Hetfleisch vorzustellen, als Gast zu begrüßen zu dürfen.\n\nRuben ist Research Associate bei Fraunhofer Austria, wo er sein Doktorat macht in Bezug auf Trustworthy AI und da werden wir heute auch sehr viel darüber reden. Dann ist er auch noch AI-Founder bei seinem Startup Klartext, wo er schwierige Dokumente rechtliche und Versicherungsdokumente so inklusiv wie möglich macht, dass wirklich jeder Mann, jede Frau das auch wirklich gut verständlich lesen kann.\n\nDann ist er auch noch Lead Generative AI Community bei AI Austria, wo er im Besuch auf Generative AI da wirklich Diese Abteilung, so gesagt, in der AI Austria vorwärtsbringt und da mehr unter den Menschen bringt. Hallo Ruben vielen Dank, dass du heute bei uns bist. Hi Elias, hi Manuela. Ja, erstmal vielen Dank, dass ich da sein darf.\n\nWir hatten ja schon so viele super interessante Gespräche im Vorhinein deswegen finde ich es auch mal toll, dass wir einen aufnehmen. Ich glaube, das war lange überfällig Freut mich, hier zu sein. Super. Vielleicht kannst du mal uns ein bisschen erklären, für die, die vielleicht das Fraunhofer-Institut nicht so gut kennen, um deine Tätigkeit dort als Research Associate.\n\nTrustworthy AI, was macht das so, was sind so ein bisschen die Forschungen die ihr da treibt und wie schaut ein Tag bei dir aus? Genau also ein Tag sieht ziemlich bunt bei uns aus. Also generell Fraunhofer ist ein angewandtes Forschungsinstitut. Das heißt, wir sind nicht wie bei der Uni, dass wir nur Grundlagenforschung machen, sondern wir bewegen uns immer intensiv Zwischen Grundlagenforschung und der Industrie.\n\nDas heißt, wir wollen möglichst spannende Themen erarbeiten, aber auch in einem Horizont von drei, vier, fünf Jahren wirklich industrierelevant und industrieready bekommen. Und da ist natürlich KI ein riesen riesen Thema. Und da ist auch genau mein Steckenpferd sage ich jetzt mal, Trustworthiness of AI, besonders im Bereich Sprachmodelle.\n\nUnd mit was wir uns hier im Kern beschäftigen, ist wirklich, dass wir versuchen, Halluzination, das heißt sogenannte Falschantworten oder Antworten des Sprachmodells die nicht auf faktischem Wissen sich beliefern, die natürlich zu vermeiden. Und was wir da machen, ist im Prinzip, dass wir mit neuartigen Datengrundlagen arbeiten.\n\nSogenannten Wissensgrafen, das sind keine relationalen Datentabellen, ohne jetzt zu tief einzusteigen, aber es sind keine normalen Tabellen, sondern kann man sich ein bisschen die Netze vorstellen und die ermöglichen es wirklich, bei einer Antwort sich dann auf diese zu beziehen und dann auch wirklich praktisches Wissen aufzugeben, wo dann eine feste Datenbasis dahinter steht und halt nicht einfach nur irgendeine Gespinnerei des Sprachmodells.\n\nGenau, so im Grunde genommen. Wie ein Tag bei mir aussieht, das ist ganz, ganz unterschiedlich. Natürlich mit zu vielen administrativen Meetings wie das bei jeder Arbeitsstelle meistens der Fall ist. Aber nee, ansonsten ist es relativ spannend und abwechslungsreich, weil wir halt wie gesagt arbeiten.\n\nZwischen Industrieprojekten und zwischen Forschungsprojekten immer hin und her wechseln Und das macht es extrem spannend, weil wir wirklich in den Forschungsprojekten sehr tief reingehen können und uns auch wirklich Sachen angucken können, die vielleicht nie industrie-relevant werden, aber vielleicht wirklich grundlagenforschungstechnisch sehr interessant sind.\n\nDa kann ich auch gleich von einem Forschungsprojekt gerne ein bisschen was erzählen. Genau. Und dann haben wir wirklich die Industrieprojekte wo wir wirklich in den hoch innovativen Unternehmen reingehen und dann konkrete Fragestellungen beantworten weil einfach konkrete Probleme meistens in der Produktion vorhanden sind.\n\nGenau. Und so sieht im Prinzip neben meinem eigenen kleinen Unternehmen und AI Austria mein Tag aus. Genau. Also ziemlich ausgefüllt klingt das zumindest, oder? Ziemlich ausgefüllt, ziemlich ausgefüllt, aber ich will mich nicht beschweren, weil es super abwechslungsreich ist und man auch einfach mit super vielen tollen Menschen zu tun hat.\n\nAlso es mir macht Spaß. Ich liebe, was ich mache. Das merke ich. Ja und ich finde es spannend, was du sagst. Ich mache das ja im Kleinen, also ich habe meine kleinen Betriebe ich löse für die nichts, ich zeige ihnen nur was. Und du hast die großen. Was ich spannend finde, ist diesen... Einerseits den Forschungsansatz, den du hast, aber andererseits auch, dass du die wirkliche Welt noch siehst.\n\nIch sehe Forscher oft sehr abstrakt. Die entwickeln in ihren Kämmerchen, sage ich jetzt einmal. Und wenn sie einmal rausgehen, checken sie gar nicht, dass die Welt sich verändert hat und das, was da rauskommt, gar nicht mehr relevant ist. Und ich finde es super, dass du das verbindest. Absolut, absolut und da muss ich auch ein bisschen, wenn ich da von meinem Arbeitgeber schwärme, aber das war auch der Grund, warum ich mich in Deutschland als Fraunhofer Die Fraunhofer-Gesellschaft ja noch ein bisschen größer.\n\nGenau, und das ist wirklich eigentlich das Schöne auch, warum ich mich deswegen dafür entschieden habe, weil meine Erfahrung in universitären Instituten war meist, dass halt sehr interessante Themen gemacht werden, aber dann, wenn man da rausgeht, weiß man eigentlich in der Industrie nicht so wirklich, okay, wie können wir das wo anbringen?\n\nDas wird hier wunderbar verbunden und ich glaube, das ist auch genau das, was es dann braucht, um wirklich Mehrwert zu schaffen für die Gesellschaft. Und wie siehst du, also es ist wirklich angewandt das finde ich super bei euch, wo siehst du so da das Potenzial die Risiken aus deiner Sicht oder aus Forschersicht?\n\nJetzt im Bereich auf künstliche Intelligenz oder generell gesehen? Nein auf KI. Auf KI gesehen, vor allem bei der Angewandtheit von unserer Wissenschaft habe ich manchmal das Gefühl, dass das Problem ist, dass Firmen sich... Nicht trauen neuartige KI-Projekte zu realisieren. Und das ist auch vielleicht sogar ein europaweites Phänomen von Unternehmen, dass sehr neuartige Technologien oftmals sich nicht getraut werden, wirklich in die Anwendung zu bringen und dort auch wirklich mal ein reales Projekt auf die Beine zu stellen.\n\nDas heißt, daran müssen wir immer kämpfen. Das wird sich halt immer wieder auf Bewertes zurückgezogen Und da ist einfach die Hürde in Europa, vielleicht im Gegensatz zur USA oder sogar vielleicht im Gegensatz zu China, ein bisschen höher, mal zu sagen, hey, das ist eigentlich eine geile Idee, wenn man das jetzt mal so sagen kann.\n\nAber wir wissen nicht ob sie funktioniert, aber wir probieren es aus, weil wenn es funktioniert, wäre es super cool. Genau, und das ist oftmals das Problem, dass da wirklich viel Überzeugungsarbeit notwendig ist, gerade im Bereich KI-Förderung Was extrem schade ist, weil die Möglichkeiten halt immens sind und ja, einfach diese Willingness von zehn Projekten vielleicht auch mal fünf in den Sand zu setzen, aber die fünf, die dann was werden, die sind dann halt großartig.\n\nIch glaube, da fehlt uns ein bisschen der Mut, manchmal in Österreich, in Deutschland, aber auch generell in Europa Wobei, das ist schon unser Mindset, also diese Vorsicht und diese fehlende, also Scheitern ist was ganz so Schlechtes bei uns in Europa, das merkt man halt wirklich bei so Projekten ganz, ganz stark, also derweil ist Scheitern im echten Leben ja immer ein Teil einer Entwicklung, also wenn ich nicht gescheitert bin, weiß ich nicht, was ich besser machen kann, aber bei uns ist das Ganze ein...\n\nGanz schlechte Geschichte und Risikobereitschaft. Ich habe jetzt bei einer Tagung gehört, vielleicht hast du da auch Erfahrung, da haben sie gesagt, ja, also Österreich, Deutschland, Schweiz und so weiter, ganz schwierig, aber dass zum Beispiel die ehemaligen Ostländer durchaus bereiter sind, Riskanter oder schneller, irgendwas auszuprobieren.\n\nVielleicht weil sie ein wenigeres Gefühl haben, was zu verlieren oder einen Status zu verlieren Weiß nicht, hast du da Erfahrungen in die Richtung? Ja, das kann wirklich gut auch sein, dass wir da vielleicht das einfach stärker in unserer Kultur haben, weniger Risiko bereit zu sein. Hat ja auch durchaus seine Vorteile und ich glaube auch Assets Richtung Datenschutz, der wirklich aus Europa maßgeblich getrieben wird, Es ist super wichtig, nur das Problem ist, Wenn uns auf der technologischen Seite die anderen Player überholen und abhängen, dann finden wir uns am Ende in einer Abhängigkeitssituation, wo wir deren Werte aufgedrückt bekommen.\n\nUnd das ist das, was ich auch halt immer wieder und was jeder Mensch in Europa eigentlich gerade widerfährt. Wir haben jetzt vor 20 Jahren, sage ich mal, als Europa das Internetrennen schon deutlich verloren oder die ganze Welt hat es gegen die USA verloren. Jetzt ist das Thema, wir wollen Google und Meta unsere Datenschutzwerte auftragen, weil die letzten 20 Jahre hat Europa wahnsinnig gut über Datenschutz gesprochen.\n\nDas Problem ist aber, ganz am Ende des Tages hat Google und Meta so eine Übermacht, dass wir uns eigentlich deren Werte fast aufdrücken lassen müssen. Oder auch einfach, um wettbewerbsfähig zu sein, einfach beide Augen zudrücken müssen, weil wir halt deren Systeme benötigen und brauchen. Und das würde ich mir manchmal wünschen, dass das mit der KI nicht mehr in dem Ausmaß besteht.\n\nIch glaube, wir werden trotzdem in diese Abhängigkeit ein bisschen reinlaufen, weil einfach die großen Player jetzt woanders sitzen. Aber ich glaube, wenn wir hier ein bisschen risikobereiter wären, Auch wirklich ein bisschen fortschrittlicher werden und da rede ich gar nicht auch zum Beispiel davon, nur Startups mit Geld auszustatten, aber auch wirklich einfach neuartige Ideen sei es von Forschungsinstituten, sei es von firmeninternen Personen, die Ideen haben oder sei es von Startups, dass das Unternehmen und auch die Führungsebenen in den Unternehmen sich einfach mehr und mehr entscheiden würden, da ein bisschen Risiko zu gehen, um einfach ein bisschen schneller zu sein, weil ich glaube, Nur dann schaffen wir es auch irgendwie als Europa unsere Werte in die Welt zu tragen.\n\nDas ist so ein bisschen so meine Erfahrung und das merke ich halt im Alltag dass das halt sehr schwierig ist bei Unternehmen manchmal da durch die Backsteinwand irgendwie durchzukommen und zu sagen, hey, lasst uns doch mal was Cooles probieren. Aber es existiert die Angst auch nicht, oder? Ja Ich entschuldige die Unterbrechung, aber es existiert die Angst irgendwie nicht, dass du sagst dass dir das ein Konzern auch sagt, wir müssen unbedingt auf diesen Zug aufspringen irgendwo.\n\nLeute was haben wir für Ideen Wie können wir schneller werden, effizienter werden, besser werden? Wo kann uns vielleicht KI helfen? Muss ja auch nicht KI sein, aber wo kann uns Innovation helfen? Also irgendwie, wir sind gesettelt, wir sind vielleicht satt in einer gewissen Art und Weise Und das führt ein bisschen dazu, oder?\n\nAbsolut, absolut. Und das ist ja die Sache, jeder guckt ja nur auf sich. Und für das eigene Unternehmen, man ist zufrieden es läuft gut, ist das auch richtig. Aber das Problem ist, wenn das dann eine gesellschaftliche Größe annimmt, dann brauchen wir aber diese Player, die halt sagen, hey, wir müssen voranschreiten weil...\n\nUnd gesamtgesellschaftlich gesehen auf Europa funktioniert das dann nicht mehr so, dass wir sagen, okay, läuft okay, wir bleiben jetzt mal voran. Und das wollte ich auch anschließen eben noch, dass man auch wirklich sagen muss, es gibt ja einzelne Player sehr wohl, die das machen. Also... Ich will jetzt keine Firmen nennen, obwohl es eigentlich nur positive Werbung ist, aber wir haben einige Player, die wirklich sehr fortschrittliche Sachen ausprobieren auch gerade so als Beispiel Multi-Agent-Frameworks, das heißt wirklich mehrere Sprachmodelle die interagieren und da sehr fit sind.\n\nMeiner Meinung nach bräuchte es mehr von diesen Playern, die den Mut haben. Und das können sich halt oft nur große Konzerne leisten, Und da ist halt auch die Frage, wie können wir vielleicht sogar politisch unterstützen, dass immer mehr Unternehmen den Mut auch finden und vielleicht auch unterstützt werden dabei.\n\nWir haben ein Ziel unseres Podcasts, das ja auch zu inspirieren. Hast du da vielleicht ein paar Anwendungsfälle, die du vielleicht teilen darfst vielleicht ohne Firmen zu nennen, aber so ein paar spannende Anwendungsfälle Also ich würde einen herausheben hier und den darf ich nämlich auch nennen und zwar haben wir bei Fraunhofer ein großes Projekt bei Infineon gemacht und die haben schon relativ frühzeitig, ich sage jetzt mal beim Sprachmodell Hype, wirklich uns kontaktiert und gefragt, hey, wie können wir da was machen?\n\nUnd dort haben wir jetzt zum Beispiel einen relativ coolen Maintenance-Chatbot. Den hat auch der Projektzuständige Daniel Valtina bei der ersten GenAI-Veranstaltung präsentiert. Genau, da haben wir einen Maintenance-Chatbot mit denen in Kooperation realisiert. Und das ist halt total cool, weil sowas ermöglicht dass im Prinzip ein Instandhalter der vielleicht auch schon neu ist in seinem Beruf oder eine Maschine nicht so gut kennt, trotzdem diesen Chatbot hat, um hinzugehen und zu sagen, hey, hallo Chatbot.\n\nIch habe hier dieses und jenes Problem, was kann ich tun? Und dann bekommt er wirklich eine fundierte Meinung zurück und Hilfe, was er tun soll oder an wen er sich wenden soll. Und das sind halt dann wirklich Benefits und Vorteile, die man dann wirklich real in der Produktion hat, die halt super sind und wo es sich halt komplett ausgezahlt hat, dass jemand schon ganz früh beim Hype, wo ich sage jetzt mal der Sprachmodell Hype gerade erst begonnen hat, Ja, und noch nicht gesettelt war und klar war, wie viel bringt es wirklich?\n\nDa hat sich in Finland schon entschieden, hey, lasst uns da ein Projekt machen und es hat sich komplett ausgezahlt weil jetzt sind sie auch ready und benutzen das System, während andere gerade noch am Evaluieren sind. Was ich toll finde bei solchen Projekten ist jetzt für meine kleinen Betriebe wenn so Innovationen passieren, so wie du gesagt hast, die sind meistens sehr teuer und umfangreich und und und und.\n\nAber in der Wirklichkeit ist das der erste Schritt und Wenn die Dinge dann funktionieren, wenn sie standardisiert sind, dann sind sie auch skalierbar und dann wird das ja dann auch heruntergebrochen für uns Kleine sage ich jetzt einmal, oder für die Kleinen und dann sind die Dinge bewährt und funktionieren, weil im kleinen Umfeld haben wir oft das Problem, gerade im Tourismus, wo ich zu Hause bin, Dass viele Lösungen einfach noch nicht verfügbar sind.\n\nAlso die Entwicklungen gehen eben auf die großen Budgets, weil dort halt auch so viel Forschung noch passiert. Und wir sind aber sehr abhängig von den fertigen Produkten da. Also weil da geht es nicht mehr. Und darum ist es also wichtig. Und das Gefährliche das sehe ich schon auch, ist, Wenn solche Produkte dann nicht existieren im österreichischen oder deutschsprachigen Raum, was passiert dann?\n\nDie Kunden sagen, naja gut, aber es gibt ja die technische Möglichkeit, ich nehme das Produkt, das aus den USA kommt oder woanders her, ist ja egal, Sprache spielt sowieso keine Rolle mehr und dann kaufe ich das halt dort ein. Und ob ich meine Daten dann in die USA ausdecke, naja der Datenschutzbeauftragte...\n\nDenn das, ja, da schreibe irgendwas rein, keine Ahnung, ich tue eh keine Person hat bezogen darauf oder so und ich nutze das dann, weil ich halt auch keine Alternative habe momentan zu momentaner Zeit. Ja das ist genau der Punkt, man hat dann keine Alternative und ist dem eigentlich dann ausgeliefert und dann ist der Datenschutz wieder ganz hinten und das ist genau das, was ich auch vorher meinte.\n\nDann werden auch auf einmal unsere Werte im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit Einfach ganz nach hinten gestellt. Das heißt, wir hätten uns direkt von Anfang an eigentlich Gedanken machen können, wie können wir sowas selber machen als Gesellschaft, dann müssen wir vielleicht am Ende unsere Werte nicht hinten anstellen.\n\nUnd ich glaube, da gilt es wirklich die Balance zu finden zwischen Technologischen fortschritt wirklich auch sachen ausprobieren und halt trotzdem auf unsere werte gucken ich glaube wir können der regulative muskel ist in europa immer sehr stark deswegen wird immer sehr sehr zur zum datenschutz und zu den werten gezogen aber ich glaube dann brauchen wir ein bisschen besseres gleichgewicht wenn wir auch jetzt von produkten reden klartext Toller Name.\n\nIch meine, es sagt eigentlich schon sehr, sehr viel aus, aber vielleicht kannst du uns von deiner Startup erzählen und wie du hier mit einem europäischen Produkt für Inklusion wirklich auch ein Produkt schaffst Sehr gerne, sehr gerne. Genau, Klartext ist ein bisschen, ich habe lange Zeit im Sozialwesen gearbeitet, nebenberuflich und Klartext ist ein bisschen daraus entstanden so ein bisschen etwas der sozialen Gesellschaft zurückzugeben und meine Passion sozusagen mit KI zu verbinden und alles hat gestartet damit, Dass ich mir mit einem Freund Gedanken gemacht habe, weil ich habe quasi eine Mail bekommen von einer Bank mit einem Angebot für ein zusätzliches Produkt.\n\nIch sage jetzt mal, ich verschweige mal die Bank, aber es war Drei-Seiten-Fleece-Text. Und dann habe ich mich gefragt, erstens mal aus einer Marketing-Sicht, ist das bescheuert weil keiner hat so viel Zeit dass er sich Drei-Seiten-Fleece-Text durchliest. Ja, und dann habe ich mir auch Gedanken gemacht, ich bin, würde ich sagen, ein durchschnittlich intelligenter Mann.\n\nSo, ich habe jetzt wirklich, ich habe mir dann die Arbeit gemacht, habe eineinhalb Stunden diesen Text durchgelesen und nach eineinhalb Stunden habe ich im Grunde genommen ein bisschen verstanden um was es eigentlich geht. Und da habe ich mir gesagt, wenn man wirklich aber vielleicht nicht mit komplizierten Texten tagtäglich arbeitet, wie ich das tue oder gewisse Beeinträchtigungen hat, Sprache oder der Sprache nicht mächtig ist.\n\nWir haben mittlerweile viele Bürger mit Migrationshintergrund, wo es nicht selbstverständlich ist, dass sie muttersprachlich Deutsch sprechen und es ist eine komplizierte Sprache und da haben wir uns gedacht, hey, da braucht es doch eigentlich in Zeiten von Sprachmodellen, von Natural Language Processing von KI, braucht es eigentlich eine Lösung, die solche Texte vereinfacht.\n\nDas war im Prinzip der Grundstein für Klartext und dann viele Recherchen später. Sind wir auch darauf geschossen, dass es Gott sei Dank eine Regulatorik gibt, die nächstes Jahr auch schlagend wird, die Banken und Finanzdienstleistungen verpflichtet Produktinformationen vereinfacht darzustellen. Das ist das B2-Niveau was dort verpflichtet wird.\n\nUnd darauf spezialisieren wir uns quasi, dass wir ein Produkt schaffen, eine Software, die komplizierte Finanztexte Sei es ein Kontovertrag, sei es ein Kreditvertrag auch Versicherungsprodukte automatisiert vereinfacht. Und das ist leider nicht mit einer ZGPT-Lösung getan, weil da super viele Probleme auf einen zukommen, aber es ist super spannend und da sind wir jetzt mit dem ersten POC am Start und legen da los und freuen uns total, weil ich glaube, das sind genau die Sachen, das ist dann am Ende das Schöne dass es nicht nur...\n\nFür die Inklusion gut ist, von Menschen, die beeinträchtigt sind, sondern wirklich der ganzen Gesellschaft zugutekommt, weil jedes Mal, wenn wir unser Produkt vorführen und am Ende der vereinfachte Text auskommt, es sitzt uns nie jemand gegenüber, der sagt, wow, der Text ist ja viel zu einfach, sondern jeder ist begeistert davon, dass der Text so einfach zu verstehen ist.\n\nUnd das ist eigentlich der Kern der Sache, dass die Informationen bei den Menschen ankommen und das tut jedem zugute und genau, darum geht Speckler. Zugänglichkeit und Barrierefreiheit wirklich für manche essentiell ist, aber für alle hilfreich ist. Exakt. Hatten den Shadi bei uns vor ein paar Wochen, der ist für Barrierefreiheit bei Amazon zuständig Und er hat das wirklich sehr schön gesagt.\n\nAlso ja, es macht einfach die Benutzerfreundlichkeit für alle. Ja ja,, ja ja ja,, ja.\n\nBrutal interessant ist, weil wenn ich keinen Drei-Seiten-Fleece-Text bekomme, sondern vielleicht tatsächlich nur eine Seite mit Bullet Points, die wichtig sind für mich, dann hätte ich vielleicht das Produkt, was sie mir damals geschrieben haben, auch wirklich angenommen. Habe ich nämlich am Ende nicht, weil ich nur die Hälfte verstanden habe.\n\nUnd ich glaube, da werden die Unternehmen ein bisschen zu ihrem Glück gezwungen, was aber auch okay ist und genau. Aber diese ganzen Signale schicken doch so viel mit, ja, also auch aus psychologischer Sicht, ja. Wenn man drei Seiten Text bekommt, die nicht verständlich aufbereitet sind, ja. Oder ich mache jetzt gerade für eine Bank, Namen wenig auch nicht, auch eine Analyse Und da haben sie zum Beispiel auf einer Seite glaube ich, drei, vier oder fünf Asterix-Sterne.\n\nUnd das ist das Angebot aber das sind Sterne. Und das sind so kleine Signale, die dann immer sagen, okay... Was ist dir dann doch nicht kostenlos oder was ist dabei nicht im Paket? Also es sind so Signale die mitgeschickt werden, die die Leute spüren. Und das ist auch nicht wirklich zielführend für ein Unternehmen.\n\nEher Vertrauen ist einer der wichtigsten Ich glaube, Sachen stehen unter diese Überregulierungen von diesen, gerade die Branchen sind ja extrem reguliert das muss man sagen, also das ist ja nicht so dass die Marketingabteilung nicht wüsste dass das gescheiter ging, sondern es ist halt auch wirklich so, dass dort die Anwälte drinnen sitzen, die alles abholen Und ich finde das ja ganz spannend, wenn ich ein AGB oder was inzwischen unterschreibe oder unter Anführungszeichen auch abhackele, online bei meinen Tools, ich spiele mir inzwischen jedes AGB, zumindest das Chachapiti rein und zeige mir, wie schaut das Nutzungsrecht aus und was steht da drinnen.\n\nAuch wenn es natürlich fehlerantäglich ist, aber früher habe ich es abgehackelt und das war es, wie ist es gewesen. Und ich finde da schon oft spannend, was da alles rauskommt. Und welchen Nutzungsbedingungen wir doch alle zustimmen weil du vorher ja gesagt hast, Datenschutz. Ich finde es sehr so lieb und nett.\n\nIch musste einen Datenschutzbeauftragten in meinem letzten Unternehmen haben. War vorgegeben, juristisch was wir alles durften und nicht. Und wenn ich dann schaue, wo wir über das Hackel setzen und sagen, alles akzeptieren, damit wir überhaupt ein Tool verwenden können. Und wenn du dir das dann durchliest, Designerschaft zu verwenden.\n\nMuss man ganz ehrlich sagen. Als Nutzer ignorierst du das zu 80 Prozent, weil du es nicht verstehst. Mehr. Und weil du die Zeit nicht hast und weil du es verstehst. Ich kann mich nicht erinnern, weil ich das letzte Mal eine AGB durchgelesen habe. Die wird immer nur angehakt und es wird halt einfach blind vertraut.\n\nWas eigentlich total schade ist, weil es vielleicht ja tatsächlich, wie du sagst interessant ist mal zu wissen, was unterscheidet eigentlich die AGB maßgeblich von anderen AGBs. Nur das Problem ist ja meistens, du kennst dich aus, du gibst dann in ChatGPT die Frage ein. Viele wissen ja noch nicht mal, was soll ich überhaupt der AGB fragen?\n\nWas kann da überhaupt drin stehen? Und ja ist eine spannende Sache. Und diese ganzen Verträge, auch wie du gesagt hast auch beim Marketing, die haben ihre Komplexität aus einem Grund. Da steht eine Legal-Abteilung dahinter und die sagt, nein, wir müssen auf der sicheren Seite sein. Und das ist auch wirklich ein Zwietrust, das ist die Challenge, die wir gerade facen wie einfach dürfen wir die Verträge machen, dass die Informationen wirklich noch eindeutig sind, aber dass sie trotzdem irgendwie verständlich sind.\n\nUnd aktuell wird so gelöst, dass man halt zu dem Originalvertrag dann einfach dieses einfachere Beiwerk dazu macht, aber der richtige Vertrag noch unterschrieben wird. Kann sich aber in Zukunft ändern, weil die Inklusion wird nur größer werden und die Accessibility soll noch weiter ausgeprägt werden und da sind wir erst am Start jetzt mit der Regulierung nächsten Jahres.\n\nAber ja, die Legal-Abteilung fällt bei unserer Demonstration immer als erstes um. Alle anderen sind begeistert die Legal-Abteilung die schwitzt. Die schwitzt, ja. Aber dass allein, dass das möglich sein soll, so herunterzubrechen dass es juristisch noch richtig ist und verkaufstechnisch brauchbar, das finde ich auch sehr spannend, die Herausforderung.\n\nDas ist wirklich sehr spannend und sehr vielfältig kann ich dir sagen, aber es ist halt Also ist ein Thema, was wirklich bei mir Leidenschaft erweckt und deswegen bin ich da echt gespannt, was da mit Klartext noch nächstes Jahr vorangeht Die Regulierung wird ja erst nächstes Jahr schlagend und ich glaube, dann geht es richtig los, weil viele Banken und Versicherungen haben es noch nicht auf dem Schirm.\n\nUnd man merkt jetzt... Aber trifft ja nicht nur Bankenversicherungen. Also dieses Barriere-Dingsbums-Gesetz, entschuldige das ist so ein langes Wort, trifft ja, glaube ich, alle Unternehmen ab zehn Mitarbeiter. Also ich selbst tue bei meinen touristischen Betrieben jetzt schon sagen, Achtung, ihr müsst einfache Sprache verwenden, oder Variante mit einfacher Sprache.\n\nIhr müsst Alttexte machen in den Bildern und, und und und. Also es trifft ja auch kleinere Betriebe bei zehn Mitarbeitern aus Baltimore Ja, es trifft eigentlich alle Betriebe letztendlich und vor allem halt auch die mit intensiver Kundenkommunikation, aber ja, dass ein kleiner Betrieb das ich sage jetzt mal verschläft, dass da nächstes Jahr eine Regulierung kommt, ist glaube ich noch okay, aber dass auch die größeren Betriebe da noch nicht aufgewacht sind, das ist dann schon eher bedenklich, aber es kommt so langsam, das große Erwachen, wir merken es wirklich von Monat zu Monat kommt das, Die Awareness für Accessibility, das Bewusstsein für Accessibility immer mehr.\n\nUnd das freut mich ganz extrem, dass da jetzt richtig Schwung kommt in die Thematik. Wobei man die Betriebe ein bisschen in Schutz nehmen muss. Also die ganzen Regulatorien die derzeit in Kraft treten, ob das das Datenthema ist, ob es AI ist, ob es Barrierefreiheit ist. Also man muss schon sagen, es ist auch eine herausfordernde Zeit für die Betriebe Ja, extrem, extrem niss.\n\nDann das ganze Nachhaltigkeitsreporting. Also in den großen Unternehmen werden jetzt einige Ressourcen freigemacht werden müssen für die ganze Regulatorik. Genau, ich fand es halt trotzdem scheinbar, dass die Inklusionsregulatorik oder Accessibility-Regulatorik da ein bisschen in der Prioritätsliste nach unten geschoben wurde.\n\nAber da hast du einfach komplett recht. Ja, viele Unternehmen sind überfordert Und man muss ja auch sagen, der Staat wirft ja oft Regulatoriken hin und weiß dann selber aber nicht, wie sie dann letztendlich markttechnisch umgesetzt werden. Merkt man ja auch daran, dass dann irgendwelche Regularien immer wieder verschoben werden und aufgeschoben werden, weil es praktisch gar nicht möglich ist.\n\nGenau, aber deswegen wollen wir im Prinzip mit unserem kleinen Unternehmen oder noch kleinen Unternehmen dafür sorgen, dass es einfach möglich ist und automatisiert möglich ist, Um dann auch wirklich zu sagen, hey, ihr habt hier Tools, die ihr nutzen könnt, um wirklich die Regulatorik zu beantworten und konform zu sein und auch dem Endnutzer dann einen Gefallen zu tun.\n\nUnd ich glaube, das ist genau das, was bedarf. Und ja, sei es Datenschutzthematiken, sei es Accessibility oder auch Nachhaltigkeitsberichterstattung. Genau, ja. Ich freue mich drauf. Also ich freue mich in der Zukunft... Alle AGDs verstehen zu können. Ja. Vielleicht wird es sogar als Stimme vorgelesen Ich habe bitte nur zusammengefasst und nicht die Zehn Seiten AGBs gehört.\n\nDas wird der neue Herr der Winger-Teil ansonsten. Ja, genau. Wobei was du mit Notebook LM machst, ein Podcast draus ich sage es euch, da klingen auch AGBs voll spannend. Ich Steuerhandbuch jetzt gerade in einem Podcast umgewandelt und ich wusste nicht, wie spannend Steuern sein können. Gut, dann ist das nächste Thema für den nächsten Podcast ja schon fest, AGBs.\n\nGenau. Ja, wir sind eh schon knapp mit der Zeit, ein paar Minuten haben wir noch. Sind da irgendwelche Sachen, die du gerne noch irgendwie, wir sind jetzt eh schon im gesellschaftlichen Bereich angekommen eigentlich. Ist da etwas, wo du meinst, KI, das ist noch etwas Wichtiges das wir gesellschaftlich irgendwie angehen?\n\nBoah, das ist eine breite Frage. Ich glaube, kommt ziemlich viel bei mir hoch, aber ich glaube... Genau, eines der großen Themen ist wirklich die Bewusstseinsschaffung. Dass wir wirklich Bewusstsein schaffen in der Gesellschaft für KI, was es kann, was es nicht kann, wo wir vorsichtig sein müssen. Also wir hatten vor ein paar Jahren den Skandal mit Cambridge Analytica, politische Beeinflussung.\n\nIch glaube, da müssen die Menschen wirklich sensibilisiert werden. Hey, was macht KI? Wie ist der Informationsdurchfluss Was sind Deepfakes? Ist jedes Interview, was ich sehe, real oder auch nicht? Genau. Und ich glaube, bei der Bewusstseinsschaffung und Manuela, da bist du ja in dem Bereich auch massiv tätig, Gott sei Dank, da braucht es ganz, ganz viel.\n\nUnd neben dieser Bewusstseinsschaffung, glaube ich ist auch ein großer Weg, dass wir einfach das ganze Education System, die ganze Lehre auch ein bisschen umstellen. Weil wenn ich in die Schulen gucke und in die Studiengänge, Dann finde ich ist da noch zu wenig KI drin. Und das Problem ist, künstliche Intelligenz ist nicht nur wichtig für Leute, die Informatik studieren, sondern es ist wirklich mittlerweile für fast jeden Bereich wichtig und es wird auch in jedem Bereich wichtig sein.\n\nUnd das ist dann egal, ob du Mediziner bist, ob du Jurist bist, ob du vielleicht einfach nur Handwerker bist, weil gerade dort kann es wirklich an der Wurzel extrem viel Nutzen schaffen. Genau, oder ob du Manuela im Tourismus bist. Und da würde ich mir wünschen, wenn eigentlich in jedem Handwerk und in jedem Studium KI noch mehr Wichtigkeit bekommt und noch mehr Priorisierung, weil es wird das Instrument sein, mit dem wir alle arbeiten in ein paar Jahren, wenn nicht jetzt schon.\n\nJa, es ist ja interdisziplinär. Also es ist ja so schwierig, weil auch viele Lehrer glauben halt, das macht der Computerlehrer, der IT-Lehrer soll das machen und mich betrifft es nicht und das betrifft aber auch jedes Fach aus meiner Sicht. Und wenn man es richtig einsetzen würde, würde man richtig, richtig einen Vorteil auch für die Schüler oder die Studenten herausarbeiten können.\n\nUnd wir haben da halt auch wieder diese europäische Sichtweise Zuerst einmal verbieten oder regulieren, ohne uns damit auseinanderzusetzen. Und da lässt man ja auch die Menschen allein, also auch die Lehrer lässt man ja ein bisschen alleine mit was sollen sie eigentlich tun? Wie gehen sie es an? Was sind die ersten Schritte?\n\nDa gibt es einfach keine zentrale Strategie Es gibt sehr engagierte Einzelpersonen aber es fehlt halt an der zentralen Strategie. Aber das ist ja nicht nur in der Bildung so. Ja, das ist nicht nur in der Bildung, das zieht sich generell durch. Es muss halt immer von oben eigentlich durchgedrückt werden.\n\nSo sehe ich es. Also auch an der Uni muss halt der Dekan irgendwann ein Machtwort sprechen und sagen, hey, wir brauchen jetzt mal 5% mehr KI-Fächer im Studium. Und genauso sind es dann bei den staatlichen Instituten die auch die Bildung vorschreiben, was die Schulen zu lehren haben. Und ich glaube, da braucht es einfach auch große zentrale Entscheidungen Die auch ein bisschen Mut erfordern aber die, glaube ich, notwendig sind, um uns da aktuell zu halten, genau, um uns auch zu wappnen, weil es ist am Ende auch wirklich ein Thema der Allgemeinbildung, genau.\n\nAuch wenn man vielleicht nicht damit arbeitet, wie geht man als Bürger damit um? Absolut, ja. Wenn ich ein Bild sehe, was passiert dann bei mir? Glaube ich alles, was ich noch sehe? Glaube ich alles, was ich noch höre? Wie gehe ich mit Informationen um? Also erlernt diese Bildungsthematik oder Bildung meine ich jetzt nicht in Bildungsschule sondern einfach dieser Umgang.\n\nJa exakt ganz wichtig. Ja, absolut, und deswegen... Ja, deswegen ist es ganz wichtig, dass es ganz, ganz viele Manuelas gibt, nicht nur im Tourismusbereich, sondern in jedem Bereich. Genau, wo wir dann im Prinzip als Forscher sage ich jetzt mal, dir, Manuela, den Input geben und du ihn auch wirklich dann auf die bürgerlichste Ebene bringen kannst, weil wir hatten es eingangs schon vor dem Podcast besprochen, es gibt ja super viele Menschen, die gar keine Erfahrung haben mit Tourismus Mit KI oder mit die noch nicht mal wissen, was ein Chat ist und die muss man abholen und da muss es ankommen, weil sonst profitiert nicht die ganze Gesellschaft und das ist nichts in der Sache.\n\nSuper, ich glaube, das ist eh schon fast eine perfekte Zusammenfassung würde ich sagen. Also wir haben ja heute sehr stark über Bewusstsein schaffen gesprochen. Angefangen vom Fraunhofer-Institut und wie ihr auf Industrieebene auch mit Anwendungsverhältnissen und Aufklärung arbeitet, bis jetzt zum Schluss auch auf bürgerlicher Ebene und der europäische Einstellung zu vielleicht Risiken oder mal Scheitern oder Sachen ausprobieren und Wie vielleicht, wenn wir ein Produkt wollen, das jetzt verfügbar ist, dann vielleicht unsere Werte eher nach hinten gereiht werden, um Zugang zu diesem Produkt zu bekommen, auch wenn das von außerhalb Europa ist.\n\nAlso wirklich super spannende verschiedene Themen besprochen, auch was du mit Klartext machst, echt super. Wir brauchen auf jeden Fall mehr Inklusion auf allen Ebenen also wirklich toll und auch mit AI Austria. Also damit Generative AI und das ist glaube ich zu dritt hier, wie wir mehr Bewusstsein schaffen für die KI und wie es eigentlich in allen Bereichen uns sehr stark verändern wird.\n\nAlso nicht nur im IT-Bereich Informatik-Bereich. 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Manuela Machner und Eliot Mannoia sprechen über die sogenannten Secret User, die Risiken unkontrollierter KI-Nutzung im Büro und konkrete Anwendungsfälle, die heute schon funktionieren: von der E-Mail-Entschärfung über das Zusammenfassen langer PDFs bis hin zum Trainieren für Bewerbungsgespräche. Außerdem: Warum emotionale Intelligenz und KI besser zusammenpassen als viele denken.","intro_text":"KI verändert den Büroalltag – ob Unternehmen es wollen oder nicht. Sieben von zehn Mitarbeitenden nutzen ChatGPT bereits, viele davon ohne Wissen der Führungskraft. Manuela Machner und Eliot Mannoia sprechen über die Risiken unkontrollierter Nutzung und zeigen konkrete Anwendungsfälle, die sofort funktionieren.","key_questions":["Warum nutzen so viele Mitarbeitende KI heimlich?","Wie hilft ChatGPT beim Entschärfen schwieriger E-Mails?","Was hat emotionale Intelligenz mit KI-Nutzung zu tun?","Wie kann man ChatGPT für Bewerbungsgespräche nutzen?","Welche konkreten Anwendungsfälle gibt es für den Büroalltag?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hi und willkommen zur nächsten Folge Mind/Machine. Mein Name ist Eliot Mannoia, digitaler Psychologe und heute reden wir über KI im Büroalltag.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und ich bin Manuela Machner und beschäftige mich mit KI im Tourismus. Und in unserem Podcast versuchen wir immer, einen groben Überblick über die Themen zu geben. Und heute im Bereich Büroalltag wollen wir zwei Kernthemen beleuchten. Das eine sind die Secret User, also die, die das so heimlich nutzen. Und das zweite ist, wo kann man es denn wirklich konkret einsetzen?\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast ja Erfahrung mit so heimlichen Nutzern oder zumindest kennst du das Thema.\n\n**Manuela Machner:** Ja, da gibt es auch diverse Statistiken, die sich laufend ändern. Tendenz steigend, wie viele Leute es nutzen. Letztes Jahr waren es noch sechs von zehn, jetzt schon sieben von zehn Mitarbeiterinnen, die es mit oder ohne Genehmigung vom Arbeitgeber nutzen. Ich war auch bei Workshops dabei, wo es nicht erlaubt ist, aber dann haben diverse Kolleginnen davon gesprochen, dass sie es doch nutzen. Und da ist der springende Punkt, dass die Unternehmen schauen, dass zumindest die Ausbildung da ist, dass die Awareness, dass die Literacy vorhanden ist. Also mein Appell an alle Firmen: Auch wenn ihr es noch nicht nutzen wollt, macht heute schon Schulungen. Es muss jeder informiert sein, wie und wo und was sie machen dürfen und nicht dürfen.\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast einen ganz springenden Punkt gesagt. Erstens muss klar sein, was darf ich und was darf ich nicht. Und am besten warum. DSGVO ist das große Thema. Ich habe Schulungen gehabt, wo es geheißen hat, nein, wir dürfen nicht, datenschutzrechtlich geht das gar nicht. Und sie verstehen es nicht, weil die Firma nebenan das gleiche Thema hat und es ohne Probleme nutzt. Dann entsteht es, dass Leute private Accounts haben und sich trotzdem helfen lassen. Das ist halt immer so ein bisschen wie Schummeln.\n\n**Manuela Machner:** Wir haben ja früher den Spickzettel unter dem Tisch gehabt und Vokabeln nachgeschlagen. Weil es absurd war, dass ich es nicht nutzen konnte. Und das ist natürlich ganz kritisch: Wenn es genutzt wird, ist nicht die Nutzung an sich kritisch, sondern dass den Leuten oft nicht bewusst ist, wie sie es richtig nutzen sollen. Ich habe ein TikTok-Video darüber gemacht und dann Kommentare bekommen, die sagten: Na wieso ist das Schummeln, da passiert ja nichts, wenn ich da was reinschreibe, der speichert das eh nicht. Die Leute haben einfach kein Wissen und nutzen es dann blind. Und das ist schlimmer, als wenn wir es mit einem gewissen Regelwerk nutzen.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau. Die Hürde ist einfach so niedrig. Man macht einfach ein zweites Fenster auf und schwupsdiwups hat man schon mal was hochgeladen. Ich habe sogar in einem Workshop, während ich darüber gesprochen und sensibilisiert habe, hat eine Person trotzdem vertrauliche Daten hochgeladen. Es geht nicht nur um Kundendaten, es geht auch um die eigenen persönlichen Daten. Und dann gibt es diese Hallucinations, also dass die Ergebnisse nicht stimmen. Das muss man auch in Frage stellen.\n\n**Manuela Machner:** Genau. Diese Nutzer, die sich nie richtig damit beschäftigt haben, weil die Schwelle so gering ist. Du nimmst das 1:1 und spielst das irgendwo rein. Erstens lädst du was rauf, und dann verwendest du es eins zu eins, weil dir gar nicht bewusst ist, dass da Fehler drin sein können. Im Business-Kontext, wenn mit falschen Informationen weitergearbeitet wird, ist das schon problematisch. Jeder Unternehmer ist momentan aus meiner Sicht in der Verpflichtung, das Thema klar anzusprechen und sich selbst damit auseinanderzusetzen.\n\n**Eliot Mannoia:** Es ist auch Teil des AI Acts, dass diese Literacy wichtig ist, damit man keine regulatorischen Fehler begeht. Und allein diese Dinge, die Kennzeichnungspflicht und vieles mehr, es kommen einfach viele Dinge auf uns zu, die überhaupt keinem bewusst sind.\n\n**Manuela Machner:** Aber was ich gern ansprechen möchte: Wo oder wie sollen die Leute das nutzen? Ich erlebe Leute, die mir nach Schulungen sagen, wahnsinnig toll, und es dann erst nicht verwenden. Oder sie verwenden es nur für eine Aufgabe. Mein Tipp: Macht euch ein Fenster von ChatGPT auf, auch mit einem Gratis-Account. Und jedes Mal, wenn ihr googeln würdet, geht auf ChatGPT. Außer ihr braucht eine Telefonnummer, Öffnungszeit oder Websiteadresse. Und man gewöhnt sich daran. Ich kriege dann Feedback von Kursteilnehmern: Es ist total spannend, mir war gar nicht bewusst, was das Ding alles kann und versteht.\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast ja auch vorher ChatGPT gefragt, für die Vorbereitung dieser Folge. Ich gestehe, ich war selbst ein bisschen geschockt über die Antwort. Ich habe gefragt: KI im Büroalltag, Nutzung ohne Genehmigung vom Chef. Und er hat mir nicht gesagt, nein, du musst den Chef fragen, sondern er hat Tipps gegeben, wie du das sozusagen am Chef vorbeinutzen kannst. Die Tipps gebe ich euch jetzt nicht, das kann ich moralisch nicht vertreten. Das gehört in eine Unternehmenskultur hinein, dass man ehrlich miteinander umgeht.\n\n**Manuela Machner:** Also typische Beispiele, wo es mir am meisten nutzt im Büro: Wenn kritische Texte zu beantworten sind. Wenn Kundenkritiken kommen, wenn Beschwerden kommen. Da sind wir oft selber in der Kommunikation nicht mehr neutral, weil es uns persönlich berührt. Ihr könnt die Beschwerde reingeben, ohne Namen, und erklären, die Beschwerde ist ungerechtfertigt, weil das Produkt hat so und so funktioniert. Dann schreibt euch ChatGPT einen meist sehr sauberen, sehr neutralen Text, der den anderen beruhigt.\n\n**Eliot Mannoia:** Eine schöne Definition von emotionaler Intelligenz ist: Emotionale Intelligenz ist der Raum zwischen Reaktion und Antwort. Wenn ich gleich reagiere, bin ich vielleicht nicht immer sehr emotional intelligent. Wenn ich mir mehr Raum schaffe, bis ich antworte, und da kann die KI helfen, ein bisschen die Distanz reinzubringen, damit man auch emotional intelligenter korrespondiert.\n\n**Manuela Machner:** Genau. Und das Paradoxische mit der emotionalen Intelligenz: Wenn man emotional intelligenter ist, ist man eigentlich rationaler. Weil wenn ich gleich emotional reagiere, ist es nicht so gut durchdacht, als wenn ich mir ein bisschen Zeit nehme und in einer eher gelassenen, rationalen Antwort antworte.\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist spannend. Ich habe mir gedacht, weil er rational agiert, bin ich weniger emotional intelligent. Aber ich finde den Ansatz nett. Es geht ja nicht darum, wie eine Maschine zu arbeiten, aber ein bisschen mehr Raum zu schaffen, wenn es eher negative Reaktionen sind.\n\n**Manuela Machner:** Als Coach ist das ein anderer Anwendungsfall. Ich schreibe nie mehr was ab. Wenn ich einen Workshop mache und ein Flipchart-Protokoll habe, mache ich einfach ein Foto und sage: Bitte schreibt mir das. Es erkennt sogar meine Handschrift. Oder wenn ich einen Screenshot mache von was, das mich interessiert, kann ich sagen: Bitte schreib mir diesen Text zusammen. Nicht nur das Übersetzen oder das Zusammenfassen, aber ich muss auch nie wieder was abschreiben. Das ist für mich eine riesige Zeitersparnis.\n\n**Eliot Mannoia:** Da habe ich ein geniales Beispiel gehabt. Ich habe einen Text für eine Website aus einem Prospekt übernehmen sollen für eine Kundin. Und ich habe begonnen, das Prospekt abzutippen, so wie ich es 30 Jahre lang gemacht habe. Drei Minuten tippe ich die erste Seite ab von 30 Seiten. Und irgendwann scheitere ich an einem chemischen Begriff und denke mir: Ich bin so dämlich. Dann habe ich das Prospekt abfotografiert und transkribieren lassen. Innerhalb von fünf Minuten hatte ich die 30 Seiten, richtig getippt, auch die ganzen chemischen Fachbegriffe. Da sieht man, man muss es auch verinnerlichen.\n\n**Manuela Machner:** Das ist, glaube ich, das größte Thema. Dass man oft gar nicht bewusst ist, dass einem in dem Moment irgendein KI-System überhaupt helfen kann. Weil ich es ja immer händisch mache.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau. Und es sind zwei Faktoren: Erstens gibt es bei der KI viele Tätigkeiten, wo sie helfen kann, nicht nur bei einer. Das ist eine Verinnerlichung. Und zweitens denken viele Leute gleich an volle Automationen, dass das drei Stunden spart. Und das gibt es auch, mit Microsoft Automate oder Make oder Zapier. Aber für den Büroalltag für jedermann sind es wirklich diese: Ich spare mir hier drei Minuten, da fünf Minuten, und in Summe ist es eine Effizienz.\n\n**Manuela Machner:** Genau. Was so typisch ein Anwendungsfall ist: Wenn ihr irgendwelche Berichte zusammenfassen müsst. Wenn das keine sensiblen Daten sind. Wie oft kriegt ihr Ausschreibungen, öffentliche Informationen, Gesetzestexte, Dokumentationen als PDFs mit 200 Seiten, die ihr zusammenfassen sollt? Raufladen, Fragen stellen, zusammenfassen lassen. Ich habe ein Kursbeispiel gehabt, da hat ein Mitarbeiter ein Konstrukt der Stadt gemacht, ein PDF über nachhaltige Verwendung in der Stadt. Das war ein Riesenkonvolut, das keiner liest. Er hat das hinaufgeladen und gesagt: Fasse mir das für einen Teenager zusammen, für die in der Schule. Und der hat die Punkte herausgeholt, super gemacht, verstichwortet. Damit hat er gesagt: Jetzt habe ich was, das kann ich in den Schulen den Schülern weitergeben.\n\n**Eliot Mannoia:** Jaja, da habe ich gehört, ich habe Kontakt mit einem österreichischen Startup, die heißen fragdaspdf.de. Die haben mir gesagt, der Grund, warum sie dieses Tool gemacht haben, ist, weil ChatGPT manchmal ab einer bestimmten Größe nicht alles wirklich so gut zusammenfasst. Vielleicht ab 200 oder 300 Seiten kann es sich auszahlen, ein spezialisiertes Tool zu benutzen oder das PDF in Blöcke zu spalten.\n\n**Manuela Machner:** Was ich gern mache bei größeren Zusammenfassungen: Ich lasse mir einerseits die Inhaltsangabe ausgeben, weil ich dann von den Themen her schon weiß, was es ist. Du hast recht, ChatGPT ist manchmal faul, unter Anführungszeichen. Er versucht Energie zu sparen und reduziert daher auch, was er als wichtig erfasst. Auch wenn du ihm Aufgaben gibst: Er macht eine Aufgabe, zum Beispiel eine Präsentation von 80 Folien übersetzen, und macht die ersten zehn Folien. Dann musst du ihm sagen: Jetzt die weiteren Folien. Er macht es dann eh, aber du musst ihn wie einen Mitarbeiter führen.\n\n**Eliot Mannoia:** Einen Tipp möchte ich jedem mitgeben, der ChatGPT nutzt, auch in der Gratis-Version: Wenn ihr zu einem Thema kommuniziert, bleibt innerhalb eines Chats und gebt ihm Feedback. Ich sehe das tagtäglich, die Leute gehen rein, sagen heute einen Social-Media-Post, machen einen Chat auf, morgen wieder einen neuen Chat. Und sagen, es ist immer ein Schmarrn. Achtung: Er lernt nur innerhalb des Chats wirklich. Also wenn ihr ein Thema behandelt, in einem Chat bleiben, Feedback geben, Änderungen zurückschicken, mit ihm interaktiv lernen.\n\n**Manuela Machner:** Ja, super Tipp, absolut. Und das unterschätzen die Leute total: Dass man ihn als Sparringspartner nutzen kann. Du hast es so gut gesagt, für Bewerbungsgespräche oder Gehaltsverhandlungen oder das Jahresgespräch mit dem Chef. Ihr könnt das vorher trainieren mit ChatGPT. Und viele unterschätzen noch, wie qualitativ die Stimme ist. Viele denken an Alexa oder Siri, das ist ein Schmarrn. ChatGPT Stimme erkennt fast jeder, es ist ein ganz natürliches Gespräch.\n\n**Eliot Mannoia:** Und man kann da 10 Minuten lang einfach reden, für Bewerbungsgespräche, dass man sich da vorbereitet: Hey, ich habe für diese Rolle ein Gespräch, es ist ein kompetenzbasiertes Interview, kannst du mich da ein bisschen fragen? Und dann fragt ChatGPT dich und du kannst mit dem Handy dich da unterhalten und vorbereiten. Echt ein super Hilfsmittel.\n\n**Manuela Machner:** Du kannst alles lernen. Du kannst sagen: Mach mit mir einen Lernplan. Alles, was du fachlich lernen kannst, kannst du dich austauschen damit. Sprachen lernen zum Beispiel: Wie antworte ich? Je nach Level, du kannst mit ihm Englisch reden und er stuft dich ein. Und dann lernt er dir: Das hättest du so sagen können oder so sagen müssen. Also wenn man sich verbessern will und mit jemandem interagieren will, der Fachmann in einer Sache ist, kann man das virtuell mit ChatGPT sehr gut machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Und da muss man auch sagen, es ist momentan das Tool, das umfänglich am meisten abdeckt und kann. Einen Tipp noch: Wenn ChatGPT nicht die richtige Quelle für euch ist, weil ihr wirklich Querverweise braucht, gibt es die beste KI-Suche momentan aus meiner Sicht: Perplexity AI. Probiert das einmal aus. Ihr kriegt einerseits eine Antwort zu der Frage, die ihr gestellt habt, aber andererseits auch die Quellen ausgewiesen. Und ich glaube, wir werden auch extra mal in einem Podcast auf das Thema KI und Suche eingehen, weil das ein Thema ist, das unsere Business so richtig verändern wird.\n\n**Manuela Machner:** Gut, also ich glaube, wir haben heute einen ganz kurzen abwechslungsreichen Rahmen gesponnen. Von den heimlichen Nutzern, die hinter dem Rücken vom Chef KI-Systeme wie ChatGPT nutzen. Achtung: Das ist kritisch, wenn ihr das tut, vor allem wenn ihr Daten reinstellt, die ihr dort nicht hineinstellen solltet. An alle Chefs da draußen: Bitte beschäftigt euch damit, nicht nur die IT-Abteilung, sondern ihr müsst euch damit beschäftigen, weil es euch in Zukunft betreffen wird. Und für den Büroalltag: Macht ChatGPT auf. Tippt einfach die Fragen rein, außer Telefonnummern, Veranstaltungen, Website-Adressen. Lasst euch helfen bei schwierigen E-Mails, nutzt die Möglichkeit, euch vor schwierigen Gesprächen trainieren zu lassen. Und sonst bucht ihr Kurse bei Eliot oder mir.\n\n**Eliot Mannoia:** Super, war toll euch wieder zu sehen und wir sehen uns bei der nächsten Folge von Mind/Machine. Macht es gut, tschüss, baba, danke euch, ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI im Büroalltag","items":[{"question":"Warum nutzen so viele Mitarbeitende KI heimlich ohne Erlaubnis?","answer":"Sieben von zehn Mitarbeitenden nutzen KI – mit oder ohne Genehmigung. Der Grund: Die Hürde ist extrem niedrig, man macht einfach ein zweites Fenster auf. Das eigentliche Problem ist nicht die Nutzung an sich, sondern dass die meisten nicht wissen, wie sie es richtig einsetzen sollen. Manuela Machner appelliert: Unternehmen müssen heute schon Schulungen machen, auch wenn die Nutzung noch nicht offiziell erlaubt ist.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann KI dabei helfen, schwierige E-Mails und Beschwerden zu beantworten?","answer":"Wenn eine Beschwerde reinkommt und man selbst emotional involviert ist, hilft ChatGPT als neutraler Puffer. Die Beschwerde ohne Namen eingeben, den Kontext erklären, und ChatGPT schreibt einen sauberen, neutralen Text. Eliot Mannoia verbindet das mit emotionaler Intelligenz: Der Raum zwischen Reaktion und Antwort ist genau das, was KI hier schafft.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie nutzt man ChatGPT zum Zusammenfassen langer PDFs und Dokumente?","answer":"Lange PDFs – Gesetzestexte, Ausschreibungen, Stadtkonzepte – einfach hochladen und zusammenfassen lassen. Manuela Machner erzählt, wie sie einen 30-seitigen Prospekt drei Minuten lang abgetippt hat, bevor ihr aufgegangen ist, dass ein Foto und ChatGPT das in fünf Minuten erledigen. Tipp: Bei sehr großen Dokumenten ab 200 Seiten lieber in Blöcke aufteilen oder spezialisierte Tools wie fragdaspdf.de nutzen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann man ChatGPT als Sparringspartner für Gespräche und Verhandlungen nutzen?","answer":"Bewerbungsgespräche, Gehaltsverhandlungen, Jahresgespräche mit dem Chef – alles lässt sich vorher mit ChatGPT trainieren. Per Spracheingabe ein kompetenzbasiertes Interview simulieren lassen. 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Das letzte Mal hat mich eine Dame gefragt in einem Geschäft und gesagt, ihr Sohn möchte Dolmetsch studieren. Was ich davon halte, weil sie gewusst hat, dass ich ein Buch geschrieben habe über KI. Und ich habe so richtig gesagt, also zuerst hat sie gefragt, welche Jobs Zukunft haben und sie hat gesagt, das KI-Programm Es wird vieles Neues entstehen und hab halt bla bla gemacht, weil in Wirklichkeit weiß ich auch nicht, wie es geht und sie sagt dann, ihr Sohn möchte im Tollwärts machen und ich sage, das nicht also ja, also das ist glaube ich einer dieser Jobs, der eine Ablaufzeit hat, also du hast da Spezialisierung, dass du die Kontrolle machst aber aber\n\ngenau das kommt Ja, genau das kommt. Ich meine, es ist total schwierig. Ich wüsste, für junge Leute, in welche Richtung sie sich entwickeln sollen oder welche Jobs sie annehmen sollen, ist, glaube ich ganz, ganz schwierig momentan irgendwelche Richtungen vorzugeben. Am besten Handwerk. Das war übrigens ein Geschäft, eine Glaserei.\n\nUnd ich habe mir gedacht, was soll ich Glaserei machen? Also ich glaube, dass Fensterscheiben und Glastische und Regalböden auch Vor allem dass sie so ein kleines Handwerk durchaus noch Zukunft hat, weil es wird noch dauern bis es einen Roboter gibt, der die Glaserei-Geschichten alle perfekt machen wird.\n\nAlso ich sage oft zu meinen Studenten auch Soft Skills, also emotionale Intelligenz, kritisches Denken, agil bleiben, also wirklich verschiedene Sachen immer ausprobieren Einfach offen bleiben und Leben langes lernen, weil wie du auch vorher gesagt hast, wir wissen eigentlich schon, niemand weiß. Wir wissen manche Jobs, die aus lineares Denken schlussfolgend kommen könnten, aber es gibt sowieso schon wieder uns komplett unerwartet erwischt hat, wie viele Jobs damit verbunden sind.\n\nJa, also überlege mal, hättest du dir vor Ich weiß nicht, zehn Jahren wahrscheinlich, nein, nicht einmal vor fünf Jahren, naja, vielleicht fünf Jahren schon, aber vor zehn Jahren, hätte es den Job Influencer gegeben? Also ganz ehrlich, jeder hätte sich auf den Kopf gegriffen wenn du gesagt hättest, es wird einmal dein Job sein, dass du vor deiner Kamera hinstellst und sagst auf diesen Lippenstift und so schminke ich mich und so mache ich das und dafür bezahlt bekommst.\n\nWenn ich gesagt hätte, stell dir vor, du hättest deine Eltern gesagt, du machst sowas und damit verdienst du Geld. Lustig dass du das sagst, weil ich habe eigentlich ein Lippenstift hier, das wollte ich dir zeigen.\n\nGesponsert bei. Ja genau. Ich glaube, mir kauft noch niemand was ab. Vielleicht schon, aber vielleicht kein Lippenstift. Kein Lippenstift. Aber wenn man sich überlegt, solche Sachen entstehen aus diesen Technologischen veränderungen oder gesellschaftlichen veränderungen an die sachen die ein app entwickler wie lange gibt es jetzt das smartphone eigentlich überschaubar ich habe das einmal die zehn jahre also gar nicht so also ja ja aber es ist trotzdem also vielleicht also alt bin aber ich bin das jetzt gar nicht so und App-Entwickler hat es vorher auch nicht gegeben, weil es keine Apps gegeben hat.\n\nUnd jetzt haben wir KI-Entwickler und das hat es auch noch nicht gegeben. Ich meine, das sind alles die technischen Geschichten. Der App-Entwickler kann jetzt vielleicht zum KI-Entwickler werden, wenn es irgendwann keine App mehr gibt oder keine Website mehr gibt. Ich meine, angestoßen an was wir vorher, letzte Woche gesprochen haben, auch über Ethik da glaube ich, Wird viel kommen, weil wenn die KI mehr und mehr mit Algorithmen und so weiter vielleicht Entscheidungen trifft oder bei Entscheidungen mitwirkt, da glaube ich wird es viel ethischer geben werden und Leute die testen testen testen und schauen, ob da wirklich so inklusive Möglichkeiten, das ist eine Rolle, die kommen wird.\n\nJa, und ich glaube, was man nicht unterschätzen darf, es gibt ja zu jedem Trend oder jeder Entwicklung eigentlich auch so eine Gegenbewegung. Also gerade die Technologisierung führt bei uns ja auch zu, wie soll man sagen, dass die Welt, wenn umso technischer sie wird, auch das Bedürfnis umso weniger Technik zu haben.\n\nDas Detoxen Ja, wie immer die Marketingbezeichnung jetzt dazu, heißen Marken die habe ich erst vor kurzem getroffen, das war mir ganz spannend. Eine Kollegin, die sich mit KI beschäftigt und ihre Freundin die Meditation macht und die haben das gekoppelt in einem Workshop und haben in einem KI-Workshop eine Meditation eingebaut.\n\nUnd das ist ja auch so eine spannende Geschichte, weil es wird sicher diese Naturverbundenheit, diese Bodenständigkeitsthematiken, diese abseits von Technik Ja, werden sicher Bedürfnisse sein und da verstärkt werden, die wir schon haben, mit denen wir uns vielleicht viel weniger auseinandersetzen. Also ich glaube, dass man da vielleicht auch Berufsfelder finden wird, oder sich stärken werden, die eigentlich gar nicht technisch sind.\n\nAlso man muss glaube ich, nicht alles immer in der Technik sehen. Ich bin ja ein großer Fan von Star Trek auch. Also ich finde es sehr faszinierend, wie Sie so die Zukunft oft sehen. Ja Und ja, da ist die Technologie oft einfach ein Hilfsmittel. Aber was ich mir auch hoffe, das ist der Optimist in mir, dass wir vermehrt Kultur und Kunst und Vergnügen haben.\n\nWir arbeiten, also in vielen Entwicklungsländern arbeitet man noch immer sieben Tage in der Woche. Das muss uns bewusst sein. Ja, es gibt viele Länder, wo es auch keinen bezahlten Urlaub gibt. Oder kein bezahlter Krankenstand, also es ist ein Wahnsinn, ja, also wir haben den Wohlstand, den wir hier haben, dass wir Wochenende frei haben, wir reden auch schon mittlerweile von viereinhalb Tagen, haben wir eh schon mehr, weder mehr in Österreich, aber auch Viertagewochen, wir haben viel mehr Konzerte Kultur, das gab es während dem Krieg in Kriegszeiten nicht, Viel mehr Kultur, Kunst und alle Jobs, die damit verbunden sind, von Kartenreisen bis hin zum Kostümdesign, bis zu Schauspielerinnen und so.\n\nUnd auch mehr Essen, Lebensmittel, also Kaffeehäuser und so. Wir hatten ja früher vielleicht einmal im Jahr zum Geburtstag sind wir in die Stadt gegangen, essen. Das war vielleicht so ein spezieller Anlass. Jetzt isst man oft. Manche sind ja täglich ausgeglichen oder gehen jeden Tag Starbucks und kaufen sich um 5, 6 Euro in Starbucks.\n\nAber es verändert sich. Ich finde es so spannend, dass du das siehst weil in meiner Branche reden wir vom Wirtshaussterben, vom Gastronomiesterben, weil es die Stammtische nicht mehr gibt, weil du nach der Kirche nicht mehr ins Gasthaus gehst, also am ländlichen Gebiet zum Beispiel. Und in der Gastronomie ist das ja...\n\nAuf der anderen Seite hast du 100% recht, wenn ich in den städtischen Raum schaue, jeder holt sich irgendwo ein Fastfood, also so als die chinesischen Nudeln und indisches Essen und eine Pizza und ein Burger und ich weiß nicht was alles. Es verändert sich. Bei mir der Branche wird das wahrgenommen als zu sterben auf der einen Seite, es wird aber nicht wahrgenommen, dass es auch neue Varianten gibt.\n\nEs geht nicht einfach zu einer breiteren Auswahl. Ja oder zu einer standardisierten, gar nicht, weil Wiener Schnitzler ist auch standardisiert im Gasthaus, wenn man es so sehen will, aber ja, zu breiteren Auswahl oder zu anderen Formen also gerade Gastronomie ist nicht unbedingt mehr dieses, ich sitze am Stammtisch mit einem Bier drei Stunden und esse meinen Gulasch oder so, sondern...\n\nJa aber das, was du so cool gesagt hast, ich bin voll fasziniert festgestellt, das letzte Mal, ich weiß nicht, wie ich auf das gestoßen bin, ein komplett neues Berufsfeld, Modedesigner für Avatare, also für Bildfiguren, also das ist jetzt nicht meine Welt, aber ich finde es so spannend, es gibt Spiele, da kannst du dich als Avatar darstellen online, Und dort diesen Avatar auch schön anziehen.\n\nDa gibt es Modedesigner, die machen Mode für diese Avatare. Da glaube ich, das teuerste Stück, was ich gekriegt habe, liegt bei 9000 Euro. Du zahlst dafür, dass die Figur... Ist das verrückt? Ich das letzte Mal von der Convention gesprochen und auch darüber, wie sich Tagungen verändern könnten. Da gibt es ja schon virtuelle...\n\nRäume wo man theoretisch Tagungen durchführen kann. Also wo du dann auf der Bühne stehst und im virtuellen Raum referierst in einem Art Metaverse und dort dann stehst. Und das ist dann ein Avatar und der Avatar geht hinein in diesen Raum und du bist dort halt dabei Ich meine, ich weiß nicht ob sie es durchsetzen wird.\n\nIch hoffe nicht, ehrlich gesagt. Ich bin zu gern mit den Leuten in Echtzauber. Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte meinen Avatar dort auf der Bühne stehen und dieser Avatar erklärt KI, dann möchte ich auch, dass dieser Avatar cool ausschaut. Ich meine, ich würde den 9.000 Euro zahlen. Aber wahrscheinlich würde ich auch 10 Euro zahlen dass der Avatar, der mich repräsentiert, Irgendwie cool ausschaut.\n\nWenn das dann viele machen, ist das wieder ein neues Geschäftsmodell. Es gibt viele Kinder, die würden eher die Spielwährung bekommen als Spiralope. Es gibt Nike, die ist ja zum Beispiel sehr stark in diesem Bereich. Nike macht sehr viele digitale Schuhe, die gibt es im echten Leben nicht, sondern die kann man nur im Spiel anziehen.\n\nIch weiß, das hört sich Crazy an, aber Jugendliche kaufen sich Online-Schuhe, die man nur im Spiel anhaben kann, dann sind sie cool. Dann gibt es auch, ich glaube, Lacoste ist da auch dabei und Ralph Lauren mit Polo. Also es sind schon etliche Marken die sich daran auf diesen Markt stürzen. Und ja, es gibt einige Kinder, die wollen eher die Spielwerbung.\n\nAlso für die ist das echt oder nicht echt, ist nicht mehr so egal. Ich glaube Ich glaube, das ist ein Aspekt vielleicht sollte man den in einem Podcast auch aufgreifen. Das Verschwimmen der Welt. Also ich glaube, dass wir einfach vom Alter her noch sehr getrennt denken. Also jetzt sind wir virtuell, weil wir diesen Podcast jetzt über Kameras machen und so weiter.\n\nUnd ein Spiel ist eine virtuelle Welt und das ist echte Welt, aber es wird sicher da auch Verschiebungen gegeben, die wir jetzt noch gar nicht einschätzen können in der Größenordnung. Und da entstehen sicher ganz viele neue Herausforderungen Aufgaben, Jobs. Es gibt ja Fortnite, das ist auch so ein Online-Spiel.\n\nUnd da hat der Travis Scott, so ein Hip-Hop-Künstler, der verdient normalerweise ein paar Millionen im Konzert und hat auf Fortnite live aufgetreten für fast 20 Millionen. Das habe ich auch mitgekriegt ja. Und die Möglichkeiten, die da daraus entstehen. Und warum mag das sich ja draufhängen? Du musst dir ja vorstellen, also...\n\nDas sind ja trotzdem Kunden in der realen Welt. Und wenn der einen Nike-Schuh dort anziehen kann, den dann nur er dort hat oder so speziell ist, personalisiert ist oder was auch immer, dann wird er im Schuhgeschäft oder im Sportgeschäft eher zu den Nike-Schuhen greifen, weil das ihn identifiziert und an seine Erfolge im Gaming oder im Spiel erinnert\n\nUnd ich meine, ich möchte jetzt nicht die Diskussionen aufmachen, ich höre so oft dieses Thema, die Kinder sollen mehr in den Wald rausgehen statt am Handy hängen, ich bin ja auch voll dafür, aber zwischen, man muss immer, sie sagt, die Kirche im Dorf lassen, was ist Realität und was ist Best Case. Jetzt so ganz nebenbei.\n\nIch finde ich bin da vollkommen recht. Aus meiner Sicht, es werden schon viele Jobs sich verändern, aber ich glaube, mit dem Wohlstand und dem, was KI uns ermöglicht, glaube ich, kommt wirklich, hoffe ich, viel mehr Kultur, Kunst, viel mehr Freizeitdienste, ob das jetzt Meditation, Yoga im Tag, also das ist wirklich...\n\nDie Leute auch ermöglichen sich mehr selbst zu verwirklichen. Aber ich glaube, da werden auch neue Dinge entstehen. Ich glaube, dass Kunst und Kultur sich verändern. Also ich glaube nicht, dass... Also es wird wahrscheinlich genauso... Malerei und so weiter wird es immer geben. Also man hat ja Angst gehabt bei der Fotografie wie die Fotografie aufgekommen ist, dass man keine Malerei mehr braucht, weil man jetzt Fotos hat.\n\nUnd trotzdem gibt es das Parallel Und genauso werden sich hier auch wieder neue Dinge aufzuholen und neue Kunstformen, die einfach wieder ganz andere Sinne ansprechen oder Kombinationen von Sinnen ansprechen, die wir uns vorher jetzt gar nicht vorstellen können. Ich glaube, wir werden multisensorisch arbeiten können, weil wenn eine Künstlerin oder Künstler ich weiß nicht, Gedichte schreibt Dann kann er vielleicht mit der KI auch ein Video dazu machen.\n\nVisualisierungen und so. Genau, oder man macht Lieder und macht sich das Musikvideo dazu. Oder die eigentliche Leidenschaft ist Fotografie und dann macht man sich ein Lied dazu. Also wir werden einfach, es wird aufeinander aufbauend neue Welten entstehen. Und da werden ganz spannende Dinge entstehen und ganz neue Möglichkeiten, das muss man sagen.\n\nAlso ich glaube, Man muss nur aufpassen, dass man nicht in diesen, einerseits, ich habe immer so zwei Welten auf der Seite, das eine ist, dass ich mir manchmal wirklich an den Kopf greife an Leute, die noch jünger sind, der Meinung sind, naja, ich habe jetzt schon BD am Computer und das wird schon ein bisschen, oder nicht einmal das, es interessiert mich eigentlich nicht, weil mein Job wird mich nicht betreffen Also ich glaube ganz ehrlich nicht, dass es viele Jobs gibt, die es nicht betrifft.\n\nIn irgendeiner Weise wird es einen betreffen, wenn man es auch selbst nicht im Einsatz hat, wenn die Umwelt das macht, dann ist man in einer Konkurrenzsituation im Normalfall und wird da irgendwie agieren müssen oder sich anpassen müssen und viele Dinge werden eher automatisch passieren. Also wenn ich KI in Word drinnen habe und ich arbeite am Computer mit Word, Dann wird das halt einfach mitkommen.\n\nDa werde ich nicht einmal aktiv die Entscheidung treffen. Ich finde es nur gefährlich wenn Leute das Gefühl haben, ja, das betrifft mich nicht. Also das glaube ich weniger. Ja, ich glaube, die Realisierung ist noch nicht so angekommen, wie sehr das eigentlich eine ziemliche Revolution ist, was da alles passiert ist.\n\nDas ist jetzt nicht nur wie das Internet, das ist schon ein bisschen näher an. Ja und vor allem allumfassend. Das glaube ich schon auch. Das Lustige ist, dass ich momentan der Meinung bin, aber wahrscheinlich ist das nächstes Jahr wieder ganz anders, aber ich habe immer gedacht, dass diese körperlichen Betätigungen, Jobs, die ersten sein werden, die durch Technologie ersetzt werden.\n\nViele Gedanken Ja, weil es einfach auch die Notwendigkeit eine andere ist, also die schwere Arbeit und wenn ich an Asphaltierer zuschaue auf einer Autobahn, am liebsten würde ich immer stehen bleiben und in einer Flasche Wasser im Sommer gehen und im Winter einen Tee, wenn die da Baustellen arbeiten müssen, also höchsten Respekt, also wirklich allerhöchsten Respekt und gerade für diese Geschichten habe ich immer gedacht, wird es sehr schnell technische Lösungen geben, da rede ich jetzt nicht von KI, sondern einfach technische Lösungen, die diese Arbeit erleichtern.\n\nVielen Dank. Und spannenderweise, das dauert viel länger oder ist viel aufwendiger offensichtlich, als die Dinge, die ich mir gedacht habe, das wird nicht, also ich habe mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, dass man Automatisierungen, dass man eigentlich niemanden mehr braucht, der E-Mails schreibt jetzt einmal oder der telefoniert Ich glaube, die generative KI hat viele Leute, also mich und mich auch, also hat alle, glaube ich überrascht.\n\nDas war eine Flanke, die hat, glaube ich, niemand sehen können. Definitiv. Und deswegen, momentan muss ich ja fast sagen, so wie ich vorhin gesagt habe, lieber Klaas aus momentaner Sicht habe ich so das Gefühl, dass das klassische Handwerk\n\nsich am langsamsten Verändern wird. Also vielleicht mit Hilfsmitteln mit Materialien die besser sein werden, das ist sicher. Da ist mit vielleicht Werkzeugen die einem besser helfen werden. Aber ich glaube, es wird nicht so schnell automatisiert ein Roboter geben, der fließen lässt. Ich würde aber trotzdem...\n\nIch würde, spezialisieren ist für mich momentan etwas, was ich eigentlich niemandem empfinde, ja, also man kann Leser werden, aber ich würde zusätzlich vielleicht irgendwie so Wirtschaft oder vielleicht Psychologie oder Soft Skills oder, weil es gibt so viele Erfindungen, also erstens sind wir globalisiert komplett vernetzt, ja, und es arbeiten mehr Leute dran als je zuvor, an allen Dingen Allein die Batterietechnologie was das verändert hat, plötzlich hatten wir in einem Jahr gefühlt vielleicht ist es komplett falsch, für mich war irgendwie in einem Jahr plötzlich Elektro-Scooters überall, diese Bird-Scooters, weil die Batterie möglich war, 100 Kilo Mann den Berg rauf zu transportieren und die Batterie so klein, dass man in Kopfhörern Und dann arbeiten noch Leute, Physiker, Mathematiker, Algorithmen, 3D-Drucker, Blockchain, es gibt so viele verschiedene Technologien, es gibt ja nicht nur die KI.\n\nUnd wenn du die KI nimmst die Intelligenz plus 3D-Drucken und vielleicht irgendeinen neuen Weg, wie man Glas aus Sand und so mit erhitztem Sand vielleicht Glas 3D-Drucken kann, I don't know, ich spekuliere jetzt nur, aber es sind so viele verschiedene Technologien und deswegen ist es nicht die KI, die exponentiell voranschreitet, sondern es gibt mehrere Technologien, die jetzt vielleicht nicht alle exponentiell, aber die alle mitwirken und interdisziplinär.\n\nAlso die neue Kapazität hilft dann bei der Rechenleistung die hilft dann bei dieser Technologie Dann kommt etwas von der Radiologie in Tokio dass dann wirklich plötzlich etwas bei Filmen machen, in Disneyland und es ist like...\n\nIch glaube aber trotzdem, auch für die jungen Leute, also findet eure Leidenschaft, vielleicht nicht Dolmetschen. Ihr könnt ja mit Sprache arbeiten, das ist ja was anderes. Also wenn ihr euch mit der Kulturen des Landes auseinandersetzt und... Und sagt, ihr seid leidenschaftlich mit der Sprache und möchtet Leute da hineinführen oder mit der Technologie rund um diese Sprachentwicklungen auch und so.\n\nAber folgt seiner Leidenschaft, aber schaut es euch, das finde ich einen spannenden Aspekt. Also ich bin ja eher so der, der das Gefühl hat, momentan Spezialisierung als etwas Außergewöhnliches zu schaffen, wenn ich jetzt Glaser bin und nicht nur die Fensterscheibe wechsle sage ich so. Sondern du schaffst vielleicht irgendwas komplett Neues oder besonders Qualitatives oder Künstlerisches zu machen, weil wirst du vielleicht so eine kleine Nische haben und sowas Außergewöhnliches sein, dann bist du nicht der Standardklaser sondern ich glaube, dass es auch in Zukunft Die Klientel geben wird, die nicht Standard haben will.\n\nUnd das muss man schon sagen, KI oder technologisch gefertigte Dinge sind Standard. Also warum sind Kunsthandwerksmärkte so beliebt? Wo die Leute aus Ton irgendwas töpfern in der Hand, wir können das standardisiert beim Baumarkt jederzeit kaufen. Und trotzdem kaufe ich jedes Mal irgend so etwas, wo ich mir dann eh selber denke, naja, Brauche ich das eigentlich?\n\nDas steht dann irgendwo herum, aber es gefällt mir, weil irgendwer sich Gedanken gemacht hat und was mit der Hand geschaffen hat. Also ich glaube, dass das schon... Und eben was du vorgesagt hast, mit Leidenschaft, also wenn es wirklich eine Leidenschaft ist und du möchtest etwas Außergewöhnliches machen, dann go for it.\n\nWenn du wirklich nur einen Job haben willst, dann würde ich mich eher breiter aufstellen, wenn es eine Leidenschaft ist. Dann wäre ich der beste Glaser oder der beste Tischler, weil das kaufen dann die Leute, weil es ist einfach, es ist eine Herzblut und Leidenschaft dabei und ja. Ja, und ich glaube, das ist das Wichtigste, grundsätzlich, es war es auch schon immer, also möglichst alles mit viel Begeisterung und Leidenschaft zu machen und einfach offen sein, ich glaube, das, was du vorher gesagt hast, also, Offen sind für die Entwicklungen, auch reinzuhören in die Branche, das Thema und sich damit auseinandersetzen.\n\nUnd wenn man nur sich Videos anschaut und zumindest ein bisschen up-to-date bleibt, was passiert da, was geschieht da. Und es sind halt die spannenden Geschichten, das hat uns die generative KI gezeigt, Umbrüche passieren manchmal schneller, als man denkt. Genau. Definitiv wahnsinn wahnsinniges thema eine ganz ganz wichtiges thema ein thema das viele chancen und möglichkeiten und aufregungen mit sich bringt aber auch nicht so engste natürlich das verstehen wir was haben wir denn alles gesprochen also zuerst wir wissen natürlich nicht was alles auf uns zukommt diese kristallkugel haben wir leider nicht Spannend bleibt es, wir sind zuversichtlich, dass es vieles geben wird, auch was die Mariola gerade gesagt hat, wo wir noch nicht um die Ecke schauen können, wo wir noch nicht wissen, das Beispiel, das du auch vorher erwähnt hast, Social Media, Influencer, Rollen die man sich vorher wirklich nicht hätte vorstellen können, welche Skills, also das handwerkliche Skills, Vielleicht Glaser werden, Tischler, Mechaniker und so, dass solche Sachen schon den Stellenwert haben.\n\nDann gibt es auch digitale Avatare, die wir nutzen in der Werbung oder in Spielen. Und dass es da wirklich dezidierte Personen, Agenturen geben, die wirklich Modebranchen, Firmen, die für diese Avatare auch wirklich Outfits Ob das jetzt Halsketten und Armbänder und Schuhe von Nike, die wirklich digitale Kostüme erstellen.\n\nUnd ein Kleid hast du gesagt, wurde um 9000 Dollar verkauft, also Wahnsinn. Also ja, es werden wahnsinnig viele Jobs kommen, es werden sicherlich einige sich auch verändern. Und es wird auf jeden Fall spannend bleiben. Mein Appell auch persönlich ist Vergiss es nicht, die Soft Skills, also kritisches Denken, emotionale Intelligenz, einfach um agil zu bleiben und da wirklich sich anpassen zu können und mitwirken zu können.\n\nUnd auch besprochen haben wir, dass sich hoffentlich die Gesellschaft mehr für Kultur, Konzerte, Kunst, vielleicht auch mehr Freizeitmöglichkeiten, mehr Kaffeehäuser Essensmöglichkeiten, einfach mehr vom guten Leben, dass uns das Dass das Leben auch süßer und schöner wird mit der Technologie. Das ist ja auch ein Sinn der Sache, dass es uns erleichtert.\n\nJa, und das Spannende daran ist, was wird sich noch verändern? Also das nächste Thema ist, vielleicht provokant gesagt, Beziehungen mit KI. Was kommt da vielleicht auf uns zu oder was ist eigentlich schon Thema Also wir hören, sehen uns nächste Woche. Alles Liebe. Tschüss","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Jobs der Zukunft","items":[{"question":"Welche Jobs entstehen durch KI neu?","answer":"Eliot Mannoia und Manuela Machner diskutieren: Prompt Engineers, KI-Trainer, Ethik-Berater und Spezialisten für menschzentriertes KI-Design entstehen gerade. Wer heute investiert, ist früh dabei.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Hat Dolmetschen als Beruf durch KI eine Zukunft?","answer":"Manuela Machner wurde in einem Gespräch gefragt, ob Dolmetschen studiert werden sollte. Ihre ehrliche Antwort: Standardübersetzungen werden zunehmend automatisiert. Spezialisierung auf kulturelle Nuancen und Konferenzdolmetschen bleibt relevant.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie bereitet man sich auf die KI-Arbeitswelt vor?","answer":"Eliot Mannoia empfiehlt: Nicht die KI-sichere Nische suchen, sondern eigene Stärken entwickeln. Kritisches Denken, Kommunikation und emotionale Intelligenz sind Kompetenzen, die KI nicht ersetzen kann.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-38","audio_url":"/assets/387853619-44100-2-044040ee37eb6.mp3","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":26,"slug":"folge-26","title":"KI und Einfluss auf das Team","pub_date":"2024-07-12","duration_min":16,"description":"Wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt, wenn KI in Unternehmen eingeführt wird? Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren, warum Mitarbeiter oft überfordert und alleingelassen werden, wie Bottom-up-Ansätze besser funktionieren als Top-down-Lizenzdumping, und warum Existenzängste in Kursen real sind. Dazu praktische Tipps: Word-Transkription für Teams-Meetings, PowerPoint Cameo für Online-Präsentationen und warum Elevator Pitches und Kaffee-Gespräche in der KI-Ära wichtiger werden, nicht weniger.","intro_text":"Manuela Machner erklärt, warum ein Viertel der Kursteilnehmer Existenzängste vor KI hat, und warum Tools kaufen nie die erste Instanz sein sollte. Eliot Mannoia zeigt, warum Elevator Pitches und Kaffee-Gespräche in der KI-Ära wichtiger werden, nicht weniger.","key_questions":["Warum scheitert die KI-Einführung oft an der Kommunikation?","Wie holt man Mitarbeiter mit Existenzängsten vor KI ab?","Was ist der Unterschied zwischen Bottom-up und Top-down bei KI-Einführungen?","Wie kann man Teams-Meetings mit Word und PowerPoint Cameo verbessern?","Warum werden informelle Begegnungen in der KI-Ära wichtiger?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hallo, willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Heute besprechen wir: Mensch im Mittelpunkt. Wenn es um KI geht, wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt? Mein Name ist Eliot Mannoia, ich bin digitaler Psychologe und fasziniere mich dafür, wie KI und Technologie uns Menschen beeinflussen.\n\n**Manuela Machner:** Hallo, ich bin Manuela Machner. Ich habe den Schwerpunkt Tourismus und KI, eine Branche, die sehr menschenlastig ist. Deswegen ein spannendes Thema heute.\n\n**Eliot Mannoia:** Wie können wir dafür sorgen, dass der Mensch im Mittelpunkt bleibt, auch in den Entscheidungsprozessen? Was sind deine ersten Gedanken, Manuela?\n\n**Manuela Machner:** Ich erlebe es sehr oft in Unternehmen, dass alle überfordert sind mit dem Thema KI. Viele wissen nicht, worauf sie es einordnen sollen. Das führt dazu, dass Mitarbeiter auf der Seite bleiben oder nicht eingebunden werden. Das liegt nicht an Böswilligkeit, sondern wenn die Chefetage selbst noch nicht weiß, was sie tun soll, vergisst sie nachzufragen: Wie schaut's denn aus im Team?\n\nDas andere Extrem: Die Chefleute sagen, wir wollen was mit KI machen, alle machen was mit KI. Wenn das keine Innovationsabteilung ist, haben die Leute vielleicht ChatGPT mal ausprobiert, aber null Plan und fühlen sich alleingelassen und überfordert.\n\n**Eliot Mannoia:** Mit den Unternehmen, wo ich arbeite, sind sie relativ offen dafür, das Bottom-up anzugehen, nicht Top-down. Top-down wird oft so gehandhabt: Vier Lizenzen bei IT ausprobieren, ein Jahr später kommt irgendwas, und dann wird Copilot einfach gedumpt. Man muss das morgen ansprechen. Auch wenn man noch kein Tool hat, keine Strategie, einfach Awareness schaffen, die Plattform schaffen, dass der Mensch seine Ängste ausdrücken kann, seine Bedenken, seine Fragen. Holt mal die Leute ab.\n\n**Manuela Machner:** Absolut. Ich hab in jedem Kurs Leute, die Ängste haben. Ich mache anonymisierte Befragungen im Vorfeld, auch ob sie freiwillig im Kurs sitzen. Je nach Größenordnung sagt ein Viertel oder Fünftel der Leute, sie haben wirklich Bedenken und Ängste. Nicht nur ob sie ein Bild noch richtig erkennen, sondern Existenzängste.\n\nIch wurde angefragt, einen Kurs zu halten, wo es darum geht, ältere Mitarbeiterinnen im Tourismus abzuholen und ihnen zu erklären, was KI ist. Warum KI für mich in meinem Alter so wichtig ist: Weil ich so viel Lebenszeit verschwendet habe. Für Excel-Listen, die eh keiner gebraucht hat. Für Texte abschreiben, Protokolle schreiben. Das ist nicht nur bezahlte Arbeitszeit, das ist meine Lebenszeit, die ich vergeudet habe. Deswegen finde ich es besonders wichtig, dass auch ältere Mitarbeiter überlegen, wo sie Hilfe kriegen können.\n\n**Eliot Mannoia:** Deine Bereitschaft, Neugier und Weltoffenheit ist vorbildlich. Auch so banale Sachen wie Teams-Meetings, die besser transkribiert werden, damit man sich auf den Menschen mehr konzentrieren kann. Über achtzig Prozent der Kommunikation ist nicht verbal.\n\n**Manuela Machner:** Diese Kommunikation online ist schwierig. So praktisch es ist, es geht viel Energie verloren. Tipp für alle, die Protokolle von virtuellen Sitzungen schreiben müssen: Ihr könnt die Tonspur vom Video trennen und in Word hochladen. Da gibt's eine Transkriptionsfunktion. Word transkribiert alles und versteht es wirklich gut. Dann ChatGPT zusammenfassen lassen. Aber bitte, wenn keine Firmengeheimnisse kommuniziert wurden.\n\n**Eliot Mannoia:** Was auch wichtig ist bei Online-Workshops: Cameo in PowerPoint. Kein KI-Tool, aber man hat im Präsentationsmodus sein eigenes Video in der Präsentation. Einfügen, Cameo, in Teams die Kamera abschalten, dann dreht sie in PowerPoint automatisch an. Es gab eine Studie von der Yale University: Teams-Meetings aktivieren das Gehirn weniger als Gesicht-zu-Gesicht-Meetings. Augenkontakt und Gesten sind wichtig.\n\n**Manuela Machner:** Das teste ich sicher. Wenn ich das früher gewusst hätte, die Woche hätte ich's so richtig brauchen können.\n\n**Eliot Mannoia:** Wenn Firmen mehr KI und Automation einsetzen, werden wir auch mehr künstliche menschliche Momente schaffen müssen. Mit Homeoffice und virtuellen Meetings sieht man sich weniger am Flur, in der Küche, im Aufzug. Da geht viel verloren. Vielleicht reicht eine Sommerfeier oder Weihnachtsfeier nicht mehr, man muss mehr künstlich erschaffene Momente schaffen, wo sich Menschen treffen.\n\n**Manuela Machner:** Was man unterschätzt: Es ist nicht nur der persönliche Austausch, es ist auch Wissensaustausch. Wenn ein Chef in die Kantine kommt und man kurz was ausreden kann, war das der kurze Weg. Du hast gleich gewusst, funktioniert oder nicht. Du baust eine andere Beziehung auf, wenn du kurz einen Kaffee trinkst oder beim Mittagessen nebeneinander sitzt.\n\n**Eliot Mannoia:** Elevator Pitches. Im Aufzug hat oft eine Business-Idee angefangen. Diese dreißig Sekunden. Wenn man sich im Elevator nicht mehr trifft, fehlt das. Zusammenfassend: Bei KI-Strategien oder Einführungen von KI im Tourismus müssen die Unternehmer die Mitarbeiter mitnehmen. Tools kaufen ist nicht die Lösung.\n\n**Manuela Machner:** Genau, auf keinen Fall die erste Instanz. Nächstes Mal reden wir über den AI Act der EU. Wir freuen uns, euch dann nächste Woche wiederzusehen. Alles Liebe.\n\n**Eliot Mannoia:** Tschüss. Tschau. Baba.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und der Einfluss auf das Team","items":[{"question":"Warum scheitert die KI-Einführung in Unternehmen oft an der Kommunikation?","answer":"Wenn die Chefetage selbst nicht weiß, was sie tun soll, vergisst sie, die Mitarbeiter einzubinden. Das führt zu Überforderung und dem Gefühl, alleingelassen zu werden. Awareness schaffen, bevor man Tools kauft, ist entscheidend."},{"question":"Wie viele Mitarbeiter haben wirklich Angst vor KI?","answer":"Manuela Machner macht anonymisierte Befragungen in ihren Kursen. Je nach Größenordnung sagt ein Viertel oder Fünftel der Teilnehmer, dass sie echte Bedenken und Existenzängste haben, nicht nur Unsicherheiten."},{"question":"Was ist der Unterschied zwischen Bottom-up und Top-down bei der KI-Einführung?","answer":"Top-down bedeutet: Vier Lizenzen bei IT ausprobieren und ein Jahr später Copilot einfach dumpen. 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Eliot Mannoia zeigt seinen Face Swap als Marty McFly aus Back to the Future, erklärt Cross-Model-Prompting und warum ChatGPT-Witze zwar nicht witzig, aber trotzdem zum Lachen sind.","intro_text":"Eliot Mannoia zeigt seinen Face Swap als Marty McFly aus Back to the Future. Manuela Machner erzählt, wie sie mit Suno AI Stunden verbringt, obwohl sie eigentlich nur kurz reinschauen wollte, und wie ein KI-Gespräch auf der Couch sie zur Idee einer Reflexionszone für einen Messestand gebracht hat.","key_questions":["Welche KI-Tools machen wirklich Spaß, auch ohne Profi-Kenntnisse?","Was ist Cross-Model-Prompting und warum macht es Spaß?","Warum sind ChatGPT-Witze meistens nicht witzig?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Ich bin Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und konzentriere mich auf emotionale Intelligenz und Künstliche Intelligenz und das Zusammenspiel zwischen Maschine und Mensch.\n\n**Manuela Machner:** Hallo, ich bin Manuela Machner und berate touristische Betriebe zum Thema Künstliche Intelligenz.\n\n**Eliot Mannoia:** Heute haben wir als Thema: KI macht auch Spaß. Sie kann auch zum Entertaining-Aspekt im Täglichen sehr viel beitragen. Hast du Momente, Manuela, wo du dich mit der KI austobst?\n\n**Manuela Machner:** Ja, immer wieder. Was mir richtig Spaß macht: Musik generieren über KI. Ich liebe Musik, kann sie aber nicht machen. Über Udio oder Suno AI Lieder generieren zu lassen, das ist voll spannend. Da verbringe ich Stunden, obwohl ich eigentlich einen anderen Grund hatte, Suno AI zu öffnen.\n\n**Eliot Mannoia:** Was bereitet dir am meisten Freude?\n\n**Manuela Machner:** Bilder und Musik erstellen. Wenn ich mit Kunden zu tun habe und ihr Unternehmen, ihre Produkte oder Dienstleistungen in einer kreativen, lustigen Art unterbringen kann, um zu zeigen, was KI machen kann, das macht Spaß. Das ist das Sahnehäubchen, wenn man sich kurz austoben kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Musik fix auch. Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Musikzuhörer, früher DJ. Was man da machen kann, ist unglaublich.\n\n**Manuela Machner:** Was ich auch voll cool finde: Bilder generieren. Abgesehen von den klassischen touristischen Bildern finde ich Face Swapping genial. Mein Gesicht plötzlich auf einem Roboter. Die Ergebnisse sind nicht unbedingt veröffentlichenswert, aber lustig, was alles funktioniert. Es gibt ein Tool, da kannst du tanzen lassen, weil du dich so bewegt hast.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe einen Face Swap gemacht mit Michael J. Fox aus Back to the Future, einem meiner Lieblingsfilme. Es schaut wirklich gut aus, als ob ich in dem Film wäre.\n\n**Manuela Machner:** Das musst du schicken. Reise in die Zukunft mit Eliot Mannoia.\n\n**Eliot Mannoia:** Bildgenerierung finde ich voll spannend. Die Leute kennen meistens nur die realistischen AI-Bilder von ChatGPT oder Midjourney. Aber Lexica.art zum Beispiel macht Kunstbilder sehr schön.\n\n**Manuela Machner:** Plötzlich kann ich Aquarelle malen, moderne Gemälde machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Du hast im Tourismus was Spannendes gemacht.\n\n**Manuela Machner:** Ganz am Anfang haben wir ein Malbuch gemacht und die Ausmalbilder habe ich mit KI gemacht. Wie schafft man es, dass die Themen von Ausflugzielen im Malbuch wiederzufinden sind? Das macht Spaß.\n\n**Eliot Mannoia:** Du nimmst ChatGPT auch als Kreativwerkzeug.\n\n**Manuela Machner:** Ja, vor ein paar Wochen brauchte ich für einen Messestand eine ausgefallene Idee. Zweimal zwei Meter, kein Riesenbudget. Ich wollte emotionale Intelligenz wirklich erlebbar machen. Ich hab mich auf der Couch hingesetzt und fast eine halbe Stunde lang mit ChatGPT geredet. Das hat riesig Spaß gemacht. Im Gespräch promptet man viel länger als beim Schreiben. Es hat nicht die Idee geliefert, aber es hat mich zur Idee gebracht. Zuerst hat es gesagt: Spiegel hinstellen zur Selbstreflexion. Dann bin ich durch das Gespräch auf die Idee einer Reflexionszone gekommen. A little nerdy, aber hat Wahnsinnsspaß gemacht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich bin auf TikTok unterwegs seit COVID. Für alle, die glauben, TikTok heißt nur Lipsync oder Tanzen: Es ist auch eine Informationsquelle. Was mit KI zu tun hat bei TikTok: Diese ganzen Filter. Ich kann mich filmen und plötzlich bin ich uralt, ganz jung, habe rote lange Haare, bin mega schlank. Das ist aufwendig bei Fotoprogrammen, aber dort hast du Filter in Sekunden.\n\n**Manuela Machner:** Ich gestehe, manchmal finde ich das echt lustig. Die veröffentliche ich aber eher nicht, sonst nimmt mich überhaupt keiner mehr ernst. Mein Bruder war in der Türkei. Ich habe ihm ein Foto geschickt mit wallendem Haar. Er hat das gleich auf Facebook gepostet: Ich war in der Türkei. Viele haben das fast geglaubt. Dann hat er gesagt: Magst mir nicht einmal ein Sixpack machen? Ich hab gesagt: So viel Speicherplatz habe ich nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Hast du schon mal Witze schreiben lassen von ChatGPT?\n\n**Manuela Machner:** Nein, noch nicht.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich gestehe: Die Witze sind oft nicht witzig. Aber es ist so witzig, was ChatGPT glaubt, was witzig ist. Ich muss sehr oft darüber lachen, welche Komplexe es hat und wo es glaubt, dass der Humor liegt. Den Witz könnte ich selten jemandem erzählen, weil er mich anschauen würde und sagen: Das ist nicht witzig.\n\n**Manuela Machner:** Kinderwitz-Level oft.\n\n**Eliot Mannoia:** Er versteht noch nicht ganz, wie ein Point sein muss. Ähnlich mit schreib humorvoll. Hast du das probiert?\n\n**Manuela Machner:** Ja, hat ab und zu funktioniert. Ein bisschen cringy. Einmal habe ich als Custom Instruction eingestellt, dass ich Österreicherin bin und österreichische Begriffe verwende. Dann war die Kommunikation auf Level von Mundl. Das hab ich schnell wieder rausgelöscht.\n\n**Eliot Mannoia:** Es lernt aber noch. Was mir auch Spaß macht: Cross-Model-Prompting. Die Antwort von ChatGPT nehmen, zu Gemini oder Claude gehen und sagen: Ich hab diese Antwort bekommen, was meinst du dazu? Plötzlich hat man eine Sparring-Diskussion alleine, umgeben von verschiedenen High-Power-Models.\n\n**Manuela Machner:** Weißt, was wir mal ausprobieren müssen? Mit zwei Handys, die miteinander reden. Da gibt's die coolsten Videos. Jeder sagt: Ich will dir helfen. Und das andere Handy sagt: Ich bin da, um dir zu helfen.\n\n**Eliot Mannoia:** Gut, das war heute eine lustigere Folge über das, was wir gerne machen, just for fun mit KI. Ob das auf der Couch mit ChatGPT neue Dinge überlegen ist, Musik generieren, Bilder generieren, neue Filter ausprobieren. Man kann das auch for fun machen. Man darf nicht alles immer so ernst nehmen.\n\n**Manuela Machner:** Nächstes Mal: Was ist Arbeit wert? Was macht KI zur Arbeitswelt und was ist der Stellenwert von Arbeit? Wir freuen uns, euch dann wiederzusehen. Alles Liebe, macht's gut. Tschüss, baba.\n\n**Eliot Mannoia:** Tschau.","faqs":{"heading":"FAQ: KI macht Spaß – Face Swaps, Musikgenerierung und ChatGPT-Witze","items":[{"question":"Welche KI-Tools kann man einfach zum Spaß ausprobieren, ohne Profi zu sein?","answer":"Manuela Machner empfiehlt Suno AI und Udio für Musikgenerierung, Lexica.art für Kunstbilder im Aquarell- oder Gemäldestil und Face-Swap-Tools für lustige Experimente. Eliot Mannoia nutzt TikTok-Filter und Cross-Model-Prompting. Der Einstieg ist niederschwellig und braucht keine technischen Vorkenntnisse.","speaker":"Manuela Machner und Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist Cross-Model-Prompting und warum macht es Spaß?","answer":"Cross-Model-Prompting bedeutet, die Antwort von ChatGPT zu nehmen und bei Gemini, Copilot oder Claude nachzufragen: Was meinst du dazu? Eliot Mannoia beschreibt es als eine Sparring-Diskussion alleine, umgeben von verschiedenen High-Power-Models. Man bekommt unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Problem, ohne selbst Gesprächspartner zu sein.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum sind ChatGPT-Witze meistens nicht witzig?","answer":"Eliot Mannoia hat ChatGPT Witze schreiben lassen und musste sehr oft darüber lachen, was ChatGPT glaubt, was witzig ist. Die Witze sind oft auf Kinderwitz-Level und treffen den Point nicht. ChatGPT versteht Humor noch nicht ganz, weil Humor von Timing, Kontext und kulturellen Codes abhängt, die schwer zu lernen sind.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie hat Manuela Machner mit ChatGPT eine Idee für einen Messestand entwickelt?","answer":"Manuela Machner brauchte eine ausgefallene Idee für einen zweimal zwei Meter großen Messestand zum Thema emotionale Intelligenz. Sie setzte sich auf die Couch und redete fast eine halbe Stunde mit ChatGPT. ChatGPT schlug Spiegel zur Selbstreflexion vor. Durch das Gespräch entwickelte sie daraus die Idee einer Reflexionszone, ohne Spiegel, aber mit dem gleichen Effekt.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was hat ein touristisches Malbuch mit KI zu tun?","answer":"Manuela Machner hat ganz am Anfang ihrer KI-Arbeit ein Malbuch für touristische Ausflugsziele erstellt und die Ausmalbilder mit KI generiert. Die Herausforderung war, die Themen der Ausflugsziele im Malbuch wiederzufinden. 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Manuela Machner und Eliot Mannoia erzählen reale Fälle aus Unternehmen und diskutieren, wie Betriebe mit der ungleichen KI-Nutzung umgehen können.\n\nThemen dieser Folge:\n- Die Superperformer-Anekdote: Neue Mitarbeiterin nutzt heimlich ChatGPT, Chef erhöht Druck auf alle anderen\n- Mobbing-Fall: Kolleginnen sticheln gegen jemanden mit KI-Lizenz\n- Drei Ansätze, wie Unternehmen mit KI-Einführung umgehen: Verboten, elitär oder inklusiv\n- Zwei Grundregeln für die KI-Nutzung im Unternehmen: Datenschutz und Überprüfung der Ergebnisse\n- Halluzinationen: Warum KI überzeugend falsche Fakten produziert\n- Wer trägt die Verantwortung für das, was die KI macht?\n\nMehr über uns:\nManuela Machner, KiNET.ai: www.kinet.ai\nEliot Mannoia, BrandKarma: www.brandkarma.at","intro_text":"Eine neue Mitarbeiterin arbeitet doppelt so schnell wie alle anderen, weil sie heimlich ChatGPT nutzt. Der Chef erhöht den Druck auf das Team, ohne zu wissen warum. Manuela Machner erzählt reale Fälle aus Unternehmen und Eliot Mannoia erklärt, warum KI-Einführung ein Change-Management-Thema ist, das Ängste, Mobbing und Verantwortungsfragen aufwirft.","key_questions":["Was passiert, wenn Mitarbeitende heimlich KI nutzen und plötzlich als Superperformer gelten?","Wie sollten Unternehmen KI-Tools einführen, damit kein Mobbing und kein Leistungsdruck entstehen?","Wer trägt die Verantwortung für Fehler, die eine KI produziert?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Hallo und herzlich willkommen bei der nächsten Ausgabe von Mind und Machine. Ich bin Manuela Machner. Ich beschäftige mich mit Künstlicher Intelligenz mit dem Schwerpunkt Tourismus und begleite touristische Betriebe beim Einsatz von KI.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin Eliot Mannoia und ich konzentriere mich auf die emotionale Intelligenz und die künstliche Intelligenz und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine.\n\n**Manuela Machner:** Heute haben wir uns ein besonderes Thema überlegt: KI zwischen Superperformer und Mobbing-Themen, die im Unternehmen auftauchen können. Wie sind wir auf das Thema gekommen? Wir haben mit sehr vielen Unternehmern zu tun in verschiedensten Settings, und dann tauchen Probleme auf, an die man im ersten Schritt vielleicht gar nicht so denkt. Der Klassiker ist, dass das Unternehmen gar nicht recht weiß, wie sein Standing zum Thema Künstliche Intelligenz ist. Für viele ist es noch sehr abstrakt. Ich habe Situationen in Betrieben erlebt, von denen ich euch erzählen will, weil sie zu Problemen geführt haben.\n\nDie eine Geschichte war die, dass ein Unternehmenschef überhaupt nicht gecheckt hat, dass es so etwas wie Künstliche Intelligenz gibt, und hat eine neue Mitarbeiterin an einer Rezeption eingestellt. Die Mitarbeiterin war sehr schnell, und plötzlich ist die Arbeit viel flotter gegangen. Alles, was der Chef ihr gegeben hat, ist viel schneller abgearbeitet worden, sie war viel effizienter, ein richtiger Superperformer. Das ist ja an sich super, wenn du solche Mitarbeiterinnen hast. Das Blöde ist: Wie hat der Chef darauf reagiert? Er hat den Druck auf die anderen Kolleginnen erhöht. Er hat gesagt: \"Schaut euch die Neue an, die hat was drauf, ihr alten Hasen.\" Das ist von der Führungstaktik nicht optimal, hat aber dazu geführt, dass im Team eine total schlechte Stimmung war und niemand eigentlich wusste warum.\n\nDiese Mitarbeiterin, die der Superperformer war, hat das gar nicht so mitbekommen, weil auf sie kein Druck ausgeübt wurde. Sie wurde gelobt, war in einer anderen Schicht. Bis das irgendwann aufgekommen ist, war es ihr mega unangenehm, und sie wusste nicht mehr, wie sie beichten soll, dass sie eigentlich Hilfe hatte.\n\n**Eliot Mannoia:** Sie hat ChatGPT benutzt?\n\n**Manuela Machner:** Sie hat ChatGPT benutzt, ja. Sie hatte das privat schon vorher benutzt und hat gedacht, das hilft ihr bei E-Mail-Beantwortungen, auch in anderen Sprachen, und all den Sachen, wo sie sich Unterstützung holen kann. Wenn der Chef gesagt hat, mach das schnell, ist es halt viel schneller gegangen. Das Spannende ist, was ich Unternehmen immer frage: Glaubt ihr wirklich, dass bei euch niemand KI verwendet?\n\n**Eliot Mannoia:** Angeblich sechzig Prozent nutzen es mit oder ohne Genehmigung vom Arbeitgeber. Die Tendenz ist steigend. Sehr spannendes Beispiel auch für den Impact auf die Arbeitskraft. Manche wollen es nutzen, manche nicht, manche dürfen es, manche nutzen es auch wenn sie es nicht dürfen. Sehr spannend auch von der psychologischen Perspektive: Man möchte performen, man ist neu bei einer Firma, da ist ein Druck der Zugehörigkeit, man will einen guten Eindruck hinterlassen. Im Idealfall sollte eine Geschäftsführerin oder ein Geschäftsführer sagen: \"Hey, uns ist aufgefallen, dass du sehr effizient arbeitest. Vielleicht kannst du eine Schulung für uns machen oder uns deine Best Practices zeigen.\" Dass es offen kommuniziert wird und man voneinander lernt. Aber das sollte angesprochen werden und nicht nur auf einer Seite Druck ausgeübt werden, ohne dass die andere Person es mitbekommt.\n\n**Manuela Machner:** Ja, spannend. Und der zweite Fall, warum ich das anspreche, ist das Thema Mobbing. In einem anderen Unternehmen, das ich beraten habe, war die Situation so, dass ein oder zwei Personen ChatGPT nutzen durften, professionell für die Firma. Das Problem ist immer, wenn nicht gescheit kommuniziert wird im Unternehmen. Es war so: \"Du kannst das, hol dir die Lizenz, passt schon, mach das.\" Und plötzlich konnten die anderen Kolleginnen oft nicht einschätzen, was man überhaupt wirklich mit diesen Tools machen kann. Die waren dann der Meinung: \"Die Anne nimmt ja ChatGPT.\" Und haben ihr das auch spüren lassen. Es hat wirklich harte Sprüche gegeben, so nach dem Motto: \"Du brauchst ja Künstliche Intelligenz, hast keine eigene.\" Und die hat sich dann gar nicht mehr getraut, das Tool zu verwenden, und hat sich immer gerechtfertigt: \"Da hab ich es eh selber gemacht, ich hab mir eh nicht helfen lassen.\" Weil die anderen das Gefühl hatten: Du hast ein leichtes Leben, du hast eine Karrierehilfe, und wir müssen alles selber machen. Das ist für Teams ganz schwierig.\n\n**Eliot Mannoia:** Es ist auf jeden Fall ein Change-Management-Thema. Wir haben es hier mit Ängsten zu tun, und es ist eine ziemlich prägnante Veränderung. Was den Unterschied zur normalen Digitalisierung macht: Damals hat jeder den Desktop bekommen, das war flächendeckend. Mit ChatGPT ist es eine wahnsinnige Veränderung, und ich kenne grob gesagt drei Arten, wie Unternehmen damit umgehen. Entweder: Nein, bei uns nicht. Und dann werden Leute es trotzdem nutzen. Oder es wird elitär behandelt: Fünf Leute bei IT haben Testlizenzen, wir probieren es mal. Das ist ein typischer Top-down-Ansatz. Und der dritte Ansatz, den ich sehr stark vertrete: Lass mal alle durch mit Workshops, so viel wie möglich erst mal probieren, um Berührungspunkte zu bekommen. Auch wenn man es am nächsten Tag noch nicht benutzen kann, wegen Datenschutz, Compliance, rechtlichen Themen, Lizenzen. Ich verstehe, dass Unternehmen es nicht am nächsten Tag machen können, aber lass sie es heute schon mal probieren, damit sie zumindest die richtige Schulung dafür haben. Das ist ein Bottom-up-Ansatz, er ist inklusiver und hat seine sichere Art, damit umzugehen.\n\nUnd da habe ich zwei ganz wichtige Regeln: Erstens, immer aufpassen, was du eingibst. Keine personenbezogenen Daten, keine rechtlichen oder vertraulichen Firmendaten. Und zweitens, immer überprüfen, was für Resultate du bekommst, wegen Biases, Voreingenommenheit, Ethik und Halluzinationen. Ich habe sogar Richtlinien ausgearbeitet für meine Betriebe, die man Punkt für Punkt durchgehen kann. Die kann man übrigens von meiner Website herunterladen.\n\n**Manuela Machner:** Was für mich ein ganz wichtiger Punkt ist: Den Leuten muss bewusst sein, wer die Verantwortung für das trägt, was die KI macht. Die Person, die den Text verwendet, muss noch immer die Verantwortung haben. Man kann sich nicht dahinter verstecken und sagen: \"Das hat eine KI geschrieben.\" Es ist wie jemand, der im Unternehmen Kundendaten auf einem USB-Stick in der U-Bahn liegen lässt. Man ist dafür verantwortlich. Genauso muss man aufpassen, auch wenn man per E-Mail unsichere Daten an externe Personen schickt. Es ist halt so leicht, es ist im Browser, man kann so schnell Hilfe holen. Und er macht das so überzeugend.\n\n**Eliot Mannoia:** Das Blöde ist, er macht auch so überzeugende Fehler. Für alle, die das ausprobieren und vielleicht noch nicht so firm sind: Lest euch bitte wirklich alle Texte durch. Vielleicht sollten wir das Halluzinieren kurz beschreiben.\n\n**Manuela Machner:** Für alle, die das nicht kennen: KI-Tools halluzinieren. Das heißt, sie machen Fehler, aber nicht so offensichtlich, sondern sie beschreiben Texte perfekt. Ich habe zum Beispiel gehabt, dass eine KI von meiner Gemeinde sehr gut beschrieben hat, dass dort ein Schwimmbad ist, in einem touristischen Kontext. Dort hat es noch nie ein Schwimmbad gegeben. Aber wenn du das nicht weißt und du liest den Text, hättest du jede Wette abgeschlossen, dass dort ein Schwimmbad existiert. Das ist das Gefährliche daran.\n\n**Eliot Mannoia:** Es gibt aber auch Menschen, die Antworten geben, als ob sie es wissen, und dann ist es komplett falsch. Man sagt, ChatGPT hat so ungefähr drei Prozent Halluzinationsquote. Wenn ich selbst nur drei Prozent Fehlerquote hätte in den Dingen, die ich tue, wäre ich schon happy. Beim Tippen oder Kopieren passieren mir oft mehr Fehler. Man muss das realistisch sehen.\n\n**Manuela Machner:** Auf jeden Fall wichtig, dass man da drauf schaut. Gut, was haben wir heute besprochen? Wir haben angefangen mit einer sehr spannenden Anekdote: Wenn ein oder mehrere Personen im Unternehmen plötzlich KI nutzen und die anderen nicht, wie das zu ungleichen Verhältnissen führen kann, die die Gruppendynamik positiv oder negativ beeinflussen können, und dann auch ein bisschen Mobbing zwischen denen, die es nutzen, und denen, die es nicht nutzen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ganz wichtig auch, wie im Unternehmen damit umgegangen wird. Wie man es inklusiv machen kann, dass in der gesamten Gruppe zumindest Berührungspunkte und Ansprechpersonen definiert werden. Wer ist verantwortlich? Kommunikation ist entscheidend. Es ist auch Change Management, es ist viel Psychologie dahinter, Ängste und so weiter. Eine ganz große Veränderung, die auf uns zukommt, und man sollte damit so gut wie möglich menschlich und maschinenadäquat umgehen.\n\n**Manuela Machner:** Nächstes Mal sind wir mit etwas Leichterem unterwegs. Wir schauen uns an, was uns eigentlich alles Spaß macht rund um das Thema KI. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Tschüss, baba.\n\n**Eliot Mannoia:** Tschau.","faqs":{"heading":"FAQ: KI als Superperformer und Mobbing im Unternehmen","items":[{"question":"Was passiert, wenn eine Mitarbeiterin heimlich ChatGPT nutzt und plötzlich als Superperformer gilt?","answer":"Manuela Machner schildert einen realen Fall: Eine neue Rezeptionistin nutzte privat ChatGPT und erledigte Aufgaben deutlich schneller als ihre Kolleginnen. Der Chef erhöhte daraufhin den Druck auf das gesamte Team, ohne zu wissen, warum die Neue so effizient war. Das führte zu schlechter Stimmung und einem unangenehmen Geständnis. Besser wäre es gewesen, die Mitarbeiterin offen nach ihren Best Practices zu fragen und eine interne Schulung anzubieten.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann KI-Nutzung im Unternehmen zu Mobbing führen?","answer":"Wenn einzelne Mitarbeitende KI-Lizenzen erhalten, ohne dass das Team erklärt bekommt, was diese Tools können, entsteht Neid und Misstrauen. Manuela Machner schildert einen Fall, in dem Kolleginnen sticheln: \"Du brauchst ja Künstliche Intelligenz, hast keine eigene.\" Die betroffene Person traute sich nicht mehr, das Tool zu nutzen, und rechtfertigte sich ständig. Klare Kommunikation und inklusive Einführung verhindern solche Dynamiken.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Welche drei Ansätze gibt es für die KI-Einführung im Unternehmen?","answer":"Eliot Mannoia unterscheidet drei Ansätze: Erstens das Verbot, bei dem Mitarbeitende KI trotzdem heimlich nutzen. Zweitens der elitäre Top-down-Ansatz mit Testlizenzen für wenige. Drittens der inklusive Bottom-up-Ansatz mit Workshops für alle, der Berührungspunkte schafft, bevor Compliance und Datenschutz die offizielle Einführung ermöglichen. Der dritte Ansatz ist laut Eliot Mannoia der nachhaltigste.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wer trägt die Verantwortung für Fehler, die eine KI produziert?","answer":"Manuela Machner ist klar: Die Person, die den KI-generierten Text oder das Bild verwendet, trägt die Verantwortung. Man kann sich nicht hinter \"das hat eine KI geschrieben\" verstecken. Das ist vergleichbar mit jemandem, der Kundendaten auf einem USB-Stick in der U-Bahn liegen lässt. Die Verantwortung bleibt beim Menschen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was sind KI-Halluzinationen und warum sind sie gefährlich?","answer":"KI-Tools halluzinieren, das heißt, sie produzieren Fehler, aber nicht offensichtlich, sondern in perfekt formulierten Texten. Manuela Machner nennt ein Beispiel: Eine KI beschrieb überzeugend ein Schwimmbad in ihrer Gemeinde, das dort nie existiert hat. Wer den Text nicht kennt, würde jeden Wette verlieren. ChatGPT hat laut einer Messung eine Halluzinationsquote von etwa drei Prozent. Deshalb: Alle KI-Texte immer selbst gegenlesen.","speaker":"Manuela Machner und Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-20","audio_url":"/assets/378507897-44100-2-dbb7504114946.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":18,"slug":"folge-18","title":"KI in der Therapie: Ehrlichkeit, Empathie und hybride Modelle","pub_date":"2024-05-16","duration_min":18,"description":"In dieser Folge von Mind / Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia über KI und Therapie. Eine US-Studie zeigt: Jugendliche mit Suchtproblemen waren gegenüber KI ehrlicher als gegenüber echten Therapeuten, die Rückfallquote war geringer. Eliot erklärt die psychologischen Konzepte Transference und Countertransference und warum sie bei KI wegfallen. Dazu: das Institut für KI und Psychiatrie in Mannheim, eine Studie in der KI als empathischer empfunden wurde, der Turing-Test den ChatGPT teilweise bestanden hat, und die App Wysa als hybrides Modell mit SOS-Knopf. Und: Warum Österreich, das Geburtsland der Psychologie, beim Thema Therapie-Stigma noch Aufholbedarf hat.","intro_text":"Manuela Machner stellt eine Studie vor, die sie selbst überrascht hat: Jugendliche mit Suchtproblemen waren gegenüber KI ehrlicher als gegenüber echten Therapeuten. Eliot Mannoia erklärt, warum das psychologisch Sinn ergibt, und beide über die App Wysa, das Institut in Mannheim und das Therapie-Stigma in Österreich.","key_questions":["Warum waren Jugendliche mit Suchtproblemen gegenüber KI ehrlicher als gegenüber Therapeuten?","Was sind Transference und Countertransference, und warum fallen sie bei KI weg?","Was ist das hybride Therapiemodell der App Wysa?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zu unserem heutigen Podcast von Mind / Machine. Ich bin Manuela Machner, ich betreue touristische Betriebe zum Thema künstliche Intelligenz.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin Eliot Mannoia und ich konzentriere mich auf emotionale Intelligenz und Technologie und das Zusammenspiel Mensch-Maschine.\n\n**Manuela Machner:** Heute haben wir uns ein ganz spezielles Thema vorgenommen: künstliche Intelligenz und Therapie. Ich gestehe, als ich das erste Mal vor einem Dreivierteljahr darauf gestoßen bin, hat mich das sehr überrascht, dass auch im Bereich Therapie KI bereits eingesetzt wird.\n\nEs gibt eine Studie aus den USA, wo in Therapiestunden eine künstliche Intelligenz eingesetzt wurde, im Vergleich mit echten menschlichen Therapeuten. Es ging um den Bereich Drogenmissbrauch. Was glaubst du, wer hat besser abgeschnitten? Wo war die Rückfallquote geringer?\n\n**Eliot Mannoia:** Intuitiv würde ich sagen, die Rückfallquote war bei den Menschen geringer, weil Menschen da vielleicht mehr Erfahrung haben und das Zwischenmenschliche eine Rolle spielt.\n\n**Manuela Machner:** Das hätte ich auch gedacht. Es ist aber nicht die Realität. Die Rückfallquote bei den Personen, die von einer KI betreut wurden, war geringer. Danach haben sie analysiert, wie das sein kann. Die betroffenen Personen, ich glaube, das waren eher junge Menschen, hatten ein Problem, sich gegenüber dem Therapeuten zu öffnen und wirklich zuzugeben, wenn sie gestruggelt haben oder vielleicht doch wieder etwas genommen haben.\n\nDen Therapeuten haben die meisten gesagt: \"Ja, nein, es ist super, das funktioniert.\" Gegenüber dem Computer war es ihnen egal. Dem Computer haben sie ehrlich gesagt: \"Das ist ein Scheiß, mich kotzt das bald an.\" Aufgrund der Ehrlichkeit waren auch die Ergebnisse besser.\n\n**Eliot Mannoia:** Sehr spannend. Es gibt in der Therapie die Begriffe Transference und Countertransference. Das ist ein Begriff, den Freud definiert hat: wenn sich Personen in den Therapeuten verlieben oder Gefühle auf ihn projizieren, das ist Transference. Countertransference ist die andere Richtung: wenn der Patient dich ärgert, weil er dich an jemanden erinnert, den du nicht magst, und du plötzlich negative Gefühle gegenüber dem Patienten hast.\n\nDas passiert bei einer KI weniger. Vielleicht ist das auch ein Faktor: Es bleibt sachlicher, weniger Emotionen, die nicht fördernd sind.\n\n**Manuela Machner:** Vielleicht auch das Beurteilt-werden. Wir wollen alle geliebt werden, die Suche nach Anerkennung ist ein riesiger Faktor. Gerade bei Menschen, die psychisch labil sind, wird das noch stärker sein. Die Anerkennung von einem Menschen ist wahrscheinlich wichtiger als von einem Computerprogramm. Deswegen versucht man, dem Menschen alles recht zu machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Es wurde in Mannheim ein eigenes Institut für KI und Psychiatrie eröffnet, das finde ich sehr spannend. Da geht es darum, genetische Daten, bildgebende Verfahren wie MRI und das, was Patienten sagen, zusammenzuführen und Muster zu erkennen. Kann man daraus Zusammenhänge ableiten? Wo gibt es Häufungen von psychischen Problemen aufgrund bestimmter Voraussetzungen?\n\nÜberall wo Daten im Spiel sind, und in der Psychiatrie sind mit MRI-Maschinen, Diagnosen und genetischen Informationen mehr Daten verfügbar als in der reinen Therapie, kann KI viel mehr Muster erkennen.\n\n**Manuela Machner:** Es gab auch eine Studie, wo KI sogar als empathischer empfunden wurde als echte Therapeuten. Eine Kontrollgruppe mit echten Menschen, eine Gruppe mit KI, und die KI wurde als empathischer bewertet. Wahnsinn.\n\n**Eliot Mannoia:** Wobei man sagen muss: Sie ist ja nicht wirklich empathisch, sie imitiert unser empathisches System. Aber das halt sehr gut.\n\nBeim Turing-Test hat man immer gesagt, man hat echte KI geschaffen, wenn ein Mensch nicht mehr unterscheiden kann, ob er mit einer Maschine oder einem Menschen kommuniziert. Vor Kurzem wurde eine Studie veröffentlicht: Teile dieses Turing-Tests wurden von ChatGPT bestanden. Eine Kontrollgruppe konnte nicht mehr entscheiden, ob die Antworten von einem Menschen oder von einem Computer kamen.\n\n**Manuela Machner:** Du hast mir etwas Tolles in Richtung Therapie gezeigt: die App Wysa, W-Y-S-A. Wir können keine Haftung übernehmen, wie gut diese App wirklich ist aus therapeutischer Sicht, aber den Ansatz finde ich sehr spannend. Es ist ein hybrides Modell: Man kann mit der App interagieren, es gibt verschiedene Therapien und Meditationen, aber es gibt auch die Möglichkeit, mit einem echten Therapeuten zu kommunizieren. Und es gibt sogar einen SOS-Knopf.\n\nDas finde ich sehr spannend: Man kann vielleicht eine Therapeutin einmal in der Woche in Anspruch nehmen, aber aus finanziellen Gründen nicht jeden Tag. Mit der App kann man den ganzen Tag interagieren, wenn der Bedarf da ist, und hat trotzdem noch die menschliche Komponente.\n\n**Eliot Mannoia:** Es geht ja nicht nur ums Geld. Versuch einmal, einen Termin beim Therapeuten zu bekommen, den du gut findest. Und vierundzwanzig Stunden, sieben Tage steht da sowieso keiner zur Verfügung.\n\n**Manuela Machner:** Ich hab einen Freund, der ist Pilot. Für ihn ist Terminfindung mit verschiedenen Zeitzonen und Verfügbarkeiten schwierig.\n\nTherapie ist bei uns in Österreich sowieso schon ein Thema. Zu sagen, ich gehe in eine Therapie, wird gesellschaftlich noch als Schwäche interpretiert. Ich glaube, dass der Einstieg über eine App leichter ist: \"Ich lad mir mal das App herunter und schau einmal.\" Und in der hybriden Version sitzt vielleicht schon ein menschlicher Therapeut dahinter, aber im Computer-Kasten. Man geht nicht hin, es sieht dich keiner, der Nachbar sieht nicht, dass du Hilfe holst.\n\n**Eliot Mannoia:** Der Zeitgeist ist Gott sei Dank schon ein bisschen besser. Bei den jüngeren Generationen erlebe ich, dass auch junge Personen sagen: \"Ja, ich gehe in Therapie\", offen kommuniziert, ohne Scham, mit mehr Verständnis für Neurodiversität. Es geht in die richtige Richtung, aber es muss noch viel gemacht werden.\n\nAbsolut komisch, dass genau in Österreich, dem Geburtsland der Psychologie, das noch so ein Tabu ist.\n\n**Manuela Machner:** Wir hoffen beide, dass Mental Health weniger ein Tabu wird. Wenn jemand ein gebrochenes Bein hat, ist das Verständnis sofort da. Wenn jemand sagt, ich hab Depression, kommt: \"Na ja, mach ein bisschen Sport.\" Da hoffen wir wirklich, dass mehr Verständnis kommt.\n\nNächste Woche reden wir über KI und Einsamkeit: Verursacht KI Einsamkeit, oder kann sie vielleicht sogar helfen? Wir freuen uns, wenn ihr das nächste Mal wieder reinhört. 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Dazu: die Cortana-Stimme für 3000 Dollar, die Fotokamera-Analogie für Kreativität, und warum KI Kreativität nicht beendet, sondern formatübergreifend erweitert.","intro_text":"Eliot Mannoia hat Kassetten mit dem Bleistift repariert und war 15 Jahre DJ. Manuela Machner generiert heute mit Suno AI Lieder für Kunden. Beide über das, was KI mit Kreativität macht, was die Fotokamera-Analogie bedeutet, und warum die Cortana-Stimme für 3000 Dollar ein Warnsignal war.","key_questions":["Was sind Stems in der Musik, und was kann man damit mit KI machen?","Ist KI das Ende der Kreativität, oder ist es wie die Erfindung der Fotokamera?","Was bedeutet der Fall der Cortana-Stimme für Künstlerinnen und KI-Urheberrecht?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Willkommen zur nächsten Folge Mind / Machine. Mein Name ist Eliot Mannoia, ich konzentriere mich auf emotionale Intelligenz und künstliche Intelligenz und das Zusammenspiel.\n\n**Manuela Machner:** Hallo, ich bin Manuela Machner. Ich betreue Tourismusbetriebe bei ihrem Einstieg in die künstliche Intelligenz.\n\n**Eliot Mannoia:** Heute reden wir über KI und die Kunst. Wie beeinflusst KI die Kreativität und Musik? Das Thema ist so groß, dass wir etliche Folgen darüber machen könnten. Was ist dein Zugang dazu, Manuela?\n\n**Manuela Machner:** Ich bin eher Kunstgenießer und Musikgenießer. Ich höre sehr gerne unterschiedlichsten Musikrichtungen zu und finde ganz spannend, was sich da in letzter Zeit entwickelt hat. Plötzlich konnte ich selbst zur Musikerin werden, mithilfe von KI-Tools. Aber du hast einen ganz anderen Zugang zur Musik.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich war fünfzehn Jahre DJ. Am Anfang konnte ich noch nicht mein Geld damit verdienen, da musste ich fünf Jahre Gastronomie machen. Dann war ich auf Hochzeiten, Firmenfeiern und in Clubs. Damals war Musik rar. Man musste nach der Platte suchen, mit der Kassette vom Radio aufnehmen. Wenn die Kassette kaputt war, hat man sie mit dem Bleistift repariert.\n\nHeute geht man in ein Geschäft, hört ein Lied, das man mag, und hat es Sekunden später. Und mit KI kann man jetzt die einzelnen Stems, also die einzelnen Spuren eines Liedes, die Gesangsspur, den Bass, das Drumset, extrahieren. Man lädt das Lied hoch und bekommt die einzelnen Spuren. Dann kann man Remixes machen: Die Bassline von Billie Jean mit einem Schlagzeug von einem anderen Lied. Die Kreativität, die das ermöglicht, ist Wahnsinn.\n\n**Manuela Machner:** Also ehrlich gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass du noch Kassetten aufgenommen hast. Ich hab gedacht, du bist mit Spotify aufgewachsen.\n\n**Eliot Mannoia:** Nee, war nicht. Und ich kenne auch jemanden, der Lieder, die eigentlich nicht zusammenpassen könnten, übereinanderlegt und die verschiedenen Stems kombiniert. Es ist erstaunlich, was da schon alles funktioniert.\n\n**Manuela Machner:** Ich mache das ganz klassisch, was man mit KI momentan macht. Für alle, die das noch nie ausprobiert haben: Das ist wirklich vorfahren. Meistens, wenn ich was Gescheites arbeiten soll, lande ich irgendwie auf Suno AI oder Udio. Ihr müsst euch vorstellen: Da gebt ihr ein Detail ein und erhaltet Musik. Und ich rede nicht davon, dass ihr nur ein Klavier bekommt. Ihr kriegt wirklich Singstimmen, in der Musikrichtung, ob Oper oder Schlager oder Country oder was auch immer. Und das klingt so echt, dass es eigentlich unheimlich ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, und so würden wir alle zu Künstlern werden können. Da frage ich mich natürlich, wo geht die Entwicklung hin? Jede helle Seite hat ja auch eine Schattenseite.\n\n**Manuela Machner:** Ja, eine Dame hat auf LinkedIn gepostet, dass sie ihre Stimme für Microsoft Cortana zur Verfügung gestellt hat, dreitausend Dollar dafür bekommen hat, unwissend durch eine Agentur, und jetzt ist ihre Stimme für immer Microsoft Cortana. Urheberrecht und Künstlerinnen und Künstler, das ist natürlich ein ganz wichtiges Thema. Aber heute bleiben wir auf der kreativen Seite.\n\nIch hatte immer gedacht, dass Kreativität wirklich unsere Domäne ist, weil wir mit Metaphern und Analogien arbeiten. Wenn wir im Park liegen und die Sonne scheint und wir ein Lichtspiel sehen, das uns an etwas erinnert, und das gibt uns die Inspiration für ein Gedicht. Dass eine Maschine das nicht machen könnte. Aber mit Suno oder Udio, es ist schon ein Wahnsinn, welche Metaphern manchmal vorkommen.\n\n**Eliot Mannoia:** Da haben wir zwei Kreativbereiche: den Text und die Musik.\n\n**Manuela Machner:** Beim Texten tun sich die Tools noch schwer. Auch ChatGPT, wenn du sagst, einen Liedtext, das hat sich um einiges gebessert. Aber das Reimen, da erklärt er mir oft, dass das Reimwörter sind, wo ich mir denke: Das geht nicht. Aber die Stimmung, dass die Sonne scheint und das Herz hochfliegt, das schaffen sie super.\n\nUnd was dann noch viel spannender ist: der Rhythmus, die Beats, die Stimmen. Ich hab für Muttertag was aufgenommen für ein Posting, wo eine Kinderstimme singt \"Mama ist die Beste\". Das hat super performt und online gut funktioniert. Und zu Nikolaus hab ich ein Heavy-Metal-Lied generieren lassen. Du kannst als normaler Mensch, wenn du nicht musikalisch so drauf bist, Dinge experimentieren, die sonst gar nicht möglich wären.\n\n**Eliot Mannoia:** Manche denken, ist es das Ende von Kreativität? Ich glaube nicht. Es ist so wie die Fotokamera: Als die erfunden wurde, haben sich Leute gedacht, werden die Leute aufhören zu malen. Und es ist einfach ein anderer Bereich mit seiner eigenen Berechtigung. Es werden noch immer Gemälde gemalt, genauso wie die Fotografie ihren eigenen Platz hat.\n\nFür kreative Personen ermöglicht KI, ihre Kunst ganz anders darzustellen. Stell dir vor, dein Gedicht wird mit einem Musikvideo kombiniert. Oder du bist Visual Artist und kannst einfach Musik dazugeben. Es bringt die Kreativität zu einem ganz neuen Level, weil du formatübergreifend deine Nischen-Kunst durch andere Formate ausdrücken kannst.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube sicher, dass das in diese Richtung geht. Von der Musikkassette, die du mit dem Bleistift repariert hast, bis zum heutigen Punkt, wo du einen Text eingibst und Lieder generierst. Ob das die Bearbeitung ist, ob man Spuren automatisiert extrahieren kann, ob man Textausschnitte wegschneiden kann und es klingt, als hätte man die Wörter nie gesprochen. Bis hin, dass man mit Suno AI, Udio oder anderen Tools plötzlich zum Musiker werden kann.\n\nOb das für Social Media ist, für die eigene Playlist oder für den Geburtstag vom Großvater: Wir haben ganz viele Möglichkeiten, Musik mit KI einzusetzen. Und ich rate jedem: Probiert die Dinge einfach aus. Es macht wirklich Spaß, auch wenn ihr vielleicht nicht die musikalisch talentiertesten seid. Plötzlich funktioniert's.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich war auch musikalisch in der Kreation nicht begabt, aber durch das Spielen von Musik war das mein Zugang. Und genau wie du, ich höre wirklich sehr viele Genres, bin leidenschaftlicher Genießer der Musik.\n\nNächstes Mal besprechen wir KI und Therapie. Das reimt sich nicht nur, es ist auch schon wirklich eine Tatsache für viele. Wir freuen uns, euch wieder begrüßen zu dürfen.\n\n**Manuela Machner:** Bis bald. Alles Liebe. Tschüss.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Musik","items":[{"question":"Was sind Stems in der Musik, und was kann man damit mit KI machen?","answer":"Stems sind die einzelnen Spuren eines Liedes: die Gesangsspur, der Bass, das Drumset. Mit KI-Tools kann man heute ein Lied hochladen und die einzelnen Stems automatisch extrahieren. 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Dazu: Protein-Folding als positives Beispiel, der Real-Day-Vorschlag gegen KI-generierte Schönheitsnormen, und warum KI kein böses System ist, sondern ein Spiegel der Gesellschaft.","intro_text":"Manuela Machner hat den AMS-Chatbot selbst getestet: Als Frau bekam sie Sekretärinnenjobs, als Mann Führungspositionen. Eliot Mannoia erklärt, warum das kein Fehler der KI ist, sondern ein Spiegel der Gesellschaft, die sie trainiert hat. Und was wir dagegen tun können.","key_questions":["Warum hat die KI Vorurteile, und wer ist wirklich dafür verantwortlich?","Was hat Manuelas Test mit dem AMS-Chatbot gezeigt, und was sagt das über Gender-Bias in KI aus?","Wie kann KI gleichzeitig Teil des Problems und Teil der Lösung bei Diskriminierung sein?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Willkommen zur nächsten Folge von Mind / Machine. Ich bin Eliot Mannoia, digitaler Psychologe. Ich konzentriere mich auf emotionale Intelligenz, Verhaltenspsychologie und wie Technologie uns Menschen beeinflusst.\n\n**Manuela Machner:** Hallo, ich bin Manuela Machner, KI-Coach für Tourismusunternehmen und begleite diese auf dem Weg in neue Technologien.\n\n**Eliot Mannoia:** Heute haben wir ein sehr wichtiges Thema: Biases, also Voreingenommenheiten, die viele KI-Modelle mit sich bringen. Wir wissen: Jedes zweite KI-Modell hat durchschnittlich einen Gender Bias, jedes vierte einen Rassen-Bias. Dazu kommen Generations-Biases, Alters-Biases, kulturelle Biases bis hin zu sexueller Orientierung. Hast du da schon Berührungspunkte gehabt, Manuela?\n\n**Manuela Machner:** Ja, mehr als man denken würde. Aber meistens in der umgekehrten Art und Weise. Die KI-Modelle haben diese Vorurteile, weil die Daten die Vorurteile widerspiegeln. Ich finde es immer ein bisschen schräg, wenn man sagt, die KI ist böse, die KI hat Vorurteile. Eigentlich ist es die böse Menschheit. Womit wurde sie trainiert? Mit unseren Daten.\n\nDie KI ist ein Widerspiegel der echten Gesellschaft. Wir erwarten uns eine perfekte KI, die eine perfekte Welt widerspiegelt. Aber was macht die KI? Sie spiegelt unsere Denkweise wider, sie hat von uns gelernt. Das ist wie ein Kind, das in einem Umfeld mit Vorurteilen aufgezogen wird.\n\nJetzt tun die Entwickler alles, um diese Biases entgegenzusteuern. Und für mich ist das Genialste, wenn mir eine KI sagt: \"Nein, Manuela, mach das nicht, du hast gerade einen Vorteil.\" Ich wollte für mein Buchprojekt ein Bild generieren, das Bias zeigt: Männer am Konferenztisch, Frau die den Kaffee bringt. ChatGPT hat mir gesagt, ich soll das überdenken, weil Frauen gleich viel können. Als ich erklärt habe, ich möchte genau das Thema thematisieren, hat er mir ein Bild erstellt, das ungefähr in den 1960er Jahren angesiedelt war. So ist er dem umgegangen.\n\n**Eliot Mannoia:** Das mit Google Gemini, das ist jetzt schon einige Wochen her: Sie haben es so politisch korrekt programmiert, dass es dann wirklich geschichtliche Unwahrheiten gezeigt hat. Eine schwarze Person als Nazi, amerikanische Präsidenten von anderen Kulturen repräsentiert. Sie haben es gut gemeint, aber es ist in die andere Richtung gegangen.\n\nEs gibt aber auch viele positive Ansätze. Google DeepMind hat mit KI das Protein-Folding-Problem gelöst: Wie Proteine sich in der Mikrobiologie falten. Das hilft bei der personalisierten Medizin. Wir wissen, dass Frauen und Männer anders auf Medikamente reagieren. Oft wurden Medikamente nur an Männern getestet. KI kann helfen, wenn man Geschlecht, Alter und andere Faktoren eingibt, um die ideale Medizin und Dosierung zu berechnen.\n\n**Manuela Machner:** Das war auch beim AMS-Chatbot in Österreich so, der für Aufregung gesorgt hat. Ich habe es selbst getestet: Ich habe meinen Werdegang eingegeben, Geschäftsführerin und so weiter, und gefragt, welche Jobs er mir vorschlägt. Er hat vorgeschlagen, ich könnte Sekretärin in einem Tourismusbüro werden. Dann habe ich denselben Text eingegeben und mich männlich gemacht. Plötzlich kamen Vorschläge für Geschäftsführerpositionen, Leitungspositionen, Vorträge halten. Das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.\n\n**Eliot Mannoia:** Inzwischen haben sie das ziemlich im Griff. Aber das wird eine große Herausforderung für Entwickler: Dadurch, dass die KI selbstständig antwortet, entstehen diese Probleme. Früher hat derjenige, der den Text schreiben musste, sich überlegt: Wie gender ich? Jetzt muss ein Entwickler, der damit vielleicht keinen Berührungspunkt hatte, sich plötzlich strategische Dinge überlegen.\n\n**Manuela Machner:** Was ich auch gerne machen möchte, ist dieses Testing. Wie ein Hacker engagiert wird, um Schwachstellen zu finden. Ich bin auch Mitglied bei Women in AI. Kolleginnen haben klar gesagt: Bevor Dinge im öffentlichen Bereich online gehen, lasst es euch gegenchecken. Es gibt Expertinnen, die sich damit beschäftigen.\n\nDas war nie im Fokus. Es ist genauso wie bei Chatbots, die auf Blödsinn mit Blödsinn antworten. Eine Kollegin hat gefragt, warum die Mur in Graz rosa ist. ChatGPT hat super geantwortet: wegen Algen und so weiter. Natürlich Blödsinn, die Mur ist nicht rosa. Aber ChatGPT wollte ihr nicht widersprechen und hat sich überlegt, was an anderen Gewässern zur rosa Einfärbung führt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, bei KI haben wir noch mehr Möglichkeiten als bei menschlichen Biases. Wir haben alle Biases, auch unbewusste. Die werden schwieriger zu lösen sein. Da brauchen wir viel mehr Bildung. Bei den Systemen können wir es vielleicht schaffen, dass bei Bewerbungen neutrale Entscheidungen entstehen. PwC arbeitet an einem \"Bias Killer\", der alles, was mit Geschlecht oder Alter zu tun hat, herausnimmt, sodass Recruiter eine neutrale Bewerbung sehen.\n\n**Manuela Machner:** Beim Recruiting gab es auch in den USA einen Fall: Ein Unternehmen hat ein KI-Modell mit ihren besten Mitarbeitern trainiert. Das Blöde war, das waren dann nur mehr Männer. Die KI hat alle weiblichen Bewerberinnen herausgefiltert, weil sie primär mit männlichen Lebensläufen gefüttert wurde. Für die KI existierte keine Frau als optimale Lösung.\n\n**Eliot Mannoia:** In einer Boston Consulting Group / Harvard-Studie hat Amazon aufgehört, mit einer KI zu arbeiten, weil bestimmte Wörter im Lebenslauf wie \"Capture\" herausgefiltert wurden. Sobald man nach irgendetwas sucht, hat es eine Gewichtung, die vielleicht nicht ganz fair ist. Man verpasst vielleicht gutes Talent, nur weil bestimmte Wörter nicht im Lebenslauf stehen.\n\nAus evolutionärer und psychologischer Sicht wurden wir Jahrzehnte lang überfallen oder haben andere überfallen. Alles, was anders ist, wurde als Gefahr wahrgenommen. Das braucht Zeit, um sich zu ändern. Aber KI macht diese Biases so präsent, dass sie vielleicht ein Hilfsmittel sein kann, um zu erkennen: Da ist etwas nicht in Ordnung.\n\n**Manuela Machner:** Auf der anderen Seite: KI-generierte Bilder fluten das Internet mit einer Normfrau und einem Normmann. Diese generierten Bilder trainieren dann wieder die KI. Wir müssten so etwas wie einen \"Real Day\" machen, wo alle Menschen echte Bilder posten, wie wir wirklich sind. Weil wir haben immer über Manipulation durch Medien geredet, Mädchen die nur schlanke Frauen sehen und dann Essstörungen bekommen. Jetzt ist es noch tragischer: Wir generieren uns das Gegenüber so, wie wir wollen.\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Zusammengefasst: Jedes Modell hat etliche Biases von Gender, Geschlecht, Rassen-Bias, kulturelle Biases. Es ist sehr wichtig, dass wir kritisch denken, welchen Content wir bekommen. Bei Bewerbungsgesprächen haben wir gesprochen. Und wie meine Mutter richtig gesagt hat: Das ist oft nicht die KI, die schlecht ist. Es ist wirklich nur ein Spiegel der Gesellschaft. Wir müssen daran arbeiten, was wir von uns geben.\n\n**Manuela Machner:** Nächstes Mal: KI und Kunst. Ich freue mich schon darauf. Tschüss.\n\n**Eliot Mannoia:** Baba.","faqs":{"heading":"FAQ: KI-Bias","items":[{"question":"Warum hat KI Vorurteile, und wer ist dafür verantwortlich?","answer":"KI-Modelle haben Vorurteile, weil sie mit unseren Daten trainiert wurden, und unsere Daten spiegeln die Vorurteile der Gesellschaft wider. Jedes zweite KI-Modell hat durchschnittlich einen Gender-Bias, jedes vierte einen Rassen-Bias. Die Entwickler sind nicht böse, sie haben mit den Daten trainiert, die sie hatten. Die KI ist ein Spiegel der echten Gesellschaft, nicht die Ursache der Vorurteile.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was hat Manuelas Test mit dem AMS-Chatbot gezeigt?","answer":"Manuela Machner hat den österreichischen AMS-Chatbot selbst getestet. Sie hat ihren Werdegang als Geschäftsführerin eingegeben und bekam als Frau Sekretärinnenjobs vorgeschlagen. Dann hat sie denselben Text eingegeben und sich männlich gemacht. Plötzlich kamen Vorschläge für Geschäftsführerpositionen, Leitungspositionen und Vorträge halten. Das hatte sie nicht erwartet und zeigt den Gender-Bias in der Praxis.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann KI gleichzeitig Teil des Problems und Teil der Lösung sein?","answer":"KI kann Bias verstärken, wie beim AMS-Chatbot oder Amazons Recruiting-KI, die alle Frauen herausfilterte. Gleichzeitig kann KI helfen, Bias zu reduzieren: PwC arbeitet an einem Bias-Killer, der Bewerbungen neutralisiert. Google DeepMind hat mit KI das Protein-Folding-Problem gelöst und damit die personalisierte Medizin vorangebracht, wo Frauen und Männer oft unterschiedlich auf Medikamente reagieren.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was war das Problem mit Google Gemini und dem Versuch, Bias zu vermeiden?","answer":"Google hat Gemini so politisch korrekt programmiert, dass es geschichtliche Unwahrheiten gezeigt hat: eine schwarze Person als Nazi, amerikanische Präsidenten von anderen Kulturen repräsentiert. Sie haben es gut gemeint, aber es ist in die andere Richtung gegangen. Das zeigt, wie schwierig es ist, die Balance zwischen Korrektur und Überkorrektur zu finden.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist Manuelas Idee des Real Day gegen KI-generierte Schönheitsnormen?","answer":"KI-generierte Bilder fluten das Internet mit einer Normfrau und einem Normmann. Diese Bilder trainieren dann wieder die KI, was den Kreislauf verstärkt. Manuela schlägt einen Real Day vor: Alle Menschen posten echte Bilder, wie wir wirklich sind, in einer Menge, die die Datenbasis verändert. Weil wir uns sonst das Gegenüber so generieren, wie wir es wollen, nicht wie es wirklich ist.","speaker":"Manuela Machner"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-16","audio_url":"/assets/376358441-44100-2-9933f9f5344e5.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":15,"slug":"folge-15","title":"KI und Bildung: Personalisiertes Lernen und Critical Thinking","pub_date":"2024-04-25","duration_min":18,"description":"In dieser Folge von Mind / Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia über KI und Bildung. Manuelas Tochter studiert Pharmazie und nutzt ChatGPT als personalisierten Lernbegleiter. Ein Lehrer in Deutschland lässt KI Aufsätze korrigieren. In China messen Sensoren am Kopf die Aufmerksamkeit von Schülern. Dazu: der Google-Bias-Effekt, die Turm-von-Babel-Analogie für KI-Übersetzung, warum Critical Thinking und Emotional Intelligence die Kernkompetenzen der Zukunft sind, und warum Schummeln mit ChatGPT nicht so anders ist als früher abschreiben.","intro_text":"Manuelas Tochter studiert Pharmazie und lernt mit ChatGPT, nicht um zu schummeln, sondern um wirklich zu verstehen. Ein Lehrer in Deutschland lässt KI Aufsätze korrigieren. In China messen Sensoren am Kopf die Aufmerksamkeit. Manuela und Eliot über das, was Bildung wirklich braucht, und was sie loslassen muss.","key_questions":["Wie kann KI personalisiertes Lernen ermöglichen, und warum ist das ein Gamechanger für Schüler mit unterschiedlichen Wissensständen?","Was ist der Google-Bias-Effekt, und was hat er mit dem Halluzinieren von ChatGPT gemeinsam?","Welche Kompetenzen werden in einer KI-Welt wichtiger: Critical Thinking, Emotional Intelligence, Kommunikation?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei Mind and Machine. Ich bin Manuela Machner, KI-Coach für Beherbergungs- und Tourismusbetriebe, und begleite diese auf dem Weg, künstliche Intelligenz in ihrem Betrieb zu implementieren.\n\n**Eliot Mannoia:** Hallo von meiner Seite. Mein Name ist Eliot Mannoia. Ich bin digitaler Psychologe und konzentriere mich auf die menschliche Emotional-Intelligence-Seite, also wie die Technologie und die KI uns als Menschen beeinflusst und wie man sie am besten einsetzen kann. In diesem Podcast wollen wir euch in kurzen, knackigen fünfzehn Minuten Inspiration und Gedankenanstöße geben.\n\n**Manuela Machner:** Heute ein Diskussionsthema, das ich auch im Umfeld immer wieder habe: KI und Bildung. Wie reagiert unser Bildungssystem darauf, was ist notwendig? Was passiert, wenn Kinder alle mit ChatGPT schummeln? Fangen wir wieder an, alles unter Überwachung mit der Hand zu schreiben? Wie viel Bildung ist noch notwendig?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich arbeite mit Brand Karma viel mit Schulen zusammen und möchte da mehr machen im Bereich emotionale Intelligenz und Technologie, um Jugendliche aufzurüsten, was diese Effekte auf ihr Leben sind.\n\nIch finde, schon vor der KI-Revolution müsste das Schulsystem stark überarbeitet werden. Dieses Auswendiglernen seit Google. Es gibt den Google-Bias-Effekt. Wir müssten andere Skills in den Vordergrund holen.\n\n**Manuela Machner:** Das Problem mit Systemen ist, dass öffentliche Institutionen viel schwerfälliger sind als Unternehmen. Entscheidungsprozesse sind nicht im Haus. Und grundsätzlich sind wir Menschen oft träge, neue Dinge anzunehmen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ja, man ist manchmal in seiner Bubble. Aber es wird die Welt verändern, und die Jugend muss darauf vorbereitet werden. Wir haben das Thema Handyschauen schon gehabt. In der Früh redet im Autobus keiner mehr miteinander. Und jetzt kommen Informationen dazu, die einerseits helfen, aber andererseits manipuliert sein können.\n\nIch hab gesehen, letztes Jahr in China haben sie in einigen Schulen getestet, dass Kinder Geräte am Kopf anhaben, die die Aufmerksamkeit messen. Der Lehrer hat ein Dashboard, wo er sehen kann, welches Kind aufpasst. Das braucht man nicht. Das passt in unser Wertesystem eher weniger.\n\n**Manuela Machner:** Was ich schade finde, ist, dass die Diskussion über Bildung und KI so schwarz-weiß ist. Die Kinder lernen nichts mehr, die schreiben nur ab, die Aufsätze werden von ChatGPT geschrieben.\n\nMeine Tochter studiert Pharmazie und lernt mit ChatGPT. Nicht, um die Chemieprüfung abzuschreiben, sondern um wirklich zu reflektieren, Dinge nachzufragen, sich Dinge erklären zu lassen, die sie in der Vorlesung nicht verstanden hat. Wenn sie etwas falsch sagt, wird sie rausgebessert. Dadurch entsteht eine Interaktion.\n\nStell dir vor: Eine Klasse mit dreißig Schülern, alle mit unterschiedlichen Wissensständen. Was ein Lehrer bisher im Niveau aller Schüler erklären sollte, war für Hochbegabte langweilig und für Schwächere zu schnell. KI könnte da wirklich viel helfen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich bin überzeugt: In fünfzig Jahren werden wir zurückdenken und sagen: Wow, es gab einen Lehrer, der wirklich für alle da sein musste. Wie geht das? Jeder wird seinen eigenen personalisierten Begleiter haben. Wenn du nur einen Fehler in Algebra hast, setzt der dort an. Wenn du das Grundverständnis falsch hast, beginnt er von vorne. Personalisiertes Lernen wird super hilfreich sein.\n\n**Manuela Machner:** Aber die Frage ist auch: Was lernen wir? Wie lange ist es noch notwendig, Jahreszahlen von Kriegen auswendig zu lernen? Es ist eine Gratwanderung zwischen Allgemeinbildung und dem, was wirklich wichtig ist. Ich glaube, das Thema muss stärker Richtung Kompetenzen gehen: Wie finde ich Informationen? Wie selektiere ich in der Datenflut? Kritisches Denken. Ist die Information richtig oder nicht?\n\nIch kann mich erinnern, wie Google angefangen hat. Damals wurden wir gewarnt: Glaubt nicht alles, was in Google steht, weil jeder kann eine Website machen und Blödsinn hineinschreiben. Und jetzt warnen wir wieder: Glaubt nicht alles, was ChatGPT sagt.\n\n**Eliot Mannoia:** Super Analogie. Und in Wirklichkeit habe ich meinen Kindern immer gesagt: Glaubt nicht alles, was irgendwer zu euch sagt. Vom Analogen zu Google zu ChatGPT.\n\nDas Grundwissen ist schon noch wichtig. Wir dürfen die Kriege nicht vergessen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt. Und dann kommen die Kompetenzen: Critical Thinking und Emotional Intelligence. Mehr Empathie, mehr Selbstkenntnis, besser mit Menschen umgehen.\n\n**Manuela Machner:** Ein Lehrer hat mir gesagt: Eigentlich war das immer die Aufgabe der Familie. Und das fällt oft den Familien weg, diese Wertevermittlung. Aber was wir auch lernen werden müssen, wieder in der Schule: Kommunikation. Sprachliche Kommunikation. Wer telefoniert noch von der jüngeren Generation freiwillig? Schreiben ist viel einfacher. Konflikte auszustehen, Dinge auszureden.\n\nIch hab gehört: Wenn wir einen handgeschriebenen Brief von hundert Jahren sehen würden, würden wir denken, das ist ein Meisterwerk. Die Sprache, die Schrift, wie ausführlich. Und heute schreiben wir \"R U okay\" in kurzen Buchstaben.\n\n**Eliot Mannoia:** Die Sprache verändert sich durch KI stark. Durch Social Media, besonders TikTok, werden Sprachen vermischt. TikTok hat den Algorithmus geöffnet für Discovery von anderen Ländern. Österreichische Jugendliche sehen amerikanisch-englische Inhalte und benutzen Wörter wie \"cringe\" oder \"doom\". Das schafft zwischen den Generationen mehr Unterschied.\n\nTikTok hat ein völlig falsches Image. Dieses Lipsync- und Tanz-Image. Aber wenn du den KI-Leuten auf TikTok aus den USA folgst, bist du vorne dabei mit den News. Die sind als Erste online und berichten ihre Erfahrungen. Die Tutorials sind kurz und du checkst schnell, worum es geht.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und diese fünfundvierzig-Minuten-Einheiten in der Schule, wo ein Thema repetiert wird. Du brauchst einerseits Zeit, dich mit etwas auseinanderzusetzen. Aber diese Technologien reduzieren unsere Aufmerksamkeitsspanne extrem. Ich möchte jetzt kein Lehrer sein, weil die Schüler mich am liebsten nach zwei Minuten wegswipen würden.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich folge einem Lehrer aus Deutschland, der sehr aktiv ist und verschiedene Methoden zeigt, wie er KI verwendet, auch zum Korrigieren von Aufsätzen. Er hat gesagt: Früher konnte er nicht jeden Aufsatz anschauen, das ging zeitlich nicht. Jetzt lässt er ChatGPT Aufsätze durchlesen, korrigieren, Verbesserungsvorschläge machen, und kann für jeden Aufsatz ein Rundum-Feedback geben, wenn der Aufsatz selbst geschrieben ist.\n\n**Manuela Machner:** Auf der anderen Seite hat mir ein Bekannter erzählt, dass eine Schularbeit in der Maturaklasse wiederholt werden musste, weil ein Schüler seine Arbeit mit ChatGPT geschrieben hat. Wobei: Früher hat es auch jemand abgeschrieben. Es hat halt andere Schummelarten gegeben.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich unterrichte am Samstag auf der Uni Krems und muss etliche Aufsätze korrigieren. Ich denke mir auch: Was wurde hier vielleicht benutzt?\n\nZusammengefasst: KI wird die Bildung sehr stark beeinflussen. Es gibt viele Möglichkeiten, sie proaktiv einzusetzen. KI kann Sparringspartner und Lernpartner sein, individuelles Lernen ermöglichen, und eine Hilfestellung für Lehrer sein, damit sie der Vielfalt in der Klasse gerecht werden können.\n\n**Manuela Machner:** Wir wünschen allen Lehrern da draußen alles Gute.\n\n**Eliot Mannoia:** Nächstes Mal reden wir über Biases, also Voreingenommenheiten, die KI mit sich bringt. Freuen uns schon auf euch. Alles Liebe.\n\n**Manuela Machner:** Ciao.\n\n**Eliot Mannoia:** Tschüss.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Bildung","items":[{"question":"Wie kann KI personalisiertes Lernen ermöglichen?","answer":"KI kann für jeden Schüler genau dort ansetzen, wo der aktuelle Wissensstand liegt. In einer Klasse mit dreißig Schülern war das bisher unmöglich: Für Hochbegabte war der Unterricht langweilig, für Schwächere zu schnell. Manuelas Tochter studiert Pharmazie und nutzt ChatGPT als Lernbegleiter: Dinge nachfragen, sich erklären lassen, was in der Vorlesung unklar war. Wenn sie etwas falsch sagt, wird sie korrigiert. Genau das ist personalisiertes Lernen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist der Google-Bias-Effekt, und was hat er mit ChatGPT zu tun?","answer":"Der Google-Bias-Effekt beschreibt, dass wir Informationen aus dem Internet unkritisch übernehmen, weil wir ihnen vertrauen. Als Google startete, wurden wir gewarnt: Glaubt nicht alles, was im Internet steht. Heute warnen wir dasselbe über ChatGPT. Die Analogie ist dieselbe. Kritisches Denken war schon immer notwendig, KI macht es nur dringlicher.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Ist Schummeln mit ChatGPT wirklich anders als früher abschreiben?","answer":"Eine Schularbeit in der Maturaklasse musste wiederholt werden, weil ein Schüler mit ChatGPT geschummelt hat. Aber früher hat man auf anderem Weg abgeschrieben. 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Aber wer den KI-Leuten aus den USA auf TikTok folgt, ist vorne dabei mit den News. Die sind als Erste online und berichten ihre Erfahrungen. Die Tutorials sind kurz und man checkt schnell, worum es geht. TikTok hat auch den Algorithmus für Discovery geöffnet, sodass österreichische Jugendliche internationale Inhalte sehen und Sprachen sich vermischen.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-15","audio_url":"/assets/375554653-44100-2-ee126649109f8.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":14,"slug":"folge-14","title":"Digitaler Humanismus und Experience Architecture","pub_date":"2024-04-18","duration_min":17,"description":"In dieser Folge von Mind / Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia über digitalen Humanismus, menschenzentriertes Design und Eliots Experience Architecture. Eliot stellt seine zehn psychologischen Grunddimensionen vor: Vertrauen, Emotionen, Barrierefreiheit, Erwartung, Wahrnehmung, Einfachheit, Engagement, Gewissheit und Überraschung. Dazu der ISO-Standard von Prof. Dr. Sarah Spiekermann (WU Wien) für menschenzentrierte Softwareentwicklung. Und ein konkretes Beispiel aus dem Tourismus: McDonald's-Pommes in einem Vier-Sterne-Restaurant im Schloss Gabelhof, die Kinder begeistert haben.","intro_text":"Was macht ein Erlebnis wirklich menschenzentriert? Eliot Mannoia hat dafür ein Framework entwickelt: die Experience Architecture mit zehn psychologischen Grunddimensionen. Vertrauen ist das Fundament, Überraschung die Krönung. In dieser Folge erklärt er, warum McDonald's-Pommes in einem Vier-Sterne-Restaurant manchmal genau das Richtige sind, und warum Prof. Spiekermann von der WU Wien dafür einen ISO-Standard geschaffen hat.","key_questions":["Was sind Eliots 10 Dimensionen der Experience Architecture, und warum ist Vertrauen die Basis?","Was steckt hinter dem ISO-Standard von Prof. Spiekermann (WU Wien) für menschenzentrierte Softwareentwicklung?","Warum haben McDonald's-Pommes in einem Vier-Sterne-Restaurant den Überraschungseffekt ausgelöst, und was lehrt uns das über KI-Design?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei Mind / Machine. Ich bin Manuela Machner, KI-Beraterin und Coach für Tourismusbetriebe und KMU. Ich begleite Unternehmen auf dem Weg in neue Technologien.\n\nUnser Ziel ist es, euch mit diesem Podcast Einblicke zu geben, euer Interesse an künstlicher Intelligenz zu wecken und vielleicht auch die eine oder andere Angst abzubauen. Worüber reden wir heute, Eliot?\n\n**Eliot Mannoia:** Heute haben wir ein spannendes Thema, das mich sehr persönlich fasziniert: menschenzentrierte Ansätze und wie man mit diesem Ansatz von menschenzentriertem Denken, Prozessen und Design bessere Erlebnisse schaffen kann.\n\nIn Wien gibt es dazu sehr spannende Bewegungen. Es passiert in Österreich sehr viel. Wir haben den digitalen Humanismus. Da wurde auch ein Manifest unterschrieben, wie man die Werte und die menschlichen Aspekte in Technologie und Digitalisierung mitberücksichtigt. Das ist eher eine Philosophie.\n\nDann gibt es die digitale Psychologie, was ich und mein Brand Karma machen. Da geht es um Evaluation, Strategie bis hin zur Umsetzung. Und von Frau Dr. Professor Spiekermann auf der WU gibt es einen eigenen ISO-Standard, den sie entwickelt hat, wie man diese Werte und menschenzentriertes Denken in die Softwareentwicklung einbaut. Eine tolle Kette, und alles irgendwie aus Österreich.\n\n**Manuela Machner:** Das heißt, ich kann meine Software ISO-zertifizieren lassen nach diesen Kriterien?\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist nicht landbezogen, also geopolitisch neutral. Es sind ISO-Standards, die menschliche Werte in der Designphase und der Programmierphase von Produkten und Software mitberücksichtigen.\n\n**Manuela Machner:** Aber nach welchen Werten? Nach europäischen Werten wahrscheinlich, oder? Weil die Werte sind aus meiner Sicht je nach Nationalität unterschiedlich. Das merkt man ja auch bei ChatGPT sehr gut. Dieses übertriebene Formulieren, das sehr blumige \"Wir haben euch alle lieb\"-Formulieren ist irgendwie was Amerikanisches, weil man in unserem Breitengrad ja nicht immer so nett miteinander umgeht.\n\n**Eliot Mannoia:** Hast du recht. Ich bin ja halber Amerikaner, also ich sehe diese Seite und dann die österreichische Seite. Allein in der Gastronomie ist ein amerikanischer Kellner ein bisschen anders als ein österreichischer. Ob die Freundlichkeit dann echt ist, ist immer eine Frage. Aber man sieht, genauso wie es im Zwischenmenschlichen eine Rolle spielt, spielt es auch in diesen KI-Produkten eine Rolle.\n\nIch finde es total spannend, dass wir fast bei jedem Podcast eine Parallelität zwischen menschlichem Verhalten und dem Verhalten von KI-Modellen ziehen.\n\n**Manuela Machner:** Du hast dich ja sogar in diesen Bereich mit deinen zehn Dimensionen beschäftigt. Dass irgendwas ein Erlebnis wird. Ich hab das lustig gefunden, weil ich meine eigenen Erfahrungen damit gehabt hab, ohne dass ich damals wusste, dass es KI oder was auch immer gibt. Magst du das erklären?\n\n**Eliot Mannoia:** Gerne. Wir wollen schauen, dass in der digitalen Transformation, bei KI und Technologie, die grundmenschlichen Bedürfnisse immer mitberücksichtigt werden, sodass es wirklich menschenzentriert ist.\n\nFür uns war nicht genug am Markt vorhanden. Es gab Design Thinking, es gibt Personas, verschiedene Wege, wie man sich in Personen hineinversetzen kann, aber nichts, was gründlich genug war.\n\nDiese zehn Dimensionen basieren auf psychologischer Recherche: zehn Grundbedürfnisse von Menschen in einer Experience. Das kann ein Kundenerlebnis sein, ein Gasterlebnis im Tourismus, oder ein Mitarbeitererlebnis vom Onboarding bis zum Exit-Interview.\n\n**Manuela Machner:** Was sind diese zehn Dimensionen?\n\n**Eliot Mannoia:** Die erste und wichtigste ist Vertrauen. Dann Emotionen. Dann Barrierefreiheit. Dann Erwartung. Dann Wahrnehmung. Dann Einfachheit. Dann Engagement. Dann Gewissheit. Dann Überraschung. Und dann noch eine zehnte.\n\nEs ist eine Pyramide, die Experience Architecture. Vertrauen ist die Basis. Wenn kein Vertrauen da ist, dann funktioniert nichts darüber. Überraschung ist die Spitze.\n\n**Manuela Machner:** Ich hab da eine Geschichte, die ich immer erzähle. Ich war mit meinen Kindern in einem Vier-Sterne-Restaurant im Schloss Gabelhof. Und die haben McDonald's-Pommes auf die Karte gesetzt, speziell für Kinder. Das war der totale Überraschungseffekt. Die Kinder waren begeistert. Und das ist genau das, was du meinst: die Erwartung ist erfüllt, das Vertrauen ist da, und dann kommt die Überraschung obendrauf.\n\n**Eliot Mannoia:** Genau das. Die Überraschung funktioniert nur, wenn die Basis stimmt. Wenn das Fundament nicht funktioniert, kannst du am Ende so viele Überraschungen haben, wie du willst. Wenn die Grunderwartung nicht erfüllt wird, wenn kein Vertrauen da ist, dann wirst du den Kunden nicht begeistern.\n\n**Manuela Machner:** Ich hab auch ChatGPT mal eine Layout-Datei gegeben und gefragt, was es dazu meint. Und es hat sofort die Farbkombinationen kritisch hinterfragt und gesagt, was die passenden Kontraste wären. Das war für mich überraschend, weil ich das nicht erwartet hatte.\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist genau diese Überperformance von KI-Programmen. Wenn die Wahrnehmung, der Überraschungseffekt, wenn die Erwartungen erfüllt werden, die Basis stimmt, das Vertrauen da ist, dann schafft das ein anderes Erlebnis.\n\nDie gleiche Pyramide würde von ChatGPT voll erfüllt werden. Es ist verfügbar, mehr oder weniger barrierefrei, kann sprechen oder schreiben, wie man es braucht.\n\nBei Barrierefreiheit muss ich sagen: Es gibt eigene Firmen in Österreich, die sich wirklich auf Barrierefreiheit spezialisiert haben. Ich kann jedem Unternehmen empfehlen, das von Expertinnen und Experten anschauen zu lassen. Wie viele Personen farbenblind sind, oder Personen mit Hör- und Seheinschränkungen, das ist umfangreich.\n\nDeswegen nenne ich die Pyramide Experience Architecture und nicht nur Experience Design. Das Wort Architektur hat die Konnotation von Intention. Es wurde wirklich mit Absicht entworfen. Du kannst ein Haus nicht bauen ohne ein Fundament.\n\n**Manuela Machner:** Ja, und es ist wichtig, dass KI nicht zum Selbstzweck existiert, sondern um einen Nutzen für Menschen zu erfüllen. Ich erlebe oft, dass Leute das selektiv sehen. Sagen: \"Die KI geht mich nichts an\" oder \"Das betrifft mich nicht.\" Aber die KI existiert nicht dafür, dass sie existiert. Sie wird uns in irgendeiner Form unterstützen, helfen, uns etwas leichter, schneller, besser machen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich merke, wir sind schon wieder an der Zeit. Zusammengefasst haben wir heute besprochen: den digitalen Humanismus als Philosophie und Wertesystem, die digitale Psychologie mit den zehn Dimensionen der psychologischen Grundbedürfnisse in der Experience Architecture, und Value-Based Engineering von Frau Dr. Professor Spiekermann auf der WU, wo ein ISO-Standard für die Umsetzung von Software und Produkten mit integrierten Werten geschaffen wurde. Und die Geschichte von Manuela mit den Kindern im Vier-Sterne-Restaurant, wo McDonald's-Pommes den Überraschungseffekt ausgelöst haben.\n\n**Manuela Machner:** Das nächste Thema wird Bildung sein. Da werden wir sicher die eine oder andere Diskussion aufmachen. Wir freuen uns, wenn ihr wieder einschaltet. Alles Liebe.\n\n**Eliot Mannoia:** Tschau.\n\n**Manuela Machner:** Tschau.","faqs":{"heading":"FAQ: Digitaler Humanismus und Experience Architecture","items":[{"question":"Was sind die 10 Dimensionen der Experience Architecture nach Eliot Mannoia?","answer":"Eliots Experience Architecture basiert auf zehn psychologischen Grundbedürfnissen in einer Experience: Vertrauen (Basis), Emotionen, Barrierefreiheit, Erwartung, Wahrnehmung, Einfachheit, Engagement, Gewissheit und Überraschung (Spitze). Jede Ebene baut auf der darunter auf. Fehlt das Fundament, nützt die schönste Überraschung nichts.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist der ISO-Standard von Prof. Spiekermann von der WU Wien?","answer":"Prof. Dr. Sarah Spiekermann von der Wirtschaftsuniversität Wien hat einen ISO-Standard entwickelt, der menschliche Werte direkt in die Design- und Programmierphase von Software und Produkten einbettet. Das sogenannte Value-Based Engineering ist geopolitisch neutral und gilt weltweit. Es geht darum, ethische und menschliche Aspekte nicht nachträglich einzubauen, sondern von Anfang an.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist der Unterschied zwischen digitalem Humanismus und digitaler Psychologie?","answer":"Digitaler Humanismus ist eine Philosophie und ein Wertesystem, das in Wien mit einem Manifest verankert wurde. Digitale Psychologie, wie sie Eliot Mannoia bei Brand Karma praktiziert, geht einen Schritt weiter: von der Evaluation über die Strategie bis zur konkreten Umsetzung. Beide Ansätze stellen den Menschen in den Mittelpunkt technologischer Entwicklung.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum haben McDonald's-Pommes in einem Vier-Sterne-Restaurant den Überraschungseffekt ausgelöst?","answer":"Manuela erzählt von einem Abend im Schloss Gabelhof: Das Restaurant hat McDonald's-Pommes auf die Kinderkarte gesetzt. 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Themen: Jobangst vs. Angst vor mehr Arbeit durch KI, BCG/Harvard-Studie (40% mehr Performance im Marketing), Waschmaschinen-Analogie (Freizeit wird sofort wieder mit Arbeit gefüllt), 'Nicht KI ersetzt Menschen, sondern Menschen die KI nutzen', Dampflok-Angst-Analogie, Flash Crashes (ChatGPT 0 auf 1 Mio User in 5 Tagen), Ray Kurzweil Law of Acceleration, humanoide Roboter (warum müssen die wie Menschen aussehen?), und die Arme-Falten-Übung als Change-Management-Demo.","intro_text":"Manuela Machner kennt einen Kollegen, der KI bewusst ignoriert, weil er Angst hat, noch mehr Arbeit zu bekommen. Eliot Mannoia erklärt, warum das Gehirn auf Veränderung genauso reagiert wie auf das Falten der Arme in die falsche Richtung, und warum nicht KI Menschen ersetzt, sondern Menschen die KI nutzen.","key_questions":["Warum haben manche Menschen Angst, KI zu nutzen, weil sie mehr Arbeit befürchten?","Was sagt die BCG/Harvard-Studie über KI und Performance im Marketing?","Was ist die Arme-Falten-Übung und was zeigt sie über Change Management?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Hallo und herzlich willkommen beim Podcast Mind / Machine. Ich bin Manuela Machner, KI-Coach für Tourismus, sozusagen die Machine in unserem Gespräch.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin Eliot Mannoia, digitaler Psychologe. Ich konzentriere mich auf emotionale Intelligenz und Verhaltenspsychologie, also wie KI und Maschinen sich auf uns auswirken.\n\n**Manuela Machner:** Unser Ziel ist es, euch in diesem kurzen Format Inspiration und Gedankenanstoße zu geben. Heute sprechen wir über das Thema Künstliche Intelligenz und Ängste. Es gibt sehr viele Menschen mit den unterschiedlichsten Ängsten rund um KI.\n\n**Eliot Mannoia:** Was sind so die Dinge, mit denen sich die Menschen konfrontieren? Oft sind es Arbeitsplätze: Wann, wie schnell, und welche Skills werden in der Zukunft noch gebraucht? Man spürt da schon Unmut über die rasante Entwicklung dieser Produkte.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe ähnliche Erfahrungen. Das letzte Mal hat mir jemand gesagt, er beschäftigt sich als Einziger nicht mit KI im Team, weil das interessiert ihn nicht. Er meinte: Dann kriegt er noch mehr Arbeit zugeschanzt, und er hat eh genug. Ich wusste, wo KI ihm helfen könnte, und hab gesagt: \"Die KI kann dir helfen.\" Antwort: \"Das interessiert mich nicht, weil dann muss ich noch mehr machen.\" Also nicht nur die Angst, dass KI Arbeit wegnimmt, sondern auch die Angst, dass KI selbst Arbeit darstellt.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe eine Umfrage bei Studenten gemacht. Das Spannende: Die Jüngeren haben oft viel mehr Bedenken und Ängste als die ältere Generation, die pragmatischer ist.\n\nEine Studie von Boston Consulting Group und Harvard aus September letzten Jahres zeigt: Viele probieren keine neuen Sachen aus, weil sie so viel zu tun haben, Meetings und Meetings. Gleichzeitig sieht die Studie KI als Enabler, mehr Zeit zu schaffen. Im Marketingbereich hat KI laut Studie schon 40 Prozent mehr Performance gebracht.\n\n**Manuela Machner:** Glaubst du wirklich, dass es so viel mehr Freizeit sein wird? Die Leute sagen immer, sie haben Angst, ihren Job zu verlieren. Aber vor hundert Jahren waren sechs Milliarden Menschen weniger auf der Welt, wir hatten viel mehr Technologie, und trotzdem arbeiten die Leute heute noch immer. Es wird sich einfach verändern.\n\nFrüher hat man einen ganzen Tag mit der Wäsche verbracht. Jetzt läuft die Waschmaschine und wir arbeiten nebenbei trotzdem. Wir füllen die Extrazeit gleich wieder mit Produktivität, und das ist nicht immer fördernd. Deswegen gibt es auch Burnout.\n\n**Eliot Mannoia:** Das zieht sich durch unsere Branche: Nicht KI wird Menschen ersetzen, sondern Menschen werden ersetzt durch Menschen, die KI richtig anwenden können. Also wenn da draußen jemand zuhört, der sich noch gar nicht damit beschäftigt hat: Einfach ausprobieren. Einen Account bei ChatGPT anlegen oder einen Browser mit KI nutzen und ein bisschen chatten. Die Scheu ablegen.\n\n**Manuela Machner:** Vom Safer Internet gibt es eine Studie, dass 70 Prozent der 11- bis 17-Jährigen ChatGPT bereits ausprobiert haben. Die Berührungsangst ist bei den Jüngeren grundsätzlich geringer.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir hatten immer Angst vor neuen Dingen. Wir hatten Angst vor dem Feuer. Wir hatten Angst vor der Dampflok, weil die Leute dachten, das überlebt ein Mensch nicht. Das ist normal, auch aus psychologischer Perspektive. Am besten einfach ausprobieren.\n\nWas mich nicht Angst macht, aber schon beeindruckt, ist die Geschwindigkeit. Einen Überblick zu behalten ist für jeden sehr schwierig. Früher hast du ein Programm gekauft und zehn Jahre damit gearbeitet. Jetzt nimmst du ein Tool für einen Monat und nächsten Monat wechselst du. Im Unternehmensumfeld geht das kaum: Bis du die Leute geschult hast, kommt schon wieder eine Neuentwicklung.\n\nIch habe mir überlegt, dass wir vielleicht Flash Crashes erleben könnten. Genauso wie ChatGPT von null auf eine Million User in fünf Tagen erreicht hat, könnte plötzlich alle innerhalb von fünf Tagen switchen, wenn etwas wirklich viel Besseres kommt.\n\n**Manuela Machner:** In der industriellen Revolution hatten wir Jahrzehnte Zeit, unseren Bauernhof aufzugeben, zur Stadt zu ziehen, am Förderband zu arbeiten. Das passierte über Jahrzehnte. Ich bin alt genug, um zu wissen, wie das Internet gekommen ist. Ich habe Entwicklungsgenerationen erlebt: Videokassetten, dann CD, dann USB, jetzt Streaming. Einen Videorekorder gibt es sowieso schon nicht mehr, ich habe kein CD-Laufwerk mehr. Das alles in den letzten zwanzig Jahren.\n\nFrüher konnte man Videos ausborgen. Meinen Kindern habe ich jede Woche als Belohnung einen Disney-Film ausgeborgt. Heute kommt man gar nicht auf die Idee. Du lädst herunter oder hast einen Streaming-Kanal.\n\n**Eliot Mannoia:** Ray Kurzweil, ein Zukunftsforscher, hat das \"Law of Acceleration\" beschrieben: In diesem Jahrzehnt haben wir mehr geschaffen als im ganzen zwanzigsten Jahrhundert. Das verunsichert die Leute, weil sie nicht mehr einschätzen können, was gerade passiert.\n\nAls Teenager haben wir über KI-Filme gelacht. Terminator, Matrix. Und wenn du dir heute Videos anschaust, wie Roboter trainiert werden, wobei ich mir manchmal nicht sicher bin, wie viel davon echt ist. Nicht allem trauen, was ihr seht.\n\n**Manuela Machner:** Warum müssen Roboter eigentlich humanoid gebaut werden? Warum müssen die so aussehen wie Menschen? Wenn die Rollen hätten statt Beine, und die Sensoren ganz anders verankert wären?\n\n**Eliot Mannoia:** Da gebe ich dir hundert Prozent recht. Es gibt eine Firma in England, die arbeiten sogar an Gesten und Mimiken. Das ist dieses Anthropomorphizing. Ich verstehe auch nicht, warum wir das brauchen. Im Pflegeheim ist es okay, wenn der Roboter aussieht wie ein Roboter.\n\nEs gibt auch sehr viele Auswirkungen auf Change Management. Diese Disziplin wird sehr wichtig bleiben. Und da gibt es eine kleine Übung: Falte die Arme. So, wie du es immer machst. Jetzt falte sie umgekehrt. Es fühlt sich nicht gut an. Das ist nur eine ganz kleine Änderung, aber es zeigt, wie wir als Menschen schon mit den kleinsten Änderungen kämpfen.\n\n**Manuela Machner:** Wir werden nächstes Mal über menschenzentrierte Ansätze reden: Wie wir am besten menschenzentriert Sachen entwerfen, Prozesse, Produkte. Und der Mensch sollte trotzdem immer noch im Mittelpunkt stehen. Bis bald.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Ängste","items":[{"question":"Warum haben manche Menschen Angst, KI zu nutzen, weil sie mehr Arbeit befürchten?","answer":"Manuela Machner kennt einen Kollegen, der KI bewusst ignoriert: Er beschäftigt sich als Einziger nicht mit KI im Team, weil er Angst hat, noch mehr Arbeit zugeschanzt zu bekommen. Das ist eine reale Angst: Nicht nur, dass KI Arbeit wegnimmt, sondern auch, dass KI selbst Arbeit darstellt. Das Gegenteil ist aber oft wahr: KI kann Routineaufgaben abnehmen und Zeit freimachen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was sagt die BCG/Harvard-Studie über KI und Performance?","answer":"Eine Studie von Boston Consulting Group und Harvard zeigt: Viele probieren keine neuen Sachen aus, weil sie so viel zu tun haben. Gleichzeitig sieht die Studie KI als Enabler, mehr Zeit zu schaffen. Im Marketingbereich hat KI laut Studie schon 40 Prozent mehr Performance gebracht. KI kann also wirklich mehr Freizeit schaffen, wenn man sie richtig einsetzt.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was bedeutet 'Nicht KI ersetzt Menschen, sondern Menschen die KI nutzen'?","answer":"Das ist der wichtigste Satz dieser Folge: Im beruflichen Alltag wird KI in Zukunft einfach kommen. Wer sich noch gar nicht damit beschäftigt hat, sollte einfach ausprobieren: Einen Account bei ChatGPT anlegen, ein bisschen chatten, die Scheu ablegen. Die Berührungsangst ist bei den Jüngeren grundsätzlich geringer, aber auch Ältere können das lernen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist die Arme-Falten-Übung und was zeigt sie über Change Management?","answer":"Eine einfache Übung: Falte die Arme, so wie du es immer machst. Jetzt falte sie umgekehrt. Es fühlt sich nicht gut an. Das ist nur eine ganz kleine Änderung, aber sie zeigt, wie wir als Menschen schon mit den kleinsten Änderungen kämpfen. Change Management wird mit der Beschleunigung von KI noch wichtiger werden, weil die Geschwindigkeit der Veränderung für viele Menschen überwältigend ist.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was sind Flash Crashes bei KI-Tools?","answer":"Genauso wie ChatGPT von null auf eine Million User in fünf Tagen erreicht hat, könnte plötzlich alle innerhalb von fünf Tagen zu einem neuen Tool switchen, wenn etwas wirklich viel Besseres kommt. In der industriellen Revolution hatten wir Jahrzehnte Zeit, uns anzupassen. Die digitale Revolution passiert in Monaten. Ray Kurzweil nennt das das 'Law of Acceleration': In diesem Jahrzehnt haben wir mehr geschaffen als im ganzen zwanzigsten Jahrhundert.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-13","audio_url":"/assets/374009343-44100-2-71af6e7cb5d19.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":12,"slug":"folge-12","title":"KI und IoT: Von der Smart Watch bis zur persönlichen Meta-KI","pub_date":"2024-04-05","duration_min":15,"description":"In dieser Folge von Mind / Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia über IoT und KI. Themen: Edge AI (Rechenleistung direkt am Endgerät), Hotel-Automatisierung für Energiemanagement, vollautomatisiertes Hotel in Japan mit Robotik, Auto-Check-in mit Gesichtserkennung in Asien, Eloop-Carsharing mit biometrischer Verifikation in zehn Minuten, persönliche Meta-KI die GPT, Google Maps und WhatsApp orchestriert, Barrierefreiheit durch KI, Gemini als 'One for all'-Ansatz, und 5G als Treiber. Manuela mit dem alten rosaroten Führerschein und der biometrischen Übereinstimmung.","intro_text":"Manuela Machner erklärt, wie Hotel-Automatisierung leerstehende Zimmer automatisch herunterfährt und dabei Energie und Kosten spart. Eliot Mannoia beschreibt Edge AI, den Eloop-Biometrie-Check in zehn Minuten und wie eine persönliche Meta-KI künftig GPT, Google Maps und WhatsApp für uns orchestriert.","key_questions":["Was ist Edge AI und warum rechnet die KI direkt am Gerät?","Wie spart Hotel-Automatisierung mit IoT Energie und Kosten?","Was ist eine persönliche Meta-KI, die verschiedene Tools orchestriert?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen bei unserer neuen Folge von Mind / Machine. Ich bin Manuela Machner, KI-Coach für Tourismusbetriebe und versuche Lösungen zu finden, um den Arbeitsalltag mithilfe von KI zu erleichtern.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und ich konzentriere mich auf die Technologie und wie sie den Menschen beeinflusst. Für mich ist der Mensch im Mittelpunkt.\n\n**Manuela Machner:** Heute geht es um IoT, also Internet of Things: Endgeräte, die ans Internet verbunden sind, und wie KI dort einen starken Impact haben wird, in Rechenleistung und im Zusammenführen von Daten. IoT umfasst einen ganz breiten Bereich: Landwirtschaft, Smart Home, Smart Cities, Umweltmessung, Retail, Bildung, Manufacturing und vieles mehr.\n\n**Eliot Mannoia:** Das Spannende bei IoT ist, dass KI ein Teil davon wird. Ob das jetzt ein Schlüssel ist oder kein Schlüssel mehr ist, bis hin zu vollautomatisierten Abläufen. IoT ist ja nicht nur künstliche Intelligenz, sondern die Technologie in den Dingen selbst. Meine Smart Watch trackt alles und sagt mir, dass ich zu wenig gehe. Aber gehen tue ich trotzdem nicht mehr. Am Ende muss ich es selbst machen.\n\nDas nennt man Edge AI: Die Rechenleistung passiert nicht immer zentral auf einem Server, sondern direkt am Endgerät. Es gibt schon Geräte wie das Rabbit, und der Hauptdesigner von Apple, Jony Ive, hat sich mit Sam Altman von OpenAI zusammengetan, um ein KI-Gerät zu schaffen.\n\n**Manuela Machner:** Ich hätte mir oft gewünscht, wenn ich aus der Arbeit nach Hause fahre, dass ich schon beim Starten der Waschmaschine sagen kann: \"Jetzt starte.\" Die Tools gibt's eigentlich schon. Im Hotelbereich kenne ich Automatisierungssysteme, die vor allem Energieeinsparungen machen: Wenn ein Gast eincheckt, wird das Zimmer hochgefahren. Wenn er nicht im Zimmer ist oder ausgecheckt hat, wird es automatisch wieder runtergefahren. Bei ein paar hundert Zimmern hat man nicht die Zeit, das Zimmermädchen jeden Tag durch die Zimmer zu schicken. Das, was man da an Energie einsparen kann, ist enorm.\n\n**Eliot Mannoia:** Win-win: Kosten und Umwelt. In Japan gibt es schon ein Hotel, das vollständig automatisiert ist, inklusive Robotik. Was ich manchmal nicht verstehe: Wenn man keine Menschen mehr hat, warum stellt man trotzdem einen Computer hin, der wie ein Mensch aussieht?\n\n**Manuela Machner:** Auto-Check-ins gibt es jetzt schon in vielen Hotels. Ich habe das selbst genutzt: Einmal zu lange irgendwo hängen geblieben, und um vier Uhr morgens konnte ich noch einchecken, ohne dass ein Rezeptionist vor Ort war. Hat seine Vorteile.\n\nHotelketten in Asien machen das schon mit Gesichtserkennung: Man schaut einmal in die Kamera beim Einchecken, und jedes Mal wenn man durchgeht, wird man wiedererkannt. Auch in Fitnessstudios. In Europa noch nicht üblich.\n\nIch habe das bei Eloop, einem Carsharing-Anbieter, erlebt: Sie haben den Führerschein gescannt, ich habe ein Foto gemacht, und mit Biometrie haben sie das verglichen. Innerhalb von zehn Minuten war ich verifiziert und fünfzehn Minuten später konnte ich ein Auto mieten. Das Auto sperre ich mit dem Handy auf, mache Fotos vom Auto für eventuelle Schäden, alles in einer App.\n\nIch habe noch einen alten rosaroten Führerschein. Die biometrische Übereinstimmung des Fotos, wie ich achtzehn oder neunzehn war und jetzt, das zeigt, wie gut die KI wirklich ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir arbeiten noch sehr in Silos: Google Maps, ChatGPT, Bildgenerierung, WhatsApp, alles getrennt. Ich kann mir vorstellen, dass wir in der Zukunft eine übergeordnete persönliche KI haben werden, die über APIs auf diverse Tools zugreift. Ich sage: \"Recherchiere mir das bitte auf GPT, schau in Google Maps, wie ich am besten hinkomme, und schick diese Information an Manuela in WhatsApp.\" Reibungslos, ohne dass ich jeden Schritt selbst machen muss.\n\nUnd nicht nur planen, sondern auch tun: \"Schick eine WhatsApp an Eliot, dass der Termin passt, trag mir den Termin am Freitag um siebzehn Uhr in meinen Google Kalender ein, erstelle den Zoom-Link und schick ihn gleich mit.\"\n\n**Manuela Machner:** Barrierefreiheit in jeglicher Hinsicht: Nicht nur im Inklusionsbereich, sondern auch Sprachen barrierefrei. KI kann das in der richtigen Sprache schicken, diese ganzen Themen haben wir dann nicht mehr.\n\nGemini hat sich ein bisschen in dieser Richtung präsentiert: \"One for all\", eine KI für alle Funktionen. Ich teste es gerade über VPN. Die waren aber auch in den Medien, weil sie versucht haben, zu inklusiv zu sein und Dinge aus der Vergangenheit nicht richtig dargestellt haben.\n\n**Eliot Mannoia:** Mit 5G wird IoT weiter vorangetrieben. KI, 5G, Technologie, Geräte, und alleine die Speichermöglichkeiten, die wir jetzt haben und vor fünf Jahren nicht hatten. Das ist ein Wahnsinn, was es da alles gibt.\n\nNächstes Mal reden wir über KI und Ängste in der Gesellschaft, ob im Beruflichen oder Privaten. Wir freuen uns, euch zu sehen. Alles Liebe.\n\n**Manuela Machner:** Tschau.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und IoT","items":[{"question":"Was ist Edge AI und warum rechnet die KI direkt am Gerät?","answer":"Edge AI bedeutet, dass die Rechenleistung nicht immer zentral auf einem Server stattfindet, sondern direkt am Endgerät. Das macht Reaktionen schneller und unabhängiger von einer stabilen Internetverbindung. Beispiel: Eine Smart Watch, die Gesundheitsdaten direkt auswertet, ohne alles in die Cloud zu schicken. 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Die Dampfmaschinen-Analogie: Früher Angst vor Jobverlust durch die Dampfmaschine, heute durch KI. Nachnamen als Berufsbezeichnungen: Schmidt, Bäcker, Schuster, Machner. Geduld sinkt durch KI-Geschwindigkeit. Personalisierungserwartung. Film \"Her\" mit Joaquin Phoenix. TikTok-Dopaminausschüttung und Pawlow-Konditionierung. ChatGPT lobt immer: \"Das war eine hervorragende Idee.\" Wie kritikfähig sind wir in Zukunft?","intro_text":"Wir fahren die Rolltreppe rauf und gehen dann ins Fitnesscenter, um auf eine Stiege zu steigen. ChatGPT sagt immer: \"Das war eine hervorragende Idee.\" Und die Angst vor KI-Jobverlust? Die hatten wir schon bei der Dampfmaschine. Eliot Mannoia und Manuela Machner über die psychologischen Veränderungen durch KI.","key_questions":["Was meint Eliot Mannoia mit dem Rolltreppe-Fitnesscenter-Paradoxon und was hat das mit KI zu tun?","Warum sinkt unsere Geduld durch die Nutzung von KI und was bedeutet das für Freundschaften und Partnerschaften?","Wie kritikfähig werden wir noch sein, wenn ChatGPT uns ständig sagt, wie hervorragend unsere Ideen sind?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zur nächsten Folge Mind/Machine. Ich bin Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und fasziniere mich für Technologie, KI und wie sie die Menschen beeinflusst.\n\n**Manuela Machner:** Hallo, ich bin Manuela Machner, KI-Coach für Tourismusbetriebe. Ich versuche, die KI in den Alltag und in den Betrieb hineinzubringen, wo sie uns als Werkzeug nutzen kann.\n\nHeute: Inwieweit beeinflusst künstliche Intelligenz uns Menschen und unsere Art zu denken?\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist mein absolutes Leidenschaftsthema. Ich recherchiere seit einer Zeit, wie die Maschinen künstlicher werden, aber auch wie wir Menschen künstlicher werden. Ein paar Beispiele: Wir fahren die Rolltreppe rauf und dann gehen wir ins Fitnesscenter, um auf eine Stiege zu steigen. Elektroautos sind so leise, dass wir künstlich ein Geräusch hinzufügen müssen. In der Stadt haben wir kaum noch Natur und müssen künstliche Oasen mit Spas schaffen. Wir haben volle Kühlschränke und müssen künstliches Intervallfasten erfinden.\n\n**Manuela Machner:** Ich beobachte mich selbst. Ich lese keine ganzen Website-Artikel mehr. Ich habe mir ein Tool organisiert, das mir eine Summary auf Deutsch macht, egal welche Sprache die Website hat. Das Tool heißt Hubber AI und ist mit ChatGPT gekoppelt. Ich sehe im Überblick, ob das interessant ist oder nicht. Ich weigere mich fast, lange Dinge zu lesen. Auch Fachbücher werden für mich schwieriger. Ich will nur noch Bullet Points: interessiert mich, interessiert mich nicht. Das ist nicht unbedingt positiv, aber es verändert sich.\n\n**Eliot Mannoia:** Die Möglichkeit an Produktivität ist so gestiegen. Früher hatten wir den Waschtag, wo wir uns einen ganzen Tag mit der Wäsche auseinandergesetzt haben. Noch früher, am Bauernhof, wie viel Zeit wir für Nahrung verbracht haben. Jetzt gehen wir fünf Minuten zum Supermarkt. Die Wäsche wäscht, während ich arbeite. Und wir füllen die gewonnene Zeit gleich wieder mit Produktivität auf. Da gibt es eine Mathematikerin aus Manchester, Katie Stackels, die sich sehr mit diesem Thema beschäftigt: Zeit und was wir mit der Zeit machen.\n\n**Manuela Machner:** Vor hundert Jahren haben viel weniger Menschen auf der Erde gelebt. Die Arbeit war viel aufwendiger. Es hat also im Prinzip mehr Arbeit gegeben und weniger Menschen. Heute gibt es viel mehr Menschen und wir haben Angst, dass uns Technologie Arbeit wegnimmt. Aber es gibt auch viel mehr Arbeit. Vor hundertfünfzig Jahren gab es keine Buchhaltung. Es sind neue Arbeitsfelder dazugekommen. Das hilft vielleicht auch bei der Angst, Jobs durch KI zu verlieren, so wie früher die Angst war, Jobs durch die Dampfmaschine zu verlieren. Die haben Jobs verloren, aber es entstanden neue: Maschinen produzieren, Maschinen warten.\n\nFrüher gab es so wenige verschiedene Arten von Jobs, dass die Nachnamen danach benannt wurden. Der Schmidt, der Bäcker, der Schuster. Machner kommt sicher von \"machen\". Und jetzt gibt es allein im Social-Media-Bereich Content-Ersteller, Influencer, bezahlte Werbung, zahlreiche Jobs.\n\n**Eliot Mannoia:** Was sich sehr stark verändert, ist die Geschwindigkeit. Umso mehr man mit KI arbeitet, erwartet man schnelle Antworten überall. Meine Geduld ist sicher geringer geworden. Wenn IT nicht so funktioniert, wie ich es gewohnt bin, werde ich ganz ungeduldig.\n\nUnd KI wird das Personalisieren auf alle Ebenen bringen. Ich erwarte dann, dass das Mail von der Bank inhaltlich auf mich zugeschnitten ist, nicht nur \"Liebe Frau Machner\". Was das für Freundschaften bedeutet: Der Film \"Her\" mit Joaquin Phoenix zeigt das gut. Wenn wir gewohnt sind, eine eigene KI zu haben, die alles weiß, welche Witze wir mögen, welche Uhrzeiten, dann wird die Geduld im Freundeskreis sinken. Man merkt es jetzt schon mit TikTok und den konstanten Dopaminausschüttungen. Diese On-Demand-Konditionierung, wie Pawlow und sein Hund: Wir sind es gewohnt, gleich Feedback zu bekommen.\n\n**Manuela Machner:** Ich stehe für Dopaminausschüttungen. Erfolgserlebnisse wirken bei mir hervorragend. TikTok ist für mich eine Suchtgefahr. Das muss ich bewusst ausschalten. Und ich glaube, das kann auch in Richtung Partnerschaften gehen. In einer Beziehung hat der andere Mensch seine eigene Meinung und sein eigenes Verhaltensmuster. Die Frage wird sein, ob wir uns so daran gewöhnen, dass jemand uns ständig auf die Schulter klopft.\n\n**Eliot Mannoia:** ChatGPT sagt immer: \"Das war eine hervorragende Idee. Sie haben das super gemacht. Hier sind ein paar Verbesserungsvorschläge.\" Wenn die KI sagen würde: \"So ein Scheißtext. Hier, so klingt er viel besser.\" Dann würden wir es viel weniger nutzen. Und das wird spannend: Wie kritikfähig sind wir in Zukunft, wenn wir so viele Chatbots verwenden, die uns ständig sagen, wie gut wir das gemacht haben?\n\n**Manuela Machner:** KI ist kein abgesondertes System wie ein Hammer in der Ecke. Umso mehr wir es nutzen und in allen Bereichen, umso stärker wird es unser Verhalten abändern.","faqs":{"heading":"FAQ: Wie KI uns verändert","items":[{"question":"Was meint Eliot Mannoia mit dem Rolltreppe-Fitnesscenter-Paradoxon?","answer":"Wir fahren die Rolltreppe rauf und gehen dann ins Fitnesscenter, um auf eine Stiege zu steigen. Wir machen uns das Leben künstlicher und schaffen gleichzeitig künstliche Ausgleiche. Elektroautos brauchen künstliche Geräusche, Städte brauchen künstliche Oasen, volle Kühlschränke führen zu künstlichem Intervallfasten. KI ist das nächste Kapitel dieser Entwicklung.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum liest Manuela Machner keine langen Artikel mehr?","answer":"Hubber AI macht ihr eine Summary auf Deutsch, egal welche Sprache die Website hat. Sie sieht im Überblick, ob das interessant ist. Sie weigert sich fast, lange Dinge zu lesen. Nur noch Bullet Points. Das ist nicht unbedingt positiv, aber es verändert sich. Die Lesebereitschaft sinkt durch die Gewöhnung an schnelle, komprimierte Informationen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum hilft die Dampfmaschinen-Analogie bei der Angst vor KI-Jobverlust?","answer":"Vor hundert Jahren haben viel weniger Menschen auf der Erde gelebt und die Arbeit war viel aufwendiger. Heute gibt es viel mehr Menschen und trotzdem noch immer Arbeit. Die Angst vor der Dampfmaschine war dieselbe: Jobs gingen verloren, aber es entstanden neue. Früher gab es so wenige Berufe, dass die Nachnamen danach benannt wurden: Schmidt, Bäcker, Schuster. Heute gibt es allein im Social-Media-Bereich zahlreiche Jobs.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie beeinflusst KI unsere Geduld und unsere Beziehungen?","answer":"Unsere Geduld sinkt durch die KI-Geschwindigkeit. Wir erwarten schnelle Antworten überall. Wir werden es gewohnt sein, dass eine KI alles weiß, welche Witze wir mögen, welche Uhrzeiten. Der Film \"Her\" mit Joaquin Phoenix zeigt das gut. TikTok und die konstanten Dopaminausschüttungen konditionieren uns auf sofortiges Feedback. Das wird auch Freundschaften und Partnerschaften beeinflussen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum lobt ChatGPT immer und was bedeutet das für unsere Kritikfähigkeit?","answer":"ChatGPT sagt immer: \"Das war eine hervorragende Idee. Sie haben das super gemacht.\" Wenn die KI sagen würde: \"So ein Scheißtext\", würden wir es viel weniger nutzen. Das ist ein Designprinzip. Die Frage ist: Wie kritikfähig werden wir noch sein, wenn wir so viele Chatbots verwenden, die uns ständig loben? 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Das Mind/Machine-Intro wurde mit ElevenLabs erstellt. Ein Schweizer Tourismusverband hat KI-Telefonie statt Anrufbeantworter: Die KI geht auf persönliche Aussagen ein (\"Das ist schön, dass Sie mit Ihren Enkelkindern kommen\"). Harari: Mit generativer KI haben wir das Operating System der Gesellschaft gehackt. ChatGPT-Übersetzungs-GPT für internationale Gäste und Mitarbeiter im Tourismus. KI-Telefonie für Tischreservierungen.","intro_text":"Manuela Machner hat ein Buch geschrieben, in dem die KI über sich selbst spricht. Ein Schweizer Tourismusverband ersetzt den Anrufbeantworter durch KI-Telefonie, die auf persönliche Aussagen eingeht. Und Harari sagt: Mit generativer KI haben wir das Operating System der Gesellschaft gehackt.","key_questions":["Warum sinkt die Motivation von Callcenter-Mitarbeitern, wenn die KI auch die Handlungsempfehlung gibt?","Wie funktioniert die KI-Telefonie des Schweizer Tourismusverbands und was kann sie, was ein Anrufbeantworter nicht kann?","Was meint Harari damit, dass generative KI das Operating System der Gesellschaft gehackt hat?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Hallo und herzlich willkommen bei Mind und Machine. Ich bin Manuela Machner, KI-Coach für Tourismusbetriebe, spezialisiert auf Anwendungen, die man im Betriebsalltag einsetzen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Hallo, ich bin Eliot Mannoia, digitaler Psychologe, und fasziniere mich für Technologie, KI und wie sie den Menschen beeinflusst.\n\nHeute: KI und Sprache. Wie beeinflusst KI Texte, Geschichten und unsere Sprache?\n\n**Manuela Machner:** Ich hatte die Idee schon vor einem halben Jahr, KI in Buchform herauszubringen. Das Buch heißt \"Künstliche Intelligenz, ChatGPT im Interview\". Die KI spricht über sich selbst. Ich habe der KI viele Fragen gestellt, die man immer hat, und nehme die Leser mit auf die Reise, was KI kann. Spannend zu erleben, wie KI antwortet und wie sie Sprache verwendet, um Dinge zu vermitteln.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich nutze ChatGPT Plus auf dem Handy gerne mit der Stimme als Sparring-Partner: \"Hey, ich hab ein Meeting mit so und so, wie kann ich mich am besten vorbereiten?\" Es macht eine kurze Online-Suche und gibt mir ein paar Punkte. Auch für Übersetzungen. Und Callcenter setzen das schon ein für Sentimentanalyse: Die KI analysiert die ersten Sekunden der Stimme des Anrufers und sagt dem Personal: \"Diese Person ist besonders aufgewühlt.\"\n\nDann hat eine Linzer Forscherin festgestellt: Die KI hat auch eine Handlungsempfehlung mitgegeben. Und die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gesunken. Wenn sie nicht selbst entscheiden können, wie sie damit umgehen, sondern einfach von einer KI gesagt bekommen, was sie sagen sollen, sinkt die Motivation.\n\n**Manuela Machner:** ElevenLabs ist ein Tool, wo man gratis Tonbandansagen machen und seine eigene Stimme klonen lassen kann. Ich würde heute nichts mehr bezahlen für eine Ansage auf einer Telefonanlage, dass der Betrieb auf Urlaub ist oder die Öffnungszeiten. ElevenLabs macht das super. Unser Mind/Machine-Intro hat auch ElevenLabs gemacht.\n\nIm Tourismus gibt es in der Schweiz einen Tourismusverband, der statt eines Anrufbeantworters eine KI-Telefonie hat. Du rufst außerhalb der Öffnungszeiten an und telefonierst mit einer KI-Stimme. Sie klingt nach Computerstimme, was ich nicht schlecht finde: Dann weiß man als Anrufer, dass das kein Mensch ist. Ich habe gefragt: \"Ich komme von dann bis dann mit meinen Enkelkindern, was kann ich machen?\" Die KI hat das herausfiltern können. Und sie hat geantwortet: \"Das ist schön, dass Sie mit Ihren Enkelkindern kommen.\" Nicht nur Standardsätze, sondern auf meine Aussage eingegangen.\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist Anthropomorphizing wieder. Wir Menschen mögen das. Die Maschine muss so wie wir sein. Das ist eine philosophische Geschichte.\n\nHarari, der weltbekannte Historiker, der \"Homo Sapiens\" geschrieben hat, hat gesagt: Mit generativer KI haben wir unser Operating System gehackt. Das Betriebssystem der Gesellschaft. Denn Geschichten, Sprache, Text ist, was uns als Menschen ausmacht: Geschichten erzählen, Legenden, unsere Geschichte, Religionen, Rechtsprechung. Alles basiert auf Texten. Jetzt, wo wir mit Sprache so viel mit KI machen können, hat er seine Bedenken.\n\n**Manuela Machner:** Die KI imitiert uns nur, aber sie imitiert uns so gut, dass der Unterschied kaum mehr wahrnehmbar ist. Weder in dem, was sie sagt, noch in dem, wie sie es sagt.\n\nIch teste gerade ein Tool für Tischreservierungen per KI-Telefonie. Tischreservierungen passieren genau dann, wenn man beim Gast ist oder es um zwölf Uhr mittags rund geht. Die KI hebt ab und gibt Auskunft: Ist der Tisch zu dem Zeitpunkt frei für soundso viel Personen?\n\n**Eliot Mannoia:** In der Zukunft werden wir sagen: \"Ach Gott, wirklich ein Mensch? Jetzt muss ich mit einem Menschen reden. Die KI würde alles beantworten können.\" Schneller und ohne Wartezeit.\n\n**Manuela Machner:** Für internationale Gäste und Mitarbeiter im Tourismus habe ich auf ChatGPT ein GPT geschrieben. Wenn ich einen Gast vor mir habe, öffne ich das, spreche Deutsch rein, GPT übersetzt das in die Sprache des Gastes. Er kann Russisch hineinsprechen und es wird mir übersetzt. Wir haben immer mehr internationale Mitarbeiter, denen man etwas erklären möchte. Das ist ein tolles Hilfsmittel.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Sprache","items":[{"question":"Warum sinkt die Motivation von Callcenter-Mitarbeitern, wenn die KI die Handlungsempfehlung gibt?","answer":"Eine Linzer Forscherin hat festgestellt: Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht selbst entscheiden können, wie sie mit einem aufgewühlten Anrufer umgehen, sondern von einer KI gesagt bekommen, was sie sagen sollen, und es nur ablesen müssen, sinkt die Motivation. KI als Analyse-Tool ist sinnvoll. KI als Entscheidungsersatz nicht.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was kann die KI-Telefonie des Schweizer Tourismusverbands, was ein Anrufbeantworter nicht kann?","answer":"Die KI geht auf persönliche Aussagen ein. Manuela Machner hat gefragt: \"Ich komme von dann bis dann mit meinen Enkelkindern, was kann ich machen?\" Die KI hat das herausfiltern können und geantwortet: \"Das ist schön, dass Sie mit Ihren Enkelkindern kommen.\" Nicht nur Standardsätze wie Siri oder Alexa, sondern echte Interaktion. Besser als ein Anrufbeantworter oder gar nicht erreichbar zu sein.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was meint Harari damit, dass generative KI das Operating System der Gesellschaft gehackt hat?","answer":"Harari, Autor von \"Homo Sapiens\", sagt: Geschichten, Sprache und Text sind das, was uns als Menschen ausmacht. Geschichten erzählen, Religionen, Rechtsprechung. Alles basiert auf Texten. Jetzt, wo KI Sprache so gut imitiert und erzeugt, hat sie Zugang zum Kern dessen, was Gesellschaft zusammenhält. Das ist eine fundamentale Veränderung.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie nutzt Manuela Machner ChatGPT als Übersetzungstool im Tourismus?","answer":"Sie hat auf ChatGPT ein eigenes GPT für Übersetzungen geschrieben. Wenn ein internationaler Gast vor ihr steht, öffnet sie das Tool, spricht Deutsch rein, und GPT übersetzt in die Sprache des Gastes. Der Gast kann in seiner Sprache antworten und es wird übersetzt. Das funktioniert auch für internationale Mitarbeiter.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wofür eignet sich ElevenLabs im Betriebsalltag?","answer":"ElevenLabs macht Tonbandansagen und Stimm-Klonen. Manuela Machner würde heute nichts mehr für eine Telefonansage bezahlen, ob der Betrieb auf Urlaub ist oder die Öffnungszeiten. ElevenLabs macht das super. Das Mind/Machine-Intro wurde ebenfalls mit ElevenLabs erstellt.","speaker":"Manuela Machner"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-10","audio_url":"/assets/371741445-44100-2-64717866b17ea.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":9,"slug":"folge-9","title":"KI und Kreativität: Rap-Lied für eine japanische Bank, Billie Jean in Stems und wem gehört das Bild?","pub_date":"2024-03-15","duration_min":14,"description":"KI und Kreativität: Eliot Mannoia hat mit Lala AI Billie Jean in seine Stems zerlegt (Stimme, Bass, Drumset) und mit Suno ein Rap-Lied für eine japanische Bank erstellt. Securitized Products, Syndicated Loans, alles rein, und die Banker haben es geliebt. Manuela Machner hat zwölf Bildgenerierungs-Tools getestet: Midjourney, Leonardo AI, Lexica Art. In ihren Workshops macht sie eine Menti-Übung: echtes Bild oder KI-generiert? Noch niemand hat alle richtig getroffen. Michael Katzlberger, Vorreiter im kreativen KI-Bereich in Österreich, war beim Vortrag dabei. Und das Urheberrecht: In den USA kein Urheberrecht für KI-Bilder, in China bekommt der Prompter das Urheberrecht. Getty Images Wasserzeichen-Problem erklärt. Nutzungsrecht vs. Urheberrecht.","intro_text":"Eliot Mannoia hat für eine japanische Bank ein Rap-Lied mit Suno erstellt. Securitized Products, Syndicated Loans, alles rein. Die Banker haben es geliebt. Manuela Machner hat in Workshops noch niemanden gefunden, der echte Bilder von KI-Bildern unterscheiden kann. Und: Wem gehört ein KI-generiertes Bild?","key_questions":["Wie hat Eliot Mannoia mit Suno ein Rap-Lied für eine japanische Bank erstellt und was war die Reaktion?","Warum schafft in Manuela Machners Workshop niemand, echte Bilder von KI-Bildern zu unterscheiden?","Was sagen die Urteile in den USA und China über das Urheberrecht an KI-generierten Bildern?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Ich bin Eliot, digitaler Psychologe, und fasziniere mich für Technologie, KI und wie diese den Menschen beeinflusst.\n\n**Manuela Machner:** Hallo, ich bin Manuela Machner, KI-Coach für Tourismusbetriebe, und beschäftige mich damit, wie man Künstliche Intelligenz im Alltag und im Arbeitsumfeld optimal einsetzen kann.\n\nHeute reden wir über Kreativität und Künstliche Intelligenz. Kann KI überhaupt kreativ sein, und wenn ja, wie?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe wie alle mit Bildgenerierung angefangen, schon vor zwei Jahren mit DALL-E. Und mit Musik: Ich war früher als Hobbyproduzent unterwegs. Mit Lala AI kann man ein Lied hochladen, zum Beispiel Billie Jean, und es separiert die einzelnen Stems: Stimme, Bass, Drumset. Was da für DJs und Produzenten für Remixes möglich ist, ist unglaublich.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe Lala AI auch kurz getestet, war aber überfordert, weil ich den musikalischen Hintergrund nicht habe. Das bestätigt sich wieder: Wenn man etwas nicht wirklich selbst kann, tut man sich auch mit KI noch schwer.\n\n**Eliot Mannoia:** Hast du schon Suno getestet? Das ist momentan ein \"just for fun\"-Tool. Du kannst dir einen Heavy-Metal-Schlager zu Weihnachten machen. Das Spannende: Suno schreibt nicht nur Musik, sondern auch den Text und kreiert eine Singstimme. Du gibst einfach an, welchen Stil du möchtest, und es schreibt den Reim dazu.\n\nIch hatte eine Session mit einer japanischen Bank und habe ein Rap-Lied für sie erstellt. Ich habe zwei, drei Sätze eingegeben: den Namen der Bank, dass sie Securitized Products und Syndicated Loans machen. Ich war unsicher, ob ich ein Rap-Lied in einem Workshop mit Bankern vorspielen soll. Aber die haben es geliebt. Es ist intern viral gegangen.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe das Gleiche gemacht: Einen Schlager aus den Stärken der Chefleute. Das war der volle Gag für die Leute, sich darin wiederzufinden.\n\nBei der Bildgenerierung habe ich zwölf Tools über ein Adventure getestet, jeden Tag mit demselben Prompt. Midjourney war mein Tool, dachte ich. Aber Leonardo AI ist inzwischen auch sehr gut, hat die Fotoqualität. Und Lexica Art ist eher in die künstlerische Richtung, wenn du ein Bild im Stil von Van Gogh möchtest.\n\n**Eliot Mannoia:** Man kann differenzieren zwischen nicht-kreativen Profis, die KI-Tools für alltägliche Sachen nutzen, und denen, die es professionell einsetzen. Michael Katzlberger, der Vorreiter im kreativen KI-Bereich in Österreich, nutzt das für Kampagnen und Kunden. Ein anderes Level.\n\n**Manuela Machner:** In meinen Workshops mache ich eine Übung mit Menti: Ich lasse die Leute abstimmen, ob ein Bild echt oder KI-generiert ist. Das hat noch nie jemand geschafft, alle richtig zu treffen. Ich habe selbst im Nachhinein gedacht: \"Ist das Bild generiert oder echt?\" und musste auf die Quelle nachschauen.\n\nDas ist auch ein guter Übergang zum Urheberrecht. Michael Katzlberger hält sich daran, wie es die großen Medienhäuser machen: Er erwähnt die Software, ob DALL-E oder Midjourney, und den Prompter.\n\n**Eliot Mannoia:** Es gibt bereits zwei Urteile. In den USA: Weil keine natürliche Person das Bild gemacht hat, gibt es kein Urheberrecht. Aber Nutzungsrecht ist etwas anderes. Das hängt vom Tool ab. Bei vielen Gratisanwendungen: privat ja, kommerziell nein. Nur wenn du zahlst, darfst du es kommerziell verwenden.\n\nIn China ist ein anderes Urteil entstanden: Dem Prompter wurde das Urheberrecht zugesprochen. Das finde ich fair. Wenn du dich damit beschäftigst, den richtigen Prompt für ein gutes Bild zusammenzubekommen, ist das auch ein kreativer Prozess.\n\n**Manuela Machner:** Getty Images und Adobe Stock haben sich beschwert, weil in manchen generierten Bildern das Wasserzeichen von Getty Images zu sehen war. Das liegt daran: Die KI sieht die Pixelpunkte, wo \"Getty Images\" steht, als Teil eines Bildes. Wenn du \"erstell mir ein Bild im Stil von Getty Images\" eingibst, imitiert die KI auch das Wasserzeichen. Das Bild selbst ist nicht von Getty Images kopiert.\n\nManche sagen, dass man dieses Jahr sogar dreißig bis sechzig Minuten Videos aus Text erstellen kann. Nächste Folge: KI und Sprache.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Kreativität","items":[{"question":"Wie hat Eliot Mannoia mit Suno ein Rap-Lied für eine japanische Bank erstellt?","answer":"Eliot Mannoia hat zwei, drei Sätze eingegeben: den Namen der Bank, dass sie Securitized Products und Syndicated Loans machen. Suno hat daraus ein Rap-Lied mit Text und Singstimme erstellt. Er war unsicher, ob er das in einem Banker-Workshop vorspielen soll. Die Banker haben es geliebt und es ist intern viral gegangen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist Lala AI und wie hat Eliot Mannoia Billie Jean damit zerlegt?","answer":"Lala AI ist ein Tool zur Stem-Separation: Man lädt ein Lied hoch und es separiert die einzelnen Spuren, also Stimme, Bass und Drumset. Eliot Mannoia hat damit Billie Jean zerlegt. Für DJs und Produzenten eröffnet das ganz neue Möglichkeiten für Remixes.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum schafft in Manuela Machners Workshop niemand, echte Bilder von KI-Bildern zu unterscheiden?","answer":"Manuela Machner macht in Workshops eine Menti-Übung: Leute abstimmen lassen, ob ein Bild echt oder KI-generiert ist. Das hat noch niemand geschafft, alle richtig zu treffen. Viele haben die klassischen DALL-E 3-Bilder aus ChatGPT im Kopf und glauben, alle KI-Bilder schauen so aus. Die Realität mit Leonardo AI und Midjourney ist eine andere.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was sagen die Urteile in den USA und China über das Urheberrecht an KI-generierten Bildern?","answer":"In den USA: Weil keine natürliche Person das Bild gemacht hat, gibt es kein Urheberrecht. In China: Dem Prompter wurde das Urheberrecht zugesprochen. Manuela Machner findet das fair: Wer sich damit beschäftigt, den richtigen Prompt zusammenzubekommen, leistet auch einen kreativen Beitrag. Wichtig: Nutzungsrecht und Urheberrecht sind zwei verschiedene Dinge.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum taucht das Getty-Images-Wasserzeichen in KI-generierten Bildern auf?","answer":"Die KI sieht Pixelpunkte mit \"Getty Images\" als Teil eines Bildes. Wenn man \"erstell mir ein Bild im Stil von Getty Images\" eingibt, imitiert die KI auch das Wasserzeichen. Das Bild selbst ist nicht von Getty Images kopiert. Eliot Mannoia: Am Anfang hat er sich oft erschreckt, weil Midjourney plötzlich Wasserzeichen oder Namen im Bild hatte, die er nicht lesen konnte.","speaker":"Eliot Mannoia"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-9","audio_url":"/assets/370960127-44100-2-77d5fdcc20d61.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":8,"slug":"folge-8","title":"Digitaler Zwilling: Medikamenten-Testing, Bruce Willis und Gespräche mit Verstorbenen","pub_date":"2024-03-07","duration_min":15,"description":"Digitale Zwillinge sind nicht nur für Städte und Maschinen. Manuela Machner und Eliot Mannoia besprechen den digitalen Zwilling von Menschen: Medikamenten-Testing am digitalen Zwilling statt am echten Körper (Sanofi-Geschäftsführerin über Frauen vs. Männer und verschiedene Ethnien). Online-Shopping mit exakten Körpermaßen. Bruce Willis in einer russischen Telekom-Werbung ohne physisch anwesend zu sein, mit Erlaubnis und Bezahlung. Die Bild-Zeitung mit KI-Stimmen von Politikern. Das OCEAN-Modell und Cambridge Analytica: Mit 10 Likes kennt der Algorithmus dich besser als dein Arbeitskollege, mit 300 Likes besser als dein Partner. Und die schwierigste Frage: Digitale Zwillinge von Verstorbenen. Van Gogh in Frankreich. Erzherzog Johann in der Steiermark. Wann dreht man das ab?","intro_text":"Mit zehn Likes auf Facebook kennt der Algorithmus dich besser als dein Arbeitskollege. Mit dreihundert Likes besser als dein Partner. Was passiert, wenn ein digitaler Zwilling von dir noch viel mehr Daten hat? Manuela Machner und Eliot Mannoia über Medizin, Metaverse und die Frage: Wann dreht man den Zwilling eines Verstorbenen ab?","key_questions":["Wie kann man Medikamente am digitalen Zwilling testen, ohne die Nebenwirkungen selbst zu erleben?","Was hat das OCEAN-Modell mit Cambridge Analytica zu tun und warum kennt der Algorithmus dich nach 300 Likes besser als dein Partner?","Was passiert psychologisch, wenn man nach dem Tod als digitaler Zwilling weiter mit der Familie spricht?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Grüß euch zur nächsten Folge von Mind Machine. Ich bin Eliot, digitaler Psychologe von Brand Karma. Wir fokussieren uns auf emotionale Intelligenz und Psychologie und wie wir als Menschen mit Technologie und KI umgehen.\n\n**Manuela Machner:** Und ich bin Manuela Machner. Ich habe mich auf den Bereich Tourismus und Künstliche Intelligenz spezialisiert und bin eher der Technik-Freak, der alles ausprobieren muss und sehr offen ist gegenüber neuen Technologien.\n\nHeute beschäftigen wir uns mit dem Thema Digitaler Zwilling von Menschen. Nicht Städte duplizieren, sondern wirklich einen digitalen Zwilling eines Menschen.\n\n**Eliot Mannoia:** Der Begriff digitaler Zwilling wird oft in der Stadtplanung und auf Industrieebene genutzt, um anhand von Sensorik- und historischen Daten ein digitales Abbild einer Realität zu machen. Die Feuerwehr in einem österreichischen Bundesland hat das zum Beispiel mit Feuer gemacht: Da war ein Feuer in einer Region, sie haben alle Daten erfasst und konnten dann sagen, wenn der Wind von einer anderen Richtung gekommen wäre oder die Temperatur drei Grad wärmer gewesen wäre, wie hätte das das Feuer beeinflusst? Szenarioplanung.\n\nWir besprechen heute: Wenn wir unsere Gesundheitsdaten und biometrischen Daten erfassen würden, was könnte man damit machen? Im Gesundheitswesen, Schlaf-Tracking, Szenarioplanung: Wenn ich eine halbe Stunde mehr am Tag schlafe, was würde das bewirken?\n\n**Manuela Machner:** Zum Beispiel die Wirkung von Medikamenten. Nicht jeder von uns reagiert auf jedes Medikament gleich. Man kann Therapiemethoden und Medikamentationen am digitalen Zwilling experimentieren, ohne dass ich die Nebenwirkungen selbst erleben muss. Ich war vor Kurzem bei einer Veranstaltung, wo die Geschäftsführerin von Sanofi gesprochen hat: Frauen reagieren oft anders als Männer, und verschiedene Ethnien auch. Man kann Medikamente gezielt einsetzen und dosieren.\n\n**Eliot Mannoia:** Jeder von uns kann sich per Video klonen lassen. In Wirklichkeit sitze ich gerade gar nicht da. Das könnte man in Gaming-Spiele integrieren, in virtueller Realität als man selbst auftreten. Und Online-Shopping: Wenn man die genauen Körpermaße hat, kann man Kleidung virtuell anprobieren und sehen, wie sie fällt.\n\n**Manuela Machner:** Ich mag Einkaufen gar nicht. Ich würde gerne sehen, wie ich aussehe, und sagen: Das nehme ich und das nicht. Das hat wirklich Zukunftschancen.\n\n**Eliot Mannoia:** Schauspieler haben letztes Jahr protestiert wegen digitaler Zwillinge. Wenn man eine Berühmtheit nicht mehr für jede Szene braucht, sondern sie aufgrund eines Videoschnipsels klont. Solange die Person dafür entlohnt wird, ist das vielleicht gar nicht so schlecht. Bruce Willis hat für die russische Telekom in einer Werbung gespielt, ohne dort zu sein. Mit Erlaubnis und Bezahlung. Ihm geht es gesundheitlich leider nicht gut.\n\n**Manuela Machner:** Die Bild-Zeitung hat Werbung gemacht, wo Politiker sagen, die Bild gibt es weiterhin. Klein darunter stand: mit KI-Stimmen generiert. Die Politiker haben das nicht selbst gesagt. Das wurde als Werbung für die Bild verwendet.\n\n**Eliot Mannoia:** Das erinnert mich an das OCEAN-Modell, das ein Psychologe entwickelt hat. Fünf Persönlichkeitseigenschaften: Openness (Offenheit), Conscientiousness (Gewissenhaftigkeit), Extraversion, Agreeableness und Neuroticism. Cambridge Analytica hat das genutzt, um auf größerer Ebene zu manipulieren. Was ich spannend finde: Mit zehn Likes auf Facebook kann der Algorithmus dich besser einschätzen als dein Arbeitskollege. Mit siebzig Likes besser als dein Zimmergenosse. Mit hundertfünfzig Likes besser als ein Familienmitglied. Mit dreihundert Likes besser als deine Partnerin oder dein Partner.\n\nMit einem digitalen Zwilling und KI-Daten haben wir bald weit mehr als dreihundert Datenpunkte. Das kann sehr nützlich sein als persönlicher KI-Assistent, der Termine beim Friseur macht oder Einkäufe erledigt.\n\n**Manuela Machner:** Aber es gibt auch die kritische Seite: Digitale Zwillinge von Verstorbenen. Man lässt sich klonen und die Familie kann nach dem Tod noch mit einem sprechen. Ich weiß nicht, was das mit einer Familie macht, wenn sie den Bildschirm einschalten und mit jemandem reden können, der schon tot ist.\n\n**Eliot Mannoia:** Da gibt es die Black-Mirror-Folge dazu. Aus psychologischer Sicht: Wenn es ein schneller, unerwarteter Tod war, kann es therapeutisch hilfreich sein, einen Abschluss zu bekommen. Aber die Frage ist: Wann dreht man das ab? Wann schließt man damit ab?\n\n**Manuela Machner:** Auf der anderen Seite gibt es das als Event. In Frankreich kann man sich mit Van Gogh unterhalten. Wir haben kein moralisches Problem damit, weil es etwas Außergewöhnliches ist. Touristisch gesehen wäre es ein Highlight, wenn man in der Steiermark den Erzherzog Johann interviewen könnte, was er sich gedacht hat, wie er das Land gefördert hat. Kulturgeschichte ganz anders erleben.\n\n**Eliot Mannoia:** Wenn Schüler mit Mozart über Musik lernen oder mit Kleopatra über das alte Ägypten sprechen könnten, ist das von der Bildungsperspektive her faszinierend. Ein viel besseres Lernerlebnis als ein Buch.\n\nZusammengefasst: Der digitale Zwilling ist im medizinischen Bereich sinnvoll, im Freizeitbereich macht er Spaß, hat aber auch kritische Seiten. Er bildet eine Basis für Fake und wirft die Frage auf: Was passiert, wenn der digitale Zwilling nicht so genutzt wird, wie man es möchte? Nächstes Mal: KI und Kreativität. Ist die KI wirklich kreativ?","faqs":{"heading":"FAQ: Digitaler Zwilling von Menschen","items":[{"question":"Wie kann man Medikamente am digitalen Zwilling testen?","answer":"Am digitalen Zwilling kann man Therapiemethoden und Medikamentationen simulieren, ohne die Nebenwirkungen selbst zu erleben. Da nicht jeder gleich auf Medikamente reagiert, können so personalisierte Dosierungen berechnet werden. 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Die Black-Mirror-Serie hat dieses Szenario bereits durchgespielt. Wenn die persönliche Betroffenheit nicht da ist, wie bei Van Gogh in Frankreich, ist alles viel einfacher.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie hat Bruce Willis einen digitalen Zwilling für Werbung genutzt?","answer":"Bruce Willis hat für die russische Telekom in einer Werbung gespielt, ohne physisch anwesend zu sein. Das war mit seiner Erlaubnis und mit Bezahlung. Schauspieler haben letztes Jahr protestiert, weil Filmstudios digitale Zwillinge nutzen wollten, ohne die Personen für jede Szene zu bezahlen. Solange die Person entlohnt wird, ist das vielleicht gar nicht so schlecht.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Welche touristischen Anwendungen gibt es für digitale Zwillinge von historischen Persönlichkeiten?","answer":"In Frankreich kann man sich bereits mit Van Gogh unterhalten. Manuela Machner sieht großes Potenzial: In der Steiermark den Erzherzog Johann interviewen, was er sich gedacht hat, wie er das Land gefördert hat. Oder Schüler, die mit Mozart über Musik lernen oder mit Kleopatra über das alte Ägypten sprechen. Ein viel besseres Lernerlebnis als ein Buch.","speaker":"Manuela Machner"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-8","audio_url":"/assets/dd1cc118-02d3-f319-2627-bcc223fa17b7.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":7,"slug":"folge-7","title":"Deepfakes: Familienpasswort, HeyGen-Test auf Chinesisch und warum du es nicht merkst","pub_date":"2024-03-01","duration_min":15,"description":"Deepfakes sind längst Consumer-Level. Manuela Machner hat mit der Vorderkamera ihres Handys, unterbeleuchtet, ein Video auf HeyGen aufgenommen. Das Ergebnis: Sie spricht perfektes Chinesisch, Lippen synchron. Eine chinesischsprachige Freundin konnte keinen Unterschied erkennen. Eliot Mannoia und Manuela Machner besprechen: Das Familienpasswort zu Weihnachten als Schutz vor Stimm-Betrug. Betrugsmaschen mit geklonten Kinderstimmen. Videoanrufe von gefälschten Chefs. Der pakistanische Politiker, der seine Wahlkampfrede per KI-Klon aus dem Gefängnis hielt. Die Doku \"The AI Dilemma\" vom Center for Humane Technology. Uncanny Valley und warum die Sechs-Finger-Regel nicht mehr funktioniert. Taylor Swift als Deepfake-Opfer. 60.000 Bots auf Twitter für politische Manipulation. Und die These: Medienhäuser könnten eine Renaissance erleben, weil Vertrauen wieder wichtig wird.","intro_text":"Manuela Machner hat mit HeyGen ein Video auf Chinesisch erstellt, das sie nie gesagt hat. Kostenlos, mit der Vorderkamera, unterbeleuchtet. Eine Freundin bestätigte: perfektes Chinesisch, Lippen synchron. Wenn das Consumer Grade ist, was kommt dann noch?","key_questions":["Warum hat Manuela Machner zu Weihnachten ein Familienpasswort eingeführt und wie schützt es vor Stimm-Betrug?","Wie hat Manuela Machner mit HeyGen ein Deepfake-Video auf Chinesisch erstellt und was sagt das über den aktuellen Stand der Technologie?","Warum funktioniert die Sechs-Finger-Regel zur Deepfake-Erkennung nicht mehr und was bleibt als Schutz?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Hallo und herzlich willkommen bei unserer neuen Podcast-Folge. Ich bin Manuela Machner, Coach für KI und Tourismus, habe das Unternehmen KiNET AI gegründet und beschäftige mich fast rund um die Uhr mit dem Thema Künstliche Intelligenz und wie sie uns helfen kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Hi, ich bin Eliot, digitaler Psychologe. Ich folge mit Leidenschaft, wie emotionale Intelligenz, Psychologie, Technologie und KI unser Verhalten beeinflussen. Heute schauen wir uns Deepfakes an. Ein wichtiges Thema, denn dieses Jahr haben wir über vierzig Wahlen weltweit.\n\n**Manuela Machner:** Meine ersten Gedanken: Wir sind alle manipulierbar und alles kann fake sein. Das Vertrauen in das, was man sieht oder hört, ist erschüttert. Ich bin misstrauischer geworden. Und gerade im Tourismus ist das ein heikles Thema. Mit Bildgenerierung kann man alles verändern. Aber wir wollen nichts verkaufen, was der Gast vor Ort nicht erleben kann.\n\n**Eliot Mannoia:** Es gibt eine sehr gute Doku auf YouTube, kostenlos: \"The AI Dilemma\" vom Center for Humane Technology. Das sind die Leute, die auf Netflix \"The Social Dilemma\" gemacht haben. Sie sagen: 2023 war das letzte Jahr für Content Authentication. Man konnte noch durch Video oder Stimme bestätigen, wer jemand ist. Weil man jetzt Stimmen klonen und Gesichter verändern kann, ist das vorbei.\n\n**Manuela Machner:** Wir haben zu Weihnachten alle Kinder und Schwiegerkinder zusammengerufen, Handys raus aus dem Raum, und haben ein Familienpasswort ausgemacht. Wenn jemand anruft und etwas außer der Norm braucht, soll er das Passwort nennen. Das hat für Gelächter gesorgt, aber die Fälle gibt es schon: Kinder rufen an und sagen, das Kreditkartenlimit ist ausgeschöpft, kannst du zweitausend Euro überweisen? Wenn ich die Stimme meiner Kinder höre, würde ich das überweisen.\n\n**Eliot Mannoia:** Es gibt Unternehmen, die Videoanrufe von ihren Chefs hatten. Aber es waren nicht die Chefs. Und in Pakistan: Ein Politiker saß im Gefängnis und konnte seine Rede nicht halten. Er hat den Text geschrieben und ein KI-Klon hat die Rede in seiner Stimme gehalten.\n\n**Manuela Machner:** Bei Tools wie HeyGen oder ElevenLabs musst du dich inzwischen verifizieren, indem du ein Wort aufschreibst und ins Video hältst oder hineinsprichst. Aber ich habe gehört, dass es dafür schon wieder Umgehungsmöglichkeiten gibt. Ich habe selbst mit der Vorderkamera meines Handys, unterbeleuchtet, ein Video auf HeyGen aufgenommen. Es hat dann einen Text gesagt, den ich nie gesagt habe, in Chinesisch. Eine Freundin hat gesagt: perfektes Chinesisch, die Lippen haben sich dazu bewegt. Das war Consumer Grade, kostenlos, nicht Hollywood.\n\n**Eliot Mannoia:** Vor einem Jahr haben wir noch gesagt: Schau auf die Hände, schau auf die Ohrläppchen, dann siehst du, ob es ein KI-Bild ist. Die KI hatte oft sechs oder vier Finger. Das Uncanny Valley. Aber inzwischen haben die guten Programme damit überhaupt keine Probleme mehr.\n\n**Manuela Machner:** Es gibt inzwischen auch KI-Systeme, die dich ausziehen können. Taylor Swift war ein Opfer. Du lädst ein Foto hoch und es kommt nackt zurück. Das geht ins Persönlichkeitsrecht. Für alle da draußen: Wenn ihr jemanden so dargestellt seht, geht nicht davon aus, dass die Person das selbst gemacht hat.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich glaube, die Medienhäuser werden eine Renaissance haben. Sie haben viel verloren durch Google und Facebook. Jetzt, wo Deepfakes möglich sind, werden Menschen wieder zu vertrauenswürdigen Quellen gehen. New York Times, zum Beispiel. Man lässt sich von TikTok unterhalten, aber für Informationen geht man zu den Medienhäusern.\n\n**Manuela Machner:** Deswegen sind emotionale Intelligenz und kritisches Denken so wichtig. Wir wissen, dass man Stimmen und Videos klonen kann. Für alle da draußen, die glauben, sie würden es merken: Nein, ihr merkt es nicht. Der Mund bewegt sich so, als würde ich in diesem Moment sprechen.\n\n**Eliot Mannoia:** Sechzigtausend Bots auf Twitter wurden benutzt, um Fake News zu verbreiten. Wenn Leute Sachen liken, landen sie in einem Echo Chamber, einer Bubble, wo sie nur noch das hören, was sie schon geliked haben. Für die Demokratie sehr wichtig.\n\n**Manuela Machner:** Zusammenfassung: Überlegt euch ein Familienpasswort. Hinterfragt alles, was ihr seht und hört. Nicht bei der Wurstsemmel, aber wenn es um Geldüberweisungen oder wichtige Entscheidungen geht. Kritisches Denken. Nächste Folge: Digitale Zwillinge von Menschen.","faqs":{"heading":"FAQ: Deepfakes","items":[{"question":"Warum hat Manuela Machner ein Familienpasswort eingeführt?","answer":"Weil Betrugsmaschen mit geklonten Kinderstimmen real sind. Betrüger rufen an, imitieren die Stimme von Kindern und bitten um Geldüberweisungen. 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Audearing von Prof. Dr. Dagmar Schuller diagnostiziert Parkinson und COVID mit über achtzig Prozent Wahrscheinlichkeit aus wenigen Sekunden Stimme, auch mit dem Handymikrofon. Sturzerkennung in Pflegeheimen per Bewegungsmeldersystem. KI in der Psychotherapie: Bei Drogenabhängigen war die Rückfallquote bei KI-Betreuung geringer als bei menschlichen Therapeuten. Und eine Studie zeigt: KI schreibt empathischere Diagnose-Mails als Ärzte. Dazu: Gedanken-Visualisierung per fMRI, Chris Cox (Meta) über die Evolution von Computern zu den Sinnen, und die ethischen Fragen rund um Stimmerkennung und Datenschutz.","intro_text":"KI erkennt Krebszellen früher als Ärzte, liest Gedanken per fMRI und schreibt empathischere Diagnose-Mails als Menschen. Das ist kein Zukunftsszenario. Das ist jetzt.","key_questions":["Wie erkennt der Skin Screener Muttermale und wie schneidet er im Vergleich zu unerfahrenen Ärzten ab?","Wie diagnostiziert Audearing Parkinson und COVID aus wenigen Sekunden Stimme und welche ethischen Risiken entstehen dabei?","Warum war die Rückfallquote bei KI-Psychotherapie für Drogenabhängige geringer als bei menschlichen Therapeuten?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zur nächsten Folge von Mind/Machine. Mein Name ist Eliot, ich bin digitaler Psychologe, war über zwanzig Jahre in der Kommunikationsbranche tätig und jetzt bei Brand Karma, wo ich mich für emotionale Intelligenz und Psychologie im Einklang mit Technologie und KI einsetze.\n\n**Manuela Machner:** Und ich bin die Manuela Machner, Coach für Tourismusbetriebe im Bereich Künstliche Intelligenz. Ich beschäftige mich mit Tools und allem, was uns das Leben leichter macht im täglichen Arbeitsumfeld, habe die Firma KiNET AI gegründet und versuche immer wieder neue Lösungen zu finden.\n\nHeute reden wir über KI im Gesundheitswesen. Das ist wirklich eine der Branchen, die KI am meisten einsetzt. Wir möchten euch ein paar Inputs geben, mit denen wir schon konfrontiert waren.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe schon mal eine fMRI-Maschine, also Functional Magnetic Resonance Imaging, mit einem Brain Scan gehabt. Da ist vielleicht auch ein bisschen KI am Werk.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe die App Skin Screener getestet. Die wurde, glaube ich, von einem österreichischen Mediziner entwickelt. Du kannst dein Muttermal abscannen und die App sagt dir, ob es riskant ist und ob du zum Hautarzt gehen solltest. Ich finde das total spannend, dass das schon möglich ist. Man sollte viel mehr die Dinge nutzen, die es bereits gibt.\n\n**Eliot Mannoia:** Weil du von der Röhre gesprochen hast: Es gibt erste Versuche, Gedanken von Menschen zu visualisieren. Am Anfang waren es nur Worte, dann Bilder, dann kurze Videos. Menschen wurden Videos gezeigt, dann haben sie in fMRI-Maschinen gelegen und die KI hat analysiert, wo das Blut im Gehirn hingeht. Basierend darauf konnte die KI das Video wiederherstellen. Ein bis zwei Sekunden, ein Mann geht mit einem Hund spazieren oder ein Goldfisch. Aber die KI konnte es rekonstruieren. Das heißt, die KI kann Gedanken lesen, im Ansatz.\n\n**Manuela Machner:** Stell dir vor, du gehst durch eine Sicherheitszone und die KI liest, woran du gerade denkst. Hashtag Minority Report.\n\nWarum KI in der Medizin so oft eingesetzt wird: Die Medizin hat so viele Daten zu verarbeiten. Bei bildgebenden Analysen, Krebsfrüherkennung zum Beispiel, hat ein Arzt nur eine gewisse Menge an Bildern in seinem Leben gesehen. Die KI kann alle dreißigtausend Bilder eines Patienten sehen, die zeitlich für einen Arzt nicht möglich wären. Ich habe in meinem Umfeld konkret einen Fall gehabt, wo die KI eine Krebszelle erkannt hat, die der Arzt noch nicht sehen konnte, weil die Ansammlung zu klein war.\n\n**Eliot Mannoia:** Eine Freundin von mir ist Radiologin. Sie meint, ein Arzt könnte die meisten Fälle sehen, aber dreißigtausend Bilder gehen sich zeitlich einfach nicht aus. Eine KI kann alle Bilder sehen, verarbeiten, zuordnen und einordnen.\n\n**Manuela Machner:** In der Pflege wird KI auch eingesetzt: Überwachungssysteme, keine Webcam, sondern Bewegungsmeldersysteme in Pflegeeinrichtungen. Wenn jemand aus dem Bett stürzt oder im Zimmer fällt, wird Alarm geschlagen. Das Pflegepersonal bekommt eine Benachrichtigung und kann schnell zur Hilfe eilen. Gerade bei älteren Patienten oder Patienten mit Beeinträchtigungen ist das eine super Möglichkeit.\n\n**Eliot Mannoia:** Das erinnert mich an meine Großmutter, die leider in der Wohnung gestürzt ist und eine ganze Nacht am Boden war. Sie hatte einen Knopf, aber nicht an sich. Mit einem Stimm-Assistenten hätte sie vielleicht auch ohne Knopf um Hilfe rufen können.\n\nUnd ein bisschen überspitzt: Wenn wir uns vorstellen, dass Menschen vereinsamen zu Hause, könnte ein virtueller Gesprächspartner für Abwechslung sorgen und für geistigen Input.\n\n**Manuela Machner:** Das bringt mich zu einer tollen Firma: Audearing, von Frau Professor Dr. Dagmar Schuller. Die machen mit Voice Biomarkers: Anhand von ein paar Sekunden Stimme können sie mit über achtzig Prozent Wahrscheinlichkeit diagnostizieren, ob jemand Parkinson oder COVID hat. Auch mit dem Handymikrofon, kein spezielles Gerät nötig.\n\n**Eliot Mannoia:** Das finde ich total schräg: Welche Auswirkungen diese Erkrankungen offensichtlich auf unsere Stimme haben. Wer hätte an so was gedacht? Aber das Gefährliche: Wer hat das in der Hand? Wenn ein potenzieller Arbeitgeber über Stimmerkennung erkennen kann, welche Krankheit ich habe, oder eine Versicherung höhere Beiträge verlangt. Diese ethischen Fragen sind sehr wichtig.\n\n**Manuela Machner:** Diese fMRI-Maschinen sind zum Glück noch so groß, dass man sie nicht einfach überall aufstellen kann. Aber wer hätte gedacht, dass wir am Handgelenk einen ganzen Computer haben? Chris Cox, Chief Product Officer von Meta, hat beim World Economic Forum gesagt: \"Wir haben die Computer vom Keller ins Wohnzimmer genommen, auf den Laptop, in die Hosentasche mit dem Handy, und jetzt kommen sie näher zu unseren Sinnen, mit Ray-Ban Sunglasses und Smartwatches.\" Diese Evolution näher zu den Sinnen und zu den Daten.\n\n**Eliot Mannoia:** Eine Fitbit-Uhr analysiert deinen Schlaf und gibt dir Gesundheitsdaten. Wenn irgendwas ausschlägt, sagt sie: \"Achtung, da ist ein Problem.\"\n\n**Manuela Machner:** Was ich total spannend finde: In der Psychologie wird KI auch eingesetzt. In den USA gab es Versuchsanordnungen mit psychotherapeutischen Behandlungen für Drogenabhängige. Eine Gruppe hatte menschliche Psychologen, die andere die Maschine. Die Rückfallquote war bei der Maschinengruppe geringer und die Akzeptanz war größer, weil es offensichtlich eine größere Überwindung ist, einem anderen Menschen seine Probleme zu erzählen, als in ein Gerät hineinzureden.\n\n**Eliot Mannoia:** Und es gibt eine Studie: Patienten wurden über ihre Diagnose informiert, einmal von einer KI geschrieben, einmal von Ärzten. Die KI hat von der Empathie her viel besser abgeschnitten. Das ist etwas, wo man gedacht hat, da können sie uns nicht ersetzen. Wobei es fast logisch ist: Der Arzt hat wenig Zeit zum Formulieren, die KI ist schneller und kann die empathischsten Phrasen bringen, weil es statistische Wahrscheinlichkeiten sind.\n\n**Manuela Machner:** Ich würde euch wirklich ans Herz legen: Ladet den Skin Screener herunter. Der Arzt, der ihn entwickelt hat, sagt, gerade unerfahrene Ärzte schneiden nicht so gut ab wie die KI. Die KI schickt dich sicher früher zum Arzt, als vielleicht unbedingt nötig ist. Aber manchmal wäre das nicht schlecht. Nächstes Mal reden wir über Deepfakes. Bis bald, bleibt gesund.","faqs":{"heading":"FAQ: KI im Gesundheitswesen","items":[{"question":"Was ist der Skin Screener und wie funktioniert er?","answer":"Der Skin Screener ist eine App, die von einem österreichischen Mediziner entwickelt wurde. Man fotografiert ein Muttermal und die App analysiert, ob es riskant ist und ob man zum Hautarzt gehen sollte. Manuela Machner hat ihn getestet. Der Entwickler sagt: Unerfahrene Ärzte schneiden im Vergleich schlechter ab als die KI. Die App schickt einen eher früher zum Arzt, als unbedingt nötig, was aber manchmal nicht schlecht ist.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann KI Parkinson und COVID aus der Stimme diagnostizieren?","answer":"Audearing, eine Firma von Prof. Dr. Dagmar Schuller, nutzt Voice Biomarkers: Aus wenigen Sekunden Stimme kann die KI mit über achtzig Prozent Wahrscheinlichkeit diagnostizieren, ob jemand Parkinson oder COVID hat. Das funktioniert auch mit dem normalen Handymikrofon. Eliot Mannoia betont die ethische Frage: Wer hat Zugang zu diesen Daten? Ein Arbeitgeber oder eine Versicherung könnte das für Diskriminierung nutzen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum war die Rückfallquote bei KI-Psychotherapie für Drogenabhängige geringer?","answer":"In einer US-Studie wurden Drogenabhängige entweder von menschlichen Psychologen oder von einer KI betreut. Die Rückfallquote war bei der KI-Gruppe geringer und die Akzeptanz war größer. Eliot Mannoia erklärt: Es ist offensichtlich eine größere Überwindung, einem anderen Menschen seine Probleme zu erzählen, als in ein Gerät hineinzureden. Das macht die KI zugänglicher.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Warum schreibt KI empathischere Diagnose-Mails als Ärzte?","answer":"Eine Studie hat Diagnose-Mails verglichen: einmal von einer KI geschrieben, einmal von Ärzten. Die KI hat von der Empathie her besser abgeschnitten. Eliot Mannoia: \"Das ist fast logisch. Der Arzt hat wenig Zeit zum Formulieren, die KI berechnet die empathischste Antwort, weil es statistische Wahrscheinlichkeiten sind.\" Das überrascht, weil man dachte, Empathie sei das Letzte, was KI kann.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie erkennt KI Krebszellen früher als Ärzte?","answer":"Bei bildgebenden Analysen hat ein Arzt nur eine begrenzte Menge an Bildern in seinem Leben gesehen. Eine KI kann alle dreißigtausend Bilder eines Patienten analysieren, was zeitlich für keinen Arzt möglich ist. Manuela Machner hat in ihrem Umfeld einen konkreten Fall erlebt: Die KI hat eine Krebszelle erkannt, die der Arzt noch nicht sehen konnte, weil die Ansammlung noch zu klein war.","speaker":"Manuela Machner"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-6","audio_url":"/assets/6529774c-526f-da54-292a-d75869533e75.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":5,"slug":"folge-5","title":"KI und Innovation: Cross-Domain-Prompting, neue Materialien und Storytelling","pub_date":"2024-02-15","duration_min":16,"description":"KI als Innovationswerkzeug: Manuela Machner und Eliot Mannoia zeigen in dieser Folge, wie KI Innovation in Unternehmen jeder Größe ermöglicht. Google DeepMind hat durch KI-Analyse tausende neue Materialien entdeckt, darunter potenzielle Alternativen zu Kobalt und Lithium für nachhaltigere Batterien. Eliot Mannoia erklärt Cross-Domain-Prompting nach einem Stanford-Ansatz: Wie würde Thomas Edison dein Produkt angehen? Wie würde eine Ärztin eine Veranstaltung in Disneyland planen? Manuela Machner zeigt Cross-Model-Prompting: ChatGPT-Antworten bei Anthropic oder Google Bard hinterfragen und so ein ganzes Sparring-Team aufbauen. Dazu: Bild-zu-Geschichte für Storytelling im Tourismus, die Holland-Kampagne, und warum eine Schokolade auf dem Polsterkissen ein guter Innovationsprompt ist.","intro_text":"Google DeepMind hat mit KI tausende neue Materialien entdeckt. Das ist kein Zukunftsszenario, das ist jetzt. Und dieselbe Logik, die dahintersteckt, kann man auch für eine Speisekarte, ein Tourismusprodukt oder eine Kampagne nutzen.","key_questions":["Wie hat Google DeepMind mit KI tausende neue Materialien entdeckt und was bedeutet das für nachhaltige Energie?","Was ist Cross-Domain-Prompting und wie nutzt man es für Innovation im eigenen Unternehmen?","Wie funktioniert Cross-Model-Prompting und warum ist es ein Sparring-Team-Ersatz?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zu unserer neuen Podcast-Folge Mind and Machine. Ich bin die Manuela Machner, eigentlich Touristikerin, die sich spezialisiert hat auf das Thema Künstliche Intelligenz. Mich interessieren die technischen Aspekte, ob was funktioniert.\n\n**Eliot Mannoia:** Hallo, mein Name ist Eliot. Ich bin digitaler Psychologe und komme von der Kommunikationsseite. Ich war sehr lang in der Kommunikationsbranche tätig, jetzt selbstständig bei Brand Karma, wo wir uns auf die psychologischen Aspekte von Technologie und KI auseinandersetzen. Mit der Manuela habe ich im September letzten Jahres zusammengearbeitet, und so hat unsere Reise angefangen.\n\nHeute haben wir uns als Thema ausgesucht: KI und Innovation. Wie können wir besser, schneller und leichter Innovation betreiben mit KI? Unsere Sessions sind kurz, fünfzehn Minuten, und es geht nicht um Schulung, sondern um Inspiration und Denkanstöße.\n\n**Manuela Machner:** Auf die ersten Podcasts haben wir einiges an Feedback bekommen. Man sieht, wer KI schon im beruflichen Alltag nutzt. Beim Thema Innovation kann KI wirklich hilfreich sein, weil wir alle in einer Blackbox stecken, mit unseren Erwartungen und Erfahrungen. Und oft ist es schwierig, da herauszukommen, wenn man nicht gleich eine ganze Forschungsabteilung hat.\n\nEin geniales Beispiel: Google hat alle Daten, die es hat, durchlaufen lassen und unzählige neue Materialien entdeckt, die man einsetzen kann. Vor allem interessant in Richtung erneuerbare Energien: Es soll ganz andere Speichermedien geben, die die Speichermöglichkeit von Energie optimieren können. Das zeigt, dass die Menge der Daten uns Dinge eröffnet, die wir bisher nicht sehen konnten.\n\n**Eliot Mannoia:** Google DeepMind wird auch das Gesundheitswesen sehr beeinflussen. Einen spannenden Ansatz, den ich von Stanford gehört habe, ist Cross-Domain-Prompting: über eine andere Domäne hinaus denken. Wenn man im Bauwesen oder im Gesundheitswesen ist, fragt man: Wie würde eine ganz andere Branche diese Frage angehen? Wenn man Ärztin ist: Wie würde eine Veranstaltung in Disneyland aussehen? Wie würde Thomas Edison dein Produkt angehen?\n\nDas funktioniert, weil KI diesen riesigen Datenschatz hat und über verschiedene Domänen hinweg neue Insights liefern kann. Man bekommt auch eine Liste von Sachen, die man nicht machen möchte, was genauso wertvoll ist.\n\n**Manuela Machner:** Dann gibt es Cross-Model-Prompting: Man nimmt die Antwort von ChatGPT und gibt sie bei Anthropic oder Google Bard ein und fragt: \"Ich hab diese Antwort bekommen, was meinst du dazu?\" Plötzlich hat man ein ganzes Sparring-Team um sich.\n\n**Eliot Mannoia:** Bisschen spooky, oder? Es gibt dieses Video, wie Google und Alexa die Menschen aus dem Haus schmeißen. Wenn die KIs miteinander reden und sich gegenseitig hinterfragen, ist das cool, aber auch ein bisschen gruselig.\n\n**Manuela Machner:** Was ich total cool finde: Man kann Bilder hochladen und eine Geschichte dazu erstellen lassen. Im Tourismus weiß man oft schon, wie man Dinge beschreiben soll. Aber dann kommen ganz neue Varianten heraus, ein Märchen, eine Storytelling-Geschichte, auf die man normalerweise gar nicht kommt.\n\nEine Bekannte von uns, Theresa Karan von der Österreich-Werbung, hat das gepostet: Sie hat mit ihrer Tochter kleine Figuren gebastelt, ein Foto davon gemacht, und eine ganze Geschichte ist daraus entstanden. Das ist eine super Idee fürs Storytelling: \"Ich habe ein neues Produkt, bitte erzähl mir eine Märchengeschichte dazu, um es emotional aufzuladen.\"\n\n**Eliot Mannoia:** In Holland haben sie das gemacht: Man kann jede Stadt oder jeden Straßenzug holländisch machen, also mit Blumen, Fahrrädern, Radwegen. Das ist eine neue Möglichkeit, Innovationen in Städte zu bringen. Man legt ein anderes Muster darüber und sieht vielleicht einen Aspekt, wie man seine Stadt neu betrachten kann.\n\n**Manuela Machner:** Innovation steckt im kleinsten Unternehmen. Wenn ich eine Speisekarte neu gestalte, ist das auch eine Innovation. Wenn man bei jeder Schnittstelle mit dem Kunden denkt: \"Wie kann ich das besser gestalten, so gut, dass Leute ein Foto davon machen?\" Dann werden Kunden zu Multiplikatoren.\n\nMan neigt dazu, nur Probleme zu lösen. Aber wer hat mal wirklich was Verrücktes ausprobiert? Der Überraschungseffekt ist so toll: Wie könnte ich den Überraschungseffekt einer Schokolade auf dem Polsterkissen im Hotel in einer Speisekarte umsetzen? Das ist Cross-Domain innerhalb derselben Domäne.\n\n**Eliot Mannoia:** Mein Appell an alle: Probiert Dinge einfach aus. Das ist das A und O beim KI-Thema. Stellt auch mal eine verrückte Frage. Lasst euch ein Märchen über eure Firma schreiben. Dann seid ihr der Held eurer Geschichte.\n\n**Manuela Machner:** Wir haben heute über KI als Hilfe zur Innovation gesprochen: Google DeepMind mit der Analyse riesiger Datenmengen für neue Materialien, Cross-Domain-Prompting über verschiedene Branchen, Cross-Model-Prompting über verschiedene Modelle, und Bild-zu-Geschichte für Storytelling. Nächstes Mal reden wir über KI und Gesundheitswesen. Bis bald. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI und Innovation – Cross-Domain-Prompting und neue Materialien","items":[{"question":"Was hat Google DeepMind mit KI in der Materialforschung erreicht?","answer":"Google hat alle verfügbaren Daten durchlaufen lassen und tausende neue Materialien entdeckt, die bisher nicht bekannt waren. Besonders interessant: potenzielle Alternativen zu Kobalt und Lithium für nachhaltigere Batterien. Manuela Machner erklärt, dass das erst der Anfang ist: Aus diesen Materialien werden neue Produkte entstehen, die wir heute noch nicht kennen.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist Cross-Domain-Prompting und wie nutzt man es?","answer":"Cross-Domain-Prompting ist ein Ansatz von Stanford: Man nimmt die eigene Frage und fragt KI, wie eine völlig andere Domäne damit umgehen würde. Beispiele: Wenn man Ärztin ist, fragt man, wie eine Veranstaltung in Disneyland aussehen würde. Oder: Wie würde Thomas Edison dein Produkt angehen? KI hat den Datenschatz, um über Domänengrenzen hinweg neue Insights zu liefern. Man bekommt auch eine Liste von Sachen, die man nicht machen möchte, was genauso wertvoll ist.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist Cross-Model-Prompting und warum ist es nützlich?","answer":"Cross-Model-Prompting bedeutet: Die Antwort von ChatGPT nimmt man und gibt sie bei Anthropic oder Google Bard ein und fragt: \"Was meinst du dazu?\" Plötzlich hat man ein ganzes Sparring-Team. Eliot Mannoia findet das auch ein bisschen gruselig: Wenn KI-Systeme miteinander reden und sich gegenseitig hinterfragen, ist das cool, aber auch ungewohnt.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie kann man KI für Storytelling und Produktentwicklung im Tourismus nutzen?","answer":"Manuela Machner zeigt zwei Ansätze: Erstens Bild-zu-Geschichte: Ein Foto hochladen und eine Märchengeschichte oder Storytelling-Geschichte erstellen lassen. Theresa Karan von der Österreich-Werbung hat das mit kleinen Figuren gemacht. 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Ein Gastronomiebetrieb in Deutschland, der mit Flughafen-, Wetter- und Kassendaten seinen Tagesbedarf mit fünf Prozent Abweichung vorhersagt. Und ein KMU-Einkaufsprojekt, das Preislisten von mehreren Lieferanten in fünf Minuten vergleicht. Dazu: Das Datenschutz-Paradox der letzten zehn Jahre, die Rolle von Nexio und der Data Intelligence Offensive, und warum Supply-Chain-Forecasts in Real Time neu berechnet werden können.","intro_text":"KI im Unternehmen bedeutet nicht, dass man SAP oder einen Konzern-IT-Stack braucht. Ein Gastronomiebetrieb sagt mit fünf Prozent Abweichung voraus, was morgen bestellt wird. Ein KMU vergleicht Lieferanten-Preislisten in fünf Minuten. Das ist keine Zukunft, das ist heute.","key_questions":["Was sind digitale Zwillinge und wie nutzen sie Wien und die österreichische Feuerwehr?","Wie hat ein Gastronomiebetrieb mit Flughafen- und Wetterdaten einen Forecast mit fünf Prozent Abweichung gebaut?","Wie können KMUs KI für den Einkauf nutzen, ohne Enterprise-Tools zu kaufen?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zu einer neuen Folge von Mind Machine. Ich bin der Eliot von der Mind-Seite.\n\n**Manuela Machner:** Und ich bin die Manuela von der technischen Seite, also die Machine-Side.\n\n**Eliot Mannoia:** Wir haben letzte Woche über KI-Assistenten gesprochen. Was gibt es abseits davon? Was können wir mit KI auch im Unternehmen einsetzen? Da reden wir über Predictive Analytics, Predictive Maintenance, Automation, Digital Twins und so weiter. Wo fangen wir an, Manuela?\n\n**Manuela Machner:** Das ist eine ganz spannende Geschichte, weil viele noch gar nicht verstanden haben, was sie im Unternehmen wirklich damit anfangen können. Man merkt den Unterschied extrem von den Branchen. Ich komme aus dem Tourismus. Die Industrie ist da vorne weg, weil in der Produktion viel mehr Budget dahinter liegt. Dort wird erkannt, wie wichtig Wartung und Datenanalyse sind.\n\nIch hab letzte Woche ein Beispiel aus der Pharmaindustrie gehört, das ich sehr spannend fand: In einem Labor wird über Videokameras die gesamte Produktionsabfolge aufgezeichnet und automatisiert dokumentiert. In der Pharmaindustrie muss man jeden Handlungsschritt genau dokumentieren, um Verunreinigungen zu verhindern. Das ist sehr zeitaufwendig. Die KI beobachtet jetzt, dokumentiert was passiert, und wenn irgendwo das Risiko einer Verunreinigung entsteht, wird dieses Element aus der Produktionsschiene herausgenommen. Da ist richtig Einsparungspotenzial dahinter.\n\n**Eliot Mannoia:** Ähnlich ist es mit digitalen Zwillingen: Anhand von Sensordaten und historischen Daten erschafft man eine digitale Kopie eines Ecosystems. Die Stadt Wien experimentiert zum Beispiel mit einem digitalen Zwilling, wo Bewegungsdaten, Verkehrsdaten und Wetterdaten eingefüttert werden. Die Feuerwehr in Österreich hat damit auch experimentiert: Sie haben Wind-, Wetter- und Feuerdaten kombiniert und konnten dann digital Szenarien planen. \"Was ist, wenn der Wind von Südwest statt vom Süden kommt? Was ist, wenn er zehn Prozent stärker ist? Wie würde das das Feuer beeinflussen?\" Richtig tolle Use Cases.\n\n**Manuela Machner:** Genau das ist es: In dem Moment, wo man mit viel Daten arbeitet, hat man die Möglichkeit, diese zu nutzen. Ich kann mich erinnern, egal in welcher Position ich war: Wir haben immer Daten produziert, strukturierte und unstrukturierte. Aber man hat oft nicht die Zeit, diese Daten zu nutzen. Das ist total schade, weil man sich dadurch viel Arbeit ersparen könnte. Und dieser Forecast ist so spannend: Was wird das für eine Auswirkung haben? Wenn ich eine Straße sperre, wie fließt der Verkehr? Wie wirkt sich das auf die U-Bahn-Taktung aus?\n\n**Eliot Mannoia:** Es gibt diverse Player am Markt, die versuchen, verschiedene Datenquellen zu verbinden. Nexio zum Beispiel macht Daten interoperabel. Dann gibt es die DIO, die Data Intelligence Offensive, ein österreichischer Verein, der mit Data Spaces arbeitet und Datenplayer zusammenbringt. Die Telekommunikationsanbieter Drei und A1 arbeiten stark mit Bewegungs- und Besucherdaten.\n\n**Manuela Machner:** Das hab ich aktiv genutzt. Da siehst du wirklich, von wo kommen die Leute, wo sind sie in der Früh aufgestanden und an welchen Plätzen kommen wie viele Gäste an. Für uns war das touristisch gesehen sehr wertvoll.\n\nIch glaube, dass das Thema Datenoffenheit für uns noch eine große Herausforderung ist. Die letzten zehn Jahre wurden wir gedrillt: Datenschutz, ihr dürft nichts tun mit den Daten. Und jetzt haben wir die Situation, dass wir sagen: Daten, Daten, Daten. Da wird es einen Sinneswandel geben müssen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich war zwanzig Jahre in der Media- und Werbebranche tätig. Wir haben schon seit Jahren mit KI gearbeitet, damals eher Decision Trees. In Amerika war das ein Wild West in Bezug auf Data und Targeting. Es ist schon gut, dass wir hier etwas Privatsphäre schaffen. Aber in Marketing ist das natürlich auch ein Riesenthema.\n\n**Manuela Machner:** Ein tolles Beispiel für Forecast: Ein sehr großer Gastronomiebetrieb in Deutschland hat seine Hauptküche nicht am Gasthausstandort, weil es sich in den Räumlichkeiten nicht mehr ausgeht. Der hat alle Daten zusammengefasst: Flughafen-Daten, also welche Flüge aus welchen Nationalitäten landen, Wetterdaten, Kassendaten der letzten Jahre, welche Speisen bestellt wurden, Anreisedaten vom Busterminal. Aufgrund dieser Daten macht er jetzt einen Forecast und produziert entsprechend vor. Die Abweichung soll bei fünf Prozent liegen. Wenn man mit fünf Prozent Wahrscheinlichkeit vorhersagen kann, welche Gäste morgen erscheinen und was sie essen, hat man einen Riesenvorteil: keine Unterproduktion, keine Überproduktion, und man kann die Auslastung steuern.\n\n**Eliot Mannoia:** Allein im Supply Chain Management und Inventory Management ist das enorm. Und was auch möglich ist: Diese Forecasts können sich in Real Time anpassen. Wenn ein Unwetter in Asien die Lieferkette beeinflusst, kann die KI die gesamte Supply Chain neu berechnen. Immer wenn es viele Rechenleistungen und viele Daten gibt, kann KI das gut zusammenfassen. Ich sehe da viel Potenzial für Immobilien, Produktion, Fast-Moving Consumer Goods, die gesamte Value Chain.\n\n**Manuela Machner:** Mir ist wichtig zu erklären, dass viele Dinge auch im Kleinen funktionieren. Das Problem ist, dass die Awareness oft nicht da ist. Ich arbeite gerade an einem Projekt zur Einkaufsoptimierung: Ein Betrieb bekommt Preislisten von verschiedenen Lieferanten. In Wirklichkeit vergleicht man nicht bei jeder Preisliste jedes Produkt. Jetzt kann man der KI die PDFs hochladen und sagen: \"Erstell mir die Einkaufsliste so, dass ich jeweils das günstigste Angebot nutze.\" Das ist ein Zeitaufwand von fünf Minuten. Beim ersten Mal ist der Aufwand größer, aber danach braucht man nur noch einen Satz.\n\n**Eliot Mannoia:** Für KMUs wird das auf jeden Fall auch ein Game Changer sein. Viele Automatisations-Tools wie SAP oder Make sind noch sehr Enterprise Level. Aber genauso wie Shopify kommen sicher weitere Tools, die auch für den KMU-Markt nützlich sein werden.\n\n**Manuela Machner:** Spannend wird es, wenn wir dann nur mehr sagen: \"ChatGPT, mach mir das und löse mir das.\" Nicht nur analysieren, sondern auch direkt umsetzen. Wobei ich da noch ein bisschen Vertrauen aufbauen möchte, bevor ich das vollautomatisch laufen lasse.\n\n**Eliot Mannoia:** Die nächste Session ist über Innovation. Wann hilft uns die KI bei der Innovation? Wie kreativ ist die KI wirklich, neue Wege zu finden und nicht nur Copy-Paste zu machen? Wir freuen uns auf das nächste Mal. Alles Gute, viel Erfolg.\n\n**Manuela Machner:** Danke euch. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI im Unternehmen – Predictive Analytics und digitale Zwillinge","items":[{"question":"Was ist ein digitaler Zwilling und wie wird er in Österreich eingesetzt?","answer":"Ein digitaler Zwilling ist eine datenbasierte Kopie eines realen Systems. Die Stadt Wien experimentiert mit einem digitalen Zwilling, der Bewegungs-, Verkehrs- und Wetterdaten kombiniert. Die österreichische Feuerwehr nutzt digitale Zwillinge zur Szenarioplanung: Sie simulieren, wie sich ein Brand verhält, wenn der Wind stärker wird oder aus einer anderen Richtung kommt. 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Zeitaufwand: fünf Minuten statt Stunden. Das ist kein Enterprise-Tool, das ist ein Prompt. Beim ersten Mal ist der Aufwand größer, danach braucht man nur noch einen Satz.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist Predictive Maintenance und warum ist sie für Unternehmen wertvoll?","answer":"Predictive Maintenance bedeutet, dass KI anhand historischer Daten und aktueller Sensordaten vorhersagt, wann Maschinen oder Teile gewartet oder ausgetauscht werden müssen. Das verhindert ungeplante Stillstände. Eliot Mannoia erklärt: Wenn KI weiß, dass ein besonders kalter Winter bestimmte Teile früher verschleißt, kann man proaktiv handeln, bevor der Betrieb stillsteht.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist das Datenschutz-Paradox und wie löst man es?","answer":"Die letzten zehn Jahre wurden Unternehmen gedrillt, möglichst wenig Daten zu speichern. Jetzt sind Daten der Rohstoff für KI. Manuela Machner und Eliot Mannoia diskutieren diesen Widerspruch: Österreichische Initiativen wie die Data Intelligence Offensive (DIO) und Nexio versuchen, Datenquellen interoperabel zu machen und Datenplayer zusammenzubringen, ohne Datenschutz zu verletzen.","speaker":"Manuela Machner"}]},"url":"https://mind-machine.at/episoden/folge-4","audio_url":"/assets/366720660-44100-2-6cd0ba7225cc5.m4a","guest_names":null,"license":"CC BY 4.0","license_url":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/","attribution":"Mind / Machine – Manuela Machner & Eliot Mannoia – https://mind-machine.at"},{"id":3,"slug":"folge-3","title":"ChatGPT als persönlicher Assistent: Prompting, Halluzinationen und der Trinkgeld-Trick","pub_date":"2024-01-31","duration_min":21,"description":"ChatGPT in der Hosentasche ist eine Sache. Zu wissen, wie man es richtig einsetzt, eine andere. Manuela Machner und Eliot Mannoia erklären in dieser Folge, was Halluzinationen wirklich bedeuten, wie Gender- und Race-Biases in KI-Modellen entstehen und warum drei Prozent Fehlerrate bei wissenschaftlichen Fragen trotzdem relevant ist. Der Kern der Folge: Wie richtet man ChatGPT als persönlichen Assistenten ein? Custom Instructions, eigene GPTs, der Kaffee-Vergleich für Prompting und der Trinkgeld-Trick, der tatsächlich funktioniert. Dazu: Warum kurze Prompts scheitern, wie man ChatGPT fragen lässt, was es wissen muss, und was Prof. Sabine Kozegi von der TU Wien über Anthropomorphizing sagt.","intro_text":"ChatGPT ist wie eine neue Mitarbeiterin: Sie weiß nicht, wo die Kaffeeküche ist, welchen Kaffee du magst oder wie das Büro funktioniert. Wer das nicht erklärt, bekommt schlechte Ergebnisse. Wer es erklärt, bekommt einen Assistenten, der beim dritten Mal nur noch einen Satz braucht.","key_questions":["Wie richtet man Custom Instructions in ChatGPT ein und was bringen sie?","Warum werden kurze Prompts oft enttäuscht und wie formuliert man besser?","Was steckt hinter dem Trinkgeld-Trick und dem \"Atme tief durch\"-Prompt?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Herzlich willkommen zu unserem dritten Podcast Mind and Machine. Ich bin die Manuela und ich vertrete die technische Seite rund um das Thema KI. Und stellst du dich vor?\n\n**Eliot Mannoia:** Ich bin der Eliot. Hallo, grüß euch. Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt der Interaktion mit der Maschine.\n\n**Manuela Machner:** Wir haben uns heute das Thema KI-Assistent vorgenommen. Durch ChatGPT haben wir alle die Möglichkeit, einen kleinen KI-Assistenten in der Hosentasche zu haben. Was dafür notwendig ist, damit der Assistent auch das tut, was wir wirklich brauchen, dazu geben wir euch ein paar Tipps und teilen unsere Erfahrungen.\n\n**Eliot Mannoia:** Wichtig ist mal zu wissen, dass es noch sehr viele Fehler gibt. Halluzinationen passieren. Das ist ein Begriff, der beschreibt, wenn die Maschine sich irrt, aber es so rüberbringt, als ob sie sich auskennt. Man nimmt dann diese Antwort, weil sie so überzeugend klingt, und manchmal stimmt sie dann nicht.\n\n**Manuela Machner:** Ganz wichtig sind auch die Biases, also Vorurteile. Bei fast jedem zweiten KI-Modell gibt es einen Gender-Bias und bei jedem vierten einen Race-Bias. Die Modelle wurden auf historischen Daten trainiert, und diese historischen Daten spiegeln eine Zeit wider, in der viele Gruppen unterrepräsentiert waren.\n\n**Eliot Mannoia:** Halluzinationen kann man selbst beeinflussen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass man versteht, wovon man spricht und was man von der KI erwartet. Wenn ich Infos über etwas haben möchte, das ich selbst nicht einschätzen kann, kann ich die Antwort nicht verifizieren. Wenn man KI aber im eigenen Kernbereich einsetzt, wo man selbst gut einschätzen kann, ob etwas richtig ist, werden die Ergebnisse deutlich besser.\n\n**Manuela Machner:** Es gibt jetzt eine Erhebung, die besagt, dass ChatGPT 4.0 nur drei Prozent Halluzinationsrate bei wissenschaftlichen Fragen hat. Eine Agentur in Kanada macht das monatlich und hat eine Reihung aller KI-Tools erstellt. ChatGPT hat am besten abgeschnitten.\n\n**Eliot Mannoia:** Das Potenzial ist enorm. Manche Modelle können die New York Bar Exam bestehen, also eine der schwierigsten Anwaltsprüfungen der Welt, können medizinische Prüfungen bestehen, können zeichnen wie Picasso. Wir haben Assistenten, die von Routen planen bis hin zu quantenphysikalischen Fragen alles abdecken können.\n\n**Manuela Machner:** Ein Tipp, der mir total hilft: In ChatGPT gibt es einzelne Chats, also einzelne Kommunikationsebenen. Wenn ihr über ein Thema sprecht, bleibt in eurem Chat drinnen oder baut euch in der Pro-Version ein eigenes GPT, das ihr vordefiniert. Dann weiß dieser virtuelle Assistent von vornherein, was ihr von ihm erwartet.\n\nDas erlebe ich oft: Wenn jemand das erste Mal mit ChatGPT arbeitet, wird irgendetwas gefragt, das Ergebnis ist cool, aber dann sagt man, das kann ich gar nicht gebrauchen. Aber woher soll er's denn wissen? Es ist wie eine neue Mitarbeiterin, die ich losschicke und sage: \"Bring mir einen Kaffee.\" Die weiß nicht, wo die Kaffeeküche ist, welchen Kaffee ich gerne trinke und wo die Tassen versteckt sind.\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist eine gute Analogie. Man muss wirklich genau definieren, was man will. Habe ich ihn gerne mit Milch, mit Zucker? Wo ist die Kaffeeküche? Genauso braucht auch der virtuelle Assistent diese Informationen.\n\n**Manuela Machner:** Custom Instructions gibt es auch für die kostenlose Version. Einfach auf ChatGPT fragen: \"Wie kann ich das eingeben?\" Dann könnt ihr Parameter eingeben, bevor ihr die erste Frage stellt. Das schafft Kontext und hilft, die Fragen besser zu beantworten.\n\n**Eliot Mannoia:** Man kann sich auch aus dem GPT-Store diverse spezialisierte ChatGPTs nehmen. Einer ist vielleicht auf Content-Marketing spezialisiert, der andere auf Strategie. Je nach Use Case nimmt man den passenden. Immer aufpassen mit vertraulichen Informationen: Alles, was confidential ist, besonders in der Arbeit, vielleicht nicht dem Assistenten füttern. Namen und Zahlen aus Datenschutzgründen vorher anonymisieren, außer es ist ein internes Modell.\n\n**Manuela Machner:** Ich hab da auch lustige Erlebnisse gehabt. Ich hab gesagt: \"Beantworte humorvoll.\" Die humorvollen Antworten von ChatGPT waren nicht humorvoll. Ich hab das schnell abgedreht. Und dann hab ich meinen Hintergrund im Tourismus angegeben. Irgendwann hab ich gefragt: \"Sag mir einen aktuellen Börsenkurs.\" Und ChatGPT hat gesagt: \"Nein, das ist keine tourismusrelevante Information.\" Sehr streng. Dann hab ich's deaktiviert.\n\n**Eliot Mannoia:** Diese generativen KIs sind momentan eher Retrieval, also Data Retrieval. Sie holen sich die Daten und machen eine Wahrscheinlichkeitsanalyse: Diese drei Wörter kommen, was ist die Wahrscheinlichkeit, dass das vierte Wort dieses ist? Es ist sehr, sehr gut, aber so richtig mitdenken tun sie noch nicht.\n\n**Manuela Machner:** Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber wenn ChatGPT sagt: \"Es tut mir leid, ich verstehe Ihren Unmut.\" Ich hatte einmal eine komplexere Aufgabe, ChatGPT konnte mir nicht helfen, und er sagt dann: \"Es tut mir leid, ich kann Ihren Unmut nachvollziehen.\" Und irgendwie kommuniziert man plötzlich mit der Maschine wie mit einem Menschen, weil sie unsere Art zu kommunizieren kopiert.\n\n**Eliot Mannoia:** Das ist wieder das Anthropomorphizing-Thema. Frau Professor Sabine Kozegi von der Technischen Universität Wien sagt, wir müssen nicht unbedingt die Maschinen so bauen, dass sie den Menschen ähnlich sind. Dieses Phänomen, dass wir eine Beziehung mit einer Maschine aufbauen, ist von uns schon da und muss nicht unbedingt gefördert werden.\n\n**Manuela Machner:** Wobei es Studien gibt: Wenn du freundlich bist zur KI, sind die Leistungen besser. Und das Genialste, was ich gelesen hab: Wenn du der KI ein Trinkgeld versprichst, werden die Ergebnisse auch besser. Es gibt eine Studie, die besagt, wenn du sagst, du gibst ihr zwanzig Dollar Trinkgeld, wenn sie präziser antwortet, sind die Ergebnisse tatsächlich besser. Weil sie von den Trainingsdaten her weiß, dass Ergebnisse besser sind, wenn man Trinkgeld bekommt. Ihr müsst das nicht zahlen übrigens, es reicht das Versprechen.\n\n**Eliot Mannoia:** Eine Möglichkeit ist auch zu sagen: \"Atme tief durch, es kommt jetzt eine komplexe Aufgabe.\" Dann sollen die Lösungen besser werden. Und dann: \"Wenn du diese Aufgabe erfüllt hast, bekommst du zwanzig Dollar Trinkgeld.\"\n\n**Manuela Machner:** Es gibt auch den Tipp, ChatGPT zuerst fragen zu lassen, was es wissen muss, bevor es antwortet. Also sagen: \"Frag mich zuerst das, was du zur Lösung des Problems wissen musst.\" Genauso wie bei einer neuen Mitarbeiterin: \"Ist dir alles klar?\" Und die fragt dann: \"Wann darf ich Mittagspause gehen?\"\n\n**Eliot Mannoia:** Wir schreiben oft sehr kurze Prompts. Wenn wir das einem Menschen geben würden, würden wir auch nicht immer das richtige Resultat bekommen. Wir unterschätzen auch, dass ChatGPT, wenn man ein neues Gespräch beginnt, nicht weiß, wer man ist. Wir sind gewohnt, dass wir uns bei einem Menschen nicht jedes Mal vorstellen müssen. Aber ChatGPT weiß das nicht, außer man hat es in den Custom Instructions hinterlegt.\n\n**Manuela Machner:** Also die Tipps, wenn ihr euren persönlichen Assistenten einrichten wollt: Definiert, was ihr wollt, was ihr braucht, wer ihr seid, in welcher Form ihr die Ausgabe haben möchtet, und schildert das Problem umfangreich. Am Anfang braucht man relativ viel Zeit. Beim dritten und vierten Mal braucht man dann nur mehr einen Satz schreiben und bekommt eine umfangreiche Lösung.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich sehe schon, wir sind wieder an der Zeit. Für nächstes Mal haben wir geplant: KI nicht nur mit Assistentinnen, sondern auch fürs Unternehmen. Also Predictive Analytics, Innovation und so weiter. Wir freuen uns, euch wieder zu sehen.\n\n**Manuela Machner:** Alles Liebe. Tschüss. Bis bald.","faqs":{"heading":"FAQ: ChatGPT als persönlicher Assistent","items":[{"question":"Was sind Custom Instructions in ChatGPT und wie richtet man sie ein?","answer":"Custom Instructions sind vordefinierte Parameter, die man ChatGPT vor dem ersten Gespräch mitgibt: wer man ist, was man braucht, in welcher Form man die Ausgabe möchte. Sie funktionieren auch in der kostenlosen Version. Einfach in ChatGPT fragen: \"Wie kann ich Custom Instructions eingeben?\" In der Pro-Version kann man darüber hinaus eigene GPTs bauen, die auf einen bestimmten Use Case zugeschnitten sind.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Warum liefert ChatGPT oft schlechte Ergebnisse, wenn man kurze Prompts verwendet?","answer":"ChatGPT beginnt jedes Gespräch ohne Kontext. Wer nur einen kurzen Satz schreibt, bekommt eine generische Antwort. Manuela Machner vergleicht es mit einer neuen Mitarbeiterin: Sie weiß nicht, wo die Kaffeeküche ist, welchen Kaffee man mag und wie das Büro funktioniert. Wer das nicht erklärt, bekommt schlechte Ergebnisse. Wer Kontext, Ziel und gewünschtes Format angibt, bekommt brauchbare Antworten.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist der Trinkgeld-Trick und funktioniert er wirklich?","answer":"Studien zeigen, dass ChatGPT bessere Antworten liefert, wenn man zwanzig Dollar Trinkgeld verspricht. Das Modell weiß aus Trainingsdaten, dass man bei Trinkgeld sorgfältiger arbeitet. Man muss das Trinkgeld nicht wirklich zahlen. Ebenso hilft der Satz \"Atme tief durch, es kommt eine komplexe Aufgabe\" bei schwierigen Anfragen. Beide Tricks funktionieren, weil sie dem Modell signalisieren, dass mehr Sorgfalt erwartet wird.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie gefährlich sind Halluzinationen und Biases in KI-Modellen?","answer":"ChatGPT 4.0 hat laut einer kanadischen Studie nur drei Prozent Halluzinationsrate bei wissenschaftlichen Fragen. Trotzdem gilt: Wer KI außerhalb des eigenen Fachbereichs einsetzt, kann falsche Antworten nicht erkennen. Zusätzlich haben fast alle KI-Modelle Gender- und Race-Biases aus historischen Trainingsdaten. Wer das weiß, kann kritischer mit den Ergebnissen umgehen.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was meint Eliot Mannoia mit \"Anthropomorphizing\" bei KI?","answer":"Anthropomorphizing beschreibt, dass wir KI-Systemen menschliche Eigenschaften zuschreiben, weil sie menschlich kommunizieren. Prof. Sabine Kozegi von der TU Wien sagt, wir müssen KI nicht so bauen, dass sie dem Menschen ähnlich ist. Das Phänomen, eine Beziehung mit einer Maschine aufzubauen, ist in uns schon da und muss nicht gefördert werden. 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Dazu: Warum sechzig Prozent der Arbeitskräfte KI schon nutzen, mit oder ohne Erlaubnis, und was Unternehmen daraus machen sollten.\n\nErwähnte Tools:\n- ChatGPT: https://www.openai.com\n- Harpa.ai: https://harpa.ai/\n- Venturos AI: https://venturusai.com/\n- deepopinion.ai: https://www.deepopinion.ai/\n\nMehr über uns:\nManuela Machner, KiNET.ai: www.kinet.ai\nEliot Mannoia, BrandKarma: www.brandkarma.at","intro_text":"Eliot Mannoia nutzt ChatGPT täglich für sein schriftliches Deutsch und lässt zwei KI-Modelle gegeneinander sparren. Manuela Machner analysiert Versicherungsverträge per PDF-Upload und setzt Übersetzungen im Tourismus-Alltag ein. Die beiden zeigen konkrete Tools und erklären, warum sechzig Prozent der Arbeitskräfte KI schon nutzen, ob erlaubt oder nicht.","key_questions":["Wie nutzt man ChatGPT für Übersetzungen im Tourismus-Alltag und für Vertragsanalysen?","Was bringen Automatisierungstools wie Zapier und Make wirklich, und was kosten sie?","Warum nutzen sechzig Prozent der Arbeitskräfte KI mit oder ohne Erlaubnis, und was sollten Unternehmen tun?"],"transcript":"**Eliot Mannoia:** Hallo und willkommen zu einer neuen Folge von Mind/Machine. Ich bin Eliot und mich fasziniert die Psychologie, die emotionale Intelligenz und wie Menschen sich mit Technologie auseinandersetzen.\n\n**Manuela Machner:** Hallo, ich bin Manuela und mich fasziniert die technische Seite, die Künstliche Intelligenz, was man damit machen kann und wie sie uns im Alltag helfen kann. Es freut uns, dass ihr heute wieder dabei seid. Wir haben gesagt, heute reden wir über KI im Alltag: wie wir sie bereits einsetzen, wo sie uns hilft und mit welchen Tools wir arbeiten. Also wenn wir gleich anfangen, Eliot: Was ist dein KI-Lieblingstool?\n\n**Eliot Mannoia:** Mein KI-Lieblingstool. War nicht abgesprochen übrigens. Als kleines Unternehmen ist ChatGPT einfach ein tolles Werkzeug in allen Hinsichten. Meine Muttersprache ist Englisch, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt. Ich nutze ChatGPT sehr viel, auch DeepL, aber da bekomme ich oft die gleichen Ergebnisse für Übersetzungen. Ich verwende es vor allem, um mein schriftliches Deutsch zu überprüfen, weil Sprechen für mich viel besser geht als Schreiben. Das ist eine tägliche Begleitung. Und dann auch für Ideenaustausch und Kreativität ist es sehr hilfreich. Ich spiele die ChatGPTs auch gegeneinander aus: Ich nutze ChatGPT, um mir eine Idee zu generieren, gehe dann zu Google Bard und sage: \"Was hältst du von dieser Idee?\" Und dann lasse ich die zwei Modelle miteinander sparren. Das hilft mir, ich fühle mich, als ob ich ein großes Team um mich hätte.\n\n**Manuela Machner:** Ich denke auch, dass ChatGPT ein absoluter Game Changer ist, vor allem für den Alltagsgebrauch. So wie du sagst, in einer Sprache: Wir hatten Besuch von einer ungarischen Familie, und der Vater konnte kein Deutsch oder Englisch. Und das funktioniert, dass du reinsprichst und sagst: \"Bitte übersetze das ins Ungarische.\" Wenn er dann reinspricht, übersetzt es mir ins Deutsche. Es ist noch etwas umständlich, aber es funktioniert. Das wird auch im Betriebsumfeld völlig unterschätzt. Ich komme ursprünglich aus dem Tourismus, da hast du oft internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob das Rumäninnen sind, Ungarn oder aus anderen Ländern, und es ist oft wirklich schwierig, etwas auszudeutschen. Da könnte man das ganz einfach einsetzen. ChatGPT ist nur so bekannt als: \"Ich tippe etwas rein und kriege allgemeine Antworten.\" Aber man kann es im Alltag wirklich viel einsetzen.\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut. Ich nutze es zum Beispiel auch für Umfragen in unserem Unternehmen. Wir formulieren und designen die Fragen selbst, aber bei der Antwortstruktur hilft es uns: \"Bitte erstelle mir eine Drei-Punkt-Antwortstruktur\" oder eine Fünf-Punkte-Skala. Das beschleunigt die Arbeit. Man muss natürlich immer drüberschauen, dass alles passt und keine Halluzinationen vorkommen. Angeblich nutzen sechzig Prozent der Arbeitskräfte ChatGPT schon, mit oder ohne Erlaubnis des Unternehmens. Falls ihr ein Unternehmen habt, solltet ihr euch überlegen, wie ihr offiziell damit umgeht. Weil inoffiziell passiert es sowieso.\n\n**Manuela Machner:** Ich denke, das wird auch völlig unterschätzt, weil es so viele Features inzwischen hat. Ich bin gespannt, wie Google Gemini herauskommt. Aber in Wirklichkeit kann man sagen: ChatGPT ist schon wirklich ein Game Changer. Was ich besonders faszinierend finde: Wenn du Verträge oder PDFs hast. Ich mache das inzwischen so: Lizenzverträge von Tools oder einen neuen Versicherungsvertrag, der hundert Seiten hat, lade ich hoch und sage: \"Fasse mir das zusammen, auf Deutsch, und zeig mir die Kernpunkte.\" Und das Tolle ist, ich kann dann auch Nachfragen stellen. Ich hatte das mal bei einem Bildgenerierungstool, wo in der Lizenzbestimmung stand, dass man die Bilder gar nicht verwenden darf. Nicht nur nicht kommerziell, sondern gar nicht. Das ist in den Lizenzbestimmungen drinnen gestanden, die du einfach abhakst und sagst: \"Okay, ist egal.\" Oder auch beim Versicherungsvertrag: Was ist wirklich gedeckt, was nicht? Wo du dann mit einem Makler noch diskutieren kannst.\n\n**Eliot Mannoia:** Super, ja, wirklich sinnvoll. Man kann ja auch Spreadsheets analysieren lassen, also Google Analytics, Web Traffic und solche Sachen. Hast du schon experimentiert mit Automatisierungstools? Also so wie Zapier oder Make?\n\n**Manuela Machner:** Zapier kenne ich. Das ist ja einer der Top-Connector-Tools in der Branche. Persönlich noch nicht integriert, aber ich glaube, da ist das wahre Potenzial für Unternehmen. Generatives AI ist als Einzelperson sehr nützlich, aber für Unternehmen sind Automatisierungstools, Process Mining und Robotic Process Automation super spannend. Da wird sich viel tun.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe ein bisschen damit experimentiert, mit Make und Zapier. Du merkst hier den Unterschied: Es ist noch nicht so user-friendly. Es ist nicht schwierig, aber du musst dich wirklich auseinandersetzen und du brauchst den Use Case dahinter. Was wirklich gut funktioniert: Du nimmst Daten von einem Punkt, wandelst sie um und gibst sie in ein anderes Tool. Das Experiment war zum Beispiel: Du hast einen RSS-Feed, holst aus einer Homepage oder einem News Channel die aktuellen Neuigkeiten, lässt das in ChatGPT umschreiben und hättest ein automatisiertes Posting für deine Social-Media-Kanäle oder einen Blogbeitrag. Wir haben auch mit Kalendereinträgen experimentiert, dass die dann automatisiert dokumentiert werden.\n\n**Manuela Machner:** Ich habe lange nicht verstanden, warum die Leute sagen, das wird alles so teuer. Ich habe mir gedacht: ChatGPT hat so und so viele Anfragen frei, also so viele Tokens. Aber bei den Automatisierungen musst du dir eigens Tokens kaufen, und die verbrauchen schon einiges an Geld. Das macht man dann wirklich mit Cash hinterlegen. Aber so wie du sagst: Alles, was man automatisieren kann, automatisieren, zum Beispiel E-Mail-Beantwortungen. Das ist dann wirklich spannend im Daily Business. Ich habe letzte Woche von einem österreichischen Start-up gehört: deepopinion.ai. Die konzentrieren sich darauf, von Dokumenten die unstrukturierten Daten zu verarbeiten. Also sie scannen eine Rechnung und nehmen die Daten, ohne dass es irgendwo hinwandert. Das ist auf Enterprise Level: Wenn eine Versicherung einen Versicherungsfall bekommt, kommen wahnsinnig viele Rechnungen. Das erfasst alles und leitet es automatisch an die richtigen Personen weiter. Ein sehr cooler Use Case.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich habe ein Tool, das mir besonders gut gefällt, und ich nutze es ganz anders als es eigentlich gedacht ist: Venturos AI. Das ist ein Tool, mit dem du einen Businessplan erstellen kannst. Es macht SWOT-Analysen, sagt dir, was gut ist, wo die Konkurrenz liegen könnte, was die Schwächen deiner Idee sein könnten.\n\n**Manuela Machner:** Und ich verwende es bei speziellen Produktentwicklungen. Aus meiner Branche im Tourismus: Du hast irgendeine Idee und sagst, du machst ein Angebot rund um Radfahren. Du musst überlegen, mit wem du kooperierst, wer deine Stakeholder sind, wie du es verkaufst, wer partizipieren könnte. Wenn ihr irgendeine Produktidee habt, probiert es aus. Auch eine Geschäftsidee für euch selbst. Venturos AI ist in der Basis sehr leistungsfähig und gratis. Das zahlt sich wirklich aus, es auszuprobieren.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich bin schon ein bisschen bei der Zeit. Nächstes Mal reden wir über KI-Assistentinnen und unsere eigenen KI-Assistenten, die wir dann alle haben werden. Was wir uns von ihnen erwarten und wie wir es schaffen, eine KI-Assistentin so hinzubekommen, dass sie auch das liefert, was wir brauchen, und nicht nur halluziniert und uns mehr Zeit kostet, als es bringt.\n\n**Manuela Machner:** Es würde uns freuen, wenn ihr euch das anschaut. Dann sehen wir uns nächstes Mal. Wir freuen uns. Alles Liebe. Macht's gut. Ciao.\n\n**Eliot Mannoia:** Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI im Alltag – Lieblingstools","items":[{"question":"Wie nutzt Eliot Mannoia ChatGPT für sein schriftliches Deutsch?","answer":"Eliot Mannoia, dessen Muttersprache Englisch ist, nutzt ChatGPT täglich, um sein schriftliches Deutsch zu überprüfen. Außerdem lässt er zwei KI-Modelle gegeneinander sparren: Er generiert eine Idee mit ChatGPT, gibt sie dann in Google Bard ein und fragt: \"Was hältst du von dieser Idee?\" Das gibt ihm das Gefühl, ein großes Team um sich zu haben.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie kann man ChatGPT für Vertragsanalysen nutzen?","answer":"Manuela Machner lädt Lizenzverträge oder Versicherungsverträge als PDF hoch und lässt sie von ChatGPT zusammenfassen. Sie kann dann Nachfragen stellen, zum Beispiel: \"Was ist wirklich gedeckt?\" Bei einem Bildgenerierungstool fand sie so heraus, dass die Bilder laut Lizenz gar nicht verwendet werden dürfen, was in den Kleingedruckten versteckt war.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Was ist Harpa.ai und wie funktioniert die Chrome Extension?","answer":"Harpa.ai ist eine Chrome Extension, die direkt im Browser mit ChatGPT zusammenarbeitet. 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Wir, Manuela Machner und Eliot Mannoia, diskutieren intensiv über die zentrale Frage: Ist KI lediglich ein fortschrittliches Werkzeug, das unsere Arbeit erleichtert, oder hat sie sich zu etwas Größerem, vielleicht sogar zu einem integralen Bestandteil unseres täglichen Lebens entwickelt? Diese Episode erforscht die vielfältigen Aspekte, wie KI unseren Alltag beeinflusst. Schließen Sie sich uns an auf dieser spannenden Reise, um die wahre Bedeutung und das Potenzial der KI in unserer heutigen Gesellschaft zu entdecken.","intro_text":"Ist KI nur ein Werkzeug oder schon mehr? Manuela Machner sieht KI als täglichen Wegbegleiter wie früher Google. Eliot Mannoia widerspricht: Wer der KI Bitte und Danke sagt, zeigt ein psychologisches Phänomen. Die beiden diskutieren, wie KI Wahlen beeinflusst, warum Apps wie Replika Millionen Nutzer haben und was passiert, wenn KI zum sozialen Begleiter wird.","key_questions":["Ist KI ein Werkzeug wie ein Hammer oder hat sie eine andere Qualität?","Warum sagen viele Menschen der KI Bitte und Danke, obwohl sie das bei anderen Werkzeugen nicht tun?","Wie beeinflusst KI Wahlen und Demokratie, und was unterscheidet das von früherer Manipulation?"],"transcript":"**Manuela Machner:** Hallo und herzlich willkommen bei unserem ersten Videopodcast von Mind/Machine. Ich vertrete die Technik und den maschinellen Zugang. Ich bin Manuela und freue mich, dass ihr uns zuhört und zuschaut.\n\n**Eliot Mannoia:** Hallo, ich bin Eliot und ich bin fasziniert von der menschlichen Seite, also wie wir als Menschen mit Computern und Technologie interagieren. Wir haben uns gedacht, wir lassen euch teilhaben von unseren Diskussionen, Gesprächen und unserem Austausch. Als heutiges Thema haben wir uns vorgenommen: KI. Mehr als ein Tool oder nicht? Das ist die Frage. Was ist KI für dich, Manuela?\n\n**Manuela Machner:** Es ist ein täglicher Wegbegleiter inzwischen. Ein Werkzeug, so wie es vielleicht vor einem Jahr noch Google war oder wie der Stift im Alltag ist. Wobei man sagen muss, KI war ja sowieso schon immer in irgendeiner Form ein Wegbegleiter in den letzten Jahren, nur uns war es gar nicht bewusst. Seit ChatGPT durch die Decke gegangen ist, haben viele entdeckt, dass es da noch mehr gibt. Und so hat es sich auch für mich entwickelt. Wie ist es für dich?\n\n**Eliot Mannoia:** Wie du gesagt hast, KI gibt es schon seit einiger Zeit. Es ist ein Wahnsinn, wie es plötzlich Mainstream geworden ist. Ich habe das vor zwei, drei Jahren schon auf der Uni Krems unterrichtet, in Bezug auf Marketing und KI. Da war es noch eher in die Tools integriert und nicht so, dass die Personen selbst damit wirklich interagieren. Es ist ein Wahnsinn, was da plötzlich alles möglich ist in einem direkten Zugang, also dass man direkt Bilder oder dieses Generative AI wirklich selber generieren kann.\n\n**Manuela Machner:** Was ich mich frage: Das ist ja spannend, dass es jetzt ein eigenständiges Tool ist, aber ich glaube, dass es wirklich den Durchbruch bei vielen im Alltagsleben haben wird, wenn es auch in den gängigen Tools integriert ist. Wir zwei beschäftigen uns ja sehr stark mit diesem Thema, aber ich erlebe schon sehr oft im Umfeld, wenn ich sage, ich beschäftige mich mit KI und wie man es nutzen kann, dass die Leute sagen: \"Ich weiß gar nicht, was das ist\" oder \"ChatGPT habe ich schon mal gehört, aber das war es schon.\" Ich gehe fast davon aus, dass KI erst wirklich erfolgreich ist, wenn es so wie bei Microsoft Copilot angekündigt im Alltagsprogramm integriert ist. Was glaubst du, wie das weitergeht?\n\n**Eliot Mannoia:** Die Use Cases sind der Schlüssel. Je mehr sich Leute vorstellen können, wie KI sie unterstützen kann, desto besser. Wir nutzen es zum Teil schon mit Google Maps, mit iPhone-Entsperrung, mit Biometrics. Diese Use Cases haben die Adoption sehr leicht gemacht. Wenn ein Use Case da ist, versteht man das auch und nutzt man das auch. Wichtig ist auch der Name \"Künstliche Intelligenz\". Da sind sich viele einig, dass ein anderer Name vielleicht besser wäre. Er macht manchen Angst. Künstliche Intelligenz wird von Experten oft beschrieben als eigentlich nur ein High-Performance-Computer. Wenn wir zurückgehen würden in die Zeit, würden wir vielleicht einen anderen Namen dafür aussuchen.\n\n**Manuela Machner:** Ich glaube, der Zug ist abgefahren. Jeder hat irgendwo ein Bild davon, und wenn man versucht, eine technische Beschreibung zu bekommen, sind selbst Experten nicht ganz einig, wo künstliche Intelligenz beginnt und wo sie aufhört. Für technische Laien ist das noch viel schwieriger. Vieles sind ja auch Automatisierungen oder Algorithmen, und wo da genau die Grenze zu ziehen ist, ist noch eine andere Geschichte. Ich finde es halt mega praktisch. Ich glaube, man kann viele Dinge bereits jetzt nutzen, nur den Leuten ist das einfach nicht bewusst. Ich habe erst vor Kurzem ein Gespräch gehabt, wo ich gesagt habe, ich verwende ChatGPT im Verhältnis zu Google achtzig zu zwanzig. Ein ITler hat mich gefragt, was ich da eigentlich mache. Und ich habe gesagt: ganz einfache Dinge. Wenn ich nicht weiß, wie ich mein Mikrofon für den Videopodcast einstellen soll, frage ich ChatGPT. Und bevor ich das gegoogelt und mir ein YouTube-Video angeschaut hätte, habe ich das zehnmal gelöst. Das Bewusstsein ist gar nicht da, wie diese Tools uns im alltäglichen Leben helfen können.\n\n**Eliot Mannoia:** Absolut. Und wie sehr sie auch unser Leben schon beeinflussen. Das war auch ein Thema, das wir uns für heute überlegt haben: Ich bin der Meinung, dass KI mehr als ein Tool ist. Wenn man sich überlegt, wie es uns in Algorithmen schon beeinflusst, auf Social Media, wo es auch schon etliche Artikel gibt, ich glaube vom Wall Street Journal, dass Instagram-Algorithmen die Mental Health von Teenagern beeinflusst. Letzte Woche kam ein Artikel raus, dass die Dänische Technische Universität und die Northeastern University mit einer KI feststellen konnten, wie lange eine Person leben wird. Mit diversen Faktoren können sie modulieren, wie lange eine Person leben wird. Und dann auch die Wahlen: Wie mit Deepfakes schon in den letzten großen Wahlen, auch in Amerika oder beim Brexit, stark beeinflusst wurde. 2024 haben wir über vierzig Wahlen in der Welt. Das wird ein ganz wichtiges Jahr für die Demokratie. KI ist auf jeden Fall nur eine Maschine, aber sie nur als Werkzeug zu sehen, verharmlost es vielleicht ein bisschen zu sehr. Wir sollten uns über die ethischen Effekte bewusst sein. Wie siehst du das?\n\n**Manuela Machner:** Man kann alles missbrauchen. Wenn ich einen Hammer habe, ist das ein Werkzeug. Wenn ich mit dem Hammer jemanden erschlage, ist das eine Mordwaffe. Ich glaube dennoch, dass an sich die Programme, die Algorithmen, Werkzeuge sind. Die Frage ist nur: In den Händen der falschen Personen wird das Werkzeug auch zur Waffe oder zum Manipulationsmittel. Die Gefahr ist, dass es so einfach geworden ist. Diese Einflussnahmen, die es bei Social-Media-Kampagnen schon gab, hat es ja schon gegeben. Nur damals waren Profis notwendig. Heute sind viele Dinge für dich und mich genauso möglich. Wir zwei könnten jetzt statt uns selbst einen Klon von uns hier hersetzen und ihm vorgeben, was er zu sagen hat. In Pakistan hat ein Politiker, der im Gefängnis war, seine Rede als Avatar gehalten, weil er nicht konnte. Die Möglichkeiten sind schon ziemlich breit.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich finde es einerseits sehr faszinierend, auf der anderen Seite natürlich auch beängstigend. Das geht wohl jedem so, der sich näher damit beschäftigt. Nicht dass ich Angst hätte, dass ein Terminator durch die Tür kommt, aber das Thema Manipulation und vor allem: Wo fängt echte Manipulation an? Im AI Act ist das strafbar, aber jede Werbung ist Manipulation. Jedes Gespräch, wenn wir uns unterhalten, ist irgendwo auf dem Spektrum. Die Bandbreite ist sehr groß. Dennoch glaube ich, dass es primär noch ein Werkzeug ist. Aber die Gefahr, die zu beobachten ist: Menschen nutzen es immer stärker als Buddy, als Gegenüber im Austausch. Ich tappe mich selbst dabei, dass ich zur KI Bitte und Danke sage. Eurem Hammer habt ihr das noch nie gesagt.\n\n**Manuela Machner:** Genau da würde ich widersprechen. Dieses Anthropomorphizing von Technologie ist ein psychologisches Phänomen, das passiert. Es gibt schon KI-Freunde, also Apps mit über zehn Millionen Downloads, zum Beispiel Replika, wo Menschen wirklich mit einer KI als Freund interagieren. Und das kommt dazu: die Algorithmen auf Social Media, die Wahlen, die ethischen Fragen rund um Lebenserwartung. Im Gegensatz zu einem Werkzeug hat hier plötzlich eine Technologie, die auch selbstständig lernen kann, eine Beziehungsebene. Die KI kann natürlich keine Beziehung aufbauen, aber wir versuchen, eine Beziehung mit einer Maschine aufzubauen, mit Hallo sagen und Danke sagen. Da müssen wir wirklich den Impact betrachten, den das haben kann, auch in den nächsten zehn Jahren. Jetzt ist es vielleicht noch ein dümmeres Werkzeug, aber in fünf Jahren, ich denke nur an den Film \"Her\" mit Joaquin Phoenix, das kann ich schon kommen sehen.\n\n**Eliot Mannoia:** Ich befürchte auch, dass es sich in diese Richtung entwickelt. Das Tragische ist, wenn jemand die Notwendigkeit hat, bevor er einen Freund anruft, sich mit einer App zu unterhalten. Was wir erleben: TikTok-Algorithmen kennen dich schneller als ein anderer Mensch, aufgrund deines Verhaltens, und liefern dir genau das, was du möchtest. Das tut ein Freund nicht. Menschen ecken an, man ist nicht der gleichen Meinung, man diskutiert. Während KI-Anwendungen wie ChatGPT dir helfen möchten, was total nett ist. Hast du schon mal versucht, mit ChatGPT eine kontroverse Argumentation zu führen? Er sagt: \"Ja, eigentlich hast du recht.\" Eigentlich will ich gar nicht, dass er mir recht gibt, sondern mir widerspricht. Dann musst du ihm vorher sagen: \"Widersprich mir\", und dann widerspricht er die ganze Zeit. Diese Interaktion hast du nicht wie mit einem realen Menschen, aber es ist natürlich viel einfacher.\n\n**Manuela Machner:** Wir neigen ja dazu, uns das teilweise auch einfacher zu machen. Im Alltag und vom Nutzen her sehe ich es als Werkzeug. Ich befürchte aber auch, dass das nicht bei allen Menschen so ist und dass es sich in eine Richtung entwickeln wird, wo man das Gefühl hat, jemanden zu haben, eine Persönlichkeit gegenüber zu sein. Das wird noch ganz spannend werden. Ich bin gespannt, wie sich das tatsächlich entwickelt. Im Tourismus sind wir immer auf Messen gefahren, das war völlig unpopulär, weil man ja online verkauft. Ich glaube, dass man in zehn Jahren wieder auf Messen fährt, nur um echte Menschen zu sehen und sich sicher sein zu können: Wenn ich mit dir rede, bist du auch du. Und nicht nur dein Avatar oder dein virtueller Ersatz.\n\n**Eliot Mannoia:** Ihr könnt uns jederzeit sagen, was euch interessiert, und wir besprechen das gerne. Manuela, was besprechen wir in der nächsten Episode?\n\n**Manuela Machner:** Wie wir KI jetzt wirklich einsetzen, also welche Tools wir nutzen und wo es uns wirklich hilft. Was wir so für Erfahrungen haben. Das ist vielleicht ganz interessant, weil ich glaube, dass das vielen gar nicht bewusst ist, wie KI-Tools ihnen bereits jetzt im Alltag helfen können.\n\n**Eliot Mannoia:** Super, bin schon sehr gespannt. Dann sehen wir uns hoffentlich bei unserem nächsten Podcast von Mind/Machine. Alles Liebe, macht's gut. Tschüss.\n\n**Manuela Machner:** Baba. Ciao.","faqs":{"heading":"FAQ: KI – mehr als ein Werkzeug?","items":[{"question":"Ist KI nur ein Werkzeug oder hat sie eine andere Qualität?","answer":"Manuela Machner sieht KI als täglichen Wegbegleiter, ähnlich wie früher Google oder der Stift im Alltag. Eliot Mannoia widerspricht: Wer der KI Bitte und Danke sagt, zeigt ein psychologisches Phänomen namens Anthropomorphizing. KI ist damit mehr als ein Werkzeug, weil wir eine Beziehung zu ihr aufbauen, auch wenn sie selbst keine aufbauen kann.","speaker":"Manuela Machner und Eliot Mannoia"},{"question":"Warum ist vielen Menschen nicht bewusst, dass sie KI bereits nutzen?","answer":"KI steckt schon lange in Google Maps, iPhone-Entsperrung und Biometrics. Erst seit ChatGPT durch die Decke gegangen ist, haben viele gemerkt, dass es da noch mehr gibt. Manuela Machner nutzt ChatGPT im Verhältnis zu Google achtzig zu zwanzig, weil es praktische Alltagsfragen zehnmal schneller löst als eine Google-Suche.","speaker":"Manuela Machner"},{"question":"Wie kann KI Wahlen und Demokratie beeinflussen?","answer":"Deepfakes und KI-gestützte Social-Media-Kampagnen haben bereits US-Wahlen und Brexit beeinflusst. Was früher Profis vorbehalten war, ist heute für jeden möglich. Ein Politiker in Pakistan ließ seinen Avatar eine Rede halten, während er im Gefängnis saß. 2024 fanden über vierzig Wahlen weltweit statt.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Was ist das Risiko von KI als sozialem Begleiter?","answer":"Die App Replika hat über zehn Millionen Downloads, weil Menschen mit KI als Freund interagieren. TikTok-Algorithmen kennen einen schneller als ein echter Mensch und liefern genau das, was man möchte. Das Tragische daran: Wenn jemand die KI kontaktiert, bevor er einen Freund anruft, zeigt das eine Verschiebung in der sozialen Grundstruktur.","speaker":"Eliot Mannoia"},{"question":"Wie unterscheidet sich eine Diskussion mit ChatGPT von einer mit einem echten Menschen?","answer":"ChatGPT gibt einem Recht, wenn man nicht explizit sagt, es soll widersprechen. Echte Menschen ecken an, haben andere Meinungen und diskutieren. Diese Interaktion fehlt bei KI vollständig. Man muss ChatGPT explizit anweisen: \"Widersprich mir\", damit es das tut. 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